{"id":6143,"date":"2010-07-09T09:25:33","date_gmt":"2010-07-09T07:25:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6143"},"modified":"2010-07-09T11:29:56","modified_gmt":"2010-07-09T09:29:56","slug":"hinweise-des-tages-1178","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6143","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Stress bei den Banken; Banken wollten Abgeordnete t&auml;uschen; Lehmans langes Begr&auml;bnis; Bock zum G&auml;rtner gemacht; Ex-BayernLB-Chef muss wohl nicht haften; Banker f&uuml;rchten Schulden-Crash in Europa; Propagandakampagne der INSM f&uuml;r das &bdquo;Sparpaket&ldquo;; Ein- und Ausfuhren; Wachstum ohne Jobs; finanzielle Situation privater Haushalte; Tarifl&ouml;hne d&uuml;rftig; Bonusregeln f&uuml;r Banker auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner; Betriebliche Altersvorsorge f&uuml;r Vorst&auml;nde; Raffelh&uuml;schen mal wieder; Schl&auml;ger in Uniform; Bayer-Connection mit Uni K&ouml;ln; BP und das Loch; Stipendienprogramm scheitert; Traumjob Wissenschaft;  neues Medienbewusstsein; Internetnutzung; zum Tod von Fritz Teufel. (MB\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Stress bei den Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Banken wollten Abgeordnete t&auml;uschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Lehmans langes Begr&auml;bnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Ulrike Herrmann: Bock zum G&auml;rtner gemacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Ex-BayernLB-Chef muss wohl nicht haften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Banker f&uuml;rchten Schulden-Crash in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Propagandakampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) f&uuml;r das &bdquo;Sparpaket&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Deutsche Ausfuhren im Mai 2010: + 28,8% zum Mai 2009<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">OECD-Studie: Wachstum ohne neue Jobs?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Zur finanziellen Situation privater Haushalte in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Tarifl&ouml;hne d&uuml;rftig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">EU: Bonusregeln f&uuml;r Banker &ndash; Der kleinste gemeinsame Nenner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Betriebliche Altersversorgung von Vorst&auml;nden in DAX-30-Unternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Raffelh&uuml;schen: R&ouml;slers Lufthauch gegen den Demographie-Orkan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Steuer-Identifikationsnummer Elf Ziffern, die Angst machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Schl&auml;ger in Uniform<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Kooperation von Uni K&ouml;ln und Bayer AG soll offengelegt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Wird Guttenberg zu Gegen&uuml;berstellung gezwungen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">BP, das Loch und die Machenschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Stipendienprogramm scheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h21\">Traumjob Wissenschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h22\">Wir brauchen ein neues Medienbewusstsein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h23\">Mehr als 70 Prozenz der deutschen Bev&ouml;lkerung surfen durch das weltweite Netz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h24\">Zum Tod von Fritz Teufel: Der Rebell, der alle &ldquo;Bl&ouml;doyers&rdquo; &uuml;berstand<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=6143&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Stress bei den Banken <\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Banken im Stresstest<\/strong><br>\nJeder Stresstest ist ein politischer Kompromiss. Denn kein Land will sich mit einem maroden Bankensystem vorf&uuml;hren lassen. Wer also von der bevorstehenden Pr&uuml;fung der europ&auml;ischen Gro&szlig;banken ein Abbild der lauteren Wahrheit erwartet, wird entt&auml;uscht werden. Doch sinnlos sind die Tests deswegen noch lange nicht.<br>\nDie Ergebnisse h&auml;ngen von Annahmen und Methoden der Pr&uuml;fung ab. Und diese sind bislang nicht so gew&auml;hlt, dass die m&auml;&szlig;ige Verfassung der Banken vollst&auml;ndig &ouml;ffentlich wird. So wird zum Beispiel der m&ouml;gliche Stress auf dem Markt f&uuml;r Staatsanleihen harmloser skizziert, als es sinnvoll gewesen w&auml;re.<br>\nDoch ist damit der ganze Stresstest sinnlos? Nein, denn er liefert wichtige Informationen &uuml;ber den Zustand der Banken. Auch wenn das Bild nicht vollst&auml;ndig sein wird, so ist es doch ein Schritt auf dem Weg zu mehr Transparenz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C\/Doc~E89440CDA38C64B64BD32322C69DBDE4A~ATpl~Ecommon~Sspezial.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Bankentests: Wenig Stress <\/strong><br>\nDie Stresstests f&uuml;r Europas Banken sollen das Vertrauen in den Finanzsektor wieder herstellen. Doch jetzt geraten die Tests in die Kritik. Nach Ansicht von britischen Finanzexperten werden darin die Verlustrisiken der Banken massiv untersch&auml;tzt. Insbesondere die Risiken eines weiteren Verfalls von Staatsanleihen w&uuml;rden nicht genug ber&uuml;cksichtigt. Gewinnt diese Meinung Anh&auml;nger, w&uuml;rden die Tests ihr Ziel verfehlen, Vertrauen in den Bankensektor zu schaffen. Fragw&uuml;rdig sei insbesondere, warum f&uuml;r griechische Anleihen ein Abschlag von 17 Prozent vorgesehen sei: &ldquo;Entweder man rechnet mit einer Umschuldung, dann muss man von mindestens 50 Prozent Abschlag ausgehen, oder man geht davon aus, dass das EU-Rettungspaket &uuml;ber bis zu 750 Milliarden Euro ausreicht, um einen Ausfall unm&ouml;glich zu machen.&rdquo; An den Aktienm&auml;rkten scheint man die Bedenken jedoch nicht zu teilen. Nachdem erste Meldungen zu Testergebnissen &ndash; unter anderem f&uuml;r die 14 deutschen Geldh&auml;user &ndash; durchgesickert waren, legten die Kurse von Bankaktien wie Deutsche Bank und Commerzbank am Mittwoch und am Donnerstag kr&auml;ftig zu. Unklar bleibt jedoch, ob der Kursanstieg die Zuversicht der M&auml;rkte in die Solidit&auml;t der Banken widerspiegelte oder die Erleichterung dar&uuml;ber, dass die Banken wohl nicht allzu hart gepr&uuml;ft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/_em_cms\/_globals\/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2829417&amp;em_loc=31&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/&amp;em_ivw=fr_wirstart\">FR online<\/a><\/li>\n<li><strong>Ackermann droht &Auml;rger mit der Postbank<\/strong><br>\nDer vor zwei Jahren als Coup gefeierte Einstieg der Deutschen Bank bei der Postbank droht f&uuml;r Vorstandschef Josef Ackermann zur Belastung zu werden. Das Bonner Privatkundeninstitut ist schwach kapitalisiert und gilt unter Analysten als Wackelkandidat beim laufenden Sicherheits-Check der Branche.<br>\nSollte die Postbank im Stresstest durchfallen, w&auml;re der Gang zum Bankenrettungsfonds Soffin wahrscheinlich. Und Ackermann m&uuml;sste sich pl&ouml;tzlich vorwerfen lassen, indirekt staatliche Hilfe in Anspruch genommen zu haben &ndash; ein Schreckensszenario. Denn der Topbanker hatte auf dem H&ouml;hepunkt der Krise bekundet, er w&uuml;rde sich sch&auml;men, wenn er Geld vom Staat ann&auml;hme.<br>\n&bdquo;Von den Banken, die in Deutschland dem Stresstest unterzogen werden, hat die Postbank die schw&auml;chste Eigenkapitalquote&ldquo;, urteilt die australische Investmentbank Macquarie in einer gestern ver&ouml;ffentlichten Studie. &bdquo;Das macht sie zu einem Kandidaten f&uuml;r Kapitalma&szlig;nahmen.&ldquo;<br>\nF&uuml;r Deutsche-Bank-Chef Ackermann w&auml;re der Gang der Postbank zum Soffin, auch wenn es sich nur um eine knapp 30-prozentige Tochtergesellschaft handelt, ein Kainsmal. Der Nimbus der staatlichen Unabh&auml;ngigkeit w&auml;re damit verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/stresstest-abschneiden-ackermann-droht-aerger-mit-der-postbank;2615529%20\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Banken wollten Abgeordnete t&auml;uschen<\/strong><br>\nErst eine unabh&auml;ngige Finanzexpertin hat Parlamentariern klargemacht, dass ein neues Gesetz zur Bankenregulierung nichts bringen w&uuml;rde. Bei Verbriefungen sollen die Banken 10 Prozent der Papiere in ihren Bilanzen behalten. Die EU fordert bisher nur 5 Prozent. Jede EU-Richtlinie muss vom Bundestag in nationales Recht umgesetzt werden &ndash; wozu bei diesem Gesetz eine Anh&ouml;rung im Finanzausschuss geh&ouml;rte. Als Expertin war auch Martina Metzger vom Berliner Institut f&uuml;r Finanzmarktforschung geladen, die die Bundestagsabgeordneten erstmals dar&uuml;ber aufkl&auml;rte, dass ein Selbstbehalt von 5 Prozent &uuml;berhaupt nichts bringen w&uuml;rde. Der schlichte Grund: Schon jetzt sei es &uuml;blich, dass die Banken freiwillig eine &ldquo;Erstverlusttranche&rdquo; &uuml;bernehmen. Wie die deutsche Lobbyorganisation f&uuml;r Verbriefungen &ldquo;True Sale International&rdquo; auf ihrer Homepage selbst ausweist, macht die Erstverlusttranche zwischen 5,93 und 8,61 Prozent des Transaktionsvolumens aus. Kurz: Der Bundestag w&uuml;rde die g&auml;ngige Praxis nicht versch&auml;rfen, sondern sogar aufweichen. &ldquo;Die Banken haben versucht, die Abgeordneten zu t&auml;uschen&rdquo;, sagt Metzger. Die Regierungsfraktionen erwiesen sich als lernf&auml;hig. &ldquo;Die Anh&ouml;rung hatte massive Auswirkungen auf die Gesetzgebung&rdquo;, best&auml;tigt Volker Wissing (FDP), der den Finanzausschuss leitet. Union und Liberale werden am Donnerstag im Bundestag nun beschlie&szlig;en, dass der Selbstbehalt ab 2012 von 5 auf 10 Prozent steigt. In der Zwischenzeit soll die Bundesregierung versuchen, auch in der EU einen h&ouml;heren Selbstbehalt durchzusetzen. Sollte dies misslingen, &auml;ndert sich an der deutschen Gesetzgebung nichts mehr. &ldquo;Dann haben wir einen nationalen Alleingang&rdquo;, k&uuml;ndigt Wissing an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2010%2F07%2F08%2Fa0064&amp;cHash=233a19a021\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lehmans langes Begr&auml;bnis<\/strong><br>\nDie Aufr&auml;umarbeiten legen ferner offen, wie stark globale Finanzkonzerne ganz legal in die Rechtsr&auml;ume ausweichen, die geringere regulatorische Anforderungen stellen als andere. Die Schweizer LBF unterlag aufgrund ihrer Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit nicht der Pflicht zur Bewilligung durch die Finma. Die Eigenkapitalanforderungen nach Basel II galten f&uuml;r sie nicht, weil die Gesellschaft &uuml;berwiegend massgeschneiderte Derivate f&uuml;r Profis abschloss, bei denen der Schweizer Gesetzgeber kein Schutzbed&uuml;rfnis sah. Das f&uuml;hrte dazu, dass regulierte Lehman-Gesellschaften aus Europa die Schweizer LBF als Buchungszentrum f&uuml;r Risikopositionen benutzten, die sie selbst mit eigenem Kapital h&auml;tten unterlegen m&uuml;ssen. So konnten sie ihre eigenen Kapitalkosten reduzieren. Mit lediglich 14 Mitarbeitern kam die Schweizer LBF auf diese Weise auf eine Bilanzsumme von 33 Mrd. $: ein extremes Verh&auml;ltnis. Wegen der fehlenden Pflicht zur Unterlegung mit Eigenkapital war die LBF als Buchungszentrum f&uuml;r andere Konzerngesellschaften attraktiv. Das &ndash; in diesem Fall offenbar v&ouml;llig l egale &ndash; Umgehen der Eigenkapitalvorschriften im eigenen Land ist mit Blick auf die Stabilit&auml;t des globalen Finanzsystems stossend. Schliesslich sind die Eigenkapitalvorschriften dazu da, den Instituten ein Finanzpolster zu verleihen. Wird dieses &uuml;ber legale Auswege geschw&auml;cht, steigt tendenziell die Verwundbarkeit des Systems.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/finanzen\/nachrichten\/lehmans_langes_begraebnis_1.6472110.html?printview=true%20\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ulrike Herrmann: Bock zum G&auml;rtner gemacht<\/strong><br>\nWenn man einen Sumpf trockenlegen will, darf man nicht die Fr&ouml;sche fragen. Dieser Spruch ist nicht originell, aber wahr. Trotzdem wird er von der EU-Kommission nicht beherzigt. Als w&auml;re die Finanzkrise nie gewesen, l&auml;sst sich Binnenmarktkommissar Barnier ausgerechnet von den Banken beraten, wie eine Bankenregulierung am besten auszusehen h&auml;tte. In sein neues &ldquo;Expertengremium&rdquo; berief er fast nur Vertreter der Finanzindustrie &ndash; ob nun von Goldman Sachs, der Royal Bank of Scotland oder der Deutschen Bank. Bruchlos wird eine Politik fortgesetzt, die einst zur Finanzkrise f&uuml;hrte: Gl&auml;ubig wird Lobbyisten gelauscht, werden Interessenvertreter zu &ldquo;Experten&rdquo; geadelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/bock-zum-gaertner-gemacht\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<p><strong>Dazu passt: <\/strong><\/p>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ex-BayernLB-Chef muss wohl nicht haften<\/strong><br>\nMit Spekulationen auf Ramschhypotheken hat die BayernLB Milliardenverluste gemacht. Doch ihr ehemaliger Chef Werner Schmidt kann daf&uuml;r nicht haftbar gemacht werden, sagt ein gerichtliches Gutachten. Die ehemalige F&uuml;hrungsriege der Landesbank habe ihre Pflichten nicht verletzt.<br>\nEin Gutachten der Kanzlei Hengeler Mueller kommt zu dem vorl&auml;ufigen Schluss, dass die fr&uuml;heren Vorst&auml;nde und Verwaltungsr&auml;te f&uuml;r das massive Engagement in den sogenannten ABS-Papieren nicht haftbar zu machen sind. Die BayernLB hatte zeitweise solch strukturierte Produkte im Volumen von mehr als 32 Mrd. Euro im Portfolio. Die brachten ihr Milliardenverluste.<br>\nLaut Gutachten k&ouml;nne dem Vorstand aus damaliger Sicht kein pflichtwidriges Verhalten vorgeworfen werden. Auch der Verwaltungsrat &ndash; das Kontrollgremium der Eigent&uuml;mer &ndash; habe &ldquo;seine &Uuml;berwachungspflichten in hinreichendem Ma&szlig;e erf&uuml;llt&rdquo;.<br>\nDie Kanzlei Hengeler Mueller hat die BayernLB nach unseren Informationen bei der Strukturierung der ABS-Papiere beraten&rdquo;, kritisiert der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Eike Hallitzky. Er ist Mitglied der Landesbankkontrollkommission, die das BayernLB-Desaster aufarbeiten soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken-versicherungen\/milliardenverluste-ex-bayernlb-chef-muss-wohl-nicht-haften;2615557\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das w&auml;re nur typisch f&uuml;r Angelegenheiten der Finanzwelt, da werden die T&auml;ter zu Beratern oder wie hier Berater der Banken zu Gutachtern.<br>\nDas Strafrecht versagt offenbar, wenn es nicht nur um Handlungen und Sorgfaltspflichten einzelner Personen geht, sondern um ein systematisch betriebenes gemeinwohlsch&auml;dliches Verhalten im Zusammenspiel ganz Vieler. Die Justiz kapituliert vor der Gr&ouml;&szlig;e des finanziellen Schadens.<br>\nPolizei, Staatsanwaltschaften, Richter sind ma&szlig;los &uuml;berfordert, um Rechtswidrigkeit und Schuld von einzelnen Verantwortlichen nachzuweisen. Sie verirren sich in einem undurchdringlichen Gestr&uuml;pp von Rechtsvorschriften auf den unterschiedlichsten nationalen und internationalen Kodifikationen, die den Finanzmarkt betreffen. Und wenn sie Anklage erheben, dann versinken sie in einem Meer von Beweismaterial und Datenmengen. Wie sollten sie auch Sachverhalte pr&uuml;fen, die selbst Finanzfachleute nicht mehr durchschauen. Da legt man die F&auml;lle doch lieber gleich zu den Akten.<br>\nKommt es jedoch zum Prozess, so besteht zwischen Strafjustiz und den Bankern keine Waffengleichheit. Die Banker r&uuml;cken mit ganzen Kolonnen h&ouml;chstbezahlter Spezialanw&auml;lte an, dagegen sind die Staatsanw&auml;lte meist machtlos.<br>\nDa sagt man doch lieber gleich, es liegt ein Marktversagen vor, denn <a href=\"\/?p=5051\">gegen Systemkriminalit&auml;t gibt es kein Sanktionsrepertoire<\/a>.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Banker f&uuml;rchten Schulden-Crash in Europa<\/strong><br>\nExplodierende Staatsschulden, Sparpakete, Konjunktursorgen: Bei Europas Banken macht sich Pessimismus breit. Laut einer Umfrage f&uuml;rchten 60 Prozent der Manager ein Ende des deutschen Aufschwungs. &Ouml;konomen sehen das gelassener &ndash; sie glauben an die Reformen in Krisenl&auml;ndern wie Spanien.<br>\nDie Finanzexperten glauben schlicht nicht, dass Spanien und die anderen s&uuml;dlichen Euro-L&auml;nder in der Lage sein werden, ihre Schuldenprobleme in den Griff zu bekommen. Das geht aus einer an diesem Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Umfrage der Wirtschaftspr&uuml;fergesellschaft Ernst &amp; Young hervor.<br>\nLaut Umfrage halten es 60 Prozent der Bankmanager f&uuml;r m&ouml;glich, dass die Euro-Krise den Aufschwung in Deutschland abw&uuml;rgt. Auch ein Ende der Spekulationen gegen die europ&auml;ische Gemeinschaftsw&auml;hrung sei nicht in Sicht.<br>\n&ldquo;Eine solch negative Erwartung unterstellt, dass L&auml;nder wie Spanien oder Portugal strukturell so schlecht aufgestellt sind, dass Reformen kaum eine Chance haben&rdquo;, erkl&auml;rt Jens Boysen-Hogrefe vom Kieler Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW). Eine Einsch&auml;tzung, der der Konjunkturexperte klar widerspricht. &ldquo;Spanien verf&uuml;gt &uuml;ber eine erfolgreiche Export-Industrie, und die bereits eingeleiteten Reformen werden helfen, die Lohnkosten sp&uuml;rbar zu senken&rdquo;, erkl&auml;rt er. Beide Kriterien tr&auml;fen in etwa auch auf Portugal zu. &ldquo;Es wird ein bisschen Zeit brauchen, aber die Chance ist gro&szlig;, dass sie die Krise bew&auml;ltigen&rdquo;, res&uuml;miert Boysen-Hogrefe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,705393,00.html%20\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der &Ouml;konom meint, die Reformen werden helfen, die Lohnkosten in Spanien und Portugal sp&uuml;rbar zu senken. Er merkt dabei wohl nicht einmal, dass er damit zugesteht, dass es bei den Reformen um einen Lohnsenkungswettlauf innerhalb Europas geht, der im &Uuml;brigen von Deutschland angef&uuml;hrt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Propagandakampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) f&uuml;r das &bdquo;Sparpaket&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dasrichtigetun.de\/index\/Presse\/Presse-Sparen\/Downloads.html\">INSM<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ignorant gegen die internationale Debatte von renommierten &Ouml;konomen (wir haben sie zuhauf dokumentiert) propagiert die INSM ihr schlichtes &ouml;konomisches Weltbild der &bdquo;schw&auml;bischen Hausfrau&ldquo;. <\/em><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/haushalt.png\" alt=\"schw&auml;bische Hausfrau\"><br>\n<em>Einen sch&ouml;neren Beleg f&uuml;r die Propaganda-Funktion der INSM und f&uuml;r den fehlenden Sachverstand der dahinter stehenden &Ouml;konomen kann man kaum finden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche Ausfuhren im Mai 2010: + 28,8% zum Mai 2009 <\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorl&auml;ufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Mai 2010 von Deutschland Waren im Wert von 77,5 Milliarden Euro ausgef&uuml;hrt und Waren im Wert von 67,7 Milliarden Euro eingef&uuml;hrt. Die deutschen Ausfuhren waren damit im Mai 2010 um 28,8% und die Einfuhren um 34,3% h&ouml;her als im Mai 2009. Ausfuhrseitig war das der h&ouml;chste Anstieg eines Monats gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat seit Mai 2000 (+ 30,7%), einfuhrseitig seit Januar 1989 (+ 38,9%).<br>\nDie Au&szlig;enhandelsbilanz schloss im Mai 2010 mit einem &Uuml;berschuss von gerundet 9,7 Milliarden Euro ab. Im Mai 2009 hatte der Saldo in der Au&szlig;enhandelsbilanz ebenfalls 9,7 Milliarden Euro betragen.<br>\nDer Au&szlig;enhandelsbilanz&uuml;berschuss lag im Mai 2010 kalender- und saisonbereinigt bei 10,6 Milliarden Euro.<br>\nZusammen mit den Salden f&uuml;r Dienstleistungen (&ndash; 1,5 Milliarden Euro), Erwerbs- und Verm&ouml;genseinkommen (&ndash; 3,2 Milliarden Euro), laufende &Uuml;bertragungen (&ndash; 1,6 Milliarden Euro) sowie Erg&auml;nzungen zum Au&szlig;enhandel (&ndash; 1,2 Milliarden Euro) schloss &ndash; nach vorl&auml;ufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank &ndash; die Leistungsbilanz im Mai 2010 mit einem &Uuml;berschuss von 2,2 Milliarden Euro ab. Im Mai 2009 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 4,7 Milliarden Euro ausgewiesen.<br>\nIn die Mitgliedstaaten der Europ&auml;ischen Union (EU) wurden im Mai 2010 Waren im Wert von 47,1 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 43,2 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegen&uuml;ber Mai 2009 stiegen die Versendungen in die EU-L&auml;nder um 22,8% und die Eing&auml;nge aus diesen L&auml;ndern um 32,1%. Die Warenlieferungen in die L&auml;nder der Eurozone beliefen sich im Mai 2010 auf 32,1 Milliarden Euro (+ 21,4%) und die Warenbez&uuml;ge auf 30,6 Milliarden Euro (+ 32,8%). In die EU-L&auml;nder, die nicht der Eurozone angeh&ouml;ren, wurden im Mai 2010 Waren im Wert von 15,0 Milliarden Euro (+ 25,8%) ausgef&uuml;hrt und Waren im Wert von 12,5 Milliarden Euro (+ 30,5%) von dort eingef&uuml;hrt.<br>\nDie Warenexporte in die L&auml;nder au&szlig;erhalb der Europ&auml;ischen Union (Drittl&auml;nder) erreichten im Mai 2010 den Wert von 30,4 Milliarden Euro, gleichzeitig wurden Waren im Wert von 24,6 Milliarden Euro aus diesen L&auml;ndern importiert. Gegen&uuml;ber Mai 2009 stiegen die Exporte in die Drittl&auml;nder um 39,5 % und die Importe von dort um 38,2%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2010\/07\/PD10__237__51,templateId=renderPrint.psml%20\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>OECD-Studie: Wachstum ohne neue Jobs?<\/strong><br>\nSeit Monaten sorgt der Arbeitsmarkt f&uuml;r positive &Uuml;berraschungen &ndash; jetzt warnt die OECD: Die deutsche Wirtschaft k&ouml;nne wachsen, ohne dass neue Jobs entstehen&hellip;<br>\nGerhard Bosch h&auml;lt die OECD-Rechnung dagegen f&uuml;r nicht praxistauglich: &ldquo;Das ist eine reine mathematische Schreibtisch&uuml;bung&rdquo;, sagt der Direktor des Instituts Arbeit und Qualifikation an der Uni Duisburg-Essen im Gespr&auml;ch mit der Frankfurter Rundschau. Er stellt die Annahmen in Frage: Die OECD unterstellt bei ihrer Warnung vor einem Wachstum ohne Jobaufbau, dass die Besch&auml;ftigten wieder so lange arbeiten wie vor der Krise. Damals erlebte Deutschland einen kr&auml;ftigen Aufschwung. Die Besch&auml;ftigte machten sehr viele &Uuml;berstunden, die Arbeitszeitkonten wurden immer voller. &ldquo;Es gibt keinen Grund, dass wir zu diesen sehr langen Arbeitszeiten zur&uuml;ckkehren&rdquo;, sagt der Duisburger Professor. Konkret bedeutet dies: Wenn die Menschen im Schnitt k&uuml;rzer im Betrieb sind, wird die Arbeit auf mehr K&ouml;pfe verteilt. Bei einem Wachstum entstehen mehr Jobs.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2824435_OECD-Studie-Wachstum-ohne-neue-Jobs.html%20\">FR online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Damals erlebte Deutschland einen kr&auml;ftigen Aufschwung ?!?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Zur finanziellen Situation privater Haushalte in Deutschland &ndash; Ergebnisse aus LEBEN IN EUROPA <\/strong><br>\nWie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, kam 2008 nahezu jeder elfte private Haushalt (8,6%) in Deutschland nach eigener Einsch&auml;tzung &bdquo;sehr gut&ldquo; mit seinem monatlichen Einkommen zurecht, weitere 69,5% der Haushalte &bdquo;gut&ldquo; (24,3%) oder &bdquo;relativ gut&ldquo; (45,2%). Probleme hatte dagegen gut ein F&uuml;nftel (21,9%) der Haushalte, die mit ihrem Einkommen &bdquo;relativ schlecht&ldquo; (14,1%), &bdquo;schlecht&ldquo; (5,2%) oder &bdquo;sehr schlecht&ldquo; (2,6%) zurechtkamen. Diese und weitere Ergebnisse zur finanziellen Situation privater Haushalte in Deutschland wurden aus der Erhebung LEBEN IN EUROPA (EU-SILC (European Union Statistics on Income and Living Conditions)) 2008 ermittelt.<br>\nMehr als vier F&uuml;nftel (81,2%) der Haushalte in Deutschland gaben im Jahr 2008 an, durch die monatlich anfallenden Wohnkosten &bdquo;finanziell belastet&ldquo; (59,2%) oder &bdquo;stark finanziell belastet&ldquo; (22,0%) zu sein. Etwa jeder achte Haushalt (12,7%) hatte 2008 nach eigener Einsch&auml;tzung in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten einen erheblichen Einkommensr&uuml;ckgang zu verzeichnen. Knapp jeder zehnte Haushalt (9,2%) glaubte 2008, dass sich seine finanzielle Situation in den kommenden zw&ouml;lf Monaten verbessern werde, dagegen nahmen 22,8% der Haushalte an, dass eine Verschlechterung eintreten werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2010\/07\/PD10__238__634,templateId=renderPrint.psml%20\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Tarifl&ouml;hne d&uuml;rftig<\/strong><br>\nSo wenig haben die Arbeitnehmer seit der deutschen Vereinigung nie erhalten: Gerade mal auf 1,2 Prozent im Schnitt laufen die Tarifeinigungen hinaus. Allerdings k&ouml;nnte preisbereinigt diesmal etwas mehr beim Verbraucher &uuml;brig bleiben. Der Grund ist die deutlich niedrigere Teuerung. Waren Mitte des Jahrzehnts noch Preissteigerungen von zwei bis drei Prozent an der Tagesordnung, sind es im ersten Halbjahr 2010 nur noch rund ein Prozent. Die Frage bleibt, wie viel effektiv mehr in der virtuellen Lohnt&uuml;te &uuml;brig bleibt. 2009 zum Beispiel rutschte das relativ hohe Tarifergebnis in die Miesen, weil verst&auml;rkte Kurzarbeit und st&auml;rkerer Abbau von betrieblichen Sozialleistungen unter dem Strich Kaufkraft kosteten. Letzten Endes spielt aber auch der Staat eine wichtige Rolle bei der Frage, was vom Brutto am Ende netto bleibt. Das mussten die &auml;rmeren B&uuml;rger gerade wieder leidvoll erfahren.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/2829419_Negativrekord-Tarifloehne-duerftig.html\">FR online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/320_107790.html\">B&ouml;ckler<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zu ber&uuml;cksichtigen ist auch, dass die Tarifl&ouml;hne nicht die Gesamtentwicklung der L&ouml;hne in Deutschland widerspiegeln. Der Grad der Tarifbindung ist in den vergangenen Jahren zur&uuml;ckgegangen. In Westdeutschland betrug die <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/ta_tarifbindung_2009.pdf\">Tarifbindung 65 Prozent und in Ostdeutschland 51 Prozent (2009) [PDF &ndash; 173 KB]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>EU: Bonusregeln f&uuml;r Banker &ndash; Der kleinste gemeinsame Nenner<\/strong><br>\nDie EU einigt sich auf Bonusregeln f&uuml;r Banker. Das ist gut, reicht aber bei weitem noch nicht aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/2.220\/eu-bonusregeln-fuer-banker-der-kleinste-gemeinsame-nenner-1.971541%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Betriebliche Altersversorgung von Vorst&auml;nden in DAX-30-Unternehmen<\/strong><br>\nSieben Millionen Euro hat ein Dax-30-Unternehmen 2009 im Durchschnitt insgesamt an die fr&uuml;heren Mitglieder seines Vorstandes als Altersversorgung gezahlt. Damit gaben die Dax-30 notierten Unternehmen f&uuml;r die Altersversorgung ihrer Ex-Vorst&auml;nde im Schnitt noch einmal rund die H&auml;lfte dessen aus, was die aktiven Vorst&auml;nde an Verg&uuml;tung erhielten. Dies ergibt eine Auswertung des Verg&uuml;tungsexperten Dr. Heinz Evers im Auftrag der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nJenseits der Durchschnittswerte variiert der Umfang der Altersversorgung und der Pensionsr&uuml;ckstellungen von Unternehmen zu Unternehmen stark: Die Auszahlungen an ehemalige Vorstandmitglieder lagen 2009 zwischen knapp einer Million Euro bei SAP und gut 24 Millionen Euro bei der Thyssen-Krupp AG. Hinzu kamen die Summen, die in diesem Jahr f&uuml;r k&uuml;nftige Alters-Zahlungen an die aktiven Vorst&auml;nde zur&uuml;ckgelegt wurden. Hier reichen die Betr&auml;ge von 0,5 Millionen Euro bei Beiersdorf bis zu 11,1 Millionen Euro bei der Volkswagen AG.<br>\nRechnet man beide Posten zusammen, wendeten Thyssen-Krupp, die deutsche Bank und Siemens mit 27,7 bzw. 21,4 und 20,6 Millionen Euro im Jahr 2009 am meisten Geld f&uuml;r die Altersversorgung ihrer Vorst&auml;nde auf. Allerdings seien die Angaben zu den individuellen Vorsorgeaufwendungen in den Gesch&auml;ftsberichten trotz gesetzlicher Publizit&auml;tsverpflichtung l&auml;ngst nicht in allen Punkten transparent und vergleichbar, kritisiert der Verg&uuml;tungsfachmann.<br>\n Die Gesamt-R&uuml;ckstellungen, die im untersuchten Gesch&auml;ftsjahr f&uuml;r die Alterversorgung der ehemaligen Vorstandsmitglieder bestanden, lagen bei durchschnittlich 67 Millionen Euro pro Dax-30-Unternehmen. Auch hier ist die Bandbreite gro&szlig;: In 13 Firmen betrug die R&uuml;ckstellung mehr als 50 Millionen Euro, bei 8 Unternehmen war sie sogar h&ouml;her als 100 Millionen Euro. Schlie&szlig;lich unterschieden sich auch die Konstruktionsdetails der jeweiligen Rentenpl&auml;ne erheblich, zeigt Evers. Verbreitet ist jedoch eine relativ niedrige Altersgrenze, ab der die Alterszahlungen einsetzen: F&uuml;r die H&auml;lfte aller Vorst&auml;nde liegt sie bei der Vollendung des 60. Lebensjahres. Nur in einem Viertel der Unternehmen gilt die Altersgrenze 65. Das restliche Viertel zahlt ab 62 oder 63.<br>\nF&uuml;r die j&uuml;ngste Zeit konstatiert der Fachmann einen Trend zu etwas niedrigeren Altersversorgungsniveaus auch bei Vorstandsmitgliedern. Als Hintergrund dieser Entwicklung sieht er k&uuml;rzere Dienstzeiten, h&ouml;here Lebenserwartung und zunehmenden Kostendruck in den Unternehmen. Dabei w&uuml;rden &ldquo;bei leistungsbezogenen Zusagen zun&auml;chst &uuml;berh&ouml;hte S&auml;tze aus der Vergangenheit auf ein Normalma&szlig; zur&uuml;ckgefahren&rdquo;, so Evers. Angesichts der &ldquo;inzwischen erreichten H&ouml;he&rdquo; der Vorstandsverg&uuml;tung h&auml;lt es der Experte  aber f&uuml;r sinnvoll, dass sich Aufsichtsr&auml;te von Gro&szlig;unternehmen &ldquo;zunehmend grunds&auml;tzlich die Frage nach der k&uuml;nftigen Berechtigung und Sinnhaftigkeit&rdquo; der speziellen Altersvorsorge f&uuml;r Vorst&auml;nde stellten.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/090710_managerverguetung.png\" alt=\"Managerverguetung\"><br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32015_107766.html\">B&ouml;ckler Impuls Infografik<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/mbf_gutachten_evers.pdf%20\">Das Gutachten [PDF &ndash; 141 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant w&auml;re ein Vergleich dieser R&uuml;ckstellungen f&uuml;r Vorstandsmitglieder mit den R&uuml;ckstellungen f&uuml;r die &uuml;brige Belegschaft f&uuml;r deren betriebliche Altersvorsorge. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Raffelh&uuml;schen: R&ouml;slers Lufthauch gegen den Demographie-Orkan<\/strong><br>\nDas Gesundheitskonzept von Minister R&ouml;sler wird auf Dauer nicht die erw&uuml;nschte Entlastung f&uuml;r die Krankenkassen bringen. Im Gegenteil: Wenn jetzt vor allem auf der Ausgabeseite keine durchschlagendere L&ouml;sung gefunden wird, steigen die Beitrags&auml;tze wohl auf fast 30 Prozent.<br>\nWenn im Jahr 2040 die Generation der heute 30- bis 50-j&auml;hrigen die Alten und damit Kranken fast verdoppeln, dann kann man nicht mit dem heutigen Beitragssatz das gegenw&auml;rtige Leistungsniveau finanzieren, wenn zugleich die Anzahl der Zahler um fast ein Drittel gesunken ist. Anders gesagt: Allein der demographische Effekt wird die Beitragss&auml;tze auf knapp 20 Prozent anwachsen lassen &ndash; rechnen wir den Kostendruck durch den medizinisch-technischen Fortschritt dazu, dann werden es im optimistischen Fall eher um die 28 Prozent sein. Dies ist unzumutbar f&uuml;r kommende Generationen und w&uuml;rde ein echtes Akzeptanzproblem der GKV heraufbeschw&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/meinung\/gastbeitraege\/gesundheitskonzept-roeslers-lufthauch-gegen-den-demographie-orkan;2614689%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser T.W.:<\/strong> Gleich nach den Beschl&uuml;ssen der Regierung zur Finanzierung des Gesundheitswesens meldet sich auch Prof. Raffelh&uuml;schen wieder als Finanzwissenschaftler zu Wort. K&ouml;nnte dem jemand schonend beibringen, dass die Finanzierung der GKV nur sehr mittelbar von der ANZAHL der Einzahler aber unmittelbar von der BEITRAGSRELEVANTEN LOHN- UND GEHALTSSUMME abh&auml;ngt? Und darum geht es ihm: die Senkung der L&ouml;hne &uuml;ber die Lohnnebenkosten. Wie die Einzelnen dann ihre Arztrechnung begleichen, ist ihm egal.<br>\nErg&auml;nzende Anmerkung WL: In diesem Beitrag macht Raffelh&uuml;schen auch wieder einmal richtig deutlich, um was es ihm eigentlich geht: Um Gesundheitsversorgung nach dem Geldbeutel. &bdquo;Wir k&ouml;nnen nicht f&uuml;r alle alles medizinisch Notwendige auf Dauer durch die GKV finanzieren &ndash; wir m&uuml;ssen rationieren&hellip;. Die Alternative dazu ist die Rationierung durch den Markt, und der macht das durch Wettbewerb und Preise. &Auml;rzte und Krankenh&auml;user werden dann zu Unternehmen, die mit der Gesundheit Geld verdienen wollen und sollen! Die Patienten sind dann Kunden und bekommen f&uuml;r die Leistungen eine Rechnung, die sie begleichen und deshalb gut kontrollieren, weil sie die Rechnung nur zum Teil erstattet bekommen.&ldquo; Und wer den Differenzbetrag zwischen Erstattung und Preis nicht bezahlen kann, der kann dann halt sehen, wo er mit seiner Krankheit bleibt. Man k&ouml;nnte noch hinzuf&uuml;gen, damit w&uuml;rde das von ihm gemalte Horrorgem&auml;lde der Demografie gleich mit erledigt, denn diejenigen, die sich eine Krankenbehandlung nicht mehr leisten k&ouml;nnten, w&uuml;rden dann einfach wegsterben und die Zahl der Kranken und Alten w&uuml;rde sich damit automatisch reduzieren. Das nennt man dann wohl marktwirtschaftliches Fr&uuml;hableben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Steuer-Identifikationsnummer Elf Ziffern, die Angst machen<\/strong><br>\nEs ist nur eine Nummer &ndash; doch Datensch&uuml;tzer und B&uuml;rgerrechtlicher laufen gegen die Steuer-Identifikationsnummer Sturm. Sie f&uuml;rchten die totale &Uuml;berwachung des Staates.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/2.220\/steuer-identifikationsnummer-elf-ziffern-die-angst-machen-1.971540%20\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schl&auml;ger in Uniform<\/strong><br>\nAmnesty International beklagt &Uuml;bergriffe von Polizisten und fordert unabh&auml;ngige Untersuchungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/schlaeger-in-uniform\/1878036.html;jsessionid=840FC95588B331679C4E1B971283E1B1?view=print\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>passend dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>ai-Generalsekret&auml;rin im Interview: &ldquo;Die Polizei ermittelt ja nicht gegen sich selbst&rdquo;<\/strong><br>\nDas Ergebnis eines neuen Berichts der Menschenrechtsorganisation Amnesty International zur Polizeigewalt in Deutschland ist alarmierend: Ermittlungen gegen Polizisten werden demnach schlampig oder gar nicht durchgef&uuml;hrt. Geschuldet sei das einem Korpsgeist, so Amnesty-Generalsekret&auml;rin L&uuml;ke im Gespr&auml;ch mit tagesschau.de.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/amnestypolizeibericht100.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>NRW Landesbeauftragte f&uuml;r Informationsfreiheit: Kooperation von Uni K&ouml;ln und Bayer AG soll offengelegt werden<\/strong><br>\nAntrag von zehn Gesundheits-Initiativen \/ Ausrichtung der Pharmaforschung ausschlie&szlig;lich auf Vermarktbarkeit bef&uuml;rchtet \/ &bdquo;Signalwirkung f&uuml;r alle PPP-Projekte&ldquo;<br>\nNach Einsch&auml;tzung der <em>NRW Landesbeauftragten f&uuml;r Datenschutz und Informationsfreiheit<\/em> sollte der Kooperationsvertrag, den die Universit&auml;t K&ouml;ln und die Bayer HealthCare AG vor zwei Jahren geschlossen haben, offen gelegt werden. Damit unterst&uuml;tzt sie einen Antrag von zehn Gesundheits-Initiativen und studentischen Interessengruppen. Die Landesbeauftragte begr&uuml;ndet in dem heute ver&ouml;ffentlichten Schreiben, weswegen die bisherige Weigerung von Universit&auml;t und BAYER-Konzern,<br>\neine Einsichtnahme in den Vertrag zu erm&ouml;glichen, dem nordrhein-westf&auml;lischen Informationsfreiheitsgesetz widerspricht. Die Ver&ouml;ffentlichung war unter anderem von der BUKO Pharma-Kampagne, der Coordination gegen BAYER-Gefahren, medico international und dem Verein demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte gefordert worden.<br>\nDie Bayer HealthCare AG und die K&ouml;lner Uniklinik hatten vor zwei Jahren eine Kooperation in den Bereichen Onkologie, Kardiologie und Erkrankungen des Zentralnervensystems vereinbart. Die Initiativen legten der Universit&auml;t daraufhin einen Fragenkatalog vor, der mit dem Hinweis auf &bdquo;Gesch&auml;ftsgeheimnisse&ldquo; unbeantwortet blieb. Unter anderem f&uuml;rchten die Kritiker, dass Verwertungsrechte neuentdeckter Substanzen vollst&auml;ndig an Bayer HealthCare &uuml;bergehen, dass auch Pr&auml;parate ohne therapeutischen Mehrwert untersucht werden und dass nur positive Studienergebnisse publiziert werden &ndash; negative jedoch nicht, falls diese als betriebssch&auml;digend eingestuft werden (ein sogenannter<em> publication bias<\/em>).<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/100709_forschungskooperation.pdf\">BUKO Pharma-Kampagne\/Coordination gegen BAYER-Gefahren\/medico international\/Verein demokratischer &Auml;rztinnen und &Auml;rzte [PDF &ndash; 10 KB]<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wird Guttenberg zu Gegen&uuml;berstellung gezwungen?<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg muss sich wom&ouml;glich im Kundus-Untersuchungsausschuss seinen Widersachern im Verteidigungsministerium stellen. SPD und Linkspartei wollen eine zeitgleiche Vernehmung des CSU-Politikers mit Ex-Staatssekret&auml;r Peter Wichert und dem ehemaligen Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, die er entlassen hatte. Dazu reichten die beiden Parteien Klage vor dem Bundesgerichtshof ein.<br>\nDer SPD-Politiker (Rainer Arnold) warf Guttenberg erneut vor, beim umstrittenen Luftschlag von Kundus seine Meinung aus populistischen Gr&uuml;nden ge&auml;ndert und daf&uuml;r die Spitzenbeamten geopfert zu haben. Guttenberg hatte den Luftangriff auf zwei Tanklaster bei Kundus im Jahr 2009 zun&auml;chst als milit&auml;risch angemessen bezeichnet, diese Einsch&auml;tzung aber wenige Wochen darauf revidiert.<br>\n&ldquo;Es verdichtet sich der Eindruck, dass er sich seine Meinung von einem gro&szlig;en Boulevardblatt in den Kopf diktieren lie&szlig;&rdquo;, sagte Arnold. &Auml;hnlich bewertete die Linksfraktion die Lage. Deren Ausschussobmann Paul Sch&auml;fer sagte, Guttenberg habe offensichtlich &ldquo;aufgrund der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung&rdquo; seine Meinung ge&auml;ndert. Daher sei eine Gegen&uuml;berstellung &ldquo;zwingend&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/guttenbergausschuss106.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>BP, das Loch und die Machenschaften<\/strong><br>\nBei der &Ouml;lkatastrophe im Golf von Mexiko konzentriert sich die weltweite Kritik auf den britischen Energiekonzern. Doch schuld sind auch die riesigen Schlupfl&ouml;cher im internationalen Seerecht und die laxen Sicherheits- bestimmungen der US-Beh&ouml;rden, bei denen die &Ouml;lindustrie selbst mitentscheidet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2010\/07\/09.mondeText1.artikel,a0008.idx,1%20\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Stipendienprogramm scheitert<\/strong><br>\nLange sah es danach aus, nun scheint es gewiss: Das Nationale Stipendienprogramm der schwarz-gelben Bundesregierung ist wohl zum Scheitern verurteilt. Gleich zw&ouml;lf Bundesl&auml;nder sind dagegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/top_news\/2826213_Probeabstimmung-Stipendienprogramm-scheitert.html%20\">FR<\/a>\n<p><strong>Dazu ein guter Vorschlag: <\/strong><\/p>\n<p><strong>Linke will Mittel des Stipendienprogramms f&uuml;r BAf&ouml;G-Erh&ouml;hung nutzen<\/strong><br>\nDie Fraktion Die Linke will die bei einem Scheitern des geplanten nationalen Stipendienprogramms frei werdenden Haushaltsmittel des Bundes f&uuml;r eine Erh&ouml;hung der BAf&ouml;G-Bedarfss&auml;tze und &ndash;Freibetr&auml;ge genutzt sehen. In einem Antrag (17\/2427), der am Donnerstagabend auf der Tagesordnung des Bundestages steht, verweist die Fraktion auf eine Beschlussempfehlung des Finanz- und des Kulturausschusses des Bundesrates, das geplante Stipendienprogramm der Bundesregierung am Freitag im Bundesratsplenum abzulehnen.<br>\nIn ihrem Antrag begr&uuml;&szlig;t die Linksfraktion, dass das Gesetz zur Schaffung eines nationalen Stipendienprogramms infrage gestellt sei. Das Programm trage &rdquo;nicht dazu bei, die soziale Schieflage an den Hochschulen zu beenden&ldquo;, argumentieren die Abgeordneten, da &rdquo;&uuml;berwiegend Studierende aus reichen Elternh&auml;usern gef&ouml;rdert&ldquo; w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2010_07\/2010_247\/01.html%20\">Deutscher Bundestag <\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Traumjob Wissenschaft?<\/strong><br>\nDie Personalstruktur und Karrierewege an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen weisen enorme Strukturdefizite auf. Das hat zuletzt der Bundesbericht zur F&ouml;rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (BuWiN) aufgezeigt. &bdquo;In der Regel werden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aber noch zu lange dar&uuml;ber im Unklaren gelassen, ob sie sich auf eine Karriere in Wissenschaft und Forschung dauerhaft einlassen k&ouml;nnen&ldquo;, hei&szlig;t es im Vorwort der Bundesregierung zum BuWiN, die inzwischen den zweiten<br>\nBundesbericht in Auftrag gegeben hat.<br>\nAuf ihrer 4. Wissenschaftskonferenz zum Thema &bdquo;Traumjob Wissenschaft? Karrierewege in Hochschule und Forschung&ldquo; wird die Bildungsgewerkschaft GEW gemeinsam mit Expertinnen und Experten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Promovierenden und Postdocs, Politikerinnen und Politikern sowie Vertreterinnen und Vertretern wissenschaftspolitischer Organisationen eine kritische Bestandsaufnahme der Karrierewege und Personalstrukturen in Hochschule und Forschung machen, Alternativen pr&uuml;fen und Reformperspektiven<br>\ndiskutieren.<br>\nProgramm und Anmeldem&ouml;glichkeit: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/GEW-Wissenschaftskonferenz.html\">GEW.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Wir brauchen ein neues Medienbewusstsein<\/strong><br>\nDie Debatte um die Bundespr&auml;sidentenwahl hat in erschreckender Weise klar gemacht, dass in diesem Land nicht nur die Politik Amok l&auml;uft. Vielmehr scheint es so, als w&auml;re die Medienlandschaft das viel gr&ouml;&szlig;ere Problem. Alle Merkels, Westerwelles und Pofallas k&ouml;nnen gegen Friede Springer, Gabor Steingart, Marc Beise und wie sie alle hei&szlig;en eigentlich nur noch abstinken. Sollte es am Ende wahr sein, dass, wie die NachDenkSeiten nicht zu behaupten m&uuml;de werden, eine konservative Medienfront inzwischen die wahre Politik macht und B&uuml;rger wie auch Politiker sich eigentlich kaum mehr dagegen wehren k&ouml;nnen?&hellip;<br>\nEs ist also notwendig, dass sich die Leute besser bewusst werden, dass Medien Meinung machen und nicht nur objektive Tr&auml;ger irgendwelcher Fakten sind. Erst, wenn man gegen&uuml;ber den Medien so kritisch wird wie man es inzwischen den Politikern gegen&uuml;ber gottlob ist, kann dieser Kreislauf der v&ouml;lligen Desinformation und des ziellos rasenden Kampagnenjournalismus beendet werden. Dazu braucht es den viel zitierten aufgekl&auml;rten, m&uuml;ndigen B&uuml;rger. Nur &ndash; der ist gerade nicht in Sicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/oeffingerfreidenker.blogspot.com\/2010\/07\/wir-brauchen-ein-neues.html%20\">Oeffinger Freidenker<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Internetnutzung : Mehr als 70 Prozenz der deutschen Bev&ouml;lkerung surfen durch das weltweite Netz <\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/sendungsbeitrag59266.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Lesers H.G. aus Mecklenburg-Vorpommern:<\/strong> Bei den soeben zu Ende gegangenen Meldungen der &ldquo;Tagesschau&rdquo; in der ARD wurde auch &uuml;ber eine Studie zur Internetnutzung berichtet. Schon bei dem Satz, dass im Westen mehr Menschen das Internet nutzen als im Osten, wurde ich hellh&ouml;rig. Als dann als letzte Aussage kam, dass die meisten Internetnutzer in Bremen und die wenigsten in Mecklenburg-Vorpommern zu finden sind, war ich sauer! Warum wird vorenthalten, dass es nicht nur darauf ankommt, ins Internet zu wollen. Man muss auch k&ouml;nnen!!!Gerade in den neuen Bundesl&auml;ndern, hier vor allem in den Fl&auml;chenl&auml;ndern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ist die Versorgung mit Internetzug&auml;ngen (Breitbandkabel) das reinste Trauerspiel. Da hilft auch nicht, dass Frau Merkel irgendwann &ndash; vielleicht vor einer Wahl? &ndash; h&ouml;chstselbst versprochen hat, an der Situation umgehend etwas zu &auml;ndern. Alles nur Gerede! Dem Zuschauer der ARD wird suggeriert, das die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern wohl wirklich, wie immer behauptet wird, 50 Jahre hinterher hinken. Sind sie unwillig oder zu dumm, um ins Internet zu gehen!? Ich finde das einfach nur skandal&ouml;s und unglaublich. Meinungsmache eben!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Zum Tod von Fritz Teufel: Der Rebell, der alle &ldquo;Bl&ouml;doyers&rdquo; &uuml;berstand<\/strong><br>\n&ldquo;Wenn&rsquo;s der Wahrheitsfindung dient&rdquo;: Bei Bank&uuml;berf&auml;llen hat er Negerk&uuml;sse an die Kunden verteilt. Fritz Teufel, der ewig Angeklagte, wurde gestern in die kleine Galerie gro&szlig;er deutscher Revolution&auml;re aufgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/2.220\/zum-tod-von-fritz-teufel-der-rebell-der-alle-bloedoyers-ueberstand-1.971470\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Stress bei den Banken; Banken wollten Abgeordnete t&auml;uschen; Lehmans langes Begr&auml;bnis; Bock zum G&auml;rtner gemacht; Ex-BayernLB-Chef muss wohl nicht haften; Banker f&uuml;rchten Schulden-Crash in Europa; Propagandakampagne der INSM f&uuml;r das &bdquo;Sparpaket&ldquo;; Ein- und Ausfuhren; Wachstum ohne Jobs; finanzielle Situation privater Haushalte; Tarifl&ouml;hne d&uuml;rftig; Bonusregeln f&uuml;r Banker auf dem kleinsten<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6143\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-6143","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6143"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6143\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6153,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6143\/revisions\/6153"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}