{"id":6179,"date":"2010-07-14T08:10:38","date_gmt":"2010-07-14T06:10:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6179"},"modified":"2010-07-14T08:11:06","modified_gmt":"2010-07-14T06:11:06","slug":"6179","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6179","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Krise als Hebel zur Durchsetzung rechter Politik; notfalls hilft der EU-Krisenfonds den Banken; Hunger in Deutschland; Widerstand gegen Mieterpolitik; UN attackieren Konzerne; Atomstrom-Auktion; World Conference Center Bonn; Steffen Seibert; Rezension: Gangsterwirtschaft; Sarkozy macht Deutschland nach; verbotene Bilder von der &Ouml;lkatastrophe. (KR\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Die Krise als Hebel zur Durchsetzung rechter Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Notfalls hilft der EU-Krisenfonds den Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Hunger in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Deutscher Mieterbund k&uuml;ndigt Widerstand gegen Mieterpolitik an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">UN attackieren Konzerne &ldquo;Nat&uuml;rliches Kapital wird im gro&szlig;en Stil vernichtet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Atomstrom-Auktion: Laufzeit zu verkaufen, meistbietend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">INSM: Die Verbl&ouml;dung findet kein Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">World Conference Center Bonn (WCCB) Pr&uuml;fungsbericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Eine faszinierende neue Aufgabe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Rezension: Gangsterwirtschaft. Wie uns die organisierte Kriminalit&auml;t aufkauft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Sarkozy und das Modell Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">You Are Not Authorized to See These Pictures of the Oil Spill<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=6179&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Krise als Hebel zur Durchsetzung rechter Politik <\/strong><br>\nThe European right is capitalising on a crisis<br>\nEurozone governments and European authorities are using the economy to justify pushing through rightwing policy changes.<br>\nIt makes no sense to cut spending and raise taxes now, while the economy is still very weak, inflation is negative and there is serious risk of lapsing back into recession. Unless, that is, the goal is to reduce wages and benefits in the public sector, weaken labour, redistribute income upward and reduce the size of government &ndash; then there is no time like the present to push these things through.<br>\nWe have a similar, although not yet as severe political problem, in the United States: deficit hawks are mounting a campaign to cut social security, even though it can make all promised payments for the next 33 years.<br>\nIronically, the people who want to take advantage of the &ldquo;crisis&rdquo; in Spain are actually increasing the risk of more serious debt problems, since the debt burden will rise if the economy lapses into recession or years of stagnation because of their fiscal tightening measures. But they are willing to take these risks in order to accomplish their political objectives.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/cifamerica\/2010\/jul\/09\/economic-dilemma-excuse-eurozone\/print%20\">the Guardian<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung G.G.:<\/strong> Der Autor Mark Weisbrot ist Direktor des &ldquo;Centre for Economic and Policy Research&rdquo; (CEPR). Diesem Washingtoner Think-Tank der Demokraten geh&ouml;ren auch Joseph Stiglitz und Robert Solow an.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Notfalls hilft der EU-Krisenfonds den Banken<\/strong><br>\nEigentlich war der gigantische Krisen-Fonds der Europ&auml;er f&uuml;r Euro-Staaten in Finanzn&ouml;ten gedacht. Doch falls europ&auml;ische Banken den Stresstest nicht bestehen sollten, k&ouml;nnte letztlich auch der EU-Krisenfonds einspringen. EU-Kommissar Rehn rechnet aber nicht damit, dass dieser Fall eintreten k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meta.tagesschau.de\/id\/38371\/notfalls-hilft-der-eu-krisenfonds\">Meta-Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hunger in Deutschland<\/strong><br>\nIn Deutschland sind elf Millionen Menschen von Armut bedroht. Tausende leben bereits am Existenzminimum. Dabei handelt es sich nicht nur um Obdachlose, sondern auch um Rentner, Witwer, Alleinstehende und Alleinerziehende. F&uuml;r viele geh&ouml;rt der Hunger inzwischen zum Leben dazu. Und ihre Situation scheint aussichtslos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/fakt\/7485585.html\">Fakt MDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutscher Mieterbund k&uuml;ndigt Widerstand gegen Mieterpolitik an<\/strong><br>\nTrotz der immer gr&ouml;&szlig;er werdenden Probleme verabschiede sich die Bundesregierung in &raquo;Riesenschritten&laquo; aus der Wohnungspolitik. Auf der einen Seite werde nichts unternommen, um Investitionsanreize f&uuml;r Neubauten zu schaffen. Gleichzeitig plane der Bund, die Mittel f&uuml;r Wohngeld, energetische Geb&auml;udesanierung, St&auml;dtebauf&ouml;rderung und Wohnungsbau massiv zu k&uuml;rzen.<br>\nUm insgesamt 40 Prozent auf 500 Millionen Euro will die Regierung ihre Ausgaben f&uuml;r Wohngeld ab 2011 reduzieren. Zwar liegen noch keine Angaben &uuml;ber die genaue Ausgestaltung des Kahlschlags vor. Sch&auml;tzungen des DMB zufolge k&ouml;nnen sich die 800000 bis 900000 Wohngeldbezieher durchschnittlich aber schon auf monatlich 40 bis 50 Euro weniger auf dem Konto einstellen. Das durchschnittliche Einkommen eines leistungsberechtigten Haushaltes liegt bei 822 Euro im Monat.<br>\nVon &raquo;Grund auf falsch&laquo; seien auch die geplanten K&uuml;rzungen in der St&auml;dtebauf&ouml;rderung und im Wohnungsbau, sagte Rips. Im ersten Bereich soll laut Koalitionsvertrag die H&auml;lfte, im zweiten sollen 30 Prozent der bisherigen Bundesmittel gestrichen werden. Der DMB-Chef warnte vor einem Mangel auf den Wohnungsmarkt. &raquo;Wir steuern auf ernste Wohnungsengp&auml;sse und auf steigende Mieten zu, insbesondere in den Ballungszentren.&laquo; 2009 seien knapp 160000 Wohnungen neu gebaut worden &ndash; &raquo;die niedrigste Baufertigstellungszahl in der Geschichte der Bundesrepublik&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2010\/07-14\/049.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Umweltschutz: UN attackieren Konzerne &ldquo;Nat&uuml;rliches Kapital wird im gro&szlig;en Stil vernichtet&rdquo;<\/strong><br>\nDie Vereinten Nationen werfen den gr&ouml;&szlig;ten Konzernen der Welt beim Umweltschutz schwere Vers&auml;umnisse vor. &ldquo;Das nat&uuml;rliche Kapital der Welt wird im gro&szlig;en Stil vernichtet&rdquo;, warnte UN-Umweltchef Achim Steiner im Gespr&auml;ch mit der S&uuml;ddeutschen Zeitung. Allein die 3000 bedeutendsten Unternehmen verursachen einer neuen UN-Studie zufolge j&auml;hrliche Umweltsch&auml;den von zwei Billionen&nbsp;Euro.<br>\nDie &Ouml;lkatastrophe im Golf von Mexiko steht laut Vereinten Nationen f&uuml;r weit mehr als die Probleme eines einzelnen Konzerns: Einer neuen Studie des UN-Umweltprogramms UNEP in Nairobi zufolge schenken die meisten Unternehmen dem Natur- und Artenschutz kaum Beachtung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/umweltschutz-un-attackieren-konzerne-natuerliches-kapital-wird-im-grossen-stil-vernichtet-1.974047\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Atomstrom-Auktion: Laufzeit zu verkaufen, meistbietend<\/strong><br>\nZum Ersten, zum Zweiten: Die Bundesregierung denkt laut dar&uuml;ber nach, l&auml;ngere Laufzeiten f&uuml;r Atomkraftwerke meistbietend an die Energiekonzerne zu versteigern. Sie hofft auf Wettbewerb, Milliardengewinne und Transparenz. Opposition und Umweltsch&uuml;tzer sind entsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,706264,00.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Lizenz zum Weiterstrahlen<\/strong><br>\nDoch die Idee hat einen Haken: Statt den Atomausstieg nur weiter hinauszuz&ouml;gern, w&uuml;rden die vier gro&szlig;en, deutschen Energiekonzerne damit Lizenzen erwerben, die ihnen den Weiterbetrieb ihrer Reaktoren absichern. Diese Regelung k&ouml;nnte zwar auch Geld in die Staatskasse sp&uuml;len, sie w&uuml;rde eine Laufzeitverl&auml;ngerung jedoch gleichzeitig de facto zementieren und ihre R&uuml;cknahme durch eine neue Regierung teuer machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/lizenz-zum-weiterstrahlen\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Markt soll also k&uuml;nftig die Sicherheit garantieren. Das kennen wir doch aus der Finanzkrise.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Verbl&ouml;dung findet kein Ende<\/strong><br>\nEs vergeht offenbar kein Tag, an dem nicht irgendein Professor Lust dazu versp&uuml;rt, sich im Namen der INSM l&auml;cherlich zu machen. &ldquo;Sparen schafft Wohlstand&ldquo;, bestellt uns jetzt ein gewisser Andreas Freytag via hauseigenem &ldquo;&Ouml;konomenblog&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weissgarnix.de\/2010\/07\/12\/die-verblodung-findet-kein-ende\/\">Weissgarnix<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>World Conference Center Bonn (WCCB) Pr&uuml;fungsbericht<\/strong><br>\nDas Rechnungspr&uuml;fungsamt der Stadt Bonn hat das Millionendebakel um das World Conference Center Bonn (WCCB) im Auftrag des Stadtrats in Teilen untersucht. Das vertrauliche Ergebnis k&ouml;nnen die Ratsmitglieder seit Anfang April auf 475 Seiten nachlesen, ab jetzt auch alle B&uuml;rger in Bonn und der Region.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.general-anzeiger-bonn.de\/index.php?k=loka&amp;itemid=10490&amp;detailid=761868\">General Anzeiger<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Eine faszinierende neue Aufgabe<\/strong><br>\nSeibert will uns mit seiner Stellungnahme weismachen, dass sein Wechsel ins Bundespresseamt, so was wie ein berufliches Fortkommen darstellt, den n&auml;chsten Schritt auf der typischen Karriereleiter eines Journalisten. Dass er dabei den Beruf aufgibt, dass der Abendkurs eher eine Umschulungsma&szlig;nahme war, &uuml;berspielt er geschickt, erstickt er im Wust inhaltsarmer S&auml;tze. Es ist eben nicht die faszinierende neue Aufgabe f&uuml;r einen leidenschaftlichen Journalisten &ndash; es ist die Berufsaufgabe eines Journalisten, der seine Berufsleidenschaft schon lange verloren hat, daher ganz offizi&ouml;s zum Propagandisten umlernen m&ouml;chte. So wie sein Vorg&auml;nger, nach absolvierter Berufserfahrung als Propagandist der Regierung, nun die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Bayerischen Rundfunks &uuml;bernimmt, wird auch Seibert irgendwann einmal ins Nachrichtenwesen zur&uuml;ckkehren: wie man ihm dann Objektivit&auml;t abkaufen will, wenn er dann die Pl&auml;ne seiner ehemaligen Auftraggeber in Kameras ausstreut, mag man sich derzeit gar nicht vorstellen.<br>\nWo Journalisten, und seien sie vormals auch noch so regierungsfreundlich gewesen, zu Propagandisten werden &ndash; und das ganz ohne sich vor der &Ouml;ffentlichkeit zu sch&auml;men, ohne einen Rest von Alibi vorzuschieben -, da ist die unaufdringliche Berlusconisierung der Gesellschaft zum Tagesordnungspunkt erkl&auml;rt worden. So macht man modernen Staat &ndash; man verschmiert Massenmedien mit Politik, vermengt Politik mit Massenmedien und am Ende bestreiten ausgebildete Agitatoren das letzte bisschen Journalismus, das man behalten hat, damit das Etikett oder Schildchen mit Aufdruck &ldquo;freiheitlich-demokratische Gesellschaft&rdquo; auch weiterhin angebracht bleiben kann&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2010\/07\/eine-faszinierende-neue-aufgabe.html\">Ad sinistram<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu auch:<\/strong><\/p>\n<p><strong>&ldquo;Lieber Steffen Seibert, &hellip;&rdquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung brauche nun mal gute Leute &ndash; die Gewerkschaft Verdi im ZDF macht sich lustig &uuml;ber den politischen Aufstieg des TV-Stars Steffen Seibert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/zdf-lieber-steffen-seibert-intendanten-werden-immer-gesucht-1.973829\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rezension: Gangsterwirtschaft. Wie uns die organisierte Kriminalit&auml;t aufkauft<\/strong><br>\nDer Inhalt dieser au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Recherchearbeit offenbart das h&auml;sslichste Antlitz des globalen Kapitalismus. Damit hat J&uuml;rgen Roth sicher eines der wichtigsten politischen B&uuml;cher des Jahres vorgelegt. Dennoch wird es verdr&auml;ngt und totgeschwiegen werden. Die schmutzigen Verflechtungen von Kriminellen mit hochkar&auml;tigen Politikern und Wirtschaftsbossen, die in Deutschland tats&auml;chlich zur Tagesordnung geh&ouml;ren, beschreibt der investigative Journalist pr&auml;zise, unaufgeregt und so unemotional wie er auch spricht.<br>\nF&uuml;r die g&auml;ngige Gangsterwirtschaft bringt J&uuml;rgen Roth detaillierte Beweise aus der Realit&auml;t, sei es nun der N&uuml;rburgring, der Fall Opel oder speziell das Drama der Werften in Wismar. &ldquo;Das ist so ein Beispiel daf&uuml;r, wo Sie die Verbindung haben zwischen legalen Strukturen und rein kriminellen Strukturen, wo es aber darum geht, sich in der deutschen Wirtschaft niederzulassen, die deutsche Wirtschaft zu infiltrieren. Und wenn dann irgendwie ein Retter kommt, da mag Blut dran kleben, mit Raub, Bestechung erwirtschaftet worden, das interessiert hier niemanden. Das ist aber nur der eine Teil der Gangsterwirtschaft. Gleichzeitig kooperieren deutsche Unternehmen nat&uuml;rlich sehr eng mit kriminellen Strukturen insbesondere aus der ehemaligen UdSSR, aus den sogenannten Ostblockl&auml;ndern. Da gibt es engste Verfilzungen. Und das ist die Kooperation der Gangster&rdquo;, sagt Roth.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndrinfo.de\/kultur\/buch-tipp\/juergenroth100.html\">NDR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sarkozy und das Modell Deutschland<\/strong><br>\nIm Vergleich zu nahezu allen anderen L&auml;ndern w&uuml;rden Verm&ouml;gende in Frankreich &ndash; neben Schweden &ndash; am h&ouml;chsten besteuert. In Spanien und Deutschland etwa seien es sozialdemokratische Regierungen gewesen, die die Verm&ouml;genssteuer ausgesetzt h&auml;tten, um Kapitalflucht zu verhindern. Deswegen sei er weiterhin gegen eine Anhebung der H&ouml;chststeuergrenze. Andernfalls vertreibe man die Unternehmer aus Frankreich und reduziere die Kaufkraft. Beides schade der Wirtschaft. Zum wiederholten Male behauptete Sarkozy f&auml;lschlicherweise, auch in Deutschland gebe es einen &bdquo;Bouclier fiscal&ldquo; &ndash; also eine Art &bdquo;Steuerschild&ldquo;, die verhindert, dass man mehr als 50 Prozent seines Einkommens an den Staat abgeben muss. &Uuml;berhaupt sparte er nicht mit Verweisen auf Deutschland.<br>\nDeutschland sei unser &bdquo;Konkurrent, unser Partner und unser Nachbar&ldquo;, sagte Sarkozy. &bdquo;Ich bewundere das deutsche Modell.&ldquo; Au&szlig;erdem w&uuml;nsche er sich, dass sich Frankreich &bdquo;an den besten orientiert &ndash; und nicht an L&auml;ndern, die ich nicht nennen will.&ldquo; Der &bdquo;deutsch-franz&ouml;sische Motor&ldquo; funktioniere weiterhin. Er und Angela Merkel seien zwar &bdquo;sehr verschieden&ldquo;, aber, so Sarkozy, &bdquo;wir vertrauen einander.&ldquo; Es habe auch deshalb lange gedauert, in der Griechenland-Krise eine gemeinsame Position zu finden, weil &bdquo;die &ouml;ffentliche Meinung in unseren L&auml;ndern sehr verschieden war.&ldquo; Er glaube nicht, dass Deutschland sich aus Europa zur&uuml;ckziehe, aber es werde ein Land wie alle anderen L&auml;nder auch. Man k&ouml;nne von Deutschland nicht erwarten, &bdquo;dass es bis ans Ende aller Tage f&uuml;r die Nazizeit bezahlt&ldquo;, sagte Sarkozy.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article8433633\/Praesident-Nicolas-Sarkozy-fuehlt-sich-uebel-verleumdet.html\">Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>You Are Not Authorized to See These Pictures of the Oil Spill, Citizen.. Do Not Look<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtonsblog.com\/2010\/07\/you-are-not-authorized-to-see-these.html\">Washington&rsquo;s Blog<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Die Krise als Hebel zur Durchsetzung rechter Politik; notfalls hilft der EU-Krisenfonds den Banken; Hunger in Deutschland; Widerstand gegen Mieterpolitik; UN attackieren Konzerne; Atomstrom-Auktion; World Conference Center Bonn; Steffen Seibert; Rezension: Gangsterwirtschaft; Sarkozy macht Deutschland nach; verbotene Bilder von der &Ouml;lkatastrophe. (KR\/WL) <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-6179","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6179"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6179\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6182,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6179\/revisions\/6182"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6179"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6179"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}