{"id":60757,"date":"2020-05-06T10:38:35","date_gmt":"2020-05-06T08:38:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60757"},"modified":"2020-07-25T12:29:18","modified_gmt":"2020-07-25T10:29:18","slug":"einige-ueberlegungen-zu-corona-und-den-nebenwirkungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60757","title":{"rendered":"Einige \u00dcberlegungen zu Corona und den \u201eNebenwirkungen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Hier bringen wir noch ein St&uuml;ck von <strong>Wolf Wetzel<\/strong>, das sich verschiedensten Facetten des Corona-Komplexes n&auml;hert: Experten-Twist und Gefahrenpotenzial sowie potenzielle &Uuml;berwachung und Zensur. Das Virus-Thema ist vielschichtig &ndash; in diesem Sinne k&ouml;nnen unterschiedliche  Betrachtungswinkel beim Verst&auml;ndnis helfen.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Corona<\/em> bedeutet im poetischen Sinne Krone, Kranz, verstanden als Auszeichnung, als Schmuck. Im gesellschaftlichen Sinne bedeutet <em>Corona<\/em> Versammlung und im milit&auml;rischen Verst&auml;ndnis versteht man unter <em>Corona<\/em> eine Einschlie&szlig;ungslinie. Nimmt man diese doch sehr verschiedenen Bedeutungen zum Ausgangspunkt, hat man schon eine gute Basis, um das Thema vielseitig anzugehen.<\/p><p><strong>Der Kapitalismus ist der Wirt, das Coronavirus nur (s)ein Gast.<\/strong><\/p><p>Man kann nach &uuml;ber vier Wochen Pandemie-Erfahrung nicht behaupten, es g&auml;be zu wenig Informationen &uuml;ber das, was es mit dem Virus COVID-19 auf sich hat, wie man sich sch&uuml;tzen kann, was mit der Bek&auml;mpfung der Pandemie wenig bis gar nichts zu tun hat. Auch der mancherorts erhobene Vorwurf, es g&auml;be zu wenig Gegenstimmen zur offiziellen Linie, ist nicht haltbar, da immer mehr Menschen den &ouml;ffentlich-rechtlich-privaten Mediensektor schon lange nicht mehr als die einzige Informationsquelle nutzen.<\/p><p>Dennoch formieren sich in diesem Meinungskampf scheinbar zwei Lager, die im Gro&szlig;en und Ganzen die Konfliktlinien kondensieren: Es gehe um <em>Drosten versus Wodarg<\/em>. Prof. Drosten, Institutsdirektor der Charit&eacute; in Berlin, steht f&uuml;r die offizielle Linie der Bundesregierung. Dr. Wodarg steht f&uuml;r eine regierungskritische Haltung und betont dabei, dass viel zu oft &bdquo;Sekund&auml;rinteressen aus Wirtschaft und\/oder Politik&ldquo; im Spiel sind. Der folgende Beitrag m&ouml;chte diese Spielfeldmarkierungen ignorieren.<\/p><p>Wahrscheinlich geht es vielen so: Man blickt nicht mehr durch, je mehr Meinungen, Standpunkte, Blickwinkel dazukommen. Vor lauter Wald sieht man &uuml;berall nur noch B&auml;ume und verliert den &Uuml;berblick &hellip; und den (roten) Faden. Nicht wenige steigen aus, wollen nichts mehr h&ouml;ren, sind aber auch der &bdquo;Streitkultur&ldquo;, dem aneinander vorbei Reden, &uuml;berdr&uuml;ssig.<\/p><p>Einen roten Faden quer zu allen Markierungen zu legen, ist das Anliegen dieses Beitrages.<\/p><p>Corona ist keine Erfindung, keine &bdquo;M&auml;nnergrippe&ldquo;, sondern ein Virus, der sehr echt, sehr t&ouml;dlich sein kann.<\/p><p>Es gibt die Meinung, dass Corona, das Virus kein &bdquo;Zivilisationsprodukt&ldquo; (aus gewaltiger Verdichtung von Lebensr&auml;umen und fast unfassbarer Mobilit&auml;t) ist, sondern ein Produkt milit&auml;rischer Kriegsf&uuml;hrung. Diesem Gedanken ohne Absperrgitter zu folgen, ist wichtig, um ihn gegebenenfalls auch f&uuml;r unwahrscheinlich zu halten. Erinnert sei zum Beispiel an das in den USA aufgetauchte Gift &bdquo;Anthrax&ldquo;, das eine berechtigte Diskussion ausgel&ouml;st hat, ob es als &bdquo;biologische Waffe&ldquo; gez&uuml;chtet bzw. eingesetzt wird.<\/p><p>Die Nutzung eines solchen Virus setzt jedoch voraus, dass man das Coronavirus als Waffe gezielt und kontrolliert einsetzen kann. Genau das ist bei Corona nicht der Fall: Das Corona-Virus h&auml;lt sich weder an eine (gew&uuml;nschte) Hautfarbe noch an ein Freund-Feind-Schema noch an nationale Grenzen und gesellschaftliche Klassen.<\/p><p>Gerade weil man Corona weder steuern noch kontrollieren kann, haben jetzt auch jene Angst, die ansonsten gewohnt sind, anderen Angst zu machen, von deren Angst zu leben. Corona macht nicht vor systemrelevanten Sektoren, Regierungsvierteln und Gated Communities Halt. Nicht die Kontrolle, sondern die Unkontrollierbarkeit dieses Virus erkl&auml;rt die Bereitwilligkeit zu Milliarden-Verlusten (in der Wirtschaft) und Milliarden-Hilfen (vom Staat) eher, als den aus dem Nichts kommenden Pathos, Menschenleben zu retten.<\/p><p>Es gibt eine heftige und hitzige Diskussion dar&uuml;ber, wie gef&auml;hrlich das Coronavirus wirklich und ganz objektiv ist. Das &auml;hnelt der Frage: Wie viele Menschen werden bei einem Abwurf einer Atombombe sterben &ndash; wenn man eine Atombombe zum ersten Mal &uuml;ber einer Stadt abwirft.<\/p><p>Es ist nicht das Wissen &uuml;ber das Coronavirus, das die Debatte bestimmt, sondern das Unwissen, die recht schwer auszuhaltende Ungewissheit. Umkehrt gibt es sehr viel Wissen, was an einer Pandemie dranh&auml;ngt, was man mit ihr ein- und durchschleust. Mit Angst kann man regieren, kann man Gesch&auml;fte machen. Man kann sich im Krieg w&auml;hnen, wie der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident Macron. Man kann Menschen auf etwas &bdquo;einstimmen&ldquo;, was sie ansonsten nie mitmachen w&uuml;rden.<\/p><p>Es w&auml;re also sehr hilfreich, wenn sich alle diese Unsicherheit und Ungewissheit eingestehen. Dann best&auml;nde die gemeinsame Aufgabe darin, die sich jeweils gegen&uuml;berstehenden Positionen an ihren jeweils besten Kernpunkten zu messen.<\/p><p>Wer also das Virus f&uuml;r relativ ungef&auml;hrlich h&auml;lt, ist kein Verschw&ouml;rungstheoretiker und wer das Virus f&uuml;r sehr gef&auml;hrlich h&auml;lt, ist kein Merkel-Vasall. Das Problem ist die jeweils uns&auml;gliche, unzul&auml;ssige Verkn&uuml;pfung, die nichts mit der Prim&auml;rfrage zu tun hat. <\/p><p>Denn die Frage, wie gef&auml;hrlich das Virus ist, kann zum jetzigen Stand keine Seite sicher und faktenbasiert beantworten. Selbst wenn die schlimmsten Bef&uuml;rchtungen (in Deutschland) nicht eintreten, ist damit nicht gesagt, dass das Coronavirus ungef&auml;hrlich ist. Prof. Drosten hat dieses Dilemma treffend beschrieben: Wenn die Pandemie &bdquo;glimpflich&ldquo; verl&auml;uft, werden die einen sagen, dass sie von Anfang an darauf hingewiesen haben, dass das Virus ungef&auml;hrlich ist. Die anderen werden sich ebenfalls best&auml;tigt sehen und die getroffenen Schutzma&szlig;nahmen f&uuml;r die erfolgreiche Eind&auml;mmung der Pandemie reklamieren.<\/p><p>Selbst wenn mit den jetzt ergriffenen Ma&szlig;nahmen &bdquo;nur&ldquo; zehntausend Menschen gerettet werden, wenn durch dieses Virus &bdquo;nur&ldquo; ein paar Tausend Menschen in Deutschland sterben, dann ist es doch umso begr&uuml;&szlig;enswerter, wenn man daf&uuml;r alles getan hat, wenn Menschenleben ausnahmsweise einmal mehr z&auml;hlen als das Bruttosozialprodukt (BSP), die Performance von DAX-Unternehmen, die Profite der Systemrelevanten. Was ist daran schlimm?<\/p><p>Wenn es diesen au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Fall gibt, dann liegt das nicht daran, dass unsere Regierungen jetzt das Menschenleben an die erste Stelle gesetzt haben. Im Kampf gegen die Pandemie geht es nicht um Menschenleben, sondern um den Schutz der bestehenden Ordnung, die man durchaus als Herrschaft verstehen kann.<\/p><p>Wenn (fl&uuml;chtende) Menschen im Mittelmeer ertrinken, dann retten die Regierungen sie nicht. Im Gegenteil: Man tut alles, damit sie ertrinken. Denn ihr bewusst in Kauf genommener Tod ist kein Drama, sondern Sinn einer Abschreckung, Menschen davon abzuhalten, aus Lebensverh&auml;ltnissen zu fliehen, die jene mitverursacht haben, die sie jetzt ertrinken lassen.<\/p><p>Wenn es um die Rettung von Menschenleben geht, dann h&auml;tten alle Regierungen in Europa genug M&ouml;glichkeiten in den letzten 60 Jahren gehabt, dies unter Beweis zu stellen. Sie haben das Gegenteil gemacht und werden es weiterhin tun.<\/p><p>Die Gef&auml;hrlichkeit eines Virus, einer Pandemie sagt nichts dar&uuml;ber aus, ob die Ma&szlig;nahmen, die zur Bek&auml;mpfung des Virus getroffen wurden, tats&auml;chlich auch der Eind&auml;mmung des Virus dienen. Sie k&ouml;nnen aus zwei sehr gewichtigen Gr&uuml;nden (auch) falsch sein:<\/p><p>Man wei&szlig; zu wenig &uuml;ber das Virus, also auch zu wenig, welche Ma&szlig;nahmen wirksam sind.<\/p><p>Zweitens werden in Ausnahmezust&auml;nden immer Ma&szlig;nahmen ergriffen, die mit dem eigentlichen Anlass wenig zu tun haben, die schon lange vor dem Ausbruch einer Pandemie auf der Wunschliste der Regierenden standen.<\/p><p>Dass mit Corona vieles legitimiert wird, dass die Angst vor dem Coronavirus instrumentalisiert wird, ist einigerma&szlig;en akzeptiert, wenn es woanders beklagt wird. In Ungarn wird Corona dazu benutzt, die Scheindemokratie noch weiter zu zementieren. In Israel dient Corona dazu, ein zentrales Wahlversprechen der &bdquo;Opposition&ldquo; Blau-Wei&szlig; zu brechen, n&auml;mlich nicht mit der Netanjahu-Regierung zu koalieren. Und in Deutschland werden Demonstrationen verboten bzw. aufgel&ouml;st, was mit dem Kampf gegen Corona nichts, aber auch gar nichts zu tun hat.<\/p><p>Um davor zu warnen, um jede Ma&szlig;nahme darauf hin zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob sie etwas mit der Eind&auml;mmung des Virus zu tun hat, muss man nicht die Gef&auml;hrlichkeit eines Virus in Frage stellen. Selbst wenn das Virus in dem uns beschriebenen Ma&szlig;e gef&auml;hrlich ist, bekommt das Verbot, zu lange auf einer Parkbank zu sitzen, nicht mehr Sinn.<\/p><p>Es wird heftig dar&uuml;ber gestritten, welche Interessen bei der &bdquo;Bek&auml;mpfung&ldquo; der Pandemie eine Rolle spielen. Die einen sehen dabei sofort ganz dunkle M&auml;chte im Spiel, die anderen sehen das ehrenwerte Ziel, Menschenleben zu retten, in Verruf.<\/p><p>Man muss zur Beantwortung dieser Frage in keine Glaskugel schauen, ins Blaue hinein mutma&szlig;en. Es reicht v&ouml;llig, sich dazu die &bdquo;Schweinegrippe&ldquo; anzuschauen. Dazu hat Dr. Wolfgang Wodarg sehr viel gemacht. U.a. hat er 2009 in Stra&szlig;burg den Untersuchungsausschuss zur Rolle der WHO bei der Schweinegrippe initiiert. Die sehr ern&uuml;chternden Ergebnisse dieser Untersuchung werden interessanterweise kaum in die gegenw&auml;rtige Debatte eingef&uuml;hrt. Aber genau darum ginge es: Sich die Fakten anzuschauen, auf &auml;hnliche F&auml;lle zur&uuml;ckzugreifen. Das w&uuml;rde in diesem Fall bedeuten, anhand der gemachten Untersuchungen zur &bdquo;Schweinegrippe&ldquo; die Fragen zu beantworten, die heute wieder auf dem Tisch liegen: Wie unabh&auml;ngig ist die Forschung? Wie viele Fehler werden aus Unwissenheit, wie viele &bdquo;Fehler&ldquo; aus profitablen Gr&uuml;nden gemacht? Haben die Menschen, die in Gefahr waren, davon etwas gehabt oder vor allem jene, die mit deren Angst Gesch&auml;fte gemacht haben? Welche Rolle spielt die WHO, die ganz viele bis heute f&uuml;r eine transnationale, unabh&auml;ngige Institution der &bdquo;Weltgemeinschaft&ldquo; halten? Wenn man nicht einfach nur auf Distinktionsgewinne aus ist, sollte man zusammen diese Studien auswerten und f&uuml;r die Beurteilung der heutigen Lage und des noch Kommenden einbeziehen.<\/p><p>Dass Herr Wodarg dazu viel beigetragen hat, schlie&szlig;t nicht aus, dass er in seinen Schlussfolgerungen danebenliegen kann. Wer ein ganz wenig beweglich bleibt, kann das eine vom anderen trennen.<\/p><p>Die Frage nach den verschiedenen Interessen, die bei der Bew&auml;ltigung und der Art der &bdquo;Bek&auml;mpfung&ldquo; der Pandemie eine Rolle spielen, ist also alles andere als ein Stochern im Dunklen, die Suche nach obskuren M&auml;chten. Es geht um die Einbeziehung des Faktums, dass das Virus nicht auf ein herrschaftsfreies Vakuum trifft, sondern auf einen Kapitalismus, der an beidem beteiligt ist und von beidem ggf. profitiert: von der Krankheit und deren Heilung. Bill Gates und seine milliardenschwere Stiftung leben das vor: Man ist an Unternehmen beteiligt, die krankmachen und man hat Aktien von Unternehmen, die heilen.<\/p><p>Der Wettkampf um den Impfstoff gegen Corona ist ein Wettlauf um ein Milliardengesch&auml;ft. <\/p><p><strong>Wenn der medizinische Notstand in den politischen Notstand &uuml;berf&uuml;hrt wird<\/strong><\/p><p>Auch die Gefahr, dass Corona zu weiteren &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen f&uuml;hren kann, mit denen man eben nicht nur Infektionsketten nachverfolgen kann, sondern by the way Menschen, ist nicht aus der Luft gegriffen und am allerwenigsten weltfremd.<\/p><p>Ein unfreiwilliges Beispiel daf&uuml;r offenbart die von allen Seiten begr&uuml;&szlig;te Einf&uuml;hrung einer &bdquo;tracking-App&ldquo;, die man gerne auch als &bdquo;Corona-App&ldquo; verkaufen will. Mit dieser App wird Kontaktverfolgung betrieben und alle Kontakt-Daten gesammelt und dann an das Robert Koch-Institut gesendet. So ist der Plan. Aber wie kommen diese Daten zum Robert Koch-Institut? In welchen H&auml;nden sind diese Daten, bevor sie dorthin verschickt werden? Wer hat Zugriff auf diese Daten und wem geh&ouml;ren sie? Fakt ist, bevor sie zum Endadressaten gehen, sind diese Daten auf den Smartphones, auf den Mobiltelefonen gespeichert. Um diese &bdquo;L&uuml;cke&ldquo; zwischen HandynutzerInnen und Endstation ging es in der Markus-Lanz-Sendung &ndash; wohl nicht ganz beabsichtigt. Markus Lanz pochte noch einmal mit Zahlenarmeen von Verlusten f&uuml;r die Wirtschaft auf die Einf&uuml;hrung dieser &Uuml;berwachungs-App und fragt, warum sich das so lange hinzieht.<\/p><p>Der Ministerpr&auml;sident von Sachsen und CDU-Politiker Michael Kretschmer antwortet darauf &uuml;berraschend erhellend: Das Problem sei nicht die Software, sondern das Aufsetzen auf bestehende Betriebssysteme, die sich in der Hand von Google und &amp; Apple befinden. Was schon immer zum Gesch&auml;ftsmodell und zur Monopolstellung dieser IT-Konzerne geh&ouml;rt, wird nun ein Problem: Das Betriebssystem ist eine &bdquo;Blackbox&ldquo;, zu der niemand Unbefugtes Zutritt hat. Was immer man dort hineinstellt, geh&ouml;rt den Eigent&uuml;mern Google und Apple. Sie haben freien Zutritt zu den dort abgelegten Daten, sie haben freie Hand, damit Gesch&auml;fte zu machen, sie f&uuml;r &bdquo;andere&ldquo; Zwecke zu verwenden. Der s&auml;chsische Ministerpr&auml;sident erkl&auml;rt das Problem so: &bdquo;<em>Wir Deutschen, wir Europ&auml;er sind nicht bereit, dass diese sensiblen Daten in die H&auml;nde von Google und Apple kommen. (&hellip;) Und deswegen h&auml;ngt das Ganze. (&hellip;) Das ist die bittere Wahrheit hinter der Sache. Nat&uuml;rlich h&auml;tte man l&auml;ngst loslegen k&ouml;nnen. Aber ich glaube nicht, dass wir uns in dieser Weise erpressbar machen sollen.<\/em>&ldquo; Karl Lauterbach, SPD-Gesundheitsexperte und Epidemiologe, pflichtet ihm bei und spricht von einem &bdquo;geheimen Projekt&ldquo;, das endlich &ouml;ffentlich und transparent agieren m&uuml;sse.<\/p><p>Damit wird einmal bei dieser Gelegenheit &ouml;ffentlich, was ansonsten achselzuckend, aber auch komplizenhaft hingenommen wird. Wer Google und\/oder Apple benutzt, betritt eine Welt, in der die Eigent&uuml;mer das Hausrecht haben, in dem sie (fast alles) machen, was sie wollen.<\/p><p>W&auml;hrend CDU-Politiker Michael Kretschmer fordert, Druck auf diese IT-Monopolisten zu machen, ist der SPD-Politiker eher &bdquo;realistisch&ldquo;. Man k&ouml;nne an ihnen nicht vorbei, also m&uuml;sse man mit ihnen kooperieren.<\/p><p>Bemerkenswert an dieser lohnenswerten Sequenz bei &bdquo;Lanz&ldquo; ist, dass der sonst immer und schnell eingr&auml;tschende Moderator schweigt, anstatt nachzufragen, was es mit der &bdquo;Erpressung&ldquo; auf sich hat, ob man sich &uuml;berhaupt dieser Erpressbarkeit entziehen kann.<\/p><p>Alleine diese Episode zeigt hoffentlich, dass es auch bei der Einf&uuml;hrung und Handhabung der &bdquo;tracking-App&ldquo; verschiedene, sehr m&auml;chtige Interessen gibt, die wenig bis nichts mit der Bek&auml;mpfung einer Pandemie zu tun haben, sondern ganz andere Ziele im Visier haben.<\/p><p>Wenn man diesen kleinen Ausschnitt vergr&ouml;&szlig;ert, wird sehr deutlich, was &bdquo;hinter der Sache&ldquo; alles steckt: Deutsche Forschungs- und Standortinteressen, nationale und imperiale Interessen, privatkapitalistische und staatsschutzgeleitete Erfassungs- und &Uuml;berwachungsambitionen, Spionage auf jeder nur denkbaren Ebene und sicherlich nicht zuletzt ein Kampf um den Besitz und die Ausbeutung des digitalen Goldes.<\/p><p><strong>&bdquo;Es wird gel&ouml;scht&ldquo;. Die IT-Monopole als Tempelw&auml;chter der &bdquo;Wahrheit&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die Internet-Monopole wie Google und Facebook bet&auml;tigen sich schon lange als Zensurgiganten. Wie das funktioniert, sei am Giganten Facebook kurz beschrieben: Facebook beruft sich beim Unsichtbarmachen von Inhalten, beim L&ouml;schen von Accounts auf &bdquo;ethische Grunds&auml;tze&ldquo;. Wenn etwas strafbar w&auml;re, dann st&uuml;nde der Weg offen, dies gerichtlich pr&uuml;fen zu lassen (was eine &ouml;ffentliche Beweisf&uuml;hrung zur Folge haben w&uuml;rde). Aber genau darum geht es nicht. Es geht um Privatjustiz, denn die Erstellung von &bdquo;ethischen Grunds&auml;tze&ldquo; und deren Umsetzung ist Sache des Hausherrn: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Bitte haben Sie Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass Facebook Einzelf&auml;lle generell nicht kommentiert und wir auf Ihre speziellen Fragen daher nicht eingehen k&ouml;nnen.&ldquo; (Facebook)\n<\/p><\/blockquote><p>Um Glaubw&uuml;rdigkeit zu generieren, hat Facebook unter anderem die Amadeu Antonio Stiftung und die Deutsche Presseagentur (dpa) als &bdquo;Faktenchecker&ldquo; gewonnen. Wie hochgradig manipulativ mit den Beitr&auml;gen der UserInnen umgegangen wird, offenbart Facebook-Managerin Lyons:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wenn uns ein Faktenchecker sagt, dass ein Artikel eine Falschnachricht ist, dann wird er k&uuml;nftig bis zu 80 Prozent weniger oft angezeigt. (&hellip;) Stufen Faktenchecker mehrfach Artikel einer Seite als falsch ein, dann warten wir nicht darauf, dass ein neuer Artikel ver&ouml;ffentlicht wird, den sich wieder ein Faktenchecker ansehen m&uuml;sste. Wir schr&auml;nken dann die Verbreitung aller Inhalte dieser Seite ein.&rdquo; (ndr.de vom 18.3.2019)\n<\/p><\/blockquote><p>Dieses Statement der Facebook-Managerin Lyons verr&auml;t unfreiwillig ziemlich viel: Die &Ouml;ffentlichkeit, die Verbreitung eines Beitrages liegt mitnichten in der Hand der LeserInnen\/UserInnen, die einen Beitrag gut finden und verbreiten, sondern im Wesentlichen in der Hand von Facebook. Das dabei eingesetzte Mittel ist neben der L&ouml;schung die Isolierung eines Beitrages, der somit gar nicht wirklich &ouml;ffentlich ist.<\/p><p>All diese Ma&szlig;nahmen konnten den &uuml;blen Geruch der Zensur nicht loswerden. Nun bietet sich der Corona-Ausnahmezustand dazu an, genau das fortzusetzen, was sie schon seit Jahren begonnen haben. Als Instrument dienen sogenannte Community-Regeln, die es auch in Orwells &bdquo;1984&ldquo; h&auml;tte geben k&ouml;nnen. Ein diktatorisches Regime, das eine fiktive Community als menschliches Schutzschild unterh&auml;lt.<\/p><p>Fakt ist: Es gibt keine <em>Community<\/em> auf dem Privatgel&auml;nde der IT-Giganten. Sie ist ein Phantasma, eine Fata Morgana. Das Wort selbst ist bereits eine eindeutig &uuml;berpr&uuml;fbare Falschmeldung, die gel&ouml;scht werden m&uuml;sste. Keine Community hat dort irgendetwas zu sagen, sondern einzig und allein der Hausherr, der\/die Eigent&uuml;mer dieser Monopolisten.<\/p><p>Doch nun bietet sich die einmalige Situation, im Schatten der Angst und im Windschatten der Verunsicherung &bdquo;unerw&uuml;nschte&ldquo; Inhalte noch st&auml;rker, noch massiver zu l&ouml;schen.<\/p><p>Dazu eignet sich &bdquo;Corona&ldquo; ausgezeichnet. Geht es doch vordergr&uuml;ndig um einen (drohenden) medizinischen Notstand, dessen &Uuml;berwindung nur einem Ziel verpflichtet ist: Menschenleben zu retten.<\/p><p>Mit diesem &bdquo;blauen Engel&ldquo; ausgestattet, verk&uuml;nden Google, YouTube (geh&ouml;rt zu Google) und Facebook, dass sie ihre Community-Regeln &bdquo;ver&auml;ndert&ldquo; h&auml;tten. Ab jetzt w&uuml;rde man &bdquo;Fehlinformationen&ldquo; l&ouml;schen, die den offiziellen Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) widersprechen: &bdquo;Alles was gegen die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation spricht, ist ein Versto&szlig; gegen unsere Richtlinien&ldquo; (RT vom 29.4.2020), lie&szlig; Wojcicki verlautbaren. <\/p><p>Man muss sich diesen Irrsinn auf der Zunge zergehen lassen. Nun sollen angeblich die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation f&uuml;r die Wahrheit stehen.<\/p><p>Wenn man nur halbwegs ber&uuml;cksichtigt, dass alle medizinischen Empfehlungen zu Corona weitgehend auf Annahmen beruhen, dass alle ganz wenig wissen und ganz viel nicht, dann sind Widerspr&uuml;che und andere Annahmen keine Falschinformationen, sondern notwendiger Bestandteil einer allgemeinen Begr&uuml;ndungsnot.<\/p><p>Aber dieser &bdquo;Zusammenschluss&ldquo; von IT-Monopolisten und WHO hat auch etwas besonders Bizarres. So irrwitzig diese IT-Monopole den Glauben verbreiten, sie werden nicht von Milliarden-Gewinnen und IT-Oligarchen geleitet, sondern von &bdquo;Community-Regeln&ldquo;, so sehr will man die WHO als etwas erscheinen lassen, was sie schon lang nicht mehr ist, was die IT-Monopolisten in Perfektion vort&auml;uschen: Menschen zusammenbringen, den Menschen dienen.<\/p><p>Wie bereits angerissen, hat die WHO nichts mit einer Weltgesundheitsorganisation gemein, die einzig und alleine dem &bdquo;hippokratischen Eid&ldquo; folgt. Die WHO ist eine leere H&uuml;lle, die zu 80 Prozent von Kapital- und Privatinteressen gef&uuml;llt wird &ndash; und das im wahrsten Sinn des Wortes. Wenn jetzt also nur noch die &bdquo;Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation&ldquo; gelten sollen, dann will man uns nicht vor Falschmeldungen sch&uuml;tzen, sondern dieses untragbare Konglomerat aus politischen und kapitalgedeckten Interessen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es werden knapp 80 Prozent des WHO-Jahresetats von 4,4 Milliarden Dollar von diesen Pharma-Spenden bestritten. An erster Stelle steht die Bill-and-Melinda-Gates-Stiftung, die alleine &uuml;ber 600 Millionen Dollar spendet. Im Vorstand dieser Stiftung sind alle gro&szlig;en Pharmafirmen vertreten. Lukrative Medikamenten- und Impfprogramme werden seitdem von der WHO gef&ouml;rdert, von Basisgesundheitssystemen ist keine Rede mehr. Die WHO macht also Politik f&uuml;r ihre Spender.&ldquo; (FR vom 15.07.2018)\n<\/p><\/blockquote><p>Man kann auch &ndash; ganz hygienebewusst &ndash; sagen: Die eine Hand w&auml;scht die andere &ndash; wobei beide H&auml;nde zum selben Body geh&ouml;ren: Bill Gates (inclusive Stiftung) hat als Microsoft-Gr&uuml;nder sein 80-Milliarden-Dollar-Verm&ouml;gen in der IT-Welt &bdquo;verdient&ldquo; und ist nun mit 600 Millionen Dollar an der WHO beteiligt und sicherlich mit deutlich h&ouml;herem &bdquo;Einsatz&ldquo; in der Gesundheitsindustrie, die von jenen WHO-Empfehlungen profitiert, die die IT-Konzerne wiederum vor &bdquo;Falschmeldungen&ldquo;, wie die hier ausgef&uuml;hrten, sch&uuml;tzen sollen.<\/p><p>Dass dieses Zusammenspiel ge&uuml;bt und sehr profitabel ist, ist l&auml;ngt bekannt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;2004 ver&ouml;ffentlichte die Weltgesundheitsorganisation WHO Richtlinien, wie L&auml;nder einer Pandemie vorbeugen k&ouml;nnen. Diese Richtlinien f&uuml;hrten unter anderem dazu, dass Milliarden von Steuergeldern zur vermeintlichen Bek&auml;mpfung der Schweinegrippe mit Medikamenten verschwendet wurden.&ldquo; (welt.de vom 04.06.2010)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Wenn die Nebenwirkungen die Hauptwirkung &uuml;bertreffen<\/strong><\/p><p>Soweit man dar&uuml;ber einen &Uuml;berblick haben kann, ist es doch so, dass alle weitgehend eingeschlossen sind, <em>alle<\/em> sehr &auml;hnlichen Ausnahmebedingungen unterworfen sind &ndash; und sich <em>die allermeisten<\/em> daran halten: Darin unterscheiden sich kaum jene, die das Ganze f&uuml;r &uuml;bertrieben halten, von jenen, die die Ma&szlig;nahmen gegen die Pandemie f&uuml;r halbwegs vern&uuml;nftig halten. Jene, die eine Gefahr sehen, dass damit auch ganz andere Ziele verfolgt werden, unterscheiden sich in ihrem Alltag doch nicht von jenen, die darin das eigentliche Ziel dieser Angst-Kampagne sehen. Sie, wir alle teilen eine &auml;hnliche Ohnmacht.<\/p><p>Die ganz wenigen Versuche, zum Beispiel durch Demonstrationen dieser verwaisten &Ouml;ffentlichkeit etwas entgegenzusetzen, wurden entweder verboten, aufgel&ouml;st oder von ganz Wenigen getragen.<\/p><p>Zurzeit finden gro&szlig;e &bdquo;Ausbr&uuml;che&ldquo; nur im Symbolisch-Digitalen, im &bdquo;Netz&ldquo;, auf intellektueller Ebene statt. G&auml;be es denn nicht genug Gr&uuml;nde, die Notwendigkeit der Unterschiede mit der dringlichen Notwendigkeit gemeinsamen Handelns zu verbinden?<\/p><p>Wenn das so ist, sollten wir doch mindestens genauso viele Anstrengungen darauf verwenden, einen gemeinsamen Ausgangspunkt zu finden, um von dort ausgehend einen tragf&auml;higen Vorschlag zu erarbeiten, der aus dieser Paralyse, aus der vielteiligen Einschlie&szlig;ung herauskommt.<\/p><p>Dabei werden wir ohne eine Analyse nicht auskommen, die sich begr&uuml;ndet und erkl&auml;rbar gegen jeden Versuch wehrt, f&uuml;r die &bdquo;Corona-Krise&ldquo; dunkle, obskure M&auml;chte verantwortlich zu machen. Diese rechte Ausdeutung sch&uuml;tzt die kapitalistischen Bedingungen. In einer linken Antwort muss erkennbar sein, dass wir genau diese verantwortlich machen. Man k&ouml;nnte es zum Beispiel auf den Punkt bringen: <\/p><p><em>Der Kapitalismus ist der Wirt, COVID-19 nur (s)ein Gast.<\/em><\/p><p>Man kann sich sehr sicher sein, dass eine solche Grundlinie f&uuml;r rechte, postfaschistische Intensionen untragbar ist.<\/p><p><em>Wolf Wetzel<\/em><\/p><p><strong>Quellen und Hinweise:<\/strong><\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/gesellschaft\/markus-lanz\/markus-lanz-vom-23-april-2020-100.html\"><em>Markus Lanz &ndash; Talkshow<\/em> vom 23.4.2020 | ab 26.00 Min<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2010-01\/europarat-panikmache-schweinegrippe\"><em>Europarat r&uuml;gt Panikmache bei Schweinegrippe<\/em>, zeit.de vom 27.1.2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article7910012\/Bezahlte-Pharmaindustrie-fuer-Panik-vor-Schweinegrippe.html?cid=socialmedia.email.sharebutton\"><em>Bezahlte Pharmaindustrie f&uuml;r Panik vor Schweinegrippe?<\/em> Welt.de vom 04.06.2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/kritik-des-rubikon-in-der-corona-krise\/\"><em>Kritik des Rubikon in der Corona-Krise<\/em>, Florian Kirner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/2013\/09\/10\/bio-terrorismus-made-in-usa-anthrax-spuren-und-desinformationskrieg\/\"><em>Bio-Terrorismus &ndash; made in USA. Anthrax-Spuren und Desinformationskrieg<\/em>, Wolf Wetzel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/der-staatsstreich-3\"><em>Der Staatsstreich. Der politisch wie medial forcierte Frontalangriff aufs Grundgesetz darf nicht folgenlos bleiben &mdash; holen wir uns unsere Demokratie zur&uuml;ck!<\/em> Jens Wernicke vom 27. M&auml;rz 2020<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Jenseits-von-Gesundheitsnotstand-und-Verschwoerungswahnsinn-4709749.html?seite=all\"><em>Jenseits von Gesundheitsnotstand und Verschw&ouml;rungswahnsinn<\/em>, von Peter Novak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/wolfwetzel.de\/index.php\/2019\/05\/01\/facebook-zerschlagen\/\"><em>Facebook zerschlagen<\/em><\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier bringen wir noch ein St&uuml;ck von <strong>Wolf Wetzel<\/strong>, das sich verschiedensten Facetten des Corona-Komplexes n&auml;hert: Experten-Twist und Gefahrenpotenzial sowie potenzielle &Uuml;berwachung und Zensur. Das Virus-Thema ist vielschichtig &ndash; in diesem Sinne k&ouml;nnen unterschiedliche Betrachtungswinkel beim Verst&auml;ndnis helfen.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[184,149,129,11],"tags":[1698,2933,850,1508,1581,1490,2670,562,1554,1222,438,2834,439,2847,220],"class_list":["post-60757","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-ueberwachung","category-gesundheitspolitik","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-strategien-der-meinungsmache","tag-apple","tag-corona-app","tag-datenschutz","tag-facebook","tag-gates-bill","tag-google","tag-kretschmer-michael","tag-lauterbach-karl","tag-orwell-2-0","tag-pandemie","tag-pharmaindustrie","tag-virenerkrankung","tag-who","tag-wodarg-wolfgang","tag-zensur"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60757","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=60757"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60757\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60798,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60757\/revisions\/60798"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=60757"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=60757"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=60757"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}