{"id":61417,"date":"2020-05-30T13:15:17","date_gmt":"2020-05-30T11:15:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61417"},"modified":"2026-01-27T11:35:39","modified_gmt":"2026-01-27T10:35:39","slug":"bayer-wenn-sicherheitsaspekte-der-rendite-jagd-geopfert-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61417","title":{"rendered":"Bayer: Wenn Sicherheitsaspekte der Rendite-Jagd geopfert werden"},"content":{"rendered":"<p>Sie stellen Antr&auml;ge auf Nichtentlastung des Bayer-Vorstands und sp&uuml;ren Gefahren, die von dem milliardenschweren Unternehmen ausgehen, nach: Die Mitglieder des kritischen <a href=\"http:\/\/www.cbgnetwork.org\/1.html\">Netzwerkes &bdquo;Coordination gegen BAYER-Gefahren&ldquo; (CBG)<\/a> nehmen den Chemiekonzern genau unter die Lupe. Im NachDenkSeiten-Interview erz&auml;hlt <strong>Marius Stelzmann<\/strong>, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des CBG, warum er und seine Mitstreiter sich auf BAYER fokussieren, und f&uuml;hrt aus, dass er einen Besuch des BAYER-Vorstands in Auschwitz f&uuml;r dringend angebracht h&auml;lt. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_513\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-61417-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200530_Bayer_Wenn_Sicherheitsaspekte_der_Rendite_Jagd_geopfert_werden_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200530_Bayer_Wenn_Sicherheitsaspekte_der_Rendite_Jagd_geopfert_werden_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200530_Bayer_Wenn_Sicherheitsaspekte_der_Rendite_Jagd_geopfert_werden_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200530_Bayer_Wenn_Sicherheitsaspekte_der_Rendite_Jagd_geopfert_werden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=61417-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200530_Bayer_Wenn_Sicherheitsaspekte_der_Rendite_Jagd_geopfert_werden_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200530_Bayer_Wenn_Sicherheitsaspekte_der_Rendite_Jagd_geopfert_werden_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>F&uuml;r die Bayer-Hauptversammlung am 28. April hat die &bdquo;Coordination gegen BAYER-Gefahren&ldquo;(CBG) einen Antrag auf Nichtentlastung des Vorstands gestellt. Warum?<\/strong><\/p><p>Die Coordination stellt jedes Jahr Gegenantr&auml;ge zur Nichtentlastung des Vorstands und des Aufsichtsrates. Unsere Gegenantr&auml;ge greifen stets die anst&ouml;&szlig;igsten Gesch&auml;ftspraktiken des vergangenen Gesch&auml;ftsjahres auf. In diesem konkreten Gegenantrag geht es um die Rolle des krebserregenden Agrargiftes Glyphosat. Bayer hat 2018 die &Uuml;bernahme des US-amerikanischen Agrar-Konzerns Monsanto vollendet. Dadurch gelangte auch das Herbizid Roundup mit seinem Wirkstoff Glyphosat ins Sortiment. Dieses Mittel stand schon zu diesem Zeitpunkt massiv in der Kritik. Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) hatte es bereits im M&auml;rz 2015 als &bdquo;wahrscheinlich krebserregend&ldquo; eingestuft. Trotzdem steht der Vorstand in Treue fest zu Glyphosat und streitet das Gef&auml;hrdungspotenzial schlicht ab. Dieses verantwortungslose Handeln hat uns dazu bewogen, einen Gegenantrag einzureichen.<\/p><p><strong>Gibt es weitere Gr&uuml;nde?<\/strong><\/p><p>In den USA sind zehntausende Verfahren wegen der gesundheitlichen Folgen von Glyphosat anh&auml;ngig. Bayer strebt in den juristischen Auseinandersetzungen nun Vergleiche an. Diese sollen allerdings an die Bedingung gekn&uuml;pft sein, dass Anw&auml;lte nicht weiter daf&uuml;r werben d&uuml;rfen, Glyphosat-Gesch&auml;digte vor Gericht zu vertreten. Auch werden Vergleiche &uuml;blicherweise ohne Anerkennung der Schuld geschlossen. Das bedeutet, dass entscheidende Fragen der Haftung unangetastet bleiben. Bayer kann das Glyphosat zudem auch nach dem Abschluss der Vergleiche weiter vertreiben &ndash; und so weiteres Unheil anrichten. All das wollen wir mit unserem Gegenantrag deutlich machen.<\/p><p><strong>Hat Ihr Antrag &uuml;berhaupt Aussicht auf Erfolg?<\/strong><\/p><p>Obgleich uns mehrere Hundert Aktion&auml;re ihre Stimmrechte &uuml;bertragen haben, kommen wir damit nicht gegen Gro&szlig;aktion&auml;re wie BlackRock &amp; Co. an. Aber es gelingt uns zumindest immer, zus&auml;tzlich noch Kleinaktion&auml;re im Saal davon zu &uuml;berzeugen, f&uuml;r uns zu votieren. Und im letzten Jahr kam es &ndash; nat&uuml;rlich aus anderen Gr&uuml;nden &ndash; ja tats&auml;chlich zu einer Nicht-Entlastung des Vorstands. Man darf also gespannt sein. Zudem k&ouml;nnen wir mit unseren Gegenantr&auml;gen &Ouml;ffentlichkeit herstellen und damit sogar Bayers Website in Beschlag nehmen. Der Konzern ist n&auml;mlich dazu verpflichtet, sie publik zu machen. Die Gegenantr&auml;ge sind dabei aber nur ein Teil unseres breiten Spektrums an Gegenaktivit&auml;ten zur Bayer-Hauptversammlung. Wir organisieren &uuml;berdies noch eine Protestkundgebung und erm&ouml;glichen es Betroffenen der Konzernpolitik und Aktivisten aus aller Welt, auf der Hauptversammlung selbst das Wort zu ergreifen und den Vorstand direkt mit ihrer Kritik zu konfrontieren.<\/p><p><strong>Die CBG beobachtet das Tun von Bayer seit vielen Jahren genau. W&uuml;rden Sie bitte unseren Leser kurz erkl&auml;ren: Wie ist die CBG entstanden? Was macht die CBG?<\/strong><\/p><p>Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) existiert seit 1978. Sie ist aus einer lokalen B&uuml;rgerinitiative hervorgegangen, die sich nach zwei gravierenden St&ouml;rf&auml;llen im Wuppertaler Werk gegr&uuml;ndet hat. Ziel unserer Arbeit ist es, &bdquo;Bayer-Gefahren&ldquo; rund um den Globus nachzusp&uuml;ren; Missst&auml;nde aufzudecken;  den Betroffenen zu helfen, Widerstand zu organisieren; Verbesserungen zu erk&auml;mpfen und Alternativen zu erarbeiten; Umweltschutz, Menschenrechte und soziale Sicherheit bei BAYER durchzusetzen. Dazu kooperiert die CBG mit Konzern-Kritikern und Betroffenen in mehr als 40 L&auml;ndern. Unser gr&ouml;&szlig;tes Aktionsfeld sind dabei die allj&auml;hrlichen Hauptversammlungen des Unternehmens. Grundlage unserer Arbeit sind beharrliche Recherchen &uuml;ber einen langen Zeitraum hinweg. Wir bleiben auch dran, wenn der jeweils aktuelle Skandal aus den Schlagzeilen verschwunden ist, und ver&ouml;ffentlichen alles viertelj&auml;hrlich in unserer Zeitschrift &bdquo;Stichwort BAYER&ldquo;(SWB).  Darin berichten wir &uuml;ber alles, was in Sachen &bdquo;Bayer&ldquo; so anf&auml;llt und &uuml;ber unseren Widerstand gegen den Konzern. <\/p><p><strong>Wenn man sich auf Ihrer Internetseite umschaut, hat man den Eindruck, man kann Bayer gar nicht genug kritisieren.<\/strong><br>\n<strong>Wie w&uuml;rden Sie dieses Milliardenunternehmen beschreiben?<\/strong><\/p><p>Wie alle Gro&szlig;unternehmen im Kapitalismus wirtschaftet Bayer ausschlie&szlig;lich, um Profite zu erzielen und zu maximieren. Es geht nicht um eine Bed&uuml;rfnisbefriedigung der Menschen. Bei einem Unternehmen wie Bayer aber wirkt sich das besonders fatal aus, weil der Konzern keine Allerweltswaren herstellt, sondern chemische, biologische, gentechnische und pharmazeutische Produkte. Das sind Hochrisiko-Produkte, die allzu oft mit einer potenziell ebenso gef&auml;hrlichen Produktion einhergehen. Und wenn da die Sicherheitsaspekte der Rendite-Jagd geopfert werden, haben wir das, mit dem wir uns immer rumschlagen m&uuml;ssen: St&ouml;rf&auml;lle, CO2-Emissionen en masse, Pestizid-Vergiftungen, Umweltverschmutzung, Arzneien mit mehr Neben- als Hauptwirkungen &ndash; die Liste lie&szlig;e sich beliebig erweitern. Regierungen und Beh&ouml;rden schauen oftmals weg oder beugen sich dem Druck der Lobbyisten. Die Coordination geht in ihrer Arbeit davon aus, dass den gro&szlig;en multinationalen Konzernen eine entscheidende Verantwortung f&uuml;r die &ouml;kologischen, sozialen, ethischen und politischen Probleme auf der Welt zukommt. Wobei wir Bayer dabei als einen der Schrittmacher im Lager der chemischen Industrie und der Global Player insgesamt ansehen. Deshalb setzen wir mit unserer Arbeit bei diesem Unternehmen an. Am Beispiel Bayers wollen wir die Probleme der chemischen Gro&szlig;produktion im Kapitalismus aufzeigen.<\/p><p><strong>Ende des vergangenen Jahres wurde eine Verbindung zwischen Bayer und dem US-amerikanischen Verband Foreign Press Association (FPA) bekannt. Was hat sich zugetragen?<\/strong><\/p><p>Bayer hat laut Medienberichten durch finanzielle Zuwendungen versucht, Einfluss auf die US-amerikanische &bdquo;Foreign Press Association (FPA)&ldquo; zu nehmen. Der Konzern trachtete danach, diese Non-Profit-Organisation, die haupts&auml;chlich Auslandskorrespondenten, andere Journalisten und PR-Fachleute zu ihren Mitgliedern z&auml;hlt, dazu zu nutzen, das angeschlagene Image des Konzerns aufzupolieren.<\/p><p><strong>Aber die Sache kam raus?<\/strong><\/p><p>Recherchen der britischen Tageszeitung &bdquo;The Guardian&ldquo; haben den Skandal aufgedeckt. Die Journalistin Carey Gilliam, die wegen ihrer kritischen Berichterstattung in der Vergangenheit bereits Zielscheibe einer Schmutz-Kampagne der nunmehrigen Bayer-Tochter Monsanto geworden war, beschrieb detailliert, auf welch umfassende Weise der Global Player den Presseverband f&uuml;r seine Zwecke zu instrumentalisieren beabsichtigte. Carey Gilliam ist &uuml;brigens auch einer unserer G&auml;ste auf der diesj&auml;hrigen Hauptversammlung. Sie wird dort von der Kampagne berichten, die Monsanto gegen sie initiiert hatte.<\/p><p><strong>Was hat es mit diesen Einflussversuchen auf sich?<\/strong><\/p><p>Zwei Manager der US-amerikanischen Bayer-Dependance hatten mit dem FPA-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Thanos Dimadis Absprachen getroffen. In diesen wurde Bayer ein Sitz im Beirat der FPA zugesichert &ndash; nat&uuml;rlich gegen Geld. Zudem erkaufte sich das Unternehmen die M&ouml;glichkeit des Agenda-Settings f&uuml;r die Foren, die die FPA f&uuml;r ihre Mitglieder anbietet. Auch stand das gemeinsame Ausrichten einer Konferenz zum Thema &bdquo;Fake News&ldquo; zur Debatte. Dar&uuml;ber hinaus plante Dimadis &bdquo;Hintergrund-Briefings&ldquo; mit nationalen und internationalen Journalisten zu &bdquo;Themen, die in Bayers Kommunikationspriorit&auml;ten und strategische Ziele passen&ldquo;, wie er in einer Mail an den Konzern schrieb. Au&szlig;erdem lie&szlig; Dimadis Bayer im September 2018 auch noch eine Liste mit &uuml;ber 300 Auslandskorrespondenten zur freien Auswahl zukommen: Der Konzern konnte sich daraus diejenigen Personen aussuchen, die er &bdquo;an sich binden&ldquo; wollte.<\/p><p><strong>In einer Pressemitteilung zur 75. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung fordern Sie, dass &bdquo;Bayer sich zu seiner historischen Schuld bekennen&ldquo; muss. <\/strong><br>\n<strong>Was hat es damit auf sich?<\/strong><\/p><p>Die historische Verantwortung Bayers im NS ist eines unserer wichtigsten Themen. Es begleitet uns bereits seit langer Zeit. Der Konzern wirkte als Gr&uuml;ndungsmitglied und wesentlicher Teil der IG Farben an der T&ouml;tungsmaschinerie mit. Die IG unterhielt in Auschwitz ein eigenes KZ, lie&szlig; sich von der SS mit Zwangsarbeitern versorgen und f&uuml;hrte Menschenversuche durch. Zu dem, was Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier in seiner Yad-Vashem-Rede als industriellen Massenmord beschrieb, lieferte das Unternehmen den Rohstoff: Zyklon B. Bis heute entzieht sich der Bayer-Konzern konsequent seiner historischen Verantwortung und ist nicht bereit, sich bei den Zwangsarbeitern bzw. deren Nachkommen zu entschuldigen. Im vergangenen Dezember ist Kanzlerin Angela Merkel das erste Mal nach Auschwitz gereist, um den Opfern ihren Respekt zu erweisen. Es w&auml;re an der Zeit f&uuml;r den Vorstand von BAYER, es ihr gleichzutun.<\/p><p><strong>Wie finanziert die CBG ihre Arbeit?<\/strong><\/p><p>Die Coordination finanziert sich &uuml;ber Mitgliedsbeitr&auml;ge. Dar&uuml;ber hinaus ist sie auf Spenden angewiesen, da sie wegen ihrer konsequent konzern-kritischen Haltung keine offizielle F&ouml;rderung erh&auml;lt.<\/p><p>Titelbild: Sirada Wichitaphornkun\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie stellen Antr&auml;ge auf Nichtentlastung des Bayer-Vorstands und sp&uuml;ren Gefahren, die von dem milliardenschweren Unternehmen ausgehen, nach: Die Mitglieder des kritischen <a href=\"http:\/\/www.cbgnetwork.org\/1.html\">Netzwerkes &bdquo;Coordination gegen BAYER-Gefahren&ldquo; (CBG)<\/a> nehmen den Chemiekonzern genau unter die Lupe. Im NachDenkSeiten-Interview erz&auml;hlt <strong>Marius Stelzmann<\/strong>, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des CBG, warum er und seine Mitstreiter sich auf BAYER fokussieren, und f&uuml;hrt aus,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61417\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":61418,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,131,209,11],"tags":[1160,1914,1403,2859,583,2704],"class_list":["post-61417","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-oekonomie","category-interviews","category-strategien-der-meinungsmache","tag-bayer","tag-glyphosat","tag-konzentrationslager","tag-menschenversuche","tag-monsanto","tag-zwangsarbeit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/shutterstock_1066944104.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=61417"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":81398,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61417\/revisions\/81398"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/61418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=61417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=61417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=61417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}