{"id":62728,"date":"2020-07-07T08:00:16","date_gmt":"2020-07-07T06:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728"},"modified":"2020-07-07T09:14:28","modified_gmt":"2020-07-07T07:14:28","slug":"hinweise-des-tages-3646","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h01\">G&ouml;tz Aly &ndash; &bdquo;H&ouml;rt endlich auf, Russland zu dem&uuml;tigen!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h02\">Doch kein &ldquo;russisches Staatsdoping&rdquo;? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h03\">KSK &ndash; der bewaffnete Arm von wem &hellip; f&uuml;r was?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h04\">Von der Leyen nach Werbung f&uuml;r kroatische Wahlsieger in der Kritik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h05\">Das Gold in New York und London ist weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h06\">Angst vor Inflation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h07\">Deutschlands acht Millionen Topverdiener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h08\">Umstrukturierung auf dem R&uuml;cken der Besch&auml;ftigten endg&uuml;ltig stoppen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h09\">Berlins Universit&auml;tsklinik verliert 75 Millionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h10\">Bezahlte Pharmaindustrie f&uuml;r Panik vor Schweinegrippe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h11\">N&auml;chste Blamage f&uuml;r Scheuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h12\">Das stille Sterben der amerikanischen Mittelschicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h13\">&ldquo;Wie ein Schweizer Messer&rdquo; &ndash; pragmatisch und loyal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h14\">Das Bundesverteidigungsministerium hat die Anschaffung bewaffneter Drohnen f&uuml;r die Bundeswehr empfohlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h15\">Wie sich die Schul- und Kitaschlie&szlig;ungen auf die Erwerbst&auml;tigkeit von Eltern ausgewirkt haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h16\">Die Kunst des Ausschlachtens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h17\">Lettland sperrt Russia Today<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62728#h18\">&bdquo;Sie werden doch bezahlt&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>G&ouml;tz Aly &ndash; &bdquo;H&ouml;rt endlich auf, Russland zu dem&uuml;tigen!&ldquo;<\/strong><br>\nG&ouml;tz Aly analysiert die Sicht Wladimir Putins auf den Zweiten Weltkrieg und entdeckt in der historischen Betrachtung eine aktuelle Botschaft des russischen Pr&auml;sidenten an den Westen.&nbsp;<br>\nIn seiner j&uuml;ngst erschienen Botschaft zum 75. Jahrestag des Kriegsendes erl&auml;utert der russische Staatspr&auml;sident Wladimir Putin unter anderem Gr&uuml;nde, die zum Hitler-Stalin-Pakt (auch Molotow-Ribbentrop-Pakt) vom August 1939 f&uuml;hrten. Wer sich die Botschaft durchliest, wird feststellen, dass sie mit Fakten gespickt ist, die es in sich haben. Gestandene Historiker lieferten die Grundlagen.<br>\nPutins wichtigstes Argument lautet: Der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt von 1939 sei die Folge fortgesetzter diplomatischer und milit&auml;rischer Dem&uuml;tigungen des Westens gewesen, denen die Sowjetunion wehrlos ausgesetzt gewesen sei. Mit Recht bezeichnet er das M&uuml;nchner Abkommen von 1938 als den zentralen S&uuml;ndenfall. Zutreffend spricht er vom &bdquo;M&uuml;nchner Komplott&ldquo;, das die Zerschlagung der Tschechoslowakei einleitete. Verhandelt hatten es die Premierminister Gro&szlig;britanniens und Frankreichs mit den Diktatoren Mussolini und Hitler, w&auml;hrend die Sowjetunion gegen das Abkommen Sturm lief, aber von den Verhandlungen ausgeschlossen wurde. Anders Polen. Dessen damalige F&uuml;hrer annektierten mit Hitlers Hilfe das verkehrstechnisch wichtige tschechische Grenzst&auml;dtchen &#268;esk&yacute; T&#283;&scaron;&iacute;n (Teschen) mit dem umliegenden Olsagebiet. &bdquo;Auch Polen kreiste einem Aasgeier gleich &uuml;ber dem tschechischen Leichnam&ldquo;, kommentierte Winston Churchill in seinen Memoiren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/hoert-endlich-auf-russland-zu-demuetigen-li.91586\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em>Lesen Sie dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62305\">Putins Artikel &uuml;ber die Ursachen des Zweiten Weltkriegs. Lekt&uuml;re empfehlenswert, insbesondere f&uuml;r Zeitgenossen mit dem Sto&szlig;seufzer &bdquo;Aber der Putin!&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Doch kein &ldquo;russisches Staatsdoping&rdquo;? <\/strong><br>\nIm Sportteil der aktuellen Ausgabe des Hamburger Magazins Der Spiegel findet sich ein interessanter Artikel, der die g&auml;ngige Darstellung des westlichen Mainstreams zum angeblichen systematischen russischen Staatsdoping bei den olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 infrage stellt.<br>\nKonkret &auml;u&szlig;ert der Artikel des Sportredakteurs Thilo Neumann Zweifel an der Glaubw&uuml;rdigkeit des angeblichen Whistleblowers Grigorij Rodtschenkow. Rodtschenkow, fr&uuml;herer Leiter des Moskauer Dopingkontrolllabors, hatte sich in die USA abgesetzt und dort in einem Interview mit der New York Times von einem staatlich unterst&uuml;tzten Dopingsystem in Sotschi berichtet, mit dem w&auml;hrend der Olympiade belastete Dopingproben russischer Sportler gegen unbelastete Proben ausgetauscht worden seien.<br>\nDer Artikel l&auml;sst zun&auml;chst ausf&uuml;hrlich und wohlwollend die fr&uuml;here russische Biathletin Olga Saizewa zu Wort kommen. Saizewa wurde nach Ende ihrer Laufbahn wegen ihrer angeblichen Teilnahme am angeblichen Dopingsystem in Sotschi lebenslang vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) gesperrt. Diese Entscheidung ficht die Russin, die ihre Unschuld beteuert, mit weiteren Sportlerinnen vor dem Sportgerichtshof CAS in Lausanne an. In New York verklagen die Sportlerinnen Rodtschenkow dar&uuml;ber hinaus auf Schadenersatz.<br>\nDann erkl&auml;rt der Autor, sein Magazin habe Prozessakten einsehen k&ouml;nnen, die die Aussage der Biathletin st&uuml;tzten, daf&uuml;r aber an Rodtschenkows Darstellung zweifeln. W&ouml;rtlich hei&szlig;t es:<br>\nMehrere Beweismittel der Schweizer Prozessakte, die der Spiegel in den vergangenen Wochen einsehen konnte, st&uuml;tzen nicht nur Saizewas Unschuld. Sie werfen auch die Frage auf, wie glaubhaft die Aufarbeitung des Sotschi-Komplotts wirklich war. Ob man wom&ouml;glich dem Whistleblower des Skandals allzu sehr geglaubt hat.<br>\nDer Spiegel-Artikel betont zwar, dass russische Sportler jahrelang manipuliert h&auml;tten, und spricht von &ldquo;Finten aus Moskau&rdquo; bei der Aufarbeitung des Skandals. Dennoch gelangt er zu dem Schluss, dass die Ermittlungen der Weltantidopingagentur Wada und die Entscheidungen des IOC sich auf eine Indizienkette st&uuml;tzten, vor allem auf die Aussagen Rodtschenkows, die Saizewa als &ldquo;Fantasiegeschichte&rdquo; bezeichnet. Auch den bayerischen Trainer der Biathletin l&auml;sst das Magazin zu Wort kommen. Er bezeichnet die Berichte des &ldquo;Whistleblowers&rdquo; &uuml;ber einen Dopingcocktail als &ldquo;totalen Schmarrn&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/104188-doch-kein-russisches-staatsdoping-spiegel\/\">RT Deutsch<\/a>\n<p><strong>dazu (leider nur f&uuml;r Abonnenten): F&auml;lschungsverdacht belastet den Whistleblower<\/strong><br>\nSeit mehr als f&uuml;nf Jahren besch&auml;ftigen russische Manipulationen den Weltsport. Neue Indizien legen den Verdacht nahe, dass der Tippgeber es mit der Wahrheit nicht immer so genau nahm.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/sport\/doping-in-russland-der-whistleblower-geraet-nun-selbst-ins-zwielicht-a-00000000-0002-0001-0000-000171875137\">Der SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>KSK &ndash; der bewaffnete Arm von wem &hellip; f&uuml;r was?<\/strong><br>\nDas KSK ist nicht nur milit&auml;risch schwer bewaffnet, sondern auch politisch. Das KSK operiert im Geheimen. Ihre Kriegsauftr&auml;ge sind weitgehend unbekannt, ihre Kriegshandlungen auch<br>\nDas Kommando Spezialkr&auml;fte (KSK) ist eine Eliteeinheit der Bundeswehr, die 1996 gegr&uuml;ndet wurde. Als Vorbild gilt die GSG 9 (Grenzschutzgruppe), die so etwas wie die Armee im Inneren wurde. Gro&szlig;e Schlagzeilen machte sie in den 1970er Jahren im Kampf gegen die RAF (Rote Armee Fraktion).<br>\nDer Chef dieser paramilit&auml;rischen Truppe hie&szlig; Ulrich Wegener. Er war nicht nur ein hoch dekorierter Polizist, sondern auch stramm rechts. Wie rechts demonstrierte er in einem Buch, das er 2006 zusammen mit Wilhelm Walther, einem ehemaligen Oberstleutnant der Wehrmacht, und Reinhard G&uuml;nzel, dem entlassenen ehemaligen Kommandeur des Kommando Spezialkr&auml;fte (KSK), im neofaschistischen Pour le M&eacute;rite Verlag des Verlegers Dietmar Munier publiziert hatte: &ldquo;Geheime Krieger: Drei deutsche Kommandoverb&auml;nde im Bild: KSK, Brandenburger, GSG 9&rdquo;.<br>\nSowohl der Chef der GSG 9, als auch der Chef des KSK verstanden sich in einer (Traditions-)Linie mit den &ldquo;Brandenburger&rdquo;, eine Spezialeinheit des Amtes Ausland\/Abwehr der Wehrmacht w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges, zu deren Hauptaufgabe Operationen hinter den feindlichen Linien geh&ouml;rten. Wilhelm Walther war &ldquo;Brandenburger&rdquo; und zeitweiliger Stabschef des SS-Obersturmbannf&uuml;hrers Otto Skorzeny. (&hellip;)<br>\nDie Ermittlungen bei den die neun Morde an Migranten (die man 2011\/12 dem NSU zugeordnet hatte) hatten einen neonazistischen Hintergrund geradezu vors&auml;tzlich ausgeschlossen. Erst der Mord an Walter L&uuml;bcke zwang die Ermittlungen, sich den folgenden Fragen zu stellen: Gibt es ein neonazistisches Potenzial, das eben nicht nur &ldquo;linke Zecken&rdquo;, Migrant*innen bedroht oder gar ermordet, sondern auch jene aus der &ldquo;Mitte&rdquo; angreift, die nicht rechts genug agieren, wie der Kasseler Regierungspr&auml;sident Walter L&uuml;bcke? Gibt es ein neonazistisches Potenzial und eine Strategie, die auch vor dem &ldquo;System&rdquo; und den &ldquo;Systemparteien&rdquo; nicht Halt macht?<br>\nErst wenn man in diese Richtung tats&auml;chlich ermittelt, kommt fast automatisch eine weitere &Uuml;berlegung ins Spiel: Gibt es innerhalb der Polizei und innerhalb der Bundeswehr eine zunehmende Bereitschaft, mit neofaschistischen Gedanken und Organisationen zu lieb&auml;ugeln?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/KSK-der-bewaffnete-Arm-von-wem-fuer-was-4836278.html\">Wolf Wetzel in Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Von der Leyen nach Werbung f&uuml;r kroatische Wahlsieger in der Kritik<\/strong><br>\nMit deutlichem Vorsprung vor der Konkurrenz hat die Partei des kroatischen Ministerpr&auml;sidenten Andrej Plenkovic die Parlamentswahlen am Sonntag gewonnen. Seine gem&auml;&szlig;igt-konservative Kroatische Demokratische Gemeinschaft (HDZ) errang 66 der 151 Mandate, wie die Staatliche Wahlkommission nach Ausz&auml;hlung fast aller Stimmen mitteilte.<br>\nIm Wahlkampfendspurt konnte die HDZ auf prominente Unterst&uuml;tzung aus ganz Europa z&auml;hlen. In einem ihrer Werbespots traten mehrere Spitzenpolitiker zum Wahlkampfmotto &ldquo;Sigurna Hrvatska&rdquo; (&ldquo;Sicheres Kroatien&rdquo;) der Partei auf, unter ihnen Griechenlands Premier Kyriakos Mitsotakis, &Ouml;sterreichs Kanzler Sebastian Kurz (&Ouml;VP) sowie CDU-Chefin und Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer.<br>\nDoch die Er&ouml;ffnung des Videos ist Ursula von der Leyen vorbehalten: Die EU-Kommissionschefin pr&auml;sentiert sich vor der EU-Flagge in Br&uuml;ssel und wirbt f&uuml;r die HDZ. Die Optik gleicht den Videostatements, die von der Leyen in ihrer Funktion als Kommissionschefin ver&ouml;ffentlicht. Daran gibt es nun deutliche Kritik. [&hellip;]<br>\nDie EU-Kommission r&auml;umte &ldquo;Fehler&rdquo; beim Auftritt ihrer Pr&auml;sidentin ein. Ihre Aufzeichnung h&auml;tte nicht den Hintergrund des Sitzes der EU-Kommission zeigen d&uuml;rfen, sagte ein Sprecher. Bei der Fertigstellung sei von kroatischer Seite zudem der offizielle Titel der Kommissionspr&auml;sidentin hinzugef&uuml;gt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/ursula-von-der-leyen-nach-werbung-fuer-wahlsieger-in-kroatien-in-der-kritik-a-87b69f91-7878-4091-8f3e-f9f4ee98f096\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> F&uuml;r wie bl&ouml;d h&auml;lt Ursula von der Leyen den Rest der Welt? Niemand will ein Werbevideo mit der Privatperson (&Auml;rztin, Mutter&hellip;) Ursula von der Leyen, einige aber sehr wohl Werbung mit der Politikerin und Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen. T&auml;uschen, tricksen, tarnen, abwiegeln und gegen Regeln und Gesetze versto&szlig;en: von der Leyen macht einfach dreist dort weiter, wo sie im Bundesverteidigungsministerium nicht aufgeh&ouml;rt hat. Es f&auml;llt ihr auch niemand in den Arm, und in diesem speziellen Fall w&auml;re die Kommissionspr&auml;sidentin die einzige Politikerin, die den Regelversto&szlig; ahnden k&ouml;nnte. Aber UvdL gegen UvdL wird wohl kaum vor Gericht landen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das Gold in New York und London ist weg<\/strong><br>\nEs soll ja noch Zweifler daran gegeben haben, dass die Bundesbank 2013 mit ihrem Goldlagerstellenkonzept die in New York und London gelagerte H&auml;lfte der deutschen Goldvorr&auml;te aufgegeben hat. Sie k&ouml;nnen ihre Zweifel begraben, seit ein britisches Gericht heute beschlossen hat, dass Venezuelas Regierung ihr bei der Bank von England gelagertes Gold nicht mehr bekommt &ndash; einfach weil die britische Regierung das so beschlossen hat.<br>\nDie offiziellen deutschen Goldreserven betragen rund 3367 Tonnen und sind beim heutigen Goldpreis von 1581 Euro je Feinunze gut 170 Mrd. Euro wert.<br>\nMit 1656 Tonnen lagert knapp die H&auml;lfte des Goldes im Ausland, davon drei Viertel in New York und ein Viertel in London. Das Auslandsgold hat derzeit einen Wert von rund 84 Mrd. Dollar.<br>\nAber was ist es f&uuml;r die Bundesbank wert, Eigent&uuml;merin dieses Verm&ouml;genswertes zu sein, wenn sie ihn nicht besitzt, nicht darauf zugreifen kann, ja nicht einmal hingehen kann und kontrollieren, ob er noch da ist? Er ist nicht viel mehr als eine sch&ouml;ne Luftbuchung in der deutschen Verm&ouml;gensbilanz.<br>\nDer High Court in London (entspricht grob dem Bundesgerichtshof) hat entschieden, dass die venezolanische Regierung kein Gold ausgeh&auml;ndigt bekommt, weil die britische Regierung statt der Regierung Maduro die von die von den USA aufgebaute und gest&uuml;tzte Marionetten-Gegenregierung unter dem selbsternannten &ldquo;Interimspr&auml;sidenten&rdquo; Juan Guaid&oacute; anerkenne.<br>\nDer hat, um der ganzen Aktion einen winzigen Anschein von Legitimit&auml;t zu geben, extra f&uuml;r den britischen High Court einen Gegen-Zentralbankvorstand ernannt, eine geradezu l&auml;cherliche Aktion, wenn es nicht so traurig w&auml;re.<br>\nNun k&ouml;nnte man meinen, Deutschland sei ja nicht Venezuela. Uns w&uuml;rden unsere Freunde in London und Washington\/New York nicht so behandeln. Das w&auml;re hochgradig naiv, aus mindestens zwei Gr&uuml;nden.\n<ul>\n<li>Zum einen braucht man sich nur anschauen, was die US-Regierung auf das V&ouml;lkerrecht gibt, wenn sie einen B&uuml;rgermeister auf R&uuml;gen mit Sanktionen und Verhaftung bedroht, wenn er ein russisches Rohr-Verlegeschiff in einen Hafen einlaufen l&auml;sst, f&uuml;r den er zust&auml;ndig ist. Von der Bundesregierung kam keine erkennbare Gegenwehr. Solche Beispiele, bei denen die USA eigene Rechtsetzung &uuml;ber V&ouml;lkerrecht setzen, gibt es unz&auml;hlige. Es ist erkl&auml;rtes Programm der USA seit langem.<\/li>\n<li>Zum anderen haben nach 2016, seit die Bundesbank aufgeh&ouml;rt hat, Gold zu holen, nur noch hom&ouml;opathische Dosen ausl&auml;ndischen Goldes die Lagerst&auml;tten der New Yorker Federal Reserve verlassen. In dreieinhalb Jahren insgesamt 47 Tonnen (von 7800 Tonnen). Ich vermute, dieser Auslieferungsstopp gilt auch f&uuml;r London. Jedenfalls hat den Presseberichten zufolge Guaid&oacute; kein Gold haben wollen, sondern will es bei der Bank von England lassen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/gold-venezuela-bundesbank\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Angst vor Inflation<\/strong><br>\n&Auml;ngste entstehen durch unklare Bedrohungen, ebenso aber auch durch Unwissen, Halbwissen, Fake News und dergleichen mehr. Nicht zuletzt gr&uuml;nden sie auf Fehlannahmen, Vorurteilen und kollektiver Hysterie. Mit einer solchen haben wir es gegenw&auml;rtig zu tun, wenn Menschen davon ausgehen, dass nach der Corona-Krise eine gro&szlig;e Inflation drohe und eine Welle von Preissteigerungen &uuml;ber uns hereinbreche, Verm&ouml;gensbest&auml;nde entwertet werden und wir in ein W&auml;hrungschaos st&uuml;rzen k&ouml;nnten.<br>\nDiese Annahme st&uuml;tzt sich vorgeblich auf Erfahrungen aus fr&uuml;heren Krisen sowie auf die &Uuml;berzeugung, dass eine expansive Ausdehnung der Geldmenge, wie sie gegenw&auml;rtig erfolgt, zwangsl&auml;ufig zu einer Geldentwertung f&uuml;hren muss. &ndash; Aber beides ist falsch.<br>\nBlicken wir zur&uuml;ck auf die letzte gro&szlig;e Krise, die Finanzkrise 2008, so stellen wir fest, dass auch damals die Geldmenge kr&auml;ftig ausgeweitet worden ist, die Bilanzsumme der Europ&auml;ischen Zentralbank enorm anstieg, die Zinsen bis auf null Prozent abgesenkt worden sind und die &ouml;ffentlichen Schulden ungeahnte H&ouml;hen erreicht haben. Dadurch konnten die Konjunktur belebt und ein Abgleiten der Wirtschaft in eine Depression vermieden werden. Es gab jedoch auch Nebenwirkungen. Und diese sind bis heute als Blasenbildungen auf den Kapitalm&auml;rkten und im Immobiliensektor zu sp&uuml;ren. Einen generellen Anstieg des allgemeinen Preisniveaus gab es indes nicht, weder sofort noch sp&auml;ter. Eher war das Gegenteil zu beobachten: eine Tendenz zur Deflation. Die &uuml;blicherweise als Inflationsindikator angesehene j&auml;hrliche Ver&auml;nderungsrate des harmonisierten Verbraucherpreisindexes rutschte 2009 in Deutschland vor&uuml;bergehend sogar ins Negative und erreichte erst Jahre sp&auml;ter wieder den angestrebten Wert von knapp zwei Prozent.<br>\nEine &auml;hnliche Entwicklung ist momentan zu beobachten: Betrug die Ver&auml;nderungsrate des oben genannten Indexes 2018 noch 1,9 Prozent und 2019 gerade mal 1,4 Prozent, so rutschte sie im April 2020 auf 0,9 Prozent ab und im Mai sogar auf 0,5 Prozent. F&uuml;r die n&auml;chsten Monate ist ein weiterer R&uuml;ckgang wahrscheinlich, mit Sicherheit aber kein kr&auml;ftiger Anstieg. Dies folgt allein schon aus dem kleinen Einmaleins der &Ouml;konomie, wonach die Inflation ein Ph&auml;nomen des konjunkturellen Aufschwungs ist, nicht aber des Abschwungs oder der Krise. Da wir derzeit am Beginn einer Rezession stehen, droht uns folglich, zumindest mittelfristig, keine Inflation. Und schon gar keine Hyperinflation, wie sie einige Apokalyptiker immer wieder prophezeien<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2020\/07\/angst-vor-inflation-53206.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutschlands acht Millionen Topverdiener<\/strong><br>\nDie oberen zehn Prozent. Klingt nach Villa, Golfplatz und Zigarrenrauch. Und nicht nach Reihenhaus, Ikea-Sofa und Schwimmbad-Zehnerkarte. Doch die Grenze, die in Deutschland die Gut- von den Topverdienern scheidet, ist niedriger, als viele Menschen denken. Und manch einer geh&ouml;rt selbst dazu &ndash; obwohl ihm die Welt der Reichen eigentlich weit weg erscheint.<br>\nDenn zu diesem Einkommen geh&ouml;rt nicht nur der Verdienst aus der eigenen Arbeit, sondern auch eventuelle Einnahmen aus Aktienanlagen oder vermieteten Immobilien. Wer in der eigenen Wohnung oder im abbezahlten Haus lebt, muss auch die fiktive Nettomiete noch oben drauf rechnen.<br>\nNach dieser Rechnung z&auml;hlen nicht nur Manager bei der Deutschen Bank oder Chef&auml;rzte zu den Topverdienern der Republik. Sondern auch eine Hamburger Studienr&auml;tin mit zehn Jahren Berufserfahrung (Besoldungsgruppe A13, Qualifikationsebene 4, netto circa 3600 Euro). Oder der B&uuml;rgermeister einer nordrhein-westf&auml;lischen Kleinstadt (Besoldung B2 f&uuml;r St&auml;dte mit bis zu 10.000 Einwohnern, netto circa 6000 Euro). Oder ein Teamleiter bei VW (netto circa 3800 Euro). Zumindest wenn alle drei Singles w&auml;ren. Noch mehr Beispiele? Bittesch&ouml;n: [&hellip;]<br>\nDie Ergebnisse h&auml;ngen nat&uuml;rlich davon ab, wie wahrheitsgem&auml;&szlig; die Befragten antworten &ndash; und ob sie &uuml;berhaupt bereit sind, &uuml;ber ihr Einkommen zu sprechen. Erfahrungsgem&auml;&szlig; halten sich die ganz Reichen da eher bedeckt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/deutschland-einkommensauswertung-8-millionen-topverdiener-a-76e5a9fa-c4ce-4309-952b-5b4bf57aefb4\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Dass ein Single mit &uuml;ber 3.500 Euro netto oder ein Paar mit &uuml;ber 6.000 Euro netto pro Monat gut verdient, wird keiner bestreiten &ndash; auch der SPIEGEL nicht und nicht der Focus <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/einkommensverteilung-topverdiener-8-millionen-deutsche-sind-offiziell-reich_id_12177327.html\">in der fast gleichen Story<\/a>. Dass diese Menschen h&ouml;here Steuers&auml;tze zahlen (sollen) als andere, ist Konsens. Aber sind solche Leute auch *reich*? &ldquo;Reich&rdquo; ist doch eher eine Verm&ouml;genskategorie, und in dem Artikel wird alles ein bi&szlig;chen vermischt und verwischt. Auch, dass die Skala bei 7.000 Euro netto endet, zeigt, worum es geht: die wirklich Einkommensstarken und die wirklich Reichen im Dunkeln zu lassen. Schlie&szlig;lich gibt es Menschen, die im Monat 20.000 Euro (Topanw&auml;lte&hellip;), 200.000 (Bundesligaspieler, Popk&uuml;nstler&hellip;) oder gar 20 Millionen Euro (die Dividende aus BMW-Aktien von Stefan Quandt und Susanne Klatten liegt jeweils deutlich &uuml;ber 250 Millionen Euro pro Jahr&hellip;) bekommen. Die (sicher hart arbeitende) Rechtsanw&auml;ltin, der noch ein Mietshaus geh&ouml;rt, &auml;u&szlig;ert sich so: &ldquo;Ich arbeite gern, ich verdiene gern Geld und ich gebe auch gern etwas von dem Geld ab. Aber nicht f&uuml;r Schrott.&rdquo; &ndash; ziemlich dreist und undemokratisch, als k&ouml;nnte sie sich die Zahlung und die Verwendung aussuchen: sie gibt nicht &ldquo;Geld ab&rdquo; (wie eine Spende), sondern sie wird gesetzm&auml;&szlig;ig besteuert, und wof&uuml;r das Geld ausgegeben wird, bestimmen (halbwegs demokratisch) gew&auml;hlte Politiker. Vor dieser Haltung ist es nicht mehr weit zu der Forderung, &ldquo;Leistungstr&auml;ger&rdquo; nicht &ldquo;noch st&auml;rker&rdquo; zu belasten.  *Gezeigt* werden in dem Artikel IngenieurInnen, Anw&auml;ltInnen oder &Auml;rztInnen, aber die Forderung sch&uuml;tzt am meisten Multimilliard&auml;re und Einkommensmultimillion&auml;re, die auf leistungslose Eink&uuml;nfte *vielleicht* 25% Quellensteuer (plus Solidarit&auml;tszuschlag) bezahlen, *wahrscheinlich* aber deutlich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Umstrukturierung auf dem R&uuml;cken der Besch&auml;ftigten endg&uuml;ltig stoppen<\/strong><br>\nDie Ank&uuml;ndigung von Galeria Karstadt Kaufhof, jetzt doch weniger Filialen schlie&szlig;en zu wollen als urspr&uuml;nglich geplant, belegt: Der gemeinsame Protest von Besch&auml;ftigten und Lokalpolitik zeigt Wirkung. Die Korrekturen &auml;ndern jedoch kaum etwas daran, dass die angek&uuml;ndigte Schlie&szlig;ungswelle Tausende langj&auml;hrige Besch&auml;ftigte ihre Jobs kosten und eine Ver&ouml;dung vieler gro&szlig;er Einkaufsstra&szlig;en nach sich ziehen wird&ldquo;, kommentiert Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, die Ank&uuml;ndigung des Kaufhauskonzerns, sechs Filialen weniger zu schlie&szlig;en als bislang beabsichtigt. Meiser weiter:<br>\n&bdquo;Galeria-Karstadt-Kaufhof-Eigent&uuml;mer Ren&eacute; Benko muss aufh&ouml;ren, die Corona-Krise f&uuml;r seine rabiaten Umstrukturierungspl&auml;ne auf den R&uuml;cken der Besch&auml;ftigten auszunutzen und auch f&uuml;r weitere betroffene Filialen die Schlie&szlig;ungspl&auml;ne zur&uuml;cknehmen. F&uuml;r Vertrauen auf allen Seiten w&uuml;rde dabei sorgen, wenn er offenlegte, welche Filialen tats&auml;chlich rote Zahlen schreiben und wo dies gegebenenfalls auf &uuml;berh&ouml;hte Mieten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.<br>\nDie Bundesregierung h&auml;tte dieses Drama im &Uuml;brigen verhindern k&ouml;nnen, h&auml;tte sie rechtzeitig f&uuml;r eine gesetzliche M&ouml;glichkeit zur Minderung von Mietkosten in der Corona-Krise gesorgt. Es ist h&ouml;chste Zeit, entsprechende Regelungen einzuf&uuml;hren. Doch daf&uuml;r muss die Koalition sich endlich mit der Immobilienlobby anlegen, die bisher alles getan hat, um zu verhindern, dass auch sie ihren gerechten Beitrag zur &Uuml;berwindung der Corona-Krise leisten muss. Sonst drohen schon in K&uuml;rze die n&auml;chsten Schlie&szlig;ungen im Einzelhandel.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/galeria-karstadt-kaufhof-umstrukturierung-auf-dem-ruecken-der-beschaeftigten-endgueltig-stoppen\/\">DIE LINKE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Berlins Universit&auml;tsklinik verliert 75 Millionen Euro<\/strong><br>\nDie Charit&eacute;, deren Experten f&uuml;r Berlins Coronavirus-Teststrategie verantwortlich sind, k&auml;mpft selbst mit den Folgen der Pandemie &ndash; dabei setzen Klinikvorstand und Senat auch auf Bundeshilfe. Allein in den Lockdown-Wochen entgingen der landeseigenen Universit&auml;tsklinik mehr als 44 Millionen Euro Erl&ouml;se. Die Summe ergibt sich aus einem Vergleich zwischen den Einnahmen von Mitte M&auml;rz bis Ende Mai der Jahre 2019 und 2020.<br>\nZusammen mit den 30 Millionen Euro, die wegen Covid-19-Behandlungen f&uuml;r Ger&auml;te, Schutzmaterial und Umbauten ausgegeben wurden, verzeichnet die Charit&eacute; somit schon heute ein Pandemie-Minus von fast 75 Millionen Euro. Die Zahlen stammen aus einer Antwort von Wissenschaftsstaatssekret&auml;r Steffen Krach (SPD) auf Anfrage des CDU-Abgeordneten Adrian Grasse. Das Papier liegt dem Tagesspiegel vor.<br>\nDemnach resultieren die Verluste der Hochschulklinik aus den landesweiten Vorsichtsma&szlig;nahmen. Alle Krankenh&auml;user sollten ab Mitte M&auml;rz planbare Operationen verschieben und Betten f&uuml;r m&ouml;gliche Covid-19-F&auml;lle bereithalten. Dem Gesetz nach werden Personal und Medikamente von den Krankenkassen bezahlt &ndash; finden keine Behandlungen statt, gibt es also kaum Einnahmen. Dies betrifft alle Berliner Kliniken, die Krankenhausgesellschaft macht seit Monaten darauf aufmerksam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-07\/charite-berlin-coronavirus-millionenverluste-intensivbetten-freigehalten\">Zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Bezahlte Pharmaindustrie f&uuml;r Panik vor Schweinegrippe?<\/strong><br>\nWas f&uuml;r ein Skandal: WHO-Autoren stehen auf der Gehaltsliste der Pharmakonzerne. War die Schweinegrippe nur Panikmache? (&hellip;)<br>\nEine Untersuchung des &bdquo;British Medical Journal&ldquo; und der englischen Journalisten-Initiative Bureau of Investigative Journalism (BIJ) kommt zu dem Schluss, dass die Autoren der WHO-Richtlinie von der Pharmaindustrie bezahlt wurden. Mindestens drei der beteiligten Wissenschaftler standen gleichzeitig auf der Gehaltsliste GlaxoSmithKline (GSK) und Roche. Beide Hersteller profitierten mit Relenza und Tamiflu ma&szlig;geblich von der Angst vor der Schweinegrippe.<br>\nDie deutschen Steuerzahler hat die Angst vor der Grippe rund eine Mrd. Euro gekostet, sch&auml;tzt der M&uuml;nchner Epidemiologe Ulrich Keil. Unter anderem bestellte die deutsche Regierung 50 Mio. Dosen des Schweinegrippen-Impfstoffs, von denen nur ein Bruchteil genutzt wurde.<br>\n&Auml;hnlich &uuml;bervorsichtig zeigte sich auch die britische Regierung, die Medizin-Reserven im Wert von rund 1,2 Mrd. Euro f&uuml;r die gro&szlig;e Pandemie bunkerte, die nie kam. Andere L&auml;nder wie Polen verhielten sich dagegen cleverer. Die polnische Regierung bezeichnete Hamsterk&auml;ufe als Panikmache.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article7910012\/Bezahlte-Pharmaindustrie-fuer-Panik-vor-Schweinegrippe.html\">WELT (aus dem Jahre 2010)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das k&ouml;nnte der Erinnerung dienen. Interessant ist auch die arte-Dokumentation <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=1--c2SBYlMY\">Profiteure der Angst<\/a> von 2009. Bitte lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4288\">Die neue Schweinegrippe-Impfung, Hintergr&uuml;nde und Fakten.<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>N&auml;chste Blamage f&uuml;r Scheuer<\/strong><br>\nW&auml;re man aus dem Verkehrsministerium von Andreas Scheuer nicht so viele Pannen gewohnt, k&ouml;nnte man fast an Vorsatz glauben. Der neue Bu&szlig;geldkatalog, der erst seit Ende April in Kraft ist und unter anderem sch&auml;rfere Strafen f&uuml;r Raser vorsieht, ist wegen eines Formfehlers vermutlich rechtswidrig; eine Reihe von Bundesl&auml;ndern ist deswegen bereits zur alten Verordnung zur&uuml;ckgekehrt. Weil die Regierungsb&uuml;rokratien von Bund und L&auml;ndern jedes Jahr unz&auml;hlige Rechtsvorschriften produzieren und es daf&uuml;r eine einge&uuml;bte Routine gibt, ist Schlamperei als Fehlerquelle eigentlich nur schwer vorstellbar. Aber wie gesagt, es handelt sich um das Ministerium von Andreas Scheuer.<br>\nPolitisch passt Scheuer die neueste Panne ausnahmsweise gut ins Konzept. Denn der CSU-Minister wollte die Versch&auml;rfungen f&uuml;r Tempos&uuml;nder in dieser Form von Anfang an nicht, sie sind ihm vom Bundesrat in seine Novelle hineingeschrieben worden. Kaum war diese zwei Wochen in Kraft, wollte Scheuer sie schon wieder abmildern. Es sei unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, jammerte der Minister, bereits bei einer Geschwindigkeits&uuml;berschreitung von 21 Kilometern in der Stunde innerorts und von 26 km\/h au&szlig;erhalb von Ortschaften ein Fahrverbot von einem Monat zu verh&auml;ngen. Die Autolobby, vor allem der ADAC, hatte m&auml;chtig Druck gemacht, und Scheuer knickte prompt ein, wieder einmal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/auto\/scheuer-bussgeldkatalog-blamage-1.4957243\">SZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Das stille Sterben der amerikanischen Mittelschicht<\/strong><br>\nIm November w&auml;hlen die Amerikaner den n&auml;chsten Pr&auml;sidenten. Verl&ouml;re Amtsinhaber Donald Trump die Wahl, w&auml;re er dann Geschichte.<br>\nF&uuml;r die gesellschaftlichen Kr&auml;fte, die ihn 2016 ins Amt getragen haben, gilt das nicht. Dennoch ist die politische Auseinandersetzung seit vier Jahren auf die Person Trump fokussiert. Die tiefer liegenden Gr&uuml;nde f&uuml;r die Militanz seiner Anh&auml;ngerschaft werden hingegen wenig thematisiert. &ldquo;Trump ist eine Folge, aber nicht selbst die Ursache&rdquo;, sagt der in Princeton lebende &Ouml;konom Angus Deaton, der 2015 mit dem Alfred-Nobel-Ged&auml;chtnispreis f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet wurde.<br>\nDeaton und die &Ouml;konomin Anne Case haben &uuml;ber Jahre Feldforschung betrieben, im US-Bundesstaat Montana etwa, in dem Trump Hillary Clinton um L&auml;ngen schlug. Nun hat das Paar ein Buch geschrieben &uuml;ber die Krankheit, deren Symptom Trumps Pr&auml;sidentschaft ist und die auch im Falle seiner Abwahl noch lange nicht kuriert sein wird.<br>\n&ldquo;Deaths of Despair&rdquo; lautet der Titel. Das gro&szlig;e Verdienst des Buches ist es, eine Katastrophe zu dokumentieren, die durch das Raster vieler Nachrichtenmedien f&auml;llt, weil sie sich langsam entfaltet, schleichend. &ldquo;Tode der Verzweiflung&rdquo; ist dabei nicht als bildlicher Ausdruck gemeint f&uuml;r den &ouml;konomischen Abstieg weiter Teile der US-Bev&ouml;lkerung, sondern im Wortsinn: Es geht um Hunderttausende Todesopfer. &hellip;<br>\nAm st&auml;rksten davon betroffen ist eine Bev&ouml;lkerungsgruppe, Case und Deaton nennen sie white working class: wei&szlig;e Besch&auml;ftigte ohne akademischen Abschluss.<br>\nW&auml;hrend die Sterblichkeit in dieser Bev&ouml;lkerungsgruppe im Alter zwischen 45 und 54 Jahren in praktisch allen anderen Industriel&auml;ndern r&uuml;ckl&auml;ufig ist, steigt sie in den USA seit Ende der Neunzigerjahre sogar noch an. Verglichen mit Schweden liegt f&uuml;r wei&szlig;e Amerikaner mittleren Alters die Wahrscheinlichkeit zu sterben mehr als doppelt so hoch. Seit 1999 summieren sich diese zus&auml;tzlichen und vermeidbaren Todesopfer auf insgesamt 600.000 Amerikaner, die meisten mittleren Alters.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/usa-und-donald-trump-das-stille-sterben-der-amerikanischen-mittelschicht-a-4d9bf39d-55bd-4673-91ed-c28ffbec5b15?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Was will uns der Spiegel eigentlich schon wieder erz&auml;hlen, dass es uns hier allen gut geht? Die gleiche Ideologie, die in den USA diese sozialen und &ouml;konomischen Verw&uuml;stungen verursacht hat, grassiert auch in Europa und Deutschland, Stichwort Agenda 2010 und Hartz IV, es ist der Neoliberalismus, der auch daf&uuml;r sorgte, dass das italienische Gesundheitssystem kaputt gespart und privatisiert wurde inklusive der aktuellen katastrophalen Folgen. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&ldquo;Wie ein Schweizer Messer&rdquo; &ndash; pragmatisch und loyal<\/strong><br>\nEmmanuel Macron hat einen neuen Premierminister. Wer ist der unbekannte konservative Technokrat Jean Castex, den Kollegen loben, &uuml;ber den sich die franz&ouml;sische Presse aber gleich zu Beginn so echauffiert?<br>\nSelten wurde schon beim Antritt so viel Vernichtendes &uuml;ber einen Premierminister geschrieben wie &uuml;ber Jean Castex. Und dabei scheint der 55-J&auml;hrige doch recht harmlos zu sein &ndash; genau das ist aber aus Sicht der Franzosen das Problem: Pr&auml;sident Emmanuel Macron habe sich einen Mitarbeiter gesucht, so der Tenor der meisten Medien. [&hellip;]<br>\nCastex ist Spezialist f&uuml;r soziale Themen, war lange im Gesundheitsministerium und im Arbeitsministerium besch&auml;ftigt. Schon zuvor wurde er f&uuml;r wichtige Posten gehandelt: So war Castex 2018 als Innenminister und als neuer Chef der Staatseisenbahn SNCF im Gespr&auml;ch. Seit mehreren Jahren koordinierte er zudem die Vorbereitung der verschiedenen Ministerien f&uuml;r Olympia 2024 in Paris. Und auch jetzt hat Macron ihn vorher getestet, indem er ihn im April als &ldquo;Monsieur D&eacute;confinement&rdquo; bestimmt hatte, der den Ausstieg aus der Ausgangssperre in Frankreich regeln sollte. [&hellip;]<br>\nDoch es bleibt dabei: Die Ernennung von Castex ist f&uuml;r Frankreichs Presse kein Neuanfang, sondern steht eher f&uuml;r Kontinuit&auml;t als f&uuml;r neuen Elan in Emmanuel Macrons Regierung. Weder eine Frau noch ein Gr&uuml;ner wurden ausgew&auml;hlt, sondern ein Mann, der aus dem Hintergrund kommt, wie Philippe, den zu Beginn auch kaum jemand kannte. Castex, wie sein Vorg&auml;nger Republikaner, trat kurz vor seiner Ernennung aus der Partei aus.<br>\nCastex wichtigste Aufgaben werden in den kommenden Monaten sein, das Gesundheitssystem zu reformieren, das Land aus der Wirtschaftskrise zu f&uuml;hren und den Franzosen die geplante Rentenreform schmackhaft zu machen. Er wolle schnell den Dialog mit den Sozialpartnern aufnehmen, betonte er. Dass sich der Premierminister &ndash; wie sein Vorg&auml;nger Philippe &ndash; zu einem m&ouml;glichen politischen Rivalen aufschwingt, droht Macron jetzt nicht mehr. Castex ist eine Arbeitsbiene, lebt f&uuml;r Volk und K&ouml;nigin &ndash; in diesem Fall f&uuml;r den K&ouml;nig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/frankreichs-neuer-premierminister-jean-castex-wie-ein-schweizer-messer-a-b5d9d3ff-e298-47df-9174-210de4492c42\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Castex [soll] das Gesundheitssystem zu reformieren [und] den Franzosen die geplante Rentenreform schmackhaft zu machen&rdquo; &ndash; hmm, lecker. Corona-Krise, Krankenhauskrise, Krise des Sozialen hin oder her, wenn der Artikel stimmt, wenn Macron einfach unbeirrt (??) bzw. auf irre Art da weitermachen will, wo er vor Corona nicht aufgeh&ouml;rt, sondern nur unterbrochen hat, und weiterhin seine neoliberale Politik f&uuml;r die Reichen mithilfe der Polizei gegen das Volk durchpr&uuml;geln will, dann fragt man sich doch, wozu Wahlen und Demokratie n&uuml;tzlich sein sollen. Die harten Rentenk&uuml;rzungen in Verkleidung einer &ldquo;Reform&rdquo; werden von der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung abgelehnt, das kaputtgesparte Gesundheitssystem ist unter der Last der Covid-19-Patienten zusammengebrochen, und trotzdem will Macron keine Lohnerh&ouml;hungen f&uuml;r die Krankenschwestern und die Renten&rdquo;reform&rdquo; weiter durchziehen. Vor Corona sind bis letztes Jahr die Gelbwesten auf die Stra&szlig;e gegangen &ndash; will Macron die n&auml;chste Runde provozieren? Nur der SPIEGEL freut sich, dass es auch in Frankreich den Resten des Sozialstaats an den Kragen geht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das Bundesverteidigungsministerium hat die Anschaffung bewaffneter Drohnen f&uuml;r die Bundeswehr empfohlen<\/strong><br>\nDamit werde nicht nur die Sicherheit und Reaktionsf&auml;higkeit der Soldaten erh&ouml;ht, hei&szlig;t es in einem Bericht des Ministeriums an den Bundestag. Bewaffnete Drohnen k&ouml;nnten auch signifikant zum Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung und ziviler Einrichtungen beitragen. Weiter wird betont, Voraussetzung f&uuml;r einen Einsatz von Kampfdrohnen sei die vorherige Zustimmung des Bundestages. Au&szlig;erdem m&uuml;ssten strenge Regeln gelten.<br>\nIn dem Bericht fasst das Ministerium die Ergebnisse einer mehrw&ouml;chigen gesellschaftlichen Debatte zusammen. In deren Verlauf waren Parteien, Parlamentarier, Vertreter der Zivilgesellschaft, Wissenschaftler und Soldaten angeh&ouml;rt worden.<br>\nBislang setzt die Bundeswehr lediglich unbewaffnete Drohnen zur Aufkl&auml;rung ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bewaffnete-drohnen-verteidigungsministerium-empfiehlt.1939.de.html?drn:news_id=1148512\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie sich die Schul- und Kitaschlie&szlig;ungen auf die Erwerbst&auml;tigkeit von Eltern ausgewirkt haben<\/strong><br>\nEine neue Umfrage deutet darauf hin, dass die kurzfristigen makro&ouml;konomischen Auswirkungen von Schul- und Kitaschlie&szlig;ungen deutlich geringer sind als manchmal angenommen &ndash; allerdings stellen sie ein erhebliches soziales Problem dar. (&hellip;)<br>\nDoch auch wenn die Schulschlie&szlig;ungen nicht unbedingt ein so gro&szlig;es makro&ouml;konomisches Problem gewesen sein m&ouml;gen, als das sie manchmal wahrgenommen wurden, so bleiben sie doch ein erhebliches soziales Problem. Erstens muss man davon ausgehen, dass die von den Eltern gezeigte erh&ouml;hte Flexibilit&auml;t bei der Kombination von Erwerbst&auml;tigkeit und Kinderbetreuung negative Folgen f&uuml;r das Wohlbefinden der Eltern gehabt haben d&uuml;rfte, selbst wenn das Arbeitsvolumen unbeeintr&auml;chtigt geblieben ist. In unserer Umfrage gaben diejenigen, die Kinder zu betreuen hatten, h&auml;ufiger als der Rest der Bev&ouml;lkerung an, dass sie die gegenw&auml;rtige Situation als &bdquo;extrem&rdquo; oder &bdquo;stark&rdquo; belastend empfinden. Da die Verantwortung f&uuml;r die Kinderbetreuung unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig stark auf den Schultern der Frauen liegt, ist dies auch eine wichtige Gender-Frage.<br>\nZweitens zeigt unsere Umfrage auch, dass einkommensschwache Haushalte in besonderem Ma&szlig; von Einkommensverlusten durch Arbeitszeitverk&uuml;rzungen aufgrund von Kinderbetreuungspflichten betroffen sind. Unter den Haushalten mit einem (Netto-)Haushaltseinkommen weniger als 900 Euro war der Anteil derjenigen, die ihre Arbeitszeit reduzieren mussten, am h&ouml;chsten. Mehr als 31% der Haushalte mit einem Haushaltseinkommen zwischen 500 und 900 Euro gaben an, dass sie gezwungen waren, ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Im Vergleich dazu berichteten nur etwa 18% der Personen mit einem Haushaltseinkommen &uuml;ber 4.500 Euro von &auml;hnlichen Einschr&auml;nkungen.<br>\nDrittens k&ouml;nnte &ndash; wie bereits erw&auml;hnt &ndash; das Lebenseinkommen der Kinder langfristig niedriger ausfallen, insbesondere, wenn bei Kindern aus bildungsferneren Haushalten die M&ouml;glichkeiten, ihr Potenzial voll auszusch&ouml;pfen, durch l&auml;ngere Zeiten der Schulschlie&szlig;ungen beeintr&auml;chtigt wurde.<br>\nAll dies sollte ausreichen, um auf die Wiederer&ouml;ffnung von Schulen zu dr&auml;ngen und den Schwerpunkt darauf zu legen, dies auf nachhaltige und sichere Weise zu tun &ndash; auch wenn die kurzfristigen makro&ouml;konomischen Auswirkungen deutlich geringer sind als manchmal angenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makronom.de\/wie-sich-die-schul-und-kitaschliessungen-auf-die-erwerbstaetigkeit-von-eltern-ausgewirkt-haben-36449?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=wie-sich-die-schul-und-kitaschliessungen-auf-die-erwerbstaetigkeit-von-eltern-ausgewirkt-haben%20\">Makronom<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Situation von Kindern w&auml;hrend dieser merk-w&uuml;rdigen Corona-Zeit ist von den NachDenkSeiten mehrfach behandelt worden. Bitte lesen dazu u.a.:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60459\">Wie evidenzbasiert sind die Kontaktverbote f&uuml;r Kinder? Ein Faktencheck.<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=60997\">Die Sichtweise der Eltern und Kinder im Lockdown<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61226\">Corona: Spaltung durch Kennzeichnung &ndash; sogar unter Sch&uuml;lern<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62255\">Corona: Ein Land ignoriert seine Kinder<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Kunst des Ausschlachtens<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Au&szlig;enminister nennt die Kritik aus der SPD &bdquo;neunmalklug&ldquo;. 10.000 Euro im Monat, die er von T&ouml;nnies erhielt, seien in der Branche kein besonders hohes Honorar. Doch das Engagement von Sigmar Gabriel f&uuml;r den Fleischfabrikanten wirft einige Fragen auf.<br>\nWenn man aus einem geschlachteten Schwein alles herausholen m&ouml;chte, ist in der Fleischbranche auch vom &bdquo;f&uuml;nften Viertel&ldquo; die Rede. Die Kunst des Ausschlachtens besteht darin, nicht nur die feinen St&uuml;cke loszubekommen, sondern auch vermeintlich minderwertige Teile. Zu einer besonderen Meisterschaft in der Disziplin hat es Clemens T&ouml;nnies gebracht. Der Westfale wurde auch deshalb zum Marktf&uuml;hrer, weil er sein Schweinefleisch in gro&szlig;em Stil nach China exportiert, wo Pfoten und Schnauzen als Delikatessen gelten. Die Schweinepreise liegen in China zudem deutlich h&ouml;her als in Europa. Exportlizenzen sind also begehrt. Ihre Beschaffung gilt allerdings als aufwendig, der Umgang mit chinesischen Beh&ouml;rden ist kompliziert.<br>\nGenau an dieser Stelle kommt der fr&uuml;here Wirtschafts- und Au&szlig;enminister Sigmar Gabriel ins Spiel. Nach einem ARD-Bericht hatte der fr&uuml;here SPD-Politiker von M&auml;rz bis Mai dieses Jahres einen Beratervertrag bei T&ouml;nnies. Die Verg&uuml;tung Gabriels habe 10.000 Euro im Monat zuz&uuml;glich eines vierstelligen Honorars je Reisetag betragen, berichtet der Sender unter Berufung auf ein internes Dokument vom 26. Februar. Darin hei&szlig;t es, Gabriel werde &bdquo;seine weiten Kontakte&ldquo;, insbesondere mit Blick auf China zur Verf&uuml;gung stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/gabriels-job-bei-toennies-die-kunst-des-ausschlachtens-16843115.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Eigentlich h&auml;tte es einen Aufschrie geben m&uuml;ssen, wenn Gabriel meint, 10.000 Euro im Monat seien quasi Peanuts f&uuml;r ihn, w&auml;hrend Der aktuelle Hartz IV Satz 423 Euro im Monat betr&auml;gt. Aber die &ouml;ffentliche Aufmerksamkeit ist durch die Corona-Panik weiterhin in abgelenkt, andererseits tritt bez&uuml;glich der SPD doch langsam Ersch&ouml;pfung ein, man kann sich gar nicht mehr aufregen, denn es ist im Grunde Hoffnungslos auch dank solcher Figuren wie Gabriel. K&ouml;nnte man sich vorstellen, dass ein Willy Brandt oder Helmut Schmid je so gehandelt h&auml;tten?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Lettland sperrt Russia Today<\/strong><br>\nVorgeworfen wird RT, dass er sich im Besitz und unter &ldquo;alleiniger Kontrolle&rdquo; von Dmitri Kisseljow befinde und Propaganda-Kampagnen betreibe<br>\nDer Wladimir Putin nahestehende Journalist Kisseljow steht seit der Krim-Annexion auf der EU-Sanktionsliste. Der lettische Nationale Rat f&uuml;r elektronische Massenmedien NEPLP h&auml;lt ihn f&uuml;r &ldquo;einen der sichtbarsten Verk&uuml;nder russischer Propaganda-Kampagnen&rdquo;. Die Inhalte, die RT auf Englisch, Spanisch, Arabisch und anderen Sprachen verbreite, entspr&auml;chen der offiziellen Position der russischen Regierung. RT habe &ldquo;&auml;hnlich wie andere Propagandasender des Kremls versucht, Lettland als gescheiterten Staat darzustellen&rdquo;.<br>\nIvars Abolins, dem NEPLP vorsteht, zeigt sich siegesgewiss. Ein halbes Jahr lang habe man die Eigent&uuml;merstrukturen des Senders untersucht und Beweise gesammelt. Er glaubt, dass die Entscheidung vor Gericht Bestand haben wird und fordert andere Medienkontrolleure innerhalb der EU auf, es den Letten gleichzutun:<br>\nDie Belege, die wir erhielten, sind sehr eindeutig. Wir werden uns an alle Regulierungsbeh&ouml;rden innerhalb der EU wenden, damit sie unserem Beispiel folgen und RT auf ihrem Territorium eind&auml;mmen. F&uuml;r solche Programme gibt es keinen Platz, weder in Lettland noch in der EU.Ivars Abolins<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Lettland-sperrt-Russia-Today-4836637.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>&bdquo;Sie werden doch bezahlt&ldquo;<\/strong><br>\nAls Campact-Vorstand Felix Kolb k&uuml;rzlich vor der Teilnahme an den sogenannten &bdquo;Hygiene-Demos&ldquo; warnt, hagelt es R&uuml;ckmeldungen. Gr&ouml;&szlig;tenteils sind sie erschreckend. Lesen Sie hier, was passiert ist.\n<blockquote><p>\nLieber &hellip;&hellip;,<\/p>\n<p>Zuspruch und Ablehnung: Das bin ich gewohnt. Jede Aktion, jede E-Mail und jeder Appell sorgt f&uuml;r R&uuml;ckmeldungen &ndash; von Journalist*innen, Politiker*innen und besonders von den Campact-Unterst&uuml;tzer*innen. Auch wir machen Fehler. Und deshalb sch&auml;tze ich das Feedback sehr. Mehr noch: Wir brauchen es. Es hilft uns, zu lernen und besser zu werden.<br>\nAls dann aber die Reaktionen auf meine E-Mail gegen die sogenannten &bdquo;Hygiene-Demos&ldquo; kamen, war ich sehr erschreckt. Ja, es gab auch viel Zuspruch, aber vor allem gingen Hunderte emp&ouml;rte, teilweise beleidigende Zuschriften ein.<br>\nUnd rund 1.000 F&ouml;rder*innen beendeten ihre finanzielle Unterst&uuml;tzung. Das war wirklich heftig f&uuml;r das Campact-Team und mich.<br>\nIch habe mir viel Zeit genommen, die kritischen Zuschriften zu lesen. Hatten wir einen Fehler gemacht? War es etwa falsch, vor der Teilnahme an den Protesten zu warnen?<br>\nFakt ist: Seit meiner Mail ist noch viel deutlicher geworden, dass die zentralen Figuren der &bdquo;Hygiene-Proteste&ldquo; eine Mischung aus Rechtsextremist*innen, Reichsb&uuml;rger*innen und Verschw&ouml;rungstheoretiker*innen sind.<br>\nDie Situation in den USA zeigt, was Schlimmes passiert, wenn das Virus verharmlost und Schutzma&szlig;nahmen zu fr&uuml;h gelockert werden.<br>\nDie Anzahl der Infektionen explodiert, Krankenh&auml;user gehen &uuml;ber ihre Grenzen und die Wirtschaft muss wieder heruntergefahren werden. Am Ende ist sie sogar st&auml;rker belastet als bei einem konsequenten Kurs. Das Wichtigste aber ist: Es sterben Menschen. Und zwar unn&ouml;tig!<br>\nKurzum: Auch jetzt bin ich &uuml;berzeugt, dass es richtig war, vor den &bdquo;Hygiene-Demos&ldquo; zu warnen.<br>\n&hellip;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: Per E-Mail versendeter Spendenaufruf von campact<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Campact ist wirklich nicht mehr zu helfen.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=61058\">Campact warnt vor Demonstrationen. Dass Campact schon lange kein vertrauensw&uuml;rdiges Projekt mehr ist, hat man gut versteckt<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-62728","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62728","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=62728"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62728\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":62736,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62728\/revisions\/62736"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=62728"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=62728"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=62728"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}