{"id":61577,"date":"2020-06-04T08:41:43","date_gmt":"2020-06-04T06:41:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577"},"modified":"2020-06-04T08:41:43","modified_gmt":"2020-06-04T06:41:43","slug":"hinweise-des-tages-3624","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h01\">Der 130-Milliarden-Wumms<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h02\">Arbeitsmarkt im Mai: 3,55 Millionen Menschen ohne Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h03\">Lufthansa k&uuml;ndigt umfassenden Umbau an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h04\">&ldquo;Das ist kein Plan f&uuml;r Fabrikschlie&szlig;ungen, das ist ein Sparplan&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h05\">Fleischindustrie: Sie werden wie &raquo;Wegwerfmenschen&laquo; behandelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h06\">F&uuml;r verbindliche Mindestlohnstandards<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h07\">Ferrari-Land wird Fahrrad-Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h08\">Eine Kriegskasse namens Friedensfazilit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h09\">Die gelbe Gefahr und der Atem der Schwarzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h10\">Maas verurteilt Trumps Gewaltandrohung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h11\">Donald Trumps Strategien f&uuml;r den Staatsstreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h12\">&ldquo;Fortsetzung von unlauterem Wettbewerb&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h13\">Senk ju vor nasing<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h14\">Covid-19: Ausgelieferte Altenheime<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h15\">Coronavirus: Lateinamerika droht Hungerpandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61577#h16\">Best&auml;tigte aktive Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der 130-Milliarden-Wumms<\/strong><br>\nMehrwertsteuer runter, Zusch&uuml;sse f&uuml;r Familien rauf &ndash; das gewaltige Konjunkturprogramm der Gro&szlig;en Koalition ist eine positive &Uuml;berraschung. Entscheidend auch: Was es nicht ins Papier geschafft hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/coronakrise-der-130-milliarden-wumms-konjunkturpaket-der-bundesregierung-a-ff8f8c9d-306e-4474-9d1a-1a81577f94c8\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das Konjunkturpaket der Bundesregierung ist ein sehr guter Ansatz, vor allem weil es gelungen ist, Schwarze Nullen und Schuldenbremser ein St&uuml;ck weit zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Der Staat gibt bewusst mehr Geld aus, senkt Steuern, wo es sinnvoll ist und hat sich weitere Unterst&uuml;tzungen f&uuml;r kleinere Unternehmen &uuml;berlegt. Da ist die geforderte Br&uuml;cke &uuml;ber den Corona-Abgrund durchaus erkennbar, auch wenn sie zun&auml;chst vielleicht noch wie ein Steg wirken mag. Die Richtung stimmt aber und die SPD, das muss man sagen, hat sehr gut verhandelt. Das zeigt auch der souver&auml;ne Auftritt von Scholz, Walter-Borjans und M&uuml;tzenich. Kleinlaut dagegen ein Ralph Brinkhaus, der seine zuvor noch abwehrende Haltung gegen eine deutliche Ausgabensteigerung ebenso deutlich korrigieren musste. Ob sich der &bdquo;Wumms&ldquo; tats&auml;chlich auch einstellt, bleibt freilich abzuwarten. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Arbeitsmarkt im Mai: 3,55 Millionen Menschen ohne Arbeit<\/strong><br>\nIm Mai meldete die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit rund 2,81 Millionen Arbeitslose &ndash; &uuml;ber 169.000 Personen mehr als im Vormonat. Das gesamte Ausma&szlig; der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Weitere knapp 742.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbesch&auml;ftigungsstatistik enthalten.<br>\nIm Mai 2020 gab es offiziell rund 2,81 Millionen Arbeitslose. Das sind &uuml;ber 169.000 Personen beziehungsweise sechs Prozent mehr als im Vormonat. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschr&auml;nkungen des &ouml;ffentlichen Lebens zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.o-ton-arbeitsmarkt.de\/o-ton-news\/arbeitsmarkt-im-mai-355-millionen-menschen-ohne-arbeit\">O-Ton Arbeitsmarkt<\/a>\n<p><strong>dazu: Coronakrise in Deutschland: Arbeitslosenzahl steigt auf 2,8 Millionen<\/strong><br>\nDie Zahl der Arbeitslosen ist in der Coronakrise von April bis Mai auf 2,8 Millionen gestiegen. Das teilte am Mittwoch die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit mit. Die Arbeitslosenquote stieg damit um 0,3 Punkte auf 6,1 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/deutschland-arbeitslosenzahl-steigt-auf-2-8-millionen-a-c549c12e-2ce2-4662-97e6-84bb6142c4b3%20\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nun muss man fairerweise anerkennen, dass der SPIEGEL in den letzten Jahren nicht nur die (durch Statistik-Tricks kleingerechnete) offizi&ouml;se Arbeitslosenzahl (irgendwas mit 2,x Millionen) gemeldet, sondern auch auf das Statistikabgrenzungsproblem und die offizielle Zahl der Unterbesch&auml;ftigung (irgendwas mit 3,x Millionen, typischerweise 900.000 Menschen mehr &ldquo;verdeckte Arbeitslosigkeit&rdquo;) <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeitslosenstatistik-so-hoch-ist-die-verdeckte-arbeitslosigkeit-a-1133354.html\">hingewiesen hat<\/a>. Dass jetzt aber diese zweite, h&ouml;here Zahl aus dem Hut gezaubert wird, weil sie weniger stark gestiegen ist, als die Zahl der &ldquo;offiziell&rdquo; Arbeitslosen, n&auml;mlich &ldquo;nur&rdquo; um 378.000 gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat, st&ouml;&szlig;t dann doch ein bisschen sauer auf. Kann man sich die Vergleichszahl beliebig aussuchen, oder wird der SPIEGEL auch in Zukunft zuerst die (deutlich schlechter aussehende) Unterbesch&auml;ftigung melden, auch wenn die &ldquo;Arbeitslosigkeit&rdquo; wieder etwas besser aussieht? &ldquo;Allerdings beruht etwa ein Drittel davon auf einem rein statistischen Effekt: In der offiziellen Statistik werden stets jene Arbeitslose herausgerechnet, die Arbeitsagentur und Jobcenter in Schulungen oder Weiterbildungen schicken.&rdquo; &ndash; Komisch, dass das jetzt so betont wird. Warum nicht sonst? Mehrere Millionen Menschen sind in Kurzarbeit. Viele Arbeitspl&auml;tze davon werden voraussichtlich erhalten bleiben, aber viele auch deutlich reduziert werden oder tats&auml;chlich wegfallen. Die &ldquo;ganz reale Arbeitslosigkeit&rdquo; liegt also eher bei 4,5 oder 5 Millionen Menschen, klar &uuml;ber 10 Prozent des Arbeitskr&auml;fteangebots. Hoffentlich h&ouml;rt jetzt endlich die Sch&ouml;nrederei des ramponierten und dysfunktionalen Arbeitsmarkts auf, in dem weiterhin fast jeder vierte nur einen Niedriglohn erzielt und der Lichtjahre weit weg ist von &ldquo;Vollbesch&auml;ftigung&rdquo; und &ldquo;Arbeitskr&auml;ftemangel&rdquo;.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Arbeitsmarkt- und sozialpolitische Katastrophe verhindern<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung muss verhindern, dass Erwerbst&auml;tige zum Sozialfall werden. Wenn sie jetzt nicht energisch Gegenma&szlig;nahmen ergreift, droht eine arbeitsmarkt- und sozialpolitische Katastrophe&rdquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Durch Corona werden viele Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter und Selbst&auml;ndige zu Hartz-IV-Aufstockern, da das Kurzarbeitergeld grunds&auml;tzlich zu niedrig ist und die Bundesregierung hilfebed&uuml;rftigen Selbst&auml;ndigen keine ausreichenden Hilfen zur Sicherung des Lebensunterhalts gew&auml;hrt. Das Kurzarbeitergeld muss sofort auf 90 Prozent des Nettoentgelts erh&ouml;ht werden, f&uuml;r Besch&auml;ftigte, die nur den gesetzlichen Mindestlohn bekommen, auf 100 Prozent. Selbst&auml;ndigen m&uuml;ssen nicht nur Hilfen zu ihren Betriebsausgaben gew&auml;hrt werden, sondern auch zum Lebensunterhalt.<br>\nDer Zugang zum Arbeitslosengeld muss erleichtert werden, da viele die hohen H&uuml;rden nicht erf&uuml;llen und gleich in Hartz IV fallen. Es muss sofort eine Neuregelung eingef&uuml;hrt werden, dass der Anspruch auf Arbeitslosengeld bereits nach vier Monaten Beitragszeit entsteht, in einer Rahmenfrist von 36 Monaten. F&uuml;r Hartz-IV-Bezieher fordert DIE LINKE zur Abfederung der Corona-bedingten Mehrkosten einen Pandemie-Zuschlag von 200 Euro.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/arbeitsmarkt-und-sozialpolitische-katastrophe-verhindern\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Lufthansa k&uuml;ndigt umfassenden Umbau an<\/strong><br>\nDie Lufthansa wird eine ganze Weile brauchen, um den wirtschaftlichen Tiefschlag nach dem Corona-Shutdown zu verdauen. Konzernchef Carsten Spohr bereitet die Belegschaft auf einen drastischen Sparkurs vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/lufthansa-kuendigt-umfassenden-umbau-an-a-1f900b42-40ad-4a46-bccc-61cdaafb5d7e%20%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Angesichts des stark eingebrochenen Umsatzes und der auflaufenden operativen Verluste bleibt der Lufthansa vermutlich kaum etwas anderes &uuml;brig, als die Arbeitsstunden pro Besch&auml;ftigten zu senken und\/oder Stellen abzubauen. Nur wird dann die Frage immer dr&auml;ngender, warum der Staat (bzw. die Regierung) hier gutes Geld dem schlechten hinterher wirft bzw. viele Milliarden &ldquo;investiert&rdquo; (??) hat. Eine Reduktion des Angebots aus Umweltgr&uuml;nden, wenigstens bei Kurzstrecken im Inland, findet nicht statt: Check. Verhinderung von Entlassungen oder wenigstens von Lohnk&uuml;rzungen findet nicht statt: Check. Ein Gewinn durch Verkauf der Aktien nach der Krise ist sehr unwahrscheinlich: Check. Dass der Staat seine Einlage verliert, teilweise oder in G&auml;nze, ist nicht ausgeschlossen: Check. Wem au&szlig;er den bisherigen Eigent&uuml;mern, alle privatwirtschaftlich, hat das &ldquo;Engagement&rdquo;, d. h. faktisch die Rettung der Lufthansa, nun geholfen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Das ist kein Plan f&uuml;r Fabrikschlie&szlig;ungen, das ist ein Sparplan&rdquo;<\/strong><br>\nRenault erh&auml;lt einen F&uuml;nf-Milliarden-Kredit, f&uuml;r den der Staat b&uuml;rgt &ndash; 15.000 Arbeitspl&auml;tze abbauen will der Autobauer trotzdem<br>\nHeute gab der franz&ouml;sische Autohersteller Renault bekannt, dass er von Banken neue Kredit in H&ouml;he von bis zu f&uuml;nf Milliarden Euro erh&auml;lt, f&uuml;r die zu 90 Prozent der franz&ouml;sische Staat b&uuml;rgt (vgl. Frankreich gibt Staatskredit f&uuml;r Renault frei). Die Analysten von Goldman Sachs stuften das defizit&auml;re Unternehmen daraufhin von &ldquo;Neutral&rdquo; auf &ldquo;Buy&rdquo; hoch &ndash; und der Aktienkurs stieg zeitweise um &uuml;ber neun Prozent.<br>\nVorher hatte Renault-Pr&auml;sident Jean-Dominique Senard einen &ldquo;Sparplan&rdquo; f&uuml;r das Unternehmen vorgestellt, das bereits vor Beginn des Absatzeinbruchs durch die Coronakrise rote Zahlen schrieb. Dabei betonte der Manager, es handle sich nicht um einen &ldquo;Plan f&uuml;r Fabrikschlie&szlig;ungen&rdquo;. Eine f&uuml;r den Plural gemachte Aussage, die insofern zutrifft, als nur eines der insgesamt 14 franz&ouml;sischen Werke zugemacht werden soll: das in Choisy-le-Roi. Bei zwei weiteren gef&auml;hrdeten Werken in Maubeuge und Douai hatte der franz&ouml;sische Staatspr&auml;sident als Bedingung f&uuml;r die Milliardenb&uuml;rgschaft gefordert, dass dort weiter produziert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Das-ist-kein-Plan-fuer-Fabrikschliessungen-das-ist-ein-Sparplan-4773279.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fleischindustrie: Sie werden wie &raquo;Wegwerfmenschen&laquo; behandelt<\/strong><br>\nDas Leben hat in Fleischfabriken keinen Wert. Nicht nur das der Tiere. Es herrschen unmenschliche Zust&auml;nde. Eine Handvoll Schlachtkonzerne beutet Tausende Arbeitsmigranten aus. Pfarrer Peter Kossen &uuml;ber moderne Sklaverei &mdash; mitten in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/fleischindustrie-peter-kossen-corona-wegwerfmenschen-arbeitsmigranten\/\">Jacobin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr lesenswert. In vieler Hinsicht. <\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Zerteiltes Leid<\/strong><br>\nFleischindustrie Schlachth&ouml;fe als Infektionsherde, katastrophale Zust&auml;nde f&uuml;r Mensch und Tier: Die Massenproduktion von tierischen Lebensmitteln war schon vor der Pandemie untragbar<br>\nViel rotes Fleisch zu essen, ist eine m&auml;&szlig;ig gute Idee. Von Tiermastbetrieben gez&uuml;chtet, Gro&szlig;schlachtereien zerlegt und in Superm&auml;rkten gekauft, halten wir ein seltsames Produkt in der Hand &ndash; Schweinefleisch in Styroporwannen, von Folie umh&uuml;llt. Liefert zwar Vitamine, aber auch entz&uuml;ndungsf&ouml;rdernde Arachidons&auml;ure und Purine. Wer seine Arthrose mit Harns&auml;urekristallen und Schlackstoffen befeuern, Rheuma und Leberzirrhose verst&auml;rken will, sollte kr&auml;ftig zulangen, bei Multipler Sklerose wirkt es &auml;hnlich. Stoffwechselkrankheiten werden gr&uuml;ndlicher. Die angereicherten Antibiotika (bei Rindern eher Penizillin) gen&uuml;gen zwar nicht, um Grippe per Kotelett zu kurieren, machen aber Keime resistent &ndash; weshalb flei&szlig;ige Fleischesser dann zu h&auml;rteren Kuren greifen m&uuml;ssen. &Uuml;berhaupt: Unverarbeitetes rotes Fleisch wird von der Forschung als &bdquo;wahrscheinlich krebserregend&ldquo; eingestuft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/zerteiltes-leid\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>F&uuml;r verbindliche Mindestlohnstandards<\/strong><br>\n&bdquo;Es ist zwingend notwendig, europaweit einheitliche Standards f&uuml;r Mindestl&ouml;hne festzulegen und Lohndumping einzud&auml;mmen. F&uuml;r die Bestimmung der nationalen Lohnuntergrenzen muss die Niedriglohnschwelle ausschlaggebend sein. Nur so kann der Mindestlohn wirksam vor Armut sch&uuml;tzen&rdquo;, erkl&auml;rt Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, zur heute ver&ouml;ffentlichten Zwischenbilanz der EU-Kommission zu den Konsultationen mit den Sozialpartnern &uuml;ber einheitliche Mindestlohnstandards in Europa. Ferschl weiter:<br>\n&ldquo;Eine Orientierung an der Niedriglohnschwelle hei&szlig;t f&uuml;r Deutschland, dass der Mindestlohn mindestens 12 Euro betragen muss. Diese Erh&ouml;hung ist mehr als &uuml;berf&auml;llig. Seit Jahren schon ist Deutschland europ&auml;isches Schlusslicht bei den Mindestl&ouml;hnen. Es ist doch wohlfeil, wenn Vertreter der CDU\/CSU ausgerechnet jetzt Lohnzur&uuml;ckhaltung und die Aussetzung der Mindestlohnerh&ouml;hung verlangen. Genau andersrum wird ein Schuh draus: Die Krise muss der Anlass sein, um mit der deutschen Lohndumpingstrategie, Niedrigl&ouml;hnen und der Exportorientierung Schluss zu machen. Jeder Euro mehr flie&szlig;t direkt in den Konsum, st&auml;rkt also die Binnennachfrage und somit die Konjunktur. Die sofortige Erh&ouml;hung des Mindestlohns ist kein wirtschaftliches Hindernis, sondern ein wichtiger Bestandteil zur Bew&auml;ltigung der Wirtschaftskrise.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/fuer-verbindliche-mindestlohnstandards\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ferrari-Land wird Fahrrad-Land<\/strong><br>\nDeutschland diskutiert &uuml;ber eine Kaufpr&auml;mie f&uuml;r Autos, Italien will das Volk aufs Zweirad setzen. Die Regierung lockt mit &uuml;ppigen Zusch&uuml;ssen f&uuml;r eine &bdquo;alternative Mobilit&auml;t&ldquo;. Es scheint zu funktionieren. [&hellip;]<br>\nEntfacht wird der aktuelle Rad-Boom mit staatlichen Geschenken. Da man ja bald Geld bis zum Abwinken haben wird &ndash; allein vom Recovery Fund der EU sollen 170 Milliarden Euro nach Italien flie&szlig;en, die H&auml;lfte davon als Kredit, der Rest als Geschenk  &ndash;  kann man nat&uuml;rlich ganz viele sch&ouml;ne Dinge bezahlen. Und das Programm &ldquo;Buono mobilit&agrave;&rdquo; (zu deutsch etwa: Mobilit&auml;ts-Bon) ist da nur eine Winzigkeit, die 120 Millionen kostet. Funktionieren soll es so:<br>\nWer sich ein, im weitesten Sinne zum Fahrrad geh&ouml;rendes Fortbewegungsmittel zulegt, bekommt 60 Prozent des Kaufpreises vom Staat. H&ouml;chstens allerdings 500 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/auto\/italien-kaufpraemie-fuer-radler-ferrari-land-wird-fahrrad-land-a-bda46119-4f1d-49d7-95e3-6e159928513b\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eine gro&szlig;artige Alternative zur deutschen Autokaufpr&auml;mie. Traurig nur, dass der SPIEGEL mal wieder seine &uuml;berheblichen und dummen Kommentare (&ldquo;Da man ja bald Geld bis zum Abwinken haben wird&ldquo;) nicht sein lassen kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eine Kriegskasse namens Friedensfazilit&auml;t<\/strong><br>\nZu dem gestern von der EU-Kommission vorgelegten Vorschlag f&uuml;r das Budget der Europ&auml;ischen Friedensfazilit&auml;t erkl&auml;rt &Ouml;zlem Alev Demirel, stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss f&uuml;r Sicherheit und Verteidigung des Europ&auml;ischen Parlaments (SEDE):<br>\n&bdquo;Die EU-Kommission hat sich einen neuen Trick ausgedacht, um das im EU-Vertrag enthaltene Verbot, Milit&auml;reins&auml;tze aus dem EU-Haushalt zu finanzieren, umgehen zu k&ouml;nnen. Der Kniff nennt sich &sbquo;Europ&auml;ische Friedensfazilit&auml;t&lsquo;. Die Bezeichnung ist grob irref&uuml;hrend, schlie&szlig;lich sollen &uuml;ber den Fonds k&uuml;nftig nicht nur etwa 40 Prozent der Kosten f&uuml;r EU-Milit&auml;reins&auml;tze beglichen werden. Auch die Aus- und vor allem Aufr&uuml;stung befreundeter Armeen oder Rebellen soll &uuml;ber diesen Fonds laufen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dielinke-europa.eu\/de\/article\/12723.eine-kriegskasse-namens-friedensfazilit%C3%A4t.html\">DIE LINKE im Europaparlament<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die gelbe Gefahr und der Atem der Schwarzen<\/strong><br>\nDie Aufst&auml;nde in den USA sind die heimische Ernte des imperialen Rassismus, der das Virus im Kampf um die Weltherrschaft nutzt. Das rassistische Erbe ist europ&auml;isch. Kommentar von Hans-R&uuml;diger Minow<br>\nSeitdem in Europa das Virus umgeht, m&uuml;ssen sich Menschen, die asiatisch anmuten, vor den anderen h&uuml;ten, die europ&auml;isch aussehen. Asiatische Herkunft deutet auf Orte, deren N&auml;he zur Seuche zwar unbestimmt ist, aber weil man nicht wei&szlig;, wo der andere herkommt, ist er als Typus physiognomisch verd&auml;chtig. Wie Menschen berichten, die asiatisch aussehen, schneidet man sie, r&uuml;ckt in Bussen und Z&uuml;gen von ihnen ab, umgeht sie in Parks oder ruft ihnen nach, sie sollten verschwinden. Wer besonderes Pech hat, wird auch bespuckt. Abstand zu halten reicht hier nicht aus. Um den asiatischen Fremden entsteht ein Zone aus gefahrvoller Leere und Ungewissheit. Diese Entlassung aus dem Ber&uuml;hren hat als einer der ersten Donald Trump stimuliert. Er hat der Furcht vor dem Fremden einen Ort zugewiesen, hat ihn &ldquo;China&rdquo; genannt und das Virus &ldquo;chinesisch&rdquo;. Aber jetzt ist der Geist aus der Flasche entwichen, der den asiatischen Gegner verunglimpfen sollte. Dieser Geist ist im Gebiet seiner Herkunft aktiv und dr&uuml;ckt auf dem Atem der fr&uuml;heren Sklaven &ndash; in New York und Chicago. Es ist imperialer Rassismus der Kolonialhemisph&auml;re. Er hat &ldquo;China&rdquo; gesagt und die Wut seiner Opfer in Brooklyn geerntet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8292\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Maas verurteilt Trumps Gewaltandrohung<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Heiko Maas hat die Drohung von US-Pr&auml;sident Trump, das Milit&auml;r gegen Demonstrantenin den USA einzusetzen, scharf verurteilt. &bdquo;Statt &Ouml;l ins Feuer zu gie&szlig;en, m&uuml;ssen wir vers&ouml;hnen. Statt uns auseinanderdividieren zu lassen, sollten wir den Schulterschluss suchen gegen&uuml;ber den radikalen Extremisten&ldquo;, sagte Maas dem &bdquo;Spiegel&ldquo;. Mit Gewalt zu drohen, l&ouml;se nur weitere Gewalt aus. &bdquo;Demokraten d&uuml;rfen nie eskalieren &ndash; auch nicht durch Worte&ldquo;, f&uuml;gte Maas hinzu.<br>\nTrump hatte am Pfingstmontag mit dem Einsatz des Milit&auml;rs gedroht, um die teils gewaltsamen Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt zu stoppen. Begleitet von Protesten und chaotischen Szenen vor dem Wei&szlig;en Haus k&uuml;ndigte der US-Pr&auml;sident die Mobilisierung aller verf&uuml;gbaren zivilen und milit&auml;rischen Kr&auml;fte seiner Regierung an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spd.de\/aktuelles\/detail\/news\/maas-verurteilt-trumps-gewaltandrohung\/03\/06\/2020\/\">SPD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte vergleichen Sie doch mal diese recht kurze Meldung auf der Homepage der SPD mit <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61513\">der Satire von Jens Berger<\/a>. Erinnert sei z.B. an das Treffen des Bundesau&szlig;enministers mit Joshua Wong &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54741\">&bdquo;Hongkong-Held&ldquo; oder US-Marionette?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Donald Trumps Strategien f&uuml;r den Staatsstreich<\/strong><br>\nSollte er die Wahl im November verlieren, wird Donald Trump das Ergebnis wohl nicht anerkennen. Niemand wird ihn an einem Staatsstreich hindern k&ouml;nnen, daf&uuml;r sorgen er und seine Verb&uuml;ndeten seit Langem vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/donald-trump-seine-strategien-fuer-den-staatsstreich-kolumne-a-ab1efdca-874c-4af9-9a02-2241be3467c1\">Sascha Lobo auf DER SPIEGEL<\/a>\n<p><strong>dazu: Schamlos und gef&auml;hrlich: Trump<\/strong><br>\nDer oberste Feldherr der USA ist ein Mann der St&auml;rke. Ihm geht es immer nur um sich selbst, nie um sozial Schwache, Benachteiligte, nie um soziale Gerechtigkeit. Trump ist Dollar-Milliard&auml;r und lebt das vor, das er hat, was andere nicht haben. Er demonstriert t&auml;glich in seinen Auftritten seine Allherrlichkeit und die Ohnmacht der anderen. America first hei&szlig;t nat&uuml;rlich: Trump first. Ellenbogen raus gegen Konkurrenten.<br>\nEs ist diese Fratze des Kapitalismus, die uns mit Trump t&auml;glich &uuml;bers Fernsehen in die Wohnzimmer geliefert wird, Bilder die diesen Mann zeigen, der kein Mitgef&uuml;hl kennt mit einem Schwarzen, der am Boden liegt und stirbt. Das Recht des St&auml;rkeren ist seine Bibel, und nicht die St&auml;rke des Rechts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/schamlos-und-gefaehrlich-trump\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&ldquo;Fortsetzung von unlauterem Wettbewerb&rdquo;<\/strong><br>\nDer US-Kongress will die Fertigstellung von Nord Stream 2 mit weiteren Sanktionen verhindern, die n&auml;chste Woche angegangen werden sollen<br>\nNachdem der gestern demissionierte US-Botschafter Richard Grenell kurz vor seinem Abschied aus der amerikanischen Botschaft in Berlin dem Handelsblatt verraten hatte, dass weitere Sanktionen gegen das Gaspipelineprojekt Nord Stream 2 in seiner Heimat &ldquo;auf &uuml;berparteiliche Zustimmung treffen&rdquo;, best&auml;tigte und konkretisierte eine anonyme Nachrichtenagenturquelle aus dem Kongress diese Information. Ihren Angaben nach wollen zwei Senatoren bereits n&auml;chste Woche einen &uuml;berparteilichen Antrag dazu einbringen, der unter anderem ein amerikanisches Anlegeverbot f&uuml;r am Bau dieser Pipeline beteiligte Schiffe und das Einfrieren von Verm&ouml;genswerten nat&uuml;rlicher und juristischer Personen vorsieht.<br>\nDie ersten Sanktionen, die der US-Kongress im Dezember im National Defense Authorization Act (NDAA) verankert hatte, drohten Unternehmen, die sich an der Verlegung russischer Unterwassergasleitungen beteiligen, Sanktionen an. Die mit der Verlegung der Rohre f&uuml;r die Nord-Stream-2-Gaspipeline beauftragte schweizerisch-niederl&auml;ndische Firma Allseas stellte daraufhin ihre Arbeit am Bau der Erdgaspipeline ein (vgl. Nord Stream 2 gestoppt). Seitdem ruhen die Bauarbeiten an der Pipeline, die eigentlich schon Ende 2019 fertig werden sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Fortsetzung-von-unlauterem-Wettbewerb-4772845.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Senk ju vor nasing<\/strong><br>\nWarum es in der Coronakrise nicht ausreicht, dass die Bahn Reisende via App vor halbvollen Z&uuml;gen warnt [&hellip;]<br>\nWie so oft pr&auml;sentierten die Qualit&auml;tsmedien dieser Republik den neuesten digitalen Sprung des Konzerns gekonnt unkritisch. Zwar beanstandete man dezent, dass es eben keine feste Sitzplatzverteilung geben wird, aber das Grunddilemma der Deutschen Bahn, n&auml;mlich ein Betrieb zu sein, der seit Jahrzehnten gewollt auf Verschlei&szlig; f&auml;hrt, brachte man gar nicht erst aufs Tapet. Aus dieser Vorgeschichte heraus ist eine halbwegs akzeptable Sicherstellung der Nachfrage in den n&auml;chsten Wochen und Monaten gar nicht leistbar. Jedenfalls nicht nach den momentanen Hygienevorstellungen.<br>\nDabei sollte man diese Krise als Chance sehen. Als Chance, um endlich die Infrastruktur wieder zu festigen; das Wohl der Fahrg&auml;ste &ndash; und als B&uuml;rger auch der &raquo;Anteilseigner&laquo; dieses eigentlichen Staatsbetriebes &ndash; hat endlich wieder Priorit&auml;t zu erlangen. Diese App, die nur wohlfeil darauf aufmerksam macht, dass der Zug f&uuml;nfzigprozentig voll sein k&ouml;nnte, sagt doch eigentlich auch aus, wie dieses Unternehmen von seinen Kunden denkt: Sie sind ihm schei&szlig;egal. Diese Kundenorientierungslosigkeit hat System.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1137429.deutsche-bahn-senk-ju-vor-nasing.html%20\">Heppenheimer Hiob<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Covid-19: Ausgelieferte Altenheime<\/strong><br>\nLange wurde &uuml;ber die hohe Sterberate in Italien ger&auml;tselt. Nun zeigt sich: Ein desastr&ouml;ses Missmanagement der Altenheime trieb die Covid-19-Opferzahlen in die H&ouml;he &ndash; wohl nicht nur in Italien<br>\nWas muss alles schiefgelaufen sein, dass der Ministerpr&auml;sident einer norditalienischen Region wegen Morddrohungen unter Polizeischutz gestellt werden muss? Die Rede ist von Attilio Fontana, dem Pr&auml;sidenten der von Covid-19 schwer getroffenen Lombardei. Die Morddrohungen, die der Lega-Politiker im Internet erh&auml;lt, erschienen dem zust&auml;ndigen Pr&auml;fekten mehr als nur leere Worte zu sein, sodass sich die Beh&ouml;rde letzte Woche dazu entschied, dem lombardischen Pr&auml;sidenten den Personenschutz zu gew&auml;hren.<br>\nAusschlaggebend f&uuml;r die Entscheidung soll auch ein Graffiti mit der Aufschrift &ldquo;Fontana assassino&rdquo; (auf Deutsch: Fontana, du M&ouml;rder) gewesen sein, welches eine ganze Hausmauer im Mail&auml;nder Ausgehviertel Navigli zierte. Urheber war kein lombardischer Kleinunternehmer, dem durch die restriktiven Ma&szlig;nahmen die Lebensgrundlage zerst&ouml;rt worden war, sondern die kommunistische Aktivistengruppe &ldquo;Carc&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Covid-19-Ausgelieferte-Altenheime-4771968.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Coronavirus: Lateinamerika droht Hungerpandemie<\/strong><br>\nDas Weltern&auml;hrungsprogramm der Vereinten Nationen (World Food Programme, WFP) warnt davor, dass in Folge der Covid-19-Pandemie in Lateinamerika in diesem Jahr rund 14 Millionen Menschen in Armut und Hunger gedr&auml;ngt werden k&ouml;nnten.<br>\nAngesichts der Pandemie prognostiziert die Wirtschaftskommission f&uuml;r Lateinamerika und die Karibik (Comisi&oacute;n Econ&oacute;mica para Am&eacute;rica Latina y el Caribe, Cepal) der UNO f&uuml;r dieses Jahr den bisher gr&ouml;&szlig;ten regionalen wirtschaftlichen R&uuml;ckgang um durchschnittlich 5,3 Prozent. Die Folgen dieser Wirtschaftskrise verschlimmern die bereits prek&auml;re Lage von Millionen Menschen. Aufgrund der coronabedingten Schlie&szlig;ungen erhalten viele Kinder nicht mehr das Mittagessen, auf das viele von ihnen z&auml;hlen konnten. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen durch die bestehenden Bewegungseinschr&auml;nkungen und Schutzanordnungen viele Menschen nur bedingt oder gar nicht mehr arbeiten, um Geld zu verdienen. Hinzu kommen Einkommensverluste durch ausbleibende &Uuml;berweisungen von Verwandten aus dem Ausland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/06\/240332\/hungerpandemie-corona-lateinamerika\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Best&auml;tigte aktive Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200604_corona.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200604_corona.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Die Zahl der aktiv am Coronavirus erkrankten und positiv getesteten B&uuml;rger in Deutschland sank seit gestern um 136 auf 6.383, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) f&uuml;r Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der genesenen B&uuml;rger stieg in den letzten 24 Stunden um 600 auf 167.800.<\/p>\n<p><em>Hintergrund: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60913\">Corona-Zahlen &ndash; warum reden wir nicht von den &bdquo;aktiv Erkrankten&ldquo;?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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