{"id":62800,"date":"2020-07-09T08:25:46","date_gmt":"2020-07-09T06:25:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800"},"modified":"2020-07-09T08:25:46","modified_gmt":"2020-07-09T06:25:46","slug":"hinweise-des-tages-3648","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h01\">Gott sch&uuml;tze Britannien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h02\">Europas Wirtschaft st&uuml;rzt ab: Merkel muss Feuerwehr spielen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h03\">&bdquo;V-Szenario ist vom Tisch&ldquo; &ndash; Deutschland in der Protektionismus-Falle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h04\">Great Reset: Das Weltwirtschaftsforum plant den Gro&szlig;en Neustart, um ihn zu verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h05\">Geringverdiener unterst&uuml;tzen: Kindergrundsicherung statt Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h06\">Schimmel, Einsturzgefahr, kein Desinfektionsmittel: 1900 M&auml;ngel bei Fleischarbeiter-Unterbringung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h07\">Corona-Krise als Vorwand f&uuml;r Massenentlassungen in N&auml;hfabriken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h08\">H&uuml;rden f&uuml;r KMU-&Uuml;berbr&uuml;ckungshilfen sind zu hoch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h09\">Ich habe 300 000 Euro verloren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h10\">Die M&auml;r von der Belastung der jungen Generation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h11\">Die Geo&ouml;konomie des Wasserstoffs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h12\">Zweiter Anlauf: Seattle beschlie&szlig;t Amazon-Steuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h13\">China: &ldquo;Falsches Spiel&rdquo; &ndash; Werden nicht an R&uuml;stungskontrollgespr&auml;chen mit USA und Russland teilnehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h14\">Bordellbetreiberin: Entt&auml;uscht von der Politik, in Sorge um die Frauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62800#h15\">Debatte &uuml;ber Namen von Berliner U-Bahnhof &ndash; &ldquo;Wir wollen ja nicht unbedingt Glinkastra&szlig;e hei&szlig;en&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten,  dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gott sch&uuml;tze Britannien<\/strong><br>\nPremier Boris Johnson strebt offenbar den harten &bdquo;No Deal&ldquo;-Austritt aus der EU an. Mit Vernunft hat das nichts zu tun [&hellip;]<br>\nWas die Brexiteers in der Downing Street nicht daran hindert, weiter am Niedergang Britanniens zu werkeln. Mit der Parole &bdquo;Get Brexit Done!&ldquo; hat Boris Johnson die Wahlen gewonnen und muss nun liefern. Und dies will er unbedingt. Nur eben nicht das, was Gro&szlig;britannien brauchen k&ouml;nnte, um einigerma&szlig;en glimpflich aus dem selbst verursachten Schlamassel des Brexit herauszufinden, sondern das, was seine Anh&auml;nger von ihm erwarten, erst recht bei den Gespr&auml;chen mit dem EU-Emiss&auml;r Michel Barnier. Wenn dabei jedoch wie bisher nur eine Seite ernsthaft verhandelt, ist ein Scheitern absehbar, woran nat&uuml;rlich wieder Br&uuml;ssel schuld sein wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/gott-schuetze-britannien\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Europas Wirtschaft st&uuml;rzt ab: Merkel muss Feuerwehr spielen<\/strong><br>\nKanzlerin Merkels Besuch im EU-Parlament war als H&ouml;flichkeitsvisite geplant. Doch jetzt st&uuml;rzt die Wirtschaft in der EU schlimmer ab als erwartet.<br>\nVier Monate ist Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht mehr in Br&uuml;ssel gewesen, wegen Corona sind alle EU-Termine geplatzt. Nun kommt sie an diesem Mittwoch ins Europaparlament, um das Programm des deutschen Ratsvorsitzes vorzustellen. Doch was als H&ouml;flichkeitsbesuch geplant war, erscheint pl&ouml;tzlich in einem anderen, grellen Licht: Merkel muss Feuerwehr spielen.<br>\nDie europ&auml;ische Wirtschaft st&uuml;rzt noch schneller ab als bef&uuml;rchtet, die Coronakrise ist noch tiefer: Dies prognostizierte die EU-Kommission am Dienstag. Statt &ndash; wie bisher erwartet &ndash; um 7,7 werde die Eurozone 2020 um 8,7 Prozent schrumpfen, warnte Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni.<br>\nDeutschland kommt zwar mit einem blauen Auge davon, hier soll der Einbruch &bdquo;nur&ldquo; 6,3 Prozent betragen. Doch Italien, Spanien und Frankreich m&uuml;ssen mit einer Rezession im zweistelligen Bereich rechnen. Die Folgen des Lockdowns seien schlimmer als bef&uuml;rchtet, sagte Gentiloni, der selbst aus Italien kommt.<br>\nDamit steigt der Druck auf Merkel und Deutschland. &bdquo;Wir m&uuml;ssen das Vertrauen in unsere Volkswirtschaften in dieser kritischen Zeit st&auml;rken und Finanzmittel verf&uuml;gbar machen&ldquo;, mahnte Gentiloni. Deshalb sei es &bdquo;wichtig, eine rasche Einigung &uuml;ber den von der Kommission vorgeschlagenen Aufbauplan zu erzielen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Europas-Wirtschaft-stuerzt-ab\/!5694146\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;V-Szenario ist vom Tisch&ldquo; &ndash; Deutschland in der Protektionismus-Falle<\/strong><br>\nDie Stimmung der deutschen Unternehmen, die Gesch&auml;fte mit dem Ausland machen, wird in der Corona-Krise immer schlechter. Von einer schnellen Erholung geht inzwischen kaum noch eine Firma aus. Stattdessen ist von einem &bdquo;Aderlass&ldquo; bei der Besch&auml;ftigung die Rede.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article211259673\/Exportwirtschaft-V-Szenario-ist-vom-Tisch-Deutschland-in-der-Protektionismus-Falle.html\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Jetzt ist &ndash; nat&uuml;rlich &ndash; wieder mal das ungeh&ouml;rige Ausland schuld, das sich weigert, g&uuml;nstige deutsche Qualit&auml;tsprodukte zu kaufen. Nur sitzt Deutschland in Wahrheit nicht in der &ldquo;Protektionismus&rdquo;-, sondern in der Exportismus-Falle: wer seine Kunden (fast) ausschlie&szlig;lich im Ausland sucht und die Binnenwirtschaft vors&auml;tzlich zuschanden f&auml;hrt, macht sich von der Politik anderer L&auml;nder abh&auml;ngig, auf die er keinen oder wenig Einfluss hat. Woher soll denn die Nachfrage kommen? Nat&uuml;rlich wird der Einbruch bei den Exporten voll auf den Arbeitsmarkt durchschlagen. Leider hat Deutschland es jahrelang vers&auml;umt, unter besseren Bedingungen zugunsten der Binnenwirtschaft umzusteuern.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Great Reset: Das Weltwirtschaftsforum plant den Gro&szlig;en Neustart, um ihn zu verhindern<\/strong><br>\nDer Club der reichsten Menschen und der gr&ouml;&szlig;ten naturzerst&ouml;renden Konzerne will den &ldquo;Great Reset&rdquo;, den Gro&szlig;en Neustart. Statt Armut, Krankheiten, &Uuml;berv&ouml;lkerung und Naturzerst&ouml;rung verhei&szlig;en uns die Megareichen eine faire Welt in Einklang mit der Natur. Absurd? Ja. Zynisch? Nat&uuml;rlich. Zu ignorieren? Auf keinen Fall.<br>\nNach seiner Eigenbeschreibung ist das Weltwirtschaftsforum &ldquo;DIE internationale Organisation f&uuml;r &ouml;ffentlich-private Zusammenarbeit&rdquo; und hat als Hauptziel &ldquo;die Verbesserung des Zustands der Welt&rdquo;. An Macht fehlt es der 1971 vom deutschen Wirtschaftswissenschaftler Klaus Schwab gegr&uuml;ndeten Stiftung ebenso wenig wie an Selbstvertrauen. Seit Jahren pilgern fast alle wichtigen Regierungschefs der Welt zum j&auml;hrlichen Treffen in Davos, um den Konzernen und Milliard&auml;ren ihre Aufwartung zu machen.<br>\nDie Weltbank hat es zur Strategie erhoben, nur noch solche Entwicklungsprojekte zu f&ouml;rdern, an deren Umsetzung die Mitgliedsunternehmen dieses Clubs Geld verdienen k&ouml;nnen. Die Vereinten Nationen (UN) sind hochgradig abh&auml;ngig vom Geld der Konzerne gemacht worden und k&ouml;nnen praktisch nichts mehr tun, was deren Interessen nicht f&ouml;rdert oder ihnen gar zuwiderl&auml;uft. Auch der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) geb&auml;rdet sich inzwischen ganz ungeniert als T&uuml;r&ouml;ffner f&uuml;r Mutlis, wenn er einem armen Land in Schwierigkeiten helfen oder dessen Finanzsystem beurteilen soll. Da m&uuml;ssen dann zuerst einmal Z&ouml;lle, sonstige Handelsschranken und generell alle Formen von staatlicher Regulierung abgebaut werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/die-regenten-der-welt\/grosser-neustart\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Geringverdiener unterst&uuml;tzen: Kindergrundsicherung statt Hartz IV<\/strong><br>\nBis zu 269 Euro mehr im Monat f&uuml;r Familien<br>\nAlle Kinder und Jugendlichen raus aus dem Hartz IV-System: Das ist die Idee einer Kindergrundsicherung. Der DGB hat dazu einen konkreten Vorschlag gemacht. Davon k&ouml;nnten rund 710.000 Kinder und ihre Eltern profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++b052460c-a57d-11ea-bd20-525400e5a74a%20\">DGB<\/a>\n<p><strong>dazu: Gesamtzahlung gegen Kinderarmut DGB dr&auml;ngt auf Einf&uuml;hrung einer Kindergrundsicherung<\/strong><br>\nDer Nachwuchs von Geringverdienern soll nach dem Willen des Gewerkschaftsbundes durch eine Kindergrundsicherung bessere Zukunftschancen erhalten. Die Kosten von 12,5 Milliarden Euro pro Jahr seien angemessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/kindergrundsicherung-dgb-draengt-auf-gesamtzahlung-statt-kindergeld-freibetraege-und-hartz-iv-a-a60974c9-9f3a-48ad-9c95-e9fa1f04a271%20\">DER SPIEGEL<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der DGB hat recht: die millionenfache Kinderarmut ist ein Skandal, f&uuml;r den es keinerlei Rechtfertigung gibt und der mit relativ geringen staatlichen Eingriffen (hier ist von 12,5 Milliarden Euro j&auml;hrlich die Rede) behoben werden k&ouml;nnte. Leider ist sie aber politisch gewollt.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu auch: Hartz 4 und der Tag geh&ouml;rt dir?<\/strong><br>\nVon 5,8 Millionen Hartz-4-Beziehenden sind ganze 76% nicht arbeitslos &ndash; schon gewusst? Wir haben alle Vorurteile, die aber gar nicht der Realit&auml;t entsprechen. Oder? Faktencheck [&hellip;]<br>\nSanktionsfrei und der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband haben sich zusammengetan. Gemeinsam fordern wir ein System, das absichert und nicht verunsichert! Ein System, das die Menschen unterst&uuml;tzt, ihnen Mut macht und eine menschenw&uuml;rdige Grundsicherung garantiert.<br>\nDazu geh&ouml;rt eine satte Erh&ouml;hung des Regelbedarfs, die vollst&auml;ndige Abschaffung von Sanktionen, die Sicherung von angemessenem Wohnraum, der Ausbau von Angeboten der Arbeitsf&ouml;rderung, B&uuml;rokratie-Abbau und Entstigmatisierung von Arbeitslosigkeit. Ein neues System?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hartzfacts.de\/\">Kampagne &ldquo;Hartzfacts&rdquo;<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Lutz Hausstein:<\/strong> Leider ist eine solche Kampagne &ndash; auch satte 15 Jahre nach Einf&uuml;hrung der Agenda-2010-Gesetze &ndash; bitter n&ouml;tig. Auch ich hatte am vergangenen Wochenende auf einer Familienfeier wieder das zweifelhafte &ldquo;Vergn&uuml;gen&rdquo;, genau dieser stereotypen, aber immer noch falschen Behauptung, &ldquo;Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit!&rdquo;, entgegentreten zu m&uuml;ssen. Da haben Politik und Medien mit ihrer jahrzehntelangen Stigmatisierung der Betroffenen ganze Arbeit geleistet, dass sich dieser Unfug in den K&ouml;pfen von so vielen Menschen festsetzen konnte. Die Zeit ist &uuml;berreif, mit diesen Vorurteilen und Behauptungen aufzur&auml;umen!<\/em><\/p>\n<p><em>In diesem Zusammenhang sei auch auf meine Ver&ouml;ffentlichungen zum Thema Verfassungswidrigkeit von Sanktionen von <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15274\">2012<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=48376\">Januar 2019<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=56320\">November 2019<\/a> sowie auf die aktuell letzte Ausgabe aus der Studienreihe &ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/Studie_Was_der_Mensch_braucht_2015.pdf\">Was der Mensch braucht<\/a>&rdquo; aus dem Jahr 2015 zu einer menschenw&uuml;rdigen H&ouml;he des Regelbedarfs verwiesen. Auch dort findet sich eine Vielzahl von Argumenten, die diese Kampagne von hartzfacts st&uuml;tzen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schimmel, Einsturzgefahr, kein Desinfektionsmittel: 1900 M&auml;ngel bei Fleischarbeiter-Unterbringung<\/strong><br>\nCorona-Infektionen sind nicht das einzige Problem der Fleischindustrie: Kontrollen der Beh&ouml;rden in NRW zeigen, unter welchen Bedingungen Werkarbeiter hausen m&uuml;ssen.<br>\nEin Bericht der Landesregierung Nordrhein-Westfalens wirft ein Schlaglicht auf die prek&auml;re Lage von meist ausl&auml;ndischen Werkvertragsarbeitern in der deutschen Fleischindustrie. Das Dokument fasst die Ergebnisse von Kontrollen in 650 Sammel- und Gemeinschaftsunterk&uuml;nften zusammen, die von den Beh&ouml;rden durchgef&uuml;hrt wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/toennies-und-co-1900-maengel-bei-fleischarbeiter-unterbringung-a-ec127a1a-8d0c-4236-82bf-c6f492b1cb40\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Nicht nur hausen *m&uuml;ssen*, sondern auch hausen *d&uuml;rfen*. Denn die Zust&auml;nde wurden ja entweder jahrelang vom Staat und den L&auml;ndern nicht verboten oder zumindest geduldet und nicht kontrolliert. Ein Fall von chronischem Staats- bzw. Regierungsversagen &ndash; wobei: wahrscheinlich war es ja Absicht, nicht so genau hinzuschauen und noch die allerschlimmsten Arbeits- und Wohnverh&auml;ltnisse zu akzeptieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Corona-Krise als Vorwand f&uuml;r Massenentlassungen in N&auml;hfabriken<\/strong><br>\nTextilfabrik in Myanmar verletzt Arbeitnehmerrechte aufs gr&ouml;bste. Auch die Schweizer Modefirma Tally Weijl l&auml;sst dort produzieren.<br>\nIn der Fabrik Rui Ning in der Region Yangon wurden Anfang April mehr als ein Viertel der insgesamt 1158 Besch&auml;ftigten unter dem Vorwand von Covid-19 Schutzmassnahmen entlassen. Laut dem Fabrikmanagement wurden vor allem Arbeiterinnen und Arbeiter entlassen, die weniger als ein Jahr in der Fabrik arbeiteten. Allerdings sind 298 der 324 Entlassenen Gewerkschaftsmitglieder &ndash; der Verdacht gezielter Gewerkschaftsunterdr&uuml;ckung liegt deshalb nahe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Nahfabriken-Corona-Krise-als-Vorwand-fur-Massenentlassungen\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>H&uuml;rden f&uuml;r KMU-&Uuml;berbr&uuml;ckungshilfen sind zu hoch<\/strong><br>\n&bdquo;Es ist ein gro&szlig;er Fehler, die Corona-&Uuml;berbr&uuml;ckungshilfen an Mindestumsatzr&uuml;ckg&auml;nge zu koppeln. Eine aktuelle KfW-Befragung zeigt, dass die meisten Unternehmen eine R&uuml;ckkehr zu voller Wirtschaftsaktivit&auml;t nicht vor dem Fr&uuml;hjahr 2021 erwarten. Rund 2,3 Millionen Mittelst&auml;ndler waren auch im Mai von Umsatzeinbr&uuml;chen betroffen. Durchschnittlich 46 Prozent der &uuml;blicherweise zu erwartenden Ums&auml;tze wurden nicht erzielt. Altmaier kn&uuml;pft die Betriebskostenzusch&uuml;sse an einen Umsatzr&uuml;ckgang von mindestens 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Diese Bedingung schlie&szlig;t folglich viele Mittelst&auml;ndler von den Hilfen aus und k&ouml;nnte eine Welle von Insolvenzen nach sich ziehen&ldquo;, kommentiert Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Ausschusses f&uuml;r Wirtschaft und Energie im Bundestag, die Aktivierung des Corona-Krisen-&Uuml;berbr&uuml;ckungsprogramms f&uuml;r kleine und mittelgro&szlig;e Unternehmen sowie Soloselbst&auml;ndige durch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Ernst weiter:<br>\n&bdquo;Insgesamt ist das Konjunkturprogramm der Koalition unzureichend. Insbesondere die Einkommen jener, die von Kurzarbeit betroffen sind, die niedrige Einkommen oder soziale Grundsicherung beziehen, m&uuml;ssen stabilisiert werden. Das schafft Zuversicht. Ich denke da an die Erh&ouml;hung des Mindestlohns und des Kurzarbeitergeldes sowie die nicht nur einmalige Auszahlung des Kinderbonus. Dies w&uuml;rde starke Impulse f&uuml;r die Binnennachfrage setzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/huerden-fuer-kmu-ueberbrueckungshilfen-sind-zu-hoch\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ich habe 300 000 Euro verloren<\/strong><br>\nAls Peter Wischer gerade 300 000 Euro verloren hatte, war er einfach nur erleichtert. Binnen Stunden war Wischers stattliches Verm&ouml;gen auf einen Bruchteil eingedampft, aus seinem Ruhestand war soeben eine unruhige Wackelposition geworden. Doch als der Aktienkurs des Zahlungsdienstleisters Wirecard endg&uuml;ltig kollabiert war, da machte sich bei Wischer Erleichterung breit: &ldquo;Es ist jetzt einfach vorbei&rdquo;, sagt Wischer, der wie auch die anderen genannten Anleger nicht mit seinem richtigen Namen in der Zeitung stehen m&ouml;chte.<br>\nAn jenem 18. Juni, als die Wirtschaftspr&uuml;fer von EY dem Zahlungsdienstleister Wirecard das Testat verweigern und der Milliardenskandal beim Aschheimer Konzern ans Licht kommt, da scheinen sich nicht nur bei Wirecard Finanzl&uuml;cken aufzutun &ndash; sie klaffen fortan auch in den Depots vieler Privatanleger, die gro&szlig;e Summen auf die Aktie gesetzt hatten. Viele von ihnen fragen sich nun: Wie konnten wir uns so blenden lassen? Jeden Tag hatte sich Anleger Wischer ein, zwei Stunden mit Wirecard auseinandergesetzt &ndash; B&ouml;rsenforen gelesen, Twittermeldungen studiert. Dass ausgerechnet ein Bilanzskandal das Verm&ouml;gen des Rechnungslegungsexperten vernichtet: bittere Ironie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/wirecard-aktie-anleger-1.4955926\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wer kann schon einfach einmal so 300.000 Euro in Aktien investieren? Das Geld muss man erst einmal zur freien Verf&uuml;gung haben. Es hat so gesehen also nicht die Falschen erwischt. F&uuml;r jeden anderen ist es nat&uuml;rlich tragisch, obwohl bei eingeschaltetem Verstand klar sein m&uuml;sste, dass Zocken im internationalen Finanzkasino die schlechteste M&ouml;glichkeit f&uuml;r eine Ressourcensicherung im Alter ist. Die permanente Propaganda f&uuml;r Aktiengesch&auml;fte in den Mainstreammedien ist deswegen h&ouml;chst fahrl&auml;ssig, da die Kleinanleger nur das Kanonenfutter f&uuml;r professionelle Spekulanten und Aktienjongleure sind.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Jeder vierte Lebensversicherer hat &ldquo;ernste Probleme&rdquo;<\/strong><br>\nDes Deutschen liebste Versicherung &ndash; die Lebensversicherung &ndash; steckt in einer Krise. Mehr als ein Viertel der Anbieter hat Schwierigkeiten. Das liegt nicht nur an Corona. [&hellip;]<br>\nIm Moment st&uuml;nden die Anbieter in einer dreifachen Stresssituation: Die Zinsen seien niedrig, es gebe Unsicherheit bei den Unternehmensanleihen, und die Corona-Krise mache sich bemerkbar. &ldquo;Die Tektonik der Lebensversicherer ist in Gefahr&rdquo;, so Kleinlein. Die Versicherer sollten ihr Eigenkapital st&auml;rken und ihre Anlagen diversifizieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/versicherungen\/id_88197680\/lebensversicherung-jede-vierte-hat-ernste-probleme-.html%20\">T-Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.N.:<\/strong> Soviel zum angeblich &uuml;berlegenen System der Kapitaldeckung. Aber unsere Regierenden &auml;ndern nichts am teuren und ineffizienten Dreis&auml;ulensystem. Schlimmer noch: Mit jedem Euro, den die Menschen in Lebensversicherungen &amp; Co. stecken, werden die Versicherer systemrelevanter. Sie d&uuml;rften also im Falle eines Falles beim Staat anklopfen und um Rettung aus Steuermitteln bitten. Dann k&ouml;nnte man das Geld auch gleich ins Umlageverfahren stecken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die M&auml;r von der Belastung der jungen Generation<\/strong><br>\nAngeblich m&uuml;ssen die Jungen die Schulden tragen, die der Staat f&uuml;r das Konjunkturpaket aufnimmt. Es hei&szlig;t, eine ganze Generation zahle den Preis. Doch das ist Unfug. [&hellip;]<br>\nEines stimmt zwar: Der Staat verschuldet sich jetzt und Schulden m&uuml;ssen bedient und zur&uuml;ckgezahlt werden, das wei&szlig; jeder. Klar ist auch: Wenn das in der Zukunft geschieht, dann zahlen Angeh&ouml;rige der heute jungen, k&uuml;nftig alten Generation die Schulden zur&uuml;ck. Aber an wen? Genau: an Angeh&ouml;rige der gleichen Generation, denn eine andere M&ouml;glichkeit gibt es nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2020-06\/staatsverschuldung-konjunkturpaket-junge-generation-belastung\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Die Staatsverschuldung belastet nicht die junge Generation als Ganzes<\/strong><br>\nDer Anstieg der Staatsverschuldung belaste die junge Generation &ndash; kaum ein Kommentar zum j&uuml;ngsten Konjunkturpaket der Bundesregierung kommt ohne diesen Hinweis aus. Dabei wird allerdings &uuml;bersehen, dass die Jungen gleichzeitig Schuldner und Gl&auml;ubiger des Staates werden. Staatsverschuldung kann ernste Probleme schaffen, eine Belastung aller Jungen geh&ouml;rt nicht dazu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.oekonomenstimme.org\/artikel\/2020\/07\/die-staatsverschuldung-belastet-nicht-die-junge-generation-als-ganzes\/\">&Ouml;konomenstimme<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Geo&ouml;konomie des Wasserstoffs<\/strong><br>\nMit der Gr&uuml;ndung einer &ldquo;Europ&auml;ischen Wasserstoffallianz&rdquo; am heutigen Mittwoch will die EU-Kommission europ&auml;ische Unternehmen als f&uuml;hrende Kr&auml;fte in der globalen Nutzung von Wasserstoff als Energietr&auml;ger positionieren. Offizielles Ziel ist es, die Dekarbonisierung von Verkehr und Industrie voranzutreiben. Dazu sollen Bereiche f&uuml;r regenerative Energien erschlossen werden, die diesen bislang verschlossen waren &ndash; so etwa der Antrieb von Schiffen oder das Befeuern von Hoch&ouml;fen. Als Mittel dazu gilt Wasserstoff, der aus erneuerbaren Quellen gewonnene Energie aufnehmen und jederzeit wieder abgeben kann. RWE kooperiert schon mit ThyssenKrupp bei der Herstellung klimaneutralen Stahls mit Hilfe von Wasserstoff. Weil in Deutschland nicht genug erneuerbare Energie gewonnen werden kann, ist die Nutzung von Wind- und Solarkraft etwa aus Nordafrika geplant; mit Marokko besteht bereits ein Abkommen. Auch die Bundesregierung strebt in der noch jungen Wasserstoffbranche eine globale F&uuml;hrungsposition an, ger&auml;t dabei allerdings in scharfe Konkurrenz vor allem zu Japan und China.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8328\/\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zweiter Anlauf: Seattle beschlie&szlig;t Amazon-Steuer<\/strong><br>\nExtra-Steuer soll j&auml;hrlich 200 Millionen US-Dollar einbringen, um gegen soziale Ungleichheit in Seattle vorzugehen<br>\nOb sich Jeff Bezos r&uuml;ckblickend w&uuml;nscht, er h&auml;tte lieber den Vorschlag f&uuml;r eine Amazon-Steuer von 2018 akzeptiert statt ihn durch eine Lobbykampagne im Stadtrat von Seattle zu Fall zu bringen? Wir wissen es nicht. Jetzt jedenfalls k&ouml;nnte es sein, dass Amazon viermal so viel zahlen muss. Am Dienstag hat der Stadtrat von Seattle im zweiten Anlauf eine Extra-Steuer f&uuml;r Gro&szlig;unternehmen beschlossen.<br>\n&raquo;JumpStart Seattle&laquo;-Steuer hei&szlig;t der Vorschlag der progressiven Demokraten-Stadtr&auml;tin Teresa Mosqueda. Mit sieben von neun Stimmen wurde er angenommen &ndash; eine Mehrheit, die ein Veto von B&uuml;rgermeisterin Jenny Durkan &uuml;berstimmen k&ouml;nnte. Die Demokratin an der Spitze der Stadt lehnt das Projekt ab. Durkan h&auml;tte eine einprozentige Extra-Einkommenssteuer f&uuml;r alle Haushalte bevorzugt, um ben&ouml;tigte Zusatzeinnahmen f&uuml;r die Stadt zu generieren. Mit der neuen &raquo;Amazon-Steuer&laquo; &ndash; der Konzern hat seinen Hauptsitz in der Stadt &ndash; werden hohe Geh&auml;lter von Gro&szlig;unternehmen besteuert, die &uuml;ber sieben Millionen US-Dollar f&uuml;r Geh&auml;lter zahlen.<br>\nNur Geh&auml;lter &uuml;ber 150.000 US-Dollar &ndash; die in der teuren Pazifikmetropole aber durchaus verbreitet sind, etwa bei Top-Programmieren von Tech-Unternehmen &ndash; werden demnach besteuert. Dazu werden die Unternehmen nach dem Umfang ihrer Lohnzahlungen in verschiedene Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe: Unternehmen wie Amazon, deren &raquo;payroll&laquo; bei &uuml;ber eine Milliarde Dollar liegt, m&uuml;ssen demnach eine Extra-Steuer von 1,4 Prozent auf alle Geh&auml;lter zwischen 150.000 und 399.999 und 2,4 Prozent f&uuml;r alle Mitarbeiter, die 400.000 Dollar oder mehr verdienen. Betroffen sind die gr&ouml;&szlig;ten Konzerne in der Stadt, etwa drei Prozent aller Unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1138871.amazon-zweiter-anlauf-seattle-beschliesst-amazon-steuer.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>China: &ldquo;Falsches Spiel&rdquo; &ndash; Werden nicht an R&uuml;stungskontrollgespr&auml;chen mit USA und Russland teilnehmen<\/strong><br>\nDie m&ouml;glichen trilateralen R&uuml;stungskontrollgespr&auml;che mit Russland und den Vereinigten Staaten bezeichnete der Generaldirektor der chinesischen R&uuml;stungskontrollabteilung als einen &ldquo;Schwindel&rdquo;.<br>\nF&uuml;r uns sind diese trilateralen Verhandlungen nichts als ein Schwindel, um das Wort des US-Pr&auml;sidenten zu benutzen. Es ist nichts weiter als ein Schwindel und ein Spiel, das China sich weigert zu spielen.<br>\nEr argumentiert, dass China ein viel kleineres Atomwaffenarsenal habe, und dass die USA vor Chinas Haust&uuml;r massiv aufr&uuml;sten. Die USA erweitern nicht nur ihr Atomwaffenarsenal oder r&uuml;sten es auf, sondern bauen und stationieren gleichzeitig alle diese Raketenabwehrsysteme in Chinas Nachbarschaft. Und sie entwickeln Waffen im Weltraum. Sie sind aus dem INF-Vertrag, dem Vertrag &uuml;ber Nuklearstreitkr&auml;fte mittlerer Reichweite, ausgetreten, und sie haben ausdr&uuml;cklich klargestellt, dass sie die Stationierung landgest&uuml;tzter Mittelstreckenraketen in der Nachbarschaft Chinas, vor der Haust&uuml;r Chinas, wie ich sagen w&uuml;rde, planen.<br>\nFu sagte, dass die amerikanischen Raketen im westlichen Pazifik und die Aufk&uuml;ndigung Washingtons aus dem von Ronald Reagan und Michail Gorbatschow unterzeichneten Vertrag zwischen Russland und den USA &uuml;ber Nuklearstreitkr&auml;fte mittlerer Reichweite im August 2019 &ldquo;eine strategische Bedrohung f&uuml;r die chinesische Sicherheit darstellen&rdquo;. Deshalb werde China nicht abr&uuml;sten, sondern aufr&uuml;sten:<br>\nAll dies stellt eine strategische Bedrohung f&uuml;r die chinesische Sicherheit dar. Und ich denke, die Menschen sollten nicht &uuml;berrascht sein, dass China die Notwendigkeit sieht, seine milit&auml;rischen F&auml;higkeiten zu verst&auml;rken. Die USA und Russland haben der Aufnahme von R&uuml;stungskontrollgespr&auml;chen zugestimmt, da der einzige verbleibende Vertrag zwischen den beiden gr&ouml;&szlig;ten Atomm&auml;chten &ldquo;New Start&rdquo; in weniger als einem Jahr, im Februar, auslaufen wird. Russland hatte angeboten, den neuen Vertrag zur Reduzierung strategischer Waffen einfach zu verl&auml;ngern, doch Trump besteht auf eine Einbindung Chinas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/kurzclips\/104297-china-falsches-spiel-waffenkontrolle-trump\/\">RT Deutsch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Bordellbetreiberin: Entt&auml;uscht von der Politik, in Sorge um die Frauen<\/strong><br>\nBordelle geben Sexarbeiterinnen einen gesch&uuml;tzten Rahmen f&uuml;r deren T&auml;tigkeit. Doch w&auml;hrend der Corona-Pandemie sind die Einrichtungen geschlossen. Den Arbeiterinnen fehlt das Einkommen, den Kunden die sexuelle Befriedigung. Diese Konstellation lasse illegale Prostitution ansteigen und bringe weitere Gefahren mit sich, sagt Elke Winkelmann. Sie betreibt seit Jahren ein Bordell in Berlin, hat selbst als Sexarbeiterin gearbeitet und ist im Vorstand des Bundesverbands Sexuelle Dienstleistungen. Mit unseren Redakteuren Anna Scholz und Mark Otten hat sie auch &uuml;ber das aktuell diskutierte Sexkaufverbot gesprochen, das sogenannte &ldquo;Freier&rdquo; unter Strafe stellen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/deutschland-welt\/vermischtes\/artikel\/2083563\/bordelle-corona-frust-statt-sex-wie-sexarbeiterinnen-leiden\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> &ldquo;Sie betreibt seit Jahren ein Bordell in Berlin, hat selbst als Sexarbeiterin gearbeitet (&hellip;)&rdquo;. Vielleicht etwas &uuml;berspitzt formuliert: Aber ist es nicht so, als ob Herr T&ouml;nnies nach dem Wohlbefinden seiner Mitarbeiterschaft gefragt wird und antwortet, dass er sich Sorgen um sie mache. Auf den Vergleich kann kommen, wer den kurzen Begleittext f&uuml;r <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=BKN1O2lxec4\">das Video mit Altersbeschr&auml;nkung Fleisch<\/a> liest. Machen sich Unternehmer bzw. Unternehmerinnen wie Frau Winkelmann wirklich Sorgen um ihre &ldquo;Belegschaft&rdquo; oder doch eher um die Aussicht auf Gewinn und Umsatz?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Allein die Bezeichnung &ldquo;Sexarbeiterinnen&rdquo; ist zynisch. Darin manifestiert sich ein, sich v&ouml;llig jenseits der sozialen und gesellschaftlichen Realit&auml;t bewegender b&uuml;rgerlich-akademischer Diskurs. Der Begriff verharmlost auf intellektuell-arrogante Weise das Thema Prostitution, so als ob es sich um einen v&ouml;llig &ldquo;normalen&rdquo; mehr oder weniger freiwillig gew&auml;hlten Job handelt. Dabei basiert Prostitution nicht nur in Deutschland, &auml;hnlich der Fleischindustrie (hier f&auml;llt einem erst die gespenstische Parallelit&auml;t der Begriffe auf), vor allem auf Frauen aus dem Balkan, Wei&szlig;russland oder der Ukraine, die hier ihren K&ouml;rper aus blanker materieller Not als Ware anbieten m&uuml;ssen. Das linksliberale, materiell bestens abgesicherte B&uuml;rgertum kann das nat&uuml;rlich nicht verstehen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &bdquo;Die Mehrheit der Frauen macht es nicht freiwillig&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/prostitution-die-mehrheit-der-frauen-macht-es-nicht.694.de.html?dram:article_id=474550\">Deutschlandfunk<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Debatte &uuml;ber Namen von Berliner U-Bahnhof &ndash; &ldquo;Wir wollen ja nicht unbedingt Glinkastra&szlig;e hei&szlig;en&rdquo;<\/strong><br>\nDie Berliner Verkehrsbetriebe wollen den Namen des U-Bahnhofs Mohrenstra&szlig;e &auml;ndern. Doch ihr erster Vorschlag ging nach hinten los &ndash; nun ist die Erkl&auml;rungsnot noch gr&ouml;&szlig;er. [&hellip;]<br>\nDass die Wahl ausgerechnet auf Glinka fiel, habe einen pragmatischen Grund, hei&szlig;t es von der BVG. Der neue Name m&uuml;sse in erster Linie eine Orientierungshilfe f&uuml;r Menschen sein, die sich durch die Stadt navigieren. Wer am U-Bahnhof Bundestag aussteige, erwarte dort schlie&szlig;lich das Parlamentsgeb&auml;ude. &ldquo;Also haben wir geguckt und die Glinkastra&szlig;e entdeckt&rdquo;, sagt Unternehmenssprecherin Petra Nelken. &ldquo;Glinka war russischer Komponist und gilt als Vater der russischen Oper. Wir haben uns gedacht: Warum nicht?&ldquo;<br>\nGlinka sei eine &ldquo;schlechte Wahl&rdquo;, kritisierte einige Tage sp&auml;ter die &ldquo;J&uuml;dische Allgemeine&rdquo; und bezeichnete das Libretto seiner Oper &ldquo;F&uuml;rst Cholmski&rdquo;, das Nestor Kukolnik geschrieben hatte und in dem eine j&uuml;dische Verschw&ouml;rung vorkommt, als &ldquo;reichlich antisemitisch&ldquo;. [&hellip;]<br>\nIm Nachhinein sei das Vorgehen der BVG bei der Namens&auml;nderung vielleicht &ldquo;naiv&rdquo; gewesen, gibt Sprecherin Nelken zu. Aber die Kritik an dem Vorschlag &ldquo;Glinkastra&szlig;e&rdquo; kann man im Unternehmen nicht so recht nachvollziehen. Man habe Glinkas Wikipedia-Eintrag gelesen, damals habe dort noch nichts &uuml;ber die Antisemitismusvorw&uuml;rfe gestanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/bvg-zu-debatte-ueber-mohrenstrasse-in-berlin-wir-wollen-ja-nicht-unbedingt-glinkastrasse-heissen-a-3a637780-60f4-4e8f-bd4c-9d4eec82e6ee\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Das <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62742\">Possenspiel<\/a> geht in die n&auml;chste Runde. Was ist politisch unkorrekter? Ein &bdquo;Mohr&ldquo; oder ein russischer Antisemit? Schwere Frage. Und nun erkl&auml;rt die BVG also, dass sie sich bei ihrer Namenswahl ausgerechnet auf die Wikipedia st&uuml;tzt. Da kann man wirklich nur noch verzweifelt mit dem Kopf sch&uuml;tteln. Aber wenn die BVG schon mal dabei ist, kann sie ja mal den Wikipedia-Eintrag des Namensgebers der Haltestelle U-Bahnhof Richard-Wagner-Platz auf Antisemitismusvorw&uuml;rfe gegenchecken. Bevor nachher wieder eine Pressesprecherin sagen muss, man habe nichts gewusst.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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