{"id":62160,"date":"2020-06-19T08:46:51","date_gmt":"2020-06-19T06:46:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160"},"modified":"2020-06-19T08:46:51","modified_gmt":"2020-06-19T06:46:51","slug":"hinweise-des-tages-3634","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h01\">Sahra Wagenknecht: Die Bundesregierung muss mit diesem Schweinesystem aufr&auml;umen, dass unser aller Gesundheit gef&auml;hrdet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h02\">Streit um Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h03\">Institut der deutschen Wirtschaft schl&auml;gt gelockerte Arbeitszeiten vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h04\">Corona-Warn-Apps: Defizite bei Sicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h05\">Weiterer Corona-Impfstoff darf am Menschen getestet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h06\">Konzerne k&ouml;nnten Staaten bald f&uuml;r Corona-Schutz verklagen &ndash; auf &raquo;Schadensersatz&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h07\">China pr&auml;sentiert seinen Beitrag zur Globalen Gesundheit: das COVID-19-Wei&szlig;buch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h08\">Der Blick der NATO nach Ostasien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h09\">Steve Bannon ruft Europa zum &laquo;heissen Krieg gegen China&raquo; auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h10\">Rechte Freiwilligenbataillone, westliche Sicherheitsfirmen und Geheimdienste in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h11\">Eine Lehrstunde: Verfassungsrecht f&uuml;r das deutsche Staats&shy;angeh&ouml;rigkeits&shy;recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h12\">Grundrente: Der Regierung l&auml;uft die Zeit davon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h13\">EU: Strategischer Kompass (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62160#h14\">Tiergartenmord: Verdacht auf Staatsterrorismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: Die Bundesregierung muss mit diesem Schweinesystem aufr&auml;umen, dass unser aller Gesundheit gef&auml;hrdet<\/strong><br>\n657 von 983 getesteten Mitarbeitern in einer Schlachtfabrik von T&ouml;nnies haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Nun m&uuml;ssen alle Schulen und Kitas im Kreis G&uuml;tersloh wieder schlie&szlig;en, Tausende werden in Quarant&auml;ne geschickt. Das ist schlimm: Am schlimmsten f&uuml;r die Arbeiter, um deren Schutz sich T&ouml;nnies offenbar kaum gek&uuml;mmert hat. Schlimm aber auch f&uuml;r die Kinder und deren Eltern, die jetzt weiter schauen m&uuml;ssen, wie sie Arbeit und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen. Ich finde: f&uuml;r diese schlimmen Folgen muss man Herrn T&ouml;nnies zur Rechenschaft ziehen, er sollte Schmerzensgeld an seine Mitarbeiter zahlen, er sollte f&uuml;r den Schaden haften, den er in G&uuml;tersloh angerichtet hat!<br>\nDass sowohl T&ouml;nnies als auch Herr Laschet die Schuld nun auf die Wanderarbeiter schieben, finde ich unterirdisch! Die furchtbaren Zust&auml;nde in deutschen Schlachth&ouml;fen sind seit Jahren bekannt &ndash; und sowohl Herr Laschet als auch die Bundesregierung haben im Interesse von T&ouml;nnies und anderen Fleischkonzernen beide Augen fest zugedr&uuml;ckt. Zwar soll es nun ein Arbeitsschutzprogramm f&uuml;r die Fleischwirtschaft geben. Aber warum soll das Verbot von Werkvertr&auml;gen erst ab 2021 gelten, warum werden nicht auch sachgrundlose Befristungen verboten, warum gibt es nach wie vor zu wenig Kontrolleure und Kontrollen und keine wirklich abschreckenden Strafen?<br>\nMehr noch: Da der Fehler im System steckt, muss etwas gegen die Konzentration bei Schlachth&ouml;fen &amp; Tierhaltung getan werden. T&ouml;nnies ist der gr&ouml;&szlig;te Schlachtbetrieb Europas, allein in Rheda-Wiedenbr&uuml;ck bei G&uuml;tersloh werden bis zu 30.000 Schweine geschlachtet &ndash; am Tag! Bei so einem Durchsatz k&ouml;nnen gar keine Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden, das sagt auch die zust&auml;ndige Gewerkschaft NGG. Seit Jahren beschweren sich unsere Nachbarl&auml;nder &uuml;ber das deutsche Lohndumping in der Fleischwirtschaft. Es ist ein Skandal, dass man bis heute nicht mit der gnadenlosen Ausbeutung von Wanderarbeitern ausger&auml;umt hat, die oft genug selbst um den mickrigen Mindestlohn betrogen werden und denen man hohe Kosten f&uuml;r sch&auml;bige Sammelunterk&uuml;nfte noch vom Lohn abzieht. 30.000 Schweine am Tag &ndash; das bedeutet auch Massenqu&auml;lerei von Tieren, die aus ganz Europa herangekarrt werden. Eine v&ouml;llig unn&ouml;tige Qu&auml;lerei, denn die Tiere k&ouml;nnten genauso gut in den Heimatl&auml;ndern geschlachtet und zerlegt werden. Die Bundesregierung muss mit diesem Schweinesystem aufr&auml;umen, das unser aller Gesundheit gef&auml;hrdet. Jetzt sofort!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.1826036450747077\/3686169271400443\/?type=3&amp;theater\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Absolut! Wenn es der politischen Elite so um den Schutz der Gesundheit geht, muss mit dem, man kann es nicht anders formulieren als Sahra Wagenknecht, Schweinesystem sofort Schluss gemacht werden. Jetzt k&ouml;nnen die Damen und Herren Abgeordneten beweisen, wie ernst sie es mit dem Gesundheitsschutz aller meinen. Oder sieht man das bei einem Angeh&ouml;rigen der deutschen Oligarchie anders?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Corona-Ausbruch bei T&ouml;nnies Video zeigt Hygieneverst&ouml;&szlig;e<\/strong><br>\nEine &uuml;bervolle Kantine, Mindestabstand &ndash; Fehlanzeige: Ein Video aus der T&ouml;nnies-Fleischfabrik, das dem SWR vorliegt, zeigt Verst&ouml;&szlig;e gegen Hygienevorschriften &ndash; nachdem diese vom Land NRW versch&auml;rft wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/swr\/toennies-corona-verstoss-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Streit um Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngsten Erfolge bei der Eind&auml;mmung des neuen Coronavirus in Deutschland lassen Forderungen nach einer Abkehr von den Restriktionen lauter werden. Die Fraktionen der AfD und FDP sprachen sich am Donnerstag, 18. Juni 2020, daf&uuml;r aus, die vom Bundestag am 25. M&auml;rz getroffene Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite aufzuheben. CDU\/CSU und SPD sowie die Oppositionsfraktionen B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und Die Linke wandten sich dagegen und warnten davor, die Corona-Krise als beendet zu betrachten.<br>\nIn der Aussprache ging es konkret um zwei Vorlagen der FDP-Fraktion, &uuml;ber die erstmals beraten wurde. Die FDP will die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Bundestag aufheben, ohne dass zugleich die in der Folge erlassenen Rechtsverordnungen und Anordnungen au&szlig;er Kraft treten. Zu den weiterhin erforderlichen Regelungen z&auml;hle etwa die Unterst&uuml;tzung von medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen, hei&szlig;t es in einem Gesetzentwurf der Fraktion  &bdquo;zur Weitergeltung von Rechtsverordnungen und Anordnungen aus der epidemischen Lage von nationaler Tragweite angesichts der Covid-19-Pandemie&ldquo; (Covid-19-Rechtsverordnungsweitergeltungsgesetz, 19\/20042).<br>\nDie Abgeordneten schlagen vor, den Passus im Gesetz, wonach die Rechtsverordnungen und Anordnungen mit Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite ebenfalls au&szlig;er Kraft treten, befristet bis zum 30. September zu streichen. Die Rechtsverordnungen und Anordnungen blieben bis dahin in Kraft, sofern sie nicht vom Bundesgesundheitsminister aufgehoben w&uuml;rden. In einem separaten Antrag (19\/20046) fordert die FDP die Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Statt einer dynamischen Entwicklung gebe es ein tendenziell abnehmendes Infektionsgeschehen, hei&szlig;t es zur Begr&uuml;ndung in dem Antrag. Beide Vorlagen wurden im Anschluss zur federf&uuml;hrenden Beratung an den Gesundheitsausschuss &uuml;berwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2020\/kw25-de-corona-rechtsverordnungen-701082\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ich halte das f&uuml;r einen Witz, man schustert sich die Rechtslage jetzt so zu recht wie es einem gef&auml;llt. Alle Parteien, mit Ausnahme der FDP (die allerdings nicht wegen verfassungsrechtlicher Bedenken) und der AfD, wollen den Ausnahmezustand aufrecht erhalten. Mit der gleichen verlogenen Argumentation, nur in verschiedener Auspr&auml;gung, dass es allein um den Gesundheitsschutz gehe. Wenn es wirklich so w&auml;re, h&auml;tten man hier schon viele Dinge &auml;ndern m&uuml;ssen.<br>\nImmerhin r&auml;umt die SPD ein, &ldquo;dass mit den Verordnungserm&auml;chtigungen ein Ausnahmezustand bestehe und die Grundrechte eingeschr&auml;nkt w&uuml;rden&rdquo;. Es scheint aber niemanden weiter zu st&ouml;ren, dass eben allein mit (Not-)Verordnungen die wesentlichen Grundrechte eingeschr&auml;nkt werden.<br>\nZudem ist niemand gewillt, exakte Kriterien zu benennen, die zu einer Aufhebung des Ausnahmezustandes f&uuml;hren k&ouml;nnen. Jede regionale Erh&ouml;hung von Infektionszahlen (ohne Frage nach den Gr&uuml;nden, wie etwa den m&ouml;rderischen Arbeitsbedingungen bei T&ouml;nnies) wir als Legitimation f&uuml;r die Fortdauer des Ausnahmezustandes genutzt, d.h. aber dieses Spiel l&auml;sst sich bis in alle Ewigkeiten weiter treiben, da das Corona-Virus wie seine Verwandten, die Grippe-Viren, erst einmal nicht verschwindet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Institut der deutschen Wirtschaft schl&auml;gt gelockerte Arbeitszeiten vor<\/strong><br>\nDas arbeitgebernahe IW pl&auml;diert f&uuml;r Lockerungen im Arbeitsrecht, damit in der Krise neue Jobs entstehen k&ouml;nnen. Die Betriebe br&auml;uchten &ldquo;Anreize&rdquo;.<br>\nIn einem Kurzgutachten, das an diesem Freitag ver&ouml;ffentlicht werden soll und das der SZ vorab vorlag, kommt das Institut zwar zu dem Schluss, dass viele verloren gegangene Arbeitspl&auml;tze nach der Corona-Krise zur&uuml;ckkehren werden. Das aber werde nur langsam geschehen, und das Konjunkturpaket alleine k&ouml;nne diesen Prozess nur begrenzt beschleunigen. Aus Sicht des Instituts werde es deshalb darauf ankommen, &ldquo;dass die Betriebe Anreize bekommen, vor dem Hintergrund der weiter bestehenden erh&ouml;hten wirtschaftlichen Unsicherheit wieder Einstellungen vorzunehmen&rdquo;.<br>\nDenkbar w&auml;re es etwa, Firmen befristet die Sozialversicherungsbeitr&auml;ge zu erstatten, wenn sie neue Leute einstellen. IW-&Ouml;konom Holger Sch&auml;fer warnt in seinem Gutachten allerdings vor Mitnahmeeffekten; das &ldquo;Risiko unerw&uuml;nschter Nebenwirkungen&rdquo; sei &ldquo;nicht klein&rdquo;. Eine Alternative sei es, flexible Besch&auml;ftigungsformen zu erleichtern. Der wesentliche Grund, weshalb Firmen vor Neueinstellungen zur&uuml;ckschrecken k&ouml;nnten, sei die &ldquo;Unsicherheit &uuml;ber ihre zuk&uuml;nftige Arbeitskr&auml;ftenachfrage&rdquo;. Derzeit allerdings k&ouml;nnten Unternehmen entlassene Mitarbeiter nach einer Krise nicht zun&auml;chst befristet wieder einstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/arbeit-corona-lockerungen-1.4940242\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wie immer kennen die Neoliberalen keinerlei Skrupel, um ihre Agenda im Interesse der herrschenden Oligarchie durchzusetzen. Weshalb sollen gerade durch die Einschr&auml;nkung von Arbeiternehmerrechten neue Jobs entstehen? Und weshalb sollten Unternehmen in der Rezession, bei r&uuml;ckl&auml;ufiger Produktion, Arbeitskr&auml;fte allein nur deswegen nachfragen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Corona-Warn-Apps: Defizite bei Sicherheit<\/strong><br>\nEin Forschungsteam der Technischen Universit&auml;t Darmstadt, der Universit&auml;t Marburg und der Universit&auml;t W&uuml;rzburg hat j&uuml;ngst in Publikationen als theoretisch m&ouml;glich beschriebene Datenschutz- und Sicherheitsrisiken der Spezifikation des von Google und Apple vorgeschlagenen Ansatzes f&uuml;r Corona-Apps unter realistischen Bedingungen praktisch demonstriert und best&auml;tigt. Auf diesem Ansatz basiert unter anderem die von der Deutschen Telekom und SAP im Auftrag der Bundesregierung entwickelte deutsche Corona-Warn-App; aber auch die schweizerischen und italienischen Kontaktnachverfolgungs-Apps nutzen diese Plattform.<br>\nDurch Experimente in realen Szenarien zeigte das Forschungsteam, dass bereits theoretisch bekannte Risiken mit g&auml;ngigen technischen Mitteln ausgenutzt werden k&ouml;nnen. So kann zum einen ein externer Angreifer detaillierte Bewegungsprofile von mit COVID-19 infizierten Personen erstellen und unter bestimmten Umst&auml;nden die betroffenen Personen identifizieren. Zum anderen ist ein Angreifer in der Lage, die gesammelten Kontaktinformationen durch sogenannte Relay-Angriffe zu manipulieren, was die Genauigkeit und Zuverl&auml;ssigkeit des gesamten Kontaktnachverfolgungssystems beeintr&auml;chtigen kann.<br>\nKontaktnachverfolgungs-Apps auf mobilen Ger&auml;ten versprechen die M&ouml;glichkeit, den manuellen Aufwand zur Identifizierung von Infektionskreisl&auml;ufen erheblich zu reduzieren und die Abdeckung der Kontaktnachverfolgung zu erh&ouml;hen. Einer der bekanntesten Vorschl&auml;ge zur Kontaktnachverfolgung stammt aus der Zusammenarbeit der Konzerne Google und Apple. Es ist zu erwarten, dass die beiden US-amerikanischen Firmen diese neue Standardfunktionalit&auml;t in ihre jeweiligen mobilen Betriebssysteme, Android und iOS, integrieren werden. Einige L&auml;nder, darunter auch Deutschland, haben in ihren nationalen Projekten zur digitalen Ermittlung von Kontaktpersonen bereits diesen Ansatz gew&auml;hlt. (&hellip;)<br>\nInsgesamt sieht das Forschungsteam noch deutliches Verbesserungspotenzial f&uuml;r den von Google und Apple vorgeschlagenen Ansatz f&uuml;r Corona-Apps.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tu-darmstadt.de\/universitaet\/aktuelles_meldungen\/einzelansicht_263296.de.jsp\">TU Darmstadt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Corona-App: &ldquo;Ein Spielzeug f&uuml;r die digitale Oberklasse&rdquo;<\/strong><br>\nAm Dienstag wurde die Corona-App endlich freigegeben &ndash; erhoffen Sie sich davon Hilfe?<br>\nIch sehe die App als ein Spielzeug f&uuml;r die digitale Oberklasse. Mit der Realit&auml;t hier in Reinickendorf hat das nichts zu tun.<br>\nWeshalb nicht?<br>\nWir haben hier ein Infektionsgeschehen unter armen Leuten, die schlecht wohnen. Das sind Zust&auml;nde, wie sie Rudolf Virchow vor 150 Jahren erlebt und bek&auml;mpft hat. Hier gibt es sie immer noch. Medizin, das zeigt sich wieder einmal, ist auch politisch: Diese Leute werden immer wieder krank, weil sie so leben, wie sie leben &ndash; in &auml;rmlichen Verh&auml;ltnissen. Und unsereins l&auml;dt sich dann die App herunter und f&uuml;hlt sich gut. Ich empfinde das als eine ziemliche Heuchelei.<br>\nAber gerade digitale Angebote reichen in unterschiedlichste soziale Schichten &ndash; ein Smartphone haben viele.<br>\nDie Leute haben tats&auml;chlich Handys, aber die App gibt es auf Deutsch und auf Englisch, beides sprechen sie kaum. Sie lesen auch keine Push-Nachrichten der S&uuml;ddeutschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/corona-app-reinickendorf-gesundheitsamt-1.4939185\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Weiterer Corona-Impfstoff darf am Menschen getestet werden<\/strong><br>\nDemn&auml;chst sollen Dutzende gesunde Erwachsene in Deutschland eine Impfung bekommen. Die Zulassung zur Erprobung ging au&szlig;erordentlich schnell. Das habe aber nichts mit dem Einstieg des Bundes bei dem Unternehmen zu tun. (&hellip;)<br>\nDas Paul-Ehrlich-Institut in Langen hat dem T&uuml;binger Unternehmen Curevac erlaubt, mit der klinischen Pr&uuml;fung zu beginnen. Dabei wird der Impfstoff im Rahmen einer sogenannten Phase-1-Studie an gesunden Freiwilligen getestet. Ende April hatte bereits das Mainzer Unternehmen Biontech diese Genehmigung erhalten.<br>\nDer Impfstoff aus T&uuml;bingen soll nun in drei deutschen Testzentren in T&uuml;bingen, Hannover und M&uuml;nchen sowie im belgischen Gent getestet werden. Daf&uuml;r muss allerdings die zust&auml;ndige Ethikkommission noch zustimmen. Die Impfungen werden dann in drei verschiedenen Dosen verabreicht. F&uuml;r jede Dosis ben&ouml;tigt Curevac 56 Testpersonen; von ihnen sollen jeweils 48 die Impfung bekommen und acht ein Placebo. Die insgesamt 168 Teilnehmer m&uuml;ssen zwischen 18 und 60 Jahre alt sein und bekommen zwei Impfungen im Abstand von einigen Tagen. Ziel der Untersuchung ist es, die Wirksamkeit sowie m&ouml;gliche Nebenwirkungen der Impfung zu untersuchen. Der Impfstoff war zuvor bereits im Rahmen klinischer Untersuchungen an M&auml;usen getestet worden. (&hellip;)<br>\nGanz ohne Risiko ist es f&uuml;r die Probanden nicht, an einer Phase-1-Studie teilzunehmen, auch wenn es sehr selten zu schweren Nebenwirkungen kommt. Theoretisch k&ouml;nnte es passieren, dass die Impfung die Infektion noch verst&auml;rkt. &bdquo;Das ist unerw&uuml;nscht&ldquo;, sagte Cichutek. Ebenso kann es vorkommen, dass das Immunsystem der Testpersonen anders auf den Impfstoff reagiert als erwartet. Dann k&ouml;nnte es zu Organsch&auml;den kommen. &bdquo;Bisher wurden diese Risiken nicht gezeigt&ldquo;, sagte Cichutek mit Blick auf die klinischen Forschungsergebnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/corona-impfstoff-von-curevac-darf-am-menschen-getestet-werden-16819094.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>CureVac erh&auml;lt von deutschen und belgischen Zulassungsbeh&ouml;rden gr&uuml;nes Licht zum Start der klinischen Phase 1 mit seinem SARS-CoV-2 Impfstoffkandidaten<\/strong><br>\nDie CureVac AG, ein biopharmazeutisches Unternehmen und Pionier in der pr&auml;klinischen und klinischen Entwicklung mRNA-basierter Arzneimittel, hat heute bekanntgegeben, dass die deutsche Zulassungsbeh&ouml;rde Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die belgische Federal Agency for Medicines and Health Products (FAMHP) die klinische Phase-1-Studie f&uuml;r sein Impfstoffprogramm zur Pr&auml;vention einer SARS-CoV-2-Infektion genehmigt haben. Die Studie wird in Deutschland und Belgien durchgef&uuml;hrt. Die ersten Probanden sollen im Institut f&uuml;r Tropenmedizin in T&uuml;bingen und dem Universit&auml;tsklinikum Gent (Belgien), dem Tropeninstitut des LMU-Universit&auml;tsklinikums M&uuml;nchen sowie an der Medizinischen Hochschule Hannover geimpft werden.<br>\nDer mRNA-Impfstoffkandidat von CureVac nutzt Nukleotide ohne chemische Modifikationen der mRNA und ist so optimiert, dass er eine starke und ausgewogene Aktivierung des Immunsystems gew&auml;hrleistet. Die mRNA kodiert das Spike-Protein des SARS-CoV-2 in voller L&auml;nge und ist mit Lipid-Nanopartikeln (LNP) formuliert.<br>\nDas Impfstoffprojekt wurde Anfang 2020 begonnen und konzentrierte sich zun&auml;chst auf die Entwicklung mehrerer Kandidaten, die wiederum zur Auswahl des endg&uuml;ltigen Kandidaten, genannt CVnCoV, f&uuml;hrte. Dieser gr&uuml;ndliche Selektionsprozess basierte auf Daten zur humoralen und zellul&auml;ren Immunogenit&auml;t, einer ausgewogenen Immunantwort sowie der F&auml;higkeit zur Produzierbarkeit in gro&szlig;em Ma&szlig;stab.<br>\nDie dosiseskalierende klinische Phase 1 wird 168 gesunde Probanden im Alter von 18 bis 60 Jahren umfassen und einen Dosisbereich von 2 &micro;g bis 8 &micro;g abdecken. Ziel ist es, die optimale Dosis zu bestimmen sowie die Sicherheit und Immunogenit&auml;t des Impfstoffkandidaten im Menschen zu evaluieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.curevac.com\/de\/news\/curevac-receives-regulatory-approval-from-german-and-belgian-authorities-to-initiate-phase-1-clinical-trial-of-its-sars-cov-2-vaccine-candidate\">CureVac<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Bundesregierung beteiligt sich an Impfstoffhersteller CureVac<\/strong><br>\nDie Bundesregierung steigt &uuml;ber die F&ouml;rderbank KfW mit einem dreistelligen Millionenbetrag in die Firma CureVac ein. Das Unternehmen sucht einen Impfstoff gegen das Coronavirus. (&hellip;)<br>\nCureVac setzt bei seinen Forschungsarbeiten &ndash; wie auch der US-Biotechkonzern Moderna und die Mainzer Biotechfirma Biontech &ndash; auf Impfstoffe auf Basis der sogenannten Boten-RNA (mRNA). Sie soll den menschlichen Zellen die Information zur Produktion von Proteinen und damit zur Bek&auml;mpfung der Krankheitserreger vermitteln. Biontech hatte im April als erstes Unternehmen in Deutschland gr&uuml;nes Licht f&uuml;r eine klinische Studie mit einem Corona-Impfstoffkandidaten hierzulande erhalten.<br>\nAm Wochenende hatten Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande eine Vereinbarung mit dem Pharmakonzern AstraZeneca bekannt gegeben, mit der sich die EU-Staaten bis zu 400 Millionen Dosen eines in der Entwicklung befindlichen Corona-Impfstoffs sichern. Weltweit gab es nach Angaben des Verbands forschender Pharma-Unternehmen (vfa) vom Mai mehr als 120 Impfstoffprojekte, von kleinen Firmen wie Biontech aus Mainz oder CureVac in T&uuml;bingen bis zu Konzernen wie Sanofi und GlaxoSmithKline. Doch wann eine Impfung zugelassen wird, wei&szlig; derzeit niemand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/bundesregierung-beteiligt-sich-an-impfstoffhersteller-curevac-a-2c915a65-5e89-407c-91d0-8fa2200efa00\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das hat mit Gesundheitspolitik nichts zu tun. Das ist Wirtschaftspolitik\/Gesch&auml;ftemacherei zugunsten der Pharmabranche &ndash; hier CureVac.<br>\nBoten-RNA, auch mRNA genannt &ndash; da sollten (m&uuml;ssten) s&auml;mtliche Alarmsirenen ganz laut aufheulen. Warum &uuml;bernimmt die Bundesregierung Anteile an einer Firma, die mit &ldquo;biopharmazeutisches Unternehmen&rdquo; nichts anderes als Gentechnologie umschreibt und betreibt? Und weshalb m&ouml;chte die Bundesregierung gerade vor diesem Hintergrund keinen Einflu&szlig; auf die Gesch&auml;fte nehmen? Informativ und interessant ist z.B. dieser Artikel: <a href=\"https:\/\/www.transgen.de\/aktuell\/2579.arzneimittel-wirkstoff-gentechnik.html\">Arzneimittel und Impfstoffe: Ohne Gentechnik geht es nicht<\/a>. Besondere Nebenwirkungen und negative Langzeitfolgen d&uuml;rften nicht erforscht sein. Genau deshalb nimmt die Herstellung von Impfstoffen &uuml;blicherweise viele Jahre in Anspruch.<br>\nOffenbar ist der Mehrheitseigner von CureVac, Herr Hopp, quasi ein deutscher Bill Gates bzw. Mark Zuckerberg, die ebenfalls aus der Welt der Computer kommend in die Pharmabranche eingestiegen sind. Aber einige sind ja bereits <a href=\"https:\/\/www.curevac.com\/de\/news\/curevac-s-optimized-mrna-platform-provides-positive-pre-clinical-results-at-low-dose-for-coronavirus-vaccine-candidate\">vertreten<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;CureVac hat signifikante Eigenkapitalinvestitionen erhalten, darunter von der dievini Hopp BioTech holding und der Bill &amp; Melinda Gates Foundation. Zudem kooperiert CureVac mit multinationalen Konzernen und Organisationen wie Boehringer Ingelheim, Eli Lilly &amp; Co, Genmab, CRISPR Therapeutics, CEPI sowie der Bill &amp; Melinda Gates Foundation. CureVac hat seinen Hauptsitz in T&uuml;bingen und verf&uuml;gt &uuml;ber weitere Standorte in Frankfurt und Boston, MA, USA.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Konzerne k&ouml;nnten Staaten bald f&uuml;r Corona-Schutz verklagen &ndash; auf &raquo;Schadensersatz&laquo;<\/strong><br>\nBald k&ouml;nnen Investoren Staaten wegen Corona-Ma&szlig;nahmen vor Schiedsgerichten verklagen. Etwa weil sie den Patentschutz f&uuml;r Medikamente aufgeweicht haben. Wir m&uuml;ssen uns entscheiden: Demokratie oder neoliberale Handelsabkommen.<br>\nDie Folgen der Corona-Pandemie sind noch nicht ganz abzusch&auml;tzen, da lauern Investoren bereits darauf, geltende Handelsabkommen f&uuml;r ihre Zwecke vor Schiedsgerichten durchzusetzen. Es gibt bereits Anzeichen:<br>\n&raquo;Peru vor potentiellen ICSID-Klagen wegen Covid-19 Ma&szlig;nahmen gewarnt&laquo; berichtete eine Zeitschrift f&uuml;r internationale Schiedsgerichtsbarkeit Ende April. Kurz zuvor k&uuml;ndigte der peruanische Kongress an, die Mautzahlungen auf den privatisierten Autobahnen des Landes w&auml;hrend der Pandemie auszusetzen. Damit sollte der Transport essenzieller G&uuml;ter und Arbeitskr&auml;fte vereinfacht und verg&uuml;nstigt werden. Ausl&auml;ndische Autobahnbetreiber sahen dadurch ihre Gewinne bedroht und k&uuml;ndigten ein Verfahren vor einem privaten Schiedsgericht an, sollte der Kongress an seiner Entscheidung festhalten.<br>\nKlagen ausl&auml;ndischer Investoren gegen Staaten vor internationalen Schiedsgerichten sind nichts Neues. Tats&auml;chlich werden sie immer zahlreicher. Ein weites Netz aus &uuml;ber 2500 Investitionsabkommen und mehr als 300 Handelsabkommen mit Investitionsschutzkapiteln macht diese unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit ausgetragenen Klagen m&ouml;glich. Dabei k&ouml;nnen Investoren gegen alle staatlichen Ma&szlig;nahmen vorgehen, die ihr Gesch&auml;ft negativ beeinflussen und (zuk&uuml;nftige) Gewinne mindern k&ouml;nnten. Auch Ma&szlig;nahmen zum Umwelt-, Klima-, oder Gesundheitsschutz der Bev&ouml;lkerung fallen darunter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/corona-klagen-schiedsgerichte-investoren-covid-ttip\/\">Jacobin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>China pr&auml;sentiert seinen Beitrag zur Globalen Gesundheit: das COVID-19-Wei&szlig;buch<\/strong><br>\nWas k&ouml;nnen andere entwickelte L&auml;nder von Chinas COVID-19-Erfahrungen lernen? Zun&auml;chst einmal ist klar zu sehen, dass Deutschland sich in wichtigen Fragen an der chinesischen Erfahrung orientiert hat. Von der Einsch&auml;tzung der historischen Dimension der Krise, &uuml;ber die Betonung internationaler Zusammenarbeit, bis hin zur Symbolpolitik mit Kriegsrhetorik einerseits und Geldgeschenken andererseits. Die Bereitschaft der Einzelnen, f&uuml;r das Gro&szlig;e und Ganze Verzicht zu &uuml;ben, Erziehungs-Kampagnen f&uuml;r Hygiene und Disziplin, Masken, Apps und Sozialhelfer: auch dies geh&ouml;rt zu den gemeinsamen Ph&auml;nomenen in China und Deutschland. Nicht zuletzt das Bed&uuml;rfnis nach einem solidarischen Gesundheitswesen mit leistungsf&auml;higen Gesundheitssystemen bringt beide Kulturen in Bewegung: China geht seinen Weg planvoll lernend weiter, w&auml;hrend Deutschland die Chance hat, die Fehler seiner neoliberalen Experimente zu korrigieren.<br>\nDas Wei&szlig;buch ist eine wertvolle Quelle f&uuml;r Fragen der kulturellen Zusammenarbeit. Nicht alle Vorgehensweisen Chinas sind f&uuml;r Deutschland geeignet und kulturell vertr&auml;glich. So ist die Sprache des Krieges, wie sie f&uuml;hrende Politiker in Deutschland eine Zeitlang benutzt haben, weder der hiesigen Bedrohungslage angemessen noch kulturell akzeptiert. Sie wird vielmehr als Ausdruck von Unsicherheit empfunden. In der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung entsteht der Verdacht, dass von eigenen Fehlern abgelenkt werden soll: vor allem vom Mangel an Gesundheits-Fachkr&auml;ften und Verbrauchsg&uuml;tern. W&auml;hrend die chinesische F&uuml;hrung weiterhin auf das Vertrauen einer gro&szlig;en Mehrheit der Bev&ouml;lkerung baut, steht ganz Europa vor einer politischen Krise, die Hetzern und Spalten weiteren Auftrieb geben kann. China und Europa k&ouml;nnen einander und der Welt durch einen beharrlichen Kurs des gemeinsamen Lernens Orientierung und Kraft geben, um durch diese auch kommenden Pandemien nachhaltig den Boden zu entziehen.<br>\nMit Blick nach vorn gibt es f&uuml;r Deutschland in den Bereichen Logistik und Mobilisierung von Gesundheitsressourcen vieles aus dem Wei&szlig;buch zu lernen. Vor allem aber dies: Nach &uuml;beraus hektischen Monaten rafft sich Deutschland jetzt auf, Massentests einzuf&uuml;hren und eine Strategie der gestaffelten Kombination aus gezielter Pr&auml;vention und Intervention umzusetzen. &Uuml;berraschend daran ist, dass dies bew&auml;hrte Standardverfahren der klassischen Seuchenpolitik nun, durch den Umweg &uuml;ber China, wiederentdeckt wird. Auf dem Weg des gemeinsamen Lernens sind vermutlich noch manche gemeinsame Werte zu bergen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2020-06\/12\/content_76155913.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ob die Bundesregierung das gerne lesen wird &ndash; China als Vorbild? Immerhin gehen beide Staaten offenbar getrennte Wege bei der Suche nach einem Impfstoff. W&auml;hrend China auf g&uuml;nstige Totimpfstoffe (inaktivierte Coronavirus-Impfstoffe) <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2020-06\/18\/content_76177712.htm\">setzt<\/a>, f&ouml;rdert auch die Bundesregierung &ndash; wie auch andere Staaten des Westens &ndash; Pharmaunternehmen, die hochtechnologisch und teure Impfstoffe herstellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Blick der NATO nach Ostasien<\/strong><br>\nDie NATO soll ihre Milit&auml;r&uuml;bungen und Operationen systematisch in die Asien-Pazifik-Region ausweiten: Dies fordert ein Experte des Washingtoner Think-Tanks Atlantic Council. Hintergrund ist die zunehmende Debatte darum, wie sich das westliche Kriegsb&uuml;ndnis gegen China in Position bringen soll. Die Volksrepublik sei &ldquo;pr&auml;sent in der Arktis, in Afrika und im Mittelmeer&rdquo;, urteilt NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg; darauf m&uuml;sse man reagieren. In Think-Tanks hei&szlig;t es, man solle chinesische Investitionen in die europ&auml;ische Infrastruktur sch&auml;rfer kontrollieren; &ldquo;zivile Stra&szlig;en, H&auml;fen und Bahnstrecken&rdquo;, an deren Ausbau die Volksrepublik sich beteilige, seien schlie&szlig;lich &ldquo;ein wesentlicher Teil der NATO-Pl&auml;ne f&uuml;r die milit&auml;rische Mobilisierung&rdquo;. Zudem st&auml;rkt die NATO ihre Beziehungen zu &ldquo;Globalen Partnern&rdquo; wie Japan, S&uuml;dkorea und Australien. Am gestern beendeten Treffen der NATO-Verteidigungsminister nahm erstmals deren Amtskollege aus Australien vollumf&auml;nglich teil. Der Atlantic Council verlangt auch den Aufbau eines milit&auml;rischen NATO-Hauptquartiers in der Asien-Pazifik-Region.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8310\/\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Steve Bannon ruft Europa zum &laquo;heissen Krieg gegen China&raquo; auf<\/strong><br>\nIn der &laquo;Welt&raquo; fordert der US-Agitator die &laquo;Abkoppelung von China&raquo;. Die deutsche FDP und B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen unterst&uuml;tzen ihn.<br>\nSteve Bannon, Ex-Berater von Donald Trump und eine Zeitlang popul&auml;re Kontaktperson f&uuml;hrender Vertreter der extremen Rechten in Europa, rief in der &bdquo;Welt&ldquo; zum gemeinsamen &bdquo;Kampf&ldquo; gegen China auf. Die &bdquo;Abkopplung&ldquo; des Westens von der Volksrepublik &bdquo;muss &hellip; vollzogen werden&ldquo;, forderte Bannon in einem von der Zeitung ver&ouml;ffentlichten Interview: &bdquo;Das ist kein kalter, sondern ein heisser Krieg &hellip; im Bereich Kybernetik, in der Propaganda und nat&uuml;rlich in der Wirtschaft&ldquo;.1 Falls die EU diesen Krieg zu vermeiden versuche, dann w&uuml;rden &bdquo;die europ&auml;ischen L&auml;nder zu Vasallen Chinas&ldquo;.<br>\nIn einem fr&uuml;heren Interview schloss Bannon sogar ein &bdquo;Abgleiten&ldquo; in einen &bdquo;bewaffneten Konflikt&ldquo; mit Beijing nicht aus.2 &bdquo;Gemeinsam&ldquo; k&ouml;nnten die Staaten Europas und die USA den Kampf &bdquo;gewinnen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Politik\/Steve-Bannon-ruft-Europa-zum-heissen-Krieg-gegen-China-auf\">Infosperber<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Rechte Freiwilligenbataillone, westliche Sicherheitsfirmen und Geheimdienste in der Ukraine<\/strong><br>\nIm ersten Teil des Artikels &uuml;ber Privatarmeen in der Ukraine ging es um die von Pr&auml;sident Wolodimir Selenski am 5. Juni 2020 vorgetragene Absicht, noch vor den Parlamentsferien ein Gesetz in der Werchowna Rada zu verabschieden, das ukrainische Privatarmeen legalisiert. Seit 2014 wurden von ukrainischen Oligarchen Privatarmeen, rechte Freiwilligenbataillone, private Wachfirmen und B&uuml;rgerwehren gegr&uuml;ndet (z.B.: &ldquo;Nationale Kommandos&rdquo;). Eine rechtliche Grundlage f&uuml;r diese, zum Teil bewaffneten Einheiten, gibt es nicht.<br>\nPr&auml;sident Selenski meint nun, man m&uuml;sse die Gefahr, dass &ldquo;jeder Gesch&auml;ftsmann seine eigene Armee hat&rdquo;, ausschlie&szlig;en. Dazu brauche es ein &ldquo;ausgewogenes Gesetz&rdquo;. Was &ldquo;ausgewogen&rdquo; genau bedeutet, sagte der Pr&auml;sident nicht. Selenski &auml;u&szlig;erte sich auch nicht zu den schlimmen Erfahrungen, welche die Ukraine in den letzten sechs Jahren mit den Privatarmeen und rechten Freiwilligen-Bataillonen machen musste (Militante rechtsextreme Gruppen k&ouml;nnen in der Ukraine ungestraft Gewalt anwenden). Um diese Erfahrungen, aber auch um die Rolle westlicher Sicherheitsfirmen und Geheimdienste sowie die Milit&auml;rhilfe aus den USA, geht es im zweiten Teil des Artikels.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Rechte-Freiwilligenbataillone-westliche-Sicherheitsfirmen-und-Geheimdienste-in-der-Ukraine-4786307.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Eine Lehrstunde: Verfassungsrecht f&uuml;r das deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeitsrecht<\/strong><br>\nMan kann es kaum anders sagen: Die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat mit einem am 17. Juni 2020 ver&ouml;ffentlichten Beschluss vom 20. Mai diesen Jahres (2 BvR 2628\/18) dem deutschen Staatsangeh&ouml;rigkeitsrecht eine regelrechte Lehrstunde in Sachen Verfassungsrecht erteilt. Und man kann f&uuml;r das deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeitsrecht nur hoffen, dass es sich diese Lehrstunde zu Herzen nimmt. Denn was die Kammer mit diesem etwa 20-seitigen Beschluss zu einem staatsangeh&ouml;rigkeitsrechtlichen Wiedergutmachungsanspruch nach Art. 116 Abs. 2 Satz 1 GG dem deutschen Staatsangeh&ouml;rigkeitsrecht ins Stammbuch geschrieben hat, reicht weit &uuml;ber die konkret gef&auml;llte Entscheidung hinaus. (&hellip;)<br>\nDer Entscheidung der Kammer lag folgender durchaus nicht untypischer Sachverhalt zu Grunde: Eine 1967 in den Vereinigten Staaten geborene Frau mit US-amerikanischer Staatsangeh&ouml;rigkeit beantragte im Jahre 2013 die Einb&uuml;rgerung nach Art. 116 Abs. 2 GG. Der hier vornehmlich relevante Satz 1 bestimmt: &bdquo;Fr&uuml;here deutsche Staatsangeh&ouml;rige, denen zwischen dem 30. Januar 1933 und dem 8. Mai 1945 die Staatsangeh&ouml;rigkeit aus politischen, rassischen oder religi&ouml;sen Gr&uuml;nden entzogen worden ist, und ihre Abk&ouml;mmlinge sind auf Antrag wieder einzub&uuml;rgern.&ldquo; Ihren Anspruch auf Einb&uuml;rgerung st&uuml;tzte die US-B&uuml;rgerin darauf, dass ihrem 1921 geborener Vater von den Nazis mit Ver&ouml;ffentlichung im Deutschen Rechtsanzeiger vom 7. Juni 1938 die deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit aufgrund des Gesetzes &uuml;ber den Widerruf von Einb&uuml;rgerungen und Aberkennung der deutschen Staatsangeh&ouml;rigkeit vom 14. Juli 1933 entzogen worden war. Der Vater, der als Jude vor den Nazis in die USA geflohen war, war mit der Mutter, einer US-Staatsangeh&ouml;rigen, nicht verheiratet, hatte die Tochter aber rechtlich als sein Kind anerkannt.<br>\nWer auf diese Fallkonstellation und Art. 116 Abs. 2 GG einen unbefangenen ersten Blick wirft, wird kaum anders k&ouml;nnen, als anzunehmen, dass dieser Grundgesetzartikel genau f&uuml;r F&auml;lle wie diese bestimmt war. Anders aber das f&uuml;r solche F&auml;lle zust&auml;ndige Bundesverwaltungsamt als nachgeordnete Beh&ouml;rde des Bundesministeriums des Innern, f&uuml;r Bau und Heimat. Und auch das Verwaltungsgericht K&ouml;ln und das Oberverwaltungsgericht M&uuml;nster verneinten einen Anspruch auf Einb&uuml;rgerung. Der Grund hierf&uuml;r ist auch f&uuml;r Jurist:innen, die mit dem Staatsangeh&ouml;rigkeitsrecht nicht so vertraut sind, durchaus etwas &uuml;berraschend. Das Staatsangeh&ouml;rigkeitsrecht betrachtet Erwerbs- und Verlustgr&uuml;nde nicht nach dem heute geltenden Recht, sondern aus der Perspektive des Rechts, das zum Zeitpunkt des relevanten Ereignisses gegolten hat. Dieser Ansatz f&uuml;hrt allerdings mitunter zu Entscheidungen, die aus heutiger Sicht zu unertr&auml;glichen Ungerechtigkeiten f&uuml;hren. Dem deutschen Staatsangeh&ouml;rigkeitsrecht war das bislang aber relativ egal; es zog sich auf seinen Standpunkt formaler &bdquo;Logik&ldquo; zur&uuml;ck. Das Bundesverfassungsgericht hat jetzt aber mit erfreulicher Eindringlichkeit klar gemacht, dass solche Ungerechtigkeiten dem Staatsangeh&ouml;rigkeitsrecht nicht egal sein d&uuml;rfen und zwar aus Gr&uuml;nden der Verfassung. (&hellip;)<br>\nDas Bundesverfassungsgericht stellt hiermit die Wiedergutmachung im Staatsangeh&ouml;rigkeitsrecht vom Kopf auf die F&uuml;&szlig;e. Das Augenmerk ist nicht auf l&auml;ngst &uuml;berkommene staatsangeh&ouml;rigkeitsrechtliche Regelungen zu legen, sondern auf das Unrecht, das den Opfern der Nazi-Zeit und ihren Nachfahren angetan wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/eine-lehrstunde-verfassungsrecht-fuer-das-deutsche-staatsangehoerigkeitsrecht\/\">Verfassungsblog<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Grundrente: Der Regierung l&auml;uft die Zeit davon<\/strong><br>\nRentenversicherung: Wenn der Bundestag das sperrige Gesetz nicht Anfang Juli beschlie&szlig;t, wird es zu weiteren Verz&ouml;gerungen kommen.<br>\nDer Bundesregierung droht bei der Grundrente die Zeit davon zu laufen. Wenn das geplante Gesetz zur Besserstellung von Geringverdienern in der Rente nicht in der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause (in 14 Tagen, d. Red.) von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden sollte, k&ouml;nnte es bei der Auszahlung der Grundrente zu weiteren Verz&ouml;gerungen kommen. Das machte der Leiter des Gesch&auml;ftsbereichs Rechts- und Fachfragen bei der Deutschen Rentenversicherung Bund, Andreas Zeuner, am Mittwoch bei einer Video-Pressekonferenz in Berlin deutlich. Schon seit mehreren Wochen war klar, dass die ersten Grundrentenempf&auml;nger fr&uuml;hestens Ende Juli kommenden Jahres mit einer &Uuml;berweisung rechnen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/nachrichten\/lesen\/grundrente-der-regierung-laeuft-die-zeit-davon.html\">Ihre Vorsorge<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU: Strategischer Kompass (II)<\/strong><br>\nSchon vor einiger Zeit hatte die EU beschlossen, einen &bdquo;Strategischen Kompass&ldquo; anfertigen zu wollen. Dabei handelt es sich dem Wortlaut nach nicht um ein Wei&szlig;buch, mit dem in der Globalstrategie gemachte Vorgaben milit&auml;risch operationalisiert werden, genau das soll aber damit bezweckt werden (siehe IMI-Aktuell 2020\/196). Bei der gestrigen Sitzung des Rates wurde die Absicht nochmals untermauert, der Ver&ouml;ffentlichungstermin auf 2022 festgelegt (anfangs war noch 2021 im Spiel).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/06\/18\/eu-strategischer-kompass-ii\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU-R&uuml;stungsforschung<\/strong><br>\nAls Vorl&auml;ufer f&uuml;r einen geplant deutlich umfassenderen im n&auml;chsten EU-Haushalt 2021 bis 2027 wurden mit dem PADR zwischen 2017 und 2019 90 Mio. Euro f&uuml;r die Forschung an R&uuml;stungsprojekten ausgelobt. Die EU hat nun ein Factsheet ver&ouml;ffentlicht, in dem detailliert zu finden ist, welche Projekte dar&uuml;ber gef&ouml;rdert wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2020\/06\/18\/eu-ruestungsforschung\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Tiergartenmord: Verdacht auf Staatsterrorismus<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/mediathek\/video\/sendungen\/aktuelle-stunde\/video-aktuelle-stunde---916.html\">Aktuelle Stunde des WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Gro&szlig; und breit wird &uuml;ber den Mordfall in Berlin berichtet. Klar scheint f&uuml;r die Autoren zu sein: Russland steckt dahinter (was vielleicht auch tats&auml;chlich stimmt, aber man wei&szlig; es eben noch nicht). Der Generalbundesanwalt wird zitiert, als st&uuml;nde das Urteil schon fest. Ein sogenannter ARD-Terrorismusexperte kommt zu Wort, der gleich alles in einen Sack packt vom Mord in Berlin bis zu dem Skripal-Anschlag. Nat&uuml;rlich auch da die Kernaussage: Russland steckt dahinter. Beweise? Fehlanzeige! Daf&uuml;r jede Menge Konjunktiv und &ldquo;sollte, k&ouml;nnte&rdquo; etc.<br>\nIch kann mich auch nicht entsinnen, dass in jener Sendung ein sogenannter Terrorismusexperte befragt wurde, als die USA den iranischen General Soulemani ermordeten (in den Medien wurde das ja immer gerne als &ldquo;T&ouml;tung&rdquo; verniedlicht). Ebenfalls kann ich mich nicht entsinnen, dass die zahlreichen Opfer des US-Drohnenkrieges eine derartige Nachricht wert waren und der Hergang als Staatsterrorismus gebrandmarkt wurde. Mord auf deutschem Boden durch eine ausl&auml;ndische Macht &ndash; das w&auml;re sicherlich nicht zu dulden. Aber tun wir doch bitte nicht so, als seien wir Unschuldsl&auml;mmer. Oder wie ist das noch mit Rammstein?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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