{"id":61193,"date":"2020-05-23T15:00:31","date_gmt":"2020-05-23T13:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61193"},"modified":"2020-06-05T10:46:17","modified_gmt":"2020-06-05T08:46:17","slug":"innere-pressefreiheit-die-artikel-5-falle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61193","title":{"rendered":"\u201eInnere Pressefreiheit\u201c: Die Artikel-5-Falle"},"content":{"rendered":"<p>Die Gretchenfrage ist zur Zeit: Warum geht es ohne angemessenen &ouml;ffentlichen Diskurs weiter mit dem Lockdown, der Maskenpflicht, den Kontaktverboten, warum werden Kritiker diffamiert und wird die Angst hochgehalten (&bdquo;Es ist erst vorbei, wenn der Impfstoff da ist.&ldquo;)? Eine Erkl&auml;rung ist die fehlende &bdquo;innere Pressefreiheit&ldquo;. Dadurch sind Presse und Politik in eine Falle gelaufen, aus der sie nun nicht mehr herauskommen. Was diese &bdquo;innere Pressefreiheit&ldquo; ist und warum ihr Fehlen besonders in der aktuellen Situation so fatal ist, analysiert <strong>Constantin Schnell<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDie Pressefreiheit, die der Grundgesetz-Artikel 5 gew&auml;hrleistet, ist zun&auml;chst ein Abwehrrecht gegen&uuml;ber dem Staat. &bdquo;Eine Zensur findet nicht statt&ldquo;, hei&szlig;t es in Artikel 5, und so ist es auch, der deutsche Staat zensiert nicht. Jedenfalls nicht direkt &ndash; es gibt aber Bestrebungen, Zensur an externe Dienstleister quasi auszulagern, wie es die NachDenkSeiten am Beispiel angeblicher &bdquo;Hasssprache&ldquo; etwa <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56048\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44517\">hier<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51891\">hier<\/a> beschrieben haben. Zus&auml;tzlich gibt es auch in Deutschland bedrohliche Entwicklungen, die die Pressefreiheit einschr&auml;nken. <a href=\"https:\/\/www.reporter-ohne-grenzen.de\/nahaufnahme\/2020\/\">Reporter ohne Grenzen<\/a> f&uuml;hrt aktuell zum Beispiel &bdquo;Anfeindungen und Drohungen gegen Journalisten&ldquo;, &bdquo;schleichende Abnahme der Vielfalt bei Tageszeitungen&ldquo; oder &bdquo;Anwaltsstrategien gegen unliebsame Recherchen&ldquo; auf. (Die Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen betrachten wir zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=51310\">in diesem Artikel<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34015\">in diesem Artikel<\/a> kritisch.) Um ein anderes, wichtiges Kriterium der Pressefreiheit steht es inzwischen noch viel schlechter: um die sogenannte innere Pressefreiheit. Wie wichtig sie ist, und wie sehr sie fehlt, zeigte sich w&auml;hrend der Corona-Krise &uuml;berdeutlich.<\/p><p>Um zu verstehen, was innere Pressefreiheit ist, warum sie so wichtig ist und warum ihr Fehlen letztlich die ganze Gesellschaft negativ beeinflusst oder gar sch&auml;digt, muss man sich kurz vor Augen halten, welch wichtige Rolle eine funktionierende Medienlandschaft in einer Demokratie spielt. &bdquo;Alles, was wir wissen, wissen wir aus den Medien&ldquo;, schrieb einst Niklas Luhmann. Wer von uns kennt Angela Merkel pers&ouml;nlich, wer war in Griechenland in den Fl&uuml;chtlingscamps und wer in Norditalien in einem Krankenhaus? Unsere Informationen kommen quasi komplett aus den Massenmedien, die Entscheidungen der Bundes- und L&auml;nderregierungen erfahren wir &uuml;ber Fernsehen, H&ouml;rfunk, Zeitungen und Internetmedien. Umgekehrt erfahren auch Politiker aus Zeitung und Fernsehen, was der gew&ouml;hnliche Polizist, die Not&auml;rztin, die Busfahrerin oder der Altenpfleger &uuml;ber ihre Politik denken. Die morgendliche Presseschau ist noch immer eines der wichtigsten Schriftst&uuml;cke auf dem Schreibtisch von Regierenden. <\/p><p>Massenmedien sind also Transmissionsriemen, ohne die ein demokratischer Staat gar nicht organisierbar w&auml;re. Aber mehr noch: Wenn Gruppen wie Umweltsch&uuml;tzer oder Krankenpfleger ein Anliegen haben, dann vermittelt sich das &uuml;ber die Massenmedien. (Und m&ouml;glicherweise auch &uuml;ber Lobbyarbeit, nebenbei gesagt.) Klimaschutz! Asylpolitik! Fahrverbote! Diese Themen haben monatelang die Presse besch&auml;ftigt, und es entstand ein &ouml;ffentlicher Diskurs. Dieser Diskurs ist wichtig, um gegens&auml;tzliche Interessen in einer Gesellschaft erkennen und ausgleichen zu k&ouml;nnen. Journalisten sollten deshalb bereits am Anfang ihrer Ausbildung lernen, dass ihre Arbeit eine zentrale Funktion in einer demokratischen Gesellschaft hat. <\/p><p>Und sie sollten auch die Funktion der Presse als sogenannte Vierte Gewalt kennenlernen. Wenn Parlamente und Gerichte (also die zweite und dritte Gewalt) es nicht schaffen, bestimmte Sachverhalte aufzudecken, dann m&uuml;sste eigentlich die Presse ins Spiel kommen. Watergate oder die Spendenaff&auml;re der CDU sind Beispiele eines solchen investigativen Journalismus. Leider gibt es noch viel mehr &bdquo;Baustellen&ldquo;, die von den etablierten Medien nicht bearbeitet werden, was Publikationen wie die NachDenkSeiten um so notwendiger macht. Aber auch, wenn die etablierten Medien ihre Meinungsbildungs-, Diskurs- und Kontrollfunktion oft nicht wirklich ausf&uuml;llen, so ist ein weitgehendes Funktionieren der Presselandschaft f&uuml;r eine Demokratie dennoch lebensnotwendig.<\/p><p>Wie stand es nun in der Corona-Zeit mit der Meinungsbildungs- und Diskursfunktion, wie stand es mit der Rolle der Medien als Vierte Gewalt? Diskurs bedeutet, die Vertreter der verschiedenen Positionen zu Wort kommen zu lassen, Pro und Contra darzustellen. Ich habe bis Ende April in den gro&szlig;en Medien, den &bdquo;Qualit&auml;tszeitungen&ldquo;, den Regionalzeitungen, den &ouml;ffentlich-rechtlichen und privaten Fernseh- und H&ouml;rfunkkan&auml;len und den Nachrichtenmagazinen keinen Diskurs erkennen k&ouml;nnen. Sicher, mal in seltenen Tageszeitungsartikeln, wie das Interview mit Juli Zeh am 9. April in der S&uuml;ddeutschen Zeitung (Bezahlschranke), oder einzelnen Lanz-Sendungen im ZDF, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Wp5jjanP2kw\">zum Beispiel am 29. M&auml;rz<\/a> (in der ZDF-Mediathek scheinbar nicht mehr abrufbar). Im Gro&szlig;en und Ganzen wurden kritische Stimmen aber rund sechs Wochen lang nicht medial abgebildet. <\/p><p>Kritische Fragen wurden aber sehr wohl gestellt &ndash; in offenen Briefen, in den alternativen Medien (fr&uuml;hzeitig z.B. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=59303\">auf den NachDenkSeiten<\/a>) und in privaten Internetvideos. Und zwar bereits ab Mitte M&auml;rz. Wer sie heute nachliest oder anschaut, die Videos von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=p_AyuhbnPOI\">Dr. Wodarg<\/a>, von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=LsExPrHCHbw\">Prof. Bhakdi<\/a> oder von Dr. Schiffmann, und auch die vieler anderer Menschen, die juristische oder soziale Fragen aufwarfen, der fragt sich unwillk&uuml;rlich: Waren das nicht berechtigte Fragen? Waren sie nicht einer Diskussion wert? Oder gar einer (journalistischen) Recherche?<\/p><p>Diese Fragen wurden nach meiner Beobachtung im M&auml;rz und April in den &bdquo;tonangebenden&ldquo; Medien nicht diskutiert. Als Journalist stelle ich mir die Frage, warum die Kolleginnen und Kollegen den Hinweisen, Fragen und Kritiken nicht nachgegangen sind. Haben sie davon nicht erfahren? Kaum vorstellbar, denn die meisten waren nur zwei Klicks entfernt. Haben sie nach einer kurzen Anfangsrecherche die Kritik und Fragen als unberechtigt erkannt? Sicher nicht, denn Recherchen h&auml;tten auch damals schon interessante Ergebnisse erbracht. <\/p><p>Wer als Journalist Fragen und Kritik h&ouml;rt, der horcht auf. Fragen stellen, Ungereimtheiten nachgehen, das ist das Lebenselixier des Journalisten. Oder haben die rund 120.000 Journalisten in Deutschland pl&ouml;tzlich ihre Ausbildung vergessen oder ihr Handwerk verlernt? Bestimmt nicht. Aber: Die meisten Journalisten in Deutschland sind fest eingebunden in den journalistischen Mainstream. Das bedeutet zum einen, dass sie sich gerne an der vorherrschenden Meinung des Berufsstandes orientieren. Anerkannter Teil des eigenen Berufsstandes zu sein ist &ndash; wie so oft &ndash; wichtiger als eine kritische, nicht mehrheitstaugliche eigene Meinung. Zum anderen ist fest im professionellen Habitus von Journalisten verankert, mit eigenen Fragen und Recherchen innerhalb eines vorgegebenen Denkkorridors zu bleiben. Denn alles andere w&auml;re letztlich systemdestabilisierend. Das ist keine &uuml;ble Nachrede, sondern von Noam Chomsky und Edward S. Herman bewiesen (hier eine leicht verst&auml;ndliche <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/noam-chomsky-medien-edward-s-herman\/\">Zusammenfassung von &bdquo;Manufacturing Consent&ldquo;<\/a>): Der journalistische Mainstream hat nicht den Auftrag, die Wahrheit herauszufinden und zu ver&ouml;ffentlichen, sondern in erster Linie systemerhaltend zu wirken. <\/p><p>Es gibt sie ja, die kritischen Journalistinnen und Journalisten, die die Diskurs- und Kontrollfunktion der Presse hochhalten (auch in den Redaktionen der etablierten Medien!). Die hatten, so d&uuml;rfen wir annehmen, ganz &auml;hnliche Fragen und w&auml;ren den Fragen gerne nachgegangen. Nur: War davon etwas zu lesen oder zu sehen? Nein. Und hier kommt die innere (das hei&szlig;t: innerredaktionelle) Pressefreiheit ins Spiel. Was das ist, l&auml;sst sich schnell am Beispiel Stuttgart 21 erkl&auml;ren. Die beiden Stuttgarter Zeitungen haben dieses Projekt &uuml;ber viele Jahre hinweg praktisch ausnahmslos gelobt und verteidigt. Das nannte sich Blattlinie. &Uuml;ber die Stuttgarter Zeitungsjournalisten k&ouml;nnte man nun schimpfen, wenn man nicht w&uuml;sste, dass in den Redaktionen durchaus kontrovers diskutiert wurde. Aber: Diese Kontroversen wurden nur am Rande gef&uuml;hrt, nur unter Kolleginnen und Kollegen. Sie spielten in den Redaktionskonferenzen keine Rolle und kontroverse Gesichtspunkte erschienen demnach nicht im Blatt. Diagnose: Fehlende innere Pressefreiheit. Wo k&auml;men wir auch hin, wenn Meinungen und Standpunkte, die der Blattlinie nicht entsprechen (also letztlich der Meinung des Herausgebers), dennoch in der Zeitung, der TV-Sendung oder dem Nachrichtenmagazin erschienen? <\/p><p>Das harte Urteil &uuml;ber die Diskurs- und Kontrollfunktion w&auml;hrend der Corona-Zeit muss lauten: Bis Ende April haben die etablierten Medien komplett versagt. Am 22. April ging eine Ver&auml;nderung der Debatte dann von einem &ouml;sterreichischen FP&Ouml;-Politiker aus, der als erster Prominenter &ouml;ffentlich die Regierungspolitik seines Landes kritisierte. Mit einem Kommentar in der Bild-Zeitung einige Tage darauf ging es dann medial weiter. Und pl&ouml;tzlich bekamen hier und da auch kritische Stimmen Platz in den gro&szlig;en Medien. Alles nicht so schlimm, k&ouml;nnte man also sagen, mit einigen Wochen Verz&ouml;gerung funktioniert unser Mediensystem ja doch. Die hier und da ver&ouml;ffentlichte Kritik ist jedoch nur ein Feigenblatt, von einem echten &ouml;ffentlichen Diskurs kann nicht die Rede sein. Zudem ist der Schaden gr&ouml;&szlig;er, als es zun&auml;chst scheint. <\/p><p>Sechs Wochen lange wurden von der Bundes- und den L&auml;nderregierungen und <em>allen<\/em> etablierten Medien <em>ein einziges<\/em> Narrativ verbreitet und in keinster Weise diskutiert, kritisiert oder hinterfragt, n&auml;mlich: Corona ist eine schlimme Krankheit, die unser Gesundheitssystem zum Einst&uuml;rzen bringen kann. S&auml;mtliche noch so harte Ma&szlig;nahmen sind gerechtfertigt, sonst gibt es un&uuml;berschaubar viele Tote. Kurz: Wir machen alles richtig. <\/p><p>Dieses Narrativ darf nun auf keinen Fall infrage gestellt werden, denn w&uuml;rde man es (teilweise) kippen, dann w&auml;re die Glaubw&uuml;rdigkeit von praktisch allen Politikern, praktisch allen etablierten Medien und sehr vielen Wissenschaftlern dahin. Die Art und Weise, wie dieses Narrativ zur Zeit verteidigt wird, zeigt, wie wichtig dessen Aufrechterhaltung ist. Man k&auml;mpft mit fast dem kompletten Arsenal an Meinungsmanipulationsmitteln, die Albrecht M&uuml;ller in seinem Buch &bdquo;Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst&ldquo; dargelegt hat. Besonders beliebt ist dabei die Diskreditierung bzw. Diffamierung mit <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60952\">Kampfbegriffen<\/a>  wie &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60766\">Verschw&ouml;rungstheoretiker<\/a>&ldquo; (neuerdings auch: &bdquo;Verschw&ouml;rungserz&auml;hlungen&ldquo;), Querfront, Coronaleugner, Faktencheck (ja, auch das leider inzwischen ein Kampfbegriff), Impfgegner, Populist oder Rechtsextreme (ein Begriff, der zur Zeit wenig politische Ortung angibt, sondern diffamierend benutzt wird). Aber auch mit nicht-medialen Mitteln wird gearbeitet: So werden zum Beispiel auf formaljuristischem Wege Demonstrationen verboten oder nur unter hohen Auflagen erlaubt.<\/p><p>Kein Politiker und kaum ein Medium bem&uuml;ht sich im Moment darum, das einzig Sinnvolle zu tun: Die Lager der Kritiker und der Anh&auml;nger des g&auml;ngigen Narrativs zu befrieden, Br&uuml;cken zu bauen, wieder in einen gemeinsamen Diskurs zu kommen. Besonders tragisch ist, dass es dazu vielleicht schon zu sp&auml;t ist. Denn das g&auml;ngige Narrativ wurde bereits tief in den Menschen verwurzelt. Wer jetzt als Politiker oder Journalist anf&auml;ngt, dar&uuml;ber zu diskutieren, liefe Gefahr, es (teilweise) infrage stellen zu m&uuml;ssen. <\/p><p>Betrachten wir nochmals die Kette, und was sie in letzter Konsequenz bedeutet. Die fehlende innere Pressefreiheit hat mit dazu gef&uuml;hrt, dass Journalisten den zahlreichen Fragen im Zusammenhang mit Corona und den Corona-Ma&szlig;nahmen rund sechs Wochen lang nicht nachgingen. Kritik tauchte damit sechs Wochen lang in den gro&szlig;en Medien nicht auf. Im Gegenteil, es etablierte sich das Narrativ, dass die Regierung alles richtig gemacht habe. Dieses Narrativ l&auml;sst sich heute nicht mehr kippen, denn damit w&uuml;rden alle zentralen Akteure ihre Glaubw&uuml;rdigkeit rislieren. Also m&uuml;ssen die kritischen Stimmen mit allen Mitteln zum Schweigen gebracht werden &ndash; innere Pressefreiheit gibt es nach wie vor nicht. (Ein kleines bisschen oberfl&auml;chliche Kritik darf nat&uuml;rlich sein. M&ouml;glicherweise l&auml;sst sich so ein S&uuml;ndenbock finden. Wie w&auml;re es mit dem RKI?) Zwei zentrale Akteure unserer Gesellschaft &ndash; Politik und Presse &ndash; sitzen nun also in der Falle: Sie m&uuml;ssen die offizielle Version &bdquo;Wir haben alles richtig gemacht&ldquo; verteidigen. Mit Hilfe der Presse. Und zur Not sogar wider besseren Wissens, wie zumindest <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60944\">ein Medien zugespieltes Papier aus dem BMI<\/a> suggeriert.<\/p><p>Pressefreiheit ist keine juristisch-theoretische Freiheit. Sie herrscht nur dort, wo die Presse ihre volle Diskurs- und Kontrollfunktion auch tats&auml;chlich aus&uuml;bt. Nur dort kann es eine offene demokratische Gesellschaft geben. Es scheint, als habe unsere Demokratie bereits Schaden genommen.<\/p><p>Titelbild: wk1003mike \/ shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gretchenfrage ist zur Zeit: Warum geht es ohne angemessenen &ouml;ffentlichen Diskurs weiter mit dem Lockdown, der Maskenpflicht, den Kontaktverboten, warum werden Kritiker diffamiert und wird die Angst hochgehalten (&bdquo;Es ist erst vorbei, wenn der Impfstoff da ist.&ldquo;)? Eine Erkl&auml;rung ist die fehlende &bdquo;innere Pressefreiheit&ldquo;. Dadurch sind Presse und Politik in eine Falle gelaufen, aus<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61193\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":61194,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,126,149,183,11],"tags":[1544,1919,2857,1163,2892,1415,244,2834],"class_list":["post-61193","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-erosion-der-demokratie","category-gesundheitspolitik","category-medienkritik","category-strategien-der-meinungsmache","tag-kampagnenjournalismus","tag-lueckenpresse","tag-lockdown","tag-meinungspluralismus","tag-pfadabhaengigkeit","tag-pressefreiheit","tag-vierte-gewalt","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/shutterstock_732839524.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61193","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=61193"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61193\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":61217,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61193\/revisions\/61217"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/61194"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=61193"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=61193"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=61193"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}