{"id":62374,"date":"2020-06-26T12:58:29","date_gmt":"2020-06-26T10:58:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62374"},"modified":"2020-06-26T17:36:02","modified_gmt":"2020-06-26T15:36:02","slug":"wirecard-und-die-verantwortung-von-olaf-scholz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62374","title":{"rendered":"Wirecard und die Verantwortung von Olaf Scholz"},"content":{"rendered":"<p>Olaf Scholz <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wirecard-skandal-olaf-scholz-kuendigt-reform-der-bafin-an-a-7052549c-4aa3-4f99-a971-bc5fad1ead6d\">ist emp&ouml;rt<\/a> &ndash; der Finanzskandal rund um den Dax-Konzern Wirecard sei &bdquo;ein Skandal, der seinesgleichen sucht&ldquo;. Eilends k&uuml;ndigte der Finanzminister nun &bdquo;Reformen&ldquo; an und forderte kritische Fragen &bdquo;an das Management, aber auch die Wirtschaftspr&uuml;fer&ldquo;. Kritische Fragen sollten jetzt aber auch die Finanzaufsicht und ihr oberster Dienstherr Olaf Scholz beantworten. Jahrelang haben die Beh&ouml;rden nicht nur weggesehen, sondern Wirecard aktiv dabei geholfen, sich gegen berechtigte Vorw&uuml;rfe zur Wehr zu setzen. In einer kruden Mischung aus Patriotismus und falsch verstandener Solidarit&auml;t mit dem Finanzstandort Deutschland hat man sich so zumindest indirekt sogar zum Mitt&auml;ter gemacht. Wer nach Verantwortlichen f&uuml;r die Milliardenpleite sucht, sollte daher seinen Blick auch auf die Finanzaufsichtsbeh&ouml;rden und das Bundesfinanzministerium richten. Klarheit k&ouml;nnte hier wohl am ehesten ein Untersuchungsausschuss bringen. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2688\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-62374-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200626_Wirecard_und_die_Verantwortung_von_Olaf_Scholz_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200626_Wirecard_und_die_Verantwortung_von_Olaf_Scholz_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200626_Wirecard_und_die_Verantwortung_von_Olaf_Scholz_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200626_Wirecard_und_die_Verantwortung_von_Olaf_Scholz_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=62374-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200626_Wirecard_und_die_Verantwortung_von_Olaf_Scholz_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200626_Wirecard_und_die_Verantwortung_von_Olaf_Scholz_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wer das Handeln der Aufsichtsbeh&ouml;rden im Fall Wirecard verstehen will, muss zun&auml;chst einmal wissen, was Leerverk&auml;ufe sind und wie man dieses Finanzinstrument einordnen sollte. Wenn von Leerverk&auml;ufen die Rede ist, geht es in der Regel um sogenannte gedeckte Leerverk&auml;ufe. Und das funktioniert folgenderma&szlig;en: An der B&ouml;rse kann man nicht nur auf steigende, sondern auch auf fallende Kurse wetten. Wer beispielsweise darauf spekuliert, dass der Kurs der Siemens-Aktie in den n&auml;chsten Tagen oder Wochen f&auml;llt, leiht sich gegen eine Geb&uuml;hr von einem Siemens-Aktion&auml;r ein Aktienpaket und verkauft es sofort wieder an der B&ouml;rse. Wenn der Kurs &ndash; wie prognostiziert &ndash; gesunken ist, kauft der Spekulant die Aktien zu einem dann niedrigeren Preis und gibt sie dem Verleiher zur&uuml;ck. Steht der Kurs heute bei 100 Euro und f&auml;llt in einer Woche auf 90 Euro, hat der Spekulant mit diesem Gesch&auml;ft 10 Euro (minus Leihgeb&uuml;hr) Gewinn gemacht. Steigt der Kurs jedoch auf 110 Euro, macht der Spekulant spiegelbildlich 10 Euro (plus Leihgeb&uuml;hr) Verlust.<\/p><p>Solche Gesch&auml;fte sind alles andere als un&uuml;blich, werden aber in der &ouml;ffentlichen und politischen Debatte zumeist sehr kritisch gesehen. Und das hat ja auch seinen Grund. In der &ndash; naiven &ndash; Theorie sind Aktien nun einmal immer noch lediglich eine besondere Form, Anteile an einem Unternehmen zu handeln und breit unter vielen kleinen Anteilseignern zu streuen. Anteilseigner haben nat&uuml;rlich immer ein Interesse an steigenden Kursen, so dass Spekulanten, die ein Interesse an fallenden Kursen haben, diese simple und der Praxis komplett widersprechende Erz&auml;hlweise vom Wesen des Aktienmarkts ad absurdum f&uuml;hren. So verst&auml;ndlich die Kritik an Leerverk&auml;ufern ist, so kontraproduktiv ist sie im real existierenden Finanzkapitalismus, in dem Aktien im Nanosekundentakt ge- und verkauft werden und nur ein kleiner Bruchteil der Transaktionen von Personen oder Unternehmen stammt, die langfristig auf steigende Kurse setzen. Das zeigt das Beispiel Wirecard vortrefflich.<\/p><p>Die Wirecard-Aktie wurde &uuml;ber Jahre hinweg so sehr wie keine andere Aktie von Finanzmedien, online wie offline, und Finanztrolls in Foren und Blogs gepusht. Der Zahlungsdienstleister aus Aschheim wurde mit tatkr&auml;ftiger Unterst&uuml;tzung des gro&szlig;spurigen Unternehmenschefs Braun als das n&auml;chste gro&szlig;e Ding gepriesen; und welcher Aktion&auml;r tr&auml;umt nicht davon, zu den fr&uuml;hen Anteilseignern eines Weltkonzerns &aacute; la Apple, Cisco, Tesla oder Amazon zu geh&ouml;ren? Je steiler die Kurse stiegen, desto klarer wurde es jedoch, dass bei den Zahlen des Unternehmens irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Die deutschen Medien &uuml;bten sich jedoch in Desinteresse. In US-Finanzblogs und -foren wurden jedoch immer wieder auf Whistleblower gest&uuml;tzte Vorw&uuml;rfe laut, Wirecard w&uuml;rde vor allem im asiatischen Gesch&auml;ft Luftbuchungen vornehmen, Kunden und Ums&auml;tze erfinden und Gewinne ausweisen, die faktisch gar nicht erzielt wurden. Heute wei&szlig; man, dass diese Vorw&uuml;rfe wohl stimmten, damals h&auml;tte man es zumindest ahnen m&uuml;ssen. Selbstverst&auml;ndlich waren all diese Vorw&uuml;rfe auch den deutschen Aufsichtsbeh&ouml;rden bekannt. Man schaute jedoch zun&auml;chst angestrengt weg. Schlie&szlig;lich wollte man das Fin-Tech-Wunder made in Germany nicht in Gefahr bringen. Zu sch&ouml;n war dessen Erfolgsgeschichte &ndash; zu sch&ouml;n, um wahr zu sein.<\/p><p>Stattdessen folgte man einer Sprachregelung, die Wirecard <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/wirecard-vorwuerfe-hauptversammlung-abstimmung-1.4490833\">selbst entworfen hat<\/a>, um von den Vorw&uuml;rfen abzulenken. Wirecard stellte sich als Opfer dar; als Opfer von Leerverk&auml;ufern, die falsche Anschuldigungen in die Welt setzten, um den Aktienkurs des unschuldigen Konzerns abst&uuml;rzen zu lassen und damit dann Kasse zu machen. Diese Story ist durchaus geschickt, setzt sie auf genau jenen Vorurteilen auf, die viele Anleger, Medien und offenbar auch die Aufsichtsbeh&ouml;rde von den &ndash; und das ist ja auch in der Tat so &ndash; geldgierigen Hedgefonds aus London haben, die gro&szlig; im Gesch&auml;ft mit Leerverk&auml;ufen sind. Dabei hat man jedoch pflichtschuldig vers&auml;umt, sich auch einmal eine andere, viel plausiblere Lesart vorzustellen. Ein Unternehmen, das wirklich sauber arbeitet und dessen Aktienkurs nicht von interessierter Seite gnadenlos in die H&ouml;he getrieben wurde, ist ein denkbar ungeeignetes Ziel f&uuml;r Leerverk&auml;ufer. Die st&uuml;rzen sich n&auml;mlich mit Vorliebe auf die &bdquo;faulen Eier&ldquo; im Korb, auf Blasen, die bald platzen werden. Und Wirecard war das faulste Ei im Korb des deutschen Aktienmarkts; ein gefundenes Fressen f&uuml;r die Hedgefonds aus London, die auf ein Platzen der Wirecard-Blase wetteten. Zum H&ouml;hepunkt der damaligen Attacke war jede vierte(!) Wirecard-Aktie an Leerverk&auml;ufer verliehen. Sie hatten jedoch nicht damit gerechnet, dass die deutschen Aufsichtsbeh&ouml;rden mit ihrem faulen Ei gemeinsame Sache machen.<\/p><p>Das f&uuml;hrt zu jenen denkw&uuml;rdigen Vorkommnissen im Fr&uuml;hjahr 2019. Wieder einmal hatte die britische Financial Times auf massive Unregelm&auml;&szlig;igkeiten <a href=\"https:\/\/meedia.de\/2020\/06\/26\/wirecard-pleite-der-spaete-aber-grosse-triumph-der-financial-times\/\">hingewiesen<\/a>; wieder einmal hatte man Papiere von Whistleblowern aus dem Unternehmen gesteckt bekommen, wieder einmal ging es um Luftbuchungen, erfundene Kunden und Ums&auml;tze in Asien. Und was machte die deutsche Finanzaufsicht? Sie ermittelte nicht etwa gegen Wirecard, sondern gegen die FT-Journalisten, die den Skandal aufgedeckt hatten. Angeblich seien sie Teil einer Verschw&ouml;rung, deren Ziel es war, den Kurs von Wirecard im Sinne der Leerverk&auml;ufer zu manipulieren. Sogar die Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen lie&szlig; sich von Wirecard einspannen und nahm nicht etwa Ermittlungen gegen Wirecard, sondern gegen die Journalisten auf. Auch die oberste Aufsichtsbeh&ouml;rde BaFin ging nicht etwa den Vorw&uuml;rfen der FT nach, sondern setzte ein <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/leerverkaeufe-so-lief-die-wirecard-entscheidung-der-bafin-1.4371229\">Verbot von Leerverk&auml;ufen<\/a> f&uuml;r die Wirecard-Aktie durch. Damit verhinderte sie auch die dringend notwendige Kurskorrektur nach unten und trug ihren Teil zu dabei, dass die Blase noch gr&ouml;&szlig;er wurde und die paar arglosen Aktion&auml;re, die wirklich get&auml;uscht wurden, nun noch h&ouml;here Verluste verbuchen m&uuml;ssen. Und das Bundesfinanzministerium winkte dieses Vorgehen als oberste Aufsichtsbeh&ouml;rde durch. Wenn Olaf Scholz nun Fehler der Beh&ouml;rden beklagt, so muss man auch fragen, warum er als oberster Dienstherr seinerzeit diese Vorg&auml;nge, die alleine schon aufgrund der Medienberichterstattung ja nicht an ihm vorbeigegangen sein k&ouml;nnen, nicht &uuml;berpr&uuml;fen lie&szlig;. BaFin und Co. haben auf ganzer Ebene versagt, die politische Verantwortung daf&uuml;r tr&auml;gt jedoch Olaf Scholz.<\/p><p>Warum sind diese Vorg&auml;nge aus dem Fr&uuml;hjahr 2019 so wichtig? Heute fragt man sich, wie ein Unternehmen so bl&ouml;d sein kann, nicht zu merken, dass 1,5 Milliarden Euro einfach so verschwinden. Diese Frage ist falsch. Richtiger w&auml;re die Frage, wo diese &ndash; de facto ja gar nicht vorhandenen &ndash; 1,5 Milliarden Euro eigentlich herkommen? Die Antwort d&uuml;rfte mit den Vorw&uuml;rfen der FT zusammenh&auml;ngen. Wer Luftbuchungen unternimmt, Ums&auml;tze und Renditen erfindet, muss die daraus entstehenden Summen ja irgendwo buchen. Bei den 1,5 Milliarden Euro Treuhandgeldern in Asien handelt es sich also mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit um genau diese fiktiven Gesch&auml;ftserl&ouml;se aus den fiktiven Gesch&auml;ften, &uuml;ber die damals berichtet wurde. &Uuml;ber die Jahre hat Wirecard demnach 1,5 Milliarden Euro Scheingewinne erzielt; kein Wunder, dass die Aktien derart in die H&ouml;he gingen. Ohne das aktive Wegsehen der deutschen Aufsichtsbeh&ouml;rden w&auml;re es nie zu einem derartigen Fehlbetrag gekommen. Nicht nur das Management von Wirecard und die Bilanzpr&uuml;fer von Ernst &amp; Young sind f&uuml;r diesen Finanzskandal verantwortlich, sondern auch die deutschen Aufsichtsbeh&ouml;rden und letzten Endes auch deren oberster Dienstherr Olaf Scholz.<\/p><p>Der Wirecard-Skandal zeigt auch, dass die deutsche Politik nichts aus vergangenen Skandalen gelernt hat. W&auml;hrend jeder B&auml;cker dem Finanzamt bei einer Betriebspr&uuml;fung Rechenschaft &uuml;ber jeden einzelnen Euro in seinen B&uuml;chern ablegen muss, schaut man bei einem vermeintlichen Fin-Tech-Wunderkonzern, der Bayerns Leitspruch von Laptop und Lederhose so wundersch&ouml;n entspricht, so angestrengt weg, dass man es nicht mitbekommt, dass &uuml;ber Jahre 1,5 Milliarden an fiktiven Einnahmen auflaufen &hellip; und das k&ouml;nnte nur die Spitze vom Eisberg sein, es ist wahrscheinlich, dass in den B&uuml;chern von Wirecard noch andere Leichen vergraben sind.<\/p><p>Wer auf Seiten der Beh&ouml;rden und der Politik wann was wusste oder wissen musste, ist auf Basis der &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Informationen nur sehr schwer belegbar. Alleine die H&ouml;he des Schadens gebietet es, sich hier &uuml;ber einen Untersuchungsausschuss Klarheit zu verschaffen. Ob man aus diesem Skandal lernt und die richtigen Schl&uuml;sse zieht, darf jedoch getrost bezweifelt werden. Kriminelle mit wei&szlig;em Hemdkragen haben in Deutschland immer leichtes Spiel.<\/p><p>Titelbild: Dzimbachka\/shutterstock.com<\/p><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/b87472f5baa24e23a4d74b5bea7e6507\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Olaf Scholz <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wirecard-skandal-olaf-scholz-kuendigt-reform-der-bafin-an-a-7052549c-4aa3-4f99-a971-bc5fad1ead6d\">ist emp&ouml;rt<\/a> &ndash; der Finanzskandal rund um den Dax-Konzern Wirecard sei &bdquo;ein Skandal, der seinesgleichen sucht&ldquo;. Eilends k&uuml;ndigte der Finanzminister nun &bdquo;Reformen&ldquo; an und forderte kritische Fragen &bdquo;an das Management, aber auch die Wirtschaftspr&uuml;fer&ldquo;. Kritische Fragen sollten jetzt aber auch die Finanzaufsicht und ihr oberster Dienstherr Olaf Scholz beantworten. 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