{"id":62399,"date":"2020-06-26T16:36:17","date_gmt":"2020-06-26T14:36:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399"},"modified":"2020-06-26T16:36:17","modified_gmt":"2020-06-26T14:36:17","slug":"hinweise-des-tages-ii-448","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h01\">Kriegsverbrechen im Kosovo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h02\">Ein Offizier und kein Gentleman<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h03\">Kramp-Karrenbauer: Russland ist kein Freund Deutschlands<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h04\">Reaktivierung des Nachholfaktors bei der Rentenanpassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h05\">Klasse Virus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h06\">Wurst case Szenario<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h07\">Clemens T&ouml;nnies: Too pig to fail &ndash; Anleitung zum Wurstigsein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h08\">Gierige Janusk&ouml;pfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h09\">Verschw&ouml;rung auf Schienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h10\">Gestresste Eltern im Home-Office<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h11\">Polizei2020 &ndash; Projektstatus aus Sicht des Bundesdatenschutzbeauftragten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h12\">10 Milliarden f&uuml;r R&uuml;stung, 2 Milliarden f&uuml;r Schulen, keinen Cent f&uuml;r Pflegekr&auml;fte?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h13\">Millionen B&uuml;rger betroffen: Weniger als 1000 Euro Rente trotz 40 Jahren Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62399#h14\">Zu guter Letzt: Gl&uuml;ckw&uuml;nsche von den Gr&uuml;nen: Liebe CDU, alles Gute zum 75. Geburtstag!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Kriegsverbrechen im Kosovo<\/strong><br>\nDas Den Haager Sondertribunal zur Ahndung von Kriegsverbrechen im Kosovo erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen einen engen Kooperationspartner der deutschen Au&szlig;enpolitik. Bei dem Mann handelt es sich um den kosovarischen Pr&auml;sidenten Hashim Tha&ccedil;i, gegen den das Tribunal Anklage wegen Kriegsverbrechen erhoben hat. Auch ein Haftbefehl liegt vor. UN-Beh&ouml;rden, der deutsche Auslandsgeheimdienst und verschiedene Ermittler gehen bereits seit langen Jahren davon aus, dass Tha&ccedil;i in schwerste Verbrechen involviert war, darunter Waffen- und Drogenhandel, Auftragsmorde sowie m&ouml;glicherweise auch Organhandel. Tha&ccedil;i streitet s&auml;mtliche Vorw&uuml;rfe selbstverst&auml;ndlich ab. Trotz der Vorw&uuml;rfe haben deutsche Au&szlig;enpolitiker seit dem Jugoslawienkrieg von 1999 eng mit Tha&ccedil;i kooperiert, der zun&auml;chst als Anf&uuml;hrer der U&Ccedil;K-Miliz eine wichtige Rolle als Kriegsverb&uuml;ndeter spielte und anschlie&szlig;end zu einem der m&auml;chtigsten Politiker im Kosovo aufstieg. Im Sommer 2003 sorgte ein deutscher Diplomat daf&uuml;r, dass Tha&ccedil;i &ndash; damals in Budapest festgenommen &ndash; freigelassen wurde und der Strafverfolgung entkam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8317\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><strong>dazu: Den Haag wirft dem Kosovo-Pr&auml;sidenten fast 100 Morde vor<\/strong><br>\nHashim Tha&ccedil;i vor dem Sondergericht f&uuml;r Kriegsverbrechen w&auml;hrend des Kosovokriegs erscheinen<br>\nIm niederl&auml;ndischen Den Haag gibt es nicht nur ein St&auml;ndiges Schiedsgericht, einen Internationalen Gerichtshof und einen Internationaler Strafgerichtshof, sondern auch ein Sondergericht f&uuml;r Kriegsverbrechen w&auml;hrend des Kosovokriegs. Es existiert seit f&uuml;nf Jahren und pr&auml;sentierte gestern seine erste Anklageschrift. In ihr wirft man dem amtierenden kosovarischen Staatspr&auml;sidenten Hashim Tha&ccedil;i unter anderem Mord in fast hundert F&auml;llen vor.<br>\nBevor der 52-j&auml;hrige Angeklagte 2016 Staatspr&auml;sident wurde, war er lange Ministerpr&auml;sident. Dieses Amt wurde ihm erstmals 1999 &uuml;bertragen. Damals geschah das nicht durch eine Wahl, sondern durch die U&Ccedil;K, die nach dem NATO-Einsatz im Kosovo die Macht ergreifen konnte. F&uuml;r diese U&Ccedil;K, deren Chef er seit 1998 war, hatte Tha&ccedil;i seit 1993 aus seinem damaligen schweizerischen Exil heraus in gro&szlig;em Ma&szlig;stab Geld und Waffen beschafft, mit denen diese Organisation Anschl&auml;ge auf Polizisten ver&uuml;bte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Den-Haag-wirft-dem-Kosovo-Praesidenten-fast-100-Morde-vor-4795330.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.F.:<\/strong> Auf den Nachdenkseiten wurde im Rahmen der Ver&ouml;ffentlichung eines Buches der ehemaligen Staatsanw&auml;ltin des Internationalen Strafgerichtshofs Frau Del Ponte bereits am 15.04.2008 auf <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=3150\">die Kriegsverbrechen dieses Mannes hingewiesen<\/a> hier Beitrag Nr. 13. Es hat 12 Jahre gedauert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ein Offizier und kein Gentleman<\/strong><br>\nDas US-Milit&auml;r ist innenpolitisch der Neutralit&auml;t verpflichtet. Trump schert das wenig. F&uuml;r die Zukunft l&auml;sst dies B&ouml;ses ahnen.<br>\nIm Verh&auml;ltnis zwischen ziviler Sph&auml;re und Milit&auml;r erlebten die USA Anfang Juni eine der au&szlig;ergew&ouml;hnlichsten Zeiten seit Jahrzehnten. Donald Trump drohte damit, die Armee einzusetzen, um der landesweiten Proteste gegen Rassismus Herr zu werden. Der zivile und milit&auml;rische Leitungsbereich des US-Verteidigungsministerium str&auml;ubte sich allerdings, Soldaten gegen amerikanische B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger einzusetzen. Etliche pensionierte F&uuml;hrungskr&auml;fte sprachen sich gegen den Vorsto&szlig; aus und kritisierten Donald Trump mit deutlichen Worten. Manche Beobachter schlossen daraus, das US-Milit&auml;r h&auml;tte sich gegen den Pr&auml;sidenten gestellt.<br>\nSo beachtlich der Streit &uuml;ber den Milit&auml;reinsatz im eigenen Land auch war &ndash; er war nur die heftigste Auseinandersetzung in dem seit Langem angespannten Verh&auml;ltnis zwischen Trump und dem US-Milit&auml;r. Angesichts der n&auml;herr&uuml;ckenden Pr&auml;sidentschaftswahlen im November werden die Spannungen sich m&ouml;glicherweise noch weiter versch&auml;rfen.<br>\nDas US-Milit&auml;r ist auf innenpolitische Neutralit&auml;t bedacht. So verlangen es die amerikanische Verfassung und Rechtsordnung, die Dienstvorschriften des Verteidigungsministeriums und die Standards, die Milit&auml;rangeh&ouml;rigen schon auf den ersten Karrierestufen vermittelt werden. Kein Pr&auml;sident der j&uuml;ngeren Geschichte hat dieses Neutralit&auml;tsethos so massiv verletzt wie Donald Trump.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/nordamerika\/artikel\/detail\/ein-offizier-und-kein-gentleman-4450\/\">IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Kramp-Karrenbauer: Russland ist kein Freund Deutschlands<\/strong><br>\nW&auml;hrend in Moskau die verschobene Milit&auml;rparade zum &ldquo;Tag des Sieges&rdquo; &uuml;ber den europ&auml;ischen Faschismus und Nazideutschland stattfand, hatte auch Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer einen Auftritt, der an den Kalten Krieg erinnerte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/103850-kramp-karrenbauer-russland-ist-kein\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Reaktivierung des Nachholfaktors bei der Rentenanpassung<\/strong><br>\nDie FDP-Fraktion fordert die Reaktivierung des ausgesetzten Nachholfaktors bei der Rentenanpassung. [1] Mit dem Faktor werden K&uuml;rzungen des aktuellen Rentenwerts (AR), die sich auf Basis der Anpassungsformel (etwa infolge sinkender Pro-Kopf-L&ouml;hne) ergeben, aufgrund der allgemeinen Schutzklausel aber ausgeschlossen sind, bei sp&auml;ter positiven Anpassungss&auml;tzen nachgeholt; k&uuml;nftige Erh&ouml;hungen des AR werden also gemindert. Im Zusammenhang mit der Garantie eines Rentenniveaus von 48 Prozent bis 2025 wurde der Nachholfaktor deaktiviert &ndash; nicht heimlich und im Verborgenen, wie einige Diskutanten seit Wochen behaupten, sondern offen und bewusst, um zu verhindern, dass die Niveaugarantie im Nachhinein (teilweise) wieder &raquo;einkassiert&laquo; wird. Genau darauf aber zielt der FDP-Antrag am Ende offenbar.<br>\nWenn die Renten bei einem Pandemie-bedingten R&uuml;ckgang der Pro-Kopf-L&ouml;hne &raquo;verschont&laquo; blieben, so hie&szlig;e dies aus Sicht der FDP, &raquo;die Beitragszahlerinnen und Beitragszahler m&uuml;ssten finanzieren, dass die Renten langfristig st&auml;rker steigen als die L&ouml;hne&laquo;. &ndash; Diese Einsch&auml;tzung beruht wom&ouml;glich auf grundlegenden Verst&auml;ndnisl&uuml;cken der Anpassungsmechanik. (&hellip;)<br>\nAnders als der FDP-Antrag suggeriert ist der R&uuml;ckgang der Bruttol&ouml;hne und -geh&auml;lter je Arbeitnehmer (BEVGR) im laufenden Jahr nicht gleichbedeutend mit einem entsprechenden R&uuml;ckgang auch des durchschnittlichen beitragspflichtigen Entgelts (bBEDRV). Im Gegenteil: Den Annahmen der Deutschen Rentenversicherung zufolge steigt das bBEDRV 2020 weiter &ndash; wenn auch verhaltener als ohne Corona-Krise (vgl. Tabelle 1). Kurzarbeit schl&auml;gt bei den Versichertenentgelten weit weniger stark zu Buche als beim BEVGR. Der Grund: Bei Kurzarbeit z&auml;hlen 80 Prozent der Differenz zwischen Soll- und Ist-Entgelt zum beitragspflichtigen Lohn. Wechseln also f&uuml;nf Durchschnittsverdiener in Kurzarbeit Null, so gehen in das durchschnittliche VGR-Entgelt f&uuml;nf K&ouml;pfe mit einem Bruttolohn von Null ein &ndash; beim Versichertenentgelt hingegen fehlt nur das Lohn-&Auml;quivalent f&uuml;r einen Durchschnittsverdiener (f&uuml;nf mal 20 Prozent).<br>\nUnd: Auch bei Reaktivierung des Nachholfaktors ist die Niveau-Garantie noch nicht au&szlig;er Kraft gesetzt &ndash; ansonsten fiele das Rentenniveau unter 48 Prozent (vgl. Tabelle 2 [6]). Die aus den eingangs referierten Annahmen resultierende K&uuml;rzung des AR in 2021 um 0,8 Prozent, die 2022 nachzuholen w&auml;re (vgl. Tabelle 2 [3]), w&uuml;rde 2025 durch die Niveau-Garantie wieder ausgeglichen. Am Ende liegt der aktuelle Rentenwert nach geltendem Recht mit dem nach FDP-Antrag ab 2025 gleichauf. Auch von einem gegen&uuml;ber den L&ouml;hnen langfristig st&auml;rkeren Anstieg des AR kann keine Rede sein (vgl. Tabelle 1 und 2). &ndash; Einzig in den Jahren 2022 bis 2024 l&auml;gen AR und Rentenniveau bei Umsetzung des FDP-Antrags kurzzeitig niedriger als nach geltendem Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/index.php?page=nachholfaktor_reaktivierung\">Portal Sozialpolitik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Klasse Virus<\/strong><br>\nW&auml;hrend in Fleischfabriken Hunderte erkranken, bleiben Privilegierte in Freib&auml;dern unter sich: Corona legt Milieugrenzen brutal offen [&hellip;]<br>\nDie Abriegelung der Infizierten folgt unsichtbaren sozialen Trennlinien. Studien in Gro&szlig;britannien haben gezeigt, dass die Todesrate in &auml;rmeren Vierteln bei 76,7 Personen pro 100.000 Einwohnern liegt &ndash; in Vierteln mit bessergestellten Haushalten liegt sie bei 35,9. In Deutschland wurden die Corona-Daten von Hartz-IV-Empf&auml;ngern mit denen von Erwerbst&auml;tigen verglichen. Das Risiko, an Corona zu sterben, ist in unteren Milieus auch hierzulande beinahe doppelt so hoch wie in den h&ouml;heren.<br>\nBrutalit&auml;t an prek&auml;ren K&ouml;rpern ist keine Erfindung der Pandemie. Im Gegenteil: Weil insbesondere das viel reisende b&uuml;rgerliche Milieu als erstes von dem Virus betroffen war, ist die Identifizierung mit Opfern von Covid-19 hoch. Noch. Denn die Sprache verschiebt sich. Von Familienfeiern zum Ende des Ramadan ist die Rede, von Wochenendausfl&uuml;gen nach Rum&auml;nien. Alles Begriffe, die eines anzeigen sollen: Es sind die anderen, die sich anstecken, weil sie anders sind. Weil sie Rum&auml;nen sind, halten sie sich nicht an Regeln. Weil sie Muslime sind, leben sie in Gro&szlig;familien eng zusammen. Diese Form der Kulturalisierung der Ansteckungswege ist f&uuml;r die verantwortliche Politik gem&uuml;tlich, denn was, wenn es gar nicht an den Menschen l&auml;ge? Sondern an ihren Wohn-, Lebens-, und Arbeitsverh&auml;ltnissen? Was, wenn Politik es &auml;ndern k&ouml;nnte, dass Fleischarbeiter tausendfach krank werden, dass Hartz-IV-Beziehende fr&uuml;her sterben? Wenn Politik f&uuml;r Leben und Tod der Bev&ouml;lkerung verantwortlich w&auml;re? Was, wenn die K&ouml;rper von T&ouml;nnies-Arbeitern ebenso betrauerbar werden wie jene von Ischgl-Skifahrenden?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/elsa-koester\/klasse-virus\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wurst case Szenario<\/strong><br>\nDie Pandemie hat gravierende Auswirkungen auf Migranten und Gefl&uuml;chtete. Gleichzeitig wird ihre Systemrelevanz deutlich.<br>\nDie Corona-Pandemie f&uuml;hrt so manche Ungerechtigkeit heraus aus einem Schattendasein mitten ins grelle Licht der &Ouml;ffentlichkeit. J&uuml;ngstes Beispiel sind die miserablen Arbeitsbedingungen in Deutschlands Fleischindustrie. Betroffen vom Corona-Ausbruch in diesem Gewerbe sind nahezu ausschlie&szlig;lich Arbeiter mit migrantischem Hintergrund. &Uuml;berhaupt hat die Pandemie deutlich gemacht, wie sehr einzelne Wirtschaftsbereiche von der Leistung migrantischer Arbeiterinnen und Arbeiter abh&auml;ngen. Neben der Fleischindustrie gilt das insbesondere f&uuml;r das Baugewerbe, die Landwirtschaft, das Gesundheits- und das Reinigungsgewerbe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/global\/artikel\/detail\/wurst-case-szenario-4457\/\">IPG Journal<\/a>\n<p><strong>dazu: Rum&auml;nischer Arbeiter: &ldquo;Nachts h&ouml;rte ich Kollegen weinen&rdquo;<\/strong><br>\nUnbezahlte &Uuml;berstunden, br&uuml;llende Vorarbeiter und Druck: Ein ehemaliger T&ouml;nnies-Werksarbeiter aus Rum&auml;nien erz&auml;hlt im DW-Interview, wieso er den Job gewechselt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/rum%C3%A4nischer-arbeiter-nachts-h%C3%B6rte-ich-kollegen-weinen\/a-53931674\">Deutsche Welle<\/a><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Schlachth&ouml;fe versto&szlig;en gegen Arbeitsrecht<\/strong><br>\nBei bundesweiten Kontrollen in Betrieben der Fleischindustrie hat der Zoll zahlreiche Verst&ouml;&szlig;e festgestellt. Es geht unter anderem um Schwarzarbeit und Urkundenf&auml;lschung. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r die Schwerpunktpr&uuml;fung kontrollierten dem Bericht zufolge rund 1.400 Beamte die Arbeitsbedingungen der Arbeiter in 150 Betrieben der fleischverarbeitenden Industrie. Auch Mitarbeiter kommunaler Gesundheits- und Arbeitsschutzbeh&ouml;rden waren demnach beteiligt. Zum Teil sei zudem die Unterbringung von Mitarbeitern in Massenunterk&uuml;nften &uuml;berpr&uuml;ft worden. Anlass f&uuml;r die kurzfristige Aktion seien die im Mai bekannt gewordenen F&auml;lle von Corona-Infektionen in Schlachth&ouml;fen gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-06\/fleischindustrie-schlachtbetriebe-kontrollen-arbeitsbedingungen-arbeitsrecht-verstoesse-deutschland-schlachthoefe\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Traurig ist, dass die positiv getesteten F&auml;lle in Schlachth&ouml;fen den &ldquo;Anlass&rdquo; darstellen. Denn die Zust&auml;nde auch in dieser Branche sind seit vielen Jahren bekannt &ndash; bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62313#h06\">Wie im Lager<\/a>. Offenbar waren diese Zust&auml;nde politisch gewollt, jedoch zumindest wohl geduldet. So gesehen hat die Angst der politischen Entscheidungstr&auml;gerschaft vor Corona doch ein wenig Positives erzeugt. Aber das reicht nicht aus, wenn die richtigen Konsequenzen nicht gezogen. Die Situation dieser Arbeitnehmerschaft gilt es nicht lediglich verbal, sondern real zu verbessern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Clemens T&ouml;nnies: Too pig to fail &ndash; Anleitung zum Wurstigsein<\/strong><br>\nWenn Sie zu den UnternehmerInnen geh&ouml;ren, die auch w&auml;hrend einer Pandemie so hohe Gewinne wie m&ouml;glich einfahren wollen, dann gibt es einige Regeln, die Sie unbedingt beachten sollten.<br>\nIn Zeiten einer globalen Pandemie herrscht gerade unter erfolgreichen UnternehmerInnen eine gro&szlig;e Verunsicherung, denn je nach Gr&ouml;&szlig;e ihres Betriebs tragen sie neben den finanziellen Risiken mehr als andere Menschen Verantwortung, nicht nur f&uuml;r sich selbst, sondern auch f&uuml;r MitarbeiterInnen und KundInnen. Dabei ist es aufgrund staatlicher Sicherheits- und Hygienevorschriften gar nicht mal so leicht, im Ausnahmezustand den maximalen Gewinn aus einem Laden zu holen &ndash; denn zumeist verh&auml;lt man sich als verantwortungsbewusste\/r ChefIn intuitiv ja doch oft leider korrekt.<br>\nSollten Sie jedoch zu den UnternehmerInnen geh&ouml;ren, die aus einer Pandemie mit m&ouml;glichst hohem Gewinn hervorgehen wollen, dann gibt es einige Regeln, die Sie unbedingt beachten sollten. Denn erst wenn der Leiter eines Krisenstabs &uuml;ber Sie sagt: &ldquo;Das Vertrauen, das wir in Ihre Firma setzen, ist gleich null&rdquo;, erst dann wissen Sie, dass Sie wirklich alles richtig gemacht haben!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/too-pig-to-fail-anleitung-zum-wurstigsein-a-a79454fc-972d-459e-9f4f-457494ba81f7%20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mir war gar nicht pr&auml;sent, dass T&ouml;nnies neben den unfassbaren Zust&auml;nden in seinem Fleischbetrieb noch durch die Nichtzahlung hoher Bu&szlig;gelder per juristischer Trickserei, die Teilnahme an Cum-Ex-Betr&uuml;gereien und vielen anderen Skandalen aufgefallen ist. Wieso darf so jemand weiterhin Lebensmittel f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung bereitstellen? Bei Banken hat die Aufsicht zumindest die theoretische M&ouml;glichkeit, Vorst&auml;nde und Aufsichtsr&auml;te nicht nur wegen mangelnder Sachkenntnis, sondern auch wegen Zweifeln an der moralischen Integrit&auml;t abzulehnen. (Die BaFin macht sehr selten Gebrauch davon, aber trotzdem.) Warum gelten &auml;hnliche Vorschriften nicht im ebenso existentiell wichtigen Lebensmittelbereich?<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Der Kotelett-Kaiser und sein brutales Gesch&auml;ft mit dem Billigfleisch<\/strong><br>\nWelche Rolle spielte Clemens T&ouml;nnies beim verheerenden Corona-Ausbruch? Welche Zust&auml;nde herrschen in seinem Schlacht-Imperium? Und was will die Politik jetzt tun? Lesen Sie hier die SPIEGEL-Titelstory.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/clemens-toennies-der-kotelett-kaiser-und-sein-brutales-geschaeft-mit-dem-billigfleisch-a-00000000-0002-0001-0000-000171773513\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nat&uuml;rlich f&auml;llt dem Spiegel nicht auf, dass die Basis f&uuml;r die brutale Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft in der Fleischindustrie, die neoliberalen &bdquo;Reformen&ldquo; der Agenda 2010 sind, die f&uuml;r eine starke Ausweitung des Niedriglohnbereiches und der Leiharbeit gesorgt haben und die der Spiegel publizistisch massiv unterst&uuml;tzt hat. Es werden hier also wieder die &uuml;blichen Krokodilstr&auml;nen vergossen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gierige Janusk&ouml;pfe<\/strong><br>\nDie Fleischindustrie ist nur ein Beispiel: Seit 75 Jahren propagiert die CDU ein christliches Menschenbild, bedient aber knallhart Wirtschaftsinteressen [&hellip;]<br>\nScheinwelten nachh&auml;ngen &ndash; oder sich ehrlich machen. Niemand verk&ouml;rpert das Janusgesicht der CDU so gut wie der rheinische Katholik Armin Laschet: vorne das christliche Menschenbild, hinten die Wirtschaftsinteressen, vorne die joviale Volkspartei, hinten die knallharte Lobbyagentur f&uuml;r Konzerne, vorne die Lockerung f&uuml;r das Seelenheil der B&uuml;rger, hinten die Systemrelevanz der Fleischfabrik T&ouml;nnies. Was tat Laschet, als die seit Langem von der CDU protegierte Ausbeutung in den Schlachth&ouml;fen nun wegen der Pandemie in den Fokus r&uuml;ckte? Er f&uuml;hrte den massenhaften Corona-Ausbruch bei T&ouml;nnies nicht auf eben diese Zust&auml;nde zur&uuml;ck, sondern darauf, dass &bdquo;Rum&auml;nen und Bulgaren da eingereist sind und da der Virus herkommt&ldquo;. Die Dopppelmoral der CDU hat sich in 75 Jahren kaum ver&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgang-michal\/gierige-januskoepfe\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verschw&ouml;rung auf Schienen<\/strong><br>\nEin Buch &uuml;ber eine Verschw&ouml;rungstheorie gef&auml;llig? Bitte sehr: &bdquo;Schaden in der Oberleitung. Das geplante Desaster der Deutschen Bahn&ldquo;. Wie? Da geht es gar nicht um eine Verschw&ouml;rungstheorie? Das ist alles echt?<br>\nEin Staat im Staate, Funktion&auml;re, die langsam aber sicher ein ganzes Land l&auml;hmen und sich &uuml;ber die verfassungsrechtlichen Zw&auml;nge hinwegsetzen, aber &uuml;berhaupt nicht belangt werden? Klar, dass Sie da an die Bilderberger denken. Oder an die Freimaurer oder Illuminaten. Um die geht es, nicht wahr?<br>\nAber die Gruppen, an die Sie, liebe Leserin, lieber Leser, gerade denken, sind nicht gemeint. Gemeint ist eine gemeingef&auml;hrliche Bande, die &ndash; wider aller &ouml;kologischer Bedenken, sicherheitsrelevanter Standards und &ouml;konomischen Sachverstandes &ndash; Bauprojekte aufzieht. Ein bisschen wie im Palermo der Sechziger, als man historische Bausubstanz abriss und ersatzweise klotzige Quaderbauten als lukrative Bauprojekte f&uuml;r Finanziers aus der &bdquo;ehrenwerten Gesellschaft&ldquo; hochzog. Aber die Unterwelt, die Mafia, als gro&szlig;e Verschw&ouml;rung gegen die Gesellschaft, meinte ich nun auch nicht.<br>\nEs ist viel banaler &ndash; und zeigt: &Uuml;ber Verschw&ouml;rungstheorien sollte man nicht per se herziehen, denn manche Verschw&ouml;rung ist gar keine Theorie, sondern Praxis. Und sie findet vor unser aller Augen statt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/06\/deutsche-bahn-verschwoerung-auf-schienen\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gestresste Eltern im Home-Office<\/strong><br>\nW&auml;hrend des Shutdowns sind viele Arbeitspl&auml;tze in die eigenen vier W&auml;nde verlegt worden. Das habe zwar ein Gef&uuml;hl von Sicherheit vermittelt, aber vor allem bei Eltern sei der Stress enorm gestiegen, wie aus dem Arbeitsklima Index der AK O&Ouml; hervorgeht.<br>\nDer Arbeitsklima Index beruht auf 1.600 Online-Befragungen, die zwischen M&auml;rz und Mai 2020 durchgef&uuml;hrt wurden. &Uuml;ber ein Viertel der Besch&auml;ftigten in &Ouml;sterreich arbeiteten von M&auml;rz bis Mai laut dieser Erhebung der Arbeiterkammer Ober&ouml;sterreich fast ausschlie&szlig;lich im Home-Office, weitere elf Prozent zumindest teilweise. Der Arbeitsalltag musste von einem auf den anderen Tag v&ouml;llig neu organisiert werden. Bei den qualifizierten bzw. leitenden Angestellten arbeiteten knapp 40 Prozent daheim, bei den Akademikern 56 Prozent. Arbeiter und Pflichtschulabg&auml;nger waren nur zu jeweils zehn Prozent im Home-Office &ndash; manuelle T&auml;tigkeiten k&ouml;nnen nicht von zuhause aus erbracht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ooe.orf.at\/stories\/3054719\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Polizei2020 &ndash; Projektstatus aus Sicht des Bundesdatenschutzbeauftragten<\/strong><br>\nZum Projektstatus des IT-Gro&szlig;projekts Polizei2020 &auml;u&szlig;erte sich der Bundesbeauftragte f&uuml;r den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) in seinem T&auml;tigkeitsbericht f&uuml;r das Jahr 2019. Professor Ulrich Kelber hat dieses Amts im Januar 2019 erst angetreten und zeigt sich als erfreulich engagierter und aktiver Amtsinhaber. Seine Ausf&uuml;hrungen zu Polizei2020 legen nahe, dass insbesondere Mitglieder des Innenausschusses und des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages genau hinsehen und hinh&ouml;ren SOLLTEN, was Prof. Kelber da zu berichten hat bzw., fein formuliert, zwischen den Zeilen andeutet. Denn ganz offensichtlich besch&auml;ftigt sich das Polizei2020-Leitungsteam mit Aufgaben, wie\n<ul>\n<li>der Erprobung eines geheimnisvollen, nicht genannten Informationssystems,<\/li>\n<li>der Entwicklung einer &bdquo;Interimsl&ouml;sung&ldquo; f&uuml;r Informationen, die gar nicht verbundrelevant sin, sowie<\/li>\n<li>der Entwicklung einer zentralisierten Vorgangsbearbeitung f&uuml;r alle Bundesl&auml;nder.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das BKA ist qua Gesetz jedoch nicht der IT-Dienstleister f&uuml;r die deutschen Polizeibeh&ouml;rden. Sondern &bdquo;unterst&uuml;tzt als Zentralstelle f&uuml;r das polizeiliche Auskunfts- und Nachrichtenwesen und f&uuml;r die Kriminalpolizei die Polizeien des Bundes und der L&auml;nder bei der Verh&uuml;tung und Verfolgung von Straftaten mit l&auml;nder&uuml;bergreifender, internationaler oder erheblicher Bedeutung.&ldquo; So steht es zumindest in &sect;2 des BKA-Gesetzes. Es w&auml;re Zeit, dass der Deutsche Bundestag f&uuml;r eine stringente und konsequente fachliche und finanzielle Kontrolle und &Uuml;berwachung des Projekts Polizei2020 sorgt, bevor auch noch dieses IT-Gro&szlig;projekt f&uuml;r die deutsche Polizei &ndash; nach INPOL-Neu und PIAV &ndash; vollkommen aus dem Ruder l&auml;uft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/polizei2020-projektstatus-aus-sicht-des-bundesdatenschutzbeauftragten\">Police IT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>10 Milliarden f&uuml;r R&uuml;stung, 2 Milliarden f&uuml;r Schulen, keinen Cent f&uuml;r Pflegekr&auml;fte?<\/strong><br>\nIm Konjunkturpaket, das die Bundesregierung in der kommenden Woche durch den Bundestag bringen will, sind bis zu zehn Milliarden Euro f&uuml;r neue R&uuml;stungsprojekte vorgesehen. Ich wollte vom Verteidigungsministerium wissen, wof&uuml;r das Geld ben&ouml;tigt und ausgegeben werden soll. Antwort: Die Bundesregierung wei&szlig; es nicht!<br>\nSeit anderthalb Jahren diskutieren wir &uuml;ber eine Grundrente, die etwa ein Zehntel der R&uuml;stungssumme, etwa 1,3 Milliarden Euro kosten soll. Bis heute ist die Finanzierung das scheinbar gr&ouml;&szlig;te Problem bei der Grundrente. Kommende Woche ist auch dieses Thema wieder im Bundestag. Wenn es um R&uuml;stung geht, muss der Bedarf offenkundig nicht einmal bekannt und beziffert sein, Milliarden werden per Blankoscheck zur Verf&uuml;gung gestellt. Zum Vergleich: F&uuml;r Schulen stehen lediglich zwei Milliarden Euro im Konjunkturpaket zur Verf&uuml;gung, Pflegekr&auml;fte gehen komplett leer aus.<br>\nAuch die Bundesregierung hat in der Zeit des Lockdowns applaudiert, mehr Geld f&uuml;r eine dauerhaft bessere Bezahlung gibt es jedoch nicht.<br>\nDas ist ein Affront gegen&uuml;ber allen, die im Gesundheits- und Pflegesystem das Land am Laufen hielten. So wird Dank zu Heuchelei. Wir fordern mehr Geld f&uuml;r Schulen und Pflegekr&auml;fte statt Milliarden f&uuml;r neue Panzer und Kampfschiffe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/notes\/dietmar-bartsch\/10-milliarden-f%C3%BCr-r%C3%BCstung-2-milliarden-f%C3%BCr-schulen-keinen-cent-f%C3%BCr-pflegekr%C3%A4fte\/3182105925206054\/\">Dietmar Bartsch via Facebook<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Millionen B&uuml;rger betroffen: Weniger als 1000 Euro Rente trotz 40 Jahren Arbeit<\/strong><br>\nDeshalb wird sich der Wunsch der Linken auf steigende Altersrenten nur erf&uuml;llen lassen, wenn die Beitr&auml;ge massiv steigen. Das h&auml;tte aber negative Folgen f&uuml;r den Konsum, der in Zeiten der Corona-Krise nicht weiter geschw&auml;cht werden darf. Realistischer, als auf einen massiven Anstieg der Rentenauszahlungen zu setzen, ist: Besch&auml;ftigte betreiben selbst eine zus&auml;tzliche private Altersvorsorge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/altersvorsorge\/rente\/altersarmut-millionen-buerger-bekommen-unter-1000-euro-rente_id_12143753.html\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Was f&uuml;r ein Schmarrn, schon allein die Logik in diesem kurzen Absatz. Wenn h&ouml;here Beitr&auml;ge f&uuml;r die gesetzliche Rentenversicherung laut Autor negative Folgen f&uuml;r den Konsum haben und daher vermieden werden sollten, wie kann man dann eine zus&auml;tzliche private Altersvorsorge empfehlen, bei der der Versicherte die Policen ja auch noch voll tragen muss, da es keinen Arbeitgeberanteil gibt? Werden die Beitr&auml;ge f&uuml;r eine Kapitalmarktanlage etwa nicht aus dem Einkommen bestritten? Es ist schon mehr als sch&auml;big, aus dem niederschmetternden Ergebnis dieser Bundestagsanfrage eine PR-Nummer f&uuml;r eine Altersvorsorge in Aktien zu machen. Der Autor scheint auch nicht zu wissen oder wei&szlig; es und manipuliert, dass ein Gro&szlig;teil des Finanzbedarfs in der gesetzlichen Rentenversicherung f&uuml;r versicherungsfremde Leistungen ben&ouml;tigt wird, also f&uuml;r Dinge, die eigentlich aus Steuermitteln finanziert werden m&uuml;ssten, dem Kreis der Versicherten aber aufgeb&uuml;rdet wurden. Dass die Zusch&uuml;sse aus dem allgemeinen Haushalt daher steigen, ist nicht ungew&ouml;hnlich, sondern einfach notwendig. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Gl&uuml;ckw&uuml;nsche von den Gr&uuml;nen: Liebe CDU, alles Gute zum 75. Geburtstag!<\/strong><br>\nSo wie die Gr&uuml;nen immer schon etwas wollten, seid Ihr immer schon etwas gewesen. Ihr seid so etwas wie die institutionalisierte Regierungspartei, die Grundversorgung im Kanzleramt, das Bayern M&uuml;nchen der Politik. Zum 75. der CDU. Ein Gastbeitrag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/glueckwuensche-der-gruenen-liebe-cdu-alles-gute-zum-geburtstag-16832217.html\">Annalena Baerbock und Robert Habeck in der FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Das kann ja nicht ernst gemeint sein. Oder doch? Peinlich!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-62399","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62399","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=62399"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62399\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62402,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62399\/revisions\/62402"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=62399"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=62399"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=62399"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}