{"id":61451,"date":"2020-05-29T16:17:58","date_gmt":"2020-05-29T14:17:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451"},"modified":"2020-05-29T16:17:58","modified_gmt":"2020-05-29T14:17:58","slug":"hinweise-des-tages-ii-444","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h01\">Oskar Lafontaine bewertet im Interview das geplante Hilfspaket der Europ&auml;ischen Union. <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h02\">Jenseits der Schmerzgrenze: Wieso viele Krankenpfleger Deutschland verlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h03\">Die amerikanische Trag&ouml;die hat System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h04\">&bdquo;Wir bekommen es hier mit einer verlorenen Generation zu tun&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h05\">Von der Pest zum Coronavirus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h06\">Berechnungen zeigen: Mindestlohnbetrug betrifft uns alle!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h07\">Beh&ouml;rden lie&szlig;en Testergebnisse unver&ouml;ffentlicht: Labore finden Mineral&ouml;l in Babynahrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h08\">Autozulieferer ZF will bis zu 15.000 Stellen streichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h09\">(K)eine Staatshilfe an Lufthansa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h10\">Renault will fast 15.000 Stellen streichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h11\">Ungerecht und b&uuml;rokratisch: Experten kritisieren die Grundrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h12\">Wasserstoff wird ausgebremst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h13\">Nichtw&auml;hlerInnen &ndash; eine Frage der Klasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h14\">Hongkongs Regierungschefin wirbt um Zustimmung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h15\">Mehr Milit&auml;r f&uuml;r den Sahel (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h16\">Mehr L&ouml;cher als Rand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61451#h17\">Nach Rechtsextremismus-F&auml;llen im KSK: &sbquo;Strukturanalyse&ldquo; der Eliteeinheit geplant (Nachtrag: BPK)<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine bewertet im Interview das geplante Hilfspaket der Europ&auml;ischen Union. <\/strong><br>\nEr setzt zur Konsolidierung der Staatsfinanzen nach wie vor auf eine Verm&ouml;gensteuer.<br>\nWer wird f&uuml;r die Folgen der Corona-Krise zur Kasse gebeten? Wieder die kleinen Leute? Darum ging es heute bei meinem Interview mit Gabor Steingart in seinem Morning Briefing (ab Minute 4&rsquo;15). Wir haben ja schon in der Finanzkrise gesehen, dass letztlich diejenigen, die gro&szlig;e Verm&ouml;gen haben, mit noch viel gr&ouml;&szlig;eren Verm&ouml;gen aus dieser Krise herausgekommen sind. Und es stellt sich die Frage: Ist unsere jetzige gesellschaftliche Ordnung mit dieser Verm&ouml;genskonzentration &uuml;berhaupt noch in der Lage, Demokratie zu realisieren? Oder folgen in den jeweiligen L&auml;ndern die einzelnen Regierungen mehr oder weniger den Imperativen der Wirtschaft und der gro&szlig;en Verm&ouml;gen?<br>\n<a href=\"https:\/\/gaborsteingart.com\/?podcast=536#t=256\">Hier das Interview in voller L&auml;nge<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/3082620361799410\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via facebook<\/a>\n<p><strong>dazu: Wie die EU-Kommission 310 Milliarden Euro f&uuml;r den nationalen Wiederaufbau verteilen will<\/strong><br>\nDie Regierungen k&ouml;nnen die EU-Mittel ab Oktober beantragen. Das Geld soll es nur unter strikten Bedingungen geben &ndash; es k&ouml;nnte ein Hebel sein f&uuml;r verschlafene Reformen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/coronakrise-wie-die-eu-kommission-310-milliarden-euro-fuer-den-nationalen-wiederaufbau-verteilen-will\/25868618.html\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> So, so Italien hat also eine &ldquo;verfehlte Wirtschaftspolitik&rdquo; betrieben. Aber der schlechte Zustand der italienischen Volkswirtschaft hat mit dem Austerit&auml;tsdiktat aus Br&uuml;ssel und Berlin nat&uuml;rlich nicht das Geringste zu tun. Mit dem deutschen Merkantilismus auch nicht. Es kommt leider wie bef&uuml;rchtet, die Neoliberalen sehen die Corona-Krise als gro&szlig;e Chance die neoliberale Agenda noch weiter durchzusetzen. Dabei hat gerade die &ldquo;Sparpolitik&rdquo; in Italien auch das Gesundheitssystem ruiniert und letztendlich dazu gef&uuml;hrt, dass die Corona-Epidemie in Italien so ein katastrophales Ausma&szlig; angenommen hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Jenseits der Schmerzgrenze: Wieso viele Krankenpfleger Deutschland verlassen<\/strong><br>\nW&auml;hrend hierzulande noch dar&uuml;ber gestritten wird, wie die Pflegeberufe attraktiver werden k&ouml;nnten, wandert mancher Pfleger aus &ndash; zum Beispiel nach Luxemburg. [&hellip;]<br>\nViel ist derzeit zu lesen von der Systemrelevanz der Pfleger. B&uuml;rger applaudieren von Balkonen, sogar im Bundestag klatschten Parlamentarier, das allerdings klang f&uuml;r die Beklatschten nach Hohn &ndash; sie fordern eine Antwort auf eine der dr&auml;ngendsten Fragen des vergangenen und des kommenden Jahrzehnts: Was tun gegen den Pflegenotstand?<br>\nDas deutsche Pflegesystem leidet an einem Missstand: Ihm fehlen Pfleger. Vier von f&uuml;nf Krankenh&auml;usern hatten im vergangenen Jahr Stellen nicht besetzt, 12 000 fehlten auf normalen Stationen, weitere 4700 auf den Intensivstationen, und das ist nur der Mindestbedarf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/themen\/reportage\/jenseits-der-schmerzgrenze-wieso-viele-krankenpfleger-deutschland-verlassen\/25858824.html%20\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><strong>dazu: Staatliche Corona-Hilfen reichen in drei Vierteln der Krankenh&auml;user nicht<\/strong><br>\nAufgrund der Corona-Pandemie hat sich die wirtschaftliche Situation vieler Kliniken deutlich verschlechtert. F&uuml;r frei gehaltene Betten bekommen die Krankenh&auml;user vom Staat zwar eine Pauschale von 560 Euro pro Tag. Gerade bei gr&ouml;&szlig;eren Kliniken reichen die Ausgleichszahlungen aber nicht, um die fehlenden Einnahmen zu kompensieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/krankenhauser-corona-hilfen-reichen-nicht-in-allen-kliniken-aus-UCL5R3JIGH4TTVWCTU72CNYVYU.html\">RND<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die amerikanische Trag&ouml;die hat System<\/strong><br>\nMillionen Amerikaner sind nicht krankenversichert. Auch Rebecca Wood musste sich schon entscheiden, ob sie sich selbst behandeln l&auml;sst &ndash; oder ihre Tochter.<br>\nIm Fr&uuml;hling 2015 musste sich Rebecca Wood entscheiden, wieder einmal. Ihr unterer, linker Eckzahn war abgebrochen, das Zahnmark hatte sich entz&uuml;ndet. Eine Wurzelbehandlung war n&ouml;tig, die bis zu 2000 Dollar Zuzahlung bedeutet h&auml;tte. Zur gleichen Zeit stand eine Rechnung f&uuml;r die Sprachtherapie ihrer Tochter Charlie an. Charlie war wichtiger.<br>\nRebecca Woods Gesicht habe ein paar Tage sp&auml;ter begonnen anzuschwellen, sagt sie, das Atmen sei schwieriger geworden. &bdquo;Ich bin mit dem Auto ins Krankenhaus gefahren, um Kosten f&uuml;r den Rettungsdienst zu sparen.&ldquo;<br>\nDie Operation drei Tage sp&auml;ter fand unter lokaler Bet&auml;ubung statt, eine Vollnarkose w&auml;re zu teuer gewesen. &bdquo;Sie haben erst den Zahn gezogen, dann einen zweiten, dann den dritten, dann die Z&auml;hne drum herum, dann die ganze untere Reihe&ldquo;, erz&auml;hlt sie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/themen\/reportage\/mehr-als-100-000-corona-tote-in-den-usa-die-amerikanische-tragoedie-hat-system\/25861978.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Wir bekommen es hier mit einer verlorenen Generation zu tun&ldquo;<\/strong><br>\nDas Deutsche Kinderhilfswerk fordert eine vollst&auml;ndige &Ouml;ffnung von Kitas und Schulen. Ohne R&uuml;ckkehr zum Normalbetrieb drohen die Kollateralsch&auml;den sich auszuwachsen, warnt Pr&auml;sident Thomas Kr&uuml;ger. F&uuml;r die Generation Z hat er eine d&uuml;stere Prognose.<br>\nThomas Kr&uuml;ger ist Pr&auml;sident der Bundeszentrale f&uuml;r Politische Bildung und seit 25 Jahren ehrenamtlicher Pr&auml;sident des Deutschen Kinderhilfswerks. Er setzt sich f&uuml;r eine rasche R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t an deutschen Schulen ein.<br>\nWELT: Herr Kr&uuml;ger, als Pr&auml;sident des Kinderhilfswerkes fordern Sie, Schulen und Kitas wieder vollst&auml;ndig zu &ouml;ffnen. Warum ist das so wichtig?<br>\nThomas Kr&uuml;ger: Die Tatsache, dass den Kindern in der Corona-Krise ihre Lehr- und Lernumgebung vorenthalten werden musste, hat gravierende Auswirkungen auf das soziale Zusammenleben. Es ist ein schwerer Eingriff in ihre Lebenswelt, in ihre Grundrechte und beeintr&auml;chtigt ihre psycho-soziale Entwicklung.<br>\nF&uuml;r Kinder ist es wichtig, in Kita und Schule auf vertraute Personen zu treffen und mit ihnen zu leben und zu lernen. Deshalb pl&auml;dieren wir daf&uuml;r, in Kitas und Schulen zu einem ann&auml;hernd normalen Betrieb zur&uuml;ckzukehren &ndash; &uuml;brigens im Einklang mit f&uuml;nf medizinischen Fachgesellschaften, die in einem Positionspapier zu demselben Schluss kommen.<br>\nWas derzeit an Unterricht l&auml;uft, ist einfach zu wenig. Wenn Schule sich nur auf die Kernf&auml;cher fokussiert und Sport und musische F&auml;cher ganz wegl&auml;sst, ist eine ganzheitliche Pers&ouml;nlichkeitsentwicklung und -entfaltung nicht m&ouml;glich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article208447189\/Kinderhilfswerk-Eine-Generation-droht-die-Corona-ausbaden-muss.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Von der Pest zum Coronavirus<\/strong><br>\nDas Ende der Pandemie kann zu Fortschritten f&uuml;hren, falls wir uns von der Finanzlogik und der z&uuml;gellosen Globalisierung entfernen.<br>\nRed. Marc Chesney ist Professor der Finanzwissenschaften an der Universit&auml;t Z&uuml;rich. Er ist Autor des Buches &laquo;Die permanente Krise &ndash; Der Aufstieg der Finanzoligarchie und das Versagen der Demokratie&raquo;.<br>\nDer Roman von Albert Camus &laquo;Die Pest&raquo; wird oft als Metapher f&uuml;r die Braune Pest der Nazis interpretiert, deren Ausbreitung Tod und Ungl&uuml;ck hinterliess. Das Buch ist auch insofern prophetisch, als es das Auftreten und die Ausbreitung einer Epidemie vorwegnimmt und beschreibt.<br>\nIm Roman wurde die Stadt Oran vom Rest der Welt abgeschnitten, um die Ausbreitung der Pest einzud&auml;mmen. Heute, im Zeitalter der Globalisierung, sind es Einzelpersonen, die isoliert waren, und L&auml;nder, die ihre Grenzen schlossen. Was bis vor kurzem noch unvorstellbar war, ist Wirklichkeit geworden. Die Wirtschaft ist fast zum Stillstand gekommen. Unser Lebensraum ist erheblich geschrumpft. Wir wurden dazu gebracht, die Toten zu z&auml;hlen, in einer makabren t&auml;glichen Abrechnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesundheit\/Von-der-Pest-zum-Coronavirus\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Berechnungen zeigen: Mindestlohnbetrug betrifft uns alle!<\/strong><br>\nMillionen Besch&auml;ftigte in Deutschland werden von kriminellen Arbeitgebern um den gesetzlichen Mindestlohn betrogen. Seit seiner Einf&uuml;hrung 2015 ist dadurch ein Schaden von insgesamt 25 Milliarden Euro entstanden. Das Geld fehlt nicht nur den ArbeitnehmerInnen, sondern auch den Sozialversicherungen und dem Fiskus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/++co++516acf66-a0ea-11ea-bab3-52540088cada\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Beh&ouml;rden lie&szlig;en Testergebnisse unver&ouml;ffentlicht: Labore finden Mineral&ouml;l in Babynahrung<\/strong><br>\nBei Untersuchungen wurden Mineral&ouml;lr&uuml;ckst&auml;nde in mehreren Babymilch-Produkten festgestellt. Foodwatch spricht von einem Skandal. [&hellip;]<br>\nFoodwatch-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Martin R&uuml;cker kritisiert, dass weder das Ministerium noch andere Beh&ouml;rden &ouml;ffentlich machten, in welchen Produkten Mineral&ouml;l nachgewiesen wurde. &bdquo;Dass die Bundesregierung die Gesch&auml;ftsinteressen von Nestl&eacute; &amp; Co. &uuml;ber den Gesundheitsschutz von S&auml;uglingen stellt, ist ein Skandal&ldquo;, so R&uuml;cker am Donnerstag.<br>\nOb sich die untersuchten Produktchargen noch im Handel befinden, ist unklar. Auch sei kein Nachweis der Hersteller bekannt, dass ihre mit Mineral&ouml;l verunreinigten Produkte mittlerweile etwa infolge von ver&auml;nderten Produktionsabl&auml;ufen oder Rohstoffquellen garantiert unbelastet sind, so Foodwatch.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/panorama\/behoerden-liessen-testergebnisse-unveroeffentlicht-labore-finden-mineraloel-in-babynahrung\/25871014.html\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2020\/staatliche-labore-finden-mineraloel-in-babymilch\/\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Autozulieferer ZF will bis zu 15.000 Stellen streichen<\/strong><br>\nBei Deutschlands drittgr&ouml;&szlig;tem Autozulieferer reicht Kurzarbeit f&uuml;r die Bew&auml;ltigung der Krise nicht aus. Laut Berichten sollen bis 2025 auch Stellen hierzulande wegfallen.<br>\nDeutschlands drittgr&ouml;&szlig;ter Automobilzulieferer ZF plant in den kommenden Jahren die Streichung von bis zu 15.000 Stellen. Dies berichten der S&uuml;dkurier und die Saarbr&uuml;cker Zeitung unter Berufung auf ein internes Schreiben des ZF-Vorstands an die Belegschaft. &ldquo;Aus heutiger Sicht m&uuml;ssen wir bis 2025 weltweit unsere Kapazit&auml;ten anpassen und 12.000 bis 15.000 Arbeitspl&auml;tze abbauen, davon etwa die H&auml;lfte in Deutschland&rdquo;, hei&szlig;t es darin. Ein Unternehmenssprecher wollte die Berichte nicht kommentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2020-05\/autoindustrie-zulieferer-zf-stellenabbau-corona-krise%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> So sieht also der angebliche Fachkr&auml;ftemangel hierzulande aus. Und die Corona-Krise scheint eher ein willkommener Anlass als die tieferliegende Ursache f&uuml;r die &Uuml;berkapazit&auml;ten in der Autoindustrie zu sein. Aber wenn &ldquo;man&rdquo; den gro&szlig;en Stellenabbau auf Corona schiebt, ist das vielleicht f&uuml;r das Unternehmens-Image vorteilhafter und vielleicht kann man ja noch ein paar Subventionen abgreifen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: BMW verhandelt &uuml;ber raschen Stellenabbau ohne K&uuml;ndigungen<\/strong><br>\nDie Krise dr&auml;ngt BMW zu schnellem Handeln: Der M&uuml;nchner Autobauer will den Stellenabbau beschleunigen. Der Vorstand verhandelt mit dem Betriebsrat dar&uuml;ber, wie er ohne betriebsbedingte K&uuml;ndigungen m&ouml;glichst bald rund 6000 der weltweit 126.000 Arbeitspl&auml;tze streichen kann.<br>\n&ldquo;Die bisher getroffenen Entscheidungen reichen nicht aus, um die BMW Group bestm&ouml;glich durch diese enorm schwierige Situation zu steuern&rdquo;, sagte Finanzvorstand Nicolas Peter. Personalchefin Ilka Horstmeier sagte, neben dem Abbau von Zeit- und Urlaubskonten sowie Kurzarbeit &ldquo;kommen wir nicht umhin, jetzt weitere Ma&szlig;nahmen zu ergreifen&rdquo;.<br>\nGepr&uuml;ft werde, Mitarbeiter zwei oder drei Jahre vor dem gesetzlichen Rentenalter mit einer Abfindung fr&uuml;her in den Ruhestand zu schicken. Die rund 800 fertig werdenden Azubis sollen &uuml;bernommen werden. Aber junge Mitarbeiter sollen sich f&uuml;r ein Studium oder eine Qualifizierung freistellen lassen k&ouml;nnen mit der Garantie, danach wieder bei BMW arbeiten zu k&ouml;nnen. Statt Urlaubsgeld soll es mehr Urlaubstage geben, 40-Stunden-Vertr&auml;ge auf 35 Stunden gek&uuml;rzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-am-Freitag-29-Mai-2020-article21811828.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Tja, so geht Kapitalismus. Die Familie Quandt\/Klatten bekommt als Mehrheitseigner von BMW 700 Millionen Euro an Dividenden ausgezahlt. Diejenigen die das Geld erarbeitet haben schmei&szlig;t man raus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>(K)eine Staatshilfe an Lufthansa<\/strong><br>\nWeil Covid-19 den Flugverkehr weltweit zum Erliegen gebracht hat, ben&ouml;tigt die Lufthansa als eines der ersten Unternehmen massive Staatshilfe, sonst droht Insolvenz. Nach langen Verhandlungen hatte sich die Bundesregierung auf ein Hilfsangebot verst&auml;ndigt [&hellip;]<br>\nInsgesamt besitzt die Fluggesellschaft 92 Tochtergesellschaften in Unternehmenssteueroasen. Auf Malta machte ein Tochterunternehmen mit nur zwei Angestellten fast 200 Millionen Euro Gewinn. Neun weitere maltesische Gesellschaften werden von sechs Angestellten gef&uuml;hrt und verwalten mehr als acht Milliarden Euro.<br>\nEine Analyse der Steuerzahlungen des Unternehmens verst&auml;rken den Verdacht, dass die Tochtergesellschaften in Steueroasen nicht nur operative Gesch&auml;ftsfelder betreffen &ndash; wie die Lufthansa in ihrer Offenlegung behauptet. In den letzten zehn Jahren zahlte die Airline auf einen Gewinn von 15,6 Milliarden Euro nur drei Milliarden Steuern. Das entspricht einer Quote von nur 19,4 Prozent. Zum Vergleich: Der am Konzernsitz in K&ouml;ln f&auml;llige Steuersatz betr&auml;gt 32,45 Prozent. Die Steuerpraktiken der Lufthansa sind der &Ouml;ffentlichkeit nicht unbekannt und f&uuml;hrten in der Vergangenheit wiederholt zu hohen Nachzahlungen und gerichtlichen Auseinandersetzungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/keine-staatshilfe-an-lufthansa\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<p><strong>dazu: Kritik an Steuersparmodell: Die Malta-Connection der Lufthansa<\/strong><br>\nDie Lufthansa wird mit Milliardenbetr&auml;gen vom deutschen Staat gerettet &ndash; und profitiert nach Einsch&auml;tzung der Organisation Finanzwende gleichzeitig immens von Steueroasen wie Malta.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/lufthansa-steuern-malta-1.4919586\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Renault will fast 15.000 Stellen streichen<\/strong><br>\nDer kriselnde franz&ouml;sische Autobauer Renault will mehrere Werke reorganisieren und weltweit rund 15.000 Arbeitspl&auml;tze abbauen. Verhandlungen dar&uuml;ber h&auml;tten mit den Gewerkschaften begonnen, teilte der Konzern mit.<br>\nEine Einigung mit den Gewerkschaften &uuml;ber die Zukunft der Arbeitspl&auml;tze in Frankreich ist Voraussetzung daf&uuml;r, dass Renault den vom Staat in Aussicht gestellten Hilfskredit von f&uuml;nf Milliarden Euro im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise erh&auml;lt. Vom weltweit geplanten Stellenabbau w&auml;ren 4600 Arbeitspl&auml;tze in Frankreich betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/renault-123.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant dazu ist auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61090#h15\">Digitalisierung: Speerspitze des Neoliberalismus<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ungerecht und b&uuml;rokratisch: Experten kritisieren die Grundrente<\/strong><br>\nNach langem Streit hat sich die gro&szlig;e Koalition auf einen Gesetzentwurf zur Grundrente geeinigt. Bei einer Anh&ouml;rung im Bundestag ist er bei den Sachverst&auml;ndigen allerdings durchgefallen.<br>\nDas wird noch ein langer Weg, bevor die Grundrente in Deutschland wirklich Realit&auml;t ist. Obwohl das Gesetz zum 1. Januar 2021 eingef&uuml;hrt werden soll, werden vermutlich erst im Juli 2021 die ersten Grundrentenbescheide an die betroffenen Rentnerinnen und Rentner gehen. Bis s&auml;mtliche 26 Millionen Bestandsrenten gepr&uuml;ft sind, wird es vermutlich bis Ende 2022 dauern. Das war eines der Ergebnisse einer Expertenanh&ouml;rung zum Thema Grundrente am Montag im Bundestag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ungerecht-und-buerokratisch-experten-kritisieren-grundrente-li.84408\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wasserstoff wird ausgebremst<\/strong><br>\nForschungsministerin Anja Karliczek will Wasserstoff als gr&uuml;nen Konjunkturmotor voranbringen. Doch schon wieder ist das Thema aus dem Kabinett geflogen. Obendrein stichelt das Wirtschaftsministerium gegen die Ministerin.<br>\nEigentlich h&auml;tte das Bundeskabinett an diesem Mittwoch die Nationale Wasserstoffstrategie beschlie&szlig;en sollen. Bis zuletzt hatten die Ressorts darum gerungen, die j&uuml;ngste Version, die dieser Zeitung vorliegt, datiert vom Montag. Doch wurde der Entwurf zu Karliczeks Bedauern kurzfristig von der Tagesordnung genommen. Urspr&uuml;nglich war die Verabschiedung schon f&uuml;r 2019 geplant. Zum Zeitablauf sagte sie: &bdquo;Wir k&ouml;nnten sofort starten, wenn die Strategie endlich im Kabinett verabschiedet ist.&ldquo; Das Programm m&uuml;sse jetzt &bdquo;z&uuml;gig, kraftvoll und effektiv&ldquo; vorangetrieben werden. &bdquo;Ich will keinen Papiertiger.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/digitec\/wasserstofftechnik-wasserstoff-als-gruener-konjunktur-motor-16787360.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es ist richtig, auf dem Weg zur C02-Neutralit&auml;t ist die Wasserstofftechnologie ein essentieller Baustein. Dass das Wirtschaftsministerium unter Peter Altmaier blockiert, &uuml;berrascht dabei nicht. Dieser hat seit Beginn seiner Amtszeit nur die Interessen der gro&szlig;en Konzerne, explizit die der Automobilindustrie im Blick. Das manifestiert sich aktuell darin, dass auch die Subventionierung von Spritfressern als Corona-Hilfe ernsthaft diskutiert wird. So verspielt Deutschland jeden Anschluss an zukunftsf&auml;hige Technologien.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Nichtw&auml;hlerInnen &ndash; eine Frage der Klasse<\/strong><br>\nViele politische Diskussionen drehen sich derzeit um die Frage, ob bestimmte Bev&ouml;lkerungsgruppen (z. B. ArbeiterInnen) immer mehr dazu tendieren, rechte und rechtspopulistische Parteien zu w&auml;hlen. Wenig beachtet wird dabei, dass viele Menschen &uuml;berhaupt nicht mehr zur Wahlurne schreiten und dass sich die Wahlbeteiligung stark nach Klassenlagen unterscheidet.<br>\nAls Donald Trump 45. Pr&auml;sident der USA wurde, eine Mehrheit in Gro&szlig;britannien f&uuml;r einen Ausstieg aus der EU stimmte und rechte Parteien europaweit Wahlgewinne feierten, las man im Feuilleton beinahe t&auml;glich von &bdquo;zornigen und aufbegehrenden ArbeiterInnen&ldquo;, die ihren Unmut an den Wahlurnen zum Ausdruck brachten. Von b&uuml;rgerlich-liberaler Seite wurde dies vor allem dazu genutzt, um sich von diesen W&auml;hlerInnengruppen zu distanzieren und zu argumentieren, dass diese die Segnungen der Globalisierung schlichtweg ignorieren w&uuml;rden.<br>\nSozialwissenschafterInnen wie Didier Eribon oder Oliver Nachtwey versuchten demgegen&uuml;ber zu zeigen, dass hinter der scheinbar unerkl&auml;rlichen Wut dieser Menschen reale Abstiegserfahrungen und -gef&auml;hrdungen sowie Entt&auml;uschungen und Identit&auml;tsverletzungen liegen. Was in der Debatte jedoch h&auml;ufig vergessen bzw. ausgeblendet wurde, ist die Frage, wer denn &uuml;berhaupt noch zu Wahlen geht? Verzichten z. B. ArbeiterInnen &ndash; sofern sie &uuml;berhaupt wahlberechtigt sind &ndash; vermehrt auf ihr Wahlrecht, da ihnen die etablierte Politik keine Antworten mehr auf ihre dr&auml;ngendsten sozialen Probleme bietet?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/awblog.at\/nichtwaehlerinnen-eine-frage-der-klasse\/\">A&amp;W blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hongkongs Regierungschefin wirbt um Zustimmung<\/strong><br>\nHongkongs Chefadministratorin Carrie Lam hat am Dienstag bekr&auml;ftigt, dass die Gesetzgebung zur nationalen Sicherheit der Sonderverwaltungsregion unzweifelhaft in den Zust&auml;ndigkeitsbereich der Zentralregierung falle.<br>\nDie Hongkonger Regierung versprach volle Unterst&uuml;tzung und Kooperation der Sonderverwaltungsregion bei der Umsetzung der neuen Gesetze zur Nationalen Sicherheit. Vor der w&ouml;chentlichen Sitzung des Exekutivrates wies Lam vor Reportern Spekulationen zur&uuml;ck, dass der Gesetzentwurf, der dem Nationalen Volkskongress vorliegt, das Prinzip &bdquo;Ein Land, zwei Systeme&rdquo; und das hohe Ma&szlig; an Autonomie der Stadt untergraben k&ouml;nne.<br>\nIm Gegenteil stelle der Schritt die erfolgreiche Umsetzung des Prinzips dar, da das Rechtssystem verbessert werde und die Mechanismen zu dessen Durchsetzung in strikter &Uuml;bereinstimmung mit dem Grundgesetz erfolgten. Nationale Sicherheit falle in die Zust&auml;ndigkeit der Zentralbeh&ouml;rden, betonte sie. Nur der Nationale Volkskongress als h&ouml;chstes Entscheidungsorgan des Staates d&uuml;rfe &uuml;ber Gesetze mit Bezug zu Nationaler Sicherheit entscheiden.<br>\nLam bekr&auml;ftigte, die Zentralregierung sei beim Vorantreiben der Resolution unbeirrt und entschlossen und die Hongkonger Regierung werde volle Unterst&uuml;tzung und Kooperation leisten, ganz gleich, welchen Widerstand es auch geben m&ouml;ge.<br>\nAlbert Chen Hung-yee, ein Rechtsprofessor an der Universit&auml;t von Hongkong und Mitglied des Grundgesetzausschusses der Sonderverwaltungszone, betonte, Artikel 23 des Grundgesetzes schreibe vor, dass die Regierung der Sonderverwaltungsregion in Sicherheitsfragen autonom entscheiden k&ouml;nne. Dies bedeute jedoch nicht, dass diese Gesetzgebungsbefugnis ausschlie&szlig;lich sei, oder dass die Zentralregierung diese Befugnis aufgegeben oder abgetreten h&auml;tte.<br>\nDie Sonderverwaltungsregion habe auch 23 Jahre nach ihrer R&uuml;ckkehr nach China kein solches Gesetz beschlossen, sagte Chen. Es sei legitim, dass die Zentralregierung ihre Macht aus&uuml;be, um mit Situationen umzugehen, in denen die nationale Sicherheit schwer besch&auml;digt worden sei. (&hellip;)<br>\nEin Sprecher des Verbindungsb&uuml;ros hob hervor, dass die Randalierer sich f&uuml;r die &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Hongkongs&ldquo; ausgesprochen h&auml;tten. Er warnte davor, die Entschlossenheit der Zentralregierung bei der Umsetzung des Sicherheitsgesetzes zu untersch&auml;tzen. Die Zentralregierung sei darauf vorbereitet, mit jeder komplizierten Situation umzugehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2020-05\/27\/content_76097800.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><strong>dazu: Hongkonger Version des Nationalen Sicherheitsgesetzes gibt der Sonderverwaltungszone Licht der Hoffnung<\/strong><br>\nTats&auml;chlich sind Stabilit&auml;t und Harmonie das gr&ouml;&szlig;te Anliegen der Hongkonger Gesellschaft. Eine Eind&auml;mmung von Unruhe und Gewalt ist der notwendigste Wunsch der Hongkonger Bev&ouml;lkerung. Eine Etablierung und Vervollst&auml;ndigung des Gesetzsystems und Umsetzungsmechanismus der Sonderverwaltungszone Hongkong zur Wahrung der nationalen Sicherheit auf der Staatsebene entsprechen den Grundinteressen Hongkongs und des Staats und kommen einem Schutz von Rechten, Interessen und Freiheit der Hongkonger Bev&ouml;lkerung zugute. Darum werden sie von der Hongkonger Gesellschaft umfassend anerkannt.<br>\nHongkong hat l&auml;ngst unter der Unruhe gelitten! Die Ausarbeitung der Hongkonger Version des Nationalen Sicherheitsgesetzes gilt als ein Licht der Hoffnung f&uuml;r die chinesische Sonderverwaltungszone. Der felsenfeste Willen der Zentralregierung, die unersch&uuml;tterliche Entschlossenheit der Sonderverwaltungszonen-Regierung, all dies hat die Zuversicht der Hongkonger Bev&ouml;lkerung wieder belebt. Meinungsumfragen in Hongkong zufolge unterst&uuml;tzen die meisten Befragten die Gesetzgebung zur Wahrung der nationalen Sicherheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20200527\/474088.html\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Warum ein nationales Sicherheitsgesetz f&uuml;r Hongkong?<\/strong><br>\nDer NVK wird ein Gesetz &uuml;ber nationale Sicherheit mit Hongkong-Bezug &uuml;berpr&uuml;fen. Anders als die westlichen Vorw&uuml;rfe behaupten, wird dadurch versucht, parallel zur Wahrung der chinesischen nationalen Sicherheit das Prinzip &bdquo;Ein Land, zwei System&ldquo; besser durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/video\/alle\/3463\/20200527\/474004.html\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Werner R&uuml;gemers Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54420\">Hongkong &ndash; der neue Systemkonflikt<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61290#h16\">Verleumdung Hongkongs durch US-Politiker unbegr&uuml;ndet<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mehr Milit&auml;r f&uuml;r den Sahel (II)<\/strong><br>\nMit der heutigen Entscheidung des Bundestages &uuml;ber die Verl&auml;ngerung sowie die Ausweitung des Bundeswehreinsatzes in Mali st&auml;rkt Berlin einmal mehr die Militarisierung der Region. Die Absicht, Aufst&auml;ndische und Jihadisten im Sahel bewaffnet niederzuringen, scheitert, seit deutsche Soldaten im Jahr 2013 gemeinsam mit Truppen weiterer europ&auml;ischer Staaten erste Schritte in Mali unternahmen. Seitdem haben sozio&ouml;konomische Konflikte erst in Zentralmali, dann auch im s&uuml;d&ouml;stlich angrenzenden Burkina Faso dazu gef&uuml;hrt, dass der Krieg sich immer weiter ausbreiten konnte. Anstatt mit entschlossener wirtschaftlicher Unterst&uuml;tzung vorzubeugen, haben Deutschland und andere M&auml;chte der EU den Konflikt stets weiter militarisiert. Damit verschlimmere man blo&szlig; die Faktoren, die die Region an den Rand des Abgrunds gef&uuml;hrt h&auml;tten, warnen Experten mit Blick auf die Entwicklung, die inzwischen immer &ouml;fter zu ethnisch motivierten Massakern in mehreren Sahelstaaten f&uuml;hrt. Schon der Beginn der K&auml;mpfe in Mali ist durch einen europ&auml;ischen Krieg erm&ouml;glicht worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8289\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Mehr L&ouml;cher als Rand<\/strong><br>\nWas w&auml;re ein Schweizer K&auml;se ohne L&ouml;cher? Er w&auml;re, sagen die Schweizer, lange nicht so lecker. Dieses delikate Prinzip betrifft offenkundig auch die Tagesschau. Die Meldungen sind voller L&ouml;cher, es gibt Sendungen, da besteht die angebliche Nachricht nur noch aus L&ouml;chern. Ein Rand &ndash; der ja notwendig ist, um dem Loch einen gewissen Halt zu geben, ihm Substanz zu verleihen, das Loch erst zum Loch zu machen &ndash; fehlt bei manchen Meldungen bis zur Negation des Loches. Dass dieses sonderbare Verfahren die Sendung delikat macht, kann man nicht behaupten.<br>\n&ldquo;Vorschlag zur Corona-Krise &ndash; Weitere 500 Milliarden Euro f&uuml;r Europa&rdquo; ist eine der Tagesschau-Meldungen &uuml;bertitelt. Wie immer tut die Tagesschau so, als w&auml;re die EU Europa. Mit diesem Loch in der Geografie werden ein paar Millionen Menschen ausgeblendet und statt handfester Geografie betreibt die Hamburger Redaktion Ideologie: Man tut so, als g&auml;be es zum Beispiel Russland gar nicht. Aber die Locherei geht noch weiter. Es fehlt die klassische journalistische Frage nach dem WOHIN mit den Milliarden? Ungenau bis zur Unkenntlichkeit geben die scheinbar beamteten Damen und Herren in Hamburg die Regierungsbehauptung einfach weiter: Es &ldquo;sollten insbesondere Investitionen in den Bereichen des &ouml;kologischen und digitalen Wandels gef&ouml;rdert werden&rdquo;. H&auml;? Wer, wann, wo? Und warum bitte nicht in das marode deutsche Gesundheitswesen? Doch schon die Frage bleibt im d&uuml;steren Loch redaktioneller Unf&auml;higkeit stecken, da bleibt dann auch die Antwort im Halse, der ja irgendwie auch ein Loch ist.<br>\nGeradezu typisch f&uuml;r die Tagesschau ist diese &Uuml;berschrift: &ldquo;Giffey best&auml;tigt Pl&auml;ne &ndash; Bis zu 20 Wochen Lohnersatz f&uuml;r Eltern&rdquo;. Das klingt ganz gut. Und gemeint ist &ldquo;Die Verl&auml;ngerung der Lohnfortzahlung&rdquo;, weil viele Kitas und Schulen derzeit im Notbetrieb arbeiten. Dass es im Land l&auml;ngst Eltern gibt, die in diese Sacher initiativ sind, dass es Aktionen und Demonstrationen gibt, die an das &ldquo;Recht auf Bildung&rdquo; erinnern, ein Menschenrecht gem&auml;&szlig; Artikel 26 der Allgemeinen Erkl&auml;rung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, das scheint der Tagesschau in ein tiefes, schwarzes Loch gefallen zu sein. (&hellip;)<br>\nZu viele Nachrichten-L&ouml;cher sind die Negation einer Informations-Sendung. Von Kunst kann dann leider keine Rede mehr sein, was bleibt ist K&auml;se. Das treibt die Tagesschau-Redaktion in Hamburg bis hin zum Nihilismus, eine Verneinung der Wirklichkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/mehr-loecher-als-rand\">Rationalgalerie<\/a>\n<p><strong>dazu: NDR &amp; 27.000 &bdquo;Experten&ldquo; f&uuml;r FAKE NEWS<\/strong><br>\nLederbejackt, humorvoll und engagiert treten der ehemalige &bdquo;Tagesschau&ldquo;-Redakteur Volker Br&auml;utigam (78) und dessen Mitstreiter, Jurist Friedhelm Klinkhammer (75), ihren Besuch in der OXMOX-Redaktion an. Den beiden langj&auml;hrigen NDR-Urgesteinen gef&auml;llt die manipulative Bericht&shy;erstattung der Mainstre&shy;am-Medien &uuml;ber&shy;haupt nicht &ndash; daher reichen die Pension&auml;re Rundfunkbeschwerden ein. Ein pa&shy;ar hundert sind es bereits, und die norddeutschen Whistleblower werden nicht m&uuml;de &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oxmoxhh.de\/magazin\/meinungsmacher-der-mainstream-medien-interview-mit-volker-braeutigam-friedhelm-klinkhammer\/\">OXMOX<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Nach Rechtsextremismus-F&auml;llen im KSK: &sbquo;Strukturanalyse&ldquo; der Eliteeinheit geplant (Nachtrag: BPK)<\/strong><br>\nNach den rechtsextremistischen Vorf&auml;llen beim Kommando Spezialkr&auml;fte (KSK) der Bundeswehr soll die Eliteeinheit von einer hochrangigen Arbeitsgruppe des Verteidigungsministeriums strukturell durchleuchtet werden. Ziel ist nach Angaben des Ministeriums, durch m&ouml;gliche strukturelle Ver&auml;nderungen in dem Verband rechtsextremistischen Tendenzen entgegenzuwirken.<br>\nDie Einsetzung dieser Arbeitsgruppe k&uuml;ndigte Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer am (heutigen) Mittwoch vor dem Verteidigungsausschuss des Bundestages an. Als Kern sollen ihr Staatssekret&auml;r Gerd Hoofe, Generalinspekteur Eberhard Zorn, Heeresinspekteur Alfons Mais und KSK-Kommandeur Markus Kreitmayr angeh&ouml;ren; hinzu kommen soll die neue Wehrbeauftragte Eva H&ouml;gl.<br>\nMit der geplanten Strukturanalyse des Kommandos reagiert Kramp-Karrenbauer auf zahlreiche rechtsextremistische Verdachtsf&auml;lle und vor allem auf die Waffen- und Sprengstofffunde bei einem langj&auml;hrigen KSK-Angeh&ouml;rigen. KSK-Chef Kreitmayr hatte diesen Fall eines 45-j&auml;hrigen Oberstabsfeldwebels in einem Brief an die Angeh&ouml;rigen des Kommandos als schockierenden H&ouml;hepunkt bezeichnet und Rechtsextremisten aufgefordert, das KSK zu verlassen &ndash; Tun Sie es nicht, werden Sie feststellen, dass wir Sie finden und entfernen werden!<br>\nIn der Eliteeinheit in Calw werden vom Milit&auml;rischen Abschirmdienst (MAD) derzeit rund 20 rechtsextremistische Verdachtsf&auml;lle untersucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2020\/05\/nach-rechtsextremismus-faellen-im-ksk-strukturanalyse-der-eliteeinheit-geplant\/\">Augen geradeaus!<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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