{"id":61170,"date":"2020-05-22T08:40:28","date_gmt":"2020-05-22T06:40:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170"},"modified":"2020-05-22T08:41:03","modified_gmt":"2020-05-22T06:41:03","slug":"hinweise-des-tages-3616","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h01\">Wiederaufbauplan der EU &ndash; Merkel r&auml;umt ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h02\">Weitergedacht &ndash; Die Wagenknecht-Kolumne: Was Deutschland jetzt braucht, um den Wohlstand der Mittelschicht zu retten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h03\">Missbrauch von Werkvertr&auml;gen in allen Branchen verbieten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h04\">Arme Kinder im Fernunterricht: Leere M&auml;gen statt Laptops<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h05\">Was die DDR in der Seuchenbek&auml;mpfung besser machte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h06\">&bdquo;Dann &uuml;berschreiten sie pl&ouml;tzlich die 50 &ndash; und alles ger&auml;t au&szlig;er Kontrolle&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h07\">Die WHO braucht weltweit Beobachter und mehr Staatsgeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h08\">Alarmzustand in Spanien verl&auml;ngert: S&aacute;nchez auf br&uuml;chigem Boden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h09\">Frankreich: Emmanuel Macron verliert absolute Mehrheit im Parlament<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h10\">Corona-Folgen: Ardern bringt nach Covid-19 Viertagewoche f&uuml;r Neuseeland ins Spiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h11\">Screen New Deal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h12\">Das Etikett &laquo;Russland-Versteher&raquo; klemmt das Argumentieren ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h13\">Biden-Gespr&auml;chsmitschnitte an ukrainische Generalsanwaltschaft weitergeleitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h14\">Sprache in Verschw&ouml;rungstheorien: &bdquo;Relativierende Ausdr&uuml;cke sollen Zweifel s&auml;en&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h15\">Linkspartei und der Fall Hunko: Am Rande der Vernunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61170#h16\">Aktiv best&auml;tigte Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wiederaufbauplan der EU &ndash; Merkel r&auml;umt ab<\/strong><br>\nDer deutsch-franz&ouml;sische Plan f&uuml;r den Wiederaufbau nach Corona kommt den s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten weit entgegen. Dennoch bleibt die Kanzlerin sich treu &ndash; erst hat sie lange gez&ouml;gert und am Ende nur unhaltbare Positionen aufgegeben. [&hellip;]<br>\nNach dem deutsch-franz&ouml;sischen Kompromiss wird es k&uuml;nftig zwar EU-Schulden geben &ndash; aber nur einmal, f&uuml;r die Corona-bedingte Ausnahmesituation. Ein Pr&auml;zedenzfall soll daraus nicht werden, so hofft Merkel offenbar. Zudem konnte die Kanzlerin durchsetzen, dass eine gesamtschuldnerische Haftung ausgeschlossen bleibt. Deutschland und die anderen EU-Staaten sollen nur f&uuml;r jenen &ndash; begrenzten &ndash; Anteil haften, den sie als Garantie ins EU-Budget einbringen.<br>\nTeuer wird es trotzdem, denn die Schulden sollen von allen EU-Staaten abgestottert werden &ndash; und nicht von den Hilfsempf&auml;ngern, wie dies die Nordeurop&auml;er fordern. Auf Deutschland kommen damit f&uuml;r viele Jahre h&ouml;here EU-Beitr&auml;ge hinzu. Allerdings wird dies zu einem Teil dadurch ausgeglichen, dass das k&uuml;nftige EU-Budget knapp &uuml;ber einem Prozent der Wirtschaftsleistung eingefroren wird. Hier mu&szlig;te Macron eine Kr&ouml;te schlucken, er wollte viel mehr.<br>\nDer franz&ouml;sische Staatschef musste zudem hinnehmen, dass die EU-Hilfen k&uuml;nftig mit Reformen verkn&uuml;pft werden. Es gehe um &bdquo;Resilienz, Konvergenz und Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo;, hei&szlig;t es in dem deutsch-franz&ouml;sischen Papier. Dies ist eine alte Forderung der Kanzlerin, sie geht noch auf die Zeit der Eurokrise zur&uuml;ck. Schon damals wollte Merkel die Krisenl&auml;nder durch &bdquo;Reformvertr&auml;ge&ldquo; zu Einschnitten zwingen &ndash; in der Coronakrise kommt sie nun darauf zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/wirtschaft\/wiederaufbauplan-eu-angela-merkel-emmanuel-macron\">Eric Bonse im Cicero<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Preis der Integration<\/strong><br>\nDie deutsch-franz&ouml;sische Einigung &uuml;ber den &ldquo;Recovery Fund&rdquo; der EU zur St&auml;rkung der Wirtschaft in der Coronakrise st&ouml;&szlig;t auf doppelte Kritik. W&auml;hrend mehrere EU-Nettozahler nicht bereit sind, die Vergabe der Mittel aus dem Fonds als Zusch&uuml;sse f&uuml;r die am schwersten von der Pandemie getroffenen L&auml;nder zu akzeptieren, weist der italienische Ministerpr&auml;sident Giuseppe Conte darauf hin, dass die in Aussicht stehenden Gelder mutma&szlig;lich nicht gen&uuml;gen, um Italien aus der Krise zu helfen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Mittel f&uuml;r den Fonds, den Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron mit bis zu 1,5 Billionen Euro hatte ausstatten wollen, auf 500 Milliarden Euro gedr&uuml;ckt. Beobachter halten die Vergabe der Mittel als Zusch&uuml;sse nach der Weigerung Berlins, einer Einf&uuml;hrung von &ldquo;Coronabonds&rdquo; zuzustimmen, und dem EZB-Urteil des Bundesverfassungsgerichts f&uuml;r fast alternativlos. Einflussreiche Kreise der deutschen Wirtschaft warnen, die Bundesrepublik und die EU k&ouml;nnten gegen&uuml;ber China sowie den USA zur&uuml;ckfallen, wenn es nicht gelinge, die Union rasch zu stabilisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8282\/\">German Foreign Policy<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Weitergedacht &ndash; Die Wagenknecht-Kolumne: Was Deutschland jetzt braucht, um den Wohlstand der Mittelschicht zu retten<\/strong><br>\nSchon in der letzten gro&szlig;en Finanzkrise hat der Motor der Globalisierung zu stottern begonnen. Mit Zollerh&ouml;hungen und verbalen Kampfansagen an Handelspartner streut US-Pr&auml;sident Trump seit Beginn seiner Amtszeit zus&auml;tzlich Sand ins Getriebe.<br>\nDer Ausbruch der Corona-Pandemie schlie&szlig;lich hat nicht nur globale Lieferketten zusammenbrechen lassen, sondern auch ein grelles Licht auf die Abh&auml;ngigkeit und Verletzbarkeit geworfen, in die sich eine Volkswirtschaft begibt, wenn Schl&uuml;sselelemente der Fertigung oder auch lebenswichtige G&uuml;ter wie Arzneimittel oder Schutzmasken nur noch am anderen Ende der Welt produziert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/weitergedacht\/gastbeitrag-von-sahra-wagenknecht-billigimporte-zu-verhindern-ist-nicht-nationalistisch-sondern-demokratische-pflicht_id_12008736.html\">Focus Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Linken-Politikerin wird Kolumnistin bei Focus Online<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht schreibt ab sofort regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r Focus Online. In ihrer Kolumne mit dem Titel &bdquo;Weitergedacht: Die Wagenknecht-Kolumne&ldquo; wird die Linke-Politikerin aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen im Zeichen der Corona-Krise analysieren<br>\nZiel sei es, nicht nur Probleme zu behandeln, sondern den Blick auf L&ouml;sungen und Perspektiven f&uuml;r unsere Gesellschaft zu richten. Das geht aus einer Mitteilung von Focus Online hervor. Die Wagenknecht-Kolumne erscheint monatlich in Deutschland, Deine Chancen, einem neuen redaktionellen Umfeld von Focus Online. Die neue &bdquo;Chancen-Plattform&ldquo; habe zum Ziel, in der derzeitigen Krisensituation l&ouml;sungsorientierte Sichtweisen und zukunftsweisende Ideen zu vereinen. Politiker unterschiedlicher Lager, aber auch kluge K&ouml;pfe aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung sollen daf&uuml;r konstruktive Beitr&auml;ge liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2020\/05\/20\/linken-politikerin-wird-kolumnistin-bei-focus-online\/\">Meedia<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Missbrauch von Werkvertr&auml;gen in allen Branchen verbieten<\/strong><br>\nDIE LINKE begr&uuml;&szlig;t die Regelung der Bundesregierung zu den Werkvertr&auml;gen in der Fleischindustrie. Das ist ein wichtiger erster Schritt. Aber diese Regelung muss auf alle Branchen ausgeweitet werden. Auch in der Saisonarbeit, dem Bau und der Geb&auml;udereinigung sind beispielsweise &auml;hnliche Strukturen vorhanden&ldquo;, erkl&auml;rt Jutta Krellmann, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE f&uuml;r Mitbestimmung und Arbeit, zu den Beschl&uuml;ssen des Corona-Kabinetts in Sachen Fleischindustrie. Krellmann weiter:<br>\n&bdquo;Mafi&ouml;se Strukturen und Profitgier sind in der Fleischindustrie tief verwurzelt. Die Branche war immer gut darin, bestehende Gesetzesl&uuml;cken auszunutzen. Dies darf jetzt nicht mehr zugelassen werden. Verw&auml;sserungsversuche der Lobbyisten sind knallhart abzuschmettern.<br>\nClemens T&ouml;nnies Behauptung, wonach ein Verbot von Werkvertr&auml;gen ein Wettbewerbsnachteil sei, ist schwachsinnig. Wettbewerb darf nicht auf Kosten der Besch&auml;ftigten stattfinden. Im Gegenteil, skrupellose Gesch&auml;ftemacher d&uuml;rfen keine Wettbewerbsvorteile haben.<br>\nZudem braucht es jetzt ein konsequentes Handeln der staatlichen Kontrollbeh&ouml;rden. Die Besch&auml;ftigten haben genug gelitten. Die Kontrolldichte ist sofort zu erh&ouml;hen und nicht erst in sechs Jahren. Au&szlig;erdem brauchen wir Schwerpunktstaatsanwaltschaften f&uuml;r Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die Gesundheit der Besch&auml;ftigten muss an erster Stelle stehen, und zwar in allen Branchen.<br>\nBesch&auml;ftigten muss es erm&ouml;glicht werden, ihre Interessen auch selbst zu vertreten und sich gegen&uuml;ber den Arbeitgebern durchzusetzen. Das ist nur durch betriebliche Mitbestimmung m&ouml;glich. Deshalb ist die Gr&uuml;ndung von Betriebsr&auml;ten zu vereinfachen und der Schutz zu st&auml;rken.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/missbrauch-von-werkvertraegen-in-allen-branchen-verbieten\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p>dazu: <strong>Vor Kabinettsentscheidung: Fleischindustrie warnt vor Abschaffung von Werkvertr&auml;gen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung ber&auml;t an diesem Mittwoch wegen zahlreicher Corona-F&auml;lle in Schlachth&ouml;fen &uuml;ber die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie. Die Branche wehrt sich gegen Pl&auml;ne von Arbeitsminister Heil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/corona-krise-fleischindustrie-warnt-vor-abschaffung-von-werkvertraegen-a-d38787b4-d409-4039-961b-0169cde99d27\">DER SPIEGEL<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wenn das Gesetz werden sollte, w&auml;re es wirklich ein Corona-Wunder. Peinlich aber, dass diese katastrophalen Zust&auml;nde seit mindestens 15 Jahre allgemein bekannt sind und erst die Corona-Krise zu einer ernsthaften &Auml;nderung gef&uuml;hrt hat; anderenfalls w&auml;re wahrscheinlich die n&auml;chsten 20 Jahre nichts passiert. Die Reaktion der Branchenlobbyisten ist bizarr und absurd: zum einen wird ein Branchenmindestlohn von 12 Euro angeboten &ndash; gut so, der sollte gleich ins Gesetz. Gleichzeitig soll das kranke System der Subsubsubunternehmer und der Werkvertr&auml;ge erhalten bleiben, weil &ldquo;sich keine Arbeitskr&auml;fte mehr auf dem deutschen Markt finden&rdquo; lie&szlig;en. Eine Behauptung, die auf so vielen Ebenen falsch ist, dass es weh tut. Erst einmal zwingt die Direktanstellung die Firmen nicht zu inl&auml;ndischen Mitarbeitern; die Rum&auml;nen und Bulgaren d&uuml;rfen legal in Deutschland arbeiten und w&uuml;rden denselben Job sicher gerne zu deutlich besseren Arbeitsbedingungen und L&ouml;hnen weiterf&uuml;hren. Zweitens hat die Branche, bevor sie auf Arbeitssklaven aus S&uuml;dosteuropa zugreifen konnte, s&auml;mtliche inl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;fte entlassen und eben durch die viel billigeren Entsendeten und sp&auml;ter Werkvertragler ersetzt. Nat&uuml;rlich finden die Betriebe &ldquo;keine Arbeitskr&auml;fte mehr auf dem deutschen Markt&rdquo;, *die sich freiwillig diese H&ouml;lle auf Erden f&uuml;r 6 Euro die Stunde antun*, und nat&uuml;rlich gibt es nicht gen&uuml;gend deutsche Fachkr&auml;fte f&uuml;r Schlachtbetriebe, weil die seit 15 Jahren keine Jobs mehr finden. Und drittens muss eine Branche, die nicht willens oder in der Lage ist, vern&uuml;nftige Arbeitsbedingungen und L&ouml;hne zu bieten, ggf. aufh&ouml;ren und das Land verlassen. Die geh&ouml;rt dann nicht hierher.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arme Kinder im Fernunterricht: Leere M&auml;gen statt Laptops<\/strong><br>\nKein Schulmittagessen mehr, aber ein Laptop muss her: Armen Familien droht durch den Fernunterricht die finanzielle &Uuml;berforderung. Die staatliche Unterst&uuml;tzung ist umst&auml;ndlich und kommt zu sp&auml;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arme-schueler-im-fernunterricht-leere-maegen-statt-laptops-a-a6b11305-0fd1-44db-96fe-454d2a3d3d8a\">DER SPIEGEL<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.B.:<\/strong> Ich weise auf diesen Artikel hin. Dies aber nicht wegen des Inhaltes, der Nachdenkseitenlesern seit langem bekannt ist, sondern wegen der in der Masse erschreckenden Kommentare dazu. Die Beitr&auml;ge der Foristen sind &uuml;berwiegend herz- und gef&uuml;hllos, immer nach dem Motto: die sind ja selbst schuld; wer will, schafft es auch; sollen weniger saufen und rauchen etc pp. Die Frage ist nur: hat sich der Spiegel inhaltlich seinen Lesern angepasst oder hat sich durch ver&auml;nderten Inhalt die Leserschaft ge&auml;ndert? Fr&uuml;her (70er Jahre) jedenfalls waren Spiegel-Leser eher links. Der Wechsel beim Spiegel kam nach meinem Eindruck unter der Chefredaktion von Stefan Aust (94-08), der ja auch konsequenterweise heute bei der Welt ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Was die DDR in der Seuchenbek&auml;mpfung besser machte<\/strong><br>\nDDR-Sozialmediziner Heinrich Niemann fordert viel mehr Corona-Tests, kritisiert Fallpauschalen und fragt sich, warum der Schutz der Gesundheit nicht im Grundgesetz steht. [&hellip;]<br>\nEine der wichtigsten politischen Forderungen ist, das Gesundheitswesen (endlich) zu ver&auml;ndern, ja, zu verstaatlichen. Das hie&szlig;e, es aus den Fesseln einer gewinnorientierten Gesundheitswirtschaft zu befreien. Denn dann k&ouml;nnten wir schneller und effektiver auf au&szlig;ergew&ouml;hnliche Aufgaben wie eine Epidemie reagieren. Der am Beginn der Corona-Krise erfolgte &bdquo;Hilferuf&ldquo; von privatisierten Krankenh&auml;usern nach Ausgleich ihrer Einnahmeausf&auml;lle, weil sie planbare Operationen verschieben sollten, ist bezeichnend. Im ambulanten Bereich schienen viele &Auml;rzte mit ihren Praxen allein gelassen. Inwieweit sehen jedoch die kassen&auml;rztlichen Vereinigungen die Vorbereitung auf epidemische Situationen als Teil ihres Sicherstellungsauftrages? Der &ouml;ffentliche Gesundheitsdienst, seit Jahren heruntergefahren, wird wegen seiner offensichtlich nicht ersetzbaren Funktion gelobt. Besonders &Auml;rzte in diesem Bereich werden aber schon seit l&auml;ngerem unanst&auml;ndig schlecht verg&uuml;tet.<br>\nDie &Auml;nderung der Eigentumsverh&auml;ltnisse muss einhergehen mit der Befreiung der Krankenh&auml;user vom Fluch der Fallpauschalen. Das w&auml;re nicht nur kosteng&uuml;nstiger, sondern auch medizinisch wirksamer. Ein Arzt ist kein (Klein-)Unternehmer! Diese Rolle f&uuml;hrt zu Interessenkonflikten. Es ist kein Zufall, dass im ambulanten Bereich immer mehr &Auml;rzte als Angestellte t&auml;tig sein wollen. Wenn das Gesundheitswesen staatlich w&auml;re, k&ouml;nnten die als Medizinische Versorgungszentren etablierten Kapitalunternehmen, die oft t&auml;uschend als Polikliniken firmieren, keine privaten Gewinne aus der &uuml;ber die gesetzlichen Krankenversicherung erfolgenden Finanzierung ihrer Leistungen ziehen. Ja, es w&uuml;rde keiner mehr aus gesetzlichen Versicherungsbeitr&auml;gen sachfremde Erl&ouml;se erzielen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/zeitenwende\/ein-arzt-ist-kein-kleinunternehmer-li.84055\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Dann &uuml;berschreiten sie pl&ouml;tzlich die 50 &ndash; und alles ger&auml;t au&szlig;er Kontrolle&ldquo;<\/strong><br>\nUte Teichert vertritt als Verbandschefin die Gesundheits&auml;mter. Die neue Obergrenze von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner sieht sie kritisch. Es fehlen Hilfskr&auml;fte &ndash; und auch von der versprochenen App erhofft sie sich keine Entlastung. Im Gegenteil. [&hellip;]<br>\nWELT: Im Moment werden noch Hunderttausende Testkapazit&auml;ten in Deutschland nicht genutzt. Woran liegt das?<br>\nTeichert: Das ist immer wieder ein Problem, weil nicht klar ist, wer die Tests finanziert. Insbesondere wenn es sich um Symptomlose handelt, die man pr&auml;ventiv testen will, etwa Bewohner eines Alten- oder Pflegeheims. Die Krankenkassen wollen das nicht bezahlen, und den Betroffenen selbst will man das auch nicht aufb&uuml;rden. Aber die Gesundheits&auml;mter selbst haben ja keinen eigenen Haushalt und m&uuml;ssen die Summe irgendwo abrechnen. [&hellip;]<br>\nWir brauchen nicht nur freiwillige Hilfskr&auml;fte als befristete Unterst&uuml;tzung, sondern dauerhaft neues und qualifiziertes Personal. Bisher hat niemand daran gedacht, mal neue Stellen auszuschreiben &ndash; trotz aller Beteuerungen, wie wichtig die Gesundheits&auml;mter sind. Am Ende sitzen wir wieder alleine da. In der Fl&uuml;chtlingskrise hatte in Bayern die Gesundheitsministerin relativ flott 100 neue Stellen in die Gesundheits&auml;mter gebracht. Wir brauchen auch jetzt fl&auml;chendeckend solche Programme.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article208085099\/Corona-Gesundheitsaemter-Das-Problem-mit-den-starren-Obergrenzen.html\">Welt Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Testkapazit&auml;ten liegen aus Kostengr&uuml;nden brach, weil niemand die Tests bezahlen will, und die Gesundheits&auml;mter sind vors&auml;tzlich und chronisch unterbesetzt und k&ouml;nnen die ihnen &uuml;bertragenen Aufgaben personalm&auml;&szlig;ig gar nicht erf&uuml;llen &ndash; das ist der Blick in den Abgrund, wie unglaublich schlecht Deutschland organisiert ist und was alles kaputtgespart wurde, um Wahnvorstellungen vom schlanken Staat und die v&ouml;llig jenseitigen Renditeerwartungen von Unternehmenseigent&uuml;mern zu befriedigen, deren Steuern gesenkt werden konnten. Schuld an all dem hat vor allem Merkel &ndash; die aktuell wieder beliebteste deutsche Politikerin, der die gro&szlig;e Mehrheit der Deutschen vertraut und &uuml;berragende Umfragewerte schenkt. Warum?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die WHO braucht weltweit Beobachter und mehr Staatsgeld<\/strong><br>\nWashington nutzte die Generalversammlung f&uuml;r Vorw&uuml;rfe. Doch auch die Europ&auml;er m&uuml;ssen Solidarit&auml;t erst noch beweisen.<br>\nDie Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Marionette Chinas. Beide gemeinsam sind verantwortlich f&uuml;r die weltweite Verbreitung des Coronavirus, das in einem chinesischen Labor gez&uuml;chtet wurde. Mit diesen Falschbehauptungen rechtfertigt US-Pr&auml;sident Donald Trump seine finanziellen Boykottmassnahmen und Austrittsdrohungen gegen&uuml;ber der WHO und versucht von seinen eigenen gravierenden Fehlern im Umgang mit der Pandemie abzulenken. Denn diese Fehler k&ouml;nnten ihn durchaus die Wiederwahl im November kosten.<br>\nDas Coronavirus wurde von US-Milliard&auml;r Bill Gates gez&uuml;chtet. Er kontrolliert die Weltgesundheitsorganisation und will im Interesse der Pharmakonzerne einen weltweiten Impfzwang durchsetzen. Diese Falschbehauptungen verbreiten Verschw&ouml;rungstheoretiker und Rechtsextremisten, um ihre Ablehnung von Massnahmen zum Schutz vor dem Virus zu rechtfertigen und ihre Verachtung des demokratischen Staates zu demonstrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesundheit\/Die-WHO-braucht-weltweit-Beobachter-und-mehr-Staatsgeld\">Infosperber<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Alarmzustand in Spanien verl&auml;ngert: S&aacute;nchez auf br&uuml;chigem Boden<\/strong><br>\nErneut paktiert der spanische Regierungschef S&aacute;nchez mit der rechten Ciudadanos-Partei und verprellt deshalb nachhaltig die linken Unterst&uuml;tzer, die eine Regierungsbildung erst erm&ouml;glichten<br>\nSchon vor zwei Wochen baute der spanische sozialdemokratische Regierungschef auf die Unterst&uuml;tzung der rechten Ciudadanos-Partei (Cs), um den Alarmzustand verl&auml;ngern zu k&ouml;nnen. Erneut wandte er sich der neoliberalen Partei zu und best&auml;tigte, was an dieser Stelle bereits angesprochen wurde: Dass es sich um eine strategische Neuausrichtung der Regierung und der rechten Cs handelt, die weit &uuml;ber den Alarmzustand hinaus visiert.<br>\nDoch musste S&aacute;nchez Konzessionen machen. Das Ziel des Regierungschefs war es, den Alarmzustand bei der f&uuml;nften Verl&auml;ngerung gleich um einen Monat bis zum 24. Juni auszuweiten. Doch auch die Cs sind nur dazu bereit, ihm weitere zwei Wochen bis zum 7. Juni zu g&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Alarmzustand-in-Spanien-verlaengert-Sanchez-auf-bruechigem-Boden-4726128.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Frankreich: Emmanuel Macron verliert absolute Mehrheit im Parlament<\/strong><br>\nKleiner Linksruck im franz&ouml;sischen Parlament: Einer neuen Fraktion mit dem Namen &ldquo;Ecologie D&eacute;mocratie Solidarit&eacute;&rdquo; schlossen sich am Dienstag mehrere Abgeordnete an &ndash; darunter auch etliche ehemalige und aktuelle Mitglieder von Macrons &ldquo;La R&eacute;publique en Marche&rdquo; (LREM).<br>\nDie Partei von Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron wurde durch den Wechsel der Parlamentarier weiter geschw&auml;cht und verf&uuml;gt nun nicht mehr &uuml;ber die absolute Mehrheit. Allerdings d&uuml;rfte dies kaum gr&ouml;&szlig;ere politischen Folgen haben, da LREM bei Abstimmungen von den Abgeordneten der Fraktionen &ldquo;Mouvement D&eacute;mocrate&rdquo; (MoDem) und &ldquo;Agir&rdquo; weiterhin unterst&uuml;tzt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/102671-frankreich-emmanuel-macron-verliert-absolute\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Macron folgte auch in der Bewertung von &ldquo;links&rdquo; und &ldquo;rechts&rdquo; seinem Vorbild Gerhard Schr&ouml;der. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61106\">&ldquo;Weder links noch rechts!&rdquo; &ndash; also nirgendwo<\/a>. Beide sind auf jeden Fall neoliberal und keinesfalls progressiv.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Corona-Folgen: Ardern bringt nach Covid-19 Viertagewoche f&uuml;r Neuseeland ins Spiel<\/strong><br>\nDie Premierministerin &uuml;berlegt zur Ankurbelung des Inlandstourismus auch l&auml;ngere Urlaubszeiten. Sie sieht einen systemischen Wandel der Arbeit<br>\nNeuseelands Premierministerin Jacinda Ardern hat zur Ankurbelung der Wirtschaft in einem Facebook-Live-Video eine Reihe von Ma&szlig;nahmen angedacht, die sich in einer geringeren Arbeitsbelastung f&uuml;r ihre B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger niederschlagen w&uuml;rden. Sie sieht systemische &Auml;nderungen in der Arbeitswelt auf ihr Land zukommen.<br>\nSo appellierte sie etwa an Firmen, die &Auml;nderungen in der Produktivit&auml;t, die sich durch das Homeoffice f&uuml;r viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergeben, in Form von Freizeit wieder zur&uuml;ckzugeben. Dabei k&ouml;nnte es sich um l&auml;ngere Urlaubszeiten, aber auch um die Einf&uuml;hrung einer Viertagewochen handeln. Das sei aber nach neuseel&auml;ndischer Gesetzgebung eine Sache &ldquo;zwischen Firmen und ihren Angestellten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000117603437\/ardern-bringt-nach-covid-19-viertagewoche-fuer-neuseeland-ins-spiel\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Screen New Deal<\/strong><br>\nUnder Cover of Mass Death, Andrew Cuomo Calls in the Billionaires to Build a High-Tech Dystopia<br>\nFor a few fleeting moments during New York Gov. Andrew Cuomo&rsquo;s daily coronavirus briefing on Wednesday, the somber grimace that has filled our screens for weeks was briefly replaced by something resembling a smile.<br>\n&ldquo;We are ready, we&rsquo;re all-in,&rdquo; the governor gushed. &ldquo;We are New Yorkers, so we&rsquo;re aggressive about it, we&rsquo;re ambitious about it. &hellip; We realize that change is not only imminent, but it can actually be a friend if done the right way.&rdquo;<br>\nThe inspiration for these uncharacteristically good vibes was a video visit from former Google CEO Eric Schmidt, who joined the governor&rsquo;s briefing to announce that he will be heading up a blue-ribbon commission to reimagine New York state&rsquo;s post-Covid reality, with an emphasis on permanently integrating technology into every aspect of civic life.<br>\nJust one day earlier, Cuomo had announced a similar partnership with the Bill and Melinda Gates Foundation to develop &ldquo;a smarter education system.&rdquo; Calling Gates a &ldquo;visionary,&rdquo; Cuomo said the pandemic has created &ldquo;a moment in history when we can actually incorporate and advance [Gates&rsquo;s] ideas &hellip; all these buildings, all these physical classrooms &mdash; why with all the technology you have?&rdquo; he asked, apparently rhetorically.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/theintercept.com\/2020\/05\/08\/andrew-cuomo-eric-schmidt-coronavirus-tech-shock-doctrine\/\">Naomi Klein auf The Intercept<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Etikett &laquo;Russland-Versteher&raquo; klemmt das Argumentieren ab<\/strong><br>\nIm neuen allseitigen Propagandakrieg der Grossm&auml;chte ist es wichtig, Konflikte einzuordnen und &Uuml;bersehenes zu thematisieren.<br>\nDie Methode ist bekannt. Man stellt Leute entweder in die rechte oder linke Ecke. Oder man diffamiert sie als Sektierer, Fundamentalisten, Neoliberale, Verschw&ouml;rungstheoretiker oder Kommunisten. Eine solche Etikettierung befreit davon, sich mit Fakten und Argumenten auseinanderzusetzen, die man ungern zur Kenntnis nimmt.<br>\nBei Infosperber sind es Informationen und Analysen zur Ukraine und zum Krieg in Syrien, die zuweilen den absch&auml;tzig gemeinten Reflex &laquo;Russland-Versteher&raquo; oder sogar das Etikett &laquo;Sprachrohr von Putins Politik&raquo;, Kurzform &laquo;Putin-Troll&raquo;, ausl&ouml;sen.<br>\nEin Anlass war ein &laquo;Sperberauge&raquo;, das empfahl, ins &laquo;preiswerte&raquo; Russland zu reisen und dort &laquo;sch&ouml;ne St&auml;dte&raquo; zu besuchen. Die Reiseempfehlung best&auml;rkte bei einigen den Eindruck, Infosperber informiere gegen&uuml;ber Russland allzu wohlwollend. Nun geh&ouml;ren Reiseempfehlungen tats&auml;chlich nicht zum Informationsangebot von Infosperber. Auch keine Empfehlungen etwa f&uuml;r &laquo;Traumferien im Land der Pharaonen&raquo;. Nur h&auml;tte eine solche Empfehlung keine &auml;hnlichen Reaktionen ausgel&ouml;st, obwohl Diktatur und Willk&uuml;r in &Auml;gypten und anderen Staaten schlimmer sind als in Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Das-Etikett-Russland-Versteher-klemmt-das-Argumentieren-ab\">Infosperber<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Biden-Gespr&auml;chsmitschnitte an ukrainische Generalsanwaltschaft weitergeleitet<\/strong><br>\nIn der Ukraine sind Gespr&auml;chsmitschnitte aufgetaucht, die zeigen, wie sich Joseph Biden als amerikanischer Vizepr&auml;sident einmischte<br>\nDer fraktionslose und direkt gew&auml;hlte ukrainische Parlamentsabgeordnete Andrej Derkatsch hat Mitschnitte von Gespr&auml;chen des ehemaligen ukrainischen Staatspr&auml;sidenten mit dem ehemaligen amerikanischen Au&szlig;enminister John Kerry und dem ehemaligen amerikanischen Vizepr&auml;sidenten Joseph Biden an die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft weitergeleitet. Die soll nun pr&uuml;fen, ob sie anhand dieses Materials Ermittlungen wegen &ldquo;Staatsverrat&rdquo; und &ldquo;internationaler Korruption&rdquo; einleitet.<br>\nDie Werchowna-Rada-Abgeordnete Iryna Wereschtschuk, die der Sluha Narodu angeh&ouml;rt &ndash; der Partei von Poroschenkos Nachfolger Wolodymyr Selenskyj &ndash; erwartet zwar eine &ldquo;sofortige Reaktion der Strafverfolgungsbeh&ouml;rden&rdquo;, will aber zus&auml;tzlich noch eine vorl&auml;ufige Untersuchungskommission im Parlament einrichten, weil es hier ihren Worten nach &ldquo;um einen Megaskandal&rdquo; geht. Die Aufnahmen, die ihr vorgespielt wurden, deuten ihrer Meinung nach darauf hin, &ldquo;dass Poroschenko unter &auml;u&szlig;erem Einfluss stand, als er Aktionen koordinierte, die katastrophale Folgen f&uuml;r die gesamte Gesellschaft hatten &ndash; zum Beispiel die Erh&ouml;hung der Preise&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Biden-Gespraechsmitschnitte-an-ukrainische-Generalsanwaltschaft-weitergeleitet-4725569.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Kunst des Weglassens: Wie der Spiegel &uuml;ber die Telefonate von Biden und Poroschenko &bdquo;berichtet&ldquo;<\/strong><br>\nEndlich berichtet der Spiegel &uuml;ber die Neuigkeiten auf Kiew. Und wie erwartet berichtet der Spiegel v&ouml;llig anders, als der Anti-Spiegel. Was der Spiegel seinen Lesern alles verschweigt, ist schon bemerkenswert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2020\/die-kunst-des-weglassens-wie-der-spiegel-ueber-die-telefonate-von-biden-und-poroschenko-berichtet\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sprache in Verschw&ouml;rungstheorien: &bdquo;Relativierende Ausdr&uuml;cke sollen Zweifel s&auml;en&ldquo;<\/strong><br>\nMit gezieltem Vokabular suggerierten Verschw&ouml;rungstheorien, &bdquo;dass hinter der offiziellen Darstellung eine verborgene Wahrheit liegt&ldquo;, sagte der Germanist David R&ouml;mer im Dlf. Die Aufkl&auml;rung dar&uuml;ber k&ouml;nne m&ouml;glicherweise die ein oder andere Gefolgschaft verhindern. [&hellip;]<br>\nNegationsw&ouml;rter zehnmal so h&auml;ufig wie im Standarddeutsch<br>\nStephanie Rohde: Welche W&ouml;rter sind das konkret?<br>\nR&ouml;mer: Dazu z&auml;hlen zun&auml;chst einmal eine gro&szlig;e Menge an Negationsw&ouml;rtern zum Beispiel wie &bdquo;nicht&ldquo; und &bdquo;kein&ldquo; oder auch relativierende Ausdr&uuml;cke wie &bdquo;angeblich&ldquo;, &bdquo;vermeintlich&ldquo;, &bdquo;wohl&ldquo; und so weiter. Diese W&ouml;rter werden eingesetzt in Verschw&ouml;rungstheorien und zwar zehnmal so h&auml;ufig wie im standardgeschriebenem Deutsch und erf&uuml;llen da in erster Linie die Funktion, Zweifel an der offiziellen Darstellung der uns bekannten Wirklichkeit zu s&auml;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/sprache-in-verschwoerungstheorien-relativierende-ausdruecke.694.de.html?dram:article_id=477133\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Endlich wird enth&uuml;llt, dass beispielsweise die Darstellung Russlands als finsterer Macht, die Wahlen <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/russland-mischt-sich-offenbar-vermehrt-in-eu-wahlkampf-ein-a-1267070.html\">beeinflusst<\/a>, um den Westen zu destabilisieren, im Grunde nur eine Verschw&ouml;rungstheorie ist. Ach nein. Die faktenfreie Berichterstattung &uuml;ber Russland geht leider weiter und erf&uuml;llt eben nicht den Zweck, Zweifel an der offiziellen Darstellung zu s&auml;en, sondern diese zu st&uuml;tzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Linkspartei und der Fall Hunko: Am Rande der Vernunft<\/strong><br>\nLinken-Fraktionsvize Andrej Hunko beschuldigt Medien, &bdquo;abweichende Meinungen&ldquo; zu zensieren. Populismus liegt auch der Linkspartei nicht fern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Linkspartei-und-der-Fall-Hunko\/!5687241\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.B.:<\/strong> Hier ein sch&ouml;nes Beispiel, wie die taz aus der sehr differenzierten Rede des Linkspartei-Abgeordneten Hunko einen &bdquo;Fall Hunko&ldquo; macht und die Linkspartei in Verbindung bringt mit &bdquo;Populismus&ldquo;. Das Gute bei diesem Text: Ca. 95% der Leserkommentare kritisieren den taz-Autor Stefan Reinecke scharf und widerlegen ihn mit Ausz&uuml;gen aus der <a href=\"https:\/\/www.andrej-hunko.de\/start\/aktuelles\/4954-redemanuskript-gedanken-sind-frei\">Rede von Hunko<\/a>. Dieser taz-Text zeigt exemplarisch, wie v&ouml;llig abgel&ouml;st von der Realit&auml;t neoliberale Medien wie die taz jeden, der vom neoliberalen Meinungskorridor auch nur einen Millimeter abweicht, gnadenlos diffamiert. Und dass es offenbar in den Medien ein intoleranter, antidemokratisch-autorit&auml;rer Geist vorherrscht. Ich empfehle jeden, die sehr gute und sehr differenzierte Rede von Hunko zu lesen (siehe den Link). Was bitte ist daran skandal&ouml;s und &bdquo;ein Fall&ldquo; oder &bdquo;Populismus&ldquo;?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Aktiv best&auml;tigte Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/strong>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200522_corona-1024x451.png\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"451\" class=\"alignleft size-large wp-image-61172\" srcset=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200522_corona-1024x451.png 1024w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200522_corona-300x132.png 300w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200522_corona-768x338.png 768w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200522_corona-800x352.png 800w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200522_corona-400x176.png 400w, https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/200522_corona.png 1477w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Die Zahl der aktiv am Coronavirus erkrankten und positiv getesteten B&uuml;rger in Deutschland sank seit Mittwoch um 979 auf 10.038, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) f&uuml;r Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der genesenen B&uuml;rger stieg binnen 48 Stunden um 2.100 auf 159.000.&ldquo;<\/p>\n<p>Hintergrund: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60913\">Corona-Zahlen &ndash; warum reden wir nicht von den &bdquo;aktiv Erkrankten&ldquo;?<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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