{"id":62705,"date":"2020-07-06T12:00:03","date_gmt":"2020-07-06T10:00:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62705"},"modified":"2020-07-06T12:49:40","modified_gmt":"2020-07-06T10:49:40","slug":"das-monster-bahn-ag-zerschlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62705","title":{"rendered":"Das Monster Bahn-AG zerschlagen"},"content":{"rendered":"<p>Das Corona-Virus ist fatal f&uuml;r die Gesellschaft: Es t&ouml;tet, macht Menschen arbeitslos, zerst&ouml;rt Freund- und Bekanntschaften. Aber noch aus einem anderen Grund ist dieses Virus fatal: Dank ihm ist noch ein Minister an der Macht, f&uuml;r den es schon seit allzu vielen Monaten keinen Grund gibt, noch im Amt zu sein. Die Rede ist von Andreas Scheuer, dem Verkehrsminister (CSU), dem Maut-Mann, der ohne rot zu werden vor Scham, es versteht, den gr&ouml;&szlig;ten Unfug, n&auml;mlich Flugtaxis, als Mobilit&auml;tskonzept f&uuml;r die Zukunft anzupreisen, der daf&uuml;r gesorgt hat, dass E-Roller, diese unw&uuml;rdigste Art der menschlichen Fortbewegung, die Innenst&auml;dte verm&uuml;llen. Von <strong>Arno Luik<\/strong>, Autor des Buches &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/e-Book\/Alle-Buecher\/Schaden-in-der-Oberleitung.html\">Schaden in der Oberleitung<\/a>&ldquo;.<br>\n<!--more--><br>\nDieser Andreas Scheuer, eigentlich unfassbar, ist der Herr &uuml;ber ein Ministerium mit 60 angeschlossenen Beh&ouml;rden, er ist der Herr &uuml;ber einen Etat von 30 Milliarden Euro. Mit diesem Batzen Geld k&ouml;nnte man viel im Land verbessern, gerade er, denn er ist ja auch der Herr &uuml;ber die Bahn AG &ndash; und dass es der Bahn gut gehen sollte, ist in Zeiten des Klimawandels das Gebot der Stunde.<\/p><p>Wer sich f&uuml;r die Bahn einsetzt, der macht derzeit Punkte &ndash; das wei&szlig; nat&uuml;rlich auch Scheuer, dem auch klar ist, dass er ist, was er nicht sein will: ein Minister auf Abruf. Und so tritt er am 30. Juni vor die Presse, pr&auml;sentiert ein 80-seitiges Dossier, nennt es &bdquo;Schienenpakt&ldquo; und dieser Pakt ist voller Verhei&szlig;ungen und Versprechungen, ist voller Versprechungen und Verhei&szlig;ungen &ndash; wie man sie seit Jahrzehnten von Verkehrsministern und Bahnchefs halt immer wieder so h&ouml;rt: &Ouml;fter, schneller, p&uuml;nktlicher, leiser, zuverl&auml;ssiger &ndash; Bahnfahren soll nun sch&ouml;ner werden. Man werde deswegen viel Geld, sehr viel Geld in die Bahn investieren, bis 2030 fast 90 Milliarden Euro. Das Ziel: Mehr G&uuml;ter, ja wirklich, versprochen, sollen auf die Schienen, die Fahrgastzahlen sollen sich verdoppeln und, ganz, ganz wichtig, die neue DB-Wunderwaffe soll jetzt rasch zum Einsatz kommen: der Taktverkehr.<\/p><p>Zwischen den Gro&szlig;st&auml;dten sollen ab 2025 alle 30 Minuten Z&uuml;ge fahren, &bdquo;eine kleine Revolution&ldquo; nennt das der Minister (oh Mann, dieser Verkehrsminister m&uuml;sste mal auf die Fahrpl&auml;ne schauen: Auf den Hauptstrecken etwa Dortmund &ndash; Frankfurt, Stuttgart &ndash; M&uuml;nchen, Hamburg &ndash; Fulda, N&uuml;rnberg &ndash; M&uuml;nchen gibt es den Halbstundentakt schon l&auml;ngst). Aber egal, dieser Minister ist sehr stolz auf all die Dinge, die er vollmundig verk&uuml;ndet, und dann verspricht er auch noch dies: Auf der Renommierstrecke zwischen Hamburg und Berlin werden die Z&uuml;ge schon ab diesem Dezember halbst&uuml;ndlich fahren! Scheuer: &bdquo;Es ist der Pakt f&uuml;r den Takt&ldquo;.<\/p><p>H&ouml;rt sich gut an. Nur: Der Pakt f&uuml;r den Takt wird nie Fakt.<\/p><p>Wie losgel&ouml;st von der Realit&auml;t das ministerielle Gro&szlig;get&ouml;ne ist, zeigt sich schon an dieser Renommierstrecke: Die wird im Herbst 2021 f&uuml;r zehn Wochen komplett gesperrt, Fahrpl&auml;ne ade (nur in Klammern: So etwas wie Vollsperrungen ganzer Strecken &uuml;ber zig Kilometer, bei der Bahn AG heute der Normalfall, gab es bei der Deutschen Bundesbahn nie. Da wurde meist unbemerkt von den Reisenden unterm &bdquo;rollenden Rad&ldquo; repariert &ndash; die angeblich so verschnarchte Beamtenbahn war da fix). Wie losgel&ouml;st von der Realit&auml;t dieser Minister agiert, agieren darf, zeigt sich auch daran: Eigentlich sollte am vergangenen Dienstag der sogenannte &bdquo;Zielfahrplan&ldquo; f&uuml;r das Jahr 2030 pr&auml;sentiert werden, der integrale Taktverkehr f&uuml;r Deutschland. Aber das hat nicht geklappt, weil es doch noch ein paar Leute im Bahntower und im Verkehrsministerium gibt, die wissen, dass dieser Taktverkehr, der in der Schweiz seit langem normal ist, nicht zu realisieren ist. Es ist in den vergangenen Jahren &ndash; seit der Bahnreform 1994 und dem damit angestrebten B&ouml;rsengang &ndash; einfach zu viel zerst&ouml;rt worden, so viel, dass diese Bahn heute in einem fast nicht mehr reparablen Zustand ist. Das ist keine Polemik, nein.<\/p><p>Dass Scheuer seine Pl&auml;ne nun als &bdquo;kleine Revolution&ldquo; &uuml;berh&ouml;ht, zeigt nur seine Unwissenheit in Sachen Bahn. Taktverkehr ist eine uralte Sache, den gab es schon 1904 bei der K&ouml;niglich-Preu&szlig;ischen Staatsbahn (da hie&szlig; er &bdquo;Rhythmischer Zugverkehr&ldquo;), den gab es schon in den fr&uuml;hen 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Ruhrschnellverkehr, den gab es ab 1979 bei der Deutschen Bundesbahn. Deutschland, fast vergessen, war &uuml;ber 100 Jahre lang, bevor es zum Autoland wurde, ein Bahnland, Vorbild f&uuml;r die Bahnen weltweit, Vorbild auch f&uuml;r die Schweiz, die heute in Sachen Bahn so bewundert wird. Vorbei. Das nahezu Perfekte wurde kaputtgemacht. Das wissen die Verantwortlichen bei der Bahn und der Politik, und ihre Versprechungen, auch das wissen sie, sind M&auml;rchenerz&auml;hlungen. Und auch das, leider, ist keine Polemik.<\/p><p>Wie hoffnungslos inkompetent die Verantwortlichen agieren, komplett an der Wirklichkeit vorbei, zeigt gerade dieser angestrebte Halbstundentakt. Wenn er realisiert wird, wird er f&uuml;r die B&uuml;rger wenig bringen, aber eine sehr teure Sache werden, denn: Es gibt Sto&szlig;zeiten, zu denen mehr Z&uuml;ge gebraucht werden, und es gibt Flauten und saisonale Schwankungen. Als die Eisenbahner noch Profis waren und nicht &uuml;berzahlte Azubis aus bahnfernem Gewerbe (Bahnchef D&uuml;rr: Autoindustrie, Bahnchef Mehdorn: Auto- und Luftfahrtindustrie, Bahnchef Grube: Autoindustrie, Bahnchef Lutz: eifriger Sch&uuml;ler von D&uuml;rr, Mehdorn, Grube), wusste man das, hatte man auch noch das fachliche Knowhow, um flexibel auf die Kundenstr&ouml;me zu reagieren. So gab es zum Beispiel an Ostern, Weihnachten und zum Ferienbeginn sogenannte Vor- und Nachz&uuml;ge zu den fahrplanm&auml;&szlig;igen Z&uuml;gen, damit die Kunden bequem reisen konnten. Und heute? Da kosten die Fahrkarten zu den Sto&szlig;zeiten, etwa an Ostern, deutlich mehr, aber daf&uuml;r darf man dann in den hoffnungslos &uuml;berf&uuml;llten Z&uuml;gen vor den Toiletten auf dem Flur sitzen.<\/p><p>Ein Blick in die alten Fahrpl&auml;ne zeigt, wie modern fr&uuml;her die Bahn war, zum Beispiel im letzten Friedenssommer 1939, da fuhr man dichtgetaktet, wenn n&ouml;tig: Abfahrt von Hamburg HBF nach Berlin: 7:03 Uhr, 7:10 Uhr, 8:10 Uhr. R&uuml;ckfahrt von Berlin nach Hamburg: 18:11 Uhr, 18:26 Uhr, 18:35 Uhr. Am sp&auml;ten Vormittag, am fr&uuml;hen Nachmittag fuhren entsprechend der Nachfrage weniger Z&uuml;ge, da fuhren sie dann im Stundentakt. Also: Was bringt ein starrer Halbstundentakt, wenn morgens und abends f&uuml;r zwei Stunden viele Pendler die Z&uuml;ge dringend brauchen, danach aber die Z&uuml;ge dann fast leer sind? Dann ist der Halbstundentakt rausgeworfenes Geld. Der au&szlig;erdem, und das zerst&ouml;rt wieder Geld, den G&uuml;terzugverkehr behindert.<\/p><p>Nein, was Scheuer &amp; Lutz an jenem Dienstag pr&auml;sentierten, l&auml;sst nichts Gutes f&uuml;r die Bahn erwarten &ndash; da ist keine Strategie erkennbar, nicht mal die profansten Fragen werden beantwortet: Wo sollen denn pl&ouml;tzlich die Z&uuml;ge und das Personal herkommen? Wo sollen die erforderlichen Strecken pl&ouml;tzlich herkommen?<\/p><p>Um auf den Standard der Schweiz zu kommen, was das Minimum f&uuml;r den so oft bejubelten Hochtechnologiestandort Deutschland w&auml;re, m&uuml;sste das Bahnnetz augenblicklich um 25.000 Kilometer erweitert werden &ndash; ein Ding der Unm&ouml;glichkeit. &bdquo;Pitoyabel&ldquo;, h&ouml;hnen Schweizer Zeitungen, sei die Situation bei der Deutschen Bahn.<\/p><p>Wie bedauernswert die Lage ist, dokumentieren ein paar Zahlen: Hatte die Bahn 1994 noch 130.000 Weichen und Kreuzungen, sind es heute gerade noch 70.000 St&uuml;ck, war die Netzl&auml;nge 1994 noch &uuml;ber 40.000 Kilometer, sind es heute noch 33.000 Kilometer, hatte die Bahn vor zw&ouml;lf Jahren noch knapp 120.000 G&uuml;terwagen, sind es heute noch 65.000, und die sind im Schnitt gut drei&szlig;ig Jahre alt. Gab es 1994 noch knapp 12.000 Gleisanschl&uuml;sse f&uuml;r die Industrie, sind es heute knapp &uuml;ber 2000.<\/p><p>Und noch etwas: Seit 1994 sind &uuml;ber hundert Gro&szlig;- und Mittelst&auml;dte vom Fernverkehr abgeh&auml;ngt worden, etwa Potsdam, Chemnitz, Bremerhaven, Krefeld, Trier, Heilbronn. F&uuml;r 17 Millionen B&uuml;rger ist das Bahnfahren unattraktiver gemacht worden.<\/p><p>Wohin man blickt: Abbau, Zerfall.<\/p><p>F&uuml;r diese Zerst&ouml;rung gibt es nat&uuml;rlich T&auml;ter: Sie sitzen, Damen und Herren, im Bahntower, im Verkehrsausschuss, im Verkehrsministerium und im Bundeskanzleramt, dort vor allem, da wird bestimmt, wer Bahnchef sein darf. Zum Beispiel Hartmut Mehdorn. Dass Mehdorn, dieser Bahn-Azubi, 1999 an die Spitze der Bahn kam, ist fatal. Als er die Konzernf&uuml;hrung &uuml;bernahm, machte die Bahn noch 95 Prozent ihres Umsatzes in Deutschland und &uuml;ber 90 Prozent mit dem Fahren von Z&uuml;gen. Heute macht die Bahn AG weit &uuml;ber 50 Prozent ihres Umsatzes im Ausland und &uuml;ber 50 Prozent mit, wie sie es nennt, &bdquo;Non-Rail-Aktivit&auml;ten&ldquo;. Die Deutsche Bahn ist in 140 L&auml;ndern aktiv &ndash; zu Luft, zu Wasser und auf dem Land, in L&auml;ndern wie Aserbaidschan, Usbekistan, Mongolei, Sri Lanka, Mauritius, Trinidad-Tobago, Aruba oder Madagaskar. Deutsche Steuergelder, weit &uuml;ber zehn Milliarden Euro, wurden investiert, um die Deutsche Bahn AG zu einem weltweit operierenden Logistikkonzern zu transformieren. Ein finanzieller Gro&szlig;einsatz, der sich nie amortisieren wird. Diese Bahn AG ist ein weltumfassendes Reich, in dem die Sonne nie untergeht, aber die Bahn hierzulande ist blo&szlig; noch ein l&auml;stiges Anh&auml;ngsel.<\/p><p>Der Steuerzahler zahlte und zahlt f&uuml;r diese unverantwortliche Transformation der Bahn (Politik und auch Medien schauten weg oder fanden es gut, was da im neoliberalen Privatisierungsrausch entstand), doch jetzt wird die Rechnung f&uuml;r das selbstproduzierte Desaster pr&auml;sentiert: Unp&uuml;nktlichkeit. Zerfall. Verkommene Bahnh&ouml;fe auf dem Land, oft verdreckt, ohne Personal, ohne Service, ziemlich trostlos alles.<\/p><p>Wird es nun mit diesem Schienenpakt, diesem ministeriell bejubelten Masterplan, der merkw&uuml;rdigerweise von 25 Organisationen, etwa dem Nabu, der Deutschen Umwelthilfe, Gewerkschaften, Unternehmen mitgetragen wird, besser? Gibt es nun eine R&uuml;ckkehr zur Vernunft?<\/p><p>Vielleicht. Wohl eher nicht. Aber gegen besseres Wissen will ich die Hoffnung nicht verlieren &ndash; auch wenn ich nicht sehe, dass sich etwas zum Besseren &auml;ndert. Denn die Verantwortlich agieren weiterhin unverantwortlich: Sie propagieren wieder milliardenschwere Gro&szlig;projekte, un&ouml;konomische Rennstrecken, un&ouml;kologische Tunnelbauten. Milliarden Euro werden gerade in M&uuml;nchens zweite Stammstrecke versenkt, weitere vielleicht demn&auml;chst im Frankfurter Untergrund, schon seit Jahren bei Stuttgart 21.<\/p><p>S 21 kostet derzeit &uuml;ber acht Milliarden Euro. Jetzt wird&nbsp; es nochmals um viele Milliarden teurer und damit zum endg&uuml;ltigen Wahnsinnsprojekt: Am Flughafen soll nun, um Engp&auml;sse zu vermeiden, ein zehn Kilometer langer Tunnel gebaut werden, dar&uuml;ber hinaus sind weitere Tunnel angedacht, alles in allem so um die 40 Kilometer zus&auml;tzlicher R&ouml;hren im Untergrund (zur Erinnerung: S 21 hat schon jetzt ein 60 Kilometer langes Tunnelwirrwarr unter Stuttgart) und damit zus&auml;tzliche Kosten von rund sieben bis acht Milliarden Euro &ndash; damit dieser Unsinnsbahnhof eventuell irgendwie ein wenig funktioniert, aber trotz des gigantischen Geldeinsatzes definitiv das verhindert, was propagiert wird: den Taktfahrplan. Den Taktfahrplan, den der alte Kopfbahnhof, der perfekt war und trotz der mutwilligen Zertr&uuml;mmerung noch immer fast perfekt ist, m&uuml;helos schaffen w&uuml;rde.<\/p><p>Die Bahnverantwortlichen machen gerne gute Dinge kaputt: Deutschland hat ein perfektes Zugleitsystem. Nun soll das Perfekte &ndash; wie bei S 21 &ndash; durch etwas Unperfektes ersetzt werden. Und &ndash; wieder wie bei S 21 &ndash; mit einem gigantischen Geldeinsatz. Obwohl die Schweiz mit ETCS schlechte Erfahrungen macht, wird es als alternativlos bezeichnet. Dabei, das zeigen die Schweizer Erfahrungen, ist dieses System sehr anf&auml;llig, unzuverl&auml;ssig in Bahnh&ouml;fen, Tunneln, auf Mischstrecken &ndash; und deutlich weniger leistungsf&auml;hig als das jetzige System. Aber daf&uuml;r ist es s&uuml;ndhaft teuer. Seine Implementierung wird weit &uuml;ber 20 Milliarden Euro kosten &ndash; ein riesiges Subventionsprogramm f&uuml;r ein paar Konzerne. Und auf der Strecke bleibt ein vern&uuml;nftiger Bahnverkehr.<\/p><p>Egal. Die Bahnverantwortlichen, vor allem Scheuer und Bahnvorstandsmitglied Ronald Pofalla, auch so ein Bahn-Azubi, schw&auml;rmen von Digitalisierung, w&auml;hrend analog so viel im Eimer ist und es an so vielem fehlt: Mitarbeitern, Schienen, Lokomotiven, Z&uuml;gen, Reserven. So desolat ist die Lage, dass &uuml;berforderte Mitarbeiter nachts in den Ausbesserungswerken, wie mir einer erz&auml;hlte, &bdquo;vor Wut und Verbitterung aufschreien, weil wir die Schnauze vollhaben von den kaputten Toiletten in den ICE-3-Z&uuml;gen&ldquo;.<\/p><p>Es ist Zeit f&uuml;r ein zweite Bahnreform, Zeit, das b&uuml;rokratische Monster &bdquo;Bahn AG&ldquo; mit seinen acht Bahngesellschaften und seinen Hunderten von Subunternehmen und Beteiligungen zu zerschlagen, sich von den unseligen Auslandseins&auml;tzen zur&uuml;ckzuziehen und sich auf das zu besinnen, f&uuml;r das die B&uuml;rger hierzulande viel Geld ausgeben: F&uuml;r einen ordentlichen, kosteng&uuml;nstigen Bahnverkehr, der auch auf dem Land abseits der ICE-Prestigestrecken funktioniert, der so seinem grundgesetzlichen Auftrag endlich gerecht wird, n&auml;mlich: dem Allgemeinwohl verpflichtet zu sein.<\/p><p>Titelbild: Gaschwald\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Corona-Virus ist fatal f&uuml;r die Gesellschaft: Es t&ouml;tet, macht Menschen arbeitslos, zerst&ouml;rt Freund- und Bekanntschaften. 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