{"id":6144,"date":"2010-07-09T09:13:41","date_gmt":"2010-07-09T07:13:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6144"},"modified":"2014-11-26T17:23:33","modified_gmt":"2014-11-26T16:23:33","slug":"irrweg-ppp-eine-kampagne-von-attac","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6144","title":{"rendered":"Irrweg PPP \u2013 eine Kampagne von attac"},"content":{"rendered":"<p>&Ouml;ffentlich Private Partnerschaft (&Ouml;PP) oder Private Public Partnership (PPP), die vertraglich geregelte langfristige Zusammenarbeit zwischen &ouml;ffentlicher Hand und der Privatwirtschaft, zeigte sich in der Praxis oftmals als teures Patentrezept. Mit der Begr&uuml;ndung, der &Ouml;ffentlichen Hand mit diesem Modell bei knappen Kassen wieder finanzielle Freir&auml;ume zu schaffen, fand dieses Konzept Eingang in Stadtr&auml;te, Kreis- und Landtage sowie in den Bundestag. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat im Juni eine deutschlandweite PPP-Irrweg-Kampagne begonnen, um B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in 20 St&auml;dten &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde und Gefahren der Privat-&Ouml;ffentlichen-Partnerschaften aufzukl&auml;ren. Zahlreiche B&uuml;rgerinitiativen beteiligten sich an der Aktion, einzelne B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger schrieben offene Briefe an ihre Kommunalverwaltungen und forderten sie auf, neue PPP-Vertr&auml;ge zu unterbinden und bestehende Vertr&auml;ge endlich einer demokratischer Kontrolle zu unterziehen. H&ouml;hepunkt der Aktion war die Initiative zu einem Volksbegehren gegen die Geheimhaltung des PPP\/&Ouml;PP-Projekts der Berliner Wasserversorgung, das am 27. Oktober 2010 endet. Von Christine Wicht<br>\n<!--more--><\/p><p>PPP\/&Ouml;PP wurde von deren Vork&auml;mpfern mit dem Versprechen vorangetrieben, &ouml;ffentliche Investitionsvorhaben in Zusammenarbeit mit Akteuren aus der Privatwirtschaft effizienter und vor allem auch  billiger als bisher realisieren zu k&ouml;nnen. So werden beispielsweise Projekte in Stra&szlig;enbau, Schulen, ja sogar Rath&auml;usern, Gef&auml;ngnissen und Friedh&ouml;fen zunehmend nach dem PPP\/&Ouml;PP- Konzept durchgef&uuml;hrt (Siehe den Artikel: <a href=\"?p=3320\">&bdquo;Heuschrecken im &ouml;ffentlichen Raum: Public Private Partnership &ndash; Anatomie eines globalen Finanzinstruments&ldquo;<\/a>). Wirtschafts- und Finanzberater haben, unterst&uuml;tzt von Lobbyistenverb&auml;nden, auf dem Feld der PPP\/&Ouml;PP neue hoch profitable T&auml;tigkeitsfelder entdeckt. Klamme Kassen werden von Wirtschaftsexperten genutzt um PPP\/&Ouml;PP-Modelle als L&ouml;sung zur Sanierung maroder Haushaltskassen oder zur Entlastung der Haushalte zu propagieren und diese Versprechen wurden von politischen Entscheidungstr&auml;gern bereitwillig aufgegriffen. <\/p><p>Obwohl die negativen Folgen der Privatisierungen immer mehr zu Tage treten und von der Bev&ouml;lkerung inzwischen weitgehend kritisch gesehen werden, hat sich PPP\/&Ouml;PP als vermeintliches Heilmittel gegen die Staatsverschuldung etablieren k&ouml;nnen.<br>\nDoch mehr und mehr erweisen sich die Versprechen als leer, ja sogar als T&auml;uschung. So stand beispielsweise die Einf&uuml;hrung einer Stra&szlig;enmaut   Toll-Collect-Projekts, PPP als Synonym f&uuml;r Pleiten, Pech und Pannen. Aufgrund technischer Probleme beim Testbetrieb des Mautsystems verz&ouml;gerte sich die Einf&uuml;hrung des Systems vom Jahr 2003 auf 2005. Im Juli 2005 reichte das Bundesverkehrsministerium Klage gegen die Betreiber des Mautsystems ein und warf dem Konsortium vor, den Bund bewusst im Unklaren &uuml;ber die Probleme bei der Entwicklung und die damit verbundenen Verz&ouml;gerungen sowie Einnahmeausf&auml;lle gelassen zu haben. Letztes Jahr legte <a href=\"http:\/\/www.wikileaks.org\/wiki\/Toll_Collect_Vertraege,_2002\">Wikileaks<\/a> mit der Ver&ouml;ffentlichung der geheimen Vertr&auml;ge und Vertragsanh&auml;nge zum deutschen Mautsystem Kernbestandteile der Vereinbarungen zwischen dem Toll-Collect-Konsortium, angef&uuml;hrt von DaimlerChrysler und der Deutschen Telekom, der deutschen Regierung und internationalen Partnern, offen. Beim Blick in die Dokumente offenbarten sich &uuml;ppige Renditen und &uuml;beraus gro&szlig;z&uuml;gige Wartungsgeb&uuml;hren, der Betreiber sicherte sich eine Rendite von mehr als 1 Milliarde Euro bei Gesamtkosten von ca. 6 Milliarden (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/LKW-Maut-Wikileaks-veroeffentlicht-geheime-Maut-Unterlagen-868208.html\">heise.de<\/a>). <\/p><p>Oft werden PPP\/&Ouml;PP-Modelle mit dem besch&ouml;nigenden Argument vorangetrieben, dass der Staat ja Eigent&uuml;mer bleibe, die beteiligten Parteien gleichberechtigt seien und die Investoren &ldquo;nur&rdquo; Bau, Betrieb, Planung und Finanzierung &uuml;bern&auml;hmen. Damit soll den B&uuml;rgern eingeredet werden, dass der Staat, der f&uuml;r die n&auml;chsten 20-30 Jahre zwar die Miete zahlt, als Eigent&uuml;mer Mitsprache habe aber gleichzeitig die verschuldeten &ouml;ffentlichen Haushalte geschont werden k&ouml;nnten. Doch  hinter dieser Zauberformel steckt oft nur fauler Zauber. Denn die Erfahrung aus der Praxis zeigt, dass <a href=\"?p=2143\">PPP\/&Ouml;PP-Modelle oftmals keineswegs g&uuml;nstiger sind als konventionelle Modelle<\/a>. <\/p><p>Mittlerweile gibt es lt. Angaben von Attac, in Deutschland 150 PPP-Projekte mit einem Volumen von sch&auml;tzungsweise 20 Mrd. Euro &ndash; genaue Summen sind wegen der Geheimhaltung der Vertr&auml;ge nicht bekannt &ndash; die Tendenz ist steigend (eine interaktive Deutschlandkarte von Attac zu den PPP-Projekten kann abgerufen werden unter: <a href=\"http:\/\/www.ppp-irrweg.de\/adressen\">http:\/\/www.ppp-irrweg.de\/adressen<\/a>). Erschreckend sei dabei, so Attac, nicht nur die Tendenz, sondern vor allem auch die Tatsache, dass alle diese Vertr&auml;ge geheim seien. Selbst die Kommunalaufsicht, die als Aufsichtsbeh&ouml;rde das Vertragswerk genehmige, k&ouml;nne nicht zweifelsfrei sicher sein, ob ihr alle Unterlagen und Informationen zugeleitet worden seien. Als Begr&uuml;ndung werde immer das Gesch&auml;fts- und Betriebsgeheimnis der beteiligten Unternehmen (des Konsortiums oder der Zweckgesellschaft, das den PPP Auftrag &uuml;bernimmt) angef&uuml;hrt. <\/p><p>Die Geheimhaltung n&uuml;tze ausschlie&szlig;lich den privaten Partnern, denn nur weil die &Ouml;ffentlichkeit keine Einsicht bekomme, k&ouml;nnten die privaten Partner ihre Gewinninteressen in den Vertr&auml;gen unbehellligt durchsetzen, so Attac. Noch nie sei in Deutschland ein PPP-Vertrag vor der Abstimmung den Abgeordneten vollst&auml;ndig vorgelegt worden. Die politischen Verantwortlichen m&uuml;ssten &uuml;ber Vertr&auml;ge abstimmen, die sie nicht lesen oder gar pr&uuml;fen konnten. Somit sei die Geheimhaltung der PPP-Vertr&auml;ge der N&auml;hrboden, auf dem die negativen Ausw&uuml;chse von PPP ihre Sumpfbl&uuml;ten k&ouml;nnen. Ohne Geheimhaltung w&uuml;rden die PPP-Vertr&auml;ge mit den St&auml;dten, Kommunen, L&auml;ndern und Bund  nicht zu einem solch lukrativen Gesch&auml;ft und oft w&uuml;rden sie &uuml;berhaupt nicht zustande kommen. Attac h&auml;lt bis zum Beweis des Gegenteils an der Vermutung fest, dass die meisten der Vertr&auml;ge sittenwidrige Vereinbarungen enthalten und daher einer juristischen Pr&uuml;fung nicht standhalten w&uuml;rden. Eine solche Geheimhaltung widerspreche obendrein auch den grundlegenden Prinzipien eines demokratischen Staates. So w&uuml;rden zwar jeweiligen Stadtverordneten &uuml;ber das Projekt zwar per Grundsatzbeschluss entscheiden, bek&auml;men aber die Vertr&auml;ge nicht Gesicht. Und wenn doch, dann mit Schw&auml;rzungen, die von den Beratern und Anw&auml;lten vorgenommenen wurden. <\/p><p>Das Hauptmerkmal der PPP\/&Ouml;PP-Modelle, die Geheimhaltung, stand auch im Mittelpunkt der Kampagne von Attac.<\/p><p>Gemeinsam mit dem Berliner Wassertisch und der Gr&uuml;nen Liga und unterst&uuml;tzt von der Verbraucherzentrale Berlin, dem VDGN (Verband Deutscher Grundst&uuml;cksnutzer), den Mieterorganisationen, den Jusos, DGB Jugend  und vielen anderen Organisationen und Initiativen, wurde am 28. Juni ein Volksbegehren f&uuml;r die Offenlegung der  Geheimvertr&auml;ge bei den Berliner Wasserbetrieben gestartet. Die PPP-Kritiker hatten auf dem Leopoldplatz in Berlin-Wedding eine schwarze Box als so genannte &bdquo;Geheimschutzkammer&ldquo; aufgestellt, wie sie auch bei den Vertragsverhandlungen f&uuml;r die Berliner Wasserbetriebe benutzt wurde. Mit einem Theaterst&uuml;ck lie&szlig;en die Aktivisten die Geschichte der Teilprivatisierung der Wasserbetriebe Revue passieren. Die Berliner Wasserbetriebe wurden 1999 von den Konzernen RWE und Veolia teilprivatisiert und sind bis jetzt das gr&ouml;&szlig;te PPP-Projekt europaweit. Der Wasserpreis ist seit 2001 um 35 Prozent gestiegen, Personal wurde abgebaut, Investitionen abgesenkt und k&uuml;rzlich wurden 3 Wasserwerke geschlossen, mit der Folge, dass das Land Berlin ca. 30 km&sup2; &ouml;kologisch wichtiges Trinkwasserschutzgebiet verliert. Die Gewinne landen zum gr&ouml;&szlig;ten Teil in den Taschen der privaten Konzerne, und nur einen kleineren Teil erh&auml;lt der Senat, angeblich zur Schuldentilgung. Allein im letzten Jahr mussten die Berliner B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger f&uuml;r die Teilprivatisierung 270 Millionen Euro &bdquo;Gewinne&ldquo; bezahlen. Deren Gewinne sind unsere Verluste, sagt der <a href=\"http:\/\/www.berliner-wassertisch.net\/content\/aktuell\/aktuell.php\">Berliner Wassertisch<\/a>. Das Netzwerk fordert deshalb, dass nur die real anfallenden Kosten in die Wassertarife eingestellt werden, denn Gewinne, Renditen, Profite h&auml;tten bei den Bereichen der Daseinsvorsorge, wie der Wasserversorgung, nichts verloren.<\/p><p>&Uuml;ber die Vertragsverhandlungen sowie den Inhalt des Vertrags wurde 1999 &ldquo;absolutes Stillschweigen&rdquo; vereinbart. Diese Geheimhaltung wurde zum Vorbild f&uuml;r PPP-Projekte bundesweit. <a href=\"http:\/\/www.wahlen-berlin.de\/home.htm\">Das Volksbegehren<\/a> l&auml;uft bis zum 27. Oktober. In dieser Zeit m&uuml;ssen die Initiatoren 172.000 Unterschriften sammeln. Nach einem erfolgreichen Volksbegehren hat der Senat eine Frist von vier Monaten, um den Volksentscheid herbeizuf&uuml;hren. Dirk Kramm von der PPP-Irrweg-Kampagne sagte: &ldquo;Eine durch das Volksbegehren erzwungene Offenlegung des Teilprivatisierungsvertrags der Berliner Wasserbetriebe w&auml;re ein Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r alle weiteren PPP-Vertr&auml;ge hier zu Lande und damit ein Meilenstein im Kampf gegen PPP.&rdquo; <\/p><p>Nahezu alle Parteien unterst&uuml;tzen PPP-Projekte,  sie sitzen also alle im gleichen Boot. Die Gegner solcher Vorhaben in den Entscheidungsgremien sind im Regelfall &uuml;berfordert die verwinkelte Materie aufzuarbeiten. F&uuml;r die Bef&uuml;rworter ist ihre Zustimmung weitgehend risikolos, denn wer will und wer k&ouml;nnte nach mehreren Jahren noch jemand f&uuml;r solche Fehlentscheidungen zur Verantwortung ziehen? Meist sind die Verantwortlichen dann l&auml;ngst nicht mehr im Amt oder haben wie etwa der K&ouml;lner Oberstadtdirektor sogar die Seite gewechselt und ihren Nachfolgern bleibt nur noch die bittere Pflicht die vertraglichen Verpflichtungen zu erf&uuml;llen. Privatisierung von &ouml;ffentlichem Eigentum geht uns alle an, denn &ouml;ffentliches Eigentum wurde &uuml;ber Steuern und Abgaben finanziert. Deshalb sollten wir alle demokratischen M&ouml;glichkeiten nutzen und gegen den Ausverkauf des &ouml;ffentlichen Eigentums stimmen sowie &uuml;ber die negativen Folgen der PPP\/&Ouml;PP-Politik informieren. Die Attac-Irrweg-Kampagne bietet B&uuml;rgern, zun&auml;chst einmal mit dem Volksbegehren in Berlin, eine M&ouml;glichkeit, sich aktiv gegen den Ausverkauf ihres Wassers zu wehren. Vielleicht werden diesem Beispiel weitere Volksbegehren gegen den Ausverkauf der Bereiche der Daseinsvorsorge folgen. Es liegt an den B&uuml;rgern sich zu wehren, damit &ouml;ffentliches Eigentum und die Aufgaben der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge, verpackt in Finanzprodukten nicht zu privatem Spekulationskapital werden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&Ouml;ffentlich Private Partnerschaft (&Ouml;PP) oder Private Public Partnership (PPP), die vertraglich geregelte langfristige Zusammenarbeit zwischen &ouml;ffentlicher Hand und der Privatwirtschaft, zeigte sich in der Praxis oftmals als teures Patentrezept. Mit der Begr&uuml;ndung, der &Ouml;ffentlichen Hand mit diesem Modell bei knappen Kassen wieder finanzielle Freir&auml;ume zu schaffen, fand dieses Konzept Eingang in Stadtr&auml;te, Kreis- und Landtage<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6144\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[127,144,28,150],"tags":[238,530,413,325,824,335,665],"class_list":["post-6144","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lobbyismus-und-politische-korruption","category-private-public-partnership","category-privatisierung","category-verbraucherschutz","tag-attac","tag-buergerentscheid","tag-schlanker-staat","tag-staatsschulden","tag-toll-collect","tag-wasserversorgung","tag-wikileaks-2"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6144","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6144"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6144\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6146,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6144\/revisions\/6146"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6144"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6144"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6144"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}