{"id":60997,"date":"2020-05-15T09:15:48","date_gmt":"2020-05-15T07:15:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60997"},"modified":"2020-05-18T09:54:20","modified_gmt":"2020-05-18T07:54:20","slug":"die-sichtweise-der-eltern-und-kinder-im-lockdown","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60997","title":{"rendered":"Die Sichtweise der Eltern und Kinder im Lockdown"},"content":{"rendered":"<p>Nun dringt &ndash; viel zu sp&auml;t &ndash; auch die Sichtweise der vom Lockdown betroffenen Eltern und Kinder ins Radar der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung. Als Ende April\/Anfang Mai die Lockerungen begannen, ignorierten die Verordnungen der Bundesregierung, wie auch die der Bremer Landesregierung, inkl. des Sozial- und Gesundheitsressorts, die Interessen der Mehrheit der Kinder und Eltern. <strong>Rodolfo Bohnenberger<\/strong> hat zu diesem Zustand und am Beispiel Bremen einige kritische Stimmen aus der Wissenschaft zusammengestellt.<br>\n<!--more--><br>\nEine Soziologin der Uni Bremen, Dr. Sonja Bastin, kritisierte bereits am 3. Mai im <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/bremen-stadt_artikel,-das-ist-eine-verhoehnung-dessen-was-eltern-leisten-_arid,1911309.html\">Weserkurier<\/a>, dass weiterhin &ldquo;nur ein Bruchteil der Kinder institutionell betreut werden&rdquo; in der sogenannten erweiterten Notbetreuung. &ldquo;Die Erwerbst&auml;tigkeit wird weiter erwartet, alles andere soll irgendwie nebenbei laufen. Das ist eine Verh&ouml;hnung dessen, was Eltern grunds&auml;tzlich und insbesondere jetzt leisten. Und es ist auch eine Verh&ouml;hnung der Leistung von Erzieherinnen und Erziehern.&rdquo; <\/p><p>Zwar wird die am 12. Mai in Bremen verk&uuml;ndete &ldquo;erweiterte Notbetreuung&rdquo; mehr KiTa-Kinder erfassen als bisher,&nbsp; aber so z&ouml;gerlich, dass auch nach dem 15. Juni nur ca. 50 Prozent der KiTa-Kinder wieder in die KiTa werden gehen k&ouml;nnen. Viele Kinder und Eltern bleiben unversorgt. <\/p><p>Die Forderung der Gewerkschaften <a href=\"https:\/\/nrw.verdi.de\/presse\/pressemitteilungen\/++co++87f8d646-8942-11ea-b708-001a4a160119\">ver.di<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.gew.de\/aktuelles\/detailseite\/neuigkeiten\/das-gilt-jetzt-fuer-die-schuloeffnungen\/\">GEW<\/a> nach ausreichend personellen und r&auml;umlichen Ressourcen, wie auch ausreichend Gesundheitsvorsorge f&uuml;r die KollegenInnen in den KiTas sind nat&uuml;rlich zu unterst&uuml;tzen und erfordern mindestens ebenso starke (auch finanzielle) Anstrengungen, wie sie aktuell den Fu&szlig;ballprofis der Bundesliga zugute kommen, die am Wochenende wieder &ldquo;durchstarten&rdquo; sollen. Und kreative Ideen: Warum nicht Parkanlagen und Stadtwald bei gutem Wetter und zur Zeit geschlossene Einrichtungen bei schlechtem Wetter stundenweise einbeziehen. <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.fes.de\/themenportal-gender-jugend-senioren\/gender-matters\/gender-blog\/beitrag-lesen\/die-systemrelevanz-von-unbezahlter-elternarbeit\">Laut Dr. Sonja Bastin<\/a> verschieben konservative Familien- und Wirtschaftsverst&auml;ndnisse in den Expertenrunden der Bundesregierung die &ldquo;Leistungen, die sonst von Personal in Betreuungs- und Bildungseinrichtungen erbracht werden (betreuen, erziehen, bilden, putzen, kochen, einkaufen) kompensationslos ins Private&rdquo;.&nbsp; So k&ouml;nne es nicht weitergehen: &ldquo;&hellip; kurzfristige kreative L&ouml;sungen [sind] gefordert, wie bspw. Kitas in kleinen Gruppen und bedarfsabh&auml;ngig schrittweise zu &ouml;ffnen &hellip;&rdquo;. Es w&auml;re durchaus m&ouml;glich &ndash; &auml;hnlich wie in einigen Klassen der Grundschulen &ndash; infektiologisch vertretbare L&ouml;sungen (tageweise, Schichtbetrieb) f&uuml;r die Mehrheit der Kinder zu finden. Die skandinavischen L&auml;nder machen es vor! Dort wurden Kitas\/Bildungseinichtungen f&uuml;r die Kleinsten fr&uuml;hzeitig (D&auml;nemark ab Mitte April) wieder ge&ouml;ffnet. Nach ersten Erkenntnissen gab es dort keine signifikante H&auml;ufung von Infizierungen, auch die bef&uuml;rchtete Ausbreitung gef&auml;hrlicher Ansteckungs-Hotspots ist dort nicht zu beobachten. Von CoViD-19 Erkrankung sind Kinder ohnehin kaum betroffen; das liegt ganz auf der Linie der meisten wissenschaftlichen Studien zu diesen Altersgruppen.<\/p><p>In einem Filmbeitrag des MDR Ende April &auml;u&szlig;ern betroffene M&uuml;tter und Wissenschaftlerinnen, wie Jutta Allmendiger (Soziologin und Pr&auml;sidentin des Wissenschaftszentrums Berlin f&uuml;r Sozialforschung) Kritik an den Ma&szlig;nahmen von Jens Spahn und des Robert Koch instituts, weil die Interessen von Kindern ignoriert w&uuml;rden und Frauen in altbekannte Rollenmuster gezw&auml;ngt w&uuml;rden. <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/video\/mdr-videos\/c\/video-405102.html\">Unter diesem Link<\/a>) ist das Video abrufbar.<\/p><p>Wolfgang Hammer, Soziologe, Dr.phil., Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Kinderhilfswerks und ehem. langj&auml;hriger Leiter des Hamburger Jugendamtes hat vom 16. April bis 9. Mai vier offene Briefe (<a href=\"https:\/\/bremerbuendnissozialearbeit.jimdofree.com\/stellungnahmen\/\">hier zum Download<\/a>) mit deutlicher Kritik&nbsp; an die Mitglieder des Familienauschusses im Bundestag und andere verantwortliche Bundes- und LandespolitikerInnen geschrieben. In seinem letzten Brief fordert er die sofortige Eingerufung eines &ldquo;politischen Kindergipfels&rdquo;. Hammer kritisiert die Unzul&auml;nglichkeiten der Verordnungen der Bundesregierung und der L&auml;nder zur Exit-Strategie aus der Covid &ndash; 19 Pandemie. Entscheidende Rechte w&uuml;rden den Kinder schon wochenlang vorenthalten: Das Recht auf Gesundheit, Erholung , Sport und Spiel. Das Recht auf gesunde und abwechslungsreiche Ern&auml;hrung. Das Recht auf Bildung. Das Recht von Eltern und Kindern auf den besonderen Schutz des Staates.<\/p><p>Mehrere Wissenschaftler und Fachleute haben nun bereits zum zweiten Mal in ausf&uuml;hrlichen Thesen die Informationspolitik des Robert Koch Instituts, die Berichterstatung in den Medien und die unangemessen pauschalen Lock-Down-Ma&szlig;nahmen kritisiert, darunter auch Prof. Dr. rer.nat. Gerd Glaeske, Universit&auml;t Bremen, SOCIUM Public Health, ehem. Mitglied im Sachverst&auml;ndigenrat Gesundheit. (Thesenpapier 2.0, <a href=\"https:\/\/www.bmcev.de\/wp-content\/uploads\/thesenpapier2_corona_200503_endfass.pdf\">hier zum Download die Version vom 3. Mai<\/a>) In These 11 hei&szlig;t es z.B.:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Kinder scheinen in zweierlei Hinsicht eine besondere Rolle zu spielen, denn sie werden zum einen deutlich seltener infiziert, und zum anderen werden sie nicht schwer krank. Einer &Ouml;ffnung der Betreuungs- und Bildungseinrichtungen f&uuml;r Kinder steht aus wissenschaftlicher Sicht keine begr&uuml;ndbare Erkenntnis entgegen. Sinnvoll w&auml;re eine epidemiologische Betreuung der anstehenden &Ouml;ffnung, die der Frage nachgeht, ob Infektionen bzw. Erkrankungen auftreten (repr&auml;sentative Stichprobe).&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Es hat (zu) lange gedauert, bis diese Fachleute &uuml;ber unseren &Ouml;ffentlichen Rechtlichen Rundfunk Eingang in den demokratischen Debattenraum fanden: Am 10. Mai (acht Wochen nach dem Lockdown!) in ZDF und ARD: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/berlin-direkt\/berlin-direkt-vom-10-mai-2020-100.html\">ZDF<\/a> (von Minute 0:30 bis 5:48 ), sowie &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tt-7507.html\">Tagesschau<\/a>&ldquo; (Ab Minute 3:45: &Uuml;berwiegend Frauen sind von Corona-Beschr&auml;nkungen betroffen.) Und <a href=\"https:\/\/www.butenunbinnen.de\/videos\/belastung-eltern-kinderbetreuung-corona-bremen-100.html\">hier<\/a> im Bremer Regionalfernsehen. Bereits <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/daserste\/player\/Y3JpZDovL25kci5kZS9lYWJlZTI4ZC1jMGNiLTQ3MDYtOWZiNC0wN2U5MTk3YTExYTU\/frauen-werden-entsetzliche-retraditionalisierung-erfahren\">am 3. Mai bei Anne Will<\/a> konnte Jutta Allmendinger zur drohenden Retraditionalisierung der Frauen Stellung nehmen.<\/p><p>In <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kinderarzt-ueber-Corona-Massnahmen\/!5678362\/\">der Bremer &bdquo;taz&ldquo; (Eiken Bruhn)<\/a> hatte sich bereits am 27. April der Bremer Kinderarzt Torsten Spranger ge&auml;u&szlig;ert. Er ist seit 2008 in eigener Praxis in Bremen t&auml;tig und Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugend&auml;rzte im Land Bremen. Er beklagt, dass die Kinderinteressen in den Expertenrunden der Bundesregierung zu wenig Ber&uuml;cksichtigung f&auml;nden, dagegen m&auml;chtigere Lobbygruppen erstaunliche Ausnahmeregelungen durchsetzten. Bisherige Daten legten nahe, dass Kinder f&uuml;r das Voranschreiten der Pandemie eine untergeordnete Rolle spielen w&uuml;rden: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Gleichzeitig l&auml;sst man aber zu, dass Erwachsene &ndash; die gef&auml;hrdeter sind &ndash; gemeinsam in &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren. Das ist ein gr&ouml;&szlig;eres Ansteckungspotenzial. Und man will Fu&szlig;ballspieler wieder aufs Feld lassen, erlaubt Tennis und Golf, aber Kinder d&uuml;rfen nicht auf den Bolzplatz. Was ist denn das f&uuml;r ein Signal?&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Die Corona-Pandemie k&ouml;nnte ein Weckruf sein, erhofft sich <a href=\"https:\/\/lisa.gerda-henkel-stiftung.de\/carerevolition_gabrielewinker\">in diesem Interview<\/a> Prof. Gabriele Winker von der TU Hamburg (Autorin des Buches <a href=\"https:\/\/care-revolution.org\/aktuelles\/buch-care-revolution\/\">&bdquo;Care-Revolution&rdquo;<\/a>), Auszug:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Der Zweck einer kapitalistischen &Ouml;konomie ist die Verwertung des eingesetzten Kapitals. Daf&uuml;r muss Arbeitskraft in hinreichender Quantit&auml;t und Qualit&auml;t zur Verf&uuml;gung stehen. Dies wird in einer kapitalistischen Gesellschaft prim&auml;r unentlohnt durch die Sorgearbeit in Familien gew&auml;hrleistet. Hier wird die zuk&uuml;nftige Generation der Erwerbst&auml;tigen geboren, erzogen und betreut, und hier wird auch die Arbeitskraft der derzeitigen Erwerbst&auml;tigen wiederhergestellt. Seit im neoliberalen Kapitalismus alle erwerbsf&auml;higen Personen durch Erwerbsarbeit eigenst&auml;ndig f&uuml;r ihren Lebensunterhalt aufkommen m&uuml;ssen, fehlt jedoch f&uuml;r diese famili&auml;re Sorgearbeit die Zeit. Dieses Problem wird noch verst&auml;rkt durch eine staatliche Austerit&auml;tspolitik, die an der sozialen Infrastruktur spart, mit der Konsequenz, dass es in der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge fast &uuml;berall an Personal und Ressourcen fehlt. Besonders sichtbar wird dies in Zeiten von Corona in den Krankenh&auml;usern und Pflegeheimen am Mangel an Pflegekr&auml;ften oder Schutzausr&uuml;stung.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anhang: Zahlen und L&ouml;sungsvorschl&auml;ge<\/strong><\/p><ul>\n<li><u>Der Verband alleinerziehender M&uuml;tter und V&auml;ter (VAMV)<\/u> hat eine Petition f&uuml;r eine <a href=\"https:\/\/www.vamv.de\/politische-aktionen\/petition-corona-notfallbetreuung-fuer-alleinerziehende\">Corona-Notbetreuung f&uuml;r Alleinerziehende<\/a> initiiert. <\/li>\n<li><u>20 Frauenverb&auml;nde und Gewerkschaften<\/u> wandten sich am 29. April 2020  mit gleichstellungspolitischen Forderungen <a href=\"https:\/\/www.vamv.de\/politische-aktionen\/wann-wenn-nicht-jetzt\">in einem gemeinsamen Aufruf an Politik und Arbeitgeber<\/a> . Zentrale Forderungen sind u.a.: Finanzielle Aufwertung und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege, im Gesundheitswesen, der Erziehung und im Einzelhandel. Abschaffung der Sonderregelungen f&uuml;r Minijobs. Steuer-, Sozial- und Familienleistungen so aufeinander abzustimmen, dass sie zu einer tats&auml;chlichen finanziellen Verbesserung f&uuml;r Frauen, insbesondere f&uuml;r Alleinerziehende f&uuml;hren. Rahmenbedingungen und Arbeitszeiten, die es Eltern erm&ouml;glichen, sich die Care-Arbeit gerecht zu teilen. Eine bedarfsgerechte und fl&auml;chendeckende Versorgung mit Beratungsstellen und Gewaltschutzeinrichtungen.<\/li>\n<li><u>Auch die Fraktion Die LINKE<\/u> spricht sich f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines Corona-Elterngeldes w&auml;hrend der Covid-19-Pandemie aus. In <a href=\"https:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/19\/186\/1918684.pdf\">einem Antrag<\/a> fordert sie die Bundesregierung auf, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. So soll es Eltern f&uuml;r die Dauer der pandemiebedingten Schlie&szlig;ungen von Kindertageseinrichtungen und Schulen erm&ouml;glicht werden, ihre Arbeitszeit zu reduzieren oder auszusetzen und eine Lohnfortzahlung zu erhalten. In den ersten sechs Wochen soll die Lohnfortzahlung zu 100 Prozent geleistet werden. Eltern, die dieses Corona-Elterngeld beziehen, sollen zudem f&uuml;r die Dauer des Bezugs vor K&uuml;ndigungen gesch&uuml;tzt sein.<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em>Quelle: Der Artikel ist zuerst bei &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.aufstehen-bremen.org\/index.php\/theme-styles\/ag-soziales\/428-die-sichtweise-der-lockgedownten-muetter-und-kinder\">Aufstehen Bremen<\/a>&ldquo; ver&ouml;ffentlicht worden. <\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>Zur Person: <strong>Rodolfo Bohnenberger<\/strong> (geb. 1952 in Guatemala)<\/p><ul>\n<li>Studium Sozialp&auml;dagogik an der Universit&auml;t Bremen 1974-1980<\/li>\n<li>Nach Ausbildung zum Familientherapeuten 2002 t&auml;tig als Sozialp&auml;dagoge und Familientherapeut in aufsuchenden Familienhilfen (Hilfen zur Erziehung) bei einem gro&szlig;en Tr&auml;ger der Kinder- und Jugendhilfe in Bremen<\/li>\n<li>Zeitgleich mit der Verrentung: kleiner Lehrauftrag im Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule Bremen<\/li>\n<li>Mitglied in der Gewerkschaft ver.di und seit fast 10 Jahren engagiert im (ehrenamtlichen) Bremer B&uuml;ndnis Soziale Arbeit (<a href=\"https:\/\/bremerbuendnissozialearbeit.jimdofree.com\/\">bremerbuendnissozialearbeit.jimdofree.com<\/a>)<\/li>\n<li>Mitgr&uuml;nder von #aufstehen Bremen (<a href=\"https:\/\/www.aufstehen-bremen.org\/\">aufstehen-bremen.org<\/a>), darin besonders in der Gruppe &ldquo;Wohnen und soziale Stadtentwicklung&ldquo;<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten haben sich bereits in diversen Beitr&auml;gen mit der Situation der Eltern und Kinder in der Corona-Krise befasst, um Beispiel in dem Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60459\">&ldquo;Wie evidenzbasiert sind die Kontaktverbote f&uuml;r Kinder? Ein Faktencheck&rdquo;<\/a> oder in dem Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59809\">&ldquo;Exit-Strategien: Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Kinder sollten schnellstens &uuml;berdacht werden&ldquo;<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun dringt &ndash; viel zu sp&auml;t &ndash; auch die Sichtweise der vom Lockdown betroffenen Eltern und Kinder ins Radar der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung. Als Ende April\/Anfang Mai die Lockerungen begannen, ignorierten die Verordnungen der Bundesregierung, wie auch die der Bremer Landesregierung, inkl. des Sozial- und Gesundheitsressorts, die Interessen der Mehrheit der Kinder und Eltern. <strong>Rodolfo Bohnenberger<\/strong><\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60997\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[167,149],"tags":[1112,2469,1095,2857,2834],"class_list":["post-60997","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-familienpolitik","category-gesundheitspolitik","tag-buergerrechte","tag-epidemie","tag-kinderbetreuung","tag-lockdown","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60997","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=60997"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60997\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":61071,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/60997\/revisions\/61071"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=60997"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=60997"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=60997"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}