{"id":61042,"date":"2020-05-15T16:56:45","date_gmt":"2020-05-15T14:56:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042"},"modified":"2020-05-15T16:56:45","modified_gmt":"2020-05-15T14:56:45","slug":"hinweise-des-tages-ii-442","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h01\">EZB will Urteil des Bundesverfassungsgerichts ignorieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h02\">Wir k&ouml;nnen die Corona-Schulden nicht zur&uuml;ckzahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h03\">Rasanter Anstieg bei Kleinwaffenexporten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h04\">Gepanzerte und weiche Ziele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h05\">Hoher Beamter &uuml;bergeht Seehofer: Das steckt hinter dem Corona-Leak<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h06\">7 Cent oder Lockdown?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h07\">Jetzt aber: &bdquo;Wir werden aufr&auml;umen mit diesen Verh&auml;ltnissen&ldquo;, sagt der Bundesarbeitsminister. Und meint die Zust&auml;nde in der Fleischindustrie. Man darf gespannt sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h08\">Corona: Kommunen st&auml;rken, Handlungsf&auml;higkeit erhalten!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h09\">Corona: Hilfe f&uuml;r Milliard&auml;re?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h10\">Deutscher Familiengerichtstag fordert bessere Qualifikation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h11\">Vermeidung von Lieferengp&auml;ssen bei Arzneimitteln: Herstellung in Europa ist nur ein Baustein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h12\">Es kann nicht sein, dass die SPD schon jetzt beginnt, ihre Funktion&auml;re zu versorgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h13\">G20 in Hamburg: Darum wurden die Akkreditierungen von Journalisten:innen entzogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h14\">NSU-Prozess: Gericht will Urteil erst nach &bdquo;Belehrung&ldquo; herausgeben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h15\">&ldquo;Progressive&rdquo; Atomkraft-Laufzeitverl&auml;ngerung durch die Corona-Hintert&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h16\">Zur Sprengung der K&uuml;hlt&uuml;rme am AKW Philippsburg erkl&auml;rt Jochen Stay, Sprecher der Antiatomorganisation &raquo;Ausgestrahlt&laquo;:<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h17\">Warum wir den digitalen Euro gerade jetzt dringender denn je brauchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61042#h18\">Verfassungsrichter in Brasilien suspendiert Verfahren gegen die Demarkation indigener Gebiete<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EZB will Urteil des Bundesverfassungsgerichts ignorieren<\/strong><br>\nDie deutschen Verfassungsrichter verlangen von der Europ&auml;ischen Zentralbank mehr Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Nebenwirkungen der Geldpolitik. Doch nach SPIEGEL-Informationen wollen die W&auml;hrungsh&uuml;ter die Kritik abtropfen lassen. (&hellip;)<br>\nZun&auml;chst hatte EZB-Chefin Christine Lagarde noch vorgehabt, dem Bundesverfassungsgericht entgegenzukommen, das in der vergangenen Woche bessere Begr&uuml;ndungen der EZB-Entscheidungen verlangt hatte. Doch unter dem Druck der Vertreter Italiens und Frankreichs ist sie mittlerweile auf &shy;einen konfrontativen Kurs eingeschwenkt. Das Bundesverfassungsgericht habe der EZB mangels Zust&auml;ndigkeit nichts zu sagen, argumentiert die Notenbank; sie sei einzig dem Europ&auml;ischen Gerichtshof unterworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/ezb-will-urteil-des-bundesverfassungsgerichts-ignorieren-a-bc618c20-bd99-44c0-a665-71da004705fd\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60752#h01\">Karlsruher Sprengladung<\/a>. Interessant dazu ist auch dieser Beitrag von Jens Berger von vor fast sieben Jahren: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17574\">Die EZB vor dem Verfassungsgericht &ndash; Zeit f&uuml;r grunds&auml;tzliche Fragen<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Im Kern geht es um die Frage, ob die EZB mit ihren Anleihenkaufprogrammen Kompetenzen in Anspruch nimmt, die nicht durch das Grundgesetz &uuml;bertragen wurden. Sollte Karlsruhe feststellen, dass die EZB ihr Mandat &uuml;berdehnt, &uuml;berdehnt das Bundesverfassungsgericht damit jedoch selbst sein Mandat, da die EZB nicht dem deutschen, sondern dem europ&auml;ischen Recht untersteht.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>dazu: Der Fahrplan zur Zerschlagung des Euro<\/strong><br>\nIm Zuge der Debatte &uuml;ber das j&uuml;ngste EZB-Urteil des Bundesverfassungsgerichts rufen Kritiker die Europ&auml;ische Zentralbank auf, eine etwaige Bitte des Bundestages um Vorlage einer Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitspr&uuml;fung des Anleiheankaufprogramms PSPP zu ignorieren: Die EZB habe keine Anweisungen von nationalen Parlamenten entgegenzunehmen.<br>\nUrheber solcher und &auml;hnlicher Vorschl&auml;ge wollen den Konflikt weiter eskalieren. Ist den (dezidiert pro-europ&auml;ischen) Kritikern klar, dass am Ende der Sequenz, mit der sie eigentlich Karlsruhe abstrafen wollen, die Zerschlagung der Eurozone stehen k&ouml;nnte? Ist das wirklich gewollt?<br>\nHier lesen Sie, wie der Konflikt weitergeht, wenn nur alle Beteiligten kompromisslos genug auf ihren Standpunkten beharren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/05\/der-fahrplan-zur-zerschlagung-des-euro\/\">Martin H&ouml;pner auf Makroskop<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wir k&ouml;nnen die Corona-Schulden nicht zur&uuml;ckzahlen<\/strong><br>\nDie gro&szlig;e intellektuelle Schlacht um die Frage, wie mit den neuen staatlichen Schulden umzugehen ist, beginnt jetzt. Umso mehr kommt es darauf an, exakt zu sagen, was geht und was nicht geht.<br>\nEin &Ouml;konom, der einen Lehrstuhl an einer deutschen Universit&auml;t hat und schreibt, die staatlichen Schulden belasteten die zuk&uuml;nftigen Generationen nicht, weil die zuk&uuml;nftigen Generationen ja auch die Forderungen gegen den Staat erben, ist ein Unikum. So ein Unikum ist Jens S&uuml;dekum, Professor in D&uuml;sseldorf, der im Handelsblatt einen Artikel mit dem geradezu unerh&ouml;rten Titel verfasst hat: &bdquo;Wir d&uuml;rfen die Corona-Schulden nicht zur&uuml;ckzahlen&ldquo;. Bravo! In meiner kleinen Aufz&auml;hlung der Liste der f&uuml;r deutsche &Ouml;konomen kaum zu l&ouml;senden Probleme hat er die erste Stufe spielend geschafft.<br>\nAuch die zweite Stufe, die Einsicht in die besondere Rolle des Staates bei der Wiederbelebung einer am Boden liegenden Marktwirtschaft, erklimmt er leichtf&uuml;&szlig;ig. Er tritt f&uuml;r Konjunkturprogramme ein und will die dann noch einmal steigenden Schulden des Staates einfach in die Zukunft &uuml;berw&auml;lzen, weil sie dann bei h&ouml;herem Wachstum zwar nicht verschwinden, aber doch relativiert werden. Genau richtig.<br>\nDoch dann wird es holprig. [&hellip;]<br>\nNun gibt es genau zwei M&ouml;glichkeiten, um die Wirtschaft zu beleben. Die erste und beste M&ouml;glichkeit ist es, die neoliberale Programmatik wieder zur&uuml;ckzudr&auml;ngen, die Gewerkschaften zu st&auml;rken und daf&uuml;r zu sorgen, dass es &uuml;ber deutlich steigende L&ouml;hne und Lohnst&uuml;ckkosten zu einer tendenziell inflation&auml;ren Dynamik kommt statt zu deflation&auml;rer Stagnation. Dazu geh&ouml;ren sicher auch Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r die Unternehmen, damit die unter Druck sind, sich zu verschulden, um Gewinne machen zu k&ouml;nnen. Wer sich das nicht zutraut, muss die zweite Variante w&auml;hlen: Der Staat muss als Schuldenmacher in die Manege gebeten werden &ndash; und zwar f&uuml;r immer.<br>\nWeil das unausweichlich ist, ist der Titel des Beitrages von Jens S&uuml;dekum falsch. Es muss hei&szlig;en: &bdquo;Wir k&ouml;nnen die Corona-Schulden nicht zur&uuml;ckzahlen&ldquo; oder noch genauer &bdquo;Wir k&ouml;nnen weder die Corona-Schulden noch irgendwelche anderen Schulden zur&uuml;ckzahlen&ldquo;. Gelingt es nicht, die Unternehmen wieder in die Rolle des Schuldners zu dr&auml;ngen, kann die Wirtschaft nicht mehr funktionieren ohne immer neue staatliche Verschuldung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/05\/wir-koennen-die-corona-schulden-nicht-zurueckzahlen\/\">Heiner Flassbeck auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Rasanter Anstieg bei Kleinwaffenexporten<\/strong><br>\nTrotz der Sch&auml;rfung der Ausfuhrrichtlinien hat die Bundesregierung die Genehmigungen f&uuml;r den Export deutscher Kleinwaffen im vergangenen Jahr rasant gesteigert. Das geht aus der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage (Drucksache 19\/18501) von Sevim Dagdelen hervor. Die Bundesregierung erlaubte demnach 2019 die Ausfuhr von Maschinengewehren, Pistolen und &auml;hnlichen Waffen f&uuml;r 69,49 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 79 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (38,91 Millionen Euro) und ist der h&ouml;chste Wert seit 2013.<br>\n&ldquo;Die Bundesregierung schert es offenbar nicht, dass alle 14 Minuten ein Mensch weltweit durch eine deutsche Waffe stirbt. Anders kann man die Rekordzahlen bei Kleinwaffenexporten nicht erkl&auml;ren&ldquo;, kritisiert die abr&uuml;stungspolitische Sprecherin der Fraktion.<br>\nEnde Juni 2019 hatte die Bundesregierung auf &ouml;ffentlichen Druck die Ausfuhrrichtlinien f&uuml;r R&uuml;stungsexporte gesch&auml;rft, der Export von Kleinwaffen in sogenannte Drittstaaten ist nunmehr untersagt. Tats&auml;chlich ist das Lieferverbot in L&auml;nder au&szlig;erhalb der NATO und der EU weitgehend umgesetzt, wie aus der Antwort der Bundesregierung hervorgeht. Im zweiten Halbjahr 2019 wurden noch Kleinwaffen im Wert von 58.000 Euro n Drittstaaten exportiert, im ganzen Jahr f&uuml;r etwa 400.000 Euro. Das entspricht 0,6 Prozent der gesamten Kleinwaffenexporte.<br>\nHauptempf&auml;nger deutscher Kleinwaffen waren im vergangenen Jahr Norwegen (22,1 Millionen Euro), Gro&szlig;britannien (12,1 Millionen), Litauen (10,1 Millionen), Frankreich (8,6 Millionen) und die USA (6,5 Millionen).<br>\nSevim Dagdelen fordert angesichts der neuen Zahlen einen generellen Stopp von Kleinwaffenexporten: &ldquo;Ein Ausfuhrverbot allein in Drittstaaten reicht bei weitem nicht, da immer wieder in NATO-Staaten, wie die USA, exportierte Waffen am Ende in Drittstaaten wie Mexiko oder Kolumbien landen. Das zeigen die Erfahrungen mit den Waffenschmieden Heckler &amp; Koch, SIG Sauer und Carl Walther.&rdquo;<br>\nAktuell pr&uuml;ft die Kieler Staatsanwaltschaft neue Vorw&uuml;rfe illegaler R&uuml;stungsexporte gegen Sig Sauer. Nach Recherchen des S&uuml;dwestrundfunks (SWR) soll der in Eckenf&ouml;rde angesiedelte Waffenbauer &uuml;ber Sig Sauer Inc. USA neben Kolumbien auch Mexiko mit Pistolen ohne R&uuml;stungsexportgenehmigung der Bundesregierung beliefert haben. Berichtet wurde &uuml;ber dieses Dreiecksgesch&auml;ft in der ARD-Dokumentation &ldquo;T&ouml;dliche Exporte: R&uuml;stungsmanager vor Gericht&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/rasanter-anstieg-bei-kleinwaffenexporten-1\/?fbclid=IwAR0ZG-wt3cp7zwpVCCCIbOZzhCBErcmdhLdfuhd-8XHma7tFMIlI8Rt4VzU\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><strong>dazu: Heckler&amp;Koch weist Gewinn vor<\/strong><br>\nDer vor einer m&ouml;glichen &Uuml;bernahme stehende Waffenhersteller Heckler&amp;Koch hat im Zuge seiner Neuausrichtung des vergangenen Jahres turbulente Zeiten erlebt. Doch erstmals seit zwei Verlustjahren in Folge weist das 70 Jahre alte Unternehmen im Tagesgesch&auml;ft wieder ein positives Ergebnis aus. Der Gewinn nach Steuern betrug 1,6Millionen Euro nach einem Verlust von 8,1 Millionen Euro im Jahr 2018, teilte Heckler&amp;Koch mit. Der Umsatz legte um 8 Prozent auf 239,4 Millionen Euro zu. &bdquo;Mit der erfreulichen Entwicklung 2019 zeigen sich nun die Erfolge unseres Wachstums- und Innovationskurses&ldquo;, wird der Vorstandsvorsitzende Jens Bodo Koch zitiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/heckler-koch-weist-gewinn-vor-16766640.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gepanzerte und weiche Ziele<\/strong><br>\nMit dem Start einer vorgeblich &ldquo;breiten gesellschaftlichen Debatte&rdquo; bereitet die Bundesregierung die k&uuml;nftige Beschaffung und Nutzung von Kampfdrohnen durch die Bundeswehr vor. Die &ldquo;Debatte&rdquo; ist am Montag offiziell mit einer Podiumsdiskussion im Berliner Verteidigungsministerium angesto&szlig;en worden; im Schatten der Covid-19-Pandemie sollen nun einige weitere Veranstaltungen folgen. W&auml;hrend die Bundesregierung eine ergebnisoffene Debatte simuliert, sind die ma&szlig;geblichen Weichenstellungen l&auml;ngst vorgenommen worden. So sieht der Beschaffungsvertrag f&uuml;r die neue Drohne Heron TP, die die Bundeswehr vom n&auml;chsten Jahr an zu Aufkl&auml;rungszwecken in ihren Eins&auml;tzen nutzen soll, ausdr&uuml;cklich deren etwaige Bewaffnung mit Pr&auml;zisionswaffen vor, daneben Trainingsfl&uuml;ge f&uuml;r den Einsatz solcher Waffen. Dar&uuml;ber hinaus sind Umbauten am Fliegerhorst Schleswig-Jagel geplant, wo Drohnenpiloten ausgebildet werden sowie die Infrastruktur f&uuml;r die k&uuml;nftige Drohnennutzung optimiert werden soll. Die Bundeswehr bereitet sich auf die Nutzung nicht nur von Kampfdrohnen, sondern auch von Drohnenschw&auml;rmen vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8275\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Hoher Beamter &uuml;bergeht Seehofer: Das steckt hinter dem Corona-Leak<\/strong><br>\nSeit dem Wochenende macht ein Papier aus dem Bundesinnenministerium die Runde, das es in sich hat. Ein hoher Beamter schreibt auf eigene Faust eine Analyse, die der Corona-Politik des Bundes ein vernichtendes Zeugnis ausstellt. ntv.de dokumentiert, was drin steht und wer es verfasst hat.<br>\nWer schon lange erhebliche Zweifel an der Corona-Politik von Bund und L&auml;ndern hat, darf sich seit dem Wochenende auch offiziell best&auml;tigt f&uuml;hlen. Eine aus dem Bundesinnenministerium (BMI) stammende Analyse attestiert den Verantwortlichen schwerwiegende Fehleinsch&auml;tzungen und Entscheidungen, deren Schaden weitaus gr&ouml;&szlig;er sei als ihr Nutzen. Dass das BMI das Papier zur&uuml;ckgewiesen und den Autor sanktioniert hat, wirft Fragen auf. In den Sozialen Medien &auml;u&szlig;ern viele B&uuml;rger die Sorge, dass die Politik berechtigter Kritik aus berufenem Munde einen Maulkorb erteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Das-steckt-hinter-dem-Corona-Leak-article21779209.html\">n-tv<\/a>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Expertise nicht ignorieren&rdquo;: Wissenschaftler kritisieren BMI f&uuml;r Umgang mit Corona-Papier<\/strong><br>\nEine kritische Analyse aus dem Innenministerium zum Corona-Krisenmanagement wurde vom BMI als Einzelmeinung eines Mitarbeiters abgetan. Dagegen wenden sich nun die an der Erarbeitung des Papiers beteiligten Experten. Das BMI m&uuml;sse sich mit den Sachargumenten auseinandersetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/102396-umstrittene-bmi-analyse-wissenschaftler-kritisieren\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>7 Cent oder Lockdown?<\/strong><br>\nGrafiken und Studien zu C-19 &ndash; und welche Rolle Vitamin D zur Verhinderung einer zweiten Welle spielen k&ouml;nnte<br>\nDer Lockdown hat gewirkt und die potentiell explosive Ausbreitungsrate Reff erst einmal von 1,3 auf 0,7 gesenkt (oben). Vitamin-D-Mangel verursacht nach aktuellen Untersuchungen eine 10 mal h&ouml;here Todesrate (unten). Lesen Sie hier, warum es weiter einen eingeschr&auml;nkten Lockdown geben wird &ndash; und was wir stattdessen tun sollten. (&hellip;)<br>\nIn unserer heutigen Gesellschaft leidet ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung &ndash; insbesondere im Winter &ndash; an einem massiven Vitamin D-Mangel. Statistiken, die man dazu findet, gehen h&auml;ufig davon aus, dass Blutwerte von 20ng\/ml f&uuml;r die Vitamin D-Funktion ausreichend seien. Das ist falsch! Diese Grenzwerte stammen noch aus der Zeit, als man Vitamin D nur bez&uuml;glich seiner Wirkung auf den Knochenstoffwechsel untersucht hat. Tatsache ist &ndash; und das zeigen Untersuchungen in vielen europ&auml;ischen L&auml;ndern &ndash; dass je nach Land 20-40% der Menschen selbst im Sommer noch nicht mal diesen Wert erreichen.<br>\nEine Ursache daf&uuml;r sind auch die Empfehlungen f&uuml;r die Vitamin D-Substitution. Schon seit Jahren ist ver&ouml;ffentlicht, dass den offiziellen Empfehlungen von 400-800 Units Vitamin D pro Tag ein Rechenfehler um den Faktor 10 zugrunde liegt, wof&uuml;r sich der zust&auml;ndige Wissenschaftler sogar entschuldigt hat. Eingang in die offiziellen Empfehlungen hat das leider immer noch nicht genommen, denn die sollten im Bereich von 5000 Einheiten pro Tag liegen. Notwendig f&uuml;r ein stabiles Immunsystem sind Blutwerte von 40-60ng\/ml. Die haben aber die wenigsten.<br>\nDas hei&szlig;t, eigentlich haben wir es aktuell nicht mit einer Corona-Pandemie, sondern mit einer Vitamin D-Mangelpandemie zu tun. Das will nur offensichtlich niemand wahr haben. Und wenn ich h&ouml;re, dass ein Medikament die Sterblichkeit von 11% auf 8% vermindert, dann ist das im Vergleich zu den neuen Studien, die zeigen, dass man bis zu 90% der Todesf&auml;lle vermeiden k&ouml;nnte, etwas &uuml;ber das man sich nur wundern kann.<br>\nDie Frage ist also letztlich: Wollen wir Leben retten oder nicht?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/7-Cent-oder-Lockdown-4717962.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Jetzt aber: &bdquo;Wir werden aufr&auml;umen mit diesen Verh&auml;ltnissen&ldquo;, sagt der Bundesarbeitsminister. Und meint die Zust&auml;nde in der Fleischindustrie. Man darf gespannt sein<\/strong><br>\nEs gibt Zuf&auml;lle, die so konstruiert erscheinen, dass man den Kopf sch&uuml;tteln muss. Der 14. Mai ist ein Beispiel daf&uuml;r. Es ist der Gedenktag der heiligen Corona. Ja, die gibt es wirklich. Und die ist nicht irgendeine Heilige, die man aus dem Fr&uuml;hchristentum in die Gegenwart zu retten versucht: Im katholischen Universum handelt es sich um die Patronin des Geldes, der Fleischer und Schatzgr&auml;ber. Und eines muss man der katholischen Kirche ja lassen &ndash; sie sichert ihre Gl&auml;ubigen gerne mehrfach ab und deshalb legt sie bei der heiligen Corona noch einen drauf: Die ist n&auml;mlich auch eine der zahlreichen Patrone gegen Pest und andere Seuchen. Wie passend. Manche andere hingegen w&uuml;rden in diesen Tagen von einem zynisch daherkommenden Humor sprechen.<br>\nDer Schutzheiligen des Geldes und der Fleischer werden in normalen Zeiten Wallfahrten dargebracht, vor allem in &Ouml;sterreich (m&ouml;glicherweise auch in Ischgl). In diesem Jahr bewegt Corona, allerdings in viraler Form, den Globus und speziell am Gedenktag der Heiligen in Deutschland auch die Fleischindustrie und aufgrund der vielen Corona-Infektionsf&auml;lle in den Schlachth&ouml;fen der Republik auch Medien und Politik. Sogar bis in den Bundestag haben es die Vorg&auml;nge und damit (wieder einmal) der Blick auf die Zust&auml;nde im Billigschlachthaus Deutschland geschafft. Und da geht es nicht nur um Fleischer, sondern eigentlich um viele Geld und um Unternehmen, die f&uuml;r sich einen Schaft gehoben haben &ndash; eine Schatzkiste voll mit billiger und gut ausbeutbarer Arbeit aus dem Osten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/05\/15\/fleischindustrie-wieder-mal-auf-dem-pruefstand\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Corona: Kommunen st&auml;rken, Handlungsf&auml;higkeit erhalten!<\/strong><br>\nDie Corona-Krise trifft St&auml;dte und Gemeinden besonders stark. Sie m&uuml;ssen die von Bund und L&auml;nder beschlossenen Ma&szlig;nahmen zur Bew&auml;ltigung der Krise umsetzen. Die finanziellen Mittel reichen jedoch nicht aus. Der DBG fordert deshalb einen Rettungsschirm, der die Kommunen entlastet und die Liquidit&auml;t sicherstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++de52f3be-9680-11ea-9fcd-001a4a16011a\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corona: Hilfe f&uuml;r Milliard&auml;re?<\/strong><br>\nAls die Aktie der Lufthansa mitten im Sturzflug ist, greift Heinz Herrmann Thiele zu. Der Gro&szlig;aktion&auml;r taucht nur selten in der &Ouml;ffentlichkeit auf, obwohl er laut Forbes einer der zehn reichsten Deutschen ist. Doch Ende M&auml;rz dieses Jahres macht er Schlagzeilen mit dem Lufthansa-Einstieg. Rund zehn Prozent der Lufthansa-Aktien geh&ouml;ren nun ihm. Damit ist er der gr&ouml;&szlig;te Einzelaktion&auml;r der Fluglinie. Ein Investment, das laut Experten zu diesem Zeitpunkt nur Sinn macht, wenn man auf die Lufthansa-Rettung durch den Staat spekuliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2020\/Corona-Hilfe-fuer-Milliardaere,thiele248.html\">Panorama<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutscher Familiengerichtstag fordert bessere Qualifikation<\/strong><br>\nFamilienrichter in Deutschland sind mangelhaft ausgebildet, das erkl&auml;rte der Deutsche Familiengerichtstag (DFGT) gegen&uuml;ber rbb24 Recherche.<br>\n&ldquo;Junge Kolleginnen und Kollegen kommen derzeit als familienrechtliche Laien an die Familiengerichte&rdquo;, so R&uuml;diger Ernst vom DFGT im Interview mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Dies habe zur Folge, dass es immer wieder zu Fehlentscheidungen kommen kann.<br>\nUrsache sei, so der DFGT, dass es f&uuml;r Richterinnen und Richter keine Pflicht zur Fortbildung im Familienrecht gebe. Dabei gehe es bei den Entscheidungen um das Schicksal von Familien und Kindern. Die Bundesl&auml;nder sollten das Familienrecht deshalb zum Pflichtstoff in den juristischen Staatsexamina machen. Genau wie beim Insolvenzrecht d&uuml;rfe der Staat nur solche Richter einsetzen, die Kenntnisse auf ihrem Gebiet nachweisen k&ouml;nnen.<br>\nFast 600.000 F&auml;lle werden j&auml;hrlich an deutschen Familiengerichten verhandelt. Die Bundesregierung hatte bereits 2016 beschlossen, die Pflicht zur Qualifikation von Familienrichtern gesetzlich zu verankern. Dies ist bisher nicht geschehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/51580\/4594473%20\">Presseportal<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Kommen lediglich derzeit &ldquo;junge Kolleginnen und Kollegen (&hellip;) als familienrechtliche Laien an die Familiengerichte&rdquo; oder ist das ein l&auml;ngst bekanntes Ph&auml;nomen? Eine Pflicht zur Fortbildung im Familienrecht hat es doch fr&uuml;her auch nicht gegeben, oder?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vermeidung von Lieferengp&auml;ssen bei Arzneimitteln: Herstellung in Europa ist nur ein Baustein<\/strong><br>\nSchon seit Jahren nehmen die Lieferengp&auml;sse bei Arzneimitteln bedrohlich zu. Doch bislang hat die Bundesregierung diese stets nur verwaltet und nicht versucht, sie zu verhindern. Das Vorhaben auch der anderen europ&auml;ischen Gesundheitsminister, die Produktion von Medikamenten und deren Grundstoffen wieder vermehrt nach Europa zur&uuml;ckzuholen, ist ein wichtiger Schritt, den DIE LINKE schon seit langem fordert. Aber er reicht alleine nicht aus. Andere Ma&szlig;nahmen, die die Bundesregierung auch ohne Unterst&uuml;tzung der &uuml;brigen EU-Staaten umsetzen k&ouml;nnte, m&uuml;ssen nun ebenfalls dringend angegangen werden&ldquo;, fordert Sylvia Gabelmann, arzneimittelpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der heutigen Beratung der EU-Gesundheitsminister. Gabelmann weiter:<br>\n&bdquo;Auch ohne Einwilligung der anderen EU-Staaten m&uuml;ssen wir hierzulande die Hersteller st&auml;rker in die Pflicht nehmen: Sie sollen Sorge daf&uuml;r tragen, dass die Lieferf&auml;higkeit ihrer Medikamente gew&auml;hrleistet bleibt. Wir wollen, dass Lieferengp&auml;sse bereits im Vorfeld verpflichtend zu melden sind und die Hersteller essenzielle Medikamente bevorraten m&uuml;ssen. Bei Verst&ouml;&szlig;en durch die Hersteller wollen wir zudem auch Sanktionen und Bu&szlig;gelder einf&uuml;hren.<br>\nAuch die exklusiven Rabattvertr&auml;ge einzelner Krankenkassen f&uuml;r bestimmte Medikamente geh&ouml;ren zu den Ursachen der Lieferprobleme. Sie bereiten den Patientinnen und Patienten, aber auch den Apotheken gro&szlig;e Probleme und gef&auml;hrden oftmals die Gesundheit. Deshalb geh&ouml;ren sie abgeschafft. Damit die Arzneimittelausgaben nicht noch mehr in die H&ouml;he schnellen, sind an ihrer Stelle die Preisregelungen der Festbetr&auml;ge zu sch&auml;rfen.<br>\nZudem muss die gesetzliche F&ouml;rderung des Parallel- und Reimports von Arzneimitteln umgehend beendet werden. Vor einem Jahr hatte sich Bundeswirtschaftsminister Altmaier massiv f&uuml;r die Beibehaltung dieser unsinnigen Regelung eingesetzt und so einer Firma in seinem Wahlkreis ein Millionengesch&auml;ft gesichert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/vermeidung-von-lieferengpaessen-bei-arzneimitteln-herstellung-in-europa-ist-nur-ein-baustein\/%20\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Es kann nicht sein, dass die SPD schon jetzt beginnt, ihre Funktion&auml;re zu versorgen<\/strong><br>\nDie fr&uuml;here SPD-Chefin Andrea Nahles soll einen &uuml;ppig dotierten Job bekommen &ndash; und w&uuml;rde so eine unselige Tradition fortsetzen. Doch das w&auml;re gerade jetzt gef&auml;hrlich. [&hellip;]<br>\nDer Kurzzeit-Vorsitzende Thorsten Sch&auml;fer-G&uuml;mbel verdingt sich seit letztem Herbst bei der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Technische Zusammenarbeit (GTZ). Praktischerweise ist er dort auch f&uuml;r Personal zust&auml;ndig.<br>\nEin Schelm, wer dabei denkt, dass er den einen oder anderen Genossen noch nachziehen wird. Auch die neue Wehrbeauftragte Eva H&ouml;gl wurde noch schnell versorgt. F&uuml;r sie gab es keinen Platz mehr auf der Berliner Landesliste f&uuml;r die kommende Bundestagswahl. Ohne jegliche Fachkenntnisse darf sie sich nun f&uuml;r die Belange der Soldatinnen und Soldaten einsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/kommentare\/kommentar-es-kann-nicht-sein-dass-die-spd-schon-jetzt-beginnt-ihre-funktionaere-zu-versorgen\/25816992.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>G20 in Hamburg: Darum wurden die Akkreditierungen von Journalisten:innen entzogen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung entzog beim G20-Gipfel 32 Journalist:innen die Akkreditierung &ndash; mindestens teilweise rechtswidrig. Interne Dokumente des Presseamts zeigen, welche Fehler der Verwaltung zum Angriff auf die Pressefreiheit f&uuml;hrten. [&hellip;]<br>\nInterne Unterlagen des BPA, die wir nach einer Informationsfreiheitsanfrage ver&ouml;ffentlichen, zeigen jetzt, dass es einen weiteren Grund daf&uuml;r gab, dass das Amt den Journalist:innen so pl&ouml;tzlich ihre bereits erteilten Akkreditierungen zum Gipfel wieder entzog.<br>\nOffenbar war das Amt schon vor dem Gipfel in Hamburg &uuml;ber die angeblichen Hintergr&uuml;nde der Journalist:innen informiert, die es als &bdquo;problematische F&auml;lle&ldquo; einstufte. Das eigentliche Problem f&uuml;r die Beh&ouml;rde war zu Beginn des Gipfels im Juli 2017, dass ihr urspr&uuml;nglicher Plan im Umgang mit der Presse fehlgeschlagen war.<br>\nEigentlich sollte das Bundeskriminalamt w&auml;hrend des Gipfels die Journalist:innen &bdquo;eng begleiten&ldquo;, also &uuml;berwachen, die als problematisch gesehen wurden. Weil die Beamten im BPA wussten, dass eine Verhinderung von Pressearbeit problematisch sein k&ouml;nnte, akkreditierten sie die 32 Personen. Doch dann machte das BPA einen Fehler: Es teilte an die Pressevertreter:innen allgemeine Poolkarten mit Zugangsberechtigungen f&uuml;r den Gipfel aus, die eine Identifizierung der einzelnen Personen nicht mehr auf den ersten Blick m&ouml;glich machten. Das BKA konnte nicht mehr direkt nachvollziehen, ob ein Journalist als Problemfall z&auml;hlt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/blog\/2020\/05\/12\/g20-journalisten-presseausweis-akkreditierung\/%20\">FragDenStaat<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>NSU-Prozess: Gericht will Urteil erst nach &bdquo;Belehrung&ldquo; herausgeben<\/strong><br>\nMedienvertreter sollen ein gerichtliches Hinweisschreiben unterzeichnen, bevor sie Zugang erhalten. Der Journalisten-Verband hat daf&uuml;r kein Verst&auml;ndnis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/nsu-prozess-gericht-will-urteil-erst-nach-belehrung-herausgeben\/25822272.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Progressive&rdquo; Atomkraft-Laufzeitverl&auml;ngerung durch die Corona-Hintert&uuml;r<\/strong><br>\nVon der &Ouml;ffentlichkeit fast unbemerkt verl&auml;ngert die Linksregierung die Laufzeit der &ldquo;Zeitbombe&rdquo; Almaraz bis 2028 &ndash; Ein Kommentar<br>\n&ldquo;Man k&ouml;nnte es einen kopernikanischen Schwenk nennen, den die sozialistische spanische Regierung in der Atompolitik hinlegt&rdquo;, hatte ich 2011 zur Tatsache bemerkt, dass die Sozialdemokraten im Rahmen der Finanzkrise durch die Hintert&uuml;r die Laufzeitbegrenzung auf 40 Jahre f&uuml;r Atomkraftwerke aufgehoben hatten. Dabei war schon damals Jos&eacute; Luis Rodriguez Zapatero mit dem Versprechen gew&auml;hlt worden, aus der Atomkraft aussteigen zu wollen.<br>\nDoch Tradition bleibt Tradition, wenn es um W&auml;hlerbetrug bei den Sozialdemokraten (PSOE) geht. Nur geht es nun, obwohl die Sozialdemokraten zudem noch mit der Linkskoalition &ldquo;Unidas Podemos&rdquo; regieren, die sie eigentlich in einer Koalition kontrollieren wollten, beim Wahlbetrug noch viel schneller. Brauchte der Sozialdemokrat Zapatero Jahre, um sein Ausstiegsversprechen zu versenken, geht das bei Pedro S&aacute;nchez in nur wenigen Monaten, der gerne links blinkt, um rechts zu &uuml;berholen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Progressive-Atomkraft-Laufzeitverlaengerung-durch-die-Corona-Hintertuer-4719030.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zur Sprengung der K&uuml;hlt&uuml;rme am AKW Philippsburg erkl&auml;rt Jochen Stay, Sprecher der Antiatomorganisation &raquo;Ausgestrahlt&laquo;:<\/strong><br>\nDie T&uuml;rme sind weg, doch der ewig strahlende Atomm&uuml;ll aus dem Reaktor bleibt. Noch viele Jahrzehnte werden die Castor-Beh&auml;lter mit den hochradioaktiven abgebrannten Brennelementen in Philippsburg lagern. Ein tiefengeologisches Atomm&uuml;llager wird es in Deutschland fr&uuml;hestens in der zweiten H&auml;lfte des Jahrhunderts geben, m&ouml;glicherweise auch noch sp&auml;ter. Und auch dort wird das strahlende Erbe wohl nicht auf Dauer sicher sein.<br>\nW&auml;hrend Baden-W&uuml;rttembergs Umweltminister Franz Untersteller (Gr&uuml;ne) die Sprengung in Philippsburg als Symbol der Energiewende feiert, l&auml;uft das AKW Neckarwestheim bei Stuttgart trotz massiver Sch&auml;den im Dampferzeuger weiter. Es w&auml;re hilfreich, wenn sich der Minister darum k&uuml;mmern w&uuml;rde, die von ihm bejubelte Energiewende auch dort endlich zu vollziehen. Es ist nicht verantwortbar, Neckarwestheim noch bis Ende 2022 am Netz zu lassen.<br>\nIn Deutschland laufen noch sechs Reaktoren: Neben Neckarwestheim sind dies Lingen und Grohnde in Niedersachsen, Ohu und Gundremmingen in Bayern und Brokdorf in Schleswig-Holstein. Damit ist die Bundesrepublik auch neun Jahre nach dem Ausstiegsbeschluss zweitgr&ouml;&szlig;ter Produzent von Atomstrom in der EU. Der Atomm&uuml;llberg w&auml;chst Tag f&uuml;r Tag. Ein Super-GAU wird wahrscheinlicher, je &auml;lter die Kraftwerke werden. L&auml;ngst werden die AKW f&uuml;r die Stromversorgung nicht mehr ben&ouml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/378370.rechter-hotspot-ksk.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Warum wir den digitalen Euro gerade jetzt dringender denn je brauchen<\/strong><br>\nDie Macht der Technologiekonzerne w&auml;chst in der Coronakrise. Wenn wir nicht wollen, dass Apple und Google bald auch den Finanzmarkt kontrollieren, m&uuml;ssen wir unsere Bedenken gegen eine eigene E-W&auml;hrung &uuml;berwinden.<br>\nWie kein Ereignis zuvor bef&ouml;rdert die Coronapandemie digitale Gesch&auml;ftsmodelle. Technologiegiganten wie Amazon oder Alibaba gewinnen rasch Marktanteile und rollen nebenbei den Finanzmarkt auf, weil sie traditionelle Banken beim schnellen und einfachen Bezahlen im Internet oder per Smartphone abh&auml;ngen. Ihre wachsende Marktmacht kann sie zu gro&szlig;en, also bedrohlichen, Schattenbanken machen.<br>\nAuch Facebook will mit der Konzernw&auml;hrung Libra Finanzmacht werden. Versprochen wird eine &lsquo;finanzielle Infrastruktur f&uuml;r Milliarden von Menschen&rsquo;. Libra k&ouml;nnte jedoch das Finanzsystem in die Knie zwingen. Denn es gibt keine Einlagensicherung oder Zentralbank, die bei Panik unbegrenzt Libra schafft. Facebook k&ouml;nnte auch selbst Kredite sch&ouml;pfen, wenn etwa die strenge Kopplung an eine offizielle W&auml;hrung aufgegeben wird. Wenn Geld unbegrenzt von privaten Akteuren geschaffen wird, um Profite zu erzielen, m&uuml;ndet dies immer wieder in Finanzkrisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fabio-de-masi.de\/de\/article\/2733.warum-wir-den-digitalen-euro-gerade-jetzt-dringender-denn-je-brauchen.html\">Fabio De Masi<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Verfassungsrichter in Brasilien suspendiert Verfahren gegen die Demarkation indigener Gebiete<\/strong><br>\nDie Regierung von Jair Bolsonaro und die Fraktion der Gro&szlig;grundbesitzer im Parlament haben in ihren Ma&szlig;nahmen, die Ausweisung von indigenen Schutzgebieten zu stoppen und sie so wirtschaftlich zug&auml;nglich zu machen, eine herbe Niederlage erlitten. Bundesverfassungsrichter Edson Fachin setzte am 7. Mai mit einer einstweiligen Verf&uuml;gung alle Verfahren aus, die sich auf die Demarkation von indigenem Land auswirken k&ouml;nnten. Dies gilt f&uuml;r die Dauer der Covid-19-Pandemie oder bis zur Verhandlung des Falls des Schutzgebietes Ibirama La Kl&atilde;n&otilde; des Volkes der Xokleng vor dem Berufungsgericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/05\/239773\/stf-stopp-verfahren-gegen-tis\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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