{"id":60808,"date":"2020-05-08T09:03:11","date_gmt":"2020-05-08T07:03:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60808"},"modified":"2020-05-08T11:51:46","modified_gmt":"2020-05-08T09:51:46","slug":"wie-russland-den-75-jahrestag-des-kriegsendes-feiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60808","title":{"rendered":"Wie Russland den 75. Jahrestag des Kriegsendes feiert"},"content":{"rendered":"<p>Der Sieg &uuml;ber Hitler-Deutschland am 9. Mai 1945 ist immer noch einer der wichtigsten russischen Feiertage. Er wird traditionell im Kreis der Familie und in diesem Jahr wegen der Corona-Epidemie auf Wohnungsbalkons und im Fernsehen gefeiert. Von <strong>Ulrich Heyden, Moskau<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nWie wird in Russland in Corona-Zeiten der 9. Mai &ndash; der Siegestag &ndash; gefeiert? Es ist der gr&ouml;&szlig;te politische Feier- und Gedenktag in Russland. Die traditionelle Milit&auml;rparade auf dem Roten Platz sagte der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin schon am 16. April wegen der Corona-Epidemie ab. Die Parade soll sp&auml;ter stattfinden. Doch am 9. Mai nicht zu feiern, ist f&uuml;r die Russen einfach unm&ouml;glich. Und so fand man Auswege. <\/p><p>Am 9. Mai um 10 Uhr morgens &ndash; zu der Zeit also, wenn auf dem Roten Platz gew&ouml;hnlich die gro&szlig;e Siegesparade stattfindet &ndash; wird Wladimir Putin &ndash; so teilte es sein Sprecher Dmitri Peskow mit &ndash; das Grab des Unbekannten Soldaten an der Kreml-Mauer besuchen und dort Blumen niederlegen. <\/p><p>Warum in Russland nicht am 8. Mai gefeiert wird? Weil die Kapitulationsurkunde in Berlin-Karlshorst erst von dem Vertreter des Oberkommandos der Wehrmacht, den Oberkommandierenden der deutschen Teilstreitkr&auml;fte und dem sowjetischen Marschall Georgi Schukow unterschrieben wurde, als man in Moskau wegen der Zeitverschiebung schon den 9. Mai schrieb.<\/p><p><strong>Flug-Shows in 47 russischen St&auml;dten<\/strong><\/p><p>Die russischen Streitkr&auml;fte werden am 9. Mai &ndash; trotz Corona &ndash; Pr&auml;senz zeigen. Verteidigungsminister Sergej Schojgu k&uuml;ndigte an, dass am 9. Mai 75 Flugzeuge und Hubschrauber &uuml;ber den Roten Platz fliegen werden. Shows der russischen Luftwaffe soll es am 9. Mai in 47 russischen St&auml;dten und auf Milit&auml;rbasen im Ausland geben. <\/p><p>Am 9. Mai abends um 19 Uhr gibt es traditionell eine Schweigeminute, die per Fernsehen &uuml;bertragen wird. Danach soll es dann auf den Balkons der russischen Wohnh&auml;user einen gro&szlig;en Flashmob geben. Der 86 Jahre alte, bekannte Schauspieler Wasili L&#1072;nowoi hat seine Mitb&uuml;rger aufgerufen, am Abend des 9. Mai auf die Wohnungsbalkons zu gehen und das popul&auml;re Lied &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=cHo2skHHi_g\">Tag des Sieges<\/a>&ldquo; zu singen. <\/p><p><strong>Mit der Babuschka zum Grab des Unbekannten Soldaten<\/strong><\/p><p>Nicht wenige Menschen in Deutschland denken, am 9. Mai in Russland g&auml;be es nur eine gro&szlig;e Milit&auml;rparade. Doch der Siegestag &ndash; wie er in Russland hei&szlig;t &ndash; wurde und wird immer auch in den Familien gefeiert. <\/p><p>Ich fragte Lena, eine 58 Jahre alte, gute Bekannte, wie sie den 9. Mai in ihrer Familie feierte.  Lena erz&auml;hlt, dass sie die Feiern zum 9. Mai noch aus ihrer Kindheit kennt. Am 9. Mai g&auml;be es f&uuml;r sie zwei wichtige Rituale: die Schweigeminute, die abends im Fernsehen &uuml;bertragen wird und ein Besuch am Grabmal des Unbekannten Soldaten an der Kreml-Mauer. &bdquo;Bis heute versuche ich am 9. Mai um sieben Uhr abends zuhause zu sein. Das ist f&uuml;r mich sehr wichtig.&ldquo; Sie schalte dann den Fernseher ein und stehe schweigend in ihrer Wohnung. <\/p><p>Au&szlig;erdem besucht Lena um das Datum des 9. Mai herum das Grabmal des Unbekannten Soldaten an der Kreml-Mauer. Dort erinnert sie sich an ihren Gro&szlig;vater, Sergej Schewtschenko, der als junger Soldat im Oktober 1941 s&uuml;dwestlich von Moskau gefangen genommen wurde und im Januar 1942 im deutschen Kriegsgefangenenlager bei dem Dorf Oerbke in Niedersachsen starb. Die sowjetischen Gefangenen hausten dort in selbstgegrabenen Erdh&ouml;hlen. Baracken hatte man f&uuml;r sie nicht gebaut. 33.000 sowjetische Kriegsgefangene starben bei Oerbke an Hunger und Krankheiten.<\/p><p>Bis zum Jahr 2000 ist Lena immer noch mit Maria, der Frau von Sergej Schewtschenko, zum Grabmal des Unbekannten Soldaten gegangen. &bdquo;Am Grabmal des Unbekannten Soldaten kniete Maria vor dem ewigen Feuer nieder und stellte sich vor, dass in dieser Gedenkst&auml;tte ihr Mann liegt. Sie weinte still.&ldquo; <\/p><p>Maria wusste damals noch nicht, dass ihr Mann Sergej in einem deutschen Kriegsgefangenenlager starb. Sie hoffte immer noch auf seine R&uuml;ckkehr. Bis zu ihrem Tod im Jahre 2000 hat Maria nicht wieder  geheiratet. <\/p><p><strong>&bdquo;Die besondere Stimmung sp&uuml;rte ich schon als F&uuml;nfj&auml;hrige&ldquo;<\/strong><\/p><p>Als Kind lebte Lena, meine Bekannte, mit ihren Eltern im Dorf Sinkowo, n&ouml;rdlich von Moskau. &bdquo;In meiner Kindheit &ndash; bevor ich zur Schule ging &ndash; war der 9. Mai ein Feiertag. Ich war f&uuml;nf Jahre alt. Ich habe noch nicht verstanden, worum es bei diesem Tag ging, um was f&uuml;r einen Sieg es ging, aber ich sp&uuml;rte, dass es bei den Mitgliedern meiner Familie eine Stimmung gab, die ich an keinem anderen Feiertag sp&uuml;rte.&ldquo;<\/p><p>Der 81 Jahre alte Leonid Schewtschenko &ndash; er ist der Sohn des im Oktober 1941 verschollenen sowjetischen Soldaten Sergej Schewtschenko &ndash; kann mit dem allgemeinen Trubel am 9. Mai wenig anfangen. &bdquo;F&uuml;r mich war die Milit&auml;rparade nur interessant, weil ich wissen wollte, welche neuen Fahrzeuge und Waffen gezeigt wurden,&ldquo; erz&auml;hlt Leonid. &bdquo;Der 9. Mai hatte f&uuml;r mich keine gro&szlig;e Bedeutung. Ich war nicht im Krieg. Ich war weit weg von all dem. Dass mein Vater im Krieg vermisst wurde, habe ich erst erfahren, als ich schon erwachsen war. Als ich klein war, habe ich nicht getrauert, dass er gestorben war. Als ich 15 Jahre alt war, habe ich verstanden, dass wir ganz anders gelebt h&auml;tten, wenn der Vater noch dagewesen w&auml;re. Unser Leben w&auml;re besser gewesen. Meine Mutter Maria &ndash; sie war Buchhalterin &ndash; musste sich sehr abrackern, um uns zu ern&auml;hren, einzukleiden und auszubilden. F&uuml;r meine Mutter war der Krieg wie eine Walze, die alles zerst&ouml;rt hat. Sie war 22 Jahre alt, als keine Nachrichten mehr von ihrem Mann kamen.&ldquo; Erst 2017 erfuhr Leonid, dass sein Vater Sergej in einem deutschen Kriegsgefangenenlager gestorben war. <\/p><p><strong>Zwanzig Jahre lang war der 9. Mai kein arbeitsfreier Feiertag<\/strong><\/p><p>Die erste Siegesparade auf dem Roten Platz fand am 24. Juni 1945 statt. Marschall Georgi Schukow, der Befreier von Berlin, nahm die Parade auf einem Schimmel ab. Die von der Wehrmacht erbeuteten Standarten wurde von Soldaten vor der Kreml-Mauer aufs Pflaster geworfen. Die sowjetische F&uuml;hrung entschloss sich 1947, den 9. Mai nicht zum arbeitsfreien Feiertag zu machen und keine Paraden mehr abzuhalten. Man wollte die Bev&ouml;lkerung auf den Wiederaufbau des Landes orientieren. Im europ&auml;ischen Teil Russlands lagen viele St&auml;dte und D&ouml;rfer in Tr&uuml;mmern. Den Sieg vor Ruinen zu feiern, das k&ouml;nne auf die Dauer nicht gut gehen. So dachte man vermutlich in der sowjetischen F&uuml;hrung. <\/p><p>Zw&ouml;lf Millionen sowjetische Soldaten waren an der Front und in Gefangenschaft gestorben. Nach dem Sieg &uuml;ber Hitler-Deutschland fehlten m&auml;nnliche Arbeitskr&auml;fte. Millionen Soldaten kamen verwundet und vom Krieg traumatisiert in die Heimat zur&uuml;ck. Viele ertr&auml;nkten ihre Erinnerungen an die schrecklichen Kriegserlebnisse mit Wodka. <\/p><p>Schenja, eine 66 Jahre alte Geschichtslehrerin aus Moskau, erz&auml;hlte mir, dass die sowjetische Regierung es nach dem Krieg nicht gerne sah, wenn traurige Soldatenlieder gesungen wurden. <\/p><p>Eines dieser traurigen Lieder, das &bdquo;wegen Verbreitung pessimistischer Stimmungen&ldquo; nicht auf &ouml;ffentlichen Veranstaltungen gesungen wurde, war das Lied von &bdquo;der heimischen H&uuml;tte, die der Feind abgebrannt hat.&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SO_JT_x8CbI\">Das Lied<\/a> handelt von einem sowjetischen Soldaten, der nach dem Krieg nach Hause kommt, aber nur noch die verkohlten Balken seines Hauses vorfindet. Praskowja, seine geliebte Frau, lebt nicht mehr. Der R&uuml;ckkehrer setzt sich auf die Erde und f&uuml;hrt einen Dialog mit im Krieg Get&ouml;teten. &bdquo;Entschuldige, dass ich so zu Dir gekommen bin. Ich wollte mit dir auf die Gesundheit ansto&szlig;en, aber nun muss ich auf deine ewige Ruhe trinken.&ldquo; <\/p><p>In der letzten Strophe steigert sich das Drama. W&auml;hrend dem R&uuml;ckkehrer &bdquo;die Tr&auml;nen unerf&uuml;llter Hoffnung&ldquo; &uuml;ber die Wangen laufen, &bdquo;leuchtet auf seiner Brust ein Orden f&uuml;r Budapest&ldquo;, die Stadt weit im Westen, an deren Befreiung der Soldat beteiligt war. <\/p><p>In diesem Widerspruch lebten die Menschen nach dem Krieg. Sie hatten unter gr&ouml;&szlig;ten Opfern einen beispiellosen Sieg errungen. Gleichzeitig kamen sie verwundet und von den Kriegserlebnissen traumatisiert in ihre zerst&ouml;rte Heimat zur&uuml;ck und waren gezwungen, unter gro&szlig;en Entbehrungen zu leben. <\/p><p>Erst 1960, nach dem Tod von Stalin, in der &bdquo;Tauwetterperiode&ldquo;, wagte der bekannte S&auml;nger Mark Bernes, das Lied &bdquo;von der abgebrannten H&uuml;tte&ldquo; auf einem seiner Konzerte zu singen. Es eroberte sofort die Herzen der Zuh&ouml;rer und geh&ouml;rte von nun an zum Standardrepertoire der &ouml;ffentlichen Feiern am &bdquo;Siegestag&ldquo;.<\/p><p>Die Geschichtslehrerin Schenja erinnert sich, dass in den 1960er Jahren in Moskau die Kriegsveteranen begannen, sich im Gorki-Park und vor dem Bolschoi-Theater zu treffen. Die Tradition wird bis heute fortgef&uuml;hrt. Allerdings trifft man im Gorki-Park kaum noch Kriegsveteranen. Es sind nun die Kinder und Enkel der Veteranen, welche die Tradition der V&auml;ter und Gro&szlig;v&auml;ter im Gorki-Park fortf&uuml;hren (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51593\">siehe mein Bericht aus dem Jahr 2019<\/a>).<\/p><p><strong>Erst 1965 wurde der 9. Mai ein Feiertag<\/strong><\/p><p>Erst am 9. Mai 1965, zum zwanzigsten Jahrestag des Sieges &uuml;ber Hitler-Deutschland, gab es in Moskau wieder eine Milit&auml;rparade. Gleichzeitig wurde der 9. Mai zum arbeitsfreien Feiertag. In der ersten H&auml;lfte der 1990er Jahre fanden auf dem Roten Platz keine Paraden mehr statt. Russland hatte sich dem Westen ge&ouml;ffnet und verzichtete auf Paraden. <\/p><p>Nur die russischen Kommunisten zogen in den 1990er Jahren jedes Jahr am 9. Mai durch Moskau. Auf den Demonstrationen waren Plakate mit Karikaturen &uuml;ber Boris Jelzin und Michail Gorbatschow zu sehen. Man warf ihnen &bdquo;Verrat&ldquo; vor. In den gro&szlig;en U-Bahn-Stationen h&ouml;rte ich damals Rentner und Rentnerinnen trotzige Soldatenlieder singen, wie das Lied von Wasili Lebedew-Kumatsch und Aleksandr Aleksandrow, &bdquo;Steh auf, du gro&szlig;es Land, heraus zur t&ouml;dlichen Schlacht&ldquo;.<\/p><p><strong>Der Marsch des &bdquo;Unsterblichen Regiments&ldquo; diesmal im Internet<\/strong><\/p><p>Seit 2013 hat die Milit&auml;rparade auf dem Roten Platz eine Schwester bekommen. Hunderttausende ziehen nach der Milit&auml;rparade mit den Portr&auml;ts ihrer Angeh&ouml;rigen, die am Krieg teilgenommen haben, durch Moskau. Diese Aktion findet auch in anderen russischen St&auml;dten statt und hei&szlig;t &bdquo;Unsterbliches Regiment&ldquo;. Mit dem Marsch der Angeh&ouml;rigen, der sich zunehmender Beliebtheit erfreut, will Russland auch ein Signal setzen gegen den Versuch, Hitler und Stalin gleichzusetzen. <\/p><p>In diesem Jahr wird es nur eine virtuelle Gedenkaktion geben. Auf der Website des &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.moypolk.ru\/\">Unsterblichen Regiments<\/a>&ldquo; k&ouml;nnen die Menschen mit Texten, Fotos und Videos &uuml;ber ihre Angeh&ouml;rigen erz&auml;hlen, die im Zweiten Weltkrieg an der Front k&auml;mpften oder im Hinterland f&uuml;r den Nachschub sorgten. Wie Jelena Zunajewa, eine der Organisatorinnen von der &bdquo;Allrussischen Volksfront&ldquo;, bekannt gab, haben sich bereits 700.000 Menschen an der virtuellen Gedenkaktion des &bdquo;Unsterblichen Regiments&ldquo; beteiligt. Die Gedenkaktion soll auf Fernseh- und Internetkan&auml;len &uuml;bertragen werden.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em>Lesetipp: Zum 75. Jahrestag des Kriegsendes erschien von Ulrich Heyden im Hamburger Verlag tredition das Buch &bdquo;Wer hat uns 1945 befreit. Interviews mit Kriegsveteranen und Analysen zu Geschichtsf&auml;lschung und neuer Kriegsgefahr&ldquo; (<a href=\"https:\/\/t1p.de\/5gxg\">hier der Kurzlink zum Buch<\/a>).<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Wer einen virtuellen Rundgang durch russische Museen zum Zweiten Weltkrieg machen will, wird hier f&uuml;ndig:<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/stalingrad-battle.ru\/\">Museum der Schlacht von Stalingrad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/victorymuseum.ru\/newvtour\/GLAV.html\">Zentrales Museum des Gro&szlig;en Vaterl&auml;ndischen Krieges in Moskau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.prlib.ru\/virtualnyy-tur-po-gosudarstvennomu-memorialnomu-muzeyu-oborony-i-blokady-leningrada\">Museum der Blockade von Leningrad<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/31md.ru\/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=7645&amp;Itemid=119\">Museum der Schlacht von  Kursk in Belgorod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/partizanpolyana.ru\/?page_id=2259\">Museum der Partisanen-Bewegung in Brjansk<\/a><\/li>\n<\/ul><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/3d6f6f5685ad4c8b9b0b92b2a6561e35\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><p>Titelbild: Ulrich Heyden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Sieg &uuml;ber Hitler-Deutschland am 9. 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