{"id":6136,"date":"2010-07-08T08:05:03","date_gmt":"2010-07-08T06:05:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6136"},"modified":"2019-03-18T11:39:22","modified_gmt":"2019-03-18T10:39:22","slug":"hinweise-des-tages-1177","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6136","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Gesundheitspolitik, Rente mit 70, Euro-Krise, Krugman zu Austerit&auml;t und Arbeitslosigkeit, Buch von James K. Galbraith, Platzeckl zum Solidarpakt III, fehlende Stellen im Berliner Finanzamt, Analyse zur Finanzaufsicht in Europa, Banker-Boni, ein kleiner Sieg f&uuml;r die Lobbyisten, Osteurop&auml;ische L&auml;nder sind schon wieder hilfsbedurftig, erneuerbare Energie, Personalrat kritisiert Niebel, Sarkozy, Bu&szlig;geldverfahren bei Zeitarbeitsfirmen, Arbeitsbedingungen in Asien, NRW Koalitionsvertrag, zu guter Letzt. (RS)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Gesundheitspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Steigende Lebenserwartung: EU-Papier empfiehlt Rente mit 70<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Sparhaushalt 2011<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Euro-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Paul Krugman zu Austerit&auml;t und Arbeitslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Gute Argumente gegen den freien Markt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Platzecks &bdquo;Realismus&ldquo; &ndash; Warum wir einen Solidarpakt III brauchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Den Berliner Finanz&auml;mtern fehlen Hunderte Stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Analyse zur Finanzaufsicht in Europa: B&uuml;ckling vor den Briten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Lehren aus der Finanzkrise: EU begrenzt bei Banker-Boni nur den Baranteil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Ein kleiner Sieg f&uuml;r die Lobbyisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Osteurop&auml;ische L&auml;nder sind schon wieder hilfsbed&uuml;rftig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Hundert Prozent erneuerbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Personalrat kritisiert Niebel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Das Elys&eacute;e-Syndrom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Zeitarbeitsfirmen: Zahl der Bu&szlig;geldverfahren nimmt drastisch zu <\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Arbeitsbedingungen in Asien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Nordrhein-Westfalen: Koalitionsvertrag steht &ndash; Rot-Gr&uuml;n hat einen Plan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Zu guter Letzt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung<\/strong>: Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,<a href=\"?p=6136&amp;email=1\"> dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gesundheitspolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gesetzliche und private Krankenkassen fordern mehr Geld f&uuml;r Alg-II-Bezieher<\/strong><br>\nDie gesetzlichen Krankenkassen fordern h&ouml;here Zuweisungen aus Steuermitteln f&uuml;r Bezieher von Arbeitslosengeld II (Alg II). &rdquo;Eine Orientierung an den tats&auml;chlichen Ausgaben k&ouml;nnte zu einer j&auml;hrlichen Einnahmeverbesserung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von 4 bis 5 Milliarden Euro f&uuml;hren&ldquo;, sagte Uwe Thiemann vom GKV-Spitzenverband am Mittwoch in einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung des Gesundheitsausschusses auf Nachfragen der CDU\/CSU- und der SPD-Fraktion. Er verwies darauf, dass rund 3 Millionen Mitglieder der GKV Alg II bez&ouml;gen. Bislang erhielten die Kassen f&uuml;r jedes dieser Mitglieder eine Zuweisung von 126,05 Euro. &rdquo;Kostendeckend w&auml;re ein Betrag von etwa 260 Euro&ldquo;, sagte Thiemann. Der Deutsche Gewerkschaftsbund unterst&uuml;tzte die Forderung des GKV-Spitzenverbandes.<br>\nSchlie&szlig;lich will die SPD-Fraktion zur parit&auml;tisch von Arbeitnehmern und Arbeitgebern finanzierten gesetzlichen Krankenversicherung zur&uuml;ckkehren. Die Abgeordneten haben einen Antrag (17\/879) vorgelegt, in dem gefordert wird, die M&ouml;glichkeit der Krankenkassen zur Erhebung von Zusatzbeitr&auml;gen ersatzlos zu streichen, was in der Anh&ouml;rung den Beifall der Sozialverb&auml;nde fand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_07\/2010_241\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Kommentar zum &ldquo;Sparhaushalt&rdquo; 2011: Abschied vom Solidarprinzip<\/strong><br>\nZerstritten? Lahm? Handlungsunf&auml;hig? Irrtum! Unsere Regierung regiert sehr wohl: Pr&auml;sidentenwahl, Gesundheitsreform, heute schnell noch der Sparhaushalt im Kabinett &ndash; alles erledigt. Schwarz-Gelb zeigt Profil, und wer die Ergebnisse betrachtet, muss sagen: Leider!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2824709_Kommentar-zum-Sparhaushalt-2011-Abschied-vom-Solidarprinzip.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Gesundheitssystem: Versicherte zahlen drauf<\/strong><br>\nDie Kopfpauschale wird eingef&uuml;hrt. Damit hat sich die FDP gegen die CSU durchgesetzt.&nbsp; Der kompromiss der Koalition belastet einseitig die Arbeitnehmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2822287_Gesundheitssystem-Versicherte-zahlen-drauf.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Geld ist genug da<\/strong><br>\nSolidarisches Gesundheitssystem auf hohem Niveau w&auml;re auch ohne Mehrbelastungen f&uuml;r Gros der Versicherten realisierbar. Doch dazu fehlt der politische Wille<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/07-08\/051.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Steigende Lebenserwartung: EU-Papier empfiehlt Rente mit 70<\/strong><br>\nDie EU-Kommission empfiehlt den Mitgliedsstaaten in einem Strategiepapier, das Rentenalter mittelfristig auf mindestens 70 Jahre zu erh&ouml;hen. Nur so sei das Rentenniveau auf Dauer zu gew&auml;hrleisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n24.de\/news\/newsitem_6182122.html\">N24<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sparhaushalt 2011<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Proteste gegen Sparpaket <\/strong><br>\nZehntausende haben bereits den Online-Appell gegen den unsozialen Streichkurs der Bundesregierung unterschrieben. Ein B&uuml;ndnis aus Gewerkschaften und sozialen Bewegungen, darunter auch Attac, hat in einer Aktion zur Kabinettssitzung die soziale K&auml;lte des Sparpakets vor Augen gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/index.php?id=2362&amp;tx_ttnews[year]=2010&amp;tx_ttnews[month]=07&amp;tx_ttnews[day]=07&amp;tx_ttnews[tt_news]=4120&amp;cHash=8951a457dccc4d71c192bea03cb95bb6\">Attac<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Haushalt 2011 : Sparpaket gegen Arbeitslose<\/strong><br>\nWenn die Bundesregierung heute auf ihrer Kabinetts-sitzung den Haushalt 2011 auf den Weg bringt, werden Arbeitslose die Hauptlast des Sparkurses zu tragen haben.<br>\nUnd weitere K&uuml;rzungen drohen , wenn die Konjunktur nicht anspringt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/aktuell\/2822097_Haushalt-2011-Sparpaket-gegen-Arbeitslose.html\">FR<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Extremisten: Haushalt 2011 verabschiedet<\/strong><br>\nDie gesetzgeberische T&auml;tigkeit des zweiten Merkel-Kabinetts reduziert sich bislang auf: eine Steuerminderung f&uuml;r M&ouml;venpick-Hotels und andere Sponsoren Westerwelles und Seehofers; ein sogenanntes Rettungspaket f&uuml;r Griechenland, das dort Hartz-Gesetze, ungef&auml;hr der Stufe X, einf&uuml;hrt; ein Euro-Rettungsschirm, der vor allem den Zweck hat, deutsche und franz&ouml;sische Banken und Banker vor geringf&uuml;gigsten Verlusten zu sch&uuml;tzen; und seit gestern ein &raquo;Spar-Haushalt&laquo;, der bei den &Auml;rmsten der Armen streicht, k&uuml;rzt, wegnimmt und, zusammen mit dem R&ouml;slerschen Krankenversicherungsmurks vom Vortag, den Besserverdienenden im Lande das Netto vom Brutto sichert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/07-08\/038.php\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Bund macht weniger neue Schulden<\/strong><br>\nDie Kreditaufnahme des Bundes k&ouml;nnte um 115 Milliarden Euro geringer ausfallen als bisher angenommen. Angesichts der &Uuml;berraschungs-Milliarden droht der Koalition jedoch eine neue Debatte: Muss &uuml;berhaupt so viel gespart werden wie geplant?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/haushaltsentwurf-fuer-bund-macht-weniger-neue-schulden-1.969842\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Hier die besch&ouml;nigende Darstellung des Bundesfinanzministeriums<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesfinanzministerium.de\/nn_3378\/DE\/Wirtschaft__und__Verwaltung\/Finanz__und__Wirtschaftspolitik\/Bundeshaushalt\/20100707-Bundeshaushalt11-Finanzplan14,templateId=raw,property=publicationFile.pdf%20\">BMF [PDF &ndash; 150 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Was das BMF nicht anspricht, das ist, dass der Bund fast ausschlie&szlig;lich bei den Schw&auml;chsten spart und Banken und Wohlhabende schont. Vor allem Arbeitslose sind die Opfer: Das Elterngeld wird f&uuml;r sie gestrichen, f&uuml;r ihre Rente wird nichts mehr eingezahlt, Wohngeld wird gek&uuml;rzt.<br>\nHinzu kommt, dass z.B. durch die Erh&ouml;hung der Abgaben im Gesundheitsbereich bei den Arbeitnehmern weitere Kaufkraft entzogen wird &ndash; von wegen &bdquo;mehr Netto vom Brutto&ldquo;.<\/em><\/p>\n<p><em>Zur wirtschaftspolitischen Gefahr dieses Sparkurses, siehe:<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Lecture by George Soros &ndash; Humboldt University Berlin, June 23, 2010 <\/strong><br>\n ..the authorities had to do in the short-term the exact opposite of what was needed in the long-term: they had to pump in a lot of credit, to replace the credit that had disappeared, and thereby reinforce the excess credit and leverage that had caused the crisis in the first place. Only in the longer term, when the crisis had subsided, could they drain the credit and reestablish macro-economic balance&hellip;.<br>\nThe situation is eerily reminiscent of the 1930&rsquo;s. Doubts about sovereign credit are forcing reductions in budget deficits at a time when the banking system and the economy may not be strong enough to do without fiscal and monetary stimulus. Keynes has taught us that budget deficits are essential for counter-cyclical policies, yet many governments have to reduce them under pressure from the financial markets. Coming at a time when the Chinese authorities have also put on the brakes, this is liable to push the global economy into a slowdown or possibly a double dip&hellip;<br>\nIt was only this year when financial markets started to worry about the accumulation of sovereign debt within the eurozone. Greece became the center of attention when the newly elected government revealed that the previous government had lied and the deficit for 2009 was much larger than previously indicated.<br>\nInterest rate differentials started to widen but the European authorities were slow to react because the member countries held radically different views. Germany, which had been traumatized by two episodes of runaway inflation, was allergic to any buildup of inflationary pressures; France and other countries were more willing to show their solidarity. Since Germany was heading for elections, it was unwilling to act and nothing could be done without Germany. So the Greek crisis festered and spread without resolution. When finally the authorities pulled their act together they had to offer a much larger rescue package than would have been necessary had they acted earlier&hellip;<br>\nEven more troubling is the fact that Germany is not only insisting on strict fiscal discipline for weaker countries but is also reducing its own fiscal deficit. When all countries are reducing deficits at a time of high unemployment they set in motion a downward spiral&hellip;<br>\nBut there is another defect that has received less recognition: a false belief in the stability of financial markets. As I tried to explain in my writings, the Crash of 2008 has demonstrated that financial markets do not necessarily tend towards equilibrium; they are just as likely to produce bubbles&hellip;<br>\n Another structural flaw in the euro is that it guards only against the danger of inflation and ignores the possibility of deflation. In this respect the task assigned to the ECB is asymmetric. This is due to the fact that Germany has been traumatized by two episodes of runaway inflation&hellip;<br>\nAnd this brings me to the gravest defect in the euro&rsquo;s design; it does not allow for error. It expects member states to abide by the Maastricht criteria without establishing an adequate enforcement mechanism. And now that several countries are far away from the Maastricht criteria, there is neither an adjustment mechanism nor an exit mechanism&hellip;<br>\nIf that were to happen, Germany would have to bear a major share of the responsibility because as the strongest and most creditworthy country it calls the shots. By insisting on pro-cyclical policies, Germany is endangering the European Union. I realize that this is a grave accusation but I am afraid it is justified.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/hinweise_soros_humboldt_lecture.pdf\">Humboldt Lectur [PDF &ndash; 160 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Euro-Krise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>Heiner Flassbeck im heute.de-Interview: &ldquo;Deutschland hat die Euro-Krise mitverursacht&rdquo;<br>\nNach Ansicht von Heiner Flassbeck, Chef&ouml;konom der UN-Organisation f&uuml;r Welthandel und Entwicklung, liegen die Ursachen f&uuml;r die Euro-Krise vor allem in Deutschland. Durch Rotstift und niedriges Lohnniveau drohe die Euro-Zone auseinanderzubrechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/ZDFheute\/inhalt\/3\/0,3672,8087395,00.html\">Heute.de<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Schulmeister: &bdquo;Europa hat makro&ouml;konomischen Verstand verloren&ldquo;<\/strong><br>\n<strong>Frage:<\/strong> Wer ist wirtschaftspolitisch auf dem richtigen Weg? Europa oder die USA?<br>\n<strong>Schulmeister:<\/strong> Obama. Die Unternehmer brauchen Impulse. Die M&auml;rkte bekommen von sich aus keinen Aufschwung, dazu ist der Pessimismus zu gro&szlig;. Damit kommen wir nur mit einer Erh&ouml;hung der Staatsquote aus der Krise.<br>\n<strong>Frage: <\/strong>Europa spart sich also in die n&auml;chste Krise?<br>\n<strong>Schulmeister:<\/strong> Meiner Ansicht nach ja.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/international\/576867\/index.do?direct=576874&amp;_vl_backlink=\/home\/wirtschaft\/index.do&amp;selChannel\">Die Presse<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Paul Krugman zu Austerit&auml;t und Arbeitslosigkeit<\/strong><br>\nHier einiges von Paul Krugman zu Austerit&auml;t und Arbeitslosigkeit. Seine Kritik der deutschen Sparpolitik hat neulich in Deutschland Wellen geschlagen.<br>\nDiese Beitr&auml;ge sind leider nur auf Englisch. Wir wollen Ihnen diese Beitr&auml;ge aber nicht vorenthalten, denn die neoliberale Ideologie bleibt im vermeintlichen &bdquo;geloben Land des Neoliberalismus&ldquo; nicht wie in Deutschland in der &ouml;ffentlichen Debatte unwidersprochen.\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Punishing the Jobless<\/strong><br>\nDo unemployment benefits reduce the incentive to seek work? Yes: workers receiving unemployment benefits aren&rsquo;t quite as desperate as workers without benefits, and are likely to be slightly more choosy about accepting new jobs. The operative word here is &ldquo;slightly&rdquo;: recent economic research suggests that the effect of unemployment benefits on worker behavior is much weaker than was previously believed. Still, it&rsquo;s a real effect when the economy is doing well.<br>\nBut it&rsquo;s an effect that is completely irrelevant to our current situation. When the economy is booming, and lack of sufficient willing workers is limiting growth, generous unemployment benefits may keep employment lower than it would have been otherwise. But as you may have noticed, right now the economy isn&rsquo;t booming &mdash; again, there are five unemployed workers for every job opening. Cutting off benefits to the unemployed will make them even more desperate for work &mdash; but they can&rsquo;t take jobs that aren&rsquo;t there<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2010\/07\/05\/opinion\/05krugman.html?_r=1&amp;partner=rssnyt&amp;emc=rss\">The New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Hier r&auml;umt Krugman zwar ein, dass in guten Zeiten, wenn es mehr Arbeitspl&auml;tze gibt, als Arbeitnehmer, dass Arbeitslosengeld die Anreize, eine Besch&auml;ftigung anzunehmen, etwas schw&auml;cht. Doch in der jetzigen Situation, wo es erheblich mehr Arbeitssuchende gibt, als Stellenangebote, taugt laut Krugman dieses Argument nichts. Er betont, dass man unter diesen Umst&auml;nden das Problem der Arbeitslosigkeit am Besten l&ouml;st, wenn man Geld in die Taschen derjenigen tut, die es am meisten brauchen, um die Binnennachfrage zu st&uuml;tzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Self-defeating Austerity<\/strong><br>\nThe WSJ&rsquo;s economics blog has an interesting piece about how failing to extend unemployment benefits may actually end up increasing the deficit in the longer run, by pushing marginal older workers into disability. But this is actually a much broader point. There&rsquo;s a quite good case to be made that austerity in the face of a depressed economy is, literally, a false economy &mdash; that it actually makes long-run budget problems worse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2010\/07\/07\/self-defeating-austerity\/\">The New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> In diesem Beitrag erkl&auml;rt Krugman das, was in den NDS und in den B&uuml;chern von Albrecht M&uuml;ller &ouml;fters erkl&auml;rt wurde, n&auml;mlich, dass Sparma&szlig;nahmen in Zeiten einer schwachen Wirtschaft den Staatshaushalt nicht entlastet, sondern sogar st&auml;rker belasten kann. Dabei weist er auf einen Artikel der neloliberalgepr&auml;gten Wall-Street-Journal hin, in dem dargelegt wird, wie eine Beschneidung des Arbeitslosengelds den Staatshaushalt sogar belastet.<br>\nJetzt warten wir auf &auml;hnliche Erkenntnisse in Deutschland.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>Paul Krugman on Stephen Colbert: &ldquo;I&rsquo;m Lucky I Wasn&rsquo;t Arrested By The Austerity Police&rdquo;<\/strong><br>\nRegarding worries about the current deficit, Krugman&rsquo;s far more concerned about boosting America&rsquo;s sagging economy by helping the unemployed. Here&rsquo;s Krugman:\n<p>&ldquo;If you give money to someone who&rsquo;s well off they&rsquo;re probably going to save a lot of it because they&rsquo;re not living hand-to-mouth. If you give money to someone who is on the edge, who has been unemployed for 30 weeks, who is desperate than they are going to spend it right away. The government doesn&rsquo;t have to spend it, the government just has to provide it to people. And [unemployment] is a very fast, very effective way of creating jobs when you&rsquo;re in this crisis.&rdquo;<\/p>\n<p>Krugman, a vocal opponent of cutting spending during a downturn, joked that during a recent trip to Germany he felt he was &ldquo;a little bit lucky not to get arrested by the austerity police.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/2010\/07\/06\/paul-krugman-on-stephen-c_n_636774.html\">Huffington Post<\/a><\/p>\n<p>Das Interview bei Stephen Colbert:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.colbertnation.com\/the-colbert-report-videos\/340746\/july-05-2010\/unemployment-benefits---paul-krugman\">ColbertNation.com<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Stephen Colbert ist ein Kabarettist vom Schlage Erwin Pelzigs. Sein gr&ouml;&szlig;ter Coup war eine Spottrede beim Presse-Dinner im Wei&szlig;en Haus 2006, wo er &uuml;ber George W. Bush und das sonstige Politbetrieb in Washington herzog.<br>\nIn diesem Interview mit Krugman geht es um Arbeitslosigkeit und Sparma&szlig;nahmen. Am Rande ein Seitenhieb auf die Reaktion nach seiner Kritik an der deutschen Sparpolitik w&auml;hren seiner Deutschlandreise: &bdquo;Ich sch&auml;tze mich gl&uuml;cklich, dass ich nicht von der Sparpolizei verhaftet wurde&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gute Argumente gegen den freien Markt<\/strong><br>\nRezension: James K. Galbraith: &ldquo;Der gepl&uuml;nderte Staat&rdquo;. Rotpunktverlag<br>\nFlexible L&ouml;hne, Monetarismus, das freie Spiel der Kr&auml;fte auf den Weltm&auml;rkten: F&uuml;r James K. Galbraith ist klar, wohin all diese Theorien und angeblichen &ouml;konomischen Weisheiten geh&ouml;ren: Auf den M&uuml;llhaufen der Geschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/andruck\/1217920\/\">Deutschlandradio<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Platzecks &bdquo;Realismus&ldquo; &ndash; Warum wir einen Solidarpakt III brauchen<\/strong><br>\n&bdquo;Zwanzig Jahre deutsche Einheit&ldquo; &ndash; unter diesem Motto versammeln sich jetzt die politischen Interessenvertreter aller Richtungen mit ambivalenten Aussagen zum Thema. Der &bdquo;Spiegel&ldquo; brachte soeben unter dem Titel &bdquo;Abbau Ost&ldquo; eine frustierende Analyse, in der er die Kohlschen Verhei&szlig;ungen zur Vereinigung mit den Ergebnissen konfrontierte. &bdquo;Heute h&auml;ngt der Osten am Tropf, und es spricht nichts daf&uuml;r, dass sich die Lage &auml;ndern wird.&ldquo; (&bdquo;Spiegel&ldquo; Nr. 26\/2010, S. 75)<br>\nZunehmend spielt daher das Auslaufen der Finanzierungen der Neuen Bundesl&auml;nder (NBL) durch den Solidarpakt II (bis zum Jahre 2019) eine wachsende Rolle. Bekanntlich werden diese Finanzmittel ab 2009 j&auml;hrlich von ca. 10 Mrd. Euro schrittweise auf Null zur&uuml;ckgef&uuml;hrt.<br>\n&bdquo;Die &ouml;stlichen Bundesl&auml;nder haben in den letzten f&uuml;nf Jahren deutliche Fortschritte in ihrer Wirtschaftsentwicklung verzeichnen k&ouml;nnen, aber f&uuml;r Quantenspr&uuml;nge, rasches aufholendes Wachstum und eine vollst&auml;ndige Ann&auml;herung an den durchschnittlichen Lebensstandard sowie ein &auml;hnlich hohes Niveau an sozialer Sicherheit wie in den westlichen Bundesl&auml;ndern gab es weder 1989\/90 noch 2009\/2010 eine &ouml;konomisch plausible Perspektive.&ldquo; (Hervorhebung &ndash; K.M.)<br>\nDem ist grunds&auml;tzlich nichts hinzuzuf&uuml;gen. Wenn MP Platzeck jedoch von vornherein den Kampf um die notwendige solidarische Finanzunterst&uuml;tzung der NBL preisgibt, und sei es aus politisch-taktischen Gr&uuml;nden, greift er den Ernst der entstandenen Lage f&uuml;r die NBL und f&uuml;r ganz Deutschland offenbar nicht auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www2.alternative-wirtschaftspolitik.de\/uploads\/m2310.pdf\">Karl Mai, Memorandum Gruppe [PDF &ndash; 71.1 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Den Berliner Finanz&auml;mtern fehlen Hunderte Stellen<\/strong><br>\nDer Gesamtpersonalrat der Berliner Finanz&auml;mter bef&uuml;rchtet einen &ldquo;Kollaps&rdquo;. In einem Schreiben an den Finanzsenator weisen die Arbeitnehmervertreter darauf hin, dass Hunderte Stellen fehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/den-berliner-finanzaemtern-fehlen-hunderte-stellen\/1877510.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Analyse zur Finanzaufsicht in Europa: B&uuml;ckling vor den Briten<\/strong><br>\nDie EU-Parlamentarier wollen die Banken an die kandare nehmen. Doch die Mitgliedtaaten blocken ab &ndash; mit R&uuml;cksicht auf London.<br>\nIn der heutigen Plenumsitzung wird das EU-Parlament seine von allen wichtigen Parteien getragene Haltung bekr&auml;ftigen. Dann liegt der ball bei den Finanzministern, die sich zu Beginn der n&auml;chsten Woche treffen. Nur wenn sie noch bis zur Sommerpause ihre Blockadehaltung &uuml;berwinden, ist eine Einigung im September m&ouml;glich. Nur dann k&ouml;nnte die einst von allen geforderte starke europ&auml;ische Finanzmarktaufsicht Anfang Januar 2011 ihre Arbeit aufnehmen. Sonst nicht !<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/2821843_Analyse-Bueckling-vor-den-Briten.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lehren aus der Finanzkrise: EU begrenzt bei Banker-Boni nur den Baranteil<\/strong><br>\nWie viel Banker verdienen, bleibt Sache der Banken: Das ist der Kern eines Kompromisses zwischen EU-Kommission und Parlament. Beschr&auml;nkungen wird es aber dennoch geben. Neben Boni sollen auch Luxuspensionen gescheiterter Geldmanager reguliert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:lehren-aus-der-finanzkrise-eu-begrenzt-bei-banker-boni-nur-den-baranteil\/50140694.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ein kleiner Sieg f&uuml;r die Lobbyisten<\/strong><br>\nDer Bundestag entscheidet am Mittwoch &uuml;ber verbriefte Kredite. Wie es aussieht, werden die Politiker der Finanzbranche nicht allzuviel zumuten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/ein-kleiner-sieg-fuer-die-lobbyisten\/1876832.html;jsessionid=635C70341DA9C0B83B956B8B537540E3\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Osteurop&auml;ische L&auml;nder sind schon wieder hilfsbed&uuml;rftig<\/strong><br>\nMit Ungarn und der Ukraine hoffen zwei der von der Finanzkrise besonders stark betroffene Staaten auf erneute Hilfe des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF). Am Wochenende bef&uuml;rworteten Fondsexperten die Gew&auml;hrung eines Kredits in H&ouml;he von umgerechnet 11,9 Milliarden Euro f&uuml;r die Ukraine. . Bereits vergangene Woche beschloss der IWF, dass Polen und Rum&auml;nien weiter Zugang zu Hilfsmitteln erhalten. Ungarn hat unterdessen angek&uuml;ndigt, man strebe f&uuml;r die kommenden zwei Jahre eine vorsorgliche Vereinbarung mit dem IWF und der EU an. Darin solle es um Hilfen von 10 bis 20 Milliarden Euro gehen, die aber nur im Notfall in Anspruch genommen w&uuml;rden. Au&szlig;erdem solle eine bestehende Kreditlinie bis Ende des Jahres verl&auml;ngert werden. Die Wirtschaft der Ukraine war 2009 um 15 Prozent geschrumpft, mit entsprechenden Folgen f&uuml;r Arbeitsmarkt und Steuereinnahmen des Staates. In Ungarn ging die Wirtschaftsleistung um 6,3 Prozent zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2010%2F07%2F07%2Fa0082&amp;cHash=f4b0593ada\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hundert Prozent erneuerbar<\/strong><br>\nDeutschland kann seinen Strombedarf bis 2050 &bdquo;jederzeit und vollst&auml;ndig aus erneuerbaren Energiequellen&ldquo; decken, und zwar ohne daf&uuml;r unvertretbare &ouml;kologische Folgesch&auml;den in Kauf zu nehmen. Am Mittwoch stellte der Pr&auml;sident des Umweltbundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, eine entsprechende Studie in Berlin vor. Wie vorher schon der Sachverst&auml;ndigenrat f&uuml;r Umweltfragen (SRU) und der Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) kommt das UBA zu dem Schluss, dass es technisch m&ouml;glich w&auml;re, die Energieversorgung bis 2050 so umzubauen, dass die Stromversorgung komplett aus erneuerbaren Energien bestritten werden k&ouml;nnte. Auch &uuml;ber den Weg dorthin sind sich alle drei Gutachter ziemlich einig: Das Stromnetz muss aus- und umgebaut werden, damit es den Anforderungen einer fluktuierenden Stromerzeugung gewachsen sein wird. Zudem m&uuml;ssen Energiespeicher zum Einsatz kommen, und die Energieeffizienz muss bis 2050 deutlich erh&ouml;ht werden.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/hundert-prozent-erneuerbar\/1877886.html\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.umweltbundesamt.de\/uba-info-presse\/2010\/pd10-039_energieziel_2050_100_prozent_strom_aus_erneuerbaren_quellen.htm\">Umweltbundesamt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Personalrat kritisiert Niebel<\/strong><br>\nDer Personalrat im Entwicklungsministerium hat die Einstellungspolitik von Minister Dirk Niebel (FDP) erneut scharf kritisiert, weil dieser etliche Parteifreunde im Ministerium untergebracht hat. In einem internen Schreiben vom 21. Juni, das der taz vorliegt, bem&auml;ngelt der Rat, dass die &ldquo;handverlesene externe Besetzung wichtiger Stellen&rdquo; ungebremst weitergehe. Niebel hatte seit Amtsantritt f&uuml;r Aufsehen gesorgt, weil er als einziger Bundesminister die Staatssekret&auml;re, alle Abteilungsleiter und die Pressestelle ausgetauscht und mit zum Teil fachlich unerfahrenem Personal besetzt hat. F&uuml;r besonderen Unmut sorgte die Berufung des Oberst a. D. Friedel Eggelmeyer zum Abteilungsleiter .<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2010%2F07%2F07%2Fa0055&amp;cHash=1dab766692\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Das Elys&eacute;e-Syndrom<\/strong><br>\nWas hat Nicolas Sarkozy eigentlich falsch gemacht? Alle franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten gerieren sich wie Sonnenk&ouml;nige, sind sie einmal in den pomp&ouml;sen Elys&eacute;e-Palast eingezogen. Sie unterscheiden wenig zwischen Privilegien, die ihnen von Amts wegen zustehen, und privaten Interessen. Sie hieven ihre Familienmitglieder in &Auml;mter und W&uuml;rden. Bisher hatten die Franzosen wenig dagegen einzuwenden. Doch anscheinend ist die Nachsichtigkeit der Franzosen am Ende. Nur so l&auml;sst sich erkl&auml;ren, dass die noch unbewiesenen Behauptungen einer Buchhalterin, Sarkozy habe illegal Spenden f&uuml;r seinen Wahlkampf angenommen, sich zu einer echten Pr&auml;sidenten-Aff&auml;re auswachsen. Und nur so l&auml;sst sich erkl&auml;ren, dass zwei Hinterb&auml;nkler-Minister wegen V&ouml;llerei auf Kosten der Steuerzahler wirklich zur&uuml;cktreten mussten.<br>\nWarum die Franzosen nicht mehr wegsehen, liegt bisher vor allem in der Person Sarkozys. Er hatte den Bruch mit dem stagnierenden System versprochen. Doch anschlie&szlig;end hat er haupts&auml;chlich Schlagzeilen gemacht, weil er die Allianz mit den Superreichen und die Vetternwirtschaft derart &ouml;ffentlich und obsz&ouml;n ausgelebt hat, dass selbst den Franzosen schwindelig wurde: Wahlparty im &bdquo;Fouquets&ldquo; im Kreise von Unternehmern und Showstars, dann Lustreise auf der Luxusyacht seines Unternehmerfreundes Vincent Bollor&eacute;, Rolex- und Patek-Philippe-Uhren. Auch als er seinen Sohn, Jean Sarkozy, zum Direktor des Gesch&auml;ftsviertels La D&eacute;fense machen wollte, ging der Senior gar zu dreist vor: Der 23-J&auml;hrige hatte gerade erst das Jura-Studium begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/das-elysee-syndrom\/1878004.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zeitarbeitsfirmen: Zahl der Bu&szlig;geldverfahren nimmt drastisch zu <\/strong><br>\nImmer mehr Leiharbeiter, immer mehr Verst&ouml;&szlig;e gegen Vorschriften: Die Zahl der Bu&szlig;geldverfahren gegen Zeitarbeitsfirmen hat sich zwischen 2005 und 2008 mehr als vervierfacht. Vor allem die geltenden Tarifvertr&auml;ge werden offenbar missachtet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,druck-705087,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Arbeitsbedingungen in Asien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Asiaten gehen gegen Hungerl&ouml;hne auf die Stra&szlig;e<\/strong><br>\nNicht nur beim iPhone-Fertiger Foxconn brennt es unterm Fabrikdach. Auch in Bangladesh oder Kambodscha, wo Arbeitsk&auml;mpfe seit Jahren &uuml;blich sind, versch&auml;rft sich die Lage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/international\/:arbeiteraufstaende-asiaten-gehen-gegen-hungerloehne-auf-die-strasse\/50140280.html\">FTD<\/a>\n<\/li>\n<li><strong>Wenn China zu teuer wird<\/strong><br>\nNoch lassen IT-Konzerne von HP bis Apple ihre Hardware zu g&uuml;nstigen Konditionen in China zusammenbauen. Doch die Lohnkosten steigen. &Auml;rmere Regionen sind schon im Visier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/wenn-china-zu-teuer-wird\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Nordrhein-Westfalen: Koalitionsvertrag steht &ndash; Rot-Gr&uuml;n hat einen Plan<\/strong><br>\nGemeinschaftsschule, Windkraft, Abschaffung der Studiengeb&uuml;hren: Zwei Monate nach der Landtagswahl pr&auml;sentieren die Chefinnen von SPD und Gr&uuml;nen in D&uuml;sseldorf den Koalitionsvertrag f&uuml;r Nordrhein-Westfalen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/nordrhein-westfalen-koalitionsvertrag-steht-rot-gruen-hat-einen-plan-1.970853\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/images\/halbzeitts\/1876820.jpg?format=format10\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Gesundheitspolitik, Rente mit 70, Euro-Krise, Krugman zu Austerit&auml;t und Arbeitslosigkeit, Buch von James K. Galbraith, Platzeckl zum Solidarpakt III, fehlende Stellen im Berliner Finanzamt, Analyse zur Finanzaufsicht in Europa, Banker-Boni, ein kleiner Sieg f&uuml;r die Lobbyisten, Osteurop&auml;ische L&auml;nder sind schon wieder hilfsbedurftig, erneuerbare Energie, Personalrat kritisiert Niebel, Sarkozy, Bu&szlig;geldverfahren<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6136\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-6136","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6136"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6136\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50225,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6136\/revisions\/50225"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6136"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}