{"id":60626,"date":"2020-05-03T09:00:09","date_gmt":"2020-05-03T07:00:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626"},"modified":"2020-04-30T15:06:17","modified_gmt":"2020-04-30T13:06:17","slug":"hinweise-der-woche-158","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (TR)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h01\">Angstmache als Herrschaftsmittel: Interview mit dem Psychologen Klaus-J&uuml;rgen Bruder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h02\">Ohne Verm&ouml;genssteuern zahlen Arbeitnehmer 80 Prozent der Corona-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h03\">Saarl&auml;ndischer Verfassungsgerichtshof kippt Ausgangsbeschr&auml;nkungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h04\">Fake Laws: Regierungsw&uuml;nsche als geltendes Recht hingestellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h05\">UN-Generalsekret&auml;r Guterres fordert erneut Ende der Wirtschaftssanktionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h06\">Es irrt der Hirt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h07\">Medien verbreiten weiter unbeirrt statistischen Unsinn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h08\">Kurz&rsquo; Angstmache hat seinen Zweck erf&uuml;llt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h09\">Jedes f&uuml;nfte Kind kommt hungrig zur Schule<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h10\">Unternehmen k&ouml;nnen trotz Staatshilfen Boni zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h11\">Banken &ndash; Wieder sollen die Steuerzahler einspringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h12\">Geopolitik: Gr&uuml;nes Narrativ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h13\">&ldquo;Wir machen gesamtgesellschaftliche Triage&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h14\">Die Stimmung wird kippen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60626#h15\">Ketzerei<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Angstmache als Herrschaftsmittel: Interview mit dem Psychologen Klaus-J&uuml;rgen Bruder*<\/strong><br>\nSie besch&auml;ftigen sich schon lange mit der Frage, warum und Herrschaft stabil ist und bleibt. Hat es Sie &uuml;berrascht, dass die vom Staat wegen der Coronakrise angeordneten Ma&szlig;nahmen so weitgehend widerspruchslos akzeptiert wurden?<br>\nIch bin nat&uuml;rlich entsetzt, wie schnell und ohne Infragestellung auch in den ma&szlig;gebenden Medien alle m&ouml;glichen einander widersprechenden Erkl&auml;rungen und Ma&szlig;nahmen angenommen wurden und in der breite, in der sie durchgesetzt und gegen die leisesten Bedenken und Kritik mit Z&auml;hnen und Klauen, unter Missachtung selbst des geringsten Respekts verteidigt werden. Dieses Ausma&szlig; hat mich &uuml;berrascht und zeigt, wie stabil die Herrschaft ist und wie tiefgehend sie internalisiert ist &ndash; vor dem Hintergrund von Angst allerdings. Selbstverst&auml;ndlich wird die CDU der gro&szlig;e Gewinner sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/gelesen-gesehen-gehoert\/angstmache-als-herrschaftsmittel\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ohne Verm&ouml;genssteuern zahlen Arbeitnehmer 80 Prozent der Corona-Krise<\/strong><br>\nDie Corona-Pandemie hat die gr&ouml;&szlig;te Wirtschaftskrise der letzten Jahrzehnte ausgel&ouml;st. Die Staaten schn&uuml;ren riesige Hilfspakete, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Derzeit stammen 80 Prozent der Steuereinnahmen von Arbeitnehmern und Konsumenten &ndash; die werden also auch 80 Prozent der Krisenkosten zahlen, wenn &Ouml;sterreich nichts an seiner Steuerstruktur &auml;ndert. Die gro&szlig;e Mehrheit der &Ouml;sterreicher ist f&uuml;r eine st&auml;rkere Besteuerung von Unternehmen.<br>\n&bdquo;Wenn sich am gegenw&auml;rtigen Abgabensystem nichts &auml;ndert, dann werden wieder die Besch&auml;ftigten und vor allem die mit einem mittleren bis niedrigen Einkommen die Krise bezahlen. Die Unternehmen tragen in &Ouml;sterreich minimal zum Staatshaushalt bei. Wir haben keine Erbschafts-und Schenkungssteuer, wir haben keine Verm&ouml;genssteuer. Wir haben de facto minimale Kapitalbesteuerung, aber sehr hohe Besteuerung von Arbeit. Diese Struktur m&uuml;sste man &auml;ndern. Aber die Widerst&auml;nde dagegen sind riesig, wie man sieht.&ldquo; sagt die &Ouml;konomin Gabriele Michalitsch gegen&uuml;ber News.<br>\nDenn die &Ouml;VP hat dem Vorschlag von Vize-Kanzler Werner Kogler nach einer &bdquo;gerechten Krisenfinanzierung&ldquo; und f&uuml;r die Besteuerung von &bdquo;Millionen- und Milliarden-Erben&ldquo; sogleich eine Absage erteilt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/corona-kosten-der-krise\/\">kontrast.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Saarl&auml;ndischer Verfassungsgerichtshof kippt Ausgangsbeschr&auml;nkungen<\/strong><br>\nIm Saarland m&uuml;ssen die im Zuge der Corona-Pandemie verf&uuml;gten Ausgangsbeschr&auml;nkungen nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs sofort gelockert werden.<br>\nEs gebe &bdquo;aktuell keine belastbaren Gr&uuml;nde f&uuml;r die uneingeschr&auml;nkte Fortdauer der strengen saarl&auml;ndischen Regelung des Verbots des Verlassens der Wohnung&ldquo; mehr, entschieden die Verfassungsrichter am Dienstag. Das hei&szlig;t: Begegnungen in Familien sowie das Verweilen im Freien unter Wahrung der notwendigen Abst&auml;nde und Kontaktbeschr&auml;nkungen seien ab sofort wieder m&ouml;glich&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/boerse\/wirtschaftsticker\/konjunktur-saarlaendischer-verfassungsgerichtshof-kippt-ausgangsbeschraenkungen_id_11934565.html\">Focus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fake Laws: Regierungsw&uuml;nsche als geltendes Recht hingestellt<\/strong><br>\nNach Ostern sind die Ma&szlig;nahmen der Regierung zur Pandemiebek&auml;mpfung in die Verl&auml;ngerung gegangen. Weder wurden handwerkliche Fehler behoben, noch wurde die Regierungskommunikation der Betretungsverbote an die tats&auml;chliche Rechtslage angepasst. Stattdessen werden weiterhin via Pressekonferenzen, Twitter und Ministeriumswebsites politische Empfehlungen zu rechtlichen Verboten umgedeutet.<br>\nEinerseits wirkt dies nach au&szlig;en direkt gegen&uuml;ber den Menschen, die politische Empfehlungen nicht mehr von juristischen Verboten unterscheiden k&ouml;nnen und sich aus Angst vor Strafdrohungen in ihren Grundrechten viel st&auml;rker einschr&auml;nken lassen, als dies verfassungsrechtlich m&ouml;glich w&auml;re. Problematischerweise wirkt dies aber auch intern auf die polizeilichen Vollzugsorgane, welche die Kommunikation der Regierung f&uuml;r geltendes Recht halten und so rechtswidrige Vollzugsakte setzen.<br>\n(&hellip;) Die Abwertung von Kritik als juristische Spitzfindigkeiten durch den Kanzler zeigt eine erstaunliche Geringsch&auml;tzung des Rechtsstaats. Obwohl der zust&auml;ndige Verfassungsdienst dem Bundeskanzleramt zugeh&ouml;rt, werden Verfassungswidrigkeiten einzelnen Legisten im Gesundheitsministerium zugeschoben. Nebenbei wird auch der Verfassungsgerichtshof vorgef&uuml;hrt: Dieser k&ouml;nne ja die umstrittenen Normen pr&uuml;fen. Wenn er entscheidet, werden diese aber ohnedies bereits au&szlig;er Kraft sein&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/5802439\/fake-laws-regierungswunsche-als-geltendes-recht-hingestellt\">Die Presse<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>UN-Generalsekret&auml;r Guterres fordert erneut Ende der Wirtschaftssanktionen<\/strong><br>\nDer Generalsekret&auml;r der Vereinten Nationen (UN) Ant&oacute;nio Guterres ruft aufgrund der weltweiten Covid-19-Pandemie dazu auf, Wirtschafts- und Finanzsanktionen zu beenden. In einem am Freitag ver&ouml;ffentlichten Papier unter dem Titel &ldquo;Covid-19 und die Menschenrechte, wir sitzen alle im selben Boot&rdquo; betonte Guterres, dass gerade jetzt die Menschenrechte nicht aus dem Blick zu verlieren seien. Unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Die Verwundbarsten in der humanit&auml;ren Krise sch&uuml;tzen&rdquo; setzt sich der Generalsekret&auml;r f&uuml;r ein Ende der weltweiten Sanktionen ein. Diese w&uuml;rden verhindern, dass die betroffenen L&auml;nder sich mit medizinischem Equipment und Schutzausr&uuml;stung eindecken k&ouml;nnten. Es sei wichtig, die au&szlig;ergew&ouml;hnliche Situation zu erkennen und jene Strafma&szlig;nahmen aufzuheben, die es den L&auml;ndern erschweren, gegen die Pandemie vorzugehen.<br>\nAuch Russland forderte am vergangenen Mittwoch erneut ein Ende der Sanktionen und Provokationen gegen Venezuela&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/04\/239363\/un-sanktionen-venezuela-aufhebung\">amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Es irrt der Hirt<\/strong><br>\nWohlfeil ist es, einfach nur Beifall zu klatschen. F&uuml;r die schlecht bezahlten PflegerInnen, die einen gemeinsamen Arbeitgeber haben: die Kirchen. F&uuml;r mehr Lohn f&uuml;hlen die sich nicht zust&auml;ndig.<br>\nKaum ein Bericht im Fernsehen, Radio oder in der Zeitung, der im Zusammenhang mit der Corona-Diskussion nicht die aufopfernde Arbeit der Helden im Gesundheitswesen lobend hervorgehoben h&auml;tte. Aber kaum ein Bericht dar&uuml;ber, wer neben dem Staat eigentlich der gr&ouml;&szlig;te Arbeitgeber in Krankenh&auml;usern, Kindertagesst&auml;tten, Alten-, Behinderten- und Jugendhilfe-Einrichtungen in Deutschland ist. Es sind die evangelische und katholische Kirche mit &uuml;ber einer Million Mitarbeitenden, vorwiegend Frauen. Damit verbunden sind Einfluss und politische Macht, mit denen die Arbeitsbedingungen bestimmt werden, die sich wiederum nach den Gesetzen des Marktes richten. Hier verhalten sich Kirchen nicht anders als andere, voll auf Wettbewerb und Unternehmenskonzentration fixiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/wirtschaft\/474\/es-irrt-der-hirt-6700.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Medien verbreiten weiter unbeirrt statistischen Unsinn<\/strong><br>\nMedien und Publikum lieben Ranglisten. Die von vielen Medien immer wieder zitierte private Johns-Hopkins-University ver&ouml;ffentlicht t&auml;glich stets zuvorderst die neueste Hitliste der Corona-Toten in verschiedenen L&auml;ndern (siehe linke Spalte). Noch so gerne &uuml;bernehmen viele Medien unbedacht diese Zahlen und bereiten sie wom&ouml;glich in Form von Grafiken oder anderswie farbig sch&ouml;n auf.<br>\nEigentlich sind die Todeszahlen besser vergleichbar als etwa die Zahl der &laquo;F&auml;lle&raquo;, also der positiv Getesteten. Denn tot ist tot. Anders bei den Zahlen der &laquo;F&auml;lle&raquo;: Sie h&auml;ngen stark davon ab, wieviel in einem Land getestet wird. Japan wies &auml;usserst wenige Infizierte aus, weil nur sehr wenig getestet wurde.<br>\nAber auch bei den Todeszahlen sind L&auml;ndervergleiche t&auml;uschend und irref&uuml;hrend, wenn man nicht klar und deutlich sagt, dass die Zahlen in vielen F&auml;llen nicht vergleichbar sind.<br>\nEs ist schon mal unsinnig, die Zahl der Todesf&auml;lle pro Land anzugeben und damit eine Rangliste aufzustellen. Nach der Statistik der Johns-Hopkins University (links) gibt es in Grossbritannien bisher dreimal so viele Todesf&auml;lle wie in Belgien.<br>\nKorrekt w&auml;re es, die Zahl pro jeweils 100&rsquo;000 Einwohner in einem Land anzugeben. Das gibt f&uuml;r Grossbritannien nur 29, in Belgien aber mit 60 doppelt so viele Todesf&auml;lle. Die Situation scheint also in Belgien &ndash; entgegen der Rangliste links &ndash; viel dramatischer zu sein als in Grossbritannien.<br>\nDoch selbst dieser Vergleich pro 100&rsquo;000 Einwohner kann eine ziemlich falsche Vorstellung davon geben, ob es in einem Land bisher mehr Todesf&auml;lle gab als in einem anderen.<br>\nDas illustriert wiederum das Beispiel von Belgien und Grossbritannien: In Grossbritannien werden ausschliesslich Todesf&auml;lle in den Spit&auml;lern gez&auml;hlt. S&auml;mtliche Verstorbenen in Alters- und Pflegeheimen erscheinen nicht in der Statistik. Ganz anders in Belgien: Dort werden in Alters- und Pflegeheimen nicht nur alle Verstorbenen mitgez&auml;hlt, welche auf Covid-19 positiv getestet wurden, sondern sogar alle jene, bei denen auch nur ein Verdacht besteht, es k&ouml;nnte einen Zusammenhang mit dem Virus bestehen. So wurden beispielsweise an einem Tag von 178 insgesamt verstorbenen Heimbewohnern s&auml;mtliche in die Statistik aufgenommen, obwohl nur 13 von ihnen auf Corona positiv getestet waren. Die anderen hatten nur Symptome, die zu Corona passen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Medien\/Corona-Medien-verbreiten-weiter-unbeirrt-statistischen-Unsinn\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kurz&rsquo; Angstmache hat seinen Zweck erf&uuml;llt<\/strong><br>\nBald wird jeder von uns jemanden kennen, der an Corona gestorben ist.&rdquo; Mit dieser eindringlichen Warnung hat Sebastian Kurz Ende M&auml;rz versucht, die &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher zu &uuml;berzeugen, dass sie weiterhin alle Ma&szlig;nahmen befolgen. Der Kanzler hat damit nicht recht gehabt. Anders als in New York oder der Lombardei ist die Zahl der Covid-19-Toten hierzulande sehr gering geblieben. Vom Virus merken die meisten nichts, von den Ma&szlig;nahmen dagegen umso mehr.<br>\nWie das nun ver&ouml;ffentlichte Protokoll der Corona-Taskforce vom 12. M&auml;rz zeigt, wusste Kurz damals, dass er den Teufel an die Wand malt. Er wollte den Menschen Angst machen, damit sie Beschr&auml;nkungen akzeptieren, deren Sinn sie nicht erkennen konnten. An diesem Tag gab es in &Ouml;sterreich gerade 356 positiv Getestete und einen Corona-Toten.<br>\nDiese Schere zwischen Prognose und tats&auml;chlichem Verlauf werfen viele dem Kanzler nun vor und sehen dies als Beweis daf&uuml;r, dass alle Corona-Ma&szlig;nahmen &uuml;bertrieben sind. Aber Kurz und sein Koalitionspartner haben mit dieser scheinbaren &Uuml;bertreibung dem Land einen guten Dienst erwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000117145972\/kurz-angstmache-hat-seinen-zweck-erfuellt\">der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Position des Kommentators, dass der &ouml;sterreichische Kanzler Sebastian Kurz recht hatte, indem er bewusst Todesangst in der Bev&ouml;lkerung verbreitete, ist zynisch. Es zeigt sich aber, dass offensichtlich gezielt Panik in der Bev&ouml;lkerung gesch&uuml;rt wurde, wie auch in Deutschland, mit dem wohl bewusst an die &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; weitergegeben Pandemie-Planspiel des RKI, in dem von 7,5 Millionen Toten die Rede war. Und dies wirft nun eine doch neue Perspektive auf die massivsten Grundrechtseinschr&auml;nkungen in der Geschichte der Bundesrepublik. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Jedes f&uuml;nfte Kind kommt hungrig zur Schule<\/strong><br>\nJedes zehnte Kind in Deutschland sitzt t&auml;glich mit knurrendem Magen im Unterricht. Das hat eine Sonderauswertung von Daten der internationalen Lesestudie IGLU unter Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern der vierten Klassen ergeben, die dem SPIEGEL vorliegt.<br>\nWeitere zw&ouml;lf Prozent der befragten Kinder gaben an, &ldquo;fast jeden Tag&rdquo; hungrig zur Schule zu kommen. Bei gut einem F&uuml;nftel kommt es nach eigenen Angaben immerhin &ldquo;an einigen Tagen&rdquo; vor, dass sie sich im Unterricht nicht ausreichend satt f&uuml;hlen.<br>\nWer Hunger hat, schneidet im Schnitt auch schlechter bei den schulischen Leistungen ab. Auch das zeigt sich in den IGLU-Daten. Kinder, die regelm&auml;&szlig;ig hungrig zur Schule kamen, erreichten in Deutschland durchschnittlich 517 Punkte im Lesetest. Kinder, die nach eigenen Angaben immer ausreichend gegessen hatten, schnitten mit 556 Punkten deutlich besser ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/deutschland-jedes-fuenfte-kind-kommt-hungrig-zur-schule-a-ce71d363-17fd-4a5d-a392-3b79522ba6f9\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Deutschland: jedes 5. (!!!) Kind geht hungrig zur Schule. Bei einem Entwicklungsland nicht untypisch, bei den USA w&uuml;rde man seufzend mit den Schultern zucken, aber im reichen und angeblich sozialen &ldquo;Deutschland, in dem wir gut und gerne leben&rdquo;, k&ouml;nnen (viel zu) viele Kinder nur mit M&uuml;he *&uuml;berleben*. Jetzt werden nat&uuml;rlich die einen widersprechen, dass das ja gar nicht sein kann, dass das Geld &ldquo;nat&uuml;rlich&rdquo; vorhanden und offensichtlich die Eltern nicht in der Lage sind, mit dem Geld umzugehen oder ihren Kindern morgens Fr&uuml;hst&uuml;ck zu machen. Ja, die F&auml;lle wird es geben &ndash; aber blanker Hunger ist schon lange eine Tatsache in Deutschland, sonst g&auml;be es auch keine Tafeln.<\/em><br>\nDeutschland und seine Politik sind einfach verkommen, denn das Thema und die Problematik sind seit vielen Jahren bekannt und werden trotzdem nicht gel&ouml;st, obwohl das trivial und mit einem kleinen Bruchteil z. B. der R&uuml;stungsausgaben oder der vielen Unternehmensteuergeschenke zu machen w&auml;re. Armut und Hunger in Deutschland sind nicht Schicksal, sondern Ergebnis eines politischen Willens.\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Unternehmen k&ouml;nnen trotz Staatshilfen Boni zahlen<\/strong><br>\nPl&auml;ne f&uuml;r Dividenden- und Bonizahlungen von Konzernen, die Corona-Hilfe bekommen, werden heftig kritisiert. Finanz- und Wirtschaftsminister sprechen von strikten Regeln. Doch viele Aussch&uuml;ttungen bleiben m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/corona-hilfen-vom-staat-warum-manche-boni-weiterhin-moeglich-sind-a-f067ef2d-4af1-4044-8950-0ddc1416d04d\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Banken &ndash; Wieder sollen die Steuerzahler einspringen<\/strong><br>\nEs mag so sein, dass Europas Banken aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie in eine schlimme Krise schlittern. Es kann auch gute Gr&uuml;nde geben, dass der Staat bed&uuml;rftige Banken im &auml;u&szlig;ersten Notfall mit Kapital ausstattet. Aber dann m&uuml;sste man sich eingestehen, dass Politiker und Aufsicht in den vergangenen Jahren nur Sch&ouml;nwettereinsch&auml;tzungen abgegeben haben.<br>\nNoch einmal: Eigentlich sollten gro&szlig;e Teile des Bankensektors genug Puffer haben, um die Corona-Krise zu bew&auml;ltigen. Das war zumindest der Anspruch an die neuen Regeln nach Lehman. Nun besteht die Gefahr, dass erneut die Steuerzahler f&uuml;r das Versagen bezahlen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/banken-pleite-steuerzahler-haftung-1.4885290\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Geopolitik: Gr&uuml;nes Narrativ<\/strong><br>\nMit einem langen Papier meldet sich die Gr&uuml;ne Bundestagsabgeordnete Franziska Brandtner zu Wort. Sie wolle damit &bdquo;Gr&uuml;ne Antworten auf die geopolitischen neuen Zeiten&ldquo;, r&uuml;hrt damit aber, wenig &uuml;berraschend, wer ihr bisheriges Wirken kennt, lediglich in der immer gleichen argumentativen So&szlig;e: &bdquo;Wir erleben die R&uuml;ckkehr des geopolitischen Wettbewerbs. Revisionistische Kr&auml;fte, wie China und Russland, versuchen die Welt neu zu ordnen. [&hellip;] Europa muss als geopolitischer Akteur erwachsen werden. [&hellip;] Wenn wir nicht zusammenstehen, dann werden wir Schachbrettfiguren, im Spiel der Gro&szlig;m&auml;chte. [&hellip;] Der R&uuml;ckzug der USA zwingt uns Europ&auml;er dazu, zur Macht zu werden, wenn wir nicht in neue Abh&auml;ngigkeiten geraten wollen. [&hellip;] Die Trump-Administration behandelt Europa zunehmend als Vasall, wenn nicht als Rivale, anstatt als Verb&uuml;ndeten. Um den internationalen Herausforderungen gerecht zu werden, muss Europa erwachsen werden und die Arbeitsteilung in der transatlantischen Allianz neu sortieren. Wenn wir wollen, dass Trump uns auf Augenh&ouml;he behandelt, dann m&uuml;ssen wir uns auf Augenh&ouml;he bewegen. Das bedeutet auch unseren eigenen Kontinent geopolitisch ordnen zu k&ouml;nnen, unsere Milit&auml;rf&auml;higkeiten optimieren und ein eigenst&auml;ndiger Akteur zu werden, der trotz Eigenst&auml;ndigkeit eng mit den USA verbunden bleibt und wo m&ouml;glich an einem Strang zieht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/04\/27\/geopolitik-gruenes-narrativ\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ein weiterer Beleg daf&uuml;r, wie weit sich f&uuml;hrende Entscheidungspersonen dieser Partei von den anf&auml;nglich friedensorientierten Grunds&auml;tzen der Gr&uuml;nen-Partei verabschiedet haben. Nun gilt offenbar das Motto &ldquo;Frieden schaffen mit immer mehr und besseren Waffen&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Wir machen gesamtgesellschaftliche Triage&rdquo;<\/strong><br>\nIn der Corona-Krise geben die Deutschen nahezu widerspruchslos b&uuml;rgerliche Freiheiten auf, die eigentlich unanfechtbar sind &ndash; alles aus Solidarit&auml;t zu ihren besonders bedrohten Mitmenschen. Der Bonner Philosoph und Erkenntnistheoretiker Markus Gabriel erkl&auml;rt im Interview mit ntv.de, warum das f&uuml;r die liberale Demokratie gef&auml;hrlich sein kann, wir nicht nur auf Virologen h&ouml;ren d&uuml;rfen und aus der Pandemie trotzdem eine Chance auf moralischen Fortschritt hervorgehen kann. (&hellip;)<br>\nDann war die Reaktion der Bundesregierung angemessen?<br>\nDeutschland hat erst sehr sp&auml;t auf die Pandemie reagiert. Das wird durch die andauernde Inszenierung einer Wissenschaftsfreundlichkeit letztlich unter den Tisch gekehrt. Wir d&uuml;rfen eines nicht vergessen: Sogar [US-Pr&auml;sident Donald] Trump hat Einreisen aus China fr&uuml;her untersagt als die Europ&auml;ische Union. Und im Moment h&ouml;rt man auch nur auf einige, dem Gesundheitssystem nahestehende Institutionen &ndash; wie das Robert-Koch-Institut. Weder die Universit&auml;tskliniken werden hinreichend nach deren Expertise gefragt noch die Gesellschaft f&uuml;r Virologie als ganze. Die Regierung w&auml;hlt auch hier bewusst aus &ndash; weil es auch ein politischer Vorgang ist, die getroffenen Entscheidungen zu rechtfertigen. (&hellip;)<br>\nWenn wir immer nur auf das Robert-Koch-Institut h&ouml;ren, dann k&ouml;nnen wir irgendwann nicht mehr zur&uuml;ck. Das RKI wird immer m&ouml;gliche Risiken einer neuen Ansteckungswelle sehen. Wir leben ja schon jetzt in einer Computersimulation. Nicht, weil die Wirklichkeit nicht wirklich w&auml;re &ndash; es sterben ja tats&auml;chlich t&auml;glich Menschen und die Wirtschaft ist angeschossen. Das sind beinharte Realit&auml;ten. Aber diese Realit&auml;ten werden erzeugt durch das Ablesen von Wahrscheinlichkeiten anhand von Computersimulationen. Und diese k&ouml;nnen nur so gut sein wie die Annahmen, die ihnen zugrunde liegen.<br>\n&Uuml;ber das Virus ist bisher aber nicht allzu viel bekannt &hellip;<br>\nRichtig. Deswegen sind diese Computersimulationen auch nicht besonders gut. Es entspricht nicht den bekannten Tatsachen, dass eine Lockerung der Ma&szlig;nahmen das Gesundheitssystem &uuml;berfordern wird. Es ist lediglich auf der Basis bestimmter Simulationen sehr wahrscheinlich. Wir m&uuml;ssen einem Team von Experten vertrauen: Psychologen, Soziologen, P&auml;dagogen. Wir m&uuml;ssen nicht nur wissen, wie das Virus funktioniert, sondern auch, welche psychologischen Folgen der Shutdown auf Obdachlose, Singles, Familien und Kinder hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Wir-machen-gesamtgesellschaftliche-Triage-article21732269.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr lesenswert. Siehe &auml;hnliche Gedanken auf den NachDenkSeiten am 7. April: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60021\">&Uuml;ber die Engstirnigkeit politischer Entscheidungen und ihre Popularit&auml;t. Ein Essay aus Anlass der Entscheidungen zu Corona.<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Stimmung wird kippen<\/strong><br>\nDie Politik hat jedes Ma&szlig; verloren. Ihre Verordnungen greifen tief in unser Leben ein. Vieles wird zerst&ouml;rt. Die Masken sind erst der Anfang. Es wird keine sch&ouml;ne, neue Welt. (&hellip;)<br>\nWenn am kommenden Montag die Stadt wieder langsam zum Leben erwacht, werden die meisten B&uuml;rger die erste einschneidende &Auml;nderung sehen: Die Maskenpflicht bei Bahn und Bus wird die Berliner aus der Illusion rei&szlig;en, dass jetzt wieder alles gut wird. Man macht sich kaum eine Vorstellung, wie sehr sich unser Lebensgef&uuml;hl und unser soziales Verhalten &auml;ndern werden, wenn wir &uuml;berall Maskenm&auml;nnern und Maskenfrauen in die Augen schauen werden.<br>\nAktuell sind es vielleicht zehn Prozent der Fahrg&auml;ste, die eine Maske tragen. Ab Montag ist es verpflichtend, Masken zu tragen. Immerhin wird das Tragen von Masken nicht von der Polizei kontrolliert. Vermutlich hofft die Politik auf die Blockwart-Tradition: Dass man n&auml;mlich angep&ouml;belt wird, wenn man ohne Maske in die Bahn steigt. Oder vom Busfahrer abgewiesen wird. Es kann nat&uuml;rlich auch umgekehrt sein: Dass Leute, etwa Jugendliche in Gruppen, aggressiv reagieren und zu provozieren versuchen. Sp&auml;testens wenn sich bei Temperaturen &uuml;ber 30 Grad der Schwei&szlig; unter der Maske ansammelt, d&uuml;rfte es unwirtlich werden. (&hellip;)<br>\nMan werde &uuml;ber die zweite Welle der &Ouml;ffnung erst entscheiden, wenn die Zahlen das hergeben, sagt der Senat. Welche Zahlen? Wer erstellt die Zahlen? Wer &uuml;berpr&uuml;ft sie? Wer berechnet welche Modelle, zieht Schlussfolgerungen und &uuml;bernimmt Verantwortung? Das Rezept der Politik ist apokalyptische Panikmache. Sie flieht in intransparente Experten-Berechnungen. Die vermummten Gesichter, die wir ab Montag sehen werden, sind erst der Anfang einer tiefgreifenden Ver&auml;nderung. Es wird keine sch&ouml;ne, neue Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-stimmung-wird-kippen-li.82070\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ketzerei<\/strong><br>\nWenn Virologen inzwischen geradezu Offenbarungskompetenzen zugestanden werden und Regierungsanordnungen quasi zu politischen Katechismen mutieren, ist etwas Ketzerei notwendig.<br>\nWarum also muss man in Deutschland eine &bdquo;Welle flach halten&ldquo;, wenn die H&auml;lfte der verf&uuml;gbaren Intensiv-Betten gar nicht belegt ist? Dient es wirklich der allgemeinen Gesundheit, wenn reihenweise Operationen abgesagt werden und Krankenh&auml;user deshalb von Insolvenz bedroht sind? Aus der politischen Klasse kommen hier kaum nachvollziehbare Antworten, daf&uuml;r viele Phrasen, die wahlweise an Solidarit&auml;t, Disziplin, R&uuml;cksichtnahme oder Ausdauer der B&uuml;rger appellieren.<br>\nDie Pandemie sei eine &bdquo;demokratische Zumutung&ldquo;, sagte Kanzlerin Merkel am Donnerstag. Falsch. Widerspruch und Kritik sind &bdquo;demokratische Zumutungen&ldquo;. Die Ma&szlig;nahmen aufgrund der Pandemie sind hingegen eine Zumutung f&uuml;r Demokraten. Nie in der Geschichte dieser Republik sind so viele Grundrechte gleichzeitig eingeschr&auml;nkt worden, zum Teil ganz erheblich: Versammlungsrecht, Freiz&uuml;gigkeit, Berufsaus&uuml;bung, Eigentumsrecht, Religionsaus&uuml;bung. Das alles ist schon bedenklich nah an einer Notstandsverfassung.<br>\nDa sollten dann zumindest die Begr&uuml;ndungen sitzen und die Entscheidungswege transparent sein. Zum nun fl&auml;chendeckenden Maskenzwang gibt es aber wieder nur den bekannte Mix aus d&uuml;nn und d&uuml;rftig: Die Mediziner sind uneins, ob es &uuml;berhaupt etwas bringt, und die Politiker &ndash; zumal in Bremen und Niedersachsen &ndash; ziehen gegen ihre &Uuml;berzeugung blo&szlig; aus Gruppenzwang mit. Dem Wahlvolk bleibt immerhin eine Erkenntnis: Es wei&szlig; jetzt, was einer &bdquo;dringenden Empfehlung&ldquo; folgt &ndash; und wie schnell das gehen kann, wenn man einfach mal auf Parlamentarismus verzichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.e-pages.dk\/weserkurier\/23354\/article\/1126456\/2\/2\/render\/?token=c9eec3299f7b934ec163c37b8f8be05d\">Weser-Kurier<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. 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