{"id":61836,"date":"2020-06-10T13:09:36","date_gmt":"2020-06-10T11:09:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61836"},"modified":"2020-06-11T11:41:11","modified_gmt":"2020-06-11T09:41:11","slug":"covid-19-fallzahlen-das-problem-der-falsch-positiven-ergebnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61836","title":{"rendered":"Covid-19-Fallzahlen \u2013 das Problem der \u201efalsch positiven Ergebnisse\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Zurzeit werden in Deutschland t&auml;glich rund 55.000 Test auf das SARS-CoV2-Virus durchgef&uuml;hrt, von denen aktuell rund ein Prozent positiv ausf&auml;llt. Durchgef&uuml;hrt werden diese Tests mit einem sogenannten PCR-Test. Es ist jedoch bekannt, dass diese Tests, obgleich sie vielfach als &bdquo;Goldstandard&ldquo; bezeichnet werden, eine &ndash; wenn auch sehr kleine &ndash; Fehlerquote haben. Bei 55.000 Tests pro Tag w&uuml;rde jedoch bereits ein Prozent falsch positiver Ergebnisse 550 positive Testergebnisse von Menschen generieren, die das Virus &uuml;berhaupt nicht in sich tragen. Diese Zahl &uuml;bertrifft die aktuellen Neuinfektionen pro Tag. Aber wie viele falsch positiven F&auml;lle gibt es wirklich? Und was k&ouml;nnte man jetzt schon tun, um deutlich mehr Datensicherheit zu erreichen und vielleicht unn&ouml;tige Schutzma&szlig;nahmen zu beenden? Von <strong>Jens Berger<\/strong> und <strong>Martin Beck<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2783\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-61836-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200610_Covid_19_Fallzahlen_das_Problem_der_falsch_positiven_Ergebnisse_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200610_Covid_19_Fallzahlen_das_Problem_der_falsch_positiven_Ergebnisse_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200610_Covid_19_Fallzahlen_das_Problem_der_falsch_positiven_Ergebnisse_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200610_Covid_19_Fallzahlen_das_Problem_der_falsch_positiven_Ergebnisse_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=61836-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200610_Covid_19_Fallzahlen_das_Problem_der_falsch_positiven_Ergebnisse_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200610_Covid_19_Fallzahlen_das_Problem_der_falsch_positiven_Ergebnisse_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>W&auml;hrend negative Testergebnisse[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]bei einer exponentiellen Ausbreitung und hohen Infiziertenzahlen problematisch sind, stellt am Ende einer Epidemie bei geringen Infiziertenzahlen der Effekt von falschen positiven Testergebnissen ein Problem dar &ndash; gemeint sind hiermit Proben von real Nicht-Infizierten, die f&auml;lschlicherweise ein positives Ergebnis ergeben. Dieses Thema wurde auch bereits in einzelnen internationalen Studien[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] behandelt. Die Wahrscheinlichkeit, mit der tats&auml;chlich Nichtinfizierte irrt&uuml;mlich als Infizierte getestet werden, h&auml;ngt aber nicht nur von der Leistungsf&auml;higkeit des Tests selbst ab (dessen Parameter der Sensitivit&auml;t und Spezifit&auml;t), sondern auch von der tats&auml;chlichen Durchseuchung der getesteten Menschengruppe. Die Zusammenh&auml;nge werden auch vom RKI so beschrieben und in dem folgenden <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RFzBG_XMn_E\">Interview mit Prof. Haditsch sehr ausf&uuml;hrlich an Rechenbeispielen<\/a> (ab Minute 11) dargestellt.<\/p><p>F&uuml;r die Beantwortung der Frage, wie sicher die Testergebnisse sind, gibt es eine sehr gute M&ouml;glichkeit: Man muss nur anonyme, verdeckte Testproben an alle Labore schicken, einige mit SARS-CoV-2-Viren und einige ohne diese Viren, und dann die richtigen und falschen Ergebnisse anschauen. Genau dies ist im April in Kooperation mit der Charit&eacute; durch einen <a href=\"https:\/\/www.instand-ev.de\/System\/rv-files\/340%20DE%20SARS-CoV-2%20Genom%20April%202020%2020200502j.pdf\">INSTAND-Ringversuch<\/a> geschehen, um die einzelnen Labore zu zertifizieren. Die Labore mussten alle PCR-Testproben[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] korrekt als positiv oder negativ analysieren und zur&uuml;ckmelden, um das Zertifikat zu erhalten.<\/p><p>Die Ergebnisse sind f&uuml;r den Laien nicht ganz einfach zu interpretieren, da weltweit 463 Laboratorien (von 488 angemeldeten aus 36 L&auml;ndern) Ergebnisse zur&uuml;ckgemeldet haben, die mit sehr unterschiedlichen Reagenzien und Hersteller-Testkits durchgef&uuml;hrt wurden. Unterschiedlich sind auch die Ergebnisse, je nachdem mit welcher der sechs m&ouml;glichen Genregionen der Virus-RNA der Test durchgef&uuml;hrt wurde. Jedoch gibt die Zusammenfassung f&uuml;r die Proben ohne SARS-CoV-2 schon einen gewissen &Uuml;berblick &uuml;ber die Fehlerquote der PCR-Ergebnisse.<\/p><blockquote><p>Qualitative Ergebnisse der drei SARS-CoV-2 negativen Proben [&hellip;]: F&uuml;r die drei SARS-CoV-2-negativen Proben [&hellip;] erbrachten die Teste zum Genom-Nachweis von SARS-CoV-2 unabh&auml;ngig von der untersuchten Gen-Region &uuml;berwiegend richtig negative Ergebnisse (97,8% bis 98,6% richtige qualitative Ergebnisse).<\/p><\/blockquote><p>Zur Fehlerquote von 1,4% bis 2,2% schreibt INSTAND:<\/p><blockquote><p>Es ist abzukl&auml;ren, ob diese falsch positiven Ergebnisse auf ein Spezifit&auml;tsproblem der angewendeten Teste oder auf eine Verschleppung von SARS-CoV-2 bei der Testdurchf&uuml;hrung bzw. auf Verwechselungen mit anderen Proben in diesem Ringversuch in den betreffenden Laboren zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind.<\/p><\/blockquote><p>Wichtig ist, dass in den Resultaten nicht nur die Parameter des Tests selbst (dessen Spezifit&auml;t manche Hersteller mit 100% angeben, d.h. von allen wirklich negativen Proben werden auch 100% als negativ gemessen) enthalten sind, sondern auch andere Fehlerquellen wie Vertauschungen und Verschleppungen. Das soll korrekterweise weiter &bdquo;abgekl&auml;rt&ldquo; werden.<\/p><p>Bis dahin stellt sich die Frage, wie diese Ergebnisse zu bewerten sind. Unklar ist beispielsweise, ob die Ergebnisse dieser weltweiten &Uuml;berpr&uuml;fung auch auf Deutschland anwendbar sind. Leider werden die Daten nicht nach dem Standort der Labors aufgeschl&uuml;sselt. Manche Tests verwenden auch mehrere Genregionen und haben so viel weniger falsch positive Ergebnisse. Auch das RKI empfiehlt, in mindestens zwei Genregionen zu testen. Ob dies die Fehlerwahrscheinlichkeit minimiert, ist jedoch ebenfalls offen, da einige Testkits gleich auf mehreren Genregionen falsche positive Ergebnisse liefern[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]. Die Nachfrage bei einigen Laboratorien haben zudem ergeben, dass sie nur auf einer Genregion testen und die Fehlerquote so bei &uuml;ber einem Prozent und im Bereich der gemeldeten Neuinfizierten liegen k&ouml;nnte.<\/p><p>Bis diese Probleme ausger&auml;umt sind, melden die Labors jeden positiven Test in Deutschland an das Gesundheitsamt und die falschen positiven Ergebnisse gehen so &ndash; unabh&auml;ngig von der konkreten Fehlerursache &ndash; in die offiziellen Statistiken des RKI ein, auf deren Basis die Politik ihre Ma&szlig;nahmen verh&auml;ngt.<\/p><p>Was kann man also sofort tun, um die Datenlage zu verbessern?<\/p><ol>\n<li>Die Daten des INSTAND-Ringversuchs f&uuml;r die deutschen Laboratorien getrennt ver&ouml;ffentlichen<\/li>\n<li>Es muss eine Pr&uuml;fung erfolgen, ob alle Laboratorien, die PCR-Test-Ergebnisse an die Gesundheitsbeh&ouml;rden melden, wirklich zwei Tests in unterschiedlichen Genregionen durchf&uuml;hren und den Best&auml;tigungstest idealerweise mit einem anderen Testkit durchf&uuml;hren.<\/li>\n<li>Die Gesundheitsministerien der L&auml;nder m&uuml;ssen als Weisungsbefugte allen Gesundheits&auml;mtern vorgeben, wie im Fall von positiven Testergebnissen je nach Situation vorzugehen ist:\n<ul>\n<li>ohne Symptome: immer ein Kontroll-PCR-Test in einem anderen Labor<\/li>\n<li>ohne aktuelle Symptome, wenn Grippesymptome vor ein bis zwei Monaten: ein serologischer Test, falls noch nichtinfekti&ouml;se alte Viren-RNA vorhanden<\/li>\n<li>auch Antik&ouml;rpertests k&ouml;nnen trotz vorhandener Unsicherheiten sehr zur Kl&auml;rung eines Falles beitragen<\/li>\n<li>erheblich aufw&auml;ndiger w&auml;ren traditionelle Virentests mit Anzucht in der Petrischale<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ol><p>Jedenfalls w&auml;ren die zus&auml;tzlichen Kosten deutlich geringer zu veranschlagen als die gegenw&auml;rtige Unsicherheit mit Quarant&auml;nema&szlig;nahmen und gesundheitlichen wie wirtschaftlichen Kollateralsch&auml;den. Die Rechengr&ouml;&szlig;en des RKI m&ouml;gen ja bei einer pandemischen Infektionslage mit hohen Wachstumsziffern von Interesse sein; in einem Szenario mit sehr geringen Infektionszahlen sind sie jedoch h&ouml;chst vage und fehleranf&auml;llig &ndash; nicht zuletzt durch die M&ouml;glichkeit eines falschen positiven Ergebnisses. Der Handwerker sagt: Wer viel misst, misst Mist. Vielleicht trifft das auf die Epidemiologen ja auch zu?<\/p><p>Solange die Politik sich bei ihrer Bewertung von &bdquo;Ma&szlig;nahmen&ldquo; auf eben jene Werte st&uuml;tzt, die durch falsche positive Ergebnisse beeinflusst werden k&ouml;nnten, sollte diese Fehlerursache untersucht und im besten Falle beseitigt werden. Bislang ist die Studienlage zu diesem Problem &auml;u&szlig;erst d&uuml;nn. Man man&ouml;vriert sich im <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60287\">&bdquo;Blindflug durch den Lockdown&ldquo;<\/a>, wie es die NachDenkSeiten in einem anderen Artikel formulierten. Bedenkt man die Sch&auml;den, die der Lockdown auf sehr vielen Gebieten verursacht, ist dieser Umstand nicht mehr hinzunehmen. Hier sind die Gesundheitsbeh&ouml;rden des Bundes und der L&auml;nder gefordert, Klarheit zu schaffen.<\/p><p>Titelbild: angellodeco\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/ac6179cb2f324612958dd46dc3a951f5\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.acc.org\/latest-in-cardiology\/journal-scans\/2020\/05\/18\/13\/42\/variation-in-false-negative-rate-of-reverse\">Studien aus den USA<\/a> ergaben hier schockierende Fehlerquoten von 21% bis 67%. <a href=\"https:\/\/finddx.shinyapps.io\/COVID19DxData\/\">Aktuelle Metastudien<\/a> beziffern die durchschnittliche Quote falsch negativer Tests mit ca. 13%. Ein <a href=\"https:\/\/www.instand-ev.de\/System\/rv-files\/340%20DE%20SARS-CoV-2%20Genom%20April%202020%2020200502j.pdf\">Ringversuch<\/a> des deutschen INSTAND zur Zertifizierung von Laboratorien, der in Kooperation mit der Charit&eacute; durchgef&uuml;hrt wurde, kam hier je nach Konzentration des Virus in den Proben auf Fehlerquoten von bis zu 7,0%. Von 1.000 durchgef&uuml;hrten Tests an tats&auml;chlich Infizierten w&uuml;rden demnach 70 Patienten f&auml;lschlicherweise ein negatives Ergebnis bekommen.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Eine <a href=\"https:\/\/spectrum.ieee.org\/the-human-os\/biomedical\/diagnostics\/testing-tests-which-covid19-tests-are-most-accurate\">Evaluierung der verschiedenen PCR-Tests<\/a>, durchgef&uuml;hrt von der renommierten Schweizer Foundation for Innovative New Diagnostics kam zu dem Ergebnis, dass diese bei negativen Proben &bdquo;nur&ldquo; eine Spezifizit&auml;t von 96% aufwiesen &ndash; d.h. dass sie in vier Prozent aller F&auml;lle ein falsches positives Ergebnis lieferten. <a href=\"https:\/\/www.medrxiv.org\/content\/10.1101\/2020.04.26.20080911v2.full.pdf\">Eine Studie<\/a> der US-Wissenschaftler Andrew N. Cohen und Bruce Kessel sch&auml;tzt die Quote falscher positiver Tests (FPR) auf Basis der FPR bei anderen Viren &bdquo;konservativ&ldquo; auf 0,8%. <a href=\"https:\/\/www.medrxiv.org\/content\/10.1101\/2020.04.05.20053355v1.full.pdf\">Eine weitere Studie von Oxford-Wissenschaftlern<\/a> weist korrekterweise darauf hin, dass das Risiko einer FPR abh&auml;ngig von der Anzahl der positiv Infizierten ist und dieses Risiko mit fallender Infektionszahl stetig steigt. F&uuml;r stark sinkende Infiziertenzahlen kalkulieren die Wissenschaftler mit einer FPR von 1,5%.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] Bei einem PCR-Test wird &ndash; vereinfacht dargestellt &ndash; anhand menschlicher Zellen, die aus einem Rachen- oder Nasenabstrich stammen, &uuml;berpr&uuml;ft, ob in den Zellen bestimmte Gensequenzen des zu testenden Virus nachweisbar sind. In Zeiten der exponentiellen Ausbreitung von Covid-19 wurden diese Tests vor allem auf das Risiko falsch negativer Ergebnisse &uuml;berpr&uuml;ft.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] Von 373 virenfreien Proben im INSTAND-Ringversuch wurden zwei Proben auf der meist genutzten Gensequenz E-Gen f&auml;lschlicherweise als SARS-CoV2-positiv getestet. Pikant ist in diesem Zusammenhang, dass genau die Testkits der Hersteller, die auf dieser Gensequenz FPR lieferten (es handelt sich um Kits des s&uuml;dkoreanischen Herstellers Seegene und des Berliner Herstellers TIB MOLBIOL) auch bei anderen Gensequezen falsche positive Ergebnisse lieferten. H&ouml;her ist die FPR bei Proben, die nicht SARS-CoV2, sondern ein herk&ouml;mmliches Corona-Virus wie das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Humanes_Coronavirus_229E\">Coronavirus 229E<\/a> als Probe enthielten. Hier betrug die FPR bei der Gensequenz E-Gen 4,8% oder 18 von 373 Proben und betraf die Testkits von sieben Herstellern. Neben Seegene und TIB MOLBIOL wiesen hier auch die Kits des t&uuml;rkischen Herstellers Anatolia Geneworks, des US-Unternehmens Cepheid und des chinesischen Unternehmens Liferiver falsche positive Ergebnisse bei anderen Gensequenzen auf. Leider geht aus der Studie nicht hervor, ob es sich bei den falschen positiven Ergebnissen auf den verschiedenen Gensequenzen um ein und dieselbe Probe handelte. Sollte dies der Fall sein, w&uuml;rde auch der Best&auml;tigungstest mit diesem Kit ein falsches positives Ergebnis liefern. Keine Informationen ergaben auch unsere Nachfragen, ob beim Best&auml;tigungstest aus Sicherheitsgr&uuml;nden das Testkit eines anderen Herstellers verwendet wird.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zurzeit werden in Deutschland t&auml;glich rund 55.000 Test auf das SARS-CoV2-Virus durchgef&uuml;hrt, von denen aktuell rund ein Prozent positiv ausf&auml;llt. Durchgef&uuml;hrt werden diese Tests mit einem sogenannten PCR-Test. Es ist jedoch bekannt, dass diese Tests, obgleich sie vielfach als &bdquo;Goldstandard&ldquo; bezeichnet werden, eine &ndash; wenn auch sehr kleine &ndash; Fehlerquote haben. Bei 55.000 Tests pro<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61836\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":61837,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,149,165],"tags":[2857,1222,2834],"class_list":["post-61836","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-gesundheitspolitik","category-innen-und-gesellschaftspolitik","tag-lockdown","tag-pandemie","tag-virenerkrankung"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/shutterstock_1644424099.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=61836"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61836\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":61874,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/61836\/revisions\/61874"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/61837"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=61836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=61836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=61836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}