{"id":61462,"date":"2020-05-29T17:00:45","date_gmt":"2020-05-29T15:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61462"},"modified":"2020-05-30T10:46:47","modified_gmt":"2020-05-30T08:46:47","slug":"lernen-wir-wirklich-etwas-aus-der-gegenwaertigen-krise-vermutlich-nicht-viel-beispiel-luftverkehr-und-globalisierung-und-dann-auch-zur-mail-eines-lufthansa-piloten-an-die-nachdenkseiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61462","title":{"rendered":"Lernen wir wirklich etwas aus der gegenw\u00e4rtigen Krise? Vermutlich nicht viel. Beispiel Luftverkehr und Globalisierung. Und dann auch zur Mail eines Lufthansa-Piloten an die NachDenkSeiten"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich, so wurde allenthalben verlautbart, bringt die Corona-Krise auch eine Chance: radikal, also an die Wurzel gehend umzudenken. Konkret zum Beispiel: weniger zu fliegen, weniger und nicht so weit in den Urlaub zu fliegen, und weniger gesch&auml;ftlich unterwegs zu sein, damit verbunden weniger global t&auml;tig zu sein, auf Regionalisierung bei Produktion und Warenaustausch zu setzen. Also Luft, Klima und die Meere sch&uuml;tzen. Das w&auml;re eine riesige Konversionsaufgabe. Stattdessen wird nun zum Beispiel die Lufthansa mit 9 Milliarden &euro; gerettet. &Uuml;ber 100 &euro; kostet das jeden einzelnen Deutschen, vom Baby bis zum Greis. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDas zahlen wir daf&uuml;r, dass es auch nach der Corona-Krise mit dem Luftverkehr weitergehen kann wie bisher. <\/p><p><strong>Ich muss zur Beschreibung der gespaltenen Wahrnehmung dieser Problematik zwei Geschichten erz&auml;hlen:<\/strong><\/p><p><strong>Erste Geschichte:<\/strong> Wie viele andere Zeitgenossen auch habe auch ich nach dem Lockdown Ende M&auml;rz bis in den Mai hinein erlebt, dass der Himmel wieder blau ist. Als Fr&uuml;haufsteher genoss ich den Himmel manchmal schon morgens um 5:00 Uhr. Vor einer Woche war es vorbei mit dem Genuss. Zwanzig Minuten vor 5 zeigte sich der Himmel in der Morgend&auml;mmerung sch&ouml;n blau. 10 Minuten sp&auml;ter war ein d&uuml;nnes Band von West nach Ost erkennbar &ndash; das 1. Flugzeug am morgendlichen Himmel, der Streifen noch ganz schmal. 10 Minuten sp&auml;ter war er schon breiter. Nach weiteren 10 Minuten waren 2 weitere Streifen zu sehen. Sie wurden langsam breiter und beherrschten schon die untere H&auml;lfte des Bildes, das das Fenster umrahmte. Nach einer weiteren halben Stunde waren nur noch ein paar kleine d&uuml;nne blaue Streifen erkennbar. Alles andere war milchig grau.<\/p><p>Diese Beobachtung schildere ich nicht wegen romantischer Gef&uuml;hle, obwohl ich zugeben muss, dass ein blauer Himmel und auch ein nat&uuml;rlicher wei&szlig;-blauer Himmel etwas sehr Sch&ouml;nes ist. Aber um diesen romantischen Teil geht es nicht. Das Wiederauftauchen der Kondensstreifen ist ein Zeichen daf&uuml;r, dass die Belastung unserer Umwelt weitergeht, dass wir wirklich nicht viel lernen aus der gegenw&auml;rtigen Krise. Wir lernen leider nicht, dass eine fundamentale &Auml;nderung n&ouml;tig, sinnvoll und produktiv w&auml;re. Ich will (wie schon h&auml;ufig)  die Elemente dieser fundamentalen &Auml;nderung nennen:<\/p><ul>\n<li><strong>Verkehrsvermeidung.<\/strong> Viel weniger Gesch&auml;ftsreisen. Stattdessen Videokonferenzen, Telefonate. Schluss mit den Tages-Flugzeug-Trips nach London, Paris, Wien oder Barcelona usw. Radikale Verringerung der Urlaubsflugreisen, auch der Fernreisen. <\/li>\n<li><strong>Verkehrsverlagerung auf die Bahn.<\/strong> Das w&uuml;rde den massiven Ausbau des Warenverkehrs verlangen.<\/li>\n<li><strong>Gezielter Aufbau regionaler Wirtschaftsbereiche, weniger Globalisierung.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Schluss mit der Subvention des Verkehrs,<\/strong> vor allem des Flugverkehrs. Auf jeden Fall endlich die Erhebung einer Kerosinsteuer. Hat die Bundesregierung auch nur ansatzweise an diese selbstverst&auml;ndlichen M&ouml;glichkeiten und Schritte gedacht?<\/li>\n<li><strong>Vollkostenprinzip auch bei der Anlastung der Infrastrukturkosten, also der Kosten f&uuml;r Flugh&auml;fen, Lotsen usw.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Eine Halbierung des Flugverkehrs als Ziel. Das w&uuml;rde ein gewaltiges Konversionsprogramm verlangen.<\/strong> Denn es stehen die Existenzen von sehr vielen Menschen auf dem Spiel. Bei den Fluggesellschaften. Bei den Flugh&auml;fen. Bei den Reiseb&uuml;ros. Leicht w&auml;re das alles nicht. Aber es w&auml;re auf jeden Fall besser, jetzt mit der Konversion anzufangen, statt so weiter zu wurschteln wie bisher.<\/li>\n<\/ul><p><strong>Die notwendige &Auml;nderung st&ouml;&szlig;t auf massiven Widerstand. Damit bin ich bei der 2. Geschichte.<\/strong><\/p><p>Die Redaktion der NachDenkSeiten erhielt gestern eine Mail von einem Menschen, der bisher die NachDenkSeiten nicht kannte, aber jetzt auf Jens Bergers Artikel vom 26. Mai &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61272\">Die Corona-Schock-Strategie &ndash; Klatschen f&uuml;r Krankenschwestern, Milliardengeschenke f&uuml;r Aktion&auml;re<\/a>&rdquo; aufmerksam gemacht worden war. Die Mail enthielt massive Angriffe auf den Autor und auf die NachDenkSeiten. Wegen der Aggressivit&auml;t dieser Mail haben wir recherchiert und herausgefunden, dass der Mailschreiber Pilot bei der Deutschen Lufthansa ist und sich offensichtlich pers&ouml;nlich getroffen f&uuml;hlt. Jens Berger hat sachlich geantwortet. Weil nicht nur der Autor, sondern auch die NachDenkSeiten massiv angegriffen wurden, habe ich mich ebenfalls an den Mailschreiber gewendet und angek&uuml;ndigt, dass wir seine Mail und die Antwort von Jens Berger auf den NachDenkSeiten wiedergeben w&uuml;rden. In meiner Mail war die M&ouml;glichkeit angeboten, dass wir nicht seinen vollen Namen, sondern nur die Initialen nennen. Daraufhin hat uns der in seiner ersten Mail noch ausgesprochen forsche und von sich &uuml;berzeugte Mailschreiber untersagt, seinen Text wiederzugeben. Andernfalls drohten juristische Schritte. Das fanden wir nicht sehr konstruktiv. <\/p><p>Weil die Mail jedoch zeigt, mit welchem massiven Widerstand jene rechnen m&uuml;ssen, die das Gerede vom Umdenken infolge Corona-Krise ernst nehmen, und weil daran auch sichtbar wird, dass wir Steuerzahler f&uuml;r die Rettung eines Unternehmens wie der Lufthansa kein Dankesch&ouml;n, sondern stattdessen Aggression ernten, beschreiben wir in (1) den Inhalt dieses Schreibens einschlie&szlig;lich einiger typischer Verbalinjurien. Und dann (2) folgt die Antwort von Jens Berger.  <\/p><ol>\n<li><strong>Inhalte einer Mail eines Piloten der Lufthansa an die Redaktion der NachDenkSeiten<\/strong>\n<p>Er weist zun&auml;chst darauf hin, dass er die NachDenkSeiten bisher nicht kannte, aber von Bekannten auf den Artikel von Jens Berger hingewiesen worden sei. Er sei &bdquo;schockiert &uuml;ber die Dreistigkeit eines Journalisten, Falschinformationen zu verbreiten&ldquo;. Damit w&uuml;rden die NachDenkSeiten der Debatte &uuml;ber Fakenews und alternative Medien Vorschub leisten. Wir w&uuml;rden die Bev&ouml;lkerung verunsichern und gegen die b&ouml;sen Konzerne und vermeintliche Kapitalisten, Milliard&auml;re und andere aufbringen. Das sei hochgradig unseri&ouml;s und verwerflich!<\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Ihr Herr Berger&ldquo; spreche &bdquo;in seinem reisserischen Artikel von &lsquo;Milliardengeschenken f&uuml;r Milliard&auml;re&rsquo; und bringe dabei u.a. auch die Rettung der Lufthansa ins Spiel. Zur Untermauerung seiner Phantasien bringe &bdquo;der Schreiberling&ldquo; bewusst v&ouml;llig falsche Zahlen ins Spiel wie z.B. den Umsatzverlust der Lufthansa im Zuge der Corona-Krise, B&ouml;rsenwerte usw. <\/p>\n<p>Es werde von &lsquo;<em>Geschenkorgien<\/em>&lsquo; f&uuml;r Milliard&auml;re gesprochen, die anscheinend Dividenden aus &lsquo;<em>verg&uuml;nstigten<\/em>&lsquo; Rettungsdarlehen bekommen sollen!? Das sei Quatsch. Im Rettungspaket der Bundesregierung sei klar vereinbart, dass es so lange keine Dividenden geben werde, bis der Kredit vollst&auml;ndig zur&uuml;ckbezahlt ist. Auch habe die Lufthansa bereits im M&auml;rz beschlossen, keine Dividende zu bezahlen usw. &hellip; Wie komme Herr Berger nur auf so einen Bl&ouml;dsinn? <\/p>\n<p>Au&szlig;erdem handle es sich bei dem Paket nicht um ein Geschenk, sondern um einen vollumf&auml;nglich r&uuml;ckzahlbaren Kredit mit einer Verzinsung von bis zu 9%. Das Aktienpaket des Bundes werde zu einem Preis von ungef&auml;hr 2,50 &euro; pro Aktie an den Bund gehen. Der Kurs liege zwischenzeitlich wieder &uuml;ber 9&euro;. Somit werde der Staat, wenn das Unternehmen wieder gesund sei, einen dicken Kursgewinn verbuchen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Da Jens Berger nach Meinung des Mailschreibers &bdquo;wirtschaftspolitisch wohl nicht so ganz sattelfest ist, kommt noch der Hinweis, die Lufthansa sei mehrheitlich in deutschem Besitz. Was die amerikanische Investmentgesellschaft Blackrock besitzt, sei nur ein kleiner Minderheitsanteil. Insofern sei der Verweis auf diese Firma reine Polemik.<\/p>\n<p>Herr Berger werde das selbstverst&auml;ndlich ganz anders sehen. &bdquo;Ich betrachte seine unseri&ouml;se Berichterstattung als reine Schmiererei, die Sozialneid f&ouml;rdert und nichts zur sinnvollen Bew&auml;ltigung dieser schweren Zeit beitrage. Dann kommt noch der Hinweis darauf, die NachDenkSeiten seien &bdquo;keine seri&ouml;se oder alternative Quelle f&uuml;r gut recherchierte und objektive Informationen&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Soweit der Inhalt einschlie&szlig;lich einiger Originaltext Zitate aus der Lesermail vom 28. Mai. Sie, liebe Leserinnen und Leser, werden verstehen, dass wir diesen Angriff Ihnen gerne im Original zur Kenntnis gegeben h&auml;tten.<\/strong><\/p>\n<p>Dass ein Pilot der Lufthansa so dreist und teilweise b&ouml;sartig angreift, obwohl wir gerade dabei sind oder dazu gezwungen werden, seine Firma, seinen Arbeitsplatz und auch sein &uuml;berdurchschnittlich gutes Gehalt zu retten, ist wichtig f&uuml;r die Beurteilung der Chancen einer ver&auml;nderten Politik. Wenn das der herrschende Geist ist und leider hat sich der wohl auch durchgesetzt, dann tr&auml;gt die Corona-Krise in diesem Bereich jedenfalls keine Fr&uuml;chte.<\/p><\/li>\n<li><strong>Antwort Jens Berger:<\/strong>\n<p>Lieber Herr &hellip;,<\/p>\n<p>erst einmal sch&ouml;nen Dank f&uuml;r Ihr kritisches Feedback, das ich &ndash; das d&uuml;rfte Sie nicht &uuml;berraschen &ndash; inhaltlich nicht teile. Zum einen beziehen sich die von Ihnen genannten Zitatfetzen ja nicht auf die Lufthansa, sondern auf die Summe der Unternehmen (v.a. aus der Automobilbranche), die von den Subventionen betroffen sind. Im Artikel geht es schlie&szlig;lich haupts&auml;chlich um die &bdquo;Kaufpr&auml;mie&ldquo; f&uuml;r Autos. Aber wenn wir bei der Lufthansa bleiben, kann ich Ihnen ja gleich mal ein paar Fragen stellen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wo l&auml;ge der Aktienkurs, wenn der Bund nicht schon vor Wochen eine Beteiligung und weitreichende Hilfsma&szlig;nahmen angek&uuml;ndigt h&auml;tte? Kann es sein, dass die Beteiligungen von Herrn Thiele, BlackRock und Co. dann im Grunde wertlos w&auml;ren?&nbsp;<\/li>\n<li>Zu welchem Zinssatz w&uuml;rde die Lufthansa ohne staatliche Hilfsangebote denn am Markt Kredite bekommen? Wie hoch w&auml;re der Zinssatz f&uuml;r eine Wandelanleihe? Diese Punkte werden nicht zu Unrecht jetzt von der EU-Kommission gepr&uuml;ft, da Kredite mit einer Finanzierung unter Marktniveau eine Subvention darstellen, die genehmigungspflichtig ist. Die von ihnen genannten &bdquo;9%&ldquo; sind ja nur der hypothetische Maximalbetrag. Der Eingangszinssatz betr&auml;gt 4% &hellip; das ist weniger als der finanziell grundsolide VW-Konzern zur Zeit als Coupon f&uuml;r seine Anleihen aufrufen kann. Und selbst 9% w&auml;ren f&uuml;r einen &bdquo;Junk-Bond&ldquo;, was die Anleihe ohne Garantie des Bundes zweifelsohne w&auml;re, nicht eben zu hoch.<\/li>\n<li>Wie hoch ist eigentlich der Zins des KfW-Kredits? Ist dies ihrer Meinung nach ein markt&uuml;blicher Zins f&uuml;r ein stark angeschlagenes Unternehmen? Wenn nein: Ist dies dann keine Subvention, bei der die Altaktion&auml;re die Beg&uuml;nstigten und der Steuerzahler der Leidtragende ist?<\/li>\n<li>Warum begn&uuml;gt sich der Bund mit einer &bdquo;stillen Einlage&ldquo;? M&uuml;sste er bei dem gewaltigen finanziellen Engagement nicht die Aktienmehrheit &ndash; und damit die Mehrheit der Stimmrechte &ndash; beanspruchen?<\/li>\n<li>Wer profitiert von diesem Deal?&nbsp;<\/li>\n<li>Warum nutzt der Bund diese M&ouml;glichkeit, bei der er finanziell hohe Risiken eingeht, nicht daf&uuml;r, um &uuml;ber die Mehrheit der Stimmrechte Einfluss auf die Unternehmenspolitik zu nehmen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zu Ihrem Argument, die Kredite, die Wandelanleihe und die stille Einlage w&uuml;rden nicht als Dividende ausgesch&uuml;ttet: Das ist f&uuml;r dieses Kalenderjahr festgelegt, in dem eine Dividende ohnehin nicht zur Debatte steht. Aber was passiert, wenn die Lufthansa sich &ndash; z.B. durch den Verkauf einiger Gesch&auml;ftsfelder &ndash; neu aufgestellt hat und in welcher Form auch immer sp&auml;ter wieder Gewinne macht?&nbsp;<\/p>\n<p>Fakt ist doch, dass der Bund mit neun Milliarden Euro Steuergeldern &ndash; das sind &uuml;brigens 200 Euro pro Haushalt &ndash; die heutigen Aktion&auml;ren erst einmal vor einem absehbaren Totalverlust gerettet hat. Wir k&ouml;nnen dar&uuml;ber debattieren, ob eine Rettung der Lufthansa im Kern n&ouml;tig ist; da w&auml;re ich wahrscheinlich sehr nah bei Ihnen. Der Punkt ist aber doch, zu welchen Konditionen der Bund dies tut. Warum verstaatlicht er die Lufthansa z.B. nicht komplett? Mit neun Milliarden Euro h&auml;tte er gem&auml;&szlig; der aktuellen(!) Bewertung eine Zwei-Drittel-Mehrheit. &Uuml;ber ein &bdquo;Squeeze-Out&ldquo; k&ouml;nnte er den Konzern sogar komplett verstaatlichen. Es spricht ja auch im Kern erst einmal nichts dagegen, den Konzern nach einer Sanierung wieder zu privatisieren. Dann w&auml;re idT der Bund der Gewinner und nicht die momentanen Aktion&auml;re. Die k&ouml;nnen sich in der Tat &uuml;ber die nun verabschiedete Vorgehensweise freuen, kommen sie doch vollkommen ungeschoren davon, w&auml;hrend der Steuerzahler voll ins Risiko geht. Denn was passiert denn bitte, wenn die Lufthansa keine Gewinne, sondern Verluste macht und KfW-Kredite und Wandelanleihe nicht bedient werden k&ouml;nnen? Ich tippe mal darauf, dass der Bund dann genau das tun wird, was ich hier skizziere. Und ich bin da ja beileibe nicht der einzige Kritiker.&nbsp;<\/p>\n<p>Der sicher nicht eben als konzernkritisch zu sehende &bdquo;Aktion&auml;r&ldquo; hat den Deal &uuml;brigens <a href=\"https:\/\/www.deraktionaer.de\/artikel\/aktien\/lufthansa-rettungs-deal-fix-es-koennte-richtig-teuer-werden-20201694.html\">folgenderma&szlig;en kommentiert<\/a> &hellip;<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Kurzum: Der Lufthansa-Vorstand hat f&uuml;r den Konzern ein insgesamt g&uuml;nstiges Rettungspaket herausgehandelt,&nbsp;w&auml;hrend das Chance-Risiko-Verh&auml;ltnis f&uuml;r den Steuerzahler &ndash; wieder einmal &ndash; eher schlecht ist.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Seien Sie mir bitte nicht b&ouml;se, aber mich erinnert diese Form der &bdquo;Rettung&ldquo; fatal an die deutsche Strategie der &bdquo;Bankenrettung&ldquo;. In UK und USA war man da nicht so marktkonform und hat damit am Ende den klar besseren Kurs gefahren. Diese Lektionen scheinen in Berlin nicht angekommen zu sein.&nbsp;<\/p>\n<p>Sie k&ouml;nnen das nat&uuml;rlich anders sehen. Aber Ihre Vorw&uuml;rfe der Desinformation sind dann doch &bdquo;ein wenig&ldquo; seltsam.<\/p>\n<p>beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJens Berger<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich, so wurde allenthalben verlautbart, bringt die Corona-Krise auch eine Chance: radikal, also an die Wurzel gehend umzudenken. Konkret zum Beispiel: weniger zu fliegen, weniger und nicht so weit in den Urlaub zu fliegen, und weniger gesch&auml;ftlich unterwegs zu sein, damit verbunden weniger global t&auml;tig zu sein, auf Regionalisierung bei Produktion und Warenaustausch zu setzen.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61462\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[37,103,176,73],"tags":[2446,610,2264,748,2061,2764],"class_list":["post-61462","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-globalisierung","category-leserbriefe","category-umweltpolitik","category-verkehrspolitik","tag-flugverkehr","tag-lufthansa","tag-regionalisierte-wirtschaft","tag-rettungsschirm","tag-umweltverschmutzung","tag-verkehrswende"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=61462"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61462\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":61471,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61462\/revisions\/61471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=61462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=61462"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=61462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}