{"id":60752,"date":"2020-05-06T08:43:57","date_gmt":"2020-05-06T06:43:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752"},"modified":"2020-05-06T08:43:57","modified_gmt":"2020-05-06T06:43:57","slug":"hinweise-des-tages-3606","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h01\">Karlsruher Sprengladung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h02\">Kommt die Kaufpr&auml;mie f&uuml;r die Autoindustrie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h03\">Rechtswidrige Reisebeschr&auml;nkungen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h04\">Au&szlig;er Kontrolle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h05\">Finale Rettungssch&uuml;sse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h06\">Bundeswehr: Per Corona auf RekrutInnenfang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h07\">Sanktionen nehmen Menschenleben in Kauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h08\">CoV-Krise versch&auml;rft psychische Probleme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h09\">Unsichtbar, aber systemrelevant: Die Sorgearbeit von Frauen*<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h10\">N&deg; 462<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h11\">Auf Kurs in die Gro&szlig;machtkonkurrenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h12\">Schweinebucht 2.0 in Venezuela und die Rolle von US-S&ouml;ldnern: &ldquo;Sie spielten Rambo&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h13\">Corona-Krise: Eine Stunde f&uuml;r den Nahen Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h14\">Argentinien plant Gesetz zur F&ouml;rderung selbstverwalteter Betriebe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h15\">Covid-19 Wie &bdquo;Widerstand 2020&ldquo; die Corona-Krise in Frage stellt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h16\">Erkl&auml;rung zur nuklearen Teilhabe und zur geplanten Anschaffung neuer Tr&auml;gerflugzeuge f&uuml;r den Atomwaffeneinsatz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Karlsruher Sprengladung<\/strong><br>\nDie wichtigste geldpolitische Ma&szlig;nahme, die seit Ausbruch der Eurokrise den Bestand der Eurozone gew&auml;hrleistete, ist nach einem Urteilsspruch des Verfassungsgerichts in Karlsruhe teilweise grundgesetzwidrig. Der Aufkauf von Staatsanleihen, den die Europ&auml;ische Zentralbank EZB im gigantischen Umfang betreibt, um die Konjunktur in der Eurozone anzukurbeln, ist nach dem Urteil der Verfassungsrichter teilweise nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.<br>\nKonkret bem&auml;ngelten die Karlsruher Verfassungsh&uuml;ter, dass weder Bundesregierung noch Bundestag das betreffende Aufkaufprogramm der EZB (Public Sector Purchase Programme &ndash; PSPP) gepr&uuml;ft h&auml;tten, um anschlie&szlig;end von der Europ&auml;ischen Notenbankern einen Nachweis &uuml;ber seine Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit zu verlangen. Die Anleihek&auml;ufe sollen nach Ansicht Karlsruhes &ldquo;im Verh&auml;ltnis zu ihren Nebenwirkungen unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig&rdquo; sein, wie es die Tagesschau auf ihrer Internetpr&auml;senz in sch&ouml;nstem Juristendeutsch formulierte.<br>\nDas Bundesverfassungsgericht erkl&auml;rte &uuml;berdies ein anderslautendes Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofes f&uuml;r EuGH f&uuml;r willk&uuml;rlich und nicht bindend. Der EuGH hat im Dezember 2018 das EZB-Anleiheprogramm vollumf&auml;nglich gebilligt. Sowohl der EuGH als auf die EZB handelten demnach entgegen europ&auml;ischem Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Karlsruher-Sprengladung-4714936.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Fabio de Masi<\/strong><br>\nWenn die #EZB keine monet&auml;re Staatsfinanzierung machen soll, weil sich dies der Kontrolle des Parlaments entzieht, darf sich die Bundesregierung nicht einer Fiskalpolitik verweigern, die Depression und Massenarbeitslosigkeit in S&uuml;deuropa verhindert. Sonst wird der Euro zerbrechen. Die EZB ist die einzige Institution, die in Euro nie Pleite gehen kann. Daher w&auml;re es eigentlich sogar erforderlich der EZB wie in Gro&szlig;britannien die direkte Finanzierung &ouml;ffentlicher Investitionen zu erm&ouml;glichen.<br>\nDas billige Geld der EZB landete jedoch auf den Finanzm&auml;rkten und in Verm&ouml;genspreisblasen, statt die Realwirtschaft zu st&uuml;tzen, weil die die K&uuml;rzungspolitik in Europa den Aufschwung abschnitt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/fabio.d.masi\/photos\/a.212327882300252\/1321977221335307\/?type=3&amp;theater\">Fabio de Masi via Facebook<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die gro&szlig;e Anma&szlig;ung<\/strong><br>\nDas Urteil ist skandal&ouml;s, weil es bar jeder Kenntnis makro&ouml;konomischer Zusammenh&auml;nge geschrieben ist, weil es die Ber&uuml;cksichtigung von Zusammenh&auml;ngen fordert (allerdings nur f&uuml;r Deutschland), die selbstverst&auml;ndlich Teil der Abw&auml;gung der EZB (allerdings f&uuml;r Europa) sind. Das Bundesverfassungsgericht l&ouml;st auch ein Erdbeben in juristischer und in politischer Hinsicht aus, weil es sich &uuml;ber ein Urteil des ihm in diesen Fragen eindeutig &uuml;bergeordneten EuGH hinwegsetzt.<br>\nDie EZB wollte im Jahr 2015 mit dem durch das PSPP erm&ouml;glichten Ankauf von Staatsanleihen und &auml;hnlich marktf&auml;higen Schuldtiteln Konsum und Investitionen anregen, um die Inflationsrate in der Eurozone wieder auf knapp unter 2 Prozent zu steigern. Die Preissteigerungsrate hatte sich n&auml;mlich im Jahr 2014 unterhalb von 1 Prozent bewegt und rutschte Anfang 2015 weiter ab (das war &uuml;brigens auch ohne Ber&uuml;cksichtigung der stark sinkenden Preise f&uuml;r Energie der Fall). Ohne einen europ&auml;ischen Aufschwung konnte es keine R&uuml;ckkehr zu einem angemessenen Inflationsniveau geben. [&hellip;]<br>\nOffenbar glauben die Juristen aus Karlsruhe, dass sie von Wirtschaft mehr verstehen als die &Ouml;konomen in Frankfurt. Denn die EZB blendet nach Meinung des Gerichts bei ihren Ma&szlig;nahmen Zusammenh&auml;nge aus, die so gro&szlig;e wirtschaftspolitische Folgen haben, dass das Gericht die Ma&szlig;nahmen als unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig qualifizieren zu k&ouml;nnen glaubt. Dass die Beispiele des Gerichts f&uuml;r die Folgen dann allesamt aus der Mottenkiste der deutschen Konservativen stammen, haben die Richter wohl nicht bemerkt. Aber sie h&auml;tten wissen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen, dass die EZB f&uuml;r die gesamte EWU zust&auml;ndig ist und eben nicht nur f&uuml;r Deutschland; diese Tatsache ist allerdings nicht in das Urteil eingeflossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/05\/die-grosse-anmassung\/\">Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kommt die Kaufpr&auml;mie f&uuml;r die Autoindustrie?<\/strong><br>\nDie &Ouml;konomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung hat die Wirkungen damals untersucht: &ldquo;Die Bilanz der Abwrackpr&auml;mie von 2009 war verheerend: Sie war mit f&uuml;nf Milliarden Euro enorm teuer. Sie f&uuml;hrte zu Vorzieh- und Mitnahme-Effekten und nicht zu der konjunkturell gew&uuml;nschten Wirkung. Die Preisstrukturen wurden dauerhaft besch&auml;digt&ldquo; [&hellip;]<br>\n&Ouml;konomin Kemfert pl&auml;diert deshalb f&uuml;r eine andere Art der Pr&auml;mie: &ldquo;Der deutschen Autobranche ist mit einer Kaufpr&auml;mie nicht geholfen, sie m&uuml;ssen ohnehin umsteuern hin zu klimaschonender Mobilit&auml;t und Mobilit&auml;tsdienstleitungen.&rdquo; Statt einer Abwrackpr&auml;mie br&auml;uchte Deutschland eine Mobilit&auml;tspr&auml;mie, etwa f&uuml;r den Kauf einer Bahncard, eines Fahrrads oder einer &Ouml;PNV-Jahreskarte. &ldquo;Dies w&uuml;rde sowohl der gesamten Gesellschaft als auch der Wirtschaft und obendrein der Umwelt helfen &ndash; und das w&auml;re nicht nur billiger, sondern auch sozial gerecht&rdquo;, sagt Kemfert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/auto-industrie-kaufpraemie-101.html%20\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Kritik an Auto-Kaufpr&auml;mien wird immer lauter<\/strong><br>\nW&auml;hrend sich Autobranche und Umweltverb&auml;nde klar f&uuml;r oder gegen eine Kaufpr&auml;mie aussprechen, ist das Instrument unter Branchenexperten, &Ouml;konomen und Politikern umstritten. Auch eher industriefreundliche Wissenschaftler halten die Pr&auml;mie f&uuml;r ungeeignet zur Krisenbew&auml;ltigung &ndash; zumal es bereits einen m&auml;&szlig;ig erfolgreichen &bdquo;Umweltbonus&ldquo; von bis zu 6000 Euro beim Kauf eines Elektroautos gebe. &bdquo;Anders als 2009 gibt es kein Problem bei der Finanzierung von Autok&auml;ufen. Die Verbraucher haben hinreichend Liquidit&auml;t&ldquo;, sagte Gabriel Felbermayr, Pr&auml;sident des Instituts f&uuml;r Weltwirtschaft in Kiel. &bdquo;Wer einen Neuwagen kaufen oder leasen m&ouml;chte, kann dies zu guten Konditionen tun und muss nicht noch durch eine Pr&auml;mie unterst&uuml;tzt werden.&ldquo; Auch Deutsche Bank Research h&auml;lt die Pr&auml;mie f&uuml;r &bdquo;keine gute Idee&ldquo;. Felbermayr wies zudem darauf hin, dass die Nachfrage bei deutschen Herstellern inzwischen zu fast zwei Dritteln aus dem Export stamme, den eine deutsche Kaufpr&auml;mie nicht belebe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/vorerst-keine-entscheidung-ueber-staatshilfen-die-kritik-an-auto-kaufpraemien-wird-immer-lauter\/25803752.html%20\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Staatsgeld gegen Klimaschutz<\/strong><br>\nFrankreich will die Air France mit Milliarden retten, wenn das Unternehmen Inlandsfl&uuml;ge streicht. In Deutschland werden Stimmen lauter, mit der Lufthansa &auml;hnlich zu verfahren.<br>\nDie TGV der franz&ouml;sischen Staatsbahn k&ouml;nnten sich bald st&auml;rker f&uuml;llen &ndash; auf einigen Strecken f&auml;llt Air France als Konkurrent wom&ouml;glich weg<br>\nW&auml;hrend staatliche Hilfen f&uuml;r die Lufthansa in der Coronakrise wahrscheinlicher werden, hat der franz&ouml;sische Staat bereits ein Sieben-Milliarden-Euro-Hilfspaket f&uuml;r die Air France angek&uuml;ndigt. Finanzminister Le Maire kn&uuml;pft die Hilfen jedoch an eine Bedingung: Air France m&uuml;sse die Fluglinie werden, &ldquo;die die Umwelt am meisten respektiert&rdquo;, erkl&auml;rte der Minister gegen&uuml;ber dem Radiosender France-Inter.<br>\nDie Vorgaben haben konkrete Auswirkungen auf den Flugplan: Inlandsfl&uuml;ge sollen gestrichen werden, sofern die Strecke auch in weniger als 2,5 Stunden mit dem Zug zur&uuml;ckgelegt werden k&ouml;nne, sagte Le Maire. Solche Strecken zu fliegen, sei &ldquo;nicht gerechtfertigt&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/auto\/air-france-soll-inlandsfluege-zugunsten-von-schnellzuegen-streichen-a-a1dabbeb-9e61-43ab-b707-09378a5a3616\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rechtswidrige Reisebeschr&auml;nkungen?<\/strong><br>\nNach &Ouml;sterreich oder Frankreich fahren? Um das Coronavirus einzud&auml;mmen, wurde auch das Reisen in die Nachbarl&auml;nder eingeschr&auml;nkt. Zu Recht? Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat Bedenken.<br>\nSchlagb&auml;ume, Grenzkontrollen, Zur&uuml;ckweisungen. Der europ&auml;ische Gedanke ist an der deutschen Au&szlig;engrenze kaum noch zu sp&uuml;ren. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags formuliert nun &ldquo;Zweifel&rdquo; und &ldquo;Bedenken&rdquo;, ob die Anordnung aus dem Bundesinnenministerium zu den Ausreisebeschr&auml;nkungen in der Corona-Krise &uuml;berhaupt rechtm&auml;&szlig;ig ist. Das achtseitige Papier, das dem ARD-Hauptstadtstudio exklusiv vorliegt, verweist unter anderem darauf, dass die EU-B&uuml;rger ein Recht auf Freiz&uuml;gigkeit haben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/hsb\/ausreise-corona-101.html%20\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>dazu: Geschlossene Grenzen: In Luxemburg w&auml;chst der Corona-Frust<\/strong><br>\nLuxemburg ist umgeben von Deutschland, Frankreich und Belgien &ndash; und geschlossenen Grenzen. Der &Auml;rger &uuml;ber die Isolation w&auml;chst. Politiker f&uuml;rchten, die europ&auml;ische Idee k&ouml;nnte Schaden nehmen.<br>\nIn Schengen h&auml;ngt die Europaflagge derzeit auf halbmast. Der Ort, der wie kein anderer f&uuml;r das grenzenlose Europa steht, ist gerade selbst abgeriegelt. Auf den Moselbr&uuml;cken nach Deutschland kontrolliert die deutsche Bundespolizei. Seit Mitte M&auml;rz, so lange gelten die einseitigen Grenzschlie&szlig;ungen schon.<br>\nDeutschland hatte die Grenzen wegen der Corona-Krise kurzerhand geschlossen und die Nachbarl&auml;nder nur per knappem Schreiben in Kenntnis gesetzt. Beim luxemburgischen Premier Xavier Bettel kommt das gar nicht gut an: &ldquo;Eine ganze Menge Leute haben das falsch verstanden. Soziale Distanz hei&szlig;t nicht nationale Distanz. Es hei&szlig;t nicht, dass die L&auml;nder auf einmal nichts miteinander zu tun haben wollen&rdquo;, sagt er. &ldquo;Im Moment ist es so, dass ganz viele L&auml;nder einseitig Entscheidungen getroffen haben, ohne mit ihren Nachbarn zu reden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/luxemburg-coronakrise-101.html%20\">Tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> An der Grenze zu Frankreich sieht die Situation &auml;hnlich aus. Siehe dazu Albrecht M&uuml;ller: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60275\">Europa zerbr&ouml;selt auch im Kleinen &ndash; unsinnige Grenzsperrungen nagen an jahrzehntelanger Arbeit f&uuml;r die deutsch-franz&ouml;sische Freundschaft<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Au&szlig;er Kontrolle<\/strong><br>\nW&auml;hrend ganze Wirtschaftsbranchen stillstehen, Restaurantketten Insolvenz anmelden, Fluglinien sich in die Verstaatlichung retten, Autofirmen Millionen von Besch&auml;ftigten in Kurzarbeit schicken und Konjunkturforscher sich mit Rezessionsprognosen von bis zu minus 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) &uuml;berbieten, gibt es eine Reihe von Unternehmen, die aus der Corona-Krise Nutzen ziehen.<br>\nEs sind gro&szlig;e Tech-Konzerne und riesige Finanzunternehmen, die in der Krise ihre schon vorher weit reichende Macht um ein Vielfaches vergr&ouml;&szlig;ern, indem sie sich &uuml;berforderten Regierungen und unterfinanzierten Beh&ouml;rden als Retter in der Not anbieten. [&hellip;]<br>\nDie Corona-Profiteure im gro&szlig;en Stil aber schicken sich jetzt an, Staatsaufgaben zu &uuml;bernehmen: unverzichtbar zu werden, bei der Bek&auml;mpfung der globalen Pandemie und in der Zeit danach. In der Art, wie sie das tun, zeichnen sich die Umrisse einer Post-Corona-&Ouml;konomie ab, die dystopisch ist: Nicht nachhaltiger und gr&uuml;ner, wie viele es sich erhoffen, die unsere kapitalistische Wirtschaft schon wanken sehen, sondern noch marktorientierter, mit noch mehr Konzentration von Macht in wenigen Unternehmen, mit noch weniger Datenschutz, weniger Arbeitsrechten und weniger profitfreien R&auml;umen.<br>\nAn der Spitze dieser Unternehmen steht eine kleine Zahl von M&auml;nnern, die schon vor Corona zu den reichsten dieser Welt geh&ouml;rten. Jetzt werden sie noch m&auml;chtiger und noch reicher. Wenn es eine Post-Corona-Agenda gibt, dann muss auf ihr &ndash; neben einer Reihe von anderen unaufschiebbaren Dingen &ndash; auch der Punkt enthalten sein, wie die Macht dieser M&auml;nner und ihrer Unternehmen wieder eingehegt und beschr&auml;nkt werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/pep\/ausser-kontrolle\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>dazu: Internationale Strategien zur Stabilisierung der Machtverh&auml;ltnisse &ndash; die totale &Uuml;berwachung ist erreicht<\/strong><br>\nNach dem Ende der bipolaren Welt im Jahr 1989 und dem Abhandenkommen von Gegnern und Grenzen wurden unter der Regie der USA auch alle Einschr&auml;nkungen im Verkehr von G&uuml;tern und Kapital aufgehoben. Dies zu einem Zeitpunkt, an dem sich fast die H&auml;lfte der Staaten der Welt erstmalig dem ausl&auml;ndischen Kapital &ouml;ffnete, das dann auf ein riesiges Angebot an billigen und qualifizierten Arbeitskr&auml;ften, einem enormen Vorkommen an Natursch&auml;tzen und einem noch nicht da gewesenen gro&szlig;en Absatzmarkt traf. Das kam vor allem dem Kapital der USA, als neue unipolare Macht zugute.<br>\nGleichzeitig bekam die Verbreitung des Neoliberalismus einen Schub, bei dem das Kapital von Einschr&auml;nkungen befreit und der Arbeitsschutz, die &ouml;ffentliche Daseinsvorsorge und der Sozialstaat nachhaltig abgebaut wurden.<br>\nVor dem Hintergrund des globalen Kapitalismus mit seinen sozialen Desintegrationsprozessen wurden parallel dazu internationale Strategien entwickelt, um zu gew&auml;hrleisten, dass die Machtverh&auml;ltnisse auch stabil bleiben. Dazu wurde vor allem die Polizei militarisiert, das Milit&auml;r im Inneren einsetzbar gemacht und es gibt mittlerweile kaum ein gesellschaftliches Problem mehr, auf das seitens der Politik mit der Versch&auml;rfung des Strafrechts reagiert wird. Gleichzeitig wurde ein &Uuml;berwachungssystem errichtet, in dem die Bev&ouml;lkerung total &uuml;berwacht, von jeder Person massenhaft Informationen gesammelt, sie erpressbar gemacht und ein immenses Meinungs- und Unterhaltungsangebot mit dem Internet aufgebaut wurde, damit die Massen beschwichtigt und ablenkt werden.<br>\nDas digitale Zeitalter hat &Uuml;berwachung so billig und einfach gemacht, wie noch nie, auch deshalb, weil ein Gro&szlig;teil der Daten freiwillig von den E-Phons geliefert werden. Umfassend bekannt wurde die M&ouml;glichkeit der vollst&auml;ndigen Kontrolle aller Menschen weltweit durch die Enth&uuml;llungen von Edward Snowden. Das sogenannte PRISM-Programm der National Security Agency (NSA) verschafft dem Geheimdienst einen direkten Zugriff auf die Daten von Google, Facebook, Microsoft, Yahoo, Paltalk, Youtube, Skype, AOL und Apple. Diese M&ouml;glichkeit kostet lediglich 20 Millionen Dollar pro Jahr, bei einem Jahresbudget der NSA von weit &uuml;ber 10 Milliarden Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/internationale-strategien-zur-stabilisierung-der-machtverhaeltnisse-die-totale-ueberwachung-ist-erreicht\/\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Finale Rettungssch&uuml;sse<\/strong><br>\nDie Regierung Merkel schiebt im Schlagschatten der Pandemie einen m&ouml;rderischen Bundeswehr-Auslandseinsatz durchs Parlament; &bdquo;unsere Jungs und M&auml;dels&ldquo; sollen jetzt auch noch nach Libyen. Bundestagspr&auml;sident Sch&auml;uble gibt das Grundgesetz f&uuml;r einen finalen Rettungsschuss frei: Die W&uuml;rde des Menschen stehe &uuml;ber dessen Recht auf Leben. Und die Tagesschau, f&uuml;hrende Repr&auml;sentantin der &bdquo;Vierten Gewalt&ldquo; im Staate, unterschl&auml;gt diese Informationen und deren unerl&auml;ssliche Erkl&auml;rung. [&hellip;]<br>\nIm Schatten der Corona-Pandemie schreckte der Bundestag nicht davor zur&uuml;ck, zahlreiche Kriegseins&auml;tze in Afrika, im Nahen und Mittleren Osten und in Zentralasien zu verl&auml;ngern und auszuweiten, teils auch gegen den ausdr&uuml;cklichen Willen der fraglichen Staaten: in Irak, Syrien, in Afghanistan, vor der Levante, im westlichen Mittelmeer, in der Sahelzone, in Mali haben &bdquo;unsere Jungs&ldquo; weiterhin den Finger am Abzug. Die reaktion&auml;re, bellizistische Mehrheit des Parlaments will es so; sie schert sich einen Dreck um den Aufruf des UN-Generalsekret&auml;rs Guterres, wenigstens w&auml;hrend der Corona-Pandemie einen weltweiten Waffenstillstand zu wahren.<br>\nHeiko Maas, Au&szlig;enminister der &bdquo;G&uuml;teklasse B, Dutzendware aus der Legebatterie der Parteipolitik&ldquo;, lie&szlig; immerhin einen Blick in den Abgrund seiner Unaufrichtigkeit und Heuchelei zu: &bdquo; &hellip;.auf der Welt gibt es anscheinend einige, die diese Corona-Krise nutzen wollen, um in dem Konflikt, in dem sie engagiert sind, milit&auml;rische Vorteile zu erzielen, dann kann man das nicht anders als pervers bezeichnen&rdquo;.<br>\nDem Minister ging es um die Rechtfertigung eines weiteren Bundeswehr-Auslandseinsatzes, diesmal vor Libyen. [&hellip;]<br>\nDer Bundesregierung ist das Leben der Afrikaner n&auml;mlich vollkommen wurscht. Noch mehr wurscht als den Sch&auml;ubles und Palmers, die das Leben tausender alt oder krank und verletzlich gewordener Deutscher dem vorzeitigen COVID-19-Tod &uuml;berlassen wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2020\/05\/04\/finale-rettungsschuesse-die-berliner-schiessbude-und-der-abschied-der-tagesschau-vom-nachrichtenjournalismus\/\">Publikumskonferenz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundeswehr: Per Corona auf RekrutInnenfang<\/strong><br>\nDer Trierische Volksfreund (TV) berichtet in seiner Ausgabe vom 4. Mai 2020 dar&uuml;ber, wie die Bundeswehr die Corona-Krise aktuell nutzt, um auf RekrutInnenfang zu gehen. Beschrieben wird eine Kampagne, deren Idee im M&auml;rz entstanden sei und die offensichtlich auch in anderen St&auml;dten durchexerziert wurde: Gemeint ist, dass Jugendliche, die in K&uuml;rze das 18. Lebensjahr erreichen, laut TV mit personalisierten Postkarten angeschrieben worden seien. An die Adressen sei die Bundeswehr (einmal mehr) &uuml;ber die Einwohnermelde&auml;mter gekommen, insgesamt w&auml;ren dabei 680.000 Postkarten verschickt worden, die Kampagne habe Kosten in H&ouml;he von 257.325 Euro verursacht&hellip;<br>\n&bdquo;Bei der neuesten Kampagne nutzt die Bundeswehr die Verunsicherung &uuml;ber Corona, um Nachwuchs zu werben. &sbquo;Wir k&auml;mpfen gegen Corona&lsquo; steht auf einer Postkarte, die derzeit etliche Jungen und M&auml;dchen in der Region erhalten, die im kommenden Jahr 18 Jahre alt werden. Auf der Vorderseite ist im Stil des Namensschildes auf dem Kampfanzug der Nachname des Minderj&auml;hrigen aufgedruckt. Auf der R&uuml;ckseite hei&szlig;t es: &sbquo;Wir k&auml;mpfen gegen Corona.&lsquo; Darunter wird der Jugendliche kumpelhaft mit &sbquo;Hi&lsquo; und seinem Vornamen angesprochen. Weiter hei&szlig;t es: &sbquo;Gerade in dieser schwierigen Zeit unterst&uuml;tzt die Bundeswehr mit ihren Frauen und M&auml;nnern in Uniform und in Zivil die deutsche Bev&ouml;lkerung mit allen Kr&auml;ften.&lsquo;&ldquo;&hellip;<br>\nEs wird ausgenutzt, dass Jugendlichen in Coronazeiten verst&auml;rkt Perspektiven fehlen, was einer Mischung aus Armutsrekrutierung und T&auml;uschung gleichkommt. &bdquo;Die schwierige &ndash; ja teilweise sogar lebensbedrohliche &ndash; Situation vieler Menschen wird ausgenutzt, um sich mit Steuergeldern ein besseres Image zu erkaufen&ldquo;, kritisiert die DFG-VK zu Recht.<br>\nSchade, dass im TV-Artikel nicht erw&auml;hnt wird, dass die Bundeswehr sich mit Ihrer &bdquo;Amtshilfe&ldquo; am Rande des Verfassungsbruchs bewegt &ndash; Bundeswehreins&auml;tze sind als Lehre aus der Geschichte verboten. Und was sie als Amtshilfe leistet zeigt nur, dass zivile Organisationen, die eigentlich f&uuml;r Katastrophenschutz und Gesundheitswesen da sind, seit Jahren im Vergleich zur teuren Bundeswehr unterfinanziert sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/05\/04\/bundeswehr-per-corona-auf-rekrutinnenfang\/\">IMI<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sanktionen nehmen Menschenleben in Kauf<\/strong><br>\nIn Zeiten der Corona-Pandemie ist internationale humanit&auml;re Hilfe das Gebot der Stunde. Doch die &raquo;westliche Wertegemeinschaft&laquo; nutzt die Pandemie nun erst recht als Druckmittel gegen die nach ihren Ma&szlig;st&auml;ben missliebigen Regimen. Sie reden von Solidarit&auml;t mit den Bev&ouml;lkerungen dieser L&auml;nder, versch&auml;rfen jedoch mit v&ouml;lkerrechtlich illegalen Zwangsma&szlig;nahmen deren Leid und behindern den Kampf gegen das Covid-19-Virus, statt Menschenleben zu retten. [&hellip;]<br>\nUm den globalen Kampf gegen die Covid-19-Pandemie nicht zus&auml;tzlich zu erschweren, fordern die Vereinten Nationen dringend die Aufhebung von Sanktionen, &raquo;um den Zugang zu Nahrung, zur notwendigen gesundheitlichen Versorgung und zu Covid-19-Medikamenten sicherzustellen&laquo;, hei&szlig;t es in einem Brief von UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres an die G20-Staaten. &raquo;Jetzt ist es Zeit f&uuml;r Solidarit&auml;t, nicht f&uuml;r Ausschluss&laquo;, erkl&auml;rt Guterres, der ausdr&uuml;cklich darauf verweist, &raquo;dass wir in unserer miteinander verbundenen Welt nur so stark sind wie das schw&auml;chste Gesundheitssystem&laquo;. [&hellip;]<br>\nDass Solidarit&auml;t vor allem von jenen westlichen Staaten verhindert wird, die am lautesten von ihr sprechen, zeigte sich, als die USA, die Europ&auml;ische Union, Gro&szlig;britannien, die Ukraine sowie Georgien eine von Russland in die UN-Generalversammlung eingebrachte Resolution scheitern lie&szlig;en, die Guterres&rsquo; Appell aufgenommen hatte, Sanktionen w&auml;hrend der Pandemie zumindest auszusetzen. Mit dem Festhalten an den Sanktionen stellen sich die transatlantischen M&auml;chte, unter ihnen auch Deutschland, gegen mehr als zwei Drittel aller Staaten der Welt mit rund 80% der Erdbev&ouml;lkerung. Denn die &raquo;Gruppe der 77&laquo; verabschiedete danach gemeinsam mit China eine Erkl&auml;rung, in der sie &raquo;schnelle und wirksame Ma&szlig;nahmen&laquo; forderte, &raquo;um den Einsatz einseitiger &ouml;konomischer Zwangsma&szlig;nahmen gegen Entwicklungsl&auml;nder zu unterbinden&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/sanktionen-nehmen-menschenleben-in-kauf\/\">Sozialismus aktuell<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>CoV-Krise versch&auml;rft psychische Probleme<\/strong><br>\nDie Covid-19-Pandemie und die damit einhergehenden Ausgangsbeschr&auml;nkungen wirken sich deutlich auf die psychische Gesundheit aus. Das zeigt eine Studie der Donau-Universit&auml;t Krems. Depressive Symptome und Schlafst&ouml;rungen sind h&auml;ufiger geworden.<br>\nIn der Studie &ndash; einer Onlinebefragung &bdquo;mit einer f&uuml;r &Ouml;sterreich repr&auml;sentativen Stichprobe von 1.009 Menschen&ldquo; &ndash; wurden die Auswirkungen der Ausgangsbeschr&auml;nkungen auf die psychische Gesundheit vier Wochen nach Beginn der Quarant&auml;ne untersucht. Die H&auml;ufigkeit depressiver Symptome hat sich der Studie zufolge in &Ouml;sterreich vervielfacht, konkret von etwa vier Prozent auf mehr als 20 Prozent.<br>\nEine &auml;hnlich starke Zunahme zeigt sich bei Angstsymptomen, die sich von f&uuml;nf auf 19 Prozent erh&ouml;hten. Zudem leiden aktuell rund 16 Prozent der Befragten unter einer Schlafst&ouml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/noe.orf.at\/stories\/3047223\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Unsichtbar, aber systemrelevant: Die Sorgearbeit von Frauen*<\/strong><br>\nDen Kindern und Jugendlichen beim Lernen helfen, ihnen Raum zum Austoben und Runterkommen geben. Das Abendessen kochen, auf Hygiene im Haushalt achten, Lebensmittel und Medikamente kaufen. Ein offenes Ohr haben f&uuml;r die Sorgen und Freuden der anderen, ihnen k&ouml;rperliche und emotionale N&auml;he geben. Stress, &Auml;ngsten und Konflikten mit Partner*innen begegnen. Geburtstagsfeiern organisieren, irgendwie im Kontakt mit kranken Bezugspersonen bleiben und Abschied nehmen von Verstorbenen. Auf dem Laufenden bleiben, was aktuelle Entwicklungen und neue Regelungen in Bezug auf die Corona-Krise betrifft. Mut und Zuversicht bewahren im Angesicht von Unsicherheit und finanziellen N&ouml;ten.<br>\nAll diese T&auml;tigkeiten werden Tag f&uuml;r Tag vor allem von Frauen* geleistet &ndash; und sie sind unabdingbar f&uuml;r das Funktionieren einer Gesellschaft. Doch obwohl es wenige komplexere Aufgaben gibt, wird das, was im &bdquo;Privaten&ldquo; stattfindet, gemeinhin nicht als Arbeit betrachtet und so unsichtbar gemacht. Auf dieser Unsichtbarkeit macht es sich die Regierung derzeit gem&uuml;tlich. Der R&uuml;ckzug des Staates aus der Kinderbetreuung, das Ausfallen von Therapien, das Schlie&szlig;en von Spielpl&auml;tzen und vieles mehr hinterlassen riesige Leerstellen. Gef&uuml;llt werden diese Leerstellen von Frauen*, die auch jenseits von Krisenzeiten den Gro&szlig;teil anfallender Sorgearbeit leisten (M&auml;nner*, die Sorgearbeit leisten, sind mitgemeint).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/sorgearbeit-frauen-corona\/\">Mosaik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>N&deg; 462<\/strong><br>\n&ldquo;Es stellt sich heraus, dass die Rum&auml;nen und Bulgaren neben einem st&auml;hlernen R&uuml;cken auch so verzweifelt nach Arbeit sein m&uuml;ssen, dass sie es nicht wagen, eine Pandemie-Lohnpr&auml;mie zu verlangen, selbst wenn der Arbeitgeber von ihnen verlangt, 12 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche zu arbeiten, da ein Wechsel der Bauernh&ouml;fe keine Option ist. F&uuml;r die Dauer des Vertrages bleiben sie dem Arbeitgeber ausgeliefert, der allein die Befugnis hat, die R&uuml;ckreise zu organisieren.<br>\nDie deutschen Gewerkschaften haben den Pakt gek&uuml;ndigt und fordern angemessene L&ouml;hne, Arbeitsbedingungen und Ma&szlig;nahmen zum Schutz vor Coronaviren. Aber wenn die rum&auml;nischen Arbeiter das Virus mit nach Hause nehmen oder wenn ihnen der R&uuml;cken bricht, muss sich das deutsche Gesundheitswesen nicht um sie k&uuml;mmern. Deutsche Arbeitgeber werden sie vor Ablauf der 115-t&auml;gigen Befreiung von den Sozialversicherungsbeitr&auml;gen nach Hause schicken.<br>\nDie Last einer Behandlung wird auf das rum&auml;nische Gesundheitssystem abgew&auml;lzt, das &Auml;rzte und Krankenschwestern an Deutschland verloren hat und das wahrscheinlich nie einen Cent der Einnahmen sehen wird, die aus dem Verkauf der Ernte erzielt werden.<br>\n(&hellip;) Letztendlich k&ouml;nnen sich die gedr&auml;ngten Massen aus den Flugzeugen, die sich auf die Felder Deutschlands oder Italiens bewegen, weder auf ihr eigenes Land noch auf die Europ&auml;ische Union verlassen. Dies wirft schwierige Fragen dar&uuml;ber auf, was Osteurop&auml;er sich rechtm&auml;&szlig;iger Weise nach Jahren der EU-Mitgliedschaft erwarten d&uuml;rfen: Ist es das?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.maskenfall.de\/?p=14082\">Maskenfall<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Auf Kurs in die Gro&szlig;machtkonkurrenz<\/strong><br>\nAuch die Bundeswehr, insbesondere die Marine, schwenkt in ihrer strategischen Ausrichtung auf den Kurs der USA und der NATO ein: Gro&szlig;machtkonkurrenz. S&auml;belrasseln gegen Russland und vor allem China. Neben dem Nordatlantikraum steht hier besonders der Indische Ozean als wichtigster Transit des internationalen Handels im Fokus der Expansionspl&auml;ne von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). Mit der Fregatte Hamburg wird bald ein deutsches Kriegsschiff in die indopazifische Region entsendet &ndash; ein Schritt &uuml;ber den Rubikon.<br>\n(&hellip;) Sp&auml;testens mit der Ver&ouml;ffentlichung der &bdquo;Konzeption der Bundeswehr&ldquo; im Juli 2018 wurde tats&auml;chlich eine Schwerpunktverlagerung weg von sogenannten &bdquo;Stabilisierungseins&auml;tzen&ldquo;, wie etwa der NATO-Krieg in Afghanistan besch&ouml;nigend genannt wird, hin zu Gro&szlig;machtkonflikten eingeleitet. Heruntergebrochen auf die Teilstreitkr&auml;fte wirkt sich dieser neue Fokus nicht zuletzt auch auf die Marine aus, die seit einiger Zeit damit begonnen hat, diverse R&uuml;stungsma&szlig;nahmen mit Blick auf Russland in die Wege zu leiten. Und auch was China anbelangt, setzten bereits im Sommer 2019 erste Debatten ein, Deutschland solle sich mit Kriegsschiffen in der indopazifischen Region an Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung des aufsteigenden Rivalen beteiligen. In diesem Zusammenhang k&ouml;nnte sich die am 12. M&auml;rz 2020 erfolgte Ank&uuml;ndigung, mit der Fregatte Hamburg ein deutsches Kriegsschiff in die indopazifische Region zu entsenden, als Schritt &uuml;ber den Rubikon erweisen.<br>\nWohl nicht zuf&auml;llig am selben Tage begr&uuml;ndete Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer in einer Rede bei der Deutschen Maritimen Akademie mit den Worten:<br>\n&bdquo;Die Aufgaben unserer Marine gehen &uuml;ber die Landes- und B&uuml;ndnisverteidigung hinaus. Denn Seewege sind Lebensadern. Und so ist die Freiheit der Seewege f&uuml;r Deutschland und unseren Wohlstand von gro&szlig;er strategischer Bedeutung. [&hellip;] Es wird deutlich: Wir haben ein vitales Interesse an verl&auml;sslichen Regeln, an der liberalen internationalen Ordnung. Und die wird auch zu Wasser verteidigt. Viel genutzte strategische Engp&auml;sse, wie die Stra&szlig;en von Hormus und Malakka, sind besonders bedeutsam und in hohem Ma&szlig;e von Regionalkonflikten bedroht, aber auch von Terrorismus und Piraterie. [&hellip;] In der zweiten Jahresh&auml;lfte, w&auml;hrend Deutschlands EU-Ratspr&auml;sidentschaft, wollen wir au&szlig;erdem eine Fregatte in den Indischen Ozean entsenden. Als wichtiges Zeichen: Auch in diesem Teil der Welt haben wir Interessen, auch dort setzen wir uns f&uuml;r internationales Recht ein, auch dort stehen wir unseren Partnern zur Seite.&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/justicenow.de\/2020-05-03\/auf-kurs-in-die-grossmachtkonkurrenz\/%20\">Justice Now<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Siehe dazu auch in unseren Hinweisen von Montag: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689\">Die B&uuml;ndnisfrage: Transatlantische Kreise in der Bundesrepublik fordern deutsche Beteiligung an den zunehmenden US-Aggressionen gegen China. (German Foreign Policy)<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: N&ouml;rdlich von Russland: US-Kriegsschiffe kreuzen erstmals seit &uuml;ber 30 Jahren in der Barentssee<\/strong><br>\nIm Kalten Krieg waren US-Zerst&ouml;rer zuletzt in der Barentssee unterwegs. Nun ist die Navy zur&uuml;ckgekehrt. Angeblich um die &ldquo;Freiheit der Schifffahrt&rdquo; zu demonstrieren &ndash; aber wohl auch als Zeichen an Russland.<br>\nErstmals seit mehr als drei Jahrzehnten haben in der Barentssee wieder US-Kriegsschiffe gekreuzt. Vier Schiffe der US-Marine h&auml;tten am Montag zusammen mit einem britischen Schiff den n&ouml;rdlich von Russland gelegenen Teil der Barentssee durchfahren, teilte die US-Marine mit. Bei der Operation habe die &ldquo;Freiheit der Schifffahrt&rdquo; demonstriert werden sollen. Russland sei vorab &uuml;ber den Einsatz informiert worden, um eine Konfrontation zu vermeiden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/barentssee-us-kriegsschiffe-kreuzen-erstmals-seit-ueber-30-jahren-durch-das-gebiet-a-2eb9f836-8116-4a33-bd02-8fb401c349d1\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Schweinebucht 2.0 in Venezuela und die Rolle von US-S&ouml;ldnern: &ldquo;Sie spielten Rambo&rdquo;<\/strong><br>\nEin Jahr lang verfolgte der ehemalige US-Elitesoldat und S&ouml;ldner Jordan Goudreau seinen Plan, den venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro zu st&uuml;rzen. Der Versuch scheiterte am 3. Mai und diese &ldquo;Operation Gideon&rdquo; erinnert in vielem an die misslungene US-Invasion an der Schweinebucht in Kuba 1961.<br>\nDie sogenannte Sicherheitsbranche in den Vereinigten Staaten von Amerika boomt seit dem 11. September 2001, nachdem zwei Flugzeuge in die Zwillingst&uuml;rme des World Trade Centers in New York City krachten. Diese Unternehmen besch&auml;ftigen oft ehemalige Soldaten aus verschiedenen L&auml;ndern als S&ouml;ldner, um sie f&uuml;r die Schattenkriege der US-Regierung einzusetzen, die aus politischen Gr&uuml;nden nicht mit der regul&auml;ren US-Armee gef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen oder sollen. Ein relativer Newcomer in dieser Branche nennt sich Silvercorp USA und wird gef&uuml;hrt von dem in Kanada geborenen Jordan Goudreau.<br>\nGoudreau war einst Elitesoldat beim 1st Special Forces Command, der &auml;ltesten Spezialeinheit der US-Armee, und diente in Afghanistan und Irak.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/amerika\/102138-schweinebucht-20-in-venezuela-sie-spielten-rambo\/%20\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Wenn, wie vermutet wird, Guaid&oacute; in die Sache verwickelt ist, erf&uuml;llt das den Tatbestand des Hochverrats. Und wenn es mit Wissen der US-Regierung oder der kolumbianischen Regierung geschah, dann ist es zus&auml;tzlich noch ein Versto&szlig; gegen das Gewaltverbot der UNO und ein Bruch des V&ouml;lkerrechts. Die Drahtzieher geh&ouml;ren vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Corona-Krise: Eine Stunde f&uuml;r den Nahen Osten<\/strong><br>\nDer Nahe Osten steht vor vielen Problemen. Kriege und Krisen, Interventionen, Sanktionen, Flucht und Vertreibung lassen die Menschen seit Jahrzehnten nicht zur Ruhe kommen. Der Gefahr einer COVID-19-Pandemie stehen sie weitgehend mittellos gegen&uuml;ber. [&hellip;]<br>\nSeit mehr als 70 Jahren ist der zentrale Konflikt des Nahen Ostens, der Konflikt zwischen Israel und Pal&auml;stina, nicht gekl&auml;rt. Die viertelj&auml;hrliche Befassung des UN-Sicherheitsrates mit der Lage im Nahen Osten und in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten ist zur Routine geworden. Welches Unrecht mit dieser Routine zementiert wird, machte der Bericht deutlich, den Nikolai Mladenow, UN-Sonderkoordinator f&uuml;r den Friedensprozess im Nahen Osten, vorlegte. [&hellip;]<br>\nDie gesundheitliche Lage f&uuml;r die Pal&auml;stinenser ist auch ohne die Gefahr einer COVID-19-Pandemie bereits schlecht. Die Besatzungs- und Blockadepolitik der israelischen Armee verhindert nicht nur die Sicherung der Gesundheitsversorgung der Pal&auml;stinenser, sie unterbricht Strom- und Wasserversorgung, blockiert die Lieferung wichtiger Medikamente und verhindert, dass die Pal&auml;stinenser eine selbstbestimmte, stabile Wirtschaftslage entwickeln k&ouml;nnen. [&hellip;]<br>\nDas UN-Hilfswerk f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, UNHCR, gibt die Zahl der weltweit vor Kriegen und Krisen geflohenen Menschen aktuell mit 70,8 Millionen an. Weit mehr als die H&auml;lfte, 41,3 Millionen von diesen, sind Inlandsvertriebene im eigenen Land. Die meisten Fl&uuml;chtlinge weltweit leben in der Region zwischen Jordanien und Pakistan. F&uuml;r die USA und die EU ist diese Region das Kerngebiet des &ldquo;Gro&szlig;raums Naher Osten&rdquo; (Greater Middle East). Hier wird der Kampf um die Weltherrschaft gegen Russland und China ausgefochten. Um nur einige milit&auml;rische Interventionen und Kriege seit dem Zweiten Weltkrieg zu nennen: der Krieg um Israel (u. a. 1948, 1967, 1973, 1976), Afghanistan (bis heute), Irak (bis heute), Syrien (2011 bis heute) und Jemen (bis heute). Die Fluchtbewegungen sind deren Folge. [&hellip;]<br>\nHilfe in Kriegs- und Notsituationen ist wichtig. Sie hilft aber nur, wenn es politische Anstrengungen gibt, die Kriegs- und Notsituation rasch zu &uuml;berwinden. Was aber seit dem Zweiten Weltkrieg mit den Pal&auml;stinensern, den Irakern und Syrern geschieht, ist etwas anderes. Die Lagerhaltung der Fl&uuml;chtlinge im Nahen Osten zerst&ouml;rt Gesellschaften und nationale &Ouml;konomien. Schon jetzt gibt es in der arabischen Welt &ndash; einem geografischen Raum gr&ouml;&szlig;er als der Nahen Osten &ndash; Millionen Menschen, die in Armut leben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/101921-stunde-fuer-nahen-osten\/\">Karin Leukefeld auf RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Argentinien plant Gesetz zur F&ouml;rderung selbstverwalteter Betriebe<\/strong><br>\nDer argentinische Kongress will &uuml;ber einen Gesetzesentwurf zur Enteignung von Betrieben zugunsten ihrer Arbeiter und Angestellten entscheiden. Ein entsprechender von der Nationalen Bewegung r&uuml;ckangeeigneter Unternehmen (Movimiento Nacional de Empresas Recuperadas, MNER) ausgearbeiteter Antrag wurde Mitte April in das Parlament eingebracht.<br>\nDer Entwurf eines &ldquo;Gesetzes zur R&uuml;ckaneignung produktiver Einheiten&rdquo; sieht vor, dass Unternehmen, die sich in Zahlungsausfall befinden, deren Betriebsst&auml;tten geschlossen oder von ihren Eigent&uuml;mern verlassen worden sind, die im Prozess der Liquidation oder aus sonstigen Gr&uuml;nden vor der Schlie&szlig;ung stehen, enteignet und ihren Arbeiterinnen und Arbeitern &uuml;berantwortet werden k&ouml;nnen. Sollte das Gesetz beschlossen werden, k&ouml;nnte der Staat k&uuml;nftig im Fall einer bevorstehenden Unternehmensschlie&szlig;ung die Fortsetzung des Betriebs durch dessen kooperativ organisierte Besch&auml;ftigte erm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/05\/239594\/argentinien-gesetz-betriebsenteignung\">amerika 21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Covid-19 Wie &bdquo;Widerstand 2020&ldquo; die Corona-Krise in Frage stellt<\/strong><br>\nDie Corona-Krise &ndash; Eine L&uuml;ge der Medien? Die Ma&szlig;nahmen v&ouml;llig &uuml;bertrieben? In den vergangenen Wochen gab es weltweit Proteste gegen verh&auml;ngte Beschr&auml;nkungen. Auch in Deutschland verbreiten sich immer mehr Verschw&ouml;rungsmythen zum Thema Corona. Einer der Hauptakteure in diesem Zusammenhang ist die selbsternannte Partei &bdquo;Widerstand 2020&ldquo;. Wer ist das und was wollen sie?<br>\nWas ist &bdquo;Widerstand 2020&ldquo;?<br>\n&bdquo;Anders denken ist kein Fehler, sondern Freiheit!&ldquo; Mit diesem Slogan wirbt die sogenannte Mitmachpartei &bdquo;Widerstand 2020&ldquo;. Einer der drei Gr&uuml;nder ist der HNO-Arzt Bodo Schiffmann. Auf seinem YouTube-Kanal &bdquo;Schwindelambulanz Sinsheim&ldquo; behauptet er, dass das Corona-Virus nicht so schlimm sei, wie dargestellt werde. Die Medien verbreiteten im Verbund mit dem Virologen Christian Drosten nur &bdquo;Massenpanik&ldquo;&hellip; Die Gr&uuml;nder kritisieren das &bdquo;Au&szlig;erkraftsetzen unserer Grundgesetze&ldquo; und werfen der Bundesregierung vor, ihre Macht auszunutzen. Die Zeit f&uuml;r einen &bdquo;Widerstand gegen den politischen Umgang&ldquo; sei gekommen.<br>\nDass &bdquo;Widerstand 2020&ldquo; eine Partei ist, bestreitet die Parteienrechtlerin Sophie Sch&ouml;nberger. Sie sagte dem ZDF: &bdquo;Um eine Partei zu sein, braucht man ein Mindestma&szlig; an politischem Programm.&ldquo; Das werde derzeit aber erst entwickelt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/covid-19-wie-widerstand-2020-die-corona-krise-in-frage.1939.de.html?drn:news_id=1127590%20\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Zu einer ersten Einsch&auml;tzung von &bdquo;Widerstand 2020&ldquo; siehe Albrecht M&uuml;ller: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60731\">Wie die Corona-Debatte die Parteienlandschaft ver&auml;ndern wird<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Erkl&auml;rung zur nuklearen Teilhabe und zur geplanten Anschaffung neuer Tr&auml;gerflugzeuge f&uuml;r den Atomwaffeneinsatz<\/strong><br>\nObwohl alle Nicht-Atomwaffenstaaten in Art. II Nichtverbreitungsvertrag (NPT) und Deutschland zus&auml;tzlich in Art. 3 des sog. Zwei-Plus-Vier-Vertrages vom 12.9.1990 v&ouml;lkerrechtlich verbindlich auf jede unmittelbare und mittelbare Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber Atomwaffen verzichtet haben, wird innerhalb der NATO weiterhin die nukleare Teilhabe praktiziert. Zur nuklearen Teilhabe geh&ouml;rt insbesondere,<br>\n(1) dass Deutschland, die Niederlande, Belgien, Italien und die T&uuml;rkei nach wie vor in der Nuklearen Planungsgruppe der NATO mitwirken,<br>\n(2) dass in geheim gehaltenen Bunkern in Deutschland, den Niederlanden, Belgiens, Italiens und der T&uuml;rkei nach wie vor eine unbekannte Anzahl Atomwaffen mit einer vielfachen Zerst&ouml;rungskraft der in Hiroshima und Nagasaki eingesetzten Nuklearwaffen gelagert wird, die im Spannungs- oder Kriegsfall von den US-Streitkr&auml;ften auch den Streitkr&auml;ften dieser Nicht-Atomwaffenstaaten und damit auch den Einsatzkr&auml;ften der Bundeswehr f&uuml;r den Abwurf auf feindliche Ziele entgegen den Regelungen in Art. II des NPT zur Verf&uuml;gung gestellt werden sollen und<br>\n(3) dass die Bundeswehr &ndash; ebenso wie die Streitkr&auml;fte der anderen NATO-Nicht-Atomwaffenstaaten &ndash; nach wie vor Atomwaffentr&auml;ger bereith&auml;lt, und zwar die Tornado-Flugzeuge des in B&uuml;chel in der Eifel stationierten Jagdbombergeschwaders 33 (Teil der 2. Luftwaffendivision), mit denen sie regelm&auml;&szlig;ig Atomwaffeneins&auml;tze &uuml;bt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ialana.info\/?na=v&amp;nk=40423-567146aa53&amp;id=55\">IALANA<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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