{"id":60575,"date":"2020-04-29T08:44:09","date_gmt":"2020-04-29T06:44:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575"},"modified":"2020-04-29T08:44:19","modified_gmt":"2020-04-29T06:44:19","slug":"hinweise-des-tages-3602","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MW\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h01\">Nukleare Teilhabe ist ultimative Unsicherheitsgarantie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h02\">Mit 10,3 Millionen Masken landet die Antonow in Leipzig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h03\">Coronakrise in Pakistan: Social Distancing, eine Reiche-Leute-Idee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h04\">Coronakrise: Die Stimmung kippt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h05\">&ldquo;Ich habe exakt null Euro Einkommen in diesem Monat&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h06\">&bdquo;Die Bundesregierung darf die Lufthansa-Besch&auml;ftigten nicht im Regen stehen lassen. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h07\">Ohne Verm&ouml;genssteuern zahlen Arbeitnehmer 80 Prozent der Corona-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h08\">Editorial Hintergrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h09\">Saarl&auml;ndischer Verfassungsgerichtshof kippt Ausgangsbeschr&auml;nkungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h10\">Corona? Polizei wei&szlig; schon Bescheid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h11\">Fake Laws: Regierungsw&uuml;nsche als geltendes Recht hingestellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h12\">Klimakrise und gesellschaftliche Transformation in Zeiten von Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h13\">EU-Agrarmilliarden: Gespaltene B&ouml;den<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h14\">Profitable Pestizide<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h15\">Peru im Lockdown: Binnenmigranten kehren zu Fu&szlig; nach Hause zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60575#h16\">UN-Generalsekret&auml;r Guterres fordert erneut Ende der Wirtschaftssanktionen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nukleare Teilhabe ist ultimative Unsicherheitsgarantie<\/strong><br>\n&bdquo;Die &Auml;u&szlig;erungen von NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg zur Nuklearen Teilhabe innerhalb der NATO sind mit den v&ouml;lkerrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands unvereinbar. Es ist erschreckend, dass Stoltenberg mit Gutsherrenmentalit&auml;t der atomaren Bewaffnung das Wort redet und dem Deutschen Bundestag die Anschaffung von US-Atombombern nahelegt&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, Au&szlig;enpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, zu &Auml;u&szlig;erungen des NATO-Generalsekret&auml;rs, die nukleare Teilhabe der NATO sei die ultimative Sicherheitsgarantie. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Im Zwei-plus-Vier-Vertrag hei&szlig;t es unmissverst&auml;ndlich: &sbquo;Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekr&auml;ftigen ihren Verzicht auf Herstellung und Besitz von und auf Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber atomare, biologische und chemische Waffen.&lsquo; Die nukleare Teilhabe der NATO ist ein Versto&szlig; gegen dieses v&ouml;lkerrechtlich selbst auferlegte Verbot Deutschlands, &uuml;ber Atomwaffen zu verf&uuml;gen. Atomwaffen in Deutschland und ihr Einsatz durch die Bundeswehr nach Freigabe des US-Pr&auml;sidenten machen Deutschland nicht sicherer, sondern zu einem erkl&auml;rten Angriffsziel. DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, sich f&uuml;r den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen und auf die nukleare Teilhabe der NATO und den damit verbundenen Status einer heimlichen Atommacht zu verzichten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/nukleare-teilhabe-ist-ultimative-unsicherheitsgarantie\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Mit 10,3 Millionen Masken landet die Antonow in Leipzig<\/strong><br>\nDoch jetzt landet das vom ukrainischen Hersteller Antonow gebaute weltgr&ouml;&szlig;te und schwerste Transportflugzeug erstmals beladen mit 10,3 Millionen Gesichtsmasken auf dem Flughafen Leipzig-Halle. [&hellip;]<br>\nWie ein Bundeswehrsprecher auf Anfrage sagte, werden in der An-225 etwa 613 Kubikmeter des Frachtraums ben&ouml;tigt. Es ist eine Mission, bei der es um ein riesiges Volumen, aber nicht um ein Riesengewicht geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article207527955\/Antonow-An-225-Riesen-Flieger-Mrija-versorgt-die-Welt-mit-Masken.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.H.:<\/strong> Dabei ist mir aufgefallen, dass man als Transportmittel eine Antonow An-22 (gr&ouml;&szlig;te in Serie gebaute Flugzeug mit Propellerantrieb) gechartert hat. Im Text kann man folgende Erkl&auml;rung dazu lesen: &bdquo;[&hellip;] Es ist ein Flug im Auftrag der Bundeswehr. Daher wird auch Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) vor Ort sein, wenn der Mega-Flieger aufsetzt. [&hellip;] Wie ein Bundeswehrsprecher auf Anfrage sagte, werden in der An-225 etwa 613 Kubikmeter des Frachtraums ben&ouml;tigt. [&hellip;] Die Bundeswehr nutzt zum Transport ihre Zugriffsrechte auf die Antonow-Frachter im Rahmen des sogenannten SALIS-Vertrages. Dieses &bdquo;Strategic Airlift International Solution&ldquo;-Abkommen sichert seit 2006 einigen Nato-Staaten Frachtraum f&uuml;r &uuml;bergro&szlig;e und schwere Fracht, die schnell zu transportieren ist. [&hellip;]&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Die Erkl&auml;rung vermag vielleicht wirklich den Sachverhalt zu erkl&auml;ren. Doch ist ebenfalls aus dem Text ersichtlich, man ben&ouml;tigte nur die H&auml;lfte des zur Verf&uuml;gung stehenden Frachtraumes. Da es sich um ein Spezialflugzeug handelt, werden die Transportkosten vermutlich h&ouml;her sein, als wenn man einen etwas mehr standardisierten Verfahren (LH Cargo, etc.) eingesetzt h&auml;tte.<\/em><\/p>\n<p><em>Ich kenne die tats&auml;chlichen Transportkosten dieser Werbeveranstaltung nicht, doch halte ich es f&uuml;r sinnvoll, etwas Recherche zu betreiben. Ich zumindest habe den Eindruck, man hat hier eine gro&szlig;angelegte Werbeaktion f&uuml;r die Regierung, NATO und Milit&auml;r veranstaltet. Gekoppelt mit einer verdeckten Quersubventionierung, die nicht offiziell im Milit&auml;rhaushalt auftaucht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Coronakrise in Pakistan: Social Distancing, eine Reiche-Leute-Idee<\/strong><br>\nWie, bittesch&ouml;n, solle sich ein Mensch, der mit zehn oder zwanzig anderen Menschen aus drei, manchmal sogar vier Generationen unter einem Dach lebe, von anderen distanzieren? Wo mehrere sich ein und denselben Raum zum Schlafen, Kochen, Essen und Wohnen teilten? Ein anderer Freund, den ich ebenfalls anrufe, findet, Einkaufen mit Abstand sei ja wohl gar nicht m&ouml;glich. &bdquo;Du wei&szlig;t doch, wie bei uns die M&auml;rkte aussehen!&ldquo;, sagt er. Dicht an dicht stehen die St&auml;nde, an denen sich Menschenmengen vorbeiw&auml;lzen und noch im Vorbeigehen feilschen. &bdquo;Social distancing&ldquo;, sagt er, &bdquo;ist das Gegenteil unserer Kultur! [&hellip;]<br>\nIn Pakistan leben inzwischen sch&auml;tzungsweise mehr als 200 Millionen Menschen, ein Gro&szlig;teil davon dr&auml;ngt sich in den St&auml;dten. In Indien sind es 1,3 Milliarden, in Bangladesch 160 Millionen Menschen. Und in all diesen L&auml;ndern leben viele von umgerechnet weniger als zwei Dollar pro Tag. Geld, das sie durch den Verkauf von Waren oder durch Dienstleistungen wie Schuheputzen verdienen. In diesen Tagen verdienen sie nichts. Kein staatliches Sozialsystem f&auml;ngt sie auf. Nicht einmal ein Leben von der Hand in den Mund funktioniert, Ersparnisse haben diese Menschen nicht, wie auch? Einzig die N&auml;he zu anderen Menschen kann jetzt ihr &Uuml;berleben sichern: Betteln oder das Unterkommen bei Verwandten.<br>\nUnd wo soll das Geld f&uuml;r Seife herkommen oder gar f&uuml;r Desinfektionsmittel, Produkte, die in S&uuml;dasien fast genauso teuer sind wie in Europa? Wie soll man sich &uuml;berhaupt regelm&auml;&szlig;ig die H&auml;nde waschen, wenn Millionen von Menschen nicht einmal Zugang zu flie&szlig;end Wasser haben? Und Ausgangssperren bedeuten, dass man ein Zuhause hat, in dem man bleiben kann und in dem man Platz hat. Wie soll das funktionieren in L&auml;ndern, in denen die Gro&szlig;familie das gesellschaftliche Ideal darstellt? In denen also die Erwachsenen f&uuml;r die Kinder sorgen und die Jungen f&uuml;r die Alten? Wo es kaum Kinderg&auml;rten und Altenheime gibt? In Quarant&auml;ne gehen zu k&ouml;nnen, bedeutet f&uuml;r sie Luxus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/coronakrise-in-pakistan-social-distancing-eine-reiche-leute.1005.de.html?dram:article_id=475561\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Coronakrise: Die Stimmung kippt<\/strong><br>\nBisher wurden die Ma&szlig;nahmen gegen die Coronakrise z&auml;hneknirschend hingenommen. Doch nun kippt die Stimmung in Frankreich und Belgien, aber auch in der EU. Das Vertrauen in die &ldquo;Ma&szlig;nahmen&rdquo; schwindet.<br>\nDies zeigen zwei aktuelle Umfragen, die ich hier nur kurz anrei&szlig;en m&ouml;chte. Beginnen wir mit der Lage in Frankreich: Dort bef&uuml;rworten nur noch 43 Prozent der Befragten die strikten Ausgangssperren &ndash; acht Prozent weniger als vor einer Woche.<br>\nGanz &auml;hnlich ist die Lage in Belgien. Auch dort ist kein Ende der &ldquo;Ma&szlig;nahmen&rdquo; absehbar; erst am 18. Mai d&uuml;rfen die Belgier ihre Verwandten wiedersehen. Damit riskiere die Regierung einen &ldquo;Akzeptanzverlust&rdquo;, schreibt &ldquo;Le Soir&rdquo;.<br>\nAuch in bzw. gegen&uuml;ber der EU kippt die Stimmung, wie die &ldquo;Infothek&rdquo; aus Wien berichtet. In &Ouml;sterreich gebe es bereits &ldquo;Risse&rdquo; im Verh&auml;ltnis zur EU, hei&szlig;t es in dem Portal, das sich auf Europapolitik spezialisiert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/coronakrise-die-stimmung-kippt\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Ich habe exakt null Euro Einkommen in diesem Monat&rdquo;<\/strong><br>\nDie Corona-Krise trifft die Selbstst&auml;ndigen besonders hart. Ihr Einkommen h&auml;ngt von regelm&auml;&szlig;igen Auftr&auml;gen ab. Wenn die wegfallen, bleibt vielen nur Hartz IV. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Man liest viel &uuml;ber die Selbstst&auml;ndigen in der Kultur, die jetzt Hilfen beantragen m&uuml;ssen, aber auch denen in anderen Bereichen geht es schlecht.&rdquo; Yogalehrer, Hausmeister, Grafiker, Dolmetscherinnen, B&auml;uerinnen oder Musiklehrerinnen &ndash; in Deutschland gibt es rund vier Millionen Selbstst&auml;ndige, davon sind etwa die H&auml;lfte Solo-Selbstst&auml;ndige, besch&auml;ftigen also selbst keine Angestellten. [&hellip;]<br>\nMaren Franz sagt, sie f&uuml;hle sich von der Politik allein gelassen. &ldquo;Die Krise in Deutschland hat zwar alle getroffen, aber sie ist nicht f&uuml;r alle so existentiell wie f&uuml;r uns Selbstst&auml;ndige.&rdquo; Denn f&uuml;r sie stehe kein Unternehmen ein und zahle die L&ouml;hne weiter, wenn vielleicht auch nur auf Kurzarbeiterbasis. &ldquo;Ich empfinde da eine gro&szlig;e Ungerechtigkeit in Deutschland.&rdquo; Maren Franz versucht nun, Hartz IV zu beantragen. &ldquo;Ich habe mich beraten lassen und finde das Verfahren immer noch sehr kompliziert und undurchsichtig, da muss ich erst mal durchsteigen&rdquo;, sagt sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2020-04\/selbststaendige-coronavirus-krise-einkommen-unsicherheit-bundeshilfen%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Zahl der neuen Hartz-IV-Antr&auml;ge hat sich verf&uuml;nffacht<\/strong><br>\nDie Auswirkungen der Corona-Krise zeigen sich schon jetzt auch beim Jobcenter M&uuml;nchen: Die Zahl der Neuantr&auml;ge auf Hartz-IV-Leistungen hat sich in den vergangenen vier Wochen auf etwa 4700 verf&uuml;nffacht gegen&uuml;ber dem Monatsdurchschnitt zuvor. Besonders Freiberufler, Solo-Selbst&auml;ndige und Kurzarbeiter aus Niedriglohnsektoren trifft die Krise, viele von ihnen werden wohl auch in den n&auml;chsten Monaten Hilfe suchen m&uuml;ssen.<br>\nM&uuml;nchen sei besonders betroffen wegen seiner vielf&auml;ltigen Kunst- und Kulturszene, die unter den Veranstaltungsabsagen leidet, und wegen des hohen Anteils von Besch&auml;ftigten im Dienstleistungsbereich. F&uuml;r das Hotel- und Gastst&auml;ttengewerbe etwa sehen die Perspektiven wegen der geschlossenen Betriebe und ausbleibender Touristen d&uuml;ster aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/muenchen-coronavirus-jobcenter-hartz-iv-antraege-1.4888825\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Warten auf Corona-Soforthilfe: Hartz 4 ist f&uuml;r einige der letzte Ausweg<\/strong><br>\nViele Selbstst&auml;ndige und Kleinunternehmer bangen um ihre Existenz, weil sie noch immer keine Soforthilfe erhalten haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/corona-krise-trifft-selbststaendige-ohne-soforthilfe-droht-hartz4-13718721.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Die Bundesregierung darf die Lufthansa-Besch&auml;ftigten nicht im Regen stehen lassen. <\/strong><br>\nStaatliche Milliardenhilfen m&uuml;ssen an die Sicherung der Arbeitspl&auml;tze und den Erhalt der tariflichen Standards bei der Lufthansa und ihren T&ouml;chtern gekn&uuml;pft werden. Das geht nur mit einer aktiven staatlichen Kapitalbeteiligung&ldquo;, erkl&auml;rt Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Mitglied des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie, zur anhaltenden Diskussion &uuml;ber eine staatliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Lufthansa. Meiser weiter:<br>\n&bdquo;Die Bundesregierung muss den Bundestag umgehend informieren, welche Pl&auml;ne sie bei der Lufthansa verfolgt. Eine sogenannte stille Beteiligung w&uuml;rde nichts anderes bedeuten, als Lufthansa-Chef Spohr freie Hand bei seinen Umstrukturierungspl&auml;nen auf dem R&uuml;cken der Besch&auml;ftigten zu lassen. Die Bundesregierung muss stattdessen &uuml;ber eine direkte Beteiligung Einfluss auf das operative Gesch&auml;ft der Lufthansa nehmen und die Airline so f&uuml;r eine nachhaltige und sozial ausgestaltete Luftverkehrspolitik der Zukunft aufstellen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/keine-milliardenhilfen-fuer-lufthansa-ohne-schutz-der-beschaeftigten-und-einfluss-aufs-geschaeft\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ohne Verm&ouml;genssteuern zahlen Arbeitnehmer 80 Prozent der Corona-Krise<\/strong><br>\nDie Corona-Pandemie hat die gr&ouml;&szlig;te Wirtschaftskrise der letzten Jahrzehnte ausgel&ouml;st. Die Staaten schn&uuml;ren riesige Hilfspakete, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Derzeit stammen 80 Prozent der Steuereinnahmen von Arbeitnehmern und Konsumenten &ndash; die werden also auch 80 Prozent der Krisenkosten zahlen, wenn &Ouml;sterreich nichts an seiner Steuerstruktur &auml;ndert. Die gro&szlig;e Mehrheit der &Ouml;sterreicher ist f&uuml;r eine st&auml;rkere Besteuerung von Unternehmen.<br>\n&bdquo;Wenn sich am gegenw&auml;rtigen Abgabensystem nichts &auml;ndert, dann werden wieder die Besch&auml;ftigten und vor allem die mit einem mittleren bis niedrigen Einkommen die Krise bezahlen. Die Unternehmen tragen in &Ouml;sterreich minimal zum Staatshaushalt bei. Wir haben keine Erbschafts-und Schenkungssteuer, wir haben keine Verm&ouml;genssteuer. Wir haben de facto minimale Kapitalbesteuerung, aber sehr hohe Besteuerung von Arbeit. Diese Struktur m&uuml;sste man &auml;ndern. Aber die Widerst&auml;nde dagegen sind riesig, wie man sieht.&ldquo; sagt die &Ouml;konomin Gabriele Michalitsch gegen&uuml;ber News.<br>\nDenn die &Ouml;VP hat dem Vorschlag von Vize-Kanzler Werner Kogler nach einer &bdquo;gerechten Krisenfinanzierung&ldquo; und f&uuml;r die Besteuerung von &bdquo;Millionen- und Milliarden-Erben&ldquo; sogleich eine Absage erteilt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/corona-kosten-der-krise\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Editorial Hintergrund<\/strong><br>\nUnser Staat hat jahrzehntelang Grenzwerte f&uuml;r Schadstoffe erh&ouml;ht, das Gesundheitssystem privatisiert, bis heute Glyphosat nicht verboten, viel zu sp&auml;t D&uuml;nns&auml;ure, FCKW und Blei ge&auml;chtet, t&auml;uschende Lebensmittelkennzeichnungen m&ouml;glich gemacht und uns bis vor kurzem noch erkl&auml;rt, Atomenergie inklusive Endlagerung sei ungef&auml;hrlich. Genau diesem Staat sollen wir nun glauben, dass er alles tut, um die Gesundheit der Bev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen. Notfalls mit Polizei- und Milit&auml;rgewalt. Auf jeden Fall mit Versammlungs- und Demonstrationsverbot und eingeschr&auml;nkter Bewegungsfreiheit. W&auml;hrend die Panik schon auf Hochtouren lief, hat eben dieser Staat vergessen, ausreichend Schutzmasken zu besorgen oder produzieren zu lassen. Zun&auml;chst als nicht hilfreich bezeichnet, sind sie mittlerweile in einigen Bereichen Pflicht und nicht der Staat sorgt f&uuml;r Nachschub, sondern vor allem kleine Schneidereien und Initiativen. Da wurden Kitas und Schulen geschlossen, w&auml;hrend Massensportveranstaltung stattfanden und in Altenheimen immer noch uneingeschr&auml;nkt Besucher willkommen waren. Jetzt patrouillieren Polizisten Seite an Seite oder eng sitzend im Streifenwagen, um die Bev&ouml;lkerung auf die Abstandsregeln hinzuweisen, w&auml;hrend in geschlossenen Restaurants Desinfektionsmittel gemischt werden. Tag f&uuml;r Tag pr&auml;sentieren in den Nachrichtensendungen vor allem Politiker, die allesamt Bundeskanzler werden wollen, neue Richtlinien, Einsch&auml;tzungen und Hilfsma&szlig;nahmen, die am n&auml;chsten Tag hinf&auml;llig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/hintergrund\/editorial\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Saarl&auml;ndischer Verfassungsgerichtshof kippt Ausgangsbeschr&auml;nkungen<\/strong><br>\nIm Saarland m&uuml;ssen die im Zuge der Corona-Pandemie verf&uuml;gten Ausgangsbeschr&auml;nkungen nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs sofort gelockert werden.<br>\nEs gebe &bdquo;aktuell keine belastbaren Gr&uuml;nde f&uuml;r die uneingeschr&auml;nkte Fortdauer der strengen saarl&auml;ndischen Regelung des Verbots des Verlassens der Wohnung&ldquo; mehr, entschieden die Verfassungsrichter am Dienstag. Das hei&szlig;t: Begegnungen in Familien sowie das Verweilen im Freien unter Wahrung der notwendigen Abst&auml;nde und Kontaktbeschr&auml;nkungen seien ab sofort wieder m&ouml;glich&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/wirtschaftsticker\/konjunktur-saarlaendischer-verfassungsgerichtshof-kippt-ausgangsbeschraenkungen_id_11934565.html\">Focus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Corona? Polizei wei&szlig; schon Bescheid<\/strong><br>\nIn mehreren L&auml;ndern meldeten &Auml;mter Corona-Infizierte an die Polizei. Nach Protest von Datensch&uuml;tzern wurde die Praxis gestoppt &ndash; aber nicht &uuml;berall.<br>\nSeit fast vier Wochen geht das so in Niedersachsen: Gesundheits&auml;mter &uuml;bermitteln die Adressen von Corona-Infizierten und ihren Kontaktenpersonen, die sich in Quarant&auml;ne befinden, an die Polizei. Das erkl&auml;rte Ziel: Die Einhaltung der Quarant&auml;ne zu &bdquo;&uuml;berwachen&ldquo; &ndash; und Polizeibeamte zu sch&uuml;tzen. Tausende Daten d&uuml;rften so bereits weitergereicht worden sein&hellip;<br>\nF&uuml;r die nieders&auml;chsische Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel ist das Vorgehen klar rechtswidrig. Es gebe &bdquo;keine Rechtsgrundlage f&uuml;r die pauschale &Uuml;bermittlung dieser sensitiven Gesundheitsdaten&ldquo;, erkl&auml;rt Thiel. Ihre Forderung: &bdquo;Die derzeitige, rechtswidrige und bevorratende Daten&uuml;bermittlung muss umgehend eingestellt werden&hellip;<br>\n(&hellip;) Das Weiterreichen von Listen mit Corona-Patientendaten an die Polizei gab es auch in Bremen, Baden-W&uuml;rttemberg und Mecklenburg-Vorpommern &ndash; auch hier protestierten Datensch&uuml;tzer oder Vertreter von &Auml;rztekammern&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Datenschutz-und-Pandemie\/!5680851\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fake Laws: Regierungsw&uuml;nsche als geltendes Recht hingestellt<\/strong><br>\nNach Ostern sind die Ma&szlig;nahmen der Regierung zur Pandemiebek&auml;mpfung in die Verl&auml;ngerung gegangen. Weder wurden handwerkliche Fehler behoben, noch wurde die Regierungskommunikation der Betretungsverbote an die tats&auml;chliche Rechtslage angepasst. Stattdessen werden weiterhin via Pressekonferenzen, Twitter und Ministeriumswebsites politische Empfehlungen zu rechtlichen Verboten umgedeutet.<br>\nEinerseits wirkt dies nach au&szlig;en direkt gegen&uuml;ber den Menschen, die politische Empfehlungen nicht mehr von juristischen Verboten unterscheiden k&ouml;nnen und sich aus Angst vor Strafdrohungen in ihren Grundrechten viel st&auml;rker einschr&auml;nken lassen, als dies verfassungsrechtlich m&ouml;glich w&auml;re. Problematischerweise wirkt dies aber auch intern auf die polizeilichen Vollzugsorgane, welche die Kommunikation der Regierung f&uuml;r geltendes Recht halten und so rechtswidrige Vollzugsakte setzen.<br>\n(&hellip;) Die Abwertung von Kritik als juristische Spitzfindigkeiten durch den Kanzler zeigt eine erstaunliche Geringsch&auml;tzung des Rechtsstaats. Obwohl der zust&auml;ndige Verfassungsdienst dem Bundeskanzleramt zugeh&ouml;rt, werden Verfassungswidrigkeiten einzelnen Legisten im Gesundheitsministerium zugeschoben. Nebenbei wird auch der Verfassungsgerichtshof vorgef&uuml;hrt: Dieser k&ouml;nne ja die umstrittenen Normen pr&uuml;fen. Wenn er entscheidet, werden diese aber ohnedies bereits au&szlig;er Kraft sein&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/5802439\/fake-laws-regierungswunsche-als-geltendes-recht-hingestellt\">Die Presse<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Klimakrise und gesellschaftliche Transformation in Zeiten von Corona<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt zu den merkw&uuml;rdigen Nebenwirkungen der Corona-Krise, dass diese schon in wenigen Wochen mehr zur Verbesserung des Weltklimas beigetragen hat als die gesamte Klimapolitik der letzten Jahre. Weil der Autoverkehr in den gro&szlig;en St&auml;dten um bis zu 80 Prozent zur&uuml;ckgegangen, der Flugverkehr extrem reduziert worden ist und viele Produktionsst&auml;tten stillstehen, rechnet das Global Carbon Project damit, dass die CO2-Emissionen im Jahr 2020 um rund 5 Prozent sinken d&uuml;rften.<br>\nWie es scheint, k&ouml;nnte es sogar der deutschen Regierung trotz ihrer zahnlosen klimapolitischen Ma&szlig;nahmen gelingen, das Ziel einer Reduktion des Treibhausgas-Aussto&szlig;es um 40 Prozent gegen&uuml;ber 1990 doch noch zu erreichen (S&uuml;ddeutsche Zeitung, 24.3.2020).<br>\nKurzzeitige Bremsung<br>\nAllerdings gibt es keinerlei Anlass zur Hoffnung, die Corona-Krise k&ouml;nne dauerhaft zu einer Reduktion der umweltsch&auml;dlichen Emissionen und zu einer Begrenzung der Erderw&auml;rmung f&uuml;hren. Denn der vor&uuml;bergehende Stopp der wirtschaftlichen Aktivit&auml;ten in gro&szlig;en Teilen der Welt hat ja rein gar nichts an der Grundlogik der kapitalistischen Produktionsweise ge&auml;ndert, die von dem Selbstzweck zur endlosen Vermehrung des abstrakten Reichtums, dargestellt im Geld, angetrieben wird. Der aus diesem Selbstzweck resultierende Wachstumszwang wird durch die Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie keinesfalls ausgesetzt, sondern nur kurzzeitig abgebremst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Klimakrise-und-gesellschaftliche-Transformation-in-Zeiten-von-Corona-4708238.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Einer der wenigen Artikel, die wirklich mal an der Wurzel des &Uuml;bels ansetzen &ndash; und den wahren Blick in das Herz der H&ouml;lle nicht verschleiert, gleichzeitig realistische Alternativen zumindest aufzeigt und zur Diskussion stellt, wahrlich eine Rarit&auml;t in der heutigen Medienlandschaft.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch Konjunkturpakete, h&ouml;here Hartz IV-S&auml;tze, eine pseudolinke Koalition aus SPD\/GR&Uuml;NEN und LINKEN, h&ouml;here Umweltauflagen f&uuml;r die Konzerne und eine Reprivatisierung &ouml;ffentlicher Gemeinwohl-Sektoren u.a., wird das Problem unserer Lebensweise nicht l&ouml;sen k&ouml;nnen. So sehr all diese Ma&szlig;nahmen auch wichtig und richtig sind, so kratzen sie dennoch nur an der Oberfl&auml;che.<\/em><\/p>\n<p><em>Einer der positivsten Nebeneffekte dieser wirklich schlimmen und beispiellosen Krise w&auml;re, dass sich breite Teile der globalen Gesellschaften Alternativen zur heutigen Ideologie vorstellen k&ouml;nnen und diese auch realisieren. Es wird mit Sicherheit eine Post-Corona-Zeit geben (auch wenn wir sehr wahrscheinlich mit dem Virus in Zukunft leben werden), diese wird absolut entscheidend sein, ob es gelingt, das Ruder herumzurei&szlig;en und eine wirklich bessere Welt zu entwickeln oder ob wir weiterhin auf dem Weg der Zerst&ouml;rung wandeln wollen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-Agrarmilliarden: Gespaltene B&ouml;den<\/strong><br>\nTierleid, Glyphosat, Nitrat im Grundwasser, Klimakrise, ungerechte Verteilung der F&ouml;rdermittel, Landflucht &ndash; die EU-Agrarpolitik (GAP) hat Handlungsbedarf. Aber ohne Druck und Konsequenzen bei Nichterreichen der EU-Ziele wird sich wohl kein Erfolg einstellen.<br>\n(&hellip;) Spannungsfeld Tierhaltung<br>\nGenerell strengere EU-weite Regelungen f&uuml;r die Verbesserung der Agrarproduktion w&auml;ren notwendig, um unerw&uuml;nschte Praktiken zu verhindern. H&ouml;here und einheitliche Produktionsstandards w&auml;ren auch gerechter im Sinne der Wettbewerbsgleichheit zwischen den Mitgliedstaaten. Ambitionierte Vorschl&auml;ge daf&uuml;r scheitern meist im Interesse der EU-Agrarminister*innen. Das g&auml;ngige Argument dagegen ist, dass dann die Betriebe nicht mehr konkurrenzf&auml;hig w&auml;ren und folglich die Konsument*innen schlechtere Waren aus dem Ausland bek&auml;men. Dieses gern verwendete Bedrohungsszenario ist das beliebteste Totschlagargument f&uuml;r jeden erfolgversprechenden Reformvorschlag. Doch die Fakten schauen anders aus. Agrarprodukte und Lebensmittel werden aus der EU in gr&ouml;&szlig;eren Mengen ausgef&uuml;hrt als von &bdquo;drau&szlig;en&ldquo; reinkommen. Die Agrarproduktion der EU ist sehr erfolgreich, mitunter belastet sie bekanntlich damit auch andere M&auml;rkte. Tendenz steigend, denn die Exporte haben in den letzten Jahren kr&auml;ftig zugenommen. Das System k&ouml;nnte leicht h&ouml;here Standards vertragen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-wirtschaft.at\/eu-agrarmilliarden\/#\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Profitable Pestizide<\/strong><br>\nMit kr&auml;ftigen Profiten hat der Leverkusener Bayer-Konzern trotz der Coronakrise das erste Quartal 2020 absolviert. Das Unternehmen konnte, wie es anl&auml;sslich seiner gestrigen Hauptversammlung mitteilte, seinen Gewinn in den ersten drei Monaten des Jahres um 20 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro steigern. M&ouml;glich war das dank Hamsterk&auml;ufen von Bayer-Medikamenten und -Saatgut. Der Konzern verdiente zudem erneut hohe Summen mit dem Verkauf von Pestiziden, darunter solche, die in der EU verboten sind, aber in L&auml;ndern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas satte Profite erzielen. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung hervor, die mehrere Nichtregierungsorganisationen vergangene Woche publizierten. Pro Jahr sterben zwischen 20.000 und 40.000 Menschen durch Pestizidvergiftung am Arbeitsplatz. Beste Bedingungen findet Bayer in Brasilien unter dem extrem rechten Pr&auml;sidenten Bolsonaro. Der Konzern ist zudem bem&uuml;ht, Schadensersatzklagen von Glyphosat-Opfern in den USA definitiv abzuwehren: Die Opfer m&uuml;ssten einsehen, hei&szlig;t es, dass der Konzern wegen der Coronakrise kaum zahlungsf&auml;hig sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8259\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Peru im Lockdown: Binnenmigranten kehren zu Fu&szlig; nach Hause zur&uuml;ck<\/strong><br>\nViele leben zeitweise in der Gro&szlig;stadt, um ihre Familien in der Provinz zu versorgen. Dreiviertel der Haushalte Perus durch Quarant&auml;ne ohne Einkommen<br>\nLima. In Peru sind Zehntausende Menschen auf dem Marsch nach Hause &#8210; von der K&uuml;stenstadt Lima in das Andenhochland. Viele waren im Zuge der Quarant&auml;ne-Ma&szlig;nahmen in der Hauptstadt gestrandet, als bereits am 15. M&auml;rz von einem auf den anderen Tag der Busverkehr zwischen den Provinzen eingestellt wurde.<br>\nDoch w&auml;hrend die Regierung Touristen mit Sonderfl&uuml;gen und anschlie&szlig;ender Hotel-Quarant&auml;ne aus dem Ausland nach Hause holte, erfuhren die Binnenmigranten kaum Unterst&uuml;tzung.<br>\nEin Gro&szlig;teil von ihnen lebt zeitweise in der Gro&szlig;stadt, um mit den Einnahmen ihre Familien in der Provinz zu versorgen. Nun k&ouml;nnen sie weder arbeiten, noch auch einfachem Wege nach Hause zur&uuml;ckkehren. Einige wurden von ihren Vermietern einfach auf die Stra&szlig;e gesetzt.<br>\n&ldquo;Bevor uns das Virus t&ouml;tet, t&ouml;tet uns der Hunger&rdquo; &ndash; so beschreibt eine der Marschierenden den Ernst der Lage. Ihre geringen Ersparnisse habe sie aufgebraucht. In Gruppen machen sich die Menschen auf den Weg, um Hunderte Kilometer und Tausende H&ouml;henmeter zu Fu&szlig; zu &uuml;berwinden. &Uuml;bernachten m&uuml;ssen sie im Freien. &ldquo;Wir haben nichts mehr zu essen, deshalb kehren wir in unsere D&ouml;rfer zur&uuml;ck, wo wir wenigstens etwas haben&rdquo;, erkl&auml;rt ein arbeitsloser Stra&szlig;enverk&auml;ufer, der ebenfalls unterwegs ist. Doch die Polizei geht rabiat gegen die &ldquo;Quarant&auml;nebrecher&rdquo; vor und behindert die Heimkehrenden an der Weiterreise. Dennoch schaffen es immer wieder einige von ihnen, an den Polizeiblockaden vorbeizukommen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/04\/239372\/peru-im-lockdown-marsch-binnenmigranten\">amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>UN-Generalsekret&auml;r Guterres fordert erneut Ende der Wirtschaftssanktionen<\/strong><br>\nDer Generalsekret&auml;r der Vereinten Nationen (UN) Ant&oacute;nio Guterres ruft aufgrund der weltweiten Covid-19-Pandemie dazu auf, Wirtschafts- und Finanzsanktionen zu beenden. In einem am Freitag ver&ouml;ffentlichten Papier unter dem Titel &ldquo;Covid-19 und die Menschenrechte, wir sitzen alle im selben Boot&rdquo; betonte Guterres, dass gerade jetzt die Menschenrechte nicht aus dem Blick zu verlieren seien. Unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Die Verwundbarsten in der humanit&auml;ren Krise sch&uuml;tzen&rdquo; setzt sich der Generalsekret&auml;r f&uuml;r ein Ende der weltweiten Sanktionen ein. Diese w&uuml;rden verhindern, dass die betroffenen L&auml;nder sich mit medizinischem Equipment und Schutzausr&uuml;stung eindecken k&ouml;nnten. Es sei wichtig, die au&szlig;ergew&ouml;hnliche Situation zu erkennen und jene Strafma&szlig;nahmen aufzuheben, die es den L&auml;ndern erschweren, gegen die Pandemie vorzugehen.<br>\nAuch Russland forderte am vergangenen Mittwoch erneut ein Ende der Sanktionen und Provokationen gegen Venezuela&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/04\/239363\/un-sanktionen-venezuela-aufhebung\">amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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