{"id":61781,"date":"2020-06-09T08:36:59","date_gmt":"2020-06-09T06:36:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781"},"modified":"2020-06-09T08:36:59","modified_gmt":"2020-06-09T06:36:59","slug":"hinweise-des-tages-3627","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h01\">Lasst Daimler sterben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h02\">Er macht Polizisten zu Kriegern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h03\">Coronamythen mit Demeter-Siegel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h04\">Varoufakis: Merkel &ldquo;hat Eurobonds begraben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h05\">Altersheimbewohner in Madrid: &bdquo;Wer Morphium bekam, war nach drei Tagen tot&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h06\">Corona beschleunigt die unausweichliche Deglobalisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h07\">Corona: Die ignorierten Armen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h08\">Wie sicher ist der Wohlstand im Alter?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h09\">Asymptomatic spread of coronavirus is &lsquo;very rare,&rsquo; WHO says<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h10\">Blackrock beh&auml;lt umstrittenen Beratungsauftrag der EU-Kommission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h11\">Die &ldquo;Impfstoff-Allianz&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h12\">Sterben unter Verschwiegenheitspflicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h13\">Syrien: Maximaler Druck auf die Bev&ouml;lkerung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h14\">Neue Sicherheitspolitik der Gr&uuml;nen: V&ouml;lkerrecht dann beachten, wenn es deutschen Interessen dient<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h15\">Es geht schon lange um Annexion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h16\">New York Times: Wahlen in Bolivien waren nicht gef&auml;lscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h17\">Rassismus und die Mitschuld der Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61781#h18\">Best&auml;tigte aktive Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lasst Daimler sterben!<\/strong><br>\nNach dem &uuml;berraschend starken und ausgewogenen Konjunkturpaket der Bundesregierung muss sich nun die SPD Vorw&uuml;rfe von Seiten der Gewerkschaft gefallen lassen, weil sie wohl eine Abwrack- bzw. Neuwagenpr&auml;mie f&uuml;r die Automobilindustrie verhindert hat.<br>\nMAN-Konzernbetriebsratschef Staku Stimoniaris wird mit der Aussage zitiert, dass sich die SPD Spitze fragen sollte, ob sie noch die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vertritt.<br>\nAngesichts soviel Dreistigkeit muss man die Gewerkschafter zur&uuml;ckfragen, ob sie noch ernsthaft die Interessen ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vertreten? Oder ob sie &ndash; eingepackt in gut bezahlte Aufsichtsrats- und Gewerkschaftsposten &ndash; inzwischen lieber zur Klasse der Vollversager der deutschen Industrie halten, die seit Jahren auf dem weltweit technisch und wirtschaftlich h&ouml;chstem Niveau jammern, aber in Wahrheit nichts hinbekommen. &hellip;<br>\nSchon heute ist Tesla an den B&ouml;rsen ann&auml;hernd gleich viel wert wie BMW, Daimler und VW zusammen. Und Apple k&ouml;nnte sich die drei deutschen Automobilstars aus den Barr&uuml;cklagen leisten und h&auml;tte immer noch genug Geld f&uuml;r weitere Sp&auml;&szlig;e &uuml;brig.<br>\nUnd die deutsche Automobilindustrie? Schreit nach Abwrackpr&auml;mien.<br>\nElon Musk hat gleichzeitig &ndash; wie zum Hohn &ndash; seine Rakete zur ISS geschossen. Auch das ein Kapitel, in dem sich das Daimler-Management nicht mit Ruhm bekleckert hat.<br>\nWelche Schande f&uuml;r unser Land, f&uuml;r die deutsche Ingenieurskunst und welche Dem&uuml;tigung f&uuml;r die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die seit Jahren jeder Re-, Um- und Neustrukturierung geduldig mittragen, Lohnverzicht &uuml;ben und jede noch so bl&ouml;de Idee des Managements unterst&uuml;tzen. Und w&auml;hrend die Chefs mit ihren Millionenboni in ihren Fincas auf Mallorca immer noch glauben, dass sie echt super Manager sind, werden die normalen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim Jobcenter Schlange stehen.<br>\nDie freie Marktwirtschaft, die gerade von unseren Industrievertretern gerne hochgehalten wird, wenn es um Vertragsfreiheit, Geh&auml;lter und Boni geht, diese Marktwirtschaft ist kein Candy-Land zum Aussuchen. Der Markt, der angeblich alles regelt, wird auch die deutsche Automobilindustrie regeln, wenn sie sich nicht anpasst. Unternehmen, die Managern Millionen zahlen aber den Anschluss an den Markt verlieren, sind &uuml;berfl&uuml;ssig und werden (m&uuml;ssen!) vom Markt verschwinden.<br>\nGewerkschaften, die lieber Solidarit&auml;t mit den Vorst&auml;nden zeigen und deren einzige Idee es ist, nach Staatshilfen zu rufen, verraten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sie vertreten, und werden genauso vom Markt verschwinden wie die Konzerne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/lasst-daimler-sterben-gastbeitrag-von-christoph-mause\/\">Blog der Republik<\/a>\n<p><strong>dazu: IG Metall auf dem Holzweg<\/strong><br>\nHeute muss ich meine ehemalige Partei, die SPD, verteidigen. Die Angriffe einzelner IG-Metall-Funktion&auml;re, sie seien &bdquo;stinksauer&ldquo; (Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht), weil die SPD die Autokauf-Pr&auml;mie verhindert habe, sind unterirdisch. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wenn VW 25 Milliarden, Daimler 18 Milliarden und BMW 12 Milliarden an liquiden Mittel haben, dann ist es ein gro&szlig;es Versagen der IG Metall-Funktion&auml;re in den Aufsichtsr&auml;ten und der in den Medien so oft gepriesenen m&auml;chtigen Betriebsratschefs, diese Autokauf-Pr&auml;mie nicht in Form von Preissenkungen bei VW, Mercedes und BMW durchgesetzt zu haben. Sie h&auml;tten das aus der Portokasse bezahlen k&ouml;nnen.<br>\nUnd noch eins: K&ouml;nnte VW jetzt ein 3-Liter-Auto anbieten oder sogar ein 1-Liter-Auto, das Ferdinand Pi&euml;ch 2002 vorgestellt hat, dann w&uuml;rden die Konzerne Autos anbieten, die viel umweltfreundlicher w&auml;ren als Elektroautos mit gro&szlig;er giftiger Batterielast.<br>\nWer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/oskarlafontaine\/photos\/a.198567656871376\/3111402675587845\/?type=3&amp;theater\">Oskar Lafontaine via facebook<\/a><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61732\">Alle Arbeiter sind gleich, aber manche sind gleicher<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Er macht Polizisten zu Kriegern<\/strong><br>\nDave Grossman gew&ouml;hnt Menschen die Skrupel ab, zu t&ouml;ten. Amerikas Polizisten sind auch deshalb so gewaltt&auml;tig, weil Leute wie Grossman sie seit Jahrzehnten trainieren.<br>\nUS-Pr&auml;sident Donald Trump hatte sich gerade den Weg zu einer Kirche vor dem Wei&szlig;en Haus mit Gewalt freir&auml;umen lassen, als sich auch Dave Grossman an die amerikanische Polizei wandte. &ldquo;An unsere Sch&auml;ferhunde, in dieser dunklen Stunde&rdquo;, beginnt sein Posting bei Facebook. Dazu stellte er das Gem&auml;lde eines amerikanischen Unabh&auml;ngigkeitsk&auml;mpfers in Heldenpose, das Hemd offen, die Flagge weht im Wind, das Gewehr erhoben. Dar&uuml;ber steht: &ldquo;Gott liebt uns, und er will unbedingt etwas tun, um auf diese schlimmen Zeiten zu reagieren. Er hat dich geschickt.&rdquo;<br>\nGott hat die Polizisten zum K&auml;mpfen auf die amerikanischen Stra&szlig;en gesandt, so sieht Grossman das. Das T&ouml;ten aber, das hat er, Grossman, ihnen beigebracht.<br>\nJedes Jahr werden in den USA, je nach Sch&auml;tzung, 1.000 bis 1.600 Menschen von Polizisten erschossen, unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig oft Schwarze. Die Militarisierung der Polizei, ihr chronischer Hang zu exzessiver Gewalt, ist eine der Hauptursachen f&uuml;r die aktuellen Proteste in den USA. Und der 63-j&auml;hrige ehemalige Elitesoldat Dave Grossman hat zu dieser Enthemmung beigetragen, seit 20 Jahren schon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2020-06\/dave-grossman-polizeigewalt-usa-training-polizisten\">Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Coronamythen mit Demeter-Siegel<\/strong><br>\nIm Schaufenster eines Bamberger Bioladens h&auml;ngen Zettel mit Verschw&ouml;rungstheorien. Erst nach Wochen reagiert Demeter.<br>\nDer Bioanbauverband Demeter hat wochenlang toleriert, dass neben seinem Logo im Schaufenster eines Bamberger &Ouml;koladens Corona-Verschw&ouml;rungsmythen verbreitet werden. Beim Naturkostgesch&auml;ft &bdquo;Schatzinsel&ldquo; hingen mindestens vom 8. Mai bis zum vergangenen Sonntag neben einem gro&szlig;en orange-wei&szlig;en Demeter-Zeichen verschiedene Zettel mit diesen Slogans: &bdquo;Corona ist eine Inszenierung und der Shutdown war unn&ouml;tig&ldquo;, &bdquo;Zwangsimpfen? Chips in alle Menschen? Gib GATES keine Chance. Sagt NEIN! Die 99 % Bewegung.&ldquo;<br>\nDer taz liegen Fotos und ein Augenzeugenbericht dazu vor. Als die taz den Inhaber des Ladens telefonisch fragte, warum er die Papiere aufgeh&auml;ngt habe, antwortete er &bdquo;Da gebe ich keinen Kommentar&ldquo; und legte gru&szlig;los auf.<br>\nDemeter wurde von einem Passanten bereits am 8. Mai per E-Mail &uuml;ber die Aush&auml;nge informiert. Erst nach einer Nachfrage und zwei Wochen sp&auml;ter distanzierte sich Demeter von den Aussagen, k&uuml;ndigte aber keine praktischen Konsequenzen an &ndash; auch auf mehrmaliges Insistieren nicht. Nachdem schlie&szlig;lich die taz Demeter um eine Stellungnahme gebeten hatte, schrieb eine Pressesprecherin: &bdquo;Bei dem von Ihnen genannten Laden liegt eine unrechtm&auml;&szlig;ige Nutzung der Marke Demeter vor; dagegen gehen wir vor.&ldquo; Am Sonntag hingen die Zettel allerdings immer noch im Schaufenster. Der Verband lie&szlig; die Frage der taz bis Redaktionsschluss unbeantwortet, warum er so lange gebraucht hatte, um Konsequenzen anzuk&uuml;ndigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Biolaeden-und-Verschwoerungstheorien\/!5689116\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ist das eine Meldung wert? Offenbar bet&auml;tigt sich die taz inzwischen als medialer Blockwart, der jede auch nur ansatzweise kritische Position zur offiziellen Corona-Politik erbarmungslos verfolgt. Bei den &bdquo;Anti-Rassismus&ldquo; Demos am Wochenende sah man das allerdings weniger streng. Zwar wurden dort alle offiziellen Hygieneregeln missachtet, aber bei der richtigen Gesinnung dr&uuml;ckt man bei der taz schon einmal beide Auge zu.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> &bdquo;Deutsche, wehrt Euch. Kauft nicht bei Verschw&ouml;rungstheoretikern&ldquo;? Ernsthaft, taz? <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Varoufakis: Merkel &ldquo;hat Eurobonds begraben&rdquo;<\/strong><br>\nDer ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis h&auml;lt den sogenannten EU-Wiederaufbaufonds f&uuml;r eine Fehlkonstruktion. Schuld daran sei die Bundesregierung.<br>\nZDFheute: Herr Varoufakis, als Sie Finanzminister waren, galt Kanzlerin Angela Merkel als die Symbolfigur f&uuml;r eine strikte und entbehrungsreiche Finanzpolitik. Heute wird Merkel von den Regierungen der s&uuml;dlichen EU-Staaten gelobt. Hat sie eine Kehrtwende gemacht?<br>\nYanis Varoufakis: Eine Kehrtwende haben nur die Regierungen des S&uuml;dens gemacht. Sie haben zun&auml;chst Eurobonds gefordert, wie es ihre Aufgabe ist, nicht nur zum Vorteil des S&uuml;dens, sondern letztlich auch zum Vorteil des Nordens.<br>\nFrau Merkel hat ihnen ihr bekanntes Nein entgegnet. Und sie haben sofort begonnen, ein Loblied auf die Alternative zu singen, die sie ihnen angeboten hat. Aber das sind eben keine Eurobonds, es ist keine Umschuldung und auch keine Vergemeinschaftung von Schulden.<br>\nZDFheute: Das sehen manche in den n&ouml;rdlichen EU-Staaten genau anders. Dort wird bef&uuml;rchtet, dass der schuldenfinanzierte sogenannte Wiederaufbaufonds nur ein erster Schritt ist. Eine Einf&uuml;hrung von Eurobonds durch die Hintert&uuml;r.<br>\nVaroufakis: Ich denke, dass diejenigen, die Frau Merkel das unterstellen, ihr Unrecht tun. Sie hat die Eurobonds begraben und den Sargdeckel geschlossen. Nun werden L&auml;nder wie Italien, Spanien oder Griechenland gezwungen sein, entweder auf den M&auml;rkten oder beim Europ&auml;ischen Stabilit&auml;tsmechanismus (ESM) Schulden aufzunehmen. Was bedeutet, dass diese zu den nationalen Schulden dazukommen.<br>\nDaher ist sich Frau Merkel absolut treu geblieben, allerdings auf eine Weise, die au&szlig;erordentlich negativ und zerst&ouml;rerisch f&uuml;r die EU ist. Eine Vergemeinschaftung der Schulden w&auml;re unabdingbar gewesen, um die Eurozone langfristig als Raum gemeinsamen Wohlstands zu retten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/varoufakis-interview-eurobonds-merkel-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Altersheimbewohner in Madrid: &bdquo;Wer Morphium bekam, war nach drei Tagen tot&ldquo;<\/strong><br>\nHat Spanien seine kr&auml;nksten und schw&auml;chsten Menschen w&auml;hrend der Coronazeit bewusst sterben lassen? Wurden zum Beispiel demente oder krebskranke Covid-19-Patientinnen und -Patienten gar nicht erst in ein Spital eingewiesen? Diese Fragen stellen sich jetzt, da ein Dokument der Regionalregierung von Madrid &ouml;ffentlich geworden ist. Hans-G&uuml;nter Kellner, Journalist in Madrid, hat es gelesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/international\/altersheimbewohner-in-madrid-wer-morphium-bekam-war-nach-drei-tagen-tot?ns_source=mobile&amp;srg_sm_medium=fb&amp;fbclid=IwAR0pEcVZ08EylntauQUaE0IgwWlbVNX6jiStLWd30M4Rd_22T_bYQ8XZnlY\">SRF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Corona beschleunigt die unausweichliche Deglobalisierung<\/strong><br>\nWache Leute hatten die Globalisierung schon lange als gef&auml;hrliche Sackgasse erkannt. Die Corona-Krise zeigt, wie recht sie haben.<br>\nAuch Handels- und Wirtschaftszeitungen weltweit thematisieren nun die &laquo;Relokalisierung&raquo; (R&uuml;ckverlagerung) der Produktion. Teils nur unter engem, betriebswirtschaftlichem Blickwinkel (Es k&ouml;nnte sich lohnen). Zusehends aber auch mit breiterem Blick auf die fatalen Folgen der Globalisierung f&uuml;r die Umwelt und die Lebensgrundlagen sowie auf die rasch schwindenden endlichen (nicht erneuerbaren) Ressourcen.<br>\nDer englische Philosoph John Gray nennt darum die Corona-Krise einen &laquo;Wendepunkt&raquo;. Er hat am 1. April im &laquo;New Statesman&raquo; in einer grunds&auml;tzlichen Analyse gewarnt, sonst werde die endlos wachsende, globalisierte Wirtschaft &laquo;den Planeten in eine M&uuml;llhalde verwandeln&raquo;.<br>\nGray stellt fest: Mit zunehmender Globalisierung habe auch das Risiko der Ausbreitung gef&auml;hrlicher Krankheiten zugenommen. Er schreibt: &laquo;F&uuml;r globale Probleme gibt es nicht immer eine globale L&ouml;sung.&raquo; Denn die Idee, dass diese Krise durch einen &laquo;nie dagewesenen Ausbruch internationaler Kooperation gel&ouml;st werden k&ouml;nnte&raquo;, habe sich &laquo;als Wunschdenken in der reinsten Form&raquo; erwiesen. Die Corona-Krise habe ganz im Gegenteil gezeigt: &laquo;Der Nationalstaat ist zunehmend die st&auml;rkste Kraft, um in solchen Zeiten breite Gegenmassnahmen zu organisieren&raquo;. Generell habe &laquo;die Globalisierung ihren H&ouml;hepunkt &uuml;berschritten&raquo;. Wie auch &laquo;der Glaube, dass der Mensch nicht mehr Teil der nat&uuml;rlichen Welt sein m&uuml;sse, sondern sich ein autonomes &Ouml;kosystem unabh&auml;ngig von der Biosph&auml;re schaffen k&ouml;nne&raquo;. Gray dazu: &laquo;Covid-19 zeigt uns gerade, dass das nicht geht.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Deglobalisierung-Nationalstaat-Ferien-Schweiz\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Corona: Die ignorierten Armen<\/strong><br>\nDie Coronakrise bedeutet f&uuml;r viele Bundesb&uuml;rger enorme finanzielle H&auml;rten. Um diese zumindest etwas abzufedern, verabschiedete der Deutsche Bundestag Mitte Mai bereits ein zweites Sozialpaket. Allerdings gibt es nach wie vor einen blinden Flecken: Die &Auml;rmsten der Armen tauchen lediglich am Rande auf.<br>\nImmerhin scheint der Gro&szlig;en Koalition nun aufgefallen zu sein, dass es mit der &bdquo;Existenzsicherung&ldquo; des Hartz-IV-Regelsatzes nicht weit her ist, auch wenn sie das nach wie vor nicht offen zugibt: F&uuml;r Erwachsene sieht dieser lediglich f&uuml;nf Euro pro Tag f&uuml;r die gesamte Verpflegung samt Getr&auml;nken vor, f&uuml;r bis zu f&uuml;nfj&auml;hrige Kinder nicht einmal drei, f&uuml;r bis zu 14j&auml;hrige vier Euro. Eine ausgewogene Ern&auml;hrung ist davon selbst in normalen Zeiten nicht zu bezahlen &ndash; und in der Coronakrise schon gar nicht.<br>\nDenn durch die Kita- und Schulschlie&szlig;ungen mussten die Familien das bislang zus&auml;tzliche kostenlose Mittagessen selbst zubereiten, ohne dass ihnen daf&uuml;r mehr Geld zur Verf&uuml;gung steht. Sie mussten also mehr einkaufen &ndash; w&auml;hrend gerade zu Beginn der Corona-Ma&szlig;nahmen die Hamsterk&auml;ufer in den L&auml;den bevorzugt die Regale mit den preiswerten Produkten leerten. Viele, die bei ihren Eink&auml;ufen auf jeden zus&auml;tzlichen Cent achten m&uuml;ssen, waren deshalb gezwungen, tiefer in die Tasche zu greifen &ndash; und waren ihr Geld lange vor dem Monatsende los. &hellip;<br>\nAufgrund dieser f&uuml;r viele arme Menschen gravierenden Notlage gab es bereits im M&auml;rz erste Forderungen nach einer tempor&auml;ren Erh&ouml;hung von Sozialleistungen, die Anfang Mai in einer gemeinsamen Stellungnahme der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Parit&auml;tische Gesamtverband und weitere bundesweite Organisationen im Vorfeld der Bundestagsabstimmung zum zweiten Sozialpaket best&auml;rkten. Doch die Betroffenen und ihre F&uuml;rsprecher blieben ungeh&ouml;rt &ndash; eine selbst nur tempor&auml;re Erh&ouml;hung der Grundsicherung lehnten die Regierungsparteien wiederholt ab.<br>\nDabei monieren Sozialverb&auml;nde seit Jahren, dass die Berechnungen des Hartz-IV-Satzes unzul&auml;nglich sind und die &bdquo;Grundsicherung&ldquo; h&ouml;chstens gerade so zum &Uuml;berleben reicht, aber beileibe nicht zur Teilhabe am sozialen Leben.[3] Die derzeitige Krise offenbart dies durch den Wegfall der ehrenamtlichen Versorgungsstrukturen nur einmal mehr und besonders drastisch.<br>\nDoch offensichtlich wollen die Regierungsfraktionen gerade angesichts der in diesem Jahr wieder anstehenden Neuberechnung des Regelsatzes nicht eingestehen, dass eine Erh&ouml;hung ganz grunds&auml;tzlich und unabh&auml;ngig von Corona n&ouml;tig w&auml;re. Die anhaltende Abwehr ist bitter f&uuml;r die Armen &ndash; und eine fatale Aussicht f&uuml;r all jene, die in der Coronakrise ihren Arbeits- oder Ausbildungsplatz verlieren und dann auch auf Hartz-IV angewiesen sein k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blaetter.de\/ausgabe\/2020\/juni\/corona-die-ignorierten-armen\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie sicher ist der Wohlstand im Alter?<\/strong><br>\nDie Betriebsrente ist in Gefahr: Drei Dutzend Pensionskassen stehen unter Beobachtung der Finanzaufsicht, drei sind schon gekippt, welche wom&ouml;glich als N&auml;chstes existenzbedrohende Probleme bekommt, bleibt reine Spekulation. Die Lage ist ernst.<br>\nKnapp drei Wochen noch, dann steht die n&auml;chste Pensionskasse vor einer unangenehmen Entscheidung. Diesmal ist es die Pensionskasse f&uuml;r die deutsche Wirtschaft (PkdW) mit ihren mehr als 90.000 Versicherten aus der Chemiebranche, die sich zu tiefen Einschnitten bei der Altersvorsorge gezwungen sieht. In der Einladung zur Mitgliederversammlung Ende des Monats sind sperrige Fremdw&ouml;rter wie &bdquo;Solvabilit&auml;tsanforderungen&ldquo; zu lesen, die man aber nicht unbedingt verstehen muss, um den Ernst der Lage einzusch&auml;tzen. Im Kern dreht sich alles darum, dass der Pensionskasse k&uuml;nftig so viel Geld fehlen k&ouml;nnte, dass sie Gefahr liefe, die Verpflichtungen gegen&uuml;ber ihren Versicherten nicht mehr erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen.<br>\nUm dem schlimmstm&ouml;glichen Szenario vorzubeugen, sollen die PkdW-Mitglieder nun beschlie&szlig;en, dass Betriebsrentner in Zukunft weniger bekommen, als ihnen bislang versprochen wurde. Stimmt die Mehrheit zu, werden die Beitr&auml;ge der Mitglieder vom kommenden Jahr an nur noch mit 0,4 Prozent verzinst &ndash; und nicht mehr mit 0,9 oder gar 4 Prozent wie vor Jahren zugesagt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/meine-finanzen\/vorsorgen-fuer-das-alter\/betriebsrente-in-gefahr-wie-sicher-ist-der-wohlstand-im-alter-16803479.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die FAZ will einfach nicht lernen &ndash; oder vielleicht darf sie nicht, weil interessengebunden. Seit vielen Jahren schwatzt uns die FAZ die angeblichen Vorteile der &ldquo;Zweiten Rentens&auml;ule&rdquo; auf, der angeblich &ldquo;kapitalgedeckten&rdquo; Betriebsrente, und was passiert: bei dem Beispiel im Artikel werden die Einzahlungen vielleicht (!) noch nominal zur&uuml;ckgezahlt, ist die Rendite (real nach Inflationsrate) deutlich negativ, w&auml;hrend in etwa eine Verdopplung der Einzahlungen (4 Prozent Zinsen &uuml;ber z. B. 30 Jahre entsprechen in etwa einer Verdopplung) vertraglich zugesagt war. Also f&uuml;r mich ist das schlicht zivilrechtlicher Betrug (und die FAZ h&auml;lt doch gerne den Spruch &ldquo;pacta sunt servanda&rdquo; hoch). Ganz sicher ist es kein gutes Gesch&auml;ft, denn, wie gesagt, real erh&auml;lt der Betriebsrentner nicht einmal seine Einnahmen zur&uuml;ck. Noch schlimmer: sollten immer mehr Pensionskassen &ldquo;existenzbedrohende Probleme&rdquo; bekommen, dann hilft irgendwann kein Rettungsschirm mehr, dann bricht das ganze System zusammen und sind gro&szlig;e Teile der Einzahlungen weg. Die Probleme und Bef&uuml;rchtungen gibt es schon seit vielen, vielen Jahren, auch schon lange vor Corona (<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/ratgeber\/Was-die-Probleme-bei-den-Pensionskassen-bedeuten-article20855496.html\">n-tv.de\/ratgeber\/Was-die-Probleme-bei-den-Pensionskassen-bedeuten-article20855496.html<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4888241\/Pensionskassen-Debatte-Rettungsschirm\/\">versicherungsbote.de\/id\/4888241\/Pensionskassen-Debatte-Rettungsschirm\/<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.test.de\/Betriebsrente-Pensionskassen-in-finanziellen-Schieflagen-5423640-0\/\">test.de\/Betriebsrente-Pensionskassen-in-finanziellen-Schieflagen-5423640-0\/<\/a>), aber die FAZ pl&auml;diert wider alle Vernunft und alle Evidenz f&uuml;r Betriebsrenten; da m&uuml;ssen die finanziellen oder ideologischen Interessen schon gro&szlig; sein. Und seit genauso vielen Jahren macht die FAZ die gesetzliche Rente im Umlageverfahren madig, aber was passiert: die gesetzliche Rente ist sicher und funktioniert, sogar die Rendite ist immer noch positiv. Es stimmt, von der Rente kann man immer schlechter leben und immer mehr Rentner sind von Altersarmut betroffen, aber das ist das direkte Ergebnis der &ldquo;Reformen&rdquo;, die auch von der FAZ propagiert wurden. Die ganzen sch&ouml;nen Gelder, die bei den Betriebsrenten versenkt wurden, zusammen mit einem angemessenen Arbeitgeberanteil, und schon k&ouml;nnte die gesetzliche Rente 10 oder 20 Prozent h&ouml;her ausfallen. Und die rei&szlig;erische &Uuml;berschrift, &ldquo;Wie sicher ist der Wohlstand im Alter?&rdquo;, k&ouml;nnte die FAZ sich sparen. Abgesehen von einer Minderheit, die wirklich hohe (vierstellige) Betriebsrenten bezieht, liegen die Betriebsrenten bei der Mehrheit zwischen 0 und vielleicht 300 Euro im Monat. Da h&auml;ngt der &ldquo;Wohlstand&rdquo; oder zumindest die Existenzsicherung an der gesetzlichen Rente, die die FAZ aber lieber zerst&ouml;ren m&ouml;chte. Tja&hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Asymptomatic spread of coronavirus is &lsquo;very rare,&rsquo; WHO says<\/strong><br>\nGovernment responses should focus on detecting and isolating infected people with symptoms, the World Health Organization said.<br>\nPreliminary evidence from the earliest outbreaks indicated the virus could spread even if people didn&rsquo;t have symptoms.<br>\nBut the WHO says that while asymptomatic spread can occur, it is &ldquo;very rare&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cnbc.com\/amp\/2020\/06\/08\/asymptomatic-coronavirus-patients-arent-spreading-new-infections-who-says.html\">CNBC<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.L.:<\/strong> Damit entf&auml;llt ein bisher wichtiger Punkt des erkl&auml;rten Bedrohungspotenzials.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn wir uns generell an den Informationen der WHO orientieren wollen, sollten wir also eigentlich nur noch symptomatische F&auml;lle testen. Wie viele der aktuellen t&auml;glichen F&auml;lle blieben &uuml;brig? Gleichzeitig erkl&auml;rt uns die WHO &uuml;brigens seit neuestem, dass generelles Masken tragen sinnvoll w&auml;re!?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Blackrock beh&auml;lt umstrittenen Beratungsauftrag der EU-Kommission<\/strong><br>\nDie US-Fondsgesellschaft Blackrock soll den Beratungsauftrag der EU-Kommission f&uuml;r eine Studie zu gr&uuml;nen Investments trotz heftiger Kritik behalten. Das zust&auml;ndige Vergabegremium sehe keine Interessenkonflikte, schrieb die EU-Kommission in einem Brief an Europaabgeordnete. Es gebe keine rechtliche Grundlage daf&uuml;r, Blackrock den Zuschlag zu entziehen.<br>\nDie Gesellschaft mit Sitz in New York verwaltet und investiert Verm&ouml;genswerte von mehreren Billionen Dollar. Rund 80 Parlamentarier von Gr&uuml;nen, Sozialdemokraten und Liberalen hatten m&ouml;gliche Interessenkonflikte moniert, da Blackrock Milliardeninvestitionen in fossile Energien verantworte und voraussichtlich von Corona-Wiederaufbauhilfen profitieren werde. Sie hatten eine neue Ausschreibung f&uuml;r den Auftrag gefordert. Hier werde der Bock zum G&auml;rtner gemacht, lautete der Vorwurf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/blackrock-behaelt-umstrittenen-beratungsauftrag-der-eu-kommission-a-2844884c-5016-41dc-b24d-fca2e3a53764\">Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die &ldquo;Impfstoff-Allianz&rdquo;<\/strong><br>\nDie Initiative geht dem Bericht zufolge ma&szlig;geblich auf Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zur&uuml;ck. Demnach ist die europ&auml;ische &ldquo;Impfstoff-Allianz&rdquo;, schon bevor sie &ouml;ffentlich angek&uuml;ndigt wurde, mit &ldquo;mehreren Pharmaunternehmen im Kontakt&rdquo; getreten. Dazu geh&ouml;rt, wie es hei&szlig;t, auch der britische Konzern AstraZeneca, der einen angeblich &ldquo;besonders vielversprechenden&rdquo; Impfstoff gegen das Covid-19-Virus entwickelt. Zum Hintergrund: Die Pharmabranche hat &uuml;ber Dekaden die Entwicklung neuer Impfstoffe vernachl&auml;ssigt, da sie nicht profitabel genug ist. Nach Ausbruch der Covid-19-Pandemie mobilisieren nun Staaten und private Stiftungen wie die Bill &amp; Melinda Gates-Foundation Milliarden an Subventionen, um schnellstm&ouml;glich einen Impfstoff zu produzieren. Dabei bem&uuml;hen sich die Staaten und Wirtschaftsbl&ouml;cke, im Gegenzug f&uuml;r Milliardenspritzen bei der Belieferung mit dem Impfstoff als erste zum Zuge zu kommen. In einem ersten, Anfang Mai verfassten Entwurf f&uuml;r das gemeinsame Vorgehen der EU-Kernstaaten war die Rede von f&uuml;nf bis zehn aussichtsreichen Projekten der Pharmabranche, die Europas Steuerzahler &ldquo;bis zur Marktreife&rdquo; f&ouml;rdern sollen. Die europ&auml;ische Impfstoff-Allianz wolle ein &ldquo;faires und transparentes Verfahren&rdquo; sicherstellen, das eine &ldquo;ausreichende Versorgung f&uuml;r die EU und dar&uuml;ber hinaus&rdquo; erm&ouml;gliche, hie&szlig; es in dem Bericht. In Europa habe sich das Bewusstsein durchgesetzt, dass man sich im &ldquo;Kampf um die Impfstoffe&rdquo; und deren &ldquo;faire Verteilung&rdquo; nur gemeinsam durchsetzen k&ouml;nne. Dabei sei die europ&auml;ische Impfstoff-Allianz auch f&uuml;r Mitglieder jenseits der EU offen; es h&auml;tten bereits Gespr&auml;che mit Gro&szlig;britannien, Norwegen, Singapur und Japan stattgefunden. [&hellip;]<br>\nDie EU-Staaten wollen laut Agenturberichten auf einen rund 2,4 Milliarden Euro schweren &ldquo;Notfallfonds&rdquo; zur&uuml;ckgreifen, um die Verhandlungen &uuml;ber bevorzugte Impfstofflieferungen mit jenen Pharmaunternehmen zu beschleunigen, die ihrerseits jahrzehntelang die Impfstoffentwicklung vernachl&auml;ssigt haben. Zugleich sollen die Gelder dazu dienen, die Impfstoff-Produktionskapazit&auml;ten in Europa auszuweiten und den Pharmakonzernen, die zu den profitabelsten der Welt z&auml;hlen, eine Art &ldquo;Haftpflichtversicherung&rdquo; anzubieten, bei der s&auml;mtliche Risiken der Impfstoffentwicklung auf den Steuerzahler abgew&auml;lzt w&uuml;rden. Europ&auml;ische Diplomaten werden mit der Aussage zitiert, die EU sei bereit, &ldquo;finanzielle Risiken&rdquo; einzugehen und wom&ouml;glich Geld zu verlieren, da viele der in Entwicklung befindlichen Impfstoffe &ldquo;wahrscheinlich nicht erfolgreich&rdquo; sein w&uuml;rden; andernfalls bekomme man aber &ldquo;keinen schnellen Zugang&rdquo; zu dem Serum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8299\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sterben unter Verschwiegenheitspflicht<\/strong><br>\nAnn&auml;hernd die H&auml;lfte aller Verstorbenen in der Covid 19-Pandemie stammt &ndash; nicht nur in Bayern &ndash; aus Alten- und Pflegeheimen. In vielen Orten sind diese Einrichtungen Hotspots. Zehn bayerische St&auml;dte und Kreise dominieren die bundesweite Statistik der relativen Todeszahlen. Dabei &uuml;berragen einige das vielgescholtene Schweden bei diesen Zahlen deutlich. Doch anders als in Schweden findet in Bayern und Deutschland dar&uuml;ber so gut wie keine Debatte statt. Eine Problembeschreibung.<br>\n&bdquo;COVID-19-bedingte Ausbr&uuml;che in Alters- und Pflegeheimen sowie in Krankenh&auml;usern werden weiterhin berichtet. In einigen dieser Ausbr&uuml;che ist die Zahl der Verstorbenen vergleichsweise hoch.&ldquo; Mit dieser immer gleichlautenden Formel konstatieren die Lageberichte des Robert-Koch-Instituts (RKI) seit Anfang April 2020 das Sterben in Heimen. Dieses Sterben dauert vielerorts bis heute an, trotz eines strikten Besucherverbots, das zum Schutz der Alten und Pflegebed&uuml;rftigen verh&auml;ngt wurde. Dass die Schutzkonzepte in der Altenpflege gelinde gesagt nicht wie gew&uuml;nscht wirkten, das sprechen die RKI-Lageberichte nicht aus, sie deuten es nur an. Eine Analyse steht aus.<br>\nDa auch in den Altenheimen anderer L&auml;nder die Zahl der Verstorbenen vergleichsweise hoch und regional wiederum sehr unterschiedlich ist, stellt sich die Frage, woran dies liegt, wie die COVID-19 bedingten Sterbefallzahlen in Altenheimen verglichen werden k&ouml;nnen, wo die Cluster und Hotspots zu finden sind.<br>\n&bdquo;In der Altenpflege haben die Schutzkonzepte komplett versagt. Sowohl beim Personal als auch bei den Besuchern&ldquo;. Diese niederschmetternde Bilanz zog kein geringerer als der Pr&auml;sident des Welt&auml;rztebundes Frank Ulrich Montgomery (67). In einem Zeitungsinterview Ende Mai beklagte Montgomery, dass die Politik lange Zeit nur daran gedacht habe, &bdquo;dass wir Masken und Kittel f&uuml;r die Krankenh&auml;user brauchen&ldquo;. Kein Mensch habe an die Altenpflege gedacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.regensburg-digital.de\/sterben-unter-verschwiegenheitspflicht\/08062020\/\">regensburg-digital<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es w&auml;re an der Zeit alle Corona-Ma&szlig;nahmen der Regierenden durch eine unabh&auml;ngige Expertenkommission, &auml;hnlich wie in D&auml;nemark, unter die Lupe nehmen zu lassen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Syrien: Maximaler Druck auf die Bev&ouml;lkerung<\/strong><br>\nEs spricht viel daf&uuml;r, dass es sich bei den US-Sanktionen wie auch bei den EU-Sanktionen um ein Ma&szlig;nahmenpaket handelt, das mit wirtschaftlichen H&auml;rten ein politisches Ziel verfolgt. Zwar gibt man sich auf der &ldquo;H&ouml;he der Zeit&rdquo;. So r&auml;umt auch die Seite der Hardliner, die die EU-Sanktionen unterst&uuml;tzen und die Verantwortlichkeit f&uuml;r die bittere wirtschaftliche Situation vor allem &ldquo;Assads Regime&rdquo; zuschreiben, ein, dass man nicht mit der bisherigen Unbedingtheit f&uuml;r einen Machtwechsel in Damaskus eintreten soll.<br>\nAuch im European Council of Foreign Affairs zollt man der Einsicht Tribut, dass der &ldquo;maximale Druck&rdquo; keinen Wechsel an der Spitze wahrscheinlich macht. Aber die Methode bleibt beim selben Muster: Man will Akteure unterst&uuml;tzen, die gegen Assad opponieren, statt mit der syrischen Regierung eine Form der Zusammenarbeit zu entwickeln, die politische M&ouml;glichkeiten erg&auml;be, die Situation f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung zu verbessern. &hellip;<br>\n&ldquo;Assad muss weg&rdquo;, die Forderung wurde zwar offiziell vom politischen Verhandlungstisch genommen. Dass sie als Unterstr&ouml;mung des politischen Handels pr&auml;sent bleibt, ist an Medienberichten abzulesen, die sich, wie im Fall des Streites zwischen Assad und dem syrischen Milliard&auml;r Rami Makhlouf, deutlich an der M&ouml;glichkeit delektieren, dass die Macht Assads gebrochen werden k&ouml;nnte. In der syrischen Wirklichkeit sieht es bisher nicht danach aus. Makhlouf hat seinen Machtkampf erstmal verloren.<br>\nBislang zeigt sich aber, wie auch an den Spekulationen &uuml;ber einen Riss zwischen Assad und der russischen Regierung, dass sich diese Hoffnungen nicht erf&uuml;llen. Sollte dem entgegen aller Behauptungen von Landeskennern, die sich bislang als verl&auml;ssliche Beobachter zeigten, nicht so sein, stellt sich die Frage, wer &uuml;berhaupt dazu f&auml;hig w&auml;re, dass Land in stabile Verh&auml;ltnisse zu f&uuml;hren?<br>\nDie dschihadistische und islamistische Opposition sicher nicht und auf diejenigen, die mit dem Westen in enger Verbindung stehen, kann man keine Hoffnungen richten. Die Erfahrungen westlicher Einmischungen im Nahen Osten sind keine, die davon zeugen, dass die Region friedlicher oder wohlhabender geworden ist, eher im Gegenteil, wie ein Blick in den Irak exemplarisch zeigt.<br>\nDie Hoffnung auf einen n&auml;chsten Aufstand oder einen umsturzartigen Regierungswechsel ist eine Blase, die mit viel hei&szlig;er Luft gef&uuml;llt wird: Es gibt vom Westen keinerlei Konzept f&uuml;r eine bessere Zukunft Syriens und Assad hat die letzten neun Jahre unter Beweis gestellt, dass er sich allen Widerst&auml;nden zum Trotz halten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Syrien-Maximaler-Druck-auf-die-Bevoelkerung-4777598.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Neue Sicherheitspolitik der Gr&uuml;nen: V&ouml;lkerrecht dann beachten, wenn es deutschen Interessen dient<\/strong><br>\nDie Gr&uuml;nen geben sich ein neues Grundsatzprogramm. In diesem Zusammenhang wird auch &uuml;ber sicherheitspolitische Konzepte debattiert. Die parteinahe Heinrich-B&ouml;ll-Stiftung hat dazu im November 2019 das &ldquo;Forum Neue Sicherheitspolitik&rdquo; ins Leben gerufen, in dem junge Experten &uuml;ber Sicherheitspolitik diskutieren und mit ihren Beitr&auml;gen Einfluss auf den Debattenprozess nehmen wollen und auch sollen. Dabei wird deutlich, wie sehr sich die Gr&uuml;nen inzwischen von ihren friedenspolitischen Ans&auml;tzen verabschiedet haben, die einst mit ausschlaggebend f&uuml;r ihre Gr&uuml;ndung waren.<br>\nMan muss es sich immer wieder in Erinnerung rufen: Die Gr&uuml;nen entstanden auch aus der Friedensbewegung. Man wollte sich von bestehender Politik abheben, der Konfrontation abschw&ouml;ren und lehnte jede Form von Militarisierung ab &ndash; lang ist&rsquo;s her, dass Heinrich B&ouml;ll und Petra Kelly in Mutlangen gegen die Stationierung von US-amerikanischen Pershing-II-Raketen demonstriert haben. Inzwischen sind die Gr&uuml;nen wieder vollst&auml;ndig dort angekommen, von wo sie sich weg bewegen wollten. Insbesondere in der Sicherheitspolitik sind sie l&auml;ngst rechts der Mitte zu verorten.<br>\nWie weit die Gr&uuml;nen inzwischen nach rechts gerutscht sind, l&auml;sst sich beispielsweise an ihrer Haltung zu China ablesen. Wie der Blog German-Foreign-Policy berichtet, tragen zahlreiche gr&uuml;ne Abgeordnete im Europaparlament einen Aufruf zu einem gemeinsamen, restriktiven Handeln der EU gegen China mit, der auch von Vertretern der Fraktion Identit&auml;t und Demokratie unterst&uuml;tzt wird, der unter anderem die AfD und die italienische Lega angeh&ouml;ren. Die Gr&uuml;nen &uuml;berholen in Fragen der Sicherheitspolitik b&uuml;rgerliche und rechtskonservative Parteien inzwischen im aggressiven Ton, im Willen zur Konfrontation und auch im Willen, deutsche Interessen &uuml;ber internationale Regeln und Recht zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/103085-neue-sicherheitspolitik-grunen-volkerrecht-dann\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em>Siehe auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61386\">Adrette Atlantiker bei der B&ouml;ll-Stiftung werben f&uuml;r Erleichterung von Kriegseins&auml;tzen. Oder: Warum sich Heinrich B&ouml;ll im Grabe dreht<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Es geht schon lange um Annexion<\/strong><br>\nInterview mit dem pal&auml;stinensischen Wirtschafts- und Politikberater Sam Bahour &ndash; Auswirkungen der israelischen Besatzung auf die pal&auml;stinensische Wirtschaft<br>\nDer Blick auf Israel\/Pal&auml;stina ist in der Bundesrepublik Deutschland durch die Geschichte von Antisemitismus und Judenvernichtung gepr&auml;gt. Das f&uuml;hrt dazu, dass nicht nur Deutsche, sondern auch Pal&auml;stinenser und j&uuml;dische Israelis immer wieder pauschal delegitimiert werden, wenn sie die israelische Besatzungspolitik oder Diskriminierung pal&auml;stinensischer Israelis kritisieren, selbst wenn sie sich dabei auf die Menschenrechte und das V&ouml;lkerrecht beziehen.<br>\nDies trifft in den letzten Jahren in besonderem Ma&szlig;e auf die BDS-Kampagne zu. Diese fordert Boykott und Sanktionen gegen Israel, bis das Land Resolutionen der Vereinten Nationen hinsichtlich einer Zwei-Staaten-Regelung umsetzt. Der Bundestag, viele Landtage und Stadtr&auml;te haben nunmehr beschlossen, BDS sei antisemitisch und d&uuml;rfe nicht mit &ouml;ffentlichen Geldern, R&auml;umen, etc. unterst&uuml;tzt werden. In Folge m&uuml;ssen Veranstaltungen zum Thema Pal&auml;stina\/Israel oft abgesagt werden, weil bereits zugesagte R&auml;ume entzogen werden &ndash; aus Angst von Vermietern, &ouml;ffentliche finanzielle Unterst&uuml;tzung zu verlieren oder selbst in die Kritik zu geraten. Kritik an der israelischen Besatzung wird durch die Unterstellung antisemitischer Motivation oft pauschal delegitimiert.<br>\nZugleich setzt Israel seit &uuml;ber 50 Jahren milit&auml;rische und administrative Ma&szlig;nahmen gegen die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung in Westjordanland und Gazastreifen um, die in ihrer Wirkung mit einem umfassenden Boykott und Sanktionen vergleichbar sind. Dies f&uuml;hrt in Deutschland jedoch nicht zu einer entsprechenden Ausgrenzung.<br>\nMit einer Reihe von Interviews thematisieren wir die Auswirkungen entsprechender israelischer Politik in verschiedenen Bereichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Es-geht-schon-lange-um-Annexion-4776992.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>New York Times: Wahlen in Bolivien waren nicht gef&auml;lscht<\/strong><br>\nAnalysten sehen Betrugsvorw&uuml;rfe gegen Ex-Pr&auml;sident Evo Morales nicht haltbar. Organisation amerikanischer Staaten hat fragw&uuml;rdige Rolle nicht aufgearbeitet<br>\nFast acht Monate nach dem Sturz des bolivianischen Pr&auml;sidenten Evo Morales sieht nun auch die US-Tageszeitung New York Times die These eines Wahlbetrugs durch den ersten indigenen Staatspr&auml;sidenten entkr&auml;ftet. Diesen Vorwurf hatten die rechtsgerichtete Opposition und die US-nahe Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) erhoben. Ein angeblicher Wahlbetrug war zudem das Hauptargument der Putschisten aus Opposition, Polizei und Armee. Die New York Times schreibt nun, die These eines Wahlbetrugs beruhe &ldquo;auf falschen Daten und ungeeigneten statistischen Techniken&rdquo;.<br>\nDer Artikel des US-Blatts st&uuml;tzt sich im Kern auf einen neuen Untersuchungsbericht von Nicol&aacute;s Idrobo, Dorothy Kronick und Francisco Rodr&iacute;guez. Diese Analyse detaillierter Wahldaten, die Forschern au&szlig;erhalb der OAS bisher nicht zur Verf&uuml;gung standen, widerlegt den Betrugsvorwurf. Der Bericht ist heikel, weil die OAS sich seit Monaten gegen Forderungen nach der Ver&ouml;ffentlichung ihrer Daten und Methoden wehrt. Die Autoren zeigen, dass sie in der Lage waren, das Endergebnis genau vorherzusagen, indem sie unter anderem Stimmen auswerteten, die vor einer Unterbrechung der Ausz&auml;hlung publik waren.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/New-York-Times-Wahlen-in-Bolivien-waren-nicht-gefaelscht-4777904.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2020\/06\/07\/world\/americas\/bolivia-election-evo-morales.html\">A Bitter Election. Accusations of Fraud. And Now Second Thoughts. &ndash; New York Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rassismus und die Mitschuld der Medien<\/strong><br>\nW&uuml;rden wir uns auf die klassischen Medien verlassen, w&uuml;ssten wir im Alltag nichts &uuml;ber die vermeintlich anderen in unserer Gesellschaft<br>\n&ldquo;Und die voyeuristische Erwartung, dass wir wieder und wieder unsere schmerzhaften Erfahrungen erz&auml;hlen &ndash; in einer Art Racism Porn. Dass wir in die Bringschuld sollen, beweisen sollen, uns nackt ausziehen sollen und unsere Narben preisgeben. Nur damit eine Frau Maischberger, eine Anne Will oder ein Markus Lanz dann dar&uuml;ber fachsimpeln k&ouml;nnen, ob unsere Erfahrungen legitim seien?&rdquo; [&hellip;]<br>\nWenn in Informationssendungen Menschen &ldquo;von der Stra&szlig;e&rdquo; befragt werden, haben sie meistens keinen Akzent, geh&ouml;ren keiner Minderheit an. Wenn in Magazinen oder Talkshows gesellschaftliche oder Alltagsprobleme besprochen werden, dann kommt darin selten die Familie Mihajlovi&#263; vor, die gerade Ihre Wohnung renoviert. Es kommen keine Zeynep und kein Oyinaka zur Wort, wenn zum Beispiel &uuml;ber die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben in der Gro&szlig;stadt debattiert wird.<br>\nIn den Redaktionen selbst sitzen mehrheitlich noch immer wei&szlig;e, b&uuml;rgerliche Redakteurinnen und Redakteure. Weiter oben, in den F&uuml;hrungsetagen der Medien, ist das Personal au&szlig;erdem &uuml;berwiegend m&auml;nnlich und alt. Nun kommen viele Mitarbeiter der klassischen Medien und Formate derzeit ordentlich ins Schwitzen. Wo bekomme ich auf die Schnelle Gespr&auml;chspartner, die mir erkl&auml;ren, &ldquo;ob es bei uns Rassismus gibt&rdquo;? Wie thematisiere ich Rassismus und erkl&auml;re ihn, ohne meine mehrheitlich wei&szlig;en Leserinnen und Zuschauer zu verst&ouml;ren? Die gewieften und j&uuml;ngeren unter den Redakteuren helfen sich vielleicht, indem sie auf den Pfaden der Black-Lives-Matter-Hashtags nach Expertinnen und Betroffenen suchen. Die etablierten Formate wie etwa Maischberger laden einfach die &Uuml;blichen ein. Und suchen nach Kritik nach einer Notl&ouml;sung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000117944167\/rassismus-und-die-mitschuld-der-medien\">derStandard.at<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Best&auml;tigte aktive Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200609_corona.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200609_corona.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Die Zahl der aktiv am Coronavirus erkrankten und positiv getesteten B&uuml;rger in Deutschland sank seit Freitag um 286 auf 5.632, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) f&uuml;r Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der genesenen B&uuml;rger stieg &uuml;ber das Wochenende um 600 auf 170.200.<\/p>\n<p><em>Hintergrund: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60913\">Corona-Zahlen &ndash; warum reden wir nicht von den &bdquo;aktiv Erkrankten&ldquo;?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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