{"id":61630,"date":"2020-06-07T09:00:53","date_gmt":"2020-06-07T07:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630"},"modified":"2020-06-05T09:57:22","modified_gmt":"2020-06-05T07:57:22","slug":"hinweise-der-woche-163","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630#h01\">Verschon unser Haus, z&uuml;nd&rsquo;s andere an&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630#h02\">Konjunkturpaket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630#h03\">Kein Geld f&uuml;r Gestern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630#h04\">Bodo Ramelow &ndash; Auf in die n&auml;chste Etappe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630#h05\">Ohne uns Wissenschaftler h&auml;tten wir 100.000 Tote mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630#h06\">Notl&uuml;gen zum Shutdown?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630#h07\">Von Enten, Kr&uuml;ppeln und Helden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630#h08\">Maas f&uuml;r &bdquo;nukleare Teilhabe&ldquo; &ndash; bei der Selbstzerst&ouml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630#h09\">Airberlin: Moderne Raubritter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630#h10\">Fleischindustrie: Sie werden wie &raquo;Wegwerfmenschen&laquo; behandelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630#h11\">&rdquo;Sp&uuml;ren Sie da keine Verantwortung?&rdquo; &ndash; Wie ein &ldquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&rdquo; den SWR vorf&uuml;hrt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630#h12\">Ferrari-Land wird Fahrrad-Land<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Verschon unser Haus, z&uuml;nd&rsquo;s andere an&hellip;<\/strong><br>\nVon Heiner Flassbeck<br>\nBeamtete &Ouml;konomen und blinde Weltverbesserer treiben die Menschen zur Verzweiflung, die in dieser Krise ohne jede eigene Schuld um ihre Existenz f&uuml;rchten. Es ist Zeit, die Augen aufzumachen und die katastrophale wirtschaftliche Lage zur Kenntnis zu nehmen.<br>\nZu Anfang dieses Artikels muss ich noch einmal feststellen, was eigentlich selbstverst&auml;ndlich sein sollte: Der Corona-Schock wurde vom Staat bewusst ausgel&ouml;st, um gesundheitliche Gefahren f&uuml;r die gesamte Bev&ouml;lkerung in Grenzen zu halten. Dass viele Menschen davon h&ouml;chst negativ betroffen sind, ist den unzul&auml;nglichen Schutzma&szlig;nahmen des Staates zuzuschreiben (wie hier erkl&auml;rt). Jedoch hat sich niemand von denen, die darunter besonders leiden, pers&ouml;nlich etwas zu Schulden kommen lassen oder in anderer Weise pers&ouml;nlich versagt.<br>\nMan muss diese Trivialit&auml;ten festhalten, weil sich die Corona-Krise immer mehr zu einem Verteilungskampf der besonderen Art entwickelt. Es sind n&auml;mlich diejenigen, die einfach &bdquo;den falschen Beruf&ldquo; haben, zwischen zwei M&uuml;hlsteine geraten, aus denen es kaum ein Entkommen gibt&hellip;<br>\n(&hellip;) Der Staat verordnet zum Schutz aller B&uuml;rger Pandemie-Bek&auml;mpfungsma&szlig;nahmen. Wenn die B&uuml;rger v&ouml;llig zuf&auml;llig und asymmetrisch davon betroffen sind, ist das ihr privates Risiko und sie m&uuml;ssen sich mit dem Hartz IV-Niveau begn&uuml;gen, obwohl sie absolut nichts mit der Konstellation zu tun haben, wof&uuml;r Hartz IV geschaffen wurde. Man erinnere sich, dass das Niveau von Hartz IV so niedrig festgesetzt wurde, um einen &bdquo;angemessenen&ldquo; Abstand von den unteren Einkommen zu halten und den Betroffenen einen &bdquo;ausreichenden&ldquo; Anreiz zu geben, sich um Arbeit zu bem&uuml;hen.<br>\nNichts davon l&auml;sst sich auf die Kurzarbeiter oder Arbeitslosen dieser Krise &uuml;bertragen. Einem K&uuml;nstler, dem der Staat die Arbeit verboten hat, weil er dazu Publikum braucht, zu sagen, er d&uuml;rfe immerhin Hartz IV beziehen, ist mehr als zynisch, es ist unversch&auml;mt. Dass der Gesetzgeber die Bed&uuml;rftigkeitspr&uuml;fung f&uuml;r einen von ihm bed&uuml;rftig gemachten Menschen erleichtert hat, hebt man sogar noch als besondere Umsicht und Gro&szlig;z&uuml;gigkeit hervor.<br>\nDas ist das Privatisieren von staatlich erzeugten Verlusten ohne jeden Skrupel&hellip;<br>\nDie linken Weltverbesserer<br>\nDer zweite M&uuml;hlstein sind die Weltverbesserer, die sich regelm&auml;&szlig;ig in linken Lagern treffen. Auch bei dieser Gruppe muss man konstatieren, dass sie offensichtlich von Arbeitslosigkeit noch nichts geh&ouml;rt haben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/06\/verschon-unser-haus-zuends-andere-an\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Konjunkturpaket<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Wumms&hellip; Das Konjunkturpaket ist da. Aber: Der Teufel kackt weiter auf die h&ouml;chsten H&uuml;gel<\/strong><br>\nDie Ungleichheit w&auml;chst und f&uuml;hrt zu sozialen Unruhen. Aber Merkel und Scholz machen weiter wie bisher. An den Abbau der Ungleichheit &ndash; 45 Deutsche &bdquo;besitzen&ldquo; so viel wie die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung &ndash; denkt die Bundesregierung nicht. Die St&auml;rkung der Kaufkraft ist zwar richtig, aber die Leute mit niedrigen Renten und L&ouml;hnen zahlen trotzdem mehr f&uuml;r Gem&uuml;se und andere Lebensmittel. Viel notwendiger als die Absenkung der Mehrwertsteuer f&uuml;r ein paar Monate w&auml;re eine dauerhafte Anhebung der zu niedrigen L&ouml;hne und Renten.<br>\nAuch die Corona-Pandemie hat die neoliberale Gehirnw&auml;sche nicht beseitigt. Die systemrelevanten Berufe &ndash; von der Krankenschwester &uuml;ber die Verk&auml;uferin und den Altenpfleger bis zum Paketboten, um einige zu nennen &ndash; verdienen zu wenig und arbeiten oft im Niedriglohnsektor. Die systemzerst&ouml;rerischen Berufe wie Investmentbanker, Hedgefonds-Manager oder die unser Privatleben enteignenden Internet-Milliard&auml;re haben riesige Einkommen und nennen unversch&auml;mte Milliardenbetr&auml;ge ihr &bdquo;Eigentum&ldquo;.<br>\nAuch in Deutschland nimmt die Ungleichheit zu, auch weil die &sbquo;gro&szlig;e Koalition&lsquo; die Frage, wer die Kosten tragen soll, nicht beantwortet. Solange die CDU mitregiert, gibt es keine Besteuerung von Millionen-Einkommen, -Verm&ouml;gen und -Erbschaften. Wie immer werden die &sbquo;oberen Zehntausend&lsquo; verschont und die Bev&ouml;lkerung zahlt die Rechnung.<br>\nDie zehn Prozent der Deutschen, die 60 Prozent des Verm&ouml;gens ihr Eigen nennen, haben ihre Truppen im Bundestag. Zumindest CDU, CSU, FDP und AfD sind Garant daf&uuml;r, dass die Steuern f&uuml;r Multimillion&auml;re nicht erh&ouml;ht werden. Und die Propaganda-Medien erz&auml;hlen den Menschen jeden Tag, dass man sich auch Milliarden-Verm&ouml;gen &bdquo;redlich&ldquo; erarbeiten kann.<br>\nDer Tanz auf dem Vulkan der immer krasser werdenden ungerechten Verteilung geht weiter. Die Bundesregierung traut sich noch nicht einmal, wie in D&auml;nemark und Frankreich, Betriebe von der F&ouml;rderung auszuschlie&szlig;en, die ihre Gewinne in Steueroasen verschieben, gro&szlig;e Dividenden aussch&uuml;tten und ihren Managern viel zu hohe Geh&auml;lter und Boni bezahlen. Die &bdquo;Parteispenden&ldquo; von Quandt, Klatten und Co sind auch in Zukunft sicher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/3101362489925197\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Nun hat die Bundesregierung also ein gro&szlig;es Konjunkturpaket geschn&uuml;rt.<\/strong><br>\nDarin ist einiges, was sinnvoll und jenseits der Coronakrise &uuml;berf&auml;llig ist, etwa der Kinderbonus f&uuml;r Eltern oder die finanzielle Entlastung der Kommunen. Doch sozial ausgewogen finde ich das Paket nicht.<br>\nDie Bundesregierung hat die Chance vertan, durch kr&auml;ftige Investitionen in soziale Infrastruktur und neue Arbeitspl&auml;tze das Land zukunftsf&auml;hig und sozialer zu machen. In der Pflege herrscht Personalnotstand, an Schulen und Kitas fehlen Lehrkr&auml;fte und Erzieher, in den St&auml;dten fehlt bezahlbarer Wohnraum &ndash; zur L&ouml;sung dieser Probleme tr&auml;gt das Konjunkturpaket nichts bei. Dass man die gr&ouml;&szlig;te Steuererh&ouml;hung der letzten Jahrzehnte nun befristet r&uuml;ckg&auml;ngig machen will ist zwar erfreulich, aber diese Senkung wird allenfalls teilweise an die Verbraucher weitergeben. Zur Ankurbelung der Konjunktur und um der sozialen Spaltung entgegenzuwirken, h&auml;tte man besser niedrige Renten und L&ouml;hne sowie das Kurzarbeitergeld erh&ouml;ht. Dann w&auml;re das Geld angekommen, wo es wirklich gebraucht wird &ndash; und auch umgehend genutzt wird, anstatt nach Gieskannenprinzip viel zu versch&uuml;tten mit ungewissem Erfolg.<br>\nWer arm ist und keine Kinder hat, geht leer aus &ndash; das finde ich bei einem Konjunkturpaket in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung schon &auml;u&szlig;erst d&uuml;rftig. Zwar ist es gut, dass die Bundesregierung keine Kaufpr&auml;mien f&uuml;r Spritfresser gew&auml;hren will, aber nur Elektroautos mit bis zu 6000 Euro zu f&ouml;rdern, ist &ouml;kologisch unsinnig und sozial ungerecht, denn nur Besserverdiener k&ouml;nnen sich ein solches Auto leisten! Die Verkehrswende wird man mit dem Paket nicht voranbringen &ndash; die zugesagten Zusch&uuml;sse f&uuml;r Bahn und &Ouml;PNV reichen nicht einmal, um die Einnahmeausf&auml;lle durch die Coronakrise zu decken. Auch die finanzielle Situation der Kommunen bleibt prek&auml;r, da man das Problem der Altschulden wieder einmal nicht angepackt hat. Dabei hat sich in der Krise deutlich gezeigt, wie dringend wir in die kommunale Infrastruktur investieren m&uuml;ssen &ndash; dazu brauchen sie allerdings finanzielle Entlastung &uuml;ber das Jahr 2020 hinaus. Schlie&szlig;lich stellt sich immer dringender die Frage, wer eigentlich f&uuml;r die Kosten dieser und vergangener Konjunkturpakete aufkommen soll. Die Bundesregierung muss sicherstellen, dass nicht am Ende die normalen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger die Zeche zahlen! An einem Lastenausgleich in Form einer Verm&ouml;gensabgabe f&uuml;r Milliard&auml;re &amp; Multimillion&auml;re f&uuml;hrt kein Weg mehr vorbei &ndash; doch das wird mit dieser Bundesregierung nicht zu machen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.1826036450747077\/3646374985379872\/?type=3&amp;theater\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a><\/li>\n<li><strong>Soziales im Konjunkturpaket ausbauf&auml;hig<\/strong><br>\nUlrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen, kommentiert das Corona-Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Neben viel Kritik an dessen Inhalten sieht er auch Erfolge des Parit&auml;tischen: So wird in die soziale Infrastruktur investiert werden.<br>\nDie Koalition hat sich also zusammengerauft und in der Tat ein dickes Konjunkturpaket geschn&uuml;rt. Fast 130 Milliarden sind es geworden. Dass es den Koalition&auml;ren ernst war, konnte man auch daran sehen, dass auf die Inszenierungen einer Nachtsitzung verzichtet und einfach mal durchgearbeitet wurde. Sowas ist immer ein Zeichen daf&uuml;r, dass wirklich gearbeitet wurde und keine Show hingelegt wurde.<br>\nViele Fragen sind auch noch offen. Die geplanten Mehrwertsteuersenkungen von 19 auf 16 Prozent sehe ich als eine gef&auml;hrliche Wette. Noch ist v&ouml;llig offen, ob die gesparten drei Prozent in den Taschen der Verbraucher*innen landen oder in den Kassen der L&auml;den bleiben. Es gibt gute Gr&uuml;nde Letzteres zu bef&uuml;rchten, weil auch der Einzelhandel in Teilen unter Druck steht und die Mehrwertsteuerentlastung lediglich als M&ouml;glichkeit einer zus&auml;tzlichen Handelsspanne genutzt werden kann. Die kann wirtschaftspolitisch durchaus Sinn machen, doch sollte man dann so ehrlich sein und das Kind beim Namen nennen: Es geht dann um die F&ouml;rderung von Unternehmen, nicht um die Kaufkraft der Verbraucher.<br>\nTats&auml;chlich sehen wir eine Reihe positiver Punkte im Paket &ndash; auch in dem, was nicht enthalten ist. Auf Lieblingsprojekte der Neoliberalen wie die Abwrackpr&auml;mie wurde verzichtet und stattdessen eMobilit&auml;t gef&ouml;rdert. Investiert hingegen wird in die soziale Infrastruktur. Viele Mitglieder unseres Wohlfahrtsverbandes sind erleichtert, weil die bisherigen Rettungsschirme noch durchaus L&uuml;cken aufweisen. Nun gibt es ein Kredit- und ein kommunales Entlastungsprogramm. Das gro&szlig;fl&auml;chige Wegbrechen wichtiger sozialer Infrastruktur ist erst einmal verhindert. Das freut uns und sicher auch die Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Ebenso freut uns, dass der Kinderbonus von 300 Euro offenbar nicht den Gutverdienenden zugutekommt, sondern nur denjenigen, die ihn brauchen: Familien mit kleinen und mittleren Einkommen. Dass der Bonus nicht auf Hartz IV angerechnet wird, ist in diesem Zusammenhang gut und wichtig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/blog\/article\/2020\/05\/28\/soziales-im-konjunkturpaket-ausbaufaehig\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<p><strong>dazu: M&auml;ngel des Konjunkturprogramms: Arme gehen leer aus<\/strong><br>\nDas Konjunkturprogramm der Bundesregierung ber&uuml;cksichtigt Menschen mit Kindern. Doch Pflegekr&auml;fte und kinderlose Leistungsempf&auml;nger gehen leer aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Maengel-des-Konjunkturprogramms\/!5686626\/\">Ulrich Schneider in der taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Konjunktur-Schrotflinte der GroKo ist nicht zielgenau<\/strong><br>\nEs ist nicht alles falsch, aber ein zukunftsweisendes Konjunkturprogramm sieht anders aus&ldquo;, erkl&auml;rt die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Amira Mohamed Ali. Sie f&auml;hrt fort:<br>\n&bdquo;Zwar ist eine st&auml;rkere Unterst&uuml;tzung besonders betroffener Branchen wie Restaurants, Hotels oder Reiseb&uuml;ros richtig und sogar &uuml;berf&auml;llig gewesen. Aber hier h&auml;tten die Zusch&uuml;sse nicht auf die Betriebskosten beschr&auml;nkt bleiben d&uuml;rfen. So fallen wieder viele durch das Raster. Besonders kleinen Unternehmen droht weiterhin das Aus. Der Kinder-Bonus ist nat&uuml;rlich zu begr&uuml;&szlig;en, aber es w&auml;ren zus&auml;tzliche Hilfen f&uuml;r besonders einkommensschwache Familien n&ouml;tig gewesen. Au&szlig;erdem brauchen auch Menschen mit sehr niedrigem Einkommen ohne Kinder jetzt Hilfe. Ein Pandemiezuschlag f&uuml;r kleine Renten und f&uuml;r Hartz IV w&auml;re richtig gewesen, was auch in Bezug auf eine Nachfrageerh&ouml;hung effektiver gewesen w&auml;re, weil diese Menschen das zus&auml;tzliche Geld dringend ben&ouml;tigen und ausgeben werden.<br>\nStattdessen wird das Geld mit der Gie&szlig;kanne auch &uuml;ber reiche Haushalte und profitable Unternehmen, die eigentlich keine Hilfe br&auml;uchten, ausgesch&uuml;ttet. Wie durch die Verdopplung der Kaufpr&auml;mie f&uuml;r E-Autos, von der insbesondere Haushalte mit sehr hohem Einkommen profitieren. Im Gegenzug wird f&uuml;r die, die sich kein E-Auto leisten k&ouml;nnen, ab 2021 sogar unter Umst&auml;nden die KfZ-Steuer erh&ouml;ht. Das ist sozial hochgradig ungerecht.<br>\nUnd die auf sechs Monate befristete Mehrwertsteuersenkung wird wahrscheinlich nicht oder zumindest nicht vollst&auml;ndig bei den Konsumenten ankommen, weil einige Unternehmen die Preise nicht senken werden und sich das Geld stattdessen lieber selber einstecken. So werden mit Steuergeldern sogar Extra-Profite finanziert. Das darf nicht sein.<br>\nEs ist au&szlig;erdem besch&auml;mend, dass die Bundesregierung auch bei diesem riesigen Programm die Pflegekr&auml;fte noch nicht einmal erw&auml;hnt. Ein klares Bekenntnis f&uuml;r einen h&ouml;heren Mindestlohn in der Pflege und fl&auml;chendeckende und allgemeinverbindliche Tarifvertr&auml;ge w&auml;ren richtig und ebenfalls eine Ma&szlig;nahme zur Konjunkturunterst&uuml;tzung gewesen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/konjunktur-schrotflinte-der-groko-ist-nicht-zielgenau\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kein Geld f&uuml;r Gestern!<\/strong><br>\nRegierung beschlie&szlig;t Wirtschaftshilfen mit zu wenig Klimaschutzwirkung. Greenpeace stellt Studie vor, die berechnet, wie viele Arbeitspl&auml;tze ein gr&uuml;ner Neustart schaffen kann. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Es ist ein Riesenerfolg der Klimabewegung, dass die Regierung Verbrennungsmotoren nicht mehr f&ouml;rdern will&ldquo;, sagt Greenpeace-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Martin Kaiser. &bdquo;Allerdings war sie leider zu &auml;ngstlich, den Startschuss zu geben f&uuml;r einen wirklich gr&uuml;nen Neustart der Wirtschaft.&ldquo; Schade, denn klug gew&auml;hlte Konjunkturf&ouml;rderungen k&ouml;nnen gleichzeitig den Klimaschutz voranbringen, Arbeitspl&auml;tze schaffen und die Wirtschaft zukunftssicher wieder aufbauen, wie eine neue Studie zeigt.<br>\nDie von Greenpeace beauftragte Studie des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW), des Beratungsunternehmens DIW Econ und des Forum &Ouml;kologisch-Soziale Marktwirtschaft (F&Ouml;S) wird heute &ndash; passend zu den aktuellen Diskussionen &ndash; in Berlin vorgestellt. Sie modelliert erstmals die Auswirkungen eines gr&uuml;nen Konjunkturprogramms auf Arbeitsmarkt und Klimawirkung und kommt zu dem Ergebnis: Innerhalb von nur f&uuml;nf Jahren k&ouml;nnen damit 365000 neue Arbeitspl&auml;tze geschaffen werden. (&hellip;)<br>\nDie Studie berechnet dabei die Besch&auml;ftigungs- und Klimaschutzwirkung f&uuml;r ausgew&auml;hlte gr&uuml;ne Konjunkturhilfen. Ein Neun-Punkte-Plan umfasst staatliche Ma&szlig;nahmenpakete in H&ouml;he von 50 Milliarden Euro f&uuml;r die Bereiche Energie, Geb&auml;ude, Verkehr, Industrie und Naturschutz.<br>\nZu den Paketen mit dem gr&ouml;&szlig;ten Zuwachs an Arbeitspl&auml;tzen geh&ouml;ren der Ausbau des Schienen- und &ouml;ffentlichen Personennahverkehrs (88.000 neue Arbeitspl&auml;tze), die energetische Sanierung von Geb&auml;uden (80.000 Arbeitspl&auml;tze) sowie die F&ouml;rderung der Solarenergie (59.000 Arbeitspl&auml;tze). Allein der zus&auml;tzliche Ausbau von Photovoltaikanlagen w&uuml;rde den CO2-Aussto&szlig; um 6,5 Millionen Tonnen pro Jahr reduzieren.<br>\n&bdquo;Wir k&ouml;nnen die aktuelle Krise als Sprungbrett f&uuml;r den Klimaschutz nutzen und gleichzeitig Hunderttausende zukunftsf&auml;higer Arbeitspl&auml;tze schaffen. Ein derart gro&szlig;es Potential bieten die zu wenig auf konkreten Klimaschutz ausgerichteten Konjunkturhilfen der Bundesregierung nicht&ldquo;, sagt Studienautorin Prof. Claudia Kemfert vom DIW. Und Holger B&auml;r, Studienautor vom F&Ouml;S erg&auml;nzt: &bdquo;Wir stehen vor einer Weichenstellung: Durch eine klimafreundliche Ausrichtung der Sektoren Energie, Geb&auml;ude, Industrie und Verkehr k&ouml;nnen wir einen gro&szlig;en Beitrag zu den Klimaschutzzielen f&uuml;r 2030 leisten. Verpassen wir diese Chance, ger&auml;t die Erreichung der Ziele in weite Ferne&ldquo;. Die Bev&ouml;lkerung jedenfalls w&auml;re dazu bereit, wie eine Umfrage von Greenpeace zeigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/umwelt-gesellschaft\/kein-geld-fuer-gestern\">Greenpeace<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bodo Ramelow &ndash; Auf in die n&auml;chste Etappe<\/strong><br>\nMein Leitgedanke war und ist nach wie vor die Frage nach der Art und Weise, in der in Th&uuml;ringen die Infektionsabwehr organisiert ist. Au&szlig;enstehende m&uuml;ssen freilich nicht im Detail verstehen, welche Mechanismen im Katastrophenfall zu greifen beginnen. Von involvierten Akteuren &ndash; zumal von ansonsten gutinformierten Journalisten &ndash; erwarte ich allerdings, dass sie wissen, dass im Katastrophenfall zwingend Krisenst&auml;be ihre Arbeit aufnehmen &ndash; mit Ma&szlig;nahmen, die sich am Regelwerk von Katastrophenschutz und Katastrophenabwehr orientieren&hellip; Es war damals &ndash; auch durchaus folgerichtig &ndash; der ausdr&uuml;ckliche Wunsch der Landr&auml;te und Oberb&uuml;rgermeister, aus dem Krisenmodus auszusteigen, um dann auch die Arbeit der Krisenst&auml;be einstellen zu k&ouml;nnen. Das war aus der Sicht von Regionen, in denen &uuml;ber zwei Wochen lang keine einzige Neuinfektion nachgewiesen wurde, auch absolut sinnvoll.<br>\n(&hellip;) Dennoch ist es m.E. unerl&auml;sslich, auf die Vernunft und Einsichtigkeit der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu bauen. Wir m&uuml;ssen die Gefahren klar benennen, ohne nur noch Politik machen zu wollen, deren Antrieb panische Angst ist. Und nat&uuml;rlich ist es verst&auml;ndlich, dass B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger fragen, bis zu welchem Zeitpunkt Einschr&auml;nkungen geboten erscheinen.<br>\n(&hellip;) Die aktuelle Lage macht aber die Frage nach den n&auml;chsten, angemessenen Schritten f&uuml;r unsere weitere Arbeit notwendig. Ma&szlig;nahmen, die die Grundrechte der B&uuml;rger auf der Basis des Infektionsschutzgesetzes einschr&auml;nken, m&uuml;ssen immer wieder durch diejenigen begr&uuml;ndet werden, die jene Eingriffe vornehmen&hellip;bei gleichfalls stagnierender Verdopplungsquote dr&auml;ngt die Frage nach den Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeiten umso mehr nach einer Antwort.<br>\n(&hellip;) Beim Thema Unterricht ber&uuml;hren wir allerdings einem wunden Punkt, &uuml;ber den wir noch viel intensiver reden m&uuml;ssen&hellip;. Daher hat sich die Th&uuml;ringer Landesregierung entschlossen einen Wissenschaftlichen Beirat einzuberufen, mit dem wir in der n&auml;chsten Zeit zuallererst sehr intensiv die Frage debattieren wollen, ab wann ein Einstieg in den Kindergarten- und Schulregelbetrieb zu verantworten und ab wann zwingend notwendig ist&hellip;<br>\nEbenso wenig ist es zu vermitteln, Demonstrationen zu erlauben und Museen zu &ouml;ffnen, aber mit Rechtseingriffen in die Privatsph&auml;re der B&uuml;rger einzugreifen. Auf diese fundamentalen Spannungsverh&auml;ltnisse muss Politik &ndash; will sie wahrhaftig bleiben &ndash; aufmerksam machen und auch &ouml;ffentlich zur Debatte stellen&hellip;<br>\n(&hellip;) Am Ende bleibt mir wichtig, dass wir uns klar machen, dass die COVID-Pandemie nicht mit Angst bek&auml;mpft werden kann. Genauso wenig l&auml;sst sich das Virus durch polizeiliche Ma&szlig;nahmen an die Kette legen oder verhaften&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bodo-ramelow.de\/aktuell\/article\/2020\/05\/29\/auf-in-die-naechste-etappe\/\">Die Linke<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Lesenswert!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung Jens Berger:<\/strong> In diesem Zusammenhang sei auch noch mal auf die wirklich sehenswerte Markus-Lanz-Ausgabe vom 28. Mai <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61455#h04\">hingewiesen<\/a>, in der Bodo Ramelow die th&uuml;ringische Strategie erkl&auml;rt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ohne uns Wissenschaftler h&auml;tten wir 100.000 Tote mehr<\/strong><br>\nIn der Coronakrise werden Wissenschaftler zu wichtigen Politikberatern. Eine Pr&uuml;fung f&uuml;r Virologen, die es nicht gewohnt sind, in der &Ouml;ffentlichkeit zu stehen<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/christian-drosten-in-der-corona-krise-der-suendendoc-a-00000000-0002-0001-0000-000171168291\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Leider sind sowohl die &bdquo;Titelstory&ldquo; des SPIEGEL als auch das Interview hinter einer Paywall. Die rei&szlig;erische &Uuml;berschrift bezieht sich auf folgendes Zitat &hellip;<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&bdquo;Und diesen Monat haben wir &ndash; und damit meine ich mein Labor &ndash; f&uuml;r Deutschland als Vorsprung eingespielt. Das ist der Grund daf&uuml;r, dass wir heute so gut dastehen. Wenn wir nicht so fr&uuml;h h&auml;tten testen k&ouml;nnen, wenn wir Wissenschaftler nicht die Politik informiert h&auml;tten &ndash; ich glaube, dann h&auml;tten wir in Deutschland jetzt 50.000 bis 100.000 Tote mehr.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Das ist eine einigerma&szlig;en forsche Aussage. Vor allem, wenn man sie in den Kontext zu den &Auml;u&szlig;erungen Christians Drosten aus dem Februar setzt ..<\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Nach all den Daten, die ich kenne, bin ich &uuml;berzeugt davon, dass dieses Virus den Einzelb&uuml;rger nicht so stark befassen muss wie zum Beispiel das Sars-Virus. [&hellip;] Ich glaube, dass der normale Fall gerade bei nicht grunderkrankten Personen eher ein milder Verlauf ist. Die Patienten, die man bis jetzt in Europa oder auch USA gesehen hat, die waren im Vergleich dazu viel weniger krank. Die hatten mehr eine Erk&auml;ltungskrankheit.&rdquo;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunknova.de\/beitrag\/virologie-christian-drosten-keine-sorge-fuer-normalbuerger\">Drosten am 04.02.20<\/a>\n<\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Es wird eine ganze Zeit so sein, dass solche Fall-Cluster erkannt werden und dann einged&auml;mmt werden. Und trotzdem werden einige von diesen F&auml;llen weitergetragen werden, ohne dass man das merkt. Das liegt in der Natur dieses Virus, dass man das nicht komplett kontrollieren kann. Aber das ist immer noch von seiner Gesamtzahl dann so wenig, dass der einzelne B&uuml;rger sich &uuml;berhaupt keine Sorgen machen muss, infiziert zu werden. Aus rein statistischen Gr&uuml;nden. Da muss man einfach sagen: Das sind Alltagsrisiken, die man auch in anderen Lebensbereichen auf sich nimmt. Und da jetzt zu denken, man h&auml;tte als &bdquo;normaler&ldquo; B&uuml;rger ein Risiko, das w&auml;re genauso logisch, als wenn man sich Verkehrsunfall-Statistiken anschauen w&uuml;rde und sagen w&uuml;rde, aha, es sterben jedes Jahr pro hunderttausend Autofahrern so viele Menschen oder so viele Fahrradfahrer haben Unf&auml;lle &ndash; und man daraufhin sagen w&uuml;rde: Ab jetzt gehe ich nur noch zu Fu&szlig;. So ist das im Moment. Und das hei&szlig;t, es geht nicht darum, jetzt zu denken: Da bricht jetzt unmittelbar etwas auf uns auf uns ein.&rdquo;<br>\n<a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/info\/3-Coronavirus-Update-Es-ist-nicht-schwarz-weiss,podcastcoronavirus114.html%20\">Drosten am 28.02.20<\/a>\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Drosten scheint sich momentan den Mythos des schnell agierenden Wissenschaflters anzueignen, der schon sehr fr&uuml;h die Gefahr erkannt und vor ihr gewarnt haben will &hellip; das geben die Zitate von ihm jedoch nicht her.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Notl&uuml;gen zum Shutdown?<\/strong><br>\nRegierungshandeln unter der Lupe: Eine Kommission soll herausfinden, ob Ministerpr&auml;sidentin Frederiksen in der Krise falsche Ma&szlig;nahmen getroffen hat. (&hellip;)<br>\nInsgesamt hat das Land pro 100.000 EinwohnerInnen weniger Corona-Tote zu beklagen als Deutschland. Die Zahl der Infizierten sinkt, obwohl Grundschulen und Kinderg&auml;rten seit sechs Wochen wieder ge&ouml;ffnet haben, und seit drei Wochen auch das gesamte Handels- und Gastgewerbe. Au&szlig;erdem gibt es in D&auml;nemark wie im restlichen Skandinavien auch in Gesch&auml;ften, Bussen und Bahnen keine Pflicht f&uuml;r Mund- und Nasenschutz, Regierungen und Gesundheitsbeh&ouml;rden aller nordischen L&auml;nder halten Masken f&uuml;r &uuml;berfl&uuml;ssig. (&hellip;)<br>\nEin weiterer Komplex, der untersucht werden soll, ist eine mittlerweile bekannt gewordene enge Einbindung einiger Wirtschaftskonzerne in den nationalen Krisenstab der d&auml;nischen Regierung. Wenn man sich Hilfe und Expertise beispielsweise der Reederei M&aelig;rsk und des Arzneimittelunternehmens Novo Nordisk geholt habe, sei das zwar m&ouml;glicherweise vern&uuml;nftig gewesen, weil die Beh&ouml;rden bestimmte Aufgaben offenbar nicht selbst schafften, sagte am Freitag Jesper Olsen von Transparency International. Doch sei fraglich, warum das nicht offen geschehen sei und Einzelheiten nun erst nach und nach durchsickern w&uuml;rden.<br>\n&bdquo;Korruption ist auch ein globales Virus&ldquo;, warnt Olsen. Unternehmen nutzten den Druck aus, unter dem Regierungen und Beh&ouml;rden stehen. Es k&ouml;nnten dann leicht &bdquo;Gelder, die der Pandemie-Bek&auml;mpfung zugutekommen sollten, in den falschen Taschen landen&ldquo;, sagt er. &bdquo;Das muss gr&uuml;ndlich evaluiert werden.&ldquo; Auch der Staatswissenschaftsprofessor Peter Munk Christiansen fordert: Das Zusammenspiel dieser privaten mit den &ouml;ffentlichen Akteuren und alle insoweit getroffenen Beschl&uuml;sse m&uuml;ssten offengelegt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Corona-Massnahmen-in-Daenemark\/!5690305\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> All das, was nun in D&auml;nemark untersucht werden soll, k&ouml;nnte (oder m&uuml;sste?) auch in Deutschland geschehen. Erinnert sei z.B. an Jens Bergers Text <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=42606\">Jens Spahn: Ein Pharmalobbyist soll Gesundheitsminister werden<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60259\">den merk-w&uuml;rdigen &ldquo;tagesthemen&rdquo;-Auftritt von Bill Gates<\/a>. Zu kl&auml;ren w&auml;re also wohl auch hierzulande, ob es ein &ldquo;Zusammenspiel&rdquo; privater und &ouml;ffentlicher Akteure gegeben hat, &uuml;ber das die hiesige Bev&ouml;lkerung nicht (ausreichend) informiert worden sein k&ouml;nnte.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Einrichtung einer solchen Expertenkommission w&auml;re auch f&uuml;r Deutschland eine gute Idee.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Von Enten, Kr&uuml;ppeln und Helden<\/strong><br>\nIm Gaza-Streifen leben mehr als 8000 behinderte junge Pal&auml;stinenser, die durch Sch&uuml;sse israelischer Scharfsch&uuml;tzen zu Invaliden wurden, viele von ihnen beinamputiert. Ein israelischer Journalist sprach mit den Sch&uuml;tzen. Er traf auf ein geistig-moralisches Desaster<br>\nEnde Mai 2010. Spezialeinheiten der israelischen Armee kapern sechs Schiffe in internationalen Gew&auml;ssern vor Gaza mit dem Resultat: neun Tote, zum Teil in den R&uuml;cken geschossen. Die internationale, mit t&uuml;rkischen, griechisch-schwedischen und amerikanischen Schiffen best&uuml;ckte sogenannte &ldquo;Gaza Freedom Flotilla&rdquo; war mit Hilfslieferungen unterwegs nach Gaza, um dorthin dringend ben&ouml;tigte und von Israel boykottierte G&uuml;ter zu bringen, unter anderem: Medikamente, Wasseraufbereitungsanlagen, Zement zum Hausbau, rund hundert Rollst&uuml;hle f&uuml;r Behinderte, vor allem f&uuml;r Kinder. Tage sp&auml;ter gehen Fotos um die Welt, die die von der IDF (Israel Defense Forces) zerst&ouml;rten Rollst&uuml;hle im israelischen Hafen Ashdod zeigen.<br>\nAnfang M&auml;rz 2020. Der israelische Journalist Hilo Glazer ver&ouml;ffentlicht in der Zeitung &ldquo;Haaretz&rdquo;, dem einzig verbliebenen liberalen Blatt in Israel, einen Artikel, der sich mit Scharfsch&uuml;tzen der IDF besch&auml;ftigt. Titel: &ldquo;42 knees in one day: Israeli snipers open up about shooting Gaza protesters&rdquo;.<br>\nIn Interviews mit haupts&auml;chlich vor Gaza stationierten Soldaten f&ouml;rdert Glazer einen haarstr&auml;ubenden Sportsgeist der &ldquo;Helden&rdquo; einer selbsternannten &ldquo;Most Moral Army of the World&rdquo; zutage: &ldquo;Entenschie&szlig;en&rdquo;. Entenschie&szlig;en? Tats&auml;chlich handelt es sich dabei um gezielte Sch&uuml;sse auf die Beine und Kniepartien von pal&auml;stinensischen Demonstranten oder einfach Menschen, die am Gaza-Zaun stehen, oder solchen, die man als gef&auml;hrlich einstuft.<br>\nWas Hilo Glazer in den anonym gehaltenen Interviews besonders herausarbeitet, ist die erschreckende Normalit&auml;t eines angeblich so selbstverteidigenden, milit&auml;rischen Handwerks, oder, wie es der in D&auml;nemark lebende israelische Musiker und Autor Jonathan Ofir charakterisiert: die &ldquo;Pornografie der Gewalt&rdquo;. Die IDF-Soldaten erz&auml;hlen ganz unbefangen von ihren Heldentaten, manche prahlen sogar ganz offen mit ihren &ldquo;Erfolgen beim Entenschie&szlig;en&rdquo;, einem Wettbewerb f&uuml;r Kniesch&uuml;sse&hellip;<br>\nSoldat: &ldquo;Wir gewinnen nicht allein durch Punkte. Nach einiger Zeit sagte ich in einer Nachbesprechung: Lassen Sie mich nur einmal ein Kind von 16 oder sogar 14 Jahren zur Strecke bringen, aber nicht mit einer Kugel im Bein &ndash; lassen Sie mich seinen Kopf vor den Augen seiner ganzen Familie und seines ganzen Dorfes aufsprengen. Lass ihn Blut spritzen. Und dann muss ich vielleicht einen ganzen Monat lang keine 20 Knie mehr amputieren.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Von-Enten-Krueppeln-und-Helden-4768722.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Wenn der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung sinnvolle Arbeit leisten wollte, m&uuml;sste er sich auch mit der israelischen Armee und ihrem Horror besch&auml;ftigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Maas f&uuml;r &bdquo;nukleare Teilhabe&ldquo; &ndash; bei der Selbstzerst&ouml;rung<\/strong><br>\nDie Tagesschau unterschl&auml;gt Nachrichten &uuml;ber das US-Atombombenlager in B&uuml;chel und &uuml;ber den Betrug am deutschen W&auml;hler<br>\nDie gro&szlig;e Mehrheit der Bundesb&uuml;rger ist gegen die Stationierung von Atombomben auf deutschem Boden. F&uuml;r ein Verbot, hierzulande US-amerikanische Massenvernichtungswaffen zu lagern, sprechen sich 86 Prozent der Befragten aus. (1) Das prinzipielle &bdquo;Nein&ldquo; des Volkes besteht schon l&auml;nger als ein halbes Jahrhundert. Entsprechend haben auch die Bundesregierungen seit 1990 behauptet, sie w&uuml;nschten den Abzug. Tats&auml;chlich machten sie aber keinen Finger krumm, sondern nur B&uuml;ckling, wenn die USA ihr nukleares Arsenal in Deutschland zu erweitern w&uuml;nschten. Ganz vorn dabei unter den Doppelz&uuml;ngigen: Au&szlig;enminister Heiko Maas, SPD. (2) Was bringt die Tagesschau dar&uuml;ber? So gut wie nichts.<br>\nUm einer Legende abzuhelfen: Die USA unterhalten nicht nur im rheinland-pf&auml;lzischen B&uuml;chel ein Atombombenlager. Vielmehr haben sie nukleare Massenvernichtungsmittel auf weitere rund zwei Dutzend Sondermunitionslager, Raketenstellungen und Artilleriegarnisonen verteilt. Auf Standorte in Bayern, Baden-W&uuml;rttemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. (3) Es handelt sich um Gefechtsk&ouml;pfe f&uuml;r Raketen, um Minen und Artilleriegeschosse. In welchen Mengen sie in unserer Republik bereitgehalten werden, wei&szlig; nicht mal die Bundesregierung genau.<br>\nTrotzdem steht das politische Funktionspersonal im Reichstag zum US-Regime, zwar w&uuml;rdelos, aber in Treue fest. Beispiel: Als im Juni 2017 in der UN-Generalversammlung 122 Staaten den Atomwaffen-Verbotsvertrag (4) beschlossen, enthielt sich Deutschland der Stimme. Als die Linkspartei im September dieses Jahres beantragte, Deutschland solle dem Vertrag nachtr&auml;glich beitreten, lehnte die Mehrheit von CDU\/CSU, SPD und FDP das ab. (5) Regierung und Parlamentsmehrheit pfiffen damit wie &uuml;blich auf Volkes Willen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/publikumskonferenz.de\/blog\/2020\/05\/29\/maas-fuer-nukleare-teilhabe-bei-der-selbstzerstoerung\/\">St&auml;ndige Publikumskonferenz der &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Airberlin: Moderne Raubritter<\/strong><br>\nModerne Raubritter hingegen kommen in einem gediegenen Anzug mit Krawatte, sind unbewaffnet und zivilisiert. Statt einer Waffe besitzen sie ein Dokument, mit dem sie ihre Eigentumstitel vor jedem Gericht geltend machen k&ouml;nnen. Und wer sich gegen sie wehrt, sie niederschl&auml;gt, der kommt vor Gericht und hinter Gitter.<br>\nSo geschieht es aktuell bei Airberlin, die vor beinahe drei Jahren in die Insolvenz ging.<br>\nBis zuletzt hatten die 8600 Kolleg\/innen in der Hoffnung auf eine Rettung ihrer Arbeitspl&auml;tze geschuftet. Die K&uuml;ndigungen wurden vom Bundesarbeitsgericht im Mai 2020 f&uuml;r unrechtm&auml;&szlig;ig erkl&auml;rt. Doch ihre Anspr&uuml;che auf weitere Lohn- und Gehaltszahlung stehen nur auf einem Papier, das nichts wert ist. Sie bekommen nichts! Andere dagegen haben wertvollere Papiere wie Schuldscheine, Eintragungen ins Grundbuch, Sicherungsvertr&auml;ge. Und diese Herrschaften, die da im teuren Anzug mit Krawatte zur Insolvenzkasse dr&auml;ngen, haben eben Vorrang vor denen, die &uuml;ber viele Jahre die Profitmaschine Airberlin am Laufen hielten und diesen feinen Herrschaften ihre Profite, Dividenden, Zinszahlungen m&ouml;glich gemacht haben. Daher erhalten sie Geld aus der Insolvenzmasse, und die Kolleg\/innen, deren Forderungen juristisch &bdquo;nachrangig&ldquo; sind, gehen leer aus. Sie haben auf dem Papier recht, wertloses Recht.<br>\nDas Kapital hat sich ein feines juristisches Netz gekn&uuml;pft, wonach es immer Vorrang hat. Moderne Raubritter ben&ouml;tigen daher keine sichtbaren Waffen. Das erledigt der b&uuml;rgerliche Staat f&uuml;r sie. Sollten die Kolleg\/innen auf die Idee kommen, sich ihr Eigentum mit Gewalt zu nehmen, dann w&uuml;rde der Staat sie gewaltsam daran hindern. Sie k&auml;men hinter Gitter.<br>\nEin Rechtsstaat? Ja, aber ein Rechtsstaat des Kapital!<br>\nEine Demokratie? Nein, eine Diktatur des Kapitals!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeit-zukunft.de\/2020\/05\/31\/airberlin-moderne-raubritter\/#more-7113\">Arbeit-Zukunft<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fleischindustrie: Sie werden wie &raquo;Wegwerfmenschen&laquo; behandelt<\/strong><br>\nDas Leben hat in Fleischfabriken keinen Wert. Nicht nur das der Tiere. Es herrschen unmenschliche Zust&auml;nde. Eine Handvoll Schlachtkonzerne beutet Tausende Arbeitsmigranten aus. Pfarrer Peter Kossen &uuml;ber moderne Sklaverei &mdash; mitten in Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/fleischindustrie-peter-kossen-corona-wegwerfmenschen-arbeitsmigranten\/\">Jacobin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr lesenswert. In vieler Hinsicht.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Zerteiltes Leid<\/strong><br>\nFleischindustrie Schlachth&ouml;fe als Infektionsherde, katastrophale Zust&auml;nde f&uuml;r Mensch und Tier: Die Massenproduktion von tierischen Lebensmitteln war schon vor der Pandemie untragbar<br>\nViel rotes Fleisch zu essen, ist eine m&auml;&szlig;ig gute Idee. Von Tiermastbetrieben gez&uuml;chtet, Gro&szlig;schlachtereien zerlegt und in Superm&auml;rkten gekauft, halten wir ein seltsames Produkt in der Hand &ndash; Schweinefleisch in Styroporwannen, von Folie umh&uuml;llt. Liefert zwar Vitamine, aber auch entz&uuml;ndungsf&ouml;rdernde Arachidons&auml;ure und Purine. Wer seine Arthrose mit Harns&auml;urekristallen und Schlackstoffen befeuern, Rheuma und Leberzirrhose verst&auml;rken will, sollte kr&auml;ftig zulangen, bei Multipler Sklerose wirkt es &auml;hnlich. Stoffwechselkrankheiten werden gr&uuml;ndlicher. Die angereicherten Antibiotika (bei Rindern eher Penizillin) gen&uuml;gen zwar nicht, um Grippe per Kotelett zu kurieren, machen aber Keime resistent &ndash; weshalb flei&szlig;ige Fleischesser dann zu h&auml;rteren Kuren greifen m&uuml;ssen. &Uuml;berhaupt: Unverarbeitetes rotes Fleisch wird von der Forschung als &bdquo;wahrscheinlich krebserregend&ldquo; eingestuft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/zerteiltes-leid\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&rdquo;Sp&uuml;ren Sie da keine Verantwortung?&rdquo; &ndash; Wie ein &ldquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&rdquo; den SWR vorf&uuml;hrt<\/strong><br>\nEin Reporter von Report Mainz interviewt einen vermeintlichen Verschw&ouml;rungstheoretiker. Doch aus der offenbar geplanten Blo&szlig;stellung des Mannes wird nichts. Stattdessen zeigt das Gespr&auml;ch, dass es der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk ist, der sich in einer Blase bewegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/102961-spuren-sie-da-keine-verantwortung\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ferrari-Land wird Fahrrad-Land<\/strong><br>\nDeutschland diskutiert &uuml;ber eine Kaufpr&auml;mie f&uuml;r Autos, Italien will das Volk aufs Zweirad setzen. Die Regierung lockt mit &uuml;ppigen Zusch&uuml;ssen f&uuml;r eine &bdquo;alternative Mobilit&auml;t&ldquo;. Es scheint zu funktionieren. [&hellip;]<br>\nEntfacht wird der aktuelle Rad-Boom mit staatlichen Geschenken. Da man ja bald Geld bis zum Abwinken haben wird &ndash; allein vom Recovery Fund der EU sollen 170 Milliarden Euro nach Italien flie&szlig;en, die H&auml;lfte davon als Kredit, der Rest als Geschenk &ndash; kann man nat&uuml;rlich ganz viele sch&ouml;ne Dinge bezahlen. Und das Programm &ldquo;Buono mobilit&agrave;&rdquo; (zu deutsch etwa: Mobilit&auml;ts-Bon) ist da nur eine Winzigkeit, die 120 Millionen kostet. Funktionieren soll es so:<br>\nWer sich ein, im weitesten Sinne zum Fahrrad geh&ouml;rendes Fortbewegungsmittel zulegt, bekommt 60 Prozent des Kaufpreises vom Staat. H&ouml;chstens allerdings 500 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/auto\/italien-kaufpraemie-fuer-radler-ferrari-land-wird-fahrrad-land-a-bda46119-4f1d-49d7-95e3-6e159928513b\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Eine gro&szlig;artige Alternative zur deutschen Autokaufpr&auml;mie. Traurig nur, dass der SPIEGEL mal wieder seine &uuml;berheblichen und dummen Kommentare (&ldquo;Da man ja bald Geld bis zum Abwinken haben wird&ldquo;) nicht sein lassen kann.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61630\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-61630","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61630","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=61630"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61630\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":61635,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61630\/revisions\/61635"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=61630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=61630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=61630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}