{"id":62530,"date":"2020-07-02T08:30:39","date_gmt":"2020-07-02T06:30:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530"},"modified":"2020-07-02T08:30:39","modified_gmt":"2020-07-02T06:30:39","slug":"hinweise-des-tages-3643","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h01\">Ratspr&auml;sidentschaft in der Gro&szlig;m&auml;chtekonkurrenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h02\">&ldquo;Angriff auf europ&auml;ische Wirtschaft&rdquo;: Altkanzler Schr&ouml;der kritisiert USA scharf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h03\">SPD-Chefin &uuml;ber Mindestlohn: &ldquo;Das reicht bei weitem nicht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h04\">Arbeitslos in Corona-Zeiten: &bdquo;Es ist sauschwer, optimistisch zu bleiben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h05\">Werkvertr&auml;ge: pandemische Verharmlosung durch &bdquo;herrschende&ldquo; Arbeitsrechtswissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h06\">Grundrente behebt Altersarmut kaum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h07\">Ein neues &bdquo;Gesch&auml;ftsmodell&ldquo; f&uuml;r Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h08\">Rechte Strukturen im Kommando Spezialkr&auml;fte (KSK) und der Bundeswehr bleiben ein Problem <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h09\">Terroranschlag am Breitscheidplatz: Zweifel am Alleingang Amris <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h10\">&bdquo;Schluss mit den Lippenbekenntnissen, Frau Kl&ouml;ckner!&ldquo;: Bauernh&ouml;fe, Tiere und Umwelt brauchen ambitionierte Politik, nicht leere Phrasen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h11\">Schweinerei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h12\">Nach falsch-positiven Corona-Testungen: &ldquo;B&uuml;rger m&uuml;ssen sich verlassen k&ouml;nnen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h13\">Digitale Medizin muss gemeinwohlorientiert sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h14\">Sterbehilfe: Minister Spahn unter Zugzwang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h15\">Russland: Putins zwiesp&auml;ltige Popularit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62530#h16\">Wahlrecht: Schafft die Erststimme ab!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ratspr&auml;sidentschaft in der Gro&szlig;m&auml;chtekonkurrenz<\/strong><br>\nMit ihrer heute beginnenden EU-Ratspr&auml;sidentschaft will die Bundesregierung in der Union &ldquo;beispiellose Ver&auml;nderungen auf den Weg bringen&rdquo;. Dies k&uuml;ndigt Au&szlig;enminister Heiko Maas an. Demnach soll nicht nur die Wirtschaft in den EU-L&auml;ndern, die sich aufgrund der Covid-19-Pandemie in einem beispiellosen Absturz befindet wieder gest&auml;rkt werden. Es gelte auch, die &ldquo;Union dauerhaft zu festigen&rdquo;, erkl&auml;rt Maas. Damit reagiert Berlin darauf, dass die nationalen Alleing&auml;nge im Kampf gegen die Pandemie &ndash; ganz besonders auch die deutschen &ndash; das Ansehen der EU in der Bev&ouml;lkerung massiv gesch&auml;digt haben. So hat sich einer aktuellen Umfrage zufolge die Ansicht von 50 Prozent der Spanier &uuml;ber die EU verschlechtert. In Italien liegt der Wert sogar bei 58 Prozent. Die Bundesregierung dringt zus&auml;tzlich darauf, die &ldquo;Souver&auml;nit&auml;t&rdquo; der Union zu st&auml;rken und sie unabh&auml;ngiger nicht nur gegen&uuml;ber China, sondern auch gegen&uuml;ber den USA zu machen: Man m&uuml;sse &ldquo;Europa in der globalen Gro&szlig;m&auml;chtekonkurrenz&rdquo; als &ldquo;Einheit positionieren&rdquo;, verlangt Maas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8321\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Angriff auf europ&auml;ische Wirtschaft&rdquo;: Altkanzler Schr&ouml;der kritisiert USA scharf<\/strong><br>\nDie Bundesregierung erachtet Nord Stream 2 als wichtigen Teil der nationalen Energiesicherheit, und man habe &ldquo;nicht die Absicht zur&uuml;ckzuweichen&rdquo;, meinte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor dem Bundestag Mitte Dezember. Die erste Runde der Sanktionen hat das freilich nicht verhindert, und es gab auch keinerlei Konsequenzen Deutschlands oder der EU.<br>\nWas der Kongress aber jetzt vorbereite, sei ein &ldquo;breit angelegter, ungerechtfertigter Angriff auf die europ&auml;ische Wirtschaft und ein nicht hinzunehmender Eingriff in die EU-Souver&auml;nit&auml;t und die Energiesicherheit Westeuropas&rdquo;, hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung Schr&ouml;ders. Die USA zielten mit den Sanktionen nicht etwa auf Russland, sondern auf europ&auml;ische Unternehmen und damit auch auf europ&auml;ische Arbeitspl&auml;tze.<br>\nWirtschaftsstrafen gegen einen NATO-Alliierten w&auml;hrend der gegenw&auml;rtigen wirtschaftlichen Rezession sind nichts anderes als ein bewusstes Aufk&uuml;ndigen der transatlantischen Partnerschaft.<br>\nDer Altkanzler rechnete vor, dass durch die Sanktionen &ldquo;Investitionen von zw&ouml;lf Milliarden Euro in europ&auml;ische Infrastruktur&rdquo; gef&auml;hrdet und die Folgekosten f&uuml;r die Steuerzahler enorm w&auml;ren.<br>\nDabei geht es nicht nur um die unmittelbaren Kosten. Es steht f&uuml;r Deutschland und die EU viel mehr auf dem Spiel als der Verlust von Investitionen. Es geht darum, ob man sich in Berlin und Br&uuml;ssel gegen die US-amerikanische Bevormundung bei Fragen der Souver&auml;nit&auml;t stellen wird oder ob man erneut (siehe Iran-Abkommen und extraterritoriale Sanktionen f&uuml;r europ&auml;ische Unternehmen, die mit dem Iran Gesch&auml;fte machen) vor dem gro&szlig;en Druck aus Washington einknicken wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/104042-angriff-auf-europaische-wirtschaft-altkanzler\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bei diesem Thema ist die Position von Altkanzler Schr&ouml;der durchaus zu begr&uuml;&szlig;en. Aber Bundeskanzlerin Merkel und ihr Au&szlig;enminister Maas sind ja bekanntlich treue Atlantiker und werden die US-Sanktionen wohl eher nicht als &ldquo;bewusstes Aufk&uuml;ndigen der transatlantischen Partnerschaft&rdquo; werten, sondern wie bef&uuml;rchtet &ldquo;einknicken&rdquo; &ndash; wie so oft schon &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>SPD-Chefin &uuml;ber Mindestlohn: &ldquo;Das reicht bei weitem nicht&rdquo;<\/strong><br>\nFrau Esken, die Mindestlohnkommission hat Ihre Empfehlung f&uuml;r eine Erh&ouml;hung des Mindestlohns abgegeben: Er soll in vier Schritten steigen, zum 1. Januar 2021 zun&auml;chst von 9,35 Euro auf 9,50 Euro, bis er im Juli 2022 bei 10,45 Euro ankommt. Reicht Ihnen das?<br>\nNein, das reicht bei weitem nicht. Wir haben schon l&auml;nger zw&ouml;lf Euro als Ziel formuliert. Und selbst dieses Ziel ist ja eigentlich ein bewegliches, weil die L&ouml;hne steigen: Wir wollen 60 Prozent des Medianlohns als Mindestlohn erreichen&hellip;<br>\n&hellip;also 60 Prozent des &ldquo;mittleren Lohns&rdquo;, bei dem 50 Prozent der Deutschen mehr und 50 Prozent weniger verdienen.<br>\nGenau. Wir wollen, dass Menschen, die in Vollzeit arbeiten, auch davon leben k&ouml;nnen und kein Geld mehr vom Staat brauchen. Der Mindestlohn muss einen Mindestschutz bieten. Das tut er derzeit nicht, und das wird er auch mit der nun empfohlenen Erh&ouml;hung nicht tun. Der Mindestlohn muss st&auml;rker steigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_88152818\/spd-chefin-saskia-esken-zum-mindestlohn-das-reicht-bei-weitem-nicht-.html\">T-Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Mindestlohn: Ein Euro und zehn Cent mehr sind immer noch zu wenig<\/strong><br>\nDer Mindestlohn wird steigen. Das ist gut, aber kommt leider zu sp&auml;t. Es braucht schon heute h&ouml;here L&ouml;hne, um der Wirtschaft zu helfen. [&hellip;]<br>\nSicher gibt es auch jene Unternehmen, denen die Anregung der Konjunktur durch den h&ouml;heren Mindestlohn wenig bringt. Die deutsche Wirtschaft ist zu einem gro&szlig;en Teil vom Export abh&auml;ngig, angefangen beim Maschinenbau bis hin zur Automobilindustrie. Der Staat sollte gezielt diese Branchen unterst&uuml;tzen, Sozialabgaben und Steuern senken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/arbeit\/2020-06\/mindestlohn-erhoehung-corona-krise-armut-soziale-ungleichheit%20%20\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Sch&ouml;ner Artikel, in dem man fast jedes Wort unterschreiben kann. Und dann kommt (fast am Ende) die wirklich unbegreifliche Empfehlung, der Staat solle &ldquo;gezielt [die exportorientierten] Branchen unterst&uuml;tzen, Sozialabgaben und Steuern senken&rdquo;. Also zun&auml;chst einmal w&uuml;rde das die seit Jahren viel zu hohe preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit gegen&uuml;ber dem Ausland noch einmal versch&auml;rfen &ndash; eine katastrophalere Empfehlung f&uuml;r ein Land mit einem extremen Export&uuml;berschuss gegen&uuml;ber den Nachbarl&auml;ndern gibt es kaum. Und was die interne Betrachtung betrifft: Sozialabgaben sind Teil des Lohns (Renten, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung&hellip;) und jede Senkung der Sozialabgaben ist eine Lohnsenkung, konterkariert die vom Autor geforderte Erh&ouml;hung der Mindestl&ouml;hne (Bruttol&ouml;hne) unmittelbar. Wahrscheinlich glaubt der Autor ebenfalls an die (total k&uuml;nstliche) Trennung von L&ouml;hnen und &ldquo;Lohnnebenkosten&rdquo; und an die Erz&auml;hlung, dass h&ouml;here &ldquo;Lohnnebenkosten Arbeitspl&auml;tze kosten&rdquo; &ndash; bizarr, wenn er doch die bessere Kaufkraft von h&ouml;heren (Mindest-)L&ouml;hnen sieht. Und noch ein dritter Punkt: es gibt keine feste Einteilung in &ldquo;Binnenmarkt-&rdquo; und &ldquo;exportabh&auml;ngigen Branchen&rdquo;; Autos und Maschinen werden auch in Deutschland verkauft, Kleidung in deutschen Gesch&auml;ften, Essen in deutschen Gasth&auml;usern auch von Touristen und Grenzg&auml;ngern. Die preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit der &ldquo;Exportindustrie&rdquo; schlie&szlig;t den Friseur mit ein, der dem BMW-Arbeiter die Haare schneidet. Deshalb kann man nicht isoliert die Sozialabgaben und Steuern von &ldquo;exportabh&auml;ngigen Branchen&rdquo; senken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arbeitslos in Corona-Zeiten: &bdquo;Es ist sauschwer, optimistisch zu bleiben&ldquo;<\/strong><br>\nDie offizielle Arbeitslosenzahl steuert auf die 3-Millionen-Marke zu. Selbstst&auml;ndige melden Insolvenz an, gro&szlig;e Unternehmen entlassen Hunderte Besch&auml;ftigte. Familie F&uuml;ssel hat die Krise doppelt erwischt. Wie kommt man raus aus der Abw&auml;rtsspirale?<br>\n&bdquo;Langfristig nach vorne zu gucken ist nat&uuml;rlich schwierig. Man versucht es, man steht auch jeden Tag wieder neu auf, aber man kriegt nat&uuml;rlich genauso viele R&uuml;ckschl&auml;ge.&ldquo;<br>\nMichael F&uuml;ssel ist Restaurantbesitzer. Er betreibt das &bdquo;Knofel&ldquo; in Berlin. Im April hat der 34-J&auml;hrige Arbeitslosengeld beantragt.<br>\n&bdquo;Die Entscheidung zu treffen, ich gehe zum Amt, war, glaube ich, mit die schwierigste. Man hat ein Unternehmen, man hat dieses Unternehmen immer noch, man darf auch weiterhin arbeiten. Aber die Entscheidung, alles klar, man muss jetzt Hartz IV beantragen, das ist kein Schritt, den ein Unternehmer f&uuml;r sich treffen m&ouml;chte.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/arbeitslos-in-corona-zeiten-es-ist-sauschwer-optimistisch.976.de.html?dram:article_id=479502\">Deutschlandfunk Kultur<\/a>\n<p><strong>dazu: Arbeitsmarktkrise zeigt Handlungsbedarf auf<\/strong><br>\n&bdquo;Die aktuelle Krise am Arbeitsmarkt zeigt deutlich den politischen Handlungsbedarf auf. Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld sind zu niedrig, um damit &uuml;ber die Runden zu kommen. Das Kurzarbeitergeld muss sofort auf 90 Prozent des Nettoentgelts erh&ouml;ht werden, und f&uuml;r Besch&auml;ftigte, die nur den gesetzlichen Mindestlohn erhalten, auf 100 Prozent. Das Arbeitslosengeld muss von 60 Prozent auf 68 Prozent des Nettoentgelts angehoben werden. Die Bundesregierung muss schnellstm&ouml;glich f&uuml;r eine bessere Krisenabsicherung sorgen&rdquo;, erkl&auml;rt Sabine Zimmermann, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE, zum aktuellen Monatsbericht der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Zimmermann weiter:<br>\n&bdquo;Durch die Corona-Krise wird deutlich, dass die Auszahlung von Leistungen beschleunigt und vereinfacht werden muss. Menschen in Not brauchen so schnell wie m&ouml;glich Unterst&uuml;tzung. Die Prozesse sind zu langwierig, Reaktionen auf Anfragen erfolgen oft mit gro&szlig;er Zeitverz&ouml;gerung, Unterlagen kommen nicht beim zust&auml;ndigen Sachbearbeiter an usw. Das System muss dringend optimiert werden. Die Krise zeigt auch, dass ausreichend Personal in der Arbeitsverwaltung ben&ouml;tigt wird und nicht leichtfertig abgebaut werden darf, nur weil der Arbeitsmarkt in einer Momentaufnahme stabil erscheint. Das sollte auch die Bundesregierung endlich lernen und die personelle Situation verbessern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/arbeitsmarktkrise-zeigt-handlungsbedarf-auf\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Werkvertr&auml;ge: pandemische Verharmlosung durch &bdquo;herrschende&ldquo; Arbeitsrechtswissenschaft<\/strong><br>\nEs ist allgemein bekannt: Werkvertr&auml;ge wurden in das Arbeitsrecht durch die Hintert&uuml;r eingef&uuml;hrt. Sie fristeten an sich im B&uuml;rgerlichen Gesetzbuch ein harmloses Dasein, solange sie sich nur auf Architekten, Handwerksbetriebe oder G&auml;rtnereien bezogen: Wer ein &bdquo;Werk&ldquo; verrichtete, hatte bestimmte Anspr&uuml;che an den &bdquo;Werknehmer&ldquo;. Das war seit dem Jahre 1900 so. Doch dann wurde am &bdquo;Runden Tisch&ldquo; der in Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern produzierten &bdquo;herrschenden Meinung&ldquo; im Arbeitsrecht pl&ouml;tzlich der Scheinwerkvertrag hervorgezaubert. Nachdem der Leiharbeit sehr zum Leidwesen der Unternehmen vor allem durch EU-Richtlinien doch gewisse Grenzen gesetzt wurden, sann man auf einen Ausweg aus dem Dilemma. Und siehe da: Ganz ohne Gesetzgeber erfand man den Werkvertrag (oder Dienstvertrag) mit dem Subunternehmer, der im eigenen Betrieb bestimmte &bdquo;Gewerke&ldquo; abdecken sollte, ohne dass es zum Einsatz von Leiharbeit kommen m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/werkvertraege-pandemische-verharmlosung-durch-herrschende-arbeitsrechtswissenschaft\/\">arbeitsunrecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Grundrente behebt Altersarmut kaum<\/strong><br>\nJohannes Geyer vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung &uuml;ber die Entwicklung der Rente<br>\nAm 1. Juli sind die Rentenbez&uuml;ge um 3,45 Prozent im Westen und um 4,2 Prozent im Osten gestiegen. Wie wird sich der Abstand zwischen der Standardrente und der Grundsicherung Ihrer Analyse nach entwickeln?<br>\nWir haben das f&uuml;r eine Person berechnet, die jedes Jahr den Durchschnittslohn verdient und einen Entgeltpunkt erlangt. Diese muss dann etwas &uuml;ber 27 Jahre lang in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, um sp&auml;ter eine Rente in H&ouml;he der Grundsicherung zu erhalten. Wenn wir in die Zukunft schauen und die durchschnittliche Entwicklung in der Vergangenheit zugrunde legen, wird sich das Verh&auml;ltnis bis 2025 zwar erst einmal etwas g&uuml;nstiger entwickeln, die Mindestbeitragszeit sinkt also ab. Wenn dann aber nach 2025 die doppelten Haltelinien auslaufen, steigt der Zeitraum, den man ben&ouml;tigt, um eine Rente in H&ouml;he der Grundsicherung zu erhalten, wieder deutlich an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1138599.deutsches-institut-fuer-wirtschaftsforschung-grundrente-behebt-altersarmut-kaum.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><strong>dazu: Union bekommt f&uuml;r Grundrente von der SPD eine St&auml;rkung der privaten Altersvorsorge<\/strong><br>\nAm Donnerstag wird die Grundrente vom Bundestag verabschiedet. Die Union r&auml;umte viele Positionen &ndash; lie&szlig; sich aber eine Riester-Reform zusichern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/deal-der-grossen-koalition-union-bekommt-fuer-grundrente-von-der-spd-eine-staerkung-der-privaten-altersvorsorge\/25961178.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein neues &bdquo;Gesch&auml;ftsmodell&ldquo; f&uuml;r Deutschland<\/strong><br>\nDie Zeiten satten Exportwachstums halten &Ouml;konomen f&uuml;r beendet. Sie sind &uuml;berzeugt, dass sich die Ausrichtung der deutschen Wirtschaft &auml;ndern wird und muss &ndash; auch wegen China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mehr-wirtschaft\/globalisierung-neues-geschaeftsmodell-fuer-deutschland-16832280.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Donnerwetter welch eine Erkenntnis! Wer die NachDenkSeiten schon l&auml;nger liest, wei&szlig;, dass dort regelm&auml;&szlig;ig vor den fatalen Folgen des deutschen Exportwahns gewarnt wurde. Vielleicht h&auml;tte manch ein &ldquo;Top-&Ouml;konom&rdquo; &ouml;fter einmal die NachDenkSeiten lesen sollen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rechte Strukturen im Kommando Spezialkr&auml;fte (KSK) und der Bundeswehr bleiben ein Problem<\/strong><br>\nAuch der heute vorgelegte Ma&szlig;nahmenkatalog der Ministerin l&ouml;st das strukturelle Problem des Kommando Spezialkr&auml;fte (KSK) nicht. Wer eine abgeschottete, geheime, kampforientierte Spezialeinheit bildet, zieht Rechte und Rechtsextreme regelrecht an. Die jetzt verk&uuml;ndete Teilaufl&ouml;sung geht das Grundproblem damit nicht an. Die Ministerin bleibt Getriebene und ist nicht Akteurin&rdquo;, erkl&auml;rt Tobias Pfl&uuml;ger, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich des heutigen Auftritts der Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer vor dem Verteidigungsausschuss. Pfl&uuml;ger weiter:<br>\n&bdquo;Die Ministerin muss nun aufkl&auml;ren, wo sich die enorme Anzahl der &lsquo;verschwundenen&rsquo; Waffen- und Munitionsvorr&auml;te (60.000) befindet und wie viele sich davon in H&auml;nden von rechten oder rechtsextremen Akteuren befinden. Zugleich wird klar, dass nun die weiteren rechten Netzwerke in und rund um die Bundeswehr angegangen werden m&uuml;ssen &ndash; beispielsweise im Bereich der Reservisten. Da helfen Andeutungen der Ministerin wenig, auch da muss jetzt durchgegriffen werden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/rechte-strukturen-im-kommando-spezialkraefte-ksk-und-der-bundeswehr-bleiben-ein-problem\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Terroranschlag am Breitscheidplatz: Zweifel am Alleingang Amris<\/strong><br>\nHat Anis Amri seinen Anschlag wirklich alleine ausgef&uuml;hrt? Der Untersuchungsausschuss im Bundestag will nun einen Gutachter beauftragen, der alle Spuren vom Tatort nochmals bewerten soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/wdr\/breitscheidplatz-u-ausschuss-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Schluss mit den Lippenbekenntnissen, Frau Kl&ouml;ckner!&ldquo;: Bauernh&ouml;fe, Tiere und Umwelt brauchen ambitionierte Politik, nicht leere Phrasen<\/strong><br>\nKurz vor Beginn der EU-Ratspr&auml;sidentschaft demonstrieren heute zahlreiche Menschen mit dem Konterfei von Landwirtschaftsministerin Julia Kl&ouml;ckner vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Auf Schildern, die die Demonstrant*innen sich um den Hals geh&auml;ngt haben, sind die Vers&auml;umnisse der Agrarministerin aufgelistet: &bdquo;H&ouml;festerben&ldquo;, &bdquo;Billig-Fleisch&ldquo;, &bdquo;Tierfarbriken&ldquo;, &bdquo;Artensterben&ldquo;, &bdquo;Industrie-Lobby&ldquo; und &bdquo;leere Phrasen&ldquo; lauten einige der Kritikpunkte. Das &bdquo;Wir haben es satt!&ldquo;-B&uuml;ndnis, das die Protestaktion initiiert hat, fordert damit eine EU-Agrarreform f&uuml;r Bauernh&ouml;fe, Tiere und die Umwelt.<br>\nKl&ouml;ckner kommt bei den finalen Verhandlungen zur Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) w&auml;hrend der morgen beginnenden deutschen EU-Ratspr&auml;sidentschaft eine zentrale Rolle zu. Doch trotz anders lautender Ank&uuml;ndigungen weigert sich die Ministerin bislang, sich f&uuml;r eine zukunftsf&auml;hige Agrarreform einzusetzen. Statt weiterhin pauschal mit Fl&auml;chensubventionen Landbesitz zu belohnen, m&uuml;ssen landwirtschaftliche Betriebe gezielt beim Umwelt- und Klimaschutz, dem Umbau der St&auml;lle und dem Erhalt des l&auml;ndlichen Raums unterst&uuml;tzt werden.<br>\nSaskia Richartz, Sprecherin des &bdquo;Wir haben es satt!&ldquo;-B&uuml;ndnisses, sagt:<br>\n&bdquo;Frau Kl&ouml;ckner ist eine Ank&uuml;ndigungsministerin, das ist beim Fleischgipfel erneut deutlich geworden. Wir messen die Politik Kl&ouml;ckners nicht an Werbekampagnen und substanzlosen Lippenbekenntnissen, sondern an den Resultaten. Wir brauchen einen grundlegenden Systemwechsel in der Agrarpolitik. Bei der EU-Agrarreform muss Kl&ouml;ckner jetzt Verhandlungsgeschick und Durchsetzungskraft beweisen, um die Agrarwende in Europa auch gegen die Interessen des Bauernverbands und der Gro&szlig;konzerne voranzubringen.&ldquo;<br>\nFriedhelm von Mering vom Bund &Ouml;kologische Lebensmittelwirtschaft (B&Ouml;LW) sagt f&uuml;r die b&auml;uerlichen Organisationen im B&uuml;ndnis:<br>\n&bdquo;Obwohl die EU Jahr f&uuml;r Jahr Milliardenbetr&auml;ge f&uuml;r die Landwirtschaft ausgibt, mussten in den letzten Jahren europaweit Hunderttausende H&ouml;fe schlie&szlig;en. Mit Steuergeld muss gesteuert werden und zwar zielgerichtet in Richtung Zukunft. Wir m&uuml;ssen weg vom Gie&szlig;kannen-Prinzip, das vor allem Landbesitz belohnt. Stattdessen muss die EU die Landwirt*innen unterst&uuml;tzen, die den Umbau hin zu mehr Umwelt-, Tier- und Klimaschutz anpacken.&ldquo;<br>\nTrees Robijns, Referentin f&uuml;r EU-Agrarpolitik beim NABU, sagt f&uuml;r die zivilgesellschaftlichen Organisationen:<br>\n&ldquo;Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Kl&ouml;ckner muss jetzt die Chance der deutschen Ratspr&auml;sidentschaft nutzen, um die f&uuml;r Klima und Umwelt dringend notwendige Agrarreform in Europa umzusetzen. Zu diesem Ziel kommen wir nur, wenn wir uns konsequent an den Green Deal halten und Landwirt*innen bei der zukunftsf&auml;higen Gestaltung ihrer Betriebe unterst&uuml;tzen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wir-haben-es-satt.de\/presse\/#c5383\">Wir haben Agrarindustrie satt!<\/a>\n<p><strong>dazu auch: Fleischkonzern T&ouml;nnies bezahlte Gabriel als Berater<\/strong><br>\nEx-Wirtschaftsminister Gabriel war nach ARD-Recherchen von M&auml;rz 2020 bis Ende Mai 2020 f&uuml;r den Fleischkonzern T&ouml;nnies als Berater t&auml;tig. Ein Engagement mit Geschm&auml;ckle: Als Minister hatte Gabriel die Fleischindustrie harsch kritisiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/toennis-gabriel-berater-101.html\">Tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schweinerei<\/strong><br>\nSeit bald 50 Jahren warnen Fachleute davor, dass die Entwicklung in der Fleischindustrie ein b&ouml;ses Ende nehmen wird. Jetzt ist es so weit. Eine zentrale Ursache daf&uuml;r liegt in der Schlie&szlig;ung kommunaler Schlachth&ouml;fe. Die h&auml;tte nie passieren d&uuml;rfen, auch in Stuttgart nicht. [&hellip;]<br>\nEine absurde Entwicklung hatte da vor allem in NRW l&auml;ngst ihren Lauf genommen. Immer mehr kommunale Schlachth&ouml;fe wurden abgesto&szlig;en, unter anderem mit dem Argument, die Erf&uuml;llung neuer EG-Richtlinien zu Hygiene, Arbeitsbedingungen und zum Umgang mit Tieren seien zu teuer, die Privatisierung deshalb der einzig richtige Weg. Oder aus ganz grunds&auml;tzlichen Erw&auml;gungen. &ldquo;Letztes Gefecht&rdquo;, titelte der &ldquo;Spiegel&rdquo; schon 1975 und beklagte, wie &ldquo;Westdeutschlands Kommunal-Schlachth&ouml;fe den Steuerzahler immer mehr Geld kosten&rdquo;. Wie bei der Privatisierung in anderen Branchen wurde auch hier der naheliegende Gedanke tabuisiert, dass Entstaatlichung allein kein Wunder bewirken und aus einem unrentablen Betrieb einen rentablen machen kann.<br>\nMitte der Siebziger hatten schon mehr als 100 St&auml;dte bundesweit den Verkauf ihrer Schlachth&ouml;fe beschlossen. Etabliert sollten sich &ldquo;dank moderner K&uuml;hl- und Transportsysteme in den l&auml;ndlichen Erzeugergebieten immer mehr private und genossenschaftliche Versandschlachtereien, die ihre Rinder- und Schweineh&auml;lften schnell und preiswert in jeden Winkel der Bundesrepublik liefern k&ouml;nnen&rdquo;. Die kommunale Konkurrenz konnte nicht mithalten. Deren Auslastung brach zusammen, und private Anbieter schlachteten bereits zu Dumpingpreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/483\/schweinerei-6845.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nach falsch-positiven Corona-Testungen: &ldquo;B&uuml;rger m&uuml;ssen sich verlassen k&ouml;nnen&rdquo;<\/strong><br>\n&ldquo;Es war unsere Pflicht, zu reagieren. Es ist unsere Aufgabe, Schaden von der Bev&ouml;lkerung abzuwenden. Wir haben das gemacht, was die KV offensichtlich unterlassen hat.&rdquo; [&hellip;] &ldquo;Mittlerweile haben wir 14 F&auml;lle, deren erste Untersuchung in KV-beauftragten Laboren positiv ausfiel, die sich bei einer zweiten Testung allerdings als negativ erwiesen. Das fiel nur auf dank der Fachkompetenz unseres Gesundheitsamtes&rdquo;, betont Landrat G&ouml;rig. [&hellip;] Seit Wochen wisse die Kassen&auml;rztliche Vereinigung, dass es bei Corona-Testungen in einigen Laboren zu diesen nicht nachvollziehbaren Testergebnissen gekommen ist. &ldquo;Auf unsere Hinweise aber hat sie bislang nicht reagiert&rdquo;, erkl&auml;rt Landrat Manfred G&ouml;rig und weist auf Schriftverkehr vom 20. Mai &ndash; also vor mehr als f&uuml;nf Wochen &ndash; hin, der dem Vogelsbergkreis vorliegt. Darin hatte ein Fachreferent in einer Mail an den stellvertretenden Vorsitzenden der KV, Dr. Eckhard Stracke, erkl&auml;rt, dass es Hinweise gibt, dass ein Labor &ldquo;je nach Verf&uuml;gbarkeit nur das E-Gen nachweist, was tats&auml;chlich nicht ausreichend w&auml;re&rdquo;. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/osthessen-news.de\/n11635009\/nach-falsch-positive-corona-testungen-buerger-muessen-sich-verlassen-koennen.html%20\">Osthessen News<\/a>\n<p><strong>dazu: Scharfe Kritik an Vogelsbergkreis<\/strong><br>\n[&hellip;] Auch fallen nicht alle Tests zu 100 Prozent positiv oder negativ aus, sondern beispielsweise nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent. [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kvhessen.de\/presse\/vogelsbergkreis\/%20\">KV Hessen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.B.:<\/strong> Das Problem der falsch-positiven Tests wird ja hier und da thematisiert. Details wie aus dem Vogelsbergkreis offenbaren allerdings eine m&ouml;glicherweise viel erheblichere Dimension. 14 als positiv vermeldete Tests hintereinander werden bei erneuter Testung nicht best&auml;tigt, weil in manchen Labors offensichtlich andere Vorgehensweisen gelten. Und die zust&auml;ndige KV unternimmt nichts bzw. reagiert gereizt und unsachlich. Auch interessant, dass Tests &ldquo;beispielsweise nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 70 Prozent&rdquo; positiv ausfallen k&ouml;nnen. Da muss man sich als pandemiegeplagter B&uuml;rger doch gewaltig wundern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Digitale Medizin muss gemeinwohlorientiert sein<\/strong><br>\n&bdquo;Die Rufe der Bundes&auml;rztekammer nach mehr Digitalisierung f&uuml;r das Gesundheitssystem und zur weiteren Pandemiebek&auml;mpfung werden teilweise an sinnvolle Forderungen gekoppelt. So ist zum Beispiel eine medizinische und ethische Begleitforschung bei der Weiterentwicklung digitaler Anwendungen zu begr&uuml;&szlig;en. Auch einen unkomplizierten, diskriminierungsfreien Zugang zu digitalen zertifizierten Infrastrukturen und den fl&auml;chendeckenden Ausbau derselben unterst&uuml;tze ich&ldquo;, erkl&auml;rt Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anl&auml;sslich der heutigen Pressekonferenz der Bundes&auml;rztekammer (B&Auml;K) zur digitalen Transformation in der Medizin in Pandemiezeiten. Kessler weiter:<br>\n&bdquo;Allerdings muss verhindert werden, dass dieser Ausbau an den Interessen von datenhungrigen IT- und Pharmakonzernen ausgerichtet wird. Digitale Gesundheitsanwendungen d&uuml;rfen nicht als kosteng&uuml;nstige Alternative mit dem eigentlichen Zweck der Leistungsk&uuml;rzung eingef&uuml;hrt werden. Stattdessen braucht es einen gemeinwohlorientierten Gesundheitsdatenschutz und eine systematische St&auml;rkung bedarfsorientierter, intersektoraler Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/digitale-medizin-muss-gemeinwohlorientiert-sein-1\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Sterbehilfe: Minister Spahn unter Zugzwang<\/strong><br>\nKarlsruhe hat eine weitere Entscheidung zur Sterbehilfe gef&auml;llt &ndash; und d&uuml;rfte Jens Spahn damit unter Druck setzen. Seine Positionierung steht noch immer aus.<br>\nAllm&auml;hlich d&uuml;rften Jens Spahn die Argumente ausgehen. Bislang hatte der Bundesgesundheitsminister stets auf das Bundesverfassungsgericht verwiesen. Dessen Urteile seien abzuwarten, ehe sein Haus die ausstehenden Entscheidungen zum Umgang mit Sterbehilfe treffe. Wie Anfang der Woche bekannt wurde, hat Karlsruhe nun auch die letzte Entscheidung gef&auml;llt, auf die Spahn gesetzt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/sterbehilfe-minister-am-zug-16841706.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Russland: Putins zwiesp&auml;ltige Popularit&auml;t<\/strong><br>\nDas russische Referendum, das an diesem Mittwoch abgehalten wurde, d&uuml;rfte es Putin erlauben, seine Macht weiter auszubauen. Mit der Verfassungs&auml;nderung k&ouml;nnte der Pr&auml;sident bei den n&auml;chsten beiden Pr&auml;sidentschaftswahlen erneut antreten. Doch Putins Popularit&auml;t schwindet: Zu wenige Arbeitspl&auml;tze, zu wenig soziale F&uuml;rsorge, zu hohe Lebenshaltungskosten und jetzt auch noch der zweifelhafte Umgang mit der Covid-19-Pandemie&hellip; Immer mehr Russen machen Putin f&uuml;r die Probleme im Land verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/098657-000-A\/russland-putins-zwiespaeltige-popularitaet\/\">arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die allgemeine Meinungsmache gegen Russlands Pr&auml;sident Putin ist ja auch bei &ldquo;arte&rdquo; fast schon &uuml;blich geworden. Aber gegen Ende des Videos kommen unglaubliche Aussagen: Das Bewusstsein der russischen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, sie w&uuml;rden nicht in einer Demokratie leben, w&uuml;rde zu einem &ldquo;Gef&uuml;hl der Ohnmacht&rdquo; und &ldquo;l&auml;hmender Akzeptanz&rdquo; f&uuml;hren. Und dann wird weiter behauptet, &ldquo;unabh&auml;ngige Beobachter&rdquo; schlie&szlig;en daraus, dass die hohen Beliebtheitswerte f&uuml;r Pr&auml;sident Putin nicht die tats&auml;chlichen Einstellungen der russischen Bev&ouml;lkerung widerspiegeln w&uuml;rden. Sind so auch die hohen Umfragewerte f&uuml;r die Unionsparteien &ndash; insbesondere seit der Corona-Zeit &ndash; zu erkl&auml;ren? Verbreiten auch in Deutschland die Meinungsumfrage-Institute demzufolge quasi lediglich Fake-news? Das sollten hierzulande unabh&auml;ngige Beobachter und Wissenschaftler mal untersuchen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wahlrecht: Schafft die Erststimme ab!<\/strong><br>\nWill man das Missverh&auml;ltnis wieder ins Lot bringen, hilft nur eines: Die Zahl der Wahlkreise muss deutlich reduziert werden. Klare Analyse, konsequente Probleml&ouml;sung? Nicht im Bundestag. Dort scheitert eine Wahlreform seit Jahren an der Union, mittlerweile vor allem an der CSU. Weniger Wahlkreise bedeutet schlie&szlig;lich weniger Direktkandidaten. So genau sagt das nat&uuml;rlich keiner. Es wird von Demokratie geredet und vom freien Mandat, das irgendwie noch freier und vor allem erstklassiger sein soll, wenn es per Erststimme erworben wird. Dabei gibt es im aktuellen Bundestag Bewerber, die auf Landeslisten mehr Stimmen bekamen als direkt gew&auml;hlte Parlamentarier. Die wahre L&ouml;sung liegt auf der Hand: Schafft die Erststimme ab!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/wahlrecht-schafft-die-erststimme-ab-li.90826\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-62530","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62530","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=62530"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62530\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62532,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62530\/revisions\/62532"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=62530"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=62530"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=62530"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}