{"id":60931,"date":"2020-05-13T08:20:57","date_gmt":"2020-05-13T06:20:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931"},"modified":"2020-05-13T08:20:57","modified_gmt":"2020-05-13T06:20:57","slug":"hinweise-des-tages-3610","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h01\">Das Versagen des Bundespr&auml;sidenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h02\">COVID-19 und Lockdown-Ma&szlig;nahmen: Kritik unerw&uuml;nscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h03\">Gott ist tot, es lebe die Gesundheit: Notizen eines alternden Mediziners und Bildungsb&uuml;rgers zur Corona-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h04\">Haushaltspolitik der SPD-Bundestagsfraktion &ndash; Warum die &bdquo;schwarze Null&ldquo; die Grundlage f&uuml;r die Corona-Hilfspakete ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h05\">Feststellung von Todesursachen: Russlands fragw&uuml;rdige Covid-19-Statistik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h06\">Coronavirus in Schweden &ndash; T&ouml;dlicher Sonderweg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h07\">Bleibende Sch&auml;den (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h08\">Bund und L&auml;nder streiten &uuml;ber die Rechnung f&uuml;r die Soforthilfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h09\">Die Kurzarbeit explodiert &ndash; doch Br&uuml;ssel liefert nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h10\">So zockt die Allianz beim Altwerden ab &ndash; und die Politik schaut zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h11\">Am ausgestreckten Arm &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h12\">Coronakrise versch&auml;rft die Armut: Millionen hungern in den USA &ndash; Food Banks m&uuml;ssen Lebensmittel verteilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h13\">Gericht kippt Quarant&auml;nepflicht f&uuml;r Einreisende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h14\">Juan Guaid&oacute; und die S&ouml;ldner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h15\">Social Distancing 2.0 &ndash; ARD hilft beim Abstand halten von Rechten und Verschw&ouml;rungstheoretikern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h16\">Umfrage: Mediziner sehen sinkende Ausgewogenheit in Berichterstattung zur Corona-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h17\">Verschw&ouml;rungsmythen: Diese Feindbilder einen die Corona-Querfront<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h18\">&Uuml;ber die neue Normalit&auml;t, die Linke und den Irrationalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60931#h19\">Aktiv best&auml;tigte Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das Versagen des Bundespr&auml;sidenten<\/strong><br>\nIn seiner Rede hat sich Frank-Walter Steinmeier nicht vor den Soldaten der Alliierten verneigt. Und warum sprach er nicht von den Deutschen, die dem Ruf Hitlers millionenfach gefolgt waren?<br>\nIn seiner Rede zum 75. Jahrestag des Kriegsendes hielt Bundespr&auml;sident Steinmeier solchem Schmutz leider nur Floskelhaftes entgegen: &bdquo;Gewaltherrschaft&ldquo;, &bdquo;Unheil&ldquo;, &bdquo;beispiellos&ldquo;, &bdquo;Corona&ldquo;, &bdquo;Shoah&ldquo;, &bdquo;Hanau&ldquo;, &bdquo;Meilenstein im Ringen&ldquo;, &bdquo;Zivilisationsbruch&ldquo;, &bdquo;schmerzhafter Weg&ldquo;, &bdquo;W&uuml;rde des Menschen&ldquo;, &bdquo;Nie wieder&ldquo; usw. usf. Dabei w&auml;re es nicht schwer gewesen, spannungsreich zu sprechen &ndash; auch in kurzer Form. Steinmeier vermied jedes Wort an die Soldaten der Anti-Hitler-Koalition und an deren Familien. Vor ihnen h&auml;tte er sich verneigen m&uuml;ssen. Auch sprach er nicht davon, dass die Teilung Europas die noch nachwirkende Folge deutscher Angriffskriege war, sondern wich in die halbwahre Phrase von &bdquo;der Freiheitsliebe im Osten unseres Kontinents&ldquo; aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/am-8-9-mai-versagte-der-bundespraesident-li.83257\">G&ouml;tz Aly in Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: Axel-Springer-Medien: D&ouml;pfner ruft zu neuem Kalten Krieg auf<\/strong><br>\ner bekannteste Medien-Manager Deutschlands vertritt hundertprozentig die Interessen der USA. Die Hintergr&uuml;nde.<br>\n&laquo;Krisen haben etwas Kl&auml;rendes. So auch die Corona-Krise. Wenn eine Therapie gegen das Virus gefunden ist, die Shutdown- und Lockerungsdebatten verklungen sind und die Rezession ihr h&auml;ssliches Gesicht zeigt, muss nichts Geringeres gekl&auml;rt werden als die Weltordnung. Konkreter: die B&uuml;ndnisfrage. Wo steht Europa? An der Seite Amerikas oder an der Seite Chinas?&raquo;<br>\nDer das sagt, heisst Mathias D&ouml;pfner und ist Vorstandsvorsitzender und Miteigent&uuml;mer des deutschen Medienkonzerns Axel Springer SE, der unter anderem die deutsche &laquo;BILD&raquo;-Zeitung und &laquo;Die Welt&raquo; herausgibt. Und der gem&auml;ss eigenen Worten und offizieller Verk&uuml;ndigung auf seiner Website &laquo;Weltmarktf&uuml;hrer im digitalen Journalismus&raquo; werden will. Mathias D&ouml;pfners Wort hat Gewicht.<br>\nLetzte Woche, ausgerechnet wenige Tage vor dem 8. Mai, dem Erinnerungstag &laquo;75 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges&raquo;, und mitten in der weltweiten Corona-Krise hat sich dieser bekannteste deutsche Medien-Manager mit einem eigenen Aufruf an die Leserschaft der &laquo;Welt&raquo; &ndash; und damit an die deutsche Politik und ans deutsche Volk &ndash; gewandt. Und was hat er &laquo;seinen&raquo; Deutschen zu sagen?<br>\n1. Es gibt nur eine Weltmacht, die demokratisch ist: die USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Axel-Springer-Mathias-Dopfner-USA-China-Entscheidung\">Infosperber<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Krise zwischen USA und China: Der neue Kalte Krieg<\/strong><br>\nDie Beziehungen zwischen den USA und China sind schlecht wie seit 30 Jahren nicht mehr. Einen milit&auml;rischen Konflikt wollen beide vermeiden &ndash; und doch erscheint er wieder denkbar.<br>\nDas schier Undenkbare wird wieder zur realpolitischen Option: Man m&uuml;sse sich im schlimmsten Fall auf einen &bdquo;bewaffneten Konflikt&ldquo; mit den USA einstellen, hei&szlig;t es in einer geheimen Analyse, die laut Angaben der Nachrichtenagentur Reuters der chinesischen Staatsf&uuml;hrung inklusive Pr&auml;sident Xi Jinping vorgelegt wurde. Der aktuelle Bericht aus dem Ministerium f&uuml;r Staatssicherheit warnt in Folge der Virus-Pandemie vor einer zunehmenden antichinesischen Stimmung, die ma&szlig;geblich von den Vereinigten Staaten angetrieben werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/politik\/Krise-zwischen-USA-und-China-Der-neue-Kalte-Krieg-id57371016.html\">Augsburger Allgemeine<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>COVID-19 und Lockdown-Ma&szlig;nahmen: Kritik unerw&uuml;nscht<\/strong><br>\nDie Kritik an den Lockdown-Ma&szlig;nahmen im Land nimmt zu. Statt sich mit den Kritikern inhaltlich auseinanderzusetzen, werden diese von den Medien diffamiert. Im Sinne einer demokratischen Diskussionskultur sollten wir wieder lernen, die Meinung des Gegen&uuml;bers zu respektieren und in einem Wettstreit der Ideen, die beste L&ouml;sung f&uuml;r die gegenw&auml;rtige Krise suchen. [&hellip;]<br>\nWie man anhand dieser Zusammenstellung leicht erkennen kann, st&uuml;tzt sich die Kritik am Lockdown nicht auf in irgendwelchen Chatgruppen und Youtube-Kan&auml;len ver&ouml;ffentlichten unseri&ouml;sen Informationen. Wenn internationale Wissenschaftler, Professoren deutscher Unis und zahlreiche rechtschaffene B&uuml;rger gegen den von der Regierung beschlossenen Lockdown demonstrieren, sind das eben keine Verschw&ouml;rungstheorethiker oder Leute mit einem Brett vor dem Kopf.<br>\nAber es ist nat&uuml;rlich viel einfacher, unbequeme Meinungen mit Diffamierungskampagnen zu unterdr&uuml;cken, anstatt sich mit der vorgebrachten Kritik inhaltlich auseinanderzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdnet.de\/88379587\/covid-19-und-lockdown-massnahmen-kritik-unerwuenscht\/\">ZDNet<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gott ist tot, es lebe die Gesundheit: Notizen eines alternden Mediziners und Bildungsb&uuml;rgers zur Corona-Krise<\/strong><br>\nIch geh&ouml;re zur vulnerablen Gruppe der Alten. Einerseits will mich der Staat sch&uuml;tzen, anderseits will er, dass ich in Spit&auml;lern aushelfe. Das ist nicht der einzige Widerspruch eines neuen politischen Aktivismus in der Eidgenossenschaft. [&hellip;]<br>\nIn den Medien grassieren Panikmache und H&auml;me. Man mokiert sich &uuml;ber den britischen Premierminister &ndash; hat sich dieser doch an einer seiner, horribile dictu, ohne Social Distancing abgehaltenen Pressekonferenzen mit dem Virus angesteckt. Dass dieses Verhalten in Einklang mit der von den medizinischen Beratern verordneten Strategie stand, die Bev&ouml;lkerung m&ouml;glichst rasch zu durchseuchen, ist offenbar nebens&auml;chlich.<br>\nSkin in the game! Eine derzeit nicht nur bei Politikern kaum mehr zu findende Eigenschaft. So gibt es nach wochenlanger Funkstille pl&ouml;tzlich Nachrichten von der Bundespr&auml;sidentin. Sie besucht die intensivmedizinische Station eines Universit&auml;tsspitals und erkl&auml;rt sich tief beeindruckt. Warum sucht die Pr&auml;sidentin die N&auml;he zum wohlbestallten Medizinprofessor statt zur Coiffeuse, die um ihr materielles &Uuml;berleben k&auml;mpft? Social Distancing von der urspr&uuml;nglichen Stammw&auml;hlerschaft ihrer Partei?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/coronavirus-gott-ist-tot-es-lebe-die-gesundheit-ld.1554210\">NZZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Haushaltspolitik der SPD-Bundestagsfraktion &ndash; Warum die &bdquo;schwarze Null&ldquo; die Grundlage f&uuml;r die Corona-Hilfspakete ist<\/strong><br>\nDie SPD-Bundestagsfraktion hat Dennis Rohde am 12. Mai einstimmig als Nachfolger von Johannes Kahrs zum haushaltspolitischen Sprecher gew&auml;hlt. Im vorw&auml;rts-Interview erkl&auml;rt er, wof&uuml;r er Kahrs besonders dankbar ist und warum eine solide Haushaltspolitik uns gerade heute in der Corona-Pandemie hilft.<br>\nDennis Rohde, was sind Ihre wichtigsten Ziele als neuer haushaltspolitischer Sprecher?<br>\nWir befinden uns mitten in einer der gr&ouml;&szlig;ten wirtschaftlichen Herausforderungen seit Gr&uuml;ndung der Bundesrepublik Deutschland. In den n&auml;chsten Monaten wird es entscheidend darauf ankommen, dass wir weiterhin die richtigen Impulse zur Stabilisierung der Wirtschaft und damit zum Erhalt unz&auml;hliger Arbeitspl&auml;tze schaffen. Die fiskalischen Voraussetzungen hierf&uuml;r haben wir in den Jahren 2014-2019 durch eine solide Haushaltspolitik geschaffen &ndash; das hilft uns heute. [&hellip;]<br>\nDie Corona-Pandemie hat die bisherigen Haushaltsplanungen &uuml;ber den Haufen geworfen. Was sind f&uuml;r Sie die wichtigsten haushaltspolitischen Konsequenzen, die aus dieser Krise gezogen werden sollten?<br>\nZun&auml;chst zeigt sich, dass es richtig war, in wirtschaftlich guten Zeiten die M&ouml;glichkeiten zum Absenken der Staatsschuldenquote zu nutzen. Davon profitieren wir heute. Sicherlich werden wir staatliche Subventionen und F&ouml;rderprogramme k&uuml;nftig auch unter der &Uuml;berschrift eines m&ouml;glichen Beitrages zur Krisenfestigkeit unseres Landes diskutieren. Wir werden uns z.B. unabh&auml;ngiger von chinesischen Produkten machen m&uuml;ssen.<br>\nHat f&uuml;r Sie die so genannte &bdquo;schwarze Null&ldquo; noch Berechtigung?<br>\nDie schwarze Null ist die Grundlage f&uuml;r die &bdquo;Bazooka&ldquo; in der Corona-Krise. Momentan befinden wir uns noch mitten in der Krise, die wir zun&auml;chst bew&auml;ltigen m&uuml;ssen. Viel wird dabei auch von der H&ouml;he k&uuml;nftiger Steuereinnahmen abh&auml;ngen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.vorwaerts.de\/artikel\/schwarze-null-grundlage-corona-hilfspakete\">vorw&auml;rts<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das klingt nicht nach einer Verbesserung zum Vorg&auml;nger Kahrs, der &auml;hnlich dogmatisch argumentierte. Auch Rohde behauptet, im &uuml;brigen im Einklang mit den Haush&auml;ltern aus anderen Fraktionen, mit Ausnahme der Linken und der Gr&uuml;nen, dass die schwarze Null und eine niedrige Staatsschuldenquote erst Voraussetzung daf&uuml;r sei, jetzt in die Vollen gehen zu k&ouml;nnen. Das ist Unsinn, da die 156 Milliarden zus&auml;tzlicher Kredite und rund 1 Billion an B&uuml;rgschaften nicht irgendwo im Sparstrumpf der schw&auml;bischen Hausfrau herumliegen. Fakt ist, dass der Staat seine Ausgaben immer erh&ouml;hen kann, egal ob er gerade &Uuml;bersch&uuml;sse oder Defizite im Haushalt ausweist. Und weil das so ist, ist das deutsche Modell mit schwarzer Null und Schuldenbremse auch vollkommen sinnlos. Durch die Krise ist das M&auml;rchen aufgeflogen. Deshalb, so mein Eindruck, wird die bisherige Politik der schwarzen Null vom neuen Haushaltssprecher der SPD aber lieber verkl&auml;rt. Dabei gibt es in der Fraktion Leute, die es schon l&auml;ngst begriffen haben, wie Michael Schrodi zum Beispiel&hellip;<\/em><\/p>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Richtungsweisender Beitrag f&uuml;r eine volkswirtschaftlich sinnvolle Wirtschafts- und Finanzpolitik.Warnung an die schw&auml;bischen Hausfrauen: Der Beitrag k&ouml;nnte das alte Weltbild nachhaltig besch&auml;digen. Sparen hilft nicht, milliardenschwere Investitionen schon.<a href=\"https:\/\/t.co\/1U55eajlwt\">https:\/\/t.co\/1U55eajlwt<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Michael Schrodi (@mischrodi) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/mischrodi\/status\/1259880888558669825?ref_src=twsrc%5Etfw\">May 11, 2020<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Verr&uuml;ckte Welt. Im neoliberalen Handelsblatt <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60902#h02\">pl&auml;diert der &Ouml;konom Jens S&uuml;dekum<\/a> f&uuml;r einen progressiven Ansatz und gleichzeitig spielt der Vorw&auml;rts sich als Gralsh&uuml;ter des Neoliberalismus und der monetaristischen Geldpolitik auf. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Feststellung von Todesursachen: Russlands fragw&uuml;rdige Covid-19-Statistik<\/strong><br>\n&Uuml;ber 200.000 Corona-Infizierte, aber nur 1800 Tote: Mit einer Sterberate von knapp einem Prozent liegt Russland weit unter den Quoten anderer L&auml;nder. Das k&ouml;nnte an einem einfachen Trick liegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/corona-virus-russlands-fragwuerdige-covid-19-statistik-a-43773b9e-12e6-47c8-91ee-6fb1ec74ecd6\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.L.:<\/strong> Der Trick ist, man halte sich fest: &ldquo;Wenn jemand an einem Herzinfarkt stirbt, aber auch Covid-19 diagnostiziert wurde, dann ist die offizielle Todesursache der Herzinfarkt&hellip; Mit anderen Worten: Nicht alle Todesf&auml;lle von Personen mit Corona werden als Todesf&auml;lle durch Corona gelistet.&rdquo; Dar&uuml;ber hinaus meinen die Russkis auch noch, dass sie so viele test-positive F&auml;lle hatten, weil so viele Tests durchgef&uuml;hrt wurden. Nein! Mehr Lose, h&ouml;here Gewinnchance, wer h&auml;tte das gedacht! Typischer Russen-Trick! Putin pers&ouml;nlich hat da mit dem Radiergummi gewerkelt, mal wieder. Auf sowas fallen doch nur solche Verschw&ouml;rungsheinies wie dieser Hamburger Professor rein. Gut, dass wir dank RKI und Merkel solche Taschenspielertricks nicht notwendig haben! Als F&uuml;sigerin weiss Angela um solche Tricks, niemand hat hier die Absicht, mit einem Zensurstift zu werkeln (beinahe h&auml;tt ich das mit &sbquo;m&lsquo; geschrieben). Und das RKI steht halt nun mal traditionell der K&auml;fighaltung nahe.<\/em><\/p>\n<p><em>Spass beiseite, seltsam, dass solche Beitr&auml;ge im Spon nur ganz kurz auf der ersten Seite sind, dann muss man schon danach suchen. Wie auch der NDS-Hinweis Nr. 5 von gestern, &bdquo;Mitarbeiter im Bundesinnenministerium kritisiert Corona-Ma&szlig;nahmen&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Skurril ist auch, dass die Erkl&auml;rung, die Sterbeziffern seien im Verh&auml;ltnis zu den Infektionen so gering, weil man so viel und gut teste, genau so auch vor einem Monat vom Bundesgesundheitsministerium vorgetragen wurde. Aber was dem Spahn erlaubt ist, ist dem Russen offenbar noch lange nicht erlaubt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Coronavirus in Schweden &ndash; T&ouml;dlicher Sonderweg<\/strong><br>\nDer Schutz alter Menschen war Schweden beim Kampf gegen das Virus wichtig &ndash; ist aber nicht gelungen. Die Zahl der Opfer ist hoch, wirklich verantwortlich f&uuml;hlt sich niemand. (&hellip;)<br>\nSchwedens sonst weiter selbstbewusste Beh&ouml;rdenvertreter gestehen mittlerweile an diesem Punkt ihr Scheitern ein. Allerdings geben sie dabei gerne ihre &ldquo;&Uuml;berraschung&rdquo; zu Protokoll, wie das auch am Wochenende der Chef der Gesundheitsbeh&ouml;rde, Johan Carlson, in einer Talkshow tat: Keiner habe gewusst, wie schlimm es um den Zustand der Altenpflege im Lande bestellt gewesen sei, sagte Carlson.<br>\nKeiner au&szlig;er all den Leuten, die sich auskennen mit Schwedens Altersheimen. Jeder habe wissen k&ouml;nnen, &ldquo;dass es so kommen w&uuml;rde&rdquo;, sagte Ingmar Skoog, ein G&ouml;teborger Professor f&uuml;r Altern und Gesundheit im April der Nachrichtenagentur TT. Die Corona-Krise habe nur die M&auml;ngel blo&szlig;gelegt, die seit Jahren System seien.<br>\nEinsparungen und Privatisierungen in dem Sektor haben dazu gef&uuml;hrt, dass es in Altersheimen an allem fehlt. &ldquo;Die hatten dort Papierservietten und tackerten Gummis dran, das waren ihre Gesichtsmasken&rdquo;, erz&auml;hlte eine &Auml;rztin in Schweden der SZ von Bekannten, die in Altersheimen arbeiten. &ldquo;Wir waren das schlechteste aller nordischen L&auml;nder, als es darum ging, unsere Alten zu retten&rdquo;, schreibt Aftonbladet: Die Privatisierung des Sektors sei in Schweden viel weiter gegangen als in den Nachbarl&auml;ndern. &ldquo;Gier und Privatisierung erweisen sich nun als t&ouml;dlich.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/schweden-coronavirus-1.4904015\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Der Artikel trifft das Problem im Kern. Man kann keine Strategie des laissez faire fahren und vorgeben, die Risikogruppe ganz besonders intensiv zu sch&uuml;tzen und sich gleichzeitig beim Schutz der Risikogruppe auf ein durch und durch nach der neoliberalen Ideologie auf Rendite getrimmtes Pflegesystem verlassen. Hier besteht &uuml;brigens nach wie vor auch in Deutschland sehr dringender Handlungsbedarf, da der Schutz der Risikogruppen mit dem Auslaufen vieler Lockdown-Ma&szlig;nahmen eine besondere Bedeutung gewinnt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bleibende Sch&auml;den (I)<\/strong><br>\nProteste in Frankreich und Luxemburg gegen deutsche Grenzschlie&szlig;ung, gegen Bundespolizeischikanen und antifranz&ouml;sische Ressentiments.<br>\nHunderte Franzosen und Luxemburger haben am Wochenende gegen die fortdauernde Schlie&szlig;ung der deutschen Grenzen protestiert. Anlass ist die einseitige Wiedereinf&uuml;hrung rigider Grenzkontrollen durch die Bundesregierung am 16. M&auml;rz; seitdem haben deutsche Polizisten &uuml;ber 100.000 B&uuml;rgern mehrerer Nachbarstaaten die Einreise in die Bundesrepublik verweigert. Die Berliner Ma&szlig;nahmen f&uuml;hren zu erheblichen Belastungen f&uuml;r B&uuml;rger etwa Frankreichs und Luxemburgs, die f&uuml;r deutsche Fabriken und deutsche Krankenh&auml;user arbeiten. Regelm&auml;&szlig;ige Schikanen durch deutsche Grenzbeamte sowie das Wiederaufleben alter antifranz&ouml;sischer Ressentiments in Deutschland kommen hinzu. Pendler aus Frankreich w&uuml;rden in der Bundesrepublik zunehmend wie &ldquo;EU-B&uuml;rger zweiter Klasse&rdquo; behandelt, konstatiert ein franz&ouml;sischer Senator. Der ehemalige EU-Kommissionspr&auml;sident Jean-Claude Juncker warnt, &ldquo;die Art und Weise&rdquo;, wie Deutschland &ldquo;einige seiner Nachbarn&rdquo; behandele, werde &ldquo;bleibende Sch&auml;den zur Folge haben&rdquo;. Proteste gegen die Berliner Krisenpolitik werden auch in S&uuml;d- und in Osteuropa laut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8271\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Bleibende Sch&auml;den (II)<\/strong><br>\nDie Infektion Hunderter Arbeiter aus Ost- und S&uuml;dosteuropa mit dem Covid-19-Virus in Deutschland ruft Protest der diplomatischen Vertretungen ihrer Herkunftsl&auml;nder hervor. Die Arbeiter, die zu Niedrigstl&ouml;hnen f&uuml;r deutsche Schlachth&ouml;fe schuften, leben oft unter desastr&ouml;sen Bedingungen; auf diese war laut Einsch&auml;tzung des Robert-Koch-Instituts bereits eine &ldquo;auff&auml;llige H&auml;ufung&rdquo; von Tuberkulosef&auml;llen unter rum&auml;nischen Schlachthof-Besch&auml;ftigten im Jahr 2018 zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Dass ihre desolaten Lebensbedingungen seitdem nicht verbessert, sondern weiterhin ignoriert wurden, beg&uuml;nstigt nun die Ausbreitung der Covid-19-Pandemie. Die Lage ost- und s&uuml;dosteurop&auml;ischer Arbeiter in der Bundesrepublik resultiert daraus, dass das krasse Wohlstandsgef&auml;lle in der EU den B&uuml;rgern peripherer Staaten oft kaum eine andere Wahl l&auml;sst, als ihren Lohn im wohlhabenden Zentrum der Union zu verdienen; daf&uuml;r m&uuml;ssen sie niedrigste L&ouml;hne sowie miserable Wohn- und Arbeitsverh&auml;ltnisse in Kauf nehmen. Der deutschen Fleischindustrie sichern sie damit billige Exporte und eine f&uuml;hrende Weltmarktposition.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8272\/\">German Foreign Policy<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Deutschland verliert in Italien massiv an Ansehen<\/strong><br>\nDie Corona-Krise belastet die Beziehungen zwischen Deutschland und Italien. Nur noch rund ein Viertel aller Italiener hat laut einer Umfrage gro&szlig;es Vertrauen in Deutschland. Ein Experte sieht den Grund im Verhalten nordeurop&auml;ischer L&auml;nder in der Krise.<br>\nDeutschland hat in Italien laut einer Umfrage in der Corona-Krise dramatisch an Ansehen verloren. Nur noch 26 Prozent der Befragten h&auml;tten viel Vertrauen in Deutschland, ergab die repr&auml;sentative Umfrage des Instituts Demos &amp; Pi f&uuml;r die Zeitung &bdquo;La Repubblica&ldquo;. Im Januar 2019 habe der Wert noch bei 42 Prozent gelegen.<br>\n&bdquo;Die Italiener f&uuml;hlen sich immer weniger europ&auml;isch&ldquo;, hei&szlig;t es in dem Bericht. Es herrsche zunehmende Desillusionierung &uuml;ber die Euro-Zone. &bdquo;Covid hat die Euro-Entt&auml;uschung weiter versch&auml;rft.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article207886871\/Umfrage-Corona-Krise-Deutschland-verliert-in-Italien-massiv-an-Ansehen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bund und L&auml;nder streiten &uuml;ber die Rechnung f&uuml;r die Soforthilfen<\/strong><br>\nZwischen Bund und L&auml;ndern ist ein Konflikt &uuml;ber die Hilfen f&uuml;r Selbstst&auml;ndige und Kleinunternehmer entbrannt. Vielen Empf&auml;ngern droht ein b&ouml;ses Erwachen. [&hellip;]<br>\nDie Parlamentarische Staatssekret&auml;rin im Bundesfinanzministerium, Sarah Ryglewski (SPD), macht in einem Schreiben an den Finanzausschuss des Bundestags deutlich, wof&uuml;r der 50-Milliarden-Fonds gedacht ist. &bdquo;Das Soforthilfeprogramm des Bundes sieht Zusch&uuml;sse zur Deckung des laufenden betrieblichen Sach- und Finanzaufwands der Antragsteller vor.&ldquo; Die Hilfe ist also nicht dazu gedacht, Selbstst&auml;ndigen oder Kleinunternehmern, denen ihr Verdienst wegbricht, die Lebenshaltungskosten zu bezahlen. Dazu sollen die Betroffenen Grundsicherung beim Jobcenter beantragen. Den Zugang hat der Bund erleichtert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/coronahilfen-bund-und-laender-streiten-ueber-die-rechnung-fuer-die-soforthilfen\/25813318.html?ticket=ST-1715198-QkrMNo6d3HjolhuWOU1T-ap1\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Man kann es auch pointierter formulieren. Der Bund hatte nie die Absicht, Hilfen zu leisten, sondern nur eine gro&szlig;e Summe zu Marketingzwecken ins Schaufenster zu stellen. Allen war ja klar, dass Soloselbstst&auml;ndige und Kleinunternehmer eher geringe Betriebsausgaben haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Kurzarbeit explodiert &ndash; doch Br&uuml;ssel liefert nicht<\/strong><br>\nDie wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise werden immer deutlicher: Ende April waren bereits mehr als 50 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Doch das eigens daf&uuml;r geschaffene EU-Programme SURE l&auml;sst auf sich warten. [&hellip;]<br>\nWie man in Br&uuml;ssel h&ouml;rt, steht auch Deutschland auf der Bremse. Wenn der Streit nicht bald gel&ouml;st wird, k&ouml;nnte SURE erst im September starten, unter deutschem EU-Vorsitz &ndash; aber viel zu sp&auml;t f&uuml;r viele betroffene Arbeitnehmer&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/die-kurzarbeit-explodiert-doch-bruessel-liefert-nicht\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>dazu: Gemeinsame Studie von WSI und ETUI<\/strong><br>\nF&uuml;r rund 50 Millionen Besch&auml;ftigte in Europa ist Kurzarbeit beantragt &ndash; Forscher empfehlen Mindeststandards f&uuml;r faire Kurzarbeiterregelungen<br>\nKurzarbeit als Alternative zu Entlassungen hat sich in Europa zur Bew&auml;ltigung der Corona-Krise breit durchgesetzt. F&uuml;r rund 50 Millionen Besch&auml;ftigte haben Unternehmen in der EU sowie Gro&szlig;britannien und der Schweiz Ende April 2020 Kurzarbeit beantragt. Allein in den 27 EU-Staaten wurde f&uuml;r rund 42 Millionen Menschen Kurzarbeit beantragt. Dies entspricht knapp 27 Prozent aller Besch&auml;ftigten, so das Ergebnis einer neuen gemeinsamen Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung und des Europ&auml;ischen Gewerkschaftsinstituts (ETUI) in Br&uuml;ssel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-23540.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/p><\/li>\n\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>So zockt die Allianz beim Altwerden ab &ndash; und die Politik schaut zu<\/strong><br>\nDie Allianz setzt Ma&szlig;st&auml;be! Nicht nur in Sachen Gr&ouml;&szlig;e und Umsatz. Jetzt hat sie auch die Ma&szlig;st&auml;be an Unverfrorenheit und Arroganz noch h&ouml;her gesetzt. Nicht nur, dass sie fr&uuml;her die Kundinnen und Kunden mit intransparenter und unfairer &Uuml;berschussbeteiligung abzockte. Heute ist sich die Allianz sogar zu fein, mit Kritik auseinanderzusetzen. Dabei ist die Diskussion schon l&auml;ngst im Bundestag angekommen. &ldquo;In eine solche Debatte m&ouml;chten wir nicht einsteigen&rdquo;, l&auml;sst die Allianz verlauten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/finanzen\/versicherungen\/allianz-lebensversicherung-der-schmu-mit-den-rentenfaktoren-a-1306833.html\">manager magazin<\/a>\n<p><strong>dazu: Rentenmoratorium: Finanzexperte fordert Stopp der Rentenerh&ouml;hung im Juli<\/strong><br>\n&bdquo;Wir brauchen ein Rentenmoratorium bis Ende des Jahres&ldquo;, sagt Finanzwissenschaftler Bernd Raffelh&uuml;schen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/finanzexperte-fordert-stopp-der-rentenerhoehung-im-juli-li.83313\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Der Wissenschaftler, der immer f&uuml;r eine Privatvorsorge getrommelt hat, die zudem massiv aus Steuermitteln gef&ouml;rdert wird und bei der man im Schnitt 120 Jahre alt werden muss, fordert nun aus Sorge um die Beitragszahler einen Stopp der gesetzlichen Rentenerh&ouml;hung. So viel Chuzpe muss man haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Am ausgestreckten Arm &hellip;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung und der Nicht-Zuschlag f&uuml;r Menschen in der Grundsicherung. Die bleiben beim Sozialschutz-Paket II weiter au&szlig;en vor<br>\nEs ist in diesen Wochen wirklich nicht einfach f&uuml;r die Politik. Auf der einen Seite hat sie &ndash; das muss man auch mal sagen &ndash; am Anfang der Corona-Krise wirklich schnell Hilfsma&szlig;nahmen auf den Weg gebracht, gigantische Rettungsprogramme aufgelegt und die Ausrichtung des Gesundheitswesens, vor allem der Krankenh&auml;user, auf eine erwartete Vielzahl an COVID-19-Patienten auch finanziell zu st&uuml;tzen versucht innerhalb eines auf betriebswirtschaftliche Effizienz getrimmten und f&uuml;r solche Sondersituationen nun &uuml;berhaupt nicht geeigneten Fallpauschalensystems. Und wo man der Schnelligkeit halber gro&szlig;e Schneisen in den Wald schl&auml;gt, da kann es nicht ausbleiben, dass es zahlreiche umbeackerte Teile gibt und einige hinten runtergefallen sind. Die sich dann nat&uuml;rlich zu Wort melden und auch gerettet oder wenigstens ein wenig aufgefangen werden m&ouml;chten. Und auch viele von denen, die durchaus ein paar Monate durchhalten k&ouml;nnen, wollen an die gro&szlig;e Wassertr&auml;nke der staatlichen Mittel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/05\/12\/der-gesetzentwurf-zum-zweiten-sozialschutz-paket\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Coronakrise versch&auml;rft die Armut: Millionen hungern in den USA &ndash; Food Banks m&uuml;ssen Lebensmittel verteilen<\/strong><br>\nSchon vor Corona waren in den USA 37 Millionen Menschen von Hunger bedroht. Jetzt werden es immer mehr. Food Banks helfen Bed&uuml;rftigen.<br>\nUm Punkt zehn Uhr tritt der Mundschutz tragende Soldat zur Seite und macht den Weg frei. Die Karawane setzt sich in Bewegung. Langsam rollen die Autos heran, die Chevrolets, Hondas, Jeeps, Toyotas. Immer paarweise fahren sie an der Reihe der Helfer in gelben Schutzwesten vorbei, bis das vorderste aufgefordert wird anzuhalten. Wie in einer Choreografie &ouml;ffnen sich die Kofferr&auml;ume gleichzeitig, die meisten automatisch. W&auml;hrend die Motoren weiterlaufen, laden die Helfer die bereitstehenden Kisten ein, immer drei Kartons pro Auto. Inzwischen hat der Regen eingesetzt, aber hier st&ouml;rt das kaum einen. Wer fertig beladen hat, hebt einen Arm und reckt den Daumen in die Luft. Dann rollen die Autos weiter. Keine Hektik, kaum L&auml;rm, die Abfertigung dauert nur wenige Sekunden, dann geht das Ganze von vorne los.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/coronakrise-verschaerft-die-armut-millionen-hungern-in-den-usa-food-banks-muessen-lebensmittel-verteilen\/25819798.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Wie die Seuche die USA erfasst<\/strong><br>\nKein Land ist von Corona st&auml;rker betroffen als die USA. Wo genau w&uuml;tet das Virus am schlimmsten? Und was sagt der internationale Vergleich wirklich aus? Der gro&szlig;e Daten&uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/coronavirus-wie-die-seuche-die-usa-erfasst-a-593bd913-84f9-44a2-b834-2c8734c40e5a\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Gericht kippt Quarant&auml;nepflicht f&uuml;r Einreisende<\/strong><br>\nWer aus dem Ausland nach Niedersachsen einreist, muss sich k&uuml;nftig nicht mehr pauschal in Quarant&auml;ne begeben. Das hat das Nieders&auml;chsische Oberverwaltungsgericht (OVG) am Montag entschieden. Damit gaben die Richter dem Eilantrag eines Mannes statt, der in Schweden eine Ferienimmobilie besitzt. Er muss bei seiner R&uuml;ckkehr nach Niedersachsen nun nicht mehr in Quarant&auml;ne: Die Richter setzten den entsprechenden Paragrafen der Nieders&auml;chsischen Verordnung &uuml;ber infektionssch&uuml;tzende Ma&szlig;nahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus einstweilig au&szlig;er Kraft. Der Beschluss sei unanfechtbar, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/Gericht-kippt-Quarantaenepflicht-fuer-Einreisende,quarantaene118.html\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O.M.:<\/strong> Hier ist nach meinem Verst&auml;ndnis in Niedersachsen die jetzige &Uuml;berdehnung des Infektionsschutzgesetzes zur&uuml;ckgepfiffen worden, nach der auch Gesunde in rechtswidriger Weise Eind&auml;mmungsma&szlig;nahmen erdulden m&uuml;ssen. Ferner werden angsterzeugende absolute Fallzahlen vom Gericht ins Verh&auml;ltnis zur betroffenen Bev&ouml;lkerungszahl gesetzt, was f&uuml;r eine wohltuende Objektivierung des Sachverhaltes sorgt. Vielleicht finden sich ja auch noch Gerichte, welche das allgemeine Kontaktverbot (1,5 m etc.), Maskenpflicht f&uuml;r alle und andere Regelungen, weil nicht zwischen Gesunden und Anderen differenzierend, verwerfen &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Juan Guaid&oacute; und die S&ouml;ldner<\/strong><br>\nWas wusste Venezuelas selbst ernannter Interimspr&auml;sident Juan Guaid&oacute; &uuml;ber die gescheiterte &bdquo;Operation Gede&oacute;n&ldquo;? Unter diesem Namen hatte eine Gruppe von S&ouml;ldnern am 3. Mai beim venezolanischen Badeort Macuto einen Landungsversuch unternommen. Ziel war der Sturz von Staatschef Nicol&aacute;s Maduro und die Einsetzung Juan Guaid&oacute;s an seiner Stelle. (&hellip;)<br>\nDass Guaid&oacute; von dem Vertragswerk wusste, belegt ein Audiomitschnitt mit ihm, Vergara und Goudreau. F&uuml;r Verwirrung sorgt jedoch, dass offensichtlich zwei Seiten mit Unterschriften existieren. Eine geh&ouml;rt zu einer achtseitigen allgemeinen Vereinbarung, die von Goudreau als Beleg in die Kamera gehalten wird und Guaid&oacute;s Unterschrift tr&auml;gt.<br>\n&bdquo;Oberbefehlshaber &ndash; Pr&auml;sident Juan Guaid&oacute;&ldquo; steht im Vertrag<br>\nDazu kommt ein 41-seitiger detaillierter Anhang, datiert vom 16. Oktober 2019 und unterschrieben von Rend&oacute;n, Vergara, Goudreau sowie einem bezeugenden Anwalt, nicht aber von Guaid&oacute;.<br>\nDer Inhalt ist brisant. Beschrieben werden die einzelnen Phasen der Operation. Als Vertragsziele werden die Ergreifung von Staatschef Nicol&aacute;s Maduro und die Einsetzung von Juan Guaid&oacute; festgelegt.<br>\nVereinbart wurde ein Vorschuss von 1,5 Millionen Dollar. Die Gesamtkosten wurden auf 212 Millionen Dollar f&uuml;r 492 Tage Arbeit veranschlagt. &bdquo;Die Befehlskette f&uuml;r diese Operation ist wie folgt: 1. Oberbefehlshaber &ndash; Pr&auml;sident Juan Guaid&oacute;, 2. Gesamtprojektleiter &ndash; Sergio Vergara 3. Hauptstrategien &ndash; Juan Jose Rend&oacute;n, 4. Vor-Ort-Befehlshaber &ndash; muss bestimmt werden&ldquo;, steht auf Seite 39.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Militaeraktion-in-Venezuela\/!5684699\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60837\">Venezuela &ndash; &bdquo;Operation Gideon&ldquo;, oder das gescheiterte &bdquo;Outsourcing&ldquo; von Donald Trumps &Uuml;berfallpl&auml;nen<\/a>. Erinnert sei z.B. auch an diesen Hinweis: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=52888#h02\">CIA-finanzierte Organisation hatte Guaid&oacute; trainiert<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Social Distancing 2.0 &ndash; ARD hilft beim Abstand halten von Rechten und Verschw&ouml;rungstheoretikern<\/strong><br>\nNachdem die ARD schon in den Tagen zuvor ihr Publikum immer wieder vor rechten Regierungskritikern in Sachen Corona und Verschw&ouml;rungstheorien gewarnt hatte, widmete sie am Montag diesem Thema einen serviceorientierten Schwerpunkt in der Tagesschau und die H&auml;lfte der Tagesthemen. Zum Gl&uuml;ck sind die Social-Distancing-Empfehlungen der ARD ganz leicht zu befolgen. F&uuml;r regierungstreue B&uuml;rger kann da eigentlich nichts schief gehen.<br>\nDas Patentrezept der TagesCoronaSchau lautete: Nicht gegen Corona-Ma&szlig;nahmen der Regierung protestieren. Denn vor allem auf solchen Protestveranstaltungen kann man in gef&auml;hrlichen Kontakt mit Rechten, Antisemiten und Verschw&ouml;rungstheorien kommen. Das sagen Susanne Daubner, Robert Habeck von den Gr&uuml;nen und verschiedene Nebendarsteller p&auml;dagogisch vorbildlich mehrmals  auf verschiedene Weise, insgesamt drei Mal in Sachen Rechte und Rechtsradikale, zwei Mal in Sachen Antisemiten und f&uuml;nf Mal in Sachen Verschw&ouml;rungstheorien und -theoretiker. Das f&uuml;nfte Mal f&auml;llt das Wort als Ank&uuml;ndigung des Schwerpunktthemas f&uuml;r die Tagesthemen am gleichen Abend, nach Corona-Spezial und Corona-Talkshow.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/social-distancing-2-0\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><strong>dazu auch: &ldquo;Doppeltes Distanz-Dilemma&rdquo;<\/strong><br>\nBundesweit haben am Wochenende Tausende Menschen gegen die staatlichen Corona-Ma&szlig;nahmen protestiert. Wie die Regierung auf die Proteste reagiert, erkl&auml;rt ZDF-Korrespondent Theo Koll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-19-uhr\/videos\/coronaproteste-reaktion-regierung-koll-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.J.:<\/strong> Nun also doch: Die Russenbots und Kopekentrolle haben das friedfertige deutsche Volk aufgehetzt und spalten Europa. Hab ich&rsquo;s doch gewusst, da fehlt noch was im Narrativ.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Umfrage: Mediziner sehen sinkende Ausgewogenheit in Berichterstattung zur Corona-Krise<\/strong><br>\nDie Medien berichten in der Corona-Krise unausgewogen und lassen dabei immer die gleichen Experten zu Wort kommen. Dies ist keine &Auml;u&szlig;erung von Teilnehmern einer &ldquo;Hygiene-Demo&rdquo;, sondern ist die Meinung von &uuml;ber 80 Prozent der befragten Mediziner laut einer aktuellen Umfrage.<br>\nGem&auml;&szlig; einer aktuellen Umfrage bewerten Mediziner und Wissenschaftler in Deutschland die Berichterstattung zur Corona-Krise hierzulande zunehmend kritisch. Das geht aus der Zwischenauswertung einer Erhebung der beiden Universit&auml;tsklinika T&uuml;bingen und Hamburg-Eppendorf hervor, nachdem 178 Experten aus den Gebieten der Virologie, Mikrobiologie, Hygiene, Tropenmedizin, Immunologie und der Inneren Medizin\/Intensivmedizin nach ihrer Einsch&auml;tzung zur COVID-19-Pandemie und den diesbez&uuml;glich getroffenen staatlichen Ma&szlig;nahmen befragt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/102376-umfrage-wissenschaftler-sehen-keine-ausgewogene\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu: Virologen f&uuml;rchten um Meinungsfreiheit in der Wissenschaft<\/strong><br>\nVirologen werden neuerdings h&auml;ufig angefeindet. Einer Umfrage zufolge sehen viele nun eine ernste Gefahr f&uuml;r den offenen Diskurs &ndash; zweifeln aber auch zunehmend an aktuellen Social-Distancing-Ma&szlig;nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/corona-virologen-fuerchten-um-meinungsfreiheit-in-der-wissenschaft-umfrage-a-775f272f-ba4f-4bd7-a8b3-140d2f795bd3\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.B.:<\/strong> Der Artikel ist ein musterg&uuml;ltiges Beispiel daf&uuml;r, wie der eigentliche Inhalt einer Studie in deren Gegenteil verdreht werden kann. Es wurden &Auml;rzte verschiedener Fachrichtungen befragt zu verschiedenen Aspekten betreffend Corona. In der &Uuml;berschrift wird noch den Ergebnissen der Studie entsprechend beschrieben, &ldquo;Virologen f&uuml;rchten um Meinungsfreiheit in der Wissenschaft&rdquo;. Das entsprechende Ergebnis der Studie findet sich dann ganz am Ende des Artikels und zwar &ldquo;Schon mehr (&Auml;rzte) gaben an, Angst zu haben, berufliche Nachteile zu erleiden, falls ihre Meinung nicht der &ldquo;Mehrheitsmeinung&rdquo; entspricht (19 Prozent)&rdquo;. Zuvor findet aber ein geradezu entgegengesetztes Framing statt, indem auf die Morddrohungen gegen Herrn Drosten verwiesen wird, die aber sicher nicht von Wissenschaftlern stammten. Es entsteht so das Bild, dass Menschen, die sich f&uuml;r die Ergriffenen Ma&szlig;nahmen der Regierung einsetzen um Leib und Leben f&uuml;rchten m&uuml;ssen. Dabei ist das Gegenteil richtig, n&auml;mlich dass ein relevanter Anteil der &Auml;rzte bef&uuml;rchtet &ldquo;berufliche Nachteile zu erleiden, falls ihre Meinung nicht der &ldquo;Mehrheitsmeinung&rdquo; entspricht&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Verschw&ouml;rungsmythen: Diese Feindbilder einen die Corona-Querfront<\/strong><br>\nAuf den &ldquo;Hygiene-Demos&rdquo; finden sich Rechts- und Linksradikale, Autonome und Antisemiten. Der Kitt dieser Allianz sind Verschw&ouml;rungsmythen, die ihren Anfang im Netz nehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/coronavirus-verschwoerungstheorie-bill-gates-youtube-telegram-1.4904814\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.A.:<\/strong> Artikel dieser Art gibt es ja aktuell viele. Dieser enth&auml;lt aber eine derartige Komprimierung aller Verleumdungen und Verdrehungen, dass ich ihn f&uuml;r erw&auml;hnenswert halte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&Uuml;ber die neue Normalit&auml;t, die Linke und den Irrationalismus<\/strong><br>\nEs ist nicht verwunderlich, dass irrationale Bewegungen in der Corona-Krise stark werden. Es sollte vielmehr gefragt werden, warum in der linken Bewegung so wenig zu h&ouml;ren ist? (&hellip;)<br>\nDoch woher soll auch eine materialistische Theorie der Corona-Krise kommen? (&hellip;)<br>\nDas w&auml;re die Aufgabe einer Linken, in all ihrer Unterschiedlichkeit und Heterogenit&auml;t herauszuarbeiten, wie ein Virus in einer sp&auml;tkapitalistischen Welt, in der sich viele eher ein Ende der Menschheit als ein Ende der Ausbeutungsgesellschaft vorstellen k&ouml;nnen und in der eine neue Akkumulationsphase zum Durchbruch dr&auml;ngt, ihrerseits eine weltweite offizielle Irrationalit&auml;t hervorruft.<br>\nDie besteht darin, dass in fast allen L&auml;ndern Ma&szlig;nahmen gegen den Corona-Virus getroffen werden, die im Gesamtergebnis unter Umst&auml;nden mehr Menschenleben kosten k&ouml;nnen als der Virus. Es ist also der ber&uuml;hmte Fall, dass die Medizin sch&auml;dlicher ist als die Krankheit. Ein Beamter des Berliner Bundesinnenministerium kam in einem Schreiben, das auf Tichys Einblick ver&ouml;ffentlicht wurde, zu dem Fazit:<br>\n&ldquo;Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz daf&uuml;r erkennen, dass es sich &ndash; bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft &ndash; um mehr als um einen Fehlalarm handelt.&rdquo;<br>\nDer folgende Punkt ist besonders brisant, weil hier wiedergegeben wird, was viele Menschen tagt&auml;glich in ihren Alltag sp&uuml;ren:<br>\n&ldquo;Der Kollateralschaden ist inzwischen h&ouml;her ist als der erkennbare Nutzen. Dieser Feststellung liegt keine Gegen&uuml;berstellung von materiellen Sch&auml;den mit Personensch&auml;den (Menschenleben) zu Grunde! Alleine ein Vergleich von bisherigen Todesf&auml;llen durch den Virus mit Todesf&auml;llen durch die staatlich verf&uuml;gten Schutzma&szlig;nahmen (beides ohne sichere Datenbasis) belegen den Befund.&rdquo; (&hellip;)<br>\nEs stellt sich die Frage, wo bleibt eine bundesweit wahrnehmbare linke Bewegung, die sie aufgreift und die so einen deutlichen Kontrapunkt zum Irrationalismus der Corona-Politik wie eines Gro&szlig;teils ihrer Kritiker setzt?<br>\nSie w&uuml;rde nicht ein Zur&uuml;ck zum kapitalistischen Normalzustand fordern, wie manche Linke etwas &uuml;berheblich behaupten. Sie w&uuml;rde vielmehr ein Zur&uuml;ck zum demokratischen, parlamentarischen und vor allem zivilgesellschaftlichen, heterogenen Alltag propagieren, wie es der Publizist Clemens Heni formuliert. Der Kampf darum, ist eine Grundbedingung, damit weitere Schritte hin zu einer emanzipatorischen Gesellschaft &uuml;berhaupt denkbar sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Ueber-die-neue-Normalitaet-die-Linke-und-den-Irrationalismus-4719028.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Aktiv best&auml;tigte Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200513_corona.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200513_corona.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Die Zahl der aktiv am Coronavirus erkrankten und positiv getesteten B&uuml;rger in Deutschland sank um 803 auf 14.972, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) f&uuml;r Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der genesenen B&uuml;rger stieg binnen 24 Stunden um 1.500 auf 148.700.&ldquo;<\/p>\n<p><em>Hintergrund: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60913\">Corona-Zahlen &ndash; warum reden wir nicht von den &bdquo;aktiv Erkrankten&ldquo;?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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