{"id":60790,"date":"2020-05-07T08:39:55","date_gmt":"2020-05-07T06:39:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790"},"modified":"2020-05-07T08:39:55","modified_gmt":"2020-05-07T06:39:55","slug":"hinweise-des-tages-3607","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h01\">Corona &ndash; Das gro&szlig;e Schweigen der deutschen &Ouml;konomen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h02\">Bitte G&uuml;rtel enger schnallen! &ndash; Bundespr&auml;sident Steinmeier stimmt Deutsche auf Entbehrungen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h03\">Bund und L&auml;nder verl&auml;ngern Kontaktbeschr&auml;nkungen bis 5. Juni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h04\">Fu&szlig;ball-Bundesliga: Die Pioniere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h05\">Laschets Trumpf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h06\">Ein unsichtbarer Vollzeitjob<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h07\">Corona: &Uuml;ber 10.000 infizierte &Auml;rzte und Pfleger &ndash; 16 Tote<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h08\">Spahn will auch Daten von Nicht-Infizierten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h09\">Corona versch&auml;rft Lage auf Ausbildungsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h10\">Spargelbauern und Corona: Wie viele rum&auml;nische Erntehelfer ausgebeutet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h11\">Frankreich: &ldquo;Kein Geld mehr f&uuml;r die Miete&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h12\">Die Verfassungsrichter besch&auml;digen die Unabh&auml;ngigkeit der EZB<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h13\">Nobelpreistr&auml;ger Stiglitz: Coronakrise wird Trump das Amt kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h14\">So rechnet sich von der Leyen das EU-Budget sch&ouml;n<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h15\">Der &uuml;beraus schwache Rechtfertigungsversuch von RKI-Chef Wieler f&uuml;r sein Versagen bei den Masken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h16\">Teure Bankenrettung: Commerzbank kostet Steuerzahler noch mehr als gedacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h17\">Mali: Mandatsausweitung best&auml;tigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h18\">Schon geh&ouml;rt? Die &ldquo;breite Debatte&rdquo; &uuml;ber eine Bewaffnung der Bundeswehr-Drohnen findet online statt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona &ndash; Das gro&szlig;e Schweigen der deutschen &Ouml;konomen<\/strong><br>\nDie deutschen &Ouml;konomen halten sich merkw&uuml;rdig zur&uuml;ck bei der Kommentierung der Krise. Auch jetzt, wo ihre Zeit gekommen w&auml;re, sind sie nicht bereit oder in der Lage, offen zu sagen, wie gro&szlig; die M&ouml;glichkeiten des Staates und wie gering die Kosten seiner Ma&szlig;nahmen sind.<br>\nDie Naturwissenschaftler wundern sich, dass es auf einmal so viel Widerstand gegen die Corona-Politik der Regierung gibt. Ranga Yogeshwar fragt in der FAZ, warum in der zweiten Phase einer solchen Krise der Widerstand und die Wut wachsen, w&auml;hrend es in der ersten einen weitgehenden gesellschaftlichen Konsens gab. Die Antwort ist einfach: In der ersten Phase konnte niemand so recht einsch&auml;tzen, wie gro&szlig; die wirtschaftlichen Sch&auml;den sein werden, die der Lockdown nach sich zieht. Es sah ja fast nach einem sch&ouml;nen langen Urlaub aus.<br>\nDie Regierung und insbesondere die Bundeskanzlerin haben es vers&auml;umt, &uuml;ber die m&ouml;glichen wirtschaftlichen Folgen, &uuml;ber ihre Hilfsprogramme und die Bezahlung derselben offen aufzukl&auml;ren. Nun, wo klar ist, dass der globale wirtschaftliche Einbruch alles bisher Gesehene in den Schatten stellt, bricht der Konsens rasend schnell und allgemeine Verunsicherung macht sich breit.<br>\nInsbesondere in Deutschland ist die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen enorm, weil sich jeder leicht vorstellen kann, wie schwer es werden wird, aus der Krise herauszukommen, wenn der Staat alles daran setzt, die jetzt gemachten Schulden so schnell wie m&ouml;glich wieder abzubauen. &bdquo;Wer soll das bezahlen&ldquo;, geh&ouml;rt schon seit Wochen zum Standardrepertoire der konservativen Politiker. Jahrzehnte einer strengen Austerit&auml;tspolitik, hohe Arbeitslosigkeit und stagnierende Einkommen w&auml;ren in der Tat ein extrem hoher Preis, der f&uuml;r die Bek&auml;mpfung der Pandemie zu entrichten w&auml;re. Aufkl&auml;rung w&auml;re immer noch m&ouml;glich, aber die deutschen &Ouml;konomen versagen vollst&auml;ndig. Sie halten an ihren Dogmen fest und verhindern eine offene und auch laute Debatte &uuml;ber das &bdquo;Bezahlen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/05\/corona-das-grosse-schweigen-der-deutschen-oekonomen\/\">Heiner Flassbeck auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bitte G&uuml;rtel enger schnallen! &ndash; Bundespr&auml;sident Steinmeier stimmt Deutsche auf Entbehrungen ein<\/strong><br>\nIn einer Videobotschaft stimmt Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier Deutschland auf einen allgemeinen Wohlstandsverlust ein. Diese Meinung findet inzwischen gro&szlig;es Echo. Allen Botschaften ist gemeinsam: Die Fehler der Agenda 2010 sollen wiederholt werden.<br>\nBundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier wendet sich regelm&auml;&szlig;ig mit Videoansprachen an die B&uuml;rger. Bereits zu den Osterfeiertagen hielt er eine Ansprache, die breites Echo in den Medien fand. Weniger Resonanz bekam die Videobotschaft vom 22. April, obgleich sie thematisch wesentlich brisanter ist. W&auml;hrend er in seiner Osteransprache in pastoralem Duktus um den Begriff der &ldquo;Solidarit&auml;t&rdquo; kreist und wenig konkret wird, stimmt er eine Woche sp&auml;ter die Deutschen auf abnehmenden Wohlstand ein. F&uuml;r die R&uuml;ckzahlung der Folgekosten der Coronakrise m&uuml;ssten alle auf Wohlstand verzichten, ist Steinmeiers zentrale Aussage.<br>\nDiese Haltung ist &ouml;konomisch fragw&uuml;rdig, und sie ist in dieser Form vorgetragen ausnehmend gef&auml;hrlich. Dessen ungeachtet schlie&szlig;en sich der These immer mehr &Ouml;konomen an. Zuletzt Bert R&uuml;rup im Handelsblatt, der wieder einmal den Rentnern ans Portemonnaie will. Aber auch in anderen Publikationen des Mainstreams findet man die Haltung, die Antwort auf die &ouml;konomische Krise k&ouml;nne nur Sparen und damit eine Senkung der Nachfrage sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/102143-bundesprasident-steinmeier-stimmt-deutsche-auf\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60689#h15\">Das Letzte: Rentner m&uuml;ssen an den wirtschaftlichen Kosten der Coronakrise beteiligt werden.<\/a><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.H.:<\/strong> Dieser (weitere) angebotsorientierte Missbrauchsversuch von Corona, diesmal im &Uuml;brigen exakt ausgerichtet gegen die aktuelle Risikogruppe, ist nicht nur dreist, sondern noch nicht mal in sich schl&uuml;ssig: Gerade wenn die Einkommen der Deutschen im Schnitt zur&uuml;ckgehen, ist doch eine entsprechende St&uuml;tzung von Kaufkraft und Binnennachfrage samt durchschnittlich h&ouml;herer Konsumquote f&ouml;rderlich. Fortgef&uuml;hrte Konzentration des Geldkreislaufs auf das obere Viertel einer Volkswirtschaft kann einfach keine sinnvolle demokratische Politik sein &ndash; erst recht nicht, wenn diese f&uuml;r sich beansprucht &ldquo;sozial&rdquo; zu sein.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Bund und L&auml;nder verl&auml;ngern Kontaktbeschr&auml;nkungen bis 5. Juni<\/strong><br>\nIn Deutschland sollen die Kontaktbeschr&auml;nkungen grunds&auml;tzlich weiter gelten. Allerdings einigten sich Kanzlerin Merkel und die L&auml;nderchefs auch auf Lockerungen &ndash; so d&uuml;rfen sich k&uuml;nftig Angeh&ouml;rige von zwei Haushalten treffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-massnahmen-bund-und-laender-verlaengern-kontaktbeschraenkungen-bis-5-juni-a-b2c1f495-35cc-461e-92ba-32bb1ade4ebb\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie zu erwarten. Verl&auml;ngerung bis zum 5. Juni, dann bis 5. Juli, 5. August, &hellip;? Das hei&szlig;t, die Grundrechtseinschr&auml;nkungen bleiben bestehen. Auf welcher Grundlage geschieht dies eigentlich? Den Daten des RKI, das die Art der Kennzahlen, die es publiziert, nach Lust und Laune festlegt, den Daten der Johns Hopkins University mit Bill Gates als einen der gr&ouml;&szlig;ten Sponsoren? Vor allem auf welcher verfassungsrechtlichen Legitimation? Gab es dazu irgendeinen Parlamentsbeschluss? Merkel und die Ministerpr&auml;sidenten entscheiden das einfach so und gew&auml;hren gn&auml;dig, dass &ldquo;sich bundesweit auch Angeh&ouml;rige von zwei Haushalten treffen d&uuml;rfen&rdquo;. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Reisebeschr&auml;nkungen Mehr Schaden als Nutzen?<\/strong><br>\nF&uuml;r die WHO ist klar: Reisebeschr&auml;nkungen schaden bei einer Pandemie mehr als dass sie nutzen. Das Innenministerium riegelt die Grenzen dennoch ab, kann das auf Anfrage aber nicht wissenschaftlich begr&uuml;nden. [&hellip;]<br>\nWenn in einem Land die Menschen vor einer Epidemie gewarnt sind, wenn sie also Abstand halten, und zudem die Gesundheits&auml;mter versuchen, die Infizierten aufzusp&uuml;ren, zu isolieren und ihre Kontaktpersonen sich in Quarant&auml;ne begeben, dann wird das exponentielle Wachstum gebrochen. Die Infektionen, die dann &uuml;ber eine Landesgrenze wom&ouml;glich zus&auml;tzlich eingeschleppt werden, vergr&ouml;&szlig;ern zwar rechnerisch die Zahl der Gesamtinfizierten, machen aber keinen entscheidenden Unterschied mehr.<br>\nEs geht darum, die Multiplikation innerhalb der Bev&ouml;lkerung zu stoppen, nicht die Addition durch einige Einreisende, die m&ouml;glicherweise infiziert sind. Mit den gleichen schlechten Gr&uuml;nden, mit denen man die Grenzen zwischen Deutschland und &Ouml;sterreich schlie&szlig;t, h&auml;tte man auch die Grenzen zwischen Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg schlie&szlig;en k&ouml;nnen.<br>\nDeshalb ist die Einschr&auml;nkung der Bewegungsfreiheit von Menschen und G&uuml;tern in einer Epidemie &ldquo;in den meisten F&auml;llen ineffektiv&rdquo;, wie die WHO aktuell schreibt. Verhindern k&ouml;nnen sie den Ausbruch demnach nicht. Lediglich ganz am Anfang einer Epidemie k&ouml;nnten Grenzschlie&szlig;ungen die Ausbreitung eines neuen Virus um wenige Tage verlangsamen. Doch selbst f&uuml;r diese Ma&szlig;nahme gebe es keine guten Belege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr-wdr\/reisebeschraenkungen-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fu&szlig;ball-Bundesliga: Die Pioniere<\/strong><br>\nWas die Bundesliga nun angeht, ist nichts anderes als eine Pioniertat. Eine Pioniertat mit gro&szlig;en Risiken, auch weil sie unter maximaler und globaler Beobachtung steht. &Uuml;ber diese Pioniertat werden viele meckern, von ihr k&ouml;nnen aber auch viele profitieren, selbst wenn alles schiefgeht.<br>\nDie New York Times erkl&auml;rte die Bundesliga zum &ldquo;Leithammel&rdquo; des Weltsports. Das Wort &ldquo;Geisterspiel&rdquo;, so entnimmt man der britischen Presse, versteht man inzwischen auch in England. Spanische Sportjournalisten analysieren den DFL-Hygieneplan wie ein Champions-League-Finale. Internationale Fu&szlig;ballligen, Italien, Spanien und England, schauen nun genau hin, um Dinge zu kopieren oder zu verwerfen. Auch f&uuml;r die deutschen Basketballer war es ein guter Tag, sie wollen im Windschatten des Fu&szlig;balls ebenfalls weiterspielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/sport\/2020-05\/fussball-bundesliga-geisterspiele-infektionsschutz-coronavirus\">Oliver Fritsch auf Zeit Online<\/a>\n<p><strong>Im Gegensatz dazu: Kommerz siegt &uuml;ber Vernunft<\/strong><br>\nDieses Signal ist dreist, fatal und unsolidarisch. Nicht umsonst hatten Virologen geraten, dass zun&auml;chst Lockerungen in Kraft treten sollten, die &ldquo;wirklich relevant&rdquo; seien. Dazu z&auml;hlt, auch wenn mancher Bundesliga-Offizielle das anders sehen mag, eben nicht der Neustart der Bundesliga. Sondern zum Beispiel die &Ouml;ffnung von Kinderg&auml;rten. Dass die psychische und soziale Not von Eltern und Kindern dem Fu&szlig;ball untergeordnet wird, weil dessen Lobby st&auml;rker ist, kann gesellschaftliche Langzeitsch&auml;den bedeuten. Auch f&uuml;r Pflegekr&auml;fte ist der Liga-Neustart ein Schlag ins Gesicht. Denn selbst wenn genug Tests da sind f&uuml;r alle, das Zeichen ist ein fatales: Bundesligaspieler werden teils mehrmals in der Woche getestet, Pflegekr&auml;fte in Altenheimen k&ouml;nnen nur ihre selbst gekauften Gesichtsmasken &uuml;berstreifen und das Beste hoffen. Am Abend aber dann bitte alle das Solidarit&auml;t-Klatschen auf den Balkonen nicht vergessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/sport\/fussball\/Kommerz-siegt-ueber-Vernunft-article21763943.html\">n-tv<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Laschets Trumpf<\/strong><br>\nDie Chefin der Ditzinger Trumpf-Gruppe, Nicola Leibinger-Kamm&uuml;ller, wird zum &ouml;ffentlichen Gesicht. Sp&auml;testens seit sie im Corona-Expertenrat von Armin Laschet sitzt &ndash; und die SPD der Spur des Geldes folgen will. [&hellip;]<br>\nDas hat f&uuml;r m&auml;chtig Aufregung gesorgt in NRW, nachdem sich die SPD die Besetzung des zw&ouml;lfk&ouml;pfigen Gremiums genauer angeschaut hat und prompt zu dem Schluss gekommen ist, dass hier &ldquo;Lobby-Interessen&rdquo; im Spiel sind. &ldquo;Welche besondere Expertise hat eine Unternehmerin aus Baden-W&uuml;rttemberg&rdquo;, fragte die SPD-Generalsekret&auml;rin Nadja L&uuml;ders, &ldquo;die man den Gewerkschaften in NRW offensichtlich nicht zuspricht?&rdquo; Arbeitnehmervertreter fehlen tats&auml;chlich auf Laschets Liste, daf&uuml;r ist das CDU-nahe Allensbach-Institut f&uuml;r Demoskopie in Person seiner Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Renate K&ouml;cher mit im Boot.<br>\nMan m&uuml;sse &ldquo;einfach dem Geld folgen&rdquo;, wenn man Laschets Lockerungs&uuml;bungen verstehen wolle, legte L&uuml;ders nach und zog die Spendenkarte: 100.000 Euro im Jahr 2017 f&uuml;r die CDU, 50.000 f&uuml;r die FDP. &Uuml;berwiesen von der Leibinger-eigenen Firma Trumpf. 18.600 Euro f&uuml;r die CDU, &uuml;berwiesen vom CDU-Mitglied Leibinger-Kamm&uuml;ller pers&ouml;nlich. Der gemeinn&uuml;tzige Verein &ldquo;Lobbycontrol&rdquo; beziffert die Trumpfschen Spenden auf insgesamt 1,1 Millionen Euro im Zeitraum 2000 bis 2017.<br>\nAuch f&uuml;r den &ldquo;Westdeutschen Rundfunk&rdquo; (WDR) war damit die Sache geritzt. Nichts von wegen Abstand halten, stattdessen Lobbyismus pur, stets zugunsten der Wirtschaft. Ein Beispiel daf&uuml;r eben, wie Gro&szlig;spender in der Corona-Diskussion mitmischten. Dass deren VertreterInnen in Laschets Expertenrat dann Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmer vorschl&uuml;gen, &uuml;berrasche niemanden mehr, dreist sei allerdings, r&uuml;gte der WDR, dies als unabh&auml;ngige Empfehlung auszugeben. Das hat die D&uuml;sseldorfer Staatskanzlei sofort zur&uuml;ckgewiesen und versichert, solche Spenden h&auml;tten bei der Berufung in den Expertenrat &ldquo;selbstverst&auml;ndlich keine Rolle&rdquo; gespielt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/475\/laschets-trumpf-6714.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein unsichtbarer Vollzeitjob<\/strong><br>\nVier Millionen Deutsche pflegen ihre Angeh&ouml;rigen. In der Coronakrise sind Tagespflegen geschlossen und Therapien abgesagt. Viele Pflegende bedroht das in ihrer Existenz. [&hellip;]<br>\nIn Deutschland sind mehr als vier Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Zwei Drittel davon werden zu Hause versorgt, sch&auml;tzt der Verband f&uuml;r h&auml;usliche Betreuung und Pflege (VHBP). Das Zentrum f&uuml;r Qualit&auml;t in der Pflege spricht von rund 4,7 Millionen Menschen, die in Deutschland Angeh&ouml;rige pflegen. Hinzu kommen 300.000 Pflegekr&auml;fte aus Osteuropa, die in deutschen Haushalten pflegen, legal oder illegal. Doch aufgrund der Grenzschlie&szlig;ungen durch Corona k&ouml;nnen viele von ihnen nun nicht mehr nach Deutschland einreisen. Gleichzeitig k&ouml;nnen Pflegeheime in der Krise h&auml;ufig keine neuen Patientinnen und Patienten aufnehmen. Auch nicht zur sogenannten Kurzzeitpflege, um Angeh&ouml;rige f&uuml;r ein paar Wochen zu entlasten.<br>\nDie Folgen sind &uuml;berall in Deutschland sichtbar, wie E-Mails von Betroffenen an ZEIT ONLINE zeigen. Ein Rentner aus D&uuml;sseldorf schreibt, dass er seine demente Frau pflegt und selbst zur Risikogruppe geh&ouml;rt &ndash; und auf sich allein gestellt ist. Eine Mutter aus Niedersachsen sagt, dass sie sich im Homeoffice um ihre Tochter k&uuml;mmern muss, die eigentlich in einer Behindertenwerkstatt arbeitet. Doch die hat geschlossen. Eine Frau aus Bonn pflegt Vater und Mutter und berichtet, dass sie sich zwischen Erwerbsarbeit und Eltern entscheiden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2020-05\/pflege-angehoerige-unbezahlter-urlaub-coronavirus\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Corona: &Uuml;ber 10.000 infizierte &Auml;rzte und Pfleger &ndash; 16 Tote<\/strong><br>\nMehr als 10.000 Besch&auml;ftigte im Gesundheitswesen haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Linke fordert eine Arbeitsentlastung.<br>\nAngesichts eines deutlichen Anstiegs der Coronavirus-Infizierten im Gesundheitswesen auf &uuml;ber 10.000 Besch&auml;ftigte mit mehr als einem Dutzend Todesf&auml;llen fordern die Fraktion der Linken und Mediziner Arbeitsentlastungen f&uuml;r Krankenpfleger.<br>\nWie j&uuml;ngste Daten des Robert-Koch-Instituts belegen, stieg die Zahl der Infektionen von Besch&auml;ftigten im Gesundheitssystem binnen zwei Wochen um &uuml;ber ein Drittel auf 10.101 registrierte F&auml;lle, die Zahl der im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorbenen Berufst&auml;tigen im medizinischen Bereich hat sich seit Mitte April auf 16 verdoppelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/Corona-Ueber-10-000-infizierte-Aerzte-und-Pfleger-16-Tote-id57341761.html\">Augsburger Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Spahn will auch Daten von Nicht-Infizierten<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Aufmerksamkeit auf den Immunit&auml;tsnachweis gerichtet ist, plant Spahn mit seinem zweiten Pandemieschutzgesetz unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Grundrechtseingriffe. Der flei&szlig;ige Herr Spahn &ndash; Mit Vollgas gegen den Datenschutz &ndash; Teil 4<br>\nNoch vor einigen Wochen hatte der Bundesgesundheitsminister die Bedeutung des rechtsstaatlichen Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitsprinzips hervorgehoben. Auf die Frage von ARD-Moderator Zamperoni, ob man nicht besser den Karneval abgesagt h&auml;tte, entgegnete Spahn [1]: &ldquo;Die Frage ist nat&uuml;rlich immer auch die der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit.&rdquo;<br>\nDas war Ende Februar. Jetzt muss sich der Bundesgesundheitsminister den Vorwurf gefallen lassen, bei seiner Sammelleidenschaft f&uuml;r Gesundheitsdaten jedes Ma&szlig; zu verlieren. Dabei geht es um den Entwurf eines zweiten Pandemieschutzgesetzes, den Spahn letzte Woche auf einer Pressekonferenz vorgestellt hat und &uuml;ber den der Bundestag am 07. Mai ber&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Corona-Krise-Spahn-will-auch-Daten-von-Nicht-Infizierten-4715888.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Wenn die Menschen jetzt nicht langsam aufwachen, werden wir alle in einer digitalen Diktatur aufwachen, beherrscht und kontrolliert von Digital- und Finanzkonzernen, &uuml;berwacht von Eliten, die sich dann nicht mal mehr die M&uuml;he machen m&uuml;ssen, ihre Pudel und Knechte als Fassade zu pr&auml;sentieren, um den Schein der Demokratie noch aufrechtzuerhalten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corona versch&auml;rft Lage auf Ausbildungsmarkt<\/strong><br>\nAuch ohne Pandemie hat es bei Lehrstellen schon geknirscht. Gewerkschaften und Wirtschaft fordern Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Unternehmen, damit nicht weitere Ausbildungspl&auml;tze wegbrechen.<br>\nDie Corona-Krise beschleunigt nach Angaben von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) den R&uuml;ckgang der Ausbildungspl&auml;tze in Deutschland. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Derzeit gebe es ein Minus bei den angebotenen Lehrstellen von knapp acht Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin. Allerdings k&ouml;nne es laut Bundesagentur f&uuml;r Arbeit auch noch zu einem Aufholprozess im August und September kommen, wenn die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie besser absch&auml;tzbar seien. Wirtschaft, Gewerkschaften und Opposition erneuerten am Mittwoch Forderungen nach staatlichen Hilfen, um ein weiteres Wegbrechen von Ausbildungspl&auml;tzen zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/lernen-arbeiten\/corona-verschaerft-lage-auf-ausbildungsmarkt-li.82927\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Spargelbauern und Corona: Wie viele rum&auml;nische Erntehelfer ausgebeutet werden<\/strong><br>\nZun&auml;chst war das Geschrei der Landwirte gro&szlig;, als die Erntehelfer aus Osteuropa ausblieben. Inzwischen sind mehr als 10.000 von ihnen gekommen, helfen bei der Spargelernte. Doch nach drei Wochen hagelt es Beschwerden, beklagen sich viele massiv &uuml;ber die Arbeitsbedingungen.<br>\nNach Recherchen von REPORT MAINZ ist der Frust bei etlichen Erntehelfern gro&szlig;. Sie seien, so erz&auml;hlen sie, mit gro&szlig;en Versprechen nach Deutschland gek&ouml;dert worden. Der deutsche Mindestlohn sollte gezahlt werden. Hier angekommen erfahren viele, dass sie nach der Kilomenge Spargel bezahlt werden sollen, die sie aus dem Acker holen. Damit erreichen sie aber nicht den Mindestlohn. Andere Landwirte stellen anders als vereinbart die Flugkosten von Rum&auml;nien nach Deutschland in Rechnung. Wieder andere haben Erntehelfer, die sich weigerten diese Arbeitsbedingungen zu akzeptieren, einfach auf die Stra&szlig;e gesetzt. Der Redaktion liegen Beispiele aus mehreren Bundesl&auml;ndern vor. REPORT hat den Arbeitsrechtler Prof. Peter Sch&uuml;ren von der Universit&auml;t M&uuml;nster zu den Vorg&auml;ngen befragt. Er fordert Konsequenzen, insbesondere eine strikte Arbeitszeiterfassung.<br>\nProf. Sch&uuml;ren: &ldquo;Es w&auml;re halt Zeit, politisch Druck zu machen und politisch &lsquo;was zu &auml;ndern, damit jetzt zwingend Arbeitszeiterfassung kommt. Wenn der erste Bauer 100.000 Euro Bu&szlig;geld gezahlt hat und 200.000 Gewinnabsch&ouml;pfung, dann kommt das nicht mehr vor.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/report\/spargelbauern-und-corona-wie-viele-rumaenische-erntehelfer-ausgebeutet-werden\/-\/id=233454\/did=25262358\/nid=233454\/1vwljxx\/index.html\">Report Mainz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Frankreich: &ldquo;Kein Geld mehr f&uuml;r die Miete&rdquo;<\/strong><br>\nDie soziale Spannungslage ist sch&auml;rfer ausgepr&auml;gt, der Umgang mit der Corona-Krise anders als in Deutschland. Die Mehrheit der Franzosen sind unzufrieden mit der Regierung<br>\n&ldquo;In Frankreich hat man einen K&ouml;nig gek&ouml;pft, in Deutschland nicht.&rdquo; Dieser Impuls setze sich bis heute fort. Mitterand und Chirac bekamen nach einer Amtszeit als Pr&auml;sidenten einen Premier des gegnerischen Lagers zur Seite gestellt. Sarkozy und Hollande mussten nach einer Amtszeit gehen. Und Macron k&ouml;nnte das Gleiche passieren, sagte der leitende Beamte aus Montpellier am Telefon.<br>\nDie Unzufriedenheit mit dem Pr&auml;sidenten sei gro&szlig; und die Opposition im und au&szlig;erhalb des Parlaments radikaler als in Deutschland, links wie rechts. Ich hatte ihn danach gefragt, welche Unterschiede er im Umgang mit der Corona-Krise zwischen den beiden Nachbarl&auml;ndern sieht. Wie so oft bekam ich eine Antwort, die weit ausholte.<br>\nIm Umfragespiegel der Medien gibt es k&uuml;rzere Antworten: 50 Prozent der Deutschen sind mit Merkel zufrieden, 24 Prozent der Franzosen mit Macron. Es ist der niedrigste Wert der europ&auml;ischen Staatschefs, die Le Monde auflistet (2.Mai). 38 Prozent der Franzosen sind demnach mit der Regierungsarbeit &ldquo;zufrieden&rdquo;, gegen&uuml;ber 74 Prozent der Deutschen. Knapp 53 Prozent der Deutschen haben &ldquo;viel Vertrauen&rdquo;, dass die Bundesregierung die Chancen und Risiken bei Lockerungen der Corona-Ma&szlig;nahmen verantwortungsvoll abw&auml;gt, berichtete der Spiegel gestern.<br>\n67 Prozent der Franzosen sind beunruhigt &uuml;ber die Lockerungsma&szlig;nahmen, die die Regierung in Paris ab dem 11. Mai plant, berichtet der franz&ouml;sische Fernsehsender BFMTV heute. Man k&ouml;nnte jetzt die Umfragen von Ipsos (Le Monde), Civey (Spiegel) und Elabe (BMTV) n&auml;her pr&uuml;fen, inwieweit Fragestellungen die Wirklichkeit verzerren, aber eine andere Mikroebene ist auch aufschlussreich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Frankreich-Kein-Geld-mehr-fuer-die-Miete-4715979.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Verfassungsrichter besch&auml;digen die Unabh&auml;ngigkeit der EZB<\/strong><br>\nDas Bundesverfassungsgericht ist der Auffassung, dass die Anleihek&auml;ufe der Europ&auml;ischen Zentralbank teilweise gegen das Grundgesetz versto&szlig;en. Dabei offenbart das Gericht eine ebenso einseitige wie eingeschr&auml;nkte &ouml;konomische Sichtweise, die Europa und damit auch Deutschland schaden wird. Ein Kommentar von Peter Bofinger.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/die-verfassungsrichter-beschaedigen-die-unabhaengigkeit-der-ezb-35807\">Makronom<\/a>\n<p><strong>Dazu: Wer das Recht spricht<\/strong><br>\nMit Entsetzen haben &Ouml;konomen und Politiker au&szlig;erhalb Deutschlands auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Staatsanleihek&auml;ufen der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) reagiert. Das Gericht hatte am Dienstag die Anleihek&auml;ufe als &ldquo;teilweise verfassungswidrig&rdquo; eingestuft und dabei ein Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) f&uuml;r unrechtm&auml;&szlig;ig erkl&auml;rt &ndash; obwohl dessen Rechtsprechung &uuml;ber nationalem Recht steht. Dar&uuml;ber hinaus hat es die Unabh&auml;ngigkeit der EZB attackiert, sie deutschen Vorgaben zu unterwerfen versucht sowie ein zentrales Instrument zur finanziellen Stabilisierung der EU, den Kauf von Staatsanleihen durch die EZB, in Frage gestellt. W&auml;hrend Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire warnt, das Urteil gef&auml;hrde die &ldquo;Stabilit&auml;t&rdquo; der EU, wird Enrico Letta, ein ehemaliger Ministerpr&auml;sident Italiens, mit der &Auml;u&szlig;erung zitiert, der Gerichtsentscheid bedeute &ldquo;Die Deutschen zuerst&rdquo;. Tats&auml;chlich erh&ouml;ht das Urteil den wirtschaftlichen Druck auf Italien &ndash; zu einer Zeit, zu der in dem Land der Unmut &uuml;ber Deutschland rasch w&auml;chst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8267\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nobelpreistr&auml;ger Stiglitz: Coronakrise wird Trump das Amt kosten<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom sieht in der Coronakrise eine Z&auml;sur, die den Kapitalismus und die Supermacht USA nachhaltig ver&auml;ndern wird. Stiglitz warnt davor, Italien nicht gen&uuml;gend zu helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/app.handelsblatt.com\/politik\/international\/folgen-der-pandemie-nobelpreistraeger-stiglitz-coronakrise-wird-trump-das-amt-kosten\/25802058.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>So rechnet sich von der Leyen das EU-Budget sch&ouml;n<\/strong><br>\nDer neue Haushalt f&uuml;r 2021-2027 ist heftig umstritten. Nun soll er auch noch einen &bdquo;Recovery instrument&ldquo; gegen die Folgen der Coronakrise tragen. Doch das geht wohl nur mit Schulden und Rechentricks. Zudem k&ouml;nnte der &bdquo;European Green Deal&ldquo; Schaden leiden.<br>\nWenn es ums Geld geht, dann h&ouml;rt die Freundschaft auf &ndash; auch in der Europ&auml;ischen Union. Das hat sich bereits Ende Februar in Br&uuml;ssel gezeigt, als ein erster EU-Gipfel &uuml;ber den &bdquo;mittelfristigen Finanzrahmen&ldquo; (MFR) f&uuml;r die Jahre 2021 bis 2027 ergebnislos abgebrochen wurde. Vor allem die Niederlande, aber auch Deutschland standen auf der Bremse.<br>\nKurz darauf brach der Streit &uuml;ber die finanziellen Folgen der Coronakrise und die &bdquo;Coronabonds&ldquo; &ndash; also Gemeinschaftsanleihen gegen die Krise &ndash; aus. Die Debatte kochte derart hoch, dass man um den Bestand der Union f&uuml;rchten musste. Sogar der fr&uuml;here EU-Kommissionspr&auml;sident Jacques Delors warnte eindringlich vor einem Scheitern.<br>\nBeim ihrem vierten Corona-Krisengipfel Ende April setzten die Staats- und Regierungschefs deshalb auf De-Eskalation. Italien, Spanien und Frankreich, die sich zun&auml;chst hart gegen Deutschland und die Niederlande positioniert hatten, schwenkten auf eine weichere Linie ein. Auch Kanzlerin Angela Merkel gab sich kompromissbereit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/05\/so-rechnet-sich-von-der-leyen-das-eu-budget-schoen\/\">Eric Bonse auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der &uuml;beraus schwache Rechtfertigungsversuch von RKI-Chef Wieler f&uuml;r sein Versagen bei den Masken<\/strong><br>\nW&auml;hrend ganz Asien seit Monaten mit Masken herumlief, riet der Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI) anfangs vom Gesichtsmasken-Tragen ab und erkl&auml;rte sie noch in den April hinein f&uuml;r nutzlos. Diese Fehlleistung hat er jetzt zu rechtfertigen versucht. Fehlleistung ist freundlich ausgedr&uuml;ckt, weil es mangelnde Absicht annimmt. [&hellip;]<br>\nJeder wei&szlig;, dass Wieler den Nutzen von Masken falsch dargestellt hat, um unseren Gesundheitsminister nicht schlecht aussehen zu lassen, der es monatelang vers&auml;umt hatte, sich um Maskenbeschaffung zu k&uuml;mmern. Auch wollte er es wohl nicht erschweren, in Anbetracht dieses Mangels, dem medizinischen Personal die knappen Masken zukommen zu lassen. Im Nachhinein war das ein grober Fehler. Denn, wie man sehen konnte, ging es ganz schnell, sobald die Dringlichkeit der Produktion von Gesichtsmasken kommuniziert war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/wieler-masken\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Teure Bankenrettung: Commerzbank kostet Steuerzahler noch mehr als gedacht<\/strong><br>\nDass der Staat seit dem Einstieg in die Commerzbank vor gut elf Jarhen mit seinen Aktien tief im Verlust steckt, ist bekannt. Weniger bekannt sind die Kosten f&uuml;r das Halten der Staatsbeteiligung.<br>\nDas Bundesfinanzministerium kalkuliert f&uuml;r die staatliche Rettung der Commerzbank mit noch h&ouml;heren Kosten als gedacht. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Fabio De Masi (Die Linke) hervorgeht, hat die Commerzbank zwar zwischen 2009 und 2018 rund 1,4 Milliarden Euro an Zahlungen geleistet, etwa indem sie Zinsen auf (von der Commerzbank inzwischen zur&uuml;ckgezahlte) stille Einlagen und Dividenden auf Aktien des Staates geleistet hat. Dem st&uuml;nden aber Refinanzierungskosten f&uuml;r den Staat von rund 1,8 Milliarden Euro f&uuml;r seine Commerzbank-Beteiligung gegen&uuml;ber, hei&szlig;t es in der Antwort auf De Masis Anfrage, die der F.A.Z. vorliegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/commerzbank-kostet-steuerzahler-noch-mehr-als-gedacht-16757121.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Mali: Mandatsausweitung best&auml;tigt<\/strong><br>\nAm Abend des 5. Mai 2020 wurden die Fraktionsvorsitzenden des Bundestags von Au&szlig;enminister Heiko Maas und Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer dar&uuml;ber informiert, dass die Bundesregierung beabsichtigt, am heutigen 6. Mai eine Verl&auml;ngerung der Mandate f&uuml;r die Eins&auml;tze der Bundeswehr in Mali und den benachbarten Staaten zu beschlie&szlig;en und anschlie&szlig;end dem Parlament vorzulegen.<br>\nDabei soll v.a. die EU-Ausbildungsmission EUTM Mali zun&auml;chst auf den Gesamtstaat Mali und auch auf die angrenzenden L&auml;nder ausgeweitet und um 100 Kr&auml;fte erweitert werden. Au&szlig;erdem soll die Ausbildung nigrischer Spezialkr&auml;fte im Rahmen der Operation &bdquo;Gazelle&ldquo; in das Mandat integriert werden. Die Ausbildung im Rahmen von EUTM soll zuk&uuml;nftig &bdquo;einsatzn&auml;her&ldquo; erfolgen. Was die Beteiligung an MINUSMA angeht, soll es bei der bisherigen Obergrenze von 1.100 Kr&auml;ften bleiben, allerdings soll die Aufkl&auml;rung mit Drohnen ausgeweitet werden. Etwas unklar ist auch vom verst&auml;rkten Einsatz von Hubschraubern die Rede.<br>\nWann das Parlament entscheiden wird, geht aus dem Schreiben nicht hervor, absehbar wird jedoch kaum Zeit f&uuml;r eine umfangreiche Debatte bleiben, da die aktuellen Mandate Ende Mai bereits auslaufen (siehe IMI-Aktuell 2020\/304).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/05\/06\/mali-mandatsausweitung-bestaetigt\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Schon geh&ouml;rt? Die &ldquo;breite Debatte&rdquo; &uuml;ber eine Bewaffnung der Bundeswehr-Drohnen findet online statt<\/strong><br>\nVor geraumer Zeit beschloss der Deutsche Bundestag die Anschaffung israelischer Kampfdrohnen. Eine damals in Aussicht gestellte breitangelegte Debatte &uuml;ber die m&ouml;gliche Bewaffnung mit diesen Flugsystemen blieb seither aus. Nun soll sie &ndash; aufgrund von COVID-19 &ndash; in den kommenden Tagen als Livestream stattfinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/102154-schon-gehort-breite-debatte-uber-bewaffnung-drohnen\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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