{"id":62092,"date":"2020-06-17T08:38:37","date_gmt":"2020-06-17T06:38:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092"},"modified":"2020-06-17T10:44:35","modified_gmt":"2020-06-17T08:44:35","slug":"hinweise-des-tages-3632","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h01\">US-Truppenstationierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h02\">Transatlantische Konflikte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h03\">Neue Sanktionen gegen Nord Stream 2 verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h04\">Droht nach der Corona-Panik die Fake-News-Paranoia?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h05\">F&uuml;r mehr als nur Applaus und Plattit&uuml;den<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h06\">Fall Assange: US-Anklageschrift l&auml;sst schockierendes Bagdad-Video au&szlig;en vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h07\">Keine guten Zukunftsaussichten f&uuml;r die Besch&auml;ftigten in den Gastronomieunternehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h08\">Mit der Angst unter einem Dach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h09\">9 von 10 Corona-Arbeitslosen sind Arbeiter &ndash; vielen bringt die Einmalzahlung beim Arbeitslosengeld nichts!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h10\">Corona-Hilfe sollte an soziale und &ouml;kologische Kriterien gekoppelt sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h11\">Polizei versus Pressefreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h12\">Der Rassismus im Freund- und Feindbild<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h13\">Chile: Pr&auml;sident Pi&ntilde;era entl&auml;sst Gesundheitsminister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h14\">Hoffen auf die Hungerrevolte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h15\">Oskar Lafontaine: &laquo;Aufstehen&raquo; plant neuen Anlauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h16\">Seattle Hippie-Zone oder &ldquo;gesetzloser Staat&rdquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h17\">Comedy-Kultfolge wegen &bdquo;rassistischer Beleidigungen&ldquo; entfernt &ndash; Kritik von John Cleese<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62092#h18\">Reisefreiheit! Welche Reisefreiheit?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>US-Truppenstationierung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Trump best&auml;tigt Teilabzugspl&auml;ne: &ldquo;Der mit Abstand schlimmste T&auml;ter ist Deutschland&rdquo;<\/strong><br>\nSeit den ersten Medienberichten &uuml;ber die angeblichen Truppenabzugspl&auml;ne der US-Regierung rankten sich die Spekulationen &uuml;ber die m&ouml;glichen Gr&uuml;nde. Besonders popul&auml;r war hierzulande die These, dass es eine Art Vergeltung f&uuml;r die Absage von Bundeskanzlerin Angela Merkel am G7-Gipfel in Washington in diesem Monat teilzunehmen. Dies wurde allerdings von der Sprecherin des Wei&szlig;en Hauses, Kayleigh McEnany, bereits vergangene Woche dementiert.<br>\nNun herrscht zumindest Klarheit dar&uuml;ber, welche Ursachen hinter den Pl&auml;nen der US-Regierung stecken. Bei einer Veranstaltung am Montag im Wei&szlig;en Haus erkl&auml;rte Donald Trump seine Beweggr&uuml;nde daf&uuml;r.<br>\nDeutschland geh&ouml;re zu den wenigen Mitgliedsstaaten, die sich trotz seiner vehementen Forderungen nicht dazu bereit erkl&auml;rt h&auml;tten, das selbst gesteckte NATO-Ziel von zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts bei Verteidigungsausgaben zu erf&uuml;llen. &ldquo;Deutschland ist seit Jahren s&auml;umig und schuldet der NATO Milliarden Dollar, und die m&uuml;ssen sie bezahlen&rdquo;, sagte der US-Pr&auml;sident. F&uuml;r die Differenz w&uuml;rden immer wieder die USA aufkommen. Berlin ziehe die USA beim Handel und bei der NATO &uuml;ber den Tisch, warf Trump der Bundesregierung vor&hellip;<br>\n(&hellip;) &rdquo; Solange Berlin nicht zahlt, &ldquo;ziehen wir unsere Soldaten ab, einen Teil unserer Soldaten&rdquo;, so Trump weiter.<br>\n&bdquo;Warum zahlt Deutschland Russland Milliarden Dollar f&uuml;r Energie, und dann sollen wir Deutschland vor Russland sch&uuml;tzen? Wie soll das funktionieren? Es funktioniert nicht&ldquo;.<br>\nDarin liegt aber genau die Wurzel des Problems. Nord Stream 2 wird als wichtiger Teil f&uuml;r die nationale Energiesicherheit Deutschlands betrachtet, w&auml;hrend eine russische Bedrohung nicht erkennbar ist. Das hindert aber weder die USA noch die NATO, wiederholt von einer russischen Bedrohung zu sprechen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/103519-trump-bestatigt-teilabzugsplane-aus-deutschland\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=41774\">Trumps Forderungen an Nato-B&uuml;ndnispartner &ndash; Muss Deutschland den R&uuml;stungshaushalt auf 2 % des Bruttoinlandsprodukts erh&ouml;hen?<\/a>. Daraus zitiert:<br>\n&ldquo;Politik- und Rechtswissenschaftler sind sich einig, dass die Zwei-Prozent-Zielvorgabe der Nato keine rechtliche Bindungswirkung entfaltet. Begr&uuml;ndet wird dies vor allem mit der Entwicklungsgeschichte der Nato und mit Aussagen ma&szlig;geblicher Politiker. Prozentvorgaben wie in der Abschlusserkl&auml;rung von Wales seien eine politische Willensbekundung (&bdquo;non-binding requirement&ldquo;, &bdquo;gentlemen&rsquo;s agreement&ldquo;, &bdquo;informal benchmark&ldquo;). Sie enthielten jedoch keine bindende Verpflichtung der Mitgliedstaaten (vgl. Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages, WD 2 &ndash; 3000 &ndash; 034\/17 vom 21. M&auml;rz 2017).&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Gysi dr&auml;ngt auf Abzug von US-Soldaten und Atomwaffen<\/strong><br>\nGregor Gysi unterst&uuml;tzt den von Pr&auml;sident Donald Trump angek&uuml;ndigten Teilabzug der US-Streitkr&auml;fte aus Deutschland. &ldquo;Wir haben kein Nachbarland, das sich gerade darauf vorbereitet, gegen uns Krieg zu f&uuml;hren&rdquo;, sagte der au&szlig;enpolitische Sprecher der Linken im Gespr&auml;ch mit Christiane Hoffmann bei &ldquo;DER SPIEGEL fragt&rdquo;.<br>\nGysi forderte wie SPD-Fraktionschef Rolf M&uuml;tzenich auch einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland. Der Vorschlag sei &ldquo;sehr wichtig und sehr richtig&rdquo;. &ldquo;Die US-Soldaten brauchen wir nicht und deren Atomwaffen auch nicht&rdquo;, sagt Gysi. Ein Abzug der US-Atomwaffen erh&ouml;he die Sicherheit Deutschlands.<br>\nTrump habe den Abwurf kleinerer Atomwaffen &uuml;ber Russland ins Spiel gebracht, um Nachbarl&auml;ndern nicht zu schaden. &ldquo;Wohin w&uuml;rde Russland dann antworten? Nat&uuml;rlich nach Ramstein, woher diese Waffen kommen&rdquo;, warnte Gysi. &ldquo;Das hei&szlig;t: Dann sind wir vernichtet.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gregor-gysi-draengt-auf-abzug-von-us-soldaten-und-atomwaffen-a-fbe03c8c-b959-408e-967d-6ea227922ea3\">SPON<\/a><\/li>\n<li><strong>USA: Pivot to Poland?<\/strong><br>\nK&uuml;rzlich wurde bekannt die US-Regierung plane &uuml;ber ein Viertel ihrer in Deutschland stationierten Truppen abzuziehen und Teile davon nach Polen zu verlagern (siehe IMI-Standpunkt 2020\/22). Augengeradeaus berichtet nun, Pr&auml;sident Donald Trump habe das Vorhaben nun offiziell best&auml;tigt. Der Grund seien prim&auml;r die als zu niedrig erachteten deutschen R&uuml;stungsausgaben. W&auml;hrend allerdings zuerst positive Signale gegen&uuml;ber einer Truppenverlagerung aus Polen kamen, wurde nun laut n-tv ein wenig zur&uuml;ckgerudert: &bdquo;Polens Regierung w&uuml;nscht sich zwar mehr US-Soldaten im Land, w&auml;re aber dagegen, diese aus Deutschland abzuziehen. &bdquo;Polen bem&uuml;ht sich seit Langem um eine Erweiterung der US-Milit&auml;rpr&auml;senz aus seinem Gebiet. Es ist aber nicht unsere Absicht, dieses Ziel auf Kosten einer Reduzierung des US-Kontingents in Deutschland zu erreichen&ldquo;, sagte Regierungschef Mateusz Morawiecki der baltischen Nachrichtenagentur BNS.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/06\/16\/usa-pivot-to-poland\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Eine Verlegung bzw. Stationierung von US-Truppen in Polen w&uuml;rde gegen die m&uuml;ndliche Zusage, die NATO nicht nach Osten auszudehnen, versto&szlig;en. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=34161\">Die NATO-Umzingelungsstrategie und die Rolle Polens &ndash; ein Beitrag von Peter Becker<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61821\">Trump plant Truppenabzug aus Deutschland? Was f&uuml;r eine absurde Debatte<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Transatlantische Konflikte<\/strong><br>\nKonflikte um US-Truppen in Deutschland und um Nord Stream 2: Bundeswehrprofessor pl&auml;diert f&uuml;r &Uuml;berpr&uuml;fung der transatlantischen Beziehungen.<br>\nBerlin\/Washington (Eigener Bericht) &ndash; Ein Professor der Universit&auml;t der Bundeswehr in Hamburg pl&auml;diert f&uuml;r die &Uuml;berpr&uuml;fung der Beziehungen zwischen Deutschland und den USA. Mit Blick auf die zunehmenden Streitigkeiten zwischen Washington und Berlin urteilt Michael Staack, &ldquo;deutsche und amerikanische Interessen&rdquo; gingen heute &ldquo;in allen wichtigen Fragen auseinander&rdquo;. H&auml;tten bestehende Interessengegens&auml;tze bis vor wenigen Jahren &ldquo;in einem breiteren Spektrum von Gemeinsamkeiten unter Kontrolle gehalten werden&rdquo; k&ouml;nnen, so sei dies immer weniger der Fall. Anlass f&uuml;r die &Auml;u&szlig;erung des Bundeswehr-Politikwissenschaftlers sind die Pl&auml;ne der Trump-Administration, Truppen aus Deutschland abzuziehen. Hinzu kommen US-Sanktionsdrohungen zu der Pipeline Nord Stream 2, die wom&ouml;glich sogar staatliche Stellen in der Bundesrepublik treffen k&ouml;nnten, sowie weitere Differenzen, darunter der Konflikt um den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Staack r&auml;t, Berlin solle &ldquo;die Planungsst&auml;be auffordern&rdquo;, eine &ldquo;eigenst&auml;ndige&rdquo; Antwort vorzubereiten. Sie k&ouml;nne &ldquo;Kosten&rdquo; haben: &ldquo;einen dauerhaften Konflikt mit den USA&rdquo;&hellip;<br>\nDer eigentliche Skandal<br>\n(&hellip;) Staack urteilt gleichfalls, &ldquo;der eigentliche Skandal&rdquo; sei &ldquo;nicht die weitere Reduzierung von Truppen&rdquo;, sondern &ldquo;dass Trump die Bundesregierung lange &uuml;berhaupt nicht offiziell &uuml;ber das unterrichtet&rdquo; habe, &ldquo;was er bereits auf den Weg gebracht hat&rdquo;.Die &ldquo;alte Schutzfunktion&rdquo; sieht der Politologe ohnehin &ldquo;so nicht mehr gegeben&rdquo;: Es sei &ldquo;&auml;u&szlig;erst zweifelhaft, dass Russland die Nato angreifen will&rdquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) So m&uuml;sse man beispielsweise realisieren, dass die US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in der Bundesrepublik eine &ldquo;Drehscheibe &hellip; f&uuml;r Eins&auml;tze in Nahost und in Afrika sowie f&uuml;r Kommunikation, man k&ouml;nnte auch sagen: Spionage&rdquo; seien &ndash; Letzteres &ldquo;auch in Deutschland&rdquo;. Das sei &ldquo;insofern problematisch, als dass einiges, was die USA bei uns in Deutschland tun&rdquo;, &ldquo;nicht vereinbar&rdquo; sei zum einen &ldquo;mit internationalem Recht&rdquo;, zum anderen &ldquo;mit den europ&auml;ischen sicherheitspolitischen Interessen&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8308\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neue Sanktionen gegen Nord Stream 2 verhindern<\/strong><br>\n&bdquo;Die Ausweitung der Sanktionen gegen Nord Stream 2 auf s&auml;mtliche Unternehmen, die irgendwie mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme der Pipeline zu tun haben, stellt einen direkten Angriff auf die Souver&auml;nit&auml;t Deutschlands und Europas dar. Die Bundesregierung muss jetzt alle verf&uuml;gbaren Ma&szlig;nahmen ergreifen, um zu verhindern, dass die Initiative, die diese Ausweitung fordert, Gesetz wird&ldquo;, erkl&auml;rt Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie im Deutschen Bundestag, zum Vorsto&szlig; einiger US-Senatoren f&uuml;r eine Versch&auml;rfung der Sanktionen gegen die Gaspipeline Nord Stream 2. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;W&uuml;rde der Gesetzesentwurf so verabschiedet, w&auml;ren deutlich mehr deutsche und europ&auml;ische Unternehmen von den Strafen betroffen. Sogar Beh&ouml;rden k&ouml;nnten zur Zielscheibe werden &ndash; aufgrund von Entscheidungen, die sie nach Recht und Gesetz ihrer Staaten gef&auml;llt haben. Ein solches Verhalten gegen&uuml;ber Staaten, die man eigentlich als Partner betrachtet, ist v&ouml;llig inakzeptabel. Damit w&uuml;rden sich die USA endg&uuml;ltig von der transatlantischen Freundschaft verabschieden.<br>\nIch fordere die Bundesregierung auf, den US-Botschafter einzubestellen und die Sanktionsdrohungen als unfreundlichen Akt zu verurteilen. Au&szlig;erdem muss sie sich auf EU-Ebene daf&uuml;r stark machen, dass die EU-Kommission klar Stellung bezieht und diese Angriffe der USA auf die Souver&auml;nit&auml;t ihrer Mitgliedsstaaten verurteilt. Dann muss Wirtschaftsminister Altmaier baldm&ouml;glichst eine USA-Reise gemeinsam mit den zust&auml;ndigen EU-Kommissarinnen und Kommissaren planen, um dort Gespr&auml;che mit Regierungsvertreterinnen und -vertretern, Abgeordneten und Senatorinnen und Senatoren zu f&uuml;hren, in denen sie die Position Deutschlands und der EU unmissverst&auml;ndlich darstellen und so die Verabschiedung des Gesetzes zu verhindern suchen.<br>\nWenn das nicht fruchtet, m&uuml;ssen die EU-Mitgliedsstaaten dringend ihr Verh&auml;ltnis zu den USA grunds&auml;tzlich &uuml;berdenken. Als letztes Mittel sind auch Strafz&ouml;lle auf US-Gas und direkte Sanktionen gegen Politikerinnen und Politiker aus den USA, die die Sanktionspolitik unterst&uuml;tzen, in Erw&auml;gung zu ziehen. Die neuerliche Eskalation aus Washington stellt eine neue Qualit&auml;t dar. Es geht letztlich um die Frage: Will sich Europa dem Willen der USA unterwerfen und eigene Interessen hintanstellen? Oder wollen wir unser Recht auf eine eigene Energiepolitik und damit letztlich die Souver&auml;nit&auml;t der europ&auml;ischen Staaten durchsetzen?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/neue-sanktionen-gegen-nord-stream-2-verhindern\/\">Fraktion DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> siehe hierzu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62056\">Nord Stream 2 &ndash; Die USA drehen weiter an der Sanktionsschraube und haben nun auch Deutschland im Visier<\/a><\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Nord Stream 2: Maas besteht auf Fertigstellung<\/strong><br>\nDeutschland werde sich von den Vereinigten Staaten wegen Nord Stream 2 nicht unter Druck setzen lassen, so Au&szlig;enminister Maas in Polen.<br>\nDie Pl&auml;ne der USA, die Sanktionen gegen das Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 auszuweiten, haben die Position der Bundesregierung in Bezug auf die Projektdurchf&uuml;hrung nicht ver&auml;ndert, sagte Bundesau&szlig;enminister Heiko Maas auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem polnischen Amtskollegen Jacek Czaputowicz.<br>\n&bdquo;Die Tatsache, dass dort Sanktionen in Betracht gezogen werden oder m&ouml;glicherweise neue eingeleitet werden, &auml;ndert nichts an unserer Position zu Nord Stream 2&ldquo;, sagte Maas. &bdquo;Die jetzt diskutierten Sanktionen sind aus unserer Sicht von Natur aus extraterritorial; wir lehnen sie ab&ldquo;, sagte der Minister.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.contra-magazin.com\/2020\/06\/nord-stream-2-maas-besteht-auf-fertigstellung\/\">Contra Magazin<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Droht nach der Corona-Panik die Fake-News-Paranoia?<\/strong><br>\nWenn es um Zensur geht, steht f&uuml;r die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland China nat&uuml;rlich weit vorn. Doch wie soll man es bezeichnen, wenn die ARD die f&uuml;r Montagabend terminierte Ausstrahlung der Dokumentation &ldquo;Wuhan &ndash; Chronik eines Ausbruchs&rdquo; wenige Stunden vor dem Sendetermin zur&uuml;ckzieht und sie auch noch aus der Mediathek entfernt, in der sie schon zu finden gewesen ist?&hellip;<br>\nTats&auml;chlich geht es darum, dass sich im Kampf der kapitalistischen Bl&ouml;cke EU, China und USA die Fronten verh&auml;rten. In Zukunft soll die offizielle chinesische Seite in &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien m&ouml;glichst nicht mehr dargestellt werden.<br>\nZensur als Kampf gegen &ldquo;Fakenews&rdquo;<br>\nDas ist l&auml;ngst kein Problem mehr, dass nur Deutschland betrifft. Eine Task Force gegen &ldquo;Fakenews&rdquo; hat alle die Kr&auml;fte im Visier, die nach Ansicht der EU-Apparate Konkurrenten sind. Dazu geh&ouml;rt neben Trump in den USA auch Russland und China.<br>\nSo wurden von der Vizechefin der EU-Kommission, Vera Jourov&aacute;, China und Russland beschuldigt, mit Fakenews in der Corona-Krise sogar die Gesundheit der EU-B&uuml;rger gef&auml;hrdet zu haben&hellip;<br>\n(&hellip;) Also geht es nicht darum, dass China die Gesundheit von EU-B&uuml;rgern bedroht. Vielmehr hat das Land in einer Zeit, als nach Beginn der Corona-Krise alle EU-Staaten, Deutschland an vorderster Front, ihre Grenzen dicht machten, Medikamente und Atemschutzger&auml;te geliefert. Daf&uuml;r haben sich die Politiker aus Italien und verschiedener Balkanstaaten bedankt.<br>\nF&uuml;r den EU-Apparat war das nicht etwa ein Grund, &uuml;ber ein transnationales Gesundheitssystem nachzudenken, das &uuml;berall in der Welt Menschen eine medizinische Unterst&uuml;tzung auf der H&ouml;he des aktuellen Forschungsstands erm&ouml;glicht. Der erste Schritt w&auml;re ja, dass Gesundheit zu einer weltweiten Aufgabe erkl&auml;rt wird, bei der L&auml;ndergrenzen und Wirtschaftsbl&ouml;cke keine Rolle spielen.<br>\nNur ist ein solches Vorgehen in einer kapitalistisch verfassten Welt nicht m&ouml;glich und die EU zeigt das mit ihrer Reaktion besonders deutlich. Medizinische Hilfe &ldquo;vom Feind&rdquo; wird zum Anlass genommen, China nun besonders zu bestrafen. Da h&ouml;ren sich die Vokabeln schon fast so an, als bliebe es nicht bei einem kalten Krieg&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Droht-nach-der-Corona-Panik-die-Fake-News-Paranoia-4784776.html\">Telepolis<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Wie mit &ldquo;Fake News&rdquo; (Innen-)Politik gemacht wird<\/strong><br>\nNach Br&uuml;ssel bl&auml;st nun auch Berlin zum Kampf gegen &ldquo;Desinformation&rdquo;, das Europaparlament diskutiert &uuml;ber Rassismus &ndash; und Frankreich hat ein Problem mit organisierten Tschetschenen-Gangs: Die Watchlist EUropa vom 17. Juni 2020.<br>\nWenn sich die deutschen Innenminister am Mittwoch in Erfurt treffen, dann wollen sie &uuml;ber &ldquo;gezielte Falschmeldungen, Verschw&ouml;rungstheorien und Desinformationskampagnen&rdquo; reden. Die Coronoa-Pandemie ebbt zwar sp&uuml;rbar ab, aber nach Ansicht der Minister droht nun eine &ldquo;Infodemie&rdquo; mit gezielten Falschmeldungen. Sogar der Verfassungsschutz ist alarmiert.<br>\nAuch die EU&ndash;Kommission macht sich Sorgen. In der vergangenen Woche hatte sie ihren &ldquo;Infokrieg&rdquo; ausgeweitet und erstmals auch China beschuldigt, gezielt Desinformation zu betreiben.<br>\nDoch der scheinbar so hehre Kampf, dem sich auch Journalistenverb&auml;nde und Nachrichtenagenturen angeschlossen haben, f&uuml;hrt in die Irre. Jedenfalls so, wie er bisher gef&uuml;hrt wird.<br>\nDenn zum einen richtet er sich bisher fast ausschlie&szlig;lich gegen die neuen &ldquo;sozialen&rdquo; Medien im Internet. Enten und Falschmeldungen in den alten Medien werden nicht thematisiert.<br>\nDabei gab es davon in der Coronakrise jede Menge, auch in Deutschland. Selbst die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien waren davon nicht frei, wenn sie Regierungsinformationen ungepr&uuml;ft &uuml;bernahmen.<br>\nZum anderen wird so getan, als k&auml;men Fake News nur von &ldquo;b&ouml;sen&rdquo; ausl&auml;ndischen Akteuren aus Russland und China. Dabei haben auch deutsche und europ&auml;ische Politiker in den letzten Wochen viel Unsinn erz&auml;hlt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/machtkampf-mit-fake-news\/\">Lost in Europe<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>F&uuml;r mehr als nur Applaus und Plattit&uuml;den<\/strong><br>\nGesundheitspersonal demonstriert in Frankreich<br>\nIn Frankreich haben Tausende &Auml;rzte und Pfleger in mehreren St&auml;dten demonstriert. Sie fordern unter anderem eine bessere Bezahlung und eine weniger gewinnorientierte Ausrichtung der Krankenh&auml;user. In Paris kam es zu Zusammenst&ouml;&szlig;en mit der Polizei.<br>\nZu Beginn der Coronavirus-Pandemie von Pr&auml;sident Emmanuel Macron als &ldquo;Helden in wei&szlig;en Kitteln&rdquo; gefeiert, gingen nun am Dienstag Tausende Besch&auml;ftigte des franz&ouml;sischen Gesundheitswesens landesweit auf die Stra&szlig;en, um mehr als nur Applaus und Platit&uuml;den zu fordern. Vertreter einer einflussreichen Gewerkschaft, die an den Protesten teilnahmen, forderten Gehaltserh&ouml;hungen und ein Ende der K&uuml;rzungen bei den Krankenhausbetten. &ldquo;Die bes&auml;nftigenden Reden der Regierung&rdquo; sowie &ldquo;Versprechungen von beliebigen und hypothetischen Bonuszahlungen&rdquo; w&uuml;rden nicht ausreichen&hellip;<br>\nDie Menschen protestierten unter anderem auch in Montpellier, Metz und Marseille vor Kliniken gegen die angespannte Situation im Gesundheitssystem. Landesweit waren mehr als 220 Versammlungen angek&uuml;ndigt, wie die Nachrichtenplattform Franceinfo berichtete. Gewerkschaften und Kollektive hatten zu dem nationalen Aktionstag aufgerufen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/europa\/103561-gesundheitspersonal-demonstriert-in-frankreich\/\">RT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> In Lettland hat man den Medizinern &uuml;brigens zum Dank <a href=\"https:\/\/www.krone.at\/2173671\">eine Statue aufgestellt<\/a> &ndash; an den Geh&auml;ltern (<a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/archiv\/47771\/Gesundheitssysteme-Mittel-und-Osteuropas-(Teil-5)-Lettland-Kein-Geld-fuer-Kosmetik\">&Auml;rzte verdienen zwischen 500 und 1.000 Euro netto<\/a>) und Arbeitsbedingungen &auml;ndert sich auch hier nichts. Man k&ouml;nnte dieses &bdquo;Modell&ldquo; ruhig mal kopieren. Wie w&auml;re es denn, wenn die Di&auml;ten der Abgeordneten eingefroren werden und wir stattdessen einmal im Jahr vom Balkon unseren Volksvertretern applaudieren? Das w&auml;re doch eine Wertsch&auml;tzung, die mit Geld nicht aufzuwiegen ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Fall Assange: US-Anklageschrift l&auml;sst schockierendes Bagdad-Video au&szlig;en vor<\/strong><br>\n(&hellip;) Keine Publicity f&uuml;r US-amerikanische Kriegsverbrechen? US-Staatsanw&auml;lte im Fall Julian Assange haben es einem Bericht des britischen Guardian zufolge vers&auml;umt, eine der schockierendsten Videoenth&uuml;llungen der Plattform WikiLeaks in die Anklageschrift aufzunehmen. Kritiker werfen den USA nun vor, sie wollten nicht, dass ihre Kriegsverbrechen in der &Ouml;ffentlichkeit breitgetreten werden&hellip;<br>\nDie Anklage bezieht sich weitgehend auf die Interventionen des US-Milit&auml;rs im Irak und in Afghanistan, einschlie&szlig;lich der Ver&ouml;ffentlichung der Einsatzregeln des US-Milit&auml;rs im Irak.<br>\nIn der Anklageschrift wird behauptet, Assange habe durch die Freigabe von Hunderttausenden von US-Geheimdienstdokumenten das Leben der US-Amerikaner gef&auml;hrdet. Eine der ber&uuml;hmtesten Ver&ouml;ffentlichungen von WikiLeaks war ein Video &ndash; aufgenommen vom US-Apache-Hubschrauber Crazyhorse 18 &ndash;, das zeigt, wie am 12. Juli 2007 im Irak elf Zivilisten get&ouml;tet wurden. Unter den Get&ouml;teten waren auch zwei Reuters-Journalisten.<br>\nLaut dem damaligen B&uuml;rochef der Journalisten in Bagdad, Dean Yates, habe ihn das US-Milit&auml;r wiederholt dar&uuml;ber, was an diesem Tag passiert sei, belogen. Erst als Assange im April 2010 das Video &ndash; das WikiLeaks mit dem Titel &ldquo;Collateral Murder&rdquo; ver&ouml;ffentlichte &ndash; ver&ouml;ffentlicht habe, sei die volle brutale Wahrheit der Morde aufgedeckt worden.<br>\n&ldquo;Was er getan hat, war zu 100 Prozent ein Akt der Wahrheitsfindung, der der Welt enth&uuml;llte, wie der Krieg im Irak aussieht und wie das US-Milit&auml;r gelogen hat. (&hellip;) Die USA wissen, wie peinlich der Kollateral-Mord ist, wie besch&auml;mend er f&uuml;r das Milit&auml;r ist &ndash; sie wissen, dass sich auf diesem Band potenzielle Kriegsverbrechen befinden&rdquo;, so Yates im Guardian.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/103488-fall-assange-us-anklageschrift-lasst\/\">RT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Keine guten Zukunftsaussichten f&uuml;r die Besch&auml;ftigten in den Gastronomieunternehmen<\/strong><br>\nEs ist erst ein paar Wochen her, dass die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst&auml;tten (NGG) in ihren Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) einen Mindeststundenlohn von 12 Euro f&uuml;r die Besch&auml;ftigten der Tarifgruppe 2 verlangte. Nach 3 ergebnislosen Verhandlungen wurde erst nach der Schlichtung Anfang M&auml;rz eine Einigung erzielt. Die L&ouml;hne steigen ab 1.7.2020 zwar, aber lediglich auf 10,00 Euro. Die geforderten 12.00 Euro gibt es f&uuml;r die rund 120.000 Besch&auml;ftigten der Tarifgruppe 2 erst ab dem 1.12.2023.<br>\nHeute sp&uuml;rt die Gastronomiebranche die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise in Verbindung mit der in Deutschland fl&auml;chendeckend staatlich angeordneten Betriebsschlie&szlig;ungen und -einschr&auml;nkungen infolge der Corona-Krise in Form von massiven wirtschaftlichen Auswirkungen bis hin zur Existenzvernichtung.<br>\nDer Deutsche Hotel&shy; und Gastst&auml;ttenverband e.V. (DEHOGA) pr&uuml;ft derzeit ob Entsch&auml;digungsanspr&uuml;che geltend gemacht werden k&ouml;nnen.<br>\nDa ist er wieder, der Ruf nach &ouml;ffentlichen Geldern, ausgesandt von einer Branche, die hinreichend schon staatlich subventioniert wird. Seit 2 Jahrzehnten wird dort fast nur noch mit Mini-Jobs gearbeitet, bei einem Verdienst, von dem die Menschen nicht leben k&ouml;nnen und Arbeitslosengeld II von den Jobcentern beantragen m&uuml;ssen. So sind rund 1 Milliarde Euro als staatlicher Lohnzuschuss im vergangen Jahr in den  Gastronomiebereich geflossen.<br>\nVor diesem Hintergrund l&auml;sst sich f&uuml;r die Besch&auml;ftigten nichts Gutes vorhersagen.<br>\nIm Folgenden soll die konkrete Lebens- und Arbeitssituation der Besch&auml;ftigten im Gastronomiebereich beleuchtet werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/keine-guten-zukunftsaussichten-fuer-die-beschaeftigten-in-den-gastronomieunternehmen\/#more-8572\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesenswert. Eine sehr gute Darstellung der Arbeitsbedingungen im Gastronomiegewerbe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mit der Angst unter einem Dach<\/strong><br>\nAuch in der Krise scheint das Gesch&auml;ft mit dem Wohnraum gut zu laufen. Gerade deswegen darf er nicht dem Markt &uuml;berlassen werden<br>\nSelten war die Bedeutung des eigenen Zuhauses gr&ouml;&szlig;er als in den vergangenen Monaten. Ein Ort wider die Pandemie. Arbeitsst&auml;tte der Privilegierteren. Schule.<br>\n(&hellip;) Vor diesem Hintergrund versinnbildlicht der Aufstieg der Deutsche Wohnen in den Dax eine Ungleichheit, die sich durch die Krise noch versch&auml;rfen k&ouml;nnte. Hier die Immobilienkonzerne, die auf steigende Mieten setzen. Dort die Mieter und Mieterinnen, die oft schon jetzt mehr als 30 Prozent des Haushaltseinkommens f&uuml;r die Wohnung ausgeben m&uuml;ssen und &ouml;konomisch unsicheren Zeiten entgegenblicken&hellip;.<br>\nWohnen sei die soziale Frage unserer Zeit, hie&szlig; es vor Ausbruch der Corona-Krise. Diese Feststellung ist heute genauso richtig wie die Frage, ob ein Konzern wie die Deutsche Wohnen, der mit diesem sozialen Gut seine Gesch&auml;fte macht, in den Dax geh&ouml;rt.<br>\nWas passieren kann, wenn nicht der Markt, sondern die &ouml;ffentliche Hand das Wohnen reguliert, kann man in Berlin beobachten. Nach der Einf&uuml;hrung des Mietendeckels durch Rot-Rot-Gr&uuml;n sind die Preise teils deutlich zur&uuml;ckgegangen. Die Deutsche Wohnen musste Medienberichten zufolge Tausende Mieten senken. Der Deckel selbst w&auml;re wohl nie ohne den Druck der Mieterinitiativen auf den Weg gebracht worden. Und auch im Angesicht der Krise hat sich zuletzt das bundesweite B&uuml;ndnis &bdquo;Wir zahlen nicht!&ldquo; gebildet, das einen Mieterlass f&uuml;r die Pandemie-Zeit fordert. Es sieht ganz danach aus, als w&uuml;rden Mieterinnen und Mieter die soziale Frage weiter hochhalten &ndash; auch gegen m&auml;chtige Konzerne&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/bennyk\/mit-der-angst-unter-einem-dach\">der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>9 von 10 Corona-Arbeitslosen sind Arbeiter &ndash; vielen bringt die Einmalzahlung beim Arbeitslosengeld nichts!<\/strong><br>\nEine halbe Million Menschen sucht Arbeit. Die Regierung beschlie&szlig;t eine einmalige Erh&ouml;hung des Arbeitslosengeldes um pauschale 450 Euro, aufgeteilt auf 3 x 150 Euro. Das hilft ausgerechnet jenen nicht, die die Corona-Krise am h&auml;rtesten trifft.<br>\nEtwa 470.000 Menschen sind derzeit in &Ouml;sterreich arbeitslos. Ihr durchschnittliches Arbeitslosengeld liegt bei rund 30 Euro am Tag, das sind ca. 900 Euro im Monat &ndash; oft ist es auch weit darunter.<br>\nDer durchschnittliche Bezug ist auch deshalb so niedrig, weil in der Corona-Krise vor allem Menschen ihren Job verloren haben, die ohnehin schon wenig verdient haben: Jobs wurden vor allem in der Gastronomie, im Handel und im Baugewerbe gestrichen. Auch viele Reinigungskr&auml;fte haben ihr Einkommen verloren.<br>\n(&hellip;) 9 von 10 Corona-Arbeitslosen sind Arbeiter<br>\nDas niedrige Arbeitslosengeld schl&auml;gt ungleich zu: Denn die Corona-Arbeitslosigkeit trifft vor allem Arbeiter, Leiharbeiter und Menschen mit Lehrabschluss, wie j&uuml;ngst eine WIFO-Studie festgestellt hat. Kaum betroffen sind dagegen Akademiker und Angestellte. Sie profitieren von Homeoffice und Kurzarbeit, wie der Arbeitsrechtler Martin Risak erkl&auml;rt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/arbeitslosengeld-corona-erhoehung\/\">kontrast.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Corona-Hilfe sollte an soziale und &ouml;kologische Kriterien gekoppelt sein<\/strong><br>\nInterview mit der Prof. Brigitte Aulenbacher<br>\nMehr als 4.000 Wissenschaftler aus 600 Universit&auml;ten haben einen Aufruf an die Politik f&uuml;r die Zeit nach Corona verfasst. Sie fordern: Die Demokratisierung von Unternehmen, Ma&szlig;nahmen wie eine Jobgarantie und ein entschlossenes Vorgehen gegen den Klimawandel. In diesen Ma&szlig;nahmen sehen sie eine M&ouml;glichkeit, um aus der Corona-Krise zu kommen und die Klima-Krise zu bew&auml;ltigen&hellip;<br>\n(&hellip;) Kontrast: Derzeit flie&szlig;en Milliarden Euro an Steuergeldern an die Unternehmen zur Rettung in der Krise. W&auml;re das nicht ein Hebel, um &Auml;nderungen in der Arbeitswelt durchzusetzen?<br>\nIch denke, das w&auml;re tats&auml;chlich ein Hebel und sogar ein sehr klassischer. Staatliche Subventionen und F&ouml;rderungen mit Auflagen zu verbinden w&auml;re nichts Neues. Das k&ouml;nnten &ouml;kologische Auflagen sein, etwa Bereiche in besonderer Weise f&ouml;rdern, die sich auch f&uuml;r Klimaziele verpflichten. Gleiches k&ouml;nnte man auch bei sozialen Kriterien machen.<br>\nEs ist auch nicht so, dass wir da v&ouml;lliges Neuland betreten. Ein Beispiel w&auml;ren die Sustianable Development Goals, es ist nicht so als w&auml;ren dort nicht auch Unternehmen beteiligt. N&auml;mlich Unternehmen, die sich freiwillig verpflichten, im Rahmen ihrer M&ouml;glichkeiten den Sustianable Development Goals Rechnung zu tragen und ihre Produktion diesen Zielen anzupassen. Das sind praktische Wege, die wir bereits kennen. Es w&auml;re durchaus m&ouml;glich, eine staatliche Wirtschaftsf&ouml;rderung mit solchen Auflagen zu verbinden und dadurch auch ein bisschen kanalisieren, in was investiert wird und was gesellschaftlich w&uuml;nschenswerte Formen solcher Rettungspakete sind&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/wissenschaftler-corona-kritik\/\">kontrast.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Polizei versus Pressefreiheit<\/strong><br>\nDie Polizei in den USA hat nicht nur ein Problem mit dem Rassismus in den eigenen Reihen. Sie behindert bei den aktuellen Protesten auch regelm&auml;&szlig;ig die Berichterstattung der Presse. Auch diese &Uuml;bergriffe auf Journalisten m&uuml;ssen rasch aufgekl&auml;rt werden &ndash; und endlich aufh&ouml;ren.<br>\nEs ist nicht &uuml;berraschend, dass Journalisten auf den Stra&szlig;en unterwegs sind, wenn sie &uuml;ber die gr&ouml;&szlig;ten Proteste berichten, die wir in den Vereinigten Staaten in mehr als 50 Jahren erlebt haben. &Uuml;berraschend ist allerdings, dass Journalisten durch Polizeigewalt daran gehindert werden, ihrer Arbeit nachzugehen und frei zu berichten.<br>\nBis jetzt ist die Polizei in mehr als 430 F&auml;llen gegen Journalisten vorgegangen<br>\nSeit Beginn der Demonstrationen gegen systemischen Rassismus und Polizeibrutalit&auml;t, die nach dem Tod von George Floyd in den USA stattfanden, gab es mehr als 430 gemeldete Vorf&auml;lle von Gewalt gegen die Presse. Einige wenige davon betrafen Journalisten, die in die gewaltt&auml;tigen Proteste und Ausschreitungen verwickelt waren. Doch die &uuml;berwiegende Mehrheit &ndash; etwa 80 Prozent gingen laut US Press Freedom Tracker von der Polizei aus.<br>\nDiese eklatanten Verst&ouml;&szlig;e gegen die Pressefreiheit waren ebenso weit verbreitet wie die Proteste selbst, wobei Berichte aus &uuml;ber 61 Gemeinden in 33 Staaten kamen. Die Polizei, die hinter diesen Angriffen steht, h&auml;lt sich nicht an das Gesetz und die US-Verfassung&hellip;<br>\n(&hellip;) Die Polizisten haben einen Pr&auml;sidenten, der Journalisten schon lange immer wieder verbal attackiert<br>\nDie Tatsache, dass sich Polizeibeamte durch die Anwesenheit einer Kamera nicht abschrecken lassen, sollte alle Amerikaner alarmieren. So wie der Polizeibeamte von Minneapolis, Derek Chauvin, direkt in die Kamera blickte, als er sein Knie in Floyds Nacken dr&uuml;ckte, so f&uuml;rchten Polizisten offensichtlich keine Konsequenzen, wenn sie sich filmen lassen, wie sie Journalisten und andere Zivilisten angreifen. Schlie&szlig;lich genie&szlig;t die Polizei in den USA &ldquo;qualifizierte Immunit&auml;t&rdquo;, weshalb sie seit langem wenig bis gar nicht f&uuml;r schwerwiegende Ungerechtigkeiten gegen Afroamerikaner wie die gegen Floyd zur Verantwortung gezogen wurden.<br>\nErschwerend kommt hinzu, dass Amerika zurzeit einen Oberbefehlshaber hat, der Gewalt gegen Zivilisten lange Zeit geduldet hat. Im Jahr 2017 forderte Pr&auml;sident Donald Trump die Polizeibeamten auf, bei der Festnahme von mutma&szlig;lichen Bandenmitgliedern nicht &ldquo;zu zimperlich&rdquo; zu sein. Und zu Beginn der aktuellen Proteste berief er sich auf einen rassistischen Tropus und warnte die Demonstranten, &ldquo;wenn die Pl&uuml;nderungen beginnen, wird geschossen&rdquo;.<br>\nTrump greift seit Beginn seiner Pr&auml;sidentschaft immer wieder Journalisten an, spricht einzelne Reporter pers&ouml;nlich an und verleumdet die Presse als &Uuml;berbringer &bdquo;gef&auml;lschter Nachrichten&rdquo; und &bdquo;Feind des Volkes&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/artikel\/++co++bf9cef4a-af9b-11ea-be9d-001a4a16011a\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Rassismus im Freund- und Feindbild<\/strong><br>\n(&hellip;) Dass Nationalismus und Rassismus f&uuml;r die Kriegsbereitschaft der Bev&ouml;lkerung n&uuml;tzlich und erforderlich sind, ist kein Geheimnis. Damit ein Mensch bereit ist, Bomben &uuml;ber fremden Wohngebieten abzuwerfen, bedarf es in der Tat einer die anderen Menschen verallgemeinernden abwertenden Beurteilung. Je st&auml;rker der Krieg zwischen den Nationen tobt, je r&uuml;cksichtsloser gegen die materiellen Grundlagen der feindlichen Nation einschlie&szlig;lich ihrer Bev&ouml;lkerung vorgegangen wird, desto mehr bedarf es des nationalen Feindbildes, dass sich aus tausend Idiotien und Gemeinheiten zusammensetzt und einen unverbesserlich schlechten, unertr&auml;glichen Charakter konstruiert&hellip;<br>\nDass der Nationalismus im Krieg seine rassistischen Bl&uuml;ten treibt, ist aber nur die halbe Wahrheit. Die weltweite Kriegsbereitschaft f&auml;ngt n&auml;mlich nicht erst an, wenn auf beiden Seiten der Verteidigungsfall ausgerufen wird. Kriege werden bereits im Frieden vorbereitet. Die prinzipielle Bereitschaft, die &raquo;legitimen&laquo; Interessen der eigenen Nation gegen die Interessen anderer Nationen zu &raquo;verteidigen&laquo;, ist in allen Nationalstaaten die selbstverst&auml;ndliche patriotische Grundhaltung der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung und damit die Grundlage f&uuml;r R&uuml;stung und Krieg. Das Nationalbewusstsein &ndash; ich bin Schweizer, ich bin Franzose, ich bin Russe oder T&uuml;rke &ndash;, die Identifikation mit der eigenen Nation, gilt aber gemeinhin als unbedenklich. Erst ein &uuml;bersteigertes Bewusstsein vom Wert und der Bedeutung der eigenen Nation, das die eigene Nation glorifiziert und andere Nationen herabsetzt, gilt in Friedenszeiten als bedenklicher Nationalismus in dem viele dann auch einen Rassismus gegen andere V&ouml;lker erkennen. Diese grunds&auml;tzliche Unterscheidung zwischen patriotischem Nationalbewusstsein und nationalistisch &uuml;bersteigertem Nationalbewusstsein ist aber unlogisch. Wenn die Steigerung des Nationalbewusstseins zu Nationalismus f&uuml;hrt, dann muss der Keim f&uuml;r Nationalismus und Rassismus bereits in dem f&uuml;r viele selbstverst&auml;ndlichen Nationalbewusstsein enthalten sein. Diesen Gedanken kann sich jeder durch folgende &Uuml;berlegung verdeutlichen:<br>\nWer stolz darauf ist und damit seine Besonderheit darin sch&auml;tzt, Deutscher zu sein, ist froh, kein T&uuml;rke, Russe oder Franzose zu sein. Wer sich etwas darauf einbildet, T&uuml;rke zu sein, ist froh, kein Deutscher, Franzose oder Schweizer zu sein. Nationalismus und Rassismus haben ihre Bestimmung nicht in der negativen Bewertung der fremden Nation und ihrer Bev&ouml;lkerung. Das Urteil, die Russen, die Amerikaner oder die Chinesen sind h&ouml;flich, ist kein bisschen weniger rassistisch, als das Urteil, die Russen, die Amerikaner oder die Chinesen sind unh&ouml;flich. Das Feindbild setzt sich aus tausend Idiotien und Gemeinheiten zusammen, die einen unverbesserlich schlechten, unertr&auml;glichen Charakter konstruieren. Das nationale Freundschaftsbild setzt sich aus ebenso vielen Idiotien und Nettigkeiten zusammen, die ungeachtet aller Unterschiede im Denken und Handeln der einzelnen Menschen einen per se guten, liebenswerten Charakter konstruieren. Deutsch, franz&ouml;sisch, russisch, chinesisch, amerikanisch, &raquo;die ganze Borniertheit des Nationalismus spricht aus diesem Adjektiv. Es gen&uuml;gt, irgendeinem Kr&uuml;mel das schm&uuml;ckende Beiwort &bdquo;deutsch&ldquo; anzuh&auml;ngen, und Kaffeemaschine, Universit&auml;tsprofessor und Abf&uuml;hrmittel haben ihr Lob weg.&laquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.labournet.de\/interventionen\/antifa\/nazis\/der-rassismus-im-freund-und-feindbild-zusammenhaenge-von-rassismus-und-nationalbewusstsein\/\">Labour.net<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Chile: Pr&auml;sident Pi&ntilde;era entl&auml;sst Gesundheitsminister<\/strong><br>\nSantiago de Chile. Mitten in der Corona-Pandemie hat Chiles Pr&auml;sident Sebasti&aacute;n Pi&ntilde;era den unbeliebten Gesundheitsminister Jaime Ma&ntilde;alich entlassen. Zuvor hatte es heftige Kritik an Ma&ntilde;alichs Krisenmanagement gegeben. Das Gesundheitsressort soll nun von Enrique Paris gef&uuml;hrt werden. Der Wechsel geschieht auf dem H&ouml;hepunkt der Pandemie mit unz&auml;hligen Toten und Neuinfektionen.<br>\nVor allem in den letzten Tagen hatte sich die Kritik an Pr&auml;sident und Minister sowie ihrem Umgang mit der Pandemie geh&auml;uft. So weigerte sich die Regierung, wirksame Ma&szlig;nahmen wie eine Quarant&auml;ne zu verh&auml;ngen. F&uuml;r Debatten sorgte auch die Z&auml;hlweise von Corona-Toten. Chile ist das einzige Land, in dem Todesopfer durch die Atemwegserkrankung Covid-19 als Genesene in die Statistik eingehen. Zur Begr&uuml;ndung hie&szlig; es von Regierungsseite, dass von den Verstorbenen &ldquo;kein Infektionsrisiko mehr ausgeht&rdquo;&hellip;<br>\n(&hellip;) Politiker der Opposition haben nun trotz der Entlassung des Ex-Ministers rechtliche Schritte gegen Ma&ntilde;alich wegen seiner Verfehlungen angek&uuml;ndigt. Eine politische sowie juristische Aufarbeitung der Arbeit des Ex-Ministers sei n&ouml;tig, hie&szlig; es von dieser Seite.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2020\/06\/240799\/chile-corona-covid-minister-pinera\">Amerika 21<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hoffen auf die Hungerrevolte<\/strong><br>\nEU und USA verl&auml;ngern und versch&auml;rfen ihre Syrien-Sanktionen und setzen auf Sturz der Regierung durch Elendsunruhen.<br>\nBerlin\/ Washington\/ Damaskus (Eigener Bericht) &ndash; Nach der Verl&auml;ngerung der EU-Sanktionen gegen Syrien und vor dem Inkrafttreten weiterer US-Zwangsma&szlig;nahmen spekulieren westliche Au&szlig;enpolitiker auf Hungerrevolten gegen die Regierung in Damaskus. Die aktuelle Versch&auml;rfung der Wirtschaftskrise, ausgel&ouml;st durch Furcht vor der morgen startenden neuen US-Sanktionsrunde (&ldquo;Caesar Act&rdquo;), k&ouml;nne &ldquo;die Herrschaft von Baschar al-Assad ernsthaft bedrohen&rdquo;, hei&szlig;t es hoffnungsfroh in deutschen Leitmedien. Tats&auml;chlich verschlimmern die Sanktionen, die Br&uuml;ssel und Washington verh&auml;ngt haben, die Lage der syrischen Bev&ouml;lkerung bereits seit Jahren. Schon 2015 urteilten Experten, sie h&auml;tten &ldquo;die Brutalit&auml;t&rdquo; des Syrienkriegs &ldquo;vielfach versch&auml;rft&rdquo;. Der European Council on Foreign Relations stufte die transatlantischen Zwangsma&szlig;nahmen vergangenes Jahr als &ldquo;Politik der verbrannten Erde&rdquo; ein. Die EU hat ihre Sanktionen zuletzt Ende Mai verl&auml;ngert, obwohl mehrere UN-Stellen mit Blick auf die Covid-19-Pandemie forderten, sie aufzuheben oder zumindest abzuschw&auml;chen, um eine humanit&auml;re Katastrophe zu verhindern.<br>\nIm zehnten Jahr<br>\nDie EU-Sanktionen gegen Syrien gehen mittlerweile in ihr zehntes Jahr&hellip;<br>\n(&hellip;) &ldquo;Instabilit&auml;t verst&auml;rken&rdquo;<br>\nDar&uuml;ber hinaus weiten die Vereinigten Staaten ihre Sanktionen gegen Syrien massiv aus. Am morgigen Mittwoch wird die erste Stufe des Caesar Syrian Civilian Protection Act in Kraft treten, eines im Dezember 2019 verabschiedeten US-Gesetzes, das die extraterritoriale Anwendung &ouml;konomischer Zwangsma&szlig;nahmen gegen Syrien vorsieht. Demnach haben Staaten, Unternehmen oder Personen, die die syrische Regierung milit&auml;risch, wirtschaftlich oder finanziell unterst&uuml;tzen, mit empfindlichen Strafen in den Vereinigten Staaten zu rechnen&hellip;<br>\n(&hellip;) &ldquo;Armut und Not machen mutig&rdquo;<br>\nFaktisch l&auml;uft dies auf das Aushungern der Bev&ouml;lkerung zwecks Entfachen einer Hungerrevolte hinaus&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8307\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: &laquo;Aufstehen&raquo; plant neuen Anlauf<\/strong><br>\nSaarbr&uuml;cken &ndash; Die ausgebremste linke Sammlungsbewegung &laquo;Aufstehen&raquo; kann nach Ansicht des Linke-Politikers Oskar Lafontaine jetzt neu an Fahrt gewinnen. &laquo;Durch die Corona-Krise und die vorher sich abzeichnende Wirtschaftskrise werden die sozialen Verwerfungen in Deutschland st&auml;rker&raquo;, sagte der fr&uuml;here Linke-Chef, der als Mit-Initiator der Bewegung gilt, der Deutschen Presse-Agentur in Saarbr&uuml;cken. &laquo;Aufstehen&raquo; bringe soziale Themen nach vorne: Daher sei es nun Zeit f&uuml;r die Bewegung, &laquo;noch einmal einen neuen Anlauf zu machen&raquo;. Die Bewegung war Anfang September 2018 gegr&uuml;ndet worden.<br>\nIm Zeichen eines Neustarts werde der Tr&auml;gerverein von &laquo;Aufstehen&raquo; an diesem Mittwoch (17. Juni) in einer Online-Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand w&auml;hlen. Es gebe zudem Planungen, wieder Veranstaltungen zu machen, sagte Lafontaine&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wormser-zeitung.de\/politik\/rheinland-pfalz\/oskar-lafontaine-aufstehen-plant-neuen-anlauf_21814217?fbclid=IwAR27YrUm-TQW7y7EvDldVf3KlzO2HQnsPAnjk6xgtcMTvExvtAbQC-tpK9o\">Wormser Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Seattle Hippie-Zone oder &ldquo;gesetzloser Staat&rdquo;?<\/strong><br>\nIn Seattle haben Teilnehmer der Proteste gegen rassistische Gewalt eine &ldquo;polizeifreie Zone&rdquo; geschaffen. Was einige als Sozialexperiment sehen, l&ouml;st bei anderen Angst vor Anarchie aus.<br>\nZu Beginn der landesweiten Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus war die Stimmung in der Westk&uuml;sten-Stadt Seattle eher angespannt. Noch vor einer Woche lieferten sich Demonstrierende teilweise Stra&szlig;enschlachten mit der Polizei, vor allem im Szeneviertel Capitol Hill.<br>\nB&uuml;rgermeisterin Jenny Durkan versuchte die Situation zu deeskalieren, indem sie dort eine Polizeistation r&auml;umen lie&szlig;. Die Demonstrierenden nutzten dies: Sie riegelten sechs Blocks in dem Viertel mit Barrikaden ab und erkl&auml;rten das Gebiet zur autonomen, polizeifreien Zone.<br>\nJournalisten vor Ort beschreiben die Stimmung seitdem als friedlich. Videos aus der sogenannten autonomen Zone zeigen W&uuml;rstchenst&auml;nde und Tanzveranstaltungen. Mehrere Zelte wurden dort aufgestellt, Obdachlose leben an der Seite von Demonstrierenden. Ein Gem&uuml;segarten wurde angelegt, es gibt dort Filmvorf&uuml;hrungen und Lesungen.<br>\nDas selbst erkl&auml;rte Ziel der Besetzer: Die Zone sei ein Experiment, das zeigen soll, wie ein Mikrokosmos ohne staatliche Gewalt funktionieren k&ouml;nnte&hellip;<br>\n(&hellip;) Auch US-Pr&auml;sident Donald Trump kritisiert die Zust&auml;nde in Seattle, bezeichnete die Besetzer in einem Tweet als &ldquo;Terroristen&rdquo;, deren &ldquo;&Uuml;bernahme Seattles&rdquo; beendet werden m&uuml;sse. In einem Interview mit dem konservativen Sender Fox News sagte er, man werde das nicht einfach so geschehen lassen. Wenn es sein m&uuml;sse, werde man die Nationalgarde schicken.<br>\nSeattles B&uuml;rgermeisterin Jenny Durkan dagegen stellte sich entschieden gegen Trumps Forderung und bezeichnete die Idee als falsch und &ldquo;illegal&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/seattle-autonome-zone-107.html\">Tagesschau<\/a>\n<p>Dazu: <strong>Seattles neue Selbstsicherheit<\/strong><br>\nAktivist:innen besetzen einen Stadtteil Seattles, um gegen Rassismus und soziale Spaltung zu protestieren. Indes reagiert Trump mit Drohgeb&auml;rden.<br>\n(&hellip;) Die B&uuml;rgermeisterin von Seattle, Jenny Durkan, widersprach in einem Interview mit CNN den Aussagen Trumps. &bdquo;Das Ganze hat eher eine Stra&szlig;enfest-Atmosph&auml;re als eine bewaffnete &Uuml;bernahme oder eine Milit&auml;rjunta.&ldquo; Es best&uuml;nde keine Gefahr f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit. Die Beh&ouml;rden seien in Kontakt mit Gesch&auml;ftsleuten und Anwohner:innen des Gebiets.<br>\n&bdquo;Gehen Sie zur&uuml;ck in den Bunker&ldquo;<br>\nDurkan bezeichnete die Einlassungen Trumps als falsch und nicht hilfreich in der derzeitigen Situation. &bdquo;Die ganze Nation sah, wie George Floyd ermordet wurde&ldquo;, sagte die B&uuml;rgermeisterin. Man m&uuml;sse akzeptieren, dass es systemischen Rassismus in den USA gebe, den man Schritt f&uuml;r Schritt bek&auml;mpfen m&uuml;sse. Auf Twitter griff sie den US-Pr&auml;sidenten deutlich sch&auml;rfer an: &bdquo;Sorgen Sie f&uuml;r unsere Sicherheit. Gehen Sie zur&uuml;ck in den Bunker.&ldquo;<br>\nIn Berichten aus C.H.A.Z., die &uuml;ber Twitter verbreitetet werden, wird nach freiwilligen Helfer:innen gesucht, die Essen ausgeben oder beim Ausbau des Camps unterst&uuml;tzen. Und es wird zu weiteren friedlichen Demonstrationen aufgerufen. Nicht nur gegen Rassismus und Polizeigewalt, sondern auch gegen hohe Mieten und f&uuml;r alternative Lebenskonzepte. &bdquo;Dieser Ort geh&ouml;rt nun den Menschen von Seattle&ldquo;, ist auf Plakaten der Demonstrant:innen zu lesen. Wie lange das so bleibt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Capitol-Hill-Autonomous-Zone\/!5689540\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Seattle, Bundesstaat Washington, ist auch Sitz von Amazon. Trotzdem versteuert Amazon seine Gewinne lieber in Luxemburg.<br>\nDer Stadtrat von Seattle forderte 2017, dass alle Unternehmen der Stadt sich am Kampf gegen die Obdachlosigkeit beteiligen sollten. Geplant war eine so genannte &ldquo;Head Tax&ldquo; von 275 USD pro Jahr und Mitarbeiter.<br>\nAmazon drohte, in dem Fall einen geplanten B&uuml;roturm nicht zu errichten und einen im Bau befindlichen Wolkenkratzer nicht in Betrieb zu nehmen. Das geplante Gesetz scheiterte an einem Referendum.<br>\nIm November 2019 fanden Stadtratswalen in Seattle statt, bei der Amazon (vergeblich) versuchte, die Wiederwahl einer Kandidatin zu verhindern, die f&uuml;r einen Mindestlohn von 15USD und f&uuml;r eine &bdquo;Amazonsteuer&ldquo; <a href=\"https:\/\/www.die-linke.de\/partei\/parteistruktur\/parteivorstand\/2018-2020\/beschluesse\/detail\/news\/erfolg-in-seattle-im-kampf-gegen-amazon\/\">eintritt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Comedy-Kultfolge wegen &bdquo;rassistischer Beleidigungen&ldquo; entfernt &ndash; Kritik von John Cleese<\/strong><br>\nDer Schauspieler John Cleese (&ldquo;Monty Python&rsquo;s Flying Circus&rdquo;) hat einen britischen Streaming-Dienst kritisiert, der eine Episode der Serie &bdquo;Fawlty Towers&ldquo; aus dem Programm genommen hat.<br>\nDie Folge &bdquo;The Germans&ldquo; war zuvor kritsiert worden, weil sie rassistische Beleidigungen enthalte. Cleese, der in der Kultserie aus den 1970-er Jahren die Hauptrolle spielt, sagte dazu, die Episode sei falsch verstanden worden. Sie sei eine Kritik an rassistischen Einstellungen, keine Billigung derselben. Der Sender UKTV teilte mit, &bdquo;The Germans&ldquo; solle demn&auml;chst zusammen mit zus&auml;tzlichen Hinweisen wieder online gestellt werden. &Auml;ltere Beitr&auml;ge w&uuml;rden regelm&auml;&szlig;ig gepr&uuml;ft, um zu garantieren, dass Zuschauererwartungen erf&uuml;llt werden. Dabei werde besonders auf veraltete Sprache geachtet.<br>\nDie Folge, die im Oktober 1975 erstmals ausgestrahlt wurde, dreht sich um den Hotelbesitzer Basil Fawlty, der eine Gruppe deutscher Touristen beleidigt. Fawlty sagt wiederholt &bdquo;Fangen Sie nicht vom Krieg an&ldquo; und gibt schlie&szlig;lich eine Hitler-Imitation zum Besten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/fawlty-towers-comedy-kultfolge-wegen-rassistischer.2849.de.html?drn:news_id=1141565\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Es ist erschreckend, wie falsch verstandene politische Korrektheit die kulturelle Vielfalt vor allem auf dem Gebiet der Satire bedroht. Es liegt in der Natur der Satire, dass sie oft von genau denjenigen nicht verstanden wird, die sie eigentlich aufs Korn nimmt. John Cleese hatte die fehlgeleitete Debatte um diese Perle der Satire mal mit den Worten kommentiert:<br>\n&ldquo;Everybody thinks that was a joke about the Germans but they missed it. It was a joke about British attitudes to the war and the fact that some people were still hanging on to that rubbish&rdquo;.<br>\nWer sich die Folge auf Englisch anschauen will, kann dies freilich immer noch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=RMegLW3MDoo\">via YouTube<\/a> tun.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Reisefreiheit! Welche Reisefreiheit?<\/strong><br>\nEs ist ein zwiesp&auml;ltiges Symbol: Ausgerechnet 11.000 Deutsche &ndash; und nur Deutsche &ndash; d&uuml;rfen ab heute wieder nach Mallorca reisen, wo sie als Versuchskaninchen f&uuml;r die Urlaubssaison dienen. Spanier wurden ebenso ausgeschlossen wie alle anderen EUrop&auml;er.<br>\nEs ist auch ein bedenkliches Zeichen, wie unser Gesundheitsminister redet: Der Ballermann d&uuml;rfe &ldquo;kein zweites Ischgl&rdquo; werden&rdquo;, sagte J. Spahn. Ein deutscher Minister ma&szlig;t sich an, &uuml;ber &Ouml;sterreich und Spanien zu reden, als seien es deutsche Urlaubskolonien.<br>\nSei&rsquo;s drum &ndash; die Deutschen sind wieder &uuml;berall willkommen, f&uuml;r sie ist die Urlaubswelt wieder in Ordnung. Wenn nicht alles t&auml;uscht, d&uuml;rften auch bald wieder Reisen in die T&uuml;rkei m&ouml;glich sein &ndash; der T&Uuml;V pr&uuml;ft schon vor Ort, mit deutscher Gr&uuml;ndlichkeit.<br>\nGanz anders sieht die Sache aber f&uuml;r den Rest EUropas aus. Die Spanier haben wir bereits erw&auml;hnt, die d&uuml;rfen nichtmal auf &ldquo;ihre&rdquo; Balearen reisen und lassen auch l&auml;ngst noch nicht alle EU-Ausl&auml;nder rein&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/reisefreiheit-welche-reisefreiheit\/\">Lost in Europe<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Na denn schon mal Prost! Auf Malle!<\/em><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Natur erholt sich: Deutsche wieder auf Mallorca gesichtet<\/strong><br>\n(&hellip;) Palma (dpo) &ndash; Langsam erobert sich die Natur wieder ihre R&auml;ume zur&uuml;ck: Auf Mallorca sind gestern die ersten Deutschen gesichtet worden. Die Bewohner der Insel hoffen nun, dass die Best&auml;nde der empfindlichen S&auml;ugetiere weiter anwachsen.<br>\n&ldquo;Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich hier das letzte Mal Deutsche gesehen habe&rdquo;, erkl&auml;rt etwa Ariane Garcia, w&auml;hrend sie mit einem Fernglas eine Gruppe von f&uuml;nf Deutschen am Strand dabei beobachtet, wie sie ihre Handt&uuml;cher ausbreiten. &ldquo;Erst Delfine in den Kan&auml;len Venedigs. Jetzt das. Die Natur erholt sich wirklich zusehends.&rdquo;<br>\nDie Beh&ouml;rden der Insel hoffen nun, dass die Deutschen langsam wieder in ihren gewohnten Lebensraum zur&uuml;ckfinden: &ldquo;Wenn sie genug Nahrung und vor allem zu Trinken finden, rechnen wir sogar damit, dass sie sich paaren&rdquo;, so ein Sprecher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2020\/06\/deutsche-malle.html#more\">Der Postillon<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-62092","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62092","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=62092"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62092\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62112,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62092\/revisions\/62112"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=62092"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=62092"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=62092"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}