{"id":62653,"date":"2020-07-03T16:42:06","date_gmt":"2020-07-03T14:42:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653"},"modified":"2020-07-03T16:42:06","modified_gmt":"2020-07-03T14:42:06","slug":"hinweise-des-tages-ii-449","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h01\">Wie Europas Staaten ihre eigenen Klimaziele sabotieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h02\">Abholzung von W&auml;ldern hat in Europa massiv zugenommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h03\">Vergoldete Dreckschleudern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h04\">Staatshilfen nur bei Tariftreue und Besch&auml;ftigungssicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h05\">Ausbildungspl&auml;tze brechen weg &ndash; Zukunft der Jugend sichern!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h06\">Einmal Geringverdiener, immer Geringverdiener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h07\">Interne E-Mails belegen: Verkehrsminister Scheuer plante eine Umwelt-Maut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h08\">Die griechische Blaupause<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h09\">Wenn h&ouml;chste Richter irren&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h10\">Merkel h&auml;lt an Corona-Ausnahmezustand fest &ndash; doch es gibt rechtliche Zweifel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h11\">Thesenpapier 3.0 | Die Pandemie durch SARS-CoV-2\/Covid-19 &ndash; eine erste Bilanz &ndash;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h12\">Deutschland f&uuml;hrt die EU &ndash; und schert gleich aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h13\">Pfizer und Biontech: Ergebnisse zu Corona-Impfstoff &ldquo;ermutigend&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h14\">Aus f&uuml;r die private Jacobs University: Ende einer L&uuml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h15\">Wie die Regierung die Presse f&ouml;rdern will<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62653#h16\">Das Letzte: Antisemitismus in der Labourpartei Neuer Chef, altes Problem<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie Europas Staaten ihre eigenen Klimaziele sabotieren<\/strong><br>\nEuropas Regierungen f&ouml;rdern fossile Brennstoffe mit mehr als 137 Milliarden Euro im Jahr. So sabotieren sie ihre eigenen Klimaziele [&hellip;]<br>\nDa fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Pr&auml;sident Emmanuel Macron mit Unterst&uuml;tzung fast aller EU-Partner die &bdquo;Dekarbonisierung&ldquo; der Wirtschaft und die Pr&auml;sidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen verk&uuml;ndet den &bdquo;Green Deal&ldquo; und die &bdquo;Klimaneutralit&auml;t&ldquo; bis 2050. Doch gleichzeitig f&ouml;rdern Regierungen in ganz Europa mit einer endlosen Reihe von Subventionen und Verg&uuml;nstigungen den Verbrauch von fossilen Brennstoffen. Das reicht vom steuerbeg&uuml;nstigten Diesel bis zur St&uuml;tzung der Braunkohleindustrie, von der Steuerfreiheit f&uuml;r die Luftfahrt bis zur F&ouml;rderung von fossil betriebenen Kraftwerken.<br>\nSo heizen die 30 Staaten der Europ&auml;ischen Wirtschaftszone plus Gro&szlig;britannien die globale Erw&auml;rmung Jahr f&uuml;r Jahr mit mindestens 137 Milliarden Euro an, ergaben Recherchen des Journalistenteams Investigate Europe. Allein f&uuml;r Deutschland liegt der Betrag bei 37 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Das gesamte j&auml;hrliche EU-Budget betr&auml;gt 155 Milliarden Euro. Besonders beg&uuml;nstigt sind die energieintensiven Industrien wie die Stahl-, Zement- und Chemiebranche. Sie erhalten anders als etwa die Stromproduzenten die vorgeschriebenen Erlaubnisse f&uuml;r ihre Aussto&szlig; an Treibhausgasen kostenlos und sparen so fast 18 Milliarden Euro im Jahr. Mehr als ein Drittel davon geht an nur 20 Konzerne, ermittelte Investigate Europe gemeinsam mit der Umweltorganisation Sandbag.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/investigate-europe-wie-europas-staaten-ihre-eigenen-klimaziele-sabotieren\/25965544.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Abholzung von W&auml;ldern hat in Europa massiv zugenommen<\/strong><br>\nNicht nur im brasilianischen Regenwald wird kr&auml;ftig abgeholzt. Auch vor der Haust&uuml;r, in Europa, verschwinden gr&ouml;&szlig;ere Waldfl&auml;chen. Das fanden Forscher bei der Analyse von Satellitendaten heraus.<br>\nDie Holzeinschl&auml;ge in Europa haben drastisch zugenommen: Von 2016 bis 2018 lag die Holzentnahme um 49 Prozent h&ouml;her als im Zeitraum 2011 bis 2015. Etwa 69 Prozent der Biomasse seien seit 2016 verloren gegangen. Dies haben Wissenschaftler der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europ&auml;ischen Kommission im italienischen Ispra bei der Auswertung von Satellitenaufnahmen entdeckt. Das Team um Guido Ceccherini macht vor allem die gestiegene Nachfrage nach Holz als nachhaltigen Roh- und Brennstoff f&uuml;r den Anstieg der Rodungen verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/abholzung-von-wald-hat-in-europa-massiv-zugenommen-li.90744\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Vergoldete Dreckschleudern<\/strong><br>\nDie Kohleindustrie wird mit viel Geld verabschiedet. Das kehrt das Verursacherprinzip auf obsz&ouml;ne Weise um: Wieder einmal zahlen nicht die Profiteure der alten Wirtschaft f&uuml;r deren Folgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/kohleausstieg-kommentar-1.4955854\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><strong>dazu: Ministerium trickst mit Leag-Gutachten<\/strong><br>\nBevor der Bundestag am heutigen Freitag &uuml;ber den Kohleausstieg abstimmt, ver&ouml;ffentlichte das Wirtschaftsministerium am Vorabend ein Gutachten, das zumindest die Milliarden-Entsch&auml;digung f&uuml;r den Lausitzer Braunkohlekonzern Leag plausibel erkl&auml;ren soll. Ein gewiefter Trick, der danebengehen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.klimareporter.de\/strom\/ministerium-trickst-mit-leag-gutachten%20\">Klimareporter<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Staatshilfen nur bei Tariftreue und Besch&auml;ftigungssicherung<\/strong><br>\nUm die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern, hat die Bundesregierung zehntausenden Unternehmen Kredite zugesichert. Dieses Geld sollte aber nicht einfach so gezahlt werden, sondern nur an Unternehmen, die sich f&uuml;r das Wohl der Gesellschaft und gute Arbeitsbedingungen einsetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++6c745078-bd0c-11ea-a455-525400e5a74a\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ausbildungspl&auml;tze brechen weg &ndash; Zukunft der Jugend sichern!<\/strong><br>\nUm die Ausbildungszahlen steht es schon l&auml;nger nicht zum Besten. Alle Betriebe brauchen Fachkr&auml;fte, aber nur ein F&uuml;nftel bildet selbst aus. In Zeiten von Corona sinkt die Zahl der Ausbildungsvertr&auml;ge in Niedersachsen noch einmal um 25 Prozent. Den jungen Menschen fehlt eine Zukunftsperspektive. Die Landesregierung muss jetzt die Ausbildungspr&auml;mie einf&uuml;hren, um die Ausbildung von heute und die Fachkr&auml;fte von morgen zu sichern, meint das schlaglicht 26\/2020. [&hellip;]<br>\nSchon vor Corona hatte der nieders&auml;chsische Ausbildungsmarkt seine Defizite. Seit Jahren ist er durch ein strukturelles Ungleichgewicht gekennzeichnet. Obwohl 100 Prozent der Betriebe von qualifizierten Fachkr&auml;ften profitieren, bildet nur noch rund ein F&uuml;nftel von ihnen selbst aus. Im letzten Jahr kamen auf hundert Jugendliche, die sich um eine Ausbildung bewarben, nur neunzig Ausbildungspl&auml;tze. F&uuml;r ein auswahlf&auml;higes Angebot m&uuml;ssten es &uuml;ber einhundertzw&ouml;lf Stellen sein. Dadurch erhalten nicht alle Ausbildungswilligen auch ihre Chance. Nun &ndash; da viele Unternehmen in wirtschaftlich schwieriges Fahrwasser geraten sind &ndash; droht sich dieser Trend nochmal deutlich zu verst&auml;rken.<br>\nDie neusten Daten sind besorgniserregend: Bis Ende Mai wurden gegen&uuml;ber dem Vorjahr in Niedersachsen insgesamt 3.500 gewerbliche und kaufm&auml;nnische Ausbildungsvertr&auml;ge weniger bei den Industrie- und Handelskammern (IHK) eingetragen. Das ist ein R&uuml;ckgang um mehr als ein Viertel! Besonders stark f&auml;llt der gemeldete Abbau mit &uuml;ber einem Drittel in der IHK-Gruppe Hannover aus. Aber auch in vielen anderen Bezirken gibt es hohe Einbu&szlig;en jenseits der 20 Prozent (siehe Grafik). Zwar bestehen zwischen den einzelnen Berufsgruppen zum Teil erhebliche Unterschiede. Dennoch liegen die Verluste in jeder Branche im zweistelligen Bereich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/themen\/++co++4c71a57e-bc34-11ea-a5fb-5254008f5c8c\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Einmal Geringverdiener, immer Geringverdiener<\/strong><br>\nMehr als jeder f&uuml;nfte abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte in Deutschland arbeitet im Niedriglohnsektor. Das ist auch im europ&auml;ischen Vergleich ein exorbitant hoher Wert. Experten fordern Reformen.<br>\nDa ist was faul in der Arbeitswelt: Der Niedriglohnsektor entpuppt sich f&uuml;r viele Besch&auml;ftigte als Sackgasse. Zumal inzwischen ganze Branchen ihre Gesch&auml;ftsmodelle auf der mageren Bezahlung aufbauen &ndash; dabei handelt es sich h&auml;ufig ausgerechnet um Jobs, die in der Corona-Krise als systemrelevant erkannt wurden. Das alles zeigt eine aktuelle Studie, die die Bertelsmann-Stiftung in Auftrag gegeben hat. (&hellip;)<br>\nDie Stiftung bezeichnet die Bedingungen als &bdquo;gesellschaftliche Missst&auml;nde&ldquo;. Um den Arbeitsmarkt &bdquo;resilienter&ldquo; zu machen, gelte es deshalb, schlecht abgesicherte Besch&auml;ftigungsformen &ndash; wie die Minijobs &ndash; zur&uuml;ckzudr&auml;ngen. Denkbar w&auml;re, die Schwelle von derzeit 450 auf 250 Euro abzusenken, &bdquo;um Anreize zur Umwandlung von Minijobs in regul&auml;re Besch&auml;ftigung zu setzen&ldquo;. Da stellt sich allerdings die Frage, ob stattdessen dann Minijobs noch einmal in Mini-Minijobs zerlegt werden, womit nichts gewonnen w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/einmal-geringverdiener-immer-geringverdiener-13819746.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Immer wieder dasselbe Spiel der &ldquo;Bertelsm&auml;nner&rdquo;: Erst neoliberale Ver&auml;nderungen vorschlagen, diese wirken sich dann negativ aus (wie hier der Niedriglohnsektor), um dann neue Vorschl&auml;ge unterbreiten zu k&ouml;nnen. Weshalb ausgerechnet die Bertelsmann Stiftung weiterhin gemeinn&uuml;tzig bleiben und sein soll, ist schleierhaft. Vermutlich deshalb, weil diese &ldquo;antidemokratische Einrichtung&rdquo; (<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=4xN-eW34sXg\">so Albrecht M&uuml;ller 2007 im Deutschlandfunk<\/a>) &uuml;ber mehr M&ouml;glichkeiten zur politischen Einflussnahme verf&uuml;gt als z.B. attac.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Interne E-Mails belegen: Verkehrsminister Scheuer plante eine Umwelt-Maut<\/strong><br>\nBundesverkehrsminister Andreas Scheuer wollte die gescheiterte Ausl&auml;nder-Maut in eine Umwelt-Maut umwandeln. Die Vorw&uuml;rfe gegen die Betreiber erscheinen damit in neuem Licht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amp2.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/untersuchungsausschuss-interne-e-mails-belegen-verkehrsminister-scheuer-plante-eine-umwelt-maut\/25972678.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die griechische Blaupause<\/strong><br>\nMenschenrechtsorganisationen warnen vor der Modellierung der EU-Asylpolitik nach dem Vorbild des neuen griechischen Asylgesetzes. Das zum 1. Januar in Kraft getretene und im Mai leicht modifizierte Gesetz erm&ouml;gliche es, &uuml;ber Asylgesuche binnen weniger Tage zu entscheiden und abgelehnte Antragsteller unverz&uuml;glich abzuschieben, urteilen der Greek Council for Refugees sowie die Hilfsorganisation Oxfam in einem gestern ver&ouml;ffentlichten Bericht. Dabei w&uuml;rden zwar zentrale Belange der Fl&uuml;chtlinge systematisch missachtet; dennoch k&ouml;nne das Gesetz als Blaupause f&uuml;r die neue EU-Asylgesetzgebung gelten, wie sie unter deutscher Ratspr&auml;sidentschaft verabschiedet werden solle. In der Tat fordern deutsche Politiker eine schnelle Pr&uuml;fung von Asylantr&auml;gen unmittelbar an den EU-Au&szlig;engrenzen sowie die direkte Abschiebung abgelehnter Antragsteller. W&auml;hrend die Debatte anh&auml;lt, werden neue Exzesse der griechischen K&uuml;stenwache bekannt, die unter anderem Fl&uuml;chtlinge auf aufblasbaren Rettungsinseln aussetzt. Sie wird von deutschen Frontex-Beamten unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8324\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wenn h&ouml;chste Richter irren&hellip;<\/strong><br>\n&hellip; schadet das dem Rechtsstaat nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn der Irrtum breit diskutiert wird und vern&uuml;nftige Schlussfolgerungen gezogen werden. Davon kann aber in Deutschland nach dem Fehlurteil des Verfassungsgerichts nicht die Rede sein.<br>\nBeerdigung dritter Klasse nennt man wohl das, was mit dem auch an dieser Stelle breit diskutierten und kritisierten Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerG) geschehen ist. Gestern hat der Deutsche Bundestag das Material gepr&uuml;ft und f&uuml;r gut befunden, welches die EZB via Deutsche Bundesbank dem deutschen Parlament hat zukommen lassen.<br>\nIn diesem Material wird erl&auml;utert, auf welche Weise die EZB bei allen ihren Entscheidungen daf&uuml;r Sorge getragen hat, dass das Prinzip der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit, das vom BVerG &ndash; in ganz unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;iger Weise &ndash; angemahnt worden war, nicht verletzt wurde. Der Bundestag kam mehrheitlich zu dem Ergebnis, nun sei der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit auch im Sinne des h&ouml;chsten deutschen Gerichts Gen&uuml;ge getan und man k&ouml;nne zur Tagesordnung &uuml;bergehen. Das BVerG ist damit wohl zufrieden. Das Gericht, das hat gerade der Berichterstatter bei dem EZB-Urteil, der Richter Peter Huber, best&auml;tigt, hat mit dem eigentlichen Vollzug des Urteils nichts zu tun.<br>\nNach diesem sang- und klanglosen Ende der Aff&auml;re werden die Dauerkl&auml;ger der Gauweiler-Truppe vermutlich wieder eine Klageschrift vorbereiten und nunmehr das neue Programm der EZB attackieren. Dann ist das Gericht erneut einige Jahre damit besch&auml;ftigt, sich ein Urteil &uuml;ber einen Tatbestand zu bilden, der den Richtern mit ihrer hohen juristischen Kompetenz vollkommen fremd ist und vermutlich auch f&uuml;r immer bleiben wird.<br>\nWas zeigt, dass das inzwischen in Deutschland zum h&ouml;chsten politischen Prinzip erhobene Unter-den-Teppich-kehren die unsinnigste aller &bdquo;L&ouml;sungen&ldquo; ist, weil sich irgendein Querkopf schlie&szlig;lich doch erdreistet, den Teppich hochzuheben. H&auml;tte sich die Politik &ouml;ffentlich und ernsthaft mit dem Urteil befasst und dem BVerG klargemacht, wie sehr es daneben gelegen hat, es w&auml;re der Demokratie, dem Rechtsstaat und vermutlich sogar dem BVerG ein dauerhafter Dienst erwiesen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/2020\/07\/wenn-hoechste-richter-irren\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Merkel h&auml;lt an Corona-Ausnahmezustand fest &ndash; doch es gibt rechtliche Zweifel<\/strong><br>\nDie Kanzlerin h&auml;lt Sonderrechte der Regierung wegen Corona weiter f&uuml;r geboten. Ein Gutachten im Auftrag der FDP kommt zu einem anderen Schluss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/coronakrise-merkel-haelt-an-corona-ausnahmezustand-fest-doch-es-gibt-rechtliche-zweifel\/25967970.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Thesenpapier 3.0 | Die Pandemie durch SARS-CoV-2\/Covid-19 &ndash; eine erste Bilanz &ndash;<\/strong><br>\nDas Thesenpapier 3.0 baut auf den vorangegangenen Papieren auf, aktualisiert die epidemiologische Analyse und stellt den &bdquo;Dritten Weg&ldquo; der spezifischen Pr&auml;vention, die juristische Analyse und die Problematik der Corona-Tracing-App in den Vordergrund.<br>\nDie wichtigsten Botschaften auf einen Blick:\n<ul>\n<li>Sporadisches und epidemisches Muster differenzieren: In der epidemiologischen Analyse ist derzeit deutlich das sporadische Auftreten von den aktuellen Herdausbr&uuml;chen (bei kritischer Wohn- oder Arbeitssituation) zu abzugrenzen, beide m&uuml;ssen getrennt berichtet und adressiert werden.<\/li>\n<li>Dysfunktionale Dramatisierung: Das Berichtswesen des Robert Koch-Institutes (RKI) bzw. der Bundesregierung muss dringend aktualisiert werden, ein hier vorgelegter Vorschlag umfasst die differenzierte Darstellung von sporadischen und epidemischen F&auml;llen und den Bericht von Versorgungs-relevanten Krankheitszust&auml;nden (z.B. asymptomatische Infizierte, station&auml;re Behandlungsbed&uuml;rftigkeit).<\/li>\n<li>Stabile Kontrolle des Infektionsgeschehens: Eine Eradikation der Epidemie ist nicht erreichbar, m&ouml;glich ist aber eine stabile Kontrolle sporadischer F&auml;lle, vor allem aber von Herdausbr&uuml;chen (die nicht vorhersehbar und nicht zu verhindern sind).<\/li>\n<li>Situation ist beherrschbar: Durch ein vorbereitetes und gut ausger&uuml;stetes Gesundheitswesen ist die derzeitige Situation beherrschbar, daher sollte die Diskussion um die Aufhebung des Pandemie-Status und der Einschr&auml;nkung der Grundrechte er&ouml;ffnet werden (Wahrung der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit).<\/li>\n<li>Balanced Infection Control Score: Zur Einsch&auml;tzung der Wirksamkeit von Pr&auml;ventionsma&szlig;nahmen ist eine mehrdimensionale Matrix notwendig, die nicht nur infektionsepidemiologische Kennzahlen umfasst, sondern auch solche aus den Bereichen &Ouml;konomie, Grundrecht und Wissen\/Ausbildung.<\/li>\n<li>Der &bdquo;dritte Weg&ldquo;: Erfolgreiche Pr&auml;vention umfasst neben allgemeinen und nachfassenden Ma&szlig;nahmen vor allem Zielgruppen-orientierte, spezifische Ma&szlig;nahmen, die ex ante prim&auml;r das Auftreten von Risikosituationen zur Herdentstehung zu verhindern suchen. Der &Ouml;ffentliche Gesundheitsdienst muss ausgebaut werden.<\/li>\n<li>Klinische Forschung f&ouml;rdert den rationalen Umgang: die Aufarbeitung der klinischen und pflegerischen Fragestellungen, die Covid-19 betreffen, stellen ein zentrales Element eines rationalen Umgangs der Gesellschaft und der Bev&ouml;lkerung mit der Epidemie dar.<\/li>\n<li>Die W&uuml;rde des Menschen: Besonders bei Langzeitpflege, Behinderungen oder im Prozess des Sterbens m&uuml;ssen alle erdenkbaren Anstrengungen unternommen werden, um Situationen und Ma&szlig;nahmen zu verhindern, die die W&uuml;rde des Menschen einschr&auml;nken. Rechtlich erscheinen allgemeine Einschr&auml;nkungen dann als besonders problematisch, wenn spezifische, individuelle L&ouml;sungen m&ouml;glich sind und die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit durch die allgemeine Verbesserung der epidemiologischen Situation in Frage steht. <\/li>\n<li>Corona-Tracing-App wirft beunruhigende Fragen auf: Anonymit&auml;t, Standortbestimmung, Freiwilligkeit, Verhaltensmodifikation, Wirksamkeit und Effizienz &ndash; zu allen diesen Aspekten (und weiteren) sind erhebliche Zweifel angebracht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.socium.uni-bremen.de\/ueber-das-socium\/aktuelles\/?news=476#news476\">Gerd Glaeske in Universit&auml;t Bremen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch Herr Glaeske ist sich offensichtlich seiner kritischen Linie treu geblieben &ndash; bitte sehen Sie dazu auch die arte-Dokumentation <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1--c2SBYlMY\">&ldquo;Profiteure der Angst&rdquo;<\/a>. In der kommt auch Herr Glaeske ab ca. Minute 36:00 zu Wort &ndash; damals aus Anlass der &ldquo;Schweinegrippe&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutschland f&uuml;hrt die EU &ndash; und schert gleich aus<\/strong><br>\nWas soll das denn? Gleich am ersten Tag des sechsmonatigen EU-Vorsitzes ist Deutschland ausgeschert. Es geht um die Reiseliste, die Br&uuml;ssel grade erst beschlossen hat &ndash; f&uuml;r Berlin geht sie zu weit.<br>\nDie Bundesregierung nennt es stolz &ldquo;Corona-Pr&auml;sidentschaft&rdquo; &ndash; sie will der EU helfen, die Coronakrise zu &uuml;berwinden. Doch ausgerechnet bei der wichtigen Frage der Reisebeschr&auml;nkungen h&auml;lt sich Berlin nicht an die gemeinsamen EU-Beschl&uuml;sse. Im Gegensatz zu den Empfehlungen aus Br&uuml;ssel will die Bundesrepublik Serben, Marokkaner, Algerier und Ruander noch nicht einreisen lassen, wie die &ldquo;Deutsche Welle&rdquo; meldet. Das Robert-Koch-Institut stufe diese Staaten als Risikogebiete ein. Damit setzt sich der deutsche Sonderweg bei Corona fort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/deutschland-fuehrt-die-eu-und-schert-gleich-wieder-aus\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Pfizer und Biontech: Ergebnisse zu Corona-Impfstoff &ldquo;ermutigend&rdquo;<\/strong><br>\nErste Tests eines Impfstoffes gegen SARS-CoV-2 sind positiv ausgefallen. Doch ein breit angelegter Test ist notwendig, um Wirkung und Nebenwirkungen abzukl&auml;ren. (&hellip;)<br>\nDie bereits erfolgten Tests in den USA umfassten 45 gesunde Probanden im Alter von 18 bis 55 Jahren. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Das sind ganz gute Signale&rdquo;, kommentiert Stephan Becker, Virologe an der Uni Marburg. Insbesondere sei gut, dass die Antik&ouml;rperkonzentration h&ouml;her sei als bei Menschen, die eine Infektion durchgemacht haben. Ob der Impfstoffkandidat tats&auml;chlich vor einer Infektion sch&uuml;tzt, zeigten die Ergebnisse aber nicht, sagte Becker. Zudem sei unklar, ob die Impfung zum Aufbau eines sogenannten Immunged&auml;chtnisses f&uuml;hrt, also dass der K&ouml;rper auf eine Infektion mit dem Coronavirus wirksam vorbereitet ist. Um das zu zeigen, m&uuml;ssen viele Tausend Menschen geimpft werden, um dann zu schauen, wie viele von ihnen sich unter realen Bedingungen mit dem Coronavirus infizieren.<br>\nBecker ist an den Corona-Projekten von Biontech nicht beteiligt, kooperiert aber mit der Firma bei anderen Projekten. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Daten zur Immunantwort nach Impfung beim Menschen sind tats&auml;chlich ein wichtiger und ermutigender Schritt auf dem Weg zu einem Impfstoff&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek. Das gelte insbesondere bei einem RNA-Impfstoff wie diesem, denn es gebe noch keine solchen zugelassenen Human-Impfstoffe, und es sei weltweit auch wenig Erfahrung mit &ldquo;pr&auml;ventiven RNA-Impfstoffen&rdquo; da. Vor Biontech und Pfizer habe das Biotech-Unternehmen Moderna aus den USA die Induktion einer Immunantwort beim Menschen durch einen RNA-Impfstoffkandidaten bekanntgegeben. Daf&uuml;r habe es nun also den weltweit zweiten Hinweis gegeben. (&hellip;)<br>\nEs muss auch eine Auswahl getroffen werden, mit welchen Impfstoffkandidaten in einer gro&szlig;angelegten, globalen Studie mit &uuml;ber 30 000 gesunden Probanden gearbeitet wird. Die k&ouml;nnte &ndash; sofern sie von den Beh&ouml;rden genehmigt wird &ndash; im sp&auml;ten Juli 2020 beginnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Pfizer-und-Biontech-Ergebnisse-zu-Corona-Impfstoff-ermutigend-4801407.html\">heise online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die fragw&uuml;rdigen und vermutlich nicht risikolosen Impfstoffe aus den Gentechnik-Laboren sollen an gesunde Probanden im Alter zwischen 18 bis 55 Jahren getestet werden. Bitte sehen Sie dazu z.B. auch das Video <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62302#h02\">Genetische Impfstoffe gegen COVID-19: Hoffnung oder Risiko? (Mit Biologe Clemens Arvay)<\/a>. Aber die Risikogruppe ist jedoch zum Teil wesentlich &auml;lter &ndash; und nicht gesund. Insbesondere bei dieser Personengruppe m&uuml;sste ein Wirkstoff wirken. Aber wird das &uuml;berpr&uuml;ft?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Aus f&uuml;r die private Jacobs University: Ende einer L&uuml;ge<\/strong><br>\nDie Bremer &bdquo;Privat&ldquo;-Uni war von Anfang an ein Luftschloss, das ma&szlig;geblich der Staat errichtet hatte. Am allerbesten kann sie bis heute Eigen-PR. [&hellip;]<br>\nNoch am 23. Juni, als der Sponsor l&auml;ngst dem Senat mitgeteilt hatte, dass er keine Lust mehr hat, versendete der &bdquo;Pr&auml;sident&ldquo; der JUB noch eine Mail an die Mitarbeiter, in der er auf Optimismus machte und &bdquo;ein strategisches Projekt zur Ausrichtung auf das Bremer Wissenschafts- und Innovations&ouml;kosystem&ldquo; ank&uuml;ndigte, das am 7. Juli beschlossen werden sollte. In Wirklichkeit wird wohl der Einstieg in den Ausstieg beschlossen werden &ndash; und das Ende einer L&uuml;ge.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Aus-fuer-die-private-Jacobs-University\/!5693284\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine L&uuml;ge, f&uuml;r die die &ouml;ffentliche Hand immer wieder viele, viele Millionen vergeudet hat, die im &ouml;ffentlichen Hochschulsystem umso dringlicher fehlten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie die Regierung die Presse f&ouml;rdern will<\/strong><br>\nInsgesamt 220 Millionen Euro sollen nach einem neuen Beschluss vom Donnerstag aus der Staatskasse in die Presselandschaft flie&szlig;en, 20 Millionen noch in diesem Jahr, der Rest in den folgenden Jahren &ndash; allerdings nicht mehr in die Zustellung der klassischen Zeitung, sondern in die &ldquo;digitale Transformation&rdquo;, von Zeitungen, aber auch von Zeitschriften. Auch wenn mehr Geld freigegeben wurde als bislang: Die Zeitungsh&auml;user sollen sich die F&ouml;rdermittel also mit anderen Verlagen teilen. Vor allem aber hat sich das Konzept ge&auml;ndert, gegen die W&uuml;nsche der Zeitungen.<br>\n&ldquo;Die Zustellf&ouml;rderung ist tats&auml;chlich aktuell vom Tisch&rdquo;, sagt der medienpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Martin Rabanus, gegen&uuml;ber ZAPP. Er selbst h&auml;tte am liebsten gleichzeitig auch die Zustellung gef&ouml;rdert, allein: &ldquo;Die mehrheitliche Einsch&auml;tzung in der Koalition ist dann gewesen, dass es sinnvoller ist, jetzt die Weichen f&uuml;r die Zukunft zu stellen und nicht noch in die analoge Vergangenheit zu investieren.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/Wie-die-Regierung-die-Presse-foerdern-will,pressesubventionen100.html\">Zapp<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Das Letzte: Antisemitismus in der Labourpartei Neuer Chef, altes Problem<\/strong><br>\nLabour-Chef Keir Starmer will den Antisemitismus in seiner Partei ausrotten. Mit der Entlassung einer Schattenministerin setzte er nun ein klares Zeichen &ndash; auch gegen die Parteilinke und Vorg&auml;nger Corbyn.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/grossbritannien-labour-chef-keir-starmer-geht-gegen-antisemitismus-vor-a-fe21e663-d51b-4f33-900d-236615ddad20\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Die b&uuml;rgerlichen Medien verbreiten ja gerne, sie w&uuml;rden &ldquo;objektiv&rdquo; &uuml;ber die Geschehnisse in der Welt berichten. Nat&uuml;rlich ist das Unsinn, wie j&uuml;ngst zu lesen an diesem &uuml;blen Machwerk im SPIEGEL. Da hei&szlig;t es doch u.a. tats&auml;chlich Corbyn sei an seinem &ldquo;extremen Linkskurs&rdquo; bei den Wahlen gescheitert. Mal wieder wird deutlich, dass nicht nur gro&szlig;e Teile der politischen Parteien das Problem in unserem Lande darstellen, sondern in erheblichem Ma&szlig;e auch der Journalismus. In den gro&szlig;en Leitmedien sind es Journalisten und Journalistinnen wie die Autorin dieses Beitrages, die aus einem bestimmten sozialen Milieu stammen und selten f&auml;hig sind, auch mal &uuml;ber den Tellerrand hinauszublicken. In ihrer linksliberalen Wohlf&uuml;hlblase reagieren sie immer dann allergisch, wenn es gilt, an den Symptomen herumzudoktern. Das &Uuml;bel bei der Wurzel zu packen kommt hingegen bei ihnen nicht vor. Und da wird schon einmal jemand mit einer sozialdemokratischen Agenda zum Linksextremisten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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