{"id":61222,"date":"2020-05-25T08:50:20","date_gmt":"2020-05-25T06:50:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222"},"modified":"2020-05-25T08:50:20","modified_gmt":"2020-05-25T06:50:20","slug":"hinweise-des-tages-3617","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h01\">Die ARD interviewt Markus S&ouml;der &ndash; ein Schandfleck auf dem deutschen Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h02\">Das Ende des amerikanischen Traums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h03\">Ramelow will &ldquo;Strategiewechsel&rdquo; f&uuml;r Th&uuml;ringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h04\">Fellay-Studie: Zweite Corona-Welle?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h05\">&ldquo;Demonstrationen sind ein urdemokratisches Recht&rdquo;: Andrej Hunko &uuml;ber seinen Auftritt bei Corona-Demo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h06\">Antisemitismusbeauftragter als diskursiver Schrankenw&auml;rter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h07\">The Net Worth Of America&rsquo;s 600-Plus Billionaires Has Increased By More Than $400 Billion During The Pandemic<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h08\">Geld f&uuml;r Zombie-Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h09\">Bund will &ldquo;so schnell wie m&ouml;glich&rdquo; wieder aus der Lufthansa aussteigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h10\">Die Abwrackpr&auml;mie kommt nun doch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h11\">Altmaier will neue Belastungen der Wirtschaft durch Gesetze vermeiden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h12\">Koalition sieht sich mit drastisch steigenden Sozialabgaben konfrontiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h13\">COVID-19 Pandemic Planning Scenarios<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h14\">Was unterscheidet Corona-Opfer von Verkehrstoten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h15\">S&ouml;der will Schuldenobergrenze in Coronakrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h16\">Polizei geht mit Festnahmen gegen Corona-Verst&ouml;&szlig;e vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h17\">Im Gespr&auml;ch: Wolfram Elsner (&bdquo;Keine Angst vor China: Wie die neue Nummer Eins die Welt ver&auml;ndert&ldquo;)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61222#h18\">Aktiv best&auml;tigte Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die ARD interviewt Markus S&ouml;der &ndash; ein Schandfleck auf dem deutschen Journalismus<\/strong><br>\nEs f&auml;ngt damit an, das Frey den noch gar nicht Genannten einf&uuml;hrt mit: &ldquo;Und aus M&uuml;nchen ist ER uns jetzt zugeschaltet, der Bayerische Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der.&rdquo;<br>\nDann fragt er IHN: &ldquo;Teilen sie die Auffassung, dass die Gefahr besteht, dass Rechtsextreme diese kunterbunte Veranstaltung unterwandern und so gef&auml;hrlich werden?&rdquo;<br>\nS&ouml;der lobt den &ldquo;spannenden ARD-Beitrag&rdquo; und sagt dann, die Kritik und Sorgen der Protestler seien nicht berechtigt, weil wir keinen Eingriff in Grundrechte mehr h&auml;tten. &ldquo;Wir k&ouml;nnen uns ja im Land v&ouml;llig frei bewegen.&rdquo;<br>\nDas schreit nach Widerspruch, unabh&auml;ngig davon ob man die Eingriffe richtig oder falsch findet. Wir k&ouml;nnen uns nur im Land bewegen, und auch nicht frei. Zu DDR-Zeiten wurde es bei uns durchaus als Grundrechtseingriff betrachtet, dass man das Land nicht verlassen durfte.<br>\nFrey nimmt die fast schon grotesken Falschbehauptungen kommentarlos hin und l&auml;sst S&ouml;der unbehelligt damit weitermachen, dass die Welt uns bewundere f&uuml;r das Krisenmanagement unserer Regierung. Frey bewundert schweigend mit. Es sei ja gerade das Paradoxe, dass es &ldquo;uns besser geht als allen anderen&rdquo;, setzt S&ouml;der mit der n&auml;chsten Falschbehauptung nach, &ldquo;und trotzdem diese Verschw&ouml;rungstheorien aufkommen&rdquo;.<br>\nWelche Verschw&ouml;rungstheorien?, h&auml;tte Frey wenigstens fragen k&ouml;nnen, wenn er schon nicht die Falschbehauptungen von S&ouml;der angreifen will. Aber er wiederholt stattdessen als guter Stichwortgeber S&ouml;ders Selbstlob noch einmal in Frageform:<br>\nW&uuml;rden sie so weit gehen, zu sagen, die deutsche Politik sei ein Opfer ihres eigenen Erfolges?<br>\nS&ouml;der nimmt gern die Vorlage des &ldquo;spannenden Berichts&rdquo; der ARD auf und sagt, wir sollten nicht so sehr auf die &ldquo;Lauten in der ersten Reihe&rdquo; achten und mehr auf die stille Mehrheit der vern&uuml;nftigen, regierungstreuen B&uuml;rger. Er sorgt sich, dass die braven, stillen B&uuml;rger davon beunruhigt werden, dass die Lauten die BRD mit der ehemaligen DDR vergleichen, das Kungeln von UN und Regierungen an den Parlamenten vorbei mit Bill Gates als demokratiefeindlich kritisieren, und &uuml;ber eine Impflicht reden, obwohl doch keiner daran denke.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/ard-soeder-interview\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Das Ende des amerikanischen Traums<\/strong><br>\nDas Land der unbegrenzten M&ouml;glichkeiten &ndash; nur eine Illusion. F&uuml;r einen Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung funktioniert der &bdquo;American Way of Life&ldquo; nicht mehr. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die Republikaner w&auml;re ein &bdquo;American Way of Life&ldquo; mit umfassenden staatlichen Sozialleistungen noch schlimmer als die Pandemie. In ihrer Vision der USA ist krasser Individualismus die zentrale Tugend; jeder sorgt f&uuml;r sich selbst, und harte Arbeit wird mit Erfolg belohnt. Das hei&szlig;t im Umkehrschluss: Wer nicht erfolgreich ist, hat nicht hart genug gearbeitet.<br>\nHinter dieser Vision verbirgt sich die irrige Vorstellung, in den USA gebe es keine Klassenhierarchien. In den Augen der Republikaner und der meisten Mainstream-Demokraten ist Amerika ein sozial durchl&auml;ssiges Land, in dem der Erfolg jedes Einzelnen davon abh&auml;ngt, wie stark er sich ins Zeug legt. Dieses zugkr&auml;ftige Narrativ war f&uuml;r Millionen von Menschen der Grund, in die USA auszuwandern. Doch mit der Lebenswirklichkeit vieler Millionen Menschen im Land hat dieses Bild vom &bdquo;American Way of Life&ldquo; nichts gemein.<br>\nIn der Regel werden die Widerspr&uuml;che der amerikanischen Gesellschaft durch Patriotismus, eine erdr&uuml;ckende &Uuml;berheblichkeit und den triumphalistischen Anspruch, etwas Besonderes zu sein, kaschiert. Doch die Pandemie r&uuml;ckt die Probleme des Landes ins Rampenlicht und hat nur allzu deutlich gezeigt, wie die &uuml;berproportional wohlhabende und wei&szlig;e politische Klasse der USA wochenlang herumeierte, um schlie&szlig;lich ein paar entt&auml;uschende &bdquo;Rettungspakete&ldquo; zu schn&uuml;ren, die im besten Fall notd&uuml;rftig den Status quo sichern.<br>\n2018 betrug das Medianverm&ouml;gen eines US-Senators 3,2 Millionen Dollar; ein Mitglied des Repr&auml;sentantenhauses besa&szlig; durchschnittlich 900 000 Dollar. Die gew&auml;hlten Volksvertreter stimmten f&uuml;r einmalige Nothilfe-Schecks &uuml;ber 1 200 Dollar, als lie&szlig;e sich damit auch nur ann&auml;hernd der Lebensunterhalt von Arbeitnehmern sichern, die im Schnitt 61 973 Dollar verdienen, mittlerweile seit fast zwei Monaten zu Hause bleiben sollen und nicht zur Arbeit gehen k&ouml;nnen. So kam es, dass inzwischen von zwei Pandemien die Rede ist.<br>\nDie Krise beleuchtet schlaglichtartig den krassen Klassenunterschied, der die US-Gesellschaft spaltet, die zudem mit Rassismus und Fremdenfeindlichkeit durchsetzt ist. Afroamerikaner sind durch die Krankheit &uuml;berproportional stark gef&auml;hrdet, und es kursieren erschreckend viele Videoaufnahmen, die zeigen, wie brutal die Polizei gegen schwarze Menschen vorgeht, die keine Atemschutzmaske tragen oder sich nicht an die Abstandsregeln halten, w&auml;hrend wei&szlig;e Mittelklasse-Amerikaner bei vergleichbaren Verst&ouml;&szlig;en unbehelligt bleiben. In New York sind 92 Prozent aller Menschen, die wegen Verletzung der Abstandsregeln verhaftet werden, und 82 Prozent derjenigen, die deswegen ein Bu&szlig;geld zahlen m&uuml;ssen, Schwarze oder Latinos.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/nordamerika\/artikel\/detail\/das-ende-des-amerikanischen-traums-4372\/?utm_campaign=de_40_20200522&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter\">IPG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr lesenswert.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ramelow will &ldquo;Strategiewechsel&rdquo; f&uuml;r Th&uuml;ringen<\/strong><br>\nDas Land Th&uuml;ringen will Anfang Juni die allgemeinen Corona-Beschr&auml;nkungen beenden. Damit w&uuml;rden landesweite Vorschriften zu Mindestabst&auml;nden, dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz sowie Kontaktbeschr&auml;nkungen der Vergangenheit angeh&ouml;ren.<br>\nRamelow will &ldquo;Strategiewechsel&rdquo; bei Corona-Ma&szlig;nahmen<br>\nMinisterpr&auml;sident Bodo Ramelow (Linke) spricht gegen&uuml;ber dem ZDF von einem &ldquo;Strategiewechsel&rdquo;.<br>\nIch m&ouml;chte dem Kabinett vorschlagen, dass wir von einem allgemeinen Verordnungssystem in ein lokales Geschehen &uuml;bergehen.<br>\nBodo Ramelow, Ministerpr&auml;sident in Th&uuml;ringen<br>\nDas Gesundheitsministerium solle in die Lage versetzt werden, an den Orten Hilfestellung zu geben, an denen es notwendig ist.<br>\nDie Details f&uuml;r die Regelungen ab 6. Juni sollen nach Angaben einer Regierungssprecherin in der Kabinettssitzung am Dienstag beraten werden. An die Stelle der landesweiten Vorgaben sollen dann nur noch lokale Ma&szlig;nahmen treten, wenn in einer Region eine bestimmte Infektionsrate &uuml;berschritten wird. Daf&uuml;r ist ein Grenzwert von 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche im Gespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/coronavirus-thueringen-corona-beschraenkungen-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><strong>Dazu: Ramelow zu Th&uuml;ringens Corona-Exit: &ldquo;Der Erfolg gibt uns recht&rdquo;<\/strong><br>\nTh&uuml;ringens Ministerpr&auml;sident Bodo Ramelow hat das geplante Ende der allgemeinen Corona-Beschr&auml;nkungen in seinem Bundesland mit der aktuellen Infektionslage begr&uuml;ndet. &ldquo;Wir haben im M&auml;rz auf der Grundlage von Sch&auml;tzungen von 60.000 Infizierten entschieden &ndash; jetzt haben wir aktuell 245 Infizierte&rdquo;, sagte der Linke-Politiker der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; zur Situation in Th&uuml;ringen. &ldquo;Der Erfolg gibt uns mit den harten Ma&szlig;nahmen recht &ndash; zwingt uns nun aber auch zu realistischen Konsequenzen und zum Handeln. Und das hei&szlig;t: F&uuml;r Th&uuml;ringen empfehle ich die Aufhebung der Ma&szlig;nahmen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/corona-exit-in-thuringen-bodo-ramelow-uber-ende-der-massnahmen-6JC7JNOPW7ITR2TUU5CTVFGAQU.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Fellay-Studie: Zweite Corona-Welle?<\/strong><br>\n&Uuml;ber eine brisante wie fragw&uuml;rdige Studie der ETH Lausanne<br>\n&ldquo;Forscher warnen vor Millionen Infizierten in der Schweiz&rdquo; &uuml;berschreibt das SRF einen am 29. April 2020 erschienenen Artikel. Die Rede ist von einer zweiten Coronavirus-Welle, deren Ausma&szlig; ein internationales Forscherteam um Joseph Lemaitre und Jacques Fellay vom L&rsquo;Ecole polytechnique f&eacute;d&eacute;rale de Lausanne (EPFL) hochgerechnet hat.<br>\nFellay, der hier wegen seiner Aussagen besonders im Fokus steht, forscht an der EPFL in Lausanne zu &ldquo;Human genomic studies in infectious diseases&rdquo;. Es geht also um den Zusammenhang zwischen genetischen Besonderheiten einzelner Menschen und deren Empf&auml;nglichkeit (Suszeptibilit&auml;t) f&uuml;r eine Virusinfektion. Konkret untersucht haben er und seine Arbeitsgruppe die Viren HIV, Hepatitis C, Cytomegalovirus sowie das Epstein-Barr-Virus. Das SARS-CoV-2 ist (noch) nicht darunter.<br>\nEigentlich w&auml;re so ein Ansatz im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 geradezu w&uuml;nschenswert. Man wei&szlig; &uuml;ber den Zusammenhang zwischen Krankheitsverlauf und individuellen Dispositionen eigentlich nicht viel, au&szlig;er dass ein hohes Alter wie Vorerkrankungen die Letalit&auml;t erh&ouml;hen. In der vorliegenden Studie machen Lemaitre, Fellay et al. jedoch gerade nicht diese dringend ben&ouml;tigte Kausalanalyse, sondern arbeiten rein statistisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fellay-Studie-Zweite-Corona-Welle-4726303.html?seite=all\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Demonstrationen sind ein urdemokratisches Recht&rdquo;: Andrej Hunko &uuml;ber seinen Auftritt bei Corona-Demo<\/strong><br>\nMassive Angriffe aus den Reihen seiner eigenen Partei und von Klimaaktivisten auf Andrej Hunko haben Anfang der Woche f&uuml;r Schlagzeilen gesorgt. Ihm wurde wegen eines Demo-Auftritts und angeblicher N&auml;he zu &ldquo;Querfront und Verschw&ouml;rungstheoretikern&rdquo; der R&uuml;cktritt nahegelegt. Vor allem sei seine Erw&auml;hnung von Bill Gates derzeit v&ouml;llig &ldquo;falsch&rdquo;, wie einer seiner Parteikollegen betonte. Ein weiteres Element, das Hunko f&uuml;r manche Autoren untragbar macht, sind au&szlig;enpolitischen Standpunkte, etwa seine Venezuela-Reisen und seine &ldquo;Milde&rdquo; gegen&uuml;ber russischen Positionen.<br>\nDabei wurde kaum mit Hunko selbst gesprochen. Nach seiner umstritteneren sechsmin&uuml;tigen Rede, die er bei der &ldquo;Mahnwache f&uuml;r unsere Grundrechte&rdquo; gehalten hatte, sprach nur die Welt mit dem Abgeordneten. Das Manuskript der Rede ist sonst nur auf seiner Internetseite und auf Facebook zu finden. Ausf&uuml;hrliche Interviews mit dem Politiker brachten nur die &ldquo;alternativen Medien&rdquo; NachDenkSeiten und Sputnik. In einem Meinungsartikel bei Telepolis wurde die Frage gestellt: &ldquo;Was unterscheidet eine reaktion&auml;re Kritik [an Bill Gates] von einer linken Kritik?&rdquo; Hunko sei nicht nur der rechten Mitte ein Dorn im Auge, sondern auch Teilen der Linken, wenn es darum geht, &ldquo;Regierungsf&auml;higkeit&rdquo; unter Beweis zu stellen, so der Autor.<br>\nHunko machte in seinen Interviews deutlich, dass es ein &ldquo;urdemokratisches Grundrecht&rdquo; ist, auf Demonstrationen zu gehen, und kritisierte die aus seiner Sicht willk&uuml;rliche Genehmigung bzw. Nichtgenehmigung von Demonstrationen durch die Beh&ouml;rden. Angesichts der &ldquo;unfassbar weitreichenden Folgen&rdquo; sei es ein Bed&uuml;rfnis der Menschen, sich kritisch mit der Corona-Politik auseinanderzusetzen, sagte Hunko Sputnik.<br>\nSelbst sei er kein Corona-Leugner und Impfgegner, und er sei bei der Kundgebung in Aachen wohl&uuml;berlegt aufgetreten. Er wies darauf hin, dass die Kritiker der Anti-Corona-Ma&szlig;nahmen keine einheitliche Bewegung darstellen. &ldquo;In Berlin w&uuml;rde ich nicht auftreten&rdquo;, sagte er im Hinblick auf die Zusammensetzung der Proteste in der Hauptstadt.<br>\nAngesichts der Dimension der Folgewirkungen, angesichts der weitgehendsten Grundrechteeinschr&auml;nkungen in der Geschichte der Bundesrepublik erwarte ich schon eine transparente Aufarbeitung der Geschehnisse, eine maximale Evaluierung und &Uuml;berpr&uuml;fung der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der einzelnen Ma&szlig;nahmen&rdquo;, sagte er den NachDenkSeiten &uuml;ber seine Motivation, auf die Stra&szlig;e zu gehen.<br>\nEr warnte davor, die Proteste pauschal als &ldquo;esoterisch&rdquo; oder &ldquo;rechts&rdquo; anzusehen, und wies darauf hin, dass es in Aachen am 16. Mai gleich drei Demonstrationen mit Bezug auf die Corona-Ma&szlig;nahmen gab &ndash; eine sei eher einem &ldquo;esoterischen&rdquo; Spektrum zuzurechnen, die andere der AfD. In einer Bundestagrede am 14. Mai warf Hunko der AfD Doppelmoral vor: Die Partei gebe sich in der Corona-Krise als Besch&uuml;tzerin der B&uuml;rgerrechte, sehe aber den ungarischen Pr&auml;sidenten Viktor Orb&aacute;n, der Notstandgesetze erlie&szlig;, als Vorbild. Die Demonstration, an der er teilnahm, habe gem&auml;&szlig;igte Mitte-Links-Positionen vertreten: &ldquo;Die Leute haben zugeh&ouml;rt, sich ausgetauscht, diskutiert, Fragen gestellt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/102763-demonstrationen-sind-urdemokratisches-recht-andrej-hunko-ueber-seinen-auftritt-corona-demo\/?utm_source=browser&amp;utm_medium=aplication_firefox&amp;utm_campaign=firefox\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61175\">Die Linke und die Pandemie: &bdquo;Die konsequenteste Lockdown-Partei?&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Antisemitismusbeauftragter als diskursiver Schrankenw&auml;rter<\/strong><br>\nFelix Klein, der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, wirft dem Historiker und politischen Philosophen Achille Mbembe eine Relativierung des Holocaust vor. Stephan Detjen geht diese Kritik zu weit. Klein schwinge sich zu einem zivilen Glaubensrichter auf, kommentiert er. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r sein Verdikt im Fall Mbembe gen&uuml;gte dem Antisemitismusbeauftragten eine fragw&uuml;rdige Exegese weniger Zeilen eines tausende Seiten umfassenden Gesamtwerks. Um seinen folgenreichen Vorwurf zu begr&uuml;nden, blendete Klein Kontexte der inkriminierten Passsagen aus und bog sie sich zurecht, bis das eigentlich Gesagte hinter der interpretierenden Zuspitzung kaum noch erkennbar war.<br>\nDer von Mbembe mit Blick auf die Besatzungspolitik Israels verwendete Begriff von einem &bdquo;israelischen Projekt&ldquo; sollte als Beleg daf&uuml;r dienen, dass der Autor dem Staat Israel schlechthin das Existenzrecht abspreche. Dass Mbembe &ndash; wie neben vielen anderen auch ein ehemaliger Bundesau&szlig;enminister &ndash; die s&uuml;dafrikanische Apartheidpolitik und das israelischen Besatzungsregime vergleichend &ndash; nicht gleichsetzend &ndash; in Verbindung brachte, wurde als antisemitische D&auml;monisierung Israels verurteilt. [&hellip;]<br>\nDie Bundesregierung macht damit eine intellektuelle Abschottung Deutschlands zum politischen Programm. Als diskursiver Schrankenw&auml;rter setzt sich der Antisemitismusbeauftragte ein und versucht, ein in Deutschland gewachsenes Geschichtsbild gegen Irritationen von au&szlig;en zu immunisieren. Politische Staatsraison wird so zur Zivilreligion und der Antisemitismusbeauftragte ihr Hohepriester. Der geschichtswissenschaftlich begr&uuml;ndete Satz von der Einmaligkeit des Holocausts wandelt sich zu einer doktrin&auml;ren Glaubenslehre, die mit staatlicher Autorit&auml;t gegen h&auml;retische Hinterfragung verteidigt wird, als handele es sich um ein geistiges Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. W&auml;hrend die Regierung einerseits den akademischen und kulturellen Dialog mit der s&uuml;dlichen Welt propagiert, treibt sie im Namen des Kampfes gegen den Antisemitismus zugleich eine Selbst-Provinzialisierung voran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/streit-um-historiker-mbembe-antisemitismusbeauftragter-als.720.de.html?dram:article_id=477265\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswerter Beitrag &uuml;ber eine gef&auml;hrliche Entwicklung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>The Net Worth Of America&rsquo;s 600-Plus Billionaires Has Increased By More Than $400 Billion During The Pandemic<\/strong><br>\nAmerica&rsquo;s billionaires saw their wealth increase by $434 billion during the course of the global pandemic, according to a new report, a staggering figure that coincided with upheaval to the global economy and more than 38 million Americans filing for unemployment (&hellip;)<br>\nThe top five U.S. billionaires (Jeff Bezos, Bill Gates, Mark Zuckerberg, Warren Buffett and Larry Ellison) saw their wealth grow by a total of $75.5 billion. Amazon founder and CEO Jeff Bezos has seen his net worth grow 30.6% in the past two months, boosting it to $147.6 billion; the fortunes of Bezos and Zuckerberg combined grew by nearly $60 billion, or 14% of the $434 billion total.<br>\nTech stocks have continued to rise, with both Facebook and Amazon hitting new all-time highs on Wednesday (&hellip;)<br>\nLow-income earners have been hit hardest over the last two months, as almost 40% of people working in February and earning less than $40,000 annually have lost their jobs over the last month.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.forbes.com\/sites\/tommybeer\/2020\/05\/21\/the-net-worth-of-americas-600-plus-billionaires-has-increased-by-more-than-400-billion-during-the-pandemic\/#5654c86b4a61\">forbes<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Diese Zahlen verdeutlichen die ganze Absurdit&auml;t unseres Wirtschaftssystems. Die etwas mehr als 600 US-Milliard&auml;re werden in 2 Monaten um 15% reicher, w&auml;hrend 40% der Geringverdiener im letzten Monat ihren Job verloren haben. Verantwortlich f&uuml;r den Anstieg der gro&szlig;en Verm&ouml;gen sind starke Technologie-Aktien, Facebook und Amazon erreichten ein Allzeithoch. Wen wundert&rsquo;s, wenn man digital bestellen und &ldquo;kommunizieren&rdquo; soll\/muss. Genauere Zahlen <a href=\"https:\/\/americansfortaxfairness.org\/issue\/tale-two-crises-billionaires-gain-workers-feel-pandemic-pain\/\">kann man diesem Link entnehmen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Geld f&uuml;r Zombie-Unternehmen<\/strong><br>\nZum ersten Mal in ihrer Geschichte kauft die amerikanische Notenbank Unternehmensanleihen. Sie sichert damit auch solchen Firmen das &Uuml;berleben, die auch ohne Corona gro&szlig;e Probleme hatten. (&hellip;)<br>\nEtwa jedes sechste US-Unternehmen galt schon vor der Krise als &ldquo;Zombie&rdquo;, als Untoter, der aus seinen Gewinnen kaum mehr als die &ndash; historisch niedrigen &ndash; Kreditzinsen finanzieren konnte. Dank der Fed aber k&ouml;nne nun praktisch jedes Unternehmen den Markt f&uuml;r Hochrisikoanleihen anzapfen, warnte der Finanzexperte Mohamed El-Erian: &ldquo;Es legen Leute Bonds auf, die sich kein Geld leihen sollten.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/federal-reserve-wie-die-us-notenbank-zombie-unternehmen-mit-geld-versorgt-a-7d08fc6c-1d90-46df-ae8c-b8d110a4f8c0?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bund will &ldquo;so schnell wie m&ouml;glich&rdquo; wieder aus der Lufthansa aussteigen<\/strong><br>\nDie geplante Staatsbeteiligung an der Lufthansa soll laut Bundeswirtschaftsminister Altmaier m&ouml;glichst kurz sein und ohne gro&szlig;e Einmischung ablaufen. Mit zwei Ausnahmen: Boni und Dividenden. (&hellip;)<br>\n&Uuml;ber die genaue Ausgestaltung des Rettungspakets f&uuml;r die Lufthansa werde noch intensiv verhandelt, so Altmaier. &ldquo;Dabei achten wir darauf, dass wir das Unternehmen stabilisieren, verantwortlich mit dem Geld der Steuerzahler umgehen, aber uns nicht in operative Einzelentscheidungen des Unternehmens einmischen.&rdquo;<br>\nAltmaier lehnt es ab, der Lufthansa &auml;hnlich wie in Frankreich vorzuschreiben, zugunsten der umweltfreundlicheren Bahn auf Inlandsfl&uuml;ge zu verzichten. &ldquo;Wenn man mit Auflagen f&uuml;r einzelne Unternehmen anf&auml;ngt, verschwimmt die Grenze zum staatsgelenkten Konzern sehr schnell&rdquo;, sagte er. Es bleibe jedoch bei der Bedingung, keine Dividenden und Boni zu zahlen. Dar&uuml;ber sei er sich mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) einig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/lufthansa-staatsbeteiligung-an-airline-soll-nur-voruebergehend-sein-a-e15f10eb-0ccf-4020-bd05-40188949ab31\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ich gebe Altmaier sogar in dem einen Punkt Recht, dass das Verbot von Inlandsfl&uuml;gen (nur) f&uuml;r die Lufthansa falsch ist; Kurzstrecken, bspw. Absurdit&auml;ten wie N&uuml;rnberg-M&uuml;nchen oder D&uuml;sseldorf-Frankfurt\/Flughafen, die die Bahn in etwa anderthalb Stunden f&auml;hrt, geh&ouml;ren f&uuml;r alle Linien verboten, und dazu muss der Staat nicht (Mit-)Eigent&uuml;mer sein, dazu gen&uuml;gen der Bundestag und politscher Wille. Als (absehbar) gr&ouml;&szlig;ter Einzelaktion&auml;r auf unternehmerische Entscheidungen keinen Einfluss nehmen zu wollen, was jeder andere Miteigent&uuml;mer einer gewissen Gr&ouml;&szlig;e sehr wohl und mit Recht versucht (Besetzung des Vorstands, Personalpolitik, H&ouml;he der Dividenden, &hellip;.), ist schon ziemlich verr&uuml;ckt. Will der Staat bzw. will die Regierung wirklich auf jede Einflussnahme bez&uuml;glich Entlassungen und Entlohnung der Mitarbeiter verzichten? Wozu dann die Rettung der Lufthansa?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Abwrackpr&auml;mie kommt nun doch<\/strong><br>\nOffenbar hat sich die Autoindustrie durchgesetzt: Eine neue Kaufpr&auml;mie soll den Absatz nach der Krise ankurbeln. Ein Sieg beharrlicher Lobbyarbeit, den die Opposition scharf kritisiert. (&hellip;)<br>\nOffiziell best&auml;tigt wurde das zun&auml;chst aber nicht, auch nicht, welche Fabrikate in die F&ouml;rderung einbezogen werden sollen. Der Spiegel meldete auf seiner Webseite, dass von der neuen Abwrackpr&auml;mie auch die Hersteller von Spritfressern profitieren d&uuml;rften. So soll beim n&auml;chsten Autogipfel am 2. Juni beschlossen werden, dass der Kauf von Autos finanziell gef&ouml;rdert wird, auch wenn sie bis zu 140 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aussto&szlig;en. Genau davor warnen sowohl Wirtschaftsexperten wie Umweltverb&auml;nde.<br>\nAuch aus der Politik kommt Kritik. Der Linken-Politiker und Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bundestag, Klaus Ernst, ist komplett gegen eine Kaufpr&auml;mie. &bdquo;Wir brauchen das nicht&ldquo;, sagte er der Berliner Zeitung am Freitag. Es habe keinen Sinn, den Verkauf von Elektroautos zu f&ouml;rdern, f&uuml;r die es ohnehin eine monatelange Warteliste gebe. Bei Benzin- oder Dieselautos wiederum sei nur dann eine F&ouml;rderung &ouml;kologisch sinnvoll, wenn sie nicht mehr als  95 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aussto&szlig;en. &bdquo;Damit aber w&uuml;rde man vor allem den Absatz ausl&auml;ndischer Automarken f&ouml;rdern&ldquo;, so Ernst weiter.<br>\nDie jetzt im Raum stehende Schadstoffgrenze von 140 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer w&auml;re also die &ouml;konomisch sinnvolle L&ouml;sung &ndash; aus Sicht der heimischen Autoindustrie. Diese dringt schon seit Wochen auf diese Regelung. Doch Anfang Mai hatte es bei einer Telefonkonferenz mit Kanzlerin, den zust&auml;ndigen Ministern und Vertretern der Autobranche noch keine Entscheidung zu diesem Thema gegeben. Stattdessen wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in der der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) gemeinsam mit Vertretern der IG Metall und der Bundesregierung ein Konzept zur &bdquo;nationalen Mobilit&auml;t&ldquo; entwickeln sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-abwrackpraemie-kommt-nun-doch-li.84197\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><strong>Dazu: Kaufpr&auml;mien auch f&uuml;r SUVs im Gespr&auml;ch<\/strong><br>\nKommende Woche soll das Konjunkturpaket Gestalt annehmen, das auch den Autobauern Starthilfe geben soll. Die Wirtschaftsweisen warnen vor Kaufpr&auml;mien, der Verkehrsminister will sie auch f&uuml;r gro&szlig;e Verbrenner. (&hellip;)<br>\nForderungen nach einer weitreichenden Kaufpr&auml;mie auch f&uuml;r Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor kommen hingegen aus den Bundesl&auml;ndern mit Produktionsstandorten und aus dem Bundesverkehrsministerium. So w&uuml;nscht sich Andreas Scheuer (CSU) offenbar eine F&ouml;rderung f&uuml;r Fahrzeuge mit einem CO2-Aussto&szlig; von bis zu 140 Gramm je Kilometer. Dies l&auml;ge deutlich &uuml;ber dem ab 2021 geltenden EU-Grenzwert von 95 Gramm und w&uuml;rde vor allem die schweren, PS-starken Modelle deutscher Hersteller und SUVs beg&uuml;nstigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/hilfen-fuer-die-autoindustrie-kaufpraemien-auch-fuer-suvs-im-gespraech\/25852092.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Unter dem Motto &ldquo;Im R&uuml;ckw&auml;rtsgang in die Zukunft&rdquo; entfacht die Politik auf Kosten der Steuerzahler ein teures Strohfeuer f&uuml;r die Autoindustrie. Wie schon beim Dieselskandal, als Angela Merkel einen Schadenersatz f&uuml;r betrogene VW-Kunden ablehnte (siehe SPIEGEL 3\/2017 von S. 18-21), erweist sich die Bundeskanzlerin ein zweites Mal als &ldquo;Mutti Theresa der Autoindustrie und ihrer Aktion&auml;re&rdquo;. Volkswagen und Co. k&ouml;nnten das selbst stemmen, dann m&uuml;ssten die Aktion&auml;re auf ihre Dividenden verzichten!<\/em><\/p>\n<p><em>Asterix und Obelix w&uuml;rden zusammen laut rufen: &ldquo;Die spinnen, die Berliner.&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Altmaier will neue Belastungen der Wirtschaft durch Gesetze vermeiden<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsminister will mit einem Belastungsmoratorium mehr Spielraum f&uuml;r Unternehmen schaffen. Au&szlig;erdem sollen auch die Sozialabgaben gedeckelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/belastungs-tuev-altmaier-will-neue-belastungen-der-wirtschaft-durch-gesetze-vermeiden\/25855542.html?nlayer=Newsticker_1985586\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Altmaier ist einfach ein Wirtschaftslobbyist als Bundesminister. Ich frage mich jedes Mal, von welchen &ldquo;Belastungen der Wirtschaft&rdquo; der Minister phantasiert und faselt &ndash; es gibt doch praktisch keine. Die L&ouml;hne sind 20% zu niedrig, die effektiven Steuern f&uuml;r Kapitalgesellschaften liegen bei vielleicht 10 bis 15 Prozent, oft noch niedriger, und wie schlimm die Belastung mit B&uuml;rokratie sich auswirkt, hat man nicht zuletzt bei den mangelhaften bis nicht existenten Kontrollen der Schlachtbetriebe gesehen. Und bis heute weigern sich z. B. die Unternehmensverb&auml;nde, die elektronische und f&auml;lschungssichere Erfassung der Arbeitszeiten umzusetzen, obwohl sie von der EU vorgeschrieben ist und doch im eigenen Interesse liegen m&uuml;sste (immerhin m&uuml;ssen die Arbeitnehmer doch auch ihre Arbeitszeit nachweisen).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Koalition sieht sich mit drastisch steigenden Sozialabgaben konfrontiert<\/strong><br>\nDie Regierung hat versprochen, die Sozialabgaben unter der 40-Prozent-Marke zu halten. Um nicht wortbr&uuml;chig zu werden, will der Bund noch mehr Steuergeld in die Sozialkassen pumpen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/corona-stresstest-koalition-sieht-sich-mit-drastisch-steigenden-sozialabgaben-konfrontiert\/25852004.html?ticket=ST-1855698-yz62tT0xdD19qBnDq4qc-ap4\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> (Der Rest ist hinter einer Paywall, aber der Einstieg langt schon.) Mal abgesehen von fast 200.000 an Covid-19 erkrankten Menschen und &uuml;ber 8.000 Toten ist Deutschland mit der schlimmsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert. Viele Millionen Menschen haben Lohneinbu&szlig;en, bis hinunter zum v&ouml;lligen Verlust der Existenzgrundlage, viele Tausend Betriebe k&ouml;nnen vielleicht noch die n&auml;chsten Wochen &uuml;berleben bis zur Insolvenz, viele schaffen es nicht einmal bis dahin: aber statt sich auf die Rettung der Existenz von Menschen und Betrieben zu konzentrieren, mit Staatshilfen und Konjunkturprogrammen, wird wieder einmal der (neben der Schuldenphobie) andere Fetisch des deutschen Politik-Mainstreams hervorgeholt. Denn jeder wei&szlig; ja seit mindestens 30 Jahren, dass die &ldquo;zu hohen Lohnnebenkosten&rdquo; die deutsche Wirtschaft ruinieren. Kompletter Bl&ouml;dsinn, angefangen mit der Wortwahl (die &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo; sind normaler Lohnbestandteil und nicht zu hoch, sondern im internationalen Wettbewerb zu niedrig) und der Fixierung auf eine willk&uuml;rliche Zahl, aber lieber ruiniert Angela Merkel die ruinierte gesetzliche Rente, die kaputtgesparte Arbeitslosenversicherung und die auf dem Zahnfleisch kriechende Pflege weiter, als den Unternehmen z. B. 40,5 Prozent &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo; (der Untergang des Abendlandes!) zuzumuten. Obwohl h&ouml;here &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo; und mehr PflegerInnen mehr Nachfrage bedeuten, die die deutsche Wirtschaft dringend ben&ouml;tigt, vor allem angesichts wegbrechender Auslandsm&auml;rkte. Totale soziale und volkswirtschaftliche Verr&uuml;cktheit und totaler intellektueller Bankrott. Der, leider, mit 40 Zustimmung f&uuml;r die Union und zwei Drittel Zustimmung f&uuml;r Merkel belohnt wird. Und was die Kombination von extrem erh&ouml;hten Staatsausgaben bei prinzipiellem Festhalten an den Maastricht-Schuldengrenzen und (geplanten) weiteren steuerlichen Entlastungen f&uuml;r Unternehmen bedeuten wird, n&auml;mlich das weitere Zerreiben der Reste des Sozialstaats, ist absehbar. Heute versorgen die Tafeln 1,5 Millionen Menschen &ndash; die n&auml;chsten ein bis zwei Millionen werden gerade angepeilt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>COVID-19 Pandemic Planning Scenarios<\/strong><br>\nCDC and the Office of the Assistant Secretary for Preparedness and Responseexternal icon (ASPR) have developed five COVID-19 Pandemic Planning Scenarios that are designed to help inform decisions by modelers and public health officials who utilize mathematical modeling. The planning scenarios are being used by mathematical modelers throughout the Federal government.  Models developed using the data provided in the planning scenarios can help evaluate the potential effects of different community mitigation strategies (e.g., social distancing).  The planning scenarios may also be useful to hospital administrators in assessing resource needs and can be used in conjunction with the COVID-19Surge Tool.<br>\nEach scenario is based on a set of numerical values for biological and epidemiological characteristics of COVID-19. These values&mdash;called parameter values&mdash;can be used to estimate the possible effects of COVID-19 in U.S. states and localities. The parameter values in each scenario will be updated and augmented over time, as we learn more about the epidemiology of COVID-19.<br>\nNew data on COVID-19 is available daily; information about its biological and epidemiological characteristics remain limited, and uncertainty remains around nearly all parameter values.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cdc.gov\/coronavirus\/2019-ncov\/hcp\/planning-scenarios.html#box\">CDC<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.P.:<\/strong> Unter Einbezug der asymptomatischer Verl&auml;ufe (35%) kommen diese Autoren <a href=\"https:\/\/www.conservativereview.com\/news\/horowitz-cdc-confirms-remarkably-low-coronavirus-death-rate-media\/\">hier<\/a> auf eine Infection Fatality Rate von 0,26%. Damit befinden sich die offiziellen Regierungsbeh&ouml;rden in Amerika mittlerweile dort, wo namhafte Wissenschaftler wie Prof John Ioannidis die Infektionssterblichkeit relativ fr&uuml;h verortet haben. Prof Hendrik Streeck hat mit seinen konservativen (=hoch hoch angesetzten) 0,37% Infektionssterblichkeit bereits fr&uuml;h &auml;hnliches herausgefunden, wurde daf&uuml;r dann medial zerfleischt! Wer Streecks Studie genau liest, kann auch eine IFR von 0,27%  begr&uuml;ndet annehmen. Obleich unterschiedliche Krankheiten kommt man nicht umhin festzustellen, dass die IFR f&uuml;r die Grippewelle 2017\/18 offziell auf 0,28% berechnet wird. Aus meiner bescheidenen Sicht haben wir also trotz anderer Krankheitsverl&auml;ufe ein in etwa gleiches Sterberisiko insgesamt, wenn wir mittlere bis schwere Grippesaisons betrachten. Allerdings gibt es doch entscheidene Unterschiede: Die Kinder- und Jugendsterblichkeit bei Corona ist nahezu Null, d.h. es ist in der Tat eine Krankheit, die im Wesentlichen f&uuml;r &Auml;ltere und Vorerkrankte problematisch sein kann. Und so Leid es mir im Einzelfallfall tut, so muss ich feststellen, dass es sich bei dieser Pandemie nicht um eine Gef&auml;hrdungssituation f&uuml;r das gesamte deutsche Volk handelt, im Gegensatz zu anderen sogenannten Grippeviren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die j&auml;hrliche Grippewelle gef&auml;hrdet in Regel eben nicht &bdquo;das gesamte deutsche Volk&ldquo;. Es gibt je nach Typus der Influenza erhebliche Grundimmunit&auml;ten und in den meisten Jahren greift auch noch der Impfschutz. All dies gibt es f&uuml;r Covid-19 nun einmal nicht und daher w&auml;re die absolute Zahl der Toten trotz vergleichbarer &bdquo;Infektionssterblichkeit&ldquo; auch deutlich h&ouml;her, wenn Sars-CoV-2 sich ungehemmt ausbreiten w&uuml;rde.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: MHH-Forscher weisen nach: Coronavirus deutlich aggressiver als Influenza<\/strong><br>\nEine Studie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zeigt, dass die Infektion mit dem Coronavirus die Lunge st&auml;rker und anders sch&auml;digt als eine Grippe. Das Virus greift die Blutgef&auml;&szlig;e an. Das k&ouml;nnte erkl&auml;ren, warum es auch andere Organe attackiert. [&hellip;]<br>\nDas Team weist nach, dass das SARS-CoV-2-Virus in der Lunge quasi nach einen Drei-Stufen-Plan vorgeht. Das Virus bef&auml;llt zun&auml;chst die Innenw&auml;nde der Blutgef&auml;&szlig;e in der Lunge und sch&auml;digt sie akut. Beim Abwehrkampf entz&uuml;nden sich die W&auml;nde der Lungenbl&auml;schen, Eiwei&szlig; lagert sich fl&auml;chenhaft ab und erschwert so die Sauerstoffzufuhr ins Blut. [&hellip;]<br>\nWas die Forscher jedoch vor allem herausstreichen: Die K&ouml;rper der Covid-19-Kranken reagierten auf die starke Belastung mit der wilden Neubildung von Gef&auml;&szlig;en in der Lunge. Diese Gef&auml;&szlig;wucherungen beobachten Mediziner sonst bei Krebs, Autoimmunkrankheiten oder Vernarbungsprozessen. &bdquo;Der K&ouml;rper scheint alles an Reparaturversuchen anzuwerfen, was geht. So sehr qu&auml;lt das Coronavirus die Lunge. Doch diese fehlgeleiteten Versuche machen alles noch schlimmer&ldquo;, beschreibt es Jonigk. Das Gef&auml;&szlig;system erscheine am Ende wie zerrupft.<br>\n&bdquo;F&uuml;r uns ist Covid-19 im weitesten Sinne eine Gef&auml;&szlig;erkrankung. Das w&uuml;rde auch erkl&auml;ren, warum das Virus auch andere Organe wie die gut durchbluteten Nieren sch&auml;digt&ldquo;, sagt der Professor. Vor Kurzem berichteten erste Studien, dass SARS-CoV-2 aller Wahrscheinlichkeit nach auch Sch&auml;den an Nieren, Herz und zentralem Nervensystem hervorruft. Dazu passt die neue Studie der Spezialisten aus Deutschland, den USA, Belgien und der Schweiz, die sie im &bdquo;New England Journal of Medicine&ldquo; ver&ouml;ffentlicht haben. Die Forscher haben die Gewebeproben erstmals mit einer Kombination unterschiedlicher Techniken wie Mikro-Computertomografie, 3-D-Elektronenmikroskopen und verschiedenen molekularbiologischen Methoden untersucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.haz.de\/Hannover\/Aus-der-Stadt\/Corona-Forschung-an-der-MHH-Virus-ist-deutlich-aggressiver-als-Influenza\">HAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Was unterscheidet Corona-Opfer von Verkehrstoten?<\/strong><br>\nIm Eiltempo kehrt der Alltag wieder ein in Coronadeutschland. Und mancher mag es scheinen, als erwache sie aus einem d&uuml;steren Traum. H&auml;tte sich da nicht beinah unbemerkt unter den allt&auml;glichen Quarant&auml;nesorgen ein politischer Paradigmenwechsel vollzogen.<br>\nDie Coronama&szlig;nahmen haben einen Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r weitreichende staatliche Eingriffe im Namen der Gesundheit geschaffen. Nicht nur angesichts drohender weiterer &Uuml;berwachung muss man sich fragen: Wie sieht das Verh&auml;ltnis zwischen Rechtsstaat und Schutz des Lebens in Zukunft aus? Dem hohen Stellenwert, den die Bundesregierung dem Recht auf Leben w&auml;hrend der Coronakrise einr&auml;umte, wird sie jedenfalls in anderen Bereichen nicht gerecht: etwa in der Umwelt- und Verkehrspolitik sowie bei der Bek&auml;mpfung von Altersarmut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/corona-was-unterscheidet-covid-19-opfer-von-verkehrstoten-a-8ba43594-9001-40a8-bbdb-95923570b32c\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60198\">Den Gesundheitsschutz in den Mittelpunkt stellen? Na, dann fangen wir doch mal damit an &hellip;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>S&ouml;der will Schuldenobergrenze in Coronakrise<\/strong><br>\nBayerns Ministerpr&auml;sident S&ouml;der warnt vor einem Ausufern der Hilfsprogramme: &ldquo;Wir m&uuml;ssen genau &uuml;berlegen: Welche Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen wir uns leisten?&rdquo; Vor allem f&uuml;r klamme Kommunen ist das eine schlechte Nachricht. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen genau &uuml;berlegen: Welche Ma&szlig;nahmen sind sinnvoll, und welche k&ouml;nnen wir uns leisten? Deswegen braucht es tats&auml;chlich eine Obergrenze&rdquo;, sagte S&ouml;der kurz vor dem (digitalen) CSU-Parteitag. Er wandte sich damit erneut gegen die Pl&auml;ne des sozialdemokratischen Bundesfinanzministers Olaf Scholz, der sich f&uuml;r einen Milliardenschutzschirm f&uuml;r Kommunen ausgesprochen hat. Eine Tilgung der Schulden von Kommunen, wie sie die SPD ins Spiel gebracht hat, sei &ldquo;sicherlich der falsche Weg&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/markus-soeder-will-schulden-obergrenze-in-corona-krise-a-c7a58e35-24f7-42ca-a65f-866b5ba05842\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Die vielen politischen Facetten von Meister S&ouml;der: Erst die Starkbierfeste feien, damit die CSU Wahlkampf machen und das Virus sich gut verteilen kann, dann Corona nutzen, um dringend ben&ouml;tigte Steuerabnahmen abzuschaffen (die restlichen 10 Prozent des Solidarit&auml;tszuschlages f&uuml;r Reiche, immerhin j&auml;hrlich 9 Milliarden Euro), dann Soforthilfen f&uuml;r Betriebe, Soloselbst&auml;ndige, K&uuml;nstler ect. ohne Kontrolle mit der Gie&szlig;kanne verteilen (z. B. f&uuml;r K&uuml;nstler &ndash; rund 200 Millionen Euro) &ndash; und sich jetzt als Sparkommissar darstellen, der S&ouml;der will alle politischen Felder abdecken. Oder wurde Markus S&ouml;der in Wirklichkeit geklont?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Der forsche Herr S&ouml;der h&auml;tte ja aktuell angeblich die besten Chancen auf die Kanzlerkandidatur der Union. Wegen seines angeblich so &uuml;berragenden Krisenmanagements in der Corona-Epidemie, so sagt man. Aber wenn man genau hinsieht erkennt man der Kaiser ist nackt. S&ouml;der war und ist ein knallharte Neoliberaler, bei dem letztendlich immer die Interessen der herrschenden Oligarchie oberste Priorit&auml;t haben. Wie etwa die der Familie Klatten \/ Quandt als Mehrheitseigner des bayerischen Vorzeigekonzerns BMW, der selbstverst&auml;ndlich auch jetzt eine Dividende in H&ouml;he von 2,50 Euro je Stammaktie zahlt. Was Frau Klatten und Herren Quandt gut 700 Millionen Euro in Kasse sp&uuml;len d&uuml;rfte. Das zur Frage &ldquo;was wir uns leisten k&ouml;nnen&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Polizei geht mit Festnahmen gegen Corona-Verst&ouml;&szlig;e vor<\/strong><br>\nBei einer Kundgebung ist die Polizei am Samstagnachmittag strikt gegen Verst&ouml;&szlig;e gegen die Corona-Auflagen vorgegangen. Mehrere Personen wurden unter lautstarkem Protest vor&uuml;bergehend festgenommen, um die Personalien festzustellen. Zuvor hatten die Beamten die rund 200 Demonstranten an der Weseler Werft mehrfach aufgefordert, einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen. Die meisten Teilnehmer kamen der Aufforderung nach. Auch der Organisator der Kundgebung, Hajo K&ouml;hn, hatte zuvor schon darauf hingewiesen.<br>\nEinige Demonstranten weigerten sich jedoch, dem Appell nachzukommen, der diesmal durch eine Auflagenverf&uuml;gung angeordnet war. Einige behaupteten, sie h&auml;tten ein &bdquo;Attest&ldquo;, das ihnen bescheinige, sie m&uuml;ssten einen Mund-Nasen-Schutz nicht tragen. Die Polizei wies auf die Verordnung hin, die von der Stadt Frankfurt eigens f&uuml;r diese Kundgebung erlassen wurde, nachdem es in der vergangenen Woche zu zahlreichen Verst&ouml;&szlig;en gekommen war. Die Verordnung sah vor, dass die Kundgebung nur mit dem n&ouml;tigen Sicherheitsabstand und mit Mund-Nasen-Schutz stattfinden d&uuml;rfe. Mehrere Demonstranten wehrten sich dagegen. Die Polizei f&uuml;hrte diese Teilnehmer ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/rhein-main\/frankfurt\/polizei-geht-mit-festnahmen-gegen-corona-verstoesse-in-frankfurt-vor-16782841.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Man sollte sich hier bewu&szlig;t sein, das gilt f&uuml;r jeden, f&uuml;r oder gegen was er auch demonstrieren mag. Jede Demonstration, so fern sie &uuml;berhaupt genehmigt wird, kann sofort wegen Verst&ouml;&szlig;e gegen die Hygieneauflagen &ndash; entsprechende Verst&ouml;&szlig;e festzustellen d&uuml;rfte dabei nicht allzu schwer fallen &ndash; aufgel&ouml;st werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Im Gespr&auml;ch: Wolfram Elsner (&bdquo;Keine Angst vor China: Wie die neue Nummer Eins die Welt ver&auml;ndert&ldquo;)<\/strong><br>\nEine 3.500 Jahre alte Kultur, 9,5 Millionen Quadratkilometer Festland, aktuell 1,393 Milliarden Menschen &ndash; das ist China. Ein Land, das sich in den letzten Jahrzehnten zu einer ernst zu nehmenden, modernen Industrienation entwickelt und sich die Bewunderung, den Respekt und nat&uuml;rlich auch den Neid vieler Staaten erarbeitet hat.<br>\nEin Imperium aber ist es nicht. Daf&uuml;r fehlen China im Vergleich zu den USA ein paar wenige Flugzeugtr&auml;ger sowie vor allem eins: das Streben nach Weltherrschaft. Wenn die USA sich selbst als exzeptionelle Weltmacht bezeichnen und Begriffe wie &bdquo;Full-spectrum dominance&ldquo; f&uuml;r sich beanspruchen, will China im Gegensatz dazu lieber kooperieren statt dominieren.<br>\nWolfram Elsner, seines Zeichens Professor f&uuml;r Volkswirtschaftslehre an der Universit&auml;t Bremen, erkl&auml;rt uns gleich zu Beginn des Gespr&auml;ches genau das. Und er geht weiter. Selbst innerhalb des gesellschaftlichen Bewusstseins sei in China in den letzten Jahren eine Abwendung von der egozentrischen Ellenbogengesellschaft zu beobachten, hin zu einem echten &bdquo;Wir-Gef&uuml;hl&ldquo;.<br>\nNicht nur die gro&szlig;e Kooperationsbereitschaft und die F&auml;higkeit Klimaziele zu erreichen, auch die Abkehr von der &bdquo;Ein-Kind-Politik&ldquo; und die kaum noch wirksame staatliche Zensur k&ouml;nnte den Zuschauer &uuml;berraschen.<br>\nChina ist weit weg, aber China ist auch weitaus interessanter, als es scheint. Das China von heute ist ein Einwanderungsland. Reisen wir also ins Reich der Mitte. Einmal klicken und schon geht&lsquo;s los.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/wolfram-elsner\/\">KenFM<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Sehr interessant. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40470\">Werner R&uuml;gemer: Varianten des Kapitalismus &ndash; Ein Vergleich des westlichen mit dem chinesischen Kapitalismus<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: &ldquo;Irres Tempo&rdquo;<\/strong><br>\nWir rufen nur kurz folgende Stichworte auf f&uuml;r Bereiche, in denen China trotz umfassender Technologieembargos aus dem Westen f&uuml;hrend in Forschung, Entwicklung und Anwendung geworden ist. Einige davon wurden oben im Einzelnen beschrieben, andere hier nur als Stichworte: Elektromobilit&auml;t und andere alternative Antriebe, Solartechnologie, Quantentechnologie und Supercomputer, Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge und Magnetschwebe-Technologie, Gehirn-Maschine-Steuerungssysteme, &Uuml;berschall-Raketen-Technologie, IT-Telekommunikation (5G, 6G), biologische Batterien, AI-Chip-Technologien, Medizin- und Gen-Forschung, Kernforschung und Teilchenbeschleuniger-Technologie, Weltraumforschung und Radioteleskoptechnologie, Materialforschung in Naturmaterialien, 3D-Druck-Hausbau und vieles andere mehr.<br>\nDie offiziellen Narrative im Westen aber sollen der eigenen Bev&ouml;lkerung ein anderes, feindseliges Bild von &ldquo;den Chinesen&rdquo; generieren: China h&auml;tte ein Bildungssystem, das nur zu Anpassung, Imitation, guten Testergebnissen, aber geringer Kreativit&auml;t erziehen w&uuml;rde. Carly Fiorina, fr&uuml;here Chefin von Hewlett-Packard, verk&uuml;ndete noch 2015, dass Chinesen nicht kreativ sein k&ouml;nnten: &ldquo;Sie sind nicht sehr einfallsreich. Sie sind nicht unternehmerisch veranlagt. Sie innovieren nicht.&rdquo;<br>\nEbenfalls noch 2015 haute auch McKinsey in diese Kerbe: China k&ouml;nne nur die &ldquo;leichten&rdquo; Innovationen9 machen, nur Produkte billiger machen und sie nur graduell verbessern; in wissenschaftlichen oder ingenieurtechnischen Durchbr&uuml;chen seien sie nur begrenzt erfolgreich.<br>\nEin Kommentator schrieb dazu: &ldquo;Die Behauptung ist v&ouml;lliger Quatsch, und zwar aus mehr Gr&uuml;nden, als ich hier zu erkl&auml;ren vermag.&rdquo; Dies d&uuml;rfte bisher auch schon deutlich geworden sein, aber dazu im Weiteren auch noch mehr. Die westlichen Bev&ouml;lkerungen auf diese Weise in einer Traumwelt zu halten, kann nicht lange gutgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Irres-Tempo-4722802.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Aktiv best&auml;tigte Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200525_corona.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200525_corona.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Die Zahl der aktiv am Coronavirus erkrankten und positiv getesteten B&uuml;rger in Deutschland sank seit Freitag um 925 auf 9.113, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) f&uuml;r Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der genesenen B&uuml;rger stieg &uuml;ber das Wochenende um 2.200 auf 161.2000.&ldquo;<\/p>\n<p><em>Hintergrund: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60913\">Corona-Zahlen &ndash; warum reden wir nicht von den &bdquo;aktiv Erkrankten&ldquo;?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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