{"id":60812,"date":"2020-05-08T08:38:59","date_gmt":"2020-05-08T06:38:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812"},"modified":"2020-05-08T08:38:59","modified_gmt":"2020-05-08T06:38:59","slug":"hinweise-des-tages-3608","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h01\">Warum Bill Gates nicht alles entscheidet und trotzdem zuviel Einfluss hat!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h02\">Wegen der Corona-Krise k&ouml;nnen viele Besch&auml;ftigte nicht zur Arbeit kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h03\">Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem f&uuml;r M&uuml;tter &ndash; Entlastung dringend erforderlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h04\">Staatsbeteiligungen: Klare Regeln erforderlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h05\">Blackrock drau&szlig;enhalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h06\">Wenn der Markt es nicht mehr bringt. Gemeinwirtschaft wagen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h07\">Konzept f&uuml;r nachhaltiges Investitionsprogramm gegen die Corona-Rezession<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h08\">Ausweitung des Mali-Einsatzes unverantwortlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h09\">J&uuml;rgen Schwark: &raquo;Sportgro&szlig;veranstaltungen werden funktionalisiert und mit falschen Versprechungen belastet&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h10\">In sieben Sekunden vom Man&ouml;ver in den Tod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h11\">Im schriftlichen Urteil zum NSU-Prozess kommt das Wort &ldquo;Verfassungsschutz&rdquo; nicht vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h12\">Merkel ist raus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h13\">Nach Kritik an China: Gro&szlig;e Zweifel an Geheimdienstpapier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60812#h14\">Einseitige Berichterstattung &uuml;ber Hongkonger Unruhen gewinnt Pulitzer Preis<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Warum Bill Gates nicht alles entscheidet und trotzdem zuviel Einfluss hat!<\/strong><br>\nIn den letzten Tagen wurden verschiedene Videos ver&ouml;ffentlicht, in denen behauptet wird, Bill Gates entscheide &uuml;ber die zuk&uuml;nftige Ausrichtung der Politik insbesondere mit Blick auf Corona, seine Spenden w&uuml;rden zu Grundgesetzeinschr&auml;nkungen f&uuml;hren und er w&uuml;rde die Medien kontrollieren &ndash; kurzum: Bill Gates st&uuml;nde an der Spitze einer weltweiten Verschw&ouml;rung. All das stimmt nicht und dennoch ist sein Einfluss zu gro&szlig;. [&hellip;]<br>\nDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurde nach dem zweiten Weltkrieg gegr&uuml;ndet mit dem Ziel, die Gesundheitsvorsorge weltweit zu verbessern und allen Menschen den Zugang zu einem funktionierenden Gesundheitssystem zu erm&ouml;glichen. Ein Ziel, welches bist heute noch nicht erreicht ist. In den vergangenen Jahrzehnten &ndash; insbesondere infolge der Sparprogramme der Regierungen der reichsten Staaten und der Preiszunahme bei Medikamenten und Gesundheitsvorsorge &ndash; wurde das Budget allerdings immer knapper. Die Folge beschreibt die Gesundheitsexpertin Cornelia Heintze: &bdquo;Nur noch 20 Prozent des WHO-Budgets ist &ouml;ffentlich finanziert, 80 Prozent privat; in den 70er Jahren war es umgekehrt. Die geschrumpfte Grundfinanzierung &ndash; seit 1993 sind die Pflichtbeitr&auml;ge der 194 Mitgliedsstaaten eingefroren &ndash; f&uuml;hrt zu Interessenkollisionen. Auf der einen Seite wuchs die Abh&auml;ngigkeit von privaten Geldgebern wie Bill Gates und anderen, die mehr die Profite der Pharmaindustrie und des Agrobusiness als die &ouml;ffentliche Gesundheit im Blick haben; auf der anderen Seite konnte auch China seinen Einfluss steigern.&ldquo; Dass der Anteil der privaten Finanzierung steigt, ist also die Folge des Einfrierens des Beitragssatzes der Mitgliedsstaaten im Jahre 1993.<br>\nDie infolge dessen entstanden Finanzierungsl&uuml;cke f&uuml;llten vor allem private Stiftungen mit ihrem Kapital. Diejenige unter ihnen, die am meisten finanziert, ist die Bill &amp; Melinda Gates Foundation. Anders als bei den staatlichen Spenden, sucht sie allerdings aus, in welche Bereiche Geld gesteckt wird. Diese Gelder erhalten besonders Projekte im Bereich Impfungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/warum-bill-gates-nicht-alles-entscheidet-und-trotzdem-zuviel-einfluss-hat\/\">die Freitheitsliebe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wegen der Corona-Krise k&ouml;nnen viele Besch&auml;ftigte nicht zur Arbeit kommen<\/strong><br>\nUm das Corona-Virus einzud&auml;mmen, hat Deutschland einschneidende Ma&szlig;nahmen ergriffen und unter anderem Schulen und Kindertagesst&auml;tten geschlossen. Die damit verbundenen Arbeitsausf&auml;lle sind betr&auml;chtlich und d&uuml;rften das w&auml;hrend der Finanzkrise 2008\/2009 erreichte Niveau deutlich &uuml;berschreiten.<br>\nUm die Ausbreitung des Corona-Virus in Deutschland einzud&auml;mmen, haben Bund und L&auml;nder ab Mitte M&auml;rz dieses Jahres weitreichende Ma&szlig;nahmen ergriffen, die zu einem starken R&uuml;ckgang der geleisteten Arbeitsstunden f&uuml;hren. Dies ergibt sich alleine schon aus einer erh&ouml;hten krankheits- oder quarant&auml;nebedingten Abwesenheit vom Arbeitsplatz. Dar&uuml;ber hinaus m&uuml;ssen viele Besch&auml;ftigte aufgrund der Schlie&szlig;ung von Kindertagesst&auml;tten und Schulen ihre Kinder bislang selbst betreuen. Und zum Teil k&ouml;nnen Besch&auml;ftigte aus Nachbarl&auml;ndern wegen der Grenzschlie&szlig;ungen ihre T&auml;tigkeit in Deutschland nicht mehr aus&uuml;ben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.iab-forum.de\/wegen-der-corona-krise-koennen-viele-beschaeftigte-nicht-zur-arbeit-kommen\/\">IAB Forum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Corona-Krise erschwert Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem f&uuml;r M&uuml;tter &ndash; Entlastung dringend erforderlich<\/strong><br>\nStudie auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) &ndash; Auswertungen zur Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit sowie zum Home-Office-Potential vor Beginn der Corona-Pandemie erlauben R&uuml;ckschl&uuml;sse f&uuml;r aktuelle Situation &ndash; Millionen Familien umso st&auml;rker belastet, je l&auml;nger Kitas und Schulen nicht zu Normalbetrieb zur&uuml;ckkehren &ndash; Corona-Elternzeit und -Elterngeld k&ouml;nnen erwerbst&auml;tige Eltern entlasten<br>\nSeit Wochen weitgehend geschlossene Kitas und Schulen, eine R&uuml;ckkehr zum Normalbetrieb nicht in Sicht: Die Folgen der Corona-Pandemie stellen in Deutschland mehr als vier Millionen Familien mit erwerbst&auml;tigen Eltern und Kindern im Alter von bis zu zw&ouml;lf Jahren vor gro&szlig;e Probleme, was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie angeht. Wie eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt, d&uuml;rften von den Mehrbelastungen in Sachen Kinderbetreuung und Hausarbeit in erster Linie die M&uuml;tter betroffen sein. Den Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zufolge hat zudem ein gro&szlig;er Teil der Haushalte nicht einmal theoretisch die M&ouml;glichkeit, im Home-Office zu arbeiten. Und selbst wenn diese M&ouml;glichkeit besteht, sind die Vereinbarkeitsprobleme noch nicht dauerhaft gel&ouml;st. Viele Familien ben&ouml;tigten dringend unmittelbar eine Entlastung und mittelfristig eine Perspektive, schlussfolgern Kai-Uwe M&uuml;ller, Claire Samtleben, Julia Schmieder und Katharina Wrohlich aus der Abteilung Staat und der Forschungsgruppe Gender Economics des DIW Berlin. Helfen k&ouml;nnte die Einf&uuml;hrung einer Corona-Elternzeit verbunden mit einem Corona-Elterngeld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.788000.de\/corona-krise_erschwert_vereinbarkeit_von_beruf_und_familie_vor_allem_fuer_muetter_____entlastung_dringend_erforderlich.html\">DIW<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Staatsbeteiligungen: Klare Regeln erforderlich<\/strong><br>\nIn der aktuellen Krise gibt es keine vergleichbare Grundsatzkritik mehr. Entscheidender Unterschied ist das Kleingedruckte. Wenn man genau hinsieht, fordern Wirtschaftsvertreter und Manager unisono, dass im Falle einer Beteiligung keinerlei Mitspracherechte f&uuml;r den Staat entstehen sollen. Vielfach ist sogar von stillen Beteiligungen die Rede. Getreu dem Motto &bdquo;der Staat ist nicht der bessere Unternehmer&ldquo;, soll eine &bdquo;politische Einflussnahme&ldquo; ebenso verhindert werden wie klare Bedingungen &ndash; etwa an den Erhalt von Arbeitspl&auml;tzen. Dass beg&uuml;nstigte Unternehmen aber nach dem Stabilisierungsfondsgesetz &bdquo;einen Beitrag zur Sicherung von Arbeitspl&auml;tzen&ldquo; leisten sollen, spielt f&uuml;r diese Akteure offenbar keine Rolle.<br>\nDass der Steuerzahler Dividenden und Managerboni finanziert, halten manche hingegen f&uuml;r ein &bdquo;stabilisierendes Signal an die Finanzm&auml;rkte&ldquo;. Konsequent weiter gedacht, zahlt dann der Besch&auml;ftigte im Falle einer Restrukturierung mit seinen Steuern die eigene K&uuml;ndigung, w&auml;hrend Dividenden abgesichert bleiben. Das klingt dann doch eher wie ein St&uuml;ck aus dem Tollhaus als nach sozialer Marktwirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++8e0d1940-9061-11ea-ac7a-5254008f5c8c\">DGB klartext<\/a>\n<p><strong>dazu: Deutschland muss D&auml;nisch lernen!<\/strong><br>\nSteuertricks geh&ouml;ren zum Gesch&auml;ftsmodell aller 30 DAX-Konzerne. Wenn Konzerne aber Staatshilfen beantragen, d&uuml;rfen sie uns nicht abzocken! Die Regierungen D&auml;nemarks und Frankreichs haben in der #Corona Krise angek&uuml;ndigt: Wer Hilfe vom Staat will, darf keine #Steueroasen nutzen, kein Geld aus Unternehmen ziehen und an Aktion&auml;re verteilen oder eigene Aktien zur&uuml;ck kaufen! DIE LINKE meint: Deutschland muss D&auml;nisch lernen!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=IsVcP-idZmU&amp;feature=youtu.be\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Blackrock drau&szlig;enhalten<\/strong><br>\nBanken Die EU-Kommission beauftragt den weltgr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalter, sie in Fragen klimagerechter Wirtschaft zu beraten. Dagegen regt sich breiter Protest<br>\nEine Tochterfirma des weltgr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalters Blackrock wird die EU-Kommission beraten, wie das Finanzsystem zu einer klimagerechteren Wirtschaft beitragen kann. Zivilgesellschaftliche Akteure und Finanzpolitiker kritisieren die Auftragsvergabe an BlackRock mit Verweis auf Interessenkonflikte. Das Unternehmen und die EU-Kommission weisen die Vorw&uuml;rfe von sich und verweisen auf strenge Vergaberegularien und Informationsbarrieren. [&hellip;]<br>\nSven Giegold, Finanzpolitiker der Gr&uuml;nen im Europaparlament, kritisiert: &bdquo;Eigent&uuml;mer sind schlechte Politikberater. Als Miteigent&uuml;mer vieler europ&auml;ischer Gro&szlig;banken hat Blackrock einen direkten Interessenkonflikt, wenn es um die Regulierung dieser Banken geht&ldquo;. Die Banken haben zahlreiche Kredite und Investitionen in fossile Wirtschaftszweige get&auml;tigt, die durch eine harte Klimaregulierung an Wert verlieren k&ouml;nnten, wodurch auch Blackrocks Interessen beeintr&auml;chtigt w&auml;ren. Auch Gerhard Schick, Vorstand der B&uuml;rgerbewegung Finanzwende, sagt: &bdquo;Ein Akteur wie Blackrock wird wohl eher keine Ma&szlig;nahmen empfehlen, die aus &ouml;kologischer und gesellschaftlicher Sicht zwar notwendig sind, aber zur Folge h&auml;tten, dass Aktieninvestments des Konzerns an Wert verlieren. Die Entscheidungen, auf die sich das Beratungsmandat bezieht, sind viel zu relevant, als dass ich daf&uuml;r riskieren w&uuml;rde, mir ein trojanisches Pferd ins Haus zu holen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/zebralogs\/blackrock-draussenhalten\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wenn der Markt es nicht mehr bringt. Gemeinwirtschaft wagen.<\/strong><br>\nWir werden die &ouml;kologischen und sozialen Krisen nur l&ouml;sen k&ouml;nnen, wenn wir ihrer gemeinsamen Wurzel auf den Grund gehen. Hier k&ouml;nnen wir aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie lernen.<br>\nDenn die Krise deckt nicht nur Vers&auml;umnisse auf, sie zeigt uns auch die Orte, an denen Solidarit&auml;t praktiziert wird und kreative L&ouml;sungen f&uuml;r soziale Probleme entstehen. Orte, wo oft der individuelle und gesellschaftliche Bedarf im Vordergrund steht, nicht die Maximierung von Profiten. Wir finden sie dort, wo Menschen zusammenkommen und zu Handelnden in eigener Sache werden. Um unsere Gesellschaft krisensicherer zu gestalten, m&uuml;ssen wir diese Orte st&auml;rken. Daf&uuml;r m&uuml;ssen wir unsere Art zu wirtschaften sozial, &ouml;kologisch und demokratisch gestalten. Aus diesem Grund spricht vieles f&uuml;r den Umbau hin zu einer Gemeinwirtschaft, die nicht der Gewinnorientierung, sondern dem guten Leben f&uuml;r alle Menschen den Vorrang gibt. Zur sozial-&ouml;kologischen Gemeinwirtschaft geh&ouml;ren f&uuml;r uns neben der gesundheitlichen Versorgung unter anderem soziale Dienstleistungen, Bildung, Wohnungswesen und Energieversorgung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/blog\/article\/2020\/05\/05\/wenn-der-markt-es-nicht-mehr-bringt-gemeinwirtschaft-wagen\/\">der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Konzept f&uuml;r nachhaltiges Investitionsprogramm gegen die Corona-Rezession<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft braucht einen starken staatlichen Impuls, um m&ouml;glichst rasch aus der von der Corona-Krise verursachten tiefen Rezession zu kommen und auf einen nachhaltigen Wachstumspfad zu gelangen. Das staatliche Engagement ist n&ouml;tig, weil sonst der wirtschaftliche Schock, vergleichbar mit den 1930er Jahren, eine wirtschaftliche Normalisierung dauerhaft blockieren k&ouml;nnte &ndash; mit gravierenden Folgen f&uuml;r die gesamte Gesellschaft. Das Impulsprogramm sollte vornehmlich Investitionen umfassen, und diese Investitionen sollten auf die Bew&auml;ltigung der Dekarbonisierung, des demographischen Wandels und der digitalen Transformation abzielen. Zu diesen Ergebnissen kommt ein gemeinsames Konzept zur &Uuml;berwindung der Krise, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Wirtschaftsforschungsinstitute und Hochschulen heute vorlegen. Das Programm sollte &uuml;ber Kredite des Bundes finanziert werden, &uuml;ber mehrere Jahre laufen, aber bereits in n&auml;chster Zeit verbindlich angek&uuml;ndigt werden. &bdquo;Welcher Anteil unmittelbar 2020\/2021 ausgabenwirksam werden sollte, h&auml;ngt davon ab, wie sich die konjunkturelle Entwicklung bis zur Aufstellung des Haushaltsentwurfs im Juni 2020 entwickelt&ldquo;, schreiben die Autorinnen und Autoren Prof. Dr. Sebastian Dullien (Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung), Prof. Dr. Michael H&uuml;ther (Institut der deutschen Wirtschaft), Prof. Dr. Tom Krebs (Universit&auml;t Mannheim), Prof. Dr. Barbara Praetorius (Hochschule f&uuml;r Technik und Wirtschaft Berlin, Co-Vorsitzende der &bdquo;Kohle-Kommission&ldquo;) und Prof. Dr. C. Katharina Spie&szlig; (Deutsches Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-23433.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ausweitung des Mali-Einsatzes unverantwortlich<\/strong><br>\n&bdquo;Die abermalige Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Mali ist unverantwortlich. Die Bundesregierung l&auml;sst die deutschen Soldatinnen und Soldaten immer tiefer in einen Krieg hineinschlittern, der nicht gewonnen werden kann&ldquo;, kritisiert Christine Buchholz, f&uuml;r die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, den heutigen Kabinettsbeschluss zur Verl&auml;ngerung und Ausweitung des Bundeswehreinsatzes im Rahmen der Milit&auml;rmissionen EUTM MALI und MINUSMA. Buchholz weiter:<br>\n&bdquo;Die Entsendung der Bundeswehr nach Mali vor sieben Jahren hat weder den erhofften Frieden, noch Stabilit&auml;t gebracht. Stattdessen hat sie die Entfachung neuer blutiger Konfliktzonen in Mali und den Nachbarl&auml;ndern bef&ouml;rdert.<br>\nVerteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer &uuml;berbietet sich dessen ungeachtet mit immer neuen Versprechungen, was der Bundeswehreinsatz erreichen soll. Dessen Scheitern ist vorprogrammiert, denn hier wird der Bock zum G&auml;rtner gemacht. Die im Rahmen von EUTM Mali ausgebildeten Truppen der Sahelstaaten haben sich selbst zahlreicher Verbrechen schuldig gemacht. Sie sind Teil des Problems, nicht Teil der L&ouml;sung. Wenn diese Truppen nun im Rahmen von EUTM Mali bis in den praktischen Einsatz begleitet werden sollen, dann wird auch die Bundeswehr selbst zunehmend zur Zielscheibe.<br>\nDie abermalige Ausweitung des internationalen Milit&auml;reinsatzes konterkariert &uuml;berdies Angebote zu Friedensgespr&auml;chen, die die malische Regierung seit dem letzten Dezember mehrfach den wichtigsten Konfliktparteien gemacht hat. Die Bundeswehr muss umgehend aus Mali und der gesamten Sahelzone abgezogen werden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/ausweitung-des-mali-einsatzes-unverantwortlich\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Mehr Milit&auml;r f&uuml;r den Sahel (I)<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat die Aufstockung und die milit&auml;rische wie auch territoriale Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Mali beschlossen. Demnach sollen zus&auml;tzlich zu den bis zu 1.100 deutschen Milit&auml;rs, die unter UN-Flagge in Mali operieren, k&uuml;nftig bis zu 450 deutsche Soldaten im Rahmen des Ausbildungseinsatzes EUTM Mali in das Land entsandt werden k&ouml;nnen &ndash; 100 mehr als bisher. Zudem sollen sie die Truppen, die sie trainieren, in unmittelbare N&auml;he der Kriegsschaupl&auml;tze begleiten und in insgesamt f&uuml;nf Staaten des Sahel eingesetzt werden k&ouml;nnen, unter anderem in Burkina Faso und in Niger. In EUTM Mali integriert wird zudem die &ldquo;Operation Gazelle&rdquo;, in deren Rahmen deutsche Spezialkr&auml;fte seit fast zwei Jahren nigrische Spezialkr&auml;fte auf Kampfoperationen vorbereiten &ndash; bislang ohne Zustimmung des Bundestags. Weiterhin &uuml;berschatten deutsch-franz&ouml;sische Rivalit&auml;ten den Einsatz im Sahel. Dabei verschlechtert sich die Lage im Sahel unter dem Einfluss der Milit&auml;roperationen zusehends. Beobachter vergleichen sie mit der Entwicklung in Afghanistan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8269\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>J&uuml;rgen Schwark: &raquo;Sportgro&szlig;veranstaltungen werden funktionalisiert und mit falschen Versprechungen belastet&laquo;<\/strong><br>\nSie schreiben vom Zusammenhang zwischen der &raquo;neoliberal gepr&auml;gten Stadt&laquo; und Sportgro&szlig;veranstaltungen. Was soll das sein: die &raquo;neoliberal gepr&auml;gte Stadt&laquo;?<br>\nJ&uuml;rgen Schwark: St&auml;dte sind in meinem Verst&auml;ndnis zuerst Gemeinwesen. Politik und Verwaltung haben pflichtige und freiwillige Leistungen f&uuml;r alle in der Stadt zu erbringen. Seit Anfang der 1980er Jahre sind jedoch zunehmend Prozesse zu verzeichnen, die &ouml;ffentliche Leistungen reduzieren und gleichzeitig zu privaten Unternehmen &uuml;berf&uuml;hrt haben. Etwa in der Energie-, Abfall und Wasserwirtschaft zum einen und in Medizin und Bildungswesen zum anderen. Und nicht nur das! St&auml;dte sollen wie Unternehmen oder Konzerne gef&uuml;hrt werden, die sich in einem gegenseitig konkurrierenden Standortwettbewerb um Betriebsansiedlungen, kreative und zahlungskr&auml;ftige Bev&ouml;lkerungsschichten und Touristen bem&uuml;hen. Der damalige B&uuml;rgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi, hat bereits 1983 zum ersten mal &ouml;ffentlich die Idee vom Unternehmen Stadt pr&auml;sentiert.<br>\nIch spreche &uuml;brigens nicht von der neoliberalen Stadt, weil das zu umfassend w&auml;re. Vielmehr halte ich den abgeschw&auml;chten Begriff der Pr&auml;gung f&uuml;r angemessen, weil sich in Teilen der Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft auch Unmut und Widerstand regen und sich diesem neoliberalen Stadtverst&auml;ndnis widersetzen. Das zeigen auch etliche Beispiele der so genannten Rekommunalisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/juergen-schwark-sportgrossveranstaltungen-werden-funktionalisiert-und-mit-falschen-versprechungen-belastet--2363.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>In sieben Sekunden vom Man&ouml;ver in den Tod<\/strong><br>\nEin Jahr nach den Abst&uuml;rzen eines Eurofighters und eines Helikopters der Bundeswehr sind die Unfalluntersuchungen abgeschlossen. Der geheime Bericht konstatiert Pilotenfehler &ndash; aber auch Defizite bei der Truppe. [&hellip;]<br>\nSo habe ein Team der Bundeswehr-Redaktion mit dem Pilotenteam vor dem Ungl&uuml;cksflug &uuml;ber mehrere Tage Bilder f&uuml;r den Instagram-Account der Truppe gemacht. Klement vermutet, dass allein die Pr&auml;senz des Fotografen die mit 450 Flugstunden sehr erfahrene Pilotin sp&auml;ter zu immer waghalsigeren Man&ouml;vern verf&uuml;hrt und bei ihr letztlich eine zu hohe Risikobereitschaft erzeugt h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundeswehr-crashs-in-sieben-sekunden-vom-manoever-in-den-tod-a-dbeaabc6-0ed1-4f27-a3d2-c91539be522d\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Im schriftlichen Urteil zum NSU-Prozess kommt das Wort &ldquo;Verfassungsschutz&rdquo; nicht vor<\/strong><br>\n&ldquo;L&uuml;ckenhaft&rdquo;, &ldquo;formelhaft&rdquo;, &ldquo;ahistorisch&rdquo;, &ldquo;besch&auml;mend&rdquo;, &ldquo;kalt&rdquo;, &ldquo;nicht pr&auml;gnant&rdquo;, &ldquo;an vielen Stellen redundant&rdquo;, &ldquo;desinteressiert&rdquo; &ndash; so scharf wie im NSU-Prozess haben Prozessbeteiligte wohl selten ein schriftliches Urteil kritisiert. Bemerkenswerterweise attackieren gegens&auml;tzliche Parteien das Gericht gleicherma&szlig;en scharf. Zu den Kritikern geh&ouml;ren sowohl die Anw&auml;lte von Beate Zsch&auml;pe als auch die Vertreter der Opfer des NSU.<br>\nDas Urteil umfasst 3025 ausgedruckte Din-A-4-Seiten. Seit der m&uuml;ndlichen Urteilsverk&uuml;ndung im NSU-Prozess am 11. Juli 2018 lie&szlig; sich das Gericht 93 Wochen Zeit. Erst am letzten Tag der gesetzlichen Frist hatte der M&uuml;nchner Staatsschutzsenat das Werk fertig. Auch der logistische Aufwand danach ist immens.<br>\nEine Woche nach Fertigstellung sei es immer noch nicht allen Prozessbeteiligten zugestellt, sagt Gerichtssprecher Florian Gliwitzky auf Anfrage. &ldquo;Es geht ja an mehr als 100 Personen.&rdquo; Zu denen geh&ouml;ren die f&uuml;nf Angeklagten, deren insgesamt 20 Anw&auml;lte sowie 53 Nebenkl&auml;ger mit &uuml;ber 90 Anw&auml;lten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Im-schriftlichen-Urteil-zum-NSU-Prozess-kommt-das-Wort-Verfassungsschutz-nicht-vor-4716976.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Das Urteil ist besch&auml;mend&ldquo;<\/strong><br>\nDie Anw&auml;ltin Seda Basay-Yildiz vertritt Angeh&ouml;rige eines Mordopfers des NSU und von drei der Get&ouml;teten in Hanau. Sie &uuml;bt harte Kritik an Justiz und Polizei.<br>\nFrau Basay-Yildiz, Sie und weitere Opfer-Anw&auml;lte im NSU-Verfahren werfen dem Oberlandesgericht M&uuml;nchen vor, das k&uuml;rzlich ergangene schriftliche Urteil sei ein Mahnmal des Versagens des Rechtsstaates. Warum?<br>\nEs gab zehn Morde, die Opfer waren neun Migranten und eine Polizistin. Neun Menschen wurden aus rassistischen Gr&uuml;nden brutal hingerichtet, die Beamtin aus Hass gegen den Staat. Und man liest in der Urteilsbegr&uuml;ndung des Oberlandesgerichts lediglich die Namen der Ermordeten und dies offensichtlich nur, um sie mal genannt zu haben. So nach dem Motto: Der Mann ist tot. Punkt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/opferanwaeltin-basay-yildiz-zum-nsu-prozess-das-urteil-ist-beschaemend\/25803608.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Merkel ist raus<\/strong><br>\nMerkel ist raus, nun m&uuml;ssen es nur noch die &ldquo;New York Times&rdquo; und die &ldquo;FT&rdquo; merken. Sie hatten die Kanzerin verherrlicht &ndash; was angesichts der desastr&ouml;sen Fehler von US-Pr&auml;sident Trump und Premier Johnson eine l&auml;ssliche S&uuml;nde ist. In der EU hingegen stand Merkels Stern in der Coronakrise nie so hoch. In Br&uuml;ssel stie&szlig; sauer auf, dass sie die gemeinsame Krisenreaktion hinausz&ouml;gerte, ein Exportverbot f&uuml;r Schutzkleidung verh&auml;ngte und dann auch noch ohne Absprache die Grenzen schlo&szlig;.<br>\nUnvergessen ist auch, dass die Kanzlerin in ihrem ersten TV-Auftritt zur Coronakrise kein einziges Mal &uuml;ber Europa redete. Es ging ihr nur darum, den Deutschen ins Gewissen zu reden &ndash; und den schwachen Gesundheitsminister Spahn zu st&uuml;tzen.<br>\nWelches Urteil die Geschichte &uuml;ber Merkel abgibt, d&uuml;rfte denn auch nicht von den letzten Wochen abh&auml;ngen &ndash; sondern vom zweiten Halbjahr 2020. Dann &uuml;bernimmt Deutschland den Ratavorsitz, Merkel mu&szlig; die EU aus der Coronakrise f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/merkel-ist-raus\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nach Kritik an China: Gro&szlig;e Zweifel an Geheimdienstpapier<\/strong><br>\nAngeblich sollen mehrere Geheimdienste China Vertuschung beim Corona-Ausbruch vorwerfen, hie&szlig; es vor einigen Tagen. Doch nach NDR-Recherchen gibt es dieses vermeintliche Dossier wom&ouml;glich so nicht. [&hellip;]<br>\nDie Vertreter des BND erkl&auml;rten den Abgeordneten, dass das Dossier vielleicht von einem der Partnerdienste erstellt worden sein k&ouml;nnte und es zu einer Verwechselung gekommen sei. Aber es k&ouml;nne sich auch um eine gezielte Falschnachricht handeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/ndr\/geheimdienstpapier-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Einseitige Berichterstattung &uuml;ber Hongkonger Unruhen gewinnt Pulitzer Preis<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Hongkonger Proteste des Jahres 2019 wurde hunderte, ja tausende Menschen von regierungsfeindlichen Stra&szlig;enk&auml;mpfern angegriffen. Unter den Opfern befanden sich Polizisten, Journalisten, Touristen oder Studenten vom chinesischen Festland sowie unschuldige B&uuml;rger Hongkongs. &Ouml;ffentliche Einrichtungen wie U-Bahnstationen, Verkehrsampeln und Lichtmasten sowie L&auml;den, Bankfilialen und Restaurants wurden von Demonstranten verw&uuml;stet.<br>\nEines der ausgezeichneten Fotos zeigt einen blutenden Mann, der von einem &bdquo;maskierten regierungsfeindlichen Demonstranten&rdquo; am 11. November 2019 in Mong Kok mit einem Hammer attackiert wird. Auf der offiziellen Website des Preiskomitees wird hervorgehoben, dass der Verletzte &bdquo;verd&auml;chtigt wurde, ein Beijing-freundlicher Aktivist&rdquo; vom Festland zu sein.<br>\nEin pr&auml;miertes Foto zeigt, wie Stra&szlig;enk&auml;mpfer die Polizei auf einer unerlaubten Kundgebung mit Ziegelsteinen bewerfen. Am 13. November wurde ein siebzigj&auml;hriger Mann namens Luo von einem von Demonstranten geworfenen Ziegelstein getroffen und starb. Er war das erste Todesopfer der monatelangen Unruhen, aber keine der Fotografien von Reuters dokumentieren dieses Ereignis.<br>\nEin weiteres der ausgezeichneten Reuters-Fotos zeigt eine von Protestierenden umringte w&uuml;tende Frau mit einer chinesischen Flagge in der Hand. Es wird damit suggeriert, dass diejenigen, die nicht mit den Protestierenden &uuml;bereinstimmen, zynisch sind, w&auml;hrend die Demonstranten Ruhe ausstrahlen.<br>\nIn den vergangenen Jahren hat der Pulitzer Preis eine Vielzahl von Themen abgedeckt, darunter die Probleme der Einwanderung in die USA, den B&uuml;rgerkrieg in Syrien, die Fl&uuml;chtlingskrise in Europa und die Ma&szlig;nahmen gegen Drogenkartelle auf den Philippinen. Die meisten der ausgezeichneten Arbeiten offerierten jedoch eine einseitige Sicht der Dinge. Sie verherrlichten beispielsweise im Jahr 2013 die aufst&auml;ndischen Kr&auml;fte in Syrien als Freiheitsk&auml;mpfer, verschwiegen deren extremistischen Hintergrund und den Eingriff des Westens, der die Souveranit&auml;t von Staaten ernsthaft besch&auml;digt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2020-05\/07\/content_76016743.htm\">German.China.org.cn<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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