{"id":61490,"date":"2020-06-02T08:49:25","date_gmt":"2020-06-02T06:49:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490"},"modified":"2020-06-02T10:25:28","modified_gmt":"2020-06-02T08:25:28","slug":"hinweise-des-tages-3622","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h01\">Bodo Ramelow &ndash; Auf in die n&auml;chste Etappe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h02\">USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h03\">Ohne uns Wissenschaftler h&auml;tten wir 100.000 Tote mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h04\">Verdi-Chef fordert baldiges Ende der Notfallregelungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h05\">Von Enten, Kr&uuml;ppeln und Helden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h06\">Arzt kritisiert Spahn: &bdquo;Das ist doch unfassbar, dass ein Gesundheitsminister so auftritt!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h07\">S&ouml;der wirbt f&uuml;r Auto-Kaufpr&auml;mie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h08\">Jeder vierte Solo-Selbstst&auml;ndige rechnet mit dem Aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h09\">Wie vermeiden wir eine Finanz- und Wirtschaftskrise, Rudolf Hickel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h10\">Nachhaltige Wege aus der Wirtschaftskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h11\">Die Patienten sind schuld &ndash; Wie die Tagesschau die Folgen der Corona-Ma&szlig;nahmen entdeckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h12\">Hongkongs Zukunft liegt nicht in den H&auml;nden der Amerikaner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h13\">Schluss mit lustig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h14\">Entwendete Akten von Helmut Kohl bleiben Privateigentum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h15\">Facebook setzt auf Zerm&uuml;rbung &ndash; und bef&ouml;rdert mich ins Jenseits<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h16\">Bill Gates und die Stunde der Faktenmanager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h17\">Widerstand 2020: Wer reitet die Corona-Welle?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61490#h18\">Best&auml;tigte aktive Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bodo Ramelow &ndash; Auf in die n&auml;chste Etappe<\/strong><br>\nMein Leitgedanke war und ist nach wie vor die Frage nach der Art und Weise, in der in Th&uuml;ringen die Infektionsabwehr organisiert ist. Au&szlig;enstehende m&uuml;ssen freilich nicht im Detail verstehen, welche Mechanismen im Katastrophenfall zu greifen beginnen. Von involvierten Akteuren &ndash; zumal von ansonsten gutinformierten Journalisten &ndash; erwarte ich allerdings, dass sie wissen, dass im Katastrophenfall zwingend Krisenst&auml;be ihre Arbeit aufnehmen &ndash; mit Ma&szlig;nahmen, die sich am Regelwerk von Katastrophenschutz und Katastrophenabwehr orientieren&hellip; Es war damals &ndash; auch durchaus folgerichtig &ndash; der ausdr&uuml;ckliche Wunsch der Landr&auml;te und Oberb&uuml;rgermeister, aus dem Krisenmodus auszusteigen, um dann auch die Arbeit der Krisenst&auml;be einstellen zu k&ouml;nnen. Das war aus der Sicht von Regionen, in denen &uuml;ber zwei Wochen lang keine einzige Neuinfektion nachgewiesen wurde, auch absolut sinnvoll.<br>\n(&hellip;) Dennoch ist es m.E. unerl&auml;sslich, auf die Vernunft und Einsichtigkeit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu bauen. Wir m&uuml;ssen die Gefahren klar benennen, ohne nur noch Politik machen zu wollen, deren Antrieb panische Angst ist. Und nat&uuml;rlich ist es verst&auml;ndlich, dass B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger fragen, bis zu welchem Zeitpunkt Einschr&auml;nkungen geboten erscheinen.<br>\n(&hellip;) Die aktuelle Lage macht aber die Frage nach den n&auml;chsten, angemessenen Schritten f&uuml;r unsere weitere Arbeit notwendig. Ma&szlig;nahmen, die die Grundrechte der B&uuml;rger auf der Basis des Infektionsschutzgesetzes einschr&auml;nken, m&uuml;ssen immer wieder durch diejenigen begr&uuml;ndet werden, die jene Eingriffe vornehmen&hellip;bei gleichfalls stagnierender Verdopplungsquote dr&auml;ngt die Frage nach den Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeiten umso mehr nach einer Antwort.<br>\n(&hellip;) Beim Thema Unterricht ber&uuml;hren wir allerdings einem wunden Punkt, &uuml;ber den wir noch viel intensiver reden m&uuml;ssen&hellip;. Daher hat sich die Th&uuml;ringer Landesregierung entschlossen einen Wissenschaftlichen Beirat einzuberufen, mit dem wir in der n&auml;chsten Zeit zuallererst sehr intensiv die Frage debattieren wollen, ab wann ein Einstieg in den Kindergarten- und Schulregelbetrieb zu verantworten und ab wann zwingend notwendig ist&hellip;<br>\nEbenso wenig ist es zu vermitteln, Demonstrationen zu erlauben und Museen zu &ouml;ffnen, aber mit Rechtseingriffen in die Privatsph&auml;re der B&uuml;rger einzugreifen. Auf diese fundamentalen Spannungsverh&auml;ltnisse muss Politik &ndash; will sie wahrhaftig bleiben &ndash; aufmerksam machen und auch &ouml;ffentlich zur Debatte stellen&hellip;<br>\n(&hellip;) Am Ende bleibt mir wichtig, dass wir uns klar machen, dass die COVID-Pandemie nicht mit Angst bek&auml;mpft werden kann.  Genauso wenig l&auml;sst sich das Virus durch polizeiliche Ma&szlig;nahmen an die Kette legen oder verhaften&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bodo-ramelow.de\/aktuell\/article\/2020\/05\/29\/auf-in-die-naechste-etappe\/\">Die Linke<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswert!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> In diesem Zusammenhang sei auch noch mal auf die wirklich sehenswerte Markus-Lanz-Ausgabe vom 28. Mai <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61455#h04\">hingewiesen<\/a>, in der Bodo Ramelow die th&uuml;ringische Strategie erkl&auml;rt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>USA<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Hart gegen China, soft bei Floyd und Trump<\/strong><br>\nDie EU dr&uuml;ckt sich um ein klares Statement zu den USA, beim Brexit wird es (wieder &lsquo;mal) ernst &ndash; und Spanien f&uuml;hrt ein Mindesteinkommen ein: Die Watchlist EUropa vom 2. Juni 2020.<br>\nWenn es irgendwo in der Welt Unruhen gibt und der Staat mit Gewalt reagiert, dann haben die EU-Diplomaten eine Standard-Reaktion parat: Sie fordern zu Zur&uuml;ckhaltung und M&auml;&szlig;igung auf. Doch im Fall der USA kommt nicht einmal das. Die massiven, landesweiten Unruhen nach dem Tod von George Floyd und der Einsatz der Nationalgarde gegen das eigene Volk blieben ohne Antwort aus Br&uuml;ssel.<br>\nWas sollten die EU-Diplomaten auch sagen? Nun gut, sie k&ouml;nnten (m&uuml;&szlig;ten!) den Rassismus verurteilen und eine unabh&auml;ngige Untersuchung des Falls Floyd fordern. Sie k&ouml;nnten auch versuchen, auf D. Trump einzuwirken.<br>\nDer US-Pr&auml;sident ist wohl das gr&ouml;&szlig;te Risiko in dieser Situation, die mehr und mehr an einen B&uuml;rgerkrieg erinnert. Trump stachelt die Gewalt an und s&auml;t Hass. Auch mit Fake News und Desinformation gie&szlig;t er &Ouml;l ins Feuer.<br>\nDoch dazu ist der EU noch nie etwas eingefallen. Fake News kommen immer aus Russland, Desinformation aus China. W&uuml;rden die Unruhen sich dort abspielen, h&auml;tten wir gewi&szlig; schon eine EU-Reaktion<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/aussenminister-verwarnen-china-und-schweigen-zu-den-usa\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><strong>Dazu auch: Why Derek Chauvin Was Charged With Third-Degree Murder<\/strong><br>\nA document by prosecutors details how Mr. Chauvin, a former Minneapolis police officer, interacted with George Floyd before his death. Third-degree murder does not require an intent to kill.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2020\/05\/29\/us\/derek-chauvin-criminal-complaint.html\">The New York Times<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Grunds&auml;tzliches zu Rassismus und Polizeigewalt in den USA<\/strong><br>\nMedien in Deutschland berichten von Polizeigewalt in den USA meist erst, wenn es zu gewaltt&auml;tigen Protesten kommt &ndash; &ldquo;besorgt&rdquo; um die innere Ordnung des NATO-Partners. Die Frage, warum US-Polizisten regelm&auml;&szlig;ig afroamerikanische B&uuml;rger t&ouml;ten, spielt dabei kaum eine Rolle&hellip;<br>\nJ&auml;hrlich t&ouml;tet die Polizei in &auml;hnlichen Situationen hunderte schwarze, meist m&auml;nnliche US-B&uuml;rger. T&ouml;dliche Polizei&uuml;bergriffe gegen Schwarze geh&ouml;ren also zum Alltag der US-Gesellschaft.<br>\n(&hellip;) Ausgangssperren sowie der Einsatz der Nationalgarde und des Milit&auml;rs zur Aufstandsbek&auml;mpfung gegen das eigene Volk &ndash; was in anderen Staaten als Beleg f&uuml;r die Unterdr&uuml;ckung ethnischer Minderheiten und als Missachtung der Demonstrationsfreiheit gilt (z.B. &ldquo;EU &lsquo;ernsthaft besorgt&rsquo; &uuml;ber die Lage in Honkong&rdquo;; FAZ 30.05.2020) &ndash; ist aus Sicht der deutschen Qualit&auml;tspresse zur Herstellung der &ouml;ffentlichen Ordnung im Land der Freiheit dringend geboten.<br>\n(&hellip;) Es sind die allseits geachteten und menschenrechtlich legitimierten Prinzipien von Freiheit, Gleichheit und Eigentum selbst, die den modernen US-Rassismus im Allgemeinen und das polizeiliche Handeln im Besonderen begr&uuml;nden.<br>\n(&hellip;) Afroamerikaner in den USA sind im Vergleich zu wei&szlig;en Lohnabh&auml;ngigen daher doppelt so h&auml;ufig arbeitslos, sofern sie eine Besch&auml;ftigung haben, ist diese im Durchschnitt wesentlich schlechter bezahlt. Mehr als ein Viertel lebt deutlich unterhalb der amtlichen Armutsgrenze, die Kindersterblichkeitsrate ist h&ouml;her, die durchschnittliche Lebenserwartung geringer als die der Wei&szlig;en.<br>\nIhre mangelnde Zahlungsf&auml;higkeit f&uuml;hrt auch dazu, dass sie sich aus freien St&uuml;cken auf dem freien Wohnungsmarkt konzentriert in den Armutsquartieren der US-St&auml;dte wiederfinden, so dass es seit einem halben Jahrhundert ganz ohne staatlichen Zwang zur &ndash; vornehm formuliert &ndash; &ldquo;ethnischen Segregation&rdquo; kommt. Im Ghetto finden sie sich mit all jenen (Behinderten, Illegalen, Kranken, Alten usw.) vereint, die zwar kaum &ldquo;Chancen&rdquo; zum legalen Gelderwerb haben, aber dennoch auf Dollar angewiesen sind, wenn sie im Land der Freiheit (&uuml;ber)leben wollen.<br>\n(&hellip;) Es ist insofern kein postkoloniales Relikt, welches das harmonische, menschenrechtlich fundierte Miteinander von Schwarz und Wei&szlig; st&ouml;rt. Es ist vielmehr die den Menschenrechten zu Grunde liegende, demokratische Rechtsordnung erwerbsb&uuml;rgerlicher Freiheit, staatsb&uuml;rgerlicher Gleichheit und der ausschlie&szlig;enden Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber die gesellschaftlichen Produktionsmittel als Eigentum selbst, die &ndash; neben den wenigen nutznie&szlig;enden Eigent&uuml;mern des gesellschaftlichen Reichtums &ndash; die gro&szlig;e Masse der Lohnabh&auml;ngigen und als deren unvermeidlichen Teil auch noch die &ldquo;&Uuml;berfl&uuml;ssigen&rdquo; hervorbringt&hellip;<br>\nSowohl f&uuml;r die materielle Lage der Afroamerikaner als auch f&uuml;r den US-Rassismus ist also die gegenw&auml;rtige Rechtsordnung und Wirtschaftsweise verantwortlich. Schwarze in den USA k&ouml;nnen sich im Kampf gegen ihre materielle Lage, gegen Polizeigewalt und Verachtung nicht auf die Verfassungswerte berufen. Soll sich ihre Lage &auml;ndern, so m&uuml;ssen sie (wieder) zum bewussten Kampf gegen die politische Verfassung und wirtschaftliche Ordnung ihrer Staatsmacht &uuml;bergehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Grundsaetzliches-zu-Rassismus-und-Polizeigewalt-in-den-USA-4770638.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> In den USA gibt es derzeit mehr als 100.000 Tote durch Covid 19. Eine Katastrophe in einem Land, in dem es keine gesetzliche Krankenversicherung gibt. Millionen Menschen haben ihren Arbeitsplatz verloren, m&uuml;ssen Schlange stehen, um Lebensmittel zu bekommen und k&ouml;nnen ihre Mieten nicht mehr bezahlen. Die Lage ist durch die Reaktion der Regierung auf die Corona-Pandemie extrem angespannt.<\/em><\/p>\n<p><em>Dagegen ist in den letzten drei Monaten das Verm&ouml;gen der amerikanischen Milliard&auml;re rasant gestiegen.<\/em><\/p>\n<p><em>Bereits vor der Pandemie war die n&auml;chste Wirtschaftskrise absehbar und weltweit hatten soziale Unruhen eingesetzt. Auch in den USA fanden bereits gr&ouml;&szlig;ere Streiks statt. <\/em><\/p>\n<p><em>Die derzeitigen Unruhen und Ausschreitungen &uuml;bers ganze Land hinweg sind nicht ausschlie&szlig;lich der Ausdruck von Wut &uuml;ber die Ermordung von George Floyd sondern auch &uuml;ber die absehbare weitere Verarmung gro&szlig;er Teile der amerikanischen Arbeiterklasse.<\/em><\/p>\n<p><em>Als Reaktion auf die Unruhen und die berechtigte Unzufriedenheit der Unterklasse f&auml;llt der Regierung Trump nicht Besseres ein, als den Unterdr&uuml;ckungsapparat in Gang zu setzen und zus&auml;tzlich noch das Milit&auml;r zu Hilfe zu rufen. <\/em><\/p>\n<p><em>Und wieder einmal sind laut Trump gewaltt&auml;tige Linke und die Antifa, organisierte Ortsfremde, Anarchisten und die Mafia die Urheber der Unruhen. Trump plant daher auch, <a href=\"https:\/\/de.sputniknews.com\/politik\/20200531327257589-usa-erklaeren-antifa-bald-zur-terrororganisation\/\">die Antifa als Terrororganisation einzustufen<\/a>. Wahrscheinlich stecken seiner Ansicht ja auch noch Putin und Xi Jinping als Drahtzieher dahinter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Die amerikanischen Beh&ouml;rden sind sich nur darin einig: Die Chaoten stammen von &laquo;ausw&auml;rts&raquo;<\/strong><br>\nIn Minneapolis, dem Epizentrum der Proteste, welche die Polizeigewalt gegen Schwarze anprangern, bleibt die Situation angespannt. Einmal mehr ziehen lokale Beh&ouml;rden und die Regierung Trump nicht am selben Strick.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/die-amerikanischen-behoerden-sind-sich-nur-darin-einig-die-chaoten-stammen-von-auswaerts-ld.1559054\">NZZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ohne uns Wissenschaftler h&auml;tten wir 100.000 Tote mehr<\/strong><br>\nIn der Coronakrise werden Wissenschaftler zu wichtigen Politikberatern. Eine Pr&uuml;fung f&uuml;r Virologen, die es nicht gewohnt sind, in der &Ouml;ffentlichkeit zu stehen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/christian-drosten-in-der-corona-krise-der-suendendoc-a-00000000-0002-0001-0000-000171168291\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Leider sind sowohl die &bdquo;Titelstory&ldquo; des SPIEGEL als auch das Interview hinter einer Paywall. Die rei&szlig;erische &Uuml;berschrift bezieht sich auf folgendes Zitat &hellip;<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Und diesen Monat haben wir &ndash; und damit meine ich mein Labor &ndash; f&uuml;r Deutschland als Vorsprung eingespielt. Das ist der Grund daf&uuml;r, dass wir heute so gut dastehen. Wenn wir nicht so fr&uuml;h h&auml;tten testen k&ouml;nnen, wenn wir Wissenschaftler nicht die Politik informiert h&auml;tten &ndash; ich glaube, dann h&auml;tten wir in Deutschland jetzt 50.000 bis 100.000 Tote mehr.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Das ist eine einigerma&szlig;en forsche Aussage. Vor allem, wenn man sie in den Kontext zu den &Auml;u&szlig;erungen Christians Drosten aus dem Februar setzt ..<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Nach all den Daten, die ich kenne, bin ich &uuml;berzeugt davon, dass dieses Virus den Einzelb&uuml;rger nicht so stark befassen muss wie zum Beispiel das Sars-Virus. [&hellip;] Ich glaube, dass der normale Fall gerade bei nicht grunderkrankten Personen eher ein milder Verlauf ist. Die Patienten, die man bis jetzt in Europa oder auch USA gesehen hat, die waren im Vergleich dazu viel weniger krank. Die hatten mehr eine Erk&auml;ltungskrankheit.&rdquo;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunknova.de\/beitrag\/virologie-christian-drosten-keine-sorge-fuer-normalbuerger\">Drosten am 04.02.20<\/a>\n<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200602-hdt-02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200602-hdt-02.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Es wird eine ganze Zeit so sein, dass solche Fall-Cluster erkannt werden und dann einged&auml;mmt werden. Und trotzdem werden einige von diesen F&auml;llen weitergetragen werden, ohne dass man das merkt. Das liegt in der Natur dieses Virus, dass man das nicht komplett kontrollieren kann. Aber das ist immer noch von seiner Gesamtzahl dann so wenig, dass der einzelne B&uuml;rger sich &uuml;berhaupt keine Sorgen machen muss, infiziert zu werden. Aus rein statistischen Gr&uuml;nden. Da muss man einfach sagen: Das sind Alltagsrisiken, die man auch in anderen Lebensbereichen auf sich nimmt. Und da jetzt zu denken, man h&auml;tte als &bdquo;normaler&ldquo; B&uuml;rger ein Risiko, das w&auml;re genauso logisch, als wenn man sich Verkehrsunfall-Statistiken anschauen w&uuml;rde und sagen w&uuml;rde, aha, es sterben jedes Jahr pro hunderttausend Autofahrern so viele Menschen oder so viele Fahrradfahrer haben Unf&auml;lle &ndash; und man daraufhin sagen w&uuml;rde: Ab jetzt gehe ich nur noch<br>\nzu Fu&szlig;. So ist das im Moment. Und das hei&szlig;t, es geht nicht darum, jetzt zu denken: Da bricht jetzt unmittelbar etwas auf uns auf uns ein.&rdquo;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/3-Coronavirus-Update-Es-ist-nicht-schwarz-weiss,podcastcoronavirus114.html\">Drosten am 28.02.20<\/a>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Drosten scheint sich momentan den Mythos des schnell agierenden Wissenschaflters anzueignen, der schon sehr fr&uuml;h die Gefahr erkannt und vor ihr gewarnt haben will &hellip; das geben die Zitate von ihm jedoch nicht her.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Verdi-Chef fordert baldiges Ende der Notfallregelungen<\/strong><br>\nVerdi-Chef Frank Werneke fordert, s&auml;mtliche Notfallregelungen, die Arbeitnehmerrechte beschneiden, sp&auml;testens zum Beginn des Sommers wieder au&szlig;er Kraft zu setzen. &ldquo;Die Freib&auml;der haben wieder ge&ouml;ffnet, die Baum&auml;rkte schon lange, aber es sind weiterhin notlagenbedingte Zw&ouml;lf-Stunden-Schichten m&ouml;glich. Da stimmt etwas nicht&rdquo;, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende im Interview mit der Zeitung &ldquo;nd &ndash; Die Woche&rdquo; (Samstagausgabe des &ldquo;nd&rdquo;).<br>\nWegen der Coronakrise sei das Arbeitszeitgesetz ausgehebelt worden. Dadurch seien in einigen Branchen nicht nur Zw&ouml;lf-Stunden-Schichten erm&ouml;glicht worden, sondern auch eine Reduzierung der Ruhezeit auf neun Stunden sowie Wochenendarbeit. Nun forderten Politiker von CDU und CSU, die geltenden Notfallregelungen einfach fortzuschreiben. &ldquo;Das macht mich wirklich w&uuml;tend&rdquo;, so Werneke. Wegen solcher Forderungen entstehe derzeit der Eindruck: &ldquo;Applaus war gestern, jetzt ist wieder der Tritt in den Hintern angesagt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/59019\/4610106\">Presseportal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Von Enten, Kr&uuml;ppeln und Helden<\/strong><br>\nIm Gaza-Streifen leben mehr als 8000 behinderte junge Pal&auml;stinenser, die durch Sch&uuml;sse israelischer Scharfsch&uuml;tzen zu Invaliden wurden, viele von ihnen beinamputiert. Ein israelischer Journalist sprach mit den Sch&uuml;tzen. Er traf auf ein geistig-moralisches Desaster<br>\nEnde Mai 2010. Spezialeinheiten der israelischen Armee kapern sechs Schiffe in internationalen Gew&auml;ssern vor Gaza mit dem Resultat: neun Tote, zum Teil in den R&uuml;cken geschossen. Die internationale, mit t&uuml;rkischen, griechisch-schwedischen und amerikanischen Schiffen best&uuml;ckte sogenannte &ldquo;Gaza Freedom Flotilla&rdquo; war mit Hilfslieferungen unterwegs nach Gaza, um dorthin dringend ben&ouml;tigte und von Israel boykottierte G&uuml;ter zu bringen, unter anderem: Medikamente, Wasseraufbereitungsanlagen, Zement zum Hausbau, rund hundert Rollst&uuml;hle f&uuml;r Behinderte, vor allem f&uuml;r Kinder. Tage sp&auml;ter gehen Fotos um die Welt, die die von der IDF (Israel Defense Forces) zerst&ouml;rten Rollst&uuml;hle im israelischen Hafen Ashdod zeigen.<br>\nAnfang M&auml;rz 2020. Der israelische Journalist Hilo Glazer ver&ouml;ffentlicht in der Zeitung &ldquo;Haaretz&rdquo;, dem einzig verbliebenen liberalen Blatt in Israel, einen Artikel, der sich mit Scharfsch&uuml;tzen der IDF besch&auml;ftigt. Titel: &ldquo;42 knees in one day: Israeli snipers open up about shooting Gaza protesters&rdquo;.<br>\nIn Interviews mit haupts&auml;chlich vor Gaza stationierten Soldaten f&ouml;rdert Glazer einen haarstr&auml;ubenden Sportsgeist der &ldquo;Helden&rdquo; einer selbsternannten &ldquo;Most Moral Army of the World&rdquo; zutage: &ldquo;Entenschie&szlig;en&rdquo;. Entenschie&szlig;en? Tats&auml;chlich handelt es sich dabei um gezielte Sch&uuml;sse auf die Beine und Kniepartien von pal&auml;stinensischen Demonstranten oder einfach Menschen, die am Gaza-Zaun stehen, oder solchen, die man als gef&auml;hrlich einstuft.<br>\nWas Hilo Glazer in den anonym gehaltenen Interviews besonders herausarbeitet, ist die erschreckende Normalit&auml;t eines angeblich so selbstverteidigenden, milit&auml;rischen Handwerks, oder, wie es der in D&auml;nemark lebende israelische Musiker und Autor Jonathan Ofir charakterisiert: die &ldquo;Pornografie der Gewalt&rdquo;. Die IDF-Soldaten erz&auml;hlen ganz unbefangen von ihren Heldentaten, manche prahlen sogar ganz offen mit ihren &ldquo;Erfolgen beim Entenschie&szlig;en&rdquo;, einem Wettbewerb f&uuml;r Kniesch&uuml;sse&hellip;<br>\nSoldat: &ldquo;Wir gewinnen nicht allein durch Punkte. Nach einiger Zeit sagte ich in einer Nachbesprechung: Lassen Sie mich nur einmal ein Kind von 16 oder sogar 14 Jahren zur Strecke bringen, aber nicht mit einer Kugel im Bein &ndash; lassen Sie mich seinen Kopf vor den Augen seiner ganzen Familie und seines ganzen Dorfes aufsprengen. Lass ihn Blut spritzen. Und dann muss ich vielleicht einen ganzen Monat lang keine 20 Knie mehr amputieren.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Von-Enten-Krueppeln-und-Helden-4768722.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wenn der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung sinnvolle Arbeit leisten wollte, m&uuml;sste er sich auch mit der israelischen Armee und ihrem Horror besch&auml;ftigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arzt kritisiert Spahn: &bdquo;Das ist doch unfassbar, dass ein Gesundheitsminister so auftritt!&ldquo;<\/strong><br>\nEin Gespr&auml;ch mit Arzt und Autor Bernd Hontschik &uuml;ber die Fehler der Politik, die Lehren aus der Corona-Pandemie und alternative Modelle der Daseinsvorsorge. (&hellip;)<br>\nEs gibt ja die wildesten Spekulationen &uuml;ber Covid-19. Das klingt manchmal so, als sei das Virus erfunden worden, um die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen oder besser kontrollieren zu k&ouml;nnen. Wie sehen Sie den Zusammenhang zwischen dem Virus und dem Handeln der Politiker*innen?<br>\nEin Virus kann man nicht erfinden. Neue Viren wird es immer geben. Allerdings hat man das ignoriert und sich dann nur noch mit Notstand und autorit&auml;rem Regieren behelfen k&ouml;nnen, als es zu sp&auml;t war. Einigen Politiker*innen scheint das Regieren im Notstand aber gar nicht so unangenehm zu sein. Jetzt d&uuml;rfen sie es und hauen dabei atemberaubende Spr&uuml;che raus wie zum Beispiel, die Gesundheit habe zu 100 Prozent Vorrang. Das emp&ouml;rt mich. Die Gesundheit hatte noch nie Vorrang, schon gar nicht zu 100 Prozent! Sie hatte beim Nachtflugverbot keinen Vorrang, nicht bei den Hospital-Infektionen, nicht beim Glyphosat, nicht beim Tempolimit, nicht bei der Energiewende &ndash; und schon gar nicht bei der Wertsch&auml;tzung und Bezahlung der Pflegekr&auml;fte. (&hellip;)<br>\nKommen wir zur &bdquo;Welt nach Corona&ldquo;: Was w&auml;ren die drei wichtigsten gro&szlig;en Reformprojekte des Gesundheitswesens, die Sie als Gesundheitsminister in Angriff nehmen w&uuml;rden?<br>\nZun&auml;chst m&ouml;chte ich Ihnen widersprechen: Eine Welt nach Corona wird es nicht geben. Es wird nur eine Welt mit Corona geben. Die wichtigste Erkenntnis aus den vergangenen drei Monaten ist, dass nur eine staatliche Organisation Mittel und F&auml;higkeiten hat, eine derartige Lage zu meistern. Und das w&auml;re mein erstes und wichtigstes Vorhaben: Die Daseinsvorsorge geh&ouml;rt in die Hand des Staates. Die Gemeinn&uuml;tzigkeit h&auml;tte bei mir absoluten Vorrang. Private Klinikkonzerne sind zu enteignen und durch R&uuml;ckkauf zu entsch&auml;digen. Im Gesundheitswesen m&uuml;ssen alle Gewinne im System bleiben, statt an der B&ouml;rse zu landen. Fl&auml;chentarifvertr&auml;ge w&auml;ren wieder &uuml;berall g&uuml;ltig, &auml;rztliches und Pflegepersonal k&ouml;nnte endlich mit guten Arbeitsbedingungen rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/panorama\/corona-arzt-bernd-hontschik-attackiert-jens-spahn-gesundheitsminister-unfassbar-covid19-zr-13781334.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>S&ouml;der wirbt f&uuml;r Auto-Kaufpr&auml;mie<\/strong><br>\nWenn die Gro&szlig;e Koalition am Dienstag angesichts der Corona-Krise &uuml;ber ein Konjunkturpaket ber&auml;t, darf die Autobranche nach Meinung von Bayerns Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der nicht unbedacht bleiben. Er fordert eine gro&szlig;z&uuml;gige Unterst&uuml;tzung der Autoindustrie. &ldquo;Es kann nicht sein, dass Frankreich acht Milliarden Euro f&uuml;r die Automobilindustrie ausgibt, wir neun Milliarden f&uuml;r die Lufthansa &ndash; allerdings nichts f&uuml;r das Herzst&uuml;ck unserer Wirtschaft&rdquo;, sagte S&ouml;der der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;. (&hellip;)<br>\nDas Land brauche ein umfassendes Konjunkturpaket, sagte der CSU-Chef. Ziel m&uuml;sse es sein, die Binnennachfrage zu st&auml;rken. Er sprach sich in diesem Zusammenhang f&uuml;r Steuererleichterungen f&uuml;r Unternehmen aus sowie f&uuml;r die Abschaffung des Solidarit&auml;tszuschlags &ndash; &ldquo;das w&auml;re die gr&ouml;&szlig;te Steuersenkung seit mehr als 30 Jahren&rdquo;. Auch einen Familienbonus nannte S&ouml;der sinnvoll &ndash; eine Idee des Koalitionspartners SPD. Finanzminister Olaf Scholz plant, dass Eltern pro Kind einmalig 300 Euro bekommen sollen. Das d&uuml;rfte laut &ldquo;Spiegel&rdquo; f&uuml;nf bis sechs Milliarden Euro kosten. (&hellip;)<br>\nDer Ruf nach Kaufpr&auml;mien kommt nicht nur aus den Autol&auml;ndern Bayern, Nidersachsen und Baden-W&uuml;rttemberg. Auch der Bundesverband der Industrie spricht sich daf&uuml;r aus. BDI-Pr&auml;sident Dieter Kempf will sich dabei nicht auf E-Autos beschr&auml;nken. Wenn es um den Klimaschutz gehe, sei es &ldquo;durchaus sinnvoll, hierbei auch Fahrzeuge mit modernen und effizienten Verbrennungsmotoren zu f&ouml;rdern, wenn dadurch bestehende Anreize f&uuml;r Elektromobilit&auml;t nicht verw&auml;ssert werden&rdquo;, sagte Kempf der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/konjunkturpaket-autopraemie-101.html%20\">tagesschau.de<\/a>\n<p><strong>Dazu: Verkehrswende statt Abwrackpr&auml;mie!<\/strong><br>\nAus Protest gegen die drohenden Subventionen f&uuml;r die Autoindustrie gehen Attac-Gruppen zusammen mit anderen verkehrspolitisch Aktiven am Freitag in vielen St&auml;dten auf die Stra&szlig;e. Geplant sind unter anderem Aktionen in Aachen, Bamberg, Berlin, Braunschweig, Bremen, D&uuml;sseldorf, Duisburg, Flensburg, Kassel, K&ouml;ln, Osnabr&uuml;ck und Tettnang. Der Protest steht unter dem Motto &ldquo;Keine Kohle f&uuml;r Klimakiller! Verkehrswende statt Abwrackpr&auml;mie!&rdquo;.<br>\n&ldquo;Angesichts des drohenden Klimakollapses ist es nicht nur absurd, sondern auch dreist, weitere Steuermilliarden in die F&ouml;rderung des individuellen Autoverkehrs zu stecken, w&auml;hrend die Aktion&auml;r*innen der Autokonzerne weiter Dividenden erhalten&rdquo;, sagt Thomas Eberhardt-K&ouml;ster vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. &ldquo;Statt eine Dinosaurierindustrie zu f&ouml;rdern, m&uuml;ssen &ouml;ffentliche Verkehrsmittel mit staatlichem Geld ausgebaut werden. Viele Kommunen haben wegen Corona damit zu k&auml;mpfen, Bus und Bahn weiter zu finanzieren. Umso dringender m&uuml;ssen sie unterst&uuml;tzt werden. Wir brauchen Geld f&uuml;r &Ouml;ffis statt f&uuml;r Autos!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.attac.de\/startseite\/teaser-detailansicht\/news\/verkehrswende-statt-abwrackpraemie\/?no_cache=1&amp;cHash=2e950e1ac66ee63e2a18f4a11a245f36%20\">attac<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch Corona-Hilfen: Keine Vorfahrt f&uuml;r die Autolobby!<\/strong><br>\nDie Bundesregierung schn&uuml;rt Milliardenpakete zur Bew&auml;ltigung der Corona-Krise. Es w&auml;re fatal, wenn sie sich dabei einseitig an den W&uuml;nschen der m&auml;chtigsten Lobbygruppen orientiert. Doch im Monatstakt stattfindenden Autogipfel lassen genau das bef&uuml;rchten: Die Chefs der Autokonzerne fordern umfangreiche Zusagen &ndash; m&ouml;glichst ohne Umweltauflagen. Zu den exklusiven Runden sind Umwelt- und Verbraucherverb&auml;nde oder Vertreter anderer Verkehrszweige nicht eingeladen.<br>\nWir fordern eine offene, ausgewogen besetzte Debatte &uuml;ber die Corona-Hilfen &ndash; und Vergabekriterien, die sich am Gemeinwohl orientieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2020\/04\/autogipfel-aktion\/%20\">LobbyControl<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61272\">Die Corona-Schock-Strategie &ndash; Klatschen f&uuml;r Krankenschwestern, Milliardengeschenke f&uuml;r Aktion&auml;re<\/a>&rdquo; und &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60021\">&Uuml;ber die Engstirnigkeit politischer Entscheidungen und ihre Popularit&auml;t. Ein Essay aus Anlass der Entscheidungen zu Corona<\/a>&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Jeder vierte Solo-Selbstst&auml;ndige rechnet mit dem Aus<\/strong><br>\nJeder vierte Selbstst&auml;ndige ohne Mitarbeiter h&auml;lt es f&uuml;r sehr wahrscheinlich, in den n&auml;chsten zw&ouml;lf Monaten aufgeben zu m&uuml;ssen. Das geht aus einer neuen wissenschaftlichen Analyse hervor. [&hellip;]<br>\nBei knapp 60 Prozent der gut 16.000 Befragten ist der monatliche Umsatz um mehr als 75 Prozent eingebrochen. Jeder Zweite konnte seine T&auml;tigkeit zum Zeitpunkt der Umfrage nicht mehr aus&uuml;ben.<br>\nMehr als die H&auml;lfte der Selbstst&auml;ndigen, die ohne sozialversicherungspflichtig oder geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte arbeiten, hat der Umfrage zufolge Soforthilfe von Bund oder Land beantragt, die auf drei Monate angelegt ist. Allerdings erwarten 35 Prozent, dass die Phase der deutlich niedrigeren Ums&auml;tze l&auml;nger als sechs Monate anhalten wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/coronakrise-jeder-vierte-solo-selbststaendige-rechnet-mit-dem-aus-16791457.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie vermeiden wir eine Finanz- und Wirtschaftskrise, Rudolf Hickel?<\/strong><br>\n&ldquo;Friedrichs Flaschenpost&rdquo; &ndash; Politikpodcast der Friedrich Ebert Stiftung<br>\nDie Sorge vor einer Wirtschaftskrise w&auml;chst. Die Corona-Pandemie bedeutete eine Vollbremsung der globalisierten Wirtschaft. Zugleich versuchen Bund und L&auml;nder mit riesigen Summen die Wirtschaft zu st&uuml;tzen. Was die Politik im Sinne der Unternehmen und Besch&auml;ftigten tun kann, wie man die gro&szlig;en Summen der Corona-Ma&szlig;nahmen refinanzieren kann und warum man die Schuldenbremse in Zukunft nicht mehr braucht, haben wir mit dem Bremer Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Rudolf Hickel diskutiert &ndash; einem der bekanntesten und politisch streitbarsten Vertreter seines Fachs.<br>\n(&hellip;)<br>\nDen Podcast finden Sie auf <a href=\"http:\/\/www.soundcloud.com\">soundcloud.com<\/a><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/de\/article\/10656359.wie-vermeiden-wir-eine-finanz-und-wirtschaftskrise-rudolf-hickel.html\">Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nachhaltige Wege aus der Wirtschaftskrise<\/strong><br>\nUmwelt und Klima sch&uuml;tzen, Besch&auml;ftigung sichern, sozialvertr&auml;gliche Transformation einleiten<br>\nDie Covid-19-Pandemie verursacht weltweit erhebliche Verwerfungen in Gesellschaft und Wirtschaft. Kurz- und mittelfristigen Finanzhilfen zur Abmilderung der akuten Folgen von Corona m&uuml;ssen so ausgerichtet werden, dass sie gleichzeitig den langfristig n&ouml;tigen Wandel hin zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft bef&ouml;rdern.<br>\nDas UBA -Positionspapier schl&auml;gt einen Aktionsplan f&uuml;r Deutschland vor, der sowohl die Rahmenbedingungen f&uuml;r eine nachhaltige Wirtschaftsweise als auch konkrete Ma&szlig;nahmen in den Bereichen Energie, Mobilit&auml;t und Geb&auml;ude in den Blick nimmt. Als zentrales Dach dieser Ma&szlig;nahmen gilt, auf europ&auml;ischer Ebene den European Green Deal ambitioniert umzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/publikationen\/nachhaltige-wege-aus-der-wirtschaftskrise\">Umweltbundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das Positionspapier des Umweltbundesamtes <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/sites\/default\/files\/medien\/421\/publikationen\/poshi_0011_online.pdf\">finden Sie hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Patienten sind schuld &ndash; Wie die Tagesschau die Folgen der Corona-Ma&szlig;nahmen entdeckt<\/strong><br>\nDie Tagesschau hat berichtet, dass infolge der Corona-Krise viele Facharzttermine ausgefallen sind &ndash; mit zum Teil fatalen Folgen. Als Ursache wird die Angst der Patienten vor Ansteckung mit dem Virus dargestellt. Damit macht es sich die ARD-Sendung offenbar zu einfach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/102865-patienten-sind-schuld-wie-tagesschau\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hongkongs Zukunft liegt nicht in den H&auml;nden der Amerikaner<\/strong><br>\nDie USA, die die Abschaffung der Sonderbehandlung f&uuml;r Hongkong androhen, m&uuml;ssen verstehen, dass Hongkongs einzigartiger Status und die Sonderbehandlung durch das Grundgesetz von Hongkong gew&auml;hrt werden. Die Teilnahme Hongkongs an der Welthandelsorganisation als &bdquo;Chinesisches Hongkong&ldquo; ist ebenfalls durch das Grundgesetz vorgeschrieben. Und all dies hat nichts mit Amerika zu tun.<br>\nWie Hongkongs Finanzchef Paul Chan Mo Po sagte, blieben die Kernvorteile Hongkongs als internationales Finanzzentrum unver&auml;ndert und w&uuml;rden sich in Zukunft noch verst&auml;rken, denn &bdquo;die wirtschaftliche Entwicklung des Staates ist die starke Realwirtschaft hinter Hongkong. Zudem verlagert sich das Zentrum der Weltwirtschaft aus dem Westen in den Osten. Dieser allgemeine Trend ist unumkehrbar.&ldquo; Aus dieser Perspektive ist das chinesische Festland der gr&ouml;&szlig;te Pfeiler des Status Hongkongs als internationales Finanzzentrum, der weitaus wichtiger ist als alle Gesichter der USA.<br>\nWas die M&ouml;glichkeit einer einseitigen Abschaffung der zolltariflichen Sonderbehandlung Hongkongs durch die USA betrifft, so hat die Administration der Sonderverwaltungszone sich schon vor l&auml;ngerem darauf vorbereitet und einen Plan zur L&ouml;sung dieses Problems ausgearbeitet. Hongkong w&auml;re nicht ernsthaft betroffen, wenn die Vereinigten Staaten Hongkong in den Bereichen unabh&auml;ngiger Zollstatus, Einfuhr sensibler Technologien und verbundener Wechselkurs beeinflussen w&uuml;rden.<br>\nNimmt man die Abschaffung der zolltariflichen Sonderbehandlung f&uuml;r Hongkong als Beispiel: Die in Hongkong hergestellten Waren, die jedes Jahr auf den US-Markt exportiert werden, machen weniger als zwei Prozent der lokalen Fertigungsindustrie Hongkongs aus und sind nur 3,7 Milliarden Hongkong-Dollar oder weniger als 0,1 Prozent der Gesamtexporte Hongkongs wert. Die Auswirkungen einer Ver&auml;nderung der Situation sind also begrenzt. Dar&uuml;ber hinaus verf&uuml;gt Hongkong &uuml;ber Devisenreserven in H&ouml;he von 440 Milliarden US-Dollar, mehr als das Doppelte der Basisw&auml;hrung, was ausreicht, um die Kapitalumrechnung zu bew&auml;ltigen. Dank der starken Unterst&uuml;tzung des Vaterlandes ist Hongkong mit voller Zuversicht in der Lage, verschiedenen Herausforderungen zu begegnen.<br>\nIm Vergleich dazu haben die USA in den vergangenen zehn Jahren unter ihren globalen Handelspartnern den h&ouml;chsten Handels&uuml;berschuss in Hongkong erzielt. Von 2009 bis 2018 belief sich ihr kumulativer Handels&uuml;berschuss von G&uuml;tern in Hongkong auf 297 Milliarden US-Dollar. Dar&uuml;ber hinaus sind mehr als 1.300 US-Unternehmen in Hongkong t&auml;tig, die fast alle f&uuml;hrenden Finanzunternehmen des Landes abdecken. Und die Giganten der Wall Street haben umfangreiche wirtschaftliche Interessen in der chinesischen Sonderverwaltungszone. Es ist wahrscheinlich, dass die USA die Hauptlast der Verluste tragen w&uuml;rden, sollten sie Hongkongs Status als Sonderzollgebiet aufheben. Tim Summers, leitender Berater der f&uuml;hrenden britischen Denkfabrik Royal Institute of International Affairs, sagte unverbl&uuml;mt, er sei sehr &uuml;berrascht, sollte die US-Regierung diesen Schritt wirklich gehen, denn es w&uuml;rde zu viele US-amerikanische Wirtschafts- und Finanzinteressen gef&auml;hrden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.cri.cn\/kommentar\/alle\/3259\/20200530\/475759.html\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54420\">Hongkong &ndash; der neue Systemkonflikt<\/a> und Werner R&uuml;gemer: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=40470\">Varianten des Kapitalismus &ndash; Ein Vergleich des westlichen mit dem chinesischen Kapitalismus<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Schluss mit lustig<\/strong><br>\nDie Todeszahlen in Schweden sind erschreckend hoch. Das liegt nicht nur an der aktuellen Corona-Strategie.<br>\nWie in den meisten L&auml;ndern der Welt hat die Corona-Krise die Agenda in Schweden dramatisch ver&auml;ndert. Hier hat sich die &ouml;ffentliche Diskussion weg von Fragen kultureller Dimensionen der Einwanderung, der Kriminalit&auml;t und rechter Identit&auml;tspolitik hin zu Fragen des Gesundheitswesens, der Altenpflege, der Arbeitslosigkeit und der Wirtschaft verlagert. Somit hat die Krise eine Gelegenheit er&ouml;ffnet, die politische Agenda von Fragen der kulturellen Koh&auml;sion auf Aspekte des sozialen Zusammenhalts zu lenken. (&hellip;)<br>\nEin ideologisch umstritteneres Thema war die Debatte &uuml;ber den Mangel an medizinischer Notfallausr&uuml;stung und Notfallmedizin. Fehlende Notvorr&auml;te stehen in engem Zusammenhang mit der marktgesteuerten Deregulierung des Apothekensektors im Jahr 2009. Nach der Privatisierung fiel keinem Akteur die Verantwortung f&uuml;r die Haltung nationaler Notvorr&auml;te zu. Stattdessen st&uuml;tzte sich das neue deregulierte System auf die Erwartung, dass der private Markt auch in einer Krise stets in der Lage sein w&uuml;rde, den Bedarf zu decken.<br>\nDer verst&auml;rkte Einsatz globaler Beschaffungssysteme und die Lieferung erst im Bedarfsfall erh&ouml;hten die Anf&auml;lligkeit der Arzneimittelversorgung. In diesem neuen System hatten sowohl die neu geschaffenen privaten Apotheken als auch die &ouml;ffentlichen und privaten Gesundheitsversorger zu geringe Margen, um die lokalen Reservebest&auml;nde zu best&uuml;cken. (&hellip;)<br>\nZu lange hat das Finanzministerium die &Ouml;ffentlichkeit glauben lassen, dass fiskalische Vorsicht wichtiger sei als &ouml;ffentliche Investitionen in Wohlfahrt, Wohnungsbau, Infrastruktur, Klimawandel oder die St&auml;rkung des &ouml;ffentlichen Sektors. Die Covid-19-Pandemie zeigt, wie kurzsichtig der Sparsamkeits-Doktrin f&uuml;r Schweden ist. Mit h&ouml;heren Steuern f&uuml;r die Wohlhabenden und einer weniger strikten Sparpolitik h&auml;tte die schwedische Gesellschaft &uuml;ber eine gr&ouml;&szlig;ere Kapazit&auml;t an Intensivbetten, ausreichende Notvorr&auml;te an Medikamenten und Schutzausr&uuml;stung verf&uuml;gen k&ouml;nnen. Es w&auml;re in der Lage gewesen, &auml;ltere Menschen durch ein st&auml;rkeres Pflegesystem mit mehr qualifizierten Pflegekr&auml;ften und besseren Arbeitsbedingungen zu sch&uuml;tzen.<br>\nNichtsdestoweniger verweisen die Bef&uuml;rworter der Sparma&szlig;nahmen auf die fiskalische Macht, die der Staat nun hat, um die Wirtschaft zu st&uuml;tzen und die sozialen Folgen der Pandemie abzuschw&auml;chen. Wie bei der Finanzkrise vor mehr als einem Jahrzehnt jedoch wird die Logik hinter der Politik, die f&uuml;r die Sparpolitik zumindest mitverantwortlich ist, nicht allgemein in Frage gestellt. Ihr zufolge m&uuml;ssen &ouml;ffentliche Investitionen reduziert werden, um wirtschaftliche Puffer zur Bek&auml;mpfung der Auswirkungen einer Wirtschaftskrise aufzubauen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/soziale-demokratie\/artikel\/schluss-mit-lustig-4387\/\">IPG<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers K.H.S.:<\/strong> Wer den Artikel durchliest, wird sehr &uuml;berrascht sein. Vom &ldquo;Schwedens Sonderweg&rdquo; ist darin n&auml;mlich &uuml;berhaupt nicht die Rede, der Begriff &ldquo;Sonderweg&rdquo; kommt im Text nicht vor. Es geht einzig und allein um die Zust&auml;nde in den schwedischen Alten- und Pflegeheimen und darum, wie eine auf Schuldenreduzierung und &ldquo;schwarze Null&rdquo; fixierte staatliche Sparpolitik wesentlich zu diesen Zust&auml;nden beigetragen hat. Mit dem &ldquo;schwedischen Sonderweg&rdquo; hat das null und nichts zu tun, sondern es ist das Erbe einer neoliberalen Austerit&auml;tspolitik. Woher kommt denn nun aber die absolut unsinnige &Uuml;berschrift &ldquo;Schluss mit lustig. Schwedens Sonderweg f&uuml;hrte zu Tausenden Toten&rdquo; mit dem suggestiven Foto? Sicher nicht von ungef&auml;hr, da hat sich jemand etwas dabei gedacht. Zum Beispiel: Die meisten (&hellip;) werden sich nicht die M&uuml;he machen, den Artikel zu lesen. Sie werden sich damit begn&uuml;gen, der &Uuml;berschrift zu entnehmen, was sie ohnehin schon zu wissen glauben, weil sie es schon hundert mal geh&ouml;rt haben: n&auml;mlich dass der schwedische Sonderweg auch nicht besser war etc. Sowas ist kein Versehen, es ist PROPAGANDA in reinster Form. Ich denke, die schwedische Autorin dieses Artikels w&auml;re stocksauer, wenn sie w&uuml;sste, wof&uuml;r ihr absolut seri&ouml;s geschriebener Artikel hier missbraucht wird. (&hellip;)<\/em><\/p>\n<p><em>Offenbar hat das Magazin inzwischen (&hellip;) <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/europa\/artikel\/detail\/schluss-mit-lustig-4387\/?utm_campaign=de_40_20200529&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=newsletter\">diese &Uuml;berschrift ge&auml;ndert<\/a>. Es hei&szlig;t dort jetzt: &bdquo;Schluss mit Lustig. Die Todeszahlen in Schweden sind erschreckend hoch. Das liegt nicht nur an der aktuellen Corona-Strategie.&ldquo; Das Foto mit den mit Sekt ansto&szlig;enden Frauen ist noch dasselbe.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Abgesehen davon, dass die &Uuml;berschrift irritierend ist, k&ouml;nnte so auch die Situation in Deutschland recht gut beschrieben werden. Wo bleibt die Kritik hierzulande an der hiesigen Entscheidungstr&auml;gerschaft der letzten Jahre\/Jahrzehnte? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Entwendete Akten von Helmut Kohl bleiben Privateigentum<\/strong><br>\nAm Dienstag verhandelte das Berliner Verwaltungsgericht &uuml;ber meine Klage gegen das Kanzleramt (BKAmt) wegen des Zugangs zu den Akten von Altbundeskanzler Helmut Kohl, die seine Witwe Maike in ihrem Keller in Oggersheim bunkert und nur ausgew&auml;hlten Publizisten zeigt.<br>\nDie Vorgeschichte: Ich hatte gegen das Bundesarchiv wegen Unt&auml;tigkeit geklagt, weil es die Unsitte &ndash; man kann auch sagen: das Aushebeln des Informationsfreiheitsgesetzes &ndash; duldete, dass amtliche Dokumente, vor allem aus dem Bundeskanzleramt, in den Parteistiftungen landen, wo sie nur ausgew&auml;hlten Journalisten gezeigt werden.<br>\nDiese Erfahrung hatte ich in der Konrad-Adenauer-Stiftung gemacht, wo die Globke-Akten geh&uuml;tet werden. Hans Globke war hoher Ministerialbeamter im Reichsinnenministerium und Kommentator der N&uuml;rnberger Rassengesetze. Nach 1945 wurde er allm&auml;chtiger Staatssekret&auml;r Adenauers und Herrscher &uuml;ber den BND. Das Verfahren gegen das Bundesarchiv zog sich &uuml;ber Jahre hinweg, Verwaltungsgericht Koblenz, OVG, Bundesverwaltungsgericht Leipzig und landete in Karlsruhe.<br>\nIn dem richtungsweisenden Beschluss des Verfassungsgerichtes wird klargestellt, dass diese Akten weiterhin Eigentum des Bundes bleiben, auch wenn sie einst mit oder ohne Einverst&auml;ndnis des aus dem Amt scheidenden Kanzlers in der privaten Parteistiftung gelandet sind. Klargestellt wurde auch, dass es der Gleichheitssatz verbietet, den einen Journalisten den Zugang zu gew&auml;hren und anderen nicht. Zitat: &ldquo;Der Bund ist durch Art. 3 GG gebunden.&rdquo; Das waren wichtige Klarstellungen &ndash; auch wenn meine Verfassungsklage verworfen wurde, weil ich &ndash; so die Karlsruher Richter &ndash; den Falschen verklagt hatte, n&auml;mlich das Bundesarchiv und nicht den Eigent&uuml;mer der Akten: das Kanzleramt.<br>\nDas holte ich nach und beantragte Akteneinsicht beim Amt Merkel, sowohl den grunds&auml;tzlichen Zugang zu dem kompletten Material, den Findmitteln und einigen speziellen Themen wie den deutsch-chilenischen Beziehungen, Paraguay etc. Nach Monaten erhielt ich ein paar Bl&auml;tter: Gru&szlig;wort des Kanzlers vor der Deutschen Schule in Puebla, Gl&uuml;ckwunschtelegramm an den argentinischen Pr&auml;sidenten Carlos Menem und eine Petition der Koalition gegen die Straflosigkeit. Banalit&auml;ten also. (&hellip;)<br>\nZur Zeit lagern im Kanzleramt Akten aus der Kanzlerschaft Kohls in der VS-Registratur, 9200 Akten, die aus bis zu 100 B&auml;nden bestehen. Dazu kommt das Material der Hauptregistratur. Auf den Findmitteln best&uuml;nde kein Rechtsanspruch. Dass somit jedem Forscher die M&ouml;glichkeit genommen wird, bei der Beh&ouml;rde die Offenlegung einer noch geheimen Akte zu beantragen oder das Bundesverwaltungsgericht anzurufen? So wird der Rechtsweg von vorneherein ausgeschlossen. F&uuml;r Richterin Xalter kein Problem. Der Gesetzgeber sei Schuld, begr&uuml;ndete sie, da das Gesetz das Amt nicht zum Zur&uuml;ckholen zwinge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Entwendete-Akten-von-Helmut-Kohl-bleiben-Privateigentum-4768730.html\">Gaby Weber in Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Tobias Riegel hat auf diese Gerichtsentscheidung hingewiesen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61309\">Skandalurteil: Helmut Kohls Geheimnisse bleiben &bdquo;Privatsache&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Facebook setzt auf Zerm&uuml;rbung &ndash; und bef&ouml;rdert mich ins Jenseits<\/strong><br>\nFacebook hat mein komplettes Profil gel&ouml;scht. Alles. Ohne Gnade. Ich kann nicht sagen, dass mich das &uuml;berrascht. Aber ich denke, es ist ein weiteres Zeichen daf&uuml;r, dass die Meinungsfreiheit auf dem Weg ins Nirwana ist &ndash; zumindest, wenn die ge&auml;u&szlig;erte Meinung nicht gef&auml;llt.<br>\n(&hellip;) Da es nicht der Staat, sondern Facebook war, das meine Meinung in ein tiefes Loch geworfen hat, kann man nat&uuml;rlich argumentieren, dass es sich in diesem Fall nicht um Zensur handelt. Es sind die Entscheidungen eines privatwirtschaftlichen Unternehmens, die ich zu akzeptieren habe. Allerdings setzt die Bundesregierung Facebook und andere soziale Netzwerke schon seit Langem massiv unter Druck, wenn es um &bdquo;Hassrede&ldquo;, &bdquo;Hetze&ldquo; oder &bdquo;Fake News&ldquo; geht. Eine Hand w&auml;scht die andere, und niemand will&rsquo;s gewesen sein.<br>\nEs ist nicht davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung beruhigen oder neutralisieren wird. Im Gegenteil, vermutlich sind wir erst am Anfang einer insgesamt fatalen Entwicklung.<br>\n(&hellip;) Pl&ouml;tzlich wurden Anzeigen abgelehnt, selbstredend immer mit der Begr&uuml;ndung, wir verstie&szlig;en gegen die Gemeinschaftsstandards. Eine genauere Begr&uuml;ndung hinsichtlich der Frage, gegen welche Punkte genau wir versto&szlig;en h&auml;tten, blieb aus&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2020\/06\/facebook-setzt-auf-zermuerbung-und-befoerdert-mich-ins-jenseits\/\">Neulandrebellen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bill Gates und die Stunde der Faktenmanager<\/strong><br>\nSeit Corona hat der &ldquo;Faktencheck&rdquo; Hochkonjunktur. Es wird &ldquo;richtiggestellt&rdquo; und zurechtgebogen wie nie zuvor. Was gestern noch legitime Kritik war, gilt heute mitunter als Verschw&ouml;rungstheorie, etwa wenn es um Bill Gates und seinen Einfluss auf die WHO geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/103002-bill-gates-und-stunde-faktenmanager\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>Dazu auch:&rdquo;Sp&uuml;ren Sie da keine Verantwortung?&rdquo; &ndash; Wie ein &ldquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&rdquo; den SWR vorf&uuml;hrt<\/strong><br>\nEin Reporter von Report Mainz interviewt einen vermeintlichen Verschw&ouml;rungstheoretiker. Doch aus der offenbar geplanten Blo&szlig;stellung des Mannes wird nichts. Stattdessen zeigt das Gespr&auml;ch, dass es der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk ist, der sich in einer Blase bewegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/102961-spuren-sie-da-keine-verantwortung\/%20\">RT Deutsch<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das Interview ist in der Tat ziemlich ersch&uuml;tternd. Junge Journalisten &ndash; Reichert ist Jahrgang 1993 &ndash; sind offenbar nicht mehr in der Lage irgendetwas kritisch zu hinterfragen. Meine These, was man auch beispielhaft am Propagandajournalisten des Spiegels, Veit Medick (Jahrgang 1980) sieht, viele die nach 1980 geboren sind und somit in der Schule, im Studium und im Alltagsleben nur noch mit der neoliberalen Ideologie konfrontiert wurden haben nie gelernt, die herrschenden Verh&auml;ltnisse zu kritisieren bzw. kennen &uuml;berhaupt keinen politischen Gegenentwurf zum Neoliberalismus. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.G.:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61455#h09\">Siehe auch hier<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Widerstand 2020: Wer reitet die Corona-Welle?<\/strong><br>\nvon Albrecht von Lucke<br>\nAllerdings machen es sich bei der Analyse der neuen Bewegung jene zu leicht, die hier, teils aus ideologischen Gr&uuml;nden, von einer neuen Querfront aus Rechts- und Linksextremen sprechen&hellip;Wir haben es mit einer h&ouml;chst heterogenen, amorphen Sammlungsbewegung eigener Art zu tun, die ganz ohne die eine, konsistente Weltanschauung auskommt. Hier verbinden sich h&ouml;chst unterschiedliche Gruppierungen: radikale Impfgegner mit rechtsradikalen Wutb&uuml;rgern, esoterische &bdquo;Wahrheitssucher&ldquo; mit erkl&auml;rten Staatsfeinden, &bdquo;Infokrieger&ldquo; im Kampf gegen die &bdquo;L&uuml;genpresse&ldquo; mit apokalyptischen Preppern. Geeint sind sie alle blo&szlig; in einem: der Abwehr einer angeblichen Corona-Diktatur als Herrschaft der Virologen.<br>\nDahinter taucht die bekannte Idee eines deep state auf, eines tiefen Staates, der im Zusammenspiel mit den Mainstreammedien die Menschen manipuliert und steuert. Manche, wie der Verschw&ouml;rungsideologe Ken Jebsen, malen bereits das Bild einer globalen Diktatur an die Wand, in denen ein die Weltherrschaft anstrebender Bill Gates im Zusammenspiel mit seinen nationalen Marionetten daf&uuml;r sorgt, dass die Weltbev&ouml;lkerung durch Impfung und die Einsetzung von Chips radikal dezimiert wird. Wie schon 2015 k&ouml;nnte die radikale Rechte damit ihr Mobilisierungsthema der n&auml;chsten Jahre gefunden haben&hellip;<br>\n(&hellip;) Denn genau das droht auf den Anti-Corona-Demonstrationen zu passieren, wenn die (in der 68er-Diktion) bisher allenfalls &bdquo;Anpolitisierten&ldquo;, also etwa eigentlich eher unpolitische Impfgegner, bereitwillig zuh&ouml;ren, wenn ein eindeutig Rechtsradikaler wie Ken Jebsen seine krude Ideologie ausbreitet (und dabei auch immer geschickt klassisch linke, antikapitalistische Versatzst&uuml;cke einstreut, um die Anschlussf&auml;higkeit seiner &bdquo;Theorien&ldquo; zu erh&ouml;hen). Ein punktuelles Unbehagen an einzelnen Fragen wie der Impfthematik kann dann umschlagen in eine neue Systemfeindschaft. Und aus einer Menge von ausgemachten Individualisten kann durchaus ein Extremismus nicht der Mitte, aber aus der Mitte hervorgehen, der sich als radikale Politik- und Politikerverachtung artikuliert&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2020\/juni\/widerstand-2020-wer-reitet-die-corona-welle\">Bl&auml;tter<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wer die &bdquo;Bl&auml;tter&ldquo; einmal gesch&auml;tzt hat oder sogar immer noch als ein aufkl&auml;rendes Medium betrachtet, sollte diesen Artikel lesen. Wirr, vieles durcheinander ger&uuml;hrt, Angelesenes als Senf draufgestrichen und das von einem Autor, der mal als fortschrittlich galt. Jetzt angepasst und belohnt damit, gelegentlich als Experte Politologe in den etablierten Medien auftreten zu d&uuml;rfen. So hat sich mein verstorbener Freund und Mitherausgeber der Bl&auml;tter Norman Birnbaum die Entwicklung des Blattes jedenfalls nicht vorgestellt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Best&auml;tigte aktive Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/2006020_corona.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/2006020_corona.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Die Zahl der aktiv am Coronavirus erkrankten und positiv getesteten B&uuml;rger in Deutschland sank seit Freitag um 802 auf 7.106, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) f&uuml;r Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der genesenen B&uuml;rger stieg &uuml;ber Pfingsten um 2.300 auf 166.400.<\/p>\n<p><em>Hintergrund: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60913\">Corona-Zahlen &ndash; warum reden wir nicht von den &bdquo;aktiv Erkrankten&ldquo;?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-61490","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61490","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=61490"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61490\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":61503,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61490\/revisions\/61503"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=61490"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=61490"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=61490"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}