{"id":60689,"date":"2020-05-04T08:46:19","date_gmt":"2020-05-04T06:46:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689"},"modified":"2020-05-04T08:46:32","modified_gmt":"2020-05-04T06:46:32","slug":"hinweise-des-tages-3604","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p><p><!--more--><\/p><p>Wir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h01\">Amerika oder China?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h02\">&bdquo;Der Sozialstaat wurde zerst&ouml;rt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h03\">Bundesregierung will Immunit&auml;tsausweis einf&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h04\">Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit beauftragt Werbeagentur f&uuml;r Corona-PR<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h05\">Corona-Tracing-Apps: Freiwilligkeit bedeutet nicht Freiwilligkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h06\">Hungersnot: Die andere Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h07\">Gesch&auml;fte in Panama<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h08\">Coronavirus legt Steuerfahnder lahm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h09\">Bei Steuern und Abgaben ist Deutschland jetzt sogar globaler Spitzenreiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h10\">Kurzarbeit-Konzept der Regierung ist ein Taschenspielertrick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h11\">Die Fabrik der Infizierten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h12\">Stabile Verh&auml;ltnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h13\">Spielcasino Krankenhaus-Markt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h14\">Rudolf Dressler erinnert die SPD an ihre Wurzel: Partei der Arbeit &ndash; Ein Gespr&auml;ch mit dem Urgestein der Partei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h15\">Das Letzte: Rentner m&uuml;ssen an den wirtschaftlichen Kosten der Coronakrise beteiligt werden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Amerika oder China?<\/strong><br>\nDie deutschen US-Knechte trommeln f&uuml;r die Fortsetzung der bew&auml;hrten &bdquo;Partnerschaft&ldquo; mit den USA<br>\n&bdquo;Wenn die Corona-Krise &uuml;berstanden ist, m&uuml;ssen sich die Europ&auml;er in der B&uuml;ndnis-Frage entscheiden: Amerika oder China?&ldquo; Ein Dazwischen gibt es nicht mehr, schreibt beispielsweise Matthias D&ouml;pfner, der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE.<br>\nDie korrupte Oligarchie USA (Jimmy Carter) f&uuml;rchtet um ihre Vorherrschaft in der Welt. Mit der kl&auml;glichen Reaktion des selbsternannten Seuchen-Experten im Wei&szlig;en Haus auf die Corona-Krise machen sich die USA in der Welt l&auml;cherlich. Und der Wahlkampf zwischen Trump und Biden hat, um von diesem Versagen abzulenken, das altbew&auml;hrte Motto: Wir gegen die &ndash; USA gegen China.<br>\nIm letzten Post habe ich darauf aufmerksam gemacht, dass das Gegenteil des von den Propaganda-Medien in die Welt gesetzten M&auml;rchens geschieht: Die USA ziehen sich nicht zur&uuml;ck, sondern sie r&uuml;sten auf und kreisen China und Russland ein. In diesem Zusammenhang werden die deutschen Vasallen mobilisiert und in den Propaganda-Feldzug der USA eingespannt. Allen voran Springer, dessen Flaggschiff &bdquo;Bild&ldquo; unerm&uuml;dlich gegen Russland und neuerdings gegen China hetzt. Kein Wunder, dass D&ouml;pfner in dieselbe Kerbe schl&auml;gt.<br>\nSchon seine Sprache unterwirft sich der US-Herrschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/3019222238139223\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Die B&uuml;ndnisfrage: Transatlantische Kreise in der Bundesrepublik fordern deutsche Beteiligung an den zunehmenden US-Aggressionen gegen China.<\/strong><br>\nDie Vereinigten Staaten und transatlantisch orientierte Kreise in Deutschland erh&ouml;hen den Druck auf Berlin, sich an einer &ldquo;Abkopplung&rdquo; des Westens von China zu beteiligen. &ldquo;Die B&uuml;ndnisfrage&rdquo; sei &ldquo;entscheidungsreif&rdquo;, erkl&auml;rt Mathias D&ouml;pfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE; die Bundesrepublik m&uuml;sse den &ldquo;Irrweg&rdquo; der wirtschaftlichen Kooperation mit der Volksrepublik beenden und sich endlich in aller Form gegen Beijing positionieren. Hintergrund sind die globalen Machtverschiebungen, die sich in der Coronakrise abzeichnen: W&auml;hrend China die Talsohle inzwischen offenkundig hinter sich gelassen hat und schon wieder auf ein Wirtschaftswachstum zusteuert, ist eine Besserung der Lage in den USA und in Europa noch nicht in Sicht. Beobachter mutma&szlig;en, &ldquo;Einfluss und Bedeutung&rdquo; der westlichen M&auml;chte w&uuml;rden vermutlich &ldquo;weiter schwinden&rdquo;. W&auml;hrend in Washington mittlerweile &uuml;berlegt wird, der Volksrepublik die Staatensouver&auml;nit&auml;t abzuerkennen, um Entsch&auml;digungsklagen zu erm&ouml;glichen, suchen starke Kr&auml;fte in der deutschen Wirtschaft den Ausweg aus der Krise im Chinagesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8263\/%20\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&bdquo;Der Sozialstaat wurde zerst&ouml;rt&ldquo;<\/strong><br>\nLinken-Politikerin Sahra Wagenknecht fordert mehr Solidarit&auml;t und Schutz f&uuml;r B&uuml;rger, den Umbau der Wirtschaft und das Ende der Renditelogik. Ein Interview.<br>\nFrau Wagenknecht, der wirtschaftliche Lockdown soll auch Leben retten &ndash; verbieten sich deshalb radikale Forderungen zum Tag der Arbeit?<br>\nGerade die aktuelle Krise lehrt uns, dass wir nicht weitermachen d&uuml;rfen wie zuvor. Es gab so viele Fehlentwicklungen, die sich jetzt r&auml;chen.<br>\nWelche konkret?<br>\nDas auf Rendite getrimmte Gesundheitswesen etwa. In den Krankenh&auml;usern ist der Personalnotstand seit Jahren Alltag. Oder mangelnde Risikovorsorge. Wie kann es sein, dass die Bundesregierung bis heute nicht in der Lage ist, ausreichend Masken und Schutzkleidung zur Verf&uuml;gung zu stellen.<br>\nIst es richtig, dass nirgendwo wie sonst &uuml;blich gro&szlig; protestiert werden darf?<br>\nIch finde es nachvollziehbar, dass gro&szlig;e Kundgebungen derzeit nicht m&ouml;glich sind. Aber die klassischen Forderungen zum &bdquo;Tag der Arbeit&ldquo; sind aktuell wie nie.<br>\nWas ist aus Ihrer Sicht die dringlichste Forderung zum 1. Mai?<br>\nSolidarit&auml;t! Es ist schon erstaunlich, welche verbale Begeisterung f&uuml;r den Wert der Solidarit&auml;t in der Bundesregierung seit kurzem ausgebrochen ist. Genau diese Parteien waren es doch, die im Verbund mit FDP und Gr&uuml;nen die Systeme der institutionalisierten Solidarit&auml;t in unserem Land abgebaut und zerst&ouml;rt haben.<br>\nWas genau wurde zerst&ouml;rt?<br>\nDer Sozialstaat, das Schutzversprechen der Solidargemeinschaft, den Lebensstandard im Alter oder bei Krankheit und Arbeitslosigkeit abzusichern. Die gesetzliche Rente bietet blo&szlig; noch eine Minimalversorgung, die Arbeitslosenversicherung tr&auml;gt nur noch ein Jahr, wer krank wird, dem wird &uuml;ber Zuzahlungen in die Tasche gegriffen. Und die &bdquo;solidarit&auml;tsbegeisterte&ldquo; Regierung macht keine Anstalten, den Sozialstaat wiederaufzubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/sahra-wagenknecht-zum-tag-der-arbeit-der-sozialstaat-wurde-zerstoert\/25786578.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Sorge um wachsende Kinderarmut &ndash; Wenn das Geld f&uuml;r Essen nicht reicht<\/strong><br>\nDie Corona-Krise trifft arme Kinder besonders hart, warnen Sozialverb&auml;nde. Wie eine Einrichtung versucht zu helfen &ndash; und warum das nicht reicht. Seit sieben Wochen hat der D-Hof, eine Kinder- und Jugendeinrichtung in Aachen, wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Trotzdem ist dort seitdem viel passiert. Aus Sorge um das Wohl der Kinder und Jugendlichen, die hier sonst t&auml;glich in der Ganztagsbetreuung sind oder ihre Freizeit verbringen, sind kreative Ideen gewachsen: Videochats, R&auml;tsel und Bastelideen via Social-Media, Pakete mit Lernmaterialien und Spielen, die sich Familien abholen k&ouml;nnen. Zu Beginn der Krise war das Ziel des Teams, den Kontakt zu den Familien im Stadtteil aufrecht zu erhalten. Die Sozialarbeiter hatten Sorge, dass den Kindern langweilig wird, sie alleine ihre Schulaufgaben nicht bew&auml;ltigen k&ouml;nnen oder es in der Familie kracht. Nun stellen sie fest: Es fehlt an noch existenziellerer Versorgung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/corona-krise-kinder-armut-hartz-4-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bundesregierung will Immunit&auml;tsausweis einf&uuml;hren<\/strong><br>\nCorona-Genesene k&ouml;nnten Sonderrechte erhalten. Voraussetzung ist der Nachweis, dass sie nicht ansteckend sind. Hinsichtlich des Datenschutzes gibt es allerdings Bedenken. (&hellip;)<br>\nIn Nordrhein-Westfalen soll unterdessen bereits in zwei bis drei Wochen ein digitaler Immunit&auml;tsausweis erprobt werden. Test-Patienten werden dann mithilfe einer App einen Nachweis f&uuml;r ihr Corona-Testergebnis verschl&uuml;sselt in einer Datenbank abspeichern. Flugh&auml;fen, Infrastrukturunternehmen und Beh&ouml;rden k&ouml;nnten dann den Teststatus der Person digital &uuml;berpr&uuml;fen, erkl&auml;rt Stephan Noller, der die beteiligte Firma Ubirch leitet. Daneben arbeiten weitere Firmen wie Lufthansa Industry Solutions, die Uniklinik und das Gesundheitsamt der Stadt K&ouml;ln sowie die Bundesdruckerei am Immunit&auml;tspass f&uuml;rs Smartphone.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/coronavirus-immunitaetsausweis-regierung-1.4892945\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.W.:<\/strong> An der &Ouml;ffentlichkeit vorbei, wurde ein Gesetzentwurf am vergangenen Mittwoch beschlossen. Das ist mehr als skandal&ouml;s und jeder kann sich &ldquo;ausmalen&rdquo; was so eine Ausweispflicht f&uuml;r Konsequenzen nach sich ziehen wird. Herzlich Willkommen im &Uuml;berwachungsstaat Deutschland. Vermutlich wird die &uuml;berwiegende Mehrheit auch dazu noch Beifall klatschen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin J.W.:<\/strong> Dieses Vorhaben der Bundesregierung erinnert fatal an das Projekt des Weltwirtschaftsforums &bdquo;Der bekannte Reisende&ldquo;, im Original The Known Traveller Digital Identity-Projekt&rdquo;, kurz KTDI, das Norbert H&auml;ring zu Recht als <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/known-traveller-2\/\">die &bdquo;Totalit&auml;re Horrorvision Weltwirtschaftsforums&rdquo; bezeichnet<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> &ldquo;Corona-Genesene k&ouml;nnten Sonderrechte erhalten.&rdquo; Geht&rsquo;s noch? Offenbar sieht die politischen Eliten und die globale Oligarchie in der Corona-Epidemie die Gelegenheit, ihre d&uuml;stersten &Uuml;berwachungs- und Unterdr&uuml;ckungsphantasien umzusetzen. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &Uuml;ber Impfstoffe zur digitalen Identit&auml;t?<\/strong><br>\nDie u.a. von Bill Gates, Microsoft, Accenture und der Rockefeller Foundation finanzierte &ldquo;Digital Identity Alliance&rdquo; will digitale Impfnachweise mit einer globalen biometrischen digitalen Identit&auml;t verbinden, die auf Lebenszeit besteht<br>\nIn einem fr&uuml;heren Artikel Der Impfaktivismus der Gates-Stiftung besch&auml;ftigte ich mich mit dem Impfaktivismus der Gates-Stiftung und ihres Aush&auml;ngeschilds Bill Gates als Verfechter eines Corona-Impfstoffs. An dessen Entwicklung und potentiell globaler Verabreichung ist er federf&uuml;hrend beteiligt, ohne einen solchen k&ouml;nne die Welt seiner Ansicht nach nicht zur Normalit&auml;t zur&uuml;ckkehren.<br>\nEs ergab und ergibt sich nach wie vor die Frage, wozu diese einseitige Fokussierung dient und weshalb sie auch von der Politik, den sie beratenden Wissenschaftlern sowie den etablierten Medien geradezu mantraartig wiederholt wird. Die Einf&uuml;hrung digitaler Identit&auml;ten k&ouml;nnte ein wichtiger Baustein sein, die Gates &uuml;ber das Projekt ID2020 zu etablieren versucht. Worum geht es dabei?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ueber-Impfstoffe-zur-digitalen-Identitaet-4713041.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesministerium f&uuml;r Gesundheit beauftragt Werbeagentur f&uuml;r Corona-PR<\/strong><br>\nDeutschland will sich mit einem substanziellen Beitrag an der weltweiten Impfaktion beteiligen.Ein Beispiel f&uuml;r Humanit&auml;t? [&hellip;]<br>\nAls im Fr&uuml;hjahr 2015 der UNHCR-Sekret&auml;r Peter Sutherland &ndash; ein Mann von Goldman&amp;Sachs &ndash; die Zusch&uuml;sse in den Fl&uuml;chtlingslagern rund um Syrien von pro Person 30 Dollar auf 12 Dollar k&uuml;rzte &ndash; das sind pro Person im Jahr 216 Dollar, f&uuml;r eine Million Syrer also 216 Millionen, im Vergleich zu den 8 Milliarden also eine geradezu l&auml;cherliche Summe &ndash; gab es keine Geberkonferenz. Dass sich die ohnehin gepr&uuml;ften Menschen unter blumigen Versprechungen der Schlepperindustrie dann auf den schweren Weg nach Deutschland machten, wo viele von ihnen heute noch ohne jegliche Perspektive leben, war abzusehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/politik-wirtschaft\/deutschland\/bundesministerium-fuer-gesundheit-beauftragt-werbeagentur-fuer-corona-pr\">Seniora.org<\/a>\n<p><strong>dazu: Merkel unterst&uuml;tzt Sammlung von Milliarden f&uuml;r einen Corona-Impfstoff<\/strong><br>\nZusammen mit anderen Staats- und Regierungschefs unterst&uuml;tzt Bundeskanzlerin Angela Merkel den Aufruf zur Sammlung von 7,5 Milliarden Euro als Anschubfinanzierung zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus. Sie folgen damit einer von Bill Gates angek&uuml;ndigten Entwicklung. [&hellip;]<br>\nEs zeichnet sich damit eine Entwicklung ab, wie sie Bill Gates unter anderem in einem mehrmin&uuml;tigen Interview in den ARD-Tagesthemen angek&uuml;ndigt hatte und wie sie von zahlreichen Politikern aufgegriffen und in Aussicht gestellt wurde. Diese machen die Lockerungen der derzeitigen Corona-Ma&szlig;nahmen auch von der Verf&uuml;gbarbeit eines Impfstoffes gegen das Coronavirus abh&auml;ngig. Die Bill &amp; Melinda Gates Foundation tr&auml;gt ma&szlig;geblich zur Finanzierung sowohl der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch anderer anerkannter globaler Gesundheitsorganisationen wie der Impfallianz Gavi und zahlreicher Pharmaunternehmen bei. Sie ist dar&uuml;ber hinaus Teil der Digital Identity Alliance (ID2020), bei der es um die Schaffung digitaler Identit&auml;ten geht. Das hei&szlig;t einer personalisierten, portablen, biometrisch verbundenen digitalen Identit&auml;t, die auf Lebenszeit besteht. Die von der Bundesregierung geplante gesetzliche Einf&uuml;hrung digitaler Gesundheitszertifikate wie Impfnachweise k&ouml;nnten daf&uuml;r der erste Schritt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/102066-merkel-unterstutzt-sammlung-von-milliarden\/\">RT Deutsch<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60259\">&Uuml;ber die herablassende Arroganz der etablierten Medien und ihr eigenes Versagen als kritische Instanz<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60586\">Corona &ndash; Was mich umtreibt, was viele umtreibt: Ein andauerndes Chaos.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Corona-Tracing-Apps: Freiwilligkeit bedeutet nicht Freiwilligkeit<\/strong><br>\nNachdem der Richtungsstreit &uuml;ber einen zentralen oder dezentralen Ansatz bei der geplanten App zum Nachverfolgen von Coronavirus-Infektionsketten beendet ist, diskutieren Deutschland und seine Nachbarl&auml;nder weitere Stolpersteine. Bei deren Einsatz k&ouml;nnten Folgesch&auml;den entstehen, erkl&auml;rte der &ouml;sterreichische Rechtsinformatiker Nikolaus Forg&oacute; am Donnerstag bei einer Online-Konferenz der Stiftung Datenschutz. Wer etwa eine Warnung &uuml;ber einen m&ouml;gliche Infektion und Quarant&auml;neauflagen ignoriere, dem drohten &ldquo;strafrechtliche Ermittlungen&rdquo;.<br>\n&ldquo;Freiwilligkeit bedeutet nicht Freiwilligkeit&rdquo;, verwies Forg&oacute; auf ein prinzipielles Problem mit der in Demokratien meist angef&uuml;hrten Einwilligungsgrundlage f&uuml;r Nutzer einer L&ouml;sung wie der &ouml;sterreichischen Stopp-Corona-App. Es gelte hier, auch potenzielle Haftungskonsequenzen mitzudenken. Generell sei bisher gar nicht beweisen, dass eine solche Anwendung &uuml;berhaupt &ldquo;epidemiologisch sinnvoll ist&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Corona-Tracing-Apps-Freiwilligkeit-bedeutet-nicht-Freiwilligkeit-4713114.html%20\">Heise Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Snowden warnt eindringlich vor Corona-Apps: &ldquo;Architektur der Unterdr&uuml;ckung&rdquo;<\/strong><br>\nVon den sogenannten Leitmedien kaum beachtet, ist Edward Snowden als kritischer Mahner nach wie vor aktiv. Es sind insbesondere die geplanten staatlichen Ma&szlig;nahmen in Sachen Tracking-App, vor denen der IT-Experte warnt. Die Zeit werde sich nicht mehr zur&uuml;ckdrehen lassen.<br>\nDen Vorwurf, ein &ldquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&rdquo; zu sein, muss sich Whistleblower und IT-Fachmann Edward Snowden nicht gefallen lassen. Aufgrund seiner hieb- und stichfesten Enth&uuml;llungen &ndash; etwa &uuml;ber die weltumspannenden NSA-Abh&ouml;rma&szlig;nahmen &ndash; sitzt der ehemalige CIA-Mitarbeiter nach wie vor im Moskauer Asyl. Wenn &uuml;berhaupt jemand angesichts seiner pers&ouml;nlichen Einblicke, Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich institutionalisierter IT-Fragen Glaubw&uuml;rdigkeit besitzt, dann ist das Edward Snowden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/101022-architektur-unterdruckung-snowden-warnt-vor\/%20\">RT Deutsch<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.W.:<\/strong> Ich empfehle jedem dar&uuml;ber hinaus das Buch &ldquo;Permanent Record&rdquo; von Edward Snowden. Wer bis heute nicht verstanden hat, was sie mit uns allen machen, versteht es vielleicht nach dem Lesen besser. &ldquo;Die Hoffnung stirbt zuletzt.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Sorgen vieler B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger k&ouml;nnten so konkreter und zugleich gr&ouml;&szlig;er werden. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60586\">Corona &ndash; Was mich umtreibt, was viele umtreibt: Ein andauerndes Chaos<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hungersnot: Die andere Pandemie<\/strong><br>\nAls Folge des globalen Shutdowns k&ouml;nnte es Hungersn&ouml;te in mehr als 30 L&auml;ndern mit mehreren Millionen Toten geben. Nur die richtige Pr&auml;vention kann das noch verhindern. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r 27 Millionen Menschen ist die Lage akut so dramatisch, dass ihnen der schnelle Hungertod droht, wenn die UN und andere Hilfsorganisationen sie nicht mehr versorgen k&ouml;nnen. Und das ist derzeit eine reale Gefahr. Durch die Corona-Pandemie sind das globale Transportwesen und viele globale Lieferketten fast zum Stillstand gekommen, wichtige Bereiche des Exports und Imports von Nahrungsmitteln sind eingefroren, Flugh&auml;fen gesperrt. Bauern und B&auml;uerinnen kommen w&auml;hrend eines Lockdowns nicht mehr auf ihre Felder, H&auml;ndler k&ouml;nnen ihre Produkte nicht mehr auf M&auml;rkte bringen. Und die reicheren Geberl&auml;nder, so f&uuml;rchtet Beasley, sind derzeit zu sehr mit ihren eigenen Wirtschaftskrisen und Konjunkturpaketen besch&auml;ftigt, um drohende Katastrophen im globalen S&uuml;den ganz nach oben auf ihre Agenda zu setzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2020-04\/hungersnot-coronavirus-covid-19-un-armut\/komplettansicht%20\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gesch&auml;fte in Panama<\/strong><br>\nHierzulande verlangen SPD, Gr&uuml;ne und Linke Transparenz. &ldquo;Wer Steuergelder erhalten will, darf die Steuergerechtigkeit nicht mit F&uuml;&szlig;en treten&rdquo;, sagt der gr&uuml;ne Europaabgeordnete Sven Giegold. In Frankreich erkl&auml;rt Wirtschaftsminister Bruno Le Maire, dass Unternehmen mit Sitz oder T&ouml;chtern in einem Steuerparadies &ldquo;selbstverst&auml;ndlich&rdquo; nicht von staatlichen Hilfen profitieren k&ouml;nnten. In &Ouml;sterreich wollen die Regierungsparteien &Ouml;VP und Gr&uuml;ne ein Verbot von Hilfszahlungen an Unternehmen, &ldquo;bei denen der Sitz bzw. der Sitz der Muttergesellschaften in einem Staat&rdquo; liege, der auf der schwarzen Liste der EU stehe. In D&auml;nemark und Polen ist &Auml;hnliches geplant. Die EU-Liste hat aber einen gro&szlig;en Haken: Die wichtigsten Steueroasen, vor allem aus Europa, fehlen. Und das, obwohl in europ&auml;ische Niedrigsteuerl&auml;nder viel mehr Geld aus Deutschland flie&szlig;t als etwa in den Pazifikstaat Palau. Laut einer Berechnung von Forschern der Universit&auml;ten in Berkeley und Kopenhagen verliert der deutsche Fiskus das meiste Geld, weil Konzerne Gewinne in Europa verschieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuerparadiese-geschaefte-in-panama-1.4894097%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Dax-Konzerne in der Corona-Krise: Staatshilfen f&uuml;r Steuervermeider?<\/strong><br>\nMit Hunderten Milliarden Euro will die Bundesregierung Unternehmen in der Corona-Krise helfen. Darunter sind auch zahlreiche Unternehmen, die mit Finanzkonstruktionen in Steueroasen Steuern vermeiden. Kritiker fordern deshalb, Staatshilfen an Bedingungen zu kn&uuml;pfen. Dabei geht es nicht nur um Steuergerechtigkeit, sondern auch um ein umweltfreundlicheres und sozialeres Wirtschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/daserste\/monitor\/sendungen\/corona-staatshilfen-100.html%20\">Monitor<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: &ldquo;Achse der Steuervermeidung&rdquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r jeden Dollar, den US-Firmen nach Luxemburg verlagern, verlieren EU-L&auml;nder 32 Dollar an Steuereinnahmen<br>\nZu den Schattenseiten der Globalisierung geh&ouml;ren die trickreichen wie legalen Steuervermeidungsgesch&auml;fte von multinationalen Unternehmen. Weltweit werden jedes Jahr Steuern in H&ouml;he von 500 Milliarden US-Dollar an Finanz&auml;mtern vorbeigeschleust. Allein dem deutschen Fiskus sollen j&auml;hrlich rund 18 Milliarden Euro entgehen, weil Unternehmen Gewinne in Steueroasen verschieben.<br>\nDoch statt auf malerischen S&uuml;dseeinseln befinden sich die gr&ouml;&szlig;ten Steueroasen laut dem &ldquo;Schattenfinanzindex&rdquo; (Financial Secrecy Index, FSI) des Tax Justice Networks (TJN) in der EU. L&auml;nder wie die Schweiz, Luxemburg, Gro&szlig;britannien oder die Niederlande &ndash; die europ&auml;ische &ldquo;Achse der Steuervermeidung&rdquo; (axis of tax avoidance) &ndash; verhelfen beispielsweise amerikanischen Firmen Steuern in Deutschland, Frankreich oder Italien zu sparen.<br>\nLaut eines am Mittwoch ver&ouml;ffentlichten Berichts des Tax Justice Network erlaubt die &ldquo;Achse der Steuervermeidung&rdquo; US-Firmen j&auml;hrlich Steuern von 27,6 Mrd. US-Dollar an Finanz&auml;mtern vorbeizuschleusen. In diesen L&auml;ndern werden Gewinne, die in anderen EU-L&auml;ndern erwirtschaftet werden, zu niedrigen S&auml;tzen versteuert. In Luxemburg k&ouml;nne die Steuerlast mitunter weniger als ein Prozent betragen. TJN ist eine unabh&auml;ngige Non-Profit-Organisation, die &uuml;ber Steuervermeidung, Steuerhinterziehung, Steuerwettbewerb, Finanzintransparenz und Steueroasen aufkl&auml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Achse-der-Steuervermeidung-4713054.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Coronavirus legt Steuerfahnder lahm<\/strong><br>\nDurchsuchungen sind weitgehend untersagt, veraltete Technik im Home-Office erschwert die Ermittlungen. Der Finanzminister und Steuerbeh&ouml;rden sind in der Zwickm&uuml;hle.<br>\nDer Fall ist gro&szlig;, wichtig und dringlich. Und l&auml;ngst reif f&uuml;r eine Durchsuchung. Ein Kriminalkommissar einer gro&szlig;en Dienststelle hat schon vor Wochen aufgelistet, was gegen den Beschuldigten und f&uuml;r den Verdacht der Steuerhinterziehung in Millionenh&ouml;he spricht. Und wo bei ihm zu Hause wohl wichtige Beweismittel zu finden sind. Mit genauer Adresse. Doch durchsucht wurde der Verd&auml;chtige bislang immer noch nicht. Corona sei Dank &ndash; zumindest aus Sicht des Betroffenen. Die SZ nennt in solchen F&auml;llen keine Details, um Verd&auml;chtige nicht vorzuwarnen.<br>\nDer Vorgang er ist bezeichnend f&uuml;r die Lage der Steuerfahnder derzeit. In dem betreffenden Bundesland gibt es eine Dienstanweisung des Finanzministers, die Steuerfahndern vorschreibt: &ldquo;Durchsuchungen sind grunds&auml;tzlich nicht durchzuf&uuml;hren.&rdquo; Auch Vernehmungen seien wegen der Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus &ldquo;bis auf Weiteres nicht durchzuf&uuml;hren&rdquo;. Die Pandemie legt Steuerfahnder in ganz Deutschland weitgehend lahm. Das sei ein &ldquo;Offenbarungseid&rdquo;, klagt ein Ermittler. Ein anderer Fahnder sagt, &ldquo;die Beh&ouml;rdenleitungen wollen keine Fotos von Polizisten, die in Schutzanz&uuml;gen irgendwo einmarschieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuerhinterziehung-steuerfahndung-coronavirus-1.4895398\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bei Steuern und Abgaben ist Deutschland jetzt sogar globaler Spitzenreiter<\/strong><br>\nLaut OECD hat Deutschland bei Steuern und Sozialabgaben unter den Industriel&auml;ndern sogar Belgien vom Spitzenplatz verdr&auml;ngt. Das d&uuml;rfte den Streit, wer die Corona-Krise bezahlen soll, neu entfachen. (&hellip;)<br>\nAuch das System der sozialen Sicherung in Deutschland wird Scholz nicht m&uuml;de zu loben. Die Leistungen, zu denen unter anderem das Kurzarbeitergeld und die Grundsicherung, auch Hartz IV genannt, geh&ouml;ren, wirkten jetzt als &bdquo;automatische Stabilisatoren&ldquo; f&uuml;r die Konjunktur. Niemand m&uuml;sse f&uuml;rchten, durch die Krise zu verarmen.<br>\nWidersprechen mochte ihm da in den ersten Wochen der Corona-Krise kaum jemand. Schon der Hinweis, dass es sich bei den Milliardennotfallprogrammen zum Erhalt von Unternehmen und Arbeitspl&auml;tzen um keine Wohltaten der Bundesregierung handelt, sondern das Geld von den vielen Millionen Steuerzahlern in diesem Land kommt, wirkte kleinlich. Doch mittlerweile ist die Debatte darum, wer die immer neuen Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen und das sich anschlie&szlig;ende Konjunkturprogramm am Ende bezahlen soll, voll entbrannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article207627587\/OECD-Bei-Steuern-und-Abgaben-ist-Deutschland-Spitzenreiter.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Die &Uuml;berschrift ist schlichtweg &ldquo;fake news&rdquo;, weil sie impliziert, dass die gesamtwirtschaftliche Abgabenquote in % des BIP in Deutschland weltweit am h&ouml;chsten liegt. Und das ist nicht zutreffend &ndash; <a href=\"https:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/Monatsberichte\/2019\/08\/Inhalte\/Kapitel-3-Analysen\/3-2-wichtigste-steuern-im-internationalen-vergleich.html\">Deutschland liegt mit ca. 38% im OECD-Mittelfeld<\/a>. Nur die Belastung von ledigen Sozialversicherten mit Lohnsteuern und Sozialabgaben liegt &ndash; wenn man den Arbeitgeberanteil einrechnet &ndash; tats&auml;chlich weltweit an der Spitze. Erst weit unten im Text wird auf diese kleine, aber wichtige Unterscheidung hingewiesen. Dass diese extrem ungleich verteilte Belastung etwas mit permanenten Steuersenkungen f&uuml;r Spitzenverdiener, Erben, Unternehmen und Kapitaleigent&uuml;mer zu tun hat, wird v&ouml;llig ignoriert. Und der Autor diskutiert nicht mal ansatzweise, ob den Sozialabgaben und Steuern nicht auch irgendwelche Leistungen f&uuml;r die B&uuml;rger gegen&uuml;berstehen: Unser staatliches Schulsystem kostet pro Jahr ca. 65 Mrd. &euro;, die Ausgaben f&uuml;r die Kinder- und Jugendhilfe (u.a. Kinderg&auml;rten) belaufen sich auf ca. 46 Mrd. &euro;, das Kindergeld &ldquo;kostet&rdquo; ebenfalls 46 Mrd. &euro; und die Ausgaben f&uuml;r Hinterbliebene (prim&auml;r Renten und Pensionen) belaufen sich auf 60 Mrd. &euro;. Das alles k&ouml;nnte man abschaffen und &ldquo;die Steuern und Abgaben&rdquo; senken. Aber ob Familien und Geringverdiener dann mehr in der Tasche haben, sei mal durchaus dahingestellt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kurzarbeit-Konzept der Regierung ist ein Taschenspielertrick<\/strong><br>\n&bdquo;Das Konzept der Bundesregierung ist ein Taschenspielertrick: Ein h&ouml;heres Kurzarbeitergeld, dessen zweite Stufe erst nach sieben Monaten greift und zum Jahresende schon wieder ausl&auml;uft, n&uuml;tzt kaum jemandem. In der jetzigen pandemiebedingten Wirtschaftskrise w&auml;re es wichtig, den Zugang zum Arbeitslosengeld zu erleichtern sowie Arbeitslosengeld und Kurzarbeitergeld zu erh&ouml;hen&ldquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Zehn Millionen Menschen sind von erheblichen Einkommenseinbu&szlig;en betroffen. DIE LINKE fordert, das Kurzarbeitergeld r&uuml;ckwirkend ab 1. M&auml;rz auf 90 Prozent des letzten Nettolohns zu erh&ouml;hen, bei Mindestlohnbesch&auml;ftigten auf 100 Prozent. Ebenso wollen wir ein h&ouml;heres Arbeitslosengeld von 68 Prozent, das man leichter und l&auml;nger beziehen kann &ndash; und zwar nicht nur befristet w&auml;hrend der Corona-Pandemie. Zus&auml;tzlich fordern wir eine weitere Versicherungsleistung, das Arbeitslosengeld Plus, das sich in leicht reduzierter H&ouml;he an das Arbeitslosengeld anschlie&szlig;t. Es ist absehbar, dass die Arbeitslosigkeit weiter steigen wird. Die Bundesregierung darf Menschen, die ihre Arbeit verlieren, jetzt nicht im Regen stehen lassen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer d&uuml;rfen nicht die ganze Last der Krise tragen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/kurzarbeit-konzept-der-regierung-ist-ein-taschenspielertrick\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Gewerkschaftsbund warnt vor Missbrauch der Coronakrise f&uuml;r Jobabbau<\/strong><br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) macht Front gegen generelle Einschnitte zulasten der Arbeitnehmer im Windschatten der Coronakrise. &ldquo;Ich warne die Unternehmen dringend davor, die Krise jetzt f&uuml;r zus&auml;tzlichen Arbeitsplatzabbau zu missbrauchen&rdquo;, sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur zum Tag der Arbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/coronavirus-news-am-freitag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-a-a3ea62af-0d24-4b28-84b0-5de5048b126b%20\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist schon erstaunlich: Der Sozialstaat ist hierzulande seit fast 40 Jahren permanent abgebaut worden und insbesondere Anfang dieses Jahrtausends &bdquo;unter die R&auml;der&ldquo; gekommen (ma&szlig;geblich durch die rot-gr&uuml;ne Bundesregierung von Schr&ouml;der\/Fischer) und dennoch redet Herr Hoffmann von &bdquo;unserem starken Sozialstaat&ldquo;. Wen meint er eigentlich ganz konkret mit &bdquo;uns&ldquo;? Etwa die Arbeitnehmerschaft, die z.B. als Leiharbeiter in einem &bdquo;der besten Niedriglohnsektoren (&hellip;), den es in Europa gibt&ldquo;, t&auml;tig sein darf? Oder die Pflegekr&auml;fte? Oder die Personen im Einzelhandel? Da k&ouml;nnte der Eindruck entstehen, die Spitze des DGB &ndash; und wohl auch von Einzelgewerkschaften &ndash; habe den Bezug zur realen Arbeitswelt verloren. Wem nutzen solche &bdquo;Sonntagsreden&ldquo; &ndash; noch dazu im Netz?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Corona-Krise: Existenzbedrohung f&uuml;r beinahe die H&auml;lfte der weltweiten Arbeitnehmerschaft<\/strong><br>\nDie Auswirkungen der Lockdown-Ma&szlig;nahmen auf die Besch&auml;ftigungslage weltweit ist &ldquo;verheerend&rdquo;, stellt der nachkorrigierte Lagebericht der Internationale Arbeitsorganisation (ILO) fest. Die Zahlen, die die UN-Sonderorganisation darin pr&auml;sentiert, stehen f&uuml;r ein Elend, dessen b&ouml;se Genauigkeit in der Wirklichkeit hinter den Zahlen- und Prozentangaben verschwindet.<br>\nWas der dramatische Einbruch des Wirtschaftslebens durch den Stopp infolge der Pandemie genau anrichtet, bleibt hinter dem Zahlentableau verborgen. Aber wenn die ILO sch&auml;tzt, dass die &ldquo;c.a. 1,6 Milliarden der insgesamt zwei Milliarden Besch&auml;ftigen der informellen Wirtschaft und 3,3 Milliarden der weltweiten Arbeitnehmer insgesamt&rdquo; von Arbeitsplatz- und Einkommensverlusten betroffen sind, so markiert das eine Dimension, die erschreckend ist.<br>\nDer Satz, der auf die Fallt&uuml;r zeigt, insbesondere f&uuml;r Menschen, die im sogenannten informellen Sektor arbeiten (keine Anstellung und damit auch kein festes Einkommen, keine Krankenversicherung, kein Arbeitslosengeld, keine soziale Absicherung) folgt in der Pressemitteilung einen Absatz sp&auml;ter:<br>\nOhne alternative Einkommensquellen werden diese Menschen und ihre Familien keine &Uuml;berlebensm&ouml;glichkeiten haben.<br>\nILO<br>\nDas schlie&szlig;t sich an die Warnung an, die k&uuml;rzlich vom UN World Food Programme kam (WFP warnt vor &ldquo;Hunger-Pandemie&rdquo;). Die informell Besch&auml;ftigten haben laut ILO im ersten Monat der Corona-Krise gesch&auml;tzt weltweit 60 Prozent an Einkommen verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-Krise-Existenzbedrohung-fuer-beinahe-die-Haelfte-der-weltweiten-Arbeitnehmerschaft-4712729.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Fabrik der Infizierten<\/strong><br>\n300 rum&auml;nische Werkvertragsarbeiter von M&uuml;ller Fleisch in Pforzheim haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das Gesch&auml;ftsmodell einer in Schrottimmobilien abgeschobenen Armee osteurop&auml;ischer Billigarbeiter k&ouml;nnte kippen. (&hellip;)<br>\nHier leben nach Auskunft der Gemeinde 16 Personen auf 117 Quadratmetern in einer Vierzimmerwohnung. Eine Regelung wie in Niedersachsen, die mindestens acht Quadratmeter Nutzfl&auml;che pro Person vorsieht und Kindern den Aufenthalt in derartigen Monteurunterk&uuml;nften verbietet, gibt es in Baden-W&uuml;rttemberg nicht. &ldquo;Uns sind die H&auml;nde gebunden&rdquo;, sagt der H&ouml;fener B&uuml;rgermeister.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/mueller-fleisch-in-pforzheim-die-fabrik-der-corona-infizierten-a-fd3985b2-1191-479a-b2fa-063bd7192f05%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Die Probleme sind der Politik seit Jahren bekannt&hellip;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch einen Beitrag von Werner R&uuml;gemer: &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54770\">Wir fordern: Das System T&ouml;nnies muss gestoppt werden!<\/a>&ldquo;. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Stabile Verh&auml;ltnisse<\/strong><br>\nKonzerne wittern Chance in der Krise (&hellip;)<br>\nWie das Handelsblatt errechnet hat, haben Dax-Konzerne seit Jahresbeginn f&uuml;r mehr als f&uuml;nf Milliarden Euro Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe an der B&ouml;rse get&auml;tigt &ndash; die meisten auf dem H&ouml;hepunkt des B&ouml;rsenverfalls im M&auml;rz, denn da waren die Papiere g&uuml;nstig zu haben.<br>\nDie Gro&szlig;konzerne haben vor der Coronakrise hohe R&uuml;cklagen angeh&auml;uft. Wohin das Geld flie&szlig;t, musste im April schnell entschieden werden: Kurzarbeitergeld aufstocken oder Renditen einstreichen? Die Bosse brachten ihre Sch&auml;fchen ins Trockene. Vom Staat haben sie nichts zu bef&uuml;rchten. W&auml;hrend Frankreich und D&auml;nemark Finanzhilfen an Bedingungen kn&uuml;pfen, wie das Verbot, Dividenden auszuzahlen, Aktienr&uuml;ckk&auml;ufe zu t&auml;tigen oder Gewinne in Steueroasen zu verschieben, h&auml;tschelt die Kanzlerin ihre Lieblinge.<br>\nAuch das Finanzkapital freut sich &uuml;ber die goldenen Zeiten. Das Tochterunternehmen der Deutschen Bank, der Verm&ouml;gensverwalter DWS, frohlockte am Mittwoch, die Pandemie werde zu einer &raquo;Konsolidierung&laquo; in der Branche f&uuml;hren &ndash; an der B&ouml;rse fressen die Gro&szlig;en die Kleinen auf. &raquo;Wir wollen dabei eine Schl&uuml;sselrolle spielen&laquo;, lie&szlig;en die Fondsmanager wissen. Sie gehen davon aus, &raquo;dass sich dazu in den n&auml;chsten anderthalb Jahren mehr Gelegenheiten als je zuvor ergeben werden&laquo;.<br>\nDie Finanzhaie wollen &uuml;ber Geld verf&uuml;gen, das anderen fehlt: Die Ungleichheit hat sich hierzulande verfestigt. Der Anteil derjenigen, die weniger als 60 Prozent des Medianeinkommens erhalten und damit armutsgef&auml;hrdet sind, lag im Jahr 2000 noch zwischen elf und zw&ouml;lf Prozent, teilte das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung mit. Seit 2015 sei der Wert auf mittlerweile insgesamt mehr als 16 Prozent angewachsen. Eine Zahl, die nach der Coronakrise nach dem Willen von Regierung und Kapital steigerungsf&auml;hig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/377469.stabile-verh%C3%A4ltnisse.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Spielcasino Krankenhaus-Markt<\/strong><br>\nMitten in der Coronakrise geht der Streit um die &Uuml;bernahme des Privatklinikkonzerns Rh&ouml;n AG in die entscheidende Phase<br>\nKrankheit ist ein gutes Gesch&auml;ft. Und eines mit Zukunft: 2030 werden die Industriestaaten voraussichtlich bis zu einem Zehntel des Bruttoinlandsproduktes (BIP) f&uuml;r Gesundheitskosten aufwenden. Nach Berechnungen der OECD ein Zuwachs von rund 15 Prozent. Damit w&uuml;rden die Gesundheitsausgaben in den Industriestaaten schneller wachsen als deren Wirtschaft insgesamt. In der Bundesrepublik betrug der Anteil am BIP bereits &uuml;ber elf Prozent &ndash; vor Corona.<br>\nVor diesem Hintergrund versuchen die gr&ouml;&szlig;ten privaten Krankenhausbetreiber, Asklepios und Fresenius, seit l&auml;ngerem, ihre Marktanteile weiter zu erh&ouml;hen. Nun ist ein offener Streit um die Rh&ouml;n-Klinikum AG ausgebrochen. Das Unternehmen aus dem fr&auml;nkischen Bad Neustadt z&auml;hlt ebenfalls zu den gro&szlig;en Gesundheitsdienstleistern, mit besten Verbindungen zu Forschungseinrichtungen. An f&uuml;nf Standorten wie Bad Berka in Th&uuml;ringen, Frankfurt (Oder) und an der einzigen privatisierten Uniklinik in Deutschland, in Gie&szlig;en, werden pro Jahr &uuml;ber 800 000 Patienten behandelt.<br>\nDas Tauziehen um das Unternehmen zieht sich bereits seit Jahren hin. Da ist Rh&ouml;n-Firmengr&uuml;nder Eugen M&uuml;nch, der offenbar nicht das Kapital besitzt, um Rh&ouml;n ganz nach oben zu puschen und nun Kasse machen will. Der Medizintechnik-Hersteller B. Braun Melsungen, Gro&szlig;aktion&auml;r bei Rh&ouml;n, will den Verkauf an Asklepios aber verhindern. Mit Spannung wird erwartet, ob Asklepios bei der Jahrespressekonferenz am Donnerstag neben den aktuellen Gesch&auml;ftszahlen auch ein neues &Uuml;bernahmeangebot vorlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1136126.spielcasino-krankenhaus-markt.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rudolf Dressler erinnert die SPD an ihre Wurzel: Partei der Arbeit &ndash; Ein Gespr&auml;ch mit dem Urgestein der Partei<\/strong><br>\nWie Bl&uuml;m hat Dre&szlig;ler den Neoliberalismus nie f&uuml;r den richtigen Weg gehalten, nie hat er einem schwachen Staat das Wort geredet, der zur&uuml;cktreten m&uuml;sse vor dem Privaten. Es gibt zuviele Beispiele, dass die Reichen in der Krise nach dem Staat rufen, weil sie die Verluste der Allgemeinheit aufhalsen wollen, w&auml;hrend sie die Gewinne f&uuml;r sich behalten. Der Markt wird es schon regeln? Daran glaubt er so wenig wie Norbert Bl&uuml;m daran geglaubt hat. Und auch einer wie Oskar Lafontaine hat daran nicht geglaubt, und nicht ohne Grund eine Kontrolle der Finanzm&auml;rkte gefordert. Und nat&uuml;rlich den Primat der Politik vor der Wirtschaft verlangt.<br>\nOskar Lafontaine, wie Dre&szlig;ler ein alter Sozi, wenn der Begriff nicht missverstanden wird.  Leider hat der Saarl&auml;nder 1999 die Brocken hingeschmissen, der Bundesfinanzminister Lafontaine, Parteichef der SPD, Bundestagsabgeordneter. Ob Gerhard Schr&ouml;der ohne ihn die Wahl 1998 gewonnen h&auml;tte, darf bezweifelt werden. Sp&auml;ter hat Lafontaine die SPD verlassen und ist heute Mitglied der Linken. Die SPD hat diesen Verlust nie verkraftet. &bdquo;Ich w&uuml;rde ihn in die SPD zur&uuml;ckholen,&ldquo;, sagt einer wie Dre&szlig;ler, der den Kontakt zum Saarl&auml;nder nie abgebrochen hat. Was im &uuml;brigen auch f&uuml;r Johannes Rau galt, den langj&auml;hrigen Ministerpr&auml;sidenten und Bundespr&auml;sidenten.<br>\nDre&szlig;ler erinnert im Gespr&auml;ch mit dem Blog-der-Republik an die Verdienste Lafontaines, wie der die Partei zusammengehalten, an den Kitt, mit dem er Risse zugeklebt habe. Oskar Lafontaine habe den Bruch mit seiner Partei, der er Jahrzehnte angeh&ouml;rt hatte, die er wesentlich mitgestaltet hat, nicht gewollt. Er habe mehrere Gespr&auml;che angeboten, ohne dass die F&uuml;hrung der Partei darauf eingegangen sei. &bdquo;Ich bedaure das sehr, er fehlt uns&ldquo;, betont Dre&szlig;ler. Das Prinzip der Solidarit&auml;t sei immer auch das Herzensanliegen von Oskar Lafontaine gewesen, eine Solidarit&auml;t, die die Liberalit&auml;t begr&uuml;ndet. Dressler zitiert den Dreiklang, der die soziale Marktwirtschaft ausmacht: Die Jungen  helfen den Alten, die Starken den Schwachen, die Gesunden den Kranken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/rudolf-dressler-erinnert-die-spd-an-ihre-wurzel-partei-der-arbeit-ein-gespraech-mit-dem-urgestein-der-partei\/\">Blog der Republik<\/a>\n<p><strong>dazu: Sigmar Gabriel: &ldquo;Corona wirkt wie Brandbeschleuniger&rdquo;<\/strong><br>\nSigmar Gabriel (SPD), Bundesminister a. D. verteidigte die bisher von der Politik getroffenen Entscheidungen zur Eind&auml;mmung der Corona-Pandemie. &ldquo;Alles andere h&auml;tte in unverantwortlicher Weise Leben zus&auml;tzlich gef&auml;hrdet.&rdquo; Gabriel warnte zugleich: &ldquo;Eine dauerhafte Sch&auml;digung des Wirtschaftssystems gef&auml;hrdet die Kranken von morgen, denn ein gutes Gesundheitssystem kostet Geld, dass wir mit der wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit immer wieder neu verdienen m&uuml;ssen.&rdquo; Die &Ouml;ffnung der Gesellschaft werde deshalb sicher jetzt Schritt f&uuml;r Schritt kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/102491\/4584523%20\">Presseportal<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Nat&uuml;rlich muss Gabriel als treuer Vasall der deutschen Oligarchie das offizielle Narrativ verbreiten, dass die Errichtung des autorit&auml;ren Corona-Regimes &ldquo;alternativlos&rdquo; war, da es ja um den Schutz von Leben gehe. An anderer Stelle, z.B. als Vorsitzender der Atlantik Br&uuml;cke spielen dann Menschenleben keine so gro&szlig;e Rolle, will hei&szlig;en, als Vorsitzender einer US-Einflussorganisation hat Gabriel wohl kein Problem mit den weltweiten Rohstoffkriegen und Regime Changes der USA. Wie hoch ist die Opferzahl in Syrien inzwischen, 500.000, 600.000 oder im Jemen in dem Saudi-Arabien einen brutalen Krieg f&uuml;hrt, was unsere Lebenssch&uuml;tzer nicht davon abh&auml;lt weiter R&uuml;stungsg&uuml;ter an Saudi-Arabien zu liefern.<\/em><\/p>\n<p><em>Es ist zu hoffen, dass vielen inzwischen klar ist, dass man damit alles rechtfertigen kann. Warum nicht die Infizierten nicht nur in h&auml;usliche Quarant&auml;ne schicken, sondern nicht gleich in Lagern internieren? Es dient doch nur dem Schutz von Menschenleben. Wie die aktuellen Erfahrungen zeigen, d&uuml;rfte sich f&uuml;r derartige Ma&szlig;nahmen ebenfalls eine Mehrheit finden. Hier darf man auch an Carl Schmitt erinnern. Im &uuml;bertragenen Sinn hei&szlig;t es bei ihm, dass, wer &uuml;ber den Ausnahmezustand entscheidet die wirkliche Macht im Staat besitzt. Diese Situation besteht und es gibt aktuell faktisch keine M&ouml;glichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Auf die Opposition im Parlament braucht man, wie sich gezeigt hat, nicht zu hoffen, wenn das Parlament &uuml;berhaupt noch funktionsf&auml;hig ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Letzte: Rentner m&uuml;ssen an den wirtschaftlichen Kosten der Coronakrise beteiligt werden<\/strong><br>\nBisher richtet sich die Entwicklung der Renten nach den Entwicklungen der Reall&ouml;hne. Zudem d&uuml;rfen die Bez&uuml;ge auch in der Krise nicht sinken. Das wird zum Problem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/kommentar-rentner-muessen-an-den-wirtschaftlichen-kosten-der-coronakrise-beteiligt-werden\/25787868.html?ticket=ST-1303917-syQvEhN4u2KjcNptytie-ap1%20\">Bert R&uuml;rup im Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> So nutzt jeder die Corona-Krise, um Propaganda f&uuml;r seine Interessen zu machen &ndash; hier R&uuml;rup f&uuml;r die weitere Zerst&ouml;rung der gesetzlichen Umlagerente. Die Renten orientieren sich am Lohnwachstum, das ist Gesetz. Es stimmt sogar, dass &ndash; angesichts der willk&uuml;rlichen und verr&uuml;ckten Begrenzung der Rentenbeitragss&auml;tze auf 20 Prozent &ndash; bei absehbar sinkenden Durchschnittsl&ouml;hnen der Staat f&uuml;r einen kleinen Teil der Rentenzahlungen wird eintreten m&uuml;ssen. Aber zum Einen ist das ein vor&uuml;bergehendes &ldquo;Problem&rdquo; &ndash; ein paar Jahre, bis die Renten wieder auf die unw&uuml;rdigen 48 Prozent gesunken sind -, und zum Anderen ist eben die Begrenzung der Rentenbeitragss&auml;tze willk&uuml;rlich und kontraproduktiv. Nicht die vor&uuml;bergehende &ldquo;Schonung&rdquo; der Rentner ist ein Problem, sondern umgekehrt die seit Jahrzehnten viel zu niedrigen Renten, volkswirtschaftlich Nachfrageausfall und gesellschaftlich ein Desaster. Vermutlich sprechen wir von 10 oder 20 Milliarden Euro Zuschuss aus dem Staatshaushalt insgesamt, &uuml;ber mehrere Jahre &ndash; warum die paar Milliarden jedes Jahr den Staatshaushalt sprengen sollten, w&auml;hrend es zig Milliarden Euro (pro Jahr) teure Unternehmensteuersenkungen nicht tun, erkl&auml;rt R&uuml;rup nat&uuml;rlich nicht. Dass die &ldquo;kreditfinanzierten Rettungspakete&rdquo; zu &ldquo;Konsolidierungszw&auml;ngen&rdquo; f&uuml;hren m&uuml;ssen, ist pure Ideologie; der Staat muss seine Schulden nicht zur&uuml;ckzahlen, solange er die Zinszahlungen f&uuml;r die Kredite bedient. Ganz schlimm dann der Verweis auf &Ouml;sterreich: wenn es stimmt, dass in &Ouml;sterreich die Renten nur noch an die Inflationsrate und nicht mehr an das Produktivit&auml;tswachstum gekoppelt sind, dann f&uuml;hrt das dort zu immer weiterer Abkopplung der Rentner vom Wohlstandszuwachs, immer mehr Altersarmut und immer mehr &ldquo;kapitalgedeckter&rdquo; Altersvorsorge, m. a. W. irgendwann zur vollst&auml;ndigen Delegitimierung der Umlagerente. Wer &ndash; au&szlig;er Versicherungslobbyisten &ndash; sollte ein Interesse daran haben?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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