{"id":6123,"date":"2010-07-07T08:43:46","date_gmt":"2010-07-07T06:43:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6123"},"modified":"2014-11-25T09:55:07","modified_gmt":"2014-11-25T08:55:07","slug":"ueber-den-rassistischen-hintergrund-der-workfare-politik-in-den-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6123","title":{"rendered":"\u00dcber den rassistischen Hintergrund der Workfare-Politik in den USA"},"content":{"rendered":"<p>Eine Rezension &uuml;ber das Buch von Lo&iuml;c Wacquant &bdquo;Bestrafen der Armen. Zur neoliberalen Regierung der sozialen Unsicherheit&ldquo; (2009, 359 Seiten, Verlag Barbara Budrich) von Christian Girschner<br>\n<!--more--><\/p><p>Mit dem Buch &bdquo;Bestrafen der Armen&ldquo; vom franz&ouml;sischen Soziologen L. Wacquant wird eine L&uuml;cke in der kritischen Diskussion &uuml;ber die Entstehung und Entwicklung der neoliberalen Sozial- und Strafpolitik in den USA geschlossen, die in Europa vor allem von &bdquo;sozialdemokratischen&ldquo; Regierungen in vielen Aspekten &uuml;bernommen wurde. <\/p><ol>\n<li>Ich halte dieses Buch f&uuml;r eine sehr lesenswerte soziologische Ver&ouml;ffentlichung &uuml;ber die neoliberale Ideologie und Praxis in den USA. Dies vor allem aus zwei Gr&uuml;nden:\n<ol type=\"a\">\n<li>Der Autor legt mit gro&szlig;er Akribie eine umfassende empirische Darstellung der neoliberalen Sozialpolitik und Strafverfolgung in den USA vor. Eine F&uuml;lle von Einzelinformationen und Fallbeispielen, die hier jedoch nicht geb&uuml;hrend ber&uuml;cksichtigt, geschweige im Einzelnen angesprochen werden k&ouml;nnen, machen das Buch zu einer spannenden wie ersch&uuml;tternden Lekt&uuml;re.\n<\/li>\n<li>Des Weiteren zeigt es auf, dass die neoliberale Sozial- und Arbeitsmarktpolitik in den USA durch den gleichzeitigen massiven Ausbau des strafenden und &uuml;berwachenden Staatsapparates begleitet und abgesichert wird, der sich explizit gegen die Bewohner der schwarzen Gettos richtet. Dieser rassistische Hintergrund wurde m.E. bislang in der bundesdeutschen Diskussion &uuml;ber die Entstehung und Durchsetzung der neoliberalen Sozial- und Arbeitsmarktpolitik wenig bis gar nicht beachtet und thematisiert. Aus diesem Grund werde ich hier nur auf diesen interessanten Aspekt dieser Studie eingehen, weil es die besondere Verquickung von Rassismus und neoliberaler Workfare-Ideologie und -Praxis offenlegt.\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Eine zentrale These des Buches lautet: Das in den USA durch die neoliberale Streichorgie im sozialen Bereich eingesparte Geld wird stattdessen in eine ausufernde Strafverfolgung (re-)investiert. Diese Politik ben&ouml;tigt eine ideologische Rechtfertigung, die davon ausgeht, dass Kriminalit&auml;t und Armut in der b&uuml;rgerlichen Gesellschaft keine gesellschaftlichen Ursachen besitzen, sondern eine Frage des individuellen\/biologischen Charakters der Betroffenen ist. Deshalb muss zum einen der Delinquent rechtzeitig und unmittelbar hart bestraft sowie anschlie&szlig;end (pr&auml;ventiv) &uuml;berwacht werden. Zum anderen werden so Armut und Verelendung zu einem individuellen und kulturellen Problem des Einzelnen (Stichwort: Eigenverantwortung) umgelogen. Entsprechend wird inzwischen die Resozialisierung von Straft&auml;tern und staatliche Armutsbek&auml;mpfung in den USA als &uuml;berfl&uuml;ssig und unn&uuml;tz angesehen. Begleitet wird diese Entwicklung durch eine rei&szlig;erische Berichterstattung &uuml;ber Verbrechen im Privatfernsehen. Dies erzeugt wiederum eine allgemeine Furcht in der Bev&ouml;lkerung vor einer angeblich allgegenw&auml;rtigen und stetig wachsenden Kriminalit&auml;t, die jedoch mit der tats&auml;chlichen Kriminalit&auml;tsentwicklung und -gef&auml;hrdung nicht &uuml;bereinstimmt. Es stellt aber die breite Zustimmung zur Law-and-Order-Politik sicher.\n<\/li>\n<li>F&uuml;r Wacquant ist die sich in den achtziger Jahren der USA durchsetzende neoliberale Sozial- und Strafpolitik vor allem eine &bdquo;Gegenreaktion&ldquo;, die in den siebziger Jahren beginnt, auf die sozialen und anti-staatlichen Bewegungen der 60er Jahre, insbesondere auf die schwarze B&uuml;rgerrechtsbewegung. Die allseits bekannte Deregulierung des Arbeitsmarktes, die die Vorherrschaft der Unternehmen gegen&uuml;ber den Lohnabh&auml;ngigen wieder uneingeschr&auml;nkt herstellt, f&auml;llt f&uuml;r den franz&ouml;sischen Soziologen unmittelbar mit der wei&szlig;en Abwehr gegen&uuml;ber der schwarzen Emanzipationsbewegung aus den st&auml;dtischen Gettos zusammen.\n<\/li>\n<li>Der zentrale Ausgangspunkt f&uuml;r diese wei&szlig;e &gt;Gegenreaktion&lt; sieht der Verfasser in dem Versuch von Martin Luther King, die unzumutbaren Zust&auml;nde in den schwarzen Gettos von Chicago 1966 durch soziale Mobilisierung und zivilen Ungehorsam anzuprangern und zu &uuml;berwinden: &bdquo;Die Kampagne, mit der man &gt;Chicago zur offenen Stadt machen&lt; wollte, wurde jedoch aufgrund einer eindrucksvollen Kombination aus staatlicher Repression (&hellip;), unkontrollierter wei&szlig;er Gewalt, hasserf&uuml;llten Medienkampagnen (&hellip;), w&uuml;tenden Widerstand von Stadtverwaltung, (&hellip;) und Gerichten, rasch niedergeschlagen; und zwar stets mit Wissen und Zustimmung von Kongress und Wei&szlig;em Haus. Dieselben liberalen Wei&szlig;en, die King gefeiert und unterst&uuml;tzt hatten, als er gegen die segregierte Infrastruktur des S&uuml;dens M&auml;rsche angef&uuml;hrt und Sit-ins organisiert hatte, &gt;verurteilten seine Taktik als unverantwortlich und provokativ&lt;, als der daran ging, sie gegen das Ghetto zu wenden.&ldquo; Diese Ausdehnung der Aktionen der schwarzen B&uuml;rgerrechtsbewegung auf den Norden der USA bewirkte, &bdquo;dass die wei&szlig;e Unterst&uuml;tzung f&uuml;r afroamerikanische Forderungen innerhalb weniger Monate in sich zusammenfiel. Stattdessen kam es zu einer geharnischten Gegenreaktion, die im Laufe der n&auml;chsten beiden Jahrzehnte immer mehr zunahm und schlie&szlig;lich den Ansto&szlig; zur K&uuml;rzung der Wohlfahrtsleistungen, zum Exodus aus den St&auml;dten und zur aggressiven Expansion des Strafvollzugsapparats auf allen lokalen und staatlichen Ebenen gab.&ldquo; (213)\n<\/li>\n<li>Die wei&szlig;e Arbeiter- und Mittelschicht akzeptierte zwar formal die &bdquo;Integration&ldquo; der Schwarzen, jedoch in der Praxis war sie bestrebt, &bdquo;die un&uuml;berbr&uuml;ckbare soziale und symbolische Kluft zwischen ihnen und ihren Mitb&uuml;rgern afrikanischer Abstammung aufrechtzuerhalten.&ldquo; (ebd.) Die Wei&szlig;en flohen daher aus den Innenst&auml;dten und machten sp&auml;ter &bdquo;Front gegen den Wohlfahrtsstaat und gegen die sozialen Programme zur Innenstadtf&ouml;rderung, auf die die Schwarzen bei ihrem kollektiven Aufstieg am meisten angewiesen waren, und unterst&uuml;tzten nun mit Begeisterung die Law-and-Order-Politik, die die energische Unterdr&uuml;ckung der st&auml;dtischen Unruhen versprach, welche gewisserma&szlig;en als eine ihrer Natur nach rassenspezifischen Bedrohung wahrgenommen wurden.&ldquo; (214) So wurden gegen&uuml;ber den Schwarzen entsprechende rassistische Ressentiments und Verunglimpfungen mobilisiert und verbreitet, n&auml;mlich &uuml;ber ihre angeblich arbeitsscheue Mentalit&auml;t, den leichtfertigen wie unmoralischen Lebenswandel und ihren angeblichen Hang zur Kriminalit&auml;t, die bei der wei&szlig;en Arbeiter- und Mittelschicht auf einen fruchtbaren Boden fielen, da diese schon immer einen stark verankerten moralischen Individualismus vertraten.<br>\nF&uuml;r die schlechte soziale Lebenslage waren die Schwarzen von nun an selbst verantwortlich, nicht aber ihre gesellschaftlich betriebene Ausgrenzung und soziale Diskriminierung. Auf dieser Basis konnte nun die neoliberale Sozialpolitik in Gestalt des Workfare-Programms nahtlos ankn&uuml;pfen.\n<\/li>\n<li>Mit der neoliberalen Wende der US-Politik am Anfang der achtziger Jahre (Durchsetzung prek&auml;rer Lohnarbeit, Leiharbeit, Senkung des Lohnes f&uuml;r unqualifizierte Arbeit, Streichung von Sozialleistungen bzw. staatlicher Almosen) verschlechterte sich die wirtschaftliche und soziale Situation in den schwarzen Gettos weiter, um so vor allem die Schwarzen in die Niedriglohnjobs hineinzupr&uuml;geln. Diese Entwicklung wurde, wie Wacquant nachweist, zeitgleich durch die Propagierung und Durchsetzung der Law-and-Order-Politik abgesichert und legitimiert, die von Anfang an Schwarzsein und Kriminalit&auml;t gleichsetzte. Damit verwandelten sich die schwarzen Gettos in ein &bdquo;nacktes Ausgrenzungsinstrument&ldquo;, die nun auch noch an das &bdquo;Gef&auml;ngnis- und Zuchthaussystem angebunden&ldquo; wurden: Und &bdquo;zwar so fest, dass ein einziges Verwahrkontinuum &uuml;brig geblieben ist, das zur Fu&szlig;angel f&uuml;r eine &uuml;bersch&uuml;ssige Population von jungen schwarzer M&auml;nnern (und zunehmend auch Frauen) wird, die sich zwischen seinen beiden Polen in einem geschlossenen, sich selbst erhaltenden Kreislauf von sozialer und rechtlicher Marginalit&auml;t bewegen, mit verheerenden pers&ouml;nlichen und sozialen Folgen.&ldquo; (216)\n<\/li>\n<li>Der Abbau sozialstaatlicher Almosen und die gleichzeitige Durchsetzung des Workfare-Programms, um die Menschen entsprechend &gt;umzuerziehen&lt;, wurde pauschal und ohne R&uuml;cksicht auf die soziale Lage und Bed&uuml;rfnisse der Betroffenen durchgesetzt, demgegen&uuml;ber ging die amerikanische Politik in der Versch&auml;rfung des Strafrechts und der Strafverfolgung extrem selektiv vor: &bdquo;Seine klassen- und ethnospezifische Selektivit&auml;t wurde in erster Linie dadurch erreicht, dass man bestimmte geografische Zonen ins Visier nahm, die eine Garantie daf&uuml;r boten, dass die sozialen Gruppen, aus denen sich ihre Bewohner zusammensetzten, die prim&auml;ren, wenn nicht einzigen &gt;Nutznie&szlig;er&lt; des neu erwachten Eifers des Staates waren. Diese Selektivit&auml;t wurde weiter verst&auml;rkt durch eine Vielzahl von neuen Polizeitaktiken und Sonderma&szlig;nahmen, die speziell f&uuml;r die zerfallenden Unterschichtendistrikte geplant und in ihnen angewendet wurden (&hellip;).&ldquo; (86; vgl. 142, 147, 166) Demgegen&uuml;ber wurde die Kriminalit&auml;t der besser gestellten Klassen weder sch&auml;rfer verfolgt noch das Strafma&szlig; f&uuml;r die entsprechenden Delikte erh&ouml;ht, obwohl deren Verbrechen in der Regel wesentlich gr&ouml;&szlig;ere gesellschaftliche Sch&auml;den verursachen (143). Vielmehr wurden die sozialpolitischen Wohltaten f&uuml;r die Privilegierten und Reichen durch den Staat weiter ausgebaut (63f., 310).\n<\/li>\n<li>Auf dieser Grundlage ist es dann nicht verwunderlich, dass auch bei einer stagnierenden oder sogar r&uuml;ckl&auml;ufigen Kriminalit&auml;t in den USA &ndash; die ganz und gar nicht eine Folge der Law-and-Order-Politik ist, wie Wacquant klarlegt &ndash; die Strafgefangenen in den Gef&auml;ngnissen kontinuierlich zunehmen (135): &bdquo;Insgesamt nahm die Zahl der Amerikaner unter strafrechtlicher &Uuml;berwachung innerhalb von 20 Jahren um mehr als viereinhalb Millionen zu: Sie stieg von 1,84 Millionen im Jahre 1980 auf 4,35 Millionen im Jahre 1990 und 6,47 Millionen im Jahre 2000, eine Zahl, die 3% der gesamten erwachsenen Bev&ouml;lkerung der USA und jedem 20. wei&szlig;en und jedem zehnten schwarzen m&auml;nnlichen Erwachsenen entspricht.&ldquo; (149) Hierbei sollte nicht vergessen werden, wie Wacquant hervorhebt, dass der &bdquo;systematische R&uuml;ckgriff auf Polizei und Justiz zur Eind&auml;mmung der allt&auml;glichen Ordnungswidrigkeiten, Unruhen und dergleichen in den armen Wohnbezirken und Haushalten erkl&auml;rt, warum die amerikanischen Gef&auml;ngnisse heute &uuml;berf&uuml;llt sind, und zwar nicht mit &gt;Gewaltverbrechern&lt;, wie die Bef&uuml;rworter einer massiven Wegsperrpolitik gebetsm&uuml;hlenartig wiederholen, sondern mit nicht gewaltt&auml;tigen Delinquenten und Kleinkriminellen, von denen die meisten, (&hellip;), aus den sozial schw&auml;chsten Fraktionen der Arbeiterklasse kommen.&ldquo; (147)\n<\/li>\n<li>F&uuml;r den Soziologen ist dies nichts anderes als die unheilvolle Wiederkehr einer historisch &uuml;berwunden geglaubten Praxis der fr&uuml;hb&uuml;rgerlichen Gesellschaft: Die Armut und ihre Folgen werden wie im 19. Jahrhundert unter Strafe gestellt, um die Armen und &Uuml;berfl&uuml;ssigen zu disziplinieren, gef&uuml;gig zumachen und wegzusperren. Damit soll den Betroffenen klar gemacht werden, dass auch die schlechteste und unertr&auml;glichste Arbeit gar nicht so schlimm ist (78ff.).\n<\/li>\n<li>Den Bed&uuml;rftigen will man im Workfare-Programm die ihnen angeblich fehlende Arbeitsmoral eintrichtern und erzwingen, um sie wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren, auch wenn es keine Arbeitspl&auml;tze f&uuml;r sie gibt, demgegen&uuml;ber hat man den Gedanken an einer Resozialisierung der Strafgefangenen v&ouml;llig aufgegeben, es geht nur noch um die Ausschaltung, &Uuml;berwachung und das Wegsperren der angeblich nicht besserungsf&auml;higen Kriminellen: &bdquo;Das Gef&auml;ngnis dient haupts&auml;chlich der Verwahrung der prek&auml;ren und entproletarisierten Fraktionen der schwarzen Arbeiterklasse in den dualisierten St&auml;dten, sei es, dass sie aufgrund von Qualifikationsdefiziten, arbeitgeberseitiger Diskriminierung und Immigrationskonkurrenz keine Besch&auml;ftigung finden, sei es, dass sie sich weigern, sich mit einer unw&uuml;rdigen Substandard-Arbeit in den peripheren Sektoren der Dienstleistungswirtschaft abzufinden &ndash; mit dem, was die Ghettobewohner in einer bitteren historischen Reminiszenz &gt;Sklavenjobs&lt; nennen.&ldquo; (217f.) F&uuml;r Wacquant geh&ouml;ren daher das schwarze Getto und Gef&auml;ngnis in den USA unzertrennlich zusammen, um die Armen politisch und sozial zu neutralisieren: &bdquo;Das Ghetto ist eine Art &gt;Sozialgef&auml;ngnis&lt;, w&auml;hrend das Gef&auml;ngnis als &gt;Justizghetto&lt; fungiert. Beide sind damit betraut, eine stigmatisierte Gruppe so einzukreisen, dass die materielle und \/oder symbolische Bedrohung neutralisiert wird, die sie f&uuml;r die Gesamtgesellschaft, aus die ausgegliedert wurde, darstellt.&ldquo; (208)\n<\/li>\n<li>Wacquant zertr&uuml;mmert in seinem Buch die pseudowissenschaftlichen Grundlagen der Law-and-Order- und Workfare-Politik in den USA und die damit geschaffenen Mythen, die durch rechte Denkfabriken entwickelt und in der Politik und den Medien propagandistisch verbreitet wurden, und zeigt zudem auf, dass die &gt;europ&auml;ische Sozialdemokratie&lt; gerade deswegen in die USA pilgerte und anschlie&szlig;end das dort besichtigte neoliberale Workfare- und Strafverfolgungsprogramm in modifizierter Form kopierte, um es dann in zahlreichen europ&auml;ischen Staaten umzusetzen.\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Rezension &uuml;ber das Buch von Lo&iuml;c Wacquant &bdquo;Bestrafen der Armen. 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