{"id":6105,"date":"2010-07-06T09:06:09","date_gmt":"2010-07-06T07:06:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6105"},"modified":"2010-07-06T09:06:09","modified_gmt":"2010-07-06T07:06:09","slug":"hinweise-des-tages-1175","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6105","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Top&ouml;konomen warnen vor &bdquo;dritter Depression&ldquo;; rustikaler Ackermann;  Gutachten: Euro-Rettungsschirm verst&ouml;&szlig;t gegen das Grundgesetz; mehr Soldaten werden sterben; Br&uuml;derle erspart Arbeitgebern Elena; &Uuml;berwachung r&uuml;ckw&auml;rts und vorw&auml;rts; Besch&auml;ftigungssituation &Auml;lterer; Tarifeinheit; Burnout; Supermarktketten; Deutschland als M&uuml;llhalde; Minderheitsregierung als Chance; Abstimmung &uuml;ber britisches Wahlsystem; &bdquo;underachievement&ldquo;; Recherche wird bestraft; Macht der Medien; Moraltotalitarismus; Messi, Fressi, Boah, Peng; Wilfried Schmickler: Neues von der Finanzkrise.  (WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Top&ouml;konomen warnen vor &laquo;dritter Depression&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Ackermann auf die rustikale Art<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Brisantes Gutachten: Euro-Rettungsschirm verst&ouml;&szlig;t gegen das Grundgesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Guttenberg: Mehr Soldaten werden sterben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Br&uuml;derle erspart Arbeitgebern Elena<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">R&uuml;ckw&auml;rts und vorw&auml;rts gerichtete &Uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Besch&auml;ftigungssituation &Auml;lterer, ihre wirtschaftliche und soziale Lage und die Rente ab 67<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Pr&auml;sidentin des Bundesarbeitsgerichts zur Tarifeinheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Vorgesetzte k&ouml;nnen Burnout deutlich reduzieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Supermarktketten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Deutschland wird zur M&uuml;llhalde Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Minderheitsregierung: Chance f&uuml;r mehr Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Briten sollen &uuml;ber ihr Wahlsystem abstimmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Brachliegende Potenziale durch Underachievement<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Tom Schimmeck Interview Teil II: &ldquo;Recherche wird bestraft&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Die Macht der Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Wider den Moraltotalitarismus!<\/a> <\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Messi, Fressi, Boah, Peng<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler: Die Montagsfrage: &ldquo;Neues von der Finanzkrise&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=6105&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Top&ouml;konomen warnen vor &laquo;dritter Depression&raquo;<\/strong><br>\nBesondere Bedeutung haben die Warnungen Krugmans erhalten, indem mit Robert Shiller ein weiterer Top&ouml;konom f&uuml;r dieses Bedrohungsszenario eine &laquo;substanzielle Wahrscheinlichkeit&raquo; sieht (siehe Videointerview des &laquo;Wall Street Journal&raquo; oben) .<br>\nKrugman und Shiller bef&uuml;rchten nicht, dass die USA in eine Depression wie in den 30er-Jahren st&uuml;rzen wird &ndash; das war laut Krugman erst die zweite Depression der Wirtschaftsgeschichte. Die jetzt drohende werde dagegen wahrscheinlich so verlaufen wie die erste, heute weniger bekannte, die im Jahr 1873 ebenfalls mit einer weltweiten Finanzmarktpanik ihren Anfang nahm. Das besondere an dieser fr&uuml;hen schweren Krise war nicht der unaufhaltsame Zerfall der Wirtschaft, als vielmehr die Tatsache, dass sich die damals f&uuml;hrenden L&auml;nder &uuml;ber viele Jahre &ndash; die damalige Weltmacht Grossbritannien sogar &uuml;ber 20 Jahre lang &ndash; nicht mehr richtig von der Krise erholen konnten.<br>\nF&uuml;r Shiller entspricht dieses Szenario dem viel genannten &laquo;Double Dipp&raquo;: Einem erneuten Eintauchen der Weltwirtschaft in eine Rezession, ohne dass allerdings zwischenzeitlich die weltweit noch immer sehr hohen Arbeitslosenzahlen zur&uuml;ckgehen. Sowohl in den USA, wie in Europa liegt die Arbeitslosenquote bei rekordhohen 10 Prozent. Die j&uuml;ngsten entt&auml;uschenden Daten vom US-Arbeitsmarkt k&ouml;nnten die d&uuml;steren Aussichten best&auml;tigen. Auch das Beispiel Japans, das sich vom Platzen seiner B&ouml;rsen- und Immobilienblase Ende der 80er-Jahre bis heute nicht richtig erholt hat, sieht Shiller &laquo;leider als Modell daf&uuml;r, was in den USA geschehen kann&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/konjunktur\/Topoekonomen-warnen-vor-dritter-Depression\/story\/20222236\">Tagesanzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ackermann auf die rustikale Art<\/strong><br>\nDer reichlich rustikale Vergleich der jeweiligen Erstattungspraxis stammt aus einer neuen Studie, die die volkswirtschaftliche Abteilung der Deutschen Bank verfasst hat. Ihr zufolge &ldquo;d&uuml;rfte&rdquo; die Finanzkrise &ldquo;&uuml;berraschenderweise&rdquo; eine &ldquo;der am wenigsten kostspieligen werden&rdquo;. Die direkten staatlichen Hilfen f&uuml;r die Banken l&auml;gen weit unter den urspr&uuml;nglich bef&uuml;rchteten Betr&auml;gen. Die &ouml;ffentlichen Haushalte der Bundesrepublik w&uuml;rden mit weniger als einem Prozent der j&auml;hrlichen gesamtwirtschaftlichen Leistung belastet.<br>\nDer Versuch der Verniedlichung &ndash; ein Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts entspricht immerhin rund 24 Milliarden Euro &ndash; passt in das skandal&ouml;se Bild, das sich knapp zwei Jahre nach der Lehman-Pleite dem Publikum bietet. Das Debakel an den Finanzm&auml;rkten, das die gr&ouml;&szlig;te Wirtschaftskrise seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ausl&ouml;ste? Alles halb so schlimm, wollen uns Banker, Politiker und ihre Hilfstruppen weismachen; das wahre Problem sei vielmehr die Schuldenkrise. So l&auml;sst sich ein verh&auml;ngnisvolles Marktversagen kurzerhand in Staatsversagen umdeuten. Nicht die Brandstifter haben die immensen Sch&auml;den angerichtet, sondern die Feuerwehren mit ihrem L&ouml;schwasser. Und w&auml;hrend von einer ernsthaften Regulierung der Finanzm&auml;rkte kaum noch die Rede ist, wird umso lauter nach staatlichen Schuldenbremsen gerufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/2814696_Kolumne-Ackermann-auf-die-rustikale-Art.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Brisantes Gutachten: Euro-Rettungsschirm verst&ouml;&szlig;t gegen das Grundgesetz <\/strong><br>\nDer von der Europ&auml;ischen Union beschlossene Euro-Rettungsschirm ist ein grober Versto&szlig; sowohl gegen das deutsche Grundgesetz als auch gegen EU-Recht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Centrums f&uuml;r Europ&auml;ische Politik (CEP), die WELT ONLINE exklusiv vorliegt. Die &Ouml;ffentlichkeit sei zudem &uuml;ber die Ausgestaltung des Euro-Rettungsschirms in einigen Punkten get&auml;uscht worden. Anders als behauptet sei der sogenannte Europ&auml;ische Finanzierungsmechanismus beispielsweise nicht auf drei Jahre begrenzt, sondern &bdquo;zeitlich unbefristet installiert&ldquo;, schreibt der Autor Marcell Jeck. Die Studie beklagt, dass sich die EU bei ihrer Hilfe ungerechtfertigterweise auf &bdquo;au&szlig;ergew&ouml;hnliche Ereignisse&ldquo; berufe. Denn nur dann ist laut EU-Recht ein Abweichen von dem Grundsatz erlaubt, dass jeder Staat f&uuml;r seine eigenen Schulden alleine haften muss. Dass L&auml;nder wie Griechenland an den Finanzm&auml;rkten das Vertrauen verloren h&auml;tten, sei aber &bdquo;in erster Linie auf deren desolate Haushaltslage zur&uuml;ckzuf&uuml;hren&ldquo;, schreibt Jeck. Einen Bruch von EU-Recht stelle der Rettungsschirm auch deshalb dar, weil das Europ&auml;ische Parlament dem Beschluss h&auml;tte zustimmen m&uuml;ssen, was aber vers&auml;umt wurde. &bdquo;Die Verordnung erf&uuml;llt damit nicht die vom EU-Recht gestellten formellen Voraussetzungen&ldquo;, hei&szlig;t es in der Studie. Grunds&auml;tzlich gelte zudem, dass die EU keine Anleihen ausgeben d&uuml;rfe, um einen Beistand eines Euro-Staates zu finanzieren. &ndash; Die Studie gibt den Skeptikern der Euro-Hilfe R&uuml;ckendeckung. Beim Bundesverfassungsgericht sind bereits mehrere Klagen anh&auml;ngig. Allerdings hatte es das oberste deutsche Gericht abgelehnt, die Hilfe per einstweilige Verf&uuml;gung kurzfristig zu stoppen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article8302944\/Euro-Rettungsschirm-verstoesst-gegen-das-Grundgesetz.html?print=true#reqdrucken\">Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.cep.eu\/fileadmin\/user_upload\/Kurzanalysen\/Euro-Rettungsschirm\/CEP-Studie_Euro-Rettungsschirm.pdf\">Centrum f&uuml;r europ&auml;ische Politik [PDF &ndash; 106 KB]<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das CEP, bei der Stiftung Ordnungspolitik angesiedelt, ist ein marktliberaler Thinktank in dessen Kuratorium sitzen:<br>\nRoman Herzog (Vorsitz), ehemaliger Bundespr&auml;sident, Konvent f&uuml;r Deutschland und Ehrenvorsitzender des Roman-Herzog-Instituts der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und der Arbeitgeberverb&auml;nde der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie<br>\nLeszek Balcerowicz, Pr&auml;sident der polnischen Nationalbank,  Frits Bolkestein, ehemaliger EU-Kommissar f&uuml;r den Binnenmarkt, u.a. verantwortlich f&uuml;r die umstrittene Dienstleistungsrichtlinie, Hans Tietmeyer, ehemaliger Bundesbankpr&auml;sident und Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Den formalen Beanstandungen (T&auml;uschung der &Ouml;ffentlichkeit, ja sogar Versto&szlig; gegen geltendes EU-Recht) mag man sogar beipflichten, doch dem CEP und der die Ziele der von Orlando Pascheit genannten Herren unterst&uuml;tzende Studie geht es um etwas ganz anderes. Sie wollen das durch und durch neoliberale Konzept der EU-Vertr&auml;ge vom Stabilit&auml;tspakt, &uuml;ber die Wettbewerbs-Union bis hin zur ausschlie&szlig;lich inflationsfixierten (politikbefreiten) EZB retten. Letztlich geht es ihnen um die Bewahrung der wirtschaftspolitischen Dominanz Deutschlands in Europa.<br>\nEin wirtschaftspolitisches Konzept, wie etwa die &ouml;konomischen Ungleichgewichte innerhalb Europas ausgeglichen werden k&ouml;nnten, haben sie nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Guttenberg: Mehr Soldaten werden sterben<\/strong><br>\nDie Menschen in Deutschland m&uuml;ssen sich nach den Worten von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) auf weitere Todesopfer unter den Bundeswehrsoldaten einstellen. Die Frankfurter Rundschau erkl&auml;rt, was hinter dieser Warnung steckt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2818423_Guttenberg-Mehr-Soldaten-werden-sterben.html\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1\/Doc~E6651CA8C02FF4EF5BA76E008CF14CF18~ATpl~Ecommon~Scontent.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Warum macht sich die FR zum Sprachrohr des Ministers? Geradezu buchhalterisch z&auml;hlt sie m&ouml;gliche Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Intensivierung des Krieges auf und sieht den Wald vor lauter B&auml;umen nicht: Der Krieg ist verloren. Die Vereinten Nationen haben schon l&auml;ngst eine desastr&ouml;se Sicherheitslage konstatiert und die allesentscheidende Kandaharoffensive wurde abgesagt. Wie meinte noch Generalmajor Bill Mayvilles, McChrystals fr&uuml;herer Operationschef wenig buchhalterisch: &ldquo;Es sieht nicht nach einem Sieg aus, es riecht nicht nach einem Sieg und es schmeckt nicht nach einem Sieg.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Br&uuml;derle erspart Arbeitgebern Elena<\/strong><br>\nGedacht war sie als deutsches Vorzeigeprojekt zum B&uuml;rokratieabbau &ndash; nun steht die erst im Januar in Betrieb genommene zentrale Einkommens-Datenbank &ldquo;Elena&rdquo; vor dem vorl&auml;ufigen Aus: Bundeswirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle (FDP) will die Speicherung der Einkommensverh&auml;ltnisse der Arbeitnehmer aussetzen und &uuml;ber ein Moratorium nachdenken.\n<p>Nach Berechnungen der Kommunen k&ouml;nnte die Umsetzung der elektronischen Datensammlung &uuml;ber drei Milliarden Euro kosten. Die Kosten pro Arbeitnehmer, die eine digitale Unterschrift (Signatur) erhalten sollen, w&uuml;rden statt der geplanten 10 Euro inzwischen auf bis zu 80 Euro gesch&auml;tzt, hie&szlig; es bei den Kommunen.<br>\nDatensch&uuml;tzer laufen schon seit langem Sturm gegen &ldquo;Elena&rdquo;. Mehr als 20.000 Menschen bundesweit unterst&uuml;tzten eine von Datensch&uuml;tzern initiierte Verfassungsbeschwerde gegen &ldquo;Elena&rdquo;, die derzeit beim Bundesverfassungsgericht anh&auml;ngig ist. Auch f&uuml;hrende Innenpolitiker aus CDU und FDP kritisierten das Projekt als unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige &ldquo;Datenspeicherung auf Vorrat&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2817156_Datensammlung-wird-ausgesetzt-Bruederle-erspart-Arbeitgebern-Elena.html%20\">FR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man sollte alle Datensammlungen privat finanzieren lassen. Sobald dabei die Wirtschaft betroffen w&auml;re, w&auml;re das der beste Datenschutz.<br>\nAber das Gegenteil ist der Fall, der Staat finanziert den Ausbau von Video&uuml;berwachung und Datenbanken.<\/em><\/p><\/li>\n<p><strong>Siehe:<\/strong><\/p>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>R&uuml;ckw&auml;rts und vorw&auml;rts gerichtete &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nIn neuen Forschungsprojekten f&ouml;rdert das Bundesministerium f&uuml;r Bildung und Forschung die automatisierte Auswertung von Bildern aus Video&uuml;berwachung und Datenbanken<br>\nDie zu entwickelnden Algorithmen der Software suchen in Bildfolgen nach zuvor klassifizierten &ldquo;auff&auml;lligen Bewegungsmustern&rdquo; und steuern gleichzeitig die Kamera, um Verd&auml;chtige im Blick zu behalten. Kameranetze sollen derart konstruiert werden, dass sie sich &ldquo;selbst organisieren&rdquo; und sogar mit weiteren Sensoren kommunizieren, um detektierte Personen verfolgen zu k&ouml;nnen. Die &ldquo;auff&auml;lligen Bewegungsmuster&rdquo; k&ouml;nnen vom System sowohl ans Personal als auch auf mobile Endger&auml;te &uuml;bermittelt werden. Damit sollen Polizeibeamte und Sicherheitsdienste entlastet werden, die bislang ihr Bildmaterial manuell analysieren&hellip;<br>\nDas von der Universit&auml;t als &ldquo;attraktiv und anwendungsbezogene&rdquo; bezeichnete Projekt vereint Video- und Bewegungsanalyse, Mustererkennung, Flughafensicherheit und &Uuml;berwachungstechnik. &ldquo;Auff&auml;llig erscheinende Personen&rdquo; werden hierf&uuml;r von einem Operator auf dessen Bildschirm markiert und automatisiert verfolgt. Ein Abgleich mit zuvor definierten &ldquo;typischen Bewegungsmustern&rdquo; soll Prognosen &uuml;ber den weiteren Weg der verd&auml;chtigen Person erstellen, um z&uuml;gig &uuml;ber ihr &ldquo;Gefahrenpotential&rdquo; unterrichtet zu werden. Sogar Gesten und Gesichtsausdr&uuml;cke sollen als &ldquo;Indiz f&uuml;r eine m&ouml;gliche Gefahr&rdquo; analysiert werden. &ldquo;APFel&rdquo; will zudem die gleichzeitige Suche nach Personen in bereits archiviertem Material bewerkstelligen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/32\/32859\/1.html%20\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong> Anmerkung J.D.:<\/strong> Man will das &bdquo;Verbrechen vorausschauend&ldquo; bek&auml;mpfen. Das macht man so, wie die Statistiker mit ihren Prognosen z.B. &uuml;ber die Rentenentwicklung bis 2050: Man beobachtet, was ist und vergleicht das, was ist, mit dem was war &ndash; daf&uuml;r sammelt man ja all die personenbezogenen Daten. Aus den Beobachtungen und Daten schlie&szlig;t man dann darauf, was in Zukunft sein wird. Nicht, was sein k&ouml;nnte, sondern sein wird. Es wird so sein, weil die Wissenschaftler die Zukunft dank, toller und komplizierter Algorithmen berechenbar gemacht haben. Die Wahrsager sitzen nicht mehr mit einer Kristallkugel in dunklen Zelten, heute sitzen sie mit dem Laptop in hellen, in freundlichen Farben gestrichenen B&uuml;ror&auml;umen. In der datengetriebenen Industriegesellschaft ist Wahrsagerei l&auml;ngst ein anerkannter Beruf. Der Wahrsager hei&szlig;t jetzt auch nicht mehr Wahrsager, sondern Analyst.<br>\nDas ist doch toll: Wenn ein Baby geboren wird, kann man dank der Daten &uuml;ber seine soziale Herkunft, der sozialen Herkunft seiner Eltern, deren Fernseh-, Ess- und sonstiger Gewohnheiten, deren Verwandten- und Freundeskreis und dessen Gewohnheiten sowie wie dem Gewicht des Neugeborenen als Gewichtungsfaktor darauf schlie&szlig;en, ob der kleine Schei&szlig;er mal ein Gewaltverbrechen begehen wird. Und wann. Dann kann man ihn passgenau wegsperren, noch bevor das Verbrechen begangen hat. Ist doch echt der Hammer!<br>\nDie Wahrsager sitzen nicht mehr mit einer Kristallkugel in dunklen Zelten. Heute sitzen sie mit dem Laptop in hellen und in freundlichen Farben gestrichenen B&uuml;ror&auml;umen. In der datengetriebenen und &ndash;gl&auml;ubigen Industriegesellschaft ist Wahrsagerei l&auml;ngst ein anerkannter Beruf. Der Wahrsager hei&szlig;t jetzt auch nicht mehr Wahrsager, sondern Analyst.<br>\nAber jetzt mal ehrlich, kann man das Geld nicht f&uuml;r sinnvollere Projekte ausgeben? Wie z.B. Erforschung von Alternativen zum &Ouml;l, Wohlstand und Arbeit in der Industriegesellschaft, nachhaltige Landwirtschaft. Irgendwelche dringlichen Probleme halt, die nichts mit Verfolgungswahn und Allmachtfantasien zu tun haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Besch&auml;ftigungssituation &Auml;lterer, ihre wirtschaftliche und soziale Lage und die Rente ab 67<\/strong>\n<p>Antwort der Bundesregierung auf eine Gro&szlig;e Anfrage der Fraktion Die LINKE:<\/p>\n<p>Die Regelungen zur stufenweisen Anhebung der Altersgrenzen auf 67 Jahre f&uuml;hren bis zum Jahr 2030 aufgrund eines verbesserten Verh&auml;ltnisses von Beitragszahlern zu Rentnern zu einer Beitragssatzentlastung von insgesamt 0,5 Prozentpunkten (!) und zu einem um 0,6 Prozentpunkte h&ouml;heren Sicherungsniveau. Diese Beitragssatzentlastung tr&auml;gt in sp&uuml;rbarem Ma&szlig;e dazu bei, dass k&uuml;nftige Generationen nicht &uuml;berfordert werden.(!)<br>\nAuch die Zahl der &auml;lteren Arbeitslosen ist in den Jahren 2006 bis 2008 deutlich gesunken und die Zahl der sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigten &Auml;lteren deutlich gestiegen. Die Besch&auml;ftigungsquote der &Auml;lteren hat sich in den vergangenen Jahren erheblich erh&ouml;ht.<br>\nEinen positiven Einfluss auf die Besch&auml;ftigungsquote &Auml;lterer haben insbesondere die r&uuml;ckl&auml;ufige Zahl &auml;lterer Arbeitsloser, eine steigende Erwerbsneigung, Wirtschaftswachstum, die demografisch bedingte Alterung des Erwerbspersonenpotenzials, ein sp&auml;terer Rentenzugang sowie vielf&auml;ltige Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes.<br>\nDie Bundesregierung bem&uuml;ht sich um gute Rahmenbedingungen f&uuml;r die Erwerbschancen &auml;lterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt. Dazu geh&ouml;ren insbesondere auch die Abkehr von der Fr&uuml;hverrentungspraxis und die schrittweise Anhebung der Altersgrenzen als verbindliches Signal an Wirtschaft und Gesellschaft, dass die &Auml;lteren gebraucht werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Erwerbst&auml;tigenquote: 60 bis u. 65 J. 35,0 %  (insgesamt)  24,9 % (ohne Berufsabschluss)  33,6 % (mit Berufsabschluss)  54,3 (mit Hochschulabschluss)<\/li>\n<li>Das durchschnittliche Zugangsalter in die Rente liegt bei 63,2 Jahren.<\/li>\n<li>Anteil der Altersrentenzug&auml;nge mit Abschl&auml;gen liegt bei 46,6 % (in den neuen L&auml;ndern bei 68,5 %.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/100706_hinweise_antwort_grosse_anfrage_beschaeftigungssituation_aelterer.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 1,1 MB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In weiten Teilen ist die Antwort (f&uuml;r eine Regierungsantwort nicht &uuml;berraschend) &auml;u&szlig;erst besch&ouml;nigend, teilweise sogar zynisch. So wenn etwa die Abkehr von der Fr&uuml;hverentungspraxis und die Anhebung der Altersgrenzen als &bdquo;gute Rahmenbedingung&ldquo; f&uuml;r die Erwerbschancen &Auml;lterer bezeichnet wird.<br>\nImmerhin finden sich in der Antwort eine riesige Anzahl von Statistiken, die interessant und wichtig sind, f&uuml;r alle, die sich f&uuml;r dieses Thema interessieren.<\/em><\/p>\n<p><strong>Kritik der Linksfraktion: <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><em>Die Besch&auml;ftigungssituation kurz vor Erreichen der Regelaltersgrenze 65 ist &auml;u&szlig;erst prek&auml;r. Nicht einmal zehn Prozent der 64-J&auml;hrigen waren 2008 sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt. Von 2006 bis 2008 ist ihr Anteil um 2,6 Prozentpunkte gestiegen. Das sind allenfalls geringe Verbesserungen auf traurigem Gesamtniveau.<\/em><\/li>\n<li><em>&Auml;ltere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind die Stiefkinder des Arbeitsmarktes. Wer kurz vor der Rente erwerbslos wird, hat kaum eine Chance, in den Arbeitsmarkt zur&uuml;ck zu kehren. Gerade ein F&uuml;nftel der 60-j&auml;hrigen schafft den &Uuml;bergang aus der Erwerbslosigkeit in Erwerbst&auml;tigkeit. Von den 64-j&auml;hrigen schaffen es nicht einmal mehr zehn Prozent.<\/em><\/li>\n<li><em>Das widerspiegelt sich auch in der Situation vor dem tats&auml;chlichen Renteneintritt. Mehr als ein F&uuml;nftel (22 Prozent) geht aus Erwerbslosigkeit (Leistungen SGB III\/SGB II) und weniger als ein F&uuml;nftel (18 Prozent) geht aus einer sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung in die wohlverdiente Altersrente. <\/em><\/li>\n<li><em>Das tats&auml;chliche Renteneintrittsalter liegt deutlich unter 65. 1998 lag es bei 62,2 Jahren, 2008 bei 63,2 Jahren.Empfindliche Abschl&auml;ge von der Altersrente sind schon heute Normalit&auml;t. Knapp die H&auml;lfte aller (46,6 Prozent), die in Rente gehen, mussten 2008 Abschl&auml;ge &uuml;ber hundert Euro (115 &euro;) in Kauf nehmen. In Ostdeutschland sind mehr als zwei Drittel (68,5 Prozent) von Abschl&auml;gen betroffen. Wenn ab 2012das gesetzliche Renteneintrittsalter angehoben wird, bedeutet das f&uuml;r die meisten noch h&ouml;here Abschl&auml;ge.&rdquo;<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>F&uuml;r die Rente erst ab 67 fehlen alle Voraussetzungen! Es ist ein gro&szlig; angelegtes K&uuml;rzungsprogramm. Es w&auml;lzt die Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung allein auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab. <\/em><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-nrw.de\/1103.html?&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=14362&amp;tx_ttnews[backPid]=1103%20\">MdB Inge Hoeger<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Pr&auml;sidentin des Bundesarbeitsgerichts zur Tarifeinheit<\/strong><br>\nTarifpluralit&auml;t, also das Nebeneinander mehrerer Tarifvertr&auml;ge in einem Betrieb, ist doch schon l&auml;ngst gelebte Realit&auml;t. Und das aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden. Zum einen verlieren die gro&szlig;en Gewerkschaften Mitglieder, weil sich Arbeitnehmer kleinere Berufsgruppengewerkschaften suchen, die ihren spezifischen Bed&uuml;rfnissen eher entsprechen. Zum anderen fusionieren Betriebe, was ebenfalls zu einem Nebeneinander mehrerer Tarifvertr&auml;ge f&uuml;hren kann. Und wie die geringe Zahl der gerichtlichen Verfahren im Zusammenhang mit der Geltung unterschiedlicher Tarifvertr&auml;ge in einem Betrieb zeigt, kommen die meisten Betriebe mit dieser Tarifvielfalt ganz gut klar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/der-gesetzgeber-hinkt-staendig-hinterher\/1875690.html;jsessionid=EC03C7CC9594A256A13D9635DFF0FE4D%20\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Vorgesetzte k&ouml;nnen Burnout deutlich reduzieren<\/strong><br>\nWeniger Burnout-F&auml;lle, wenn Vorgesetzte ihre Mitarbeiter sozial unterst&uuml;tzen: Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bertelsmann Stiftung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.arbeit-und-gesundheit.de\/webcom\/show_article.php\/_c-661\/_nr-65\/i.html\">Arbeit und Gesundheit online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-18D829C9-D42D4766\/bst\/hs.xsl\/nachrichten_101148.htm\">Bertelsmann Stiftung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung M.B.:<\/strong> Es ist geradezu paradox: Die Profiteure der Finanzkrisen werden Regierungsberater zur Finanzumstrukturierung und die Bertelsm&auml;nner, die seit Jahren den Sozialstaat und die Arbeitswelt mit ihren &bdquo;Studien&ldquo; kaputt schreiben und Effizienz und Wettbewerb bis in die kleinste Einheit propagieren, untersuchen, wie Vorgesetzte ihre Mitarbeiter sozial unterst&uuml;tzen k&ouml;nnen, um Burnout zu vermeiden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Supermarktketten <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Nadel&ouml;hr im Lebensmittelhandel<\/strong><br>\n&ldquo;Die Ketten sind das Nadel&ouml;hr im Lebensmittelhandel, an dem kein Lieferant vorbei kommt&rdquo;, sagt Oxfam-Agrarexpertin Marita Wiggerthale. Angesichts des immer h&auml;rteren Wettbewerbs nutzten die gro&szlig;en Handelskonzerne ihre Marktmacht aus, um den Lieferanten ihre Konditionen zu diktieren und sie im Preis zu dr&uuml;cken. Die Folgen: schlechte Arbeitsbedingungen und Niedrigl&ouml;hne bei den Besch&auml;ftigten, sinkende Produktauswahl und -Qualit&auml;t &ndash; etwa wenn Fr&uuml;chte durch Aromastoffe ersetzt werden &ndash; und das Sterben mittlerer und kleiner Betriebe.<br>\nDer Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) wiegelt ab: &ldquo;Es gibt keine allgemeine Marktmacht des Handels&rdquo;, stellt er in einem Papier fest und bezieht sich auf eine Studie des Instituts f&uuml;r Handelsforschung.<br>\nDie Kritiker sind sich einig, dass das Kartellamt die Marktteilnehmer nicht ausreichend vor Missbrauch der Nachfragemacht sch&uuml;tzt. So w&uuml;rden Hersteller nur selten Anzeige gegen eine Handelskette erstatten, weil sie Repressalien f&uuml;rchteten.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2814976_Supermarktketten-Nadeloehr-im-Lebensmittelhandel.html%20\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Kundenmacht<\/strong><br>\nDer Wettbewerb im ges&auml;ttigten deutschen Lebensmittelmarkt l&auml;sst sich nur noch &uuml;ber die Preise f&uuml;hren: Denn der zu verteilende Kuchen wird nicht gr&ouml;&szlig;er, aber alle wollen ein gr&ouml;&szlig;eres St&uuml;ck davon. Versch&auml;rfend wirkt vor allem die gro&szlig;e Macht der Discounter, die sich gegenseitig mit immer neuen Preissenkungsrunden unterbieten. Davon profitieren die Verbraucher erst einmal &ndash; durch die niedrigsten Lebensmittelpreise in ganz Europa. Wenn die Marktmacht der gro&szlig;en Supermarktketten allerdings dazu f&uuml;hrt, dass Lieferanten durch &uuml;berzogene Rabattforderungen immer weiter ausgepresst werden, kleine Betriebe dichtmachen und Arbeiter zu Hungerl&ouml;hnen schuften m&uuml;ssen, wird es problematisch. Der Handelsverband HDE verweist zu Recht auf die Macht der Verbraucher: Sie bestimmten durch ihr Kaufverhalten, welche Waren in den Regalen der Superm&auml;rkte stehen. Kritische Kaufentscheidungen k&ouml;nnen Konsumenten aber nur treffen, wenn sie ausreichend dar&uuml;ber informiert werden, woher ein Produkt stammt und wie es hergestellt wurde.<br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2814977&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li><li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschland wird zur M&uuml;llhalde Europas<\/strong><br>\nDeutschland hat 2009 so viel Sonderm&uuml;ll importiert wie nie zuvor. Vor allem aus Osteuropa kommt Abfall zur Aufbereitung.<br>\nDeutschland hat im vergangenen Jahr so viel Sonderm&uuml;ll importiert wie nie zuvor. 7,6 Millionen Tonnen genehmigungspflichtiger Abfall wurden 2009 in die Bundesrepublik gebracht, meldet das Umweltbundesamt. Das sind rund 700.000 Tonnen mehr als noch ein Jahr zuvor. F&uuml;r den Naturschutzbund Nabu verkommt die Bundesrepublik damit zur M&uuml;llhalde Europas.<br>\nVor allem bei den M&uuml;llverbrennungsanlagen gibt es deutliche &Uuml;berkapazit&auml;ten. Beim Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser und Rohstoffwirtschaft (BDE) ist von zwei bis vier Millionen Tonnen die Rede. Und noch immer sind weitere Anlagen in Planung. Bis 2020 k&ouml;nnte die &Uuml;bermenge daher auf fast neun Millione&acute;n Tonnen ansteigen. Das zumindest hat der Nabu in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Prognos ausgerechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article8320841\/Deutschland-wird-zur-Muellhalde-Europas.html%20\">Welt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Zuerst baute man (z.B. in K&ouml;ln) mit Hilfe von Bestechungsgeldern private M&uuml;llverbrennungsanlagen mit viel zu hohen Kapazit&auml;ten. Damit sich das eingesetzte Kapital amortisiert, wird M&uuml;ll aus der ganzen Welt herbeigeschafft, etwa aus Italien und nun eben auch M&uuml;ll aus Australien mit einem der gef&auml;hrlichsten Giftstoffe.<br>\nW&auml;re die M&uuml;llentsorgung nicht privat, sondern &ouml;ffentlich-rechtlich organisiert, g&auml;be es keinen Streit dar&uuml;ber, ob der Import verhindert werden kann: Die Betreiber br&auml;uchten das sprichw&ouml;rtlich schmutzige &bdquo;Gesch&auml;ft&ldquo; dann einfach nicht zu machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Minderheitsregierung: Chance f&uuml;r mehr Demokratie<\/strong><br>\nF&uuml;r eine Minderheitsregierung spricht jedoch etwas anderes: Sie kann zu mehr Demokratie auf Landesebene f&uuml;hren.<br>\nAnders als der Bundestag haben die Landtage seit den 1950er Jahren an Relevanz verloren. Sie haben zwar immer noch das K&ouml;nigsrecht eines Parlaments, &uuml;ber den &ouml;ffentlichen Haushalt zu befinden. Davon sind jedoch mehr als 85 Prozent der Einnahmeseite durch die Verbundsteuer mit dem Bund und den L&auml;nderfinanzausgleich schon festgezurrt. Die mit der F&ouml;deralismusreform II von 2009 in das Grundgesetz geschriebene Schuldenbremse engt das Haushaltsrecht faktisch noch weiter ein. Und: Die Regierung ist auf L&auml;nderebene &uuml;berm&auml;chtig. Das gilt vor allem f&uuml;r die Staatskanzlei.<br>\nZugespitzt formuliert: die repr&auml;sentative, parlamentarische Demokratie ist auf der Landesebene erlahmt, entleert, ja dekonsolidiert.<br>\nEine Minderheitsregierung allein kann dieses strukturelle Demokratieproblem nicht l&ouml;sen. In der Praxis wird sie aber gezwungen, es abzumildern. Sie ist davon abh&auml;ngig, sich f&uuml;r den Landeshaushalt und Gesetzgebungsverfahren Mehrheiten im Parlament zu suchen. Welche Abgeordneten und Fraktionen w&auml;ren aber bereit, eine Regierung zu unterst&uuml;tzen, wenn sie den Eindruck haben, nicht ausreichend in Entscheidungsprozesse eingebunden zu sein? Die Regierung muss sie also beteiligen. Gleichzeitig steigt die Chance, Gesetzesinitiativen aus den Reihen des Parlaments erfolgreich auf den Weg zu bringen.<br>\nEs gibt keine andere Konstellation, bei der das Landesparlament derart aufgewertet werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2814888_Gastbeitrag-zur-Minderheitsregierung-Chance-fuer-mehr-Demokratie.html%20\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Briten sollen &uuml;ber ihr Wahlsystem abstimmen<\/strong><br>\nEs war eine der zentralen Bedingungen der Liberaldemokraten f&uuml;r ihre Koalition mit den Tories gewesen. Jetzt konnte der Liberalen-Chef Clegg die Abstimmung &uuml;ber eine Reform des britischen Wahlrechts f&uuml;r n&auml;chsten Mai ank&uuml;ndigen. Die Frage werde sein, ob die Menschen f&uuml;r eine Umstellung auf das Alternativstimmen-Wahlrecht seien, sagte der Liberaldemokrat. Bei dem Alternativstimmen-Wahlrecht k&ouml;nnen die W&auml;hler die Kandidaten der Parteien in der Reihenfolge ihrer Pr&auml;ferenz auflisten. Die Stimmen f&uuml;r den Kandidaten, der nach dem Mehrheitsprinzip am schlechtesten abgeschnitten hat, werden dabei auf die am besten platzierten Kandidaten aufgeteilt. Dieses System wird bereits in Australien praktiziert. Derzeit gilt in Gro&szlig;britannien das Mehrheitswahlrecht, bei dem nur die Partei mit den meisten Stimmen innerhalb eines Wahlkreises einen Abgeordneten ins Parlament schicken kann. So haben kleine Parteien kaum Chancen auf Sitze im Parlament. Das Mehrheitswahlrecht, das etwa auch in den USA praktiziert wird, beg&uuml;nstigt ein Zwei-Parteien-System. Die Liberalen sind in Gro&szlig;britannien traditionell die drittst&auml;rkste Kraft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/international\/wahlsystem_grossbritannien_abstimmung_1.6422678.html?printview=true\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Brachliegende Potenziale durch Underachievement<\/strong><br>\nViele Jugendliche in Deutschland besuchen eine Schulform, die ihren kognitiven F&auml;higkeiten nicht entspricht.<br>\nDas Underachievement-Risiko ist ungleich verteilt: Sch&uuml;ler aus Familien mit niedrigerer Bildung haben ein drei Mal h&ouml;heres Risiko als Altersgenossen aus besser gebildeten Familien. Eltern ohne Abitur melden ihre Kinder h&auml;ufiger an Haupt- und Realschulen an, selbst wenn diese f&uuml;r die Realschule oder das Gymnasium empfohlen wurden.<br>\nW&auml;hrend n&auml;mlich aus der Gruppe mit h&ouml;her gebildeten Eltern &uuml;ber 70 Prozent der Sch&uuml;ler f&uuml;rs Gymnasium empfohlen werden, sind es bei den Sch&uuml;lern, deren Eltern kein Abitur haben, nur 30 Prozent. Beim Vergleich von Sch&uuml;lern mit &auml;hnlichen kognitiven Lernpotenzialen und &auml;hnlicher Pers&ouml;nlichkeitsstruktur f&auml;llt auf, dass Kinder mit Eltern ohne Abitur eine vier Mal geringere Chance haben, eine Gymnasialempfehlung zu erhalten.<br>\nEntscheidend f&uuml;r das Entstehen von Ungleichheiten im Bildungssystem sind die &Uuml;bergange zur jeweils n&auml;chsten Schulstufe und die damit verbundenen Auswahlentscheidungen. In Deutschland betrifft dies insbesondere den fr&uuml;hzeitigen &Uuml;bergang von der Grundschule in das mehrgliedrige System der Sekundarstufe I. Dieser hat langfristige Konsequenzen f&uuml;r den weiteren Bildungsweg, da sp&auml;tere Schulformwechsel selten und Aufstiege nur vereinzelt m&ouml;glich sind. Die &Uuml;bergangsentscheidung nach der Grundschule kommt zustande durch das Zusammenspiel von Grundschullehrern, die die Bildungsempfehlungen geben, und Eltern, die ihre Kinder an den weiterf&uuml;hrenden Schulen anmelden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bibliothek.wzb.eu\/wzbrief-bildung\/WZBriefbildung_122010_uhlig.pdf\">Wissenschaftszentrum Berlin WZ Brief Bildung [PDF &ndash; 183 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Tom Schimmeck Interview Teil II: &ldquo;Recherche wird bestraft&rdquo;<\/strong><br>\nAber im Fall Ypsilanti fiel bald auf, mit welch kollektivem Elan hier eine neue politische Figur in die Tonne getreten wird. Wir erleben ja oft, wie politische Figuren rauf- und wieder runtergeschrieben werden. Aber dass derma&szlig;en aggressiv und unisono zur Jagd auf eine Person geblasen wird, hat mich schon &uuml;berrascht. Mein Buch ist ja ein Versuch, Verrohung und Verfall demokratischer &Ouml;ffentlichkeit relativ breit und international zu beschreiben, m&ouml;glichst viele Str&auml;nge zusammen zu f&uuml;hren. Da schien mir die hessische Hysterie ein interessantes Beispiel &ndash; sehr geeignet, um Prozesse der Gleichschaltung aufzuzeigen.<br>\nYpsilanti war ein ungew&ouml;hnlich krasser Fall medialer Herdenbildung. Da bekamen wir vorgef&uuml;hrt, welche Wucht sich entfaltet, wenn alle halbwegs wichtigen Medien das Gleiche verk&uuml;nden.<br>\n&ldquo;Fr&uuml;her war es &uuml;blich, dass die Leute aufh&ouml;ren, wenn sie beim L&uuml;gen erwischt wurden, heute machen sie einfach weiter.&rdquo;<br>\nBei dem Sal&auml;r, das etwa freie Journalisten oft bei Wirtschaftstageszeitungen bekommen, kann man au&szlig;erdem wohl sagen: Recherche wird bestraft. Das ist ein strukturelles Problem. Man muss f&uuml;r guten Journalismus, f&uuml;r fundierte Durchleuchtung, f&uuml;r einen Mitarbeiterstab, der &uuml;ber genug Zeit und Know how verf&uuml;gt, Dinge zu beobachten, zu analysieren und zu interpretieren, einfach gutes Geld auf den Tisch legen. Das aber kapieren die Rechenschieber in den Verlagen leider oft nicht!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/32\/32848\/1.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/32\/32847\/1.html%20\">Teil I des Interviews<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>hr2-Wissenswert: Die Macht der Medien<\/strong><br>\nQuelle: hr online [Audio-Podcast &ndash; mp3 &ndash; 7 MB)<br>\nTeil 1: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/hr2_wissenswert\/hr2_wissenswert_20100628.mp3\">Vierte Gewalt? Die Rolle der Journalisten heute<\/a><br>\nTeil 2: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/hr2_wissenswert\/hr2_wissenswert_20100629.mp3\">BILD-Zeitung &ndash; Meinungsm&auml;chtig<\/a><br>\nTeil 3: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/hr2_wissenswert\/hr2_wissenswert_20100630.mp3\">Soziale Netzwerke &ndash; Freunde sind Geld<\/a><br>\nTeil 4: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/hr2_wissenswert\/hr2_wissenswert_20100701.mp3\">Machtmenschen &ndash; Medien- und Kommunikationsberater<\/a><br>\nTeil 5: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/hr2_wissenswert\/hr2_wissenswert_20100702.mp3\">Leitmedien der Zukunft &ndash; Kommt ein Machtwechsel?<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wider den Moraltotalitarismus! <\/strong><br>\nIn Bayern wird damit bereits in wenigen Wochen der Tabakgenuss selbst in separaten Gastst&auml;ttenr&auml;umen mit geschlossenem L&uuml;ftungssystem und in kleinen Eckkneipen verboten sein.<br>\nDoch dieser Teilerfolg ist der Anti-Raucher-Lobby noch nicht genug. Heute geh&ouml;rt uns Bayern und morgen die ganze Welt? Nun plant man bereits den bundesweiten Angriff auf die Freiheit von Wirten und ihren G&auml;sten. Armes Deutschland, wohl den Bundesl&auml;ndern, in denen die Landesverfassung hohe H&uuml;rden f&uuml;r Volksbegehren eingebaut hat.<br>\nDer Gesundheits-, Ern&auml;hrungs- und &Ouml;kowahn der gut situierten, aber politisch desillusionierten und weltanschaulich sinnentleerten Mittelschicht mit Bildungshintergrund, hat sich l&auml;ngst zu einer Religion entwickelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/\">Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Messi, Fressi, Boah, Peng<\/strong><br>\nDer deutsche Boulevard ist zur Fu&szlig;ball-WM in den Panzerturm geklettert. Deutsche Medien, insbesondere der Boulevard, sind dort sitzen geblieben. Schlagzeile der &bdquo;B.Z.&ldquo; am 23. Juni: &bdquo;Jungs, heute bitte: Boah! Peng! Peng! Peng!&ldquo;; die &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo; heulte am 27. Juni: &bdquo;Jubeln, chillen, England grillen&ldquo;; &bdquo;Bild&ldquo; dr&ouml;hnte am 3. Juli: &bdquo;Adios, Diego! Dein Messi kriegt heute auf die Fressi.&ldquo; Nun baut das Verkaufsgesch&auml;ft vieler Medien und Journalisten auf der Attacke, der Konfrontation, der Emp&ouml;rung auf. Alles &ndash; Krankenkassenbeitr&auml;ge, verschwenderische Griechen, der Euro im freien Fall, die Hitze &ndash; ist ein Aufreger. Die ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigte Emotion ist gut, am besten funktioniert sie gegen einen Feind, der selbst den h&uuml;ftsteifen Mitb&uuml;rger auf die Palme treiben kann. Die Fu&szlig;ball-WM liefert diesen Zielfaktor. Es hat etwas Komisches und Irritierendes, dass die &uuml;berw&auml;ltigende Sympathie der anderen so hart abgegr&auml;tscht wird. Der Boulevard ist verwirrt von der Liebe der Fremdlinge, die &bdquo;B.Z.&ldquo; notiert auf der Titelseite &bdquo;So lobt uns das Ausland&ldquo; und zitiert das norwegische &bdquo;Dagbladet&ldquo;: &bdquo;Der beste Fu&szlig;ball, der je gespielt wurde.&ldquo; Sch&ouml;n, aber wo bleibt das Negative? Jetzt kommt Spanien. &bdquo;El Mundo&ldquo; schreibt: &bdquo;Deutschland ist eine Bestie.&ldquo; Eine Steilstvorlage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/messi-fressi-boah-peng\/1876310.html;jsessionid=8F0B559CECD587CE18FF2D8A640F8144\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Wilfried Schmickler: Die Montagsfrage: &ldquo;Neues von der Finanzkrise&rdquo; <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/radio\/wdr2\/westzeit\/detail.phtml?id=151944%20\">WDR2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Top&ouml;konomen warnen vor &bdquo;dritter Depression&ldquo;; rustikaler Ackermann; Gutachten: Euro-Rettungsschirm verst&ouml;&szlig;t gegen das Grundgesetz; mehr Soldaten werden sterben; Br&uuml;derle erspart Arbeitgebern Elena; &Uuml;berwachung r&uuml;ckw&auml;rts und vorw&auml;rts; Besch&auml;ftigungssituation &Auml;lterer; Tarifeinheit; Burnout; Supermarktketten; Deutschland als M&uuml;llhalde; Minderheitsregierung als Chance; Abstimmung &uuml;ber britisches Wahlsystem; &bdquo;underachievement&ldquo;; Recherche wird bestraft; Macht der Medien; Moraltotalitarismus; Messi,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6105\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-6105","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6105","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6105"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6105\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6113,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6105\/revisions\/6113"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6105"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6105"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6105"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}