{"id":62597,"date":"2020-07-05T09:00:06","date_gmt":"2020-07-05T07:00:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597"},"modified":"2020-07-05T09:06:22","modified_gmt":"2020-07-05T07:06:22","slug":"hinweise-der-woche-167","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CW)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597#h01\">Corona<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597#h02\">Andauernde Folter und medizinischen Vernachl&auml;ssigung von Julian Assange<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597#h03\">30 Jahre W&auml;hrungsunion: Es war organisierte Verantwortungslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597#h04\">&ldquo;Das universelle Grundeinkommen: Der feuchte Traum des Weltwirtschaftsforums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597#h05\">Werkvertr&auml;ge: pandemische Verharmlosung durch &bdquo;herrschende&ldquo; Arbeitsrechtswissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597#h06\">Mindestlohn bleibt Mangellohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597#h07\">Arbeit und L&ouml;hne auf dem &Ouml;konomenindex<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597#h08\">&Uuml;ber die konkrete Lebenssituation armer Menschen in der Gro&szlig;stadt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597#h09\">Schwarz-gr&uuml;ner Schmusekurs: Die Gr&uuml;nen entdecken ihre Bewunderung f&uuml;r die CDU, Merz sieht neue Koalitionsm&ouml;glichkeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597#h10\">Das grosse Wegwerfen bei Aldi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597#h11\">Schweinerei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597#h12\">Das Letzte &ndash; Das kann es nicht sein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnendsten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Corona<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Europarat nimmt Corona-Bericht von Andrej Hunko mit gro&szlig;er Mehrheit an<\/strong><br>\nMit 90 Prozent Zustimmung hat der St&auml;ndige Ausschuss der Parlamentarischen Versammlung des Euro-parates einen Berichtsentwurf des Aachener Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko angenommen. Der in kurzer Zeit erstellte Bericht befasst sich mit ersten Lehren aus dem Umgang mit der Covid-19-Pandemie. Im Vordergrund stehen Herangehensweisen, die gesundheitlich effektiv sind und zugleich die Grundrechte so wenig wie m&ouml;glich einschr&auml;nken. Da die Parlamentarische Versammlung derzeit wegen der Pandemie nicht tagt, hat der St&auml;ndige Ausschuss vor&uuml;bergehend diese Funktion eingenommen. Hierzu erkl&auml;rt Andrej Hunko:<br>\n&bdquo;Ich freue mich &uuml;ber die breite Zustimmung zu meinem Bericht. Es hat sich gezeigt, dass beim Umgang mit Pandemien schnelle und effektive Reaktionen entscheidend sind, um gravierende Ma&szlig;nahmen zu vermeiden. Daf&uuml;r ist zentral, dass sich Staaten gut auf derartige Gesundheitskrisen vorbereiten. Es ist bedauerlich, dass die Empfehlungen des Europarates zur Pandemievorbeugung aus dem Jahr 2016 nicht voll umgesetzt wurden.<br>\nIch begr&uuml;&szlig;e, dass die Versammlung sich f&uuml;r eine Reform der WHO stark macht, um sie unabh&auml;ngig von freiwilligen und zweckgebundenen Beitr&auml;gen zu machen sowie sie demokratisch zu kontrollieren. Ebenso teile ich die Aufforderung an die Mitgliedsstaaten, ihre Gesundheitssysteme am Bedarf statt am Profit auszurichten und allen Menschen den freien Zugang zu garantieren.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.andrej-hunko.de\/presse\/pressemitteilungen\/4991-europarat-corona-bericht?fbclid=IwAR2HeRwcUHmAodhNUjMJteEK3Xz1QIQHqU0mL8gM9cAERtuKWEBtU6NzbLw\">Andrej Hunko<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.assembly.coe.int\/LifeRay\/SOC\/Pdf\/TextesProvisoires\/2020\/20200603-CovidLessons-EN.pdf\">Lessons for the future from an effective and rights-based response to the COVID-19 pandemic Committee on Social Affairs, Health and Sustainable Development<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Diese Meldung sucht man in den unz&auml;hligen Tickern auf SPON, Tagesschau.de und Co. nat&uuml;rlich vergebens.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nobelpreistr&auml;ger warnen vor Gefahren f&uuml;r die Demokratie<\/strong><br>\nInitiiert wurde das Schreiben vom in Stockholm ans&auml;ssigen zwischenstaatlichen Demokratie-Institut IDEA und der 1983 gegr&uuml;ndeten US-Organisation National Endowment for Democracy. Zu den mehr als 500 Unterzeichnern z&auml;hlen neben rund 70 Organisationen au&szlig;erdem 13 Nobelpreistr&auml;ger wie die Friedensnobelpreistr&auml;ger Frederik Willem de Klerk, Juan Manuel Santos und Lech Walesa sowie knapp 60 fr&uuml;here Staats- und Regierungschefs. Auch der Hongkonger Demokratie-Aktivist Joshua Wong, der Schauspieler und Tibet-Aktivist Richard Gere und der ehemalige EU-Parlamentsabgeordnete Elmar Brok finden sich auf der Liste.<br>\nZustimmung f&uuml;r das Anliegen kommt aus den verschiedensten Bereichen. Dabei sind auch die polnische Filmregisseurin Agnieszka Holland, der amerikanische Politikwissenschaftler Francis Fukuyama und der Brite Timothy Garton Ash sowie die Literaturnobelpreistr&auml;ger Mario Vargas Llosa und Wole Soyinka.<br>\nIn dem Schreiben hei&szlig;t es unter anderem: &bdquo;Die Covid-19-Krise ist ein alarmierender Weckruf und eine dringende Warnung, dass die von uns wertgesch&auml;tzten Freiheiten in Gefahr sind und wir sie nicht als selbstverst&auml;ndlich hinnehmen d&uuml;rfen.&ldquo; Wenig &uuml;berraschend sei, dass autorit&auml;re Regime die Lage nutzten, um Kritiker zum Schweigen zu bringen und ihre Macht zu festigen, hie&szlig; es in dem Schreiben.<br>\nAber auch einige demokratisch gew&auml;hlte Regierungen w&uuml;rden die Pandemie mithilfe von Notstandsbefugnissen bek&auml;mpfen, die die Menschenrechte einschr&auml;nkten und die staatliche &Uuml;berwachung ausweiteten. Parlamente w&uuml;rden &uuml;bergangen, Journalisten festgenommen und Minderheiten zu S&uuml;ndenb&ouml;cken gemacht. Dabei werde Unterdr&uuml;ckung nicht helfen, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen. Die Demokratie sei weiterhin das effektivste System, um globalen Krisen zu begegnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/nobelpreistraeger-warnen-vor-gefahren-fuer-die-demokratie-li.89648?mktcid=smsh&amp;mktcval=OS%20Share%20Hub\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das trifft leider auch auf Deutschland und s&auml;mtliche Staaten der EU zu &ndash; zumindest sind einige Schritte in diese Richtung unternommen worden: &bdquo;auch einige demokratisch gew&auml;hlte Regierungen w&uuml;rden die Pandemie mithilfe von Notstandsbefugnissen bek&auml;mpfen, die die Menschenrechte einschr&auml;nkten und die staatliche &Uuml;berwachung ausweiteten. Parlamente w&uuml;rden &uuml;bergangen, Journalisten festgenommen und Minderheiten zu S&uuml;ndenb&ouml;cken gemacht.&ldquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Auch vor diesen Hintergr&uuml;nden erscheint eine Untersuchung des Ausnahmezustandes, der merkw&uuml;rdigen Corona-Zeit durch eine unabh&auml;ngige Expertenkommission mehr als geboten und durchaus sinnvoll zu sein &ndash; &auml;hnlich wie bereits in D&auml;nemark geplant.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Langfristig k&ouml;nnte Schweden richtig liegen<\/strong><br>\nSchwedens Chef-Epidemiologe verteidigt weiter die Corona-Strategie seines Landes, langfristig sei noch nicht raus, &ldquo;wie das alles endet.&rdquo; Ein anerkannter US-Wissenschaftler sieht das &auml;hnlich. Unterdessen muss die WHO eingestehen, Schweden zu Unrecht als Risikoland eingestuft zu haben.<br>\nAm Freitag regte sich Schwedens Chef-Epidemiologe Anders Tegnell furchtbar dar&uuml;ber auf, dass die WHO sein Land auf eine Liste mit elf L&auml;ndern setzte, in denen die Corona-Neuinfektionen so schnell stiegen, dass deren Gesundheitssysteme schon bald wieder an die Grenzen ihrer Belastbarkeit kommen k&ouml;nnten. Es handle sich um einen totalen Irrtum, widersprach er. Man z&auml;hle in Schweden mehr Neuinfektionen, da man die Anzahl der Tests sehr stark erh&ouml;ht habe. Die Anzahl der schweren F&auml;lle gehe aber gleichzeitig zur&uuml;ck.<br>\nTats&auml;chlich korrigierte sich die WHO noch am selben Tag, schrieb laut &ldquo;Bloomberg&rdquo; E-Mails an schwedische Medien. Darin erkannte sie an, dass der Anstieg auf die ausgedehnten Tests seit Anfang Juni zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Der Anteil der positiven Tests sei insgesamt stabil bei zw&ouml;lf bis 13 Prozent geblieben. Sprich: Die Ansteckungsraten sind in Schweden stabil.<br>\nDass das Land nicht die Kontrolle &uuml;ber die Pandemie verliert, best&auml;tigen auch die kontinuierlich sinkenden Todeszahlen und r&uuml;ckl&auml;ufigen Intensivbehandlungen von Covid-19-Patienten. Und so attestiert die WHO in der E-Mail Schweden, es sei dem Land durch Einbindung der Gesellschaft gelungen, die Verbreitung auf einem Niveau zu halten, das das Gesundheitssystem bew&auml;ltigen k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Langfristig-koennte-Schweden-richtig-liegen-article21876864.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Was bringt ein Immunit&auml;tsausweis?<\/strong><br>\nEin Immunit&auml;tsausweis soll bescheinigen, dass jemand eine COVID-19-Erkrankung &uuml;berstanden hat und nun &ndash; wahrscheinlich &ndash; immun ist. Ein solcher Pass br&auml;chte Vorteile, etwa beim Reisen, der Jobsuche oder beim Altenheimbesuch. Doch das Konzept steckt voller Fallstricke. (&hellip;)<br>\nDurch die Einf&uuml;hrung solcher Ausweise darf es nicht zu Diskriminierungen, Stimatisierung und einer Zweiklassengesellschaft kommen. Zudem gibt es derzeit nicht genug Antik&ouml;rpertests, um in L&auml;ndern wie Deutschland oder den USA einen Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung zu untersuchen. Datensch&uuml;tzer gehen sogar noch weiter und f&uuml;rchten, dass das der Einstieg in eine umfassende Registrierung des Gesundheitszustands der Menschen sein k&ouml;nnte. Mit diesen Themen besch&auml;ftigt sich der Ethikrat, von dessen Votum viel abh&auml;ngt.<br>\nZudem warnt unter anderem der Soziologe Armin Nassehi im Dlf vor einem Missbrauch. &bdquo;Es k&ouml;nnte einen Anreiz geben, sich zu infizieren als junger gesunder Mensch, um diesen Ausweis zu bekommen und Vorteile zu haben&ldquo;, sagte er im Deutschlandfunk. Zudem k&ouml;nnte es verfassungsrechtlich bedenklich sein, &bdquo;wenn man Menschen je nachdem, ob sie Antik&ouml;rper haben oder nicht, bestimmte Rechte zuweist, bestimmte Veranstaltungen zu besuchen, einen Arbeitsplatz zu haben oder &auml;hnliches.&ldquo; (&hellip;)<br>\nGibt es Erfahrungen aus dem Ausland?<br>\nJa, zum Beispiel Chile hat Immunit&auml;tsp&auml;sse eingef&uuml;hrt. Dort nennt man das &bdquo;Ausgangs-Karten&ldquo;, erkl&auml;rt Molekularbiologin Natalie Kofler von der Harvard Medical School im Dlf [AUDIO]. &bdquo;Sie stellen es praktisch Menschen aus, die die Krankheit &uuml;berstanden haben. Die k&ouml;nnen sich dann frei bewegen. Estland will Menschen mit Immunit&auml;tsp&auml;ssen bei der R&uuml;ckkehr zum Arbeitsmarkt helfen.&ldquo; Auch die britische Regierung pr&uuml;ft die Idee.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/massnahmen-in-der-coronakrise-was-bringt-ein.2897.de.html?dram:article_id=479364\">Deutschlandfunk<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> &ldquo;Durch die Einf&uuml;hrung solcher Ausweise darf es nicht zu Diskriminierungen, Stigmatisierung und einer Zweiklassengesellschaft kommen.&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Das ist alles Geschw&auml;tz. Ist der Immunit&auml;tsausweis erst einmal eingef&uuml;hrt, wird er der Ausgangspunkt f&uuml;r Diskriminierung sein. Wer das nicht will, muss diesen ablehnen, klipp und klar.<\/em><\/p>\n<p><em>Aber niemand hat ja die Absicht einen Immunit&auml;tsausweis einzuf&uuml;hren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Pharmakonzern legt Preis f&uuml;r Remdesivir auf 390 US-Dollar pro Ampulle fest<\/strong><br>\nRemdesivir (Veklury) von Gilead Sciences ist ein antiviraler Wirkstoff, der die virale RNA-Polymerase hemmt und die Vermehrung von RNA-Viren in den infizierten Zellen verhindern soll. W&auml;hrend der Ebola-Epidemie wurden Tests an Primaten und schlie&szlig;lich auch an Menschen durchgef&uuml;hrt, das Mittel erwies sich jedoch als weniger wirksam als Antik&ouml;rperbehandlungen. [&hellip;]<br>\nAufgrund der Notzulassung hat Gilead Sciences jetzt den Verkaufspreis f&uuml;r Remdesivir festgelegt und demonstriert damit, dass Profit vor allem geht. In den USA und anderen Industriel&auml;ndern soll eine 5-t&auml;gige Behandlung ab Juli 2340 US-Dollar pro Patient mit einer Krankenversicherung kosten (pro Ampulle 390 US-Dollar), Privatpatienten sollen 3120 Dollar zahlen. F&uuml;r eine zehnt&auml;tige Behandlung werden 7520 US-Dollar f&auml;llig. [&hellip;]Argumentiert wird, dass f&uuml;r Patienten weniger Kosten entstehen k&ouml;nnten, wenn mit Remdesivir der Aufenthalt im Krankenhaus verk&uuml;rzt wird. Patienten sollen durchschnittlich vier Tage fr&uuml;her das Krankenhaus verlassen, was in den USA 12.000 US-Dollar an Kosten f&uuml;r das Gesundheitssystem einsparen w&uuml;rde. Gro&szlig;herzig wird versichert, dass man sich entschlossen habe, den Preis &ldquo;weit unter diesem Wert&rdquo; festzulegen, um &ldquo;einen breiten und gerechten Zugang in einer Zeit der globalen Not zu gew&auml;hrleisten&rdquo;. [&hellip;]<br>\nIn einem Bericht f&uuml;r das Journal of Virus Eradication wurden die Herstellungskosten f&uuml;r Remdesivir und andere m&ouml;gliche Medikamente in Indien abgesch&auml;tzt. Mindestens w&uuml;rde die Herstellung des antiviralen Medikaments pro Behandlungstag 0,93 US-Dollar kosten, eine zehnt&auml;tige Behandlung k&auml;me also dann auf etwa 10 US-Dollar, wof&uuml;r Gilead aber 7500 US-Dollar ansetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Pharmakonzern-legt-Preis-fuer-Remdesivir-auf-390-US-Dollar-pro-Ampulle-fest-4799521.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: USA kaufen weltweite Best&auml;nde von m&ouml;glichem Corona-Medikament auf<\/strong><br>\nDie Trump-Regierung hat sich im Kampf gegen Corona laut einem Medienbericht Hunderttausende Dosen des Medikaments Remdesivir gesichert. F&uuml;r den Rest der Welt ist demnach bis Herbst kaum noch etwas &uuml;brig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/remdesivir-usa-haben-weltweiten-bestand-von-moeglichem-covid-19-medikament-fuer-monate-aufgekauft-a-39d8049f-a344-4722-b630-9c50af878d90\">SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Dies ist nur ein Vorgeschmack auf die kommende Impfstofffrage. W&uuml;rde der Rest der Welt &ndash; inklusive der wohlfeil argumentierenden EU &ndash; es ernst meinen, m&uuml;sste man nun die Frage nach der G&uuml;ltigkeit von Patenten f&uuml;r Arzneimitteln stellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Scharfe Kritik des Parit&auml;tischen: Jobcenter d&uuml;rfen wieder Sanktionen verh&auml;ngen<\/strong><br>\nMit Emp&ouml;rung reagiert der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband auf eine aktuelle Weisung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, nach der Jobcenter ab sofort grunds&auml;tzlich wieder Sanktionen gegen Hartz IV-Beziehende verh&auml;ngen d&uuml;rfen. Sanktionen waren mit der coronabedingten Schlie&szlig;ung der Jobcenter ausgesetzt worden und sollen nun mit der schrittweisen &Ouml;ffnung f&uuml;r Publikumsverkehr wieder aufgenommen werden. Der Verband erinnert mahnend an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 5. November 2019, das die Sanktionspraxis grundlegend in Frage gestellt hatte. Die durch das Urteil notwendig gewordene gesetzliche Neuregelung steht bis heute aus. Aus Sicht des Verbandes sind die Sanktionen inhuman und in der Sache nicht zu rechtfertigen. Der Parit&auml;tische spricht sich f&uuml;r eine ersatzlose Streichung aus.<br>\n&ldquo;Sanktionen sind kontraproduktiv und treiben Menschen ins Elend. Es zeugt schon von au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Kaltherzigkeit oder aber Lebensferne, wenn Menschen in der Grundsicherung trotz der offensichtlichen coronabedingten Mehrbedarfe nicht nur nach wie vor finanzielle Soforthilfe verweigert, sondern nun auch noch mit Leistungsk&uuml;rzungen gedroht wird&rdquo;, so Ulrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischen Gesamtverbands. &ldquo;Statt b&uuml;rokratischer Drangsalierung brauchen die &Auml;rmsten dieser Gesellschaft endlich konkrete Hilfe.&rdquo;<br>\nDer Parit&auml;tische unterstreicht seine Forderung nach einer bedarfsgerechten Anhebung der Regels&auml;tze und der kompletten Abschaffung von Sanktionen. &bdquo;Es wird h&ouml;chste Zeit, dass wir diese antiquierte Rohrstockp&auml;dagogik aus dem vorletzten Jahrhundert &uuml;berwinden und zu einem den Menschen zugewandten sanktionsfreien Hilfesystem gelangen&ldquo;, so Schneider.<br>\nDer Verband k&uuml;ndigt f&uuml;r die kommende Woche den Auftakt einer gemeinsamen Kampagne mit Sanktionsfrei e.V. an, um politisch Druck f&uuml;r eine menschenw&uuml;rdige Grundsicherung zu machen. Hintergr&uuml;nde zu der gemeinsamen Kampagne werden am 7. Juli in einem gemeinsamen Online-Pressegespr&auml;ch vorgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/presse\/scharfe-kritik-des-paritaetischen-jobcenter-duerfen-wieder-sanktionen-verhaengen\/\">Der Parit&auml;tische<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Andauernde Folter und medizinischen Vernachl&auml;ssigung von Julian Assange<\/strong><br>\nIn der medizinischen Fachzeitschrift &ldquo;The Lancet&rdquo; warnen mehr als 200 angesehene &Auml;rzte und Psychologen aus 33 L&auml;ndern, dass Verantwortliche in Gro&szlig;britannien f&uuml;r die Folter zur Verantwortung gezogen werden k&ouml;nnen<br>\nSchon im Februar hatten 117 &Auml;rzte und Psychologen aus 18 verschiedenen L&auml;ndern in einem in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet erschienenen Schreiben die &ldquo;Beendigung der psychologischen Folter und medizinischen Vernachl&auml;ssigung&rdquo; am WikiLeaks-Begr&uuml;nder Julian Assange gefordert, wor&uuml;ber Telepolis berichtete. Nun haben 216 &Auml;rzte und Psychologen am Freitag, dem Internationalen Tag zur Unterst&uuml;tzung der Folteropfer, in The Lancet nachgelegt und erneut die &ldquo;andauernde Folter und medizinische Vernachl&auml;ssigung&rdquo; moniert&hellip;<br>\nDie Mediziner haben &uuml;ber sechs Monate Misshandlungen dokumentiert und erkl&auml;ren nun, dass die psychologische Folter sogar noch intensiviert worden sei, die zum Ziel habe, die betroffene Person zu zerst&ouml;ren. Der Journalist sei isoliert und 23 Stunden eingeschlossen. &ldquo;Isolation und Reizarmut sind zentrale psychologische Foltertaktiken, die schwere Verzweiflung hervorrufen k&ouml;nnen, Orientierungslosigkeit, Destabilisierung und Zerfall wichtiger geistiger Funktionen&rdquo;, hei&szlig;t es in dem Brief. Die Vorg&auml;nge stellten einen &ldquo;Pr&auml;zedenzfall&rdquo; von internationaler Bedeutung dar, stellen die &Auml;rzte und Psychologen das Vorgehen gegen den Journalisten und Verleger in den Rahmen der Presse- und Meinungsfreiheit dar.<br>\n(&hellip;) In einer Pressemitteilung, warnte Lissa Johnson, F&uuml;hrungsmitglied der &ldquo;Doctors for Assange&rdquo;, die sich f&uuml;r den Journalisten einsetzt, dass sich die Verantwortlichen auch strafbar machten:<br>\n&ldquo;Nach der Konvention gegen Folter sind diejenigen, die in offizieller Eigenschaft handeln, nicht nur f&uuml;r die Ver&uuml;bung von Folter, sondern auch f&uuml;r ihre stillschweigende Duldung und Zustimmung mitschuldig und k&ouml;nnen zur Rechenschaft gezogen werden.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Andauernde-Folter-und-medizinischen-Vernachlaessigung-von-Julian-Assange-4797315.html\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>dazu: Geburtstag hinter Gittern: Mahnwachen f&uuml;r Julian<\/strong><br>\nAm 03. Juli 2020 wird ein mehrfach f&uuml;r den Friedennobelpreis nominierter australischer Journalist seinen 49. Geburtstag hinter Gittern verbringen, w&auml;hrend Menschen weltweit bei Veranstaltungen f&uuml;r ihn lautstark seine Freiheit einfordern.<br>\n(&hellip;) Gerade in der Pandemie-Situation ist die lebensbedrohliche Lage f&uuml;r Assange noch gravierender geworden, denn obwohl er unschuldig im Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh festgehalten wird und eine Strafe wegen angeblichen Versto&szlig;es gegen Kautionsauflagen l&auml;ngst abgesessen hat, weigert sich die offensichtlich voreingenommene britische Justiz, ihn aufgrund der Covid-19 Gefahr auf Kaution freizulassen.<br>\n(&hellip;) Zu Assanges Geburtstag am 03. Juli planen viele deutsche St&auml;dtegruppen Free Assange Aktionen, vertreten sind u.a. Hamburg, K&ouml;ln, M&uuml;nchen, Frankfurt, Ulm und Cottbus. Ebenso London und Assanges Heimat Australien, aber auch in Neuseeland, den USA, Mexiko, Stockholm, Br&uuml;ssel, Wien und vielen weiteren L&auml;ndern und St&auml;dten gibt es Aktionen.<br>\n(&hellip;) Gerade erst, am 29. Juni, wurde der Gerichtsort publik, an dem die zweite Verhandlungsrunde ab dem 07. September in Assanges Schauprozess voraussichtlich aufgef&uuml;hrt werden soll, Old Bailey, mitten in London. Die j&uuml;ngst bekannt gewordenen &ldquo;neuen&rdquo; Anklageinhalte der USA lagen bei der technischen Anh&ouml;rung am 29. Juni weder Assanges Anw&auml;lten offiziell vor noch der Richterin, beide Seiten wissen nur aus den Medien davon, wie WikiLeaks Chefredakteur Kristinn Hrafnsson in einer Stellungnahme berichtete. Diese Inhalte st&uuml;tzen sich auf einen Zeugen, der ein verurteilter Betr&uuml;ger ist, Sigurdur Thordarson, und der nebenbei auch als p&auml;dophiler Sexualstraft&auml;ter in Erscheinung tritt.<br>\nDies zeigt zum einen die Notlage der US-Seite, die es nicht schafft, trotz des eindeutigen Vorteils an finanziellen, zeitlichen und weiteren Ressourcen irgendeine auch nur halbwegs plausible Anklage gegen Assange zu konstruieren&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.freeassange.eu\/2020\/06\/29\/prazedenzfall-pressefreiheit-in-gefahr\/\">Free Assange<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> Unter &bdquo;Veranstaltungen&ldquo; auf der Webseite sind alle Mahnwachentermine in Deutschland und angrenzend aufgelistet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>30 Jahre W&auml;hrungsunion: Es war organisierte Verantwortungslosigkeit<\/strong><br>\nNach einem Treffen am 6. Februar 1990 mit DDR-Staatsbankpr&auml;sident Horst Kaminsky und dessen Wirtschaftsministerin Christa Luft gab Bundesbankpr&auml;sident Karl Otto P&ouml;hl eine Presseerkl&auml;rung ab: Pl&auml;ne zu einer W&auml;hrungsunion seien verfr&uuml;ht. Bundeswirtschaftsminister Helmut Haussmann erg&auml;nzte: Die DDR werde ihre W&auml;hrung schrittweise konvertibel machen und dabei vom Westen kr&auml;ftig unterst&uuml;tzt werden. Auch ein Gutachten des Sachverst&auml;ndigenrates bekr&auml;ftigte dieses Herangehen.<br>\nDoch nur einen Tag sp&auml;ter bot Kanzler Kohl, nach einsamer Absprache mit seinem Finanzminister Theo Waigel, aus dem hohlen Bauch &ouml;ffentlich die W&auml;hrungsunion an. Die Bundesbank ist nicht konsultiert worden, wie P&ouml;hl mehrfach beklagte. Die D-Mark war das hammerharte Wahlversprechen. Denn die Umfragen der Ost-CDU f&uuml;r die Volkskammerwahlen am 18. M&auml;rz (11 Prozent) erfreuten ebenso wenig, wie die pers&ouml;nlichen des Kanzlers im Westen. Kohls trefflicher Machtinstinkt wurde mit dem haushohen Sieg von 48 Prozent f&uuml;r die von ihm geschmiedete Allianz f&uuml;r Deutschland belohnt.<br>\nDas nunmehr bevorstehende Westgeld weckte einerseits gro&szlig;e Begehrlichkeit, aber auch Verunsicherung, zu welchem Kurs das gut gehen werde. Der Vertragsentwurf blieb unter Verschluss, aber Mitte April sickerten Ausz&uuml;ge durch Indiskretion durch. Nun wurde klar, welcher Preis gefordert wird, damit mit dem sch&ouml;nen Geld kein Schindluder getrieben werden kann: Die DDR hatte der Beschr&auml;nkung eigener Hoheit einzuwilligen. Die wichtigsten DDR-Verfassungsgrunds&auml;tze waren aufzuheben, insbesondere die sozialistische Rechtsordnung, um den Erwerb von Privateigentum an Grund und Boden und Produktionsmitteln zu gew&auml;hrleisten. Erstmalig wurde das Recht zu fristloser K&uuml;ndigung eingef&uuml;hrt. Wer seine W&auml;hrungshoheit aufgibt, ist kein ernst zu nehmender Vertragspartner mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/zeitenwende\/30-jahre-waehrungsunion-es-war-organisierte-verantwortungslosigkeit-li.89593?mktcid=smsh&amp;mktcval=OS%20Share%20Hub\">Daniela Dahn in der Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Ein sehr interessanter Artikel, der wieder einmal das M&auml;rchen von der gl&uuml;cklichen Wiedervereinigung mit L&uuml;gen straft. Man ist nach der Lekt&uuml;re durchaus geneigt von einer Okkupation zu sprechen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Das universelle Grundeinkommen: Der feuchte Traum des Weltwirtschaftsforums<\/strong><br>\nDas Weltwirtschaftsforum, der Club der gr&ouml;&szlig;ten multinationalen Konzerne, propagiert seit einigen Jahren die Idee des weltweiten universellen Grundeinkommens. Dahinter steckt nicht Menschenfreundlichkeit, sondern Machtkalk&uuml;l und Gewinnstreben. Die &Uuml;berschneidungen mit den Kampagnen gegen das Bargeld und f&uuml;r die biometrische Identifizierung sind enorm.(&hellip;)<br>\nEin weltweites Grundeinkommen f&uuml;r alle w&auml;re so etwas wie die Kr&ouml;nung der Programme zur Massen&uuml;berwachung, die auf Betreiben oder mit t&auml;tiger Mithilfe von US-Regierung und Weltwirtschaftsforum bereits vorangetrieben werden. In diesen Kreisen denkt und plant man gro&szlig; und sehr langfristig. Alle Erdenb&uuml;rger sollen an das digitale System angeschlossen werden, das von der US-Regierung und den US-Digitalkonzernen kontrolliert wird. Das soll mit einem Strau&szlig; von Programmen bewerkstelligt werden. Dazu geh&ouml;rt die Beseitigung des Bargelds. Schl&uuml;sselspieler der Kampagne gegen das Bargeld sind auch ma&szlig;geblich an dem Grundeinkommensprojekt im Sudan beteiligt, namentlich mindestens USAID, Weltbank und das Omidyar Network. Das Weltwirtschaftsforum wirbt sowohl f&uuml;r finanzielle Inklusion als auch f&uuml;r das universelle Grundeinkommen. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Das universelle Grundeinkommen hat alle Merkmale von &sbquo;Brot und Spiele&lsquo;, die das r&ouml;mische und das byzantinische Reich nutzten um Unzufriedenheit zu zerstreuen und die Massen ruhigzustellen, anstatt ihnen &ouml;konomische Chancen und politische Mitsprache zu erm&ouml;glichen.&ldquo;<br>\nViele der heutigen sozialen Probleme h&auml;tten ihre Wurzeln in der Missachtung des demokratischen Prozesses. &bdquo;Die L&ouml;sung ist nicht, genug Kr&uuml;mel zu verteilen, um die Leute daheim, abgelenkt und sonstwie befriedigt zu halten, sondern den demokratischen Prozess wiederzubeleben.&ldquo;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/grundeinkommen-weltwirtschaftsforums\/\">Nobert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Ein ganz wichtiger Artikel von Norbert Haering der zurecht auf immer wieder auf die &ldquo;feuchten Tr&auml;ume&rdquo; des Weltwirtschaftsforums in Davos hinweist, dass im Zuge der allgemeinen Verunsicherung im Rahmen der Scheinwerfer auf Corona viele Konzepte zur &Uuml;berwachung und Ruhigstellung der Massen realisieren will. Egal ob Bargeldabschaffung, ID2020, Known Traveller oder das universelle Grundeinkommen (viele Artikel dazu auch auf dem Blog von Norbert Haering) &ndash; allen Konzepten gemein ist die massive Bedrohung von dem was wir bisher noch unter Freiheit kennen, ersetzt durch massiven Technikeinsatz, Kontrolle, &Uuml;berwachung, Repressionen, Zwang zur Anschaffung immer neuer, zu aktualisierten &Uuml;berwachungstechnik (Smartphone und Co.). Nat&uuml;rlich gibt es auch einige Gewinner und Profite, aber die breite Masse w&uuml;rde vieles verlieren, was das Leben &uuml;berhaupt lebenswert macht. Nachdenken ist angesagt, ob das gesellschaftspolitisch vom Gro&szlig;teil der Menschen erw&uuml;nscht ist!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Werkvertr&auml;ge: pandemische Verharmlosung durch &bdquo;herrschende&ldquo; Arbeitsrechtswissenschaft<\/strong><br>\nEs ist allgemein bekannt: Werkvertr&auml;ge wurden in das Arbeitsrecht durch die Hintert&uuml;r eingef&uuml;hrt. Sie fristeten an sich im B&uuml;rgerlichen Gesetzbuch ein harmloses Dasein, solange sie sich nur auf Architekten, Handwerksbetriebe oder G&auml;rtnereien bezogen: Wer ein &bdquo;Werk&ldquo; verrichtete, hatte bestimmte Anspr&uuml;che an den &bdquo;Werknehmer&ldquo;. Das war seit dem Jahre 1900 so. Doch dann wurde am &bdquo;Runden Tisch&ldquo; der in Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern produzierten &bdquo;herrschenden Meinung&ldquo; im Arbeitsrecht pl&ouml;tzlich der Scheinwerkvertrag hervorgezaubert. Nachdem der Leiharbeit sehr zum Leidwesen der Unternehmen vor allem durch EU-Richtlinien doch gewisse Grenzen gesetzt wurden, sann man auf einen Ausweg aus dem Dilemma. Und siehe da: Ganz ohne Gesetzgeber erfand man den Werkvertrag (oder Dienstvertrag) mit dem Subunternehmer, der im eigenen Betrieb bestimmte &bdquo;Gewerke&ldquo; abdecken sollte, ohne dass es zum Einsatz von Leiharbeit kommen m&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/arbeitsunrecht.de\/werkvertraege-pandemische-verharmlosung-durch-herrschende-arbeitsrechtswissenschaft\/\">arbeitsunrecht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mindestlohn bleibt Mangellohn<\/strong><br>\nPressemitteilung von Susanne Ferschl<br>\n&bdquo;Der deutsche Mindestlohn bleibt auch k&uuml;nftig ein Mangellohn. Die beschlossene Erh&ouml;hung um sage und schreibe 1,10 Euro in den kommenden zwei Jahren ist ein schlechter Scherz&ldquo;, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, den Vorschlag der Mindestlohnkommission, die Lohnuntergrenze in vier Schritten bis Mitte 2022 auf 10,45 Euro anzuheben. Ferschl weiter:<br>\n&bdquo;Es war kein gro&szlig;er Wurf zu erwarten, denn die Mindestlohnkommission degradierte sich dank ihrer Gesch&auml;ftsordnung letztlich selbst zum Buchhalter der nachlaufenden Tarifentwicklung. Schon bei seiner Einf&uuml;hrung 2015 war der Mindestlohn mit 8,50 Euro viel zu niedrig angesetzt, und dieses Grundproblem besteht unver&auml;ndert fort. Bei einem fortgesetzten Anstieg wie im Durchschnitt der letzten Jahre w&uuml;rde die Lohnuntergrenze erst 2033 zw&ouml;lf Euro erreichen. Die aktuelle Krise erfordert aber einen staatlichen Eingriff und eine deutliche Erh&ouml;hung des Mindestlohns auf wenigstens zw&ouml;lf Euro. So st&auml;rkt man die Konjunktur nachhaltig und effektiv. Denn nur wenn die Menschen real mehr Geld im Portemonnaie haben, k&ouml;nnen sie auch konsumieren.<br>\nEine einmalige Anhebung der Lohnuntergrenze auf mindestens zw&ouml;lf Euro durch das Parlament ist keine Schw&auml;chung der Tarifautonomie, sondern eine notwendige St&auml;rkung der L&ouml;hne und Tarifentwicklung gerade in den unteren Lohngruppen. Mit Niedrigl&ouml;hnen und Lohndumping &ndash; das zeigen nicht zuletzt die aktuellen Skandale in deutschen Schlachth&ouml;fen &ndash; muss endlich Schluss sein. Der Vorschlag der Kommission muss durch eine Verordnung noch f&uuml;r rechtskr&auml;ftig erkl&auml;rt werden. Der Spielraum und die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine politische Anhebung auf zw&ouml;lf Euro sind weiterhin vorhanden. Niedrigl&ouml;hne sind kein Sachzwang &ndash; sie zu beenden, ist eine Frage des politischen Willens.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/mindestlohn-bleibt-mangellohn-1\/\">Die Linke<\/a>\n<p><strong>dazu: Mindestlohn Niederlande<\/strong><br>\nab 01.07.2020: 1.680,00 Euro plus Urlaubsgeld)<br>\n&hellip; Der Mindestlohn in den Niederlanden ist im &ldquo;Gesetz Mindestlohn und Mindesturlaubsgeld&rdquo; vom 27. November 1968 (!) geregelt&hellip;.<br>\nDas Gesetz regelt keinen Stundenlohn, sondern den Mindestlohn pro Monat, pro Woche und pro Tag und (!) das Mindesturlaubsgeld. (aktualisiert bis &ldquo;Minimumloon&rdquo; und &ldquo;Vakantiegeld&rdquo;\/&rdquo;Vakantiebijslag&rdquo; ab dem 1. Juli 2020: 1.680,00 Euro pro Monat plus Urlaubsgeld in H&ouml;he von 134,40 Euro pro Monat) &hellip;<br>\nEr gilt in der in Artikel 8 genannten H&ouml;he f&uuml;r alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Alter von 23 (ab 1. Juli 2017 von 22 und ab 1. Juli 2019 ab 21) Jahren bis zur gesetzlichen Altersgrenze&hellip;<br>\nDer rechnerische Mindestlohn pro Stunde ergibt sich aus der i.d.R. tarifvertraglich geregelten w&ouml;chentlichen Arbeitszeit. Das hei&szlig;t, in Bereichen mit einer w&ouml;chentlichen Arbeitszeit von 36 oder 38 Stunden ist der rechnerische Stundenlohn h&ouml;her als in den Bereichen, in denen die w&ouml;chentliche Arbeitszeit 40 Stunden betr&auml;gt.<br>\n(ab 1. Juli 2020: 9,70 Euro bei einer 40-Stunden-Woche, 10,21 Euro bei einer 38-Stunden-Woche und 10,77 Euro bei einer 36-Stunden-Woche; jeweils aufgerundet und ohne Mindesturlaubsgeld; siehe unten)<br>\nDas Gesetz regelt nicht nur den Mindestlohn sondern auch das Mindesturlaubsgeld, das Arbeitgeber zu zahlen haben. Das Mindesturlaubsgeld betr&auml;gt mindestens 8 Prozent des Bruttolohns. (Artikel 15) Das hei&szlig;t, das Mindesturlaubsgeld betr&auml;gt&hellip;ab dem 1. Juli 2020: 134,40 pro Monat = 8 Prozent zur Bruttolohnsumme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.biaj.de\/archiv-materialien\/470-mindestlohn-niederlande-1485-60-euro-pro-monat-und-8-prozent-urlaubsgeld.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsforschung und Jugendberufshilfe<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Marco Wenzel:<\/strong> &hellip;und die Arbeitgeber in Holland sind immer noch nicht pleite!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeit und L&ouml;hne auf dem &Ouml;konomenindex<\/strong><br>\n(&hellip;) Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat die &Ouml;konomenzunft geladen, um &uuml;ber das Konjunkturpaket zu urteilen. Die Ratschl&auml;ge selbst vermeintlich progressiver &Ouml;konomen lassen einen aber mit gro&szlig;er Sorge in die Zukunft schauen&hellip;<br>\nWas die Stellungsnahmen interessant macht, ist die Stellungnahme von Friederike Spiecker. Sie ist tats&auml;chlich in der Runde von sieben &Ouml;konomen die Einzige, der klar zu sein scheint, dass man zun&auml;chst einmal das Problem benennen muss, bevor man &uuml;ber die Angemessenheit von L&ouml;sungen befinden kann.<br>\nWas also ist nach ihrer Meinung das Kardinalproblem f&uuml;r die deutsche Wirtschaftsentwicklung? Sie h&auml;lt zun&auml;chst einmal fest, dass Deutschlands Wirtschaftsentwicklung hochgradig abh&auml;ngig von seinen Export&uuml;bersch&uuml;ssen ist. Da aber der Wirtschaftseinbruch bei den wichtigsten deutschen Handelspartnern enorm ist und die deutschen Konjunkturpakete keinen direkten Einfluss darauf nehmen k&ouml;nnen, ist mit einer &bdquo;starken negativen Korrektur&ldquo; zu rechnen. Was nichts anderes hei&szlig;t, als dass Menschen in den betroffenen exportorientierten Branchen in Kurzarbeit bleiben bzw. sogar arbeitslos werden.<br>\nKurzarbeit und Arbeitslosigkeit sind aber, wie sie ausf&uuml;hrt, nicht nur ein &bdquo;Krisenindikator&ldquo;, sondern &bdquo;Krisenverst&auml;rker&ldquo;. Menschen, die in Kurzarbeit oder arbeitslos sind, verf&uuml;gen &uuml;ber ein geringeres Einkommen. Sie werden daher weniger Konsumg&uuml;ter nachfragen und das &bdquo;dr&uuml;ckt auf die Binnennachfrage.&ldquo; Dar&uuml;ber hinaus werden Menschen aus Sorge um ihre Arbeitsstelle mehr sparen und bereit sein, auf Lohn zu verzichten.<br>\nDas Problem, das die Politik prim&auml;r zu adressieren hat, ist daher Einkommensniveaus von Lohnabh&auml;ngigen zu stabilisieren, um einem deflation&auml;ren Prozess zu verhindern. Vor diesem Hintergrund fordert Spiecker u.a. politische Ma&szlig;nahmen, wie die &bdquo;Verl&auml;ngerung des [&hellip;] erh&ouml;hten und vereinfacht zu beantragenden Kurzarbeitergeldes f&uuml;r die n&auml;chsten 2 Jahre&ldquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/06\/arbeit-auf-dem-oekonomenindex\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Uuml;ber die konkrete Lebenssituation armer Menschen in der Gro&szlig;stadt<\/strong><br>\nKredit vom Jobcenter als Einstieg in die Schuldenfalle<br>\nDie Hauptursache f&uuml;r die &Uuml;berschuldung eines Menschen ist nach wie vor der Verlust des Arbeitsplatzes, f&uuml;r jeden f&uuml;nften Schuldner in Deutschland war die Erwerbslosigkeit im vergangenen Jahr der Grund f&uuml;r die finanzielle Notlage.<br>\nDamit beginnt f&uuml;r viele Schuldner die Spirale abw&auml;rts in die Schuldenfalle. Weil Schulden ein wichtiges &bdquo;Vermittlungshemmnis&ldquo; bei der Arbeitssuche sind, finanzieren viele Jobcenter f&uuml;r die betroffenen Menschen eine Schuldnerberatung in externen Beratungsstellen.<br>\nIst das Jobcenter oder die Bundesagentur (BA) aber selbst Gl&auml;ubiger, verh&auml;lt man sich dort ganz anders. Nur in besonderen H&auml;rtef&auml;llen d&uuml;rfen sie sich bei der Schuldenregulierung auf eine au&szlig;ergerichtliche Einigung einlassen. Damit ist bei allen verschuldeten, erwerbslosen Menschen, die auch bei der BA Schulden haben, ein Insolvenzverfahren vorprogrammiert, weil bei diesen au&szlig;ergerichtlichen Einigungen der Grundsatz gilt, dass alle Gl&auml;ubiger mitmachen und auf einen Teil der Forderung verzichten&hellip;<br>\nKreditgeber<br>\n(&hellip;) Vor allem verleihen die Jobcenter immer mehr Geld an die erwerbslosen Bed&uuml;rftigen oder an die Geringverdiener. Im Jahr 2019 erreichten die Darlehen, die Hartz-IV-Empf&auml;nger f&uuml;r Anschaffungen wie etwa einen K&uuml;hlschrank bekamen, eine Rekordsumme von 73 Millionen Euro, vor neun Jahren waren es noch 33 Millionen Euro.<br>\nAuch m&uuml;ssen die &bdquo;Aufstocker&ldquo; sich immer h&auml;ufiger beim Jobcenter verschulden, weil ihr Einkommen und damit die Unterst&uuml;tzung vom Amt schwankt und sie dann zeitverz&ouml;gert Geld zur&uuml;ckzahlen m&uuml;ssen. Laut Statistischem Bundesamt, ist dieser Personenkreis &bdquo;&uuml;berproportional h&auml;ufig &uuml;berschuldet&ldquo;&hellip;<br>\nAuslagerung des Inkassos<br>\nSeit Oktober 2016 beauftragt die BA die Inkassofirmen APONTAS und EOS-Group\/Deutscher Inkassodienst mit dem Einzug von insgesamt 120.000 R&uuml;ckforderungen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gewerkschaftsforum.de\/ueber-die-konkrete-lebenssituation-armer-menschen-in-der-grossstadt-kredit-vom-jobcenter-als-einstieg-in-die-schuldenfalle\/\">Gewerkschaftsforum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schwarz-gr&uuml;ner Schmusekurs: Die Gr&uuml;nen entdecken ihre Bewunderung f&uuml;r die CDU, Merz sieht neue Koalitionsm&ouml;glichkeiten<\/strong><br>\nViele mochten der CDU am Freitag ihre Reverenz erwiesen haben. Kaum ein Konkurrent allerdings tat dies mit so viel politischer Zuneigung wie die Gr&uuml;nen. Sie sandten den deutschen Christlichdemokraten, die den 75. Jahrestag des Gr&uuml;ndungsaufrufs ihrer Partei feierten, Gl&uuml;ckw&uuml;nsche und hintersinnige Geschenke zu: Einem feinen Pr&auml;sentekorb mit Ingwer- und Rhabarberschorle legten sie den neuen Entwurf des gr&uuml;nen Grundsatzprogramms bei &ndash; zur gef&auml;lligen inhaltlichen Diskussion, wie sie wissen liessen. (&hellip;)<br>\nDie neue Innigkeit kommt einigermassen unerwartet. Vor der Corona-Krise waren Union und Gr&uuml;ne alles andere als auf Schmusekurs. Noch im Februar machte etwa Friedrich Merz die &Ouml;kopartei als &laquo;Hauptgegner&raquo; bei den kommenden Bundestagswahlen aus. Nun kann ausgerechnet er sich in einem Interview mit dem &laquo;Spiegel&raquo; eine Verbindung mit den Gr&uuml;nen durchaus vorstellen: &laquo;Schwarz-Gr&uuml;n sitzt doch in vielen b&uuml;rgerlichen Familien l&auml;ngst am Fr&uuml;hst&uuml;ckstisch.&raquo; Er selbst traue sich zu, das Unionsprofil in einer Konstellation mit den Gr&uuml;nen klar erkennbar zu machen. Mit ihm w&uuml;rde es nicht nur wirtschafts- und finanzpolitisch vern&uuml;nftige Beschl&uuml;sse geben, sondern auch gesellschaftspolitisch.<br>\nDas t&ouml;nt, gerade weil es aus Merz&rsquo; Mund kommt, nach mehr als einem fl&uuml;chtigen politischen Sommerflirt. Zumal die Gr&uuml;nen mit ihrem Grundsatzprogramm neuerdings den Anspruch erheben, Deutschland zu f&uuml;hren. Auch sie wollen, wie die &laquo;liebe CDU&raquo;, weg von der Prinzipienreiterei und hin zu mehr regierungstauglichem Pragmatismus. Statt aus der Oppositionsrolle bloss zu kritisieren, wollen sie nicht nur anschlussf&auml;hig sein, sondern mehrheitsf&auml;hig werden. Wenn ergr&uuml;nte Konservative inzwischen sogar Rhabarberlimonade trinken, warum sollten sie dann noch Ber&uuml;hrungs&auml;ngste mit Unternehmen und Wirtschaft haben?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/schwarz-gruen-habeck-gratuliert-koalition-fuer-merz-moeglich-ld.1563404\">Neue Z&uuml;rcher Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die SPD &ndash; einschlie&szlig;lich ihres ach so gesch&auml;tzten Bundesfinanzministers &ndash; scheint dem vor allem programmatisch nichts entgegenhalten zu k&ouml;nnen\/wollen. Dabei liegen die Themen, mit denen die SPD bei der n&auml;chsten Bundestagswahl besser abschneiden k&ouml;nnte, buchst&auml;blich auf der Stra&szlig;e. Albrecht M&uuml;ller hat mehrfach darauf aufmerksam gemacht &ndash; bitte lesen Sie dazu u.a. diese Beitr&auml;ge: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=44640\">Wahlanalyse f&uuml;r die SPD &ndash; viel zu kurz gesprungen, rausgeworfenes Geld<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/180112-nds-ueber-was-verhandeln-union-und-spd-ueber-was-sollten-sie-verhandeln.pdf\">&Uuml;ber was verhandeln Union und SPD? &Uuml;ber was sollten sie verhandeln? Was w&auml;ren sinnvolle und notwendige programmatische Entscheidungen? Das soll das Thema dieses Beitrags sein<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Gr&uuml;ner Programmentwurf mit Bekenntnis zu milit&auml;rischen Interventionen<\/strong><br>\nKaum Licht und viel Schatten in der Friedensfrage &ndash; Ein Kommentar<br>\nBereits vor einiger Zeit hatten die Gr&uuml;nen einen Programmprozess initiiert, um sich inhaltlich f&uuml;r die angestrebte Regierungsbeteiligung nach der anstehenden Bundestagswahl in Stellung zu bringen. Dazu waren unter anderem f&uuml;r den friedens- bzw. milit&auml;rpolitischen Bereich diverse Papiere in die Debatte eingespeist worden, die nun teils auch in den am 26. Juni 2020 vorgestellten Programmentwurf einflossen.<br>\nAuch wenn der Entwurf, besonders was die Atomwaffenfrage anbelangt, nicht in allen Punkten so &uuml;bel ist, wie einige dier im Vorfeld zirkulierenden Papiere, ist er dennoch bellizistisch genug, um keine Zweifel aufkommen zu lassen: An friedenspolitischen Positionen wird eine gr&uuml;ne Regierungsbeteiligung ganz bestimmt nicht scheitern. So kommentierte der Politologe J&uuml;rgen Walter den Sinn und Zweck des Programmentwurfs treffenderweise mit folgenden Worten: &ldquo;Die Gr&uuml;nen wollen sich fit machen f&uuml;r eine Regierungsbeteiligung.&rdquo;<br>\nAuf dem Kriegspfad<br>\nWenig &uuml;berraschend, aber in der Deutlichkeit wenigstens ehrlich, ist das im Programmentwurf enthaltene Bekenntnis zu milit&auml;rischen Interventionen, auch wenn sie &ndash; selbstredend &ndash; &ldquo;immer nur &auml;u&szlig;erstes Mittel&rdquo; sein sollen: [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Gruener-Programmentwurf-mit-Bekenntnis-zu-militaerischen-Interventionen-4799662.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das grosse Wegwerfen bei Aldi<\/strong><br>\nAldi betont sein Engagement gegen Food Waste. Ein Augenschein in seine M&uuml;lltonnen zeigt, dass es sich dabei prim&auml;r um PR handelt.<br>\nRed. Grossverteiler verk&uuml;nden gerne, wie sorgsam sie mit den vielen Lebensmitteln umgehen, deren Verkaufsdatum abgelaufen ist. Janosch Fischer, der &uuml;ber foodsharing.de das Abholen und Verteilen von &uuml;bersch&uuml;ssigen Lebensmitteln organisiert, hat bei Aldi-Filialen die Probe aufs Exempel gemacht.<br>\nPfingstsonntag in der Fr&uuml;h. Es d&auml;mmert bereits, die V&ouml;gel sind mitten in ihrem Morgenkonzert. Tatort: Aldi-Filiale Gals, Kanton Bern. Ich stelle mein Velo samt Anh&auml;nger am Rande des verlassenen Parkplatzes ab und ziehe die Handschuhe an. Es muss schnell gehen. Mit Rucksack und den blauen Ikea-Taschen gehe ich zu den drei Containern, die an die Wand gestellt sind und &ouml;ffne sie.<br>\nWas ich vermute, aber nicht hoffe: Bis zum Rand sind sie gef&uuml;llt mit frischem Obst und Gem&uuml;se, das unachtsam reingeworfen wurde. Ich bin nicht w&auml;hlerisch und packe ein, was meine H&auml;nde greifen. Die Tonnen sind zur H&auml;lfte mit Mangos aus Brasilien, peruanischen Bio-Avocados, Aprikosen, Pfirsichen und Peperoni aus Spanien gef&uuml;llt. Hinzu kommen frische Karoten, Fenchel, Kohlrabi, Birnen usw.<br>\nBei jedem vorbeifahrenden Auto steigt die Anspannung, handelt es sich bei dieser Aktion doch um eine unerlaubte Handlung. Es dauert, bis alle Taschen gef&uuml;llt sind. Etwa 10 Prozent der weggeworfenen Lebensmittel konnte ich retten. Nach zehn Tagen Kellerlagerung ist die Mehrheit der geretteten Produkte noch immer in einwandfreiem Zustand. Die Filiale h&auml;tte also gen&uuml;gend Zeit gehabt, die Produkte weiterzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Umwelt\/Das-grosse-Wegwerfen-bei-Aldi\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schweinerei<\/strong><br>\nSeit bald 50 Jahren warnen Fachleute davor, dass die Entwicklung in der Fleischindustrie ein b&ouml;ses Ende nehmen wird. Jetzt ist es so weit. Eine zentrale Ursache daf&uuml;r liegt in der Schlie&szlig;ung kommunaler Schlachth&ouml;fe. Die h&auml;tte nie passieren d&uuml;rfen, auch in Stuttgart nicht. [&hellip;]<br>\nEine absurde Entwicklung hatte da vor allem in NRW l&auml;ngst ihren Lauf genommen. Immer mehr kommunale Schlachth&ouml;fe wurden abgesto&szlig;en, unter anderem mit dem Argument, die Erf&uuml;llung neuer EG-Richtlinien zu Hygiene, Arbeitsbedingungen und zum Umgang mit Tieren seien zu teuer, die Privatisierung deshalb der einzig richtige Weg. Oder aus ganz grunds&auml;tzlichen Erw&auml;gungen. &ldquo;Letztes Gefecht&rdquo;, titelte der &ldquo;Spiegel&rdquo; schon 1975 und beklagte, wie &ldquo;Westdeutschlands Kommunal-Schlachth&ouml;fe den Steuerzahler immer mehr Geld kosten&rdquo;. Wie bei der Privatisierung in anderen Branchen wurde auch hier der naheliegende Gedanke tabuisiert, dass Entstaatlichung allein kein Wunder bewirken und aus einem unrentablen Betrieb einen rentablen machen kann.<br>\nMitte der Siebziger hatten schon mehr als 100 St&auml;dte bundesweit den Verkauf ihrer Schlachth&ouml;fe beschlossen. Etabliert sollten sich &ldquo;dank moderner K&uuml;hl- und Transportsysteme in den l&auml;ndlichen Erzeugergebieten immer mehr private und genossenschaftliche Versandschlachtereien, die ihre Rinder- und Schweineh&auml;lften schnell und preiswert in jeden Winkel der Bundesrepublik liefern k&ouml;nnen&rdquo;. Die kommunale Konkurrenz konnte nicht mithalten. Deren Auslastung brach zusammen, und private Anbieter schlachteten bereits zu Dumpingpreisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/politik\/483\/schweinerei-6845.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a>\n<p><strong>dazu: So funktioniert die Schlachtbank Europas<\/strong><br>\nDurch die Corona-Infektionen in deutschen Schlachth&ouml;fen ger&auml;t eine Branche in den Blick, die sonst lieber im Verborgenen arbeitet.<br>\nImmer wieder die Fleischindustrie: Die Corona-Ausbr&uuml;che bei T&ouml;nnies in Nordrhein-Westfalen und einer Wiesenhof-Schlachterei in Niedersachsen besch&auml;ftigen ganz Deutschland &ndash; und sch&uuml;ren die Angst vor einer zweiten Welle der Pandemie. Und je st&auml;rker sich die Ausbr&uuml;che auf eine Branche konzentrieren, um so gr&ouml;&szlig;er wird der Wunsch nach Wissen &uuml;ber diese sonst eher diskrete Branche. [&hellip;]<br>\nWo also liegen die gr&ouml;&szlig;ten Probleme der Fleischindustrie in Deutschland &ndash; und was wird getan?<br>\nKonzentration der Betriebe<br>\nVom n&ouml;rdlichen Nordrhein-Westfalen &uuml;ber das westliche Niedersachsen erstreckt sich eine Region, die manche den Schweineg&uuml;rtel nennen. Die N&auml;he zu den Seeh&auml;fen galt als wichtig, um billig Futter importieren zu k&ouml;nnen. Es entstand die wohl deutscheste aller denkbaren Kopien des amerikanischen Belt-Konzepts: Allein in den Landkreisen Vechta und Cloppenburg leben rund sechsmal so viele Schweine wie Menschen, jeder dritte Job h&auml;ngt an der Tierhaltung. Doch w&auml;hrend die Zahl der geschlachteten Tiere in der Fleischbranche hoch bleibt, sinkt die Zahl der Betriebe, unter M&auml;stern wie unter Schlachtern.<br>\nDas f&uuml;hrt zu verwobenen Konzernen, die ihre Macht ausbauen. [&hellip;]<br>\nDie kleinen Schlachth&ouml;fe wiederum klagen &uuml;ber hohe Kosten &ndash; aber auch &uuml;ber strenge Auflagen der EU. Kleine Schlachter, so Forscher Hamm, h&auml;tten zudem &ldquo;bewusst nicht die M&ouml;glichkeit genutzt, sich von ausl&auml;ndischen Schlachtbrigaden abh&auml;ngig zu machen&rdquo;.<br>\nArbeitsbedingungen<br>\nSeit den Corona-Ausbr&uuml;chen wird besonders &uuml;ber die Lage der Arbeiter in Schlachth&ouml;fen diskutiert. Unter ihnen sind seit der EU-Erweiterung viele aus Osteuropa. Die gro&szlig;en Betriebe verlassen sich zunehmend auf die flei&szlig;igen, aber schlecht bezahlten Arbeitskr&auml;fte, angeblich auch weil Menschen aus Deutschland diese Arbeit nicht mehr machen w&uuml;rden. Daran k&ouml;nnten aber auch die L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen schuld sein. In der Coronakrise wird entsprechend viel &uuml;ber enge Unterbringung in Massenunterk&uuml;nften sowie Lohndumping durch Werkvertr&auml;ge und Subunternehmertum diskutiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/deutsche-fleischfabriken-in-der-corona-krise-schlachtbank-europas-a-bc67c942-27ce-4668-8908-ecde4af86619\">SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Am &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; in den Schlachtbetrieben &ldquo;k&ouml;nnten aber auch die L&ouml;hne und Arbeitsbedingungen schuld sein&rdquo;? Das b&ouml;se Wort &ldquo;Lohndumping&rdquo;? Diese zaghafte Anmerkung zu den uns&auml;glichen Lohn- und Arbeitsbedingungen in dieser schlimmen Branche ist f&uuml;r den neoliberalen SPIEGEL geradezu revolution&auml;r. Nachdem er viele Jahre die Augen geschlossen hat, k&ouml;nnte er sich vielleicht anschie&szlig;end in vielen anderen Bereichen in Deutschland umschauen, deren Arbeitsbedingungen auch dank der jahrelangen SPIEGEL-Propaganda von der angeblichen &ldquo;mangelnden Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo; &auml;hnlich katastrophalen sind. &ldquo;Und es werden nicht nur Tiere aus Deutschland geschlachtet. &ldquo;Wir haben in den letzten Jahren einen Schlachttiertourismus aufgebaut&rdquo;, sagt Agrar&ouml;konom Hamm. &ldquo;Lebende Schweine aus den Niederlanden und zum Teil auch aus D&auml;nemark werden zum Schlachten &uuml;ber die Grenze gebracht, weil die Schlachth&ouml;fe hierzulande billiger arbeiten, unter Bedingungen, die, wie die Werkvertr&auml;ge, im Ausland teils bereits verboten sind.&rdquo; &ndash; Deutschland ist das Billiglohnland und deshalb die &ldquo;Schlachtbank Europas&rdquo; (ein wohlverdienter Titel!), so klar und simpel k&ouml;nnte der SPIEGEL schreiben. Tragisch, dass am Ende wieder der Verbraucher in die Pflicht genommen wird f&uuml;r etwas weniger schlimme Tierhaltungsbedingungen, die der Staat zu regulieren h&auml;tte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das Letzte &ndash; Das kann es nicht sein<\/strong><br>\nUli Hoene&szlig;, Ehrenpr&auml;sident des FC Bayern M&uuml;nchen, verteidigt seinen Freund Clemens T&ouml;nnies entschieden. Dabei zieht er auch einen pers&ouml;nlichen Vergleich. Eine andere Diskussion nennt der 68-J&auml;hrige &bdquo;scheinheilig&ldquo;.<br>\nEr steht T&ouml;nnies (64), dem er schon lange freundschaftlich verbunden ist, bei. &bdquo;Ich muss ehrlich sagen: Wenn Fehler gemacht wurden, muss man dazu stehen. Das tut er ja. Wenn Dinge zu &auml;ndern sind, dann muss man das auch tun. Ich gehe davon aus, dass er das tut, wenn es notwendig ist&ldquo;, sagte Hoene&szlig;. &bdquo;Aber dass man dann alles, was er so geleistet hat, was er f&uuml;r eine gro&szlig;e Firma aufgebaut hat, jetzt pl&ouml;tzlich in Schutt und Asche redet, das kann es nicht sein. Das ist aber ein Zeichen unserer Gesellschaft. Wenn du dran bist, dann gibt es kein Halten mehr. Und das erlebt er jetzt gerade am eigenen Leib.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/2.1802\/uli-hoeness-verteidigt-clemens-toennies-nach-corona-skandal-16837550.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK.:<\/strong> Dass Hoene&szlig; Probleme mit den Kategorien Recht und Unrecht hat, hat er ja bereits bewiesen. Aber die Aussagen zu T&ouml;nnies zeigen wieder den ganzen Zynismus, nicht nur von Hoene&szlig;, sondern generell der deutschen Oligarchie. Das Unternehmen T&ouml;nnies basiert auf unmenschlichen Arbeitsbedingungen und brutaler Ausbeutung, f&uuml;r Hoene&szlig; eine gro&szlig;e Leistung.<\/em><\/p>\n<p><em>W&auml;hrend durch den Lockdown in G&uuml;tersloh wohl erneut viele Existenzen vor allem im Einzelhandel und der Gastronomie auf dem Spiel stehen kann T&ouml;nnies trotzdem weiter ohne schlechtes Gewissen Millionen scheffeln. Im Grunde sollte T&ouml;nnies daf&uuml;r zur Verantwortung gezogen werden. Mindestens f&uuml;r den Schaden den er durch die nun notwendigen Ma&szlig;nahmen zur Eind&auml;mmung der Infektionen verursacht hat. Die Frage ist ob sich, wenn Gras &uuml;ber die Angelegenheit gewachsen ist, wirklich grunds&auml;tzlich etwas in den Fleischfabriken &auml;ndert.<\/em><\/p>\n<p><strong>Und zu guter Letzt: Ex-Mitarbeiter verteidigt T&ouml;nnies: &ldquo;Also ich wurde nie ausgebeutet&rdquo;<\/strong><br>\nRheda-Wiedenbr&uuml;ck (dpo) &ndash; Die Emp&ouml;rung war gro&szlig;, als die Zust&auml;nde beim Fleischhersteller T&ouml;nnies in den Medien thematisiert wurden &ndash; von Ausbeutung und moderner Lohnsklaverei war die Rede. Doch nun bricht ein Ex-Mitarbeiter von Clemens T&ouml;nnies &ouml;ffentlich eine Lanze f&uuml;r seinen alten Chef: Sigmar G. gab gegen&uuml;ber dem Postillon an, stets exzellent bezahlt worden zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-postillon.com\/2020\/07\/sigmar-g.html\">Der Postillon<\/a>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=19\">Hinweise des Tages<\/a> anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62597\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-62597","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62597","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=62597"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62597\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62605,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62597\/revisions\/62605"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=62597"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=62597"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=62597"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}