{"id":62831,"date":"2020-07-10T08:58:20","date_gmt":"2020-07-10T06:58:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62831"},"modified":"2020-07-10T10:58:19","modified_gmt":"2020-07-10T08:58:19","slug":"wer-hat-uns-1945-befreit-interviews-mit-kriegsveteranen-und-analysen-zu-geschichtsfaelschung-und-neuer-kriegsgefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62831","title":{"rendered":"&#8220;Wer hat uns 1945 befreit? Interviews mit Kriegsveteranen und Analysen zu Geschichtsf\u00e4lschung und neuer Kriegsgefahr&#8221;."},"content":{"rendered":"<p><strong>Ulrich Heyden<\/strong> d&uuml;rfte den allermeisten Lesern bekannt sein. In regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden berichtet der in Moskau lebende freie Korrespondent <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?gastautor=ulrich-heyden\">f&uuml;r die NachDenkSeiten<\/a> aus Russland und dem Raum der ehemaligen Sowjetunion. Nun hat Ulrich Heyden auch ein neues Buch geschrieben. Das Buch ist im Hamburger Verlag tredition erschienen und ist <a href=\"https:\/\/t1p.de\/5gxg\">&uuml;ber den Verlag erh&auml;ltlich<\/a>. Die NachDenkSeiten freuen sich, daraus einen Auszug zu pr&auml;sentieren.<br>\n<!--more--><br>\n<em>Der Inhalt:<\/em><\/p><p><em>Dass die sowjetischen Soldaten beim Sturz der NS-Herrschaft in Europa eine entscheidende Rolle spielten, wird seit 2014 immer mehr heruntergespielt oder sogar g&auml;nzlich verleugnet. Immer mehr verdr&auml;ngt wird in den gro&szlig;en deutschen Medien, dass im Zweiten Weltkrieg 27 Millionen Sowjetb&uuml;rger starben, dass &uuml;ber die H&auml;lfte der 5,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangen an Hunger und Krankheiten elendig verreckten und dass 8,7 Millionen sowjetischer Zwangsarbeiter die deutsche Kriegswirtschaft am Laufen hielten. Deshalb habe ich mich entschlossen, zum 75. Jahrestag des Kriegsendes die Interviews, welche ich in den vergangenen 20 Jahren in verschiedenen St&auml;dten Russlands mit ehemaligen sowjetischen Soldaten und Zwangsarbeitern f&uuml;hrte, gesammelt zu ver&ouml;ffentlichen und mit aktuellen Analysen zu den Themen Zweiter Weltkrieg und Geschichtsf&auml;lschungen anzureichern. Die meisten Texte in diesem Buch sind schon einmal in Zeitungen oder auf Internet-Portalen ver&ouml;ffentlicht worden. Durch die Sammlung der Texte bekommt der Leser ein umfassendes Bild dar&uuml;ber, wie die einfachen Menschen in der Sowjetunion den Krieg erlebt haben und was sie heute denken und f&uuml;hlen.<\/em><\/p><p><strong>Auszug aus dem Buch, Kapitel 2<\/strong><\/p><p><strong>Die neue deutsche Geschichtsschreibung<\/strong><\/p><p>In diesem Kapitel geht es um Themen, die in den deutschen Medien in den letzten Jahren zunehmend verf&auml;lscht oder gar nicht dargestellt werden. Es geht um das Kleinmachen der von der Wehrmacht ver&uuml;bten Verbrechen, das Ausblenden von faschistischer Ideologie bei den deutschen Soldaten und es geht um die ukrainischen Kollaborateure, welche der Wehrmacht bei der Vernichtung der j&uuml;dischen Bev&ouml;lkerung halfen.<\/p><p><strong>&bdquo;Leitmedien&ldquo; als Geschichts-F&auml;lscher<\/strong><\/p><p>Die seit der Ukraine-Krise akute Kriegsgefahr in Europa hat die Erinnerungen vieler Deutscher an den Zweiten Weltkrieg wieder wachger&uuml;ttelt. Aber es gibt immer weniger Zeitzeugen, die von dem Grauen dieses Krieges berichten k&ouml;nnen. Deshalb habe ich dieses Buch mit Augenzeugenberichten gemacht. Die pers&ouml;nliche Erinnerung der Soldaten ist wichtig, angesichts der Aufr&uuml;stung in Deutschland und den immer offeneren Bekundungen des deutschen Verteidigungsministeriums, man m&uuml;sse gegen&uuml;ber Russland &bdquo;St&auml;rke zeigen&ldquo;. <\/p><p>Auf dem Weg zu einer neuen nationalen Identit&auml;t gibt Deutschland eine der wichtigsten Errungenschaften der Nachkriegszeit auf: Ein gutes, entspanntes Verh&auml;ltnis zu Russland.<\/p><p>Deutschland f&auml;llt in Riesenschritten zur&uuml;ck in eine politische Stimmung, die es in den 1950er und 1960er Jahren schon mal gab, als die Verst&auml;ndigung mit Russland in Westdeutschland als &bdquo;Weichheit&ldquo;, &bdquo;Verrat&ldquo; und &bdquo;Verbr&uuml;derung mit dem Feind&ldquo; denunziert wurde. <\/p><p><strong>Die Rede von Bundespr&auml;sident Weizs&auml;cker ist verhallt<\/strong><\/p><p>1985 wurde die Phase des Kalten Krieges mit einem Paukenschlag hochoffiziell beendet. Das erste Mal in der Geschichte Westdeutschlands erkl&auml;rte ein Bundespr&auml;sident, &bdquo;der 8. Mai war ein Tag der Befreiung&ldquo;.  Es waren die Worte von Richard von Weizs&auml;cker w&auml;hrend seiner Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes im Plenarsaal des Bundestages.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<\/p><p>Weizs&auml;cker sprach in seiner Rede 1985 auch &uuml;ber die Leiden des sowjetischen Volkes. &bdquo;Wir gedenken aller V&ouml;lker, die im Krieg gelitten haben, vor allem der uns&auml;glich vielen B&uuml;rger der Sowjetunion und der Polen, die ihr Leben verloren haben.&ldquo; <\/p><p>Die Rede von Weizs&auml;cker war der Versuch, die deutsche Gesellschaft auf die neuen politischen Realit&auml;ten einzustimmen. Deutsche Unternehmen suchten in Osteuropa zunehmend nach neuen M&auml;rkten. <\/p><p>Gro&szlig;e Teile der Bev&ouml;lkerung waren noch immer im Denken des Kalten Krieges verhaftet. Das war f&uuml;r die Interessen des deutschen Kapitals und auch f&uuml;r das Image Deutschlands in der Welt hinderlich. <\/p><p>Die Rede von Weizs&auml;cker war auch ein Zugest&auml;ndnis an die 1968er, die Pazifisten und Linken, die seit den 1950er Jahren gegen die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik gek&auml;mpft hatten und es war eine Reaktion auf den Film &bdquo;Holocaust&ldquo;[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>], welcher die westdeutschen Fernsehzuschauer im Jahr 1979 das erste Mal seit 1945 mit den Verbrechen gegen die Juden in Deutschland und in Osteuropa konfrontierte.<\/p><p><strong>Der neue deutsche Opfer-Mythos<\/strong><\/p><p>Vielen Deutschen, die den Krieg erlebt hatten, gingen die Aussagen von Weizs&auml;cker zu weit. War denn nicht Deutschland mit seinen Fl&uuml;chtlingen, &bdquo;verlorenen Ostgebieten&ldquo; und den von Rotarmisten vergewaltigten Frauen selbst ein Opfer des Zweiten Weltkrieges? Dieser Opfer-Mythos hatte sich bei den Deutschen nach 1945 in den K&ouml;pfen verfestigt. Heute erlebt dieser Opfer-Mythos unter dem Einfluss von &bdquo;Dokumentationen&ldquo; des deutschen Fernsehens eine Renaissance.<\/p><p>Der rechtskonservative Fl&uuml;gel der CDU\/CSU, der in den 1980er Jahren &auml;hnliche Positionen vertrat, wie heute die AfD, protestierte gegen die Rede von Weizs&auml;cker. 30 Bundestagsabgeordnete blieben der Rede im Bundestag fern. <\/p><p>Wortf&uuml;hrer der Nationalkonservativen waren CDU-Rechtsau&szlig;en Alfred Dregger und der damalige bayerische Ministerpr&auml;sident Franz Josef Strau&szlig;, der meinte, man solle die Vergangenheit &bdquo;in der Versenkung&ldquo; verschwinden lassen. Denn &bdquo;die ewige Vergangenheitsbew&auml;ltigung als gesellschaftliche Dauerb&uuml;&szlig;eraufgabe l&auml;hmt ein Volk&ldquo;. <\/p><p>Auch Historiker meldeten sich zu Wort. 1985 begann der sogenannte &bdquo;Historikerstreit&ldquo; zwischen linksliberalen und nationalkonservativen Geschichtsexperten. Der Historiker Ernst Nolte behauptete, der Angriff Hitlers auf die Sowjetunion sei eine Antwort auf die &bdquo;asiatische Tat&ldquo; mit dem Gulag-System von Stalin gewesen. Vorl&auml;ufer des &bdquo;Rassenmordes der Nationalsozialisten&ldquo; sei der &bdquo;Klassenmord der Bolschewisten&ldquo; gewesen. <\/p><p>Und wie sieht es heute aus? Die Bundesrepublik sucht nach einer neuen nationalen Identit&auml;t. Deutschland will F&uuml;hrungsmacht des freien Westens sein. Und da darf es auch schon mal ein bisschen nationaler sein. Die Bundesregierung lechzt geradezu nach Milit&auml;reins&auml;tzen, auch wenn sie erst mal nur um &Uuml;berwachungsfl&uuml;ge in Syrien oder die Ausbildung von Soldaten im Irak geht. <\/p><p>An den Aufruf von Bundespr&auml;sident Weizs&auml;cker, man m&uuml;sse sich &bdquo;an die Leiden des sowjetischen Volkes erinnern&ldquo;, passt nicht mehr in die politische Tagesordnung. Seit 2014 d&auml;monisieren die deutschen Medien Wladimir Putin als eines der schlimmsten &Uuml;bel dieser Welt. Russland wird die Absicht unterstellt, dass es sich &bdquo;nach der Krim und der Ost-Ukraine&ldquo; baltische Staaten einverleiben will. <\/p><p>Die 27 Millionen Sowjetb&uuml;rger, die im Zweiten Weltkrieg starben, tauchen in den Reden deutscher Politiker nicht mehr auf. Diese schreckliche Zahl passt nicht in eine Zeit, in der mit immer neuen Gro&szlig;man&ouml;vern f&uuml;r einen neuen Krieg gegen Russland trainiert wird. <\/p><p><strong>Wichtige Rolle der alternativen Medien<\/strong> <\/p><p>Der neue Kalte Krieg gegen Russland f&uuml;hrte aber auch zu Gegenwehr. Gegen das Lager derjenigen, die in Deutschland blind jeden Regime-change unterst&uuml;tzen, bildete sich das Lager derjenigen, die von ihren Gegnern herablassend als &bdquo;Russland-Versteher&ldquo; bezeichnet werden. <\/p><p>Diese Lagerbildung erinnert an den Historikerstreit von 1985, als sich Nationalkonservative und Linksliberale gegen&uuml;berstanden. <\/p><p>Doch diesmal ist die Lage komplizierter. Pazifistische Gr&uuml;ne sind ins Lager der Kalten Krieger &uuml;bergelaufen, wenn sie zwar einerseits f&uuml;r Abr&uuml;stung eintreten, andererseits dennoch f&uuml;r &bdquo;H&auml;rte gegen Russland&ldquo; werben.  Und das Lager der &bdquo;Russland-Versteher&ldquo;, in dem bis 2014 die Linke dominierte, bekam Zulauf aus dem Lager der Nationalkonservativen.<\/p><p>Etablierte deutsche Politiker wagten es im Dezember 2014 noch, gegen die Kriegshetze aufzustehen. 60 Pers&ouml;nlichkeiten wandten sich mit dem Aufruf &bdquo;Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!&ldquo; an die &Ouml;ffentlichkeit.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Sie warnten vor einem Krieg mit Russland und forderten eine neue Entspannungspolitik f&uuml;r Europa. Unterzeichnet wurde der Appell unter anderem vom fr&uuml;heren Kanzlerberater Horst Teltschik (CDU), der fr&uuml;heren Bundestagsvizepr&auml;sidentin Antje Vollmer (Gr&uuml;ne) und Alt-Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der. Doch auch dieser Aufruf ist verhallt und hat die Kriegsvorbereitungen nicht stoppen k&ouml;nnen. <\/p><p>Ausdauernder in der Aufkl&auml;rung gegen Kriegspropaganda sind die alternativen Medien, wie die Nachdenkseiten, Telepolis, Junge Welt und seit 2014 neu hinzugekommene Angebote wie Ken FM, Rubikon, Propaganda-Schau[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>], &bdquo;St&auml;ndige Publikumskonferenz&ldquo; und Rationalgalerie. <\/p><p>Die gro&szlig;en Medien versuchen die alternativen Medien mit Hilfe von Bloggern und Trollen als &bdquo;Verschw&ouml;rungstheoretiker&ldquo;, &bdquo;Antisemiten&ldquo; und &bdquo;von Russland bezahlt&ldquo; zu diskreditieren, was teilweise gelingt.  <\/p><p><strong>Deutschland &ndash; Weltmeister im Aufarbeiten und Vertuschen<\/strong><\/p><p>Deutschland wird international immer noch daf&uuml;r geachtet, dass es seine nazistische Vergangenheit aufgearbeitet hat. Doch diese Aufarbeitung hat gro&szlig;e L&uuml;cken, was man aber im Ausland nicht wei&szlig;. Man kennt in Deutschland die Namen j&uuml;discher Opfer der NS-Herrschaft, wie Anne Frank und Viktor Klemperer. Aber wer kennt schon den Namen der 18 Jahre alten sowjetischen Partisanin Soja Kosmodemjanskaja, die am 27. November 1941 von Soldaten der deutschen 197. Infanterie-Division gefoltert und dann geh&auml;ngt wurde oder den Namen der zw&ouml;lfj&auml;hrigen Tanja Sawitschewa, die in ihrem Tagebuch &uuml;ber den Tod ihrer Familienmitglieder w&auml;hrend der Blockade von Leningrad schrieb, &bdquo;Mutti &ndash; am 13. M&auml;rz 1942 um 7.30 Uhr morgens gestorben. Alle sind gestorben. Nur Tanja ist noch am Leben.&ldquo;<\/p><p>Die Opfer der Sowjetunion werden heute wieder kleingeredet, fast so wie in den 1950er und 1960er Jahren. Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier nannte in seiner Rede zum Gedenken an die Zerst&ouml;rung Dresdens im Februar 2020 nur eine einzige zerst&ouml;rte sowjetische Stadt &ndash; Leningrad &ndash; aber zahlreiche westeurop&auml;ische St&auml;dte, die unter den Bombardements und der Okkupation durch deutsche Truppen gelitten haben. <\/p><p>Seit der Ukraine-Krise ist in Deutschland eine neue Art von Geschichtsdarstellung entstanden. Man verschweigt die Opfer in der Sowjetunion nicht v&ouml;llig. Die Sowjetunion wird aber nicht als das Hauptopfer, sondern nur als ein Opfer unter vielen Staaten dargestellt. <\/p><p>Diese neue &bdquo;Ausgewogenheit&ldquo; ist verlogen. Sie blendet das politische Ziel und das Resultat des &bdquo;Barbarossa-Feldzugs&ldquo; aus. Der nationalsozialistische Staat wollte die Rohstoffe und fruchtbaren B&ouml;den im europ&auml;ischen Teil der Sowjetunion unter seine Kontrolle bringen und einen gro&szlig;en Teil der Bev&ouml;lkerung vernichten. Eine Vernichtung der Bev&ouml;lkerung in Westeuropa war nicht vorgesehen. Und auch der antislawische Rassismus als Teil der ideologischen Mobilmachung durch die Nazis ist so gut wie nie Thema.   <\/p><p><strong>Schock im Hamburger Rathaus<\/strong><\/p><p>Mit der &bdquo;neuen Ausgewogenheit&ldquo; wurde ich pers&ouml;nlich konfrontiert, als ich mir im Januar 2019 eine Ausstellung der Gedenkst&auml;tte des KZ Neuengamme im Hamburger Rathaus ansah. In der Ausstellung &bdquo;Eine Stadt und ihr KZ&ldquo;[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] wurde gezeigt, wie Gefangene aus dem KZ Neuengamme au&szlig;erhalb des KZ in Hamburg von der Stadtverwaltung und Privatunternehmen zur Arbeit eingesetzt wurden. <\/p><p>Meine Gef&uuml;hle waren sehr gemischt. Nat&uuml;rlich fand ich es gut, dass im Hamburger Rathaus eine Ausstellung &uuml;ber das KZ der Stadt gezeigt wurde. Das war vor zwanzig Jahren noch nicht m&ouml;glich. Aber ich war schockiert, dass die Gefangenen aus der Sowjetunion, die 1942\/43 die gr&ouml;&szlig;te Gruppe[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>] im KZ Neuengamme waren, &ndash; bis auf einen einzigen (!) Ukrainer &ndash; nicht erw&auml;hnt wurden. Es wurden nur Fotos und Berichte &uuml;ber den Arbeits-Einsatz von KZ-H&auml;ftlingen aus Polen, Frankreich, der Tschechoslowakei und anderen Staaten Europas gezeigt. <\/p><p>Auf der Website der Gedenkst&auml;tte des KZ-Neuengamme kann man lesen, dass im KZ Neuengamme &bdquo;23&thinsp;000 russische und ukrainische H&auml;ftlinge (davon ca. 2000 Frauen)&ldquo; die &bdquo;gr&ouml;&szlig;te Gruppe&ldquo; waren. &bdquo;Da sie als &bdquo;rassisch minderwertig&ldquo; galten, wurden sie besonders schlecht behandelt und kamen in gro&szlig;er Zahl um. Durch den starken Bedarf an Facharbeitskr&auml;ften in der R&uuml;stungsproduktion gelangten einige von ihnen aber auch in bessere Arbeitsstellen.&ldquo;[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] Das sicherte ihnen oftmals das &Uuml;berleben.<\/p><p>Als ich Professor Detlef Garbe vom Stiftungsvorstand der KZ-Gedenkst&auml;tte Neuengamme nach den Gr&uuml;nden f&uuml;r die Nichterw&auml;hnung der sowjetischen Gefangenen fragte, erkl&auml;rte er, &uuml;ber den Einsatz von sowjetischen Gefangenen in der Stadt Hamburg g&auml;be es keine Dokumente und Fotos. <\/p><p>Doch es ist eine Tatsache, dass sowjetische Kriegsgefangene in verschiedenen Betrieben in Hamburg-Bergedorf arbeiteten, wie der Glasfabrik Hein &amp; Dietrichs.[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>] Warum hat man diese M&auml;nner nicht in der Rathaus-Ausstellung erw&auml;hnt? Sind sie kein wichtiger Bestandteil des Gesamtbildes?<\/p><p>Auch im Museum der Gedenkst&auml;tte des KZ Neuengamme, das in einem der roten Klinkergeb&auml;ude auf dem Gel&auml;nde des ehemaligen KZs untergebracht ist, hatte ich den Eindruck, dass man die gro&szlig;e Zahl der Menschen aus der Sowjetunion mit Absicht klein gemacht hat. <\/p><p>Im ersten Stock des Museums gibt es eine Abteilung f&uuml;r die Opfergruppen (Sintis, Homosexuelle, Wehrkraftzersetzer, Asoziale, Franzosen, Tschechen und andere). Unter den Mappen mit den Biographien von H&auml;ftlingen findet man ein paar Biographien von Russen und Ukrainern. Dass der Gro&szlig;teil der H&auml;ftlinge im KZ Neuengamme aus der Sowjetunion kam, erschlie&szlig;t sich dem Besucher aus dieser Art der Darstellung nicht. <\/p><p><strong>Ausfl&uuml;chte gegen ein Denkmal zum deutschen Vernichtungskrieg<\/strong><\/p><p>Be&auml;ngstigend ist, wie hartn&auml;ckig sich deutsche Politiker und Medien gegen das Gedenken der sowjetischen Opfer und jede positive Erw&auml;hnung des von der Sowjetunion ma&szlig;geblich miterrungenen Sieges &uuml;ber Hitler-Deutschland sperren. Zur Forderung[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>] der KZ-&Uuml;berlebenden Esther Bejarano, den 8. Mai zum Feiertag zu machen, hie&szlig; es, man k&ouml;nne so einen Feiertag &bdquo;nicht verordnen&ldquo;. <\/p><p>Die vom Linken-Politiker Jan Korte 2019 angesto&szlig;ene Initiative f&uuml;r ein Denkmal[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>] in Berlin f&uuml;r die Opfer des deutschen Vernichtungskrieges im Osten wurde von den Abgeordneten des deutschen Bundestages mit Ausfl&uuml;chten abgeb&uuml;gelt. Ein Abgeordneter der Gr&uuml;nen erkl&auml;rte[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>], man k&ouml;nne, angesichts aktueller Konflikte nicht &bdquo;verschiedenen Opfergruppen&ldquo; wie Polen, Balten, Ukrainern und Russen &bdquo;gemeinsam gedenken&ldquo;.<\/p><p>Erst 2005 begann sich der Bundestag auf Initiative der Parteien Die Linke und B&uuml;ndnis90\/Die Gr&uuml;nen mit der Frage der Entsch&auml;digungszahlungen f&uuml;r sowjetische Kriegsgefangene zu besch&auml;ftigen. Als es dann nach langen Debatten zur Auszahlung kam, war der Gro&szlig;teil der sowjetischen Kriegsgefangenen nicht mehr am Leben. <\/p><p>Bis zum 20. M&auml;rz 2019 gingen beim zust&auml;ndigen Bundesamt f&uuml;r zentrale Dienste und offene Verm&ouml;gensfragen 2092 Antr&auml;ge ein. Davon wurden 1197 bewilligt. Bis zum Stichtag wurde an 1185 Antragsteller die Anerkennungsleistung ausgezahlt.[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>] Das hei&szlig;t, von drei Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen, welche die deutschen Lager &uuml;berlebten, wurden wenig mehr als 1.000 f&uuml;r ihre Qualen entsch&auml;digt.<\/p><p><strong>Immer mehr Geschichtsl&uuml;gen<\/strong><\/p><p>Nach jahrzehntelangem Schweigen und Verdr&auml;ngen geh&ouml;rt das Andenken an den Holocaust heute in Deutschland zum staatlichen Interesse. Wer den Holocaust bestreitet, riskiert strafrechtliche Verfolgung. Wer aber 27 Millionen Toten der Sowjetunion verschweigt, relativiert oder leugnet, braucht keine Angst vor einem Sturm der Entr&uuml;stung oder Strafverfolgung zu haben. <\/p><p>Das &ouml;ffentlich-rechtliche deutsche Fernsehen und gro&szlig;e deutsche Zeitungen spielen bei der Neuschreibung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges eine Schl&uuml;sselrolle. Man hat fast den Eindruck, als wollten sie einen Zustand herstellen, in dem irgendwann &ndash; wie in Estland, Polen und der Ukraine &ndash; auch in Deutschland Denkm&auml;ler zu Ehren der sowjetischen Soldaten des Zweiten Weltkrieges gest&uuml;rzt werden. <\/p><p><strong>Der &bdquo;bronzene Soldat&rdquo; in Tallin<\/strong><\/p><p>Am 27. April 2007 lie&szlig; die Regierung Estlands in einer n&auml;chtlichen Aktion den &bdquo;bronzenen Soldaten&ldquo;, ein Denkmal zur Befreiung Estlands durch sowjetische Truppen, aus dem Stadtzentrum von Tallin entfernen. Das f&uuml;hrte zu heftigen Protesten[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>] der russischsprachigen Minderheit. Zwei Tage lang lieferten sich russischsprachige Jugendliche Stra&szlig;enschlachten mit der Polizei. Einer der Demonstranten starb. 300 Personen wurden festgenommen. <\/p><p>Die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; behauptete damals &ndash; nat&uuml;rlich ohne Belege &ndash; , die Stra&szlig;enproteste seien &bdquo;von der russischen Botschaft organisiert&ldquo; worden. F&uuml;r die Entfernung des Denkmals hatte das linksliberale Blatt vollstes Verst&auml;ndnis. Denn der Blick des &bdquo;bronzenen Soldaten&ldquo; habe habe &bdquo;etwas Feindliches, Herrisches, Strafendes&ldquo;.[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>]<\/p><p>Ich war &uuml;ber die einseitige Berichterstattung der deutschen Medien zum &bdquo;bronzenen Soldaten&ldquo; ersch&uuml;ttert und beschloss, selbst nach Tallin zu fahren. Dort sprach ich mit dem estnischen Verteidigungsminister, einfachen B&uuml;rgern und Demonstranten. Ich war ger&uuml;hrt &uuml;ber die vielen Blumen[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>], welche Bewohner von Tallin an einen Bauzaun geklemmt hatten, hinter dem das Denkmal einmal stand. Ich war ber&uuml;hrt, wie viele Menschen am 8. Mai 2007 mit Blumen zu dem Kriegsgefallenenfriedhof in der Filtri-Stra&szlig;e gekommen waren, wohin man den &bdquo;bronzenen Soldaten&rdquo; versetzt hatte. <\/p><p><strong>Der ZDF-Film &bdquo;Unsere M&uuml;tter, unsere V&auml;ter&ldquo;<\/strong><\/p><p>In dem 2013 vom ZDF ausgestrahlten Film[<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>] &bdquo;Unsere M&uuml;tter, unsere V&auml;ter&ldquo; werden deutsche Soldaten, die an die Ostfront zogen, als unbedarfte Jungs dargestellt, die angeblich frei waren von Rassenwahn und der nazistischen Ideologie des &bdquo;slawischen Untermenschen&ldquo;. Es waren angeblich junge Leute, die vor ihrem Abtransport an die Front sogar noch mit einem j&uuml;dischen Freund eine Party feierten. <\/p><p>&bdquo;Der Russe&ldquo; wird in diesem Film als b&ouml;se und unberechenbar dargestellt, die deutschen Soldaten als unschuldige Jungs, die zuf&auml;llig in einen Krieg geraten sind. <\/p><p>Wenn es um die Versch&ouml;nerung der deutschen Geschichte geht, spielt Geld keine Rolle. Die Produktion kostete 14 Millionen Euro. 10 Millionen zahlte das ZDF. Au&szlig;erdem an der Finanzierung beteiligt waren die Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen, FilmFernsehFonds Bayern, Mitteldeutsche Medienf&ouml;rderung, Medienboard Berlin-Brandenburg, nordmedia Fond und Filmf&ouml;rderung Hamburg Schleswig-Holstein.<\/p><p><strong>Arseni Jazenjuk in den ARD-Tagesthemen<\/strong><\/p><p>Am 7. Januar 2015 konnte der damalige Ministerpr&auml;sident der Ukraine, Arseni Jazenjuk, in den &bdquo;ARD-Tagesthemen&ldquo; unwidersprochen seine pro-faschistische Sichtweise &uuml;ber den Zweiten Weltkrieg darlegen. Er sagte: &bdquo;Die russische Aggression in der Ukraine, das ist der Angriff auf die Weltordnung und auf die Ordnung in Europa. Wir k&ouml;nnen uns noch alle sehr gut an den sowjetischen Anmarsch in die Ukraine und auf Deutschland erinnern. Das muss man vermeiden. Und keiner hat das Recht, die Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges neu zu schreiben.&ldquo;[<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>]<\/p><p>Nach Meinung von Jazenjuk wurde die Ukraine und das damals faschistische Deutschland nicht von der Roten Armee befreit, sondern besetzt. <\/p><p>Nun ja, wenn eine ehemalige Sowjetrepublik sich endlich aus dem Einflussbereich Moskaus l&ouml;st, dann muss man auch mal ein Auge zudr&uuml;cken. So hat man wahrscheinlich in der Redaktion der &bdquo;Tagesthemen&ldquo; gedacht.<\/p><p><strong>Der Spiegel: &bdquo;Ausschwitz wurde von US-Truppen befreit&ldquo;<\/strong><\/p><p>Ausschwitz wurde am 27. Januar 1945 von der Roten Armee befreit. Doch diese historische Tatsache versuchen westliche Politiker und Medien seit der Ukraine-Krise zu verf&auml;lschen. <\/p><p>&bdquo;Der Spiegel&ldquo;, meldete[<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>] am 26. Januar 2020 in einer Twitter-Meldung, das KZ Ausschwitz sei von &bdquo;der amerikanischen Armee&ldquo; befreit worden. Nach Protesten wurde die Meldung als &bdquo;peinlicher Fehler&ldquo; zur&uuml;ckgezogen.<\/p><p>Bereits am 12. Dezember 2014 &ndash; in der Hochphase des Maidan &ndash; behauptete Marieluise Beck &ndash; damals Sprecherin f&uuml;r Osteuropapolitik der Bundestagsfraktion der Gr&uuml;nen &ndash; auf Facebook, Auschwitz sei von Ukrainern befreit worden. Hier das komplette Zitat: <\/p><p>&bdquo;Timothy Snyder schrieb in einem Essay: &bdquo;Auschwitz wurde 1945 von der Roten Armee befreit, darauf sind die Russen heute stolz. Doch der Teil der Roten Armee, der Auschwitz befreite, geh&ouml;rte zur &ldquo;I. Ukrainischen Front&rdquo;. F&uuml;r diese Bezeichnung gab es einen guten Grund: Sie k&auml;mpfte in der Ukraine, wo die Rote Armee aufgrund schwerer Verluste viele Einheimische rekrutierte. Die Soldaten stammten daher &uuml;berproportional von dort. Niemand weist jemals darauf hin, dass Auschwitz von ukrainischen Soldaten befreit wurde.&ldquo; Bei meinem Gespr&auml;ch mit russischen Historikern und Menschenrechtlern bei Memorial in Moskau erfahre ich gestern noch mehr Einzelheiten: der Kommandeur des Bataillons, das Auschwitz befreite, war der ukrainische Jude Anatolij Schapiro. niemand weist jemals darauf hin, dass Auschwitz von ukrainischen Soldaten befreit wurde.&ldquo;[<a href=\"#foot_19\" name=\"note_19\">19<\/a>] <\/p><p>Die Bezeichnung &bdquo;1. Ukrainische Front&ldquo; ist eine Bezeichnung f&uuml;r einen Territorialabschnitt und keine Bezeichnung f&uuml;r die nationale Zusammensetzung eines Armee-Teils. Doch die studierte Geschichtslehrerin Beck l&uuml;gt sich ihre Auschwitz-Wahrheit so zurecht, wie sie es politisch gerade braucht.<\/p><p>Von RT deutsch ver&ouml;ffentlichte Archivdokumente belegen, dass der Gro&szlig;teil der K&auml;mpfer der &bdquo;1. ukrainischen Front&ldquo; 42.398 russische Soldaten waren, gefolgt von 38.041 ukrainischen Soldaten. Au&szlig;erdem k&auml;mpften in der &bdquo;1. Ukrainischen Front&ldquo; noch Angeh&ouml;rige zahlreicher anderer Nationalit&auml;ten. <\/p><p><strong>Siegesfeiern in Moskau angeblich &bdquo;von oben organisiert&ldquo;<\/strong><\/p><p>Immer wieder tun die deutschen Medien so, als ob es heute einen Stolz auf den Sieg der Roten Armee nur in der russischen F&uuml;hrung, nicht aber im einfachen Volk gibt. Wenn in russischen St&auml;dten seit mehreren Jahren Hunderttausende am 9. Mai im Rahmen der Aktion &bdquo;Unsterbliches Regiment&ldquo; auf die Stra&szlig;e gehen und dabei Portr&auml;ts ihrer Angeh&ouml;rigen tragen, die im Zweiten Weltkrieg gek&auml;mpft haben, wird das als &bdquo;Militarismus&ldquo; und &bdquo;von oben angeordnet&ldquo; denunziert. <\/p><p>Es ist nicht zu &uuml;bersehen, dass es in Deutschland einen Argumentationsfaden gibt, der von der NS-Zeit bis in die Gegenwart reicht. Damals wie heute wird so getan, als ob das russische Volk von einer eigens&uuml;chtigen Herrscher-Kaste geknechtet und nur durch westlich orientierte Russen und mit westlicher Hilfe befreit werden kann. <\/p><p>Dass es einfache, russischsprachige Ukrainer waren, die sich in den Gebieten Donezk und Lugansk im Fr&uuml;hjahr 2014 zun&auml;chst nur mit nackten H&auml;nden ukrainischen Panzern entgegenstellten, wurde in den deutschen Medien verschwiegen. Die &bdquo;Volksrepubliken&ldquo; Donezk und Lugansk sind nach Meinung deutscher Medien nicht das Resultat eines regionalen Aufstandes, sondern Resultat &bdquo;russischer Okkupation&ldquo;.<\/p><p>Ist der 8. Mai f&uuml;r die Deutschen ein trauriger Tag? Ich meine, nein. Die Deutschen haben allen Grund erleichtert aufzuatmen und Russland aus tiefstem Herzen dankbar zu sein. Denn ohne den Sieg bei Stalingrad, ohne die Befreiung Osteuropas durch sowjetische Truppen, h&auml;tte Hitler-Deutschland nicht kapitulieren m&uuml;ssen und wir w&uuml;rden vielleicht noch heute unter der NS-Herrschaft leben.<\/p><p>Erleichtert aufatmen k&ouml;nnten auch diejenigen, denen das politische System in Russland nicht gef&auml;llt. Wir sollten uns da einfach nicht einmischen! Lassen wir doch die Russen selbst &uuml;ber ihr Schicksal entscheiden! Solange die Leistungen sowjetischer Soldaten bei der Befreiung Europas verschwiegen oder kleingeredet werden, solange sind Belehrungen von deutscher Seite &uuml;ber Demokratie und Pressefreiheit an die russische Adresse unglaubw&uuml;rdig.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.bundespraesident.de\/SharedDocs\/Reden\/DE\/Richard-von-Weizsaecker\/Reden\/1985\/05\/19850508_Rede.html\">Rede von Bundespr&auml;sident Richard von Weizs&auml;cker am 8. Mai 1985 im Bundestag<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/kultur\/fernsehserie-holocaust-erste-ausstrahlung-nach-40-jahren,RW23kHh\">Jubil&auml;um: 40 Jahre Fernsehserie &ldquo;Holocaust&rdquo;<\/a>, Bayrischer Rundfunk, 14. Juli 2019<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2014-12\/aufruf-russland-dialog\">&ldquo;Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!&rdquo;<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/propagandaschau.wordpress.com\/\">Internetportal Propagandaschau<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"http:\/\/offenes-archiv.de\/de\/WeitereAusstellungen\/rathausausstellung_2019_stadt_startseite.xml\">Eine Stadt und ihr KZ. Rathausausstellung 2019<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de\/geschichte\/konzentrationslager\/die-haeftlinge\/\">KZ-Gedenkst&auml;tte Neuengamme, Die H&auml;ftlinge<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] <a href=\"http:\/\/neuengamme-ausstellungen.info\/media\/ngmedia\/browse\/1\/2#scene_28\">KZ-Gedenkst&auml;tte Neuengamme, H&auml;ftlinge aus der Sowjetunion, Kultur- &amp; Geschichtskontor<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.volksbund.de\/fileadmin\/redaktion\/Landesverbaende\/Hamburg\/030_KGS_in_HH\/Bergedorf\/Flyer_Bergedorf_Friedhof_web.pdf\">Das sowjetische Kriegsgr&auml;berfeld. Das Schicksal der Kriegsgefangenen in Bergedorf<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2020-01\/esther-bejarano-feiertag-nierderschlagung-ns-regime-auschwitz-komitee\">Auschwitz-&Uuml;berlebende w&uuml;nscht sich 8. Mai als Feiertag<\/a>, Die Zeit Online 27. Januar 2020 <\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1118266.ns-verbrechen-endlich-ein-gedenkort-fuer-opfer-des-nazi-vernichtungskriegs.html\">Endlich ein Gedenkort f&uuml;r Opfer des Nazi-Vernichtungskriegs?<\/a>, Neues Deutschland 8. Mai 2019<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gedenken-an-NS-Opfer-im-Osten-Europas\/!5567024\/\">Ein Mahnmal, das kaum einer will<\/a>, die tageszeitung, 31. Januar 2019<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfragen von Abgeordneten der Fraktion &bdquo;Die Linke&ldquo; vom 3. April 2019<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] <a href=\"https:\/\/ulrich-heyden.de\/article\/der-bronzene-soldat-musste-gehen\">Der bronzene Soldat musste gehen<\/a>, Ulrich Heyden, Aargauer Zeitung, 28.04.2007<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/denkmalstreit-in-tallinn-vom-sockel-gestossen-1.805830\">Vom Sockel gesto&szlig;en<\/a>, S&uuml;ddeutsche Zeitung, 14.12.2008<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] <a href=\"https:\/\/ulrich-heyden.de\/article\/wiederauferstehung-des-bronzenen-soldaten\">Fotoreportage aus Tallin<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] Trailer <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=aNNUZgFNz8k\">&bdquo;Unsere M&uuml;tter, unsere V&auml;ter&ldquo;<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/video\/video-52871.html\">Arseni Jazenjuk in den ARD-Tagesthemen<\/a>, 07.01.2015<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] <a href=\"https:\/\/twitter.com\/rubenmcloop\/status\/1221231153518084103\/photo\/1\">Twitter-Meldung von &bdquo;Der Spiegel&ldquo; zur Befreiung von Ausschwitz durch die &bdquo;amerikanische Armee&ldquo;<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/marieluise.beck\/posts\/772745956111864\">Marieluise Beck auf ihrem Facebook-Account<\/a>, 12.12.2014<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Ulrich Heyden<\/strong> d&uuml;rfte den allermeisten Lesern bekannt sein. In regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden berichtet der in Moskau lebende freie Korrespondent <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?gastautor=ulrich-heyden\">f&uuml;r die NachDenkSeiten<\/a> aus Russland und dem Raum der ehemaligen Sowjetunion. Nun hat Ulrich Heyden auch ein neues Buch geschrieben. Das Buch ist im Hamburger Verlag tredition erschienen und ist <a href=\"https:\/\/t1p.de\/5gxg\">&uuml;ber den Verlag erh&auml;ltlich<\/a>. 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