{"id":61735,"date":"2020-06-08T08:32:50","date_gmt":"2020-06-08T06:32:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735"},"modified":"2020-06-08T08:32:50","modified_gmt":"2020-06-08T06:32:50","slug":"hinweise-des-tages-3626","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h01\">Sofort Corona-Soli einf&uuml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h02\">Konjunkturpaket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h03\">Mehr privatisieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h04\">USA: Der Rassismus hat System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h05\">Was hat Steuergerechtigkeit mit Demokratie zu tun? Ein Kommentar von Karl-Martin Hentschel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h06\">Mittelstandsbeauftragter erwartet Innovationsschub nach Corona-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h07\">Wie Berlin der Deutsche Wohnen zum Aufstieg verhalf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h08\">Klaus Ernst: Deutschland sollte US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 mit Erdgas-Strafz&ouml;llen begegnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h09\">Corona-Massentests: Familien erheben Vorw&uuml;rfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h10\">Das Sterben der anderen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h11\">Einflu&szlig; von Konzernen, Banken, Hedgefonds auf &bdquo;Corona-Hilfen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h12\">Neue Studie: &bdquo;Risky Business in TTIP 2.0&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h13\">NATO-Osterweiterung verst&ouml;&szlig;t gegen Absprachen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h14\">Die Genehmigungspraxis f&uuml;r deutsche R&uuml;stungsexporte ist verfassungswidrig!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h15\">EU: Franz&ouml;sisches Konsortium soll Basis f&uuml;r Biometrie-Superdatenbank bauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h16\">Corona-Krankenhaus als &ldquo;Fake&rdquo; markiert: Facebook r&auml;umt Faktencheck-Fehler bei RT Deutsch ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61735#h17\">Best&auml;tigte aktive Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sofort Corona-Soli einf&uuml;hren<\/strong><br>\nDie Reichsten helfen den &Auml;rmsten: Im ZDFheute-Interview bef&uuml;rwortet Armutsforscher Butterwegge gezieltere Corona-Staatshilfen. Er fordert einen &ldquo;Corona-Solidarit&auml;tszuschlag&rdquo;. (&hellip;)<br>\nZDFheute: Wer wird aus Ihrer Sicht zu wenig bedacht?<br>\nButterwegge: Ich denke da besonders an Obdach- und Wohnungslose, an Gefl&uuml;chtete, an Pflegebed&uuml;rftige, Geringverdiener, Menschen mit kleinen Renten und an die Transferleistungsbezieher. Mein Vorschlag ist, dass es f&uuml;r die letzteren einen Ern&auml;hrungszuschlag von monatlich 100 Euro gibt.<br>\nZDFheute: Weshalb halten Sie diesen Zuschlag f&uuml;r n&ouml;tig?<br>\nButterwegge: Alleinstehenden Hartz-IV-Beziehern werden f&uuml;r Lebensmittel monatlich 150 Euro zugebilligt. Davon kann niemand gesund leben. Und noch immer sind viele Tafeln geschlossen. Au&szlig;erdem sind die Lebensmittelpreise teilweise erheblich gestiegen. Die erh&ouml;hten Kosten werden nicht ausgeglichen &ndash; auch nicht durch den beschlossenen Kinderbonus von einmalig 300 Euro. Besonders Bed&uuml;rftige kommen damit in der Krise nicht &uuml;ber die Runden.<br>\nZDFheute: Der Staat hat bereits viele Milliarden Euro an Hilfen ausgegeben; die Bundesregierung noch mehr zugesagt. Aus der gesamten Gesellschaft gehen weitere Forderungen ein. Wie soll das refinanziert werden?<br>\nButterwegge: Ich schlage vor, &uuml;ber eine Verm&ouml;gensabgabe nachzudenken, aber sofort einen Corona-Solidarit&auml;tszuschlag einzuf&uuml;hren. Das hei&szlig;t: Man sollte den bestehenden &ldquo;Soli&rdquo; weder zum 1. Januar 2021 teilweise noch erst recht ganz abschaffen, sondern ihn umwidmen. Der Soli hat dem Staat im vergangenen Jahr immerhin 19 Milliarden Euro eingebracht. Mit einem Corona-Soli k&ouml;nnten Wohlhabende, Reiche und Hyperreiche, wie ich sie nenne, den &auml;rmsten Gesellschaftsmitgliedern solidarisch zur Seite stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/coronavirus-konjunkturpaket-interview-armutsforscher-butterwegge-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61686#h03\">Kein sozial ausgewogenes Konjunkturpaket: Wohlstand f&uuml;r wenige, viele werden vergessen &ndash; Gastbeitrag von Christoph Butterwegge<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Konjunkturpaket<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li>Statt Wums-Effekt eher beschwerlicher Weg aus der Krise mit Stolpersteinen &ndash; Beispiel Mehrwertsteuerparadoxon<br>\nAn dieser Stelle werden am Beispiel der Mehrwertsteuersatzsenkung auf Widerspr&uuml;che und Fehlwirkungen eingegangen.<br>\nZweifel am &bdquo;Herzst&uuml;ck&ldquo; (Markus S&ouml;der) des Programms: Die Mehrwertsteuersatzsenkung<br>\n20 Mrd. &euro; konzentrieren sich auf die St&auml;rkung des privaten Konsums. Dazu werden bei der Mehrwertsteuer vom Juli bis zum September dieses Jahres der Normalsatz von 19 % auf 16 % und der erm&auml;&szlig;igte Steuersatz von 7 % auf 5 % gesenkt. \n<ol>\n<li>Wenn die Senkung dieser S&auml;tze durch den entsprechenden R&uuml;ckgang der effektiven Preise an die Konsumenten weitergegeben wird, dann wirkt dies sozial gerecht. Die unteren Einkommensbezieher profitieren mehr, denn sie geben vergleichsweise mehr f&uuml;r den Konsum (hohe Konsumquote) aus als die Einkommensstarken. Die grundlegend regressive Verteilungswirkung der Mehrwertsteuer, die durch den erm&auml;&szlig;igten Steuersatz abgeschw&auml;cht wird, kommt bei Satzsenkungen den Einkommensbeziehern mit hoher Konsumquote zugute. <\/li>\n<li>Die Bundesregierung unterstellt die positive Wirkung auf die Konjunktur: Unternehmen, die die Mehrwertsteuer, die der Konsument bezahlt, als Inkassoinstanz an den Staat weiterleiten, geben den sinkenden Preisaufschlag an die privaten Haushalte zur&uuml;ck. Dann sollen sinkende Preise zu einer Ausweitung der konsumtiven Nachfrage f&uuml;hren und somit die Erwartung, die Konjunktur zu st&auml;rken, erf&uuml;llen.<\/li>\n<li>Diese Weitergabe durch die Unternehmen ist &auml;u&szlig;erst ungewiss. Das zeigen auch die lauten Appelle der Bundeskanzlerin und des Bundesfinanzministers. Letztlich entscheidet die Wettbewerbsintensit&auml;t. Fr&uuml;here Ma&szlig;nahmen (M&ouml;venpick-Steuer) und empirische Studien zeigen, dass ein relevanter Teil der Senkung nicht an die Konsumenten weitergegeben wird. In dem Ausma&szlig;, in dem dies geschieht, profitiert nicht der Konsument, sondern das Unternehmen durch die Verbesserung der Ertragslage.<\/li>\n<li>In der Debatte wird auch betont, diese St&auml;rkung der Unternehmen durch die Nichtweitergabe der gesenkten S&auml;tze w&uuml;rde auch der Konjunktur nutzen. &Uuml;brigens ist der reduzierte Satz f&uuml;r Speisen in der Gastronomie bewusst als St&uuml;tzungsprogramm eingesetzt worden. Also handelt es sich um eine Ma&szlig;nahme zur direkten F&ouml;rderung der Unternehmen.<\/li>\n<li>Diese direkte St&auml;rkung der Wirtschaft &uuml;ber den Vorteil niedriger Mehrwertsteuers&auml;tze f&uuml;hrt jedoch zu einem Mitnahmeeffekt. Dieser steht im Widerspruch zur Erwartung, durch Preissenkungen die konsumtive Nachfrage zu erh&ouml;hen. Wer diese direkte Art der Ertragsverbesserung will, der kann nicht gleichzeitig auf die konsumtive Mehrnachfrage durch Preissenkung setzen. Beides ist nicht zu haben. Es handelt sich um eine Art Mehrwertsteuerparadoxon nach dem Motto weniger ist am Ende mehr, aber f&uuml;r wen?<\/li>\n<li>Vorzieheffekte beim Konsum und Kalkulationsprobleme besonders bei Schwellenpreisen, lassen eher ein Strohfeuer erwarten. Rechenbeispiel: Preis heute 99 &euro; (bei 19 % Satz, Steuer 15,80 &euro;) gesenkt auf 97,50 &euro; (bei 16 %, Steuer 13,44 &euro;). Der Preisvorteil ist 3,26 &euro;. Auch l&auml;sst sich eine Konsumr&uuml;ckhaltung etwa durch Einkommensverluste bei der Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit sowie steigende Armut nicht durch sinkende Konsumpreise &uuml;berwinden. Vielmehr m&uuml;ssen die verf&uuml;gbaren Einkommen erh&ouml;ht werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/rhickel.iaw.uni-bremen.de\/ccm\/homepages\/hickel\/aktuelles\/mehrwertsteuerparadoxon-im-130-mrd--konjunkturprogramm.de%20\">Rudolf Hickel, Universit&auml;t Bremen<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Die Bundesregierung hat sich so verhalten, wie es notwendig w&auml;re&ldquo;<\/strong><br>\nDer &Ouml;konom Peter Bofinger verteilt gute Noten f&uuml;r das 130-Mrd.-Euro-Konjunkturpaket der Bundesregierung. Es entspreche damit der Schwere der Rezession. Kritik &auml;u&szlig;ert er im Interview allerdings an der geplanten Mehrwertsteuersenkung (&hellip;)<br>\nWelche Faktoren in Deutschland sind f&uuml;r die weitere Entwicklung der Wirtschaft entscheidend?<br>\nMan muss nat&uuml;rlich auch bei allem sehen, dass Deutschland nicht in bester Verfassung in diese Krise geraten ist. Wir haben schon in 2019 eine Stagnation und einen sp&uuml;rbaren R&uuml;ckgang bei der Produktion im Automobilsektor erlebt. Es gab also auch schon vor Corona Schw&auml;chen, die sich in der Krise nicht verbessern werden. Die Bundesregierung hat jetzt viel getan, um die Binnenkonjunktur zu stabilisieren: Es gibt gezielte Ma&szlig;nahmen f&uuml;r die Branchen, in denen der Umsatz besonders stark zur&uuml;ckgegangen ist. Der Verlustr&uuml;cktrag wird ausgeweitet, sodass die Firmen Verluste in diesem Jahr mit den Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnen kann &ndash; das ist ein sehr zielf&uuml;hrendes Instrument.<br>\nUnd dann ist da ja auch noch die Mehrwertsteuersenkung ab dem 1. Juli&hellip;<br>\nDie Mehrwertsteuersenkung h&auml;tte ich mir allerdings fokussierter gew&uuml;nscht, damit sie zum Beispiel gezielt dem station&auml;ren Handel und Dienstleistern wie Hotels und Restaurants zugute kommt. Eine breite Mehrwertsteuersenkung, wie sie jetzt geplant ist, k&ouml;nnte dagegen zu einem gr&ouml;&szlig;eren Teil dem Online-Handel zugute kommen, der von der Krise sogar profitiert hat. Insgesamt setzt das Programm aber auf das Motto &bdquo;Viel hilft viel&ldquo;. Ich bin daher optimistisch, dass sich die Binnenkonjunktur wieder einigerma&szlig;en stabilisiert.<br>\nWann kann fr&uuml;hestens mit einer Erholung der Wirtschaft gerechnet werden?<br>\nDas h&auml;ngt von der medizinischen Entwicklung ab. Im Prinzip kann man die Entwicklung in drei Phasen unterscheiden. Die erste war die Phase der Lockdowns. Aktuell sind wir in der Phase &bdquo;New Normal&ldquo;, die aber doch alles andere als normal ist. Und die richtige Wende kommt, wenn wir dieses Virus im Griff haben &ndash; wenn es also einen Impfstoff und Medikamente zur Behandlung gibt &ndash; und wir zum Alltag vor Corona zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen. Erst dann sind wir im Normalmodus. Die Frage nach den &ouml;konomischen Entwicklungen h&auml;ngt deshalb stark davon ab, ob wir unter den aktuellen Bedingungen noch bis weit in das Jahr 2021 hinein so leben oder ob es Ende 2020 schon einen Impfstoff und Medikamente gegen das Virus gibt &ndash; und man 2021 wieder normal leben kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/peter-bofinger-die-bundesregierung-hat-sich-so-verhalten-wie-es-notwendig-waere%20\">Capital<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Offenbar hat das neue Corona-Virus auch Herrn Bofinger &bdquo;im Griff&ldquo;. Hat er eigentlich mal &uuml;berlegt, weshalb es den Lockdown z.B. bei der letzten schweren Grippe (2017\/2018) nicht gegeben hat? H&auml;ngt die Erholung der deutschen Volkswirtschaft tats&auml;chlich von einem Virus bzw. Medikamenten\/Impfstoffen ab?<\/em><\/p>\n<p><em>Gut, dass Herr Bofinger die Situation im vergangenen Jahr &ndash; insbesondere die der Automobilbranche &ndash; erw&auml;hnt. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61090#h15\">Digitalisierung: Speerspitze des Neoliberalismus<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Es fehlt der gro&szlig;e Wumms&ldquo;<\/strong><br>\nDas neue Konjunkturpaket wird den Konsum erst mal nicht ankurbeln, sagt der Volkswirt Sebastian Dullien. Er warnt vor einer sozialen Schieflage.<br>\ntaz am wochenende: Herr Dullien, 130 Milliarden Euro umfasst das neue Konjunkturpaket der Bundesregierung. Wird das viele Geld sinnvoll ausgegeben?<br>\nSebastian Dullien: Das meiste ist sinnvoll, aber man h&auml;tte mehr erreichen k&ouml;nnen. Zudem wirken viele Ma&szlig;nahmen fr&uuml;hestens ab 2021. Es wird leider nicht gelingen, den Konsum kurzfristig anzukurbeln.<br>\nAber der Staat senkt doch die Mehrwertsteuer.<br>\nDieses &bdquo;Herzst&uuml;ck des Pakets&ldquo; ist sehr teuer und ein bisschen fragw&uuml;rdig. Es kostet 20 Milliarden Euro, die Mehrwertsteuer im zweiten Halbjahr um 2 bis 3 Prozentpunkte zu senken. Aber bei den Kunden d&uuml;rfte davon wenig ankommen. Das meiste Geld wird bei den Unternehmen h&auml;ngen bleiben und den Konsum nicht beleben.<br>\nImmerhin haben die Firmen dann mehr Geld, um zu investieren.<br>\nDas Problem ist aber, dass die Senkung der Mehrwertsteuer wie eine Gie&szlig;kanne wirkt. Davon profitieren auch Firmen, denen es jetzt in der Coronakrise bestens geht, zum Beispiel der Onlinehandel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Volkswirt-zum-Konjunkturprogramm\/!5688534\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Noch mal ein guter Hinweis auf die vielen Leerstellen im Konjunkturprogramm: die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Bahn und &Ouml;PNV ist viel zu schwach, d. h. es wird zur weiteren Ausd&uuml;nnung des Angebots f&uuml;hren; die Kommunen bleiben hochschuldet, kleine Selbstst&auml;ndige werden nur schlecht unterst&uuml;tzt, und f&uuml;r junge Menschen, die jetzt in die Ausbildung oder in den Beruf starten wollen, sieht es ganz &uuml;bel aus. Es stimmt, das Konjunkturpaket ist da am besten gelungen, wo v&ouml;llig kontraproduktive Ma&szlig;nahmen *verhindert* wurden: weitere milliardenteure Steuergeschenke an Unternehmen und Bestverdiener, eine Abwrackpr&auml;mie f&uuml;r die stinkreiche Automobilindustrie&hellip; aber das reicht halt nicht, und wie Dullien sagt, wird in ein paar Monaten ein weiteres Paket kommen m&uuml;ssen. <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mehr privatisieren<\/strong><br>\nStudie von Charit&eacute; Global Health und Bill &amp; Melinda Gates Foundation<br>\n&bdquo;Unterst&uuml;tzung der n&auml;chsten Stufe der F&uuml;hrungsrolle Deutschlands im Bereich der globalen Gesundheit&ldquo;<br>\nSo lautet der Titel einer Studie der Bill &amp; Melinda Gates Foundation und der Charit&eacute; Global Health, unterst&uuml;tzt von der Boston Consulting Group aus dem Juli  2019.<br>\nDarin wird entwickelt, den Anteil des privatwirtschaftlichen Bereichs und  privater Stiftungen im Gesundheitsbereich zu steigern.<br>\nLeiter von Charit&eacute; Global Health ist Prof. Dr. Christian Drosten.<br>\nIn der Studie hei&szlig;t es u.a.:<br>\n&raquo;Globale Gesundheit &ndash; ein Thema von zunehmender Bedeutung&#8232;Die globale Gesundheit ist ein sektor&uuml;bergreifendes Feld, das wissenschaftliche Forschung, Politikgestaltung, Zivilgesellschaft und den privaten Sektor umfasst&hellip;<br>\nStarkes deutsches Engagement&#8232;&hellip; Angesichts der politischen Herausforderungen durch die Vorreiter in diesem Bereich, die USA und Gro&szlig;britannien, ist das deutsche Engagement f&uuml;r die globale Gesundheit ein wichtiger und gesch&auml;tzter Beitrag auf globaler multilateraler Ebene.<br>\nUngenutztes Potenzial f&uuml;r globale Gesundheitsforschung und -entwicklung in Deutschland&#8232;&hellip; In dieser Studie haben die Charit&eacute; &ndash; Universit&auml;tsmedizin Berlin und die in Berlin neu gegr&uuml;ndete Bill &amp; Melinda Gates Foundation mit Unterst&uuml;tzung der Boston Consulting Group versucht, vielversprechende Chancen zu identifizieren und relevanten Stakeholdern spezifische Handlungsoptionen zu bieten.<br>\n&hellip; Wichtigste Ergebnisse<br>\nFinanzierung<br>\nDie Gesamtfinanzierung und -aktivit&auml;t von Risikokapital (VC) \/ Stiftungen ist im internationalen Vergleich gering:\n<ul>\n<li>Deutschland widmet einen wesentlich geringeren Prozentsatz des BIP der globalen Forschung und Entwicklung im Gesundheitsbereich und m&uuml;sste j&auml;hrlich zus&auml;tzliche 237 Mio. USD investieren, um die US-BIP-Quote der globalen Gesundheits-FuE-Ausgaben des &ouml;ffentlichen Sektors zu erreichen. <\/li>\n<li>Risikokapital, das die internationale &Uuml;bertragung [translation] vorantreibt, ist in Deutschland nahezu nicht vorhanden (Life-Science-VC-Finanzierung pro Kopf 2014-2019: 1.202 EUR in den USA, 462 EUR in Gro&szlig;britannien, 170 EUR in Deutschland). <\/li>\n<li>Die Rolle der deutschen Stiftungen bei der Finanzierung von &Uuml;bertragungen ist gering (Gesamtfinanzierung der deutschen Stiftung f&uuml;r 2017 in H&ouml;he von 100 Mio. EUR gegen&uuml;ber 824 Mio. USD von Wellcome Trust und 2,8 Mrd. USD von der Gates Foundation). <\/li>\n<\/ul>\n<p>&Uuml;berlegungen und Optionen<\/p>\n<ul>\n<li>&hellip;Errichtung von Institutionen des Privatsektors, um die &Uuml;bertragung voranzutreiben, z. B. evotec [(s. Der H&ouml;henflug von EVOTEC (mit Hilfe der BMGS))]. <\/li>\n<li>Schaffung &ouml;ffentlicher oder sektor&uuml;bergreifender Initiativen, um die &Uuml;bertragung voranzutreiben, z. B. Twincore&hellip;&laquo; [zu Twincore s.u.] (&hellip;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Twincore ist eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums f&uuml;r Infektionsforschung GmbH (HZI). Es bildet eine Schnittstelle zwischen Spitzenforschung und Gro&szlig;konzernen (vgl. Der H&ouml;henflug von EVOTEC (mit Hilfe der BMGS).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.corodok.de\/mehr-privatisierenstudie-von-charite-global-health-und-bill-melinda-gates-foundation\/\">Corona Doks<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch wenn die Studie bereits fast ein Jahr alt ist: Herr Drosten tritt also f&uuml;r ein Mehr an Privatisierungen im Gesundheitswesen ein.<\/em><br>\n<em>&Uuml;brigens: Fast zeitgleich hatte ein anderer wichtiger F&ouml;rderer des Privatisierungswahns, die Bertelsmann Stiftung, die Schlie&szlig;ung von meist wohl &ouml;ffentlichen (!) Krankenh&auml;usern angeregt. Interessant hierzu sind u.a.:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=53434\">&bdquo;Krankenh&auml;user schlie&szlig;en &ndash; Leben retten?&ldquo; &ndash; &Ouml;ffentlich-rechtlicher Kampagnenjournalismus zur besten Sendezeit<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2977\">Bertelsmann: &bdquo;Unser Gesundheitswesen braucht Qualit&auml;tstransparenz&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Dabei ist die Gesundheit &ndash; das hat nun auch wieder diese merk-w&uuml;rdige Corona-Zeit verdeutlicht &ndash; ein zu wichtiges Gut, um es in die H&auml;nde von privaten und gewinnorientierten Interessen\/Unternehmen zu geben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>USA: Der Rassismus hat System<\/strong><br>\nDie Profiteure des Raubtier-Kapitalismus sch&uuml;ren den Kampf der Lohnabh&auml;ngigen gegeneinander ganz gezielt. Trumps Spr&uuml;che sind keine Versprecher. Der Rassismus in den USA hat System.<br>\nDie landesweite Auflehnung der &bdquo;Black Lives Matter&ldquo;-Bewegung nach dem brutalen Vorgehen der Polizei gegen George Floyd sollte niemanden &uuml;berraschen. Seit jeher gibt es eine Art des strukturellen Rassismus in den USA, der sich an den wirtschaftlichen Fakten ablesen l&auml;sst: Der Haushalt einer afroamerikanischen Familie verf&uuml;gt &uuml;ber nur etwa ein Zehntel des Verm&ouml;gens einer typischen wei&szlig;en Familie. Diese Familien haben h&ouml;heres Wohnungseigentum und h&ouml;heres Verm&ouml;gen durch Erbschaften. Die Ungleichheit ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen.<br>\nDas Durchschnittseinkommen der schwarzen Haushalte betr&auml;gt etwas weniger als 60 Prozent des Einkommens der wei&szlig;en Haushalte. Den Zahlen des Economic Policy Institute zufolge ist das Lohngef&auml;lle zwischen Schwarzen und Wei&szlig;en seit dem Jahr 2000 gr&ouml;&szlig;er geworden. Zwanzig Prozent der Schwarzen leben in Armut &ndash; mehr als doppelt so viele als Wei&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/usa-george-floyd-der-rassismus-hat-system-li.86145\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61540\">US-Unruhen: Hysterie und Heuchelei<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Die Ausbildung zum Polizisten dauert in den USA durchschnittlich gerade einmal 19 Wochen<\/strong><br>\nDie Proteste in den USA werfen ein Schlaglicht auf die Polizeiausbildung. Warum reagieren amerikanische Polizisten oft so brutal &ndash; und wieso sch&uuml;tzt das Gesetz dieses Verhalten? (&hellip;)<br>\nOberstes Ziel der Ausbildung ist die Sicherheit des Polizisten. Aufgrund der laxen Waffengesetze in vielen Gliedstaaten muss ein amerikanischer Polizist immer davon ausgehen, dass sein Gegen&uuml;ber bewaffnet ist. Offizielle Statistiken dazu, wie viele Personen von Polizisten get&ouml;tet werden, gibt es in den USA nicht. Datenbanken von Journalisten und Sch&auml;tzungen von Experten gehen von mindestens 1000 Personen pro Jahr aus. Umgekehrt stirbt nur eine vergleichsweise geringe Zahl von Beamten im Dienst: J&auml;hrlich rund 162 Strafverfolgungsbeamte sind im Schnitt der vergangenen zehn Jahre bei der Arbeit umgekommen. (&hellip;)<br>\nSeit den 1970er Jahren zielte die Ausbildung auch darauf ab, dass die Polizisten als K&auml;mpfer im &laquo;Krieg gegen Drogen&raquo; selbst bei kleineren Vergehen radikal durchgreifen sollen. Wie der Journalist Radley Balko in seinem Buch &laquo;Rise of the warrior cop&raquo; beschreibt, verhielten sich die Polizisten gegen&uuml;ber B&uuml;rgern meist wie Besatzungskr&auml;fte. Daf&uuml;r konnten sie vielerorts auf ausrangiertes Milit&auml;rger&auml;t wie Panzer, Granatwerfer oder grosskalibrige Waffen zur&uuml;ckgreifen. Der damalige amerikanische Pr&auml;sident Barack Obama schob dieser Militarisierung 2015 einen Riegel vor und verf&uuml;gte per Dekret, dass Polizeibeh&ouml;rden bestimmte Milit&auml;rausr&uuml;stung nicht mehr bestellen durften, etwa gepanzerte Fahrzeuge und Bajonette. F&uuml;r andere Ausr&uuml;stungsgegenst&auml;nde wie Drohnen und spezielle Waffen sollten sie erst nachweisen, dass die Beamten auch w&uuml;ssten, wie man sie bedient.<br>\nWie viele Entscheide seines Vorg&auml;ngers revidierte Pr&auml;sident Donald Trump auch diesen, im August 2017 unterzeichnete er auf Dr&auml;ngen der Polizeigewerkschaften ein entsprechendes Dekret &ndash; und bediente gleichzeitig gegen&uuml;ber seiner Basis das Wahlkampfversprechen von &laquo;law and order&raquo;.<br>\nNeuer Fokus auf Deeskalation<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/usa-polizisten-werden-sehr-schlecht-ausgebildet-ld.1559069?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE%20\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Was hat Steuergerechtigkeit mit Demokratie zu tun? Ein Kommentar von Karl-Martin Hentschel<\/strong><br>\nDie beiden international bekannten Top-&Ouml;konomen E. Saez und G. Zucman von der Universit&auml;t in Berkeley in Kalifornien haben ein bemerkenswertes Buch herausgebracht. Es ist eine Herausforderung nicht nur f&uuml;r &Ouml;konomen, sondern auch f&uuml;r alle Menschen, die sich f&uuml;r mehr Demokratie engagieren. (&hellip;)<br>\nDie Autoren ziehen daraus interessante Konsequenzen:\n<ol>\n<li>Das Steuersystem darf in einer Demokratie nicht dazu f&uuml;hren, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer weiter abfallen. Genau das passiert aber: Das Einkommen der unteren 50% ist in den USA seit 1980 stagniert, das der &auml;rmsten 15% ist sogar gesunken. Das Einkommen der 1% Reichsten hat sich dagegen versiebenfacht, das der Milliard&auml;re stieg sogar auf das Vierzigfache! Allein in diesem Jahr ist das Verm&ouml;gen des reichsten B&uuml;rgers Jeff Bezos (Besitzer von Amazon) um 25 Milliarden gewachsen. Dieses Einkommen ist steuerfrei &ndash; und w&auml;re das auch in Deutschland, denn es handelt sich ja um Aktiengewinne und nicht um Dividenden. <\/li>\n<li>Die Autoren entwickeln daraus Vorschl&auml;ge f&uuml;r ein Steuersystem. Ausgangspunkt f&uuml;r sie ist die Gerechtigkeitsphilosophie von John Rawls &ndash; der wohl der bedeutendste Gerechtigkeitsphilosoph des 20. Jahrhunderts. In seinem Hauptwerk Eine Theorie der Gerechtigkeit kommt er zu dem Ergebnis: Ungleichheit ist nur dann gerechtfertigt, wenn die &Auml;rmsten davon profitieren. Daraus folgern die Autoren: Solange die Erh&ouml;hung des Steuersatzes der Reichen zus&auml;tzliche Einnahmen generiert, sollte der Steuersatz angehoben werden. So wird die Gesellschaft gerechter und demokratischer. <\/li>\n<li>Empirisch liegt nach ihren Untersuchungen der Grenzsteuersatz, der die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Einnahmen von den Reichen generiert, bei etwa 75 Prozent. Ich verzichte an dieser Stelle auf die Details, wie das mit ihrem Steuermodell erreicht werden soll. Das kann man nachlesen. <\/li>\n<li>Viel spannender ist, was dann kommt: Sie stellen n&auml;mlich rein empirisch fest, dass selbst diese Besteuerung nicht ausreicht, um eine Demokratie stabil zu machen. Denn selbst dann w&uuml;rden die Milliard&auml;re einen immer gr&ouml;&szlig;eren Teil des gesellschaftlichen Reichtums besitzen. Schon heute ist das Verm&ouml;gen von weniger als einem Dutzend Multimilliard&auml;ren gr&ouml;&szlig;er als das von 50% der Menschheit &ndash; also von 3,5 Milliarden Menschen. Das Verm&ouml;gen dieser Gruppe ist in den vergangenen 40 Jahren durchschnittlich j&auml;hrlich um 10 Prozent gewachsen. Wenn das so bleibt, werden immer mehr Menschen irgendwann den Schluss ziehen, dass die Demokratie nicht funktioniert &ndash; dass die Demokratie nur den Eliten n&uuml;tzt. <\/li>\n<li>Daraus ziehen die Autoren den Schluss, dass Multimilliard&auml;re f&uuml;r den Teil ihres Verm&ouml;gens, das 1 Milliarde &uuml;bersteigt, eine Verm&ouml;genssteuer von 10 Prozent bezahlen m&uuml;ssen &ndash; zus&auml;tzlich zu einer Einkommenssteuer von 75%. Sie werden dann etwas weniger reich sein, sie bleiben aber trotzdem immer &bdquo;noch&ldquo; Milliard&auml;re. <\/li>\n<\/ol>\n<p>Man kann die Autoren f&uuml;r wahnsinnig halten oder f&uuml;r radikale Revolution&auml;re. Nur: Ihre Radikalit&auml;t hat einen einfachen Grund: Sie haben auf Basis der gr&ouml;&szlig;ten verf&uuml;gbaren Datenbank &uuml;ber Einkommen- und Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse schlicht ausgerechnet, was wir tun m&uuml;ssen, um die Demokratie zu erhalten. Sie bieten sogar zu dem Buch eine Internethomepage an. Da kann jeder seine eigenen Parameter f&uuml;r sein Steuersystem einstellen und sich anschauen, was das bewirkt! Auch Auswirkungen der Steuervorschl&auml;ge der Pr&auml;sidentschaftskandidaten werden dort dargestellt.<br>\nFazit: Wenn sich jemand die Frage stellt, ob soziale Gerechtigkeit etwas mit Demokratie zu tun hat, dann gibt dieses Buch eine rein &ouml;konomische Antwort: Die n&uuml;chternen Zahlen dieser beiden Professoren aus Kalifornien sagen uns eindeutig: &bdquo;Ja&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/was-hat-steuergerechtigkeit-etwas-mit-demokratie-zu-tun-ein-kommentar-von-karl-martin-hentschel\/%20\">Blog Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mittelstandsbeauftragter erwartet Innovationsschub nach Corona-Krise<\/strong><br>\nLaut Thomas Barei&szlig; k&ouml;nnten einige Innovationen der Corona-Krise folgen. Neue Arbeitszeitgesetze und Digitalisierung m&uuml;ssten diskutiert werden. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen B&uuml;rokratie abbauen und &uuml;berfl&uuml;ssigen Ballast abwerfen, damit die Unternehmen mehr Spielr&auml;ume haben&rdquo;, sagte Bareis, der ebenfalls parlamentarische Staatssekret&auml;r im Wirtschaftsministerium und Tourismusbeauftragter ist. &ldquo;Wir m&uuml;ssen schneller werden, beispielsweise bei Genehmigungen, und Investitionsstaus l&ouml;sen.&rdquo; Nach zehn erfolgreichen Jahren h&auml;tten zwar viele mittelst&auml;ndische Firmen eine gute Eigenkapitalbasis. Dennoch sei der Mittelstand in besonders betroffenen Branchen &ldquo;enorm unter Druck&rdquo;. Gerade in Familienunternehmen bestehe eine besondere langfristige Verantwortung und &ldquo;pers&ouml;nliche Risikoabsch&auml;tzung&rdquo;. Deswegen plane die Koalition nun &Uuml;berbr&uuml;ckungshilfen f&uuml;r alle, die l&auml;nger von der Krise betroffen seien.<br>\nZudem ist laut Barei&szlig; eine Debatte &uuml;ber Regelungen zur Arbeitszeit n&ouml;tig. Die M&ouml;glichkeiten der Digitalisierung gerade in Zeiten von Corona zeigten, &ldquo;dass wir mit der starren Regelung zu Arbeitsbedingungen oft an Grenzen sto&szlig;en&rdquo;. Es m&uuml;sse beispielsweise m&ouml;glich sein, Arbeitszeiten zu flexibilisieren, um f&uuml;r Arbeitgeberinnen und Arbeitnehmer mehr Freiheiten zu schaffen. &ldquo;Man kann nicht einerseits ein Recht auf Homeoffice einfordern, aber andererseits an den starren Arbeitszeiten festhalten wollen.&rdquo; Das passe nicht zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2020-06\/thomas-bareiss-mittelstandsbeauftragter-innovationsschub-corona-krise%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Bundesregierung hat also einen &ldquo;Mittelstandsbeauftragten&rdquo;, der als eingefleischter Unternehmerlobbyist in altbekannter Manier niedrigere Steuern (&ldquo;&uuml;berfl&uuml;ssigen Ballast abwerfen&rdquo;), noch weniger Kontrollen (&ldquo;B&uuml;rokratie abbauen&rdquo;), weniger Arbeitnehmerschutz (&ldquo;Arbeitszeiten flexibler [&hellip;] gestalten&rdquo;) fordern, alles selbstverst&auml;ndlich zur F&ouml;rderung der &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;, und &ndash; ganz besonders wichtig &ndash; &ldquo;staatliche Hilfe[&hellip;]&rdquo; (von dem Staat, der am besten &uuml;berhaupt keine Unternehmensteuern erheben sollte). F&uuml;r mich ist interessant, dass es so einen von der Regierung bezahlten Lobbyistenposten gibt &ndash; aber warum berichtet die ZEIT &uuml;ber diese dreisten Forderungen eines Mannes, der in der Regierung eher in der dritten Reihe steht? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie Berlin der Deutsche Wohnen zum Aufstieg verhalf<\/strong><br>\nDie Deutsche Wohnen steigt an der B&ouml;rse zu den wichtigsten Firmen auf. Wie ist das dem Berliner Konzern gelungen &ndash; und warum ist er so umstritten?<br>\nDer Berliner Mieterverein kritisiert, dass die Deutsche Wohnen hohe Mieten f&uuml;r frei gewordene Wohnungen verlangt. Zudem profitiere sie von der Bewirtschaftung der eigenen Best&auml;nde, bei der Tochterfirmen Gewinne erzielten. Dagegen seien die Leistungen der Verwaltung schwach und es gebe Einsparungen bei deren Personal.<br>\nEine Sprecherin des &uuml;berregional t&auml;tigen Mieterbundes sagt nun einen steigenden Druck zu Mietsteigerungen beim Konzern voraus, weil Anleger h&ouml;here Renditen und hohe Dividenden vom zweitgr&ouml;&szlig;ten privaten Vermieter Deutschlands erwarteten. Und weil die Ertr&auml;ge von Wohnungsunternehmen eben die Mieten sind, m&uuml;ssten diese daf&uuml;r weiter erh&ouml;ht werden m&uuml;ssen. Dagegen spricht der in Berlin eingef&uuml;hrte Mietendeckel, der die Mieten f&uuml;nf Jahre lang einfriert.<br>\nDoch m&ouml;glicherweise ist der Aufstieg auch eine gute Nachricht. Denn Firmen aus der erste B&ouml;rsen-Liga r&uuml;cken damit ins Blickfeld institutioneller Investoren. Darunter sind auch staatliche Pensionsfonds. Diese haben ein Auge auf gesellschaftsf&auml;hige Gesch&auml;ftsmodelle und scheuen negative Schlagzeilen. Dies k&ouml;nnte auch die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit der Deutsche Wohnen beeinflussen. Einiges deutet darauf hin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/gross-und-umstritten-wie-berlin-der-deutsche-wohnen-zum-aufstieg-verhalf\/25891640.html%20\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Alles mit freundlicher Unterst&uuml;tzung der Berliner Parteien, allen voran der SPD! Leider!<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Deutsche Wohnen muss Tausende Mieten senken<\/strong><br>\nAufgrund des Berliner Mietendeckels rechnet die Deutsche Wohnen mit Mietausf&auml;llen in Millionenh&ouml;he. Trotzdem k&uuml;ndigte der DAX-Neuling weiteres Wachstum an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/unternehmen\/2020-06\/mietendeckel-berlin-deutsche-wohnen?fbclid=IwAR2QLB37DpfOfBNOLH4kSjmG708g6iLnzttEXrYgO_N97_ra9T7DG8iYw6Q%20\">Zeit Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Klaus Ernst: Deutschland sollte US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 mit Erdgas-Strafz&ouml;llen begegnen<\/strong><br>\nDie USA haben ihre wirtschaftlichen Mafiamethoden, die sie bei ihrem Umgang mit Nord Stream 2 an den Tag legen, neuerdings auf die Spitze getrieben. Im US-Senat wird aktuell ein Gesetzesentwurf zur Ausweitung der Sanktionen von unmittelbar auf mittelbar (mit versicherungstechnischen oder technischen Dienstleistungen) am Bau der Erdgas-Pipeline beteiligte Unternehmen debattiert. Es ist davon auszugehen, dass das Gesetz, wie die meisten US-Gesetze, die Sanktionen zum Inhalt hatten, letztendlich verabschiedet wird.<br>\nDie Bundesregierung reagiert schon l&auml;nger allergisch auf die gegen Nord Stream 2 gerichtete US-Sanktionspolitik. Au&szlig;enminister Heiko Maas warf den Vereinigten Staaten noch Ende 2019 Einmischung in die Energiepolitik der Europ&auml;ischen Union vor. &ldquo;Eingriffe von au&szlig;en und Sanktionen mit extraterritorialer Wirkung lehnen wir grunds&auml;tzlich ab&rdquo;, zitierte ihn die Tagesschau. Ebenfalls Ende vergangenen Jahres forderte die deutsche Wirtschaft sogar harte Gegenma&szlig;nahmen in Form von Gegensanktionen. Zu irgendwelchen konkreten Schritten kam es bisher jedoch nicht.<br>\nDoch jetzt k&ouml;nnte die Bundesrepublik laut Klaus Ernst, dem Vorsitzenden des Bundestagsausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie, reagieren und das gemeinsame russisch-europ&auml;ische Wirtschaftsprojekt sch&uuml;tzen. Deutschland kann dem wachsenden US-Druck Strafz&ouml;lle auf Fl&uuml;ssigerdgas aus den USA entgegenstellen, erkl&auml;rte er auf Anfrage von RIA Nowosti. Der Linken-Politiker, der schon seit geraumer Zeit eine harte Reaktion fordert, wertete:<br>\nDas Verhalten der USA in dieser Angelegenheit sollte nicht mehr als ein Akt der Freundschaft, sondern als Verletzung der deutschen und der EU-Souver&auml;nit&auml;t verstanden werden.<br>\nEine entschiedene Reaktion wird mittlerweile auch von den Stimmen aus der deutschen Wirtschaft gefordert, die noch vor einem halben Jahr zu gem&auml;&szlig;igtem Vorgehen mahnten. Sprach sich damals etwa der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft trotz der Kritik an der US-Sanktionspolitik noch f&uuml;r den diplomatischen Weg aus, so ist die Forderung nach Diplomatie mittlerweile weggefallen. Oliver Hermes, Vorsitzender des Ost-Ausschusses &ndash; Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft, erkl&auml;rte unmissverst&auml;ndlich:<br>\nEurop&auml;ische Energiefragen sind in Europa und nach europ&auml;ischen Gesetzen zu kl&auml;ren und nicht durch US-Repr&auml;sentanten. Das Bauprojekt Nord Stream 2 hat alle EU-Genehmigungsverfahren erfolgreich durchlaufen. Wir gehen davon aus, dass die EU-Kommission und die Bundesregierung europ&auml;ische Unternehmen vor dieser Einflussnahme von au&szlig;en sch&uuml;tzen und die Souver&auml;nit&auml;t der EU entsprechend verteidigen werden.<br>\nDamit schlie&szlig;t sich Hermes der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer an, die noch im Dezember Gegensanktionen forderte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/103200-klaus-ernst-deutschland-sollte-us-sanktionen-mit-strafzoellen-begegnen\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Corona-Massentests: Familien erheben Vorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nWeil in einem Hochhaus in G&ouml;ttingen das Coronavirus grassiert, hat das gro&szlig;e Testen im Iduna-Zentrum begonnen. Eine Gruppe Bewohner sieht sich zu Unrecht an den Pranger gestellt. (&hellip;)<br>\nAber der Patient Null ist nicht unter ihnen, schreibt ein Mitglied einer der Familien in einer &ldquo;Gegendarstellung&rdquo; auf Facebook. Er erhebt Vorw&uuml;rfe. Der Ausbruch gehe auf Aerosole im Hausflur zur&uuml;ck, und um den ersten Erkrankten im Haus habe sich die Stadt lange trotz Hinweisen auch aus den Familien nicht gek&uuml;mmert. (&hellip;)<br>\nHetze wegen Corona in G&ouml;ttingen breite sich aus, beklagt das Roma-Center. Im Facebook-Posting berichtet der junge Mann im Namen einer der Familien nun auch von Anfeindungen im strafrechtlichen Bereich. &ldquo;Wir sorgen uns sehr &uuml;ber das Bild, das von der Familie und meinen Mitmenschen gezeichnet wird.&rdquo; Auch eine gro&szlig;e Familienfeier habe es so nicht gegeben.<br>\nAn der Stelle bleibt die Stadt bei ihrer Darstellung: Sie sehe keinen Grund, an den Familienfeiern zu zweifeln, wie befragte Kontaktpersonen sie geschildert h&auml;tten, hie&szlig; es am Freitag in einer Pressekonferenz. Das Gesundheitsamt sei aber keine ermittelnde Beh&ouml;rde wie die Polizei. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Die Zust&auml;nde in dem Haus waren schon vor der Corona-Krise kritikw&uuml;rdig&rdquo;, sagt Zentralrats-Sprecher Heuss. Als der erste Lindholm-Tatort in G&ouml;ttingen gedreht wurde, war das Iduna-Zentrum d&uuml;stere Kulisse. Die Hausverwaltung lie&szlig; zum &Auml;rger des Produktionsteams vorher M&uuml;ll von Vord&auml;chern entfernen. Es gibt Berichte, dass f&uuml;r den Dreh neuer Unrat verteilt wurde. Jetzt erwartet die Stadt ein Hygienekonzept von der Hausverwaltung, von der &ouml;ffentlich nichts zu h&ouml;ren ist.<br>\nAber manche der mehr als 200 Eigent&uuml;mer stecken auch kein Geld in Renovierungen. In diesen Wohnungen leben Menschen, die sonst gar nichts finden. So erlebte es auch der Fotograf Ingmar Bj&ouml;rn Nolting, der f&uuml;r Eindr&uuml;cke zweieinhalb Jahre Bewohner begleitet hat und f&uuml;nf Monate im Haus lebte. Nolting bekam Kontakt zu Menschen aller Milieus und vieler Nationalit&auml;ten, und zu den Drogens&uuml;chtigen im Haus, die sich alle kennen. Roma wollten zu ihm keinen Kontakt. Sie lebten in einem eigenen Universum, schilderte er in Berichten zu seinem Projekt.<br>\nDie Erfahrung mussten auch Mitarbeiter des Familientreffs der Jugendhilfe im Iduna-Zentrum machen, das in Vor-Corona-Zeiten Sprachkurse, Spielm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Kinder und Sportangebote f&uuml;r Jugendliche angeboten hat. M&uuml;hsam haben sie mit ihren Angeboten und direkter Ansprache in den vergangenen Jahren Zugang gewinnen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/parteien\/id_88002524\/corona-massentests-in-goettingen-familien-erheben-vorwuerfe.html?ml-d%20\">t-online.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61627\">Wer Menschen dauerhaft ausgrenzt, kann nicht auf deren &bdquo;Selbstverantwortung&ldquo; pochen<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Sterben der anderen<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Pandemie setzten Krankenh&auml;user Operationen aus, um Betten f&uuml;r Infizierte frei zu halten. Patienten vermieden aus Sorge vor Ansteckung den Arztbesuch. Die Folgen werden jetzt sichtbar. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Das h&auml;tte mich glatt das Leben kosten k&ouml;nnen&rdquo;, sagt Torsten Herbst &uuml;ber das, was ihm w&auml;hrend der Coronakrise passierte. Wegen der Pandemie waren zwei bei ihm f&uuml;r den 26. M&auml;rz geplante Herzbehandlungen im Diakonissenkrankenhaus Flensburg verschoben worden: eine Elektrokardioversion, ein starker Stromimpuls. Und eine Ablation, bei der Herzgewebe ver&ouml;det wird. (&hellip;)<br>\nTats&auml;chlich gelten viele dieser Eingriffe als &ldquo;elektiv&rdquo;, also verschiebbar. In einigen F&auml;llen k&ouml;nnen sie allerdings dringend sein. Torsten Herbst war so ein Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/corona-politik-und-ihre-kollateralschaeden-das-sterben-der-anderen-a-00000000-0002-0001-0000-000171426687?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph%20\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das konterkariert auch die Behauptung, der Lockdown sei nur durchgef&uuml;hrt worden um Leben zu sch&uuml;tzen und es entlarvt insbesondere die Lockdown-Apologeten aus dem b&uuml;rgerlich linksliberalen Milieu. Die langfristigen sozio-&ouml;konomischen und sozialpsychologische Folgen lassen sich dabei noch nicht einmal absch&auml;tzen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Einflu&szlig; von Konzernen, Banken, Hedgefonds auf &bdquo;Corona-Hilfen&ldquo;<\/strong><br>\nEs kann keinerlei Rede sein von einer geheimen Verschw&ouml;rung. Die hier dargestellte Verflechtung von Gro&szlig;konzernen, Banken und Investoren in s&auml;mtlichen Organisationen der &bdquo;Corona-Hilfen&ldquo; findet in aller &Ouml;ffentlichkeit statt.<br>\nMan kann es ein Meisterst&uuml;ck des Neoliberalismus nennen. Das Vorgehen ist bekannt: Bereiche der &ouml;ffentlichen Daseinsvorsorge werden gezielt kaputtgespart, dann treten private Retter auf den Plan.<br>\nEine ausf&uuml;hrliche &Uuml;bersicht &uuml;ber Personen und Organisationen kann hier geladen werden. Die Grafik in voller Aufl&ouml;sung gibt es hier als PDF und hier als JPG.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.corodok.de\/einfluss-von-konzernen-banken-hedgefonds-auf-corona-hilfen\/%20\">Corona Doks<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die echte Tafelnummer &uuml;ber Bill Gates<\/strong><br>\nEndlich im Kopf von Bill Gates angekommen, versucht Max gemeinsam mit dem digitalen Windows-Assistenten herauszufinden, warum die &ldquo;Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung&rdquo; so viel Einfluss auf die globale Gesundheitspolitik nimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/comedy\/die-anstalt\/die-anstalt-clip-11-142.html\">ZDF<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61624#h04\">Von der Leyen sieht EU bei Corona-Impfstoff in der Verantwortung<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61624#h05\">Pharmaindustrie hofft auf Impfstoff in 2020<\/a>, sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61062#h17\">Impfpflicht durch die Hintert&uuml;r? Arbeitgeber d&uuml;rfen k&uuml;nftig Impfstatus &ldquo;verarbeiten&rdquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61062#h01\">Was heute Mainstream ist, war im Januar Verschw&ouml;rungstheorie und umgekehrt<\/a> &ndash; jeweils mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Neue Studie: &bdquo;Risky Business in TTIP 2.0&ldquo;<\/strong><br>\nVor fast genau einem Jahr, im Juli 2019, reisten wir zum zivilgesellschaftlichen Dialog der EU-Kommission nach Br&uuml;ssel. Der Anlass: Wenige Monate zuvor hatten die EU mit den USA neue Verhandlungen aufgenommen. Nun wollte die verantwortliche Generaldirektion Handel (DG Trade) die Zivilgesellschaft &uuml;ber den Stand der Gespr&auml;che informieren. Offiziell waren die Ambitionen viel bescheidener als noch bei TTIP, das an heftigen zivilgesellschaftlichen Protesten schlie&szlig;lich gescheitert war. Doch sp&auml;testens auf der Veranstaltung der DG Trade best&auml;tigte sich, was wir zuvor bef&uuml;rchtet hatten: Regulatorische Kooperation ist ein zentrales Element des geplanten Abkommens mit den USA &ndash; und die Pl&auml;ne gehen weit &uuml;ber das hinaus, was die Verhandlungsmandate eigentlich erlauben.<br>\nDetails gibt es nur wenige, die Kommission schweigt sich aus und h&auml;lt die Inhalte der Gespr&auml;che weitgehennd unter Verschluss. Ein R&uuml;ckschritt, denn im Zuge der Proteste gegen TTIP, CETA und andere Abkommen hatte sie eigentlich Verbesserungen versprochen: In Zukunft werde es in der Handelspolitik transparenter und demokratischer zugehen, man wolle die Zivilgesellschaft besser informieren und den ausgeglichenen Austausch mit allen betroffenen Interessen suchen. F&uuml;r einige Jahre hielt sich die Kommission auch an ihre selbstgesteckten Vorgaben.<br>\nDoch bei den neuen Verhandlungen mit den USA bricht die Kommission mit ihrer Transparenzpolice. (&hellip;)<br>\nIn unserer neuen Ver&ouml;ffentlichung erkl&auml;ren wir jetzt die Hintergr&uuml;nde der Verhandlungen und zeigen die Beweggr&uuml;nde und Akteure hinter regulatorischer Kooperation. Tats&auml;chlich machen vor allem die Lobbys exportstarker Konzerne und Industrien daf&uuml;r Druck: Denn unterschiedliche technische Vorgaben und hohe Schutzstandards sind f&uuml;r sie blo&szlig; ein Hindernis auf dem Weg zur Profitmaximierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2020\/06\/neue-studie-risky-business-in-ttip-2-0\/\">LobbyControl<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die 10-seitige Studie k&ouml;nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/wp-content\/uploads\/Risky-Business-in-TTIP-2.0_Juni-2020_LobbyControl.pdf\">hier nachlesen<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>NATO-Osterweiterung verst&ouml;&szlig;t gegen Absprachen<\/strong><br>\nNeue Dokumente aus dem Archiv des US-Nationalen Sicherheitsrates und Planungen des US-Pr&auml;sidenten 9.500 Soldaten abzuziehen.<br>\nNach Angaben des ehemaligen Staatspr&auml;sidenten der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, war im Fr&uuml;hjahr 1990 vereinbart worden, dass sich die NATO nicht nach Osten erweitern sollte. Das ist in den vergangenen Jahren aus US- und EU-Kreisen immer wieder abgestritten worden: Es gebe keine vertraglichen Vereinbarungen dar&uuml;ber oder sonstige beweiskr&auml;ftige Unterlagen. Doch das ist widerlegt. Aus k&uuml;rzlich freigegebenen Dokumenten des Nationalen Sicherheitsrates der USA ist ersichtlich, dass es sehr wohl solche Willenserkl&auml;rungen gab.(1) So ist dem Protokoll eines Gespr&auml;chs zwischen Gorbatschow und dem damaligen US-Au&szlig;enminister James Baker unter der Pr&auml;sidentschaft von George Bush vom Fr&uuml;hjahr 1990 zu entnehmen, dass Gorbatschow zugesagt wurde, die NATO nicht nach Osten zu erweitern. Vielmehr sollte den Sicherheitsbed&uuml;rfnissen der Sowjetunion Rechnung getragen werden.(2) Weiter geht aus dem Protokoll eines Telefonats des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl mit dem US-Pr&auml;sidenten George Bush hervor, dass das vereinigte Deutschland in der NATO bleiben wolle, um nicht isoliert zu werden und damit bei den europ&auml;ischen Nachbarn nicht der Eindruck entstand, Deutschland wolle durch einen Austritt einen Sonderweg in Europa beschreiten.(3) Kohl sah seinerzeit in der NATO, die im Gegensatz zum Warschauer Pakt nicht aufgel&ouml;st wurde, eine Organisation mit politischer Ausrichtung und nicht mit einem milit&auml;rischen Schwerpunkt,(4) der dann jedoch entgegen allen Absprachen immer mehr Gestalt annahm. Entsprechend den damaligen Verhandlungen sollten in den sogenannten Neuen Bundesl&auml;ndern nur deutsche Truppen stationiert sein und die NATO nicht &uuml;ber die Oder hinaus erweitert werden.(5) Nachdem George Bush nicht wiedergew&auml;hlt worden war, schlugen seine Nachfolger nach einer kurzen Zeit der Entspannung den Kurs der Aggressions- und Sanktionspolitik gegen Russland ein&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/nato-osterweiterung-verstoesst-gegen-absprachen\/\">Wolfgang Bittner bei KenFM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Genehmigungspraxis f&uuml;r deutsche R&uuml;stungsexporte ist verfassungswidrig!<\/strong><br>\n[&hellip;] Weltmeister ist Deutschland auf diesem Gebiet zwar nicht, aber zu den gr&ouml;&szlig;ten Exporteuren von R&uuml;stungsg&uuml;tern und Kriegswaffen geh&ouml;rt unser Land schon: Derzeit behaupten wir einen guten 4. Platz in dieser Rangliste, ein Podiumsplatz ist in Reichweite. Indes, nicht zuletzt (auch) aus verfassungsrechtlicher Sicht ist dies alles andere als ein Grund zum Feiern. Denn w&auml;hrend sich die deutsche (Verfassungs-)rechtsordnung im Hinblick auf den Export (ziviler) deutscher Waren ganz uneingeschr&auml;nkt zum Grundsatz des Freihandels bekennt (&sect; 1 Au&szlig;enwirtschaftsgesetz), gilt f&uuml;r R&uuml;stungsg&uuml;ter und Kriegswaffen das genaue Gegenteil: Im Grundsatz verboten und nur unter strengen Voraussetzungen ausnahmsweise erlaubt. Das Leitbild unserer Verfassung lautet also: Je weniger Waffenexporte desto besser &ndash; jedenfalls au&szlig;erhalb von NATO und EU.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/die-genehmigungspraxis-fuer-deutsche-ruesungsexporte-ist-verfassungswidrig\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>EU: Franz&ouml;sisches Konsortium soll Basis f&uuml;r Biometrie-Superdatenbank bauen<\/strong><br>\nDas &ldquo;Shared Biometrics Matching System&rdquo; (SBMS) soll 2022 funktionsf&auml;hig sein und eine Datenbank von &uuml;ber 400 Millionen Personen aus Drittstaaten samt deren Fingerabdr&uuml;cken und digitalen Gesichtsbilder f&uuml;r die automatisierte Erkennung enthalten. (&hellip;)<br>\nDas fertige SMBS d&uuml;rfte eines der gr&ouml;&szlig;ten biometrischen Systeme der Welt sein. Es soll zun&auml;chst die Identifizierungserfordernisse des neuen europ&auml;ischen Ein- und Ausreisesystem zur biometrischen Grenzkontrolle im Rahmen des Smart-Borders-Programms erf&uuml;llen und so helfen, illegale Einwanderung und grenz&uuml;berschreitenden Kriminalit&auml;t zu bek&auml;mpfen.<br>\nIm Kern entspricht das SMBS dem &uuml;bergeordneten &ldquo;Speicher f&uuml;r Identit&auml;tsdaten&rdquo; und dem gemeinsamen Abgleichdienst, die die Grundlage des geplanten virtuellen Zusammenschlusses s&auml;mtlicher EU-Datenbanken in den Bereichen Sicherheit, Grenzmanagement und Migrationssteuerung darstellen. Ziel des unter dem Aufh&auml;nger &ldquo;Interoperabilit&auml;t&rdquo; laufenden Gro&szlig;projekts ist es, mittelfristig auch das Schengen-Informationssystem (SIS) mit seinen Millionen Eintr&auml;gen, das Visa-Register (VIS) und die Eurodac-Datei, in der vor allem Fingerabdr&uuml;cke von Asylbewerbern gespeichert werden, von 2023 an &uuml;ber ein Suchportal zu verkn&uuml;pfen. (&hellip;)<br>\nDazu kommen sollen etwa auch das k&uuml;nftige Europ&auml;ische Reisegenehmigungssystem (ETIAS) und das im Aufbau befindliche Strafregister f&uuml;r verurteilte Drittstaatsangeh&ouml;rige (ECRIS-TCN). Erm&ouml;glicht werden soll &uuml;ber das SMBS ein Abgleich der vorhandenen Daten &ldquo;mit einem einzigen Klick&rdquo;. Grenzsch&uuml;tzer und Polizisten k&ouml;nnten so bald etwa Ausweise einfacher &uuml;berpr&uuml;fen, indem sie alle EU-Informationssysteme auf einem Bildschirm gleichzeitig abfragen. Im Prinzip entsteht damit eine Biometrie-Superdatenbank, vor der im Vorfeld nicht nur Datensch&uuml;tzer gewarnt hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/EU-Franzoesisches-Konsortium-soll-Basis-fuer-Biometrie-Superdatenbank-bauen-4776235.html\">heise online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin U.P.:<\/strong> &ldquo;&Uuml;berwachungs-EU vom Feinsten&hellip;&rdquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Corona-Krankenhaus als &ldquo;Fake&rdquo; markiert: Facebook r&auml;umt Faktencheck-Fehler bei RT Deutsch ein<\/strong><br>\nEin Facebook-Faktenchecker hat einen Videobeitrag von RT Deutsch ohne einen plausiblen Grund als Fehlinformation eingestuft &ndash; aus Versehen, wie Facebook sp&auml;ter zugab. Dass dem Vorfall ein neuer Leserzahlen-Rekord von RT Deutsch vorausging, scheint kaum noch ein Zufall zu sein.<br>\nDas beim sozialen Netzwerk in Ungnade gefallene Video zeigte lediglich den Bau einer neuen Klinik zur Behandlung von COVID-19-Patienten in der russischen Stadt Ufa. Aus einem unerkl&auml;rlichen Grund stufte der offizielle Facebook-Faktenpr&uuml;fer Fatabyyano den Inhalt des Videos als unwahr ein und versah es mit einer Markierung als Fake News.<br>\nDie ganze Sache wurde noch absurder, als Fatabyyano als Nachweis f&uuml;r die angebliche Verzerrung der Wahrheit durch RT Deutsch einen Link beif&uuml;gte, unter dem jedoch nur ein Beitrag &uuml;ber gewisse Zitate zum Thema COVID-19-Pandemie zu finden war, die f&auml;lschlicherweise dem franz&ouml;sischen Politiker Philippe Douste-Blazy zugeschrieben werden &ndash; dazu noch auf Arabisch. Dabei lie&szlig; sich der letztere Umstand vor allem dadurch erkl&auml;ren, dass Fatabyyano bei Facebook sonst f&uuml;r Faktenchecks arabischsprachiger Materialien zum Nahen Osten und Nordafrika zust&auml;ndig ist.<br>\nAls RT Deutsch den Faktenpr&uuml;fer daraufhin auf die Grundlosigkeit dieser Markierung hinwies und um eine R&uuml;ckmeldung bat, erhielt die Redaktion zun&auml;chst keine Antwort. Der Prozess kam erst nach der Einschaltung der Facebook-Administration in Gang. Im Endeffekt sah Fatabyyano-Chef Moath Altheher den Fehler ein und entschuldigte sich beim deutschen RT-Ableger. Er best&auml;tigte, dass die Plattform tats&auml;chlich keine Faktenpr&uuml;fung an deutschsprachigen Beitr&auml;gen vornimmt, und f&uuml;hrte den Fauxpas auf ein wohl unbekanntes technisches Problem zur&uuml;ck.<br>\nRT-Chefredakteurin Margarita Simonjan &auml;u&szlig;erte indessen ihr Bedauern &uuml;ber einen erneuten Versuch von Facebook, RT-Beitr&auml;ge zu Unrecht der Verbreitung von Fake News zu beschuldigen. Auf ihrem Telegram-Account machte sie zudem auf die bemerkenswerten Parallelen dieses Vorfalls zum j&uuml;ngsten Erfolg der Videobeitr&auml;ge von RT Deutsch bei Facebook aufmerksam:<br>\nDie Aktivit&auml;t der Faktenpr&uuml;fer in Bezug auf unseren deutschsprachigen Kanal nahm rasant zu, nachdem RT Deutsch in die Top-5 der meistgesehenen Videos auf Facebook unter den deutschsprachigen Medien in Deutschland aufstieg. Die Verbindung des einen mit dem anderen bedarf f&uuml;r uns keinen Faktencheck.<br>\nInzwischen wurde die bizarre Markierung zum Krankenhaus-Video entfernt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/russland\/103202-corona-krankenhaus-als-fake-markiert\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Best&auml;tigte aktive Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200608_corona.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200608_corona.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Die Zahl der aktiv am Coronavirus erkrankten und positiv getesteten B&uuml;rger in Deutschland sank seit Freitag um 465 auf 5.918, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) f&uuml;r Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der genesenen B&uuml;rger stieg &uuml;ber das Wochenende um 1.100 auf 169.600.<\/p>\n<p><em>Hintergrund: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60913\">Corona-Zahlen &ndash; warum reden wir nicht von den &bdquo;aktiv Erkrankten&ldquo;?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-61735","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61735","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=61735"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61735\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":61738,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61735\/revisions\/61738"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=61735"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=61735"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=61735"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}