{"id":6214,"date":"2010-07-19T13:58:04","date_gmt":"2010-07-19T11:58:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6214"},"modified":"2014-03-05T10:40:19","modified_gmt":"2014-03-05T09:40:19","slug":"kuerzung-des-elterngeldes-wie-sie-sich-jetzt-alle-aufregen-wo-waren-sie-bei-einfuehrung-des-elterngeldes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=6214","title":{"rendered":"K\u00fcrzung des Elterngeldes &#8211; Wie sie sich jetzt alle aufregen! Wo waren sie bei Einf\u00fchrung des Elterngeldes?"},"content":{"rendered":"<p>In den Medien und bei den Parteien einschlie&szlig;lich der Regierungsparteien herrscht helle Aufregung &uuml;ber die erkennbare Absicht der so genannten Familienministerin, Kristina Schr&ouml;der (CDU), das Elterngeld f&uuml;r die Schw&auml;chsten zu k&uuml;rzen und die Gutverdiener unber&uuml;hrt zu lassen. (Einige Beitr&auml;ge dazu siehe in der Anlage) In der Kritik (mit Recht) unterstellt, die K&uuml;rzungsabsicht diene auch dem teuflichen Ziel, bei der Unterschicht die Anreize zum Kinderkriegen abzusenken. Diese Kritik ist berechtigt, aber sie ist ziemlich verlogen. Denn weder das Ziel noch die Methoden sind neu. Albrecht M&uuml;ller.<br>\n<!--more--><\/p><p>Erstens: Das Elterngeld ist zum 1.1.2007 eingef&uuml;hrt worden und gleichzeitig ist das Erziehungsgeld gestrichen worden. Mit dem Erziehungsgeld wurden alle Familien in der gleichen H&ouml;he und unabh&auml;ngig vom Einkommen der Familie gef&ouml;rdert. Das Elterngeld jedoch sah ab dem 1.1.2007 vor, dass gut verdienende Familien 67 % ihres Erwerbseinkommens und bis maximal 1800 pro Kind und Monat an Elterngeld bekommen. Familien mit geringen Einkommen oder gar keinen Einkommen wurden mit 300 &euro; pro Kind und Monat abgespeist. Diese soziale Schieflage gab es also von Anfang an. Sie wurde von der Gro&szlig;en Koalition gemeinsam getragen. Proteste der Gr&uuml;nen und der FDP gegen diese Schieflage sind mir nicht bekannt.\n<\/p><p>Zweitens: Die Begr&uuml;ndung f&uuml;r die Umstellung vom Erziehungsgeld zum Elterngeld setzte haupts&auml;chlich an der angeblich besonders hohen Kinderlosigkeit von Akademikerinnen an. Im Vorfeld der politischen Entscheidung f&uuml;r das Elterngeld wurde penetrant die Behauptung verbreitet, Akademikerinnen seien mit 40 oder gar 43 % weit &uuml;berdurchschnittlich kinderlos. In der NachDenkSeiten und in meinen B&uuml;chern &bdquo;Machtwahn&ldquo; (2006 &ndash; Seiten 246 ff) und in &bdquo;Meinungsmache&ldquo; (2009  &ndash; Seiten 40 und 145) habe ich wiederholt darauf hingewiesen, dass diese Behauptung nicht richtig ist und die Kinderlosigkeit von Akademikerinnen nur knapp &uuml;ber dem Durchschnitt bei ungef&auml;hr 25 % liegt. Unber&uuml;hrt von diesen bekannten Fakten wurde (mit der falschen Begr&uuml;ndung) das Elterngeld eingef&uuml;hrt.<br>\nVon der heutigen Familienministerin wurde &uuml;brigens schon damals in einem Gespr&auml;ch mit dem Spiegel freim&uuml;tig bekannt, man sei einem Phantom hinterher gelaufen. <\/p><p>Siehe hier:<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/190710_abenteuerlich.png\" alt=\"Das ist abenteuerlich\"><\/p><p>Das T&auml;uschungsman&ouml;ver mit den angeblich 40-43 % Kinderlosigkeit bei Akademikerinnen hatte seinen gew&uuml;nschten politischen Effekt. Das Elterngeld wurde zulasten des Erziehungsgeldes und der Einkommensschwachen eingef&uuml;hrt. Das ist ein besonders eklatantes Beispiel daf&uuml;r, dass Propaganda und Meinungsmache direkte Folgen bei den politischen Entscheidungen haben.<\/p><p>Unabh&auml;ngig von dieser T&auml;uschung gilt: auch damals spielte also die Absicht eine Rolle, besondere Personen und Schichten &ndash; Akademikerinnen und Gutverdiener &ndash; zu lasten der sozial Schwachen zu f&ouml;rdern. Auch das, auch dieser Auslesegedanke, ist also nicht neu.<\/p><p>Der Korrektheit halber muss erw&auml;hnt werden, dass es unter den Bef&uuml;rwortern des Elterngeldes auch solche Personen gab, die damit ein besonderes emanzipatorisches Ziel verbanden. Sie wollten es gut verdienenden Frauen erleichtern, sich f&uuml;r ein Kind zu entscheiden, ohne eine massive Einbu&szlig;e an Einkommen hinnehmen zu m&uuml;ssen.<\/p><p><strong>Nachtrag vom 20.7. mit Erg&auml;nzungen und Korrekturen:<\/strong><\/p><ol>\n<li><strong>Zu Recht kam die folgende Ermahnung von Jutta R., die Begriffe &bdquo;sozial Schwache&ldquo; nicht so zu gebrauchen, wie ich das getan habe. Es war ein Tribut an die Schnelligkeit. Dennoch nicht akzeptabel. Hier die Mail von Jutta R.: <\/strong>\n<p>in Ihrem gestrigen Artikel, hinsichtlich der K&uuml;rzung des Elterngeldes, m&ouml;chte ich, sozusagen in aller Freundschaft, die von Ihnen gew&auml;hlte Begrifflichkeit &ndash; sozial Schwache &ndash; kritisieren. In diesem Zusammenhang hatte ich bereits u.a. den Sender Phoenix angeschrieben. Um nicht alles zu wiederholen, bitte ich Sie deshalb den beigef&uuml;gten Anhang zu &ouml;ffnen. Ich hoffe, lieber Herr M&uuml;ller, Sie sind mir nicht b&ouml;se, aber ich denke schon, und damit beziehe ich mich auf Ihre immer wieder, v&ouml;llig zu Recht, erfolgten Mahnungen und Warnungen, dass gerade in diesen Zeiten sehr sorgsam auf die Wahl der Begrifflichkeiten geachtet werden sollte. Ansonsten, lieber Herr M&uuml;ller, ganz herzlichen Dank an Sie und Ihre Mitstreiter, die NachDENKseiten werden t&auml;glich wichtiger.<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<\/p>\n<p>Sehr geehrte Damen und Herren von Phoenix, <\/p>\n<p>als treue und langj&auml;hrige Phoenix-Seherin erlaube ich mir eine Anregung bzw. einen Vorschlag zu machen. In Ihren Beitr&auml;gen, Dokus oder Gespr&auml;chsrunden ist immer von sozial Schwachen die Rede. Ich wei&szlig;, Sie sind wahrlich nicht der einzige Sender bzw. Medium, was sich dieser Begrifflichkeit bedient. Als sozial schwach gelten in der &ouml;ffentlichen Debatte (Langzeit)Arbeitslose, prek&auml;r Besch&auml;ftigte, und ganz besonders Hartz IV-er. Und exakt das ist zumindest irref&uuml;hrend und birgt auch die Gefahr, dass Menschen diffamiert werden, die sozial sogar au&szlig;erordentlich stark sind. Z.B. kann eine alleinerziehende Mutter, die von Hartz IV lebt, somit also einkommensschwach ist, sozial erheblich st&auml;rker sein als z.B. ein verurteilter Straft&auml;ter wie Klaus Zumwinkel, der die Allgemeinheit durch Steuerhinterziehung in Millionenh&ouml;he gesch&auml;digt hat, oder ein Thilo Sarrazin, bei dem gutachterlich festgestellt wurde, dass seine &Auml;u&szlig;erungen rassistisch, elit&auml;r und herabw&uuml;rdigend sind. Diese &ldquo;Hartz IV-Mutter&rdquo; ist nach meinem Verst&auml;ndnis sozial auch erheblich st&auml;rker als z.B. ein Hans Olaf&nbsp; Henkel, der Herrn Sarrazin sogar ungeteilten, &ouml;ffentlichen Beifall spendet, oder ein Prof. Hans-Werner Sinn, Pr&auml;sident des Ifo-Instituts in M&uuml;nchen, der sich zu der auch grundgesetzlich mehr als fragw&uuml;rdigen &Auml;u&szlig;erung hat hinrei&szlig;en lassen, wonach der Sozialstaat die so genannte Unterschicht, also die sozial Schwachen, &uuml;berhaupt erst hervorgebracht habe. Ich m&ouml;chte jetzt nicht weitere Beispiele anf&uuml;hren, bei denen mit Fug und Recht von sozialer Schw&auml;che gesprochen werden kann, obwohl es eine gro&szlig;e Menge davon gibt, und die Zahl sogar st&auml;ndig anw&auml;chst. Vielmehr m&ouml;chte ich Sie bitten, &uuml;ber folgenden Vorschlag nachzudenken: Warum sollte nicht gerade &ldquo;mein&rdquo; Phoenix mit der dringend notwendigen Differenzierung beginnen, Einkommen oder finanziell schwache Menschen auch so zu nennen, anstatt sie mit dem, u.U. fatal in die Irre f&uuml;hrenden Begriff, sozial schwach zu bezeichnen? Das war`s eigentlich schon.<br>\nJ.R.<\/p><\/li>\n<li><strong>Der Hinweis auf eine korrekte Beschreibung der Erziehungsgeldregelung von Maria W. Auch sie hat Recht. Ihr Hinweis verst&auml;rkt allerdings meine Argumentation:<\/strong>\n<p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nich habe mit Interesse Ihren aktuellen Kommentar zum Elterngeld gelesen. Ich teile ihre Kritik an den unsozialen Auswirkungen der Reform und h&auml;tte mir auch 2007 eine andere L&ouml;sung gew&uuml;nscht! <\/p>\n<p>Ich m&ouml;chte Sie nur auf eine Kleinigkeit hinweisen:<br>\nWenn Sie schreiben <em>&ldquo;Mit dem Erziehungsgeld wurden alle Familien in der gleichen H&ouml;he und unabh&auml;ngig vom Einkommen der Familie gef&ouml;rdert.<\/em>&rdquo; stimmt dies leider so nicht. Das Erziehungsgeld war n&auml;mlich eine bed&uuml;rftigkeitsgepr&uuml;fte Leistung, mit Einkommensgrenzen f&uuml;r Paare (zuletzt 30.000 Euro) und Alleinerziehende (zuletzt 23.000 Euro). Sie k&ouml;nnen das nachlesen in &sect; 5 Abs. 3 BErzGG. &nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>\nVom Bundeserziehungsgeld profitierten nach der letzten Reform im Jahr 2004, als im Rahmen des Haushaltsbegleitgesetzes die Einkommensgrenzen f&uuml;r den Bezug von Bundeserziehungsgeld gesenkt wurden, in voller H&ouml;he ausschlie&szlig;lich Geringverdienende, da das Erziehungsgeld ab einem Elterneinkommen von &uuml;ber 30.000 &euro; f&uuml;r Paare (23.000 &euro; f&uuml;r Alleinerziehende) f&uuml;r die ersten sechs Lebensmonate des Kindes entfiel und ab einem Einkommen von 16.500 &euro; gemindert wurde. Es entspreche nicht der sozialen Zweckbestimmung des Gesetzes, dass auch gut verdienende Eltern Erziehungsgeld erhielten, argumentierte damals die Gesetzesbegr&uuml;ndung. Weil eben auch das Einkommen des Partners z&auml;hlte, hie&szlig; das f&uuml;r viele Frauen, keinen Anspruch auf das Erziehungsgeld zu haben, weil der Mann ja noch verdiente. Damit hatte das Bundeserziehungsgeld seit seiner Einf&uuml;hrung 1986 verschiedenste Interpretationen seiner Zielsetzung durchlaufen. Urspr&uuml;nglich eingef&uuml;hrt wurde das Bundeserziehungsgeld mit dem Ziel, die M&uuml;tter f&uuml;r die Kleinkindbetreuung in der Familie freizustellen und eine Alternative zur institutionellen Kinderbetreuung zu bieten. Es ist sicher lohnend, auch die geschlechterpolitische Dimension dieser Leistung mal zusammen mit der sozialpolitischen Dimension in den Blick zu nehmen.<\/p>\n<p>Ich finde es wichtig, auch in den Details genau zu sein, wenn man das aktuelle Elterngeldgesetz kritisiert. Das tut Ihrer Argumentation aber nat&uuml;rlich eigentlich keinen Abbruch.<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en aus Berlin,<br>\nMaria W.<\/p><\/li>\n<\/ol><p><strong>Anlage:<\/strong><br>\n<strong>Auswahl aus verschiedenen Meldungen zum Thema. <\/strong><br>\nAls erstes die Meldung in der SZ, mit der die Debatte anfing:<\/p><p><strong>Sparpaket der Bundesregierung Kein Elterngeld f&uuml;r Mini-Jobber<\/strong><br>\n16.07.2010<br>\n<a href=\"mailto:politik-online@sueddeutsche.de\">Von Thomas &Ouml;chsner<\/a><br>\nDie Pl&auml;ne der schwarz-gelben Regierung, das Elterngeld f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger zu streichen, gehen weiter als bislang bekannt. Die K&uuml;rzungen treffen vor allem Geringverdiener &ndash; sie erhalten bis zu 300 Euro weniger.<br>\nDie Pl&auml;ne der Bundesregierung, das <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Elterngeld\">Elterngeld<\/a> f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger zu streichen, gehen weiter als bislang bekannt. Mit einem geringeren staatlichen Zuschuss m&uuml;ssen auch Mini-Jobber und Paare rechnen, die den sogenannten Kinderzuschlag erhalten. Dies geht aus dem Referentenentwurf des Bundesfamilienministeriums hervor, der der <em>S&uuml;ddeutschen Zeitung<\/em> vorliegt. Wer wegen seines geringen Verdienstes zus&auml;tzlich vom Staat Hartz-IV-Leistungen erh&auml;lt und so sein Einkommen aufstockt, wird genauso wie alle Hartz-IV-Bezieher bis zu 300 Euro weniger Elterngeld&nbsp;bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/sparpaket-der-bundesregierung-kein-elterngeld-fuer-mini-jobber-1.975735\">s&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><p><strong>Wirbel um Schr&ouml;ders Elterngeldpl&auml;ne<\/strong><br>\nBerlin (dpa) &ndash; Nach massiver Kritik auch aus den Fraktionen von CDU\/CSU und FDP hat Bundesfamilienministerin Kristina Schr&ouml;der (CDU) am Freitag eine Sonderregelung beim Elterngeld angek&uuml;ndigt.<br>\nDamit sollen im Rahmen des Sparpaketes der Bundesregierung noch weitergehende K&uuml;rzungen f&uuml;r Geringverdiener und Mini-Jobber verhindert werden. Ausl&ouml;ser f&uuml;r Schr&ouml;ders Einlenken war ein durch die &laquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&raquo; vorab bekanntgewordener Referentenentwurf aus ihrem Haus, der neben der vorgesehenen Streichung des Elterngeldes f&uuml;r Hartz- IV-Empf&auml;nger weitere Einschnitte bei Aufstockern, Mini-Jobbern und auch bei den Paaren vorsah, die wegen geringer Einkommen den sogenannten Kinderzuschlag erhalten.<br>\nSchr&ouml;ders Sprecherin Stefanie Augter sprach zun&auml;chst in der Bundespressekonferenz von &laquo;Ger&uuml;chten&raquo;, r&auml;umte sp&auml;ter aber auf Nachfragen ein, dass es im Rahmen des Sparpaketes im Ministerium verschiedene Papiere gebe, &laquo;die ausgetauscht und diskutiert werden&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/newsticker.sueddeutsche.de\/list\/id\/1015557\">newsticker &ndash; s&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><p><strong>Elterngeld<\/strong><br>\n<strong>Wie man sozialen Unfrieden stiftet<\/strong><br>\n<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2010-07\/minijobs-elterngeld-schroeder?page=all&amp;print=true\">Ein Gesetzentwurf aus dem Familienministerium sieht vor, dass Minijobbern das Elterngeld gestrichen wird. Absurder geht&rsquo;s nicht. Ein Kommentar<\/a>.<\/p><p><strong>Familienministerin Kristina Schr&ouml;der Kein Elterngeld mehr f&uuml;r Mini-Jobber<\/strong><br>\n<strong>Ministerium spricht von Ger&uuml;chten ++ Kritik aus eigener Koalition<\/strong><br>\nSchlechte Nachricht f&uuml;r Mini-Jobber! Die Pl&auml;ne der Bundesregierung, das Elterngeld f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger zu streichen, gehen weiter als bislang bekannt. Auch Mini-Jobber und Paare, die den sogenannten Kinderzuschlag erhalten, m&uuml;ssen damit rechnen, dass der staatliche Zuschuss gestrichen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/BILD\/politik\/2010\/07\/16\/familienministerin-schroeder-mini-jobber\/wird-das-elterngeld-gestrichen.html\">Bild<\/a><\/p><p><strong>Kinder der Armen sind weniger wert<\/strong><br>\nDas kennen wir: &ldquo;Nur ein Referentenentwurf&rdquo;, nichts ist entschieden beim Elterngeld. Was der Wahrheit wohl n&auml;her kommt: Da hat mal wieder jemand versucht zu testen, wie dreist man beim Sozialabbau noch werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/in_und_ausland\/politik\/meinung\/2854826_Elterngeld-Kuerzung-Kinder-der-Armen-sind-weniger-wert.html\">FR<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Medien und bei den Parteien einschlie&szlig;lich der Regierungsparteien herrscht helle Aufregung &uuml;ber die erkennbare Absicht der so genannten Familienministerin, Kristina Schr&ouml;der (CDU), das Elterngeld f&uuml;r die Schw&auml;chsten zu k&uuml;rzen und die Gutverdiener unber&uuml;hrt zu lassen. 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