{"id":62188,"date":"2020-06-21T09:30:49","date_gmt":"2020-06-21T07:30:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188"},"modified":"2020-06-19T14:57:33","modified_gmt":"2020-06-19T12:57:33","slug":"hinweise-der-woche-165","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h01\">Corona-Aufarbeitung: Warum alle falsch lagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h02\">Streit um Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h03\">Mit dem Handy gegen das Virus &ndash; Was bringt die Corona-App?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h04\">Bundesregierung beteiligt sich an Impfstoffhersteller CureVac<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h05\">Private Equity pr&auml;sentiert sich als Krisengewinner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h06\">Konzerne k&ouml;nnten Staaten bald f&uuml;r Corona-Schutz verklagen &ndash; auf &raquo;Schadensersatz&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h07\">Der Lohn des Verzichts ist die Katastrophe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h08\">Opel: Betriebsrat lehnt Verhandlungen &uuml;ber Betriebsrenten ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h09\">Gegen Ausbeutung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h10\">Sahra Wagenknecht: Die Bundesregierung muss mit diesem Schweinesystem aufr&auml;umen, dass unser aller Gesundheit gef&auml;hrdet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h11\">Confessions of a Former Bastard Cop<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h12\">Eine andere Polizei ist m&ouml;glich &ndash; oder?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h13\">Erinnert sich noch jemand an den Putsch in Bolivien vor einem guten halben Jahr?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188#h14\">Oskar Lafontaine: &laquo;Aufstehen&raquo; plant neuen Anlauf<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona-Aufarbeitung: Warum alle falsch lagen<\/strong><br>\nDas Coronavirus verzieht sich allm&auml;hlich. Was hat sich in den vergangenen Wochen eigentlich abgespielt? Die Experten haben grundlegende Zusammenh&auml;nge &uuml;bersehen. Die Immunantwort gegen das Virus ist viel st&auml;rker, als man dachte.<br>\nDies ist keine Anklageschrift, aber eine schonungslose Bilanz. Ich k&ouml;nnte mich selber ohrfeigen, weil ich das Virus SARS-Cov-2 viel zu lange mit Panik im Nacken betrachtet habe. Ein wenig &auml;rgere ich mich auch &uuml;ber viele meiner Immunologen-Kollegen, die bislang die Diskussion rund um Covid-19 den Virologen und Epidemiologen &uuml;berlassen haben. Mir scheint, es w&auml;re Zeit, einige der haupts&auml;chlichen und komplett falschen Aussagen rund um dieses Virus in der &Ouml;ffentlichkeit zu kritisieren.<br>\nErstens: Es war falsch, zu behaupten, das Virus sei neu.<br>\nZweitens: Noch falscher war es, zu behaupten, es best&uuml;nde in der Bev&ouml;lkerung keine Immunit&auml;t gegen dieses Virus.<br>\nDrittens: Es war sozusagen die Kr&ouml;nung der Dummheit, zu behaupten, man k&ouml;nne die Krankheit Covid-19 symptomlos durchmachen oder andere gar ohne Symptome anstecken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.achgut.com\/artikel\/corona_aufarbeitung_warum_alle_falsch_lagen\">Beda M. Stadler auf der Achse des Guten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ausnahmsweise mal ein lesenswerter Artikel auf dieser ansonsten kritisch zu sehenden Plattform. Auch wenn Stadler stellenweise zuspitzt sind seine Ausf&uuml;hrungen zur Immunit&auml;t sehr interessant.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Streit um Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite<\/strong><br>\nDie j&uuml;ngsten Erfolge bei der Eind&auml;mmung des neuen Coronavirus in Deutschland lassen Forderungen nach einer Abkehr von den Restriktionen lauter werden. Die Fraktionen der AfD und FDP sprachen sich am Donnerstag, 18. Juni 2020, daf&uuml;r aus, die vom Bundestag am 25. M&auml;rz getroffene Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite aufzuheben. CDU\/CSU und SPD sowie die Oppositionsfraktionen B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und Die Linke wandten sich dagegen und warnten davor, die Corona-Krise als beendet zu betrachten.<br>\nIn der Aussprache ging es konkret um zwei Vorlagen der FDP-Fraktion, &uuml;ber die erstmals beraten wurde. Die FDP will die Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Bundestag aufheben, ohne dass zugleich die in der Folge erlassenen Rechtsverordnungen und Anordnungen au&szlig;er Kraft treten. Zu den weiterhin erforderlichen Regelungen z&auml;hle etwa die Unterst&uuml;tzung von medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen, hei&szlig;t es in einem Gesetzentwurf der Fraktion &bdquo;zur Weitergeltung von Rechtsverordnungen und Anordnungen aus der epidemischen Lage von nationaler Tragweite angesichts der Covid-19-Pandemie&ldquo; (Covid-19-Rechtsverordnungsweitergeltungsgesetz, 19\/20042).<br>\nDie Abgeordneten schlagen vor, den Passus im Gesetz, wonach die Rechtsverordnungen und Anordnungen mit Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite ebenfalls au&szlig;er Kraft treten, befristet bis zum 30. September zu streichen. Die Rechtsverordnungen und Anordnungen blieben bis dahin in Kraft, sofern sie nicht vom Bundesgesundheitsminister aufgehoben w&uuml;rden. In einem separaten Antrag (19\/20046) fordert die FDP die Aufhebung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Statt einer dynamischen Entwicklung gebe es ein tendenziell abnehmendes Infektionsgeschehen, hei&szlig;t es zur Begr&uuml;ndung in dem Antrag. Beide Vorlagen wurden im Anschluss zur federf&uuml;hrenden Beratung an den Gesundheitsausschuss &uuml;berwiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2020\/kw25-de-corona-rechtsverordnungen-701082\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ich halte das f&uuml;r einen Witz, man schustert sich die Rechtslage jetzt so zu recht wie es einem gef&auml;llt. Alle Parteien, mit Ausnahme der FDP (die allerdings nicht wegen verfassungsrechtlicher Bedenken) und der AfD, wollen den Ausnahmezustand aufrecht erhalten. Mit der gleichen verlogenen Argumentation, nur in verschiedener Auspr&auml;gung, dass es allein um den Gesundheitsschutz gehe. Wenn es wirklich so w&auml;re, h&auml;tten man hier schon viele Dinge &auml;ndern m&uuml;ssen.<br>\nImmerhin r&auml;umt die SPD ein, &ldquo;dass mit den Verordnungserm&auml;chtigungen ein Ausnahmezustand bestehe und die Grundrechte eingeschr&auml;nkt w&uuml;rden&rdquo;. Es scheint aber niemanden weiter zu st&ouml;ren, dass eben allein mit (Not-)Verordnungen die wesentlichen Grundrechte eingeschr&auml;nkt werden.<br>\nZudem ist niemand gewillt, exakte Kriterien zu benennen, die zu einer Aufhebung des Ausnahmezustandes f&uuml;hren k&ouml;nnen. Jede regionale Erh&ouml;hung von Infektionszahlen (ohne Frage nach den Gr&uuml;nden, wie etwa den m&ouml;rderischen Arbeitsbedingungen bei T&ouml;nnies) wir als Legitimation f&uuml;r die Fortdauer des Ausnahmezustandes genutzt, d.h. aber dieses Spiel l&auml;sst sich bis in alle Ewigkeiten weiter treiben, da das Corona-Virus wie seine Verwandten, die Grippe-Viren, erst einmal nicht verschwindet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Mit dem Handy gegen das Virus &ndash; Was bringt die Corona-App?<\/strong><br>\nLange angek&uuml;ndigt, ab Dienstag ist sie einsatzbereit: Die Corona-Warn-App soll helfen, die Pandemie unter Kontrolle zu halten. Bedenken der Datensch&uuml;tzer scheinen ausger&auml;umt. Die Daten werden anonym gesammelt und nur lokal auf dem Handy gespeichert. F&uuml;r viele das Wichtigste: Die Nutzung ist freiwillig. Das wollen allerdings nur etwa 40 Prozent der Deutschen auch tun &ndash; zu wenig, sagen Experten.<br>\nViel Aufwand, wenig Nutzen? Wie sicher ist die App? Und wie wichtig ist sie im Kampf gegen die Pandemie?<br>\nAlexander K&auml;hler diskutiert mit:<br>\n&ndash; Alexander Kekul&eacute;, Virologe<br>\n&ndash; Constanze Kurz, Chaos Computer Club<br>\n&ndash; Ulrich Kelber, Bundesbeauftragter f&uuml;r Datenschuz<br>\n&ndash; Florian Kutzner, Sozialpsychologe Uni Heidelberg<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.phoenix.de\/sendungen\/gespraeche\/phoenix-runde\/mit-dem-handy-gegen-das-virus--was-bringt-die-corona-app-a-1652730.html\">phoenix<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant sind insbesondere die Ausf&uuml;hrungen von Herrn Kekul&eacute; hinsichtlich der technischen Probleme und Risiken sowie der medizinische (Nicht-)Nutzen. Alle teilnehmenden Personen sind sich einig, dass die App f&uuml;r die jetzige Coronakrise zu sp&auml;t kommt. Bitte lesen Sie dazu auch Corona-App &ndash; ein soziales Experiment mit Risiken und Nebenwirkungen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Tracing-App &ndash; Der Freiwilligkeits-Schwindel<\/strong><br>\nIn K&uuml;rze soll die Corona-App kommen. Die Nutzung soll freiwillig sein, doch schon jetzt wird gro&szlig;er sozialer Druck aufgebaut, diese App zu installieren. Ein App-Begleitgesetz ist daher dringend n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/tracing-app-corona-1.4932256\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Einlass nur mit App auf dem Handy!<\/strong><br>\nZu den vertrauensbildenden Ma&szlig;nahmen, mit denen die Corona-Warn-App einer m&ouml;glichst gro&szlig;en Zahl von Handynutzern nahegebracht werden soll, geh&ouml;rt ein heiliges Versprechen der Bundesregierung: Installation und Nutzung der App seien vollkommen freiwillig. Rechtlich gibt es in der Tat keine App-Pflicht &ndash; aber faktisch k&ouml;nnte sich das anders entwickeln. Denn falls sich das Tool tats&auml;chlich als wirksam bei der Warnung potenziell Infizierter erweist, w&auml;re der durchschnittliche Corona-App-Nutzer weniger ansteckungstr&auml;chtig als seine Mitmenschen ohne App. Die meisten werden sich ja testen lassen, sobald ein riskanter Kontakt gemeldet wird.<br>\nDas aber wirft ungem&uuml;tliche Fragen auf: Darf ein Betrieb, der sich gerade m&uuml;hsam vom Shutdown erholt, seine Belegschaft zum Download verpflichten, um die Firma virenfrei zu halten? Kann der Restaurantbesitzer, der endlich wieder &ouml;ffnen darf, Besucher ohne Warn-App abweisen? Droht also, mit anderen Worten, die Diskriminierung app-loser Menschen? Und was w&auml;re das Freiwilligkeitsversprechen dann noch wert?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/corona-warn-app-smartphone-pflicht-1.4937787\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p>au&szlig;erdem: <strong>Snowden warnt: &Uuml;berwachungsstaat, den wir jetzt schaffen, wird Corona &uuml;berstehen<\/strong><br>\nDer Ex-NSA-Mitarbeiter und Whistleblower warnt vor den Tracking-Ma&szlig;nahmen, die weltweit gegen die Pandemie gesetzt werden<br>\nWeltweit sehen immer mehr Staaten &Uuml;berwachungsmethoden als M&ouml;glichkeit an, um gegen das Coronavirus vorzugehen. Auch die Bundesregierung erwog, Smartphone-Tracking einzelner Personen einzusetzen, etwa bei der Suche nach Kontaktpersonen einer erkrankten Person, ins Coronagesetz schafften es diese Pl&auml;ne aber vorerst nicht. Jedoch erkl&auml;rte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Donnerstag, dass man pr&uuml;fe, wie andere L&auml;nder mit der Thematik umgehen &ndash; die &ldquo;neue Normalit&auml;t&rdquo; werde nicht so sein wie vor dem Coronavirus.<br>\nF&uuml;r den US-Whistleblower Edward Snowden sind solche Ma&szlig;nahmen keineswegs gerechtfertigt. W&auml;hrend eines Interviews beim Copenhagen International Film Festival stellte er die Frage, was Beh&ouml;rden eigentlich davon abhalte, &Uuml;berwachungsmethoden aufrechtzuerhalten, wenn das Coronavirus besiegt ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000116169370\/snowden-warnt-ueberwachungsstaat-den-wir-jetzt-schaffen-wird-corona-ueberstehen\">DerStandard.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bundesregierung beteiligt sich an Impfstoffhersteller CureVac<\/strong><br>\nDie Bundesregierung steigt &uuml;ber die F&ouml;rderbank KfW mit einem dreistelligen Millionenbetrag in die Firma CureVac ein. Das Unternehmen sucht einen Impfstoff gegen das Coronavirus. (&hellip;)<br>\nCureVac setzt bei seinen Forschungsarbeiten &ndash; wie auch der US-Biotechkonzern Moderna und die Mainzer Biotechfirma Biontech &ndash; auf Impfstoffe auf Basis der sogenannten Boten-RNA (mRNA). Sie soll den menschlichen Zellen die Information zur Produktion von Proteinen und damit zur Bek&auml;mpfung der Krankheitserreger vermitteln. Biontech hatte im April als erstes Unternehmen in Deutschland gr&uuml;nes Licht f&uuml;r eine klinische Studie mit einem Corona-Impfstoffkandidaten hierzulande erhalten.<br>\nAm Wochenende hatten Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande eine Vereinbarung mit dem Pharmakonzern AstraZeneca bekannt gegeben, mit der sich die EU-Staaten bis zu 400 Millionen Dosen eines in der Entwicklung befindlichen Corona-Impfstoffs sichern. Weltweit gab es nach Angaben des Verbands forschender Pharma-Unternehmen (vfa) vom Mai mehr als 120 Impfstoffprojekte, von kleinen Firmen wie Biontech aus Mainz oder CureVac in T&uuml;bingen bis zu Konzernen wie Sanofi und GlaxoSmithKline. Doch wann eine Impfung zugelassen wird, wei&szlig; derzeit niemand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/bundesregierung-beteiligt-sich-an-impfstoffhersteller-curevac-a-2c915a65-5e89-407c-91d0-8fa2200efa00\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das hat mit Gesundheitspolitik nichts zu tun. Das ist Wirtschaftspolitik\/Gesch&auml;ftemacherei zugunsten der Pharmabranche &ndash; hier CureVac.<br>\nBoten-RNA, auch mRNA genannt &ndash; da sollten (m&uuml;ssten) s&auml;mtliche Alarmsirenen ganz laut aufheulen. Warum &uuml;bernimmt die Bundesregierung Anteile an einer Firma, die mit &ldquo;biopharmazeutisches Unternehmen&rdquo; nichts anderes als Gentechnologie umschreibt und betreibt? Und weshalb m&ouml;chte die Bundesregierung gerade vor diesem Hintergrund keinen Einflu&szlig; auf die Gesch&auml;fte nehmen? Informativ und interessant ist z.B. dieser Artikel: Arzneimittel und Impfstoffe: Ohne Gentechnik geht es nicht. Besondere Nebenwirkungen und negative Langzeitfolgen d&uuml;rften nicht erforscht sein. Genau deshalb nimmt die Herstellung von Impfstoffen &uuml;blicherweise viele Jahre in Anspruch.<br>\nOffenbar ist der Mehrheitseigner von CureVac, Herr Hopp, quasi ein deutscher Bill Gates bzw. Mark Zuckerberg, die ebenfalls aus der Welt der Computer kommend in die Pharmabranche eingestiegen sind. Aber einige sind ja bereits vertreten:<br>\n&ldquo;CureVac hat signifikante Eigenkapitalinvestitionen erhalten, darunter von der dievini Hopp BioTech holding und der Bill &amp; Melinda Gates Foundation. Zudem kooperiert CureVac mit multinationalen Konzernen und Organisationen wie Boehringer Ingelheim, Eli Lilly &amp; Co, Genmab, CRISPR Therapeutics, CEPI sowie der Bill &amp; Melinda Gates Foundation. CureVac hat seinen Hauptsitz in T&uuml;bingen und verf&uuml;gt &uuml;ber weitere Standorte in Frankfurt und Boston, MA, USA.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Private Equity pr&auml;sentiert sich als Krisengewinner<\/strong><br>\nDie Branche frohlockt bereits: Geringe Wertschwankungen und zweistellige Renditen d&uuml;rften au&szlig;erb&ouml;rsliche Beteiligungen f&uuml;r Anleger auch in Corona-Zeiten attraktiv machen.<br>\nW&auml;hrend der Finanzkrise 2008 brauchten die Beteiligungsh&auml;user nach der Analyse von Triago noch 24 Monate, bis sich die Branche von den Tiefst&auml;nden erholt hatte und sich wieder auf dem vorherigen Niveau einpendelte. Diesmal sollte es den Prognosen nach schneller gehen. Der Berater begr&uuml;ndet das unter anderem mit den massiven Staatshilfen f&uuml;r die Wirtschaft.<br>\nDie Experten sind sich sicher: Private Equity wird nach der Coronakrise seinen Siegeszug fortsetzen. In normalen Zeiten liegen die Renditen zwischen elf und 16 Prozent. Dagegen bleibt die Unsicherheit an den weltweiten Aktienm&auml;rkten hoch. Und bei Bonds wie beispielsweise den zehnj&auml;hrigen Bundesanleihen sind nur Negativzinsen drin. Anleger bekommen am Ende der Laufzeit also weniger Geld ausbezahlt, als sie investiert haben.<br>\nDerzeit verf&uuml;gen die Beteiligungsh&auml;user nach der Berechnung des Analysehauses Preqin &uuml;ber rund 1,5 Billionen Dollar, die sie f&uuml;r Firmenk&auml;ufe einsetzen k&ouml;nnen &ndash; Tendenz steigend. &bdquo;Es ist jedoch ein gewisser Konzentrationsprozess hin zu den gr&ouml;&szlig;eren Fondsgesellschaften zu beobachten&ldquo;, erkl&auml;rt Coller-Capital-Mann von Deuten. Nach der Umfrage seines Hauses erwarten zwei Drittel der Gro&szlig;anleger &uuml;ber die n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre eine Konzentration auf die gr&ouml;&szlig;ten Beteiligungsh&auml;user.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/beteiligungsbranche-private-equity-praesentiert-sich-als-krisengewinner\/25910744.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Reichen und Superreichen gewinnen auch in der Krise. Umso unverst&auml;ndlicher ist es, dass eine &ouml;ffentliche Diskussion &uuml;ber eine angemessene Beteiligung der Verm&ouml;gensbesitzer an den &ouml;konomischen Rettungsma&szlig;nahmen v&ouml;llig unterdr&uuml;ckt wird.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Konzerne k&ouml;nnten Staaten bald f&uuml;r Corona-Schutz verklagen &ndash; auf &raquo;Schadensersatz&laquo;<\/strong><br>\nBald k&ouml;nnen Investoren Staaten wegen Corona-Ma&szlig;nahmen vor Schiedsgerichten verklagen. Etwa weil sie den Patentschutz f&uuml;r Medikamente aufgeweicht haben. Wir m&uuml;ssen uns entscheiden: Demokratie oder neoliberale Handelsabkommen.<br>\nDie Folgen der Corona-Pandemie sind noch nicht ganz abzusch&auml;tzen, da lauern Investoren bereits darauf, geltende Handelsabkommen f&uuml;r ihre Zwecke vor Schiedsgerichten durchzusetzen. Es gibt bereits Anzeichen:<br>\n&raquo;Peru vor potentiellen ICSID-Klagen wegen Covid-19 Ma&szlig;nahmen gewarnt&laquo; berichtete eine Zeitschrift f&uuml;r internationale Schiedsgerichtsbarkeit Ende April. Kurz zuvor k&uuml;ndigte der peruanische Kongress an, die Mautzahlungen auf den privatisierten Autobahnen des Landes w&auml;hrend der Pandemie auszusetzen. Damit sollte der Transport essenzieller G&uuml;ter und Arbeitskr&auml;fte vereinfacht und verg&uuml;nstigt werden. Ausl&auml;ndische Autobahnbetreiber sahen dadurch ihre Gewinne bedroht und k&uuml;ndigten ein Verfahren vor einem privaten Schiedsgericht an, sollte der Kongress an seiner Entscheidung festhalten.<br>\nKlagen ausl&auml;ndischer Investoren gegen Staaten vor internationalen Schiedsgerichten sind nichts Neues. Tats&auml;chlich werden sie immer zahlreicher. Ein weites Netz aus &uuml;ber 2500 Investitionsabkommen und mehr als 300 Handelsabkommen mit Investitionsschutzkapiteln macht diese unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit ausgetragenen Klagen m&ouml;glich. Dabei k&ouml;nnen Investoren gegen alle staatlichen Ma&szlig;nahmen vorgehen, die ihr Gesch&auml;ft negativ beeinflussen und (zuk&uuml;nftige) Gewinne mindern k&ouml;nnten. Auch Ma&szlig;nahmen zum Umwelt-, Klima-, oder Gesundheitsschutz der Bev&ouml;lkerung fallen darunter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/corona-klagen-schiedsgerichte-investoren-covid-ttip\/\">Jacobin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Lohn des Verzichts ist die Katastrophe<\/strong><br>\nEs gibt kein Zur&uuml;ck zur Normalit&auml;t von vor der Krise. Die neuen Lektionen m&uuml;ssen schnell gelernt werden, sonst droht eine wirtschaftliche Katastrophe. Insbesondere bei den Schulden und beim Lohn der Arbeit m&uuml;ssen die Weichen jetzt richtig gestellt werden.<br>\nAlle wollen zur&uuml;ck zur Normalit&auml;t &ndash; auch wirtschaftlich. Was die meisten allerdings noch nicht wahrhaben wollen: Die Normalit&auml;t von vor der Krise wird es nicht mehr geben. Die Wirtschaft wird nach der Krise nicht mehr die Wirtschaft sein, die wir vorher kannten. Es ist ganz anders gekommen, als es sich die Politiker und vermutlich auch die Virologen und Epidemiologen vorgestellt hatten. Die Operation &bdquo;Gro&szlig;e Ferien&ldquo;, nach der die Welt nach drei oder vier Monaten einfach wieder zum altbekannten Leben zur&uuml;ckkehren sollte, ist grandios gescheitert.<br>\nWir wollen nicht erneut &uuml;ber die Gr&uuml;nde des Scheiterns reden. Jetzt kommt es darauf an, nicht neue gravierende Fehler zu machen, die in Deutschland und ganz Europa die wirtschaftliche Entwicklung auf Jahrzehnte hinaus sch&auml;digen k&ouml;nnen.<br>\nEin Muster, das zu vollkommen falschen Entscheidungen f&uuml;hrt, k&uuml;ndigt sich schon an. Genau wie nach der Finanzkrise von 2008\/2009 &uuml;berf&auml;llt die Koalition&auml;re in Berlin panische Angst vor der eigenen Courage. Nachdem man damals die Finanzkrise mit &ouml;ffentlichen Schulden erfolgreich bek&auml;mpft hatte, wurde in rasendem Tempo die Schuldenbremse in die Verfassung geschrieben und jahrelang das Ziel der Schwarzen Null verfolgt &ndash; zum Schaden nicht nur der deutschen Wirtschaft, sondern auch der der EWU-Partner.<br>\nNun wirft der damals eingef&auml;delte R&uuml;ckzahlmechanismus seine Schatten bei der derzeitigen Krisenbek&auml;mpfung voraus. Und auch das zweite gro&szlig;e Thema, das ebenso entscheidend daf&uuml;r sein wird, welche langfristigen &ouml;konomischen Sch&auml;den die Corona-Krise in Deutschland und Europa hinterlassen wird &ndash; n&auml;mlich die Lohnabschl&uuml;sse in den n&auml;chsten 12 bis 24 Monaten &ndash; scheint sich bereits in eine fatale Richtung zu entwickeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/06\/der-lohn-des-verzichts-ist-die-katastrophe\/\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker auf Makroskop<\/a>\n<p>dazu: <strong>Hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler f&uuml;r Mindestlohn von 12 Euro<\/strong><br>\nHunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sprechen sich f&uuml;r eine schrittweise Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro sowie gegen eine &ldquo;Corona-Nullrunde&rdquo; beim Mindestlohn aus. Der Text der gemeinsamen Initiative ist heute als ganzseitige Anzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen. Die Initiative wird vom DGB unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++af90c5da-b000-11ea-9219-001a4a16011a\">DGB<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Keine guten Zukunftsaussichten f&uuml;r die Besch&auml;ftigten in den Gastronomieunternehmen<\/strong><br>\nEs ist erst ein paar Wochen her, dass die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst&auml;tten (NGG) in ihren Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) einen Mindeststundenlohn von 12 Euro f&uuml;r die Besch&auml;ftigten der Tarifgruppe 2 verlangte. Nach 3 ergebnislosen Verhandlungen wurde erst nach der Schlichtung Anfang M&auml;rz eine Einigung erzielt. Die L&ouml;hne steigen ab 1.7.2020 zwar, aber lediglich auf 10,00 Euro. Die geforderten 12.00 Euro gibt es f&uuml;r die rund 120.000 Besch&auml;ftigten der Tarifgruppe 2 erst ab dem 1.12.2023.<br>\nHeute sp&uuml;rt die Gastronomiebranche die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise in Verbindung mit der in Deutschland fl&auml;chendeckend staatlich angeordneten Betriebsschlie&szlig;ungen und -einschr&auml;nkungen infolge der Corona-Krise in Form von massiven wirtschaftlichen Auswirkungen bis hin zur Existenzvernichtung.<br>\nDer Deutsche Hotel&shy; und Gastst&auml;ttenverband e.V. (DEHOGA) pr&uuml;ft derzeit ob Entsch&auml;digungsanspr&uuml;che geltend gemacht werden k&ouml;nnen.<br>\nDa ist er wieder, der Ruf nach &ouml;ffentlichen Geldern, ausgesandt von einer Branche, die hinreichend schon staatlich subventioniert wird. Seit 2 Jahrzehnten wird dort fast nur noch mit Mini-Jobs gearbeitet, bei einem Verdienst, von dem die Menschen nicht leben k&ouml;nnen und Arbeitslosengeld II von den Jobcentern beantragen m&uuml;ssen. So sind rund 1 Milliarde Euro als staatlicher Lohnzuschuss im vergangen Jahr in den Gastronomiebereich geflossen.<br>\nVor diesem Hintergrund l&auml;sst sich f&uuml;r die Besch&auml;ftigten nichts Gutes vorhersagen.<br>\nIm Folgenden soll die konkrete Lebens- und Arbeitssituation der Besch&auml;ftigten im Gastronomiebereich beleuchtet werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/keine-guten-zukunftsaussichten-fuer-die-beschaeftigten-in-den-gastronomieunternehmen\/#more-8572\">Gewerkschaftsforum<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Lesenswert. Eine sehr gute Darstellung der Arbeitsbedingungen im Gastronomiegewerbe.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Opel: Betriebsrat lehnt Verhandlungen &uuml;ber Betriebsrenten ab<\/strong><br>\nDer Autobauer Opel will seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Betriebsrente k&uuml;rzen: im Schnitt stolze f&uuml;nf Prozent Zins gibt es bei den R&uuml;sselsheimern noch, arbeitgeberfinanziert. Doch der Betriebsrat stellt sich quer &ndash; und lehnt Verhandlungen ab.<br>\nEin Schreiben von Personalchef Ralf Wangemann sorgte in dieser Woche f&uuml;r Aufregung beim Autobauer Opel. Das hauseigene Betriebsrenten-System bed&uuml;rfe einer &bdquo;grundlegenden Modernisierung&ldquo;, so schrieb er an die Belegschaft &ndash; wobei sich hinter dieser Formulierung leicht verklausuliert Pl&auml;ne verbergen, den Rotstift anzusetzen. Denn die Renten seien ein &bdquo;gewichtiger Kostenfaktor&ldquo;, der &bdquo;seit vielen Jahrzehnten&hellip;deutlich &uuml;ber dem &uuml;blichen Marktstandard&ldquo; angesiedelt sei (der Versicherungsbote berichtete).<br>\nOpel will also die Betriebsrenten k&uuml;rzen &ndash; und hofft dabei auch auf Verst&auml;ndnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn den R&uuml;sselsheimer Autobauer planen Absatzsorgen. Um bis zu 90 Prozent seien die Verk&auml;ufe infolge der Coronakrise eingebrochen, zitiert das &bdquo;Handelsblatt&ldquo; aus dem Rundschreiben. Doch die Arbeitnehmer-Vertreter geben sich hart.<br>\n&ldquo;Angriff&ldquo; auf Loyalit&auml;t der Besch&auml;ftigten<br>\nWie das &bdquo;Handelsblatt&ldquo; weiter berichtet, hat der Betriebsrat eine Verhandlung &uuml;ber die Betriebsrenten schlicht abgelehnt. &bdquo;H&auml;nde weg von der Opel-Altersversorgung&ldquo; ist demnach ein Rundschreiben betitelt, das der Betriebsr<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/4894128\/Opel-Betriebsrat-lehnt-Verhandlungen-ueber-Betriebsrenten-ab\/\">Versicherungsbote<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Surprise, surprise &ndash; Arbeitgeber k&ouml;nnen freiwillig gew&auml;hrte Betriebsrenten ganz nach Kassenlage auch wieder zur&uuml;ckfahren. Da fragt man sich als Arbeitnehmer doch, wovon man im Alter leben soll: Die GRV ist vors&auml;tzlich und ohne Not geschw&auml;cht worden, die &ldquo;Riesterrente&rdquo; leidet &uuml;berraschenderweise an hohen Kosten und niedrigen Kapitalmarktzinsen und die Betriebsrente leidet unter Willk&uuml;raktionen und ebenfalls niedrigen Zinsen. Wer seinen Arbeitgeber wechselt kann wom&ouml;glich nur zu wesentlich schlechteren Konditionen eine neue Betriebsrente erhalten &ndash; oder muss sie wom&ouml;glich sogar komplett selbst finanzieren. Wann wird unsere Politik endlich einsehen, dass nur die GRV eine ausreichende und sicher Altersversorgung gew&auml;hren kann? Mit einer massiv erh&ouml;hten Erbschaftsteuer, einer Verm&ouml;gensabgabe sowie einer Wertsch&ouml;pfungsabgabe lie&szlig;e sich das alles auch in einer Industrie 4.0 sehr &ldquo;generationengerecht&rdquo; finanzieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gegen Ausbeutung<\/strong><br>\nFaire L&ouml;hne und Ende von Kinderarbeit: Deutschland will seine EU-Ratspr&auml;sidentschaft nutzen, um ein EU-weites Lieferkettengesetz zu erarbeiten. (&hellip;)<br>\nEr wolle Regeln f&uuml;r die Lieferketten zu einem Schwerpunkt der deutschen EU-Ratspr&auml;sidentschaft machen, sagte er anl&auml;sslich des Internationalen Tags gegen Kinderarbeit der Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung. &bdquo;Alle gro&szlig;en Unternehmen w&auml;ren dann verpflichtet, faire L&ouml;hne f&uuml;r die Arbeiter in ihren Lieferketten zu bezahlen und Kinderarbeit zu beenden, dort wo unsere Schuhe, Kleidung, Kaffee produziert werden&ldquo;, sagte M&uuml;ller.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-Lieferkettengesetz\/!5692422\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Wie unzureichend, symbolisch oder schwer zu kontrollieren so ein Gesetz auch sein m&ouml;ge, ist es vielleicht wenigstens ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Nur: warum in die Ferne schweifen? Auch in Deutschland werden Menschen gnadenlos ausgebeutet, <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/corona-ausbruch-in-coesfeld-moderne-sklaverei\/a-53382903\">nicht nur in Schlachth&ouml;fen<\/a> und bei <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/aufstand-der-armen-erntehelfer-demonstrieren-f%C3%BCr-lohn\/a-53513663\">Erntehelfern<\/a>, sondern auch in vielen anderen Jobs. Harte Arbeit f&uuml;r wenig Lohn. Das wurde noch vor zwei, drei Wochen rauf und runter diskutiert. Um wie viel einfacher k&ouml;nnten die deutsche Regierung und der Bundestag hier die Arbeitsbedingungen verbessern? So viel besser als die von Hemden-N&auml;herinnen in Bangladesh oder von Kindern in den Kobaltminen sind die Arbeits- und Wohnbedingungen dieser Menschen n&auml;mlich nicht. Aber auch der taz f&auml;llt der naheliegende Hinweis auf die Skandale in Deutschland nicht ein. Und nat&uuml;rlich gibt es auch im Rest der EU ohne Ende skandal&ouml;se Arbeitsbedingungen. Irgendwie schaut die EU dann doch lieber nach Afrika und Asien&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: Die Bundesregierung muss mit diesem Schweinesystem aufr&auml;umen, dass unser aller Gesundheit gef&auml;hrdet<\/strong><br>\n657 von 983 getesteten Mitarbeitern in einer Schlachtfabrik von T&ouml;nnies haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Nun m&uuml;ssen alle Schulen und Kitas im Kreis G&uuml;tersloh wieder schlie&szlig;en, Tausende werden in Quarant&auml;ne geschickt. Das ist schlimm: Am schlimmsten f&uuml;r die Arbeiter, um deren Schutz sich T&ouml;nnies offenbar kaum gek&uuml;mmert hat. Schlimm aber auch f&uuml;r die Kinder und deren Eltern, die jetzt weiter schauen m&uuml;ssen, wie sie Arbeit und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen. Ich finde: f&uuml;r diese schlimmen Folgen muss man Herrn T&ouml;nnies zur Rechenschaft ziehen, er sollte Schmerzensgeld an seine Mitarbeiter zahlen, er sollte f&uuml;r den Schaden haften, den er in G&uuml;tersloh angerichtet hat!<br>\nDass sowohl T&ouml;nnies als auch Herr Laschet die Schuld nun auf die Wanderarbeiter schieben, finde ich unterirdisch! Die furchtbaren Zust&auml;nde in deutschen Schlachth&ouml;fen sind seit Jahren bekannt &ndash; und sowohl Herr Laschet als auch die Bundesregierung haben im Interesse von T&ouml;nnies und anderen Fleischkonzernen beide Augen fest zugedr&uuml;ckt. Zwar soll es nun ein Arbeitsschutzprogramm f&uuml;r die Fleischwirtschaft geben. Aber warum soll das Verbot von Werkvertr&auml;gen erst ab 2021 gelten, warum werden nicht auch sachgrundlose Befristungen verboten, warum gibt es nach wie vor zu wenig Kontrolleure und Kontrollen und keine wirklich abschreckenden Strafen?<br>\nMehr noch: Da der Fehler im System steckt, muss etwas gegen die Konzentration bei Schlachth&ouml;fen &amp; Tierhaltung getan werden. T&ouml;nnies ist der gr&ouml;&szlig;te Schlachtbetrieb Europas, allein in Rheda-Wiedenbr&uuml;ck bei G&uuml;tersloh werden bis zu 30.000 Schweine geschlachtet &ndash; am Tag! Bei so einem Durchsatz k&ouml;nnen gar keine Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden, das sagt auch die zust&auml;ndige Gewerkschaft NGG. Seit Jahren beschweren sich unsere Nachbarl&auml;nder &uuml;ber das deutsche Lohndumping in der Fleischwirtschaft. Es ist ein Skandal, dass man bis heute nicht mit der gnadenlosen Ausbeutung von Wanderarbeitern ausger&auml;umt hat, die oft genug selbst um den mickrigen Mindestlohn betrogen werden und denen man hohe Kosten f&uuml;r sch&auml;bige Sammelunterk&uuml;nfte noch vom Lohn abzieht. 30.000 Schweine am Tag &ndash; das bedeutet auch Massenqu&auml;lerei von Tieren, die aus ganz Europa herangekarrt werden. Eine v&ouml;llig unn&ouml;tige Qu&auml;lerei, denn die Tiere k&ouml;nnten genauso gut in den Heimatl&auml;ndern geschlachtet und zerlegt werden. Die Bundesregierung muss mit diesem Schweinesystem aufr&auml;umen, das unser aller Gesundheit gef&auml;hrdet. Jetzt sofort!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sahra.wagenknecht\/photos\/a.1826036450747077\/3686169271400443\/?type=3&amp;theater\">Sahra Wagenknecht via Facebook<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Absolut! Wenn es der politischen Elite so um den Schutz der Gesundheit geht, muss mit dem, man kann es nicht anders formulieren als Sahra Wagenknecht, Schweinesystem sofort Schluss gemacht werden. Jetzt k&ouml;nnen die Damen und Herren Abgeordneten beweisen, wie ernst sie es mit dem Gesundheitsschutz aller meinen. Oder sieht man das bei einem Angeh&ouml;rigen der deutschen Oligarchie anders?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Corona-Ausbruch bei T&ouml;nnies Video zeigt Hygieneverst&ouml;&szlig;e<\/strong><br>\nEine &uuml;bervolle Kantine, Mindestabstand &ndash; Fehlanzeige: Ein Video aus der T&ouml;nnies-Fleischfabrik, das dem SWR vorliegt, zeigt Verst&ouml;&szlig;e gegen Hygienevorschriften &ndash; nachdem diese vom Land NRW versch&auml;rft wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/swr\/toennies-corona-verstoss-101.html\">Tagesschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Confessions of a Former Bastard Cop<\/strong><br>\nI was a police officer for nearly ten years and I was a bastard. We all were.<br>\nThis essay has been kicking around in my head for years now and I&rsquo;ve never felt confident enough to write it. It&rsquo;s a time in my life I&rsquo;m ashamed of. It&rsquo;s a time that I hurt people and, through inaction, allowed others to be hurt. It&rsquo;s a time that I acted as a violent agent of capitalism and white supremacy. Under the guise of public safety, I personally ruined people&rsquo;s lives but in so doing, made the public no safer&hellip; so did the family members and close friends of mine who also bore the badge alongside me.<br>\nBut enough is enough.<br>\nThe reforms aren&rsquo;t working. Incrementalism isn&rsquo;t happening. Unarmed Black, indigenous, and people of color are being killed by cops in the streets and the police are savagely attacking the people protesting these murders.<br>\nAmerican policing is a thick blue tumor strangling the life from our communities and if you don&rsquo;t believe it when the poor and the marginalized say it, if you don&rsquo;t believe it when you see cops across the country shooting journalists with less-lethal bullets and caustic chemicals, maybe you&rsquo;ll believe it when you hear it straight from the pig&rsquo;s mouth.<br>\nWHY AM I WRITING THIS<br>\nAs someone who went through the training, hiring, and socialization of a career in law enforcement, I wanted to give a first-hand account of why I believe police officers are the way they are. Not to excuse their behavior, but to explain it and to indict the structures that perpetuate it.<br>\nI believe that if everyone understood how we&rsquo;re trained and brought up in the profession, it would inform the demands our communities should be making of a new way of community safety. If I tell you how we were made, I hope it will empower you to unmake us.<br>\nOne of the other reasons I&rsquo;ve struggled to write this essay is that I don&rsquo;t want to center the conversation on myself and my big salty boo-hoo feelings about my bad choices. It&rsquo;s a toxic white impulse to see atrocities and think &ldquo;How can I make this about me?&rdquo; So, I hope you&rsquo;ll take me at my word that this account isn&rsquo;t meant to highlight me, but rather the hundred thousand of me in every city in the country. It&rsquo;s about the structure that made me (that I chose to pollute myself with) and it&rsquo;s my meager contribution to the cause of radical justice.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/medium.com\/@OfcrACab\/confessions-of-a-former-bastard-cop-bb14d17bc759\">Medium<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Eine andere Polizei ist m&ouml;glich &ndash; oder?<\/strong><br>\nAllenthalben in Amerika fordern Aktivisten: Schafft die Polizei ab! In Camden passierte das schon 2013 &ndash; auch, weil die Stadt pleite war. Jetzt gibt es weniger Kriminalit&auml;t. Oder ist das nur sch&ouml;ner Schein? (&hellip;)<br>\nDoch nicht alle sind mit den Ergebnissen zufrieden. Dass man die Dominanz der m&auml;chtigen Polizeigewerkschaften brechen konnte, f&uuml;hrte zum Beispiel dazu, dass viele Polizisten nun weniger Geld verdienen. Sie wurden erst entlassen und dann zu niedrigeren L&ouml;hnen wieder eingestellt. So konnte die klamme Kommune insgesamt mehr Polizisten besch&auml;ftigen. Die bekommen nun immerhin Deeskalationstrainings. Die Umorganisation der Polizei war aber letztlich ein gemeinsam aus der Not geborenes Projekt des republikanischen Bundesstaates und der demokratisch regierten Stadt. Geld zu sparen und dabei bessere Ergebnisse zu erzielen, war die Vorgabe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/trumps-praesidentschaft\/camden-in-new-jersey-hat-seine-polizei-abgeschafft-16813191.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.P.:<\/strong> Als ich zum ersten Mal davon h&ouml;rte, dass US-St&auml;dte planen, die Polizei abzuschaffen, kam mir sofort der Gedanke, so ein Quatsch, die haben doch gar nicht die Ressourcen, die werden die Polizisten entlassen und zu niedrigeren Geh&auml;lter wieder einstellen. Oder man findet dann noch weniger qualifizierte Leute.<br>\nScheint so zu sein, zumindest in Camden.<br>\nWie naiv kann man eigentlich sein, um zu glauben, jetzt wird alles besser? N&ouml;, gibt einfach nur weniger Geld und die Polizisten m&uuml;ssen sich eben (noch) mehr korrumpieren lassen. Gewerkschaften m&ouml;gen nicht alles richtig machen, wie die Polizeigewerkschaft in den USA, aber ohne geht es nicht.<br>\nWir werden die Klagen der Mitarbeiter der Gigafabrik von Herrn Musk in Brandenburg noch h&ouml;ren (denn der mag Gewerkschaften so gar nicht), aber dann will es wieder niemand gewesen sein.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Hier muss man genau hinh&ouml;ren. Die Abschaffung der Polizei ist auch eine Idee aus dem ultra-liberalen oder libert&auml;ren Dunstkreis, dessen Ideologen ja alles nur noch auf Basis privatrechtlicher Vertr&auml;ge organisieren wollen. Der Entwicklung, dass die Polizei nicht nur in den USA, immer mehr zum Gegner der B&uuml;rger wird, sollte man einmal genauer auf den Grund gehen. Die Zunahme von Gewalt und R&uuml;cksichtslosigkeit k&ouml;nnte ja vielleicht auch etwas mit der Durchsetzung der neoliberalen Ideologie und der daraus resultierenden sozialen Polarisierung zusammenh&auml;ngen. Die Forderung nach Abschaffung der Polizei ist eine Forderung aus dem linksliberalen Elfenbeinturm. Die Reichen und Superreichen sch&uuml;tzen sich l&auml;ngst durch eigene Privatarmeen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Erinnert sich noch jemand an den Putsch in Bolivien vor einem guten halben Jahr?<\/strong><br>\nDer linke indigene Pr&auml;sident Evo Morales hatte die Pr&auml;sidentschaftswahlen mit 47,1% gegen&uuml;ber 36,5% f&uuml;r den st&auml;rksten Herausforderer Carlos Mesa (mitte-rechts) am 20. Oktober klar gewonnen. Um im ersten Wahlgang nach bolivianischem Wahlgesetz anerkannt zu werden, braucht es einen Vorsprung von 10 Prozentpunkten. Bei der Schnellausz&auml;hlung war der Vorsprung zwischenzeitlich knapper. Als diese bei 83,8% der Wahlerstimmen war und Morales nur mit 7,1% Pp f&uuml;hrte, gab es eine Unterbrechung. Am Ende gewann Morales jedoch direkt, mit 10,57 Prozentpunkten Vorsprung.<br>\nDiese &ldquo;Trendwende&rdquo; wurde als Beleg f&uuml;r einen angeblichen Wahlbetrug gesehen. Es kam zu gewalt&auml;tigen Demonstrationen, die von Milit&auml;r und Polizei gest&uuml;tzt wurden, und die schlie&szlig;lich zun&auml;chst zur Ausrufung von Neuwahlen und dann zum R&uuml;cktritt von Evo Morales und anderer Spitzenpolitiker der MAS f&uuml;hrten. Schlie&szlig;lich wurde die rechtskonservative Vizepr&auml;sidentin des Senats, Jeanine &Aacute;nez, mit Unterst&uuml;tzung des Milit&auml;rs in einer rechtlich hochumstrittenen Konstruktion (Interims-)Pr&auml;sidentin. Proteste dagegen wurden vom Milit&auml;r gewaltsam unterdr&uuml;ckt. Einen Ort dieser Massaker in der N&auml;hen von Cochabamba hatte ich im Februar besucht.<br>\nZun&auml;chst sollten Neuwahlen am 22. Januar stattfinden, dann am 3. Mai 2020, mittlerweile sind die Neuwahlen f&uuml;r den 6. September vorgesehen. In der Zwischenzeit hat Anez vielf&auml;ltige Fakten geschaffen, die nicht in die Befugnis einer Interimspr&auml;sidentin geh&ouml;ren, darunter etwa die 180&deg;-Kehrtwende in der Au&szlig;enpolitik, die nun stramm auf US-Kurs ist.<br>\nDer Vorwurf des Wahlbetrugs wurde seinerzeit ma&szlig;geblich von der Wahlbeobachtungsmission der US-kontrollierten OAS in die Welt gesetzt und befeuert, die als einzige eine relevante internationale Wahlbeobachtermission im Land hatte. Der Putsch wurde denn auch von den USA, der Bundesregierung und hier sogar von den Gr&uuml;nen begr&uuml;&szlig;t und als Weg in die Demokratie angesehen. https:\/\/www.gruene-bundestag.de\/&hellip;\/historischer-moment-in-bo&hellip;<br>\nFast alle &ldquo;Qualit&auml;tsmedien&rdquo; &uuml;bernahmen das Narrativ des Wahlbetrugs der OAS, darunter auch der &ldquo;faktencheck&rdquo; der Tagesschau https:\/\/www.tagesschau.de\/&hellip;\/bolivien-wahlmanipulation-101.h&hellip;, obwohl sich die &ldquo;Trendwende&rdquo; auch damals schon durch die erst am Ende ausgez&auml;hlten Hochburgen von Morales sauber erkl&auml;ren lie&szlig;. Belege f&uuml;r einen Wahlbetrug gab es nicht.<br>\nJetzt hat sogar die New York Times die damaligen Vorw&uuml;rfe des Wahlbetrugs entkr&auml;ftet. Man darf gespannt sein, ob die Medien in Deutschland und auch die Bundesregierung ihre damaligen Einsch&auml;tzungen korrigieren. Entsprechende Anfragen an die Bundesregierung sind auf dem Weg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/andrej.hunko\/posts\/3298919466796322\">Andrej Hunko via Facebook<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine: &laquo;Aufstehen&raquo; plant neuen Anlauf<\/strong><br>\nSaarbr&uuml;cken &ndash; Die ausgebremste linke Sammlungsbewegung &laquo;Aufstehen&raquo; kann nach Ansicht des Linke-Politikers Oskar Lafontaine jetzt neu an Fahrt gewinnen. &laquo;Durch die Corona-Krise und die vorher sich abzeichnende Wirtschaftskrise werden die sozialen Verwerfungen in Deutschland st&auml;rker&raquo;, sagte der fr&uuml;here Linke-Chef, der als Mit-Initiator der Bewegung gilt, der Deutschen Presse-Agentur in Saarbr&uuml;cken. &laquo;Aufstehen&raquo; bringe soziale Themen nach vorne: Daher sei es nun Zeit f&uuml;r die Bewegung, &laquo;noch einmal einen neuen Anlauf zu machen&raquo;. Die Bewegung war Anfang September 2018 gegr&uuml;ndet worden.<br>\nIm Zeichen eines Neustarts werde der Tr&auml;gerverein von &laquo;Aufstehen&raquo; an diesem Mittwoch (17. Juni) in einer Online-Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand w&auml;hlen. Es gebe zudem Planungen, wieder Veranstaltungen zu machen, sagte Lafontaine&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wormser-zeitung.de\/politik\/rheinland-pfalz\/oskar-lafontaine-aufstehen-plant-neuen-anlauf_21814217?fbclid=IwAR27YrUm-TQW7y7EvDldVf3KlzO2HQnsPAnjk6xgtcMTvExvtAbQC-tpK9o\">Wormser Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62188\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-62188","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62188","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=62188"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62188\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62191,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62188\/revisions\/62191"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=62188"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=62188"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=62188"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}