{"id":6058,"date":"2010-07-01T08:48:13","date_gmt":"2010-07-01T06:48:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6058"},"modified":"2010-07-01T08:48:13","modified_gmt":"2010-07-01T06:48:13","slug":"hinweise-des-tages-1172","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6058","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Bundespr&auml;sidentenwahl, IAB-Studie zur Leiharbeit, Arbeitslosigkeitsbericht, Armutsgef&auml;hrdung, Bankenpleiten, Moody&rsquo;s pr&uuml;ft Herabstufung der Kreditw&uuml;rdigkeit Spaniens, Demokraten machen R&uuml;ckzieher bei Bankensteuer, Steueroase Schweiz, Zimmermann-Chat, Hartz geht um die Welt, PCB-Skandal, M&uuml;tter werfen Pharmakonzern Tests an Kindern vor, AKW-Betreibertricks, neuer Chefredakteur bei der SZ, BP-Chef verdient trotz &Ouml;ldesaster pr&auml;chtig. Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Bundespr&auml;sidentenwahl: Wulff ist neuer Bundespr&auml;sident<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">IAB-Studie zur Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Arbeitslosigkeitsbericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Armutsgef&auml;hrdung in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten &uuml;berdurchschnittlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Bankenpleiten: Die Angst lebt wieder auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Moody&rsquo;s pr&uuml;ft Herabstufung der Kreditw&uuml;rdigkeit Spaniens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Offener Brief von 100 italienischen &Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Obamas Demokraten machen R&uuml;ckzieher bei Bankensteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Steueroase Schweiz: Die Zebrastrategie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">DIW-Chef Zimmermann: &ldquo;Radikale &Auml;nderungen haben wenig Chancen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Hartz geht um die Welt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">PCB-Skandal: Auch Envio-Untermieter vergiftet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Prozess vor US-Gericht: M&uuml;tter werfen Pharmakonzern Tests an Kindern vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">AKW-Betreibertricks: Erstaunlich hoher Eigenbedarf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">S&uuml;ddeutsche Zeitung : Kurt Kister wird neuer Chefredakteur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">BP-Chef verdient trotz &Ouml;ldesaster pr&auml;chtig<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=6058&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundespr&auml;sidentenwahl: Wulff ist neuer Bundespr&auml;sident<\/strong><br>\nWahldrama im Reichstag: Christian Wulff scheitert im ersten und zweiten Wahlgang. Erst nach einer stundenlangen Zitterpartie reicht es im dritten Wahlgang sogar zu einer absoluten Mehrheit f&uuml;r den Unions-Kandidaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/?em_cnt=2803135&amp;em_loc=2091\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>IAB-Studie zur Leiharbeit<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Reaktionen auf neue Studie: &ldquo;Anreize f&uuml;r Lohndumping beseitigen&rdquo;<\/strong><br>\nDie IG Metall hat die Politik aufgefordert, Konsequenzen aus der neuen Leiharbeits-Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu ziehen. &rdquo; Zeitarbeit sei kein sinnvolles arbeitsmarktpolitisches Instrument, &ldquo;sondern ein Mittel, um Tarifvertr&auml;ge zu umgehen und L&ouml;hne zu dr&uuml;cken, gerade auch in der Metallindustrie&rdquo;, kritisierte der Zweite Vorsitzende der Gewerkschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2799918_Reaktionen-auf-neue-Studie-Anreize-fuer-Lohndumping-beseitigen.html\">FR<\/a><\/li>\n<p><strong>Und hier noch der IAB-Kurzbericht zur Leiharbeit<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2010\/kb1310.pdf\">IAB [PDF &ndash; 484 KB]<\/a>\n<\/p><\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeitsbericht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Arbeitsmarkt im Juni<\/strong><br>\nIm Juni 2010 wurden von der Statistik der BA insgesamt <strong>3,153 Millionen Arbeitslose registriert<\/strong>, 257.000 bzw. 7,5% <strong>weniger<\/strong> als im Juni 2009.<br>\nVon diesen 3,153 Millionen Arbeitslosen waren <strong>0,984 Millionen (31,2%) im Rechtskreis SGB III und 2,169 Millionen (68,8%) im Rechtskreis SGB II<\/strong> (Hartz IV) registriert.<br>\nAls <strong>Arbeitsuchende<\/strong> waren im Juni 2010 insgesamt <strong>5,774 Millionen<\/strong> Frauen und M&auml;nner registriert, <strong>232.000 (3,9%) weniger<\/strong> als im Juni 2009. Die von der Statistik der BA ermittelte &bdquo;<strong>Unterbesch&auml;ftigung ohne Kurzarbeit<\/strong>&ldquo; betrug im Juni 2010 <strong>4,308 Millionen, 179.000 (4,0%) weniger<\/strong> als im Juni 2009.<br>\nNach vorl&auml;ufigen, hochgerechneten Daten hatten 0,915 Millionen (arbeitslose und nicht arbeitslose) Frauen und M&auml;nner Anspruch auf das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld (SGB III) und 4,998 Millionen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Bereinigt um die Zahl der etwa 97.000 sog. Aufstocker (gleichzeitiger Bezug von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II) hatten im Juni 2010 etwa <strong>5,816 Millionen erwerbsf&auml;hige Frauen und M&auml;nner Anspruch auf Arbeitslosengeld (SGB III) bzw. Arbeitslosengeld II<\/strong>, &bdquo;76.000 weniger als vor einem Jahr&ldquo; (BA-Monatsbericht, S. 20).<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/100701_arbeitsmarkt_juni.pdf\">Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 531 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Verbr&auml;mte Statistik<\/strong><br>\nWie unvollst&auml;ndig die Zahlen der Bundesagentur sind, f&uuml;hrte am Dienstag das Statistische Bundesamt vor, das die Unterbesch&auml;ftigung in Deutschland erhebt. Danach w&uuml;rden 8,6 Millionen Menschen zwischen 15 und 74 Jahren gern mehr arbeiten, als sie es derzeit tun. Dazu geh&ouml;ren nicht nur die 3,2 Millionen Erwerbslosen. Hinzu kommen 1,2 Millionen in der &ldquo;stillen Reserve&rdquo;, die sich durch Fortbildungen hangeln oder keine Kinderbetreuung finden. Dann gibt es Millionen Teilzeitbesch&auml;ftigte, die am liebsten ihre Arbeitszeit aufstocken w&uuml;rden. Auch manche Vollzeitkraft k&ouml;nnte sich &Uuml;berstunden vorstellen, um den Verdienst aufzubessern. Es ist nicht trivial, welche Statistik von Politik und Medien beachtet wird. Z&auml;hlt man n&auml;mlich nur die offiziellen Erwerbslosen, dann steht Deutschland unter den 27 EU-Staaten sehr gut da: Zuletzt war es Platz 7, wie die Bundesagentur ausweist. Wird jedoch auch die Unterbesch&auml;ftigung ber&uuml;cksichtigt, landet Deutschland pl&ouml;tzlich weit hinten &ndash; auf Platz 20.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F06%2F30%2Fa0029&amp;cHash=3bb2492a26\">TAZ<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Navigation\/Publikationen\/STATmagazin\/2010\/Arbeitsmarkt2010__06,templateId=renderPrint.psml__nnn=true\">destatis<\/a><\/li>\n<li><strong>Erwerbslosigkeit sinkt offiziell<\/strong><br>\nMinus 88000 &ndash; Bundesagentur spricht von Aufschwung und Fr&uuml;hjahrsbelebung<br>\nEs klang wieder gut, was die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit am Mittwoch in N&uuml;rnberg zu berichten hatte. Konjunkturaufschwung und Fr&uuml;hjahrsbelebung haben demnach die (amtlich zugegebene) Arbeitslosigkeit in Deutschland im Juni weiter abschmelzen lassen. Die Zahl der Menschen auf Jobsuche sei dabei gegen&uuml;ber Mai um 88000 auf 3,153 Millionen zur&uuml;ckgegangen. Die Quote sank demnach um 0,2 Punkte auf 7,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 257000 Menschen weniger ohne Erwerbsarbeit.<br>\nBA-Chef Frank-J&uuml;rgen Weise sah dennoch keinen Anla&szlig; zur Entwarnung: &raquo;Die Entwicklung ist gut, eigentlich &uuml;berraschend. Aber es ist noch nicht geschafft&laquo;, sagte er. Ihm bereite der Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt Sorgen. Gut bezahlte Vollzeitstellen w&uuml;rden abgebaut, die Zahl der schlechtbezahlten Teilzeitstellen dagegen n&auml;hme zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/07-01\/055.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Armutsgef&auml;hrdung in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten &uuml;berdurchschnittlich<\/strong><br>\nIm Jahr 2008 war rund jeder vierte in Leipzig lebende Mensch armutsgef&auml;hrdet (27%). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) traf dies auch auf mehr als jede f&uuml;nfte Einwohnerin oder jeden f&uuml;nften Einwohner von Hannover (22%), Bremen (22%), Dresden (22%) und Dortmund (21%) zu. Dagegen war nur jede zehnte M&uuml;nchnerin oder jeder zehnte M&uuml;nchner von Armut bedroht (10%). Diese Ergebnisse beruhen auf einer Auswertung des Mikrozensus f&uuml;r die 15 Gro&szlig;st&auml;dte Deutschlands mit einer Bev&ouml;lkerung von mehr als 500 000 Personen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2010\/06\/PD10__229__221,templateId=renderPrint.psml\">Destatis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Erneut wird die Zunahme an Armutsgef&auml;hrdung best&auml;tigt. Nicht nur in Leipzig auch in Dortmund, Duisburg und Hannover ist der Anteil der Gef&auml;hrdeten gestiegen. Ein Ergebnis, das bereits die DIW-Untersuchung zur Polarisierung der Einkommen nahelegte. Nat&uuml;rlich werden die &uuml;blichen Leitmedien das Ergebnis wieder sch&ouml;nzureden versuchen. Philip Plickert in der FAZ wies seinerzeit daraufhin, wie schlecht es doch anderen ginge. In der Welt schrieb Ulf Poschardt doch tats&auml;chlich: &ldquo;Deutschland, gl&uuml;cklich Aufsteigerland. Eine Studie zeigt, dass bald jeder Deutsche wohlhabend ist. Das &auml;rgert die falschen Freunde der Armen.&rdquo; Da werden sich die Armutsgef&auml;hrdeten in den Neuen Bundesl&auml;ndern freuen, jeder f&uuml;nfte ist bedroht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bankenpleiten: Die Angst lebt wieder auf<\/strong><br>\nAn den europ&auml;ischen Finanzm&auml;rkten brennt die Luft. Gleich mehrere Faktoren sorgten am Dienstag daf&uuml;r, dass Anleger so ziemlich mit jeder Anlage Geld verloren. Am Donnerstag m&uuml;ssen die Banken und Sparkassen der Euro-Zone Farbe bekennen und der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) unglaubliche 442 Milliarden Euro &uuml;berweisen &ndash; rund die H&auml;lfte der gesamten derzeit von der Notenbank an die Banken verliehenen Mittel. Als ob das noch nicht f&uuml;r genug Nervosit&auml;t an den M&auml;rkten sorgen w&uuml;rde, kamen am Dienstag schlechte Nachrichten f&uuml;r die Weltkonjunktur dazu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2799716_Bankenpleiten-Die-Angst-lebt-wieder-auf.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Moody&rsquo;s pr&uuml;ft Herabstufung der Kreditw&uuml;rdigkeit Spaniens<\/strong><br>\nSchlechte Nachrichten f&uuml;r Europas M&auml;rkte: Die Ratingagentur Moody&rsquo;s erw&auml;gt eine Herabstufung des AAA-Ratings des schuldengeplagten Spaniens.<br>\nDie sozialistische Regierung des hochverschuldeten Landes will das Haushaltsminus von mehr als elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts im vergangenen Jahr bis 2013 auf drei Prozent dr&uuml;cken. Die mit 20 Prozent h&ouml;chste Arbeitslosenquote in der gesamten Euro-Zone k&ouml;nnte Experten zufolge allerdings die Wirtschaftserholung belasten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/ratingagentur-moody-s-prueft-herabstufung-der-kreditwuerdigkeit-spaniens;2611014%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der sch&ouml;nste Sparkurs hilft also nichts, denn die Ratingagenturen wissen nat&uuml;rlich auch, dass man damit nicht aus der wirtschaftlichen Talsohle kommt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Offener Brief von 100 italienischen &Ouml;konomen<\/strong><br>\nEssentially what is needed is to start a broad and open debate on the reasons and responsibilities for the dire mistakes being made in economic policy, on the consequent risks of a worsening of the crisis and of a disintegration of the euro zone, on the urgent need for a change in the direction of European economic policy.<br>\nIf the hoped for change in European economic policy should not eventuate, unemployment will increase and the crisis of the euro zone will worsen. In this case, national authorities could be forced to take autonomous economic policy decisions in order to sustain internal markets, incomes and employment&hellip;<br>\nIn short, we are facing the dramatic situation of a world economic system that lacks a primary source of demand that, is, a &ldquo;sponge&rdquo; that can absorb the production.<br>\nThe unsolved global crisis has been particularly felt in the European monetary Union. The evident vulnerability of the euro zone derives from profound internal structural imbalances, whose main cause lies in the economic liberalist design of the Maastricht Treaty, in the expectation that the various areas of the Union can be rebalanced purely through market mechanisms, and in the restrictive deflationary economic policy of countries with a systematic balance of payments surplus. Particularly important among these is Germany, which for some time has been oriented towards keeping wages down compared to productivity, demand and imports, and towards the penetration of foreign markets in order to increase German firms&rsquo; share of the European market. With such policies the &lsquo;surplus&rsquo; countries do not contribute to the development of the euro area but paradoxically are pulled ahead by the weaker countries. More specifically, Germany accumulates a considerable surplus in its balance of trade, while Greece, Portugal, Spain and even France tend to get into debt. Even Italy, despite the very low growth of its national income, finds itself buying more from Germany than it sells, thus accumulating growing debts&hellip;.<br>\nWe believe however that the present direction of economic policy may soon prove to be unsustainable. If the conditions do not exist for the realisation of a development plan based on the objectives outlined, there will be an extremely high risk of debt-driven deflation and the consequent disintegration of the euro zone. This is because some countries could be sucked into a vicious spiral, caused by short-sighted national &ldquo;austerity&rdquo; policies and the resulting pressure of speculation. At a certain point these countries could be forced out of the monetary union or could deliberately decide to leave it in order to try to create their own economic policies in defence of internal markets, incomes and employment. If things actually went in that direction, it is obvious they would not necessarily be seen as the main culprits for the crisis of the European union.<br>\nEssentially what is needed is to start a broad and open debate on the reasons and responsibilities for the dire mistakes being made in economic policy, on the consequent risks of a worsening of the crisis and of a disintegration of the euro zone, on the urgent need for a change in the direction of European economic policy.<br>\nIf the hoped for change in European economic policy should not eventuate, unemployment will increase and the crisis of the euro zone will worsen. In this case, national authorities could be forced to take autonomous economic policy decisions in order to sustain internal markets, incomes and employment.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/100701_letter_of_100_italian_economists.pdf\">Real World Economics Blog [PDF &ndash; 57 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Obamas Demokraten machen R&uuml;ckzieher bei Bankensteuer<\/strong><br>\nDie US-Demokraten haben den Gesetzentwurf zur Reform der Finanzm&auml;rkte verw&auml;ssert, um die Zustimmung des Kongresses sicherzustellen. Sie strichen am Dienstag die umstrittene Steuer f&uuml;r gro&szlig;e Banken und Hedge-Fonds in H&ouml;he von 19 Mrd. $.<br>\nDie Demokraten erhoffen sich dadurch die Zustimmung von einigen Abgeordneten der oppositionellen Republikaner. Auf diese sind sie angewiesen, um das Vorhaben zu realisieren. Insbesondere kommen sie dem Senator Scott Brown entgegen, der gedroht hatte, dem Paket nicht zuzustimmen, sollte es die Abgabe enthalten. Seine Stimme ist mit dem Tod des demokratischen Senators Robert Byrd entscheidend geworden. Die Abkehr von der Bankensteuer ist ein Sieg f&uuml;r die Wall Street, die heftig gegen die Abgabe lobbyiert hatte. Urspr&uuml;nglich war geplant, sie allen Banken mit Aktiva von mindestens 50 Mrd. $ und Hedge-Fonds mit Verm&ouml;genswerten ab 10 Mrd. $ zehn Jahre lang abzuverlangen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:finanzmarktreform-obamas-demokraten-machen-rueckzieher-bei-bankensteuer\/50136709.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Steueroase Schweiz: Die Zebrastrategie<\/strong><br>\nWohin entwickelt sich das Gesch&auml;ft der Schweizer Banken mit Steuerfluchtgeldern? Eine &Uuml;bersicht von Andreas Missbach, dem Finanzexperten der Erkl&auml;rung von Bern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/archiv\/19502.html\">Die Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>DIW-Chef Zimmermann: &ldquo;Radikale &Auml;nderungen haben wenig Chancen&rdquo;<\/strong><br>\nWas muss in Deutschland getan werden? Und haben Gewerkschaften noch eine Zukunft? Der Chat mit Wirtschaftsforscher Zimmermann zum Nachlesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/diw-chef-klaus-zimmermann-radikale-aenderungen-haben-wenig-chancen-1.967418\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Einige gute Fragen und Kommentaren von Teilnehmern. Von Zimmermann aber diverse Floskeln, die logisch nicht nachvollziehbar sind, wie z.B.: &bdquo;Die Mehrwertsteuererh&ouml;hung g&auml;be uns Chancen f&uuml;r strukturelle Reformen und einen besseren sozialen&nbsp;Ausgleich.&ldquo;, Mehr Geld f&uuml;r alle kann es nur geben, wenn die Wirtschaft wieder kr&auml;ftigt w&auml;chst. Deshalb muss der Staat seine hohen Defizite abbauen, sonst kann sich die private Wirtschaft nicht entfalten und wir k&ouml;nnen nicht alle mehr verdienen. Dazu dient die&nbsp;Mehrwertsteuererh&ouml;hung.&ldquo;, &bdquo;Insbesonder im Sozialen Sicherungsystem kann man durch Wettbewerb und Effizienzanreize viel Geld sparen.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hartz geht um die Welt<\/strong><br>\nBeim Sparen sind wir Vorbild! Wahrlich, wir sind Vorbild f&uuml;r die Welt &ndash; wir armen Schlucker Deutschlands! An uns nehmen sie sich ein Beispiel, an uns Arbeitslosen und Rentnern, Geringverdienern und Alleinerziehenden &ndash; an den langsam aber nachdr&uuml;cklich verarmenden Kindern Deutschlands will sich der reichere Teil der Welt messen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/06\/hartz-geht-um-die-welt.html\">Ad Sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>PCB-Skandal: Auch Envio-Untermieter vergiftet<\/strong><br>\nEnvio und kein Ende. Die Giftfirma zieht immer mehr Menschen in den PCB-Skandal hinein. Auch immer mehr Firmen im Hafen. Die j&uuml;ngsten Leidtragenden: Besch&auml;ftigte der Unternehmen DHL, TSW, Gimatec und Kolk. Die Hallen, die sie auf dem Envio-Gel&auml;nde angemietet haben, sind verseucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/dortmund\/Auch-Envio-Untermieter-vergiftet-id3173823.html\">Der Westen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Prozess vor US-Gericht: M&uuml;tter werfen Pharmakonzern Tests an Kindern vor<\/strong><br>\nDie Klage hat es in sich: Nigerianische Frauen werfen dem Pharmariesen Pfizer vor, an 200 Jungen und M&auml;dchen Arzneimittel ausprobiert zu haben, elf Kinder seien gestorben. Nun hat das Oberste US-Gericht einen Prozess in den Vereinigten Staaten zugelassen. Das Unternehmen weist jede Schuld von sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,703707,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>AKW-Betreibertricks: Erstaunlich hoher Eigenbedarf<\/strong><br>\nDer Atommeiler Neckarwestheim I verbraucht den produzierten Strom zu einem guten Teil selbst. Mit einer reduzierten Produktion wollen sich die Betreiber &uuml;ber den eigentlichen Abschalttermin retten und noch lange Millionen kassieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2802227_AKW-Betreibertricks-Erstaunlich-hoher-Eigenbedarf.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>S&uuml;ddeutsche Zeitung : Kurt Kister wird neuer Chefredakteur<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2803084_Sueddeutsche-Zeitung-Kurt-Kister-wird-neuer-Chefredakteur.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>BP-Chef verdient trotz &Ouml;ldesaster pr&auml;chtig<\/strong><br>\nVerdienen Europas Topmanager, was sie verdienen? manager magazin hat die Leistungs- und Gehaltsdaten der Unternehmenslenker untersucht. Das Ergebnis: BP-Chef Tony Hayward hat seit 2007 pr&auml;chtig verdient, ebenso wie Shell-Lenker Peter Voser. Auch die Chefs von UBS und Credit Suisse freuten sich trotz m&auml;&szlig;iger Leistung &uuml;ber Topgeh&auml;lter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/artikel\/0,2828,703599,00.html%20\">manager-magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Bundespr&auml;sidentenwahl, IAB-Studie zur Leiharbeit, Arbeitslosigkeitsbericht, Armutsgef&auml;hrdung, Bankenpleiten, Moody&rsquo;s pr&uuml;ft Herabstufung der Kreditw&uuml;rdigkeit Spaniens, Demokraten machen R&uuml;ckzieher bei Bankensteuer, Steueroase Schweiz, Zimmermann-Chat, Hartz geht um die Welt, PCB-Skandal, M&uuml;tter werfen Pharmakonzern Tests<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6058\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-6058","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6058"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6063,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6058\/revisions\/6063"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}