{"id":62732,"date":"2020-07-07T08:35:53","date_gmt":"2020-07-07T06:35:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62732"},"modified":"2026-01-27T11:36:51","modified_gmt":"2026-01-27T10:36:51","slug":"markus-kompa-die-instrumente-der-ueberwachung-sind-hoechst-anfaellig-fuer-missbrauch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62732","title":{"rendered":"Markus Kompa: \u201eDie Instrumente der \u00dcberwachung sind h\u00f6chst anf\u00e4llig f\u00fcr Missbrauch\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst und rechte Politik: Darauf liegt der Fokus eines vielschichtigen Polit-Thrillers, der Realit&auml;t und Fiktion gekonnt miteinander verwebt. Der Roman &bdquo;Innere Unsicherheit&ldquo;, der aus der Feder des Medienrechtlers <strong>Markus Kompa<\/strong> stammt, f&uuml;hrt in ein politisches Deutschland, in dem eine rechte Partei in der Regierung sitzt und Terroristen und Geheimdienste aktiv sind. Im NachDenkSeiten-Interview gew&auml;hrt Kompa einen Einblick in <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/e-Book\/Alle-Buecher\/Innere-Unsicherheit.html\">sein neues Werk<\/a> und die Welt der Geheimdienste. Von <strong>Marcus Kl&ouml;ckner<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9650\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-62732-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200707_Markus_Kompa_Die_Instrumente_der_Ueberwachung_sind_hoechst_anfaellig_fuer_Missbrauch_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200707_Markus_Kompa_Die_Instrumente_der_Ueberwachung_sind_hoechst_anfaellig_fuer_Missbrauch_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200707_Markus_Kompa_Die_Instrumente_der_Ueberwachung_sind_hoechst_anfaellig_fuer_Missbrauch_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200707_Markus_Kompa_Die_Instrumente_der_Ueberwachung_sind_hoechst_anfaellig_fuer_Missbrauch_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=62732-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/200707_Markus_Kompa_Die_Instrumente_der_Ueberwachung_sind_hoechst_anfaellig_fuer_Missbrauch_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"200707_Markus_Kompa_Die_Instrumente_der_Ueberwachung_sind_hoechst_anfaellig_fuer_Missbrauch_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>&bdquo;Das Gr&uuml;nden extremistischer Organisationen geh&ouml;rt zum Standardverfahren jedes Geheimdienstes.&ldquo; Diesen Satz tr&auml;gt eine der Figuren in Ihrem Roman wie eine Selbstverst&auml;ndlichkeit vor. L&auml;sst sich an diesem Satz in verdichteter Form ablesen, was Sie dem Leser als Kernbotschaft vermitteln wollen? <\/strong><\/p><p>Eigentlich m&ouml;chte ich keine Botschaften vermitteln, sondern eine spannende Story in der schillernden Welt der deutschen Geheimdienste erz&auml;hlen. Darin ist nun einmal buchst&auml;blich nichts, wie es scheint. Die Steuerung extremistischer Organisationen ist nur ein Teilaspekt, zumal sie ja in meiner Geschichte umgangen wird. <\/p><p><strong>Bleiben wir mal bei dieser Aussage. Was hei&szlig;t das eigentlich?<\/strong><\/p><p>Seit es Geheimdienste gibt, gr&uuml;nden sie Scheinorganisationen, um Gegner anzulocken und zu kontrollieren. Die Russische Revolution organisierte durch V-Leute in Paris den vermeintlichen Widerstand der Aristokraten, die deutsche Abwehr inszenierte scheinbare Widerstandsgruppen in den besetzten Gebieten, im Ostblock lockten vorgebliche Schleuser Republikfl&uuml;chtlinge in die Falle, in der DDR bestanden viele Agentennetze des BND in Wirklichkeit aus Doppelagenten des MfS. Das Aufstellen solcher Honigt&ouml;pfe ist eine &uuml;bliche Taktik jedes f&auml;higen Geheimdienstes, und sei es auch nur, um die Zuverl&auml;ssigkeit der eigenen Leute zu testen.<\/p><p><strong>Nun l&auml;sst sich doch leicht so argumentieren, dass es Sinn ergibt, wenn Geheimdienste sehr fr&uuml;hzeitig auf diese Weise agieren. In Ihrem Buch hei&szlig;t es: &bdquo;Es w&auml;re bedeutend schwieriger, wenn wir erst das Entstehen solcher Gruppierungen abwarten und dann versuchen m&uuml;ssten, von au&szlig;en in die gefestigten Strukturen einzudringen. Das Unterwandern fremder Gruppen etwa w&auml;re dann sogar nahezu unm&ouml;glich.&ldquo; <\/strong><br>\n<strong>Dem k&ouml;nnte man doch leicht zustimmen, oder?<\/strong><\/p><p>Wenn sich extremistische Organisationen formiert haben und keine neuen Mitglieder mehr rekrutieren, kann man diese kaum noch mit Undercover-Leuten unterwandern. Daher ist es nachrichtendienstlich wertvoll, so fr&uuml;h wie m&ouml;glich auf der F&uuml;hrungsebene einzudringen. Die Kunst besteht darin, den Zeitpunkt zu erkennen, wann man Terroristen die Bombe aus der Hand nehmen muss. Wenn solche Z&uuml;chtungen jedoch au&szlig;er Kontrolle geraten, hat man dem eigenen Staat ein Monster erschaffen.<\/p><p><strong>Was sind &bdquo;Sting-Operationen&ldquo;?<\/strong><\/p><p>Das sind Lockspitzel-Eins&auml;tze, etwa mit verdeckten Provokateuren, die zum Begehen von Straftaten animieren. Z.B. die urspr&uuml;nglich eher gewaltfreie Studentenbewegung der 68er-Generation wurde erst durch einen V-Mann des Verfassungsschutzes mit Molotow-Cocktails munitioniert und damit politisch diskreditiert. Geheimdienste lassen solche Aktionen so lange wie m&ouml;glich laufen. <\/p><p><strong>Lassen Sie uns kurz eine andere Perspektive veranschlagen.<\/strong><br>\n<strong>Sie haben einen Roman verfasst, der reale und fiktive Elemente verwebt.<\/strong><br>\n<strong>Warum haben Sie diese Vorgehensweise gew&auml;hlt? Und: Bringt es Vorteile, politisch brisante Inhalte innerhalb eines Romans zu erz&auml;hlen?<\/strong><\/p><p>Jeder Krimi und erst recht jeder Spionageroman ist politisch. Ein Spiel wird erst durch Regeln interessant, daher sind die Beh&ouml;rden in meinem Roman m&ouml;glichst authentisch. Allerdings habe ich den politischen Rahmen ver&auml;ndert. Der ist auch nicht ganz so weit hergeholt, denn in Hamburg hatten es Rechtspopulisten 2001 an die Regierung geschafft, in europ&auml;ischen Nachbarl&auml;ndern gibt es Mitte-Rechts-Regierungen und die Th&uuml;ringen-Wahl bietet einen Vorgeschmack auf m&ouml;gliche Entwicklungen.<\/p><p><strong>Wie und wann sind Sie &uuml;berhaupt auf das Thema Geheimdienste gekommen?<\/strong><\/p><p>Ich interessiere mich nun einmal f&uuml;r alles Geheimnisvolle und Manipulation jeder Art. Da landet man fr&uuml;her oder sp&auml;ter bei politischen Falschspielern.<\/p><p><strong>Was interessiert Sie daran?<\/strong><\/p><p>Ich bin vom Widerspruch des Rechtsstaats fasziniert, der sich einerseits an Recht und Gesetz zu halten hat, sich aber andererseits solche Organisationen mit kriminellem Repertoire aus der Fr&uuml;hgeschichte des Kalten Kriegs leistet. In den 50er Jahren bot der BND-Chef den USA sogar einen Putsch f&uuml;r den Fall an, dass die SPD die Wahl gewinnen w&uuml;rde. In den 80er Jahren hatten wir einen Verfassungsschutz-Pr&auml;sidenten, der sp&auml;ter untertauchte und selbst zum meistgesuchten Mann der Nation wurde. Mehr Drama geht eigentlich nicht.<\/p><p><strong>Kommen wir nochmal zur&uuml;ck auf Ihren Roman.<\/strong><br>\n<strong>Das Thema geheimdienstliche Steuerung von extremistischen Gruppierungen ist schwierig. Einerseits l&auml;sst sich begr&uuml;nden, dass Geheimdienste extremistische Gruppierungen unterwandern und f&uuml;hren &ndash; im Sinne der Schadenspr&auml;vention. Andererseits ist bei einem derart undurchsichtigen Treiben auch vorstellbar, dass Terror tiefenstaatlich instrumentalisiert wird, oder?<\/strong><\/p><p>W&auml;hrend unser Mitgef&uuml;hl f&uuml;r echte Terroristen wohl eher begrenzt ist, sollten wir uns stets bewusst sein, dass die Instrumente der &Uuml;berwachung h&ouml;chst anf&auml;llig f&uuml;r Missbrauch sind. Au&szlig;erdem greifen Geheimdienste in die &ouml;ffentliche Wahrnehmung ein. Bei vielen Attentaten k&ouml;nnen selbst Historiker nicht erkennen, ob sie authentisch oder eben &bdquo;Staatstheater&ldquo; waren. In den 70er Jahren etwa inszenierten europ&auml;ische Inlandsgeheimdienste False-Flag-Anschl&auml;ge, um die Linken zu diskreditieren und ihre eigene Position zu festigen. Auch das MfS hielt zu Terroristen erstaunliche Kontakte. CIA und BND nahmen &uuml;ber verdeckten Waffenhandel Einfluss auf Kriege und Terror.<\/p><p><strong>In dem hier diskutierten Kapitel Ihres Buches sprechen Sie auch &uuml;ber die RAF. Ich zitiere aus dem Buch: &bdquo;Haben Sie etwa auch die Rote Armee Fraktion gegr&uuml;ndet?&ldquo; Die &uuml;brigen Anwesenden sahen versch&auml;mt zu Boden. (&hellip;) Das ist nach wie vor ein sehr sensibles Staatsgeheimnis.&ldquo;<\/strong><br>\n<strong>Dass &bdquo;der Staat&ldquo; von Anfang an sehr nahe an der RAF dran war, d&uuml;rfte vielen bekannt sein. Was sind Ihre Erkenntnisse?<\/strong><\/p><p>Die Geschichte der RAF w&uuml;rde den Rahmen dieses Interviews bei weitem sprengen, dazu gibt es auch kompetentere K&ouml;pfe als meinen. In K&uuml;rze wird von einem befreundeten Autor ein bemerkenswertes Sachbuch zur RAF mit neuen Insiderinformationen erscheinen, dem ich nicht vorgreifen m&ouml;chte.<\/p><p><strong>Mal zur Handlung Ihres Romans. Darin hat eine rechte Partei, die AEP, die Wahlen gewonnen.<\/strong><br>\n<strong>Alte und neue Nazis wittern Morgenluft. Warum dieser Ansatz?<\/strong><\/p><p>Urspr&uuml;nglich hatte ich einen ganz anderen Stoff im Sinn, konnte diesen aber aus speziellen Gr&uuml;nden nicht verwenden. Bei der Suche nach Ersatz langweilten mich meine ganzen Ideen, bis ich dann auf die Dystopie mit einer rechtspopulistischen Regierungsbeteiligung kam. Ab diesem Zeitpunkt funktionierte meine Geschichte.<\/p><p><strong>Und dann gibt es da noch die Chefin des Inlandsgeheimdienstes. Was hat es mit ihr auf sich?<\/strong><\/p><p>Bei &bdquo;Ellen&ldquo; handelt es sich um die Verfassungsschutz-Pr&auml;sidentin aus meinem ersten Roman. Sie hat ihre Position vor allem deshalb angestrebt, weil sie Geheimdiensten misstraut und diese daher m&ouml;glichst von innen kontrollieren will. Im aktuellen Buch wird ihr ein Wechsel zum BND angeboten, falls in den kommenden Wochen nichts anbrennt. Aber es wird hei&szlig; &ndash; in jeder Hinsicht.<\/p><p><strong>Noch ein Sprung in die reale Welt: Derzeit sieht es so aus, als h&auml;tte die AfD ihren Zenit erreicht, die Partei verliert in Umfragen an Zustimmung. T&auml;uschen die Umfragen? Ist das ein Trugschluss? Wie ist Ihre Einsch&auml;tzung?<\/strong><\/p><p>Das Potential f&uuml;r rechtspopulistische Parteien korreliert mit Unzufriedenheit und Bildungsferne, was nicht von heute auf morgen verschwinden wird. Die Stimmung kann durch Ereignisse wie Terror, ein Rezo-Video oder eine Eruption auf Facebook sehr schnell kippen. Da die konventionellen Parteien aktuell kaum Pers&ouml;nlichkeiten bieten und das schrille Spiel in Social Media nicht verstehen, erwarte ich eher eine Polarisierung an den R&auml;ndern, wo man vielleicht nach dem starken Mann oder der starken Frau rufen wird.<\/p><p><em>Lesetipp: Kompa, Markus: <a href=\"https:\/\/www.buchkomplizen.de\/e-Book\/Alle-Buecher\/Innere-Unsicherheit.html\">Innere Unsicherheit<\/a>. Westend Verlag. 256 Seiten. 16,95. Erscheinungstermin 6. Juli 2020.<\/em><\/p><p>Titelbild: Gorodenkoff\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verfassungsschutz, Bundesnachrichtendienst und rechte Politik: Darauf liegt der Fokus eines vielschichtigen Polit-Thrillers, der Realit&auml;t und Fiktion gekonnt miteinander verwebt. 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