{"id":60898,"date":"2020-05-11T16:26:39","date_gmt":"2020-05-11T14:26:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898"},"modified":"2020-05-11T16:26:39","modified_gmt":"2020-05-11T14:26:39","slug":"hinweise-des-tages-heute-wegen-technischer-probleme-leider-erst-am-nachmittag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898","title":{"rendered":"Hinweise des Tages (heute wegen technischer Probleme leider erst am Nachmittag)"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h01\">Kein Wort &uuml;ber die Rote Armee<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h02\">Der Markt wird es nicht regeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h03\">Coronavirus in Schlachth&ouml;fen &ndash; Das unsichtbare Leiden der Niedrigl&ouml;hner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h04\">Wir retten Menschenleben mit Menschenleben, ohne dar&uuml;ber zu verhandeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h05\">Mitarbeiter im Bundesinnenministerium kritisiert Corona-Ma&szlig;nahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h06\">&bdquo;Wer die App hat, soll zuerst wieder ins Restaurant d&uuml;rfen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h07\">Studie zur Coronakrise &ndash; 2,1 Millionen Deutsche in ihrer Existenz bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h08\">EU-Verfahren gegen Deutschland? &ndash; Der Schaden ist l&auml;ngst angerichtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h09\">Zittern um Europas letzten gro&szlig;en Antibiotika-Betrieb in Tirol<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h10\">Zeichen der Anerkennung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h11\">Warum Corona f&uuml;r Arme so gef&auml;hrlich ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h12\">Demenzkranke wegen Corona isoliert und an Stuhl gefesselt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h13\">Warum Corona die Ungleichheit verst&auml;rken k&ouml;nnte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h14\">Positionspapier: &bdquo;Regulatorische Kooperation&ldquo; in Handelsabkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h15\">USA vs. China und Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h16\">UKE-Studie: Corona-Patienten sterben h&auml;ufig an Blutgerinnseln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h17\">Corona-Daten unter Verschluss: RKI bremst Diskurs aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60898#h18\">&bdquo;Die SPD verspielt das Vertrauen in ihre Regierungsf&auml;higkeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kein Wort &uuml;ber die Rote Armee<\/strong><br>\nSeit der Krim-Krise wird die Rolle der sowjetischen Befreier nicht mehr erw&auml;hnt. Bundespr&auml;sident Steinmeier reihte sich mit seiner Rede in diese falsche Tradition ein.<br>\nBundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier hat eine eindrucksvolle Rede zum 8. Mai gehalten. Sein Aufruf zur Selbstbefreiung von der Versuchung eines neuen Nationalismus und der Faszination des Autorit&auml;ren richtet das Gedenken hochaktuell in die Gegenwart und Zukunft. Und doch hat diese Rede eine gro&szlig;e, eine fast skandal&ouml;se Schw&auml;che. Wer in Berlin an das Kriegsende vor 75 Jahren, das mit der Befreiung der deutschen Hauptstadt einherging, erinnert, kann von den Befreiern, kann von der Roten Armee nicht schweigen. Das aber tat Steinmeier und folgte damit einer seit einiger Zeit ge&uuml;bten Praxis, kein gutes Wort mehr &uuml;ber die Sowjetunion und ihren Erben Russland zu verlieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/kommentar-zur-steinmeier-rede-zum-8-mai-ein-affront-gegenueber-den-buergern-russlands-li.83043\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen dazu auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60808\">Wie Russland den 75. Jahrestag des Kriegsendes feiert<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60821\">Musik und Frieden &ndash; Linderung f&uuml;r Corona-Isolation und antirussische Konfrontation<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60842\">Mit den Gedanken noch immer im Krieg. Geschichten von Menschen aus verschiedenen Generationen &hellip; und L&auml;ndern<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Zur Begr&uuml;ndung des Schweigens wird die &bdquo;Annexion&ldquo; der Krim durch Russland genannt. Lesen Sie dazu bitte auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=21334#h01\">K&uuml;hle Ironie der Geschichte<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44539#foot_2\">Der Jurist und Autor Wolfgang Bittner zur &bdquo;Annexion&ldquo; der Krim. Anmerkungen zu einem Dauerbrenner<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der Markt wird es nicht regeln<\/strong><br>\nDie Krise ist eine Chance, unsere Wirtschaft zum Wohle aller umzubauen. Es gilt mehr denn je, diese Welt zu retten &ndash; nicht ihre Zerst&ouml;rer.<br>\n&bdquo;Bitte nicht wiederbeleben!&ldquo; Dieses Etikett sollte an der &Ouml;l-, Flug- und Autoindustrie angebracht werden. Stattdessen sollten Regierungen die Mitarbeiter dieser Unternehmen finanziell unterst&uuml;tzen, w&auml;hrend sie die &Ouml;konomie umbauen, um neue Arbeitspl&auml;tze in anderen Wirtschaftssektoren zu schaffen. Gef&ouml;rdert werden sollten vor allem Bereiche, die dabei helfen, das &Uuml;berleben der Menschheit und der restlichen lebenden Welt zu sichern. (&hellip;)<br>\nDie Coronakrise ist schon unsere zweite gro&szlig;e Chance, die Dinge anders zumachen. Es k&ouml;nnte unsere letzte sein. Die erste Chance, im Jahr 2008, wurde spektakul&auml;r in den Sand gesetzt. Unmengen Steuergelder wurden daf&uuml;r ausgegeben, die dreckige alte Wirtschaft wieder aufzubauen, und gleichzeitig daf&uuml;r zu sorgen, dass der Reichtum ja in den H&auml;nden der Reichen bleibt. Und auch heute scheinen viele Regierungen wild entschlossen, diesen katastrophalen Fehler zu wiederholen. (&hellip;)<br>\nDie Bank von England hat beschlossen, die Schulden von &Ouml;lkonzernen wie BP, Shell und Total zu kaufen. Die britische Regierung hat EasyJet einen Kredit in H&ouml;he von an die 700 Millionen Euro zu gegeben, obwohl das Unternehmen erst vor ein paar Wochen fast 200 Millionen f&uuml;r Dividenden verschleudert hat: Profit wird privatisiert, die Risiken dagegen der Gesellschaft aufgeb&uuml;rdet. In den USA beinhaltete das erste Rettungspaket rund 23 Milliarden Euro f&uuml;r Fluggesellschaften. Insgesamt ging es bei der Rettungsaktion darum, soviel &Ouml;l wie m&ouml;glich in strategische Erd&ouml;lreserven zu lenken sowie Umweltschutzgesetze vom Tisch zu fegen und gleichzeitig die erneuerbaren Energien einzufrieren. Mehrere europ&auml;ische L&auml;nder, darunter auch und vor allem Deutschland, wollen ihre Airlines und Autohersteller retten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/der-markt-wird-es-nicht-regeln\">George Monbiot im Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Coronavirus in Schlachth&ouml;fen &ndash; Das unsichtbare Leiden der Niedrigl&ouml;hner<\/strong><br>\nIn einer Fleischfabrik in Coesfeld w&auml;chst die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Arbeiter rasant. Auch in anderen deutschen Schlachth&ouml;fen h&auml;ufen sich die Infektionen. Wird jetzt &uuml;berall getestet?<br>\n&ldquo;Moderne Sklaverei beenden!&rdquo;, hat der Pastor mit roter Farbe auf das Holzschild geschrieben. Jetzt h&auml;lt er es hoch vor dem Schlachthof.<br>\nSamstagmorgen in Coesfeld\/Westfalen: Peter Kossen, 51, kurzgeschorenes graues Haar, hellblaue Mund-Nase-Maske, schwarze Soutane, steht vor dem Westfleisch-Werk: der Fleischfabrik, unter deren 1200 Besch&auml;ftigten schon mehr 200 Coronavirus-Infektionen festgestellt wurden. Neben Kossen zeigt ein Mitstreiter ein zweites Schild: &ldquo;W&uuml;rde und Gerechtigkeit statt Ausbeutung&rdquo;.<br>\nKossen ist zu einer Mahnwache hergekommen. Seit Jahren setzt sich der katholische Sozialpfarrer aus dem nahe gelegenen Ort Lengerich f&uuml;r Arbeitsmigranten in der Fleischindustrie ein. Wie &ldquo;Wegwerfmenschen&rdquo; w&uuml;rden diese Leiharbeiter von vielen Gro&szlig;schlachtereien behandelt, sagt Kossen sp&auml;ter im Gespr&auml;ch mit dem SPIEGEL. &ldquo;Sie werden verschlissen und beliebig ausgetauscht. Was wir jetzt hier in Coesfeld oder in Oer-Erkenschwick oder in Schleswig-Holstein erleben, ist eine Katastrophe mit Ansage.&rdquo;<br>\nCorona deckt eine dunkle Seite der Branche auf<br>\nKaum eine Branche ist so skandalumwittert wie die Fleischindustrie. Ob BSE, Gammel- und Pferdefleisch oder Listerien in der Wilke-Wurst &ndash; all das haben die Unternehmen ausgesessen und ihre Produkte weiter an die Verbraucher gebracht. Doch nun deckt das Virus eine zweite, dunkle Seite des Sektors auf, &uuml;ber die Politiker, Beh&ouml;rden und Konsumenten gro&szlig;z&uuml;gig hinweg gesehen haben: die Behandlung der Arbeitsmigranten aus Rum&auml;nien oder Bulgarien.<br>\nOhne die geht seit der EU-Osterweiterung nichts mehr in vielen deutschen Schlachth&ouml;fen. Mehr als 600 Besch&auml;ftigte in der Fleischindustrie sind nach SPIEGEL-Recherchen bereits positiv auf das Coronavirus getestet worden. In beengten Unterk&uuml;nften und beim Transport in Bullis zur Arbeit k&ouml;nnen sich die Niedrigl&ouml;hner kaum sch&uuml;tzen vor dem Virus.<br>\nAm Freitag ist die vorerst letzte Schicht bei Westfleisch Coesfeld zu Ende gegangen. Nun steht die Schlachtfabrik erst einmal still: so hat es der Landrat des Kreises Coesfeld angeordnet. Christian Schulze Pellengahr (CDU) musste die Notbremse ziehen. Noch am Donnerstag hatte es gehei&szlig;en, der Betrieb, in dem j&auml;hrlich mehr als 2,5 Millionen Schweine zerlegt werden, sei &ldquo;systemrelevant&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/corona-faelle-in-schlachthoefen-coesfelder-treffen-sich-zu-mahnwache-a-be64dc44-0446-454f-affa-26637ef428fc\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das Elend der zu Niedrigstl&ouml;hnen ausgebeuteten osteurop&auml;ischen Schlachtarbeiter ist seit vielen Jahren bekannt &ndash; ohne Corona w&auml;re es einfach unbeachtet weiter gegangen. &ldquo;Unsichtbar&rdquo; ist das Leiden nur, weil die Mainstreammedien fast nie dar&uuml;ber berichten (wollen?). Die Politik hat bis heute nichts gegen diese moderne Lohnsklaverei unternommen; im Gegenteil, die Hartz-IV-Parteien haben sie nach Kr&auml;ften gef&ouml;rdert. Dass diese Menschen in Mehrbettzimmern und heruntergekommenen Schrottimmobilien leben (m&uuml;ssen), ist doch fundamental den unterirdischen L&ouml;hnen (noch unter dem viel zu niedrigen deutschen Mindestlohn) geschuldet. Hoffnung, dass die Corona-Katastrophe ein Umdenken in der Politik ausl&ouml;st, sollte man nicht haben. Und wenn man lesen muss, &ldquo;Ohne die [Arbeitsmigranten aus Rum&auml;nien oder Bulgarien] geht seit der EU-Osterweiterung nichts mehr in vielen deutschen Schlachth&ouml;fen.&rdquo;: was f&uuml;r ein wirtschaftsliberaler Unsinn. Soweit ich mich erinnern kann, wurde auch vor der EU-Osterweiterung in Deutschland geschlachtet, und nat&uuml;rlich w&auml;re es auch ohne Osteurop&auml;er weiter gegangen. Die Rum&auml;nen und Bulgaren wurden nur &ldquo;gebraucht&rdquo; im Sinne von &ldquo;benutzt&rdquo;, um die L&ouml;hne gegen Null zu dr&uuml;cken.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Kein Platz f&uuml;r Abstand und Hygiene?<\/strong><br>\nAngesichts Hunderter Corona-F&auml;lle unter Schlachthaus-Mitarbeitern erw&auml;gen Fachpolitiker in der SPD-Bundestagsfraktion eine Versch&auml;rfung der Arbeitsschutzgesetze. &ldquo;Wir haben 2017 zus&auml;tzliche gesetzliche Standards f&uuml;r die Fleischwirtschaft definiert &ndash; wenn das nicht reicht, m&uuml;ssen wir auch gesetzlich nochmal ran&rdquo;, sagte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Mast. Es liege auf der Hand, &ldquo;dass die Wohnverh&auml;ltnisse der Besch&auml;ftigten und das Infektionsgeschehen zusammenh&auml;ngen&rdquo;.<br>\nIm Jahr 2017 hatte der Bundestag das &ldquo;Gesetz zur Sicherung von Arbeitnehmerrechten in der Fleischwirtschaft&rdquo; verabschiedet. Es sieht unter anderem vor, dass der Arbeitgeber die Zahlung von Sozialbeitr&auml;gen f&uuml;r die oft aus dem Ausland stammenden Mitarbeiter gew&auml;hrleisten muss und ihnen Arbeitsmittel, Schutzkleidung und pers&ouml;nliche Schutzausr&uuml;stung zur Verf&uuml;gung stellen muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/coronavirus-fleischbetrieb-103.html%20\">tagesschau.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Also, &ldquo;liebe&rdquo; Politiker (&hellip;),<\/em><\/p>\n<p><em>mit solchen Krokodilstr&auml;nen kommt Ihr nicht davon. Diese Masche funktioniert hier nicht! Alle, aber wirklich alle (!!!) haben davon gewusst oder es geahnt, wie die Menschen, die in Schlachth&ouml;fen f&uuml;r wenig Geld schuften, seit Jahren untergebracht werden. Und wie brutal geschlachtet wird. Nicht nur in Coesfeld, auch bei T&ouml;nnies, und auch bei Spargelstechern. Vom Bundestagsabgeordneten bis zum Kreispolitiker, und  (fast alle) dr&uuml;cken seit Jahren die Augen fest zu &ndash; einschlie&szlig;lich der H&uuml;hneraugen&hellip;. Wirksame Kontrollen, meist Fehlanzeige, durch Kumpanei zwischen Politik und Wirtschaft vor Ort? <\/em><\/p>\n<p><em>Vielleicht hilft jetzt ein kleines Virus&hellip;oder bald ger&auml;t alles wieder in Vergessenheit!  <\/em><\/p>\n<p><em>Auch das ist lange bekannt: Doch um das Elend vieler Tiere, die w&auml;hrend ihres kurzen Lebens in engen, teilweise dunklen K&auml;figen gequ&auml;lt werden, k&uuml;mmert sich kaum eine Sau. (&hellip;) Am wenigsten die daf&uuml;r zust&auml;ndige Ministerin, die l&auml;chelt solche Probleme gern weg&hellip;. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60847#h04\">Corona-Ausbruch: Westfleisch macht weiter<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60790#h10\">Spargelbauern und Corona: Wie viele rum&auml;nische Erntehelfer ausgebeutet werden<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Revolte auf dem Spargelhof<\/strong><br>\nWegen Corona durften viele Erntehelfer aus Rum&auml;nien und Polen nicht einreisen. Dabei wird ihre Arbeitskraft dringend gebraucht. Das wissen viele zu nutzen. (&hellip;)<br>\nDoch dieses Jahr hat sich die Machtverteilung zugunsten der Saisonarbeiter verlagert. Sie sind ein &bdquo;knappes Gut&ldquo; auf dem Arbeitsmarkt. Ihr Preis steigt. Bauern, die mehr Lohn bezahlen k&ouml;nnen, versuchen, anderen H&ouml;fen die Helfer abspenstig zu machen. Immer wieder mit Erfolg, wie das Beispiel aus Darmstadt zeigt. Zur&uuml;ck bleiben Frust und Misstrauen &ndash; und Spargel, der nicht geerntet wird. Eine &uuml;ble Kombination im ohnehin schwierigen Erntejahr 2020.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/streit-um-erntehelfer-revolte-auf-dem-spargelhof-16761751.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nein. Doch. Ach. Oh. Die FAZ beschwert sich (im Namen der B&auml;uerin, die hier die Zeilen vollweinen darf) &uuml;ber die Marktmacht von Arbeitnehmern, die einem h&ouml;heren Lohn hinterher ziehen? Ist das denn nicht genau das Wesen des homo oeconomicus? Findet die FAZ, die angebliche Verfechterin einer m&ouml;glichst freien Marktwirtschaft, Marktwirtschaft pl&ouml;tzlich ganz bl&ouml;d, wenn die Arbeitnehmer ein kleines bi&szlig;chen mehr Macht haben als sonst? Und kann es eventuell m&ouml;glicherweise sein, da&szlig; die Anwerbung von immer mehr osteurop&auml;ischen Arbeitskr&auml;ften f&uuml;r diese harte und eine hohe Qualifikation erfordernde Arbeit, wie die FAZ selber schreibt, ausschlie&szlig;lich dazu dient, die L&ouml;hne zu dr&uuml;cken? Fragen &uuml;ber Fragen, die alle mit &ldquo;Ja&rdquo; beantwortet werden m&uuml;ssen. Und die FAZ entbl&ouml;det sich nicht, das Abwandern der Arbeitskr&auml;fte eine &ldquo;Revolte&rdquo; zu nennen&hellip; <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wir retten Menschenleben mit Menschenleben, ohne dar&uuml;ber zu verhandeln<\/strong><br>\nIn der Corona-Berichterstattung werden von Anfang an Meinungen mit Fakten verwechselt. Deshalb war eine demokratische Diskussion sinnvoller oder notwendiger Ma&szlig;nahmen nie m&ouml;glich. Kommentar<br>\nEs gibt tats&auml;chlich eine Corona-L&uuml;ge, die uns von Anfang an begleitet, und die von den Medien bereitwillig als Faktum genommen wurde, nicht aus Demagogie heraus, sondern schlicht mangels Recherche. Die L&uuml;ge &ndash; oder ohne unterstellten Vorsatz: die falsche Behauptung &ndash; lautet: Wir m&uuml;ssen alles tun, um Erkrankungen mit dem Corona-Virus zu vermeiden, und wir m&uuml;ssen alles tun, um Erkrankten zu helfen.<br>\nDiese Behauptung gibt es in zig Variationen, und sie ist die Grundlage sowohl f&uuml;r den staatlichen Infektionsschutz als auch f&uuml;r die b&uuml;rgerliche Emp&ouml;rung &uuml;ber jeden, der irgendwo einen kritischen Gedanken, gar nur eine Frage kundtut: Wer nicht bereit ist, dem Schutz des Lebens alles andere unterzuordnen, ist ein &ldquo;M&ouml;rder&rdquo;. Oder wenigstens ein gemeingef&auml;hrlicher Egoist.<br>\nEinen H&ouml;hepunkt erlebt dieses Credo gerade mit der Erregung &uuml;ber Boris Palmer, der es wagte, ein Nachdenken dar&uuml;ber anzuregen, was der Corona-Schutz weit au&szlig;erhalb der Pandemie bedeuten k&ouml;nnte, so rein vom &Uuml;berleben her.<br>\nDiese falsche Behauptung gibt es keineswegs erst seit der &ldquo;Corona-Krise&rdquo;. Ob Jungpolitiker etwas Kritisches zur Gesundheitspflege im Alter sagen oder jemand fragt, welche Fl&uuml;chtlingspolitik unterm Strich am humansten ist: mit der Behauptung, der Lebensschutz sei nicht nur oberste, sondern auch im Ausma&szlig; unverhandelbare Staatsaufgabe, wird jeder Zweifel als menschenverachtend ge&auml;chtet (und zwar durchaus w&ouml;rtlich, wenn wir uns anschauen, mit welcher verbalen Energie die zu Menschenfeinden erkl&auml;rten Menschen von Menschenfreunden bek&auml;mpft werden).<br>\nDoch stimmt die Grundannahme &uuml;berhaupt, die Behauptung, &ldquo;der Staat&rdquo; oder &ldquo;die Gesellschaft&rdquo; m&uuml;ssten alles tun, was irgendwie m&ouml;glich ist, um Menschen vor einer Virusinfektion zu sch&uuml;tzen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Wir-retten-Menschenleben-mit-Menschenleben-ohne-darueber-zu-verhandeln-4715085.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung CW:<\/strong> Sehr lesenswert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mitarbeiter im Bundesinnenministerium kritisiert Corona-Ma&szlig;nahmen<\/strong><br>\nEin Referent des Bundesinnenministeriums verfasst ein Papier zur Coronakrise, in dem von einem &ldquo;Fehlalarm&rdquo; die Rede ist und das Virus verharmlost wird. Nun wurde er von seinen Dienstpflichten entbunden.<br>\nDas gut 80 Seiten umfassende Papier soll er nach SPIEGEL-Informationen sowohl intern wie extern an einen gro&szlig;en Verteiler verschickt haben. Am Wochenende landete es dann auf der rechtskonservativen Seite &ldquo;Tichys Einblick&rdquo; &ndash; wo der Referent als eine Art Whistleblower dargestellt wird.<br>\nSeiner Ansicht nach handele es sich beim Umgang mit Covid-19 um einen &ldquo;globalen Fehlalarm&rdquo;, behauptet der Ministeriumsmitarbeiter dort. Die Gefahr des neuartigen Coronavirus sei &ldquo;nicht gr&ouml;&szlig;er als die vieler anderer Viren&rdquo;. Die von den Beh&ouml;rden angeordneten Ma&szlig;nahmen richteten mehr Sch&auml;den an als Nutzen, glaubt er. Seine Ausarbeitung gipfelt in einer steilen Behauptung: Der Staat m&uuml;sse sich in der Coronakrise wom&ouml;glich den Vorwurf gefallen lassen, &ldquo;einer der gr&ouml;&szlig;ten Fake-News-Produzenten&rdquo; gewesen zu sein. [&hellip;]<br>\nIn Seehofers Ministerium ist der Unmut &uuml;ber das auf eigene Faust verfasste Papier gro&szlig;. Dort bezeichnet man die Thesen als &ldquo;private Meinungs&auml;u&szlig;erung&rdquo;. F&uuml;r die Zusammenstellung habe er &ldquo;weder einen Auftrag noch eine Autorisierung&rdquo; gehabt, sie sei auch &ldquo;au&szlig;erhalb der sachlichen Zust&auml;ndigkeit des Verfassers&rdquo; erfolgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-krise-mitarbeiter-im-bundesinnenministerium-kritisiert-massnahmen-a-50364cb8-ea26-4e39-8509-e8ea282b98ca\">SPIEGEL Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Wer die App hat, soll zuerst wieder ins Restaurant d&uuml;rfen&ldquo;<\/strong><br>\nAxel Voss will Anreize schaffen, damit sich viele B&uuml;rger auf digitale Kontaktverfolgung einlassen. Auch Reisen will der Europaabgeordnete an die App kn&uuml;pfen &ndash; und an digitale Immunit&auml;tsnachweise. (&hellip;)<br>\nDie Briten wollen die Kontaktdaten zentral speichern, &Ouml;sterreicher und Deutsche dezentral. Welcher Weg ist besser?<br>\nMir ist die Debatte dar&uuml;ber viel zu ideologisch. Ich verstehe auch, dass die Bundesregierung sich f&uuml;r den Weg des geringsten Widerstands entschieden hat. Nat&uuml;rlich muss der Datenschutz gew&auml;hrleistet sein, nach Ansicht des europ&auml;ischen Datenschutzbeauftragten ist das aber auch bei zentralen Systemen m&ouml;glich. Absolut d&uuml;rfen wir den Datenschutz nicht setzen &ndash; daf&uuml;r sind die Einschnitte, die die Pandemie schon jetzt mit sich bringt, einfach zu gro&szlig;. Die Frage muss sein: Welche L&ouml;sung tr&auml;gt am meisten dazu bei, dass wir wieder mehr pers&ouml;nliche Freiheiten genie&szlig;en k&ouml;nnen? Das w&auml;re eine zentrale Datenspeicherung in den Mitgliedstaaten, bei der die Beh&ouml;rden ganze Infektionsketten nachverfolgen k&ouml;nnen und nicht blo&szlig; einzelne F&auml;lle. Doch diese Entscheidung wird nicht auf europ&auml;ischer Ebene getroffen.Was halten Sie von einem digitalen Impfpass oder einem digitalen Immunit&auml;tsausweis?<br>\nDas ist eine sinnvolle L&ouml;sung, um Geimpften oder Genesenen Reisen wieder zu erm&ouml;glichen. Wir brauchen auch da eine europ&auml;ische Herangehensweise, damit das Vertrauen in solche Zertifikate hoch ist. Der belgische Grenzbeamte sollte auf eine Datenbank zugreifen k&ouml;nnen, um zu sehen, ob der Deutsche an der Grenze geimpft oder immun ist. Nat&uuml;rlich muss der Zugang eng beschr&auml;nkt sein und die Daten m&uuml;ssen sich auf das N&ouml;tigste beschr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/wer-die-app-hat-soll-zuerst-wieder-ins-restaurant-duerfen-16759932.html%20\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><strong>Dazu: Fri May 8 2020<\/strong><br>\n[l] Kurze Durchsage von Axel &ldquo;Artikel 13&rdquo; Voss:<br>\nGerade im grenznahen Bereich sollten App-Nutzer wieder reisen d&uuml;rfen. Wer eine solche App hat, sollte auch zuerst wieder ins Restaurant, ins Kino, ins Theater und ins Freibad d&uuml;rfen.<br>\nDer muss sich halt um sein Markenzeichen k&uuml;mmern. Wer sein Markenzeichen nicht verteidigt, der verliert es. Sein Markenzeichen ist die brutalstm&ouml;gliche Breitband-Inkompetenz.<br>\nIch muss mit meiner deutschen App nat&uuml;rlich auch in einen Mitgliedstaat fahren k&ouml;nnen, der eine andere App hat. Die unterschiedlichen Protokolle f&uuml;r dezentrale und zentrale Datenspeicherung sind miteinander kompatibel, sagen die Programmierer.<br>\nOh, klar, Herr Voss. Die Programmierer sagen das. Nat&uuml;rlich, nat&uuml;rlich. *t&auml;tschel*<br>\nIch glaube ja eher, dass Ihre Handler ihnen das gesagt haben, damit sie sich nicht aufregen und am Ende un&uuml;berlegte Dinge tun wie &hellip; Interviews geben.<br>\nMan muss da mit der CDU Verst&auml;ndnis haben. Die haben bestimmt erst kompetente Handler probiert. Aber welcher kompetente Mensch h&auml;lt es in der N&auml;he von Axel Voss aus? Daher jetzt halt &hellip; die anderen W&auml;rter.<br>\nInhaltlich ist das nat&uuml;rlich Bullshit, klar. Muss ich euch sicher nicht erkl&auml;ren. Eine dezentrale App hat die Daten gar nicht, die sie br&auml;uchte, um einer zentralen App gegen&uuml;ber ein sinnvolles Handshake durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Das ist ja gerade der Punkt bei der Dezentralit&auml;t. Das ist &uuml;brigens auch bei Datenschutzt der Punkt. Die Daten gar nicht erst haben, dann k&ouml;nnen sie auch nicht wegkommen. Auch nicht wenn ein freidrehender Axel Voss es nachtr&auml;glich m&ouml;chte.<br>\nUpdate: Falls ihr die Schmerzen nicht ausgehalten und den Schei&szlig; nicht zuende gelesen habt, habt ihr den Teil nicht mitgekriegt, in dem er die Blockchain empfiehlt, damit man wieder in die USA und nach Australien fliegen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.fefe.de\/?ts=a04b5a45\">Fefes Blog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Studie zur Coronakrise &ndash; 2,1 Millionen Deutsche in ihrer Existenz bedroht<\/strong><br>\nEs gibt diverse Hilfsprogramme f&uuml;r Opfer der Coronakrise &ndash; doch viele fallen durchs Raster. Einer Umfrage zufolge sind die finanziellen Engp&auml;sse f&uuml;r Millionen Menschen existenzbedrohend.<br>\nHunderttausende Deutsche fallen in der Coronakrise offenbar durch das Raster der staatlichen Hilfen. 2,6 Prozent der Deutschen erleiden dadurch existenzbedrohende finanzielle Verluste, also rund 2,1 Millionen B&uuml;rger, wie die &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; unter Berufung auf eine repr&auml;sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag der Postbank berichtete.<br>\nWeitere 4,2 Prozent oder 3,5 Millionen Deutsche verzeichnen dem Bericht zufolge erhebliche finanzielle Einbu&szlig;en, 14,4 Prozent leichte K&uuml;rzungen. Insgesamt m&uuml;sse damit mehr als ein F&uuml;nftel der Bev&ouml;lkerung mit weniger Geld auskommen als vor der Krise.<br>\n&Uuml;berdurchschnittlich h&auml;ufig m&uuml;ssen demnach Familien sowie Menschen in der Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren Einbu&szlig;en verkraften. Unter den Haushalten mit drei Personen sei fast jeder Dritte betroffen (30,4 Prozent). Bei den 30- bis 39-J&auml;hrigen seien sogar 37 Prozent betroffen. F&uuml;r 6,8 Prozent aus dieser Gruppe sei der finanzielle Ausfall existenzbedrohend.<br>\nZu denen, die von der Krise besonders hart getroffen sind, geh&ouml;ren K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler. Kanzlerin Angela Merkel hatte in ihrer w&ouml;chentlichen Videobotschaft gesagt, man wolle sie &ldquo;so gut, wie es geht&rdquo; durch Hilfsprogramme unterst&uuml;tzen, &ldquo;aber auch dadurch, dass wir sagen, wie wichtig sie f&uuml;r uns sind&rdquo;.<br>\nDer Bundesverband Bildender K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler hatte zuvor kritisiert, dass die von den Corona-Auflagen besonders betroffenen K&uuml;nstler von staatlicher Unterst&uuml;tzung nur unzureichend erreicht w&uuml;rden. Die Vorsitzende Dagmar Schmidt sagte der &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;: &ldquo;Die Soforthilfen greifen in den meisten Bundesl&auml;ndern nur bedingt.&rdquo;<br>\nAuch zahlreiche Filmschaffende haben sich mit einem Hilferuf an die Politik gewandt. In einem offenen Brief fordern sie, in Zeiten der Coronakrise das deutsche Kino zu unterst&uuml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/corona-krise-2-1-millionen-deutsche-in-ihrer-existenz-bedroht-a-b1162e72-c371-4903-adc3-73275cecd2a9\">SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU-Verfahren gegen Deutschland? &ndash; Der Schaden ist l&auml;ngst angerichtet<\/strong><br>\nMit ihrer Entscheidung zu den Anleihenk&auml;ufen der EZB haben sich die Bundesverfassungsrichter gegen das h&ouml;chste EU-Gericht gestellt. Die polnische Regierung jubelt, Experten warnen vor verheerenden Folgen.<br>\nEin fatales Signal nennt es die SPD-Europapolitikerin Katarina Barley. Der Europarechtler Franz Mayer spricht von einer &ldquo;Atombombe&rdquo;, die das Bundesverfassungsgericht gez&uuml;ndet habe. Mit ihrem Urteil zu den milliardenschweren Staatsanleihenk&auml;ufen der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) haben sich die Karlsruher Richter zum ersten Mal &uuml;ber eine Entscheidung des Europ&auml;ischen Gerichtshofs (EuGH) hinweggesetzt &ndash; und damit Schockwellen in Europa ausgesendet. Br&ouml;ckelt nun die Autorit&auml;t des h&ouml;chsten EU-Gerichts &ndash; in einer Zeit, in der die Europ&auml;ische Union ohnehin zunehmend mit Nationalismus zu k&auml;mpfen hat? EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen ist alarmiert.<br>\nDie deutschen Richter d&uuml;rften das Beben vorhergesehen haben. Das Urteil k&ouml;nne &ldquo;auf den ersten Blick irritierend wirken&rdquo;, schickt Gerichtspr&auml;sident Andreas Vo&szlig;kuhle am 5. Mai der Verk&uuml;ndung voraus. Dem Senat sei bewusst, &ldquo;dass Entscheidungen des EuGH nur in absoluten Ausnahmef&auml;llen die Gefolgschaft versagt bleiben darf&rdquo;.<br>\nWiderspr&uuml;che waren zu bef&uuml;rchten<br>\nDer Konflikt liegt in der Natur der Sache: Auf der einen Seite das m&auml;chtige Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, das &uuml;ber die deutschen Grundrechte wacht. Auf der anderen Seite das oberste EU-Gericht in Luxemburg, das die europ&auml;ischen Vertr&auml;ge auslegt und damit die Union zusammenh&auml;lt. Was, wenn das zu Widerspr&uuml;chen f&uuml;hrt?<br>\nIn der Tendenz hat sich Karlsruhe seit den 1970er Jahren mehr und mehr zur&uuml;ckgenommen. Mit zwei Ausnahmen: Die Richter behalten sich vor, einzugreifen, wenn sie den innersten Kern des Grundgesetzes verletzt sehen. Und wenn ein EU-Organ sich Kompetenzen herausnimmt, die ihm der Bundestag als Vertretung der W&auml;hler nie &uuml;bertragen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/ausland\/eu\/id_87856118\/eu-verfahren-gegen-deutschland-der-schaden-ist-laengst-angerichtet.html\">T-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Lesers J.A.:<\/strong> Das Urteil des BVerfG mag aus &ouml;konomischer Sicht schr&auml;g oder falsch sein &ndash; aus juristischer und politischer Sicht ist es eindeutig richtig (<a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/05\/karsruhe-und-die-anleihekaeufe-der-ezb\/\">siehe z. B. auch hier<\/a>). Solange die deutsche Bev&ouml;lkerung das Grundgesetz mit Art. 146 GG nicht durch eine neue Verfassung ersetzt hat, hat die EU &ndash; und damit der EuGH &ndash; keine Verfassungsgewalt in Deutschland. Das BVerfG bleibt das h&ouml;chste f&uuml;r Deutschland zust&auml;ndige Gericht. Dass es bisherigen Entscheidungen des EuGH bisher immer (ggf. mit kleinen Einschr&auml;nkungen) zugestimmt hat, ist seiner Konzilianz und der grunds&auml;tzlich EU-freundlichen Haltung geschuldet, hat aber keine wirkliche rechtliche Basis. Das BVerfG kann, muss aber nicht die EuGH-Entscheidungen akzeptieren. Eigentlich war klar, dass der latent schwelende Konflikt zwischen EuGH und BVerfG, welches Gericht letztzust&auml;ndig sein, irgendwann aufbrechen musste. Der undemokratischen Art, in der die Staaten, auch die Bundesrepublik Deutschland, immer mehr Kompetenzen an die EU abgetreten hat, ohne f&uuml;r deren demokratische R&uuml;ckkopplung zu sorgen, liegt im Kern des Konflikts. Und wer soll denn der Beklagte sein in einem m&ouml;glichen EU-Verfahren gegen Deutschland sein? Soll die Bundesregierung im Endergebnis das BVerfG an die Kandare nehmen, obwohl das BVerfG gem&auml;&szlig; der Gewaltenteilung *&uuml;ber* Bundestag und Bundesregierung steht? Dann h&auml;tten wir in Deutschland eine ganz katastrophale Verfassungskrise. All das h&auml;ngt mit der undemokratischen Bildung der EU zusammen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zittern um Europas letzten gro&szlig;en Antibiotika-Betrieb in Tirol<\/strong><br>\nDie Penicillin-Herstellung von Novartis in Kundl d&uuml;rfte wackeln. Der Wirkstoff koste am Markt weniger als Kaugummi, sagt der &Ouml;sterreich-Chef des Pharmariesen (&hellip;)<br>\nDoch so weit ist es noch nicht. Novartis-&Ouml;sterreich-Chef Michael Kocher will die Pl&auml;ne weder best&auml;tigen noch dementieren: &ldquo;Es ist eine Tatsache, dass die kostendeckende Produktion von Penicillin extrem herausfordernd ist. Daher kaufen auch wir einige Wirkstoffe bereits aus China zu, und es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass dies in den kommenden Jahren noch weiter zunimmt.&rdquo; Kocher unterstreicht den Preisdruck: &ldquo;Ein Kilogramm Penicillin kostet am Weltmarkt 20 Dollar, das ist weniger als f&uuml;r Kaugummi.&rdquo; Obwohl ein Abzug des Bereichs nicht verneint wird, h&auml;lt der Manager fest, dass es &ldquo;ein volles Commitment zu Tirol&rdquo; gebe. (&hellip;)<br>\nDie Ministerin soll sich bereits in Gespr&auml;chen mit Novartis befinden, um eine Schlie&szlig;ung des wichtigen Produktionsteils in Kundl zu verhindern.<br>\nOffiziell will das Ministerium die Aktivit&auml;ten hinter den Kulissen nicht kommentieren, doch laut STANDARD-Informationen bringt Wien einige Verbesserungen f&uuml;r den Schweizer Pharmariesen auf das Tapet. Dazu z&auml;hlt die Einbindung der Arzneimittelherstellung in das EU-Rahmenprogramm IPCEI (Important Projects of Common European Interest), mit dem die Wettbewerbsf&auml;higkeit wichtiger Branchen befl&uuml;gelt werden soll. Batterien- und Halbleiterproduktion sind bereits Teil des Programms. Werden die IPCEI-Kriterien erf&uuml;llt, k&ouml;nnen umfangreiche staatliche Zusch&uuml;sse bewilligt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000117381203\/zittern-um-europas-letzten-grossen-antibiotika-betrieb-in-tirol\">der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Tja, wie sch&uuml;tzt man wohl seine kritische Industrie in der EU vor der b&ouml;sen Konkurrenz aus dem Ausland? Vielleicht mit Z&ouml;llen oder mit staatlichen Beihilfen? Anstatt Milliarden f&uuml;r die Abwrackpr&auml;mie rauszuwerfen und damit Jojo-Effekte zu produzieren (<a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/oekonomie\/wissenswert\/wissenswert-was-die-abwrackpraemie-gebracht-hat\/3640026.html\">siehe hier<\/a>), sollten sich alle EU-Staaten zusammentun und das EU-Beihilferecht oder den Zollkodex reformieren, um kritischen Industriebetrieben die heimische Produktion zu erm&ouml;glichen. Die Pharmazeutika aus Asien sind ja nur deswegen so billig, weil sie auf Kosten von Umwelt und Arbeitnehmern hergestellt werden. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zeichen der Anerkennung<\/strong><br>\nDie Lufthansa m&ouml;chte 10 Milliarden Euro vom Staat, aber nur als stille Einlage. Dem sonst so mitsprachefreudigen Verkehrsminister gef&auml;llt das, was aber auch nicht wirklich &uuml;berrascht. Die Autobauer wollen Kaufpr&auml;mien und weiterhin Dividenden und Boni zahlen. Das sei miteinander vereinbar, meint die Pr&auml;sidentin des Lobbyverbandes VDA, Hildegard M&uuml;ller. Der Autogipfel im Kanzleramt ist diese Woche zwar ohne eine Entscheidung vertagt worden, aber mit dem Ziel, eine Regelung bis Anfang Juni zu finden. Ein Erfolg f&uuml;r die Konzerne ist das daher trotzdem, da sie auf staatliche Hilfen unter dem Deckmantel eines Konjunkturprogramms weiter hoffen d&uuml;rfen. (&hellip;)<br>\nWer soll also die Autos kaufen? 10 Millionen Kurzarbeiter in Deutschland, die mit einer Erh&ouml;hung ihrer stark reduzierten Einkommen erst nach dem vierten Monat mit Kurzarbeitergeld rechnen k&ouml;nnen? Die 30 Millionen Arbeitslosen in den USA vielleicht, die ihre Kreditkartenrechnungen nicht mehr bedienen k&ouml;nnen und Geld f&uuml;r einen Arztbesuch brauchen? Oder die Pflegekr&auml;fte, die durch die zahlreichen Dankesworte und einen Pflegebonus inzwischen so reich geworden sind, dass sie nur noch eine Umweltpr&auml;mie ben&ouml;tigen, um sich endlich einen Plugin-Hybrid kaufen zu k&ouml;nnen. Mit dem k&ouml;nnen sie dann nach &uuml;ber 60 Wochenstunden im Dienst, die durch eine Lockerung des Arbeitszeitgesetzes ja mittlerweile ebenso locker m&ouml;glich sind, in den Sonnenuntergang cruisen.<br>\nDas klingt zynisch, ist aber durchaus eine passende Antwort auf die Unversch&auml;mtheit einer Automobilindustrie, die sich nicht zuletzt durch massenhaften Betrug an ihren Kunden einen Namen gemacht hat. Aber trotz zahlreicher Klagen und Vergleiche haben die Hersteller in den letzten f&uuml;nf Jahren einen Gewinn von &uuml;ber 100 Milliarden Euro gemacht. Volkswagen verf&uuml;gt laut Angaben des Handelsblatts &uuml;ber rund 25 Milliarden Euro an liquiden Mitteln, Daimler &uuml;ber 18 Milliarden und BMW &uuml;ber mindestens zw&ouml;lf Milliarden. Trotzdem ist f&uuml;r zehntausende Besch&auml;ftigte Kurzarbeitergeld beantragt worden. Im Topf der Bundesagentur befinden sich &uuml;brigens Reserven von 26 Milliarden Euro, die aber f&uuml;r aktuell 10 Millionen Menschen in Kurzarbeit reichen m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/200508zeichen-der-anerkennung\">TauBlog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Warum Corona f&uuml;r Arme so gef&auml;hrlich ist<\/strong><br>\nWer ist von der Corona-Pandemie besonders bedroht? &Uuml;bergewichtige Menschen gelten als Risikogruppe. Dabei darf man nicht vergessen, was Ursache ungesunder Ern&auml;hrung ist: Armut. [&hellip;]<br>\nEin gro&szlig;er Risikofaktor f&uuml;r &Uuml;bergewicht ist Armut. In ihr sehen zunehmend auch amerikanische Diskussionen &uuml;ber die Frage, warum in den Vereinigten Staaten unter anderem Schwarze im Fall einer Infektion mit dem neuen Coronavirus ein erh&ouml;htes Sterberisiko haben, einen entscheidenden Faktor. Armut ist nicht nur ein &ouml;konomischer Zustand, sie zeichnet Menschen, psychisch und physisch.<br>\nEs ist bekannt, dass &auml;rmere Menschen h&auml;ufiger als finanziell bessergestellte (schwer) erkranken und eine geringere Lebenserwartung haben. Was die Ern&auml;hrung betrifft: Wer, um seine Miete zu bezahlen und seine Familie zu ern&auml;hren, zwei Jobs erledigen muss, der hat weder die Zeit noch das Geld, um im Bio-Supermarkt einzukaufen und abends eine ausgewogene Mahlzeit zu kochen, der greift lieber, um &uuml;berhaupt noch ein paar Stunden schlafen zu k&ouml;nnen, bevor die n&auml;chste Schicht anbricht, auf Fertiggerichte zur&uuml;ck, die von der Nahrungsmittelchemie im Auftrag der Industrie h&auml;ufig mit Zucker, Salz, Fett und anderen Inhaltsstoffen versetzt werden, deren N&auml;hrwert geringer ist als ihr Effekt auf den Appetit und damit die Mengen, die der Hersteller von einem Produkt absetzen kann. Gesunde Ern&auml;hrung ist immer auch eine Frage des pers&ouml;nlichen Spielraums, und die Gr&ouml;&szlig;e dieses Spielraums hat nicht allein mit Geld, sondern vor allem auch mit Zeit und mit Bildung zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/warum-corona-fuer-arme-so-gefaehrlich-ist-16757378.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Demenzkranke wegen Corona isoliert und an Stuhl gefesselt<\/strong><br>\nBrigitte B. ist selber nicht von Sars-CoV-2 angesteckt. Doch ihr Ehemann d&uuml;rfe sie nicht mehr betreuen, verordnet ein Pflegeheim. (&hellip;)<br>\nDoch seit dem 16. M&auml;rz, als der Bundesrat Besuchseinschr&auml;nkungen in Pflegeheimen anordnete, ist alles anders. Paul Bossert durfte seine Ehefrau im Alters- und Pflegeheim Schlossacker in Binningen BL nicht mehr besuchen und betreuen.<br>\nAls er sie drei Wochen sp&auml;ter, am 4. April, entgegen dem Willen des Pflegeheims, in die gemeinsame Wohnung in Basel holte, um sie w&auml;hrend zehn Tagen bis nach Ostern zu Hause zu pflegen und zu betreuen, fand er eine Frau vor, die &laquo;mit meiner Frau nicht mehr viel Gemeinsames&raquo; hatte. Den traurigen Anblick werde er nicht so schnell vergessen (siehe sein Bild).<br>\nBrigitte Bossert &laquo;bestand praktisch nur noch aus Haut und Knochen, war dehydriert, hatte 5 Kilo abgenommen und wog noch 49,9 Kilo&raquo;. Am 25. M&auml;rz hatte sie bei einem Sturz ein H&auml;matom erlitten, am 2. April war sie um 21.45 Uhr erneut gest&uuml;rzt, wurde aber erst nach ein Uhr nachts verarztet. (&hellip;)<br>\nPaul Bossert musste feststellen, dass seine Frau Brigitte im Pflegeheim Schlossacker mehrfach an den Rollstuhl gefesselt worden war. Sie machte zuweilen einen sedierten Eindruck.<br>\n&laquo;Ich weiss, dass diese Massnahme nur dazu dient, die Betreuung zu minimieren&raquo;, berichtet Bossert aus fr&uuml;heren Erfahrungen mit seiner Ehefrau. Es werde zwar immer behauptet, dass das Klemmbrett, sprich der Schwedenstuhl, nur zur Sicherheit der Bewohner angewendet werde, ohne zu bedenken, dass damit das kognitive Verhalten der Bewohner gemindert werde.<br>\nDie sogenannte &laquo;Fixierung&raquo; von Patientinnen und Patienten wird in Deutschland als strafbare Freiheitsberaubung geahndet, sofern die Fixierung nicht von einem Gericht angeordnet wird.<br>\nIn der Schweiz erlaubt das Zivilrecht &laquo;Einschr&auml;nkungen der Bewegungsfreiheit&raquo; von Erwachsenen nur dann, wenn sie<br>\neine &laquo;ernsthafte Gefahr f&uuml;r das Leben oder die k&ouml;rperliche Integrit&auml;t der betroffenen Person oder Dritter abwenden&raquo;; oder<br>\neine &laquo;schwerwiegende St&ouml;rung des Gemeinschaftslebens beseitigen&raquo;.<br>\n&Uuml;ber erfolgte Fixierungen und die Gr&uuml;nde daf&uuml;r m&uuml;ssen Pflegeheime ein Protokoll f&uuml;hren. Eine richterliche Anordnung des Freiheitsentzugs, auch eine nachtr&auml;gliche, braucht es in der Schweiz nicht. Rekursinstanzen gibt es nur innerhalb der Verwaltungen, welche h&auml;ufig auch Besitzerinnen der Pflegeheime sind. (&hellip;)<br>\nAm 29. April gab Bossert seine Ehefrau Brigitte um 11.00 Uhr wieder im Pflegeheim ab, in der Hoffnung, dass die R&uuml;ckkehr ins Pflegeheim &laquo;unter moderaten Verh&auml;ltnissen&raquo; geschehen w&uuml;rde. Nach dem Aufenthalt im Spital war Brigitte Bossert wieder recht gut zu Fuss und machte in Begleitung noch einen kurzen Spaziergang.<br>\nDoch Paul Bossers Entt&auml;uschung war schmerzhaft, als er seine Frau drei Tage sp&auml;ter, am Samstag, 2. Mai, in den vereinbarten Wochenendurlaub abholte: &laquo;Sie war festgebunden im Rollstuhl und nicht mehr in der Lage, selber zu gehen. Obwohl meine Ehefrau hochdement ist, verf&uuml;gt sie noch &uuml;ber ausreichend viel Emotionen. Vor dem Einschlafen bei mir zu Hause hat sie noch stundenlang geweint!&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/FreiheitRecht\/Demenzkranke-wegen-Corona-isoliert-und-an-Stuhl-gefesselt\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Warum Corona die Ungleichheit verst&auml;rken k&ouml;nnte<\/strong><br>\nDas Coronavirus schwei&szlig;t die Gesellschaft zusammen. Oder es spaltet sie. Denn w&auml;hrend kurzfristig die Bereitschaft steigt, anderen zu helfen, k&ouml;nnte langfristig die Schere zwischen Arm und Reich durch die Krise weiter auseinandergehen. Zwar sch&uuml;tzt Geld nicht vor Corona &ndash; auch Prinzen, Staatschefs, Wirtschaftsbosse stecken sich an. Doch wer verm&ouml;gend ist, kommt sehr viel leichter durch diese Zeit. Er kann sich eher isolieren, sitzt im Garten statt in der beengten Zwei-Zimmer-Wohnung. Und er kann von Zuhause aus arbeiten &ndash; w&auml;hrend gerade viele Menschen mit niedrigem Einkommen ihren Job verlieren oder in Kurzarbeit geschickt werden.<br>\nWie weit die Kluft in der Gesellschaft auseinandergeht, zeichnen Forscher der Universit&auml;t Mannheim nach. Sie befragen jede Woche 3500 Menschen dazu, wie sich ihr Leben durch die Pandemie ver&auml;ndert. Ein erstes Ergebnis: Je niedriger der Schulabschluss, desto seltener k&ouml;nnen Angestellte ins Homeoffice wechseln. So haben zuletzt 40 Prozent der Deutschen mit einem hohen Schulabschluss von Zuhause aus gearbeitet, w&auml;hrend das unter denjenigen mit einem niedrigen Abschluss gerade einmal sechs Prozent m&ouml;glich war. Das lege den Schluss nahe, dass die Coronakrise die soziale Ungleichheit im Land weiter verst&auml;rkt, schreiben die Forscher.<br>\nFolgen hat das sowohl f&uuml;r die Gesundheit als auch f&uuml;r die finanzielle Situation der Menschen. &bdquo;Die Risiken der Pandemie sind ungleich verteilt&ldquo;, schreiben die Wissenschaftler. &bdquo;Untere Einkommensgruppen haben aufgrund ihrer Arbeit vor Ort vermutlich ein gr&ouml;&szlig;eres Risiko sich mit dem Coronavirus anzustecken.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/die-risiken-sind-ungleich-verteilt-warum-corona-die-ungleichheit-verstaerken-koennte\/25815662.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Positionspapier: &bdquo;Regulatorische Kooperation&ldquo; in Handelsabkommen<\/strong><br>\nGef&auml;hrdete Demokratie durch TTIP 2.0 und Co. (&hellip;)<br>\nRegulatorische Kooperation zementiert Machtungleichgewichte, schadet der Demokratie und ist eine Gefahr f&uuml;r das Gemeinwohl. Lobbyist:innen d&uuml;rfen kein weiteres Instrument erhalten, das die Interessen von Wirtschaft und Industrie systematisch denen von B&uuml;rger:innen, der Umwelt oder des Klimas &uuml;berordnet. Deshalb fordern wir: Raus damit aus Handelsabkommen oder strenge demokratische Kontrolle von regulatorischer Kooperation.<br>\nWir fordern deshalb:<br>\nDemokratische Kontrolle!<br>\nDort, wo regulatorische Kooperation bereits Teil von Vertr&auml;gen ist, muss die Handelskommission als absolutes Minimum ihre transparente und demokratische Kontrolle gew&auml;hrleisten! Es darf keine Sondergremien geben, in denen B&uuml;rokrat:innen und Industrieverb&auml;nde unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit dar&uuml;ber entscheiden, welche Schutzstandards f&uuml;r uns gelten d&uuml;rfen. Das bedeutet: Umfassende Informationen f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger und uneingeschr&auml;nkte Kontrollrechte f&uuml;r das Parlament!<br>\nDominanz der Handelspolitik aufbrechen!<br>\nDie f&uuml;r Verhandlungen zust&auml;ndige DG Trade darf Vertr&auml;ge, die regulatorische Kooperation beinhalten, nicht unter Ausschluss anderer Ressorts und abgeschnitten von jeder &ouml;ffentlichen Kontrolle verhandeln. Wenn Vertragsabschnitte Wirkungen &uuml;ber den Handel hinaus haben, wie es in der Regel der Fall ist, muss die Einbeziehung der entsprechenden Kommissionsressorts verpflichtend sein.<br>\nBetroffene einbinden!<br>\n&Uuml;ber Gremien zur regulatorischen Kooperation, wie Handelsabkommen sie aktuell festschreiben, k&ouml;nnen Lobbyist:innen fr&uuml;hzeitig auf Gesetze Einfluss nehmen. Diese einseitige Einflussnahme d&uuml;rfen wir nicht hinnehmen. Die Kommission und die zust&auml;ndigen Beamt:innen m&uuml;ssen alle Interessengruppen einbeziehen &ndash; und nicht nur die Lobbyverb&auml;nde der m&auml;chtigsten Industrien und Konzerne. Keine weiteren Entscheidungen gem&auml;&szlig; dem Motto: &bdquo;Handel und Wirtschaft &uuml;ber alles&ldquo;!<br>\nKeine regulatorische Kooperation ohne Legitimation!<br>\nEs ist absolut inakzeptabel, dass die Kommission europ&auml;ische Standards unkontrolliert und ohne daf&uuml;r Rechenschaft ablegen zu m&uuml;ssen auf dem Altar des Freihandels opfert. Neuerdings setzt sie sich daf&uuml;r sogar &uuml;ber die Grenzen ihrer Verhandlungsmandate hinweg, wie j&uuml;ngst im Fall TTIP 2.0. Wir brauchen neue Regeln f&uuml;r die Kommission und mehr Macht f&uuml;r die gew&auml;hlten Abgeordneten im Parlament &ndash; f&uuml;r echte Demokratie in Europa!<br>\nHier klicken zum vollst&auml;ndigen Positionspapier<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2020\/05\/positionspapier-regulatorische-kooperation-in-handelsabkommen\/\">LobbyControl<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>USA vs. China und Russland<\/strong><br>\nDas fatale Aggressionsb&uuml;ndnis soll erweitert werden.<br>\nVon der Corona-Krise &uuml;berlagert und in den Medien nur beil&auml;ufig erw&auml;hnt, hat sich die Rivalit&auml;t zwischen den USA und China in den vergangenen Wochen unter Einbeziehung Europas erneut gef&auml;hrlich zugespitzt. Nach einem Bericht des chinesischen Geheimdienstes k&ouml;nnte es sogar zu einer milit&auml;rischen Auseinandersetzung kommen, wie der Berliner Tagesspiegel am 5. Mai 2020 berichtete. (1) Und es sieht danach aus, dass den Europ&auml;ern eine gravierende Entscheidung aufgezwungen werden soll: USA oder China, das ist das erpresserische Entweder-Oder, das die F&uuml;hrung der USA &ndash; wer immer dahinter steht &ndash; Deutschland und Europa zumuten will.<br>\nDazu gab der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer Verlagsgruppe, zu der Bild und Welt geh&ouml;ren, Matthias D&ouml;pfner, die Parole aus: Europa m&uuml;sse die wirtschaftliche Kooperation mit China beenden und sich eindeutig gegen die Volksrepublik auf Seiten der USA positionieren. D&ouml;pfner, der Mitglied der Atlantik-Br&uuml;cke und des US-Thinktanks Council on Foreign Relations ist, sagte: &bdquo;Wenn die Corona-Krise &uuml;berstanden ist, m&uuml;ssen sich die Europ&auml;er in der B&uuml;ndnisfrage entscheiden: Amerika oder China? Ein Dazwischen gibt es nicht mehr.&ldquo; (2) Wirtschaftliche Verflechtungen mit China f&uuml;hrten unweigerlich zu politischer Abh&auml;ngigkeit, so D&ouml;pfner. Daraus ergebe sich, dass die Freiheit Europas und die langj&auml;hrige transatlantische Partnerschaft bei einer Weiterf&uuml;hrung der Beziehungen zu China auf dem Spiel stehe.<br>\nEin existenzbedrohendes Szenario mitten in der schwierigsten Krisensituation seit Ende des Zweiten Weltkriegs: Um sich wirtschaftliche und strategische Autonomie zu erhalten, m&uuml;sste sich Europa jetzt endlich dazu aufraffen, den monopolaren Machtanspr&uuml;chen der USA entgegenzutreten. Dazu bed&uuml;rfte es jedoch einer gemeinsamen geopolitischen Linie, die derzeit nicht erkennbar ist. Die Situation ist in jeder Hinsicht bedr&uuml;ckend. Zu hoffen ist immer noch, dass ein Krieg, der schnell sehr gro&szlig; werden w&uuml;rde, vermieden werden kann. Die Welt steht wirklich auf dem Kopf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/usa-vs-china-und-russland\/\">Wolfgang Bittner in KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>UKE-Studie: Corona-Patienten sterben h&auml;ufig an Blutgerinnseln<\/strong><br>\nBei vielen gestorbenen Covid-19-Patienten k&ouml;nnen Thrombosen und Embolien festgestellt werden. Das ist das Ergebnis einer Studie am Institut f&uuml;r Rechtsmedizin des Universit&auml;tsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), wie Stefan Kluge, Direktor der UKE-Intensivmedizin am Freitag in Hamburg sagte. Demnach seien bei Obduktionen von zw&ouml;lf Covid-19-Patienten in sieben F&auml;llen verst&auml;rkt Thrombosen &ndash; also Gerinnselbildungen &ndash; in den Gef&auml;&szlig;en der unteren Extremit&auml;ten festgestellt worden. Vier Patienten seien an einer Lungenembolie gestorben, ohne dass es vor ihrem Tod entsprechende Anzeichen gegeben habe.<br>\nDie Ergebnisse der Studie h&auml;tten sich auch bei weiteren Obduktionen wiedergefunden, sagte der Direktor des Instituts f&uuml;r Rechtsmedizin, Klaus P&uuml;schel. Insgesamt seien in seinem Institut bisher 190 gestorbene Covid-19-Patienten untersucht worden. (&hellip;)<br>\nEin weiteres Ergebnis sind h&auml;ufig festgestellte Nebenerkankungen bei verstorbenen Covid-19-Patienten an Lunge und Herz oder Krankheiten wie Parkinson und Demenz. &Uuml;bergewicht und Zuckerkrankheit scheinen laut Sperhake ein Risikofaktor zu sein. Insgesamt weisen die &Auml;rzte aber darauf hin, dass weitere Folgeuntersuchungen f&uuml;r ein besseres Bild n&ouml;tig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/UKE-Studie-Corona-Patienten-sterben-haeufig-an-Blutgerinnseln,uke622.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Corona-Daten unter Verschluss: RKI bremst Diskurs aus<\/strong><br>\nDie derzeit wichtigste Ma&szlig;zahl daf&uuml;r, ob Einschr&auml;nkungen gelockert oder versch&auml;rft werden, sind die aktuellen Neuerkrankungen mit Covid-19. Doch zeitnahe Daten f&uuml;r die Bundesl&auml;nder, denen die Bundeskanzlerin gerade die Verantwortung f&uuml;r die Kontrolle &uuml;ber das Virus zugesprochen hat, gibt es beim RKI nicht. (&hellip;)<br>\nDas Institut ver&ouml;ffentlicht zwar t&auml;glich die von den regionalen Gesundheitsbeh&ouml;rden nach Berlin gemeldeten F&auml;lle. Doch bis das RKI diese herausgibt, liegt der eigentlich Erkrankungsbeginn schon bis zu zwei Wochen oder mehr zur&uuml;ck. Kommt es zu einem neuen Ausbruch, wird er erst sp&auml;t erkannt. (&hellip;)<br>\nDiese Gr&uuml;nde sind fadenscheinig. Der Datenschutz ist mangels Personenbezug entweder &uuml;berhaupt nicht betroffen oder die Daten lie&szlig;en sich leicht datenschutzkonform zusammenfassen. Und Sch&auml;tzungen gibt es in der Welt der amtlichen Daten zuhauf. Mit diesem Argument d&uuml;rfte keine einzige Wirtschafts- oder Bev&ouml;lkerungsprognose ver&ouml;ffentlicht werden. In Berlin sieht man sich als H&uuml;ter der Datensch&auml;tze, an deren Deutungshoheit man sich klammert. Die Beh&ouml;rde gibt Teile der Daten, mit denen sich die Details der Epidemie analysieren und Ma&szlig;zahlen nachrechnen lie&szlig;en, nicht heraus. So entzieht sie sich &ndash; und damit den Staat &ndash; zumindest teilweise der Kontrolle durch &Ouml;ffentlichkeit und Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/Corona-Daten-unter-Verschluss-RKI-bremst-Diskurs-aus,rki118.html%20\">NDR<\/a>\n<p><strong>Dazu: &Uuml;ber die Heinsberg-Studie kann man auch neutral informieren (mit Nachtr&auml;gen zu &auml;hnlichen Studien und RKI-Daten als Verschlusssache)<\/strong><br>\nWissenschaftler der Uni Bonn haben auf eigene Initiative das getan, was die f&uuml;r die Epidemiebek&auml;mpfung Verantwortlichen schon lange in gr&ouml;&szlig;erem Ma&szlig;stab h&auml;tten tun m&uuml;ssen, sich aber weigerten zu tun: Daf&uuml;r werden sie jetzt Anfeindungen und Schm&auml;hungen aus dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk und anderen Medien ausgesetzt.<br>\nDie Wissenschaftler testeten im besonders betroffenen Ort Gangelt im Kreis Heinsberg 919 Bewohner auf das Corona-Virus um hochzurechnen, wie viele Menschen in dem Ort infiziert waren und von dieser Zahl aus eine Sterberate der Infizierten zu berechnen.<br>\nWill man einsch&auml;tzen, wie gef&auml;hrlich ein Virus ist, zum Beispiel, wie viele Menschen sterben w&uuml;rden, wenn man nichts t&auml;te, geht nichts ohne eine Sch&auml;tzung der Sterberate. Bundesregierung und Robert-Koch-Institut (RKI) berechneten jedoch lediglich (viel h&ouml;here) Sterberaten in Bezug auf die positive Getesteten, ohne die hohe Dunkelziffer der nicht getesteten Infizierten zu ber&uuml;cksichtigen. Das ist irgend etwas zwischen Quacksalberei und Irref&uuml;hrung der &Ouml;ffentlichkeit.<br>\nRKI-Chef Wieler gab bis zuletzt fadenscheinige Gr&uuml;nde an, warum er dagegen sei, repr&auml;sentative Untersuchungen zur Ermittlung der Durchseuchung durchzuf&uuml;hren. Das ist schwer zu verstehen. Die feindseligen Reaktionen auf die Heinsberg-Studie legen den Verdacht nahe, dass RKI und Regierung nicht an der Ver&ouml;ffentlichung einer niedrigen Sterberate gelegen war, vielleicht weil man f&uuml;rchtete, dass in einer korrekt informierten Bev&ouml;lkerung die Bereitschaft zur Hinnahme und Beachtung der f&uuml;r notwendig erachteten Ma&szlig;nahmen schw&auml;cher sein w&uuml;rde als in einer von hohen Zahlen erschreckten. (&hellip;)<br>\nNachtr&auml;ge (9. 05. 2020): Hier ein Link zu einer &Uuml;bersicht von internationalen Studien zur Durchseuchung von Populationen und der sich ergebenden Todesrate. Die Ergebnisse f&uuml;r die Todesrate scheint sich recht gleichm&auml;&szlig;ig zwischen Werten von 0,1 und 1,0 Prozent (norditalienische Stadt) zu verteilen.<br>\nDass das RKI nun einen Gutteil seiner Daten wie eine Geheimsache behandelt, mit fadenscheinigen Rechtfertigungen, wie der NDR schreibt, ist auch nicht gerade eine vertrauensbildende Ma&szlig;nahme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/heinsberg-studie\/%20\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&bdquo;Die SPD verspielt das Vertrauen in ihre Regierungsf&auml;higkeit&ldquo;<\/strong><br>\nDer SPD-Fraktionsvorsitzende M&uuml;tzenich will keine US-Atomwaffen mehr in Deutschland. Das ist nicht zu Ende gedacht, meint Sigmar Gabriel. Ein Gastbeitrag. (&hellip;)<br>\nEs gibt gute Gr&uuml;nde, erneut auf die Gefahren atomarer Aufr&uuml;stung hinzuweisen. Nur gehen diese Gef&auml;hrdungen aktuell gerade nicht von Europa aus, sondern von der weltweiten Weiterverbreitung von Technologien zur Herstellung von Nuklearwaffen au&szlig;erhalb unseres Kontinents. Der Vertrag &uuml;ber die Nichtweiterverbreitung von Nuklearwaffen ist zu einem Papiertiger geworden. (&hellip;)<br>\nDie beiden alten Atomm&auml;chte wollen sich von ihren vertraglichen Bindungen befreien, um bei der weltweiten Aufr&uuml;stung im Wettbewerb mit der neuen Atommacht China keinerlei Beschr&auml;nkungen mehr unterworfen zu sein. Die Aufgabe Deutschlands und Europas sollte deshalb darin bestehen, dieser realen Gefahr der Weiterverbreitung von Nuklearwaffen entgegen zu treten. Nat&uuml;rlich durch den Versuch, die USA, China und Russland an einen Tisch zu bekommen, aber auch dadurch, dass Europa selbst zu massiven Wirtschaftssanktionen gegen die Staaten greift, die sich verbotenerweise an der Weiterverbreitung von Nuklearwaffen beteiligen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/sigmar-gabriel-zur-debatte-ueber-die-nukleare-teilhabe-die-spd-verspielt-das-vertrauen-in-ihre-regierungsfaehigkeit\/25813798.html%20\">Sigmar Gabriel in Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Hier spricht eindeutig der Vorsitzende der Atlantik Br&uuml;cke. Die fr&uuml;heren T&auml;tigkeiten (Au&szlig;enminister a.D. und ehemaliger Vorsitzender der SPD) haben wohl eher die Funktion eines wohlklingenden Schmucks. Diese Accessoires sollen wohl seinen Einsatz f&uuml;r US-Interessen verschleiern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-60898","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60898","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=60898"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60898\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60901,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60898\/revisions\/60901"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=60898"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=60898"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=60898"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}