{"id":60695,"date":"2020-05-04T11:04:50","date_gmt":"2020-05-04T09:04:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60695"},"modified":"2020-05-04T12:09:53","modified_gmt":"2020-05-04T10:09:53","slug":"wie-die-stuttgarter-demo-vom-2-mai-im-tv-verzerrt-wird-zu-den-teilnehmern-zaehlten-neben-impfgegner-auch-verschwoerungstheoretiker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60695","title":{"rendered":"Wie die Stuttgarter Demo vom 2. Mai im TV verzerrt wird: \u201eZu den Teilnehmern z\u00e4hlten neben Impfgegnern auch Verschw\u00f6rungstheoretiker\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die Berichterstattung &uuml;ber die Demonstration &bdquo;Wir f&uuml;r das Grundgesetz &ndash; 5. Mahnwache f&uuml;r das Grundgesetz&ldquo; am Samstag, 2. Mai, ist f&uuml;r mich als Journalist und Journalismus-Dozent ein Beispiel daf&uuml;r, wie bedauerlich schlecht manche Kolleginnen und Kollegen handwerklich arbeiten. Oder aber, wie sie die Wirklichkeit verzerren. Ich lehre meinen Studentinnen und Studenten, dass Journalisten eine hohe Verantwortung haben, da sie diejenigen sind, die die ver&ouml;ffentlichte Meinung &bdquo;herstellen&ldquo; und somit die Basis f&uuml;r den gesellschaftlichen Diskurs und politische Entscheidungen schaffen. Sie sollten wahrheitsgem&auml;&szlig;, unparteiisch und vollst&auml;ndig berichten. Das ist das Ideal. Nat&uuml;rlich wei&szlig; ich um die vielen Zw&auml;nge, unter denen Journalisten arbeiten, und wie schwierig es ist, dieses Ideal in der Realit&auml;t umzusetzen. Nun war ich selbst auf der Demo am 2. Mai und musste quasi am eigenen Leib erleben, wie die Journalisten von SWR und ARD manipulieren &ndash; oder aber, wie wenig sie ihr Handwerk beherrschen. Von <strong>Constantin Schnell<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDer SWR sendete in seiner aktuellen Informationssendung BW aktuell noch am selben Abend im dritten Fernsehprogramm (also auf SWR) zwei Berichte. Interessanterweise unterscheidet sich der Bericht in der SWR-Hauptnachrichtensendung um 19.30 Uhr vom Beitrag, der bereits um 18 Uhr zu sehen war. Beide Berichte bedienten sich weitgehend desselben Videomaterials, wurden aber von zwei verschiedenen SWR-Mitarbeitern erstellt. Der erste Bericht (der auch online auf die aktuelle SWR-Seite gestellt wurde) war noch weitgehend sachlich, der zweite aber schon einer n&auml;heren Betrachtung w&uuml;rdig. Der Tagesschau-Bericht in der ARD, der auf dem SWR-Videomaterial gr&uuml;ndet, ist unter dem Gesichtspunkt des journalistischen Handwerks tats&auml;chlich noch betrachtungsw&uuml;rdiger.<\/p><p>Ich gehe zun&auml;chst auf den <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/swr\/player\/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEyMzUxMzk?devicetype=pc&amp;embedded=true%2F\">Fernsehbeitrag der SWR-Hauptsendung vom 2. Mai um 19.30 Uhr<\/a> ein, den der &bdquo;Kollege&ldquo; Joachim Auch erstellt hat. Der Beitrag &ouml;ffnet damit, dass der Organisator der Demo, Michael Ballweg, am SWR-Berichterstatter vorbeirennt. In der Vorbereitungsphase der Demo hatte er offensichtlich keine Zeit, ein TV-Interview zu geben. Der eilig Rennende wird so kommentiert: &bdquo;Der Mann kennt sich aus in der Welt des Internet: der IT-Unternehmer Michael Ballweg. F&uuml;r ein Kurzinterview im realen Leben hat er erst mal keine Zeit.&ldquo; Der Beitrag zeigt den Organisator also in einem wenig sympathischen Licht. Das mag man f&uuml;r einen originellen Einstieg halten, unter Journalisten nennt man das eine Retourkutsche: Freundchen, beim n&auml;chsten Mal &uuml;berlegst du dir zwei Mal, ob du einen SWR-Mitarbeiter einfach so stehen l&auml;sst! Der Einstieg ist zwar unsch&ouml;n, aber rein handwerklich sollte man hier nicht zu hart urteilen.<\/p><p>Sodann textet der SWR-Mitarbeiter: &bdquo;&hellip;die h&auml;rtesten Forderungen l&auml;sst Ballweg aus Internetforen einspielen, anstatt sie selbst auf der B&uuml;hne zu formulieren.&rdquo; Der Waschlappen! Tats&auml;chlich wurden drei Audiobeitr&auml;ge eingespielt, ein Interview mit der Zeitung &bdquo;Welt&ldquo;, ein O-Ton der Kanzlerin und ein Statement von Heribert Prantl. Zwei der drei Einspielungen &ndash; auf die im Beitrag nicht n&auml;her eingegangen wird &ndash; waren also definitiv nicht aus Internetforen. Es gibt keinen Grund, die Einspieler mit dem Ruch das Unseri&ouml;sen und Hetzerischen zu verunglimpfen, den das Wort &bdquo;Internetforen&ldquo; provoziert. Und nat&uuml;rlich hat Ballweg klar und deutlich seine Forderungen auf der B&uuml;hne selbst formuliert. Alles in allem hat er gesch&auml;tzte 20 bis 30 Minuten selbst gesprochen. <\/p><p><strong>&bdquo;Zensur, Million&auml;rsmachenschaften und R&uuml;cktrittsforderung&ldquo;<\/strong><\/p><p>Weiter im Bericht hei&szlig;t es, Ballweg g&auml;be sich auf der B&uuml;hne &bdquo;gem&auml;&szlig;igt&ldquo; und &bdquo;auch gesetzestreu will Ballweg wirken. Helfer malen Sicherheitsabst&auml;nde mit Kreide auf den Wasen.&ldquo; Tats&auml;chlich hat Ballweg mehrfach darauf hingewiesen, dass es eine Auflage der Stadt Stuttgart war, dass f&uuml;r die Einhaltung der vorgeschriebenen 1,5 Meter Abstand gesorgt wird. Er wollte also keineswegs &bdquo;gesetzestreu wirken&ldquo; &ndash; was ja immer impliziert, dass man zwar so wirken wolle, es aber nicht ist &ndash; sondern er setzte einfach nur die Auflagen der Stadt um. Ganz richtig berichtet Joachim Auch die vom Veranstalter angegebene Teilnehmerzahl (5.000). Ich sch&auml;tze die Teilnehmerzahl selbst auf irgendetwas zwischen 4.000 und 5.000 Teilnehmer. Auch am Kernsatz &bdquo;Die Demonstranten fordern ein Ende der Corona-Einschr&auml;nkungen, vor allem eine m&ouml;gliche Impfpflicht lehnen sie vehement ab&ldquo; ist wenig zu bem&auml;ngeln, nur das &bdquo;vor allem&ldquo; entspricht nicht meinem Eindruck. Die Ablehnung einer Impfpflicht nahm nur einen kleinen Teil der Redezeit und auch der durch Schilder kundgetanen Demonstranten-Meinungen ein.<\/p><p>Aber sei&rsquo;s drum. Der n&auml;chste Satz lautet: &bdquo;Sie (die Demonstranten, Anm. des Autors) vermuten Zensur, angebliche Machenschaften von Million&auml;ren und fordern Kanzlerin Merkel zum R&uuml;cktritt auf&rdquo;. Man sieht im Bild ein T-Shirt, auf dem letztere Forderung steht. Mal davon abgesehen, dass man wohl nicht &bdquo;angebliche&ldquo; Machenschaften vermutet, sondern eben nur Machenschaften, stellt sich vor allem die Frage: War es wirklich so? Vermuteten die Demonstranten Zensur, Million&auml;rs-Machenschaften und forderten R&uuml;cktritte? Einige wenige taten das sicherlich, das konnte man ihren T-Shirts und Schildern entnehmen. Die meisten jedoch, die ich sah und sprach, taten dies nicht. Mit der gleichen Berechtigung h&auml;tte man den Satz texten k&ouml;nnen &bdquo;Die Demonstranten sind den etablierten Medien gegen&uuml;ber kritisch, sie fordern die sofortige &Ouml;ffnung der Gastronomie und der Kinderg&auml;rten.&ldquo; Auch das w&auml;ren Vermutungen des Reporters oder Einzelmeinungen gewesen. Wie also wahrheitsnah berichten &ndash; man kann ja nicht 5000 Menschen befragen? Einerseits kann man als Journalist nat&uuml;rlich h&ouml;ren &ndash; und wiedergeben &ndash; was von der B&uuml;hne kommt. Man h&auml;tte h&ouml;ren k&ouml;nnen, dass es vor allem darum ging, dass die Grundrechte wieder vollumf&auml;nglich gelten sollten. Das aber unterschl&auml;gt der SWR-Berichterstatter. Andererseits muss man als Reporter ein Gef&uuml;hl daf&uuml;r bekommen, welcher Geist tats&auml;chlich auf einer Demo herrscht. Und dann interviewt man Teilnehmer, die man als Reporter als repr&auml;sentativ f&uuml;r die breite Teilnehmermeinung ansieht, pars pro toto. Ich kann definitiv sagen, dass der Geist der Demonstranten nicht &bdquo;Zensur, Million&auml;rsmachenschaften und R&uuml;cktrittsforderung&ldquo; war. Wie kam der SWR-Mitarbeiter darauf? Immerhin kamen im Bericht kurz darauf zwei Teilnehmer im O-Ton zu Wort, die sich als obrigkeitskritisch und als besorgte Eltern zeigten &ndash; das entsprach tats&auml;chlich schon mehr dem Geist der Veranstaltung, an der ich teilgenommen hatte. Die Zensurbef&uuml;rchter, Million&auml;rsmachenschaftler und R&uuml;cktrittsforderer bleiben beim Zuschauer aber trotzdem. Schlechtes Handwerk oder Absicht?<\/p><p>Im weiteren Verlauf des 2:04-Minuten-Beitrags hei&szlig;t es: &bdquo;Seine Bewegung sei &uuml;berparteilich, sagt Ballweg. Allerdings spricht nach ihm der Impfgegner Ralf Ludwig, der eine eigene Partei gegr&uuml;ndet hat.&ldquo; Ballweg betonte deutlich, dass er seine Initiative nicht in einem Raster von Links oder Rechts oder Mitte sehen m&ouml;chte. (Was eine &Uuml;berparteilichkeit impliziert, die aber nach meiner Erinnerung nicht so benannt wurde &ndash; m&ouml;glicherweise hat Ballweg diese Vokabel absichtlich nicht benutzt, weil sie wegen Ludwigs Auftreten nicht zutrifft. Ich als Berichterstatter h&auml;tte mich hier zur&uuml;ckgehalten, da ich mich nicht mehr pr&auml;zise erinnern kann, ob er die Vokabel &bdquo;&uuml;berparteilich&ldquo; nun benutzt hat oder nicht.). Ralf Ludwig sagte auf der B&uuml;hne: &bdquo;Ich bin kein Impfgegner. Meine Kinder sind geimpft, ich bin geimpft.&ldquo; Welche journalistische Sorgfaltspflicht hat Herr Auch walten lassen, einen Menschen, der vor 5000 Menschen sagt, er sei kein Impfgegner, als Impfgegner zu bezeichnen? Anstatt als Jurist, der an den aktuellen Verfassungsgerichtsurteilen zur Demonstrationsfreiheit beteiligt war?<\/p><p><strong>&bdquo;Impfgegner, Verschw&ouml;rungstheoretiker und Anh&auml;nger der Pegida-Bewegung&ldquo;<\/strong><\/p><p>Doch der SWR-Beitrag erscheint fast noch sachlich im Vergleich zum <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/ts-36901.html\">Beitrag in der ARD-20-Uhr-Tagesschau vom 2. Mai<\/a>. Dort erscheint die gr&ouml;&szlig;te (und politisch sicher wichtigste) Demo des Wochenendes in einem 30-Sekunden-Beitrag, der folgenderma&szlig;en getextet war:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Mehrere Tausend Menschen haben in Stuttgart gegen die Corona-Beschr&auml;nkungen demonstriert. Es ist bereits das vierte Mal in Folge, dass die Initiative gegen die Regeln im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes protestiert. Zu den Teilnehmern z&auml;hlen neben Impfgegnern auch Verschw&ouml;rungstheoretiker und Anh&auml;nger der Pegida-Bewegung. Nach einem anf&auml;nglichen Verbot darf die Initiative inzwischen wieder demonstrieren, weil das Bundesverfassungsgericht einem entsprechenden Eilantrag stattgegeben hatte.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Es war das f&uuml;nfte Mal in Folge, aber egal. Generell ist da viel Informatives, das einen ziemlich hei&szlig;en Satz einrahmt. Die Filmbilder hatte die Tagesschau-Redaktion vom SWR bekommen, das ist innerhalb der ARD so &uuml;blich. Doch woher kam die Information, dass Impfgegner, Verschw&ouml;rungstheoretiker und Pegida-Anh&auml;nger zu den Teilnehmern z&auml;hlten? Auch ja, die Impfgegner hatte wohl schon Herr Auch vom SWR ausgemacht. Richtigerweise h&auml;tte er sie seinen Hamburger Kollegen als Impf-Zwangs-Gegner melden m&uuml;ssen. Doch wenn er in nennenswerter Anzahl (oder Lautst&auml;rke) Pegida-Anh&auml;nger gesehen hatte, wieso hat er sie in seinem Bericht f&uuml;r BW aktuell nicht erw&auml;hnt? Weit treffender h&auml;tte die Tagesschau-Redaktion texten k&ouml;nnen: &bdquo;Zu den Teilnehmern z&auml;hlten Juristen, IT-Unternehmer, Menschen mit Kindern, Studentinnen und Studenten und auch zahlreiche &auml;ltere Menschen aus der sogenannten Risikogruppe.&ldquo; Denn all diese Menschen waren zu sehen bzw. ich habe mit ihnen gesprochen. Dann h&auml;tte das breite Publikum ein zutreffenderes Bild der Stuttgarter Demo aus der Tagesschau mitgenommen.<\/p><p>Ich selbst f&uuml;hle mich etwas ungerecht behandelt, wenn der Eindruck entsteht, ich sei auf einer Demo von Impfgegnern, Verschw&ouml;rungstheoretikern und Pegida-Anh&auml;ngern gewesen. Obwohl ich sicher bin, dass solche auch unter den Demonstranten waren &ndash; und das ist auch vollkommen in Ordnung, denn auch die d&uuml;rfen f&uuml;r Grundrechte demonstrieren. Vor allem aber waren auf dem Stuttgarter Wasen kritische Menschen, deren gemeinsamer Nenner das Eintreten f&uuml;r die Grundrechte war. Mehr aber sch&auml;me ich mich, wie die ARD-&bdquo;Kollegen&ldquo; hier einen verzerrten Eindruck der Wirklichkeit in deutsche Wohnzimmer senden. Und noch mehr Fremdscham kommt auf, wenn ich h&ouml;re, dass erfahrene Journalisten den Begriff &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo; nutzen. Selbst in der H&ouml;he der ARD-Tagesschau-Redaktion ist inzwischen sicher angekommen, dass dies ein politischer Kampfbegriff ist, der extrem unscharf ist und vor allem dazu dient, andere Menschen (mit anderer Meinung) zu verunglimpfen. Journalistische Nachl&auml;ssigkeit beim textenden Journalisten? Dem diensthabenden Redakteur ist es durchgerutscht? Schlechtes Handwerk im Flaggschiff der ARD? Oder doch Absicht?<\/p><p><em><strong>Zur Person:<\/strong> Constantin Schnell ist seit &uuml;ber 20 Jahren Journalist in Stuttgart. Er arbeitete vor allem als freier Print- und Online-Journalist, aber mitunter auch f&uuml;r Unternehmen wie die Bavaria-Film oder das Internationale Trickfilm-Festival Stuttgart. An verschiedenen Hochschulen ist er seit vielen Jahren als Journalismus-Dozent t&auml;tig. Seinen Lebensunterhalt verdient er heute vor allem als Medienp&auml;dagoge.<\/em><\/p><p>Titelbild: Sharaf Maksumov \/ Shutterstock<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Berichterstattung &uuml;ber die Demonstration &bdquo;Wir f&uuml;r das Grundgesetz &ndash; 5. Mahnwache f&uuml;r das Grundgesetz&ldquo; am Samstag, 2. Mai, ist f&uuml;r mich als Journalist und Journalismus-Dozent ein Beispiel daf&uuml;r, wie bedauerlich schlecht manche Kolleginnen und Kollegen handwerklich arbeiten. Oder aber, wie sie die Wirklichkeit verzerren. Ich lehre meinen Studentinnen und Studenten, dass Journalisten eine hohe<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60695\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":60698,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,183,11],"tags":[1546,282,1112,2880,2857,1433,465,451,682],"class_list":["post-60695","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-ard","tag-buergerproteste","tag-buergerrechte","tag-impfungen","tag-lockdown","tag-pegida","tag-swr","tag-tagesschau","tag-verschwoerungstheorie"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/shutterstock_1107065741.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60695","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=60695"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60695\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60705,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60695\/revisions\/60705"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/60698"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=60695"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=60695"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=60695"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}