{"id":61817,"date":"2020-06-10T08:28:40","date_gmt":"2020-06-10T06:28:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817"},"modified":"2020-06-10T08:28:40","modified_gmt":"2020-06-10T06:28:40","slug":"hinweise-des-tages-3628","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h01\">Ami goes home?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h02\">Der gr&uuml;ne Kalte Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h03\">Das Virus in den Gewerkschaften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h04\">Anschlagsversuch auf Ken Jebsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h05\">Der Russe war&rsquo;s<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h06\">Niemand kontrolliert, ob trotz Staatshilfe Boni gezahlt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h07\">Das Konjunkturpaket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h08\">Portugal bittet Banken mit Covid-Solidarit&auml;tszuschlag zur Kasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h09\">Da ist richtig Sprengstoff drin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h10\">Davon gehen Superreiche nicht zugrunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h11\">Spahn schl&auml;gt &ldquo;Gesundheits-Nato&rdquo; vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h12\">Mit Chauffeur und E-Van zum Arzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h13\">75 Seiten Schonung f&uuml;r von der Leyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h14\">Die Sahelzone brennt &ndash; der Westen agiert als Brandbeschleuniger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h15\">Handeln au&szlig;erhalb der Rechtsstaatlichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h16\">Pal&auml;stinenser pr&auml;sentieren Gegenvorschlag zu US-Nahostplan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h17\">Wir sind alle M&ouml;rder!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61817#h18\">Best&auml;tigte aktive Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ami goes home?<\/strong><br>\nRisiken und Nebenwirkungen des &ldquo;Abzugs&rdquo; der US-Truppen aus Deutschland<br>\nJahrzehntelang dr&auml;ngte die Friedensbewegung zu Recht auf einen Abzug der US-Truppen. Insofern l&auml;sst sich aus dieser Perspektive der Ende letzter Woche erfolgten Ank&uuml;ndigung, die US-Armee werde &uuml;ber ein Viertel ihrer SoldatInnnen aus Deutschland abziehen, sicher etwas Positives abgewinnen. Unklar ist allerdings, was mit diesen Truppen geschehen wird &ndash; sollten sich die Berichte bewahrheiten, dass zumindest ein Teil von ihnen in Polen stationiert werden soll, ist das vor allem mit Blick auf das Verh&auml;ltnis zu Russland &auml;u&szlig;erst bedenklich. Au&szlig;erdem k&ouml;nnte ein US-Abzug zwar Perspektiven f&uuml;r neue sicherheitspolitische Ans&auml;tze er&ouml;ffnen, mit einiger Wahrscheinlichkeit wird aber auch versucht werden, ihn als argumentatives Vehikel f&uuml;r den vermeintlich erforderlichen Aufbau zus&auml;tzlicher milit&auml;rischer Kapazit&auml;ten heranzuziehen. Und schlie&szlig;lich gilt es zu beachten, dass mit der US-Ank&uuml;ndigung keineswegs ein Komplettabzug der US-Truppen in Aussicht steht, die aller Wahrscheinlichkeit nach in gro&szlig;em Umfang noch viele Jahre hierzulande stationiert bleiben werden. (&hellip;)<br>\nSo positiv man es empfinden mag, wenn eine beachtliche Anzahl an US-SoldatInnen das Land verlassen, mit einem Komplettabzug ist auf absehbare Zeit nicht zu rechnen. Schlie&szlig;lich ist Deutschland auch weiterhin nicht nur f&uuml;r Konflikte mit Russland, sondern auch f&uuml;r US-Eins&auml;tze im Globalen S&uuml;den nahezu unersetzlich. N&uuml;chtern gibt etwa der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, zu Protokoll: &bdquo;Wir sollten das nicht auf die Goldwaage legen. Die Amerikaner sind nicht hier, um uns einen Gefallen zu tun, sondern weil sie strategische Interessen haben. Deshalb werden sie auch ganz sicher nicht vollst&auml;ndig aus Deutschland abziehen.&rdquo;<br>\nVor diesem Hintergrund sollten bei aller nachvollziehbaren Freude &uuml;ber einen Abzug der US-Truppen vor allem auch die mit ihm einhergehenden Risiken und Nebenwirkungen kritisch im Auge behalten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/06\/08\/ami-goes-home-2\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><strong>Dazu: US-Truppenabzug<\/strong><br>\nChance f&uuml;r eine Friedensdividende? (&hellip;)<br>\nIdealweise w&uuml;rden die US-Truppen auch gleich die Atomwaffen aus B&uuml;chel mitnehmen und verschrotten und damit die Atomkriegsgefahr verringern. Denn die US-Truppen in Europa gef&auml;hrden ebenso wie die NATO den Frieden und erh&ouml;hen die Kriegsgefahr. Sie sind eine t&auml;gliche Bedrohung und Belastung f&uuml;r Mensch und Umwelt. Statt der US- und NATO-Konfrontationspolitik mit Russland k&ouml;nnten weniger Truppen den Weg zu einer zivilen Politik der gemeinsamen Sicherheit in Europa ebnen.<br>\nWas die Ank&uuml;ndigung &ndash; auch wenn sie nicht wahr gemacht wird &ndash; zeigt: es fehlt nicht nur am Willen zu einer neuen Entspannungspolitik inklusive Abr&uuml;stung, es fehlt auch an Konversions&shy;pl&auml;nen und konkreten zivilen Projekten. Jetzt w&auml;ren erste Schritte f&uuml;r eine zivile Nutzung milit&auml;rischer Liegenschaften und Gebiete notwendig. Konversion ist das Gebot der Stunde, z.b. k&ouml;nnten durch Projekte f&uuml;r Tourismus und erneuerbare Energien in den Regionen um die Milit&auml;rbasen neue Arbeitspl&auml;tze geschaffen, die Lebensqualit&auml;t erh&ouml;ht und auch der Klimaschutz vorangebracht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/06\/09\/us-truppenabzug\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Der gr&uuml;ne Kalte Krieg<\/strong><br>\nTransatlantische Parlamentarierallianz gegen China gegr&uuml;ndet &ndash; unter ma&szlig;geblicher Beteiligung eines Gr&uuml;nen-Politikers.<br>\nBerlin\/Washington (Eigener Bericht) &ndash; Politiker von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen spielen eine f&uuml;hrende Rolle in einem neuen, gegen China gerichteten Zusammenschluss transatlantischer Parlamentarier. In der am Freitag gegr&uuml;ndeten Inter-Parliamentary Alliance on China (IPAC), der bislang Abgeordnete aus zw&ouml;lf Parlamenten angeh&ouml;ren, gelten antichinesische US-Hardliner &ndash; Marco Rubio, Bob Menendez &ndash; als treibende Kr&auml;fte. Offizielles Vorhaben der Organisation ist es, die Herausbildung einer gemeinsamen westlichen Chinapolitik zu forcieren. Als konkretes Ziel zeichnet sich eine Durchsetzung der US-Sanktionspolitik gegen Beijing auch in Europa ab. Dazu mobilisiert die IPAC dort, wo die nationalen Regierungen sich Sanktionen noch verweigern, Parlamentsabgeordnete. Die Gr&uuml;ndung einer derartigen Parlamentarier-Pressure Group hatte der Gr&uuml;nen-Europaabgeordnete Reinhard B&uuml;tikofer schon im Februar am Rande der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz vorgeschlagen; nun amtiert er als IPAC-Ko-Vorsitzender. Die Organisation, die auch die Entwicklung von &ldquo;Sicherheitsstrategien&rdquo; gegen China fordert, hat einen Ex-CIA-Spezialisten in ihrem Beirat.<br>\nTypisch westliche Doppelstandards (I)<br>\nZiel der IPAC ist es ausdr&uuml;cklich, eine &ldquo;koordinierte Antwort&rdquo; auf den Aufstieg Chinas zu f&ouml;rdern.Dabei verlangt der neue Zusammenschluss &ndash; gebildet aus transatlantischen Staaten und engen Verb&uuml;ndeten, Japan und Australien &ndash; von China die Wahrung von Normen, die die westlichen M&auml;chte ihrerseits immer wieder gebrochen haben&hellip;<br>\n(&hellip;) Beirat mit CIA-Karriere<br>\nDer erw&auml;hnten thematischen Agenda entspricht die Zusammensetzung des IPAC-Beirats. Ihm geh&ouml;ren unter anderem mehrere Aktivisten aus Hongkong an, darunter ein britischer Chirurg mit Erfahrung in Kriegs- und Konfliktgebieten, sowie einer der Vizepr&auml;sidenten des in M&uuml;nchen ans&auml;ssigen World Uyghur Congress (WUC, german-foreign-policy.com berichtete). IPAC-Beiratsmitglied Robert L. Suettinger wiederum arbeitete lange im Directorate of Intelligence der CIA&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8302\/\">German Foreing Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das Virus in den Gewerkschaften<\/strong><br>\nWann, wenn nicht jetzt? Eigentlich m&uuml;ssten die Gewerkschaften die Corona-Krise nutzen, um aus ihrer gesamtwirtschaftlichen Konfusion auszubrechen und verlorenes Terrain zur&uuml;ckerobern.<br>\nDer Deutsche Gewerkschaftsbund ist seit Jahrzehnten von einem Virus befallen. Dieses Virus hei&szlig;t IG Chemie (heute IG BCE &ndash; Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie &ndash; was die Sache nicht besser macht). Dieses Virus hat einen wirkungsm&auml;chtigen Tr&auml;gerorganismus. Die IG Chemie ist die wohl am st&auml;rksten von Konzernbetriebsr&auml;ten und Aufsichtsr&auml;ten gesteuerte Gewerkschaft Europas.<br>\nUnd es ist die von diesen Konzernstrategen transportierte Erkenntnis &uuml;ber die globalen Zusammenh&auml;nge in der &Ouml;konomie, welche die gesamte deutsche Gewerkschaftswelt infiziert hat. Das Virus fand neue Wirte in der Automobilindustrie, hatte bereits vorher Wirte im Energiesektor und breitete sich mit hoher Geschwindigkeit vor allem auch in der Nord-SPD aus&hellip;<br>\n(&hellip;) Aktuell verschleudert die IG Metall das Weihnachtsgeld ihrer Mitglieder an die Arbeitgeber, um auf diesem Weg das Kurzarbeitergeld zu erh&ouml;hen, das der DGB in seiner Gesamtheit nicht positiv geregelt bekommt. Weder in Bezug auf die H&ouml;he noch in Bezug auf den Zeitpunkt des Leistungsbezugs. Um die Kaufkraft der Besch&auml;ftigten zumindest teilweise zu erhalten, sch&uuml;ttet man ein Loch zu, indem man woanders ein neues aufrei&szlig;t.<br>\n(&hellip;) Bei all diesen Man&ouml;vern trauen sich die Gewerkschaften nicht mehr, auf die gesamtwirtschaftlichen Zusammenh&auml;nge in Bezug auf die Nachfrageseite hinzuweisen. Wie auch? Die Konzernbetriebsr&auml;te und Aufsichtsratsmitglieder im Konzert mit Arbeitsdirektoren und Personalvorst&auml;nden haben den Gewerkschaften das Denken &uuml;ber den betrieblichen Tellerrand hinaus ausgetrieben&hellip;<br>\n(&hellip;) Doch in der aktuellen Situation braucht man alles andere als isolierte betriebliche oder auf spezielle Branchen zugeschnittene Einzelaktionen. Hier r&auml;cht sich einmal mehr, dass der DGB &uuml;ber keinerlei tarifpolitische Zust&auml;ndigkeit und koordinierende Handlungskompetenz verf&uuml;gt&hellip;<br>\n(&hellip;) Eine Gewerkschaft, die nicht mehr konsequent in &uuml;berbetrieblichen Kategorien denkt und handelt, steht nackt und sprachlos da. Ein nachvollziehbarer, branchen&uuml;bergreifender und selbstkritischer Dialog hierzu im DGB &ndash; wieder Fehlanzeige. Im DGB scheint insgesamt gro&szlig;e Sprachlosigkeit zu herrschen, so als ob es keine Konfliktlinien zwischen Energiewirtschaft auf der einen und Metallindustrie auf der anderen Seite g&auml;be. Oder die von der Binnenwirtschaft abh&auml;ngigen Branchen die gleichen Probleme und Interessen h&auml;tten wie die exportlastigen Wirtschaftszweige&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/06\/das-virus-in-den-gewerkschaften\/\">Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Siehe dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61732\">Alle Arbeiter sind gleich, aber manche sind gleicher<\/a>, sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61766\">Leserbriefe zu &bdquo;Alle Arbeiter sind gleich, aber manche sind gleicher&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Anschlagsversuch auf Ken Jebsen<\/strong><br>\nW&auml;hrend der Rede von Ken Jebsen am Ende der bisher gr&ouml;&szlig;ten Corona-Grundrechte-Demonstration in Stuttgart am 9. Mai dieses Jahres fand um 18:13 ein Anschlag auf Ken Jebsen statt, vermutlich durch Antifa Anh&auml;nger. Eine Gruppe von vermummten Personen, die meisten trugen M&uuml;tzen, Sonnenbrillen und Atemschutzmasken und unterschieden sich damit von den Demonstranten, hatte etwa 30 Meter von der Rednerb&uuml;hne entfernt auf den Auftritt von Ken Jebsen gewartet. Kurz nachdem er zu reden begann, wurde die Z&uuml;ndschnur eines sogenannten Polenb&ouml;llers angez&uuml;ndet und ein Mann schleuderte den etwa 30 cm langen Sprengk&ouml;rper mit erstaunlicher Zielgenauigkeit auf die B&uuml;hne. Er landete etwa einen Meter von Ken Jebsen entfernt. Der Polenb&ouml;ller explodierte zum Gl&uuml;ck nicht&hellip;<br>\n(&hellip;) Es gibt bisher keinen einzigen Bericht, noch mal zum Mitschreiben, keinen EINZIGEN Bericht in den sogenannten Qualit&auml;tsmedien &uuml;ber den versuchten Anschlag auf Ken Jebsen. Stattdessen aber einen Tsunami von angeblich aufkl&auml;renden Artikeln &uuml;ber Ken Jebsen, in denen er als gef&auml;hrlicher Demagoge, Verschw&ouml;rungsmystiker und Antisemit bezeichnet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kenfm.de\/anschlagsversuch-auf-ken-jebsen-tagesdosis-9-6-2020\/\">Ken FM<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Russe war&rsquo;s<\/strong><br>\nDie Ablenkung des US-Establishments von Ungerechtigkeit und Ungleichheit im Land<br>\nUngerechtigkeit und Ungleichheit sind die wahre Ursache f&uuml;r die Unruhen in den USA &ndash; doch das Establishment, das das Problem jahraus, jahrein ignoriert hat, versucht auf feige Art, mit dem Russland-Popanz von der eigenen Schuld abzulenken. Ein Kommentar von Scott Ritter.<br>\nUS-amerikanische St&auml;dte brennen &ndash; derweil versuchen die dortigen Politiker verzweifelt, einen Schuldigen f&uuml;r das grassierende Chaos und die drohende Anarchie zwangszuzuweisen. So waltet Senator Marco Rubio, ein Republikaner aus dem Bundesstaat Florida und amtierender Vorsitzender des Select Intelligence Committee des Senats, auf Twitter anklagew&uuml;tig seines Zeigefingers:<br>\n    &bdquo;Ich sehe SEHR starke protestbezogene Aktivit&auml;ten in den sozialen Medien und Gegenreaktionen von Konten in sozialen Netzwerken, die mit mindestens drei ausl&auml;ndischen Gegnern in Verbindung stehen. Diese Spaltungen haben sie zwar nicht erschaffen, aber sie sch&uuml;ren und f&ouml;rdern aktiv Gewalt und Konfrontation aus verschiedenen Schlagrichtungen&ldquo;<br>\n(&hellip;) Es ist der Gipfel der intellektuellen Heuchelei und moralischen Feigheit, wenn diejenigen lieber die Schuld auf den russischen Butzemann schieben, anstatt, wie es ihnen in dieser unruhigen Zeit obliegt, um der Vereinigten Staaten von Amerika willen aufzustehen und das kranke Wesen des US-amerikanischen Strafverfolgungsestablishments von heute einer gnadenlos ehrlichen eingehenden Betrachtung zu unterziehen &ndash; sowie die Art von schweren, aber notwendigen Entscheidungen zu treffen, die f&uuml;r seine Reform &uuml;berf&auml;llig sind.<br>\nDie Schuldzuweisungsorgie mag den Medienh&auml;usern zugutekommen, die vor langer Zeit vor einem auf verzweifelt auf Erhalt von Macht und Einfluss um jeden Preis erpichten politischen Establishment kapitulierten&hellip;. Die St&auml;dte der Vereinigten Staaten von Amerika stehen in Flammen &ndash; und falsche Narrative, in deren Rahmen die Schuld an diesem Fl&auml;chenbrand Russland zugeschoben wird, taugen hier nur sehr schlecht als L&ouml;schmaterial.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/103159-russe-wars-feige-ablenkung-us-establishment-ablenkung-ungerechtigkeit-ungleichheit\/\">RT<\/a>\n<p><strong>Dazu: Diagnose &ldquo;Maduritis&rdquo;<\/strong><br>\nUS-Regierung sieht Maduro als Drahtzieher hinter massiven Floyd-Protesten<br>\nAngesichts der Behauptung, dass die venezolanische Regierung hinter den Protesten in den USA die Strippen ziehe, sprach Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro j&uuml;ngst von &ldquo;Maduritis&rdquo;.<br>\nDie Proteste nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd gehen unvermindert weiter. Die US-Regierung ist derweil damit besch&auml;ftigt, &ldquo;ausl&auml;ndische Akteure&rdquo; f&uuml;r diese verantwortlich zu machen. Doch Russland zu bezichtigen, reicht offensichtlich nicht aus. Jetzt ist es der venezolanische Pr&auml;sident Maduro, der die Strippen zieht&hellip;<br>\n(&hellip;) Nun scheint man jedoch, anhand der Devise &ldquo;doppelt h&auml;lt besser&rdquo; vorzugehen. So behauptete das Wei&szlig;e Haus demnach am Freitag, es habe Informationen, &ldquo;wonach Personen, die mit dem venezolanischen Staatspr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro in Verbindung stehen, zu Gewalt bei den Protesten in den Vereinigten Staaten angestiftet haben&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/103269-diagnose-maduritis-us-regierung-sieht\/\">RT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Niemand kontrolliert, ob trotz Staatshilfe Boni gezahlt werden<\/strong><br>\nOb die Bedingungen der KfW-Corona-Kredite eingehalten werden, wird kaum &uuml;berpr&uuml;ft. Das sorgt f&uuml;r Kritik &ndash; gerade nach dem Streit um die Berliner Corona-Hilfen.<br>\nWie der politische Wille aussieht, ist klar. &bdquo;Wer einen Kredit bekommen will aus den KfW-Hilfsprogrammen, darf keine Gewinne oder Dividenden aussch&uuml;tten&ldquo;, sagte Olaf Scholz (SPD) schon Ende April der &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo;. &bdquo;Und bei den Boni-Zahlungen sehen wir ebenfalls strikte Regeln vor.&ldquo;<br>\nIm Falle des KfW-Schnellkredits 2020, den viele gro&szlig;e Firmen in Millionenh&ouml;he nutzen, bedeutet das konkret: Die Bez&uuml;ge auch von Gesch&auml;ftsf&uuml;hrern d&uuml;rfen einen maximalen Betrag von 150.000 Euro pro Jahr und pro Person nicht &uuml;bersteigen, Dividendenzahlungen sind in diesem Zeitraum verboten.<br>\nOb die Unternehmen diesen Regeln und dem Willen des Finanzministers Folge leisten, scheint allerdings niemand zu &uuml;berpr&uuml;fen. Das geht aus einer Antwort von Marco Wanderwitz (CDU), Parlamentarischer Staatssekret&auml;r im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), auf eine Frage des Linke-Abgeordneten Pascal Meiser hervor, die dem Tagesspiegel vorliegt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/auflagen-der-kfw-kredite-niemand-kontrolliert-ob-trotz-staatshilfe-boni-gezahlt-werden\/25901716.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Das Konjunkturpaket<\/strong><br>\nStatt Wums-Effekt eher beschwerlicher Weg aus der Krise mit Stolpersteinen &ndash; Beispiel Mehrwertsteuerparadoxon<br>\nDas Konjunkturpaket mit 130 Mrd. Euro richtet sich mit vielen Ma&szlig;nahmen auf den Neustart der Wirtschaft nach dem Absturz durch die Corona-Pandemie und den folgenden Lockdown. Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Unternehmen, Familien, die Innovation, Kommunen, die Umwelt, Bildung, Wissenschaft und Kunst werden mit dem Ziel der gesamtwirtschaftlichen Stabilisierung im Konjunkturpaket geb&uuml;ndelt. Oftmals handelt es sich um Projekte, die auch ohne Corona-Krise auf der Tagesordnung standen. Viele Ma&szlig;nahmen weisen in die richtige Richtung. Teilweise ist jedoch der Einsatz vom Volumen her zu gering, zu kurzfristig und zu wenig transformativ. Statt eines &bdquo;Wums&ldquo; f&uuml;r die Wirtschaft (Olaf Scholz) ist eher mit einem holprigen Weg zu rechnen. Ob das alles reicht, entscheidet am Ende die Entwicklung der Corona-Pandemie. Sollte es auf dem Weg zur Normalisierung einen R&uuml;ckschlag geben, dann wird dieses Konjunkturprogramm mit der Erwartung einer Normalisierung nicht ausreichen.<br>\nAn dieser Stelle wird am Beispiel der Mehrwertsteuersatzsenkung auf Widerspr&uuml;che und Fehlwirkungen eingegangen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.alternative-wirtschaftspolitik.de\/de\/article\/10656361.das-konjunkturpaket-statt-wums-effekt-eher-beschwerlicher-weg-aus-der-krise-mit-stolpersteinen-beispiel-mehrwertsteuerparadoxon.html\">Alternative Wirtschaftspolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Portugal bittet Banken mit Covid-Solidarit&auml;tszuschlag zur Kasse<\/strong><br>\nWieder einmal macht die Linksregierung des kleinen Landes vor, wie es gehen kann<br>\nSogar der konservative Pr&auml;sident Portugals Rebelo de Sousa hatte im April gefordert, dass die Banken, die in der Finanzkrise mit Steuergeldern gerettet wurden, nun in der Corona-Krise den Portugiesen das &ldquo;zur&uuml;ckzugeben&rdquo;, was ihnen gegeben wurde. Nun hat die Regierung unter dem Sozialisten Antonio Costa im Rahmen ihres Plans zur &ouml;konomischen und sozialen Stabilisierung (PEES), dessen Grundlinien am vergangenen Donnerstag dargelegt worden waren, erste Schritte bekanntgegeben.<br>\nErste Ma&szlig;nahmen wurden konkretisiert und im Amtsblatt wurde die Einf&uuml;hrung einer zaghaften Solidarit&auml;tssteuer f&uuml;r Banken ver&ouml;ffentlicht, die 0,02% betragen soll. Mit den Einnahmen im Rahmen von 33 Millionen Euro soll der Finanzstabilisierungsfonds der Sozialversicherung gest&auml;rkt werden. Betroffen sind von der Steuer alle Kreditinstitute mit Hauptsitz in Portugal, aber auch Tochtergesellschaften und Zweigstellen von Banken, die in Portugal Gesch&auml;fte machen, ihren Sitz aber in anderen L&auml;ndern haben.<br>\nDie Banken, in die schon Milliarden an Steuergeldern geflossen sind, &ldquo;verstehen die Gr&uuml;nde&rdquo; f&uuml;r die Solidarit&auml;tssteuer nicht&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Portugal-bittet-Banken-mit-Covid-Solidaritaetszuschlag-zur-Kasse-4777819.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Schlappe 0,02% Solidarit&auml;tssteuer. Das ist nur ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein, das k&ouml;nnen die Banken aus der Portokasse zahlen. Die aber verstehen die Welt nicht mehr. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Da ist richtig Sprengstoff drin<\/strong><br>\nIm Schatten von Corona r&uuml;stet Deutschland auf. &ldquo;Es passiert sehr viel&rdquo;, sagt der Friedensaktivist und Linken-Politiker Tobias Pfl&uuml;ger, &ldquo;aber das kriegt kaum jemand mit.&rdquo; Im Gespr&auml;ch mit Kontext will er Licht ins Dunkel bringen.<br>\nHerr Pfl&uuml;ger, sind r&uuml;stungspolitische Themen in Zeiten der Corona-Pandemie pl&ouml;tzlich nicht mehr relevant?<br>\nIm Gegenteil. Es stehen gerade jetzt grundlegende Entscheidungen an, die f&uuml;r die k&uuml;nftige Ausrichtung der Bundeswehr zentral sind. Da ist zum einen die Debatte um die Nachfolge der Tornado-Kampfjets, wobei es um die nukleare Teilhabe geht &hellip;<br>\n&hellip; also um das Nato-Konzept, dass auch Mitgliedstaaten ohne eigene Atomwaffen wie Deutschland in den Einsatz solcher Waffen miteinbezogen werden k&ouml;nnen.<br>\nZum anderen steht die Entscheidung &uuml;ber bewaffnete Drohnen in K&uuml;rze an. Es ist daf&uuml;r schon alles vorbereitet.<br>\n(&hellip;) Weil gleichzeitig geplant ist, dass im Rahmen des Future Combat Air System, das gerade entwickelt wird, Kampfflugzeuge von Drohnenschw&auml;rmen begleitet werden, die durch K&uuml;nstliche Intelligenz gesteuert werden. Beim Einsatz von Drohnen wird man das ganze Spektrum der M&ouml;glichkeiten nutzen, vom Schutz &uuml;ber die gezielte T&ouml;tung von Feinden bis hin zu autonomen Systemen. Das sind ganz reale Szenarien.<br>\nWie stehen Sie zu bewaffneten Drohnen?<br>\nDas ist eine sehr gef&auml;hrliche Entwicklung. Sie f&uuml;hrt in eine v&ouml;llig neue Kriegsf&uuml;hrung. Deshalb haben wir eine Konvention zum Verbot vorgeschlagen, &auml;hnlich wie bei Landminen. Das ist dringend n&ouml;tig, denn alle, die diese Waffensysteme einsetzen, wie die USA, die T&uuml;rkei und Frankreich setzen auch so genannte Killerdrohnen ein.<br>\n(&hellip;) Und wie ist es mit der atomaren Strategie?<br>\nDie Bundesregierung verweist darauf, dass die atomare Teilhabe Teil der Nato-Strategie ist; das bedeutet, dass deutsche Kampfflugzeuge daf&uuml;r ausger&uuml;stet sind, Atomsprengk&ouml;pfe zu tragen. Deshalb, so die Argumentation, m&uuml;sste auch beim Tornadonachfolger ein entsprechendes Tr&auml;gersystem angeschafft werden.<br>\nWie wollen Sie das verhindern?<br>\nDar&uuml;ber findet gerade eine Debatte in der SPD statt. Fraktionschef Rolf M&uuml;tzenich will das zum Beispiel nicht. Wir m&uuml;ssen aber richtig Druck machen, dass die nukleare Teilhabe abgeschafft wird. Die Atomwaffen m&uuml;ssen aus Deutschland abgezogen werden und es d&uuml;rfte keine Tr&auml;gersysteme geben. Laut Vorlage der Verteidigungsministerin sollen 93 Eurofighter sowie 45 F-18-Kampfflugzeuge angeschafft werden, von denen 30 mit Atomwaffentr&auml;gersystemen ausgestattet werden sollen. Vonseiten der Bundeswehr wird argumentiert, dass man sonst eine F&auml;higkeitsl&uuml;cke h&auml;tte&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/480\/da-ist-richtig-sprengstoff-drin-6798.html\">Kontext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Davon gehen Superreiche nicht zugrunde<\/strong><br>\nCoronakrise trifft klamme Kommunen: An Ma&szlig;nahmen wie Verm&ouml;gensabgabe trauen sich Regierende nicht heran. Ein Gespr&auml;ch mit Steffen Wehmann<br>\n(&hellip;) Allerdings werden nicht nur die Steuereinnahmen der Kommunen, sondern auch die des Bundes und des Landes doch deutlich geringer ausfallen als urspr&uuml;nglich erwartet.<br>\nAngesichts der drohenden Mindereinnahmen muss aus linker Sicht jetzt steuerpolitisch entschieden gegengesteuert werden. Dazu liegen praktikable Vorschl&auml;ge schon lange auf dem Tisch, wenn ich beispielsweise an die Wiedereinf&uuml;hrung der Verm&ouml;gensteuer und eine einmalige Verm&ouml;gensabgabe denke. Davon gehen die Superreichen in diesem Land nicht zugrunde. Immerhin haben 45 Privathaushalte hierzulande soviel Verm&ouml;gen wie 40 Millionen Menschen. Auch die Erh&ouml;hung des Spitzensteuersatzes auf Einkommen mit 53 Prozent &ndash; wie zu Zeiten Helmut Kohls &ndash; steht nach wie vor auf der Tagesordnung. Es ist kaum nachvollziehbar, warum Einkommensmillion&auml;re unsere Gesellschaft nicht st&auml;rker stabilisieren sollten.<br>\nIn Ihrem Papier hei&szlig;t es, Ihre Partei habe stets darauf hingewiesen, dass &raquo;einseitig strenge Sparauflagen&laquo; f&uuml;r St&auml;dte und Gemeinden falsch seien. Aber hat nicht Die Linke etwa in Berlin oder Bremen die &raquo;Schuldenbremse&laquo; mitgetragen und wollte dies auch in Sachsen, bis die Parteibasis dagegen rebellierte?<br>\nZumindest auf Teile der Linken trifft der Vorwurf zu. In einer gemeinsamen Analyse unserer Stadtratsfraktion mit der Universit&auml;t Leipzig haben wir 2018 unter anderem f&uuml;r den Bereich der langfristigen Anmietung von Objekten versus eigene Investition belegt, dass selbst bei einer Kreditaufnahme von &uuml;ber 90 Prozent der kommunale &raquo;Eigenbau&laquo; weniger als halb so teuer ist wie das sogenannte Investorenmodell. Insofern habe ich die &raquo;schwarze Null&laquo; schon aus fachlichen Erw&auml;gungen heraus nicht verstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/379660.kommunale-finanzen-davon-gehen-superreiche-nicht-zugrunde.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Spahn schl&auml;gt &ldquo;Gesundheits-Nato&rdquo; vor<\/strong><br>\nJens Spahn strebt weltweit verkn&uuml;pfte Strukturen im Gesundheitswesen an, um f&uuml;r k&uuml;nftige Virusausbr&uuml;che besser gewappnet zu sein &ndash; eine Art &ldquo;Gesundheits-Nato&rdquo;. Auch f&uuml;r eine europ&auml;isches Form des Robert-Koch-Instituts hat er bereits eine Idee.<br>\nZudem w&uuml;rde Spahn nach eigenen Worten gerne die europ&auml;ische Gesundheitsbeh&ouml;rde ECDC zu einer Art europ&auml;ischem Robert Koch-Institut ausbauen. &ldquo;All das&rdquo; werde man auch im Zuge der deutschen EU-Ratspr&auml;sidentschaft besprechen, die im Juli beginnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Spahn-schlaegt-Gesundheits-Nato-vor-article21830293.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nein, das ist keine &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorie&ldquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mit Chauffeur und E-Van zum Arzt<\/strong><br>\nEs ist ein Baustein zur Modernisierung der Verkehrswelt. Wer auf dem Land wohnt, nicht selbst Auto fahren kann und zum Arzt muss, wenn die Praxis 15 Kilometer entfernt ist, hat kaum eine Wahl. F&auml;hrt der Bus nur zweimal am Tag, bleibt oft nur eines: Taxi rufen.<br>\nK&uuml;nftig soll es Alternativen geben &ndash; und mehr neue Mobilit&auml;tsanbieter, die etwa mit Kleinbussen oder auch mit dem Pkw Personen transportieren. Das soll die Modernisierung des Personenbef&ouml;rderungsgesetzes erm&ouml;glichen. Die schwarz-rote Koalition hat sich jetzt in einem Papier auf die entscheidenden Eckpunkte daf&uuml;r geeinigt. Damit ist ein langer Streit beendet.<br>\nDie Taxi-Alternativen versuchen schon lange sich zu etablieren, bisher kommen sie aber allenfalls in St&auml;dten voran. Oft stecken gro&szlig;e Unternehmen dahinter. Ber&uuml;hmt ist der US-Riese Uber, der Fahrten mit Chauffeur in Pkws vermittelt. Das ist das eine. Das andere: die Neuerfindung der Sammelbullis, Experten sprechen von &bdquo;Pooling-Diensten&ldquo;. &hellip;<br>\nDie klassische Taxibranche f&uuml;hlt sich durch die neuen Anbieter unter Druck gesetzt. Dabei kommt sie sowieso schon schwer &uuml;ber die Runden. F&uuml;r Taxis gelten, anders als f&uuml;r die taxi&auml;hnlichen Mietwagen oder Vans, strenge Regeln: Die Fahrpreise sind nicht frei kalkulierbar. Da Taxis Teil des &ouml;ffentlichen Nahverkehrs sind, gelten f&uuml;r sie verbindliche kommunale Taxitarife, egal ob sie an Silvester fahren oder an einem &ouml;den Wochentag. Die Fahrer brauchen eine Ortskundepr&uuml;fung.Sie m&uuml;ssen alle Fahrg&auml;ste transportieren, auch wenn die Strecke kurz und wenig lukrativ ist. [&hellip;]<br>\nZweite wichtige Neuerung: &bdquo;F&uuml;r die klassischen Taxen k&ouml;nnen Preiskorridore festgelegt werden &ndash; mit Ober- und Untergrenzen.&ldquo; Dritter Punkt: &bdquo;Die Kannibalisierung der Taxibranche durch Uber wird es nicht geben.&ldquo; Denn taxi&auml;hnliche Mietwagen m&uuml;ssten auch in Zukunft, damit sie von klassischen Taxen abgegrenzt werden k&ouml;nnen, nach jedem Bef&ouml;rderungsauftrag zum Betriebssitz zur&uuml;ckkehren. Sie d&uuml;rften, anders als die Taxen, nicht auf der Stra&szlig;e auf zuf&auml;llige Kunden warten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Mehr-umweltfreundliche-Mobilitaet\/!5690829\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Irgendwie f&auml;llt mir immer die Kinnlade runter, wenn ich in einer angeblich linken Zeitung dieses undifferenzierte Guthei&szlig;en von &ldquo;umweltfreundlicher Mobilit&auml;t&rdquo; (koste es, was es wolle) lesen muss. Nat&uuml;rlich ist die Idee von Sammeltaxis f&uuml;rs Land sympathisch; wer ab vom Schuss wohnt, kennt die vielen schlechten Alternativen: Bus (langsam, f&auml;hrt selten), eigenes Auto (sehr teuer), Taxi (punktuell noch viel teurer). Aber die pauschale Behauptung &bdquo;Die Kannibalisierung der Taxibranche durch Uber wird es nicht geben.&rdquo; ist leider nur eine Schutzbehauptung der Bef&uuml;rworter. Im Artikel, das muss man ihm zugutehalten, wird das Taxi als Teil des &Ouml;PNV mit diversen Pflichten beschrieben. Im Endeffekt wird eben genau dieser Teil des &Ouml;PNV durch private Anbieter kannibalisiert; die (kaum kontrollierbare) R&uuml;ckkehrpflicht f&uuml;r Uber stellt keine Waffengleichheit her. Taxis sind aus gutem Grund kartell&auml;hnlich organisiert und ihre Anzahl pro Kommune fast &uuml;berall hart gedeckelt, weil ein &Uuml;berangebot die Preise und die eh niedrigen L&ouml;hne v&ouml;llig kaputt macht. Bei demn&auml;chst sinkenden Markteintrittsbarrieren und einem voraussichtlich steigenden Angebot wird man sich in den St&auml;dten gegenseitig in Grund und Boden konkurrieren. Auf dem platten Land dagegen *d&uuml;rfen* CleverShuttle und Uber fahren (Rosinenpicken), w&auml;hrend das Taxi fahren *muss*, viele Leerkilometer eingeschlossen. Und wenn im Zuge der Deregulierung auch f&uuml;r das Taxi die Pflichten fallen sollten, wer f&auml;hrt dann die Oma vom Dorf? Sammeltaxifahrten sind im &Uuml;brigen ein alter Hut: auch vor 30 Jahren konnte man sich mit Freunden (OK, nicht Smartphone-flexibel) verabreden, an bestimmten Stellen zuzusteigen. Oder vier Leute stiegen ins selbe Taxi ein, um ungef&auml;hr in dieselbe Richtung zu fahren, aber doch an verschiedenen Orten auszusteigen. Das ist alles nichts Neues und erfordert nicht noch mehr &ldquo;Wettbewerb&rdquo;, dieses geheiligte Wort des Neoliberalismus.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>75 Seiten Schonung f&uuml;r von der Leyen<\/strong><br>\nWelche Schuld tr&auml;gt Ex-Ministerin von der Leyen an der Bundeswehr-Berateraff&auml;re? Das sollte ein U-Ausschuss kl&auml;ren. Union und SPD haben ihren Bericht fertiggestellt &ndash; und der d&uuml;rfte von der Leyen freuen.<br>\nDas Papier ist gleich in zweifacher Hinsicht aussagekr&auml;ftig: in dem, was es sagt &ndash; genauso wie in dem, was es verschweigt. An keiner Stelle des 75 Seiten dicken Abschlussberichts der Regierungsparteien zum Berateraff&auml;ren-Untersuchungsausschuss unterstellen sie der ehemaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine politische Verantwortung f&uuml;r die teilweise rechtswidrigen Vorg&auml;nge in ihrem Ministerium.<br>\nSo sollte in den Amtsjahren der CDU-Politikerin mithilfe der neu geschaffenen Abteilung Cyber- und Informationstechnik (CIT) die Bundeswehr-IT modernisiert werden. Bei der Beauftrag<br>\n&ldquo;Entscheidungen h&auml;ufig auf Ebene der Staatssekret&auml;re&rdquo;<br>\nDoch unter dem Punkt &ldquo;IV. Verantwortlichkeiten&rdquo; des Abschlussberichts hei&szlig;t es: Die damalige Ministerin habe &ldquo;kaum eine Entscheidungsvorlage zu den untersuchten Vorg&auml;ngen selbst gezeichnet&rdquo;. Und weiter: &ldquo;Zwar wurde jedenfalls ihr B&uuml;ro von den entscheidenden Vorg&auml;ngen stets in Kenntnis gesetzt, die Entscheidungen selbst wurden aber h&auml;ufig auf Ebene der Staatssekret&auml;re getroffen.&rdquo; Offen sei au&szlig;erdem, &uuml;ber welche Vorg&auml;nge von der Leyens B&uuml;ro sie konkret informierte.<br>\nDas entspricht ziemlich genau der Verteidigungsstrategie, die von der Leyen selbst sich f&uuml;r ihren f&uuml;nfst&uuml;ndigen Auftritt im Ausschuss Mitte Februar zurechtgelegt hatte: Es seien Fehler passiert, aber vieles habe sich &ldquo;unter ihrer Ebene&rdquo; abgespielt &ndash; im Maschinenraum des Ministeriums sozusagen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/berateraffaere-bericht-union-spd-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<p><strong>Dazu: Berateraff&auml;re: Union sp&uuml;lt Untersuchungsergebnisse weich<\/strong><br>\nFrau von der Leyen tr&auml;gt die Verantwortung f&uuml;r all das, was wir mit der Berateraff&auml;re verbinden und was der Untersuchungsausschuss aufgedeckt hat. Aber leider ist Verantwortung nicht &uuml;bernommen worden. Stattdessen ist Frau von der Leyen bef&ouml;rdert worden &ndash; zur EU-Kommissionspr&auml;sidentin. Das ist etwas, was drau&szlig;en auf der Stra&szlig;e niemand versteht. Besonders angesichts der Millionensch&auml;den, die dem Steuerzahler entstanden sind.<br>\nFrau von der Leyen hat Frau Suder von McKinsey als Staatssekret&auml;rin ins Bundesverteidigungsministerium geholt. Mit voller Absicht. Sie wollte die Externen an h&ouml;chster Stelle im Ministerium platzieren. Frau Suder hat ihren Freundeskreis nachgezogen, und am Ende sind Vertr&auml;ge quasi &bdquo;unter Freunden&ldquo; abgewickelt worden &ndash; etwas, was politisch und vergaberechtlich absolut inakzeptabel ist&hellip;<br>\nDie Bundesregierung hat in den letzten Jahren eine ganze Heerschar an privaten Unternehmen zur Beratung und Unterst&uuml;tzung beauftragt. Hier fehlt ein hohes Ma&szlig; an Transparenz. Hier fehlt Nachvollziehbarkeit. Hier wird privaten Unternehmen ein erheblicher Einfluss auf Regierungshandeln gegeben. Das muss sich &auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/berateraffaere-union-spuelt-untersuchungsergebnisse-weich\/\">Die Linke<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Sahelzone brennt &ndash; der Westen agiert als Brandbeschleuniger<\/strong><br>\n(&hellip;) Gaddafis letzte Warnung<br>\nJa, der Konflikt hat sich von Tripolis nach Timbuktu verlagert, also von Libyen nach Mali, ohne dass in Libyen selbst Stabilit&auml;t oder gar Demokratie eingekehrt w&auml;ren. Vor den Toren Europas tobt ein Stellvertreter-Krieg, der eine letzte Warnung Gaddafis mit von geradezu beklemmender Aktualit&auml;t aufleben l&auml;sst.<br>\nIm vergangenen Monat billigte der Deutsche Bundestag den Antrag der Bundesregierung zur Ausweitung des Mali-Einsatzes&hellip;<br>\nDer aktuelle Konflikt in Mali begann im Januar 2012 und h&auml;ngt unmittelbar mit dem von der NATO inszenierten Sturz und der Ermordung von Muammar al Gaddafi in Libyen zusammen. Diese Zusammenh&auml;nge werden gerne in den diversen Statements durch die Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer und andere Politiker verschleiert, weil sie das kolossale Scheitern eines strategischen Entwurfs vor Westens blo&szlig;stellen &ndash; mit seinen unabsehbaren Folgen.<br>\nSahelzone in Flammen<br>\nHeute hat diese geopolitische Umw&auml;lzung inzwischen die Sahelzone in Brand gesetzt. Die Staaten Niger, Mali, Tschad und Burkina Faso werden fast t&auml;glich von blutigen Zusammenst&ouml;&szlig;en ersch&uuml;ttert, welche die ohnehin fragile Stabilit&auml;t der Region bedrohen. Die Staaten der Sahelzone geh&ouml;ren zu den &auml;rmsten der Welt. Flankiert von den weltweit h&ouml;chsten Geburtenraten &ndash; was auch ohne Krieg schon ein Problem darstellen w&uuml;rde &ndash; entstand ein Aktionsgebiet islamistischer Extremisten, welche regelm&auml;&szlig;ig die Zivilbev&ouml;lkerung angreifen.<br>\nDie Blutspur dieser Terrorbanden, unter denen Boko Haram die bekannteste ist, reicht inzwischen bis nach Westafrika und destabilisiert auch das bev&ouml;lkerungsreichste Land der Region, die F&ouml;deration Nigeria. Das milit&auml;rische Engagement des Westens war bisher mindestens wenig hilfreich, denn diese ganze Entwicklung vollzog sich, obwohl die EU seit Jahren in Mali milit&auml;risch aktiv ist&hellip;<br>\nWorth&uuml;lsen und Vertuschung in Berlin<br>\nDer westlichen &Ouml;ffentlichkeit werden diese Probleme verschwiegen. Stattdessen werden Worth&uuml;lsen und Erfolgsmeldungen produziert&hellip;Stattdessen bem&uuml;ht man sich, die geopolitischen Zusammenh&auml;nge durch Neologismen und Worth&uuml;lsen zu &uuml;bert&uuml;nchen, wie EUTM und &ldquo;Operation Gazelle&rdquo; beispielsweise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/103262-sahelzone-brennt-westen-agiert-als-brandbeschleuniger\/\">RT<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Handeln au&szlig;erhalb der Rechtsstaatlichkeit<\/strong><br>\nWashington setzt den Internationalen Strafgerichtshof unter Druck<br>\nOffenbar gibt es keine Grenze f&uuml;r das, was die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel ohne Konsequenzen durchsetzen k&ouml;nnen. Die Vereinigten Staaten f&uuml;hren einen verheerenden Wirtschaftskrieg gegen den Iran und Venezuela, w&auml;hrend sie gleichzeitig China f&uuml;r eine globale Gesundheitskrise verantwortlich machen, zu deren Bew&auml;ltigung sie aufgrund ihres Austritts aus der Weltgesundheitsorganisation nicht bereit sind. Israel plant unterdessen die illegale Annexion bedeutender Teile des pal&auml;stinensischen Westjordanlandes im Juli, mit gr&uuml;nem Licht der Trump-Administration, und niemand in Europa oder anderswo ist auch nur daran interessiert, ernsthafte Sanktionen zu initiieren, die zu einem Aussetzen dieser Entscheidung f&uuml;hren k&ouml;nnten. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat sogar rundheraus erkl&auml;rt, dass die verbleibenden Pal&auml;stinenser, die annektiert werden sollen, keine israelischen Staatsb&uuml;rger werden &ndash; sie werden stattdessen &ldquo;Untertanen&rdquo; des j&uuml;dischen Staates sein, ohne garantierte Rechte oder Privilegien.<br>\n(&hellip;) Die einzige Organisation, die speziell gegr&uuml;ndet wurde, um sich mit Fragen wie aggressiven Kriegen und ethnischen S&auml;uberungen zu befassen, der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag, wurde in der Tat sowohl von Washington als auch von Jerusalem ins Visier genommen, um ihm in Situationen, in denen eines der beiden L&auml;nder involviert ist, jegliche Gerichtsbarkeit zu verweigern. Weder Israel noch die Vereinigten Staaten von Amerika haben den IStGH anerkannt, aus dem offensichtlichen Grund, dass sie selbst die Hauptursache f&uuml;r ungeheuerliche Menschenrechts- und V&ouml;lkerrechtsverletzungen sind&hellip;<br>\n(&hellip;.) Er (Pompeo, M.W.) behauptete, der IStGH sei ein politisches Organ, keine legitime Justizinstitution, und beschuldigte Chefankl&auml;gerin Fatou Bensouda, b&ouml;swillig &ldquo;israelische Kriegsverbrechen in Gaza, im Westjordanland und in Ost-Jerusalem&rdquo; zu untersuchen&hellip;<br>\nUnd Pompeo schloss mit einer Drohung: &ldquo;Ein Gericht, das versucht, seine Macht au&szlig;erhalb seiner Gerichtsbarkeit auszu&uuml;ben, ist ein politisches Instrument, das das Gesetz und ein ordentliches Verfahren verh&ouml;hnt. Wenn der Internationale Strafgerichtshof seinen derzeitigen Kurs fortsetzt, werden wir Konsequenzen ziehen&rdquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Das Wei&szlig;e Haus warnte davor, dass die Vereinigten Staaten milit&auml;rische Gewalt anwenden w&uuml;rden, um einen amerikanischen Staatsb&uuml;rger zu befreien, falls der IStGH es auch nur wagen sollte, ihn oder sie festzunehmen. Pr&auml;sident Trump, Pompeo und John Bolton bezeichneten den IStGH als &ldquo;politisch, korrupt, unverantwortlich, nicht rechenschaftspflichtig und intransparent und damit unrechtm&auml;&szlig;ig&rdquo;. Die Kritik klang seltsamerweise wie eine genaue Beschreibung der Trump-Administration selbst.<br>\nBensouda, die sich in der Vergangenheit vor einer Konfrontation mit Israel scheute, f&auml;hrt jetzt Berichten zufolge mit der Bearbeitung der pal&auml;stinensischen Beschwerde fort. Sie wurde auch erm&auml;chtigt, ihre Untersuchung der amerikanischen Verbrechen in Afghanistan fortzusetzen. Sollte es zu einem tats&auml;chlichen Prozess kommen, k&ouml;nnten hochrangige Politiker, Beamte und Milit&auml;roffiziere sowohl aus Israel als auch aus den USA zur Befragung vorgeladen werden. Wenn die Vorladungen ignoriert werden, was wahrscheinlich ist, k&ouml;nnte die Staatsanwaltschaft internationale Haftbefehle ausstellen, was bedeutet, dass sie verhaftet und an den Gerichtshof ausgeliefert werden k&ouml;nnten, wenn sie in eines der 123 L&auml;nder reisen, die Vertragsparteien des Statuts von Rom sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antikrieg.com\/aktuell\/2020_06_07_handeln.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Pal&auml;stinenser pr&auml;sentieren Gegenvorschlag zu US-Nahostplan<\/strong><br>\nIm Juli will Israel seine Pl&auml;ne f&uuml;r Annexionen bekannt geben. Die Pal&auml;stinenserf&uuml;hrung sieht darin ein Kriegsverbrechen &ndash; und pl&auml;diert f&uuml;r den Tausch bestimmter Gebiete.<br>\n(&hellip;) Ende Januar hatte die US-Regierung einen umstrittenen eigenen Nahostplan vorgestellt. Dieser sieht die Annexion j&uuml;discher Siedlungen und des Jordantals im von Israel besetzten Westjordanland vor&hellip;<br>\nIsrael will in drei Wochen Annexionsplan vorstellen<br>\nIsrael will diesen international vielfach kritisierten Plan vor allem im Hinblick auf die Annexion des Jordantals z&uuml;gig umsetzen. Die neue Einheitsregierung unter F&uuml;hrung des rechtskonservativen Ministerpr&auml;sidenten Benjamin Netanjahu und seines fr&uuml;heren Rivalen und Ex-Armeechefs Benny Gantz will ihre Strategie hierf&uuml;r am 1. Juli vorstellen. W&auml;hrend die USA die geplanten Gebietsanschl&uuml;sse bereits gebilligt haben, sehen weite Teile der internationalen Gemeinschaft darin einen Versto&szlig; gegen das V&ouml;lkerrecht. So lehnt die EU die Annexion ab, hat bislang aber keine Ma&szlig;nahmen zu deren Verhinderung angek&uuml;ndigt. Einige Mitgliedsstaaten wollen zumindest eine Androhung von Sanktionen gegen Israel durchsetzen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2020-06\/annexion-jordantal-us-nahostplan-israel-konflikt-gegenvorschlag-palaestinenserstaat\">Zeit<\/a>\n<p><strong>Dazu: Pal&auml;stinenserf&uuml;hrung warnt vor Annexionsplan Israels<\/strong><br>\nRamallah (dpa) Vor dem Besuch von Bundesau&szlig;enminister Maas in Israel und Jordanien warnt die Pal&auml;stinenserf&uuml;hrung vor den Konsequenzen israelischer Annexionspl&auml;ne. F&uuml;r Unmut sorgt bei den Pal&auml;stinensern, dass Maas nicht nach Ramallah kommt.<br>\nDer pal&auml;stinensische Ministerpr&auml;sident Mohammed Schtaje hat Israels Annexionspl&auml;ne im besetzten Westjordanland als &laquo;existenzielle Bedrohung&raquo; beschrieben.<br>\n&laquo;Dies verst&ouml;&szlig;t gegen alle unterzeichneten Abkommen und das internationale Recht&raquo;, sagte er vor Journalisten in Ramallah. Ein solcher Schritt Israels gef&auml;hrde die regionale Sicherheit.<br>\n(&hellip;) Mit &Uuml;bernahme der EU-Ratspr&auml;sidentschaft am 1. Juli werde Deutschland mit dem Annexionsthema direkt konfrontiert sein, sagte Schtaje. &laquo;Wir kennen die Geschichte der besonderen deutsch-j&uuml;dischen Beziehungen, und wir wissen, wie sensibel dieses Thema ist&raquo;, sagte er. &laquo;Aber dies sollte nicht auf Kosten der Rechte der Pal&auml;stinenser gehen.&raquo; ZU m&ouml;glichen Sanktionen der EU gegen Israel sagte der Ministerpr&auml;sident: &laquo;Wir hoffen, dass es Konsequenzen f&uuml;r Israel gibt.&raquo; Es m&uuml;sse f&uuml;r die Besatzung einen Preis zahlen.<br>\nSchtaje warf Israel vor, Maas nicht erlaubt zu haben, bei seinem Besuch auch nach Ramallah zu kommen. &laquo;Und das ist kein gutes Zeichen&raquo;, sagte er. &laquo;Israel sollte ihm nicht seine politische Agenda diktieren.&raquo; Die deutsche Botschaft sei jedoch sehr klar, sagte er gleichzeitig. &laquo;Deutschland hat entschieden, dass es gegen die Annexion ist, und das ist die Botschaft, die der Minister den Israelis &uuml;berbringen wird.&raquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stimme.de\/deutschland-welt\/politik\/dw\/palaestinenserfuehrung-warnt-vor-annexionsplan-israels;art295,4361202\">Stimme.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Dazu auch: Wie Israel die Bundesregierung kurz vor der Annexionsabstimmung an der Nase herumf&uuml;hrt<\/strong><br>\nAm Mittwoch reist Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas nach Israel und Jordanien. Eigentlich wollte sich der SPD-Politiker auch mit Pal&auml;stinensern im besetzten Gebiet treffen, um &uuml;ber die bevorstehende Annexion zu sprechen &ndash; doch Israel &ldquo;erlaubt&rdquo; den Besuch aus epidemiologischen Gr&uuml;nden nicht.<br>\nIsraels Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu versprach bei einem Treffen am Sonntag mit Siedlerf&uuml;hrern, dass alle 132 nach V&ouml;lkerrecht illegalen Siedlungen im Westjordanland am 1. Juli annektiert und dem israelischen Staatsgebiet einverleibt werden. Am selben Tag, an dem dieser Schritt vollzogen werden soll, &uuml;bernimmt Deutschland den EU-Ratsvorsitz und Vorsitz im UN-Sicherheitsrat. Die ganze Welt blickt also mit Spannung darauf, wie Deutschland mit seiner besonderen Verantwortung in diesen internationalen Gremien umgehen wird, wenn es zu einem eklatanten Bruch des V&ouml;lkerrechts kommt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/der-nahe-osten\/103279-wie-israel-bundesregierung-kurz-vor\/\">RT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wir sind alle M&ouml;rder!<\/strong><br>\n(&hellip;) Zumindest k&ouml;nnte man, quasi als mildernden Umstand gelten lassen, dass es &uuml;berhaupt noch eine Regung gibt, die als soziales Gewissen klassifiziert werden k&ouml;nnte. Nur, und das ist wiederum ein belastender Umstand, weh tun darf es nicht.<br>\nUm eine steile These voranzuschicken: Das Verschwinden der Arbeiterklasse, zumindest als politisch handelndes Subjekt, hat dazu gef&uuml;hrt, dass das, was als eine Opposition von unten bezeichnet werden k&ouml;nnte, nicht mehr vorhanden ist. Was blieb, ist eine aus der vor einem halben Jahrhundert stattgefundenen Jugendrevolte hervorgegangene Mittelschicht, die sich d&uuml;ster an ihre Anf&auml;nge erinnert, aber wirtschaftlich wie politisch nicht mehr agiert, sondern ihre posttraumatischen Schim&auml;ren durch das Feuilleton jagt. Und ein aus diesem sozialen Orkus hervorgegangener Brei politisch Unbewusster, die allen Ernstes glauben, sie k&ouml;nnten durch ihr Konsumverhalten die Welt &auml;ndern.<br>\nGeht es noch?<br>\nWas bleibt, sind die, die unter dem Tisch liegen geblieben sind. Als Prekariat verh&ouml;hnt, sind es die, die das Gef&uuml;hl des Hungers, das der Obdachlosigkeit und das der W&uuml;rdelosigkeit sehr gut kennen, was den oben Beschriebenen nur aus B&uuml;chern bekannt ist.<br>\n(&hellip;) &bdquo;Die Zeit, sich mit Alibis zu exkulpieren, ist abgelaufen.&ldquo;<br>\nDenn au&szlig;er dem sozialen Untergrund scheint es keine politisch relevante Kraft mehr zu geben, die eine erfolgreiche Ver&auml;nderung bewirken k&ouml;nnte. Der Rest ist beteiligt an dem gewissenlosen Auspl&uuml;ndern der restlichen Welt.<br>\nIm Monat M&auml;rz, so sagt man, hat die Bundesrepublik Deutschland jedes Jahr ihren Anteil an der weltweiten Verpestung verbraucht, wenn man so rechnen wollte. Alles, was danach kommt, geht auf Kosten anderer. Und die smarten Protestler gegen dieses Ph&auml;nomen laufen mit Smartphones herum oder skaten mit E-Rollern durch die St&auml;dte, zu deren Funktion und Antrieb Kinder in anderen Regionen der Welt in Kobalt- und Lithium-Minen getrieben werden &ndash; und um die bereits dreckige Kriege gef&uuml;hrt wurden&hellip;.<br>\nWir sind alle M&ouml;rder!<br>\nJean-Paul Sartre, der viel Geschm&auml;hte, sei, weil er Franzose war, doch noch einmal zitiert. In Bezug auf sein eigenes Land und dessen Kolonialismus hatte er immer wieder entlarvt, wie sich das System des Kolonialismus, der Entm&uuml;ndigung und Ausbeutung Dritter, zu einem greifbaren Massenph&auml;nomen in dem kolonisierenden Land ausw&auml;chst. Sartre kam zu dem schlichten Fazit: Wir sind alle M&ouml;rder!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2020\/06\/08\/wir-sind-alle-moerder\/\">Neue Debatte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Best&auml;tigte aktive Covid-19-F&auml;lle in Deutschland<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200610_corona.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/200610_corona.png\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div>\n<p>Die Zahl der aktiv am Coronavirus erkrankten und positiv getesteten B&uuml;rger in Deutschland sank seit gestern um 200 auf 5.432, wie Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) f&uuml;r Infektionskrankheiten zeigen. Die Zahl der genesenen B&uuml;rger stieg &uuml;ber die letzen 24 Stunden um 500 auf 170.700.<\/p>\n<p><em>Hintergrund: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60913\">Corona-Zahlen &ndash; warum reden wir nicht von den &bdquo;aktiv Erkrankten&ldquo;?<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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