{"id":61686,"date":"2020-06-05T16:50:33","date_gmt":"2020-06-05T14:50:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686"},"modified":"2020-06-05T16:50:33","modified_gmt":"2020-06-05T14:50:33","slug":"hinweise-des-tages-ii-445","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h01\">EU-Konjunkturprogramm: Eine neue europ&auml;ische Fiskalpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h02\">Corona-Rezession: Wirtschaftsweise korrigieren Konjunkturprognose nach unten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h03\">Kein sozial ausgewogenes Konjunkturpaket: Wohlstand f&uuml;r wenige, viele werden vergessen &ndash; Gastbeitrag von Christoph Butterwegge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h04\">Mindestlohn: Deutliche Erh&ouml;hung sinnvoll zur St&auml;rkung der Nachfrage &ndash; Forscher pl&auml;dieren f&uuml;r schrittweise Anhebung auf 12 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h05\">Fahrdienste: Koalition will mehr Wettbewerb im Taxigewerbe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h06\">Arbeitsschutz: Staatliche Kontrollen auf Rekordtief!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h07\">Eine steigende Altersarmut scheint sicher. Dagegen wollen Gr&uuml;ne und Linke im Bundestag mit eigenen Konzepten in der Rentenversicherung was machen. Sie d&uuml;rfen aber vorerst nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h08\">Wer ist verantwortlich f&uuml;r die Qualit&auml;tsm&auml;ngel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h09\">Falsche Furcht vor &Uuml;berschuldung ist ein Risiko&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h10\">Vom Irrationalismus des Marktes zum Irrationalismus des Lebens im Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h11\">Cum-Ex-Aff&auml;re: Anklage gegen Warburg-Banker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h12\">Kurz dokumentiert: Corona-Paket auch f&uuml;r die Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h13\">Bundesregierung einigt sich auf Staatstrojaner f&uuml;r Inlandsgeheimdienst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h14\">Die europ&auml;ische Cloud<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-Konjunkturprogramm: Eine neue europ&auml;ische Fiskalpolitik<\/strong><br>\nDer Vorschlag, einen Gro&szlig;teil der Gelder als Zusch&uuml;sse an die Mitgliedstaaten zu vergeben, ist richtig. Dadurch wird die Schuldenlast solidarisch auf allen Schultern verteilt und die nationalen Schuldenst&auml;nde, die infolge der Krise sehr strapaziert sind, werden geschont. Ein weiteres Auseinanderdriften zwischen Nord- und S&uuml;deuropa und eine erneute Staatsschuldenkrise k&ouml;nnten so verhindert werden. Das ist ein erfreulicher Quantensprung in der europ&auml;ischen Fiskalpolitik! Der DGB fordert schlie&szlig;lich schon seit Jahren ein gemeinschaftliches Schuldeninstrument auf EU-Ebene.<br>\nAllerdings bergen manche Details in den Vorschl&auml;gen der Kommission auch die Gefahr von sch&auml;dlichen Nebenwirkungen. Der Kern des Kommissionvorschlags besteht darin, einen neuen Fonds zu schaffen mit dem sperrigen Titel &bdquo;Aufbau- und Resilienzfazilit&auml;t&ldquo;.Dieser Fonds soll an das Europ&auml;ische Semester gekoppelt sein. Hier versucht die Kommission zum wiederholten Male ein Instrument zu etablieren, um die Mitgliedstaaten dazu zu bringen, die wirtschaftspolitischen Empfehlungen der Kommission effektiver umzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++d2bc4f8e-a6f5-11ea-9014-52540088cada\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Corona-Rezession: Wirtschaftsweise korrigieren Konjunkturprognose nach unten<\/strong><br>\nVor allem die Au&szlig;enwirtschaft leidet unter der Corona-Krise. Das wird aus Sicht des Sachverst&auml;ndigenrates die &ouml;konomische Entwicklung st&auml;rker bremsen als zuvor berechnet.<br>\nDie Wirtschaftsweisen werden ihre im M&auml;rz aufgestellte Konjunkturprognose f&uuml;r Deutschland angesichts der Corona-Pandemie nach unten korrigieren. &ldquo;Der Lockdown hat l&auml;nger gedauert und die Au&szlig;enwirtschaft wird h&auml;rter getroffen als erwartet&rdquo;, sagte der Vorsitzende des Sachverst&auml;ndigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Lars Feld, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. &ldquo;Vor allem im Hinblick auf die USA waren wir deutlich zu optimistisch&rdquo;, sagte der Freiburger Wirtschaftsprofessor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-06\/corona-rezession-konjunktur-prognose-wirtschaftseinbruch-aussenwirtschaft-deutschland-paket%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der Sachverst&auml;ndigenrat (die Wirtschaftsweisen) n&auml;hern sich einer realistischeren Sicht bzw., anders ausgedr&uuml;ckt, den Szenarien der anderen Sachverst&auml;ndigen (minus 7 bis minus 10 Prozent). Man fragt sich, warum im M&auml;rz, zum Anfang der Pandemie in Deutschland, ein so (zweck?)optimistisches Szenario (bestenfalls -2,8 Prozent, schlimmstenfalls -5,4 Prozent) abgegeben wurde. Gesundbeten, damit die Regierung nicht auf dumme Gedanken wie ein Konjunkturprogramm oder ein vern&uuml;nftiges Kurzarbeitergeld kommt? Wie wollte der SVR das beurteilen k&ouml;nnen zu einem Zeitpunkt vor fast drei Monaten, warum hat er sich auf diese (relativ optimistischen) Zahlen festgelegt, als das neuartige Coronavirus und der zuk&uuml;nftige Verlauf der Krise noch so viel unbekannter und unsicherer waren? Die Prognosen des SVR sind (wie so oft) im besten Falle grob irref&uuml;hrend und im schlimmsten Fall im Sinne der Politikberatung sch&auml;dlich. Ebenfalls interessant (und deutlich realistischer) sind wohl die Annahmen &uuml;ber die wirtschaftliche Erholung. Inzwischen nimmt man nicht mehr an, dass schon Ende 2021 das Bruttosozialprodukt von Ende 2019 erreicht sein wird, sondern erst ein Jahr sp&auml;ter, also Ende 2022. Und selbst das wird noch zu optimistisch sein, weil zwar im Rahmen der Konjunkturpakete einige Impulse f&uuml;r die Binnenwirtschaft gesetzt werden, die aber die Verluste durch die extrem hohe Arbeitslosigkeit nicht vollst&auml;ndig auffangen, und das Ausland als Ziel des deutschen Exportismus noch viel st&auml;rker von der Krise betroffen ist und zum gro&szlig;en Teil (vor allem die EU-L&auml;nder) viel weniger Spielraum f&uuml;r durchgreifende Konjunkturprogramme besitzt. Auch die deutlich abgesenkten Prognosen sehen nach Zweckoptimismus aus: der Staat soll blo&szlig; nicht in die Wirtschaft eingreifen, sich blo&szlig; nicht angemessen um Lohnerh&ouml;hungen und die Binnenwirtschaft k&uuml;mmern (Schulden!!!) und blo&szlig; nicht die deutsche &Uuml;ber-Wettbewerbsf&auml;higkeit gef&auml;hrden. Vielen Arbeitnehmern stehen schwierige, qu&auml;lende Jahre bevor, aber f&uuml;r den SVR sind Arbeitnehmer eh nur Verschiebemasse und Humanressourcen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kein sozial ausgewogenes Konjunkturpaket: Wohlstand f&uuml;r wenige, viele werden vergessen &ndash; Gastbeitrag von Christoph Butterwegge<\/strong><br>\nPassgenau sind die Hilfen f&uuml;r Unternehmen nicht. Bei der Ausweitung des steuerlichen Verlustr&uuml;cktrags, der Einf&uuml;hrung einer degressiven Abschreibung f&uuml;r Abnutzung (AfA) mit einem h&ouml;heren Faktor und maximal 25 Prozent pro Jahr f&uuml;r bewegliche Wirtschaftsg&uuml;ter des Anlageverm&ouml;gens 2020\/21 und der unbefristeten &bdquo;Modernisierung&ldquo; des K&ouml;rperschaftsteuerrechts (Einf&uuml;hrung eines Optionsmodells zur K&ouml;rperschaftsteuer f&uuml;r Personengesellschaften) handelt es sich um drei ziemlich teure Steuergeschenke, die der Wirtschaftsfl&uuml;gel der Union den Unternehmern schon lange auf den Gabentisch legen wollte.<br>\nDie am h&auml;rtesten von der Pandemie betroffenen Personengruppen werden hingegen nur am Rande bedacht, wenn &uuml;berhaupt. [&hellip;]<br>\nAlleinerziehenden will die Gro&szlig;e Koalition aufgrund ihres h&ouml;heren Betreuungsaufwandes und der damit verbundenen finanziellen Mehraufwendungen auf zwei Jahre befristet einen h&ouml;heren Entlastungsbetrag gew&auml;hren, der allerdings nur solchen Elternteilen zugutekommt, die ein relativ hohes Einkommen haben und deshalb viel Steuern zahlen m&uuml;ssen. Die von Armut betroffenen oder bedrohten Alleinerziehenden &ndash; das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes schon vor Beginn der Covid-19-Pandemie und dem Lockdown und der Rezession immerhin 41,5 Prozent aller Alleinerziehenden &ndash; haben mit Sicherheit nichts davon, weil sie gar keine Einkommensteuer zahlen m&uuml;ssen. Dieser Konstruktionsfehler einer Hilfsma&szlig;nahme ist typisch f&uuml;r die Regierungspolitik:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/kein-sozial-ausgewogenes-konjunkturpaket-wohlstand-fuer-wenige-viele-werden-vergessen-gastbeitrag-von-christoph-butterwegge\/\">Blog der Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mindestlohn: Deutliche Erh&ouml;hung sinnvoll zur St&auml;rkung der Nachfrage &ndash; Forscher pl&auml;dieren f&uuml;r schrittweise Anhebung auf 12 Euro<\/strong><br>\nEinf&uuml;hrung und Erh&ouml;hungen des gesetzlichen Mindestlohns haben seit 2015 die Einkommenssituation von Millionen Menschen in Deutschland verbessert, von denen nicht wenige in &bdquo;systemrelevanten&ldquo;, aber niedrig bezahlten Berufen arbeiten. Gleichzeitig hat sich der starke Zuwachs der Erwerbst&auml;tigkeit &uuml;ber Jahre fortgesetzt. Der Mindestlohn hat dadurch die private Konsumnachfrage sp&uuml;rbar unterst&uuml;tzt, die in den vergangenen Jahren wesentlich zum Wirtschaftswachstum in Deutschland beigetragen hat. Solche positiven Impulse sind zur Bew&auml;ltigung der aktuellen Corona-Krise besonders wichtig. Deshalb ist eine schrittweise Anhebung des Mindestlohns auf ein Niveau von 12 Euro &ouml;konomisch und sozial weiterhin absolut vern&uuml;nftig. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) und des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung in einer neuen Stellungnahme f&uuml;r die Mindestlohn-Kommission.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-mindestlohn-deutliche-erhohung-sinnvoll-zur-starkung-der-nachfrage.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fahrdienste: Koalition will mehr Wettbewerb im Taxigewerbe<\/strong><br>\nNeue Fahrdienste wie Uber bekommen mit einer Novelle des Personenbef&ouml;rderungsgesetzes Rechtssicherheit. Eine R&uuml;ckkehrpflicht bleibt f&uuml;r sie aber bestehen.<br>\nUnion und SPD haben sich auf eine Novelle des Personenbef&ouml;rderungsgesetzes geeinigt, mit der neuen Fahrdiensten der Einstieg in den Markt erleichtert werden soll. Darin werden sogenannte Pooling-Angebote von Fahrdiensten, bei denen sich mehrere Fahrg&auml;ste ein Fahrzeug teilen, dauerhaft erlaubt, wie in Koalitionskreisen best&auml;tigt wurde. &Uuml;ber die Einigung hatte zuvor das Magazin Focus berichtet.<br>\nBislang sind viele neue Anbieter nur auf Grundlage befristeter Ausnahmeregelungen unterwegs. Mit der Novelle bekommen Uber oder der Volkswagen-Ableger Moia Rechtssicherheit. Auch die starren Tarife f&uuml;r das herk&ouml;mmliche Taxigewerbe sollen fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2020-06\/fahrdienste-taxi-gewerbe-koalitionsbeschluss-neue-anbieter-einstieg%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dass die Union und ganz besonders der Lobbyist im Ministeramt Herr Scheuer seit Jahren die Interessen von Uber und anderen betreiben wollen, ist bekannt. Aber was hat die SPD dabei geritten, diesem Wahnsinn zuzustimmen? Das Taxi ist, was viele nicht wissen (und die Koalition&auml;re anscheinend auch nicht), Teil des kommunalen &Ouml;PNV &ndash; gibt es bei Bus, S-Bahn und Stra&szlig;enbahn einen (auch noch so schief konstruierten) &ldquo;Wettbewerb&rdquo;? <a href=\"https:\/\/www.anwalt.de\/rechtstipps\/trifft-taxifahrer-eine-befoerderungspflicht_064050.html\">Taxis haben eine Bef&ouml;rderungspflicht<\/a> &ndash; Uber hat die nicht. <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rentenversicherung-pflicht-zum-einzahlen-1.3629252\">Taxifahrer zahlen auf ihre Eink&uuml;nfte Steuern und Rentenversicherungsbeitr&auml;ge<\/a> &ndash; Uber-Fahrer nicht oder h&ouml;chstens freiwillig. F&uuml;r Taxifahrer gilt der gesetzliche Mindestlohn (zumindest auf dem Papier), f&uuml;r die scheinselbstst&auml;ndigen Uber-Fahrer nicht. Taxiunternehmer zahlen in Deutschland Steuern, die Firma Uber tut das nicht. Die R&uuml;ckkehrpflicht f&uuml;r Uber &amp; Co. mag theoretisch etwas Waffengleichheit herstellen, ist aber praktisch kaum zu kontrollieren und durchzusetzen. Kurz gesagt: ein solcher &ldquo;Wettbewerb&rdquo; ist von Anfang an nicht fair, sondern zugunsten Uber &amp; Co. verzerrt. Taxifahren ist heute meistens ein prek&auml;rer Job, aber selbst diese schlechten Arbeitsbedingungen werden durch die unfaire Konkurrenz von Uber &amp; Co. weiter unter Druck gesetzt. Das Ergebnis werden mehr Firmenpleiten im Taxigewerbe sein und im Durchschnitt noch niedrigere L&ouml;hne &ndash; und ein weiterer zu Lasten der Arbeitnehmer und zu Lasten der Daseinsvorsorge (zu der Taxis z&auml;hlen!) deregulierter Wirtschaftsbereich. Ist das die Absicht der SPD?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitsschutz: Staatliche Kontrollen auf Rekordtief!<\/strong><br>\nMa&szlig;nahmen, um die Gesundheit von Besch&auml;ftigten am Arbeitsplatz zu sch&uuml;tzen, sind nicht nur in Corona-Zeiten wichtig. Aber viele Arbeitgeber vers&auml;umen es, sich darum zu k&uuml;mmern. Gr&uuml;ndliche Kontrollen durch das Land w&auml;ren deshalb zwingend notwendig. Doch die Zahl der Betriebsbesichtigungen ist eklatant gesunken. Folgen und Gegenma&szlig;nahmen erl&auml;utert schlaglicht 22\/2020.<br>\nEinbau von Plexiglasscheiben, Versorgung mit Gesichtsmasken und Waschm&ouml;glichkeiten, Einhaltung von Mindestabst&auml;nden in Unterk&uuml;nften und Produktion &ndash; alles notwendige Ma&szlig;nahmen, um Besch&auml;ftigte am Arbeitsplatz vor einer Corona-Infektion zu sch&uuml;tzen. F&uuml;r die Durchf&uuml;hrung sind die Betriebe zust&auml;ndig. Denn die Arbeitgeber haben gegen&uuml;ber ihrem Personal eine arbeitsvertragliche F&uuml;rsorgepflicht. Wie d&uuml;rftig es aber mitunter zugeht, haben die desastr&ouml;sen Zust&auml;nde in der Fleischindustrie schonungslos offengelegt.<br>\nDabei verdient der Arbeitsschutz h&ouml;chste Priorit&auml;t. Und zwar nicht nur zu Pandemie-Zeiten!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++4728bfb4-a639-11ea-8c09-52540088cada\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Eine steigende Altersarmut scheint sicher. Dagegen wollen Gr&uuml;ne und Linke im Bundestag mit eigenen Konzepten in der Rentenversicherung was machen. Sie d&uuml;rfen aber vorerst nicht<\/strong><br>\nNat&uuml;rlich hat die Politik diese Zusammenh&auml;nge und auch die angesprochenen fundamentalen Verschiebungen zur Kenntnis genommen und versucht, auf die damit verbundenen Probleme partielle Antworten zu geben. Das ist der Hintergrund f&uuml;r die seit mehreren Legislaturperioden gef&uuml;hrte Debatte &uuml;ber eine &bdquo;Grundrente&ldquo; &ndash; und eine gerupfte Variante hat gerade erst diese Tage nach m&uuml;hsamen Geburtswehen das Parlament durchlaufen.<br>\nAuch die Opposition im Bundestag hat sich seit langem Gedanken gemacht, was man tun m&uuml;sste bzw. sollte, um der ansteigenden Altersarmut etwas entgegenzusetzen. Diese Tage gab es mal wieder einen Vorsto&szlig; im Parlament. Oder man denke an die schrittweise Ausweitung der Ber&uuml;cksichtigung von Zeiten der Pflege von Angeh&ouml;rigen im Rentenrecht. [&hellip;]<br>\nDie Antr&auml;ge der beiden Oppositionsparteien haben das Schicksal der allermeisten Antr&auml;ge erfahren m&uuml;ssen: Sie wurden von der Regierungsmehrheit verworfen. Arbeit f&uuml;r den Papierkorb, k&ouml;nnte man frustrierend bilanzieren &ndash; oder aber, bei einer anderen Sichtweise, zwar Arbeit, die in den Schubl&auml;den landet, die aber m&ouml;glicherweise zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt bei einer anderen Mehrheitskonstellation wieder auferstehen wird. Also schauen wir uns einmal genauer an, was die beiden Oppositionsparteien da vorgeschlagen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/aktuelle-sozialpolitik.de\/2020\/06\/04\/rentenkonzepte-der-gruenen-und-linken-gegen-altersarmut\/\">Aktuelle Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wer ist verantwortlich f&uuml;r die Qualit&auml;tsm&auml;ngel?<\/strong><br>\nFachleute aus dem klinischen Bereich erkennen in unserem Gesundheitswesen &bdquo;t&ouml;dliche L&uuml;cken&ldquo;. Daf&uuml;r sei die tr&auml;ge Selbstverwaltung des Gesundheitswesens verantwortlich. Sie fordern daher mehr staatliche Kontrolle und mehr Marktwirtschaft wie in den USA.<br>\nDie aus dem klinischen Bereich kommenden Autoren Konrad Reinhart, Anette von Butler und J&uuml;rgen Graf konstatieren in einem Beitrag f&uuml;r die &bdquo;FAZ&ldquo;, dass Deutschland wegen der gut funktionierenden Zusammenarbeit von Wissenschaft und Politik gut durch die Corona-Krise gekommen ist. Ma&szlig;nahmen wie die Kontaktsperren oder das Hinausschieben planbarer Operationen h&auml;tten sich in Verbindung mit der komfortablen intensivmedizinischen Ausstattung der Krankenh&auml;user als effektiv erwiesen. Dabei habe auch die hohe Akzeptanz dieser Ma&szlig;nahmen in der Bev&ouml;lkerung eine wichtige Rolle gespielt. Aber es irritiert sie, &bdquo;dass auf der einen Seite immense gesellschaftliche und &ouml;konomische Folgen in Kauf genommen werden, um Covid-19 bedingte Todesf&auml;lle zu vermeiden, jedoch andererseits seit Jahren akzeptiert wird, dass Tausende Menschen an Krankheiten versterben, die in unserem Gesundheitswesen besser behandelbar oder grunds&auml;tzlich vermeidbar w&auml;ren. Die herausragende Rolle der Politik im Kampf gegen die Corona-Krise steht in starkem Gegensatz zu der Rolle, die die Politik in der Gestaltung und Steuerung des Gesundheitssystems in Deutschland innehat.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/06\/wer-ist-verantwortlich-fuer-sein-qualitaetsmaengel\/?success=1\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Falsche Furcht vor &Uuml;berschuldung ist ein Risiko&ldquo;<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom Christoph Trebesch &uuml;ber Gefahren in der Coronakrise &ndash; und &uuml;ber die Unterschiede zur Finanzkrise nach 2008.<br>\nWo liegen aus Ihrer Sicht die Risiken?<br>\nEin gr&ouml;&szlig;eres Risiko als die Zinsh&ouml;he ist, dass die Staaten aus Furcht vor einer &Uuml;berschuldung zu wenig tun, also davor zur&uuml;ckschrecken, schuldenfinanzierte Rettungsma&szlig;nahmen zu beschlie&szlig;en. Der Staat muss jetzt handeln, sonst k&ouml;nnten ganze Wirtschaftszweige kaputtgehen, mit schlimmen Folgen f&uuml;r die Arbeitsm&auml;rkte und gerade f&uuml;r die junge Generation, die in den n&auml;chsten zehn Jahren nach Jobs sucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/staaten-nehmen-weltweit-immer-mehr-kredite-auf-falsche-furcht-vor-ueberschuldung-ist-ein-risiko\/25875180.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vom Irrationalismus des Marktes zum Irrationalismus des Lebens im Neoliberalismus<\/strong><br>\nWird in Medien, Politik und &Ouml;ffentlichkeit von &raquo;Neoliberalismus&laquo; gesprochen, so ist damit zumeist ein B&uuml;ndel wirtschafts- und sozialpolitischer &Uuml;berzeugungen und Ma&szlig;nahmen gemeint. Mehr Markt und weniger Markteingriffe, so der Kern dieses Denkens, dessen Irrationalismus aber sehr viel weiter greift.<br>\nMehr Markt und weniger Markteingriffe, so der Kern dieses Denkens, aus dem dann &raquo;Reformen&laquo; wie etwa Lohnk&uuml;rzungen, Arbeitsmarkt-Flexibilisierungen, Sozialabbau oder Steuersenkungen f&uuml;r hohe Einkommen und Gewinne abgeleitet werden. &raquo;Neoliberalismus&laquo; in dieser Weise zu verstehen, ist angemessen &ndash; und doch unvollst&auml;ndig. Denn die beschriebene Perspektive l&auml;sst au&szlig;er Acht, dass Neoliberalismus mehr ist als Wirtschafts- und Sozialpolitik, als soziale Ungleichheit und Marktextremismus: Neoliberalismus geht mit einem Bild von Mensch und Gesellschaft einher, welches das Denken und Handeln der Menschen noch im banalsten Alltag pr&auml;gt. Er ist immer auch eine ganz bestimmte Art und Weise, sein Leben zu f&uuml;hren. Der Neoliberalismus, so die These dieses Artikels, konnte die Gesellschaft und Politik in quasi allen L&auml;ndern gerade deshalb so hartn&auml;ckig und erfolgreich nach seinen Vorstellungen umw&auml;lzen, weil er an vielen Stellen als harmlos und unpolitisch erscheint &ndash; als gesunder Menschenverstand, wenn man so m&ouml;chte. Dabei zeigt sich ein Irrationalismus, der im Kern ein Irrationalismus gegen&uuml;ber dem Markt ist. Dies wird im Folgenden am Beispiel einer bestimmten Ratgeber-Literatur aufgezeigt, f&uuml;r die der Begriff der &raquo;Lebensberatung&laquo; treffend erscheint.<br>\nDie nachfolgenden &Uuml;berlegungen zum &raquo;Leben im Neoliberalismus&laquo; beruhen auf zwei Buchver&ouml;ffentlichungen des Autors zum Thema (Schreiner 2018a, Schreiner 2018b) und erg&auml;nzen diese.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blickpunkt-wiso.de\/post\/vom-irrationalismus-des-marktes-zum-irrationalismus-des-lebens-im-neoliberalismus--2269.html\">Blickpunkt WiSo<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Cum-Ex-Aff&auml;re: Anklage gegen Warburg-Banker<\/strong><br>\nDie Aufarbeitung des Cum-Ex-Skandals geht in eine entscheidende Phase: Die Staatsanwaltschaft K&ouml;ln hat vier amtierende und ehemalige Banker der Hamburger Privatbank angeklagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/cum-ex-warburg-1.4926753\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kurz dokumentiert: Corona-Paket auch f&uuml;r die Bundeswehr<\/strong><br>\nIn den insgesamt 57 Punkten des 15 Seiten umfassenden Beschlusses (Corona-Folgen bek&auml;mpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsf&auml;higkeit st&auml;rken) werden R&uuml;stungsprojekte und Bundeswehr in zwei Punkten genannt:<br>\n10. Der Bund wird in allen Bereichen pr&uuml;fen, inwieweit geplante Auftr&auml;ge und Investitionen jetzt vorgezogen werden k&ouml;nnen. Insbesondere sollen Digitalisierungsvorhaben in der Verwaltung, Sicherheitsprojekte sowie neue R&uuml;stungsprojekte mit hohem deutschen Wertsch&ouml;pfungsanteil, die noch in den Jahren 2020 und 2021 beginnen k&ouml;nnen, sofort umgesetzt werden. (Projektvolumen: 10 Mrd. Euro)<br>\n49. Die F&auml;higkeit zu souver&auml;nem Handeln im Cyber- und Informationsraum ist untrennbar mit digitaler Souver&auml;nit&auml;t verbunden. Daher wollen wir ein Zentrum f&uuml;r Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr aufbauen, um die nationale Verf&uuml;gbarkeit digitaler und technologischer Innovationen f&uuml;r &ouml;ffentliche und private Bereiche zu verbessern und innovative und interdisziplin&auml;re Forschung in einem sicheren Umfeld zu betreiben. (Finanzbedarf: 0,5 Mrd. Euro)<br>\nZur Erinnerung: Das mit den geplante Auftr&auml;ge und Investitionen jetzt vorziehen hatten wir hier vor ein paar Tagen schon einmal, damals wusste niemand im Verteidigungsministerium was davon.<br>\nInteressant dabei: Das Vorziehen von R&uuml;stungsprojekten ist im ersten Teil des Pakets enthalten, dem Konjunktur- und Krisenbew&auml;ltigungspaket und nicht etwa in dem Zukunftspaket im zweiten Teil. Also ausdr&uuml;cklich Wirtschaftsf&ouml;rderung, nicht etwa die Streitkr&auml;fte f&uuml;r die Zukunft fit machen. Mal sehen, welche neuen R&uuml;stungsprojekte mit hohem deutschen Wertsch&ouml;pfungsanteil, die noch in den Jahren 2020 und 2021 beginnen k&ouml;nnen, daf&uuml;r identifiziert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/augengeradeaus.net\/2020\/06\/kurz-dokumentiert-corona-paket-auch-fuer-die-bundeswehr\/\">Augen geradeaus!<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Bundesregierung einigt sich auf Staatstrojaner f&uuml;r Inlandsgeheimdienst<\/strong><br>\nDas Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz soll Ger&auml;te mit Staatstrojanern hacken, um Kommunikation abzuh&ouml;ren. Darauf haben sich Justiz- und Innenministerium bei Verhandlungen zum neuen Verfassungsschutzgesetz geeinigt. Streit gibt es noch um die Online-Durchsuchung.<br>\nSeit &uuml;ber einem Jahr verhandeln Justiz- und Innenministerium &uuml;ber ein neues Gesetz f&uuml;r den Verfassungsschutz. Im M&auml;rz 2019 haben wir den Entwurf des Innenministeriums ver&ouml;ffentlicht und getitelt: Seehofer will Staatstrojaner f&uuml;r den Verfassungsschutz. Die damalige Justizministerin Katarina Barley lehnte den Entwurf vollst&auml;ndig ab. Jetzt konnte Seehofer ihre Nachfolgerin Christine Lambrecht &uuml;berzeugen &ndash; zumindest teilweise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2020\/bundesregierung-einigt-sich-auf-staatstrojaner-fuer-inlandsgeheimdienst\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die europ&auml;ische Cloud<\/strong><br>\nMit der gestern offiziell gestarteten Initiative &ldquo;Gaia-X&rdquo; wollen Deutschland und Frankreich eine &ldquo;europ&auml;ische&rdquo; Alternative zu den gro&szlig;en US-amerikanischen und chinesischen Cloud-Dienstleistern schaffen. Hintergrund ist, dass Cloud-Dienste immer mehr an Bedeutung gewinnen; deutlich wurde dies vor allem nach dem Covid-19-Shutdown, der zahlreiche Unternehmen zur Umstellung auf Onlineheimarbeit und damit zur Nutzung von Cloud-Diensten zwang. Aus Furcht vor Wirtschaftsspionage hatten sich zahlreiche Unternehmen bislang geweigert, Cloud-Dienste von Amazon, Microsoft, Google oder Alibaba in gr&ouml;&szlig;erem Umfang zu nutzen &ndash; dies auch, weil ein US-Gesetz aus dem Jahr 2018 es den US-Beh&ouml;rden unter bestimmten Umst&auml;nden erlaubt, auf Daten zuzugreifen, die US-Konzerne bei sich speichern. Zudem hie&szlig; es mit Blick auf die Praktiken der Trump-Administration, man sei, wenn man nicht &uuml;ber eine eigene Cloud-Struktur verf&uuml;ge und auf US-Firmen angewiesen sei, politisch erpressbar. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nennt die Initiative die &ldquo;vielleicht wichtigste digitale Bestrebung Europas in dieser Generation&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8296\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-61686","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61686","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=61686"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61686\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":61689,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61686\/revisions\/61689"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=61686"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=61686"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=61686"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}