{"id":61135,"date":"2020-05-20T15:16:09","date_gmt":"2020-05-20T13:16:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61135"},"modified":"2020-05-21T18:06:04","modified_gmt":"2020-05-21T16:06:04","slug":"ueber-die-erstaunlich-konzertierte-verteufelung-der-demonstrationen-schlimmer-als-gegen-die-68er","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61135","title":{"rendered":"\u00dcber die erstaunlich konzertierte Verteufelung der Demonstrationen. Schlimmer als gegen die 68er."},"content":{"rendered":"<p>Am vergangenen Freitag kumulierte die Aggression gegen die Demonstrationen. Es begann morgens mit dem Campact-Rundbrief und endete abends mit der Heute Show und Aspekte. Am Tag der Demonstration selbst, am 16. Mai, ging die Aggression inklusive massiver Manipulationen in Medien, zum Beispiel bei der Frankfurter Rundschau. Dann am Sonntagabend bei Anne Will und am Montagabend bei ARD Corona-Extra. Wir pr&auml;sentieren Ihnen einen Ausschnitt dieser Kampagne. Mit Belegen. Und wir konfrontieren das mit mehreren Berichten und mit dem Hinweis auf besondere Eigenheiten der laufenden Kampagne. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Vorweg eine pers&ouml;nliche Anmerkung zum Umgang mit den jetzigen Demonstration im Vergleich zum Umgang mit den 68ern:<\/strong><\/p><p>Da ich beides erlebt habe und erlebe, kann ich recht gut vergleichen. Ich tue das selektiv: Im M&auml;rz 1968 trafen sich die Sozialdemokraten in N&uuml;rnberg zu einem wichtigen Parteitag (Anerkennung der Oder-Nei&szlig;e-Grenze). Gleichzeitig wurde in Berlin und in N&uuml;rnberg selbst demonstriert, unter anderem gegen die Notstandsgesetze. Dem SPD-Politiker Herbert Wehner wurde beim Betreten der Parteitagshalle die Pfeife aus dem Mund geschlagen. Die Aggression gegen die Demonstranten war bei einigen der Versammelten so gro&szlig;, dass sie vom Vorsitzenden Willy Brandt eine Entschuldigung f&uuml;r die Aggression der Demonstranten gegen&uuml;ber Herbert Wehner forderten &ndash; eine Entschuldigung deshalb, weil Willy Brandts Sohn Peter in Berlin mitdemonstrierte und die Familie Brandt in Sippenhaft f&uuml;r den Pfeifen-Anschlag auf Herbert Wehner genommen wurde. Willy Brandt entschuldigte sich nicht, auch deshalb nicht, weil er wie eine Reihe anderer Zeitzeugen und Beobachter des Geschehens durchaus Verst&auml;ndnis f&uuml;r die aufm&uuml;pfigen jungen Leute hatte. Das galt auch f&uuml;r viele Journalistinnen und Journalisten. <\/p><p>Einige von diesen lernte ich im weiteren Verlauf des Jahres 1968 in Bonn kennen. Viele hatten eine Grundsympathie f&uuml;r die Studentenbewegung und ihre Demonstrationen. In den Redaktionen der damals noch linksliberalen Medien wie Stern, Spiegel, Frankfurter Rundschau, Zeit, WDR und NDR, Abendzeitung aus M&uuml;nchen und K&ouml;lner Stadtanzeiger fanden sich reihenweise Sympathisanten der demonstrierenden Studenten.<\/p><p>Willy Brandt sorgte &uuml;brigens daf&uuml;r, dass eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Demonstranten in seiner Partei aktiv wurde. Dies wiederum war ein wesentlicher Grund daf&uuml;r, dass andere, zum Beispiel Wehner, Schmidt und auch die heutige Vorsitzende der Grundwertekommission der SPD, Gesine Schwan, ihn, Brandt, verachteten &ndash; bis hin zum erzwungenen R&uuml;cktritt in der Guillaume-Aff&auml;re.<\/p><p>Auch gegen&uuml;ber sp&auml;teren Demonstrationen, zum Beispiel den Friedensdemonstrationen im Bonner Hofgarten anfangs der Achtzigerjahre, war ein gro&szlig;er Teil der Journalistinnen und Journalisten positiv eingestellt, jedenfalls offen und unbeackert in ihrem Urteil. Typisch daf&uuml;r der Hauptstadtkorrespondent der ARD und sp&auml;tere Intendant des Westdeutschen Rundfunks, Friedrich Nowottny. Mit ihm, anderen Journalisten und Demonstranten trafen wir uns damals nach der Demo zum Plausch und Wein &ndash; friedlich, diskutierend, sympathisierend, jedenfalls offen. Ich war damals Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt. Ach, w&auml;re das sch&ouml;n, wenn der heutige Chef des Bundeskanzleramtes mal etwas Nettes &uuml;ber die Demonstrationen sagen w&uuml;rde.<\/p><p><strong>Eine ver&auml;nderte Welt, eine Welt voll &uuml;bler Kampagnen. Eine Welt ohne kritischen Journalismus. Mit ganz wenigen Ausnahmen, die man mit der Lupe suchen muss.<\/strong><\/p><ol type=\"I\">\n<li><strong>Das Ziel der Kampagne ist schnell zu erkennen<\/strong>\n<p>Die Demonstrationen sollen als die Aktionen von Spinnern, Verschw&ouml;rungstheoretikern und Rechtsradikalen erscheinen. Der Vorwurf Verschw&ouml;rungstheorie wird dabei so oft und so ohne Fragezeichen und deshalb ohne An- und Abf&uuml;hrung verwandt, dass dieses Etikett als fraglose Bezeichnung vieler Menschen in die Debatten eingeht. Damit soll erreicht werden, dass normale B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen nicht mehr demonstrieren, dass sie die Stigmatisierung scheuen und zuhause bleiben.<\/p>\n<p>Es wird nebenbei noch erreicht, dass sich die Reihen um die Bundesregierung und vor allem um die CDU\/CSU-gef&uuml;hrten Landesregierungen schlie&szlig;en. Insofern ist die jetzige Kampagne auch eine Vorbereitung f&uuml;r die n&auml;chste Bundestagswahl und f&uuml;r einzelne Landtagswahlen.<\/p>\n<p>Dieses Ziel zu erreichen, wird auch dadurch erleichtert, dass oppositionelle Parteien wie auch kritische Medien ausfallen, sie sind in die Kampagne integriert.<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Kampagne dargestellt an ein paar einzelnen Beispielen vom 15. Mai bis heute<\/strong>\n<ol>\n<li>Auf <strong>Campact<\/strong> hatten wir schon hingewiesen. Siehe hier: 18. Mai 2020 <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61058\">Campact warnt vor Demonstrationen. Dass Campact schon lange kein vertrauensw&uuml;rdiges Projekt mehr ist, hat man gut versteckt<\/a><\/li>\n<li>Die <strong>Heute Show<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/heute-show\/heute-show-vom-15-mai-2020-100.html\">vom vergangenen Freitag<\/a> startet mit einem langen St&uuml;ck zum Thema, insgesamt 13 Minuten lang. Wenn Sie sehen wollen, wie man so etwas macht und wie man dieses TV-Format herunterwirtschaften kann, dann opfern Sie diese 13 Minuten.<\/li>\n<li> Unmittelbar nach der Heute Show kam <strong>Aspekte<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/kultur\/aspekte\/aspekte-vom-15-mai-2020-100.html\">vom 15. Mai<\/a>. Das St&uuml;ck zum Thema dauert 6 Minuten. Auch das lohnt sich anzusehen, einfach um die Machart dieser Agitation kennen zu lernen. Hier noch der offizielle ZDF-Begleittext:\n<p><strong>Verschw&ouml;rungstheorien in Coronazeiten<\/strong><br>\n<strong>Kein Zur&uuml;ck zur Normalit&auml;t?<\/strong><\/p>\n<p>Krisen wie der weltweite Corona-Ausbruch bringen gesellschaftliche Ver&auml;nderungen mit sich. Was bedeutet dies angesichts der aktuellen Proteste? Bundesweit gehen Menschen gegen die Regierungspolitik auf die Stra&szlig;e &ndash; von Corona genervte B&uuml;rger, Rechtsextreme, Linksalternative, Impfgegner und andere Verschw&ouml;rungstheoretiker. Was treibt sie an? Wo endet eine demokratisch sinnvolle Auseinandersetzung &uuml;ber die Ma&szlig;nahmen und Gefahren der Pandemie und wann driftet ziviler Ungehorsam ins extremistische Spektrum? Wir sprechen dar&uuml;ber mit der Autorin Sophie Passmann, dem Soziologen Heinz Bude, dem Autor und Zukunftsforscher Matthias Horx und der Psychologin und Autorin Pia Lamberty.<\/p>\n<p>Zun&auml;chst werden in dem St&uuml;ck die Verschw&ouml;rer vorgestellt, entsprechend verk&uuml;rzt, und dann kommen die Aufgekl&auml;rten, eine Frau Passmann und eine Autorin mit dem Namen Lamberty und dann auch noch der uns&auml;gliche Soziologe Heinz Bude. Den kennen wir doch schon von der Vorbereitung der Agenda 2010 zu Gerhard Schr&ouml;ders Zeiten. Er sagt &auml;hnlich wie der Verfassungsschutz-Pr&auml;sident voraus, dass sich die Rechtsradikalen breitmachen. Das ist eine der &uuml;blichen Botschaften zur Charakterisierung der Demonstrationen.<\/p>\n<p>Das sind sozusagen alles Zeugen der Anklage, die wir in vielen Medienprodukten, die sich am Kampf gegen die Demonstrationen beteiligen, erleben.<\/p>\n<p>Die Sendung Aspekte brachte dann im weiteren Verlauf ein interessantes Interview mit der Autorin Jutta Allmendinger. So passiert das h&auml;ufig. In den etablierten Medien gibt es eine Menge guter St&uuml;cke und diese machen miese St&uuml;cke wie die ersten 6 Minuten bei Aspekte glaubw&uuml;rdiger. Einfach schade.<\/p><\/li>\n<li>Julia Weiss aus Frankfurt hat am Tag der Demonstrationen, am 16. Mai, den <strong>Frankfurter Rundschau Ticker<\/strong> verfolgt und besuchte eine der Demonstrationen, von der die Frankfurter Rundschau berichtet hat. Sie schreibt:\n<p><strong>Berichte von Demonstrationen werden schamlos verf&auml;lscht<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe aus dem &bdquo;Live-Ticker&ldquo; in der fr-online vom Samstag, dem 16.5.20 herausgeschrieben und <strong>rot eingef&auml;rbt<\/strong>, was sich in dem dortigen Text auf die Kundgebung auf dem Rossmarkt, bei der ich selber war, bezieht und dem meine Wahrnehmung derselben Vorg&auml;nge&nbsp;<strong>in Blau<\/strong>&nbsp;gegen&uuml;bergestellt.<\/p>\n<p>Die Rossmarkt-Kundgebung ist eine von drei Veranstaltungen, die am Samstag, den 16.5., in Frankfurt stattgefunden haben.&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/200519-Berichte-von-Demonstrationen-werden-schamlos-gefaelscht-Bericht.pdf\">Hier ist der Bericht von Julia Weiss als PDF.<\/a> Er endet mit der Feststellung: <\/p>\n<p>&bdquo;Man fragt sich wirklich, wie Journalisten so grenzenlos benutzbar werden k&ouml;nnen.&ldquo; <\/p><\/li>\n<li><strong>Anne Will vom 17.5.2020<\/strong>\n<p>auch am Sonntag Abend ging es zum Thema und zur Sache. Hier das gestellte Thema, der Link und die Einf&uuml;hrung des Senders:<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/annewill\/videos\/Corona-Einschraenkungen-waren-und-sind-die-Grundrechtseingriffe-verhaeltnismaessig,annewill6580.html\">Corona-Einschr&auml;nkungen &ndash; waren und sind die Grundrechtseingriffe verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig?<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&bdquo;Auch wenn laut ARD-DeutschlandTrend immer noch eine Mehrheit der Deutschen den Corona-Einschr&auml;nkungen zustimmt, w&auml;chst die Kritik an den Ma&szlig;nahmen. Zu weitreichend und unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig seien die Eingriffe in die Grund- und Freiheitsrechte, daran scheinen auch die derzeitigen Lockerungen nichts zu &auml;ndern. Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier verteidigt eine &ldquo;nachfragende Kritik&rdquo;, appelliert aber zugleich, dass &ldquo;Tatsachen und Fakten&rdquo; hierbei nicht ignoriert werden d&uuml;rften. Unter den Protest mischen sich zunehmend Personen aus dem rechtsextremen Spektrum und Anh&auml;ngerinnen und Anh&auml;nger von Verschw&ouml;rungsideologien. Wie verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig waren und sind die Ma&szlig;nahmen? Warum sind Verschw&ouml;rungsideologien so popul&auml;r? Versch&auml;rft die Corona-Politik die soziale Ungleichheit?&ldquo;<\/p>\n<p>Auch hier wieder die gleiche Botschaft wie in vielen Sendungen: Die Demonstrationen werden von Rechtsextremen und Verschw&ouml;rungsideologen unterwandert. In der Sendung mit dem Gesundheitsexperten der SPD Karl Lauterbach, der bayrischen Verfassungsrichterin Leutheusser-Schnarrenberger, Sahra Wagenknecht, dem Medienwissenschaftler P&ouml;rksen und dem als &bdquo;Investigativ-Reporter beim rbb&ldquo; vorgestellten Olaf Sundermeyer.<\/p>\n<p>Obwohl als Thema gesetzt war: &bdquo;Corona-Einschr&auml;nkungen &ndash; waren und sind die Grundrechtseingriffe verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig?&ldquo;, war niemand in der Runde, die oder der die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit ernsthaft bezweifelte. Jemand, der die Schwere der Bedrohung durch das Virus bezweifelte, sowieso nicht. <\/p>\n<p>Man besprach und bewertete die Demonstrationen, aber es war niemand in der Runde, der oder die eine Demonstration besucht oder dort geredet hatte. Sundermeyer k&ouml;nnte eine Ausnahme davon sein, aber seine Meinung erschien als deutlich festgelegt. Insofern wertlos. <\/p>\n<p>Die Runde hat &uuml;ber die Medien im Netz geredet. Aber auch diese waren nicht vertreten. Warum scheut Frau Will die M&ouml;glichkeit, einen Vertreter zum Beispiel der NachDenkSeiten einzuladen? Um Himmels willen! Verschw&ouml;rungstheoretiker auch noch in der Sendung!<\/p>\n<p>Es gab auch sonst einige bemerkenswerte Besonderheiten: <\/p>\n<p>Lauterbach droht mal wieder, schwadroniert mal wieder mit der 2. Welle.<\/p>\n<p>Die Kamera zeigte unentwegt, auch wenn er nicht dran war, sein interessantes Gesicht und seine etwas kurz geratenen Hosenbeine. Vermutlich hat er die Regie der Kameraf&uuml;hrung bestochen.<\/p>\n<p>Olaf Sundermeyer spielte in dem Gespr&auml;ch eine besonders traurige Rolle. Er war sozusagen als Experte f&uuml;r rechtsradikale Umtriebe in die Sendung eingebaut, erwies sich aber nicht als besonders standhaft. Er war aber erkennbar gut f&uuml;r die Tendenzen der Sendung. Die Lockerungen h&auml;tten zu mehr Demonstrationen gef&uuml;hrt. Donnerwetter, darauf muss man erst mal kommen. Politische Aktivisten seien am Wirken, die versuchen, eine Protestkulisse aufzubauen. Angetrieben von Leuten, die Protest haben wollen. Viele sind organisierte Rechtsextremisten. Die Benachteiligten des Lockdown seien nicht auf der Stra&szlig;e &ndash; die Taxifahrer nicht, die Kellner nicht, Populisten versuchten die Demonstrationen zu nutzen. Kein gel&auml;ufiges Stichwort durfte fehlen.<\/p>\n<p>Dass Anne Will diesen als Gespr&auml;chspartner eingeladen hatte, ist sehr verdienstvoll. Denn an Sundermeyer konnte man sehen, welche &bdquo;Qualit&auml;t&ldquo; die Mitarbeiter der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien, im konkreten Fall des RBB, haben. Wenig.<\/p>\n<p>Typisch auch, dass Anne Will und der Sender als Zeugen und Experten f&uuml;r die Behauptung der rechtsradikalen Tendenzen bei den Demonstrationen den Chef des Verfassungsschutzes und den Pr&auml;sidenten des Bundeskriminalamtes aufrufen. Das ist wirklich witzig. Die Verfassungssch&uuml;tzer haben wegen ihres Umgangs mit den NSU-Morden ja eine besondere Glaubw&uuml;rdigkeit bei der Beurteilung von rechtsradikalen Umtrieben. <\/p>\n<p>Alle fanden richtig, was die Bundesregierung tut. Zehntausende (!) verdankten den von der Bundesregierung und den L&auml;nderregierungen erlassenen Regeln ihr Leben. Wie oft bei solchen Gelegenheiten wurden Umfragen zur Best&auml;tigung der eigenen Meinung &uuml;ber die insgesamt gute Politik der Regierungen zitiert.<\/p>\n<p><strong>Wichtig:<\/strong> Die am gleichen Abend um 20:00 Uhr in der Tagesschau zitierten Ergebnisse der Recherchen des Bayerischen Rundfunks &uuml;ber das Verschlafen des Virus durch die deutsche Regierung und insbesondere den Gesundheitsminister Spahn spielten in der Talkrunde keinerlei Rolle, auch nicht f&uuml;r die Bewertung des Wirkens der Bundesregierung. Ungetr&uuml;bte Bewunderung, offensichtlich bei allen Teilnehmern. <\/p><\/li>\n<li><strong>ARD Corona extra am Montag, den 18. Mai<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/daserste\/player\/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWY1Y2U2YTJlLTEwNTktNGEwYi1hZjRlLWI2MzY4MTYyMzc3YQ\/ard-extra-die-corona-lage\">Auch hier<\/a> geht es um die Demonstrationen: &bdquo;Tausende haben am Wochenende gegen die Corona-Ma&szlig;nahmen protestiert. Wen trifft man hier &ndash; Impfgegner, Neonazis oder ganz normale B&uuml;rger?&ldquo;&nbsp;<\/p>\n<p>Hier wird wenigstens ein bisschen umfassend vom Protest berichtet. Aber auch wieder das Zitat einer Umfrage, die die Bundesregierung best&auml;tigt und die Berufung auf den Pr&auml;sidenten des Verfassungsschutzes mit dem Hinweis auf die Gefahr der Rechtsunterwanderung. Und auch hier wieder eine sogenannte Expertin, die die Demonstrationen auf ihre Weise bewertet.<\/p><\/li>\n<li><strong>S&uuml;dwestpresse<\/strong> von heute als weiteres Beispiel und zus&auml;tzlich der Kommentar einer Leserin, die uns den Artikel aus der S&uuml;dwestpresse geschickt hat. &Uuml;berall im Land wird verbreitet, Verschw&ouml;rungstheoretiker seien unterwegs. Man kann davon ausgehen, dass dieses Etikett lange kleben wird:\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200520-Demonstranten-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200520-Demonstranten-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p>\n<p>Ich bin ersch&uuml;ttert wie die Presse schreibt.<br>\nUnd das ist nicht nur von einem Journalisten.<br>\nJeden Tag lese ich Berichte und Kommentare dieser Art.<br>\nWo ist unsere kritische Presse hin?<br>\nIch habe schon so viele Briefe ( Leserbriefe) geschrieben.<br>\nEs kommt nichts mehr an.<br>\nIch habe das Abo gek&uuml;ndigt.<br>\nArmes Deutschland.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBeate P.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Die wiederkehrende Besonderheiten:<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>Das Auftreten von Experten<\/li>\n<li>Die Demonstranten werden in der Regel nicht in die Sendungen eingeladen <\/li>\n<li>Nutzung von Umfragen zur Verst&auml;rkung der gewollten Botschaft<\/li>\n<li>Der Chef des Bundeskriminalamtes und des Verfassungsschutzes werden als objektive Zeugen f&uuml;r die Bewertung der Vorg&auml;nge herangezogen. <\/li>\n<li>Neue brisante Informationen wie etwa die, dass es interne Papiere der Bundesregierung gibt, in denen beschrieben wird, dass die Bundesregierung 78 Tage lang den Anwuchs des Virus und seine Verbreitung verschlafen hat.<\/li>\n<li>Nicht berichtet oder nicht korrekt berichtet wird &uuml;ber die massiv st&ouml;renden Gegendemonstrationen und ihre Hinterm&auml;nner und -frauen\/Antifa<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><strong>Als Gegenst&uuml;ck einfach mal eine Rede, im konkreten Fall die Rede eines M&uuml;nchner Kinderarztes, der 30 Jahre praktiziert. <\/strong>\n<p>Da wir feststellen m&uuml;ssen, dass bei vielen Berichten als gegeben und bewiesen behauptet wird, die Demonstrationen seien von Verschw&ouml;rungstheoretikern und Rechtsradikalen bestimmt, macht es Sinn, einfach mal diese Rede zu lesen, die auf einer der Demonstrationen vom vergangenen Samstag gehalten wurden:<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.martin-hirte.de\/rede-auf-der-freiheitsversammlung-an-der-muenchner-freiheit-am-16-5-2020\/\">Dr. med. Martin Hirte | Kinderarztpraxis M&uuml;nchen &ndash; Rede auf der &bdquo;Freiheitsversammlung&ldquo; an der M&uuml;nchner Freiheit am 16.5.2020<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Man muss nicht alles, was er auf der Demonstration in M&uuml;nchen gesagt hat, richtig finden. Eines aber kann man mit Sicherheit feststellen. Wer so redet, ist weder ein Verschw&ouml;rungstheoretiker noch ein Rechtsradikaler. Das gilt f&uuml;r viele andere Sprecher auf den verschiedenen Demonstrationen. Es gilt f&uuml;r Stuttgart. Es gilt f&uuml;r Aachen. Es gilt f&uuml;r Frankfurt usw.<\/p><\/li>\n<li><strong>Berichte aus verschiedenen Regionen:<\/strong>\n<p><strong>G&ouml;ttingen<\/strong><\/p>\n<p>Sehr verehrte Redaktion,<\/p>\n<p>ich schreibe als Zeuge und Beteiligter eines Vorgangs auf dem Marktplatz in G&ouml;ttingen.<\/p>\n<p>Diese Schilderung halte ich f&uuml;r sehr wichtig, weil hier deutlich zu erkennen ist, wie der Demokratie zielstrebig massiver Schaden hinzugef&uuml;gt wird:<\/p>\n<p>Am heutigen Nachmittag fand eine angemeldete Demonstration statt. Diese betrachtete den derzeitigen Zustand in der Gesellschaft und die Einschr&auml;nkungen kritisch.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer hielten Abstand, wenn auch, wie allgemein in den St&auml;dten zu beobachten, eine gewisse Lockerheit mit Distanzen zu sehen war.<\/p>\n<p>Als ich um 15.45h den Marktplatz betrat, sprach ein Redner &uuml;ber die Aspekte der Globalisierung und nannte Firmen wie Monsanto und Nestl&eacute;. Er leitete dann zu Pharmaunternehmen &uuml;ber. Weder Ton noch Inhalt waren scharf. Leider war er schwer zu verstehen, weil gleichzeitig Musik lief.<\/p>\n<p>Am Rand, au&szlig;erhalb der bewilligten Zone des Marktplatzes selbst, standen Vertreter der Antifa. Diese beschallten die Veranstaltung mit Musik als St&ouml;rquelle.<\/p>\n<p>Darauf angesprochen nannten sie das auch als Ziel. Es waren an der Box aber Leute, die ich vom Stil sofort eher in den Bereich Burschenschaften\/ Verbindungen einordnen w&uuml;rde, auch wenn sie da ein Eigenkonstrukt mit Antifalogo in dunklem blau (oder &auml;hnlich) hatten. Die Haare waren bei mehreren kurz, akkurat und szeneuntypisch, ebenso wie die Kleidung und Sonnenbrillen.<\/p>\n<p>Ich habe sie gefragt, ob das ihr Verst&auml;ndnis von Demokratie sei. Sie gingen dar&uuml;ber hinweg, die &uuml;blichen Schm&auml;hbegriffe wie Nazi, Verschw&ouml;rungstheoretiker fielen.<\/p>\n<p>Es gab keinerlei M&ouml;glichkeit sie zu erreichen, einem sagte ich, da&szlig; ich durch die laute Musik seine Argumente gar nicht verstehen kann.<\/p>\n<p>Im Weggang habe ich die Tatsache bedauert, da&szlig; dieses Land von Menschen wie den St&ouml;rern abh&auml;ngt.<\/p>\n<p>Nachdem ich das abgebrochen hatte, fragte ich eine Polizistin, ob da nichts zu machen sei, da Menschen in der Aus&uuml;bung ihrer Rechte gehindert werden.<\/p>\n<p>Sie sagte, da&szlig; da nichts zu machen sei. Die zwei dazukommenden Kollegen best&auml;tigten dies. Alle verbreiteten den Eindruck, da&szlig; sie den Antifa-Auftritt f&uuml;r d&auml;mlich hielten.<\/p>\n<p>Rollende Augen und hochgezogene Augenbrauen sind auch mit Masken klar zu erkennen, Kopfsch&uuml;tteln auch.<\/p>\n<p>&ndash; Ein St&uuml;ck weit kann ich die Zur&uuml;ckhaltung der Polizei insgesamt verstehen. Eine Wegnahme der Lautsprecherbox h&auml;tte am Samstagnachmittag mit vielen Innenstadtbesuchern schnell eine unbeherrschbare Lage schaffen k&ouml;nnen. So hat die Antifa hier in G&ouml;ttingen eine gro&szlig;e Basis, deren Knotenpunkt seit Jahrzehnten das sogenannte &ldquo;Juzi&rdquo; (Jugendzentrum Innenstadt, sowas wie die rote Flora in Hamburg) ist.<\/p>\n<p>Anschlie&szlig;end ging ich um den Markplatz herum, um fern der Box zuzuh&ouml;ren. S&auml;mtliche Beitr&auml;ge waren absolut im Rahmen aller m&ouml;glichen Gesetze.&nbsp;<\/p>\n<p>Die Polizei begann derweil mit den etwa zehn VW-Bussen, die sie vor Ort hatten (es waren etwa 30 Polizisten in normaler, kurz&auml;rmliger Streifen-Uniform vor Ort), die bewilligte Fl&auml;che abzugrenzen, indem sie die Fahrzeuge dicht in einer Reihe hintereinander parkten.<\/p>\n<p>Jetzt begann die St&ouml;rergruppe nun selbst zu reden. Um besser zu verstehen bin ich hinter die St&ouml;rer der Antifa gegangen, hinter der dann etwa 25 Personen standen, die auch wirklich nach Antifa aussahen.<\/p>\n<p>Der Inhalt war eine Perlenkette von Vorw&uuml;rfen, ohne da&szlig; nur ein Argument genannt wurde.<\/p>\n<p>In einer kurzen Pause stie&szlig; ich einen lauten Buhruf aus, der mir die Aufmerksamkeit von etwa f&uuml;nf Personen brachte.<\/p>\n<p>Ich habe gefragt, ob das ihr Verst&auml;ndnis von Demokratie sei.<\/p>\n<p>Die Antwort war, da sind Nazis zwischen. Da&szlig; sie wissen, da&szlig; das ein Bl&ouml;dsinn ist, war meine Antwort.<\/p>\n<p>Nun sprang ein kr&auml;ftiger Herr mit Kutte, Kappe und Brille herbei.<\/p>\n<p>Ich solle aufh&ouml;ren, weil ich st&ouml;re.<\/p>\n<p>Dazu meinte ich: &ldquo;Ach, wenn einer mit Euch das macht, was ihr mit anderen macht, dann ist das auf einmal falsch. Merkt ihr nicht, was ihr da tut?&rdquo;<\/p>\n<p>Dazu habe ich gesagt, da&szlig; wir die Zeit schon einmal hatten, in der auf Menschen gezeigt wurde, w&auml;hren ein Schm&auml;hbegriff genannt wurde. Das ist f&uuml;r mich Nazi, das macht die Demokratie kaputt.<\/p>\n<p>Jetzt wurde ich gebeten weiterzugehen, was ich mit Hinweis auf meine Rechte abgelehnt habe.<\/p>\n<p>Zu einer Gardinen-Haarschnitt-Linken habe ich gesagt, da&szlig; sie es echt nicht merkt, wof&uuml;r sie eingespannt wird. Sie konnte es nicht erfassen.<\/p>\n<p>Kurz darauf ergriff eine Dame, die ihren Migrationshintergrund betonte das Mikro. (Nazis, ja?)<\/p>\n<p>Es war anstrengend, in dieser Situation die hohe innere Energie sauber zu halten, weswegen ich den Standort in eine Ecke verlegt habe, in der nur drei Polizisten standen.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit war die Wagenkette fertig geparkt, die Box ergo&szlig; sich wie in den letzten 20 Minuten mit irgendeinem Gedudel, aber hinter den VW-Bussen als Schallbarriere.<\/p>\n<p>Darauf angesprochen, best&auml;tigte mir ein Beamter, da&szlig; dies zu Trennung und Verbesserung der Demonstrationsm&ouml;glichkeit gedacht ist.<\/p>\n<p>Ich habe mich bei den Beamten, die alle sehr entspannt waren, bedankt, da&szlig; sie eine so feinf&uuml;hlige Idee umgesetzt haben. Nach einer ersten Irritation konnten sie die Freude annehmen, vielleicht auch, weil ich meinte, da&szlig; sie damit die Demokratie sch&uuml;tzen.<\/p>\n<p>Direkt nach dem kurzen Wortwechsel habe ich um etwa 16.30h die Demonstration verlassen.<\/p>\n<p>Fazit: Es sieht nach einer neuen Strategie vor Ort aus. Da die &uuml;blichen Schm&auml;hbegriffe nicht beliebig hochdosiert werden k&ouml;nnen, mu&szlig; nun zu anderen Mitteln gegriffen werden.<\/p>\n<p>So etwas direkt erlebt zu haben, ist ein denkw&uuml;rdiger Augenblick. Direkt erleben zu m&uuml;ssen, wie d&uuml;nn die Decke der Zivilisation ist, schockiert.<\/p>\n<p>Es ist so falsch.<\/p>\n<p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nS. B.<\/p>\n<p><strong>M&uuml;nchen 16.5.2020:<\/strong><\/p>\n<p>Meine Frau war grade dort. Die Theresienwiese war fast leer, sozusagen. Die Menschen dr&auml;ngten sich aussen herum in den &bdquo;W&auml;ldern&ldquo;. Gute Idee von den M&uuml;nchner Administrativen, so sieht man nicht, welche Massen dort anwesend waren. Die Festwiese war weitr&auml;umig abgesperrt, tausende Menschen standen in den Stichstrassen. Viele &auml;ltere Menschen. Viele zwischen 30-70. Auff&auml;llig wenige unter 30, ausser Kindern, die mit ihren Eltern gekommen sind. Wenn man nachfragte, explizit Demonstranten und keine Schaulustigen. Meine Frau konnte keine Rechtsradikalen oder Antisemiten ausmachen. Das vorletzte Bild zeigt typische anwesende Klientel. Das unterste Bild sind zivile Polizisten, die sich gerade absprechen (Knopf im Ohr, wen man zoomt).<\/p>\n<p>Beste Gr&uuml;sse, Florian L.<\/p>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200520-Demonstranten-03.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200520-Demonstranten-03.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200520-Demonstranten-04.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200520-Demonstranten-04.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200520-Demonstranten-05.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200520-Demonstranten-05.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200520-Demonstranten-06.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200520-Demonstranten-06.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vergangenen Freitag kumulierte die Aggression gegen die Demonstrationen. Es begann morgens mit dem Campact-Rundbrief und endete abends mit der Heute Show und Aspekte. Am Tag der Demonstration selbst, am 16. Mai, ging die Aggression inklusive massiver Manipulationen in Medien, zum Beispiel bei der Frankfurter Rundschau. Dann am Sonntagabend bei Anne Will und am Montagabend<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61135\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":61136,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,165,123,103,183,11],"tags":[352,2890,1546,282,1112,329,1690,248,2213,562,2857,1340,2889,682,386,1536],"class_list":["post-61135","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-kampagnentarnworteneusprech","category-leserbriefe","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-68er","tag-antifa","tag-ard","tag-buergerproteste","tag-buergerrechte","tag-brandt-willy","tag-campact","tag-frankfurter-rundschau","tag-heute-show","tag-lauterbach-karl","tag-lockdown","tag-nowottny-friedrich","tag-sundermeyer-olaf","tag-verschwoerungstheorie","tag-wehner-herbert","tag-will-anne"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200520-Demonstranten-01.png","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=61135"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61135\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":61165,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61135\/revisions\/61165"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/61136"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=61135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=61135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=61135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}