{"id":61394,"date":"2020-05-29T10:30:47","date_gmt":"2020-05-29T08:30:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61394"},"modified":"2020-05-30T10:44:57","modified_gmt":"2020-05-30T08:44:57","slug":"cnn-40-jahre-us-propaganda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61394","title":{"rendered":"CNN: 40 Jahre US-Propaganda"},"content":{"rendered":"<p>Der US-Nachrichten-Kanal CNN wurde vor 40 Jahren gegr&uuml;ndet. Der Sender hat &Auml;sthetik und Konsum von &bdquo;Nachrichten&ldquo; ver&auml;ndert &ndash; nicht zum Besseren: CNN muss sich Kriegsvorbereitung und emotionale Meinungsmache vorwerfen lassen. Die Liste der Verfehlungen ist lang, auch ganz aktuelle sind dabei. Von <strong>Tobias Riegel<\/strong>. <\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2219\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-61394-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200529_CNN_40_Jahre_US_Propaganda_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200529_CNN_40_Jahre_US_Propaganda_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200529_CNN_40_Jahre_US_Propaganda_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200529_CNN_40_Jahre_US_Propaganda_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=61394-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200529_CNN_40_Jahre_US_Propaganda_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200529_CNN_40_Jahre_US_Propaganda_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Der US-Privatsender <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/\">CNN<\/a> ging vor 40 Jahren auf Sendung. Am 1. Juni 1980 verk&uuml;ndete der Gr&uuml;nder Ted Turner: &bdquo;Wir k&ouml;nnen die Menschen dieses Landes und der Welt hoffentlich in Br&uuml;derlichkeit, G&uuml;te, Freundschaft und Frieden zusammenbringen.&ldquo; Neben den Flaggen der USA und des Bundesstaates Georgia wurde auch die UN-Fahne gehisst: Nichts k&ouml;nnte jedoch irref&uuml;hrender sein als Turners warme Worte und die falsche Flaggen-Symbolik von der internationalen Verst&auml;ndigung. Denn f&uuml;r diese Verst&auml;ndigung ist der Sender nicht angetreten und er hat nicht in diesem Sinne gewirkt: Die Verfehlungen von CNN beginnen sp&auml;testens mit dem ersten Irakkrieg von 1991. Und sie ziehen sich bis in die Gegenwart, etwa bei den Themen US-Interventionen, Julian Assange, Venezuela oder US-Konfrontation mit Russland &ndash; Beispiele dazu folgen sp&auml;ter im Text. <\/p><p>Das Unternehmen mit Sitz in Atlanta im US-Staat Georgia ist seit 1996 eine Tochterfirma des Medienkonzerns <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/WarnerMedia\">WarnerMedia<\/a>. Pr&auml;sident des Senders ist Jeff Zucker. CNN ist weltumspannend: Es gibt noch weitere US-B&uuml;ros, etwa in Washington D.C., New York und Los Angeles. In London befindet sich das gr&ouml;&szlig;te CNN-B&uuml;ro au&szlig;erhalb der USA, verantwortlich f&uuml;r Europa, den Nahen Osten und Afrika. Weitere B&uuml;ros befinden sich etwa in Berlin, Paris, Moskau, Rom, Madrid, Istanbul, Jerusalem, Beirut, Dubai, Abu Dhabi, Bagdad, Kairo, Lagos und Johannesburg. Die zentrale Anstalt f&uuml;r den asiatischen Raum ist in Hongkong angesiedelt, weitere Studios befinden sich in Peking, Mumbai, Tokio und Islamabad. <\/p><p><strong>&bdquo;Vollzeit-Kriegsberichterstattung&ldquo; zur Vernebelung der Fakten <\/strong><\/p><p>Erste gro&szlig;e Aufmerksamkeit erregte CNN durch die ausufernde Berichterstattung zur &bdquo;Challenger&ldquo;-Katastrophe von 1986. Ab dem ersten Irakkrieg 1991 setzte der Sender auf Vollzeit-Kriegsberichterstattung. Die Nachrichtenagentur DPA schwelgt in einem aktuellen Beitrag in begeisterten Erinnerungen an &bdquo;die historischen Worte&ldquo; des CNN-Reporters Bernhard Shaw:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Es ist mitten in der Nacht im Irak, als dem jungen Nachrichtensender CNN eine der gr&ouml;&szlig;ten journalistischen Sensationen der Geschichte gelingt. &sbquo;Der Himmel &uuml;ber Bagdad ist erleuchtet&lsquo;, sind die historischen Worte des Reporters Bernhard Shaw. &sbquo;Wir sehen helle Blitze &uuml;berall am Himmel.&lsquo; Es ist die Nacht zum 17. Januar 1991. Die CNN-Journalisten um Shaw sind die Augen und Ohren der Welt, als der Zweite Golfkrieg beginnt. Kein anderes westliches Medium kann &uuml;ber diesen Kriegsausbruch sofort live aus dem Irak berichten.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Dass die relevanten Informationen &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde und die Motive des illegalen Angriffskriegs der USA gegen Irak hinter der unendlichen Wiederholung der Bilder entfernter Bombardements verschwinden, wird von den meisten deutschen Medien bis heute nicht angemessen kritisiert. Tats&auml;chlich findet sich etwa in dem DPA-Beitrag zum Jubil&auml;um kein einziges kritisches Wort zur ablenkenden und indirekt militarisierenden Wirkung von CNN. Die berauschende (und dadurch ablenkende) Wirkung einer Schein-Zeugenschaft durch CNN-Reporter beschreibt dagegen etwa das Magazin <a href=\"https:\/\/timeline.com\/photos-gulf-war-cnn-effect-press-manipulation-66680a20cf42\">&bdquo;Timeline&ldquo;<\/a>:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Infolgedessen erlebten die Amerikaner einen Gro&szlig;teil des Krieges &ndash; eine zweiphasige Koalitionsoffensive gegen den Irak &ndash; &uuml;ber Videoaufnahmen von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=V30vSPFLeoE\">Kameras, die an US-Bombern angebracht waren<\/a>, und &uuml;ber Fernaufnahmen der psychedelischen Spuren, die die sich duellierenden Scud- und Patriot-Raketen hinterlie&szlig;en, die durch den tintengr&uuml;nen Nachthimmel rasten.<\/p>\n<p>(&hellip;) Eine Lichtshow hinter den geduckten K&ouml;pfen der Auslandskorrespondenten, ein Bombardement ohne Verletzte. Die Nachrichtenbilder nahmen in dieser unzusammenh&auml;ngenden Hyperrealit&auml;t surreale T&ouml;ne an, Monotonie vermischt mit der Dringlichkeit eines fernen Todes.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Golfkrieg: CNN als Dirigenten einer medialen Lichtshow<\/strong><\/p><p>Als zentrale Dirigenten dieser medialen &bdquo;Lichtshow&ldquo; beschreibt der Artikel CNN. Der Sender sei &bdquo;zuf&auml;llig&ldquo; der einzige Sender gewesen, der aus dem Irak sendete, als die Bombardierung am 17. Januar 1991 begann. Die 24-st&uuml;ndige Berichterstattung von CNN habe &bdquo;den traditionellen morgendlichen Nachrichtenzyklus in den ununterbrochenen, st&auml;ndig laufenden Informationsfluss umgewandelt, den wir heute kennen&ldquo;. CNN habe demnach die &bdquo;unausl&ouml;schlichsten Bilder aus dem Krieg&ldquo; geliefert. Erschwerend kommt hinzu, dass 1991 Bilder noch als Beweismittel gegolten h&auml;tten &ndash; immerhin diesen Status haben sie mittlerweile teils eingeb&uuml;&szlig;t. <\/p><p>Es gibt wahrscheinlich noch fragw&uuml;rdigere US-Medien als CNN. Und wie bei vielen anderen deutschen oder US-amerikanischen Medien gibt es auch bei CNN bem&uuml;hte Einzelpersonen und immer wieder einzelne gute Berichte. Das bildet aber kein echtes Gegengewicht etwa zum weitgehend einseitigen Trommeln f&uuml;r den 3. Golfkrieg 2003. Das wurde auch intern kritisiert, etwa von der damaligen CNN-Reporterin Christiane Amanpour, wie der <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/media\/2003\/sep\/16\/broadcasting.Iraqandthemedia\">&bdquo;Guardian&ldquo;<\/a> berichtet. Matt Taibbi beschreibt <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.com\/politics\/politics-features\/iraq-war-media-fail-matt-taibbi-812230\/\">in diesem Artikel<\/a> zum zweiten Irak-Krieg, wie &bdquo;die Medien, die den Irak-Krieg verkauft haben, davongekommen sind&ldquo;.  Demnach waren die &bdquo;Washington Post&ldquo; und die &bdquo;New York Times&ldquo; die wichtigsten redaktionellen Treiber des Konflikts in den Printmedien. CNN &uuml;bernahm diese Rolle laut Taibbi f&uuml;r das TV:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;CNN &uuml;berflutete den &Auml;ther mit Gener&auml;len und Ex-Mitarbeitern des Pentagon.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>&bdquo;CNN-Effekt&ldquo;: Vorbereitung von Interventionen durch Dauerberieselung<\/strong><\/p><p>Es wurde auch ein sogenannter &bdquo;CNN-Effekt&ldquo; festgestellt: Durch die 24-st&uuml;ndige Berieselung mit emotionalen Bildern sei &bdquo;das Leid der Welt n&auml;her gekommen&ldquo;. Dieser Effekt passte sich perfekt in die infame US-Strategie der &bdquo;<a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Responsibility_to_protect\">Responsibility to protect<\/a>&ldquo;  ein: Um eine &bdquo;humanit&auml;re&ldquo; US-Intervention zu rechtfertigen, brachte man zuvor den (anscheinend) unleugbaren &bdquo;Beweis&rdquo; f&uuml;r &bdquo;humanit&auml;re Katastrophen&rdquo; in den jeweiligen L&auml;ndern. Das Magazin &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.theatlantic.com\/international\/archive\/2018\/03\/cnn-effect-syria\/554387\/\">Atlantic<\/a>&rdquo;  bedauert jedoch ganz offen die Abnutzung dieser Art der vorbereitenden Meinungsmache durch 24-Stunden-Beschallung &ndash; etwa in Syrien habe das leider nicht mehr richtig funktioniert: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;In den 1990er Jahren entstand ein Begriff f&uuml;r die Rolle, die die lebendige Berichterstattung &uuml;ber humanit&auml;re Krisen durch 24-Stunden-Nachrichtensender bei den Entscheidungen der US-Regierung zum Einsatz milit&auml;rischer Gewalt spielte. In dieser Zeit griff Amerika in Konflikte ein, die es sonst vielleicht ignoriert h&auml;tte, vom Irak und Somalia bis nach Bosnien und Kosovo. (&hellip;) In den letzten Tagen hat die unerbittliche Bombardierung der belagerten Rebellen-Enklave Ost-Ghouta durch die syrische Regierung gezeigt, wie ged&auml;mpft der CNN-Effekt in Syrien ist.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Durch eine neue &Auml;sthetik, durch Laufb&auml;nder und Logos f&uuml;r Themenbereiche etc hat CNN auch indirekt den Weg f&uuml;r das &auml;sthetische Konzept von &ldquo;Fox News&ldquo; (ab 1996) geebnet. Vor allen US-Kriegen und nach 9\/11 hat CNN &bdquo;versagt&ldquo;, wenn man es freundlich ausdr&uuml;cken will und keinen Vorsatz sieht. In diesem &bdquo;Versagen&ldquo; steht der Sender aber auf einer Stufe mit fast allen anderen gro&szlig;en westlichen Medien.<\/p><p><strong>Aktuelle Beispiele f&uuml;r CNN-Propaganda<\/strong><\/p><p>Es gibt auch aktuelle Beispiele f&uuml;r verzerrende Berichterstattung. So meldete CNN k&uuml;rzlich, das Coronavirus habe &bdquo;<a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2020\/05\/17\/europe\/russia-coronavirus-time-zones-intl\/index.html\">Moskau verw&uuml;stet<\/a>&ldquo;. Auch f&uuml;r US-Einmischungen in Venezuela lieferte CNN die vorbereitenden Berichte, etwa zu einer angeblich gesperrten Br&uuml;cke nach Kolumbien, wie <a href=\"https:\/\/fair.org\/home\/western-media-fall-in-lockstep-for-cheap-trump-rubio-venezuela-aid-pr-stunt\/\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/videos\/world\/2019\/02\/07\/venezuela-blocked-bridge-aid-crisis-kiley-dnt-lead-vpx.cnn\">hier<\/a> thematisiert wird.  <\/p><p>Dass Julian Assange <a href=\"https:\/\/archive.fo\/WJ05c\">durch CNN schlimm verleumdet wurde<\/a>, haben die NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53579\">in diesem Artikel<\/a> beschrieben. CNN behauptet etwa:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Exklusiv: Sicherheitsberichte enth&uuml;llen, wie Assange die Botschaft in einen Kommandoposten f&uuml;r die Einmischung in Wahlen verwandelt hat. (&hellip;) Assange traf in entscheidenden Augenblicken Russen und Weltklasse-Computerhacker&ldquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Auch die weitere Rolle von CNN im Zusammenhang mit &bdquo;russischen Wahleinmischungen&ldquo;, mit Wikileaks und der Demokratischen Partei der USA ist als mindestens fragw&uuml;rdig zu bezeichnen. Wohl auch solch unseri&ouml;ses Verhalten hat dazu gef&uuml;hrt, dass CNN 2017 f&uuml;r die amerikanischen W&auml;hler angeblich das am wenigsten vertrauensw&uuml;rdige cable news network war, wie zumindest der &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.rasmussenreports.com\/public_content\/politics\/general_politics\/january_2017\/cable_news_viewers_still_turn_to_fox_first\">Rasmussen Report<\/a>&ldquo; behauptet. <\/p><p><strong>CNN als &bdquo;Widerstandsk&auml;mpfer&ldquo; gegen Donald Trump<\/strong><\/p><p>Gleichzeitig pr&auml;sentiert sich der Sender aber ganz aktuell als Widerstand und letzte Bastion des &bdquo;guten Amerika&ldquo; gegen US-Pr&auml;sident Donald Trump. Zu einem k&uuml;rzlichen Appell gro&szlig;er US-Medien gegen Angriffe durch Trump haben die NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=45525\">in diesem Artikel<\/a> geschrieben:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die dem Vorhaben innewohnende Heuchelei springt ins Auge: Denn die Aktion wird angef&uuml;hrt vom &lsquo;Boston Globe&rsquo;, von CNN, der &sbquo;New York Times&rsquo; oder der &sbquo;Washington Post&rsquo; &ndash; also von Medien, die allein in j&uuml;ngster Vergangenheit ausufernde Fake-News-Kampagnen wie die &sbquo;russische Wahlmanipulation&rsquo;, den &sbquo;Gift-Anschlag von Salisbury&rsquo; oder den &lsquo;Volksaufstand in Syrien&rsquo; produziert haben. Mit den emotionalen Appellen fordert diese erste Liga der Meinungsmacher pl&ouml;tzlich die Wahrheit ein &ndash; schlie&szlig;lich kam das Ph&auml;nomen &lsquo;Fake News&rsquo; nach ihrer Darstellung erst mit Donald Trump in die Welt.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Andererseits ist der Titel des &bdquo;Widerstandsk&auml;mpfers&ldquo; gegen Donald Trump f&uuml;r CNN nicht ganz abwegig: Eine Studie der &bdquo;<a href=\"https:\/\/shorensteincenter.org\/news-coverage-donald-trumps-first-100-days\/\">Harvard Kennedy School<\/a>&rdquo; zur Medienberichterstattung &uuml;ber die ersten 100 Tage der Pr&auml;sidentschaft Donald Trumps kam zu dem Ergebnis, dass 93 Prozent aller Berichte von CNN negative Inhalte transportiert haben. Aber ist eine solche eindeutige Lagerhaltung angemessen f&uuml;r den politischen Diskurs? Au&szlig;erdem: &bdquo;Widerstand&ldquo; gegen Trump bedeutet noch lange nicht, f&uuml;r eine gute Politik einzustehen. So wird hinter dem Schreckgespenst Trump etwa immer wieder die kriegerische Haltung vieler US-Demokraten versteckt. <\/p><p>Eine gute Nachricht zu CNN gibt es: Der Zenit des Einflusses des Senders ist deutlich &uuml;berschritten.<\/p><p>Titelbild: Shutterstock \/ Rob Wilson<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der US-Nachrichten-Kanal CNN wurde vor 40 Jahren gegr&uuml;ndet. Der Sender hat &Auml;sthetik und Konsum von &bdquo;Nachrichten&ldquo; ver&auml;ndert &ndash; nicht zum Besseren: CNN muss sich Kriegsvorbereitung und emotionale Meinungsmache vorwerfen lassen. Die Liste der Verfehlungen ist lang, auch ganz aktuelle sind dabei. 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